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50.000 Euro für mittelalterliches Handwerk Schloss Raesfeld

NRW.BANK fördert Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld

RAESFELD (pd). Die NRW.BANK fördert im Rahmen des Studiengangs, Restaurator im Handwerk‘ der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld eine 15-tägige Praxisschulung zu den im Mittelalter gebräuchlichen Handwerkstechniken über eine Spende in Höhe von 50.000 Euro. Die Idee für das gemeinsame Projekt entstand in Reaktion auf den Brand von Notre Dame.

Handwerk Schloss Raesfeld Förderpreis NRW Bank
Besuch in der Akademie des Handwerks. Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, besuchte die Akademie des Handwerks im Schloss Raesfeld. (Bild: NRW.BANK/Lord Otto)

Ziel des Projekts ist die Weitergabe „exklusiven Wissens“ an Handwerker und Restauratoren im Handwerk. Das dient dem Erhalt kulturhistorischer Bausubstanz – nicht nur auf der Baustelle Notre Dame, sondern auch insgesamt im europäischen Kulturraum und in Nordrhein-Westfalen.

„Wenn wir historisches Kulturgut erhalten wollen, müssen wir auch die historischen Kenntnisse und Bautechniken erhalten und tradieren, die wir dazu brauchen. Historisches Handwerk zu pflegen, bedeutet deshalb, unsere wertvollen Kulturgüter zu schützen“, so Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Der Brand von Notre Dame hat gezeigt: Wir brauchen in Europa und auch in NRW wieder mehr Fachkompetenz für die Restaurierung historischer Gebäude. Mit unserer Spende wollen wir diese Kompetenz stärken – ergänzend zu unseren Förderprogrammen für das Handwerk in NRW.“

Konzipierte Praxisschulung

Die mit der Spende der NRW.BANK eigens konzipierte Praxisschulung umfasst im Mittelalter gebräuchliche Handwerkstechniken für die Handwerksberufe Maurer, Schmied, Schlosser, Steinmetz, Steinbildhauer und Zimmerer. Diese wird kostenlos angeboten werden, während die Handwerker sonst mehrere Tausend Euro für ihre Weiterqualifikation bezahlen müssen.

Zusätzlich wird das Absolvieren eines Praktikums auf der Baustelle Notre Dame angestrebt, sobald dies in die Abläufe vor Ort passt.

Bildungsarbeit für das Handwerk

Der Ausbildungsleiter der Akademie des Handwerks, Eckard Zurheide, erklärt: „Bereits seit 1980, als das NRW-Denkmalschutzgesetz in Kraft trat, steht das verlorengehende Wissen um die handwerklichen Traditionen im Fokus unserer Bildungsarbeit für das Handwerk. Auf Schloss Raesfeld – in diesem bedeutenden Baudenkmal – finden die motivierten Handwerker genau den Lernort, der ihnen fundierte Kenntnisse für die besonderen Herausforderungen des handwerklichen Arbeitens im historischen Baubestand vermittelt.“

Wertvollen Schätze der Baukunst

Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster und des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), Düsseldorf, sowie Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des WHKT, unterstützen das neue Angebot: „Schloss Raesfeld ist für das nordrhein-westfälische Handwerk von großer Bedeutung. Hier zeigt sich nicht nur im besten Sinne handwerkliche Kunst, sondern vor allem auch eine bedeutende Zukunftsaufgabe. Denn es ist wichtig, dass wir handwerkliches Können und Erfahrungen weitergeben, damit wir diese wertvollen Schätze der Baukunst – wie Schloss Raesfeld eines ist – erhalten. So machen wir unsere Heimat lebenswert.“

Antauen bei „Borken eisgekühlt“ – Closing-Party

Closing Party am Samstag ab 18:00 Uhr. Sonntag Abend endet dann das eiskaltes und winterliches Vergnügen auf dem Borkener Marktplatz!

Borken (pd). Bald sind sechs Wochen Winterspaß und eiskaltes Vergnügen mit 600 qm großer Echteisfläche auf dem Borkener Marktplatz vorbei.

„Borken eisgekühlt“ – das Winterevent der Stadt Borken – endet kommenden Sonntag, den 12. Januar 2020 um 19:00 Uhr.

Bis dahin aber bietet die große Echteisfläche auf dem Marktplatz jedoch eiskaltes und winterliches Vergnügen! Ein großes möbliertes Gastrozelt sorgt für ein gemütliches Ambiente und lädt zum Verweilen mit dem ein oder anderen Getränk oder Imbiss ein.

Closing Party mit DJ Bert Voogt am Samstagabend

Zum Schluss wird auch noch einmal richtig Party gemacht! Unter dem Motto „Antauen“ wird am Samstag ab 18:00 Uhr die Closing Party mit DJ Bert Voogt steigen.

Bert hat für Euch nochmal das beste der 80er & 90er herausgesucht … wir räumen Tische und Stühle weg ….. die beste Grundlage für eine heiße Party! Im beheizten Zelt kann dann wettersicher in die Nacht (02:00 Uhr) gefeiert werden.

Landwirtschaft blickt mit Sorgen in die Zukunft

WLV-Präsident Röring: „Wir brauchen mehr Wertschöpfung!“

Münster (wlv). Vor dem Hintergrund unzureichender Gewinne und heftiger Auseinandersetzungen über geplante Verschärfungen in der Tierhaltung wie im Umweltrecht, blicken die Bauern in Westfalen-Lippe mit Sorgen in die Zukunft.

Diese Einschätzung gab Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), am Dienstag anlässlich des „Havichhorster Presseabends“ des Verbandes auf Gut Havichhorst bei Münster.

Angesichts immer höherer Erwartungen an die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Produktionsverfahren und unverändert preisbewusster Verbraucher kämpft der Verband um tragfähige Perspektiven für die Bauernfamilien. 

Unsicherheit über die Zukunft

„Die Stimmung auf den landwirtschaftlichen Betrieben ist momentan aufgrund unbefriedigender Unternehmensergebnisse insgesamt gedrückt und von Unsicherheit über die Zukunft geprägt. Alle Betriebe hatten 2019 mit den Folgen eines zweiten Dürresommers in Folge zu kämpfen, vor allem aber die Milchbauern.

Die Schweinehalter profitieren dagegen aktuell von ungewöhnlich hohen Erzeugerpreisen, ausgelöst durch die in Ostasien grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP). Die schwache Investitionsneigung in der Landwirtschaft spiegelt jedoch die insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen unseres Sektors. Wir brauchen deutlich mehr Wertschöpfung“, so Röring.

Nach vorläufigen Zahlen der landwirtschaftlichen Buchstellen sank der durchschnittliche Gewinn der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Westfalen-Lippe im Wirtschaftsjahr 2018/19 (01.07.2018 – 30.06.2019) um 27 Prozent auf ca. 49.000 Euro. Erneut gab es zwischen den Produktionsrichtungen erhebliche Unterschiede.

Während die spezialisierten Ackerbauern eine Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres verzeichnen konnten, mussten die Schweinehalter Einbußen von 23 Prozent verkraften. Noch härter traf es die Milchbauern mit einem Minus von 38 Prozent. Der Anteil der öffentlichen Transfers am Unternehmensergebnis bei allen Betriebsformen lag im Durchschnitt aller Betriebsformen bei 33 Prozent. 

Anhaltend hohe Futterkosten

Stagnierende Erlöse und anhaltend hohe Futterkosten drücken auch zum Jahresbeginn 2020 auf die Stimmung der Milchbauern in Westfalen-Lippe.

Die heimischen Ackerbauern erwarten für das neue Jahr keine größeren Preisschwankungen, da die Getreidelager weltweit gut gefüllt sind. Die aktuell guten Erzeugerpreise der Schweinehalter werden dagegen nach Aussage von Marktexperten noch länger stabil bleiben, sofern Deutschland von der Afrikanischen Schweinepest verschont bleibt. 

Fortschritte bei wichtigen Tierschutzthemen

2020 setzt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband auf Fortschritte bei wichtigen Tierschutzthemen. Vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2021 in Kraft tretenden Verbots der betäubungslosen Kastration von männlichen Ferkeln wollen die regionalen Schweine-halter auch auf die Möglichkeit einer Kastration unter Narkose verzichten und stattdessen die Tiere impfen.

Ein Pilotprojekt zur Impfung von 100.000 männlichen Ferkeln wurde 2019 gestartet. „Jetzt muss der Lebensmitteleinzelhandel zeigen, ob er tatsächlich bereit ist, dieses tierschutzgerechte Verfahren zu unterstützen und das Fleisch von geimpften Tieren auch zu bewerben und zu verkaufen“, so Röring. 

Ausbau von erneuerbaren Energien

Beim sieht der WLV die Landwirtschaft in der Rolle des Problemlösers und fordert deutliche Erleichterungen beim Ausbau der Windenergie.

Angesichts restriktiver Regional- und Flächennutzungspläne, verschärfter Abstandsregeln, strenger Artenschutzvorgaben und massiver Bürgerproteste droht das für 2030 vorgegebene Wachstumsziel im Bereich Windenergie verfehlt zu werden.

Errichtung von Photovoltaikanlagen

Mit neuen Vorschlägen zur Erreichung größerer Akzeptanz von Windenergieanlagen will der WLV die politische Diskussion 2020 vorantreiben. Zugleich wendet sich der Verband gegen neue Vorschläge zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. „Dies würde die akute Flächenknappheit noch weiter verschärfen und die vielerorts ohnehin schon extremen Pachtpreise noch weiter in die Höhe treiben“, so Röring.

Nitratbelastung des Grundwassers

Bei der Bekämpfung der in Teilen von Westfalen-Lippe zu hohen Nitratbelastung des Grundwassers sieht der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband auch die Bauern selbst in der Pflicht. Zur Erhöhung der Akzeptanz verschärfter Regelungen setzt der Verband bei der anstehenden Novelle der Düngeverordnung auf eine stärkere, wissenschaftlich basierte Differenzierung von Grundwasserkörpern, die Überprüfung von Grundwassermessstellen und den flächendeckenden Ausbau von Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwerken in der Region.

Susan Albers live auf der Erler Kleinkunstbühne

Sängerin und Pianistin Susan Albers aus Rhede gastiert im neuen Jahr erstmals auf der Erler Kleinkunstbühne.

Mit ihrer Gänsehautstimme entführt sie das Publikum in die Welt des Musicals, Jazz, Soul und der Popmusik der letzten Jahrzehnte.

Susan-Albers

Die Künstlerin, die bekannt ist für Ihre spannungsvollen und emotionalen Interpretationen aus Kraft und Gefühl, ist hauptsächlich als Frontsängerin der Big Band der Bundeswehr oder für den Instrumentenhersteller Yamaha Music auf der ganzen Welt zu sehen.

Am 18. Januar wird sie in Erle von einer kleinen Live-Band unterstützt, dem Schlagzeuger Kenneth Stewart, Gitarrist Pat Anthony und Bassist Armand Spee. Die Musiker begleiten Susan Albers bei ihren zeitlosen Darbietungen von Songs, wie Black Velvet von Alannah Myles, über Adele bis hin zu Jesse J’s Killing me Softly Version. Das bunte musikalische Programm des Abends lädt den Zuschauer zum Träumen, Entspannen und Mitsingen ein.

Ort: Kleinkunstbühne Erle

Datum: 18.01.20    Beginn: 20 Uhr

Tickets: 18 Euro

Gaststätte Brömmel-Wilms, Schermbecker Straße 20, 46348 Raesfeld-Erle Telefon: 02865 – 8235

Schreibwaren u. Geschenke Brandhorst, Silvesterstraße 8, 46348 Raesfeld-Erle

Veranstaltungsprogramm „Frau und Beruf 2020“ erschienen

Ziel der Angebote der „Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten“: Berufliche und private Interessen in Einklang bringen

Kreis Borken (pd). Nach der Familienphase wieder ins Berufsleben einzusteigen ist nicht immer ganz einfach. Viele Frauen haben Zweifel, dass sie den Erwartungen, die die heutige Arbeitswelt an sie stellt, nicht gerecht werden können. Aber auch wer sich persönlich und beruflich weiterentwicklen möchte, hat oftmals viele Fragen.

Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken (re.), und Edith Brefeld, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, weisen auf das Programm „Frau und Beruf“ hin.
Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken (re.), und Edith Brefeld, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, weisen auf das Programm „Frau und Beruf“ hin.

Genau hier will die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken helfen und setzt daher auch 2020 ihre Veranstaltungsreihe „Frau und Beruf“ fort. „Neben den Klassikern, die uns schon über Jahre begleiten und nichts an Aktualität verloren haben, enthält das Programm neue Themenschwerpunkte“, kündigt Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken, an. Pünktlich zu Jahresbeginn ist die Broschüre zur Reihe nun erhältlich.

Seit 14 Jahren gibt es die Veranstaltungsreihe bereits. Inzwischen hat sie sich zu einem wichtigen Bestandteil der beruflichen Förderung von Frauen in den Städten und Gemeinden des Kreises Borken entwickelt. Etwa 70 Einzelveranstaltungen finden im Laufe des Jahres statt.

„Auf dieses große Angebot und das anhaltende Interesse sind wir sehr stolz“, unterstreichen die Kreisgleichstellungsbeauftragte und ihre Gronauer Kollegin Edith Brefeld. Bei der Themenwahl würden immer auch die Vorschläge und Anregungen der Teilnehmerinnen aufgegriffen und berücksichtigt.

So bietet die diesjährige Reihe wieder zahlreiche Veranstaltungen, die viele Bereiche rund um das Thema „Frau und Beruf“ abdecken. In den Seminaren können sich die Frauen über die Möglichkeiten, Chancen und Rahmenbedingungen ihres beruflichen Wiedereinstiegs informieren, ihre Interessen, Fähigkeiten und Potentiale erkennen und sich mit anderen austauschen, die in der gleichen Situation sind. Außerdem erhalten sie wertvolle Tipps zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Informationen über Finanzen und Alterssicherung und nicht zuletzt Anregungen zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit.

Um den Anforderungen der digitalen Arbeitswelt gerecht werden zu können, werden etwa Themen wie Online-Bewerbung sowie die digitalen Möglichkeiten der Stellensuche und Selbstpräsentation aufgegriffen: Die jeweils an zwei Abenden stattfindenden Seminare in Gronau (März), Bocholt (April) und Ahaus (November) leitet Sonja Schaten von der BBS Ahaus. Ganz neue Wege beschreitet das Netzwerk mit der Veranstaltung „Zu Gast bei Unternehmerinnen!“.

Frauen, die sich selbstständig machen möchten, haben hier die Gelegenheit, im Austausch mit Unternehmerinnen aus dem Kreisgebiet Informationen zu erhalten und Einblick in die Praxis zu bekommen. Ulrike Wegener, Gründungsberaterin bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG), ist dazu im März in Stadtlohn (Astrid Lensker, Grün&Gold), im Juni in Borken (Sandra Hildebrandt, Farbenstolz) und im Oktober in Gescher (Sabrina Dankelmann, kostBAR – unverpackt).

Der Veranstaltungsreigen beginnt am 16. Januar im Rathaus der Stadt Stadtlohn mit einem Abend zum Thema „Fit für den Tag“ und erstreckt sich über das ganze Jahr 2020. Wer sich im Internet einen Überblick darüber verschaffen möchte, findet das komplette Programm der Reihe „Frau und Beruf“ unter https://kreis-borken.de/gleichstellung sowie auf den Internetseiten der Kommunen und bei Facebook unter „Frau & Beruf im Kreis Borken“.

Das Programmheft liegt zudem ab jetzt im Borkener Kreishaus sowie in den Rathäusern der Städte und Gemeinden im Kreis Borken aus. „Wir Gleichstellungsbeauftragten hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder viele Frauen teilnehmen und sich bei den Veranstaltungen alle nötigen Informationen holen, die sie für ihren Berufs- und Familienalltag benötigen“, sagt Edith Brefeld.

Im Rahmen der Vorträge zu „Frau und Beruf“ wird das Arbeitsrecht, insbesondere auch im Mini- und Gleitzonenjob, ebenso in den Blick genommen, wie die gesetzliche und private Altersvorsorge. Zudem finden sich im Programm beispielsweise Informationsabende unter dem Titel „Ohne Moos nix los“, in denen es um Börse und Geldanlagen für Frauen geht, oder das Thema „Raus aus dem Hamsterrad“: An diesen Abenden in Stadtlohn, Reken, Vreden, Isselburg und Gronau werden Tipps zur effektiven Zeitnutzung erarbeitet. In den Vorträgen unter dem Titel „Sich einfach besser verstehen“ werden die „sieben Geheimnisse wertschätzender Kommunikation“ gelüftet.

„Frau starten durch – Schritt für Schritt in den Beruf“ ist ein Seminar an fünf Vormittagen im März überschrieben, das sich an Frauen richtet, die nach dem richtigen Türöffner in den Arbeitsmarkt suchen und sich nach einem bestimmten Lebensabschnitt neu orientieren wollen. Wer die Arbeitssuche nach der Familienphase gut vorbereiten möchte, kann sich unter dem Titel „Zurück in den Beruf“ bei Karin Hartmann von der Agentur für Arbeit informieren: im April in Gescher, im August in Stadtlohn und im November in Raesfeld. Um souveränes Auftreten und die Gestaltung des beruflichen Erfolgs geht es in den praxis- und lebensnahen Vorträgen von Barbara Materne, Trainerin für Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement, die in Gescher, Bocholt und Ahaus angeboten werden.

Eine Reihe von Veranstaltungen befasst sich mit gesundheitlichen Aspekten: Unter dem Titel „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ bekommen die Frauen eine Einführung in MBSR („Mindfullness Based Stress Reduction“). Die Diplom-Sozialarbeiterin und MBSR-Lehrerin Christel Sondermann stellt das entsprechende Trainingsprogramm mit Übungen, die dabei helfen sollen, mit Belastungen im privaten und beruflichen Alltag bewusster und entspannter umzugehen, in Reken, Bocholt, Rhede und Velen vor. Heilpraktikerin Monika Wissing geht in den Vorträgen zu „Fit in den Tag“ auf Möglichkeiten ein, wie Frauen bei allen Verpflichtungen wieder zur Ruhe kommen können.

Wie frau schwierige Situationen meistert und gestärkt aus ihnen hervorgeht – dem gehen die Teilnehmerinnen der Veranstaltungsabende „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen…“ bei Hypnosetherapeutin und Resilienz-Coachin Sonja Hüls auf den Grund. Um die Erwartungen an sich selbst und den Umgang mit Erwartungen geht es bei den Vorträgen „Du darfst…Grenzen ziehen!“, die Betriebswirtin und Coachin Magdalena Schürmann an fünf Standorten im Kreisgebiet anbietet.

Erle – Unbekannte wollten über Balkon einbrechen

Erle (ots). Gescheitert sind Unbekannte bei einem versuchten Einbruch in Erle: Die Täter hatten offensichtlich versucht, an der Rückseite eines Hauses an der Schermbecker Straße einen Balkon zu erklettern. Die Einbrecher gelangten jedoch nicht in die Wohnräume im ersten Obergeschoss. Die Tatzeit liegt zwischen Samstag, 10.00 Uhr, und Sonntag, 14.20 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Neujahrstreffen der Heimatvereinsfreunde Marbeck

MARBECK. Bis auf den letzten Platz besetzt war das Heimathaus am Sonntagnachmittag beim traditionellen Neujahrstreffen.

Neujahrstreffen Heimatverein Marbeck 2020

Die Kiepenkerle Reinhard Elsing und der Raesfelder Alois Epping und seine Bäuerin versorgten die Besucher mit einem Nijaor-Schnäpsken. Einige der Gäste kamen eigens mit dem Fahrrad aus Raesfeld angeradelt.

Neujahrstreffen Heimatverein Marbeck 2020

Bei einer Tasse Kaffee und leckeren, frischen und selbst gemachten Iserkökskes genossen die Besucher einen gemütlichen Nachmittag und wechselten untereinander die besten Glück- und Segenswünsche für das neue Jahr aus. Petra Bosse

Folgenreiche Kollision in Raesfeld

RAESFELD. Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von circa 38.000 Euro – so lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag in Raesfeld ereignet hat.

Ein 26 Jahre alter Autofahrer wollte gegen 21.00 Uhr mit seinem Wagen von einem Parkplatz nach links in die Straße „Zum Michael“ einbiegen. Dabei stieß der Borkener mit dem Wagen eines 56-Jährigen aus Raesfeld zusammen, der die Straße in Richtung Ostring befuhr.

Durch den Aufprall touchierten die beiden beteiligten Fahrzeuge noch zwei andere Wagen, die auf einem Parkstreifen neben der Fahrbahn entstanden.

Luftballonwettbewerb beim Erler Sommerfest 2019

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Erle (pd). Beim Erler Sommerfest 2019 wurde traditionsgemäß für die Kinder ein Luftballonwettbewerb durchgeführt. Der Wind hat die Ballons in nordöstliche Richtung getrieben. Der weiteste Flug gelang nach Wittendörp im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort ist 383 Km von Erle entfernt.

Siegerehrung Luftballonwettbewerb Sommerfest Erle 2019
Siegerehrung Luftballonwettbewerb Sommerfest Erle 2019

Am 5. Januar 2020 fand die Siegerehrung im St.-Silvester-Haus statt. Den 1. Preis konnte Lea Kawina in Empfang nehmen. Im Einzelnen wurden folgende Gewinner mit einem Preis ausgezeichnet:

Platz Name Fundort Ballon Entfernung (km)
1 Lea Kawina Wittendörp 383
2 Tessa Heiming Banzin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) 364
3 Leo Eming Celle 265
4 Sophie Kolks Beckeln (Landkreis Oldenburg) 191
5 Lieven Bäßler Arnsberg 105

Der Erlös des Sommerfestes wurde an folgende Institutionen vergeben:
7 Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, in denen Erler Bürger betreut werden, erhielten jeweils 300 Euro, die Breijpottspöllers erhielten 300 Euro und die KFD ebenfalls 300 Euro.

Vier Ehrungen – Winterfest 2020 der Feuerwehr Raesfeld

Insgesamt 2216 Einsatzstunden absolvierte die Feuerwehr Raesfeld im vergangenem Jahr.

Raesfeld. In gemütlicher Runde feierte die Feuerwehr Raesfeld mit rund 100 Gästen, unter Beteiligung der Ehrengäste mit Ordnungsamtsleiter Markus Büsken, Norbert Lukas, Bezirksbeamter, sowie den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Jörg Wachtmeister und Thomas Demmer, Schriftführer Löschzug Erle, das diesjähriges Winterfest.

Winterfest Feuerwehr Raesfeld 2020
Löschzugführer Ralf Kock und Leiter der Feuerwehr Raesfeld André Szczesny (r.) begrüßten rund 100 Gäste beim Winterfest 2020

Löschzugführer Ralf Kock reflektierte in seiner Begrüßungsrede das Jahr 2019. Er bedankte sich für 2216 Einsatzstunden, die der Löschzug Raesfeld leistete. Sein besonderer Dank ging an die jeweiligen Partner der Kameraden, dass diese ihre Frauen und Männer immer wieder ziehen lassen, um ihren Dienst zu verrichten.

Unermüdlich das ganze Jahr

Hans-Dieter Strothmann verwies in seiner Rede als stellvertretender Bürgermeister erneut über die Wichtigkeit des Ehrenamtes, und die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr. „Das Ehrenamt von Feuerwehrleuten geht über das normale Maß hinaus, weil sie unermüdlich das ganze Jahr, 365 Tage, rund um die Uhr für die die Sicherheit der Bürger in Raesfeld, Erle und Homer zur Verfügung stehen“.

Hans-Dieter Strothmann stell. Bürgermeister Raesfeld
Hans-Dieter Strothmann, stell. Bürgermeister Raesfeld

Sie sei immer zur Stelle, wenn Not am Mann oder Not an der Frau sein. Ob bei der Brandbekämpfung, bei Verkehrsunfällen, Rettungseinsätzen oder technischer Hilfeleistungen. „Unsere Feuerwehr sind in der Regel die Ersten, die am Ort des Geschehens eintrifft und schnell und kompetent Hilfe leistet.

Salz in der Suppe der Kommunalpolitik

Strothmann bedankte sich für die Leistung und den persönlichen hohen Einsatz. Gleichzeitig verwies er auf die wichtige Funktion mit viel Verantwortung, was seines Erachtens stärker gewürdigt werden müsste. „Die Gemeinde Raesfeld versucht das unter anderem mit guter Ausrüstung von Dienstfahrzeugen und Bekleidung, Gebäuden sowie der Vergabe von gemeindlichen Arbeitsplätzen und Baugrundstücken“, ergänzt Strothmann. „Das ehrenamtliche Engagement ist das Salz in der Suppe der Kommunalpolitik und somit das Ehrenamt eine tragendende Säule unserer Gesellschaft“.

Winterfest Feuerwehr Raesfeld 2020

Die Feuerwehr, die rennt, wenn es brennt. Selbst an einem gemütlichen Winterfest, wenn die Kollegen feiern, haben neun Feuerwehrleute Bereitschaftsdienst. Unterstützung gibt es, so André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, vom Löschzug Erle.

Winterfest Feuerwehr Raesfeld 2020
Gratulanten und Geehrte ( v. l.): Thorsten Meis, Berthold Ronau, Ralf Kock, Ewald Bahde, Markus Büsken, Hans-Dieter Strothmann, Jörg Wachtmeister (stellv. Leiter) sowie Leiter der Feuerwehr André Szczesny

Ehrungen

Bevor es zu einem leckeren 3-Gang Menü, Musik und guten Gesprächen überging, ehrte Hans-Dieter Strothmann langjährige Mitglieder der Feuerwehr Raesfeld.

Ausgezeichnet für 25-jährige treue Dienste in der Feuerwehr wurde Manfred Nagel sowie für 35-jährige Zugehörigkeit in der Feuerwehr Berthold Ronau, Siegbert Nagel und Ewald Bahde.

Petra Bosse

Thermopapier ist gesundheitsgefährdend

Thermopapier ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch gesundheitsgefährdent. Darauf verweist der BUND

Nicht nur, dass ab Anfang des Jahres mehr Papierflut an den Ladentheken auf die Kunden zukommt, schlimmer ist, dass in dem Thermopapier, woraus die Bons bestehen, und was wenige nur wissen, auf den Thermopapier gedruckten Schriftstücken laut BUND, Bisphenol A (BPA) enthalten ist.

Täglich kommen wir Menschen mit den Kassenbons, wie Eintritts- und Fahrkarten oder Kofferetiketten, gedruckt auf sogenanntem Thermopapier in Kontakt.

Thermopapier Bon

Obwohl Kassenbons aus Papier bestehen, sollten sie nicht im Altpapier, sondern im Restmüll entsorgt werden. Denn meist werden sie auf Thermopapier gedruckt, das mit der schädlichen Chemikalie Bisphenol A beschichtet ist.

Beschichtung ab 2020 verboten

Wie das Bundesumeltamt im Februar 2019 mitteilte, sei der „besonders besorgniserregende Stoff“ Bisphenol A ab 2020 als Beschichtung von Thermopapier verboten, um die menschliche Gesundheit zu schützen.

Bereits 2016 verwies der BUND darauf, dass in 16 von 19 Stichproben hormonähnlich wirkende Substanzen nachgewiesen wurden.

Die höchsten BPA-Werte seien seinerzeit 2016, so der BUND, bei Kassenbons von Shell- und Aral-Tankstellen, der Drogeriekette Rossmann und bei Eintrittskarten der Kinogruppe Cinestar gemessen.

Auslöser für viele Krankheiten

Laut europäischer Lebensmittelbehörde (EFSA) sei laut BUND Thermopapier nach Lebensmitteln die zweitwichtigste BPA-Belastungsquelle für den Menschen. BPA gelangt bei Hautkontakt in den Körper und gilt als Mitauslöser für hormonell bedingte Erkrankungen wie Hoden-, Prostata- oder Brustkrebs, für Diabetes Typ 2, Übergewicht, Immunschwächen und Lebensmittelallergien.

Negative Auswirkungen könnten hormonelle Schadstoffe bereits in sehr geringen Konzentrationen haben. Vor allem Schwangere, die an ihren Arbeitsplätzen mit Kassenbons und anderen bisphenolbelasteten Schriftstücken in Berührung kommen, werden inakzeptablen Risiken ausgesetzt. Ungeborene und Kleinkinder seien durch BPA besonders gefährdet.

Der BUND forderte deshalb schon im Jahre 2016 einen sofortigen Verzicht auf Bisphenole in Thermopapieren und regte an, dass bisphenolhaltige Produkte zurückrufen und vorhandene gesundheitlich unbedenkliche Alternativen sofort eingesetzt werden. Ein Verbot der Schadstoffe auf EU-Ebene sei überfällig, darf jedoch nicht nur BPA betreffen. Es muss auch chemisch verwandte Bisphenole wie BPS oder BPF umfassen.

In Raesfeld wird getratscht – Theaterverein Raesfeld

(pd). Seit Wochen proben die Akteure des Raesfelder Theatervereins nun bereits das Stück „Tratsch in Pollmanns Gaorden“.

Der Raesfelder Theaterverein probt für sein nächstes Stück.
Der Raesfelder Theaterverein probt für sein nächstes Stück.

Und darauf können sich die Zuschauer freuen:
Die Witwe Anni Pollmann sieht, hört und weiß alles, was in ihrer Nachbarschaft passiert. Ganz zum Leidwesen ihrer Mitmenschen tratscht sie direkt alles weiter und bringt dabei auch gerne mal etwas durcheinander.

Egal, ob es um das abgebrochene Studium des Nachbarjungen geht oder das Liebesleben ihres eher lustlosen Cousins: Anni mischt überall mit. Als dann noch ein Obdachloser bei ihr unterkommt, der sich plötzlich zu einer mehr als guten Partie mausert, schmiedet Anni sogar Heiratspläne.

Der Theaterverein konnte in diesem Jahr gleich zwei neue Darsteller hinzu gewinnen. Marina Becker und Dirk Möllmann spielen den jugendlichen Part in der Komödie von Helmut Schmidt.

Am Sonntag, 12. Januar 2020, um 15.30 Uhr öffnet sich der Vorhang für die erste Vorstellung, bei der es wie in den vergangenen Jahren wieder Kaffee und Kuchen gibt.

Weitere Termine sind am Sonntag, 19. Januar 2020 und Sonntag, 26. Januar 2020, um jeweils 17 Uhr, sowie am Samstag, 25. Januar 2020, um 19.30 Uhr. Bei diesen Veranstaltungen hat das Catering-Team kleine Snacks und kalte Getränke im Angebot.

Die Eintrittskarten sind für 7 Euro beim Schreibwarengeschäft Spangemacher im Vorverkauf erhältlich.

Alle Informationen zu den Vorstellungen in Raesfeld, Ramsdorf und Reken sind im Netz unter www.theaterverein-raesfeld.de zu finden.

Neue Bonpflicht sorgt für Unmut und Kopfschütteln

Seit dem 1.1.2020 besteht eine Bonpflicht für jedes verkaufte Brötchen.

Voller Papierkorb bereits am frühen Samstagvormittag an der Theke der Bäckerei -Filiale Imping in Erle.

„Möchten Sie einen Beleg?“ Diese Frage stellt die Bäckereifachverkäuferin Beate Becker nach jeder Herausgabe ihrer Brötchentüte, egal ob nur ein, oder zehn Brötchen in der Tüte sind, ihren Kunden.

Eine Frage, die seit dem 1. Januar nicht nur an der Erler Ladentheke bei der Bäckerei Imping gestellt wird, denn seit 2020 gilt die Bonpflicht für alle. „Die Resonanz ist allgemein so, dass die Leute sagen, den Bon können sie für sich behalten“, sagt Beate Becker, die seit 1977 Brot und Brötchen verkauft.

Kassenbonpflicht bei Imping in Erle
Bäckereifachverkäuferin Beate Becker zeigt den Papierkorb, der bereits am frühen Vormittag voll war.

Sinn und Zweck des Inkrafttretens der Kassensicherungsverordnung, unter die auch die Kassenbonpflicht fällt, soll sein, dass den Ladenbetreibern das Unterschlagen von Umsätzen erschwert wird.

„Das ist totaler Unsinn und schadet nur der Umwelt“, sagt Stefan Göring. Er lehnte den Beleg über seine zwei Brötchen, wie die meisten Kunden, ab.

„Das alles ist völliger Blödsinn mit mehr Papier und noch mehr Kontrolle“, findet auch Georg Drombeck. Und auch Klaus Werner meint, das sei nur gut für das Finanzamt, schlecht hingegen für das Handwerk. „Das ist total irre. Wer will mit Brötchen schon betuppen“, fragt sich das Ehepaar Gabriele und Hermann Holloh aus dem Dämmerwald. Ulrike Bröhler findet die Bonpflicht bei Großeinkäufen im Discounter gut. „Bei kleineren Einkäufen, wie hier bei Backwaren, ist das unnütz. Müssen mal abwarten, wie sich das entwickelt“.

Kassenbonpflicht bei Imping in Erle
Postbote Stefan Göring verzichtete, wie die meisten Kunden, auf einen Kundenbelegt für seine zwei Brötchen.

Umweltunfreundliches Thermopapier

Bereits am frühen Samstagvormittag war der Papierkorb hinter der Ladentheke voll von dem umweltunfreundlichen Thermopapier. Entsorgt werde das Thermopapier nicht im gelben Müllsack, auch gehöre es nicht in die Altpapiertonne, sondern in den Restmüll.

„Alle sprechen von Umwelt, und dann so was“, moniert die Verkäuferin. Sie verstehe auch nicht, dass dadurch eine größere Kontrolle stattfindet.

„Wir haben immer schon jedes Brötchen, Brot und andere Teigwaren in die Kasse eingegeben, auch wenn wir keine Kassenbons gedruckt haben, wurde der Umsatz dennoch immer intern registriert. Und wer einen Beleg wollte, der hat ihn auch bekommen“. Das sei alleine schon deshalb wichtig, dass am Ende des Tages die Aus- und Einnahmen stimmen. „Es müssen alle nicht verkauften Brötchen gezählt und aufgeschrieben werden“.

Besonders kleinere Betriebe sind davon betroffen

Betroffen von den Änderungen sind vor allem kleinere Betriebe, zum Beispiel Bäckereien, Metzgereien oder Markthändler. Für große Kaufhäuser und Supermärkte ändert sich wenig. Nicht nur Bäckereien dürfen zukünftig nicht nur an ihren Brötchen, sondern auch an den Belegen knabbern. Was der deutsche Fiskus sich da ausgedacht hat, wird 2021 noch größere, ungeahnte Auswirkungen haben als nur die Belege für Brötchen. Spannend wird es auch dann, wenn demnächst karitative Initiativkreise auf Weihnachtsmärkten für jedes verkaufte Glas Marmelade und Plätzchentüte einen Kassenbeleg herausgeben müssen.

Kaufbelege demnächst auch bei karitativen Ständen

Beispielsweise wie in Schermbeck beim „Marktplatz der Hilfe“ im Dezember. Pastor Klaus Honerman von St. Ludgerus wies bereits Ende Dezember die einzelnen Gruppen darauf hin, dass sich die Zentralagentur mit Blick auf die demnächst anstehende Umsatzsteuer-Erhebungspflicht, langsam in den neuen Verwaltungsvorgang hineinwachsen und einführen lassen möchte.

Die Folge: Die Ein- und Ausgaben der einzelnen Gruppen mussten alle belegt und der Beauftragten vorgelegt werden. Erst dann erfolgten die Erstattungen und der Reinerlös konnte als Spende an den gemeinnützigen Empfänger überwiesen werden.

Petra Bosse

Johannes Röring kommt zum Neujahrsempfang der CDU Raesfeld

Neujahrsempfang des CDU-Gemeindeverbandes Raesfeld-Erle-Homer

Auch 2020 sind wieder alle Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes sowie alle politisch Interessierten herzlich zum Neujahrsempfang 2020 eingeladen.

Diesmal findet er am Sonntag, den 12. Januar 2019, um 11.30 Uhr auf dem Preen`s Hof, Sundern 20 in 46346 Raesfeld-Erle statt.

Gast in diesem Jahr ist Johannes Röring (Mitglied des Bundestages), der im Rahmen der Veranstaltung auch die Jubilare des Gemeindeverbandes für das Jahr 2019 ehren wird. Im Anschluss besteht in entspannter Atmosphäre noch weitere Möglichkeiten zum Dialog.

Im Vorfeld des Neujahrsempfangs beginnt um 11.00 Uhr die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer zur Vorbereitung der überörtlichen Aufstellungsverfahren zur Kommunalwahl.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldungen per E-Mail an [email protected] oder per Telefon/WhatsApp an 0176 – 64911911.

Fanfaren gehen musikalisch ins neue Jahr 2020

RAESFELD. Die Fanfaren zogen am Silvestertag traditionell durch Raesfeld.

Sie verabschiedeten sich, unter der Leitung des Tambourmajor Lukas Höing, mit einem musikalischen Ständchen vom alten Jahr, aber gleichzeitig auch von ihrem ereignisreichen 60. Jubiläumsjahr.

Fanfaren Silvesterständchen

Gut fünf Stunden, Start war die Franz-Hitze-Straße bis hin zum Mummenkamp, aber auch im betreutem Wohnen an der Gartenstraße sowie im Seniorenhaus, erfreuten die Musiker die Menschen mit ihrem Spiel.

Fanfaren Raesfeld

Die Anwohner bedankten sich mit einem Schnäpschen, oder teilweise auch mit Kuchen und Kaffee. „Es werden von Jahr zu mehr Raesfelder, die bei unserem Ankommen an die Straße kommen und uns zuhören“, freute sich der Vorsitzende Christian Willing über das große Interesse. Er sowie Lukas Höing wünschten allen Mitgliedern, Freunden und ihren Familien sowie treuen Wegbegleitern alles Gute für das kommende Jahr 2020.

Kurze Wege für Falschparker in Borken mit QR-Code

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Stadt stellt neuen Digital-Service vor: Knöllchen auch per Smartphone zahlen

Rund 7.500 Knöllchen gab es 2019 in der Stadt Borken, durch die insgesamt ca. 100.000 EUR an Verwarnungsgeldern vereinnahmt wurden.

Über ein Knöllchen freut sich niemand. Über Erleichterungen beim Bezahlen aber möglicherweise schon.

QR-Code Borken
Beispielfoto: Pixabay

Borken (pd). Deswegen gibt es nun kurze Wege für Falschparker: Wer künftig sein Verwarnungsgeld direkt und unkompliziert bezahlen will, kann dies in Borken auch über einen QR-Code tun, der ab sofort auf allen Knöllchen zu finden ist.

Benötigt werden dafür lediglich ein Smartphone und ggf. eine App, mit der QR-Codes gelesen werden können, erklärt Stadtsprecher Markus Lask.

Über den QR-Code erfolgt dann eine Weiterleitung auf eine Bezahlseite der Stadt Borken. Dort sind Betrag und Verwendungszweck bereits vorausgefüllt. Dort kann zwischen drei Bezahlmethoden ausgewählt werden. Es stehen GiroPay, Paypal und MasterCard / VISA zur Verfügung.

Wenn das Verwarnungsgeld sofort überwiesen wurde, erfolgt keine schriftliche Verwarnung mehr und die Angelegenheit ist erledigt. Ansonsten folgt eine schriftliche Verwarnung und ggf. auch ein Bußgeldbescheid, ebenfalls mit QR-Code versehen, sodass auch hier ein komfortables Bezahlen möglich ist.

Die Stadt Borken hat bereits im Sommer 2019 ein E-Payment für Digitale Dienste eingeführt, um den Service für die Borkener Bürgerinnen und Bürger dabei zu verbessern. Weitere Online-Dienste werden folgen.

Laser statt Kerzen – Die Kirche hell erleuchtet

Noch größer und spektakulärer – Laser statt Kerzen in der St. Silvesterkirche Erle 2020 am 11. und 12.1. 2020

Ab Montagabend (6.1.) nach der letzten Heiligen Messe startet der Aufbau mit einer gigantischen, neuen noch größeren Kulisse (12 m Höhe), die für Gesprächsstoff in Raesfeld-Erle sorgen wird.

Die Kirche ist für den spektakulären Aufbau bis auf eine Ausnahme komplett gesperrt. Rund 14 Tonnen Technik werden eigens dafür in der Kirche verbaut.

Mit einer gigantischen Lasershow enden die Gottesdienste am Samstag und Sonntagabend in der St. Silvesterkirche unter dem Motto „Laser statt Kerzen“.

Auf zwei Großbildleinwänden und fünf Fernsehern werden diverse Liedertexte sowie zum Gottesdienst passende Filme sowie Liveaufnahmen übertragen!

Zum Schluss des Gottesdienstes wird eine aufwendige spektakuläre Lichtshow („Timecode“) abgefeuert.

Die aufwendige Programmierung der Timecode Show die ca. 150 Std Arbeit in Anspruch nimmt wird zu 100 % auf die ausgewählten Musikstücke abgestimmt.

So erwartet allen Besuchern des Gottesdienstes eine Spektakuläre, Atemberaubende faszinierende Lichtshow, die Augen und Ohren begeistern wird, heißt es von Seiten des Orga-Teams.

Diese aufwendige und anspruchsvolle Arbeit kenne man sonst nur von live Auftritten, wo 50000 Besucher oder mehr erwartet werden.  

Ablauf und Termine

Am Freitag, 10.01.2020 findet der Gottesdienst um 9.45 Uhr normal statt.

Dank des positiven Feedbacks bezüglich der Veranstaltung und eines neuen Besucherrekordes im letzten Jahr, findet der Gottesdienst wieder an zwei Tagen statt.

Samstag den 11.01.2020 um 18:30 Uhr (Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von einer Band aus Wesel)

Sonntag den 12.01.2020 um 18:30 Uhr (Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von einer Band aus Wesel)

Veranstaltet wird der Gottesdienst von der KLJB Erle-Rhade in Zusammenarbeit mit der Firma DTW Sound & Light Service!

Gestaltung des Gottesdienstes sowie Organisation:

Die Gestaltung und Planung, die in enger Zusammenarbeit mit der Firma DTW Sound & Light Service der KLJB Erle-Rhade und durch Pastor Kenkel stattfindet, nimmt bis zum heutigen Tag ca. vier Monate Vorbereitungszeit in Anspruch.

Die KLJB nimmt keinen Eintritt, bittet aber nach dem Gottesdienst (an den Ausgängen) um eine Spende, um diese Veranstaltung auch in Zukunft durchführen zu können. Damit sollen die enormen Unkosten für die Technik gedeckt werden.

Peter Scholz – Kampfkunst: Ein Weg durch das Leben

Text und Fotos: Marie-Therese Gewert

„Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst“, lautet ein Zitat von Bruce Lee.

Raesfeld. Beeinflusst durch die Filme des Schauspielers, wollte Peter Scholz einst selbst Steine und Bretter mit der Hand zerhauen. Seine Eltern waren nicht sehr begeistert von der Idee, doch sein Wunsch blieb und so ging er seinen Weg.

Kampfkunst Peter Scholz

Was als Hobby begann, wurde seine Berufung. Heute ist er seit 22 Jahren Trainer beim Verein Bewegungskunst Raesfeld und bringt seinen Schülern Tai Chi Chuan, Shaolin Kempo, Kobudo und Chi-Ryu Aiki-Jitsu bei.

Um sich stets weiterzuentwickeln fährt er mindestens einmal im Jahr nach Okinawa, um dort von den Meistern zu lernen. Da er selbst kein Japanisch spricht, kommuniziert er häufig mit Händen und Füßen. Am Ende verstehen sich dann doch alle über die Sprachen hinweg.

Kampfkunst Peter Scholz

Tai Chi Chuan ist eine sehr alte, meditative Kampfkunst aus China, die auch zur Selbstverteidigung dient.

„Tai Chi“ bedeutet so viel wie Erhabene, Letzte oder Höchste Unendlichkeit. „Chuan“ heißt übersetzt „Faust“.

Der Verein ergänzt die Lerneinheiten vom Tai Chi mit Qi Gong (zu Deutsch: Arbeit an der Lebensenergie). Letzteres ist ein über 5000 Jahre altes System für Körper und Geist. Meist wird Tai Chi langsam praktiziert. Im Ernstfall können die Bewegungsabläufe zur Selbstverteidigung aber auch schnell ausgeführt werden.

Shaolin Kempo ist eine vielseitige Kampfkunst, die im chinesischen Shaolin-Kloster entstanden ist und verschiedene Einflüsse aus Japan und China miteinander verbindet: Der Begriff Kempo erinnert an die Einflüsse von Karate (Leere Hand), da Shaolin Kempo durch japanische Karate-Systeme beeinflusst wurde. Auch hier lässt sich eine enge Verwandtschaft zu einer anderen Kampfkunst entdecken:

Kung Fu, was übersetzt „Harte Arbeit über lange Zeit“ heißt. Im Endeffekt besteht Shaolin Kempo aus drei Bereichen:
1. Katas, feste Bewegungsabläufe, die einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner darstellen.
2. Kumites: Festgelegte Angriffstechniken für Abwehr und Konter. Hier wird mit einem Partner geübt.
3. Selbstverteidigung: Erlernt werden Befreiungstechniken gegen Angriffe.

Kobudo ist eine weitere Kampfkunst aus Okinawa, Japan. Im Kern lebt Kobudo vom Kampf und der Abwehr durch Bauernwaffen und ist um 1600 entstanden, als japanische Besatzer jede Art von Waffenbesitz verboten. So wurde der Wanderstab kurzerhand zur verteidigenden Waffe.

Zum Einsatz kommen beim Kobudo folgende Bauerngeräte: Kama (eine Sichel), Tonfa und Tunqua (Schlagstock), Bokken (eine Art Schwert aus Holz), sowie Bo (ein hölzerner Stab). Außerdem gibt es noch die Sai Gabel, einen metallenen Dreizack. So setzt das System, was in Raesfeld erlernt werden kann, auf die Formen klassischer Landwirtschaftsgeräte.

Chi-Ryu Aiki-Jitsu dreht sich im Kern um Energie in uns und anderen. Es ein Weg, die eigene Lebensenergie zu kultivieren und sie einzusetzen, ohne sich zu verausgaben. Der Fokus liegt hierbei auf einem schonenden Umgang mit sich und dem Partner, da diese Kampfkunst im Schwerpunkt auf Partnerarbeit liegt. Sie dient zur Angreiferverteidigung. So lassen sich die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen erweitern. Ziel des Trainings von Chi-Ryu Aiki-Jitsu ist es, die eigenen Grenzen zu erkennen und sie durch das Training zu verschieben.
So kommen Energie, Harmonie und Technik zusammen. „Es ist folglich eine Art Energieschule, die mit Techniken versucht, Energie in Harmonie zu bringen“, erklärt Trainer Scholz. Das wiederum gelingt durch Hebeln und Greifen.

Peter Scholz


Lebenslanger Lernprozess

Gleich, welche Kampfsportart die Schüler vom Verein Bewegungskunst Raesfeld wählen: „In Trainingssituationen lernt man sich selbst besser kennen“, erklärt Peter Scholz.

Hier lernen sie, ihr Gegenüber zu respektieren und deeskalierend aufzutreten. Fest steht: „Bei jeder Kampfsportart ist es ein lebenslanger Lernprozess“, erklärt Scholz. „Mit dem schwarzen Gürtel, dem ersten Dan, glauben viele, alles geschafft zu haben“.

Peter Scholz

Doch erst jetzt seien die Grundlagen geschaffen, um mit dem echten Training zu beginnen. Einem lebenslangen Lernprozess, der die eigene Persönlichkeit weiterentwickelt und formt. Und zugleich den eigenen Selbstwert in dieser Welt stärkt, was mit der inneren Haltung beginnt.

Regelmäßige Prüfungen

Regelmäßig gibt es Prüfungen für die Trainierenden: Neulich hat Thorben Stemann sich gleich zwei Prüfungen gestellt. Er wurde in den Kampfkünsten Shaolin Kempo und Okinawa Kobudo geprüft. Seine Trainingsvorbereitungen haben sich gelohnt. Er wurde mit dem Bestehen beider Prüfungen belohnt.

Peter Scholz

Im Shaolin Kempo und im Okinawa Kobudo trägt Thorben künftig den Orange-Gurt. Der Verein gratuliert ihm zur bestandenen Prüfung. Wer sich für die Kampfkünste interessiert, hat die Möglichkeit an Einsteigerkursen im Januar teilzunehmen.

Infos unter www.bewegungskunst.net.

52-Jährige mit Messerstichen in Borken getötet

52-Jährige mit Messerstichen getötet – 59-jähriger Ex-Lebensgefährte festgenommen –

Mordkommission im Einsatz-Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Borken und der Polizei Münster

Am Neujahrsmorgen (1.1., 02:41 Uhr) meldeten Zeugen über den Notruf der Polizei einen Streit mit Hilferufen aus einer Wohnung an der Karl-Leisner-Straße in Borken. Als die hinzugerufenen Polizisten an der Örtlichkeiten eintrafen, konnten sie mit Hilfe der Zeugen schnell die betreffende Wohnung ausfindig machen.

Sechsjährige Tochter war in den Räumlichkeiten

„Nach mehrfacher Aufforderung öffnete der 59-jährige Tatverdächtige den Beamten die Tür. Er hatte frische Blutspuren am Köper und lies sich durch die Polizisten ohne Widerstand festnehmen“, erläuterte der Leiter der Mordkommission Erster Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux. „Kurze Zeit später fanden die Beamten den leblosen Körper der 52-jährigen Frau in der Wohnung. Auch die 6-jährige gemeinsame Tochter des Ex-Paares hielt sich zu diesem Zeitpunkt in den Räumlichkeiten auf.“

Streit eskalierte

Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass möglicherweise ein Streit zwischen den ehemaligen Lebensgefährten in der Nacht eskaliert ist. Der 59-Jährige wird dringend verdächtig im Verlauf der Streitigkeiten mit einem Messer auf die 52-Jährige eingestochen und sie dadurch tödlich verletzt zu haben.

„Der Beschuldigte konnte bislang noch nicht zu den Tatvorwürfen vernommen werden“, erläuterte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape. „Der Leichnam der 52-Jährigen wird noch heute (1.1.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster obduziert. „Die 6-jährige Tochter befindet sich in Obhut des Jugendamtes und wird durch Seelsorger betreut.“

Die Ermittlungen dauern an.

Ampel an der B70 zerstört – Wer hat was beobachtet

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Unbekannte haben an der B70 in Raesfeld an der Einmündung Borkener Straße eine Ampel beschädigt.

Die Täter zerstörten mehrere Scheiben vor den Lampen eines Mastes in Fahrtrichtung Borken. Laut Polizei wurde der Schaden am Samstag gegen 10.15 Uhr bemerkt.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

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