Richtfest – In einem rasanten Tempo konnte die neue Kita des Kreissportbundes Borken (KSB) im Raesfelder Neubaugebiet Stockbreede soweit fertiggestellt werden.

Am Freitag konnte zwei Monaten nach dem Spatenstich das Richtfest gefeiert werden. Nach der „Villa Kunterbunt“ entsteht die zweite Kita des KSB in der Gemeinde.

Richtfest-Kita-Raesfeld-Stockbreede-Kreissportbund

Gut acht Wochen nach dem Spatenstich haben am Freitag rund 60 Gäste das Richtfest für den Neubau der Kita an der Stockbreede 13 gefeiert. Eingeladen hatte der Kreissportbund Nachbarn, zukünftige Mitarbeiterinnen, Handwerker und die politischen Vertreter der Gemeinde.

Kaum hatte die Gemeindeverwaltung im Spätherbst 2020 die Nachricht des Kreises erhalten, dass sie binnen kurzer Zeit laut Kindergartenbedarfsplan einen neuen Kindergarten aus dem „Hut zaubern“ müsse, gehört der anfängliche Schock nun der Vergangenheit an. Im Sauseschritt ist das neue Projekt binnen weniger Monate regelrecht aus „dem Acker gestampft“ worden.

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Nagel versenkt: Stefanie Naaz, Georg Hebing, Geschäftsführer des Kreissportbundes und Architekten Jörg Biermann(l.). Foto: Petra Bosse

Mit Unterstützung vom Zimmerer Hendrik Lensing, Georg Hebing, Geschäftsführer des Kreissportbundes, dem Architekten Jörg Biermann sowie der neuen Kita-Leiterin Stefanie Naaz (41J.), ist nun der letzten Sparren beim Richtfest des neuen Kindergartens befestigt worden.

Vier Gruppen

Viel Bewegung und gesunde Ernährung, großzügige und helle Räumlichkeiten sowie ein spielpädagogisch attraktives Außengelände soll der neue Kindergarten Stockbreede des Kreissportbundes haben. Er beinhaltet vier Gruppen für insgesamt 23 Ü3 sowie 24 U3 Kinder. Laut Plan soll die Kita im November bezugsfertig sein.

Ab 1. August gebe es bis dahin für die neuen 34 Kinder eine verlässliche Zwischenlösung in der sogenannten „Notunterkunft“. Gemeint ist damit der Jugendraum in der Doppelsporthalle Zum Michael, inclusive Wickelraum und Toilettenanlagen.

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Hochwertiger Innenausbau

Der Kostenrahmen von 1,6 Mio. Euro für die Kita Stockbreede auf einer Gesamtbaufläche in Erbpacht von 3,500 qm konnte trotz Coronakrise eingehalten werden. Die Größe des Hauses auf zwei Etagen in Holzständerbauweise aus unbehandeltem Lärchenholz, alleine beläuft sich auf 1.100 qm. Das Gebäude kann komplikationslos bei Bedarf um eine fünfte Gruppe laut Hebing erweitert werden. Was den Innenausbau anbelange, soll dieser ebenso hochwertig werden, wie in allen Kitas des Kreissportbundes.

 „Es liegt an unserer Erfahrung und an unserem gesamten Bauteam sowie den Handwerkern, dass es hier so gut und schnell geklappt hat. Wir haben auch hier mit unserer vertrauten Truppe, wie in den letzten drei Jahren, gebaut“, sagte nicht ohne Stolz Georg Hebing in seiner Begrüßungsrede. „Wir bekamen das Vertrauen der Gemeindeverwaltung, dass wir den Bau als Träger übernehmen. Und wie schon in Borken hat es sich auch hier gezeigt, dass wir das können“, fügte Hebing hinzu.

Georg Hebing, Geschäftsführer des Kreissportbundes, dem Architekten Jörg Biermann

Markus Grotendorst vom Kreisjugendamt lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Borken. In den letzten drei Jahren seien alle Objekte erfolgreich gewesen, so Grotendorst. „Das ist nicht nur ein wunderbarer Bau, sondern auch ein guter Ausgangspunkt für die Gemeinde Raesfeld. Auch was den Zuzug von Familien und den damit erhöhten Bedarf an Kita-Plätze anbelangt“, so Grotendorst. Er lobte das besondere Raumprogramm und die hervorragende Qualität. Grotendorst: „Hier können glückliche Kinderjahre geprägt werden“

Es hat wie am Scnürchen geklappt

Bürgermeister Martin Tesing dankte dem KSB, dem Architekten Jörg Biermann und der Firma Kampshoff aus Bocholt für die schnelle Umsetzung der Maßnahme.

Auch freute sich Tesing, dass, wie er sagte „alles wie am Schnürchen“ bis heute geklappt habe. Obwohl, auch darauf verwies der Bürgermeister, die Grundstücksfragen nicht immer leicht gewesen seien und es zahlreiche Verhandlungen gegeben habe.

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Zufriedene Gesichter über den bisher zeitlichen Verlauf des Neubaus bei den Fraktionsvorsitzenden sowie Vertretern Gemeindeverwaltung, Bauträger und zukünftige Mitarbeiterin: v. l.: Jörg Heselhaus (Gemeinde Raesfeld), Volker van Wasen (UWG), Elke Rybarczyk (SPD), Bernhard Böler (CDU), Henry Tünte (Die Grünen), Bürgermeister Martin Tesing, Georg Hebing (Geschäftsführer des Kreissportbunde), Stefanie Naaz (Kita-Leiterin), Markus Grotendorst (Kreisjugendamt Borken) und Christoph Stephan (FDP). Foto: Petra Bosse

Letztendlich jedoch zogen dannt auch am Ende die Politik, die Fraktionen sowie der Bauträger an einem Strang. „Wir sind uns schnell handelseinig geworden“, fügt Tesing hinzu. „Was hier in kürzester Zeit von zwei Monaten geschaffen wurde, auch vor dem Hintergrund des Baustoffmangels in Zeiten von Corona, bringt mich zum Erstaunen“, ergänzt Tesing. Er freut sich über den raschen Erfolg.

Die Leitung der Kita in der Stockbreede wird die 41-jährige Raesfelderin Stefanie Naaz haben. Aktuell ist sie noch in der Kita vom KSB „Turmschlösschen“ in Hovesath beschäftigt. „Als ich hörte, dass hier in Raesfeld eine neue Kita eröffnet wird, habe ich mich sofort beworben. Ich freue mich total“.

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