20 Jahre „Die Glocke e. V.“. Was als Förderverein zur Errichtung eines Glockenturmes äußerst erfolgreich begann, ist heute eine feste Gemeinschaft.
Ein Grund für den Förderverein, den runden Geburtstag mit Gemeindemitgliedern und Freunden am Samstagabend im evangelischen Lukaszentrum ausgelassen zu feiern. Auf dem Programm stand ein musikalischer irischer Abend mit der Band „Treshing-Floor“, irischem Bier und kleinen Speisen.

„Wir unterstützen die kirchliche Gemeindearbeit in vielen Bereichen in Raesfeld, Erle und Homer und es war der richtige Weg, den Verein fortzuführen, nachdem die ursprüngliche Aufgabe mit der Errichtung des Glockenturms im Jahre 2002 erfüllt war“, sagte in seiner Begrüßungsrede Vorsitzender Christoph Stephan.

Nachdem die neuen Glocken vor 20 Jahren regelmäßig läuteten, gab es nach gut zwei Jahren Beschwerden aus der umliegenden Nachbarschaft wegen ruhestörendem Lärm. „Heute haben alle mit den Glocken ihren Frieden gemacht. Nach der Rechtslage war uns damals schon klar, dass Glocken zu einer Kirche dazugehören“, erinnert sich Wolfgang Warschewski. Pfarrer Giselher Werschkull i. R. war ebenfalls Gast am Samstagabend und freute sich über die große Anzahl der Besucher. „Der Förderverein macht eine super Arbeit und bekommt einen großen Gemeindezuspruch. Das ist wichtig, denn das sichert auch den kirchlichen Standort“, so Werschkull.

Darüber hinaus sei der Förderverein aus finanzieller Sicht, so Werschkull, immer gut ausgestattet. Dadurch könne der Verein zahlreiche Projekte wie den Chor von Heidi Bergmann und schwerpunktmäßig die Jugendarbeit in vielen Dingen unterstützen.

Was die Mitgliederanzahl der evangelischen Kirchengemeinde anbelangt, liege diese laut Schatzmeister Karl-Heinz Schmitte, im Plan. „Die Anzahl von rund 1500 Gemeindemitgliedern in der Gemeinde Raesfeld ist relativ konstant“.




























