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Raesfeld hat eine – Erle auch: eine Klagemauer

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Nun ist sie weg, die alte Scheune von Böckenhoff mitten in Erle. Der Rest des Gebäudes erinnert an eine Klagemauer.

Nachdem der Bullenstall schon dem Erdboden gleich gemacht wurde, sieht die Dorfmitte, so ganz ohne „altem Stall“, eigentümlich leer aus.

Erle-Abriss Böckenhoffs Scheuene Schermbecker Straße
Alter Bullenstall von Böckenhoff

Der Stall an der Schermbecker- und Silversterstraße in der Erler-Dorfmitte war schon so etwas wie ein Wahrzeichen für das Dorf. Er stand für eine landwirtschaftliche Kreislaufwirtschaft aller Kornbrenner: Getreideanbau, Kornbrennen und die Schlempe an die Rinder verfüttern, damit im nächsten Jahr dem Brennen des traditionsreichen Erler Korns nichts im Wege steht.

Abriss Böckenhoff Scheune Erle (6)

So war es noch bis vor einigen Jahren. Bis zuerst Johannes Böckenhoff, dann sein Nachfolger Dirk Böckenhoff die Getreide-Schlempe nicht mehr an die eigenen Tiere verfütterte, sondern an andere Landwirte verkaufte. Die nach Kakao riechende Getreide-Schlempe im Frühjahr war übrigens immer sehr beliebt bei den Rindviehchern!

Scheune Abriss Hof Böckenhoff in Erle
Abriss der ersten alten Scheune für das geplante Ärztehaus war im Jahr 2009. Foto: Archiv Petra Bosse

Nicht lange, denn einem großen Engagement von Verwaltung und Bürgern ist es tatsächlich gelungen, genügend Geld, sprich rund 1,7 Mio. Euro für eine Bürgergenossenschaft zu sammeln und damit einem Dorfsterben vorzugreifen.

Abriss Böckenhoff Scheune Erle (6)
Eine Klagemauer für Erle? Der Rest der alten Scheune steht noch und wird jedoch in Kürze ebenfalls abgerissen.

Was bedeutet Dorfsterben? Oder, was hat Dorfsterben mit einer Dorfkneipe zu tun? Eigentlich ganz viel: Keine Kneipe, kein Ort zum Treffen, keine sozialen Kontakte und keine Gemeinschaft!

Dafür gab es Opfer, oder auch nicht! Für einen war es „die schönste alte Scheune im Münsterland“, für andere einfach nur noch ein „altes Gebäude mitten im Dorf“, welches als Lager genutzt wurde.

Der Geruch, der an die eigene Kindheit, Jugend und Erwachsenwerden erinnerte, wie von Stall und Gülle, den gab es schon seit vielen Jahren, spätestens mit dem Abriss des Güllefasses von Johannes Böckenhoff an der Schermbecker Straße, nicht mehr.

Wohnaus Böckenhoff

Stehen geblieben der alten „Erinnerungen“ ist nur noch ein Teilstück der Seitenmauer des alten Stalls mit Fenstern. Diese Reliquie erinnert ein wenig an eine Klagemauer. Aber wofür Klagen, den in Erle geht es weiter mit einem modernen „Dorfgasthof“ oder auch „Dorfkneipe“.

Dennoch. Raesfeld hat eine, warum nicht Erle? Eine Klagemauer! Aber auch sie wird in den kommenden Wochen dem Baggern zum Opfer fallen. Stattdessen entsteht hier ein wirklich modernes Gebäude für alle Generationen. Also, wozu klagen, oder: wozu braucht Erle eine Klagemauer?

Klagemauer in Raesfeld
Die Klagemauer in Raesfeld könnte ein Beispiel für die zukünftige Klagemauer in Erle sein.

Deutliche steuerliche Erleichterungen ab sofort

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Deutliche Erleichterungen gibt es beispielsweise für ehrenamtlich tätige Menschen – Kindergeld wird um 15 Euro erhöht – Solidaritätszuschlag wird für einen Großteil der Bürger abgeschafft.

Zum Jahreswechsel treten zahlreiche steuerliche Veränderungen in Kraft, die finanzielle Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger bringen.

Deutliche Erleichterungen gibt es beispielsweise für ehrenamtlich tätige Menschen. Dafür hatte Minister Lutz Lienenkämper sich schon lange in der Finanzministerkonferenz und im Bundesrat eingesetzt. „Ehrenamtlich Tätige halten unsere Gesellschaft zusammen, sie sind unverzichtbar – insbesondere in dieser äußerst schwierigen Zeit der Pandemie“, betont der Minister.

Und hier greift die Steuer ab 2021

  • Kinderfreibetrag
  • Kindergeld
  • Erhöhung des Grundfreibetrags
  • Doppelter Pflegepauschbetrag für Menschen mit Behinderung
  • Erhöhung Kilometergeld
  • neue Home-Office Pauschale
  • Umsatzseuter Gastronomie wird gesenkt
  • Kurzarbeitergeld wird steuerfrei gestellt
  • steuerfreie Sonderleistungen der Arbeitgeber an ihre Arbeitnehmer
  • für Alleinerziehende steigt der Steuerfreibetrag an
  • der steuerliche Verlustrücktrag wird für Unternehmen befristet erweitert
  • Solidaritätszuschlag wird für einen Großteil der Bürger abgeschafft.

Konkret gibt es ab dem 1. Januar 2021 für das Ehrenamt folgende steuerliche Verbesserungen:

  • Der Steuerfreibetrag für Einnahmen zum Beispiel aus der Tätigkeit als Übungsleiter wird von 2.400 auf 3.000 Euro angehoben, der Freibetrag für die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro.
  • Die Grenze für den vereinfachten Zuwendungsnachweis für Spenden wird von 200 auf 300 Euro angehoben. Bis zu diesem Betrag ist keine Spendenbescheinigung erforderlich. Es genügen ein Kontoauszug und ein Beleg des Zuwendungsempfängers über die Berechtigung, Spenden entgegennehmen zu dürfen.
  • Gemeinnützige Vereine müssen im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe erst dann Körperschaft- oder Gewerbesteuer zahlen, wenn ihre Bruttoeinnahmen 45.000 Euro übersteigen – bisher liegt die Freigrenze bei 35.000 Euro.
  • Kleinere Vereine werden unterstützt, indem die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung bei jährlichen Einnahmen bis zu 45.000 Euro abgeschafft wird.

Ebenfalls durch maßgeblichen Einfluss Nordrhein-Westfalens verschiebt sich bereits seit dem 1. Dezember die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer um sechs Wochen.

Auf diese Weise kann für Firmen, die Importe tätigen, eine dauerhafte Liquiditätsentlastung im Gesamtvolumen von rund fünf Milliarden Euro erreicht werden. „Diese wichtige Maßnahme verhindert, dass unsere Unternehmen im europäischen Vergleich Wettbewerbs- oder Liquiditätsnachteile erleiden – wir tun alles, um unserer Wirtschaft mit passgenauer und schneller Unterstützung in diesen auch wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu helfen“, erklärt Minister Lienenkämper.

Neuer Steuer 2021
Mehr Geld zum Leben durch die neue Steuererleichterung 2021 Foto: Petra Bosse

Hier weitere wesentliche gesetzliche Änderungen ab dem 1. Januar 2021 im Überblick:

Entlastungen für Familien

Im Rahmen des zweiten Familienentlastungsgesetzes wird das Kindergeld pro Kind um 15 Euro pro Monat erhöht. Der Kinderfreibetrag und der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf eines Kindes steigt auf insgesamt 4.194 Euro für jeden Elternteil, also 8.388 Euro unter anderem bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern.

Erhöhung des Grundfreibetrags

Der Grundfreibetrag, der die verfassungsrechtlich gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums sicherstellt, wird ab 2021 um 336 Euro auf 9.744 Euro angehoben, ab 2022 um weitere 240 Euro auf 9.984 Euro.

Bei einem Ledigen werden so im kommenden Jahr erst ab einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 9.744 Euro Steuern fällig. Der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen wird ebenfalls um 336 Euro bzw. weitere 240 Euro ab 2022 Euro erhöht.

Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen

Der Pauschbetrag für Menschen mit Behinderung wird verdoppelt. Gleichzeitig wird dieser künftig gewährt für Menschen mit Behinderung ab einem Behinderungsgrad von mindestens 20.
Bei Menschen mit einem Behinderungsgrad von unter 50 wird künftig auf zusätzliche Anspruchs-voraussetzungen zur Gewährung des Pauschbetrags verzichtet. Außerdem wird eine behinderungsbedingte Fahrtkosten-Pauschale gesetzlich verankert.

Verbesserungen gibt es auch beim Pflegepauschbetrag. Dieser wird bei der häuslichen Pflege von Personen mit den Pflegegraden 4 und 5 oder bei Hilflosigkeit auf 1.800 Euro erhöht. Gleichzeitig wird ein Pflege-Pauschbetrag bei der Pflege von Personen mit den Pflegegraden 2 (600 Euro) und 3 (1.100 Euro) eingeführt.

Entlastungen für Pendler – Höhere Entfernungspauschale

Die Entfernungspauschale wird ab dem 21. Kilometer für 2021 bis 2023 von 0,30 Euro auf 0,35 Euro angehoben, für 2024 bis 2026 von 0,35 Euro auf 0,38 Euro. Geringverdienende, bei denen die erhöhte Entfernungspauschale ab dem 21. Entfernungskilometer zu keiner steuerlichen Minderung führt, können mit einer Mobilitätsprämie entlastet werden.

Einführung der Homeoffice-Pauschale

Für die Veranlagungszeiträume 2020 und 2021 wird eine Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag, höchstens 600 Euro im Jahr, eingeführt.

Steuerpflichtige können einen pauschalen Betrag von 5 Euro für jeden Kalendertag abziehen, an dem die gesamte betriebliche oder berufliche Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausgeübt wurde. Das Vorliegen eines häuslichen Arbeitszimmers ist hierfür nicht erforderlich. Die Homeoffice-Pauschale wird, wie andere Werbungskosten wie z. B. Weiterbildungskosten und Kosten für Arbeitskleidung, auf den Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 Euro angerechnet.

Unterstützung für Gastronomie und Kurzarbeiter

Im Gastronomiebereich beläuft sich die Umsatzsteuer für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021 auf 7 statt 19 Prozent (Getränke sind von der Steuersenkung ausgenommen).

Zuschüsse der Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld werden in Höhe von bis zu 80 Prozent des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt bis Ende 2021 steuerfrei gestellt.

Sonderleistungen der Arbeitgeber an ihre Arbeitnehmer wegen der Corona-Pandemie bleiben im Zeitraum 1. März 2020 bis 30. Juni 2021 bis zur Höhe von 1.500 Euro steuerfrei. Dieser Steuerfreibetrag kann in diesem Zeitraum nur einmal in Anspruch genommen werden.

Hilfen für Alleinerziehende

Für Alleinerziehende steigt der Steuerfreibetrag ab 2020 von zuvor 1.908 Euro auf 4.008 Euro pro Jahr. Dieser erhöhte Entlastungsbetrag ist mit dem Jahressteuergesetz 2020 entfristet worden und nicht mehr auf zwei Jahre beschränkt.

Entlastungen für Unternehmen

Der steuerliche Verlustrücktrag wird befristet erweitert. Die Höchstbetragsgrenzen werden für Verluste des Veranlagungs-zeitraums 2020 und 2021 bei der Einzelveranlagung von 1 Million Euro auf 5 Millionen Euro und bei der Zusammenveranlagung von 2 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro angehoben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die nach dem 31. Dezember 2019 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft oder hergestellt werden, kann eine degressive Abschreibung in Höhe von 25 Prozent, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, in Anspruch genommen werden.

Der Ermäßigungsfaktor zur Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer wird auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags erhöht (§ 35 EStG).

Rückführung des Solidaritätszuschlags

Der Solidaritätszuschlag wird für einen Großteil der Bürgerinnen und Bürger abgeschafft. Das entsprechende Gesetz wurde bereits 2019 beschlossen.

Die Freigrenze beträgt bei der Einzelveranlagung künftig 16.956 Euro statt 972 Euro, bei der Zusammenveranlagung 33.912 Euro statt 1.944 Euro.

Schlägerei in Erle in der Silvesternacht

Täter konnte entkommen. PKW war entstempelt

Während es am Himmel eher ruhig über Erle blieb, so gab es in der Silversternacht einen heftigen Streit auf der Ginsterstraße in Erle, die einen Einsatz der Polizei erforderlich machte.

In der Wohnsiedling hat ein 34-jähriger Mann aus Wesel einen 20-jährigen Dortmunder mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Zuvor sei es laut Mitteilung der Polizei Borken hier gegen 00.25 Uhr in Raesfeld-Erle auf der Ginsterstraße zu einem Streit über die gefahrene Geschwindigkeit des Dortmunders gekommen.

Mit Baseballschläger auf das Auto geschlagen

Im Verlauf des Streites habe der Weseler einen Baseballschläger aus seinem Fahrzeug geholt und damit auf das Auto des 20-Jährigen geschlagen.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten jedoch den Täter nicht antreffen. Bei der Überprüfung des unverschlossenen Fahrzeugs des Flüchtigen stellte sich heraus, dass der Wagen zur Entstempelung ausgeschrieben war. Im Fahrzeug befanden sich „Polenböller“, eine selbstgebastelte Böllerkonstruktion sowie ein Taser. Diese Gegenstände und der im Wagen liegende Fahrzeugschein sowie den Schlüssel stellten die Beamten sicher.

Stefan Bröker – Hobbyfotograf aus Leidenschaft

Landschaftsaufnahmen und Hunde gehören zu den Lieblingsmotiven von Stefan Bröker aus Raesfeld

Die besonderen Momente mit seiner Fotokamera einfangen, den Himmel, den Blutmond über Schloss Raesfeld, Felder, Wiesen und Landschaftsaufnahmen gehören seit Jahren zum Hobby von Stefan Bröker.

Fotograf-Stefan-Bröker

Der Raesfelder fotografiert nicht, weil er muss, sondern mittlerweile aus reine Leidenschaft. Sein Revier ist das Münsterland, das nördliche Ruhrgebiet und der Niederrhein, verrät Bröker, der als technischer Verwaltungsangestellter bei der Gemeinde Raesfeld tätig ist.

Mit einem Tinnitus fing alles an

Vor fünf Jahren hat der 52-jährige Raesfelder sich auch erstmals intensiv mit der Fotografie auseinandergesetzt. Ausschlaggebend dafür sei ein schwerer Tinnitus auf beiden Ohren gewesen. „Ich brauchte etwas, um mich abzulenken, damit ich den Tinnitus nicht mehr allzu viel Aufmerksamkeit schenke“, so Bröker. Deshalb habe er seinerzeit auch seine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Ein Wunsch, den sich nicht nur der Verwaltungsangestellte erfüllte, sondern seiner Frau gleich mit.

Fotograf-Stefan-Bröker

Um jedoch am Ende Fotos zu bekommen, die seinen Ansprüchen entsprachen, fing Bröker an, sich immer mehr in die Fachliteratur der Fotografie einzulesen. Er wurde, wie er sagt, Entdecker seiner Kamera. Dazu gehören die Überlegungen, welche Blende bringt das Motiv am besten zur Geltung, welches ist die optimalste Belichtung, oder, was bedeutet die „blaue Stunde“ überhaupt. „Ich hatte ja kaum Ahnung vom Fotografieren. Deshalb habe ich viel ausprobiert und mir aber auch Fotos von anderen Fotografen angeschaut, um verschiedene Perspektiven kennenzulernen“, erzählt der Hobbyfotograf.

Schloss Raesfeld von Stefan Bröker
Schloss Raesfeld. Foto: Stefan Bröker

Für den Fotografen wecken Landschaftsfotografie Sehnsüchte, die Hundefotografie Emotionen. „Ich zeige meinen Blick auf die wunderbare Natur und die beeindruckenden Landschaften“, fügt er hinzu. Um außergewöhnliche Motive zu bekommen, dafür fahre er auch schon mal weiter weg.

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Schafe im Sonnenaufgang in Raesfeld. Foto: Stefan Bröker

Faszinierend momentan findet Stefan Bröker die Filterfotografie und gerät schon beim Erzählen davon regelrecht ins Schwärmen. „Es ist faszinierend, welche Effekte man dadurch erzielen kann, wie Wolken- oder Wasserspiele“.

Mittlerweile habe er mehr als 20.000 Fotos auf seinem Computer abgespeichert. Einige seiner besten Arbeiten, Streifzüge durch die Gemeinde Raesfeld, Burg Fischering oder durch den Wildpark Dülmen sind auf seiner Homepage www.stefanspointofview.com veröffentlicht und laden zum Stöbern ein.

Düngeregulierung: Ausweisung neuer Gebietskulisse

Maßnahmen treten in den ausgewiesenen Gebieten wie vorgesehen zum 1. Januar 2021 in Kraft. Circa 350.000 Hektar Gesamtfläche und rund 30 Prozent der Ausgangskulisse

Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium hat die Kulisse der nitratbelasteten Gebiete veröffentlicht, in denen zum Schutz des Grundwassers zusätzliche Düngemaßnahmen umzusetzen sind.

NRW (pd). Die neue Gebietskulisse ist auf ELWAS-Web feldblockscharf ausgewiesen (siehe Anlage) und umfasst nach aktuellem Stand eine Fläche von insgesamt rund 350.000 Hektar. Nach Anwendung der Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Gebietskulisse entspricht dies rund 30 Prozent der potenziell zu berücksichtigenden Ausgangskulisse (rund 1,2 Millionen Hektar).

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Die Grafik zeigt die mit Nitrat belasteten Gebiete der Düngeverordnung in NRW. Grafik LANUV

Somit gelten zum Jahreswechsel auf rund einem Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche zusätzliche Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung. Welche dies sind, schreibt die von der Landesregierung in der Woche vor Weihnachten verabschiedete neue Landesdüngeverordnung vor.

Die Maßnahmen treten in den ausgewiesenen Gebieten wie vorgesehen zum 1. Januar 2021 in Kraft. Die Hauptdüngesaison beginnt in der Regel Anfang März.

Ab Januar verschärfte Düngeregeln

„Nach der Verabschiedung der Landesdüngeverordnung schaffen die nunmehr ausgewiesenen Gebiete Klarheit, auf welchen Feldern ab Januar verschärfte Düngeregeln zum Schutz des Grundwassers greifen“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und weiter: „An den jetzt veröffentlichten Karten wird sich bis zur Düngesaison nicht mehr viel ändern. Noch nicht in Gänze abgeschlossen ist die detaillierte Abgrenzung von Teilflächen innerhalb der roten Grundwasserkörper.“

Dadurch werden sich die in roten Gebieten belasteten Teilflächen noch leicht verändern. Ebenfalls noch zu berücksichtigen ist der im Januar 2021 erwartete neue Nährstoffbericht. „Bis spätestens Ende Februar 2021 werden alle Details berechnet und feldblockscharf ausgewiesen sein. Zum Start der Hauptdüngesaison herrscht Planungssicherheit für die Landwirtinnen und Landwirte“, so Bottermann.

22 Prozent

In der neuen Gebietskulisse sind aktuell insgesamt 22 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche als nitratbelastete Gebiete ausgewiesen. Diese liegen vor allem im Münsterland und im rheinischen Tiefland. Neu bei dieser Gebietsausweisung ist die ergänzende Betrachtung roter Messstellen in grünen Grundwasserkörpern.

Die Berechnungen und Modellierungen wurden durchgeführt durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. LANUV und
Landwirtschaftskammer hatten schon vor einigen Jahren das Kooperationsprojekt GROWA+ NRW 2021 entwickelt, das zur entscheidenden Grundlage für die bundesweiten Vorgaben wurde.

St. Martin Raesfeld: Gottesdienste finden doch statt

Gottesdienst finden wieder ab Sonntag, 2. Januar statt

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen im Kreis Borken und des Rückgangs der besonders hohen Zahlen in Raesfeld, ist der Krisenstab der Pfarrgemeinde St. Martin in einer Videokonferenz zu dem Ergebnis gekommen, Präsenzgottesdienste nicht erst -wie angekündigt- ab dem 11. Januar zu feiern.

Die Gottesdienste beginnen wieder mit den Vorabendmesse zum 2. Sonntag nach Weihnachten am 2. Januar.

In diesem Zusammenhang weist die Kirchengemeinde nochmals besonders auf die aktuellen Corona-Einschränkungen hin:

  • kein Gemeindegesang,
  • Maskenpflicht auch am Platz,
  • Wahrung der Mindestabstände am Platz und beim Kommuniongang,
  • desinfizieren der Hände am Eingang
  • Datenerfassung zur Rückverfolgung

Anmeldungen zu den Gottesdiensten sind nicht erforderlich.

Jahresrückblick 2020 Teil 4 – Das bewegte Raesfeld

Jahresrückblick 2020 – Oktober bis Dezember

Raesfeld. Das Jahr 2020 hatte für Raesfelder trotz der Pandemie einiges zu bieten. Viel Erfreuliches, aber auch ernste Dinge. Hier im Jahresrückblick 2020 erinnern wir nochmal an das eine oder andere interessante Thema, das Raesfeld bewegte.

Gemeinde Raesfeld hat Landhaus Keller ersteigert

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Gemeinde Raesfeld hat das Landhaus Keller für 1,16 Millionen Euro ersteigert.
Foto: Petra Bosse

Die Versteigerung fand in der Essener Philharmonie statt. Das Mindestgebot lag bei 790.000 Euro. Die Gemeinde Raesfeld hat das Landhaus Keller für 1,16 Millionen bei einer Versteigerung in Essen gekauft. Ein weiterer telefonischer Bieter war ebenfalls dabei, mit dem sich die Gemeinde laut Martin Tesing einen Wettbewerb geliefert habe. Weiterlesen…

Dorfgemeinschaftshaus in Erle wird gebaut

Bauschild-Dorfgemeinschaftshaus-Erle
Foto: Petra Bosse

Wenn alles klappt, dann kann schon im Herbst 2022 das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Leben gefüllt werden. So sind die Pläne. Der Bürgergenossenschaft, die noch gegründet werden muss, stehen jetzt rund 1,7 Millionen Euro Gründerkapital zur Verfügung. Weiterlesen…

72 Obstbäume stehen auf der Erler Babywiese

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Für den Nachwuche pflanzen die Großeltern Franz und aus Frankfurth
gemeinsam mit ihren Kindern:
Foto: Petra Bosse

Der Heimatverein Erle freut sich über die große Resonanz, die es auf sein Projekt gibt.Es war genau das passende Wetter, um die neuen Obstbäumchen auf der Babywiese in Erle zu pflanzen. Zwölf neue Bäume haben dort jetzt ihren Platz hinter der Erler Mühle gefunden. Somit stehen nun 72 Zwergstämme unterschiedlicher Obstsorten in Reih und Glied. Weiterlesen…

Weitere Ereignisse im Jahresrückblick 2020:

Fahndung nach schwere räuberische Erpressung

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Öffentlichkeitsfahndung – Wer kennt den Tatverdächtigen oder kann Hinweise auf ihn geben?

Bocholt. Am 12.11.2020 betrat ein unbekannter Täter die Filiale des DM-Marktes in der Neustraße (Fußgängerzone). Der Täter begab sich zunächst zur Hygieneabteilung und anschließend zum Kassenbereich.

fahnung Bocholt
Foto: Polizei

Als die Kassiererin die Kasse öffnete, zog der Unbekannte eine Schusswaffe aus der Jackentasche hervor, bedrohte die Kassiererin und forderte die Herausgabe des Bargeldes. Die Bedrohte füllte das Bargeld in eine vom Räuber mitgeführte Einkaufstasche der Aufschrift „Action“. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß über die Neustraße in Richtung Bocholter Arkaden.

Nun sucht die Polizei mit richterlichem Beschluss nach dem Unbekannten mittels einer Öffentlichkeitsfahndung.

Hinweise auf den Täter unter Tel.: 02861/900-0 oder E-Mail: [email protected]

Schwerer Verkehrsunfall auf der B70 Raesfeld

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29-jähriger Mann aus Bocholt bei Unfall in Raesfeld schwer verletzt

Auf der B70 ist es in Raesfeld, in Höhe der Einmündung „Wormstallweg“ am Mittwochabend gegen 21,32 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die B70 war in den Abendstunden im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Im Einsatz waren die Feuerwehr Borken, Raesfeld und Erle sowie die Polizei.

Unfall-B-70-Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Aus unerklärlichen Gründen kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen am Straßenrand liegende Baumstämme.

Laut Mitteilung der Feuerwehr sei nicht auszuschließen gewesen, dass sich eine weitere Person in den verunfallten PKW befunde habe. Deshalb suchten Suchtrupps der Feuerwehr die nähere Umgebung auf weitere verletzte Personen ab. Nach Ermittlung der Polizei konnte die Suche eingestellt werden, da der Fahrer allein unterwegs gewesen sein soll.

Unfall-B-70-Raesfeld

Da der Pkw-Führer augenscheinlich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken und Betäubungsmitteln stand, wurde ihm im Krankenhaus noch eine Blutprobe entnommen. Es enstand insgesamt nur ein geringer Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B70 im Bereich der Unfallstelle bis um 23:10 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.

Markus Büsken zum Ersten Beigeordneten gewählt

Markus Büsken wird neuer Erste Beiegeordneter der Gemeinde Raesfeld

In der Sitzung des Gemeinderates wurde er gewählt: Markus Büsken (Dipl.-Betriebswirt) heißt der neue Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld: Der 55-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Raesfeld.

Den meisten Bürgern*innen ist er bekannt, da er bereits seit fast 10 Jahren im Raesfelder Rathaus arbeitet. Seit 2013 leitet er die Ordnungs- und Sozialverwaltung und wird im Januar 2021 seine neue Funktion antreten.

Markus Büsken, geb. 1965 in Raesfeld, verheiratet und Vater von zwei Töchtern ist seit März 2011 bei der Gemeinde Raesfeld angestellt.

Seit Aprik 2013 ist er Leiter des Ordnungsamtes und der Sozialverwaltung Raesfeld.

Grußwort von Bürgermeister Martin Tesing zum Jahreswechsel

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld, Erle und Homer.

Was für ein Jahr!

Gut neun Monate nach Beginn der Corona-Pandemie hätten wir uns alle sehnlichst ein „normales“ Weihnachtsfest und einen „guten Rutsch“ ins Neue Jahr gewünscht.

Stattdessen hat uns die Pandemie die Zerbrechlichkeit unserer Gesellschaft vor Augen geführt! Zahlreiche Risse durchziehen die Welt und führen uns die Verletzlichkeit unseres Lebens und unseres blauen Planeten Erde vor Augen. Wir leben auf dünnem Eis.

Vor Ort wurde unser weit über unsere Schlossgemeinde beliebter Adventsmarkt am Schloss kurzerhand abgesagt, Weihnachtsfeiern erst gar nicht organisiert und der Verkauf von Feuerwerkskörpern verboten, um nur einige Beispiele zu nennen. Selbst der Besuch des Gottesdienstes oder die obligatorischen Familientreffen werden in Frage gestellt.

Aber es war nicht nur alles negativ. So hat das vergangene Jahr auch durch die Vielzahl von Aktivitäten der Vereine und auch Einzelner gezeigt, dass das Gemeinwesen trotz der Pandemie in Raesfeld, Erle und Homer funktioniert.

Ich möchte die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel daher auch zum Anlass nehmen, all denen zu danken, die trotz aller Herausforderungen daran mitwirken, die aktuelle Corona-Pandemie bestmöglich zu meistern. Gerade in diesen Zeiten sind Gemeinsinn, Solidarität und Zuversicht besonders wichtig.

Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich gesegnete Feiertage und einen sanften Übergang in ein hoffentlich friedliches und gesundes neues Jahr!

Ihr
Martin Tesing
Bürgermeister

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

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Tannenbaumaktionen der Landjugenden sollen trotz Corona-Pandemie in fast allen Stadtteilen stattfinden –  Wertstoffhof nimmt Weihnachtsbäume kostenlos an!

Borken (pd). „Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn das Fest vorbei ist?“ Das war in der Vergangenheit für viele Bürgerinnen und Bürger keine Frage: Die Landjugenden sammelten die Bäume gegen eine kleine Spende traditionell am Samstag nach dem Fest Heilige Drei Könige mit Trecker und Anhänger ein.

Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Foto: Pixabay

Die städtische Abfallberatung hat bei den Landjugenden im Stadtgebiet nachgefragt, ob sie ihre Aktionen auch in Coronazeiten durchführen möchten. Hier das Ergebnis der Nachfrage:

In Burlo, Weseke, Gemen und Marbeck soll die Sammlung mit den coronabedingten Auflagen der Stadt Borken durchgeführt werden. Die KLJB Westlohn musste dagegen ihre ursprünglich geplante Sammlung für Borken absagen. Aktualisierte Informationen werden die Landjugenden über die Presse und die sozialen Medien noch geben. Voraussetzung ist und bleibt allerdings, dass das weitere Infektionsgeschehen dies nach wie vor zulässt.

Die Stadt Borken weist aber darauf hin, dass unabhängig davon, ob eine Sammlung stattfindet oder nicht, die Weihnachtsbäume beim städtischen Wertstoffhof an der Einsteinstraße 23 kostenlos entsorgt werden können. Und zwar an allen Werktagen (außer Silvester) zu den normalen Öffnungszeiten. Das gilt auch für den Samstag nach Neujahr.

Wertstoffhof Borken:
Einsteinstraße 23, 46325 Borken

Öffnungszeiten:
Mo.- Fr. von 14.00 – 18.00 Uhr
Sa. von 08.00 – 13.00 Uhr

DRK Raesfeld- Corona-Schnelltest

Am Donnerstag, 31.12. 2020 bietet das DRK Raesfeld im Haus an der Weseler Straße 5 (ehemals Hotel Epping) von 9-13 Uhr wieder Schnellteste für 40 Euro an.

Jahresrückblick 2020 Teil 3 – Das bewegte Raesfeld

Jahresrückblick 2020 – Juli bis September

Raesfeld. Das Jahr 2020 hatte für Raesfeld trotz der Pandemie einiges zu bieten. Viel Erfreuliches, aber auch ernste Dinge. Hier im Jahresrückblick 2020 erinnern wir nochmal an das eine oder andere interessante Thema, das Raesfeld bewegte.

Andreas Overkämping möchte Bürgermeister werden

Bürgermeisterkandidat-Andreas-Overkämping-Raesfeld
Andreas Overkämping tritt als parteiloser Bürgermeisterkandidat an.
Foto: Petra Bosse

Der Erler tritt als parteiloser Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2020 in Raesfeld an. Familienvater, Landwirt, Ur-Erler und hoch motiviert: „Ich bin der richtige Bürgermeister für die Gemeinde Raesfeld“, sagt Andreas Overkämping. Weiterlesen…

Storcheninvasion in Erle

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14 Störche zählte Jens Gülker auf einem Feld zwischen Raesfeld und Erle.
Foto: Jens Gülker

Für die Klapperstörche war Erle am Montagnachmittag ein beliebtes Ziel. Wie heute die Fotos von Jens Gülker zeigen, tummelten sich gleich mehrere, rund 14 Störche auf dem Feld zwischen Erle und Raesfeld. Weiterlesen…

Kommunalwahl 2020 Raesfeld – Martin Tesing ist Bürgermeister

Martin-Tesing-Kommunalwahl-2020
Martin Tesing ist neur Bürgermeister. Foto: Petra Bosse

Zahlen und Fakten der Wahl – Martin Tesing (57 J.) wechselt vom Ersten Beigeordneten in das Bürgermeisteramt – Keine abolute Mehrheit im Rat für die CDU mehr. Die Kommunalwahl 2020 in Raesfeld ist beendet. Hier stellen wir die einzelnen Ergebnisse vom Wahlabend aus dem Rathaus vor. Weiterlesen…

Weitere Ereignisse im Jahresrückblick 2020:

100 Jahre und mehr im Kreis Borken

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Ein ganzes Jahrhundert – und teilweise noch mehr Jahre – haben rund 46 Menschen im Kreis Borken im vergangenen Jahr erlebt.

Das dokumentiert die Statistik der Altersjubiläen im Kreis Borken für das Jahr 2020:

Kreis Borken (pd). Landrat Dr. Kai Zwicker konnte dabei 25 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag gratulieren, neun zum 101. Geburtstag und einmal zum 102. Geburtstag.

Zudem vollendeten fünf Personen ihr 103. Lebensjahr und zwei ihr 104. Lebensjahr. Drei Personen konnte der Landrat zum 105. Geburtstag gratulieren und eine Person konnte im Jahr 2020 sogar ihren 106. Geburtstag begehen.

Langjährige Ehepaare

Allen Grund zur Freude hatten auch viele langjährige Ehepaare: Landrat Dr. Zwicker gratulierte insgesamt 914 Mal zur Goldenen Hochzeit (2019: 848 Mal).

Dabei fielen die meisten 50-jährigen Ehejubiläen in den Mai (117) und in den Monat Juli (123).

Auf 60 gemeinsame Ehejahre (Diamantene Hochzeit) konnten 356 Paare zurückblicken (2019: 296).

Ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) feierten 91 Paare (2019: 70). Zudem feierten sechs Ehepaare eine Gnadenhochzeit (70 Jahre).

Die genannten Zahlen beziehen sich auf die dem Kreis Borken gemeldeten Jubiläen. Möglicherweise liegt die Zahl der Jubilare im Kreis im vergangenen Jahr aber noch höher.

Silvesterständchen der Fanfaren fällt aus

Traditionell zu Silvester dreht das Fanfarencorps normalerweise eine Runde durch Raesfeld und verabschiedet das vergangene Jahr mit Fanfarenklängen.

Jedes Jahr erwarten dabei viele Zuhörer und Freunde das Corps, welche den Musikern mit kleinen Aufmerksamkeiten das Jahresende versüßen.

In diesem Jahr muss leider aus den bekannten Gründen auf das traditionelle Silvesterständchen verzichtet werden. Das Fanfarencorps Raesfeld wünscht dennoch allen Mitgliedern, Freunden und treuen Wegbegleitern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021 und vor allem Gesundheit.

Fanfarencorps Raesfeld wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Die letzten Gewinner von Land schafft Verbindung

LSV – Landwirtschaft, Corona, Regional, Zusammenhalt – Raesfelder Landwirte ließen sich eine tolle Adventsüberraschung einfallen

Die Gewinner der letzten Aktion bis zum 24. 12. konnten sich wieder über eine tolle Geschenkkiste von „Land schafft Verbindung“ Raesfeld, Erle, Homer freuen.

Insgesamt gingen in den 24 Tagen rund 1000 Gedichte, wovon teilweise einige selbst gedichtet wurden, bei den Raesfelder Landwirten ein.

Adventskiste LsV Raesfeöd
Nathalie Ebbing
Adventskiste Grösbrink
Adventskiste Rottbeck Raesfeld
Weihnachtskiste Gewinn LsV Raesfeld
Egging aus Borken

Jahresrückblick 2020 Teil 2 – Das bewegte Raesfeld

Jahresrückblick 2020 – April bis Juni

Raesfeld. Das Jahr 2020 hatte für Raesfeld trotz der Pandemie einiges zu bieten. Viel Erfreuliches, aber auch ernste Dinge. Hier im Jahresrückblick 2020 erinnern wir nochmal an das eine oder andere interessante Thema, das Raesfeld bewegte.

Spatenstich – Neugestaltung des Kirchplatzes St. Silvester gestartet

Spatenstich Dorfgestaltung Erle Kirchplatz St. Silvester

Neue Einheit mit der Wohnform für ältere Menschen mitten im Dorf rund um die Kirche. Bald rollen nicht nur in Raesfeld, sondern auch in Erle, die Bagger. Die neue Gestaltung des Platzes an der St.-Silvester-Kirche ist Teil des Dorfentwicklungskonzeptes der Gemeinde Raesfeld. Weiterlesen…

Tierretter – Ulrich Grunewald rettet Rehkitze vor dem Mähwerk

Ulrich Grunewald mit einem geretteten Kitz.
Foto: Petra Bosse

Im äußersten Zipfel von Schermbeck, nahe an der Grenze zu Dorsten-Rhade, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, rettete der Erler Ulrich Grunewald drei Rehkitze und mehre Hasen vor dem Mähwerk. Weiterlesen…

Partyabend – Erler Schützen feiern ihr Jubiläum

Der Bürgerschützenverein Erle feierte sein 125. Jubiläum mit einer Schützenfestparty hinter der Windschutzscheibe auf der Erler Festwiese.
Foto: Petra Bosse

Mit einer außergewöhnlichen Schützenfest-Party hinter der Windschutzscheibe feierte der Erler Schützenverein sein 125-jährige Jubiläum am Samstagabend auf der Schützenfestwiese an der Marienthaler Straße. Weiterlesen…

Weitere Ereignisse im Jahresrückblick 2020:

2021 kommt bald: BORKEN-GUTSCHEIN statt Böller!!!

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(pd). Gerade während des Lockdowns ist der BORKEN-GUTSCHEIN nicht nur ein perfektes Geschenk, sondern unterstützt auch zusätzlich die lokalen Einzelhändler und gastronomischen Betriebe. Einfach auf www.borkener-gutschein.de online selbst gestalten oder über die

Die Stadt Borken bietet den BORKEN-GUTSCHEIN in Form von fertigen Motivgutscheinen im Wert von 5, 10, 15, 25, 50 und 100 EUR ohne städtischen Zuschuss an. Alternativ kann man sich auch einen in der Höhe und vom Motiv her individuellen Geschenkgutschein erstellen. Einfach sein persönliches Gutscheinbild hochladen, den gewünschten Gutscheinwert eingeben und den Gutschein dann erwerben. Die Stadt bietet hierzu eine Bildergalerie mit zahlreichen schönen Motiven aus Borken und den Ortsteilen an.

Der BORKEN-GUTSCHEIN als ideales Weihnachts- und Neujahresgeschenk! Foto: Stadt Borken

2021 kommt bald: BORKEN-GUTSCHEIN statt Böller!!!
Der BORKEN-GUTSCHEIN ist bequem und einfach von Zuhause aus unter www.borkener-gutschein.de erhältlich. Der Gutschein kann dort als PDF-Datei via E-Mail zugesendet, in die digitale chayns-Wallet abgelegt oder gegen einen geringen Aufpreis auch als Druckversion an die Käufer*Innen versendet werden.

Wer dies nicht kann oder möchte, kann sich den Gutschein an der dafür eingerichteten Gutschein-Hotline reservieren und dann bei einem individuellen Termin unter Beachtung der aktuellen Regelungen im Rahmen der Corona-Pandemie abholen. Hierzu ist eine Hotline unter der Tel.-Nr.: 02861/939 452 geschaltet. Die Gutschein-Hotline ist wie folgt besetzt:

– Bis Montag, 04.01. geschlossen.
– Dienstag, 05.01. bis Freitag, 08.01 von 10 bis 17 Uhr.
– Samstag, 09.01 von 10 bis 13 Uhr.
– Sonntag, 10.01 geschlossen.
– Montag, 11.01 regulärer Ruhetag der Tourist-Info.

Hinweise:
– Aufgrund von vermehrten Anfragen kann es zu Wartezeiten bei der Hotline kommen.
– Bei Abholung wird eine kontaktlose Bezahlmethode mit Kartenzahlung bevorzugt.
– Ohne Termin kann aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie kein Gutschein gekauft werden.

Der BORKEN-GUTSCHEIN kann mittlerweile in ca. 100 lokalen Akzeptanzstellen eingelöst werden, auch in Teilbeträgen. Eine Liste der Akzeptanzstellen kann auf www.borkener-gutschein.de eingesehen und auch als PDF-Dokument herunterladen werden.

Die Stadt Borken appelliert:
Unterstützen Sie durch den Kauf des BORKEN-GUTSCHEINS die teilnehmenden lokalen Unternehmen und Betriebe.

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