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Das „Jobcenter im Kreis Borken“ zieht trotz Corona-Pandemie

positives Fazit für das Jahr 2020
Erstmals weniger als 7.000 Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Das Jahr 2020 stand auch im Bereich des „Jobcenters im Kreis Borken“ unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Beim Blick auf das zurückliegende Jahr lassen sich zunächst im Frühjahr die Auswirkungen des ersten Lockdowns an steigenden Fallzahlen ablesen. „Mit Einsetzen der Lockerungen im Sommer haben sich die Empfängerzahlen jedoch sehr positiv entwickelt“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker.

„Der Arbeitsmarkt im Kreis Borken hat die Corona-Krise bislang besser verkraftet als zunächst erwartet werden konnte.“ Die Erholung führte dazu, dass im November 2020 erstmals seit Einführung des SGB II weniger als 7.000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug bei den Jobcentern im Kreis Borken standen.

Im Jahresdurchschnitt bezogen 7.228 Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II – 166 weniger als noch 2019. Und auch die Zahl der Leistungsberechtigten mit Fluchthintergrund zeigte sich gegenüber dem Vorjahr weiter rückläufig.

Die Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II ist im Jahresverlauf 2020 ebenfalls deutlich zurückgegangen. Im Durchschnitt sind diesem Personenkreis rund 250 Menschen weniger zuzuordnen als noch im Vorjahr. Die SGB-II-Arbeitslosenquote im Kreis Borken ist mit einem Jahresdurchschnitt von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2019 nur minimal um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

Die Zahl der von den Jobcentern im Kreis Borken betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II ist nach einem starken coronabedingten Anstieg im Frühjahr zuletzt wieder deutlich gesunken.

„Dass sich die Situation so positiv darstellt, ist insbesondere unserer starken heimischen Wirtschaft und der engagierten Arbeit der ‚Jobcenter im Kreis Borken‘ zu verdanken“, stellt Landrat Dr. Zwicker heraus. „Die Beschäftigten in den Jobcentern der Städte und Gemeinden mussten sich in diesem Jahr besonderen Herausforderungen bei der Betreuung der Arbeitsuchenden stellen – so war eine persönliche Beratung coronabedingt oftmals nicht möglich.“

Daher nahm im Gegenzug die Digitalisierung der Jobcenter Fahrt auf. Seit einigen Wochen können Hilfesuchende nun ihren SGB-II-Antrag online stellen. Auch die Aktenführung der Jobcenter wird im kommenden Jahr digital, die vorbereitenden Arbeiten wurden in diesem Jahr vorangetrieben. Weitere digitale Dienstleistungen, die den Kundinnen und Kunden den Zugang zu ihrem Jobcenter erleichtern werden, sind ebenfalls in Planung.

Die beschriebenen Entwicklungen führen dazu, dass das „Jobcenter im Kreis Borken“ im münsterland- und auch landesweiten Vergleich weiterhin sehr gut dasteht. Eine Prognose für die kommenden Wochen und Monate ist dennoch kaum möglich. Der zweite Lockdown zum Jahresende kann sich erneut stark auf die Situation der Arbeitsuchenden auswirken. Die aktuellen Zahlen bilden jedoch eine gute Ausgangslage, um sich dieser Herausforderung als Jobcenter zu stellen.

Spieletipp 8 in Coronazeit – Spielspaß zu zweit

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Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser vom Heimatreport einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

Malen mit Symbolen

Artbox, Krazy Pix und El Maestro

Hund, Katze, Maus… Seit Frank Elstner die „Montagsmaler“ 1974 erfolgreich im Abendprogramm der ARD platziert hat, haben die kreativen Schnellratespiele auch in so manchem Familien- und Freundeskreis ihren festen Platz. Diverse Variationen des Klassikers gibt es inzwischen. Immer neue kommen hinzu – so auch in diesem Jahr.

Artbox
Artbox. Aus vier geometrischen Formen heißt es bei „Artbox“ geheime Begriffe zu zeichnen. Foto: Huch!-Spiele

Mit ein paar wenigen Strichen gilt es, bei „Artbox“ von Artem Lis einen vorgegebenen und für die Mitspieler geheimen Begriff aufs Papier zu bringen. Und zwar so, dass er sich den Kunstkritikern am Spieltisch erschließt. Lediglich vier geometrische Formen, die vor jeder Runde ausgewürfelt werden, stehen den bis zu acht Künstlern (ab zehn Jahren) für ihr Werke zur Verfügung. Punkte gibt es, wenn das eigene Kunstwerk von den Mitspielern richtig erraten wird und man die Zeichnungen der anderen korrekt zu deuten weiß.

Krazy-Pix_
Lustige Gebilde entstehen, wenn kreative Spieler mit „Krazy Pix“ am Werk sind. Foto: Ravensburger Spiele

Ähnlich läuft es bei „Krazy Pix“ ab, dem Nachfolger von „Krazy Wordz“. Auch hier erhält jeder der drei bis acht Spieler ab zehn Jahren zunächst einen geheimen Begriff, den er zeichnerisch darzustellen hat. Die Basis hierfür sind allerdings neun Piktogramme, die aus einer großen Auswahl zufällig gezogen werden. Oftmals lustige Gebilde entstehen. Ob sie immer dem Begriff auf der Aufgabenkarte ähneln, sei dahin gestellt. Und um es den Mitspielern noch etwas schwieriger zu machen, kommen – wie auch bei „Artbox“ – zum Erraten noch weitere Begriffe in die Auswahl, die niemand darstellen musste.

In die Luft zeichnen die Künstler ihre zu erratenden Werke bei „El Maestro“. Foto: Asmodee Spiele

Zum Dirigenten werden die Künstler ab acht Jahren indes bei „El Maestro“ von Valery Forcade und Stéphane Escapa. Hierbei zeichnet jeweils ein Spieler –  der „Maestro“ – sein Werk in die Luft. Zufällig gezogene Bildkarten geben ihm das Motiv vor. Neulinge dürfen ihre Gesten noch erklären, Meister sind stumm, wenn sie ihr Werk vollbringen. Eine Anleitung für diverse Gesten liegt dem Regelwerk  bei. Jeweils zwei Begriffe sollten die Mitspieler am Ende korrekt auf ihrem Rateblatt stehen haben, um Punkte zu sammeln.

  • Artbox, drei bis acht Spieler ab zehn Jahren, eine Partie etwa 30 Minuten, Huch!-Spiele, Preis ab etwa 20 Euro
  • Krazy Pix, drei bis acht Spieler ab zehn Jahren, eine Partie etwa 30 Minuten, Ravensburger Spiele, Preis ab 18 Euro
  • El Maestro, drei bis acht Spieler ab acht Jahren, eine Partie etwa 30 Minuten, Asmodee, Preis ab etwa 19 Euro

Jahresrückblick 2020 Teil 1 – Das bewegte Raesfeld

Jahresrückblick 2020 – Januar bis März

Raesfeld. Das Jahr 2020 hatte für die Raesfelder trotz der Pandemie einiges zu bieten. Viel Erfreuliches, aber auch ernste Dinge. Hier im Jahresrückblick 2020 erinnern wir nochmal an das eine oder andere interessante Thema, das Raesfeld bewegte.

Landwirte kämpfen um Anerkennung – Landschaft verbindet

Land schafft Verbindung Raesfelder Landwirte
Die Raesfelder, Erler und Homeraner Landwirte trafen sich
vor dem REWE Markt, um die Bürger zu informieren.
Foto: Petra Bosse

Rosenmontagszug Raesfeld 2020 – Feuchtfröhliche Stimmung

Rosenmontagszug Raesfeld 2020
Gut gelaunt war auch das Jubiläumsprinzenpaar des RCV, Konny II. und
Stefan II. beim Rosenmontagzug in Raesfeld.
Foto: André Elschenbroich

So bunt und schön war der Rosenmontagszug in Raesfeld 2020 – Viele Kamellen regneten vom Himmel. Trotz Nieselwetter und weniger Besucher als sonst beim Rosenmontagszug an den Straßenrändern, war die Stimmung bei allen Teilnehmern ausgelassen und fröhlich. Weiterlesen…

Coronakrise – Erbsensuppe auf Rädern gegen Spende

Natalie Labod und Elia Stadtler füllen die Töpfe kit leckerer Suppe.
Foto: Petra Bosse

Es war zwar keine Erbsensuppe, sondern eine deftige Kartoffelsuppe. Dennoch hatten rund 300 Raesfelder ihre Töpfe vor die Tür gestellt. Unermüdlich rollten die Fahrzeuge von André Wachtmeister am Samstagvormittag ab zehn Uhr von Tür zu Tür durch die Gemeinde und lieferten die vorab bestellte Suppe gegen eine Spende. Weiterlesen…

Weitere Ereignisse im Jahresrückblick 2020:

Borken – Polizei beendete Party in der Weihnachtsnacht

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In der Nacht zum 26.12.2020 wurde der Polizei gegen 00.30 Uhr eine Party bzw. eine Ruhestörung aus einer Wohnung am Dülmener Weg gemeldet.

Laut Mitteilung der Polizei stellten die Beamten bei Eintreffen vor dem Haus entsprechende Geräusche fest und schellten an. Die Mieterin öffnete und gab an, mit ihrer Schwester allein in der Wohnung zu sein.

Die auf dem Tisch stehenden Flaschen sprachen eine andere Sprache und die Beamten trafen in anderen Räumen der Wohnung weitere Personen an, die sich offenbar vor der Polizei verstecken wollten.

Zwei weitere Personen waren zudem über den Balkon auf das Dach geklettert. Zeugen hatten dies beobachtet und der Polizei mitgeteilt, so dass auch die Personalien dieser zwei Personen festgestellt wurden. Die Beamten beendeten die Veranstaltung und leiteten Bußgeldverfahren gegen die 12 Personen (Frauen und Männer zwischen 19 und 23 Jahren) ein.

Erste Coronavirus-Schutzimpfungen im Kreis Borken durchgeführt

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Heute erste Coronavirus-Schutzimpfungen im Kreis Borken durchgeführt“ 

Auftakt in Einrichtungen in drei Alten- und Pflegeeinrichtungen in Bocholt, Heiden und Vreden

Kreis Borken (pd). „Im Kreis Borken wurden heute (27.12.2020) die ersten Coronavirus-Schutzimpfungen durchgeführt“, freute sich Landrat Dr. Kai Zwicker am Sonntagnachmittag.

In drei Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet seien dazu mobile Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) tätig gewesen. „Alles ging reibungslos vonstatten“, betonte der stellvertretende medizinische Leiter des „Impfzentrums im Kreis Borken“, Dr. Guido Euting, der mit einem Team aus Mitarbeitern der Kreisverwaltung Borken und der KVWL den Einsatz vorbereitet hatte.

Erste-Corona-Impfungen-im-Kreis-Borken
Trotz des schlechten Wetters ein schöner Sonntag – darüber waren sich einig: (v. l. n. r.) Landrat Dr. Kai Zwicker, Michael Brinkmöller („Pflegenetz Westmünsterland“), Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Dr. Guido Euting (stellv. medizinischer Leiter „Impfzentrum im Kreis Borken“), Dr. Stephan Gutermann (heutiger Impfarzt in der Vredener Einrichtung), Vredens Bürgermeister Tim Tenostendarp, Einrichtungsleiter Mike Saalmann und Holger Winter (Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland)

Gemeinsam mit ihm erläuterte Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, dass der Impfstoff der Firma BionTech in dieser ersten Phase der anlaufenden Impfkampagne für die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sei: „Begonnen haben wir mit dem ‚Azurit‘ in Bocholt, dem St. Ludger Senioren- und Pflegezentrum in Vreden sowie einer Einrichtung mit besonders gefährdeten Personen in Heiden“.

2400 weiteren Impfdosen für den Kreis Borken zugesagt

Es werde nun weitergehen mit Häusern in Ahaus und Gronau. Bis zum Jahresende sei die Lieferung von rund 2400 weiteren Impfdosen für den Kreis Borken zugesagt. Der Fortgang der Kampagne im neuen Jahr hänge von den kommenden Impfstoff-Zuteilungen ab. Die sei auch entscheidend für die Aufnahme des Impfbetriebs im neu errichteten „Impfzentrum im Kreis Borken“ in Velen. Bei Vollauslastung können dort künftig täglich bis zu 1.300 Menschen geimpft werden.

Dr. Stephan Gutermann war mit seiner Assistentin Klara Tenhumberg am Sonntag im St. Ludger Senioren- und Pflegezentrum tätig. Diese Einrichtung gehört zum vom Klinikum Westmünsterland getragenen „Pflegenetz Westmünsterland“.

Älteste war 96 Jahre alt

Der Arzt aus Vreden berichtete, dass die Impfbereitschaft in der Bewohnerschaft sehr groß gewesen war. Insgesamt 50 von ihnen – die Älteste war 96 Jahre alt – sowie fünf Pflegekräfte seien von ihm geimpft worden. Sehr geholfen habe, dass die Einrichtung den Ablauf der Impfung bestens vorbereitet habe, unterstrich er.

Das Mitarbeiter-Team von Hausleiter Mike Saalmann hatte sich bereits Tage vorher intensiv darum gekümmert. Darauf wiesen Klinikum-Geschäftsführer Holger Winter und Michael Brinkmöller, Fachbereichsleiter Altenhilfe im „Pflegenetz Westmünsterland“, hin.

Medizinische Vorgeschichte abgeklärt

So wurden die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige über die Impfung informiert. Gemeinsam mit dem Arzt wurden zudem die medizinische Vorgeschichte (z. B. Vorerkrankungen, Allergien usw.) als auch alle Fragen rund um die Impfung abgeklärt. Grundsätzlich wird die Impfung nur dann durchgeführt, wenn keine Komplikationen vorliegen und es eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung gibt. Sie muss überdies im Abstand von mindestens drei Wochen wiederholt werden, um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten.

In der Einrichtung in Heiden wurden zehn und im „Azurit“ Bocholt 74 Personen geimpft.

Vredens Bürgermeister Tom Tenostendarp zeigte sich sehr erfreut über den gelungenen Start in seiner Heimatstadt und äußerte die Hoffnung, dass die Impfkampagne nun rasch an Fahrt aufnehmen werde. „Der heutige Tag macht Mut, darf uns aber auch nicht unvorsichtig und nachlässig werden lassen“, resümierte Landrat Dr. Zwicker. Die Immunisierung großer Teile der Bevölkerung sei eine Mammutaufgabe, die alle Beteiligten noch Monate beschäftigen wird. Deshalb sei es wichtig, weiterhin alle Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln strikt zu beachten.

Wichtiger Hinweis:

Die Terminvergabe für das „Impfzentrum im Kreis Borken“, die unter der bundesweiten Hotline 116 117 erfolgen wird, ist noch nicht gestartet.

Die dafür zuständige Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe bittet die Bürgerinnen und Bürger daher, von Anrufen mit Terminwünschen derzeit noch abzusehen.

Der „Test zum Fest“ mit rund 1500 Corona-Schnelltests

Kreis Borken (pd). Der „Test zum Fest“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken an 13 Standorten in der Region war vor den Feiertagen ein voller Erfolg. Den Nerv der Bevölkerung getroffen

Nach DRK-Schätzungen haben rund 1500 Menschen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich auf Covid-19 testen zu lassen.

„Die Menschen wollten einfach Sicherheit vor dem Weihnachtsfest haben“, stellte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann am Sonntag im DRK-Pressedienst fest. „Wir haben den Nerv der Bevölkerung getroffen. Es war die genau richtige Entscheidung für diese Aktion“, unterstrich Jürgen Puhlmann.

Weitere Tests in Borken

Am Rotkreuz-Zentrum in Borken – auf dem Parkplatz an der Röntgenstraße 6 – wird am Dienstag und Mittwoch (29. und 30. Dezember) von 9 bis 16 Uhr getestet. Eine vorherige Anmeldung ist dort nicht erforderlich.

Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

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Corona-Schnelltest auch in Raesfeld. Foto: DRK

Ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer stellten sich am Tag vor am Heiligen Abend bis zum frühen Nachmittag zur Verfügung, um Menschen aus dem Kreis vor dem Weihnachtsfest in Sicherheit zu wiegen.

Zahlreiche Abstriche waren allerdings auch positiv

So konnte schnell und zuverlässig die Kette möglicher weiterer Infizierungen unterbrochen werden. Die Ergebnisse lagen meist schon innerhalb einer Viertelstunde vor. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

Dank für große Hilfsbereitschaft

In Bocholt herrschte am Bowling-Center, Am Königsesch 7, großer Andrang. Dort wurde aus dem Auto heraus der Abstrich genommen, sodass die Testpersonen kontaktlos in ihrem Wagen sitzen bleiben konnten.

Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband, dankte vor Ort für die große Hilfsbereitschaft in den einzelnen Orten – „und hier speziell in Bocholt dem Inhaber des Bowling-Centers, der uns enorm und selbstlos unterstützt hat. Darüber hinaus haben unsere ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, gerade zu Weihnachten, wieder unter Beweis gestellt, dass auf sie immer Verlass ist. Das ist gerade in diesen Zeiten nicht immer selbstverständlich.“

Hohe Akzeptanz im Kampf gegen Corona

Heinz-Josef Tönnes, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Heiden, war bei der Aktion im Ludgerus-Forum in Heiden baff: „Das war die richtige Maßnahme für die Bürger auch hier. Wir waren im Vorfeld angesprochen worden und haben innerhalb kürzester Zeit reagiert. In Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt konnten wir hier und insgesamt an allen 13 Standorten das Hygienekonzept bestens umsetzen. Das war für die mitmachenden DRK-Ortsvereine auch kein Thema. Wir erfahren in der Bevölkerung im Kampf gegen die Corona-Pandemie überhaupt eine sehr hohe Akzeptanz.“

Frauenhaus – Der Weg in ein Leben ohne Gewalt

Frauen helfen Frauen: Neue Lebenswege ohne Angst

Dorsten. Gewalt an Frauen. Durch den Partner und andere Familienmitglieder. Sie werden geschlagen, verletzt, körperlich misshandelt, bedroht und unter Druck gesetzt.

Gefahr droht dort, wo sie sich sicher und geborgen fühlen sollten. In ihrem Zuhause. Sie kommen aus allen Schichten und Nationalitäten. Manche haben Kinder, die alles mit ansehen und somit selbst zu Opfern der häuslichen Gewalt werden.

Jahrelanges Martyrium

Hinter verschlossenen Türen ertragen Frauen still ihr Leid. Nach außen wahren sie den Schein. Oft aus Scham. Es fällt ihnen schwer, mit anderen über ihr Martyrium zu sprechen. Daher erdulden sie ihr Dilemma oft jahrelang und suchen die Schuld bei sich, bevor sie Hilfe aufsuchen. Auch im Raum Dorsten.

„Es ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft“, sagt Barbara Klaus-Krämer, Leiterin vom Verein Frauen helfen Frauen. Seit 36 Jahren finden Frauen hier Zuflucht. Fast 4800 Frauen und Kinder nahmen das Angebot mittlerweile in Anspruch.

Hohe Dunkelziffer

Die Dunkelziffer derer, die keine Hilfe suchen, liegt noch viel höher. Allein die Kriminalstatistik 2018 macht die häusliche Gewalt deutlich. Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft erlebt.

„Viele Frauen, die zu uns kommen, sind allein“, erläutert Sabine Fortmann vom Frauenhaus. „Betroffene haben nicht selten wenig Kontakt zur Außenwelt, werden vom Partner eingeengt und in der Familie isoliert.“, erklärt sie weiter. Manche kommen nur mit den Kleidern, die sie am Körper tragen. Ohne Ausweise und Papiere.

Schutz suchen im Frauen- und Kinderschutzhaus

Auch hier hilft der Verein weiter. Im Frauen- und Kinderschutzhaus Dorsten leben die Damen wie in einer WG, bekommen bei Bedarf praktische und psychologische Hilfe. Tanken Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Sie gehen einkaufen, kochen selbst, leben eigenverantwortlich und zahlen Miete.

Nadine Kötters, Barbara Klaus-Krämer und Sabine Fortmann vom
Verein „Frauen helfen Frauen“in Dorsten.
Foto: André Elschenbroich

Wenn kein eigenes Geld vorhanden ist, hilft das Jobcenter. „Hier entstehen wunderbare Freundschaften, die manchmal ein Leben lang halten. Bei uns wird viel gelacht“, erzählt Sozialpädagogin Nadine Kötters. „Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte mit und hinterlässt Spuren.“ Fünf Mitarbeiterinnen sind stets im Einsatz für das Wohl der Frauen.

Ein Umzug steht an

In der Vergangenheit gab es mehrere Umzüge. Und auch jetzt steht dem Frauenhaus ein Umzug bevor: „Wir ziehen Anfang des kommenden Jahres mit dem Frauenhaus um“, freut sich Barbara Klaus-Krämer, die nun seit über 20 Jahren im Verein tätig ist.

Während im jetzigen Frauenhaus alles sehr beengt ist, werden im kommenden Haus die Zimmer auf unterschiedlichen Etagen verteilt sein und über mehrere Badezimmer verfügen. „Hier sind die räumlichen Bedingungen besser“, erklärt Klaus-Krämer.

Es gibt 13 Plätze für Frauen und Kinder. Außerdem Platz für Lagermöglichkeiten. Einen Keller und eine Garage. Einen eigenen Kinderbereich und ein Wohnzimmer. „Das bringt viel mehr Lebensqualität, bietet mehr Platz für Freizeitaktivitäten und mehr Rückzugsorte“, ergänzt Nadine Kötters. Es wird ein neuer Standort in Dorsten sein, der geheim bleibt. Nur so können sich die Frauen sicher und frei im Ort bewegen.

„Frauensache“ – Ein Laden von und für Frauen

Im vereinseigenem Second-Hand-Laden „FrauenSache“ in der Ursulastraße 27, können die Frauen sich neu einkleiden. Hier helfen zwölf Ehrenamtliche mit.

Zwölf Ehrenamtliche arbeiten im Second-Hand-Laden „Frauensache“ mit.
Foto: André Elschenbroich

„Wer Opfer von häuslicher Gewalt wird, sollte sich nicht scheuen, zur Polizei zu gehen“, lautet ein Appell der Polizei. Manchmal schleicht sich die Gewalt in das Leben ein.

Bei häuslicher Gewalt sofort die Polizei rufen

„Die Frauen sind so eingeschüchtert, dass sie bei uns aufgebaut werden und Wege aufgezeigt bekommen, wie es weitergehen kann“, ist sich das Team einig. Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen macht deutlich, wie viel nach wie vor getan werden muss.

Laut einer Studie der Weltbank sind mehr als eine Milliarde Frauen weltweit nicht durch das Gesetz vor sexueller Gewalt im häuslichen Umfeld geschützt. Zeit, das zu ändern. Der Verein Frauen helfen Frauen geht einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft – für alle Frauen, die ohne Angst durchs Leben gehen wollen.

Wer Hilfe braucht:

Der Notruf vom Frauen- und Kinderschutzhaus Dorsten ist rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 02362-41055.

Schutzengel werden und spenden

Wer das Frauen- und Kinderschutzhaus unterstützen möchte, kann einen symbolischen Schutzengel á 30 Euro erwerben. Spenden werden immer gebraucht. Mit dem Umzug kommen auf den Verein noch Kosten zu, die gedeckt werden müssen. Jede Spende hilft:

Spendenkonto:

Frauen helfen Frauen e.V. Dorsten
Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN: DE 85 4265 0150 1015 0146 71
BIC: WELADED1REK

Verwendungszweck: „Schutzengel“

Tipps und Adressen:

  • Freie Plätze in Frauenhäusern nach dem Ampelprinzip: Grün steht für freie Plätze, gelb für Mutter-Kind-Plätze und rot ist belegt. „Im Sommer war zwei Wochen lang die ganze Karte rot“, erinnert sich Barbara Klaus-Krämer: https://www.frauen-info-netz.de

  • Auch das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Falls jemand kein Deutsch spricht, gibt es hier Dolmetscher, die vermitteln. Rund um die Uhr erreichbar unter 08000 116 016. Weitere Infos unter https://www.hilfetelefon.de

  • Weitere Seiten zu Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen:

https://www.frauenhauskoordinierung.de
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles.html

Ruhiges Einsatzgeschehen an Heilig Abend

Die Kreis-Leitstelle der Polizei sowie die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungswesen melden für Heiligabend ein insgesamt ruhiges Einsatzgeschehen.

Im Kreis Borken sind derzeit (25.12.2020) 1.061 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 5.398 Personen sind inzwischen gesundet.

115 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 6.574.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet.

Am 25. und 26. Dezember ist diese Hotline allerdings nicht besetzt. Am Sonntag, 27. Dezember, ist das Hotline-Team dann von 12 bis 16 Uhr erreichbar, an den darauf folgenden Werktagen wie gewohnt von 8.30 bis 16 Uhr. Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Hinweis für Ausflügler: Naturschutzgebiet Wooldse Veen

Das Naturschutzgebiet Wooldse Veen im Süden von Winterswijk ist für Besucher gesperrt

Winterswijk/Niederlande. Das 67 Hektar große Naturschutzgebiet Wooldse Veen im Süden von Winterswijk (Niederlande) ist seit dem 17. Dezember zum zweiten Mal in diesem Jahr gesperrt.

Am Wochenende davor waren so viele Besucherinnen und Besucher in dem Areal, dass die corona-bedingten Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten. Die Naturschutzorganisation Natuurmonumente und der Bürgermeister der Gemeinde Winterswijk, Joris Bengevoord, haben deshalb in gemeinsamer Abstimmung beschlossen, das Gebiet für den Publikumsverkehr zu schließen.

Auf den dortigen Holzpfaden ist es in der aktuell feuchten Periode nicht möglich, dass sich die Besucherinnen und Besucher mit ausreichendem Abstand begegnen können.

Aus Gründen der Sicherheit wurde deshalb die sofortige Schließung notwendig, teilt die Gemeinde Winterswijk mit und bittet darum, keine Ausflüge dorthin zu unternehmen. Angesichts der besonderen Coronavirus-Infektionslage gilt ohnehin beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze unverändert der eindringliche Aufruf, derzeit von Besuchen des Nachbarlandes abzusehen.

Heiligabend mal anders: Eine stille Nacht

Das etwas andere Weihnachtsfest am Heiligabend

Raesfeld. Heiligabend. Eine Krippe ist aufgebaut. Still wandern die Figuren zum Christuskind. Um sie herum herrscht eine stille Nacht in einem sonst belebten Raum: Im Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnen und Ambulanten Wohnen der Caritas in Raesfeld sind nur vereinzelt Menschen zu sehen.

Ab und zu begegnen sich Nachbarn auf dem Flur, kommen kurz ins Gespräch, gehen weiter. Der Flur ist weihnachtlich geschmückt. Schließlich soll zumindest die weihnachtliche Kulisse erhalten bleiben.

Schwierig ist das Weihnachtsfest vor allem für Menschen, die keine Angehörigen haben und erst in diesem Jahr ins Betreute Wohnen umgezogen sind. Gemeinschaftsaktionen fielen aus. Sie konnten keine neuen Bekannten kennenlernen, keine Freundschaften schließen.

Sicherheit geht auch am Heiligabend vor

Wo sonst der Duft von Kaffee und frischem Kuchen die Luft erfüllte, riecht es nun nach Desinfektionsmittel in der eigenen Hand. Alles ist steril und sauber – und das ist zur Sicherheit aller gut so. Das Verständnis ist vorhanden – und das Team ist den Mietern und Angehörigen sehr dankbar.

Die Mieter der Alternativen Wohnformen in Raesfeld haben großes Verständnis für die Situation. Davon sind Lucia Deiters, pädagogische Fachkraft Betreutes Wohnen, und Margit Kasparek, pädagogische Fachkraft der Wohngemeinschaft, einig. „Was sich verändert hat, ist die Lebhaftigkeit“, erklärt Deiters.

Kreative Ideen für Überraschungen am Heiligabend

„Unsere Veranstaltungen sind entfallen“, meint sie weiter. Gar nicht so einfach für 37 Einzelhaushalte, die hier leben. „Nur weil es Weihnachten heißt, ist es kein anderer Tag als sonst“, betont sie. Viele Mieter haben schon von sich aus Kontakte reduziert. Sie bleiben größtenteils in ihrer Wohnung. Selbst über Weihnachten. „Manche sagen schon von sich aus: Bitte lasst mich zuhause.“

Zwei Stühle laden dazu ein, Platz zu nehmen und besinnliche Momente an der Krippe zu genießen. Lucia Deiters und Margit Kasparek (von links) machen es vor.
Foto: Marie-Therese Gewert

Angehörige überraschen ihre Liebsten anders als sonst. Mit kreativen Ideen: Päckchen und Briefe erreichen sie, wie sonst selten: „Immer wieder kommen Mieter auf mich zu und teilen mir ihre Freude mit. Sie sagen: Frau Deiters, Sie können sich gar nicht vorstellen wie schön das ist“, sagt sie. „Mit Kreativität und Distanz bleiben unsere Mieter gesund“.

Anschluss finden ohne direkten Kontakt

Selbst Neulinge, die sich noch nicht in der Gemeinschaft bekannt machen konnten, haben Anschluss gefunden: „Mieter schenken sich gegenseitig kleine Blumen mit ihren Namen und der Wohnungsnummer daran, um sich wenigstens so bekannt zu machen“, freut sich Lucia Deiters. „Manche hängen ihren Nachbarn kleine Aufmerksamkeiten an die Tür“. So bleibe keiner allein.

Einzelkontakte intensiviert

Sicher vermissen alle das Miteinander, das wöchentliche Kaffeetrinken im Gemeinschaftsraum, gemeinsame Aktionen. Um das wenigstens etwas zu kompensieren, setzt Lucia Deiters mehr auf Einzelkontakte und zeigt dabei viel Engagement.

Sie erzählt von einer Mieterin aus der Wohngemeinschaft, die durch das Alleinsein mit weit über 90 Jahren noch ein neues Hobby für sich entdeckt hat: die Malerei. Auch andere beschäftigen sich mehr mit Handarbeiten.

Etwas anders sieht das Leben in der selbstverantworteten Wohngemeinschaft an der Gartenstraße aus: „Die WG bleibt zusammen. Hier leben 12 Mieter wie in einer Familie. Sie können sich in ihrem eigenen Zimmer zurückziehen oder mit den anderen Mensch ärger dich nicht spielen“, freut sich Margit Kasparek.

Miteinander ist gewachsen

Sie spürt, wie das Miteinander bei allen, ob Mitarbeiter, Mieter oder Angehörige gewachsen und gestärkt wurde. Wie sich alle mehr auf den Nächsten besinnen. „Wir hoffen, dass die Lockerungen bald wieder möglichsind und irgendwann ein guter Status erreicht wird“, betont Kasparek.

So werden mittlerweile kleine Gesten bewusst wahrgenommen. Jetzt kommt die Lebenserfahrung der Mieter in der Gartenstraße bei der Caritas besonders zum Tragen. Sicher seien die Zeiten nicht einfach, aber viele erinnern sich noch an die Zeit nach dem Krieg, die auch voller Entbehrungen war. Im Vergleich dazu gehe es jetzt allen gut. Und am Ende bleibt nicht einmal der Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnen ganz verlassen.

Krippe für besinnliche Momente am Heiligabend

Hier hat eine Familie die Krippe aufgebaut, die den Besuchern und Mietern seit vielen Jahren Momente der Besinnlichkeit schenkt. Zwei Stühle stehen davor, auf denen jeder Platz nehmen darf. Sie stehen weit genug voneinander entfernt und doch nah genug beisammen, um im Gespräch zu bleiben.

Bei den Mietern zeigt sich die Wahrheit in einem Spruch: „Mit großer Herausforderung friedlich und ruhig im eigenen Herzen zu bleiben“ sei jetzt entscheidend. Und mit oder gerade durch diese andere Zeit gelingt das am Ende vielleicht sogar jedem von uns.

Besinnliche Weihnachten – Weihnachtskrippe St. Martin

Weihnachten 2020 findet statt – nur anders – #RaesfeldZusammen

Nach Ostern und Pfingsten ist Weihnachten der wichtigste Festtag für Christen des Jahres. An Weihnachten feiern wir, dass Jesus, Gott selbst, als Mensch geboren wurde, damit er uns sehr nahe sein und uns den Weg zu Gott zeigen konnte.

Die Geburt Jesus findet statt, aber bedingt durch die Corona-Pandemie haben sich viele Kirchengemeinden dazu entschlossen, so auch in Raesfeld, sowohl im Lukaszentrum als auch in der Pfarrei St. Martin in Raesfeld, Erle und Homer, die Präsenzgottesdienste in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen.

Dennoch wie in all den Jahren zuvor steht in der Weihnachtszeit die die Weihnachtskrippe mit ihren handgeschnitzen Figuren wieder an ihrem Platz in der  Kirche St. Martin.


Die Raesfelder Krippe ist ein Meisterwerk der Holzschnittkunst. Sie hat ihre besondere Geschichte. Nicht alltäglich ist es zumindest, dass der mit der Anfertigung beauftragte Künstler nach Modellen in dem Ort suchte, wo diese Krippe einmal stehen sollte.

Der Krippenbauer Zehendbauer aus München tat dies vor rund 55 Jahren.
Foto: Reinhard G. Nießing

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Präsident Arno Brömmel – Weihnachtsgruß 2020

Jubiläumsschützenfest 2020 konnte nicht stattfinden – 125-jähriges Jubiläumsjahr geht zu Ende

Grußwort vom Präsidenten in der Weihnachtszeit:

Liebe Erlerinnen und Erler, liebe Schützenbrüder,

ich wünsche Euch und Euren Lieben eine schöne verbleibende Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und für das Jahr  2021 alles erdenklich Gute!

Nichts konnte in unserem Jubiläumsjahr 2020 stattfinden, aber ich freue mich schon darauf und arbeite mit dem Vorstand und den Offizieren daran, uns im kommenden Jahr 2021 ein schönes Wiedersehen zu bereiten!

Arno Brömmel
Arno Brömmel Präsident, Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle. Foto: Petra Bosse

Vielen Dank für Eure Treue und bleibt Gesund!

Euer
Arno Brömmel
Präsident

Alle Gottesdienste in Raesfeld, Erle und Homer fallen aus

Corona: Weihnachten 2020 findet statt – aber ohne Gottesdienste.

Dazu hat sich nun die katholische Kirchengemeinde St. Martin aus Verantwortung gegenüber allen Menschen entschieden. Abgesagt wurden alle Präsenzgottesdienste in den Gemeinden Erle, Raesfeld und Rhedebrügge von Heiligabend, 24.12. bis zum 10.01.

„Diese Entscheidung haben wir sehr schweren Herzens getroffen. Wir sind uns bewusst, viele Menschen, die sich auf die Weihnachtsgottesdienste gefreut haben, in den Gottesdiensten Trost finden möchten oder auch diese mit sehr viel Aufwand vorbereitet haben, zu enttäuschen“, heißt es vonseiten der Kirche.

Gottesdienste online

Ein kleiner Trost mögen die alternativen Angebote dienen, die weiterhin bestehen bleiben: es werden mehrere Gottesdienste aus St. Martin live im Internet über YouTube und facebook übertragen:
Am 24.12. um 15 Uhr eine Krippenfeier,
um 17:30 Uhr eine Heilige Messe,
um 22:00 Uhr die Christmette, sowie am 25.12. um 9:45 Uhr eine Heilige Messe.

Ab dem 26.12. werden über diese Kanäle wieder täglich um 11 Uhr Gottesdienste aus dem Pfarrhaus übertragen.

Für einen Gottesdienst zuhause sind noch weitere 100 Tüten gepackt worden, die noch bis am 24.12. um 12 Uhr im Pfarrhaus ohne Vorbestellung abgeholt werden können.

Der Adventsweg in St. Martin bleibt bis zum 01.01. weiter bestehen, 89 Krippen in Erle und Raesfeld laden noch bis zum 06.01. mit besinnlichen Texten zum Spaziergang ein, und auch die Schlosskapelle ist Heilig Abend von 13:30 – 17 Uhr bei weihnachtlicher Musik und Kerzenschein geöffnet.

Hier und an den anderen Kirchen werden Heilig Abend auch immer wieder die Seelsorger zum Gespräch anwesend sein.
Weihnachten fällt nicht aus: auf Abstand – aber im Gebet miteinander verbunden können wir die Menschwerdung Gottes feiern.

Ein weiterer Hinweis für die Zeit bis zum 10.01.:

Seelenämter bei Beerdigungen sind weiterhin ohne jede Einschränkung möglich.
Auch 6-Wochen-Ämter und Messen zum 1. Jahresgedenken werden im Familienkreis ermöglicht. Bitte halten Sie dazu Rücksprache mit dem Pfarrbüro.
Bestellte Messintentionen werden auf die 11 Uhr Messe im Pfarrhaus verschoben, können aber auch gerne verschoben werden.

Erste Impfungen starten am 27. im Kreis Borken

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Corona: Mobile Teams starten am Sonntag (27. Dezember) mit der Impfung in Alten- und Pflegeheimen

Entgegen ersten Meldungen liefert das Land nun im ersten Schritt 180 Impfdosen. Weitere Lieferungen mit größeren Stückzahlen dann im Laufe der Woche.

Das Land Nordrhein-Westfalen wird mit den ersten 9.750 Impfdosen der Firma BioNTech beliefert. Rund 280.000 Impfdosen soll es bis Jahresende geben.

Kreis Borken (pd). Das NRW-Gesundheitsministerium hat dem „Impfzentrum für den Kreis Borken“ jetzt genaue Informationen über die anstehende erste Lieferung des Biontech-Impfstoffs übermittelt. Danach gibt es – wie für alle anderen Städte und Kreise in NRW – zunächst 180 Impfdosen, die am Sonntag, 27. Dezember, in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet verimpft werden sollen.

Weitere Lieferungen mit größeren Stückzahlen hat das Land für die kommende Woche und Mitte Januar angekündigt.

2.590 Impfdosen bis Jahresende

Die Verteilung erfolgt nach dem Einwohnerschlüssel der über 80-Jährigen auf die Städte und Kreise. Für den Kreis Borken werden – Stand heute – an drei Terminen bis zum Jahresende insgesamt ca. 2.590 Impfdosen erwartet.

Mit dem verfügbaren Impfstoff werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie die Mitarbeitenden der Krankenhäuser, die in besonderen Risikobereichen arbeiten, gehören zu der ersten Gruppe und werden baldmöglichst geimpft. Für die Impfung ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig.

Wir haben ein Rudel – Wolfsgebiet Schermbeck

Wolfsgebiet Schermbeck: Bildnachweis eines sechs Monate alten Welpen – Rudel im Wolfsgebiet Schermbeck

Nun ist es seit dem 22.12. 2020 amtlich: Gloria von Wesel und ihr Begleiter GW1587m haben Nachwuchs. Nach den bundesweit geltenden Monitoringstandards wird das Wolfsvorkommen im Territorium Schermbeck ab sofort als Rudel mit einem bestätigten Welpen geführt.

Was eigentlich Anwohner und Jäger im Wolfsgebiet Schermbeck schon länger vermutet haben, ist jetzt Gewissheit: Die Wölfin Gloria hat Nachwuchs.

Nachdem sich im Gemeinderat Schermbeck am Dienstag alle Fraktionen einstimming mit einer Resoulotion für die Entnahme von Gloria von Wesel ausgesprochen haben, teilt fast zeitgleich das Landesamt LANUV mit, dass am 24. November 2020 anhand einer Fotofalle in einem Waldgebiet in Hünxe drei Wölfe fotografiert und gefilmt wurden. Mit diesen Aufnahmen seien nun erstmals drei Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck gemeinsam nachgewiesen worden.

Betreut werde diese Fotofalle laut Pressemitteilung von zwei ehrenamtlich für das LANUV agierenden Wolfsberatern, die diesen Standort aufgrund ihrer sehr guten Kenntnisse vor Ort und des Fachwissens über das Verhalten von Wölfen ausgewählt haben.

Allerdings ließe sich das Alter und Geschlecht der Wölfe auf diesen Aufnahmen nicht erkennen.

6 Monate alten Welpen

Dafür aber lief es am 05.12.2020 mit der Auswertung in Hünxe besser. Hier wurden erneut zwei zwei Wölfe beobachtet, gefilmt und geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem zweiten Wolf um einen etwa 6 Monate alten Welpen handelt.

Laut LANUV sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich um einen Welpen der im Territorium vorkommenden Wölfe GW954f und GW1587m handelt. Es liegen dem LANUV allerdings keine Bildaufnahmen aus den Sommermonaten vor, auf denen ein Wolf als diesjähriger Welpe identifiziert werden konnte.

Schwer als Welpe zu identifizieren

Dazu schreibt LANUV, dass im ersten Winter junge Wölfe bereits fast die Körpergröße von erwachsenen erreicht haben. Deshalb lassen sie sich auch nur bei sehr guten Bildaufnahmen noch als Welpen identifizieren. Anders als bei Haushunden werden Wölfinnen nur einmal im Jahr paarungsbereit, in der Regel im Februar.

Neben der ortstreuen Wölfin GW954f konnte das LANUV im April 2020 erstmals das Vorkommen eines männlichen Wolfes mit der Kennung GW1587m im Wolfsgebiet Schermbeck bestätigen.

47 genetische Proben

Im Jahr 2020 wurden vom Forschungsinstitut Senckenberg bisher 47 genetische Proben von Wölfen aus dem Territorium Schermbeck untersucht, wobei 19-mal die Wölfin GW954f und 18-mal der Rüde GW1587m identifiziert wurde. Bei 10 Proben war eine Individualisierung nicht möglich, weil die Probenqualität nicht ausreichend war. Die genetischen Proben hatten bisher keinen Hinweis auf einen Nachkommen des Wolfspaares erbracht.

Alle Nachweise sind im Wolfsportal des LANUV unter https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise zu finden.

Homepage der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): https://www.dbb-wolf.de

Krisenstab Wirtschaft – Situation im Corona- Lockdown

Aktuelle Situation der heimischen Betriebe je nach Branche sehr unterschiedlich

Situation im Lockdown: Landrat Dr. Kai Zwicker berät sich mit dem „Krisenstab Wirtschaft“ über die wirtschaftlichen Auswirkungen im Westmünsterland

Kreis Borken. Am vergangenen Mittwoch (16. Dezember 2020) traten die Regelungen der neuen Coronaschutzverordnung in Kraft. Nach den Wochen des „Lockdown lights“ gelten seitdem in NRW weitere Beschränkungen auch für die Wirtschaft. Der Einzelhandel muss – mit einigen Ausnahmen – bis zum 10. Januar 2021 schließen.

Andere Branchen wie Teile des Dienstleistungsgewerbes müssen weitere Einschränkungen beachten. Vor diesem Hintergrund kam jetzt auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker der „Krisenstab Wirtschaft“ erneut zusammen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Westmünsterland zu beleuchten.

Teilgenommen haben Vertreter der Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Arbeitsagentur, Wirtschaftsverbände, Kammern, Banken sowie weitere Fachleute. Bereits im Rahmen der ersten Corona-Infektionswelle im Frühjahr hatte sich der „Krisenstab Wirtschaft“ beraten und mehrfach Nachbesserungsbedarfe bei den Unterstützungsangeboten für Betriebe und Beschäftigte gegenüber den Verantwortlichen in Bund und Land deutlich gemacht.

Einzelhandel steht vor großen Herausforderungen

Die aktuelle Situation der heimischen Betriebe stellt sich nach Ansicht des „Krisenstabs Wirtschaft“ je nach Branche sehr unterschiedlich dar. Laut Auskunft der heimischen Wirtschaftsförderungen stehe insbesondere der Einzelhandel vor großen Herausforderungen, auch wenn die staatlichen Unterstützungsprogramme an vielen Stellen helfen würden.

Ein echter Einschnitt

Der jetzige Lockdown in den für viele Betriebe umsatzstärksten Wochen des Jahres sei ein echter Einschnitt. Zahlreiche Betriebe hier im Westmünsterland hätten nun aufbauend auf den Erfahrungswerten der ersten Infektionswelle im Frühjahr schnell innovative Lösungen sowie Abhol- und Lieferdienste etabliert.

Die in vielen Städten umgesetzten, städtisch bezuschussten Gutschein-Initiativen seien ein außerordentlich großer Erfolg. Damit könne dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie nachhaltig geholfen werden.

Nichts desto trotz bestünden laut Hotel- und Gaststättenverband gerade im Gastgewerbe teils erhebliche Liquiditätsprobleme.

Große Zukunftssorgen

Insbesondere Pachtbetriebe hätten oftmals große Zukunftssorgen und seien auf eine schnelle Auszahlung der Hilfen angewiesen. Für die Hotellerie sei ungewiss, auf welchem Niveau sich die Auslastung nach der Pandemie einpendeln wird. Geholfen haben dem heimischen Gastgewerbe ausdrücklich gemeinsame Initiativen wie die Aktion „DeinMünsterLandMoment“ des Münsterland e. V..

Nach wie vor gebe es erfreulicherweise Wirtschaftsbereiche, die bisher und voraussichtlich auch weiterhin gut durch die Krise gekommen sind. Hierzu zählen beispielsweise das produzierende Gewerbe, das Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe im Handwerk wie Tischler. Auch wenn etwa im Maschinenbau inzwischen durchaus deutliche Einbrüche zu erkennen seien, so bleibe der Gesamtausblick im Bereich des Handwerks doch insgesamt vorsichtig optimistisch. Dies gelte tendentiell auch für die Industriebetriebe, wobei allerdings das Umfeld für den Export deutlich problematischer geworden sei.

Keine größere Wellen von Insolvenzen

Aus Sicht der Kreditinstitute fruchten die staatlichen Hilfs- und Unterstützungsprogramme der vergangenen Monate sowie die jetzt neu aufgelegte Überbrückungshilfe III durchaus. Größere Wellen von Insolvenzen seien jedenfalls gegenwärtig nicht absehbar. Allerdings berge das Jahr 2021 große Ungewissheit. Auch die Steuereinnahmen im Bereich der Finanzämter Ahaus und Borken seien mit Stand Ende November im Vergleich zum Vorjahr nur leicht rückläufig.

Arbeitsmarkt ist relativ robust

Relativ robust zeigt auch weiterhin der heimische Arbeitsmarkt. Bei den Langzeitarbeitslosen seien sogar neue Tiefststände zu verzeichnen. Zuletzt hätten die Anzahl der Kurzarbeitsanzeigen aber stark zugenommen.

„Es gibt hier bei uns im Westmünsterland insofern ein durchaus differenziertes Gesamtbild“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gemeinsam wollen die Akteure versuchen, generelle Fragestellungen des Einzelhandels und der damit einhergehenden Innenstadtentwicklung gebündelt zu beleuchten. Konkrete Hinweise zur Abwicklung der Unterstützungsprogramme werden an Bund und Land weitergegeben.

Krippenweg Raesfeld und Erle

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Eingebunden in den Raesfelder Krippenweg ist die überdimensionale Krippe mit Holzfiguren vor dem Kindergarten St. Silvester in Erle.

Seit der dritten Adventswoche können hier Besucher die großen und sehr außergewöhnlichen Krippenfiguren vor dem St. Silvester-Kindergarten bewundern.

Holzkrippe-Erle-Kita

Während die Krippe in den Abendstunden festlich beleuchtet ist und auf Weihnachten einstimmt, können die lustigen Gesichter und die wirklich fantasievolle Gestaltung am besten tagsüber bewundert werden. Angefangen von Maria und Josef, Esel, Kuh und Hase, bis hin zu den Sterndeutern und dem großen, pausbäckigen Weihnachtsengel, der im Baum hängt, ist alles dabei.

Krippe-St.-silvester-Kita-Erle

„Entstanden ist die Idee der Aktion bereits schon vor einigen Wochen, um den Eltern während des Betretungsverbotes zu zeigen, was ihre Kinder alles so den ganzen Tag im Kindergarten machen“, sagt Kita-Leiterin Angela Kuhlmann.

Wie bereits schon zu St. Martin, als die Kinder ihre selbst gebastelten Laternen in den Fenstern ihren Eltern präsentieren konnten, kam auch die Idee mit den Holzkrippenfiguren bei allen Mädchen und Jungen sehr gut an.

Fast jedes Kind beteiligte sich kreativ an den Bau der Krippe. „Die Erzieherinnen sägten die Figuren aus Sperrholzplatten aus, die Mädchen und Jungen durften diese dann nach ihren eigenen Vorstellungen bemalen“, fügt Kuhlmann hinzu.

Krippe-St.-silvester-Kita-Erle

Entstanden ist so im Laufe der letzten Wochen eine Krippe mit rund 40 Figuren. Und der Erfolg dieser Aktion sei groß, freut sich Angela Kuhlmann. Fast täglich stehen die Kinder mit ihren Eltern, Freunden und Verwandten davor und erklären stolz ihre Figuren, die sie bemalt haben.

Nach Weihnachten darf dann jedes Kind seine eigene Figur mit nach Hause nehmen.

Weitere Krippen in Raesfeld und Erle

Weitere Krippen in der Gemeinde gibt es bei einem Spaziergang zu entdecken in Raesfeld im Autohaus Gudel, St. Sebastian; Gardinen Gesing, Borkener Straße; Elektro Welsing, Marbecker Straße; Schlossapotheke, Borkener Straße; Sportgeschäft Bakalorz, Weseler Straße; Bestattungen Kock, Dorstener Straße; Schreibwaren Spangemacher, Weseler Straße und Spielwaren, Am Rathaus; Orthopädie Hoffmann, Gartenstraße; Sparkasse, Optik Hinzelmann, beide Leinenweberstraße; Optik Tinnefeld, Volksbank Raesfeld, Rathaus, Bestattungen Eilers und Elektro Brömmel, alle Weseler Straße; Bleker, Im Winkel; Klaudia Mode und Kleiderstube Froschkönig, beide Klümperstraße; Salon Brömmel, Hoher Weg.

Erle: Bestattungen Schwane, Schultenwurt; ehemaliges Schuhhaus Pieper und Fahrräder Colle, beide Höltingswall; Kuhlmann, Kirchplatz; St.-Silvester-Haus, Schermbecker Straße und Kita St.-Silvester, Ekhornsloh.

Freiheit: Uhren Hidding, Gastronomie Zur Schlosskapelle sowie Freiheit 24.

Erle – Radfahrer schlägt Reiterin

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Ein Radfahrer hat am Sonntag in Erle eine 40-jährige Reiterin geschlagen. Die Frau war mit ihrem Pferd im Bereich der Erler Heide unterwegs.

Als sich Fahrräder näherten, reagierte das Tier nach Angaben der Frau nervös auf das flackernde Vorderlicht eines der Räder. Die Raesfelderin bat den Radfahrer, das Licht so einzustellen, dass es nicht blendet. Der Rekener reagierte zunächst verbal aggressiv. Als die Reiterin abstieg und ihr Pferd am Zügel führte, schlug der 48-Jährige der Frau ins Gesicht.

Zeugen gingen dazwischen und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige.

Statt Stadthalle Nickelmann diesmal online

Herzlich willkommen zu „Heico Nickelmann…, (ohne Freunde) live auf Facebook“!

Erstmalig nach 20 Jahren gibt es kein Konzert in der Borkener Stadthalle zum Jahresabschluss mit Heico Nickelmann. Dafür wird Heico am Sonntag den 27.12. pünktlich um 20.00 Uhr sein Konzert spielen.

Diesmal jedoch in seiner besten Stube – in der Gitarrenschule, die er dafür festlich schmücken wird, mit ordentlich Licht und diversen Kameras soll der „Konzertsaal“ der besonderen Art in Zeiten von Corona ausgestattet werden.

Liedermacher aus Raesfeld Heico Nickelmann

„Mit mehreren Leuten zusammensitzen und musizieren ist absolut unmöglich. Selbst in einer kleinen Gruppe würde das leider nicht funktionieren“, so Nickelmann, der trotz dieser Situation eine Tradition allerdings nicht so einfach brechen möchte und gar nichts machen. Sprich: Kein Konzert zu spielen… Das sei laut Nickelmann „genauso unmöglich“.

Wobei, so „ohne Freunde“, sei allerdings auch nicht ganz richtig: „Wir werden den ein oder anderen Musiker zuschalten beziehungsweise Grußbotschaften einspielen, und auch Ihr könnt Euch einbringen indem Ihr einfach den offenen Chat benutzt! Schreibt uns welchen Song Ihr hören wollt, schickt uns Grüße, oder schreibt uns einfach was Euch gerade so bewegt!! Und somit ist an dem Tag keiner von uns alleine, und es gibt doch das traditionelle Konzert zum Ende des Jahres“, erklärt der Raesfelder Musiker seinen Plan.

Das Technische:

Super simpel: Klickt auf der Homepage oder auf der Facebook-Seite einfach den Konzert-Button, und schon seid Ihr dabei!

Das Finanzielle:

Die ganze Sache kostet Euch nix!! Es wird keinen Ticketverkauf geben, und niemand muss sich kostenpflichtig irgendwo einloggen. Es geht diesmal einfach nur um`s Musikmachen!! Und darum, dass wir traditionellerweise zum Ende des Jahres unseren gemeinsamen Termin haben.

Sollte sich jedoch jemand unter den Zuhörern/Zuschauern befinden, der von sich sagen kann, dass es ihm trotz dieser beschissenen Zeit noch so gut geht, dass er die ganze Sache mit einer kleinen Summe unterstützen möchte…, der kann sich gerne bei Heico Nickelmann melden.

Die glücklichen Gewinner der 12. bis 18. Adventskiste

Raesfelder Landwirte haben sich eine tolle Adventsüberraschung einfallen. Täglich gibt es eine Kiste zu gewinnen – Insgesamt 24 prallgefüllte Holzkisten verlosen wir bis zum 24. Dezember, gefüllt mit regionalen Delikatessen und Gutscheinen.

Gewinner Magd Müller
Schneider aus Heiden
Hillenkamp aus Gladbeck
Simone Meis
Simone Jois Adventskiste
17. Adventskiste Lauren Brömmel
Dickmann Raesfeld 18. Adventskiste

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