Landschaftsaufnahmen und Hunde gehören zu den Lieblingsmotiven von Stefan Bröker aus Raesfeld

Die besonderen Momente mit seiner Fotokamera einfangen, den Himmel, den Blutmond über Schloss Raesfeld, Felder, Wiesen und Landschaftsaufnahmen gehören seit Jahren zum Hobby von Stefan Bröker.

Fotograf-Stefan-Bröker

Der Raesfelder fotografiert nicht, weil er muss, sondern mittlerweile aus reine Leidenschaft. Sein Revier ist das Münsterland, das nördliche Ruhrgebiet und der Niederrhein, verrät Bröker, der als technischer Verwaltungsangestellter bei der Gemeinde Raesfeld tätig ist.

Mit einem Tinnitus fing alles an

Vor fünf Jahren hat der 52-jährige Raesfelder sich auch erstmals intensiv mit der Fotografie auseinandergesetzt. Ausschlaggebend dafür sei ein schwerer Tinnitus auf beiden Ohren gewesen. „Ich brauchte etwas, um mich abzulenken, damit ich den Tinnitus nicht mehr allzu viel Aufmerksamkeit schenke“, so Bröker. Deshalb habe er seinerzeit auch seine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Ein Wunsch, den sich nicht nur der Verwaltungsangestellte erfüllte, sondern seiner Frau gleich mit.

Fotograf-Stefan-Bröker

Um jedoch am Ende Fotos zu bekommen, die seinen Ansprüchen entsprachen, fing Bröker an, sich immer mehr in die Fachliteratur der Fotografie einzulesen. Er wurde, wie er sagt, Entdecker seiner Kamera. Dazu gehören die Überlegungen, welche Blende bringt das Motiv am besten zur Geltung, welches ist die optimalste Belichtung, oder, was bedeutet die „blaue Stunde“ überhaupt. „Ich hatte ja kaum Ahnung vom Fotografieren. Deshalb habe ich viel ausprobiert und mir aber auch Fotos von anderen Fotografen angeschaut, um verschiedene Perspektiven kennenzulernen“, erzählt der Hobbyfotograf.

Schloss Raesfeld von Stefan Bröker
Schloss Raesfeld. Foto: Stefan Bröker

Für den Fotografen wecken Landschaftsfotografie Sehnsüchte, die Hundefotografie Emotionen. „Ich zeige meinen Blick auf die wunderbare Natur und die beeindruckenden Landschaften“, fügt er hinzu. Um außergewöhnliche Motive zu bekommen, dafür fahre er auch schon mal weiter weg.

onnenaufgang Raesfeld von Stefan Bröker
Schafe im Sonnenaufgang in Raesfeld. Foto: Stefan Bröker

Faszinierend momentan findet Stefan Bröker die Filterfotografie und gerät schon beim Erzählen davon regelrecht ins Schwärmen. „Es ist faszinierend, welche Effekte man dadurch erzielen kann, wie Wolken- oder Wasserspiele“.

Mittlerweile habe er mehr als 20.000 Fotos auf seinem Computer abgespeichert. Einige seiner besten Arbeiten, Streifzüge durch die Gemeinde Raesfeld, Burg Fischering oder durch den Wildpark Dülmen sind auf seiner Homepage www.stefanspointofview.com veröffentlicht und laden zum Stöbern ein.

Vorheriger ArtikelDüngeregulierung: Ausweisung neuer Gebietskulisse
Nächster ArtikelSchlägerei in Erle in der Silvesternacht
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here