Raesfeld. Die Kleiderbörse Froschkönig hat in diesem Jahr mehr Geld in die Kassen bekommen, als erwartet.

Den Überschuss von 2000 Euro spendeten sie am Mittwoch an die Musikvereine in Raesfeld: 1000 Euro gingen an die Raesfelder Burgmusikanten. 1000 Euro an den Fanfarencorps Raesfeld 1959. „Wir waren überrascht und haben uns super gefreut“, sagt Matthias Sümpelmann, erster Vorsitzender der Burgmusikanten zur Spendenübergabe.

 „Wir sind dankbar für jeden Euro für die Jugend“. So soll das Geld in die Jugendarbeit gesteckt werden. Ebenso wie auch beim Fanfarencorps Raesfeld, für den Christian Willing als erster Vorsitzender die Spende entgegennahm. „Wir sind auch richtig überrascht und haben nicht damit gerechnet.“ Auch hier soll das Geld direkt für die Jugend investiert werden: Unter anderem in Instrumente für den Trommlernachwuchs. Gerade jetzt können die beiden Raesfelder Musikvereine das Geld gut gebrauchen und sind sehr dankbar, da die Kosten weiter bleiben und es viel weniger Einnahmen gibt.

„Wir freuen uns, wenn wir was Gutes tun können“, betont Dagmar Vogt der Kleiderbörse Froschkönig. Sie war mit Monika Neumann, der Ehrenamtskoordinatorin vor Ort, um die Schecks zu übergeben. Monika Neumann lauscht den Raesfelder Musikvereinen bei ihren Proben und Konzerten gern. Auch Pfarrer Michael Kenkel betonte, wie wichtig die Raesfelder Musikvereine für die Gemeinde vor Ort sind und lobte: „Hier leisten alle eine sehr gute Musikarbeit“. So sei es weiterhin wichtig, Lehrergehälter zahlen zu können und die Vereine zu unterstützen, wo es geht. Vor allem dürfe keiner die Freude an den Proben verlieren.

Ziel der Kleiderbörse war es ursprünglich, die Mietkosten zu decken. Die Kirchengemeinde hatte sich bereit erklärt, das Anfangsrisiko zu tragen – und diese gegebenenfalls zu übernehmen, sollte es nicht genug Einnahmen geben. Doch das war gar nicht nötig. Schnell sprach sich das Angebot des Froschkönigs im Herzen von Raesfeld herum. Die Kundschaft selbst kommt nicht weniger aus Raesfeld, sondern vielmehr aus den umliegenden Ortschaften. Darunter auch einige aus dem Ruhrgebiet wie Dorsten oder Gelsenkirchen: „Wir bekommen immer Kleidung in richtig guter Qualität“, sagt Dagmar Vogt dankbar.

Manchmal hängen die Sachen keine Stunde im Schaufenster und sind schon wieder weiterverkauft, erzählt sie. Neulich waren das zum Beispiel Dinosaurier zum Spielen. Aktuell sind vor allem Winterjacken gefragt. Wird etwas nicht gleich verkauft, geht es weiter nach Borken an die Caritas, wo die Zusammenarbeit auch gut funktioniere. Die Öffnungszeiten des Froschkönigs sind immer dienstags und donnerstags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Noch sucht der Froschkönig weitere ehrenamtliche Helfer im Verkauf der Ware: „Es können sich gerne noch welche bei uns melden. Wir sind immer auf Mithilfe angewiesen“, erklärte Vogt. Dann könne der Froschkönig möglicherweise auch an einem weiteren Tag öffnen und die gute Ware günstig verkaufen. Für Kinder gibt es T-Shirts, Kleider, Röcke, Sweat-Shirts, Jeans und natürlich Spielsachen. Weiter reicht das Angebot über Schuhe, Wetterjacken und vieles mehr. Weitere Infos und Kontakt gibt es im Internet unter https://froschkönig-raesfeld.de/

Info: Beim Fanfarencorps Raesfeld hoffen alle darauf, die geplante Ständchenrunde am Sonntag, 8. November, machen zu dürfen (BZ berichtete). „Die Teilnahme an der Verlosung war sehr groß. Wir hatten eine bessere Resonanz als erwartet“, erklärte Christian Willing, nach Teilnahmeschluss der Aktion.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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