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Raesfelder schwer verletzt nach Unfall

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Pkw kam in einer Rechtskurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum

Am Montag, den 30.12.2019, gegen 15:20 Uhr ereignete sich in Schermbeck-Üfte ein Verkehrsunfall bei dem sich zwei junge Männer schwer verletzten.

Unfall Üfte Erler Straße
Nach mehrfachem Schleudern blieb das Fahrzeug schließlich auf dem Dach liegen. Foto: Feuerwehr Schermbeck

Ein 22-jähriger Mann aus Dorsten befuhr mit einem Pkw die Erler Straße aus Richtung Erle kommend in Fahrtrichtung Schermbeck. In Höhe der Einmündung Widau kam der Pkw in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hierbei touchierte er einen Leitpfosten, fuhr in den Grünstreifen, prallte gegen einen Baum und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der Fahrer und der 28-jährige Beifahrer aus Raesfeld wurden dabei verletzt und mit dem Rettungswagen in örtliche Krankenhäuser verbracht. Dort verblieben sie stationär.

Eine Lebensgefahr besteht zurzeit für die beiden jungen Männer nicht. An dem Pkw entstand Totalschaden.

Die Erler Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Jahresendspurt für das Fanfarencorps Raesfeld

Ein ereignisreiches Vereinsjahr neigt sich wieder einmal dem Ende entgegen.

Nach einer gelungenen Nikolausfeier und der Eröffnung des Raesfelder Adventsmarktes mit einer Eröffnungsfanfare vom Sterndeuterturm ist nun bald auch der musikalische Dezember beendet.

Auch in diesem Jahr lassen wir gemeinsam mit euch das alte Jahr ausklingen. Klingen ist dabei wahrlich wörtlich gemeint. Beim traditionellen „Silvesterständchen“ verabschieden wir das alte Jahr mit unseren Fanfarenklängen.

Wir freuen uns über viele begeisterte Zuhörer an den einzelnen Stationen:

12:30 Uhr – Franz-Hitze-Straße

12:55 Uhr – Roggenkamp

13:20 Uhr – Stockbreede

13:45 Uhr – Truvenne

14:10 Uhr – Brinkstraße

14:40 Uhr – Betreutes Wohnen „Haus an der Gartenstraße“

15:05 Uhr – Im Mensing (Seniorenhaus)

15:30 Uhr – Am Frauenberg

16:00 Uhr – Garbenweg

16:25 Uhr – Hoher Weg „ehem. Getränke Blicker“

16:50 Uhr – Langenkamp / Neuer Kamp

17:15 Uhr – Zum Mummenkamp

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und ihren Familien und treuen Wegbegleitern alles Gute für das kommende Jahr 2020.

Silvester for Future – EDEKA Beyer verzichtet 2020 auf Böller

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Deutsche Umwelthilfe ruft zur Aktion „Silvester for Future“ und wirbt mit diesem Slogan für saubere Luft und empfiehlt Kaufverzicht von Böllern und Feuerwerksraketen.

ERLE. Ja, es gibt sie noch: die Silvesterböller im EDEKA-Markt Erle. Damit wird aber, so Marktleiter Holger Beyer, im kommenden Jahr Schluss sein.

„Die Ware hatte ich bereits immer Sommer geordert, aber nur ein kleines Sortiment. Im nächsten Jahr werde ich keine Böller und Raketen mehr anbieten“.

Edeka Beyer Erle
Keine Silvesterböller und Raketen 2020 mehr im Edeka Erle. Holger Beyer liegt damit voll im Trend vieler Einzelhändler in Deutschland. Foto: Petra Bosse

Seine Einstellung liegt voll im Trend, denn weitere Einzelhändler wie mehrere Edeka- und Rewe-Filialen haben einen Verkaufsstopp für Feuerwerkskörper verkündet, als ihren Beitrag für mehr Umwelt- und Tierschutz, teilt das Deutsche Umweltamt mit.

Die Baumarktkette Hornbach habe laut Umwelthilfe einen Verkaufsstopp für alle Filialen ab 2020 angekündigt. Die DUH fordert alle Einzelhandelsunternehmen in Deutschland dazu auf, ebenfalls ein klares Zeichen zu setzen und sich zu verpflichten, spätestens zum Jahreswechsel 2020/2021 keine Feuerwerksartikel auf Schwarzpulverbasis mehr zu verkaufen.

Ein Tag vor Verkaufsstart von Silvesterfeuerwerk für den Jahreswechsel wirbt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unter dem Motto „Silvester for Future“ für ein feinstaub- und verletzungsfreies Silvester.

Luftqualität

Nachdem bis Mitte Dezember 39 Prozent der besonders unter schlechter Luftqualität leidenden Städten gegenüber der DUH erklärten, die umwelt- und gesundheitsbelastende Böllerei in ihrer Stadt einzuschränken bzw. zu verbieten, setzt der Umwelt- und Verbraucherschutzverband nun auf das aktive Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger und fordert sie zu einem Kaufverzicht von Feuerwerksraketen und Böllern auf.

„Feiern Sie rauschende Silvesterfeste – aber ohne dabei die Luft zu verpesten, ihre Mitmenschen zu gefährden, Tiere in Panik zu versetzen und die Landschaft zu verdrecken“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

„Silvester for Future“ steht für Respekt vor den Mitmenschen, den Tieren und der Umwelt. Ich wünsche mir, dass endlich auch Notärzte, Rettungssanitäter, Polizisten und Feuerwehrleute den Jahreswechsel nicht im Ausnahmezustand erleben, sondern im Kreise ihrer Liebsten feiern können.“

Wer im nächsten Jahr auch weiterhin bunte Raketen abschießen möchte und das neue Jahr mit Böller begrüßen möchte, braucht dann nur in die Niederlande zu fahren. Hier sei auch in diesem Jahr laut Holger Beyer, das Sortiment immer noch enorm groß und viel „bunter“ als bei uns.

Jahresrückblick 2019 – Ein aufregendes Jahr geht zuende

Die kleine Gemeinde Raesfeld hatte 2019 einige Ereignisse, die nicht unbedingt die Welt, aber dafür die Menschen in der Raesfeld, Erle und Homer beschäftigten.

Dieser Jahresrückblick wird präsentiert von der

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Höhere Regelsätze für Empfänger von „Hartz IV“

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Höhere Regelsätze für Empfänger von „Hartz IV“ und Sozialhilfe Kreis Borken weist auf erhöhte Beträge hin

Kreis Borken. Zum 1. Januar 2020 werden die Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich erhöht. Sie dienen dazu, den Lebensunterhalt zu sichern.

Das gilt folglich für die Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und für die Hilfe zum Lebensunterhalt. Zusätzlich werden wie bisher für die Mehrheit der Betroffenen Leistungen für Unterkunft und Heizung gewährt, soweit sie angemessen sind.

Die höheren Beträge werden für die Leistungsberechtigten ab dem 1. Januar 2020 automatisch bei der Bedarfsermittlung berücksichtigt. Grundlage ist eine Gesetzesänderung, die zum 1. Januar in Kraft tritt. Die Erhöhung erfolgt aufgrund der durchschnittlichen Entwicklung der Preise und der Nettolöhne.

Alleinstehende, Alleinerziehende und Menschen, deren Partner bzw. Partnerin minderjährig ist, erhalten künftig monatlich 432 Euro. Bislang waren es 424 Euro. Ehe- oder Lebenspartner, die zusammenleben, erhalten jeweils 389 Euro (bisher 382 Euro).

Sonstige erwerbsfähige Erwachsene, die keinen eigenen Haushalt führen (Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren im SGB II), erhalten 345 Euro (bisher 339 Euro).

Für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren steigt der Regelbedarf von 245 Euro auf 250 Euro, bei Kindern zwischen sechs und 13 Jahren von 302 Euro auf 308 Euro und bei Jugendlichen ab 14 Jahren von 322 Euro auf 328 Euro.

Für Rückfragen zu dem Thema stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern und den Sozialämtern bei den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Borken zur Verfügung.

2020 -Wichtige Neureglungen im Gesundheitsbereich

Dieser Jahreswechsel bringt wieder wichtige Neuregelungen im Gesundheitsbereich mit sich, die es lohnt, zu kennen.

Unter anderem wird es laut Stiftung Gesundheitswissen, Apps auf Rezept geben, mehr Geld für Zahnersatz und eine Masernimpfpflicht für Kinder. Was sich für Sie noch ändert, zeigt unser Überblick.

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll gestärkt werden Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), das Anfang November 2019 durch den Bundestag beschlossen wurde, sollen laut Bundesregierung Innovationen im Gesundheitssystem gefördert und die Versorgung durch digitale Anwendungen verbessert werden. Dieses Gesetz, das zum 1. Januar 2020 in Kraft tritt, sorgt für viele grundlegende Neuregelungen:

App auf Rezept:

Ärzte und Psychotherapeuten dürfen ausgewählte Gesundheitsapps auf Rezept verordnen. Hierzu zählen zum Beispiel Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen oder mit denen sich Blutzuckerwerte dokumentieren lassen. Voraussetzung aber ist, dass die Anwendung ihre Prüfung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf IT-Sicherheit, Datenschutz und Funktionalität bestanden hat und in das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen aufgenommen wurde. Die Kassen tragen dann in einer einjährigen Testphase die Kosten der App. Die App-Anbieter müssen in dieser Zeit nachweisen, dass ihre Software bei einer besseren medizinischen Versorgung hilft.

Elektronische Patientenakte (ePA):

Spätestens ab dem 1. Januar 2021 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Laut Gesetz haben Patienten dann auch Anspruch darauf, dass ihre Ärztin oder ihr Arzt Daten in die ePA einträgt. Das gilt genauso für eine Behandlung im Krankenhaus. Der Arzt erhält für das Anlegen und die Verwaltung der ePA eine Vergütung. Die Nutzung seitens der Patienten erfolgt freiwillig.

Online-Sprechstunde als digitale Hausbesuche:

Ärzte dürfen ab 2020 über ihr Angebot an Videosprechstunden auf ihrer Internetseite informieren. So sollen Patienten leichter Praxen finden können, die Online-Sprechstunden anbieten. Die ärztliche Aufklärung und Einwilligung für eine Videosprechstunde kann jetzt auch im Rahmen der Videosprechstunde selbst erfolgen – nicht mehr wie bisher im Vorfeld persönlich.

Digitale Gesundheitskompetenz schaffen:

Nicht jeder oder jede Versicherte ist gleich fit, was die Nutzung digitaler Gesundheitstechnologien angeht. Damit alle Versicherten künftig gleichberechtigt und selbstbestimmt an den Möglichkeiten der Digitalisierung teilhaben können, müssen die Krankenkassen ihren Versicherten Angebote machen, die die digitale Gesundheitskompetenz fördern.

Weitergabe von Gesundheitsdaten für die Forschung

Daten zur persönlichen Gesundheit können laut dem Gesetzentwurf pseudonymisiert zu Forschungszwecken an den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung übermittelt werden – und zwar ohne, dass der Patient widersprechen kann. Dessen Forschungsdatenzentrum soll damit 30 Jahre und länger arbeiten können, wenn es etwa um den Kampf gegen Demenz, Krebs oder andere Erkrankungen mit einer langen symptomfreien Zeit geht.

Impfung gegen Masern wird für Kinder Pflicht

Ab 1. März 2020 müssen Eltern nachweisen, dass ihr Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen erhalten hat, bevor es in eine Kita oder Schule aufgenommen wird.

Nicht geimpfte Kinder können vom Besuch des Kindergartens ausgeschlossen werden. Auch alle Mitarbeiter solcher Einrichtungen, wie Erzieher und Lehrer, die nach 1970 geboren sind, müssen ab März 2020 gegen Masern geimpft sein. Wer sich nicht daran hält, dem kann ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro drohen.

Geregelt ist das im Masernschutzgesetz, das vom Bundestag am 14. November 2019 verabschiedet und vom Bundesrat am 20. Dezember 2019 gebilligt wurde.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die erste Masern-Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten, die zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Monaten.

Angehörige von Pflegebedürftigen werden entlastet

Laut Angehörigen-Entlastungs-Gesetz müssen sich die Kinder von Pflegebedürftigen künftig erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 100.000 Euro finanziell an der Pflege beteiligen. Bisher mussten Kinder zu den Heimkosten für ihre Eltern mit beitragen, wenn sie als Alleinstehende mehr als 21.600 Euro netto im Jahr verdienten.

Beitragsbemessungsgrenzen gehen nach oben

Same procedure as every year: Auch 2020 werden die Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Sozialversicherung an die Lohnentwicklung vom Vorjahr angepasst.

Und da die Löhne stiegen, steigen die Beitragsbemessungsgrenzen, und zwar in der gesetzlichen Krankenversicherung auf jährlich 56.250 Euro (2019: 54.450 Euro). Sie markiert den Grenzwert, bis zu dem das Einkommen bei der Berechnung des Beitrages zur gesetzlichen Krankenversicherung herangezogen wird.

Gleichzeitig steigt die im Versicherungsrecht relevante allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze – auch Versicherungspflichtgrenze genannt – von 60.750 Euro auf 62.550 Euro.

Wer 2020 in die private Krankenversicherung wechseln möchte, muss diese Grenze 2019 überschritten haben und 2020 ebenfalls überschreiten.

Höherer Zuschuss bei Zahnersatz

Zahnprobleme? Dann aufgepasst: Im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes gibt es ab Oktober 2020 anstatt 50 Prozent von den gesetzlichen Krankenkassen 60 Prozent der Basistherapie als Festzuschuss für Brücken, Kronen und Co. Wer mit dem Bonusheft den regelmäßigen Zahnarztbesuch und Vorsorge über zehn Jahre nachweist, kann sogar mit bis zu 75 Prozent rechnen. Bei fünf Jahren sind es 70 Prozent. In der privaten Krankenversicherung sind die vereinbarten Leistungen für den Zahnbereich in den jeweiligen Tarifen geregelt.

Arzneimittelversorgung für chronisch Kranke durch Wiederholungsrezept

Wer regelmäßig bestimmte Arzneimittel benötigt, weil er chronisch krank ist, kann ab 2020 von seinem Arzt eine Wiederholungsverordnung bekommen. Pro Rezept darf der Apotheker nach der Erstausgabe maximal drei weitere Male das Medikament ausgeben. Für Privatpatienten gibt es bereits Wiederholungsrezepte in der nun auch für die GKV vorgesehenen Form.

Ersatz durch gleiche Wirkstoffe ausgeweitet

Ab 2020 können Apotheker auch bei privat Krankenversicherten, bei Beihilfeempfängern sowie Selbstzahlern vom Arzt verschriebene Arzneimittel durch Wirkstoffgleiche ersetzen, die preisgünstiger als das Original sind. Die „Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung“ hat diese sogenannte Aut-idem-Regelung auch für die PKV eingeführt. Die neue Regelung in der PKV setzt allerdings zusätzlich das Einverständnis der Versicherten voraus.

Ausbau der Servicestellen für Facharzttermine

116 117 – unter dieser bundesweiten Nummer des ärztlichen Notdienstes erreicht man ab 2020 rund um die Uhr auch die so genannten Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen, die telefonisch Termine bei Fachärzten binnen vier Wochen vermitteln sollen.

Schon seit 2016 gibt es die Servicestelle, aber sie war bis dato unter verschiedenen Nummern je nach Bundesland und zu verschiedenen Uhrzeiten erreichbar.

Veränderungen bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Frauen zwischen 20 und 65 Jahren bekommen ab dem neuen Jahr Post von ihrer Krankenkasse: Im fünf-Jahres-Takt werden sie zu einer Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs eingeladen. Darin ist auch eine Information über Nutzen und Risiken des Früherkennungsprogramms enthalten.

„Herzlich willkommen im Kreis Borken: Grenzenlose Möglichkeiten entdecken.“

Neue Imagebroschüre erscheint pünktlich zu Beginn des neuen Jahres

Kreis Borken (pd). Pünktlich zu Beginn des Jahres 2020 gibt der Kreis Borken seine neue Imagebroschüre heraus. Sie trägt den Titel „Herzlich willkommen im Kreis Borken: Grenzenlose Möglichkeiten entdecken.“ Landrat Dr. Kai Zwicker freut sich über die farbenfrohe Publikation: „Auf 28 Seiten werden – illustriert mit großformatigen Fotos und kleinen Grafiken – die Vorzüge unseres Westmünsterlandes dargestellt.“

Landrat Dr. Kai Zwicker präsentiert die neue Imagebroschüre des Kreises Borken.
Landrat Dr. Kai Zwicker präsentiert die neue Imagebroschüre des Kreises Borken.

Texte in flotter Schreibe informieren über die verschiedenen Facetten des Kreises. Da geht es um Natur und Umwelt, Freizeit und Tourismus, Kunst und Kultur, Wirtschaft und Bildung, Geschichtliches und Grenzübergreifendes, Miteinander und „soziale Netze“.

Schon die Überschriften der 13 Kapitel machen neugierig auf den Raum an der niederländischen Grenze:

„Bei uns kann man den Himmerl sehen…“
„… und auf dem Boden der Tatsachen bleiben.“
„Europa – wir sind schon da.“
„Auf vielen Wegen zu neuen Horizonten.“
„Unsere Zukunft hat eine Geschichte.“
„Work-Life-Balance: Kunst & Kultur für alle Sinne!“
„Es muss nicht immer Rio sein.“
„Aus der Ruhe kommt die Kraft.“
„Das ist Maßarbeit.“
„Die Geheimnisse unseres Erfolgs.“
„Ein bisschen Wärme braucht der Mensch.“
„Unsere 17 Städte und Gemeinden“
„Miteinander leben: Raum für Vielfalt.“

Die neue Broschüre ist kostenlos zu beziehen beim Kreis Borken, Pressestelle, Burloer Straße 93, 46325 Borken, E-Mail: [email protected].

Rund 30 Menschen im Kreis Borken wurden 100 und älter

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Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker gratuliert 100-Jährigen und langjährigen Ehepaaren

Kreis Borken. Ein ganzes Jahrhundert – und teilweise noch mehr Jahre – haben rund 30 Menschen im Kreis Borken im vergangenen Jahr erlebt.

Das dokumentiert die Statistik der Altersjubiläen im Kreis Borken für das Jahr 2019:

Landrat Dr. Kai Zwicker konnte dabei 15 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag gratulieren, drei zum 101. Geburtstag und fünf zum 102. Geburtstag.

Zudem vollendeten zwei Personen ihr 103. Lebensjahr und ihr 104. Lebensjahr vollendeten fünf Personen. Eine Person konnte im Jahr 2019 sogar ihren 105. Geburtstag feiern.

Allen Grund zu feiern hatten auch viele langjährige Ehepaare: Landrat Dr. Zwicker gratulierte insgesamt 848 Mal zur Goldenen Hochzeit (2018: 693 Mal).

Dabei fielen die meisten 50-jährigen Ehejubiläen in den Juli (110) und in den Monat August (101).

Auf 60 gemeinsame Ehejahre (Diamantene Hochzeit) konnten 296 Paare zurückblicken (2018: 304).

Ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) feierten 70 Paare (2018: 55). Zudem feierten fünf Ehepaare eine Gnadenhochzeit (70 Jahre), 2018 konnte der Landrat sieben Paare zu diesem langen gemeinsamen Eheleben beglückwünschen.

Die genannten Zahlen beziehen sich auf die dem Kreis Borken gemeldeten Jubiläen. Möglicherweise liegt die Zahl der Jubilare im Kreis im vergangenen Jahr aber noch höher.

Musikalische Weihnachtstour der Erler Jäger

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Traditionelles Weihnachtsständchen Erler 2019

ERLE. Trotz Nieselregen führte ihre gut dreistündige musikalische Runde, gestartet am Gerätehaus der Feuerwehr, einmal quer durch das Dorf.

Traditionelles Weihnachtsständchen Erler 2019

An sechs Stationen machten die Erler Jäger, von der Östrich links und rechts, bis zur Westrich, halt. Am Timpen, wie auch an den weiteren Haltepunkten wurden die Musiker dort bereits von den Anwohnern erwartet, die teilweise fröhlich in die Weihnachtslieder mit einstimmten.

Traditionelles Weihnachtsständchen Erler 2019

Im Gepäck hatten die Zuhörer ein Schnäpschen zum Auswärmen. Lieder wie „Leide rieselt der Schnee“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“, aber auch moderneren Lieder wie „Rudolph, the rednosed reindeer“, versetzte die Zuhörer in Weihnachtsstimmung, egal ob jung oder alt.

Traditionelles Weihnachtsständchen Erler 2019

In der ehemaligen Gaststätte Schulte-Bocholt in der Westrich klang am späten Nachmittag das stimmungsvolle Konzert in gemütlicher Runde aus.

Traditionelles Weihnachtsständchen Erler 2019

Feuerwehr musste Weihnachten Ölspur beseitigen

Am zweiten Weihnachtstag musste die Feuerwehr Raesfeld um 17:33 Uhr zu ihren 75. Einsatz in 2019 ausrücken. Sie wurde zu einer Ölspur an den Kreisverkehr Südring/Weseler Straße/St. Sebastian alarmiert. 

Dort hatte ein Fahrzeug Benzin verloren, einzelne Spuren davon waren auch im Ortskern, Höhe der Gaststätte Niessing und im Kreisverkehr am Feuerwehrgerätehaus zu sehen

Die Gefahrenstellen wurden abgestreut. Im Anschluss gab die Einsatzstelle der Polizei die Streckenabschnitte wieder frei gab. 

Ehepaar aus Voerde sorgt für neuen Rekord in Raesfeld

Heirate, wann du willst – Am Sonntagnachmittag fand im Kaminzimmer von Schloss Raesfeld die 400. Trauung in diesem Jahr statt.

RAESFELD. Ein Ehepaar aus Voerde fand noch sehr kurzfristig einen Trautermin in der Gemeinde. Gleichzeitig sind sie das 400. Paar, welches sich in Raesfeld 2019 das „Ja-Wort“ gegeben hat.

Getraut haben sich Katrin und Marco Bettger aus Voerde. Das frischgebackene Ehepaar strahlte vor Glück.

400. Trauung im Schloss Raesfeld
Standesbeamtin Verena Wuth hat das Voerder Paar getraut.

Erst das Standesamt, dann die Braut gefragt

Dabei sei alles, wie Marco Bettger gesteht, ziemlich kurzfristig geplant gewesen. Erst vor Tagen, am 11. Dezember, habe er seiner Frau den Antrag gemacht. Allerdings war er sich da schon sicher, dass es mit der Hochzeit klappt, denn er habe vor dem Antrag erst mal in Raesfeld nachgefragt und sich den Termin bestätigen lassen.

Warum der Hochzeitstermin ausgerechnet am 22. Dezember sein musste, habe eine Vorgeschichte, so Bettger. „Wir haben uns am 22. November 2011 kennengelernt. Den Antrag habe ich dann meiner Frau am 11. Dezember gemacht, nachdem mir Markus Büsken vorher am Standesamt zusicherte, dass es in Raesfeld noch klappen wird.“

400. Trauung im Schloss Raesfeld

Schöner als in Voerde

Der Raesfelder Slogan: „Heirate, wann du willst“, hat sich mittlerweile auch in Voerde rumgesprochen. Und das Ehepaar habe es nicht bereut, in Raesfeld zu heiraten. „Der Bürgermeister in Voerde hat uns den Tipp gegeben, und wir sind sehr dankbar darüber, denn hier im Schloss ist es viel schöner als im Voerder Rathaus. Dort empfinde ich es als kalt. Hier ist alles gemütlich, tolles Ambiente und sehr stilvoll“, fügt Katrin Bettger hinzu.

Bereits der erste Kontakt mit der Standesbeamtin habe gezeigt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei. Und das die Neuvermählten nun noch mit ihrer Hochzeit den Rekord in Raesfeld mit der 400. Trauung brechen, mache, so Ehemann Bettger, das Glück vollkommen.

400. Trauung im Schloss Raesfeld
Nur strahlende Gesichter nach der Trauung im Kaminzimmer von Schloss Raesfeld: Markus Büsken, das Brautpaar Katrin und Marco Bettger aus Voerde, Standesbeamtin Verena Wuth und Bürgermeister Andreas Grotendorst. Er überreichte dem frischvermählten Paar den legendären Raesfelder Liebestrunk, die Liebesmarmelade und ein Buch mit Zitaten und Sprüchen über die die Liebe (v. l.). Foto: Petra Bosse

Liebestrunk und Liebesmarmelade

Anlass genug, dass Bürgermeister Andreas Grotendorst und Markus Büsken aus dem Rathaus persönlich dem Paar nach der Trauung gratulierten. „Ich freue mich natürlich riesig, dass so viele Menschen in Raesfeld ihren schönsten Tag im Leben begehen und Raesfeld dadurch lange in guter Erinnerung bleiben wird“, so Grotendorst. Im Gepäck hatten er und Büsken den Raesfelder Liebestrunk und die Raesfelder Liebesmarmelade sowie ein Buch mit Zitaten und Gedichten über die Liebe.

400. Trauung im Schloss Raesfeld
Eine glückliche Braut und ein zufriedener Markus Büsken, der die kurzfristige Trauung möglich machte.

Am 1. 1. 2020 geht es weiter

Die Trauungen gehen in diesem Jahr noch weiter. „Wir werden wohl auf 409 Trauungen in diesem Jahr kommen“, so Büsken. Die letzte Trauung findet an Silvester um 18 Uhr statt.

Bereits an Neujahr stehe die nächste Hochzeit an. „Das muss wohl eine echte Liebeshochzeit sein“, sagt Büsken scherzhaft und lacht. Und auch sonst gebe es jetzt schon reichlich Anmeldungen für 2020. Begehrt seien laut Büsken die Daten 20.2. 2020 und 2.2. 2020.

Jahreswechsel an der Silvesterkirche 2019

Termine rund um St. Silvester und St. Martin

Gemeinsam das neue Jahr begrüßen. Dazu lädt der Ortsausschuss Erle herzlich ein, sich in der Silvesternacht um kurz vor Zwölf auf dem Kirchplatz St. Silvester zu einem Mitternachtsumtrunk einzufinden. Dazu ist jeder Bürger erzlich willkommen!

Silvesterfeuerwerk an der St. Silvesterkirche
Silvesterfeuerwerk an der St. Silvesterkirche von Heinz Nienhaus

Frühstück im St. Silvesterhaus

Das nächste faire Frühstück im St. Silvester Haus findet, wie angekündigt, am Sonntag, 05.01. ab 9:30 Uhr statt.

Entgegen den Informationen in den letzten Pfarrrichten ist der Eine-Welt-Laden aber am 29.12. ganz normal zwischen 11 und 12 Uhr geöffnet (hier besteht dann auch die Anmeldemöglichkeit für die Teilnahme am fairen Frühstück!

Um Anmeldung wird gebeten während der Öffnungszeit des Eine-Welt-Ladens, sonntags von 11:00 bis 12:00 Uhr, oder unter der E-Mail Adresse: [email protected]

Am Freitag, 27.12. bleibt das Pfarrbüro Erle geschlossen.

Konzert der LoGO Kinderchöre

Am Sonntag, 05.01. findet um 15 Uhr in der St. Silvesterkirche ein Konzert der LoGO Kinderchöre unter dem Motto „Ein Kind in der Krippe“ statt.

Beide Chöre haben dazu ein weihnachtliches Programm vorbereitet, überwiegend mit zeitgenössischen Vertonungen. Darüber hinaus werden Weihnachtslieder zum Mitsingen sowie Orgelbeiträge das ca. 45-minütige Programm umrahmen. Hierzu laden wir herzlich ein.

Kindersegnung

Alle Familien, die ihr Kind in den letzten zwölf Monaten haben taufen lassen, sind herzlich eingeladen zur Kindersegnung und zum anschließenden Kroamstuten-Essen am Sonntag, 12.01. in der St. Silvester Kirche Erle oder am Sonntag, 19.01. in der St. Martin Kirche Raesfeld jeweils um 15 Uhr.

Die Pfarrgemeinde hat dazu schriftlich eingeladen. Sollte jemand jedoch versehentlich keine Einladung erhalten haben, bitte kurze Meldung im Pfarrbüro, Tel. 7276.

Bücherkeller St. Martin

Der Bücherkeller von St. Martin hat jetzt auch immer am 1. Samstag im Monat geöffnet.

Daher darf am Samstag, 04.01 im Bücherkeller unten im Pfarrsaal wieder von 10:00-12:00 Uhr gestöbert und gekauft werden. Auch am Mittwoch, 08.01. von 16:00-18:00 Uhr ist der Bücherkeller wieder geöffnet.

Jugendfeuerwehr hat Nachwuchs bekommen

Jugendfeuerwehr begrüßt zwölf Nachtwuchs

Am Dienstag, den 17.12.2019 begrüßte die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Raesfeld, zwölf Mädchen und Jungen die neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen wurden.

Einleitende Worte kamen vom Leiter der Feuerwehr André Szczesny, der die Struktur der Feuerwehr Raesfeld vorstellte und den neuen jungen Kameraden(innen) erste Infos über die Jugendfeuerwehr gab.

Nachwuchs Feuerwehr Raesfeld 2019
Foto: Feuerwehr

Im Anschluss ging Gemeindejugendfeuerwehrwart Wolfgang Schwiederowski ins Detail. Er erörterte die Aufnahme Formalitäten, die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr Raesfeld und stellte den Dienstplan für das Jahr 2020 vor. Nachdem der offizielle Teil beendet war, durften die neuen Nachwuchsfeuerwehrkräfte mit Jugendwart Thomas Kilian das Gerätehaus und die Einsatzfahrzeuge erkunden.

Hier auch noch einige Highlights für das Jahr 2020 :

  • 11.02 Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Raesfeld
  • 17.05 Abnahme der Jugendflamme der Stufe 2 in Borken
  • 13.06 Abnahme der Leistungsspange in Euskirchen (inkl. Wochenendzeltlager)
  • 23.06 Grillabend zum Sommerferienbeginn mit den Eltern
  • 08.09 Gemeinsame Übung mir der aktiven Einsatzabteilung der Feuerwehr Raesfeld
  • 24.10 „Berufsfeuerwehrtag“ der Jugendfeuerwehr
  • 24.11 Besuch der Eishalle
  • 22.12 Jahresabschluss

André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, wünscht den zwölf Jugendfeuerwehr Mädchen und Jungen, einen guten Start und ganz viel Spaß in der Jugendfeuerwehr.

Anbei die Namen der neuaufgenommenen Kameraden(innen)

1. Paul Grotendorst (Erle)

2. Pia Heying (Erle)

3. Lara Kock (Erle)

4. Rayan Kouaouch (Raesfeld)

5. Till Mümken (Erle)

6. Ben Nießing (Raesfeld)

7. Maximilian Rimpel (Erle)

8. Rica Thiehoff (Raesfeld)

9. Charlotte Wachtmeister (Erle)

10. Tim Nagel ( Raesfeld )

11. Alexandra Kozlowska (Raesfeld)

12. Marie Kerkhoff (Erle)

Weihnachtsständchen der Erler Jäger 2019

Alle Jahre wieder fahren die Erler Jäger an Heiligabend durch das Dorf und verbreiten Weihnachtsstimmung.

Bei bekannten Liedern wie „Leide rieselt der Schnee“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“, aber auch moderneren Liedern wie „Rudolph, the rednosed reindeer“ kommt jeder Zuhörer in Weihnachtsstimmung, egal ob jung oder alt.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, können Sie sich an sechs verschiedenen Stationen, sowohl im Dorf als auch in den Außenbezirken, von den Klängen der Erler Jäger selbst überzeugen.

14:00 Uhr: Silvesterstraße, am Feuerwehrgerätehaus

14:30 Uhr: Östrich links, an der dicken Buche

15:00 Uhr: Östrich rechts, am Timpen

15:30 Uhr: Hilgenstuhl, Kreuzung Schultenwurt

16:00 Uhr: Ginsterstraße

16:30 Uhr: Westrich, ehemalige Gaststätte Schulte-Bocholt

Verschmelzung beider Volksbanken nimmt Fahrt auf

Die gemeinsame Verschmelzung der Volksbanken Raesfeld und Erle nimmt Gestalt an.

RAESFELD/ERLE. Das letzte Wort haben dabei die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung im kommenden Jahr. Sie müssen mit 75 Prozent der Verschmelzung zustimmen.

„Wir sind uns sicher, dass uns die Mitglieder bei der Verschmelzung vertrauen und auf unserer Seite sind“, sagt Aussichtsratsvorsitzender Jan-Bernd Seier.

Jan-Bernd Seier und Johannes Böckenhoff
Aufsichtsratsvorstände Jan-Bernd Seier und Johannes Böckenhoff (r.). Foto: Petra Bosse

Nachdem im November die Mitglieder bereits in einem gemeinsamen Brief sowie anschließend die Öffentlichkeit über die Idee einer gemeinsamen Volksbank für Raesfeld und Erle informiert wurden, sind die Aufsichtsräte und Vorstände beider Banken nun einen großen Schritt weiter.

Identität beider Banken bleiben erhalten

Durch die Verschmelzung soll, so Oliver Cichowski, Vorstand Raesfeld, die Identität beiden Banken erhalten bleiben. Vor Jahren noch sei man dieses Thema nicht angegangen, da noch mehr an Eigenständigkeit gedacht wurde. „Die Größe alleine macht es aber nicht, sondern entscheidend ist es, die Leute festzuhalten und zu binden durch kurze Wege und persönliche Betreuung“.

Angenähert haben sich beide Banken in den letzten Jahren, wo sie trotz Stress gut zusammengearbeitet haben. „Da hat es sich gezeigt, dass es gut funktioniert und wir uns vertrauen können“, fügt Cichowski hinzu. Wie die Raesfelder Vorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar sowie die Erler Ralf Steiger und Michael Weddeling unisono bekräftigen, sei die bisherige Zusammenarbeit „äußert positiv“ verlaufen und mache „Lust auf mehr“.

„Wir freuen uns alle, dass durch die Verschmelzung die Arbeiten auf ‚breiten Schultern‘ verteilt werden kann“, so Weddeling.

Richtiger Schritt in die Zukunft

Die Aufsichtsratsvorsitzenden Jan-Bernd Seier und Johannes Böckenhoff seien ein wichtiges Bindeglied beider Volksbanken. Sie haben am Dienstag ihre jeweiligen Vorstände in Gesprächen mitgeteilt, die Verschmelzung im kommenden Jahr fortzuführen. Eine Absichtserklärung wurde von allen Vorständen unterzeichnet. „Wir sind ein kleines Haus und der Zusammenschluss wird sich zum Vorteil für alle auswirken. Es ist der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt“, so Seier.

Besonders großen Wert werde daraufgelegt, so Böckenhoff, dass sowohl den Erlern, als auch den Raesfelder Kunden das Personal erhalten bleibe. „Für die Mitglieder und Kunden wird sich nichts ändern. Wir sind und bleiben weiterhin stark in der Region“, so Böckenhoff. Und: „Aus zwei Kranken wird kein Gesunder, denn beide Häuser sind gesund.“

Aus dieser jeweiligen Position der Stärke heraus könne man die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser abfedern. Diese liegen vor allem in den Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinzphase, der ausufernden Regulatorik, den gesellschaftlichen Veränderungen durch den digitalen Wandel und dem damit verbundenen Kostendruck.

„Die persönlichen Beziehungen zu den Kunden möchten wir nicht aufgeben und soll auch zukünftig auf beiden Seiten weitergelebt werden“, setzt Cichowski hinzu.

Verschmelzung Voba Raesfeld-Erle mit Vorständen
Aufsichtsrat und Vorstände v. l.: Michael Weddeling, Marcus Feldhaar, Jand-Bernd Seier, Johannes Böckenhoff, Ralf Steiger und Oliver Cichowski. Foto: Petra Bosse

Personal untereinander austauschen

Die Synapsen beider Banken passen vom Organisatorischen her gut zusammen, erklärt Seier. Beides seien eine kleine Bank und wollen auch klein bleiben. „Wir sind sehr knapp besetzt. Durch die Verschmelzung besteht die Möglichkeit, das Personal und die Spezialisten bei gleicher Tätigkeit untereinander auszutauschen. Die immer härter werdenden Bestimmungen aus Brüssel lassen, so Steiger, kaum Luft zum Atmen und behindere teilweise die aktuellen Arbeiten in beiden Banken.

Vier hoch qualifizierte Vorstände

Durch eine Verschmelzung und der dadurch jeweiligen Position der Stärke, können die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser abfedert werden. „Wir haben uns deshalb klar dazu positioniert, dass beide Banken so erhalten bleiben sollen, voll in der Kundenverantwortung und mit vier hoch qualifizierten Vorständen“, so Böckenhoff.

Auch werde sich für die Mitglieder und Kunden im Geschäftsgebiet durch eine Verschmelzung möglichst wenig ändern. Für die Vorstände und den Aufsichtsrat sei es wichtig, dass künftig wie heute – die Nähe zu den Mitgliedern und Kunden, die Präsenz vor Ort und die Verantwortung für die Region erhalten bleiben.

Die nächsten Schritte werden sein, dass in beiden Häusern nun eine Absichtserklärung abgegeben werden muss. Ein Verschmelzungsvertrag muss vorbereitet werden und der Verband muss noch ein Gutachten darüber erstellen, dass die Mitglieder keine Vor- und Nachteile haben, erklärt Marcus Feldhaar.

Petra Bosse

Landwirte spenden 4.800 Euro für Lichtblicke

Sonnenblumenaktion mit historisch zweitbestem Ergebnis

In vorweihnachtlicher Freude haben heute Landwirte aus dem Kreis Borken eine Spende für in Not geratene Familien übergeben.

Kreis Borken (pd). Vertreter des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes hatten heute beim Besuch in der Radio-WMW-Redaktion einen dicken Scheck über 4.800 Euro für die Aktion Lichtblicke dabei.

Das Geld war zwischen Juli und November bei der Sonnenblumenaktion der Landwirte zusammen gekommen.

Thomas Schulze Hilbt (l.) vom Öffentlichkeitsausschuss im WLV-Kreisverband und Sonnenblumenbäuerin Judith Beeke übergaben heute stellvertretend für die Landwirte im Kreis Borken einen dicken Spendenscheck an Benjamin Rotzler von Radio WMW als Stellvertreter für die Aktion Lichtblicke. Foto: Stephan Wolfert, WLV
Thomas Schulze Hilbt (l.) vom Öffentlichkeitsausschuss im WLV-Kreisverband und Sonnenblumenbäuerin Judith Beeke übergaben heute stellvertretend für die Landwirte im Kreis Borken einen dicken Spendenscheck an Benjamin Rotzler von Radio WMW als Stellvertreter für die Aktion Lichtblicke. Foto: Stephan Wolfert, WLV

Zehn landwirtschaftliche Ortsverbände hatten in diesem Jahr mitgemacht, freut sich Thomas Schulze Hilbt (Velen) als Sprecher des bei der Aktion federführenden Öffentlichkeitsausschusses im Kreisverband. Familie Beeke war zum zweiten Mal bei der seit 2009 laufenden Initiative dabei.

Insgesamt 39.700 Euro für die Aktion Lichtblicke

Hofnachfolgerin Judith Beeke hat sich nicht nur über die Spenden der Sonnenblumenpflücker gefreut, sondern auch über manch schöne persönliche Geschichte: „Eine Familie hat sich einmal total nett bedankt, dass sie spontan einen Strauß Blumen pflücken konnten. So standen sie dann beim anschließenden Besuch bei Oma nicht mit leeren Händen auf der Matte.“

Seit 2009 haben Landwirte im Kreis Borken mit der Initiative auf diese Weise 39.700 Euro für die Aktion Lichtblicke gesammelt und gespendet. Am erfolgreichsten war dabei 2019 zum zweiten Mal der Ortsverband Gescher mit zusammen 880 Euro. Beeke: „Wir in Gescher sind nächstes Jahr auf jeden Fall auch wieder dabei.

Zum Thema: „Aktion Lichtblicke“
Die 1998 gegründete Spendenaktion unterstützt Kinder, Jugendliche und deren Familien aus NRW, die in eine materielle, finanzielle oder seelische Notlage geraten sind. Lichtblicke wird getragen von den 45 NRW-Lokalradios, dem Rahmenprogramm radio NRW, den Caritasverbänden der fünf Bistümer im Land sowie der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Bundesregierung verpasst Probleme im Ackerbau anzugehen

Eine echte Ackerbaustrategie braucht einen neuen Gesellschaftsvertrag mit der Landwirtschaft, konkrete Maßnahmen und einen Zeitplan

Anlässlich der am Donnerstag vom Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Ackerbaustrategie erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND in einer Pressemitteilung:

„Keine verbindlichen Ziele, keine konkreten Maßnahmen, kein Zeitplan: Die Bundesregierung hat es verpasst mit der Ackerbaustrategie die Probleme im Ackerbau anzugehen. Eine Strategie als Absichtserklärung taugt nichts. Ohne einen gesetzlichen Rahmen und entsprechende Fördersysteme für bäuerliche Landwirtschaft wird die notwendige Agrarwende weiter verzögert. Diese Agrarwende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 

Landwirtschaftsministerin Klöckner muss eine Pestizidreduktionsstrategie auf den Weg bringen und einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Insekten leisten. Ebenso muss sie mit der Ackerbaustrategie auf klimaresiliente Anbausysteme umsteuern. Denn den Herausforderungen durch weiter zunehmende Extremwetterereignisse werden wir nicht mit technologischen Einzelmaßnahmen wie neuen Gentechnik-Sorten begegnen können. Dasselbe gilt für Gentechnik-Einsatz bei Resistenzen gegen Krankheitsbefall und Schädlinge. Wir wollen keinen erneuten Versuch, uns Gentechnik aufzutischen. Es braucht nicht weniger als eine Systemumstellung.  

Biodiversität in der Agrarlandschaft

Der Ackerbau der Zukunft muss die Biodiversität in der Agrarlandschaft fördern: etwa durch eine vielfältige Fruchtfolge, durch den Erhalt und die Neuanlage von Strukturelementen wie Hecken und Randstreifen, aber auch durch Reduzierung von Dünger- und Pestizid-Einsatz.  

Ministerin Klöckner muss die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft in der EU stärken und ein weiteres Höfesterben vermeiden. Das ist nur durch eine ökologische und gerechte Verteilung der EU-Agrarfördermittel möglich. Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag mit der Landwirtschaft. Bei diesem gesellschaftlich gewünschten Umbau müssen die Landwirtinnen und Landwirte finanziell unterstützt werden. Mittelfristig muss die pauschale Flächenprämie ersetzt werden. Diese Direktzahlungen sind nicht mehr zukunftsfähig.“

Mehr Informationen  

  • Hintergrund: Die Versäumnisse der letzten Jahre in der Landwirtschaftspolitik sind immens. In der Branche herrscht eine hohe Unzufriedenheit, weil Reformen wie zum Beispiel bei Regeln für die umweltgerechte Düngung verschleppt werden. Die Chance einer Strategieentwicklung mit Vertreterinnen und Vertretern von bäuerlichen Betrieben, Ökoanbauverbänden und anerkannten Umweltvereinigungen wurde verpasst. Nur eine gemeinsame Anstrengung kann die notwendige Akzeptanz und Wirksamkeit entfalten, die eine Veränderung der Landwirtschaft möglich macht. In Deutschland wird mehr als die Hälfte der Gesamtfläche – insgesamt 16,7 Millionen Hektar – landwirtschaftlich genutzt. Davon sind knapp 71 Prozent Ackerland und 28 Prozent Dauergrünland.

Musikalische Adventsstunde mit den Burgmusikanten

RAESFELD. Zu einer musikalischen Adventsstunde mit den Burgmusikanten lud die Pfarrgemeinde St. Martin am dritten Adventssonntag in die Kirche ein.

Adventskonzert St. Martin Burgmusikanten 2019

Bereits mit der „Nordic Fanfare and Hymn“ von Jacob de Haan zeigte sich nach den ersten Rhythmen, dass Dirigent Kristian Palauneck mit seinen Musikern ein hochklassiges und festliches Programm zusammengestellt hat.

Adventskonzert St. Martin Burgmusikanten 2019

Nach der Begrüßung von Pastor Michael Kenkel und den von ihm zwischendurch vorgetragenen meditativen Texten, folgten Stücke, die nicht unbedingt eng verbunden mit der Adventszeit sind. Dazu gehörte das Stück von William P. Latham „Three Chorale Prélude“ oder die „Overture aus der Feuerwerks-Musik“ von Georg Friedrich Händel und der „Earth Song“ von Michael Jackson.

Daneben spielte das Klarinetten-Ensemble mit Isabel Schulte, Anna Bleker und Marika Loker Weihnachtslieder, die jeder kennt. „Nun singet und seid froh“ oder „Klingglöckchen“. Als Zugabe spielten die Burgmusikanten den Weihnachtsklassiker „Zions Tochter“.

Adventskonzert St. Martin Burgmusikanten 2019

Ein besonders Klangerlebnis, welches durch die hohen Gewölbedecken der Kirche noch verstärkt wurde und zwischenzeitlich für „Gänsehautfeeling“ bei den zahlreichen Besuchern führte. Hinzu kam der festlich geschmückte Altarraum und das illuminierte Kirchenschiff, welche während des einstündigen Konzerterlebnisses zur absoluten Entschleunigung und Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest beitrugen. Die Zuhörer bedankten sich mit langanhaltendem Applaus für eine Stunde Blasmusik im feierlichen Kirchenraum.

5G-Telerettung‘ im Kreis Borken – Zuschlag für Förderung


Kreisvorhaben aus 138 Förderanträgen ausgewählt – 90.000 Euro als Komplettförderung

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken hat als eine von bundesweit 50 Regionen im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgeschriebenen „5G-Innovationswettbewerbs“ den Zuschlag für die finanzielle Förderung der Entwicklung eines Konzepts zur „5G-Telerettung“ im Kreisgebiet erhalten.

v. l. n. r.: Dirk Honermann (stellvertretender Leiter der Kreisleitstelle), Landrat Dr. Kai Zwicker, Daniela Glimm (Stabsstelle des Kreises), drei Einsatzkräfte der Borkener Wache sowie Carsten Thien (Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises) und Stephan Kruthoff (Leiter der Kreisleitstelle) freuten sich über die positive Nachricht aus Berlin
v. l. n. r.: Dirk Honermann (stellvertretender Leiter der Kreisleitstelle), Landrat Dr. Kai Zwicker, Daniela Glimm (Stabsstelle des Kreises), drei Einsatzkräfte der Borkener Wache sowie Carsten Thien (Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises) und Stephan Kruthoff (Leiter der Kreisleitstelle) freuten sich über die positive Nachricht aus Berlin

90.000 Euro werden dafür als Komplettförderung zur Verfügung gestellt. Diese erfreuliche Nachricht erhielt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker aus Berlin. Insgesamt lagen dem Bund 138 Förderanträge vor, die sich allesamt mit innovativen 5G-Mobilfunkanwendungen befassten.

Konzept  in enger Abstimmung mit dem Klinikum Westmünsterland

„Für uns als Kreis Borken, aber auch als Beispiel für andere ländliche Räume kann dieses Projekt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die ärztliche Notfall- und Patientenversorgung zukunftssicher zu gestalten“, betonte der Landrat.

Das Konzept wird nun in enger Abstimmung mit dem Klinikum Westmünsterland und der Kreisleitstelle erarbeitet. Konkret geht es um 5G-basierte Anwendungen zur Patientendatenerfassung und -übermittlung. Zu lösen sind dabei vielfältige technische und rechtliche Fragestellungen.

Telemedizinische Unterstützung

In den Blick genommen wird zum einen die telemedizinische Unterstützung der Rettungskräfte für den Fall, dass ein Notarzt nicht verfügbar oder noch nicht am Einsatzort eingetroffen ist. Bestimmte Maßnamen können so bereits nach Konsultation mit einem zugeschalteten Notarzt eingeleitet werden. Zudem könnte der konsultierte Tele-Notarzt dann das Krankenhaus festlegen, das bezogen auf die vorliegenden Erkenntnisse die bestmögliche notärztliche bzw. intensivmedizinische Versorgung bietet.

Zum anderen geht es um Patientenverlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus. Hier kann im Einzelfall auf die Begleitung eines Notarztes verzichtet werden, da bei Bedarf der Tele-Notarzt hinzugezogen werden kann. Dies würde zu einer Entlastung der Notarztressourcen im gesamten Kreisgebiet führen.

Patienten- und Telemetriedaten werden schnell erfasst

In beiden Fällen könnten sofort Patienten- und Telemetriedaten erfasst und sicher an einen Notarzt übermittelt werden. Hierzu zählen unter anderem kardiologische (EKG-Werte) und sonographische Daten (Ultraschallaufnahmen als Bilder und Filme) sowie allgemeine Vitalparameter (zum Beispiel Blutdruck, Blutsauerstoffgehalt). All dies setzt aber eine besonders schnelle und sichere Mobilfunkversorgung voraus.

Pilotstrecke

Für eine Pilotstrecke zwischen den Krankenhäusern Borken und Vreden soll dazu die derzeitige Situation mit den 5G-Versorgungsanforderungen abgeglichen werden. Außerdem soll geprüft werden, wie die gewonnenen Erkenntnisse auf die Strecken zwischen Vreden und Ahaus sowie Vreden und Stadtlohn übertragen werden können.

Mit dem fertigen Konzept könnte sich der Kreis Borken anschließend um Fördermittel für die Umsetzung des Projektes bewerben. Dann würde im Kreisgebiet eine „5G-Pionierregion“ entstehen, in der die notwendige Infrastruktur ausgebaut werden könnte.

Zum Hintergrund:

Die fünfte Mobilfunkgeneration („5G“) soll künftig intelligente Echtzeit- und Massenkommunikation ermöglichen. Die Datengeschwindigkeit wird im Vergleich zum LTE-Standard („4G“) um ein Vielfaches höher sein.

Besonders schnelles mobiles und sicheres Internet mit mehr Datenvolumen und stabilen Netzverbindungen sind die Hauptvorteile für private Nutzer.

In der Wirtschaft soll eine vernetzte Produktion ermöglicht werden. In diesem Jahr wurden die ersten Frequenzen zum Aufbau von 5G-Netzen versteigert. Auch wenn ein weiträumiger Aufbau einer 5G-Netzinfrastruktur noch einige Zeit brauchen wird, werden gegenwärtig bereits mögliche Anwendungsfelder in verschiedenen Lebensbereichen untersucht.

Rot lackierter Renault fuhr Verkehrsschild in Erle um

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Ein Verkehrszeichen umgefahren hat ein Unbekannter in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld-Erle.

Der Autofahrer befuhr gegen 01.00 Uhr die Schermbecker Straße in Richtung Erle.

In einer Linkskurve vor der Einmündung zur Straße „Hoheloh“ prallte er gegen das Verkehrszeichen 625 (Richtungstafel in Kurven) und riss dieses komplett aus dem Betonfundament.

Der Verursacher flüchtete von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Bei dem Auto dürfte es sich um einen rot lackierten Renault handeln.

Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

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