Mit einer feierlichen Veranstaltung hat die Sebastianschule ihren langjährigen Konrektor Manfred Grömping in den „Unruhestand“ verabschiedet. Viele Gäste, das Kollegium, Mitglieder der Elternvertretung und des Fördervereins sowie die Schüler würdigten seine Arbeit, wie die Schule mitteilt.
Foto: Presse
Die Schüler erschienen zur Verabschiedung in einheitlichen königsblauen Schulpoloshirts. Die Farbe passte zu einem der drei Begriffe, die Manfred Grömping seit vielen Jahren begleiten: „Schach, Schalke, Schule“.
Seit 1991 an der Sebastianschule
Schulrätin Inga Tenspolde blickte in ihrem Grußwort auf den beruflichen Weg des Konrektors zurück. Manfred Grömping arbeite bereits seit 1991 an der Sebastianschule. Seit 1997 übe er das Amt des Konrektors aus.
Mehr als drei Jahrzehnte lang habe er die Entwicklung der Schule verantwortungsvoll begleitet und mitgestaltet. Mit dem Schachspiel habe er der Sebastianschule zudem einen besonderen Schwerpunkt gegeben. Schulrätin Inga Tenspolde überreichte ihm während der Feier seine Urkunde.
Manfred Grömping erhält die Urkunde von Schulrätin Inga Tenspolde. Foto: Presse
Engagement für den Schachsport
Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann würdigte die langjährige Arbeit von Manfred Grömping. Dieser habe Raesfeld durch sein außergewöhnliches Engagement für das Schachspiel weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt gemacht.
Mit großem Einsatz habe Grömping Generationen von Raesfelder Kindern für das Schachspiel begeistert. Unter seiner Begleitung hätten die Schüler zahlreiche Erfolge bei regionalen, landesweiten und bundesweiten Meisterschaften erreicht. Damit sei er zu einem Botschafter der Gemeinde Raesfeld geworden.
Kollegium singt das Steigerlied
Für einen musikalischen Programmpunkt sorgte das Kollegium. Die Lehrer präsentierten eine eigens für Manfred Grömping umgedichtete Fassung des Steigerliedes. Fünf Schülerinnen begleiteten den Gesang mit Instrumenten. Die Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.
Persönlich wurde die Feier, als die Klassensprecher die vielfältigen Aufgaben und besonderen Eigenschaften des Konrektors vorstellten. Sie beschrieben Manfred Grömping als hilfsbereit, freundlich, geduldig und jederzeit ansprechbar. Auch seine unterschiedlichen Unterrichtsschwerpunkte spielten in den Beiträgen der Kinder eine Rolle.
„Du hast ihre Talente gefördert“
Schulleiter Thomas Schlüter erinnerte in seiner Rede an Grömpings Einsatz für die Kinder und deren unterschiedliche Begabungen.
„Egal ob Schach, Sport oder Matheknobelwettbewerb, du hast die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler erkannt und ihre Talente gefördert“, sagte Schlüter.
Durch die vielen Wettbewerbe sei es Manfred Grömping gelungen, besondere Momente für die Kinder zu schaffen. Diese Erlebnisse würden ihnen über ihre Grundschulzeit hinaus in Erinnerung bleiben.
Acht Unterrichtsstunden im kommenden Schuljahr
Mit der Verabschiedung beginnt für Manfred Grömping ein neuer Lebensabschnitt. Vollständig geht er der Sebastianschule jedoch noch nicht verloren. Im kommenden Schuljahr werde er dort weiterhin acht Stunden pro Woche unterrichten.
Daher endete die Feier mit einem augenzwinkernden und zugleich persönlichen Wunsch: „Manfred, Herr Grömping, ist immer da.“
Blasmusik, Dudelsackklänge und ein lauer Sommerabend prägten am Freitag den Auftakt von „Raesfeld in Sommerlaune“. Das Konzert auf dem Hof Breil in Erle war die erste von acht Veranstaltungen, die während der Sommerferien bei freiem Eintritt stattfinden. McBricht Greenland Pipes & Drums und das Blasorchester Erler Jäger sorgten für einen Konzertabend, den die Besucher mit viel Applaus begleiteten.
Foto: Petra Bosse
Volle Biertische auf dem Hof Breil
Gut gelaunte Besucher aus nah und fern füllten den Hof. Die Biertische waren dicht besetzt, während ein leichtes Sommerlüftchen über das Gelände zog. Die entspannte Atmosphäre bot den passenden Rahmen für den Auftakt der Veranstaltungsreihe des Ortsmarketings Raesfeld.
Jugendorchester eröffnet den Abend
Das Jugendorchester der Erler Jäger eröffnete das musikalische Programm. Anschließend übernahm das Blasorchester Erler Jäger, unter der Leitung von Simon Meads, mit schwungvoller Blasmusik, wie sie das Publikum von den Musikern kennt.
Dann folgte die Überraschung des Abends: McBricht Greenland Pipes & Drums brachte schottische Dudelsackklänge auf den Hof Breil. Blasmusik und Pipes gemeinsam auf einer Bühne, konnte das funktionieren? Das Zusammenspiel zeigte, wie gut beide Musikrichtungen zueinanderpassen. Die Besucher belohnten den gemeinsamen Auftritt mit viel Applaus.
Seit 20 Jahren schottische Dudelsackmusik
McBricht Greenland Pipes & Drums feiert 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Die Formation wurde 2006 gegründet und habe sich nach eigenen Angaben zu einer bekannten Größe für schottische Dudelsackmusik am Niederrhein, im Ruhrgebiet und im Münsterland entwickelt.
Auf dem Hof Breil trafen die kräftigen Töne der Dudelsäcke auf die Klänge des Blasorchesters. So entstand ein Konzertprogramm, das schottische Musik und Blasmusik miteinander verband und einen besonderen Abschluss des ersten Abends von „Raesfeld in Sommerlaune“ bildete.
Das Orga-Team auf dem Hof Breil v.l.: Markus und Bettina Breil, Maria Kowalsky (Vorsitzende Ortsmarketing) Arno Rüb und Arno Brömmel.
Für das leibliche Wohl sorgte der Foodtruck „Schlemmer Alarm“. Zur Auswahl standen Fritten, Bratwurst, Currywurst, Pulled Pork und Lachs.
Weiter geht es mit „Jubel & Trubel“
Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am Freitag, 24. Juli 2026, statt. Unter dem Titel „Jubel & Trubel“ laden der Bauernhof Süthold und der Vennekenhof Bleker zu einem Abend mit böhmischer Musik ein.
Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen.
Zur Bekämpfung und Verhinderung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit führt die Polizei im gesamten Kreisgebiet (Schwerpunkt: Schulwege) Geschwindigkeitskontrollen durch und blitzt Raser.
Freitag, 24.07.2026 Gescher: Velener Straße – L581 Reken: K12
Eine Änderung dieser Planung aus unvorhersehbaren organisatorischen oder örtlichen Gründen (z. B. technische Probleme, widrige Witterung oder Personalausfall) bleibt vorbehalten.
Die semistationäre Anlage I wird in der Woche im Bereich Borken, B70 stehen.
Es besteht kein Anspruch auf Durchführung der geplanten Messungen. Neben dem Kreis Borken und der Polizei führt auch die Stadt Bocholt eigene Messungen im Stadtgebiet Bocholt durch.
Rund 25 Kinder gingen am Freitag im Erler Femeichenpark auf eine „Traumreise in die Welt der Sinne“. Organisiert hatten das Familienfest die Eine-Welt-Initiative Erle, das Integrationsbüro der Gemeinde Raesfeld, die Jugendhäuser in Raesfeld und Erle sowie die Naturerlebnisschule Raesfeld.
Foto: Petra Bosse
Noch bevor die Reise begann, zappelten einige Kinder aufgeregt auf ihren Plätzen. Sie konnten es kaum erwarten, die vorbereiteten Stationen auszuprobieren. Bei sommerlichem Wetter startete das Familienfest, das die Eine Welt Initiative Erle, die Naturerlebnisschule Raesfeld, Jugendhäuser und die Gemeinde Raesfeld gemeinsam organisiert hatten.
Foto: Petra Bosse
Mit der Nase auf Entdeckungstour
Nicole Höbing, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld, forderte zunächst den Geruchssinn der Kinder heraus. Beim Schnuppern und Raten war ein feines Näschen gefragt. Apfelsinen, Essig und weitere Gerüche erkannten die Kinder meist schnell.
Auch an den folgenden Stationen standen Wahrnehmung, Bewegung und gemeinsames Ausprobieren im Mittelpunkt.
Foto: Petra Bosse
Fünf Kontinente und fünf Sinne
Manuel Nagel von der Naturerlebnisschule Raesfeld erklärte die Idee hinter dem Parcours: „Wir wollen auf fünf Kontinenten fünf Sinne erleben.“
Die Reise begann in Europa mit dem Riechen und Schmecken. Mit verbundenen Augen schnupperten die Kinder an verschiedenen Geruchsdosen. Dabei mussten sie herausfinden, ob sich darin etwa Zitrone, Kiwi oder Zimt befand.
In Amerika rückte das Hören in den Mittelpunkt. Über ein Mobiltelefon spielten die Betreuer unterschiedliche Alltagsgeräusche ab. „Die Kinder sollen erraten, ob sie eine Fahrradklingel, eine knarrende Tür oder das Einschenken von Wasser hören“, erläuterte Nagel. Jonathan ergänzte die Station mit Rhythmusinstrumenten.
Foto: Petra Bosse
Fühlen, balancieren und Flaggen gestalten
In Australien war der Tastsinn gefragt. Bei einer Staffel liefen die Kinder zu einem Beutel und suchten darin einen zuvor gezeigten Gegenstand. Sobald sie ihn ertastet hatten, ging es möglichst schnell zurück zur Gruppe.
Die Station Asien widmete sich dem Gleichgewicht. Die Kinder transportierten Bälle durch einen aufgebauten Parcours und versuchten dabei, die Balance zu halten.
In Afrika standen das Sehen und die Kreativität im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeichneten bekannte Flaggen nach einer Vorlage oder entwarfen eigene Motive. Anschließend hängten sie ihre Bilder an einer Leine im Park auf.
„Also ein erlebnisreicher Tag“, lautete die Zusammenfassung. Manuel Nagel stimmte zu: „Ganz genau.“
Foto: Petra Bosse
Faire Produkte zum Probieren
Klaus Kriebel betreute den Stand der Eine Welt Initiative. Dort konnten die Kinder fair gehandelte Limonade und Plätzchen probieren. Für die Erwachsenen stand Kaffee bereit.
„Uns geht es vor allem darum, dass die Kinder Produkte aus dem fairen Handel kennenlernen“, erklärte Kriebel. Auf diese Weise bekämen sie einen Eindruck davon, was fairer Handel bedeute.
Foto: Petra Bosse
„Das passt gut zur Eine Welt Idee, weil sie Menschen und Produkte aus verschiedenen Ländern miteinander verbindet“, sagte er. Eine Ausnahme bildeten die angebotenen Äpfel: „Die stammen von einem Hof hier aus Erle.“
Um Punkt 12 Uhr gab es für die Kinder kein Halten mehr. Kaum war der neue Wasserspielplatz „Beckis Wasserzauber“ im Freizeitpark Schloss Beck offiziell freigegeben, wurden Pumpen betätigt, Räder gedreht und Knöpfe gedrückt. Wasser schoss aus Düsen, floss durch Rinnen und wurde über Schleusen umgeleitet. Die jungen Besucher liefen lachend durch die Fontänen und plantschten ausgelassen in der neuen Anlage.
Gewinnspiel-Hinweis: In diesem Artikel steht außerdem, wie man 1 x 4 Eintrittskarten für Schloss Beck gewinnen kann. Die Teilnahme ist bis Sonntag, 19. Juli 2026, 20 Uhr, ausschließlich per E-Mail möglich.
Das warme und sonnige Wetter hätte für die Eröffnung kaum besser sein können. Auch der Zeitpunkt passte: Am Freitag steht der letzte Schultag vor den Sommerferien an. Rechtzeitig dazu ist die neue Hauptattraktion des Familienparks nun vollständig geöffnet.
Der interaktive Wasserspielplatz trägt den Namen „Beckis Wasserzauber im Reich der Frösche“. Für die Schwestern und Geschäftsführerinnen Karla Kuchenbäcker und Katharina Graveland-Kuchenbäcker war die Eröffnung ein emotionaler Moment. Hinter ihnen liegen mehrere Jahre voller Planungen, Rückschläge und Verzögerungen.
Ein grüner Frosch ziert das neue Logo des Wasserspielplatzes. Foto: Borgwardt
Auch die 92-jährige Parkgründerin Renate Kuchenbäcker nahm an der Feier teil und erlebte mit, wie die jüngste Attraktion des Familienbetriebs von den Kindern in Besitz genommen wurde.
Schon lange fehlte ein großes Wasserelement
„Wir freuen uns sehr, dass heute so viele Menschen diesen Moment mit uns feiern“, sagte Karla Kuchenbäcker zu Beginn der Eröffnung. Die Idee für einen Wasserspielplatz habe es im Park bereits seit vielen Jahren gegeben.
„Die Sommer wurden zunehmend wärmer und wir haben immer deutlicher gemerkt: Es fehlt ein richtiges Wasserelement“, erklärte die Geschäftsführerin. Entstehen sollte ein Ort, an dem Kinder spielen, planschen und sich abkühlen können. Gleichzeitig sollten Eltern und Großeltern dort auch an heißen Tagen gerne länger verweilen.
Das Wasser können die Kinder selbst pumpen. Foto: Borgwardt
Die ersten Planungen mit der Stadt und einem Landschaftsarchitekten seien zunächst gut angelaufen. Dann kam die Corona-Pandemie. In dieser Zeit habe sich der Park zunächst um zahlreiche andere Probleme kümmern müssen. Der Wasserspielplatz blieb vorerst eine Idee auf dem Papier.
Erst als Katharina Graveland-Kuchenbäcker ihre Arbeit im Familienbetrieb aufnahm, wurde das Vorhaben wieder vorangetrieben. „Die Planung wurde konkretisiert, Entscheidungen wurden getroffen und schließlich konnte der Bau beginnen“, berichtete Karla Kuchenbäcker. Die Freude sei groß gewesen. Doch der Weg bis zur Eröffnung sollte deutlich schwieriger werden als erwartet.
Wasseraufbereitung musste neu geplant werden
„Wenn wir damals gewusst hätten, was in den folgenden Jahren alles auf uns zukommt, hätten wir vermutlich noch einmal sehr tief durchgeatmet“, sagte Katharina Graveland-Kuchenbäcker.
Das namensgebende Schloss Beck. Foto. Borgwardt
Eine der ersten Herausforderungen sei der Bau während der Wintermonate gewesen. Viele Arbeiten mussten unter schwierigen Wetterbedingungen ausgeführt werden. Nach der groben Fertigstellung äußerte das Gesundheitsamt zudem Bedenken hinsichtlich der zunächst vorgesehenen Wasseraufbereitung. „Diese Bedenken haben wir sehr ernst genommen“, betonte Graveland-Kuchenbäcker. „Uns war immer wichtig: Das Wasser muss hygienisch einwandfrei sein, die Anlage muss sicher sein und wir wollten keine Kompromisse eingehen.“
Die gesamte Wasseraufbereitung musste deshalb noch einmal neu gedacht und geplant werden. Damit war klar, dass eine zunächst für 2024 vorgesehene Eröffnung nicht mehr möglich sein würde.
Auch der Beton bereitete Probleme
Die Hoffnung auf eine Eröffnung im Jahr 2025 erfüllte sich ebenfalls nicht. Die Betonfläche sei in ihrem damaligen Zustand nicht vernünftig nutzbar gewesen. Hinzu kamen weitere Mängel an der Anlage und Verzögerungen bei der Fertigstellung der neuen Wasseraufbereitung.
Nachdem auch weitere Zeitpläne nicht eingehalten werden konnten, wurde die Betonfläche im Juni 2026 noch einmal vollständig erneuert. Für die Arbeiten waren nach Angaben der Betreiberinnen etwa zwei Wochen vorgesehen. Tatsächlich dauerten sie drei Wochen. Anschließend musste der Beton noch aushärten. „Das war gerade um die Zeit, als es hier richtig, richtig warm war“, erinnerte sich Katharina Graveland-Kuchenbäcker. „Wir mussten die Fäuste in den Taschen ballen, weil wir einfach nicht eröffnen konnten.“
Am 4. Juli konnte schließlich ein erstes Pre-Opening stattfinden. Die offizielle Eröffnung folgte nun kurz vor Beginn der Sommerferien.
So sieht die Anlage aus der Vogelperspektive aus. Foto: Heimatmedien / Bosse
Rund zwei Millionen Euro investiert
Hinter dem Wasserspielplatz, der Erweiterung des Parkgeländes und der dazugehörigen Infrastruktur steht eine Investition von rund zwei Millionen Euro. Für den Familienbetrieb waren die Verzögerungen deshalb nicht nur ärgerlich, sondern auch wirtschaftlich belastend. „Zwei Jahre lang hat diese Investition kein Geld eingebracht, obwohl sie dringend zur wirtschaftlichen Entwicklung des Parks hätte beitragen müssen“, sagte Graveland-Kuchenbäcker. „Für Schloss Beck war und ist das eine wirklich schwere Belastung.“
Umso größer seien die Freude und die Erleichterung, die Anlage nun endlich öffnen zu können. „Heute können wir sagen: Der Wasserspielplatz ist eröffnet. Wir wünschen allen Kindern viel Spaß beim Ausprobieren und den Eltern möglichst viele Wechselklamotten.“
Kinder lösen die Wasserspiele selbst aus
„Beckis Wasserzauber“ ist nicht als Anlage konzipiert, in der das Wasser einfach nur dauerhaft aus Düsen läuft. Die Kinder müssen selbst aktiv werden und die verschiedenen Effekte auslösen. „Welcher Knopf setzt welches Wasserspiel in Gang? Was passiert, wenn ich hier pumpe? Wie bewegt sich das Mühlenrad? Wie bekomme ich mein kleines Boot durch die Schleusen? Und welcher Frosch spuckt plötzlich Wasser?“, beschrieb Katharina Graveland-Kuchenbäcker die Möglichkeiten.
Die ersten Gäste hatten viel Freude an dem neuen Wasserspielplatz. Foto: Borgwardt
Die jungen Besucher können ausprobieren, experimentieren und spielerisch entdecken, wie Wasser bewegt, gestaut, umgeleitet und genutzt wird. Gleichzeitig bietet der Platz viel Raum für Bewegung und Fantasie. „Genau dieser Mischung aus Experimentieren, Bewegung, Fantasie und Abkühlung verdankt der Platz seinen Namen“, erklärte die Geschäftsführerin.
Wie gut das Konzept funktioniert, zeigte sich unmittelbar nach der Freigabe. Innerhalb weniger Augenblicke waren die verschiedenen Spielstationen besetzt. Während einige Kinder Wasser durch die Rinnen leiteten, liefen andere direkt durch die Spritzfontänen.
Oberbürgermeister lobt unternehmerischen Mut
Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bezeichnete Schloss Beck als eine der „Big Five“ der Bottroper Freizeitwirtschaft. Die Stadt verstehe sich bewusst als Standort für große Freizeitangebote. Diese schafften Arbeitsplätze und seien zugleich ein Gewinn für die Menschen in Bottrop und der gesamten Region.
Buschfeld dankte der Familie Kuchenbäcker dafür, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an dem Projekt festgehalten und weiter in den Park investiert habe. „Vielen, vielen Dank für diesen unternehmerischen Mut“, sagte der Oberbürgermeister. Schloss Beck werde kontinuierlich weiterentwickelt und modernisiert. Attraktionen wie der neue Wasserspielplatz trügen dazu bei, den Park für die Zukunft aufzustellen.
Buschfeld verbindet nach eigenen Worten auch persönliche Erinnerungen mit dem Freizeitpark. „Ich bin hier groß geworden und war ganz oft zu Gast“, berichtete er. „Jedes Mal, wenn ich hier durchlaufe, erinnere ich mich an wirklich schöne Zeiten im Park.“
Der Wasserspielplatz verfügt über verschiedene Spielmöglichkeiten und eine Holzbrücke. Foto: Borgwardt
Verband verleiht Ehrenpreis für Innovation
Eine besondere Anerkennung brachte Jürgen Gevers mit nach Bottrop. Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen verlieh Schloss Beck den „Ehrenpreis Innovation“.
Mit der Auszeichnung würdigte der Verband die Innovationskraft, den unternehmerischen Mut und die Impulse des Familienbetriebs für die deutsche Freizeitwirtschaft. „Schloss Beck setzt heute einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte“, sagte Gevers. Ein Freizeitpark lasse sich über viele Jahrzehnte nur mit Kapital, Begeisterung, Willen und sehr viel Geduld führen. Schloss Beck verstehe es besonders gut, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden.
Jürgen Gevers vom Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V. überreichte den Geschäftsführerinnen einen Innovationspreis. Foto: Borgwardt
Freizeitparks schafften zudem mehr als reine Unterhaltung. „Ihr produziert Kinderlachen, ihr produziert gemeinschaftliche Erlebnisse“, sagte Gevers. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kämen dort zusammen und verbrächten gemeinsam eine gute Zeit. Seine Schlussfolgerung: „Vielleicht würde unserer Gesellschaft allgemein auch ein bisschen mehr Schloss Beck im Alltag guttun.“
Während die Erwachsenen noch zur Preisverleihung zusammenstanden, hatten die Kinder „Beckis Wasserzauber“ längst übernommen. Sie ließen das Wasser laufen, probierten einen Effekt nach dem anderen aus und plantschten fröhlich durch die neue Anlage.
Gewinnspiel: Eintrittskarten für Schloss Beck gewinnen
Wir verlosen 1 x 4 Eintrittskarten für Schloss Beck. Wer mitmachen möchte, sendet bis Sonntag, 19. Juli 2026, 20 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Becki Heimatreport“ an [email protected].
Die E-Mail muss den Vor- und Nachnamen sowie eine Telefonnummer enthalten. Die Teilnahme ist ausschließlich per E-Mail möglich.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland.
Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Mehrfachteilnahmen, auch über mehrere Portalversionen, werden nicht berücksichtigt.
Verlost wird 1 x 4 Eintrittskarten für Schloss Beck. Der Gewinn ist nicht übertragbar, kann nicht getauscht und nicht in bar ausgezahlt werden.
Der Gewinner wird nach Teilnahmeschluss per Zufall ermittelt und am Montag, 20. Juli 2026, ausschließlich von der Heimatmedien GmbH per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt.
Der Gewinner muss sich innerhalb der in der Benachrichtigung genannten Frist zurückmelden. Andernfalls kann ein Ersatzgewinner gezogen werden.
Teilnahmebedingungen
Veranstalter des Gewinnspiels ist die Heimatmedien GmbH, Fürst-Leopold-Platz 1, 46284 Dorsten. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Bedingungen an. Mitarbeiter der Heimatmedien GmbH und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Teilnahmen über falsche Identitäten, Dritte, automatisierte Verfahren oder sonstige Manipulationsversuche sind ausgeschlossen. Der Veranstalter kann Teilnehmer ausschließen, wenn sie gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen oder falsche Angaben machen.
Für die Durchführung des Gewinnspiels werden Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer verarbeitet. Die Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels, zur Gewinnerermittlung und zur Benachrichtigung verwendet und nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht. Weitere Informationen stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel aus technischen oder rechtlichen Gründen anzupassen oder vorzeitig zu beenden, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung nicht gewährleistet werden kann. Es gilt deutsches Recht. Der Rechtsweg ist im Hinblick auf die Gewinnerermittlung ausgeschlossen.
Gleich zweimal musste die Feuerwehr Raesfeld am Mittwochabend, 15. Juli, zu Brandeinsätzen ausrücken. In beiden Fällen sorgten aufmerksame Anwohner dafür, dass sich die Feuer nicht weiter ausbreiteten.
Die Feuerwehr Raesfeld verhindert größere Brände am selben Abend. Zunächst brannte eine Gartenhütte an der Burgstraße. Wenig später rückten die Einsatzkräfte zu einem Flächenbrand am Rand der Erler Heide aus.
Beide Brände konnten schnell gelöscht werden. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Rauch an einer Gartenhütte entdeckt
Der erste Alarm ging um 18.09 Uhr ein. Ein Nachbar hatte Rauch und Brandgeruch auf einem angrenzenden Grundstück an der Burgstraße wahrgenommen und die Feuerwehr gerufen. Die Bewohner des betroffenen Hauses hatten den Brand zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt.
Die Einsatzkräfte löschten den Entstehungsbrand mit einem Kleinlöschgerät. Anschließend kontrollierten sie den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Im Einsatz waren der Löschzug Raesfeld sowie mehrere Fahrzeuge, darunter der Einsatzleitwagen, das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug. Auch die Polizei war vor Ort.
Zweiter Einsatz am Rand der Erler Heide
Um 19.37 Uhr folgte der zweite Alarm. Am Bakeldrift in Erle brannte eine Fläche im Wald. Anwohner hatten Rauch aus dem Waldgebiet bemerkt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hielten sie den Entstehungsbrand mit Gießkannen unter Kontrolle.
Die Einsatzkräfte löschten die etwa sechs mal drei Meter große Fläche mit dem Schnellangriff ab. Dadurch konnte sich das Feuer nicht weiter entwickeln. Alarmiert waren der Löschzug Erle und die Tagesgruppe des Löschzuges Raesfeld. Auch bei diesem Einsatz unterstützte die Polizei.
Feuerwehr Raesfeld verhindert größere Brände durch schnelles Eingreifen
Nach Einschätzung der Feuerwehr könnte eine achtlos weggeworfene Zigarette den Brand in Erle ausgelöst haben.
Das schnelle Handeln der Anwohner und der Feuerwehr verhinderte in beiden Fällen eine weitere Ausbreitung. Besonders bei trockener Witterung können kleine Brandstellen schnell zu größeren Feuern werden.
André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, appelliert deshalb an die Bevölkerung: „Gerade jetzt, wo es so trocken ist, sollte man das Rauchen, Grillen und Feuermachen in Waldgebieten und auf Grasflächen unterlassen.“
Ein Sonntag für Kinder, Fußballfans und alle, die gerne gemeinsam feiern: Am 19. Juli endet die Open-Air-Reihe an der Freiheit24 mit einem Familiennachmittag und der Übertragung des WM-Finales. Der Eintritt ist frei.
Zum Abschluss wird es an der Schlossfreiheit noch einmal bunt. Hüpfburg, Ballonkünstler, Kinderfilm und Fußball sorgen am Sonntag, 19. Juli, für ein Programm, bei dem die ganze Familie auf ihre Kosten kommen soll.
Der Tag beendet zugleich die Veranstaltungen zum 50-jährigen Jubiläum der Firma Nießing sowie die Veranstaltungsreihe rund um die Fußball-Weltmeisterschaft. Organisiert wird das Programm in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld.
Familiennachmittag an der Freiheit24 beginnt um 15 Uhr
Der Familiennachmittag an der Freiheit24 startet um 15 Uhr. Für Kinder stehen eine Hüpfburg, ein Ballonkünstler und das Spielmobil des Ortsmarketings bereit. Hinzu kommen weitere Spiel- und Mitmachangebote.
Um 16 Uhr wird der Film „Madagaskar“ auf der großen LED-Leinwand gezeigt. Die Filmvorführung bildet den Höhepunkt des Nachmittagsprogramms.
Foto: Petra Bosse
Vom Kinderprogramm zum Fußballabend
Nach dem Familiennachmittag geht das Programm ohne Unterbrechung weiter. Besucherinnen und Besucher können den gesamten Tag an der Schlossfreiheit verbringen und den Abend unter freiem Himmel ausklingen lassen.
Ab 21 Uhr wird das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft live auf der großen LED-Leinwand übertragen. Die deutsche Mannschaft ist zwar nicht mehr im Turnier vertreten, dennoch soll das Endspiel für einen spannenden Abschluss der Public-Viewing-Reihe sorgen.
Zusätzlich ist ein Tippspiel mit Preisen geplant.
Abschluss der Open-Air-Reihe an der Schlossfreiheit
Mit dem Familiennachmittag an der Freiheit24 und dem gemeinsamen Fußballabend endet eine Veranstaltungsreihe, die in den vergangenen Wochen zahlreiche Besucherinnen und Besucher an die Schlossfreiheit gezogen hat.
Interessierte können den ganzen Sonntag dabei sein oder gezielt zum Familienprogramm, zum Kinderfilm oder zum WM-Finale kommen. Der Eintritt ist frei.
Ein Großbrand auf dem Gelände der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven hat am Mittwochabend eine starke Rauchentwicklung ausgelöst. Das Feuer sei laut Mitteilung des Unternehmens gegen 17 Uhr in einer Diesel-Entschwefelungsanlage ausgebrochen. Wegen möglicher Geruchsbelästigungen und Rauchniederschläge habe die Leitstelle des Kreises Recklinghausen vorsorglich auch für Dorsten eine Warnung herausgegeben.
BP meldet Brand unter Kontrolle
Gegen 19.30 Uhr veröffentlichte BP eine erste Mitteilung. Demnach sei das Feuer am Raffineriestandort Scholven unter Kontrolle. Verletzte gebe es nicht. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehe keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Dennoch könne es weiterhin zu Geruchsentwicklungen kommen.
Die Brandursache sei bislang ungeklärt. Die BP-Werksfeuerwehr, die städtische Berufsfeuerwehr und die Polizei seien weiterhin vor Ort.
Foto: Marc Gruber
Leitung mit schwefelhaltigem Gas betroffen
Nach ersten Informationen aus dem Einsatzgeschehen soll eine Leitung betroffen sein, durch die schwefelhaltiges Gas geführt wird. Eine offizielle Bestätigung zu den genauen Anlagen und Stoffen, die von dem Brand betroffen sind, lag am frühen Abend zunächst nicht vor.
Im Einsatz sind die Werkfeuerwehr der Raffinerie, die Feuerwehr Gelsenkirchen, die Feuerwehr Marl sowie die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl.
Informationen zu möglichen Verletzten lagen zunächst ebenfalls nicht vor. Auch die genaue Ursache des Feuers war noch unklar. Der WDR berichtete gegen 18 Uhr, dass noch keine gesicherten Angaben zu möglichen Gefahren für die Anwohner vorlägen.
Foto: Marc Gruber
Warnung für Menschen in Dorsten
Die Leitstelle des Kreises Recklinghausen veröffentlichte über KATWARN und NINA eine Warnung für Dorsten, Marl, Gladbeck und Herten. Demnach kommt es durch den Brand zu Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.
Menschen im betroffenen Gebiet sollen sich in geschlossene Räume begeben. Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen sowie Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden. Zudem wird empfohlen, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf weitere Warnmeldungen zu achten.
Besondere Schutzmaßnahmen seien derzeit nicht erforderlich. Die Leitstelle bittet außerdem darum, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei nicht durch Nachfragen zu blockieren.
Der Einsatz dauert an. Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen.
Stand: 15. Juli 2026, 18.30 Uhr
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Warnung für Menschen in Dorsten
Die Leitstelle des Kreises Recklinghausen veröffentlichte über KATWARN und NINA eine Warnung für Dorsten, Marl, Gladbeck und Herten. Demnach kommt es durch den Brand zu Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.
Menschen im betroffenen Gebiet sollen sich in geschlossene Räume begeben. Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen sowie Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden. Zudem wird empfohlen, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf weitere Warnmeldungen zu achten.
Foto: Marc Gruber
Besondere Schutzmaßnahmen seien derzeit nicht erforderlich. Die Leitstelle bittet außerdem darum, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei nicht durch Nachfragen zu blockieren.
Der Einsatz dauert an. Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen.
Die St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld hat bei der Qualitätsanalyse durch die Bezirksregierung Münster ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Schulleiter Thomas Schlüter freut sich über die Bewertung. Er sieht darin eine Bestätigung der langjährigen Schulentwicklungsarbeit und zugleich einen Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Vom 9. bis 11. Februar 2026 nahm die Bezirksregierung Münster die Arbeit der St. Sebastian-Schule umfassend unter die Lupe. Analysiert wurden unter anderem der Unterricht, die Schulorganisation, die Führung, die Beratung, das Schulklima sowie die Schul und Unterrichtsentwicklung.
Zum Prüfverfahren gehörten 31 Unterrichtsbesuche. Dabei wurden nach Angaben der Schule jede Klasse und jede Lehrkraft mindestens einmal einbezogen. Zudem führten die Qualitätsprüfer Interviews mit insgesamt 42 Beteiligten. Dazu gehörten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, außerunterrichtliche Kräfte, Eltern sowie die Schulleitung. Auch schulische Dokumente aus den vergangenen zweieinhalb Jahren seien ausgewertet worden.
30 Kriterien umfassend und nachhaltig umgesetzt
In der Qualitätsanalyse wurden insgesamt 39 Qualitätskriterien betrachtet und bewertet. Das Ergebnis fiel aus Sicht der Schule besonders positiv aus.
30 Qualitätskriterien seien als „umfassend und nachhaltig in der schulischen Praxis etabliert“ bewertet worden. Bei fünf Kriterien sei die Umsetzung gesichert. Vier weitere Kriterien hätten einen tragfähigen Entwicklungsstand erreicht.
In den beiden niedrigsten Bewertungsstufen habe es keine Einstufung gegeben. Demnach sei bei keinem Qualitätsmerkmal festgestellt worden, dass schulische Entwicklungsprozesse lediglich eingeleitet worden seien oder das Thema bislang noch nicht in den Blick genommen worden sei.
Die Beurteilungen würden nach Angaben der Schule die hohe Qualität der pädagogischen Arbeit, die Professionalität des Kollegiums sowie die verlässliche Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten widerspiegeln. Besonders die zahlreichen Bewertungen im Bereich „umfassend und nachhaltig“ würden bestätigen, dass die schulischen Konzepte nicht nur entwickelt, sondern langfristig wirksam und fest in der Schulentwicklung verankert seien.
Thomas Schlüter freut sich über die Bestätigung
Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse stellte die Sebastianschule inzwischen auch den Eltern vor. Schulleiter Thomas Schlüter erklärte, dass eine gewisse Spannung vor einer solchen Bewertung dazugehöre.
„Man ist natürlich immer gespannt, wie so eine Qualitätsanalyse ausgeht. Sie ist aber auch das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses und spiegelt den Stand der schulischen Arbeit wider. Wir hatten schon geahnt, dass wir gute Arbeit machen. Das hat sich im Zuge dieser Qualitätsanalyse erfreulicherweise bestätigt.“
Das Ergebnis sei laut Schlüter kein Zufall, sondern Ausdruck kontinuierlicher Schulentwicklungsarbeit. Dazu beigetragen hätten engagierte Lehrkräfte, Schulbegleitungen und Erzieherinnen, motivierte Schülerinnen und Schüler, ein engagiertes Verwaltungsteam, der Förderverein sowie die unterstützende Mitwirkung der Eltern.
Für dieses vertrauensvolle Miteinander dankte der Schulleiter allen Beteiligten ausdrücklich. Gleichzeitig verstehe die Sebastianschule das Ergebnis als Ansporn, ihren erfolgreichen Weg konsequent weiterzugehen, Bewährtes zu sichern und neue Impulse für eine moderne, leistungsstarke und wertschätzende Schule zu setzen.
Entwicklungspotenziale bleiben im Blick
Neben den zahlreichen Stärken benannte die Qualitätsanalyse auch Bereiche, an denen die Sebastianschule weiterarbeiten könne.
Im Bereich „Lehren und Lernen“ wurde die Fertigstellung des Medienkonzeptes als Entwicklungspotenzial aufgeführt. Dazu gehörten unter anderem der Medienkompetenzrahmen, schulinterne Unterrichtsvorgaben sowie kreative und modifizierende Aufgabenformate.
Im Bereich der Schul und Unterrichtsentwicklung solle das Schulprogramm künftig noch stärker als zentrales und konkretes Steuerungsinstrument für die weitere Schulentwicklung dienen.
Diese Stärken bescheinigte die Qualitätsanalyse der Sebastianschule
Schulkultur
Kultur des respektvollen und wertschätzenden Umgangs
Verlässlichkeit und Orientierung durch gleichsinnige Handhabung von Regeln und Konsequenzen
Wirksame Partizipationsmöglichkeiten für alle Beteiligten
Systematische Elternberatung
Umfassende Kooperationsstrukturen innerhalb der Schule und mit externen Partnern
Abwechslungsreiches, lebendiges Schulleben
Umfassende, vielfältige Bewegungs- und Sportangebote
Durchdacht gestaltetes und gepflegtes Schulgebäude und Schulgelände
Lehren und Lernen
Klassenführung
Schülerorientierung
Kognitive Aktivierung
– Anspruchsvolle Aufgabenformate, die zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Lerninhalten herausfordern – Hohe Lernmotivation – Berücksichtigung von Vorwissen und Erfahrungshorizont der Kinder im Unterricht
Sprachsensible Unterrichtsgestaltung
Lernförderlicher Einsatz analoger und digitaler Medien
Differenziertes und standortgerechtes außerunterrichtliches Angebot
Systematisch angelegte Förderung personaler und sozialer Kompetenzen
Gesicherte Umsetzung der schuleigenen Vorgaben, Vereinbarungen und Absprachen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung
Schul- und Unterrichtsentwicklung
Ausgeprägtes berufliches Selbstverständnis und Engagement aller Beteiligten
Konstruktive multiprofessionelle Teamarbeit
Strukturierte Vorgehensweise zur Steuerung schulischer Entwicklungsprozesse:
Mit ihrer inzwischen vierten Aufführung hat die Theater-AG der Offenen Ganztagsschule der Silvesterschule erneut gezeigt, wie viel Kreativität, Talent und Begeisterung in den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern steckt. Mit „Alice im Wunderland“ brachten die Kinder ein fantasievolles Stück voller Spielfreude, Witz und Herz auf die Bühne.
Die Aufführung von „Alice im Wunderland“ an der Silvesterschule begeisterte das Publikum vom ersten Moment an. Kinder aus den Klassen 1 bis 4 schlüpften mit großer Hingabe in ihre Rollen und überzeugten mit ausdrucksstarkem Schauspiel, lebendigen Dialogen und einer beeindruckenden Präsenz auf der Bühne.
Dabei war deutlich zu spüren, wie sehr die jungen Darstellerinnen und Darsteller ihre Figuren ins Herz geschlossen hatten. Mit viel Freude und Mut verkörperten sie die verschiedenen Charaktere aus dem Wunderland. Das Publikum honorierte diese Leistung mit langanhaltendem Applaus.
Foto: Presse
Fantasievolle Kostüme und ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild
Ein besonderes Highlight der Aufführung waren die fantasievollen Kostüme. Viele von ihnen wirkten wie kleine Kunstwerke und passten hervorragend zu den einzelnen Figuren.
Gemeinsam mit dem liebevoll gestalteten Bühnenbild entstand eine märchenhafte Atmosphäre, die das Wunderland auf der Bühne lebendig werden ließ. Für diesen besonderen Bühnen- und Kostümzauber sorgte die Bühnenzauber-AG unter der Leitung von Ann-Katrin Böckenhoff.
Mit viel Kreativität und Engagement hatte die AG gemeinsam mit den Kindern eine eindrucksvolle Kulisse geschaffen. So entstand ein stimmiges Gesamtbild, das die Handlung wirkungsvoll unterstützte und dem Stück einen ganz eigenen Charme verlieh.
Alice im Wunderland fördert Sprache und Ausdruck
Die Aufführung von „Alice im Wunderland“ an der Silvesterschule zeigte jedoch weit mehr als nur schauspielerisches Talent. Theater bedeutet für die Kinder Lernen mit allen Sinnen.
Das Theaterspielen fördert die sprachliche Entwicklung sowie die verbale und nonverbale Kommunikationsfähigkeit. Die Kinder lernen, ihren Körper bewusst einzusetzen und Mimik und Gestik gezielt zu nutzen.
Sie erfahren, wie Gedanken und Gefühle sichtbar gemacht werden können. Gleichzeitig gewinnen sie Sicherheit darin, vor anderen Menschen aufzutreten und ihre eigene Stimme einzusetzen.
Indem sich die Kinder in unterschiedliche Rollen hineinversetzen, entwickeln sie zudem Empathie. Sie lernen, verschiedene Perspektiven einzunehmen, Gefühle anderer besser zu verstehen und flexibel zu denken.
Gemeinsames Spielen stärkt das soziale Miteinander
Auch das soziale Miteinander spielt bei der Theaterarbeit eine wichtige Rolle. Die Kinder arbeiten als Team zusammen und übernehmen Verantwortung füreinander.
Sie lernen, aufeinander zu achten, Kompromisse zu schließen und gemeinsam Lösungen zu finden. Gerade bei Proben und Aufführungen wird schnell deutlich, dass eine gute Zusammenarbeit entscheidend ist.
Diese Erfahrungen machen das Theaterspielen zu einem wertvollen Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Silvesterschule. Neben Kreativität und Ausdruck werden auch Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit und Gemeinschaftssinn gestärkt.
Kinder fragen schon nach der nächsten Theater-AG
Die Leiterinnen der Theater-AG, Ines Moraw und Antje Zerressen, zeigten sich nach der gelungenen Aufführung besonders bewegt.
„Die schönste Anerkennung war für uns die Frage der Kinder direkt nach dem Schlussapplaus: Wann startet die neue Theater-AG?“
Diese Begeisterung und Vorfreude seien der schönste Beweis dafür, wie viel Freude und Selbstvertrauen die Kinder durch das gemeinsame Theaterspielen gewinnen.
Vor dem HUB Erle dürfen Autofahrer künftig höchstens 15 Minuten parken. Die neue Regelung soll verhindern, dass Fahrzeuge die drei Stellplätze über mehrere Stunden belegen. Für längeres Parken stehen 34 öffentliche Stellplätze hinter der Volksbank zur Verfügung.
Foto: Petra Bosse
Parkdruck rund um das HUB Erle
Die Bauarbeiten am HUB und am Dorfplatz sowie die Einführung der Parkraumüberwachung auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes erhöhten in der Vergangenheit den Parkdruck im Ortskern.
Zur Entlastung legte die Gemeinde Raesfeld hinter der Volksbank einen neuen öffentlichen Parkplatz mit insgesamt 34 Stellplätzen an. Trotzdem nutzten Autofahrer den Parkstreifen vor dem HUB teilweise über mehrere Stunden. Das erschwerte Anlieferungen und sorgte bei HUB-Geschäftsführer Christian Lipfert für Ärger.
Foto: Petra Bisse
Drei Kurzzeitparkplätze vor dem HUB
Der Parkstreifen an der Silvesterstraße bietet Platz für drei Fahrzeuge. Die politischen Gremien sprachen sich dafür aus, diese Stellplätze als Kurzzeitparkplätze mit einer maximalen Parkdauer von 15 Minuten auszuweisen.
Die Regelung soll kurze Erledigungen ermöglichen. Dazu zählen Einkäufe beim Bäcker, Besuche bei der Volksbank, das Abholen von Rezepten oder das Absetzen mobilitätseingeschränkter Personen in der Nähe der Arztpraxis.
Wer länger parken möchte, kann den neuen Parkplatz hinter der Volksbank nutzen.
34 Parkpläte nur wenige Meter hinter der Volksbank in Erle. Foto: Petra Bosse/Archiv
Weißes „X“ kennzeichnet das Haltverbot
Unmittelbar vor dem Haupteingang des HUB kennzeichnet ein weißes „X“ den Bereich als Haltverbot. Dort senkte die Gemeinde den Bordstein ab, damit Lieferfahrzeuge Waren für das HUB anliefern können.
Die Gemeinde stellte die neuen Schilder für das Kurzzeitparken gemeinsam mit der Beschilderung für die dort geltende Tempo-30-Zone an der Silvesterstraße auf.
Foto: Petra Bosse
Leitkegel bleiben bei Anlieferungen erlaubt
Laut Claudia Weßling von der Gemeinde Raesfeld besteht zwischen der Gemeinde und dem Betreiber des HUB Erle, Christian Lipfert. eine Vereinbarung über die Leitkegel.
Bei Anlieferungen mit größeren Lastwagen darf der Betreiber die Kegel weiterhin vorübergehend aufstellen. Sie sollen ein gefahrloses Entladen ermöglichen und verhindern, dass der Verkehr auf der Silvesterstraße beeinträchtigt wird.
Betrüger bringen derzeit Online-Verkäufer im Kreis Borken mit gefälschten Zahlungslinks um ihr Geld. Laut Polizei entstand bei den jüngsten Fällen ein Schaden im fünfstelligen Bereich.
Frau aus Ahaus verliert dreistellige Summe
Eine Frau aus Ahaus wollte einen Artikel über eine bekannte Online-Plattform verkaufen. Nach Angaben der Polizei meldete sich ein vermeintlicher Käufer und kündigte an, das Geld über die sichere Bezahlfunktion der Plattform zu überweisen.
Dafür schickte er der Verkäuferin einen Link. Dieser führte jedoch auf eine täuschend echt gestaltete Internetseite der Betrüger. Die Frau gab dort ihre Daten ein.
Das angekündigte Geld erhielt sie nicht. Stattdessen griffen die Täter auf ihr Konto zu und buchten eine dreistellige Summe ab.
Betrüger verschicken gefälschte E-Mails
Die Täter gehen laut Polizei häufig nach demselben Muster vor. Zunächst erklären sie, die Zahlung über PayPal abwickeln zu wollen. Wenig später behaupten sie, dies sei nicht möglich.
Anschließend fordern sie die Verkäufer auf, ihr E-Mail-Postfach zu prüfen. Dort befindet sich eine Nachricht, die wie eine Mitteilung der Verkaufsplattform aussieht. Tatsächlich verschicken die Betrüger diese E-Mail selbst.
Der enthaltene Link führt auf eine gefälschte Internetseite. Wer dort persönliche Daten eingibt, ermöglicht den Tätern möglicherweise den Zugriff auf Konten oder Zahlungsdienste.
Geschädigte eröffnen unwissentlich neue Konten
Die Kriminalpolizei Borken registriert nach eigenen Angaben zunehmend Fälle, bei denen Geschädigte vermeintliche Verifizierungsverfahren durchlaufen.
Dabei eröffnen sie unwissentlich auf ihren eigenen Namen Konten bei Onlinebanken oder Kryptoplattformen. Anschließend übernehmen die Täter die Kontrolle über diese Konten.
Allein bei den jüngsten Fällen im Kreis Borken verursachten die Betrüger laut Polizei einen Vermögensschaden im fünfstelligen Bereich.
Polizei warnt vor zugesandten Links
Die Polizei rät dazu, nicht auf entsprechende E-Mails zu reagieren und keine zugesandten Links anzuklicken. Wer eine Zahlungs- oder Sicherheitsfunktion einer Verkaufsplattform nutzen möchte, sollte sich direkt über die offizielle Internetseite oder die App anmelden.
Im AWO Kaffee & mehr in Raesfeld-Erle wird am 17.7. wieder Bingo gespielt. Wer mitmachen möchte, kann am Höltingswall 3 vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Im AWO Kaffee & mehr in Raesfeld-Erle (Höltingswall 3) wird von 18 bis 20 Uhr Bingo gespielt.
Teilnahme ohne Anmeldung möglich
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitspielen dürfen auch Interessierte, die nicht Mitglied der AWO sind.
Rückfragen
Rückfragen nimmt Sonja Köhler entgegen, telefonisch unter 01701928262 oder per E-Mail an [email protected].
Einsteigen, mitfahren und ab ins Badevergnügen: Der Badebus Raesfeld bringt Kinder und Jugendliche auch in diesen Sommerferien wieder kostenlos ins Schwimmbad. Zweimal pro Woche geht es je nach Wetterlage und Wunsch der Fahrgäste nach Heiden oder Borken.
Badebus Raesfeld fährt dienstags und freitags
Die Gemeinde Raesfeld bietet während der Sommerferien erneut kostenlose Fahrten mit dem Badebus Raesfeld an. Der Bus ist jeweils dienstags und freitags unterwegs.
Das Fahrtziel richtet sich nach der Wetterlage und den Wünschen der Fahrgäste. Zur Auswahl stehen das Freibad in Heiden und das Erlebnisbad Aquarius in Borken.
Abfahrt an drei Haltestellen
Die erste Abfahrt erfolgt um 13.25 Uhr an der Haltestelle Silvesterschule in Erle.
Um 13.30 Uhr hält der Badebus am Rathaus in Raesfeld. Die letzte Zustiegsmöglichkeit besteht um 13.35 Uhr an der Haltestelle Homerstegge in Homer.
Die Rückfahrt startet um 18 Uhr. Die Busfahrten sind kostenlos.
Der Neubau der Brücke „Am Burgesch“ am Schloss Raesfeld steht laut Gemeindeverwaltung kurz vor dem Abschluss. Zwei jeweils rund 26 Tonnen schwere Fertigbetonteile wurden erfolgreich eingesetzt. Die Freigabe der neuen Brücke ist für Ende der kommenden Woche vorgesehen.
Foto: Marc Stolbrink
Schwere Fertigbetonteile eingesetzt
Die Arbeiten am Neubau der Brücke „Am Burgesch“ im Bereich der Zufahrt zum Schloss Raesfeld verlaufen laut Gemeindeverwaltung planmäßig.
Am Montag wurden zwei Fertigbetonteile mit einem Gewicht von jeweils rund 26 Tonnen mithilfe eines Schwerlastkrans eingehoben. Nun folgen die Anschlussarbeiten.
Die neue Brücke am Schloss Raesfeld soll Ende der kommenden Woche freigegeben werden.
Kein leichtes Untrfangen, die Brücke durch die Schlossfreiheit anzuliefern. Foto: Marc Stolbrink
Provisorische Brücke bleibt vorerst bestehen
Während der Bauarbeiten können Fußgänger und Radfahrer das Schloss und die Schlossfreiheit weiterhin über eine provisorische Brücke erreichen.
Sowohl der Aufbau als auch der spätere Rückbau des Provisoriums sind Bestandteil der ausgeschriebenen Baumaßnahme.Für den Straßenverkehr bleibt die Straße Freiheit während der Arbeiten als Sackgasse ausgewiesen. Die Zu- und Abfahrt erfolgt über den Südring.
Foto: Marc Stolbrink
Gewässer wird während der Bauzeit geschützt
Auch der Schutz des Gewässers wurde bei den Arbeiten berücksichtigt. Das Wasser des bereits renaturierten Zulaufs wird während der gesamten Bauzeit mit einer Pumpe in den Schlossteich geleitet.
Alte Brücke nur noch eingeschränkt nutzbar
Der Neubau war erforderlich geworden, weil die Tragfähigkeit der bisherigen Brücke erheblich eingeschränkt war.
Für die alte Brücke galt bereits eine Gewichtsbeschränkung von sechs Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Damit konnte sie insbesondere vom regulären Lieferverkehr und für schwere Anlieferungen nicht mehr ausreichend genutzt werden.
Der Gemeinderat hatte den Neubau der Brücke im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2026 beschlossen. Die Baukosten belaufen sich laut Gemeindeverwaltung auf rund 250.000 Euro.
Mit Musik, gutem Essen und einem abwechslungsreichen Programm startet „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag, 17. Juli 2026, auf Hof Breil in Raesfeld-Erle. Ab 17 Uhr sind Besucherinnen und Besucher zum geselligen Sommerabend eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Raesfeld in Sommerlaune beginnt am 17. Juli
Passend zum Beginn der Sommerferien startet die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag, 17. Juli 2026. Veranstaltungsort ist Hof Breil in Raesfeld-Erle.
Der landwirtschaftliche Betrieb, dessen Schwerpunkt im Kartoffelanbau liegt, bietet die Kulisse für den ersten Abend der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Beginn ist um 17 Uhr.
Blasorchester und Überraschungsact
Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Blasorchester der Erler Jäger. Zusätzlich ist ein musikalischer Überraschungsact angekündigt.
Damit erwartet die Gäste bei „Raesfeld in Sommerlaune“ ein abwechslungsreiches Musikprogramm.
Foodtruck bietet herzhafte und vegetarische Speisen
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Foodtruck „Schlemmer Alarm“ bietet Fritten, Bratwurst, Currywurst, Pulled Pork und Lachs an.
Als vegetarische Alternative stehen Spinatknödel mit Käsekern und Pfifferlingen auf der Speisekarte. Auf der Getränkekarte findet sich außerdem Slushi-Wein.
Acht Sommerabende in Raesfeld
Die Abende von „Raesfeld in Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. organisiert.
An acht aufeinanderfolgenden Freitagen erwartet die Gäste ein musikalisches und kulinarisches Programm. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
Nächster Termin bei Raesfeld in Sommerlaune
Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 24. Juli 2026, statt. Unter dem Titel „Jubel & Trubel“ laden der Bauernhof Süthold und der Vennekenhof Bleker zu böhmischer Musik ein.
Unbekannte haben am frühen Montagmorgen einen Geldautomaten an der Bocholter Straße in Borken-Rhedebrügge gesprengt. Die Täter seien anschließend mit einem dunklen Audi geflüchtet. Verletzt worden sei niemand.
Lauter Knall gegen 3 Uhr
Nach Angaben der Polizei habe sich die Sprengung am Montag, 13. Juli 2026, gegen 3.03 Uhr ereignet. Zeugen hätten einen lauten Knall gehört und die Polizei verständigt.
Die eingesetzten Beamten hätten vor Ort festgestellt, dass der Geldautomat in einer Filiale gesprengt worden sei. Das Geldinstitut befinde sich in einem freistehenden Gebäude.
Mindestens drei Täter flüchteten mit dunklem Audi
Nach ersten Erkenntnissen seien mindestens drei Tatverdächtige mit einem dunklen Audi vom Tatort geflüchtet. An dem Fahrzeug seien Kennzeichen angebracht gewesen, die zuvor in Rhede entwendet worden seien.
Dabei handele es sich um die Kennzeichen:
BOH-LT 11
AH-AL 8
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Hinweise zu dem Fahrzeug und den Kennzeichen.
Filiale durch Sprengung zerstört
Durch die Explosion sei die Filiale zerstört worden. Personen seien nach Angaben der Polizei nicht verletzt worden.
Ein Statiker solle das Gebäude begutachten und prüfen, ob die Tragfähigkeit beeinträchtigt worden sei. Die Spurensicherung der Polizei Münster sei am Montagmorgen vor Ort gewesen.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Nach bisherigem Kenntnisstand hätten die Täter keine Beute gemacht.
Polizei warnt Eigentümer leer stehender Gebäude
Aus früheren Ermittlungen sei bekannt, dass sich Täter nach Geldautomatensprengungen teilweise zunächst in Scheunen, leer stehenden Gebäuden oder auf verlassenen Höfen versteckten.
Eigentümer und Anwohner sollten deshalb auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Veränderungen an Gebäuden achten. Verdächtige Beobachtungen sollten unmittelbar der Polizei gemeldet werden. Personen sollten mögliche Täter nicht selbst ansprechen oder verfolgen.
Hinweise an die Polizei Münster
Hinweise nimmt die ermittlungsführende Polizei Münster unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.
Die Sommer-Radtour der UWG Raesfeld-Erle führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu mehreren aktuellen Projekten in Raesfeld und Erle. Dabei informierten sich die Mitglieder über geplante Entwicklungen und nutzten die Tour zugleich für den persönlichen Austausch.
Unter dem Motto „Was tut sich aktuell in Raesfeld und Erle?“ startete die UWG Raesfeld-Erle am vergangenen Samstag ihre diesjährige Sommer-Radtour.
Zahlreiche Mitglieder trafen sich zunächst in der Raesfelder Dorfmitte. Dort verschaffte sich die Gruppe einen Überblick über aktuelle und geplante Entwicklungen.
Foto: UWG Claudia Koller
Sommer-Radtour der UWG macht Halt am Tannenweg
Die erste Station führte die Radlerinnen und Radler zum Tannenweg. Dort informierten sie sich über die geplante Erweiterung der ansässigen Senioren-Wohnanlage.
Anschließend setzte die Gruppe ihre Fahrt in Richtung Erle fort.
Dorfmitte und neues Baugebiet in Erle
In Erle standen die Dorfmitte und das neue Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne auf dem Programm.
Zwischendurch legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Pause in der Erler Ortsmitte ein. Bei Kaffee und Kaltgetränken nutzten sie die Gelegenheit für Gespräche und einen gemeinsamen Austausch.
Abschluss am Raesfelder Schloss
Die Sommer-Radtour der UWG Raesfeld-Erle endete am Raesfelder Schloss neben der Schlosskapelle. Dort warteten bereits weitere Mitglieder der UWG auf die Gruppe.
Bei Speisen und Getränken saßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch lange zusammen. In geselliger Runde sprachen sie über politische Themen und aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde.
Die Sommer-Radtour gehört inzwischen zur Tradition der UWG Raesfeld-Erle. Sie verbindet politisches Engagement mit persönlichem und freundschaftlichem Austausch.
Auffällige Gummispuren auf trockener Fahrbahn beschäftigen die Polizei nach einem Motorradsturz auf der B224 zwischen Raesfeld und Erle. Ein 21 Jahre alter Fahrer aus Reken verletzte sich leicht, während die Beamten nun den genauen Unfallhergang prüfen.
Fahrer verliert die Kontrolle über sein Motorrad
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 19.45 Uhr. Nach eigenen Angaben habe der 21-Jährige plötzlich die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Das Hinterrad sei aus bislang unbekannter Ursache weggerutscht.
Der Fahrer stürzte auf die Fahrbahn und zog sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte behandelten ihn ambulant. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Beamte entdecken auffällige Spuren
Bei der Unfallaufnahme entdeckten die Polizeibeamten Kratzer und auffällige einspurige Gummiaufriebspuren auf der geraden und trockenen Fahrbahn. Nach Angaben der Polizei könnten solche Spuren auf eine Fahrt auf dem Hinterrad, einen sogenannten Wheelie, hindeuten.
Der Hinterreifen des Motorrades sei trocken und sauber gewesen und habe ausreichend Profil gehabt. Der 21-Jährige bestätigte den Verdacht der Beamten nicht. Auch drei Motorradfahrer, die mit ihm unterwegs gewesen seien und an der Unfallstelle warteten, machten keine Angaben zum Unfallhergang.
Die Polizei weist darauf hin, dass solche Fahrmanöver nicht in den öffentlichen Straßenverkehr gehörten.
Polizei sucht Zeugen
Das Verkehrskommissariat in Borken bittet Zeugen, die den Unfall oder die Fahrt der Motorradgruppe beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02861 / 900-0 zu melden.
Boule spielen mit der Kolpingsfamilie: Die Kolpingsfamilien Raesfeld und Erle laden ihre Mitglieder zu zwei Einführungsterminen in den Bürgerpark Raesfeld ein. Erfahrene Spieler vermitteln dort die Grundlagen des geselligen Kugelspiels.
Seit seiner Eröffnung im April 2023 hat sich der Bürgerpark Raesfeld zu einem beliebten Treffpunkt für Sport, Fitness und Freizeit entwickelt. Besonders der Bouleplatz wird regelmäßig genutzt.
Fast täglich rollen dort die Kugeln. Neben dem gemeinsamen Freizeitvergnügen dient das Boulodrome auch als Trainingsplatz.
Bestes Wetter, um eine Runde Boule zu spielen, oder sich auszuprobieren. Foto: Petra Bosse/Archiv
Boule spielen mit der Kolpingsfamilie an zwei Terminen
Die Kolpingsfamilien Raesfeld und Erle bieten ihren Mitgliedern nun die Möglichkeit, das Boulespiel kennenzulernen. An zwei Terminen erklären erfahrene Boulespieler aus den Reihen der Raesfelder Volleyballgemeinschaft die Grundlagen des Spiels.
Der erste Termin findet am Montag, 20. Juli 2026, von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Der zweite Termin ist für Dienstag, 28. Juli 2026, ebenfalls von 14.30 bis 16.30 Uhr geplant.
An jedem Termin können bis zu 16 Mitglieder teilnehmen.
Erfolgreiche Boulespieler geben ihr Wissen weiter
Die Boulespieler der Raesfelder Volleyballgemeinschaft sind vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannt. Sie trainieren regelmäßig auf dem Boulodrome im Bürgerpark.
Auch sportlich ist die Mannschaft erfolgreich. Das Team schaffte kürzlich den Aufstieg in die Bezirksliga. Bei den Einführungsterminen geben die Spieler ihre Erfahrungen weiter und zeigen, worauf es beim Werfen und Platzieren der Kugeln ankommt.
Anmeldung bei Manfred Telöken
Anmeldungen für das Boulespielen mit der Kolpingsfamilie nimmt Manfred Telöken unter der Telefonnummer 02865 7113 entgegen.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Kolpingsfamilie Raesfeld unter www.kolping-raesfeld.de.