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Willkommen an Bord – Neue Fünftklässler in JKG Raesfeld

Mit einer Mischung aus Freude und Aufregung, die sich in den strahlenden Gesichtern der neuen Fünftklässler der Julia-Koppers Gesamtschule Raesfeld widerspiegelte, startete das Lehrerkollegium in das neue Schuljahr.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst, liebevoll organisiert von der Klasse 6.3, unter dem inspirierenden Motto „Gemeinsam neu beginnen“. Danach versammelten sich alle Schülerinnen in der Sporthalle.

Schulleiter-Axel-Heinz-Begrüßung-5-Klässler-Gesamtschule-Raesfeld
Begrüßung durch Schulleiter Axel Heinz ©JKG

Beate Knecht, Leiterin der Abteilung 5/6, Axel Heinz, Schulleiter, und Markus Spree vom Pro-Julia Förderverein, hielten motivierende Reden. Sie stimmten die Schülerinnen und Schüler auf ihre bevorstehende Reise an unsere Schule ein und gaben wertvolle Ratschläge für den Weg voraus.

Begrüßung-5.-Klasse-erster-Schultag-Julia-Koppers-Gesamtschule-Raesfeld
©JKG

Das Programm wurde durch musikalische Einlagen und einen heiteren Sketch bereichert, bevor die Schüler zusammen mit ihren neuen Klassenlehrern in die Klassenräume gingen, um einander besser kennenzulernen.

Das Julia-Kopper-Gesamtschulkollegium wünscht ihren neuen Fünftklässlern von ganzem Herzen einen erfolgreichen und aufregenden Start in das neue Schuljahr!

Begrüßung 5.Klässler JKG Raesfeld

17. Büchermarkt am Wasserschloss Raesfeld

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17. Büchermarkt am Wasserschloss Raesfeld – 70 Antiquare und private Händler laden ein zum: Schlendern – Stöbern – Schmökern
Zum 17. Raesfelder Büchermarkt lädt der Ortsmarketing Raesfeld e.V. am Sonntag, 13. August 2023 ein. Von 11:00 – 18:00 Uhr bieten rund 70 Antiquare und private Händler aus Deutschland und den Niederlanden im Schatten des Sterndeuterturmes ausgewählte bibliophile Raritäten als auch preiswertes Lesefutter für Groß und Klein.

Büchermarkt vor einzigartiger Kulisse

„Der stimmungsvolle Raesfelder Büchermarkt vor der einzigartigen Kulisse des Wasserschlosses Raesfeld hat sich zu einem der attraktivsten und größten Büchermärkte in Nordrhein-Westfalen entwickelt“ so Marktmeister Rainer Heeke aus Bredevoort.

Büchermarkt Raesfeld- Ein Magnet für Sammler

Der Büchermarkt hat sich in den letzten Jahren als immer stärkerer Magnet auch für Sammler und Bücherliebhaber aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und den Niederlanden etabliert. Die Nachfrage ist mittlerweile so hoch, dass sogar Interessenten abgesagt werden mussten.

Büchermarkt Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse/Archiv

Große Auswahl an Bücher

Den Besuchern erwartet eine vielfältige Auswahl an Büchern verschiedener Genres: Von Klassikern über zeitgenössische Romane, Jugendbücher bis hin zu Sachliteratur ist für jeden Geschmack etwas geboten. Darüber hinaus bietet der Raesfelder Büchermarkt eine Plattform für kreative Geister und Künstler. Ein Buchbinder aus Bredevoort und ein Händler mit historischen Ansichtskarten sind in diesem Jahr mit von der Partie. Zum 200. Todestag des Verlegers Brockhaus können die Besucher an verschiedenen Ständen in dessen umfangreiches Lebenswerk eintauchen.

Besonderes Erlebnis mit Märchenerzählerin für Kinder

Ein besonderes Erlebnis erwartet die Kinder: Die Autorin und Märchenerzählerin Minna McMaster wird aus Ihrem Buch „Lukas und das Geheimnis der sprechenden Tiere“ vorlesen. Die Lesung beginnt um 14:30 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld und dauert etwa 45 Minuten. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um sicherzustellen, dass die kleinen Leser die Lesung nicht verpassen, wird der Ortsmarketing Raesfeld die Hauptfigur des Buches zum Leben erwecken, die die Kinder zum Rittersaal führen wird.

Autor Georg Bühren stellt neuen Achterland-Krimi vor

Für Krimifans hat der Büchermarkt auch einiges zu bieten: Der Autor Georg Bühren wird seinen neuen Achterland-Krimi „Flamingo-Gold“ am Stand neben dem Heimatverein präsentieren und signieren. Des Weiteren sind der Ruhr-Krimiverlag sowie die Ostfrieslandroman-Autorin Susanne von Steinfeld vertreten.

Musikalische Untermalung

Für die musikalische Untermalung sorgen Alexandre Oudowitschenko (Balalaika) und Anna Bragina (Gitarre), die mit ihrer Caféhausmusik für ein Flair von Montmatre sorgen werden, französisches Savoir Vivre kombiniert mit russischer Seele.

Als Alleinstellungsmerkmal des Raesfelder Büchermarktes bleibt noch zu erwähnen, dass der Heimatverein traditionsgemäß alle Aussteller vor Marktbeginn zum Händlerfrühstück einlädt, um den Teilnehmern einen schönen Start und Austausch mit den Kollegen zu ermöglichen. Der Ortsmarketing wird den Heimatverein hierbei tatkräftig unterstützen.

Augenärzte setzen sich in Uganda bei fortgeschrittenem Grauen Star ein

Die Welt der medizinischen Versorgung ist in vielen Teilen der Welt ein Luxus, der nicht selbstverständlich ist. Insbesondere im Hinblick auf die augenärztliche Versorgung klafft eine große Lücke zwischen Ländern wie Deutschland und Uganda. Während in Deutschland ein fortgeschrittener Grauer Star eher eine Seltenheit ist und meist innerhalb von 10-15 Minuten operativ behandelt werden kann, ist die Situation in Uganda anders. In nur acht Arbeitstagen konnte das Augenarzt-Team insgesamt 164 Patienten und Patientinnen durch operative Eingriffe zu besserem Sehen verhelfen.

© Augenärzte Gerl & Kollegen

Das Augenärzte-Team Gerl und Kollegen von der Augentagesklinik Ahaus und Raesfeld blickt auf einen erfolgreichen zweiwöchigen zweiten Einsatz in Uganda Anfang Juli zurück. Dort waren sie mit einem 16- köpfigen Team Teil des Eye Camp 2023 und leisteten vor Ort leisteten augenärztliche Versorgung, in der Grauer Star oft zur Blindheit führt.

Es ist ein Wunder

„Es ist ein Wunder“. Diese bewegenden Worte eines ugandischen Patienten fassten das diesjährige Eye Camp, unter Leitung von dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl und sein Team, zusammen. Der Patient konnte nach einer erfolgreichen Augenoperation wieder sehen.

Tropfvergabe vor der Augenoperation
Tropfvergabe vor der Augenoperation ©Augenärzte Gerl & Kollegen

Nachdem im vergangenen Jahr die gemeinnützige Stiftung BESSER SEHEN erstmals mit einem Team nach Uganda reiste, um im St. Mauritz-Health-Center in Obiya Palaro den Grundstein für die augenärztliche Versorgung zu legen, sind die Strukturen der neuen Augenklinik dank guter Zusammenarbeit und zwei nachfolgenden Eye Camps mittlerweile so gut aufgebaut, dass das Team um dr. med. Gerl bereits am ersten Tag nach der Ankunft mit Untersuchungen und Operationen beginnen konnte.

Anästhesie durch Augenärzte
Anästhesie durch Augenarzt und Operateur Themistoklis Tsintarakis ©Augenärzte Gerl & Kollegen

Fortgeschrittener grauer Star

„Die Situation hier unterscheidet sich stark“, erklärt Operateur Themistoklis Tsintarakis, der das Camp bereits zum zweiten Mal begleitet hatte. „Da die augenärztliche Versorgung in Uganda kaum bis gar nicht vorhanden ist, gibt es viele Betroffene mit einem derart fortgeschrittenen Grauen Star, dass die massive Linsentrübung tatsächlich zur Blindheit führt.“

Im Gegensatz zu Deutschland, wo ein fortgeschrittener Grauer Star eher selten ist, stand diese Herausforderung während des Eye Camps auf der Tagesordnung. Daher dauerte eine Grauer-Star-Operation in Uganda bis zu zwei Stunden, im Vergleich zu den üblichen 10-15 Minuten in Deutschland.

Augenoperation in Uganda
©Augenärzte Gerl & Kollegen

Teams arbeiteten Hand in Hand

Das Ärzteteam wurde von medizinischen Fachkräften, OP-Personal und Optikern begleitet. Gemeinsam mit den ugandischen Kollegen kümmern sie sich um die Vor- und Nachsorge der Patienten. Während ihres Aufenthaltes arbeiteten beide Teams Hand in Hand, tauschten Wissen aus und meisterten Herausforderungen, von Sprachbarrieren und technischen Mängeln bis hin zu Materialengpässen. Dabei entstanden freundschaftliche Verbindungen.

Nachkontrolle durch Tsintarakis
Nachkontrolle durch Themistoklis Tsintarakis ©Augenärzte Gerl & Kollegen

Nachhaltigkeit mit Doppelfunktion

„Das Camp ist für uns in vielerlei Hinsicht bedeutsam“, betont dr. med. Gerl. Neben dem Hauptziel, das Sehvermögen der Betroffenen zu verbessern, wurden die ugandischen Kollegen in der Nutzung verschiedener Geräte und Untersuchungstechniken geschult, um die Patientenversorgung künftig eigenständig sicherzustellen. „Darüber hinaus stärken diese intensiven Erfahrungen während der Eye Camps unser Teamgefühl. Das ist Nachhaltigkeit mit Doppelfunktion,“ so Gerl.

Nachuntersuchung
Nachuntersuchung ©Augenärzte Gerl & Kollegen

164 Patienten können wieder besser sehen

Nach ihrem 13-tägigem Aufenthalt kehrte das Team nach Deutschland zurück. Belohnt mit beeindruckenden Erinnerungen und einem Gefühl von tieferer Bedeutung, hervorgerufen durch die unsagbare Dankbarkeit der Betroffenen. In nur acht Arbeitstagen konnten insgesamt 164 Patienten durch operative Eingriffe zu besserem Sehen verholfen werden.

Verbandabnahme Nach Op Grauen Star in Uganda
Verbandabnahme. ©Augenärzte Gerl & Kollegen

Projekt ist auf Spenden angewiesen

Dieses Projekt ist auf Spenden angewiesen. Die Hilfe erreicht häufig nicht nur die direkt betroffenen Blinden, sondern gibt z. B. deren Enkelkindern die Möglichkeit wieder eine Schule zu besuchen, da sie sich aufgrund der wiedererlangten Sehfähigkeit der Großeltern nicht mehr so intensiv um diese kümmern müssen.

Stiftung BESSER SEHEN
Bankverbindung: Sparkasse Westmünsterland
IBAN: DE41 4015 4530 0033 0719 52 BIC: WELADE3WXXX

Neues Förderprogramm KOMPASS unterstützt Solo-Selbstständige

Münsterland e.V. ist eine von 28 Anlaufstellen bundesweit. Bis zu 90 Prozent der Qualifizierungskosten beziehungsweise maximal 4.500 Euro können übernommen werden.

Münsterland. Wer solo-selbstständig ist, ist oft auf sich allein gestellt. Das neue Förderprogramm KOMPASS unterstützt Solo-Selbstständige mit gezielten Qualifizierungen bei der Stärkung ihrer Geschäftsmodelle.

„KOMPASS“ steht dabei für die kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige und umfasst die finanzielle Unterstützung von gezielten Weiterbildungsmaßnahmen. Der Münsterland e.V. ist eine von derzeit 28 aktiven Anlaufstellen im gesamten Bundesgebiet.
Das Förderprogramm „KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige“ ist Mitte Juli gestartet. Ziel des innovativen Programms ist es, hauptberuflich tätige Solo-Selbstständige durch gezielte Qualifizierungen zu unterstützen, ihre Geschäftsmodelle zu festigen und insgesamt auf Kurs zu halten.
„In Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und technologischer Veränderungen ist es wichtig, dass Solo-Selbstständige ihre Unternehmen krisenfest und zukunftsfähig aufstellen“, sagt Rita Ixmann vom Münsterland e.V.

Erforderliche Fähigkeiten erwerben

„Finanziell unterstützte Weiterbildungsmaßnahmen helfen dabei, das nötige Wissen zu vermitteln und die erforderlichen Fähigkeiten zu erwerben. In ersten individuellen Beratungsgesprächen prüfen wir, ob eine Förderung möglich ist, und ermitteln den konkreten Qualifizierungsbedarf der Solo-Selbstständigen. So entsteht eine maßgeschneiderte Förderung, die den Bedürfnissen und Zielen der Solo-Selbstständigen entspricht und ihre Zukunft sichert.“
Neben der Weiterentwicklung oder Sicherung des Geschäftsmodells geht es um den Umgang mit neuen Arbeitsplatztechnologien sowie die Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens.

Herausforderungen des modernen Arbeitsmarktes

Spezifisches Fachwissen und gestärkte unternehmerische Kompetenzen sollen Solo-Selbstständige in die Lage versetzen, den Herausforderungen des modernen Arbeitsmarktes besser gewachsen zu sein.
„Das Förderprogramm KOMPASS bietet eine einzigartige Chance für hauptberuflich tätige Solo-Selbstständige, ihr Geschäftsmodell zu stärken und für die Zukunft zu rüsten“, sagt Ixmann. Bis zu 90 Prozent der Qualifizierungskosten beziehungsweise maximal 4.500 Euro können übernommen werden.

Finanziert wird das Förderprogramm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).
Weitere Informationen zum Förderprogramm KOMPASS sowie zu Antragsstellung und Beratungsmöglichkeiten finden Interessierte auf www.muensterland.com/kompass oder per E-Mail an [email protected].

Pia Brüggemann: Ein Jahr Lifestyle-Hypnose und Neugründung des Vereins „Hokus-Fokus“

Pia Brüggemann feiert ein Jahr Lifestyle-Hypnose und startet gleich mit dem nächsten Projekt. Die Pädagogin und Heilpraktikerin gründet den Verein Hokus-Fokus.

von: Ralf Meier

Ein Jahr ist schnell vorbei. Der Gedanke wird auch Pia Brüggemann gekommen sein, als sie am 5. August das einjährige Bestehen ihrer Spezialpraxis „Lifestyle-Hypnose“ in Raesfeld-Erle feiern konnte. Eine spannende Zeit liegt hinter ihr, in der sie mit ihrer Begeisterung für das Thema Hypnose viele Menschen erreicht hat.

Spuren der Pandemie

Zumal Corona vielleicht aus den Medien verschwunden ist, aber noch lange nicht aus den Köpfen vieler Menschen. Die Spuren der Pandemie sind noch deutlich zu spüren. So finden Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen den Weg in ihre Praxis an der Silvesterstraße.

Pia Brüggemann Hypnose
Vor einem Jahr eröffnete Pia Brüggemann ihre Praxis im Ärztehaus in Erle. Foto: Ralf Meier/Archiv

Startschuss für Hokus-Fokus

Grund genug, noch einmal auf die vergangenen 12 Monate zurückzublicken, ohne dabei die Zukunft aus den Augen zu verlieren. Seit dem Öffnungstag kann Pia Brüggemann ein durchweg positives Fazit ziehen.

Ein Grund zum Ausruhen ist das allerdings nicht. Im Kreis zahlreicher gut gelaunter Gäste, sogar ein Eiswagen stand bereit, stellte die Expertin gleich ihr nächstes Projekt vor: den Verein „Hokus-Fokus, Verein zur Förderung von Hypnosetherapie für Kinder, Jugendliche und Familien“.

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Ein Jahr sind seit der Eröffnung vergangen. Gefeiert wurde am Samstag mit Freunden und Ehemann. Foto: Ralf Meier

Ziele des Vereins

Der Verein verfolgt zwei Ziele. Zum einen werden Spenden gesammelt, um auch Menschen eine Hypnosetherapie zu ermöglichen, denen die finanziellen Mittel dafür fehlen. Sieben Mitglieder hat der Verein derzeit. Darunter sind Hypnose-Therapeuten aus Essen, Mülheim/Ruhr und Ahaus

Zum anderen soll die Hypnose einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden, um mittel- und langfristig das Verständnis und die Akzeptanz in der Gesellschaft zu fördern und mögliche Vorurteile abzubauen.

Pia Brüggemann feiert ein Jahr Lifestyle-Hypnose

Neben interessanten Gesprächen, leckerem Kuchen und Waffeln gehörte die Versteigerung von Stevie zu den Highlights des Nachmittags. Die lebensgroße Puppe war von Jugendlichen gebaut worden und wurde an diesem Tag für einen guten Zweck versteigert. Ein Erlös von 500 Euro ist dabei zusammengekommen, und die Figur hat ein neues Zuhause gefunden.

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Foto: Ralf Meier

Im Gespräch mit Bürgermeister Martin Tesing: Bilanz und Ausblick für Raesfeld

Im Interview: Raesfelds Bürgermeister, Martin Tesing, zieht Zwischenbilanz

Die Zeit vergeht rasch, und mittlerweile hat Bürgermeister Martin Tesing bereits die Halbzeit seiner Amtsperiode in der Schlossgemeinde Raesfeld erreicht. Zuvor war er zehn Jahre lang Erster Beigeordneter für die Bereiche Bauen und Finanzen und seit 2014 auch Kämmerer der Schlossgemeinde Raesfeld. Die Amtszeit von Tesing war geprägt von zahlreichen Herausforderungen, nicht zuletzt durch die weltweite Corona-Pandemie.

Zeit für eine Zwischenbilanz. Das Interview mit Bürgermeister Martin Tesing gibt uns Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge seiner Amtszeit und bietet uns eine Perspektive auf die Visionen und Pläne für die Zukunft der Schlossgemeinde Raesfeld.

Das Interview führte Petra Bosse

Sie haben zu Zeiten der Corona-Pandemie begonnen. Wie bewerten Sie rückblickend diese Zeit?

Diese Zeit war für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eine Zeit, die in Erinnerung bleiben wird und in die persönliche Lebensgeschichte der meisten eingegangen ist. Was mich persönlich betrifft, so musste ich mich noch am Abend meiner Amtseinführung in Quarantäne begeben, weil meine Tochter, die an der Amtseinführung im Forum der St. Sebastian-Grundschule teilgenommen hatte, mir direkt danach mitgeteilt hatte, dass meine Frau, die vorsorglich zu Hause geblieben war, positiv auf Corona getestet worden war.

Ich musste zwangsläufig direkt den Weg in die Quarantäne antreten, wo ich mich schließlich mit dem Virus infizierte. Glücklicherweise hatten meine Frau und ich einen milden Krankheitsverlauf.

Heute, im Nachhinein, muss ich schmunzeln, wenn ich daran denke, dass dies eine Zeitungsmeldung wert war. An diesem kleinen Beispiel sieht man einfach, wie sich die Zeit seitdem verändert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Virus eingestellt.

Ich habe aber auch eine ganz andere Erinnerung an diese Zeit, was meine Tätigkeit bei der Gemeinde angeht. Gleich in den ersten Tagen meiner Amtszeit, also in der Zeit, in der ich aufgrund der Quarantäneverpflichtung gezwungen war, von zu Hause aus zu arbeiten, wurden drei sehr wichtige Themen an mich herangetragen, die unbedingt irgendwie gelöst werden mussten.

So musste innerhalb kürzester Zeit ein Kindergarten gebaut werden, die Julia-Koppers-Gesamtschule stand auf der Kippe und über die Zukunft des Schlosses Raesfeld musste entschieden werden.

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Kindergarten Burg-Wunderland an der Stockbreede. Foto: Petra Bosse

Und sind Sie mit den inzwischen getroffenen Entscheidungen zufrieden?

Ja, das bin ich. Der Kindergarten „Burg Wunderland“ an der Stockbreede konnte innerhalb kürzester Zeit errichtet werden und bereits am 1.8.2021 in Betrieb gehen. Dafür bin ich insbesondere dem Kreissportbund als Betreiber, allen voran Herrn Hebing mit seinem Team, sehr dankbar. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Realisierung des Gesamtprojektes innerhalb von zehn Monaten möglich wurde.

Mindestens genauso wichtig war aber auch die Neuorganisation der Julia-Koppers-Gesamtschule.

Schulhof Julia-Koppers Gesamtschule

So hatte uns die Bezirksregierung im November 2020 unmissverständlich mitgeteilt, dass in den vergangenen Jahren die gesetzlich vorgeschriebene Mindestgröße von sechs Zügen in einer Jahrgangsstufe an den Standorten Borken und Raesfeld nicht erreicht worden sei und damit die Zukunft der Schule in Frage stehe.

Gemeinsam mit der Schulleitung um Schulleiter Axel Heinz und seiner Stellvertreterin Susanne Ebber sowie der Stadt Borken haben wir dann innerhalb kürzester Zeit eine Lösung gefunden. Der Standort Raesfeld, die sogenannte „kleine Julia“ wird mit den Jahrgängen 5 bis 7 künftig fünfzügig geführt. Die Oberstufe, die erstmals im Sommer 2022 gestartet ist, wird dagegen zukünftig ausschließlich am Standort Borken angeboten. Gleichzeitig haben wir  am Standort Raesfeld kräftig in die Schule investiert und die Mensa erweitert. Außerdem wurde der Schulhof komplett zu einem offenen Quartier umgestaltet, das sehr gut angenommen wird.

Aktuell wird das Schulgebäude für über eine Million Euro um zwei weitere Klassen- und Differenzierungsräume erweitert, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Wir müssen uns jedenfalls keine Sorgen um den Schulstandort Raesfeld machen. Die vielen Rückmeldungen, die sich in den Anmeldezahlen deutlich niederschlagen, zeigen uns das.

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©Helena Schlamann

Eine ganz besondere Geschichte war der Kauf von Schloss Raesfeld.

Der damalige Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, Herr Hans Hund, trat an mich heran und bot der Gemeinde das Schloss Raesfeld zum Kauf an. Mit den Mitteln aus dem Verkauf sollte gleichzeitig der Akademiebetrieb im Schloss völlig neu organisiert werden.

Sowohl das Schloss als Immobilie als auch der Akademiestandort standen zur Disposition. Das Ergebnis ist nun bekannt. Und ich habe hier in der Gemeinde bisher keine wirklich kritischen Stimmen gehört, die den Kauf in Frage gestellt hätten.

Was mich persönlich aber auch besonders gefreut hat, ist, dass unser Gemeinderat bei allen drei Projekten sehr schnell die Bedeutung für die Gemeinde erkannt und mit großen Mehrheiten unterstützt hat. Das war nicht selbstverständlich.

Aber auch sonst hat sich in der Gemeinde Raesfeld viel getan. Welche Projekte sind für Sie besonders wichtig?

Ganz wichtig finde ich die Gewerbeflächenentwicklung, die in der letzten Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung etwas untergegangen ist. So konnten wir in den letzten Jahren fast 40 % mehr Gewerbeflächen entwickeln, als wir heute im Bestand haben. Erste positive Ergebnisse zeichnen sich bereits ab. So hat die Firma IBO den Weg zurück nach Raesfeld gefunden.

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Erweiterung Gewerbegebiet Erle-Ost. ©Gemeinde Raesfeld

Für die Entwicklung unseres Freizeitangebotes war dagegen der Weiterverkauf des ehemaligen Hauses Keller an das Haus Lieb & Wert und die Gestaltung des angrenzenden Bürgerparks in Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Bürgerstiftung sehr wichtig.

Ein dringender Wunsch, der immer wieder an Rat und Verwaltung herangetragen wurde, war die Ansiedlung eines Drogeriemarktes. Mit der Firma Rossmann haben wir nun einen Anbieter gefunden, der zudem bereit ist, die Architektur im Rahmen eines Wettbewerbs mit uns abzustimmen. Dies sichert der Gemeinde eine städtebauliche Qualität an exponierter Stelle.

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Verträge mit Rossmann sind gemacht. Foto: Petra Bosse

Aber auch vom Gemeinschaftshaus „Martinus“ können wir alle viel erwarten. Das Haus wird in Zukunft eine besondere Bedeutung für das kirchliche und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde haben, nicht zuletzt, weil es durch seine zentrale Lage neben der Ansiedlung von Rossmann auch deutlich zur weiteren Belebung des Ortskerns beitragen wird.

Bei dieser Aufzählung muss ich aber insbesondere auch den erst in den letzten Tagen vollzogenen Eigentümerwechsel beim Tiergarten erwähnen. Zusammen mit der neuen Eigentümerin, der Korte-Stiftung, können wir jetzt die dringend notwendigen Investitionen im Tiergarten vornehmen. Dies wird nicht nur den erholungssuchenden Bürgerinnen und Bürgern sondern auch dem Naturschutz zugute kommen.

Eine wichtige Frage ist immer auch die nach den Klimaschutzaktivitäten der Kommune? Wie sieht es damit aus?

Wir arbeiten hier intensiv mit einem Beratungsunternehmen und weiteren Fachbüros zusammen und haben uns zunächst bewusst gegen die Einstellung eines Klimaschutzmanagers entschieden, weil wir der Meinung sind, dass die Aufgabe aufgrund ihrer Komplexität nur interdisziplinär angegangen werden sollte.

Dreh- und Angelpunkt muss das Klimaschutzkonzept der Kommune sein. Das Problem hier ist eben, dass sich die Ereignisse in Berlin und Düsseldorf überschlagen, wenn man nur an die Diskussion um Windkraft, PV-Freiflächenanlagen oder das Heizungsgesetz denkt.

Ich bin froh, dass wir uns frühzeitig, was eigentlich für Kommunen unserer Größenordnung sehr außergewöhnlich war, entschlossen haben, in die kommunale Wärmeplanung einzusteigen. Sie soll ja jetzt, wie von der Bundesregierung angekündigt, das zentrale Instrument des Heizungsgesetzes werden. Wir rechnen hier eigentlich täglich mit einem positiven Förderbescheid des Bundes, der diese aufwendige Planung auch finanziell unterstützt.

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Ministerin Scharrenbach überreicht Förderbescheid an-Bürgermeister Martin Tesing Foto: Petra Bosse

Apropos Förderung: Wir haben in den letzten Tagen noch einige Förderzusagen für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen erhalten. Für den klimafreundlichen Umbau unseres zentralen Parkplatzes an der Leinenweberstraße haben wir 386.000 € erhalten. So soll dieser Platz künftig eine Schwammfunktion erhalten. Dadurch können künftig bei Starkregenereignissen große Regenmengen unter dem Parkplatz aufgenommen werden, um die Kanalisation zu entlasten. Außerdem wollen wir darüber weitere Bäume pflanzen, um der Überhitzung entgegenzuwirken. In den Jahren 2020 und 2021 haben wir bereits rund 400 zusätzliche Bäume gepflanzt. Das hat die Gemeinde rund 210.000 € gekostet.

Darüber hinaus haben wir nun weitere 270.000  € Förderung für die Installation von Photovoltaikanlagen auf unseren kommunalen Gebäuden erhalten. Bereits im Jahr 2021 haben wir auf dem Dach der Alexandersporthalle und im Jahr 2022 auf dem Dach des Rathauses Photovoltaikanlagen installiert.

Installation-der-Photovoltaik-Rathaus-Raesfeld
Installation Photovoltaik Rathaus Raesfeld Foto: Gemeinde Raesfeld

Im Zusammenhang mit unserer Klimaschutzdiskussion in der Gemeinde muss an dieser Stelle aber auch darauf hingewiesen werden, dass unser Beratungsinstitut ermittelt hat, dass das kommunale Handeln nur mit einem Anteil von  rund  2 % zu den gesamten in der Gemeinde verursachten CO-2 Immissionen beiträgt. Insofern sollte die Rolle der Gemeinde nicht überschätzt werden, auch wenn wir z.B. durch die Anpassung von Bebauungsplänen schon die Möglichkeit haben, indirekt auf das Handeln jedes Einzelnen Einfluss zu nehmen.

Was sind die Themen für die zweite Hälfte der Wahlperiode?

Die Auswirkungen der Corona-, Energie- und Flüchtlingskrise waren für uns alle in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar und werden uns weiterhin intensiv beschäftigen. So kommt uns als Kommune bei der Umstellung der Energieversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien eine besondere Rolle zu. Dies beginnt bei der kommunalen Wärmeplanung und reicht bis zur Entscheidung über die Errichtung von Windkraftanlagen in unserer Gemeinde. Das alles muss auf der Grundlage des noch zu beschließenden Klimaschutzkonzeptes geschehen.

Aber auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen stoßen wir an unsere Grenzen. Daher planen wir, auf dem Gelände des ehemaligen Hofes Brahms direkt an der B 224 in Erle eine Flüchtlingsunterkunft zu errichten.

Darüber hinaus wollen wir natürlich die beschlossenen Baumaßnahmen umsetzen, angefangen von der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Erle, über den Um- und Ausbau des Jugendheims in Raesfeld zu einem Vereinsheim für DRK, Fanfarenkops und Kaninchenzüchter bis hin zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Julia-Koppers-Schule.

Ganz konkret werden wir uns nach den Sommerferien mit der Überplanung des Femeichengeländes in Erle beschäftigen, wie es auch im Dorfentwicklungskonzept vorgesehen ist. Wenn wir die notwendigen Fördermittel zeitnah erhalten, könnten wir 2024 mit dem Umbau beginnen.

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Foto: Petra Bosse

Direkt nach den Sommerferien wollen wir auch mit der Vergabe der Baugrundstücke an der Stockbreede beginnen. Da es für das Baugebiet an der Wehler Straße in Erle derzeit noch wasserrechtliche Probleme gibt, werden wir hier voraussichtlich erst Anfang 2024 mit der Vergabe beginnen können.

Ferienlager Westfeld 2023 trotz Regen ein voller Erfolg

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Das diesjährige Westfeld-Lager der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld war ein voller Erfolg, der erneut wieder alle Erwartungen übertraf. Trotz des wechselhaften und teils schlechten Wetters konnte das Event durch zahlreiche ansprechende Aktivitäten bereichert werden.

Zu diesen gehörten unter anderem erlebnisreiche Wanderungen nach Winterberg und zum Kahlen Asten, aufregende Nächte im Zelt, kreative Tage beim Staudammbau sowie eine spannende Lagerrallye. Rund 50 Mädchen und Jungen reisten in diesem Jahr mit.

Fröhliche und unvergessliche Momente in Westfeld

Besondere Highlights waren zweifellos die Ausflüge zum Schwimmbad, zum Stausee oder zum Vergnügungspark Fort Fun. Diese sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern auch für fröhliche und unvergessliche Momente. Die Stimmung war während des gesamten Aufenthalts ausgelassen und hervorragend, wozu auch die motivierte Teilnahme aller Beteiligten beitrug.

Bedanken möchte sich das Team bei allen Sponsoren, Unterstützern und freiwilligen Helfern bedanken, die zum maßgeblich zum Gelingen des Lagers beigetragen haben.

Außerplanmäßig: Vorlesetag am Mittwoch für Kinder in der Erler Bücherei

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Vorlesenachmittag in der Bücherei in Erle am Mittwoch (9. August) von 16 bis 16.30 Uhr

Nach den Sommerferien begrüßt Ilona Schmidt wieder alle großen und kleinen Zuhörer und Zuhörerinnen.

Der Vorlesetag, der eigentlich immer am ersten Mittwoch im Monat stattfindet, findet ausnahmsweise am kommenden Mittwoch (9. August) statt, um besonders die neuen Kita-Kinder und Erstklässler herzlich in der Erler Kinderbücherei und der gemütlichen Leseecke zu begrüßen.  

Der nächste Vorlesenachmittag ist dann wieder am 6. September. Gleicher Ort, gleiche Stelle!

Wenn das Oktoberfest ausfällt, bringt die Heimat-Tour das Abenteuer nach Hause!

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In der Welt von heute, wo alles schneller und unbeständiger wird, ist eine gute Freundschaft ein wahres Goldnugget. Ein solches Nugget pflegt die Herren aus Deuten, die sich selbst augenzwinkernd als „Bayern Touris“ bezeichnen – und das bereits seit rund 25 bemerkenswerten Jahren.

Diese illustre Clique von zehn Männern, echte Deutener Urgesteine, packt einmal im Jahr ihre Lederhosen und das Fernweh ein. Seit einem Vierteljahrhundert geht es stets in Richtung Bayern. Der Grund dafür ist denkbar einfach: In München lebt der Schwager von Rainer Kamps. Eine ideale Ausrede, die regelmäßigen Besuche mit einem echten Abenteuer, wie dem Oktoberfest, örtlichen Volksfesten oder Ausflügen in die Berge, zu verknüpfen. Und das alles in überschaubaren Drei-Tages-Portionen.

Warum in die Ferne schweifen?

Dieses Jahr musste allerdings die traditionelle Reise wegen einiger Terminschwierigkeiten auf der Strecke bleiben. Doch unsere „Bayern-Touris“ sind nicht so leicht zu entmutigen. Nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nahe liegt“, stiegen sie, es waren sieben auf einen Streich, am Freitag aufs Rad und entdeckten die Schönheit ihrer Heimat rund um Deuten und im Münsterland auf einer 40 Kilometer langen Tagestour neu.

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Ständchen für Gastwirt Arno Brömmel (3. v.r.) Foto: Petra Bosse

Vorbei an vielen malerischen Einkehrmöglichkeiten, einschließlich einem Besuch an der Isselquelle, die – Oh Wunder! – in diesen Tagen sogar voll Wasser war.

Den krönenden Abschluss bildete der Gasthof Brömmel-Wilms in Erle, wo die Männer in gemütlicher Runde bei einem kühlen Bier ihre „Heimat-Tour“ ausklingen ließen.

Die Moral der Geschichte: Freunde, Bier, gutes Essen und das Münsterland können sich ebenso erfüllend erweisen wie eine Reise in die Berge. Aber lassen Sie das bloß nicht die Bayern hören!

Isselquelle Raesfeld
Foto: Petra Bosse/Archiv

Die Isselquelle

Ein natürlicher Brunnen, der den Anfang der Issel markiert, eines idyllischen Flusses, der durch die malerischen Landschaften des Münsterlandes schlängelt. Von der Isselquelle bis zur Mündung der Oude IJssel ist das Einzugsgebiet insgesamt 1208 km² groß, und der Fluss ist komplett 81,5 km lang.

Besonders nach heftigen Regenfällen ist die Quelle am Vennekenweg in Raesfeld voller Wasser. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet Naturliebhabern einzigartige Einblicke in die lokale Flora und Fauna.

Fahrbahnsanierung A31 ab Reken Richtung Bottrop

Update: Witterungsbedingt muss der Umbau der Verkehrsführung verschoben werden. Der neue Zeitpunkt wird zeitnah bekannt gegeben.
 Die Autobahn Westfalen saniert die Fahrbahn der A31 zwischen Reken und Gescher/Coesfeld.

Die Arbeiten beginnen am Montag (7.8.) mit dem Umbau der Verkehrsführung. Dabei kann es zu kurzzeitigen Sperrungen in den Anschlussstellen Gescher und Borken sowie den Rastplätzen Gescher/Hochmoor und Kalter Bach in Fahrtrichtung Bottrop kommen.

Fahrbahn in Richtung Bottrop

In den kommenden Wochen wird die Fahrbahn in Richtung Bottrop saniert. Dabei wird der Rastplatz Gescher/Hochmoor in dieser Richtung gesperrt. Zusätzlich kann es zu Sperrungen in den Anschlussstellen kommen. Diese werden zeitnah angekündigt. Im Anschluss werden voraussichtlich ab Oktober die Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen ausgetauscht. 2024 geht es dann mit der Sanierung der Fahrtrichtung Emden weiter. Voraussichtlich im Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bürgerstiftung lädt zum Tischlein Deck Dich am 3. September

Bürgerstiftung veranstaltete „Tischlein Deck Dich“ am 3. September: Gemütliches Frühstück unter Bäumen in Homer

Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer lädt in diesem Jahr erneut zu „Tischlein Deck Dich“ ein. Dieses gemeinsame Frühstück wird am 3. September (Sonntag) ab 9.30 Uhr unter Bäumen in Homer stattfinden.

Wie in den vergangenen Jahren können sich Familien, Stammtische, Firmen, Vereine und alle, die gerne frühstücken, Tische für 40 Euro und Einzelplätze für 5 Euro reservieren.

Für Kinder bis zu 12 Jahren ist die Teilnahme frei. Tische, Stühle, Sonntagsbrötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen werden von der Bürgerstiftung gestellt.

Tischlein Deck Dich Bürgerstiftung-Raesfeld
Foto: Bürgerstiftung/Archiv

Terminverschiebung

„Wir hoffen, dass wir den Erfolg, den wir in den vergangenen Jahren mit dem „Tischlein deck dich“ hatten, mit dem Frühstück in Homer fortsetzen können. Außerdem setzen wir auf gutes Wetter, denn die Veranstaltung findet in jedem Fall draußen statt.“ so Vorstandsvorsitzender Heiko Gudel.

Alles, was sonst für ein gemütliches, stilvolles Freiluftfrühstück benötigt wird, bringt jeder selbst mit. Die drei schönsten Tische werden prämiert.

Infos

Infos zur Anmeldung und zum Ablauf stehen im Internet auf www.stiftung-reh.de. Anmeldungen zum Frühstück sind ab sofort per E-Mail an [email protected] möglich.

VHS Borken veröffentlicht neues Semesterprogramm!

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Borken. Die gemeinsame Volkshochschule der Städte und Gemeinden Borken, Gescher, Velen, Heiden, Raesfeld und Reken veröffentlicht jetzt das neue Programm für das 2. Halbjahr 2023. Zusammengestellt wurde erneut ein buntes und spannendes Angebot. Anmeldephase ab Dienstag, 15. August 2023, um 8.30 Uhr.

Das neue Herbst-/Winterprogrammheft liegt ab sofort in den Rathäusern und zahlreichen Stellen in den Kommunen aus. Die Veranstaltungen sind online abrufbar unter www.vhs.borken.de.

Programm VHS Borken 2023


Die Anmeldephase für die Angebote des neuen Programms beginnt am Dienstag, 15. August 2023, um 8.30 Uhr. Anmeldungen sind wie gewohnt sowohl online über den Warenkorb der VHS Homepage, per E-Mail, postalisch als auch persönlich in den Bürgerbüros und in der VHS Hauptgeschäftsstelle in Borken, Heidener Str. 88, möglich.

Gemeinde Raesfeld steht schwerpunktmäßig im Vordergrund

„Als Schwerpunkt des neuen Hefts steht die Gemeinde Raesfeld im Vordergrund“, berichtet VHS-Leiter Timo Bertelwick und freut sich über ein besonderes Highlight direkt zu Beginn des neuen Semesters: „Wann ist man glücklich?“

Eintausendmal Lebensglück

Dieser Frage widmet sich am Freitag, 15. September 2023, die Semester-Eröffnung: „Eintausendmal Lebensglück. Eine Collage aus Wort, Bild und Klang“ mit Christoph Jauernig im Rathaus der Gemeinde Raesfeld. „Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf einen Abend freuen, der Glück nicht erklären, sondern fühlbar machen möchte“, führt Timo Bertelwick weiter aus.
Der Referent ist ein bundesweit auftretender, multimedialer Erzähler. Auf seinen Touren hat er in 60 Städten Menschen zu ihren eigenen Glückserfahrungen befragt und daraus ein Buch und sein zweites Bühnenprogramm gemacht: „Eintausendmal Lebensglück“ ist ein bewegendes Zeugnis der großen Vielfalt verzaubernd schlichter, täglich greifbarer, oft kostenfreier Glücksmomente.

Ernährung, Sport und Gesundheitsbildung

Darüber hinaus gibt es zahlreiche neue Kurse, Vorträge und Veranstaltungen zu entdecken. Im Bereich Ernährung, Sport und Gesundheitsbildung lässt sich eine Vielfalt an Entspannungs- und Bewegungskursen finden. Hier kann viel Neues ausprobiert werden, zum Beispiel ein Einführungskurs in Feldenkrais oder ein Lachyogakurs. Die bewährten und immer gut nachgefragten Kurse werden natürlich weiterhin angeboten, so zum Beispiel die Wassergewöhnung für Babys und Kinder.

Insgesamt über 30 Kursen Deutsch als Fremdsprache

Aufgrund des weiterhin großen Bedarfs kann in insgesamt über 30 Kursen Deutsch als Fremdsprache auf unterschiedlichen Niveaustufen erlernt werden. Die VHS freut sich auch, dass das im März 2023 neu eingerichtete, offene Lerncafé weiter angeboten werden kann. Dort wird kostenfrei und online mit dem vhs-Lernportal unterrichtet. Eine Dozentin ist für Fragen und zur Unterstützung vor Ort. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kulturelle Bildung und Umweltbildung

Auch die Themenschwerpunkte Kulturelle Bildung und Umweltbildung sind wieder mit einigen besonderen Highlights vertreten. Sehr zu empfehlen ist beispielsweise die Fahrradexkursion zum Museum Villa Mondriaan in Winterswijk am Samstag, 14. Oktober 2023, zum Thema: „Piet Mondrian und das Achterhoek“ sowie eine Exkursion zum Museum Folkwang in Essen zur Ausstellung: „Chagall, Matisse, Miró. Made in Paris“ am Samstag, 28. Oktober 2023, beide unter Führung von Rita Umme.

Museums-Exkursion

Ein weiterer Höhepunkt ist eine Museums-Exkursion am Samstag, 18. November 2023, zum Klimahaus Bremerhaven mit Christoph Gerwers: „Einmal um die Welt entlang des 8. Längengrades: Klimazonen und Klimawandel hautnah“.
Auch einige neue Dozentinnen und Dozenten im Kreativbereich wie beispielsweise die ukrainische Künstlerin Marianna Piontkevych, die bereits im aktuellen Semester sehr erfolgreich Aquarellkurse angeboten hat, oder in diesem Semester neu Herr Sait Celik, der ganz phantastische Bilder aus bunten Steinen, kleinsten Steinchen und farbigem Steinmehl kreiert sowie Elke Klöpper, die wunderbare Skulpturen für Haus und Garten gestaltet und dabei den Teilnehmenden in ihrem eigenen Atelier ganze Auszeit-Tage bietet, sind im neuen VHS Programm vertreten.

Lehrgang „Lohn- und Gehaltsbuchführung

Im Fachbereich Berufliche Weiterbildung wird der neue Lehrgang „Lohn- und Gehaltsbuchführung in Theorie und Praxis (Xpert Business)“ mit der neuen Dozentin Lea Niemeier angeboten. Auch die Lehrgänge in Bilanzbuchhaltung (IHK), Finanzbuchführung (Xpert Business) und Mediation sind weiterhin im Programm. 

Neben vielen interessanten Angeboten zu allen Fachbereichen bietet die VHS im Bereich IT und Digitales ein breites Spektrum an Online-Vorträgen zu unterschiedlichen aktuellen Themen an. Diese können ganz bequem von zu Hause aus besucht werden.

Fit für Büro und Alltag“

Auch neue und bewährte Präsenzangebote sind wieder dabei, wie etwa „Fit für Büro und Alltag“ oder ein „PowerPoint 365“ Crash-Kurs.
„Lassen Sie sich inspirieren von unseren Angeboten und entdecken Sie für sich neue Horizonte!“, so die VHS Borken.

Für Fragen und Informationen, insbesondere zur Online-Anmeldung, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule Tel. 02861-939238 und [email protected] gerne zur Verfügung. Über aktuelle Entwicklungen informieren stets auch die VHS Homepage www.vhs.borken.de und die Facebook Seite www.facebook.com/vhsborken.

Ernte im Kreis Borken ist in Gefahr – Landwirte warten auf sonnigeres Wetter

Auswirkungen des schlechten Wetters auf die Landwirtschaft im Kreis Borken. Die aktuellen Wetterbedingungen erschweren die Arbeit auf den Feldern erheblich.

Landwirte wie Thomas Föing aus Borken können, wie heute der Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V. Kreisverband Borken mitteilt, ihre Felder, die durch anhaltende Regenfälle aufgeweicht sind, nur in Gummistiefeln betreten. Die längere Periode des sonnigen Wetters, die Landwirte für die Ernte benötigen, ist laut Wetterbericht erst in der nächsten Woche zu erwarten.

Wetterbedingungen: Segen oder Fluch?

Für einige Ackerkulturen wie Mais ist der Regen zweifellos ein Segen. Allerdings geraten Weizen und Triticale, die jetzt reif sind und auf den Halmen stehen, mit jedem weiteren Regentag mehr in Gefahr.

Auswirkungen auf die Ernte

Am Hof ​​der Familie Föing in Grütlohn hat es seit dem kalendarischen Sommeranfang bis heute über 250 Millimeter Niederschlag gegeben. Das feucht-warme Wetter, das Maispflanzen genießen, kann für Getreidepflanzen mit dünnen Halmen und schweren Ähren problematisch sein. Getreideflächen, auf denen die Halme durch Wind und Nässe umgeknickt sind, täglich zu sich nehmen.

Erntepause in Borken
Erntepause im Kreis Borken. Foto: WLV

Auswirkungen auf die Landwirte

Die Stimmung der betroffenen Landwirte ist, zusammen mit ihren Ähren, am Boden. Da das Getreide am Boden oft feucht ist und nach Regen schlechter abtrocknet, beginnen die Körner bereits auf dem Halm zu keimen und auszuwachsen. Daher ist das dort seit Wochen schimmelnde Stroh als Futter oder Einstreu für die Ställe nicht mehr verwendbar.

Prognose von Ernteverlusten

Pflanzenbauberater Martin Finke von der Landwirtschaftskammer NRW (LWK) betont, dass Ernteverluste für diese Kulturen vorprogrammiert sind. Er weist darauf hin, dass die Rückgänge nicht unbedingt die Erntemengen, sondern vielmehr die Qualitäten betreffen.

Auswirkungen der Düngeverordnung

Die zusätzliche Herausforderung, die durch die Düngeverordnung entsteht, macht eine bedarfsgerechte Stickstoff-Versorgung der Pflanzen schnell unmöglich, insbesondere wenn Ackerflächen, wie die der Föings, in roten Gebieten liegen, die als nitratbelastet eingestuft werden.

Der Landwirtschaftsverband fordert Änderungen

Der Landwirtschaftsverband fordert eine Abkehr von flächendeckenden Gebietsbeschränkungen und eine Rückkehr zu einer verursachergerechten Betrachtungsweise mit Lockerungen für nachweislich vorbildlich wirtschaftliche Betriebe.

Gute Nachrichten zur Ernte

Trotz der Herausforderungen gibt es auch gute Nachrichten. Die Gerste konnten vor der Regenperiode schnell überall noch eingebracht werden, mit zufriedenstellenden Erträgen. Die Ernte von Gras, Zuckerrübe und Kartoffeln verläuft ebenfalls zufriedenstellend. Besonders der Mais, die wichtigste Kulturpflanze im Kreis Borken, entwickelt sich an den meisten Stellen gut.

Rollender Spaß – Skateboard-Ferienworkshop kommt gut an

„Rollender Spaß – Skateboard-Ferienworkshop für Kinder und Jugendliche“ Westenergie, Jugendwerk Raesfeld und skate-aid luden zum Lernen und Ausprobieren ein.

Der Kickstart in den Sommerferien ist heute (Donnerstag) durch den Skateboard-Workshop gegeben, wo rollende Räder, coole Tricks und immer wieder aufstehen nach dem Hinfallen den Ton angeben. Der zweitägige Workshop, präsentiert vom Jugendwerk Raesfeld e. V., Westenergie und der Münsteraner Initiative skate-aid, ermöglicht Kindern und Jugendlichen, unter professioneller Anleitung die Welt des Skateboardens zu erkunden.

Startschuss in Raesfeld

Der Startschuss für den Workshop wurde vom Stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann, Hauptamtsleiter Jörg Heselhaus, Philipp Hatkämper, dem Leiter des Jugendwerks, und Laura Tepaße, Kommunalmanagerin bei Westenergie, gegeben. Bevor die Teilnehmer auf ihr Bretter stiegen, wurde unter kompetenter Anleitung ihr eigenes Skateboard zusammengebaut.

Leidenschaft für das Skateboarden

„Es ist jedes Jahr beeindruckend, wie schnell die Kinder und Jugendlichen Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie sich engagieren“, so Hans-Dieter Strothmann. „Es ist uns eine Freude, dass wir den Skateboard-Workshop erneut in Raesfeld veranstalten können. Viele haben hier in den letzten Jahren ihre Leidenschaft für das Skateboarden entdeckt“, fügte Laura Tepaße hinzu. Es überrascht daher nicht, dass sich jedes Jahr mehr Kommunen für die Durchführung solcher Workshops interessieren.

Technische Grundlagen des Skateboardfahrens

Westenergie und skate-aid bieten bereits zum Achten Mal gemeinsame Skateboard-Workshops in den Sommer- und Herbstferien an. Das Programm ist für bis zu 40 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren konzipiert. Innerhalb der zweitägigen Workshops erlernen sie technische Grundlagen des Skateboardfahrens sowie Fachwissen rund um die passende Boardgröße und die Auswirkungen verschiedener Räder und Lenkgummis.

Angeführt wird das Workshop-Team vom Skateboard-Pionier und skate-aid Gründer Titus Dittmann. Er vertritt den pädagogischen Ansatz, dass Skateboardfahren sowohl die sportliche Entwicklung als auch die Persönlichkeitsbildung fördert. „Skateboarden vereint verschiedenste Menschen und schafft Freiräume für Kinder und Jugendliche, um sich auszutoben. Dies ist besonders in ihrer Orientierungsphase wichtig. Die während des Workshops erworbenen Fähigkeiten unterstützen sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung“, betont Dittmann.

Einer der zehn feuchtesten Juli-Monate im Emscher-Gebiet seit 1931

Die Sonne spielte im Monat Juli des „Sommers“ in der Emscher-/Lippe-Region eher eine Nebenrolle, während der Regen die Hauptattraktion war.

Die Experten der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes haben die Niederschlagsdaten der vergangenen Monate analysiert und die Vermutungen vielerorts bestätigt: Im Emscher-Gebiet gehörte der Juli zu den zehn regenreichsten Juli-Monaten seit 1931.

Mehr Regen als Durchschnitt

Im vergangenen Monat gab es an Emscher und Lippe deutlich mehr Regen als im langjährigen Durchschnitt der letzten 100 Jahre. Im Emscher-Gebiet wurden durchschnittlich 142,4 mm Niederschlag gemessen, was im Vergleich zu dem üblichen Durchschnitt von rund 83 mm erheblich mehr ist. Der Juli 2023 zählt somit zu den zehn nassesten Juli-Monaten seit 1931.

Temperaturen im Juli blieben stabil

Auch das Lippe-Gebiet registrierte mit einem Niederschlag von 114,8 mm einen der zwanzig regenreichsten Juli-Monate. Trotz des Regens blieben die Temperaturen mit einem Durchschnitt von 19,3°C vergleichsweise stabil im Vergleich zu den Vorjahren. Mit insgesamt 231 Sonnenstunden konnte die Sonne die Wolkendecke immerhin etwas länger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre durchbrechen.

Sommer der Extreme: von extremer Trockenheit zu Starkniederschlägen

Emschergenossenschaft und Lippeverband dokumentierten vor dem anhaltenden Regen eine Mischung aus extremer Trockenheit und heftigen Niederschlägen im Juni. Mit 331 Sonnenstunden und einer Durchschnittstemperatur von 21°C war der Juni der sonnenreichste und wärmste Juni-Monat seit 1931, 0,6°C wärmer als der bisherige Rekordhalter im Jahr 2019.

Eine extreme Wetterlage entstand am 22. und 23. Juni mit dem Tiefdruckgebiet „Lambert“, nach vier Wochen anhaltender Trockenheit. An diesen beiden Tagen fiel nahezu der gesamte Monatsniederschlag.

Diese Ereignisse veranschaulichen, wie der Klimawandel Wetterextreme verstärken kann. Die Prognose für die Zukunft weist auf eine Zunahme von Extremwetterereignissen hin – darunter anhaltende Trockenheit und heftige Regenfälle bis hin zu Hochwasserereignissen andererseits.

Neue Beschilderung leitet auf „Landstreifer“-Wanderweg im Tiergarten Schloss Raesfeld

Die Korte-Stiftung hat mit dem Kauf des Tiergartens Schloss Raesfeld wirksame Maßnahmen zur künftigen Weiterentwicklung in die Wege geleitet.

Ziel ist es, dem Tiergarten seine ursprüngliche Funktion zurückzugeben. Eine der ersten Maßnahmen war nicht nur die Entfernung von Plakaten, die „Querdenker“ im Tiergarten angebracht hatten, sondern auch die Ausschilderung des neuen Wanderweges „Landstreifer“.

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Zu jeder Zeit auch, wie hier im Herbst, lohnt sich ein Spaziergang durch den Tiergarten. Foto: Petra Bosse

Die Einführung des neuen Wanderwegs „Landstreifer“

Die lilafarbenen Wanderzeichen leiten die Spaziergänger entlang des „Landstreifer“-Wanderweges, der eine Länge von 6,3 Kilometern hat. Die Korte-Stiftung und die Gemeinde planen, den Tiergarten Schloss Raesfeld, neben dem Naturparkhaus, zu einem lebendigen Bildungssort für verschiedene Zielgruppen und touristische Erlebnisse zu machen.

Wanderweg Landstreifer Tiergarten Schloss Raesfeld

Erlebniswandern auf dem „Landstreifer“ im Naturpark Hohe Mark

Der „Landstreifer“ Wanderweg, markiert mit lilafarbenen Wanderzeichen, führt den Wanderer durch den Tiergarten. Mit einer Länge von etwa 6,3 Kilometern bietet dieser Weg sowohl Anwohnern als auch Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, die Schönheit des Tiergartens zu erleben.

Die „Landstreifer“ Wanderwege: Erlebnis für Familien und Einsteiger

Als Rundwanderwege konzipiert, sorgen die „Landstreifer“ stets für landschaftliche und kulturelle Überraschungen. Besonders für Wanderneulinge oder Familien mit Kindern sind sie für Ausflüge in die Natur geeignet.

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Start des Rund-Wanderweges könnte am Naturparkhaus sein. Foto: Petra Bosse

Anreise zum Schloss Raesfeld und Startmöglichkeiten

Die Anreise nach Raesfeld zum Schloss ist über die Bundesstraßen B70 und B224 möglich. Eine der Startmöglichkeiten für den „Landstreifer“-Wanderweg wäre am Naturparkhaus, aber der Start kann auch von jedem beliebigen Punkt aus erfolgen.

Kommende Pläne und Partnerschaften

In den nächsten Wochen sind erste Gespräche zwischen dem Trägerverein des Tiergartens und der Korte-Stiftung geplant. Ziel ist es, die Eckpunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit zu erörtern.

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Naturerlebnisgelände . Foto: Petra Bosse/Archiv

Erlebnis-Tipps im Tiergarten Schloss Raesfeld

Mitten im Tiergarten entspringt die Wellbrockquelle, eine artesische Quelle, dessen Wasser besonders rein ist. Wer mag, kann den Tiergarten mit dem digitalen Themenlehrpfad erkunden.

Informationen dazu gibt es auf naturpark-hohe-mark.de. Weitere Infos gibt es auch hier hier für die Tiergartenrallye. Ein besonderer Spaß für Kinder.

Zum Toben und Spielen lädt das Naturerlebnisgelände ein. Besonders an heißen Sommertagen lässt es sich im Schatten der Bäume hier gut aushalten.

Abschlusskonzert von „Raesfeld in Sommerlaune“ verschoben

Raesfeld in Sommerlaune – Verschiebung der Abschlussveranstaltung am Rathausplatz auf Freitag 11. August 2023

Bedauerlicherweise muss die für Freitag, 04. August 2023 auf dem Rathausplatz geplante und mit großer Vorfreude erwartete Abschlussveranstaltung “Raesfeld in Sommerlaune“ aufgrund schlechter Wetterbedingungen abgesagt werden.

“Das Wohl unserer Besucher und Akteure hat absolute Priorität, daher haben wir uns für diesen Schritt entschieden. Trotz der Enttäuschung über diese unvorhersehbaren Umstände möchten wir die Veranstaltung nicht “ins Wasser fallen“ lassen und haben einen kurzfristigen Ersatztermin für Freitag, 11. August 2023 vorgesehen, berichtet Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketing.

Das Programm wird wie geplant stattfinden. Die Besucher dürfen sich auf Live-Musik und gastronomische Köstlichkeiten der Raesfelder Wirte freuen.

Strafrechtliche Vorwürfe gegen einen Polizisten im Kreis Borken

Strafrechtliche Vorwürfe gegen einen Polizisten unter anderem wegen der Verbreitung verfassungswidriger Symbole und Besitz von Kinderpornographie- Verbot des Führens der Dienstgeschäfte ausgesprochen.

Im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Essen geführten Strafverfahrens sind am Mittwoch Durchsuchungsbeschlüsse gegen Polizeibeamte in mehreren Behörden vollstreckt worden.

Wie nun der Kreispolizeibehörde Borken mitteilt sei davon auch ein Angehöriger der Kreispolizeibehörde Borken betroffen. Er stehe im Verdacht, u.a. Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in einem Chat verbreitet zu haben.

Zudem bestehe der Anfangsverdacht, dass der Beamte im Besitz eines Videos ist oder
war, das in den Bereich der Kinderpornografie fällt. Darüber hinaus wurden diskriminierende und menschenverachtende Inhalte in Chats verbreitet, in denen der Beamte Mitglied war.

Im Strafrecht gilt auch hier die Unschuldsvermutung

„Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft und die Ergebnisse gilt es abzuwarten. Im Strafrecht gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Die Vorwürfe sind aber so gravierend, dass ich dem Beamten nach intensiver Prüfung vorsorglich das Führen der Dienstgeschäfte verboten habe,“ so der stellvertretende Leiter der Kreispolizeibehörde Borken, Dr. Ansgar Hörster. Er hofft, dass sich die Vorwürfe zügig und lückenlos durch die Staatsanwaltschaft
aufklären lassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen beziehen sich die Vorwürfe auf einen tatrelevanten Zeitraum, in dem sich der betroffene Beamte im Rahmen seines dualen Bachelorstudiums in der polizeilichen Ausbildung befand. Der Beamte befindet sich noch in der Probezeit.

Menschenverachtendes Gedankengut hat nichts bei der Polizei zu suchen

Dr. Ansgar Hörster betont: „Unsere Polizei ist Garant der freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung, auf die die Polizistinnen und Polizisten einen Amtseid geleistet haben. Von ihnen wird jederzeit ein Verhalten erwartet, dass dieser besonderen Stellung und Erwartungshaltung gerecht wird, privat wie beruflich. Das gilt für alle Polizistinnen und Polizisten, auch für die, die sich noch in der Ausbildung befinden. Dafür werden die Beamtinnen und Beamten auch bei der Einstellung besonders sensibilisiert. Rechtsextremistisches, diskriminierendes oder menschenverachtendes Gedankengut hat nichts bei der Polizei zu suchen“.

Zum Thema: Gerichtsurteil Verwaltungsgericht Düsseldorf

Am 25. Juli erging ein Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf, das die Ablehnung der Übernahme eines Kommissaranwärters in den Polizeivollzugsdienst durch das Polizeipräsidium Düsseldorf bestätigte.

Wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf mitteilte, hatte der Anwärter während seines Vorbereitungsdienstes ausländerfeindliche und das NS-Unrechtsregime verharmlose Nachrichten in einer Chatgruppe verbreitet. Das Gericht entschied, dass diese Handlungen seine charakterliche Eignung für den Polizeidienst in Frage stellen.

Der besagte Polizeibeamte wurde 2019 in den Polizeivollzugsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen und war als Kommissaranwärter beim Polizeipräsidium Düsseldorf tätig. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens gegen eine andere Person wurde eine Chatgruppe entdeckt, an der auch der Kläger beteiligt war.

Bild mit Bezug zu Adolf Hitler

In dieser WhatsApp-Gruppe hatte er im Februar 2020 zwei Bilder weitergeleitet, die Ausländer herabwürdigten und Anspielungen auf Adolf Hitler enthielten. Darüber hinaus übermittelte er außerhalb der Chatgruppe ein weiteres Bild mit Bezug zu Adolf Hitler an einen Dritten.

Übernahme in den Beamtendienst abgelehnt

Das Polizeipräsidium Düsseldorf lehnte daraufhin die Übernahme des Klägers in das Beamtenverhältnis auf Probe ab, nachdem sein Beamtenverhältnis auf Widerruf endete. Daraufhin reichte der Kläger im August 2022 eine Klage ein, die jedoch vom Verwaltungsgericht abgewiesen wurde.

Das Gericht stützte seine Entscheidung auf die Begründung, dass von Polizeibeamten erwartet wird, dass ihr Verhalten innerhalb als auch außerhalb des Dienstes sowohl der Achtung und dem Vertrauen gerecht wird, die ihr Beruf erfordert.

Das Verhalten des Klägers, das zur Verharmlosung des nationalsozialistischen Unrechtsregimes beigetragen und fremdenfeindliche Äußerungen erworben hat, wurde als tiefgreifende Charakterschwäche betrachtet, die nicht mit den Anforderungen an den Polizeivollzugsdienst vereinbar ist. Das Polizeipräsidium Düsseldorf hat daher zu Recht die charakteristische Eignung des Klägers für den Polizeidienst in Frage gestellt und die Übernahme abgelehnt.

Alessandro Dietrich vom Landcafé ist international zertifizierter Kaffee-Sommelier

Alessandro Dietrich, Mitinhaber des Schermbecker Landcafés „Alte Ziegelei“, kann sich jetzt Kaffee-Sommelier nennen. Sein Familienbetrieb verwaltete eine hauseigene Kaffeerösterei.

Nach einer anspruchsvollen Ausbildung hat Alessandro seine Prüfung zum Kaffee-Sommelier erfolgreich abgelegt und damit eine neue Stufe seiner Kaffee-Karriere erreicht. Mit dem angesehenen internationalen Zertifikat hat er nun eine weitere wichtige Station auf seiner Kaffee-Reise erreicht.

Feines Geschmacksempfinden als Grundvoraussetzung ist erforderlich

Das Rüstzeug eines Kaffee-Sommeliers besteht nicht nur aus einem feinen Geruchssinn, sondern es fordert auch ein exquisites Geschmacksempfinden, die in der Lage sind, die Nuancen und Feinheiten der verschiedenen Kaffeesorten zu erfassen und zu differenzieren.

Eigenschaften, die Alessandro zweifellos besitzt. Mit gerade einmal 26 Jahren hat er sich als einer der Besten in seinem Kurs durchgesetzt, nachdem er eine sechsmonatige Ausbildung in Wien erfolgreich absolviert hat.

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Foto: Petra Bosse

Anspruchsvolle Prüfungsaufgaben

Bevor Alessandro Dietrich das begehrte Zertifikat in Händen hielt, galt es jedoch eine Reihe von anspruchsvollen Prüfungsaufgaben zu bewältigen. Eine dieser Herausforderungen bestand darin, 16 verschiedene Tassen Kaffee zu verkosten und die Sorten anhand spezifischer Kriterien wie Säuregehalt, Qualität und Aroma zu bewerten.

Herzenswunsch

Das neu erworbene Zertifikat öffnet Alessandro Dietrich die Türen zu renommierten Unternehmen weltweit. Doch sein Herzenswunsch, so erzählt er, liegt näher an der Heimat. Er strebt danach, für das elterliche Unternehmen verschiedene Kaffeebauern weltweit zu bereisen und so tiefgreifende Kenntnisse über die vielfältigen Kaffeesorten direkt nach der Ernte zu erlangen.

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Eine gute Kaffeebohne zeichnet sich durch hohe Qualität und sorgfältige Verarbeitung aus, einschließlich der Wahl der richtigen Anbaubedingungen, sorgfältiger Ernte und fachmännischer Röstung. Darüber hinaus wird der Geschmack einer hervorragenden Kaffeebohne durch komplexe, ausgewogene Aromen bestimmt, die eine Vielfalt von Noten wie Schokolade, Frucht, Nuss und Gewürzen hervorbringen können. Foto: Petra Bosse

Gourmetkaffee für die hauseigene Gourmet-Rösterei in Schermbeck

Die bisher gesammelten Erfahrungen in der familieneigenen Gourmet-Rösterei „Alte Ziegelei“ gepaart mit den neu erworbenen Kenntnissen als Kaffee-Sommelier ermöglichen es Alessandro, auch in Zukunft ausgewählten, importierten Rohkaffee neben dem bereits bestehenden hochwertigen Sortiment in der „Alten Ziegelei“ in Schermbeck, Westricher Str. 62, anzubieten und zu verkaufen. „Mein Hauptanliegen besteht darin, den allerfeinsten Kaffee zu entdecken, zu importieren und hier in unserer Rösterei zu vertreiben“, betont der ambitionierte Jungunternehmer, der mit großer Leidenschaft die Welt des Kaffees weiter erobern will.

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Foto: Petra Bosse

Info

Die Gourmet-Rösterei „Landcafé“ importiert Kaffee aus weltweit renommierten Anbaugebieten, Südamerika, Afrika, Asien, Brasilien und Kolumbien. Zur optimalen Aromaentfaltung röstet das Café die Bohnen direkt vor Ort in kleinen Mengen.

Sommerfest Erle 2023 – Programm für kleine und Große Besucher

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Am Sonntag, den 13. August lädt traditionell die Kolpingsfamilie Erle, in Zusammenarbeit mit den Erler Gruppen und Vereinen sowie dem Sommermarkt-Team, zu einem Tag voller Spaß und Gemeinschaft auf dem Gelände der Silvesterschule ein.

Der Tag des 68. Sommerfestes in Erle beginnt mit einem stimmungsvollen Gottesdienst auf dem Schulhof, gestaltet unter musikalischer Mitwirkung der Erler Jäger. Anschließend, ab 11.30 Uhr, erwartet die Besucher ein buntes Programm, das für jeden Geschmack und jedes Alter etwas zu bieten hat.

Marktstände, Tombola, ein Ballonwettbewerb, eine Hüpfburg, ein Karussell sowie Spielstände sorgen für Erlebnisse und reichlich Spaß, auch für die jüngsten Besucher.

Für das leibliche wohl ist ebenfalls mit Reibeplätzchen, Bratwurst und Pommes, Salat- sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.

Ein Höhepunkt sind die Aufführungen der „Brejpottspöllers“. Um 15 Uhr darf sich das Publikum auf das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ freuen. Um 16 Uhr steht dann das Stück „Der Hase und der Igel“ auf dem Programm.

Zum Sommerfest 2023 sind alle herzlich eingeladen, dabei zu sein! Der Reinerlös wird sozialen Projekten zugeführt.

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