Test zum Fest: Corona-Schnelltests des Roten Kreuzes Mittwoch und Heiligabend fast im gesamten Kreis Borken
Kreis Borken (drk-press). „Test zum Fest“: Unter diesem Motto bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken kurzfristig Corona-Schnelltests an. Am Mittwoch, 23. Dezember, und an Heiligabend können Bürger*innen in fast allen Kommunen im Kreis Borken über erfahrene Rotkreuz-Einsatzkräfte einen Schnelltest machen lassen.
Corona-Schnelltests zum Fest des Roten Kreuzes im Kreis Borken: Seit vergangenem Donnerstag, 17. Dezember, besteht das Angebot bereits am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken. Jetzt weitet das Rote Kreuz die Testmöglichkeiten auf viele Orte im Kreis Borken aus. Im Internet sind alle mit Uhrzeiten aufgelistet. Auf dem Foto: Johann Wolter füllt den Meldebogen aus; im Hintergrund Carsten Dinkelborg und Judith Bremer. Foto: DRK / and
Die Ergebnisse liegen innerhalb 30 Minuten vor, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes. „Schaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht“, ruft das Rote Kreuz dazu auf, das Angebot zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Die jeweiligen Testzentren sind selbst Heiligabend geöffnet.
Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt.
Die ersten Tests in Borken am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 sind schon am ersten Tag sofort mit großer Resonanz angelaufen. Bis mittags nahmen bereits fast 50 Personen die Möglichkeit wahr, Gewissheit in Sachen Covid-19 zu erhalten.
Die Testzeiten variieren von Ort zu Ort. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.
Rund 60 Freiwillige testeten am Sonntag (20.12.2020) die Abläufe im fertiggestellten „Impfzentrum für den Kreis Borken“
Landrat Dr. Kai Zwicker und KVWL-Sprecher Dr. Amin Osman: „Alles hat funktioniert, zudem haben wir Erkenntnisse für punktuelle Nachschärfungen gewonnen“
Kreis Borken(pd). Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Amin Osman, Leiter der Bezirksstelle Borken der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), als Verantwortliche zeigten sich am Sonntagmittag gleichermaßen erleichtert wie zufrieden: „Bei unserem Stresstest mit rund 60 Freiwilligen im neuen ‚Impfzentrum für den Kreis Borken‘ auf dem Gelände des Interkommunalen Bauhofs an der Ortsgrenze Velen/Gescher hat alles funktioniert!“
Vor dem neuen Impfzentrum (v. l. n. r.): Landrat Dr. Kai Zwicker, Hanjo Groetschel (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Borken), Dr. Volker Schrage (2. Vorsitzender KVWL), Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Dr. Amin Osman (Leiter KVWL-Bezirksstelle) Foto: Kreis Borken
Startklar für Impfungen
Gleichzeitig habe das Organisationsteam des Zentrums noch Erkenntnisse für die Nachschärfungen von einzelnen Abläufen gewinnen können. „Wir sind damit startklar für die anstehenden Impfungen“, erklärte der Landrat im Beisein von Dr. Volker Schrage.
Der wiederum ist 2. Vorsitzender der KVWL, die gemeinsam mit dem Kreis Borken das Zentrum betreibt. „Die KVWL stellt die Ärzte und das medizinische Personal für die Zentren“ , erläuterte Dr. Schrage und verwies darauf, dass sich bereits landesweit mehr als 10.000 Personen für diese Aufgaben gemeldet hätten.
In einer ersten Phase sollen nach der Impfstrategie des Bundes zunächst mobile Impfteams insbesondere in den Alten- und Pflegeheimen tätig werden. Erst zu einem späteren Zeitpunkt werden dann im Zentrum selbst Impfungen durchgeführt. Daher sind derzeit auch noch keine Anmeldungen möglich.
Rund 60 Personen – darunter waren viele Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die sich dafür gemeldet hatten – wurden im Rahmen des rund zweieinhalbstündigen Testlaufs durch das am Mittwoch fertiggestellte Impfzentrum geschleust.
Durchlaufen mussten sie die Abschnitte:
Anfahrt und Parkplatzeinweisung
Zugangskontrolle und Registrierung mit Klärung Impfberechtigung, Termin und Infektionsanzeichen
Impfbereich mit Aufklärung und simulierter Impfung
Nachbeobachtungsbereich (ähnlich wie bei Blutspende-Terminen)
Stresstest für das Personal
Getestet wurden auch das Hygienekonzept und die Barrierefreiheit der Einrichtung. Die Übungsbeteiligten übernahmen verschiedene Rollen und Aufgaben, um das Szenario zu einem echten Stresstest für das Personal werden zu lassen. Beispielsweise gab es „Impflinge“ mit unterschiedlichen Handicaps und fehlenden Papieren oder Terminen.
Zufrieden zeigten sich auch Andreas Brinkhues vom Kreis Borken als organisatorischer Leiter des Impfzentrums und die beiden ärztlichen Leiter Jens Eisenack und Dr. Guido Euting. Landrat Dr. Zwicker dankte allen Beteiligten, vor allem den beim Aufbau und Betrieb des Impfzentrums tätigen Mitgliedern der Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD und THW. Auch die Feuerwehren und die Bundeswehr sind in die Aktivitäten eingebunden.
Zum „Impfzentrum für den Kreis Borken“:
Gemäß den Vorgaben des Landes sind die
• Kreise und kreisfreien Städte in NRW für die Organisation und Logistik der Impfzentren und
• die Kassenärztliche Vereinigung für das medizinische Personal (Ärzte und medizinisches Fachpersonal) und die erforderliche Software zuständig.
Das „Impfzentrums für den Kreis Borken“ ist innerhalb kürzester Zeit konzipiert und aufgebaut worden. Daran haben unter Leitung des Kreises Borken und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) viele Kräfte mitgewirkt:
• das Aufbau-Team der Kreisverwaltung • Vertreter der KVWL • Kräfte der Hilfsorganisationen
Standort des Zentrums
Standort des Zentrums ist der Interkommunale Bauhof des Kreises Borken und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher. Er liegt zentral im Kreisgebiet und ist verkehrsgünstig über die Autobahn A 31 und die Bundesstraße B 525 zu erreichen.
In Kürze werden im weiten Umraum aufgestellte Schilder auf das Impfzentrum hinweisen. Neben dem Bauhofgelände ist ein großer Parkplatz (für 300 Fahrzeuge) entstanden, so dass künftig ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen werden.
TaxiBus-Linien zur Anbindung an den ÖPNV sind vorgesehen.
Fünf „Impfstraßen“ plus eine „Reservestrecke“
Vorbereitet sind fünf „Impfstraßen“ plus eine „Reservestrecke“. Unter „Volllast“ – also bei einer vorgesehenen Öffnungszeit täglich von 8 bis 20 Uhr und bei entsprechend vorhandenen Impfstoffmengen – können dort täglich rund 1.500 Personen geimpft werden.
Durch bauliche und organisatorische Maßnahmen wird im Impfzentrum sichergestellt, dass die AHA+L-Regeln eingehalten werden. Grundlage dafür ist ein eigenes Hygienekonzept.
Der Betrieb des Impfzentrums wird in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgen. So steht der Impfstoff gegen das Coronavirus in der ersten Zeit nur in begrenzter Menge zur Verfügung.
Wer wird aktuell geimpft?
Deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun. Das Tätigwerden des Impfzentrums ist an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden. Danach sind besondere Personengruppen vorrangig zu impfen – durch mobile Impfteams insbesondere in Alten- und Pflegeheimen u. ä..
Vor diesem Hintergrund können sich derzeit auch noch nicht Privatpersonen für Impftermine im Impfzentrum anmelden.
Auf Grund der steigenden Infektionszahlen im Kreis Borken und besonders auch in Raesfeld verschärft die Pfarrgemeinde St. Martin die Regelungen bei den Gottesiensten an Heilig Abend und den Weihnachtsfeiertagen.
Damit will die Gemeinde auf die steigenden Infektionszahlen reagieren und der Krisenstab der Pfarrgemeinde schon jetzt die Maßnahmen ergreifen, die bei einer 7-TagesInszidens von über 200 vom Land NRW und vom Bistum Münster für solch einen Fall vorgesehen sind.
Das bedeutet im einzelen:
Jeder Gottesdienst dauert höchstens 45 Minuten, egal ob Innen- oder Außenbereich.
Die Platzzahl wird – ausgehend von der ohnehin schon reduzierten Platzzahl – noch einmal um 30% reduziert.
Im Außenbereich dürfen höchstens 250
Personen die Gottesdienste mitfeiern.
Die zwei Gottesdienst am 2. Weihnachtstag um 10.30 Uhr und 16.30 Uhr seien nach diesen neuen Regeln leider bereits „überbucht“.
Die hierfür angemeldeten Personen seien bereits vom Sekretariat angeschrieben worden und werden gebeten, sich zum Teil für einen anderen Gottesdienst zu entscheiden. In allen anderen Gottesdiensten sei noch Platz.
Anmeldungen dazu nimmt das Pfarrbüro bis Mittwoch Mittag entgegen. Auch Abmeldungen, falls sich jemand auf Grund der hohen Infektionszahlen entscheiden sollte, zuhause zu bleiben.
Die Pfarrbüro bietet um zeitnahme Infos per Email oder Telefon für weitere Planungen.
Auch in diesem Jahr werden am Heiligen Abend, 24.12., in den Gottesdiensten von 14 bis 18.30 Uhr, die Jesus-Krippenfiguren aus den häuslichen Krippen gesegnet. Dazu sei jeder herzlich eingeladen „Sein“ Christkind von zuhause mitzubringen.
Pfarrbüro Raesfeld Kolpingstr. 20 02865-7276 oder -609890 [email protected] Öffnungszeiten: Mo- Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr und Di. von 14.00 – 19.00 Uhr (auch für Friedhofsangelegenheiten) Büro Erle Schermbecker Str. 18 Öffnungszeiten: Tel.: 7084 Mo. 15.00 – 17.00 Uhr, Fr. 9.00 – 12.00 Uhr
Erneuter Wolfsriss in Dinslaken. Wölfin Gloria von Wesel oder ihr Bruder überspringt einen Zaun von 1,90 Meter Höhe
In einem schon fast nur für den Wolf geschaffenen Hochsicherheitstrakt, schafft es der Wolf, oder die Wölfin Gloria von Wesel dank ihrer enormen Sprungkraft erneut auf die Weide. Hier riss die Wölfin oder der Wolf ein hochträchtiges Kamerunschaf.
In der Nacht von Mittwoch, 16. auf den 17. Dezember hat es der Wolf erneut geschafft, über einen Weidezaun von insgesamt 1,90 Meter Höhe zu springen, um anschließend auf der Weide in Dinslaken ein hochträchtiges Kamerunschaf zu reißen.
Aufgerissene Bauchdecke
Getötet wurde das Schaf durch einen Kehlbiss. Der Besitzer Rolf Günzel fand das Tier am Donnerstagvormittag tot auf der Weide in Dinslaken auf der Buschstraße mit aufgerissener Bauchdecke vor.
Unter erneut stellt sich für den Schafhalter und für die Mitglieder des Gahlener Bürgerforum Wolf die Frage: Wie hat es der Wolf/die Wölfin geschafft, über diesen wolfssicheren Zaun zu kommen?
LANUV war vor Ort und nahm Proben. Um welchen Wolf oder Wölfin es sich handelt, werden die Auswertungen zeigen.
Enorme Sprungkraft
Laut Protokoll von Eckhard Vornbrock vom Bürgerforum Gahlen Wolf seien sechs sichtbare Spuren von versuchter Untergrabung des Zaunes zu sehen. Wie bereits in mehreren Fällen die Wölfin Gloria bewiesen hat, schaffte sie es, auch diese Zaunhöhe zu überspringen. Dies beweist erneut die enorme Sprungkraft der Schermbecker Wölfin/Wölfe.
Bereits am 27. September 2018 gab es hier bei dem Schäfer Günzel den ersten Wolfsriss. Um weitere Risse zu vermeiden, rüstete Günzel auf. Er erhöhte den Schutz seiner Tiere vor Wolfsangriffen, indem er den Maschendrahtzaun durch zwei stromführende Elektrolitzen auf insgesamt 1,90 Meter erhöht hat.
Darüber hinaus wurde der Maschendrahtzaun mit einem umlaufenden Betonfundament abgesichert. Ein weiterer Spanndraht auf 1,45 Meter kommt noch hinzu, sowie zusätzlich zwei stromführende Drahtlitzen in 1,60 Meter.
Raesfeld (ots). Am gestrigen späten Abend ( 17.12 ) rückte die Feuerwehr Raesfeld um 23:46 Uhr mit dem Einsatzstichwort: verdächtiger Rauch zur Volksbank Raesfeld aus.
Bei der Ankunft und der Erkundung stellten die Kameraden eine Verrauchung im Bereich des Schaltervorraumes fest.
Ein Mitarbeiter der Volksbank Raesfeld verschaffte der Feuerwehr Zugang zum Gebäude. Hier ging ein Trupp des HLF20 unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Nach intensiver Erkundung im Gebäude stellte der Trupp kein Feuer festgestellt bzw. maß er auch keine Gefahrenstoffe. Die Feuerwehrkameraden belüfteten das Gebäude um es rauchfrei zu bekommen und rückten nach gut einer Stunde wieder ein.
Die Polizei übernahm im Anschluss die Ermittlungen zur Ursache der Verrauchung.
Neuer Kinderkarten mit vier Gruppen soll im Wohnbaugebiet Stockbreede entstehen
Erhöhte Geburtenrate in Raesfeld stellt die Gemeindeverwaltung vor neuen Problemen. Eine neue Kita mit vier Gruppen muss binnen kurzer Zeit geschaffen werden, sagt der Kindergartenbedarfsplan des Kreises Borken
Einfach mal so auf die Schnelle, für die Raesfelder Verwaltung schon fast wie aus heiterem Himmel, legte der Kindergartenbedarfsplan des Kreises Borken fest, dass für die kommenden Jahre die Gemeinde, besonders im Ortsteil Raesfeld einen hohen Bedarf an Betreuungsplätzen hat. „Die Nachricht schlug bereits im Fachausschuss schon wie eine Bombe ein“, so Tesing.
Die Rede hier ist von locker mal weiteren vier Gruppen (23 Ü3 Plätze sowie 24 U3-Plätze), welche die Verwaltung planen und die in kurzer Zeit aus dem Boden, oder besser gesagt aus dem Acker gestampft werden müssen.
Das sorgte am Montag im Gemeinderat für reichlich Unmut und Kritik der einzelnen Fraktionen an das Vorgehen des Jugendamtes des Kreises Borken.
Bestehende Kitas reichen nicht aus
Raesfeld war schon einmal vor Jahren die kinderreichste Gemeinde im Kreis. Und so, wie es das Kreisjugendamt Borken mit Blick auf die nächsten Jahre sieht, bestehe erneut großer Bedarf an einer Kindertagesstätte, welcher nicht durch Erweiterung und Überhangplätze in den bestehenden Einrichtungen gedeckt werden könne.
Somit sei laut Kreisjugendamt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in Raesfeld kurzfristig erforderlich. Fakt sei auch laut Bürgermeister, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt feststehe, dass die benötigten Kindergartenplätze zum 1. August 2021 nicht zur Verfügung gestellt werden können. Um die fehlenden Plätze aber schnellstmöglich dauerhaft errichten zu können, regte die Verwaltung an, auf dem Acker an der Stockbreede an, Baurecht auf der vorgesehenen Fläche für eine neue Kindertagesstätte zu schaffen.
Das Wohngebiet Stockbreede sei dafür geeignet, betonte Martin Tesing. Der Grund: In den politischen Diskussionen der vergangenen Jahre sei wiederholt angeregt worden, im Bereich des Wohnbaugebietes Stockbreede Flächen für eine Kita vorzusehen.
Hierbei handele es sich laut Planung um eine zurzeit noch landwirtschaftliche genutzte Fläche, die direkt an der Stockbreede angrenzt.
Tesing bemängelt besonders die Kurzfristigkeit, mit der das Kreisjugendamt damit um die „Ecke“ kam. Das sei laut Tesing ein mächtiges Ärgernis. Volker van Wasen (UWG) verwies darauf, dass vielleicht damals schon, bei der Planung der Stockbreede die Verwaltung sich hätte einen Teil der Fläche für eine Kita zulegen sollen. „Vor zwei Jahren war es noch nicht absehbar gewesen, dass wir hier in Raesfeld, besonders nach der letzten Erweiterung vom Purzelbaum, vier weitere Gruppen planen müssen. Das sahen wir noch als unrealistisch an“, so Tesing.
Auch Johannes Lüft (UWG) beklagte die kurze Vorlaufzeit, welche vom Kreis vorgegeben wurde zum Bau einer neuen Kita-mit vier Gruppen. „Die Kurzfristigkeit ist für uns ein großes Ärgernis“ so Tesing.
Karl-Heinz Tünte (CDU) monierte den Bau einer Kita in ein Wohngebiet wie in der Stockbreede als ein grundsätzliches Problem. Seiner Meinung nach gehören diese nicht in ein reines Wohngebiet. Am Rande des Wohngebietes sei dies ein vernünftiger Kompromiss. Karl-Heinz-Tünte bemängelt jedoch harsch die Vorgehensweise des Kreisjugendamtes. „Was mir mal wichtig erscheint, ist, dass wir mal dem Kreis Borken die gelbe oder rote Karte zeigen müssen, dass man es mit uns in Raesfeld nicht so weitermachen kann“.
Mit einer Gegenstimme der FDP einigte sich der Rat darauf, dass die geplante Fläche an der Stockbreede ins Baurecht für eine neue Kindertagesstätte aufgenommen wird. Alles Weitere, wer beispielsweise Träger der neuen Kita werden soll, werden in den nächsten Ausschüssen besprochen.
Adventsweg in der St. Martin-Kirche lädt zur Besinnung und Nachdenklichkeit in einer schwierigen Zeit ein
Unterwegs nach Weihnachten in schwierigen Zeiten. Unter diesem Titel haben die Besucher in der St. Martin-Kirche seit Samstag die Möglichkeit, einen Adventsweg im Kirchenschiff mit insgesamt sieben einzelnen Stationen zu gehen und sich dabei auf Weihnachten einzustimmen.
Brennender Dornbusch
RAESFELD.Die Stationen wie „die Sterndeuter“, „Rose am brennenden Dornbusch“ bis hin zu „Jakobs Traum“ sind alle durch einen unsichtbaren roten Faden miteinander verknüpft. Eine leise, spirituelle und nachdenkliche Welt, mit Bildern und Geschichten erschließt sich dabei den Besuchern. Jede Station verbirgt eine persönliche Weihnachtsbotschaft.
Schwester Daniela-Marie und Agnes Beckmann
Mit einer kleinen Andacht wurde der Adventsweg gemeinsam mit Agnes Beckmann, die gemeinsam mit einem Team von sechs Frauen diesen Adventsweg ins Leben rief, sowie mit den Schwestern Daniela-Maria und Schwester Maria eröffnet. Agnes Beckmann folgte einen Aufruf der Kirchengemeinde, sich aktiv einzubringen, da vieles jetzt durch Corona nicht möglich sei, sagt sie.
Eine besinnliche Andacht mit vorgetragenen Geschichten zu den einzelnen Stationen, Gebete sowie Flöten- und Gitarrenmusik mit weihnachtlichen Lieder untermalten die Andacht.
Die Sterndeuter
Gestartet wird der Adventsweg im hinter Teil der Kirche: „Am Anfang war das Staunen“. Dazu heißt es in der Erklärung, dass die Lebenswege der Menschen, die in der Bibel nachgelesen werden können, mit einer Zusage beginnen, dass das Leben nicht in Chaos und Abgrund enden, sondern gelingen wird.
Nach den Sternen greifen …
Im Angebot dazu können hier die Besucher nach den Sternen greifen und diesem mit einer biblischen Verheißung mit nach Hause nehmen. „Eine wirklich sehr tolle Sache und die musikalische Begleitung war das A und O“, sagte eine Besucherin. Maria Kemper-Herbers von der KAB Borken war ebenfalls sehr angetan. „Ich fand es sehr schön und einfühlsam mit sehr ansprechenden Texten“.
Der Adventsweg ist bis Weihnachten, außerhalb der Gottesdienste, zugänglich.
Der Sportredakteur Ulrich Hahn ist tot. Viel zu früh starb Uli im Alter von 71 Jahren am 13. Dezember 2020 nach kurzer, schwerer Krankheit.
Ich bin dann mal weg. Tschüss!
Uli Hahn war der Foto- und Sportjournalist der Region. Er verlieh unter anderem auch dem Erler und Raesfelder Sport durch seine Reportagen als Sport Redakteur der Borkener Zeitung „weltweite“ Anerkennung.
Besonders der Fußball in seinem Dorf lag ihm am Herzen. Angefangen von der Pampers-Liga bis zur höchsten Raesfelder und Erler Fußballklasse, verfolgte Uli die Spiele in seiner aktiven Zeit. Aber nicht nur als Reporter, sondern auch privat, als fachkundiger Zuschauer oder Vater war er auf den Sportplätzen und am Spielfeldrand an seinem Wohnort immer ein gern gesehener Gast.
Uli sagte immer seine Meinung. Er machte aus seiner Ehrlichkeit keinen Hehl, unverstellt und geradeaus.
Und plötzlich war er weg. Unerwartet und viel zu schnell, so hat sich Uli Hahn meiner Meinung nach einfach mal aus dem „Staub“ gemacht. Uli eben, so wie ich ihn kannte. „So, für heute genug Party gemacht. Ich bin müde, habe keine Lust mehr … und Tschüss. Bis die Tage“.
Uli, du wirst mir und alle die dich kannten, sehr fehlen.
Geplante Gottesdienste in Raesfeld und Erle für Heiligabend und den ersten Weihnachtstag abgesagt
Raesfeld (pd). Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken unter Leitung von Superintendent Joachim Anicker sind am gestrigen Mittwoch in einer Sondersitzung übereingekommen, sich den deutlichen Empfehlungen der Landeskirche anzuschließen.
Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat dringend empfohlen, auf sämtliche Versammlungen und Begegnungen in Kirchen und Gemeindehäusern ab dem 4. Advent zunächst bis zum 10. Januar zu verzichten. Das betrifft nun auch alle evangelischen Weihnachtsgottesdienste.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns schweren Herzens entschlossen, auch die in Raesfeld und Erle geplanten Gottesdienste für Heiligabend und den ersten Weihnachtstag abzusagen.
Alle Personen, die sich bereits angemeldet hatten, werden telefonisch informiert.
„Das Weihnachtsfest fällt nicht aus, nur weil wir es in diesem Jahr nicht wie gewohnt in den Kirchen feiern können“, ist sich Superintendent Anicker sicher. „Es ist sogar möglich, dass in diesem Jahr die Botschaft von Weihnachten uns in besonderer Weise berührt, weil uns die Verletzlichkeit unseres Lebens sehr deutlich vor Augen geführt wird.“
Konkrete Angebote vor Ort sind auf der Homepage aller Kirchengemeinden im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken abrufbar.
Nach Beendigung der Umbauarbeiten am Kirchplatz in Erle wird dieser am Samstag den 19.12.2020 freigegeben.
Zugang zur Kirche erfolgt nach wie vor durch den bisherigen Seiteneingang.
Die Türen im Hauptportal und die Seitentür zu Arno Brömmel werden als Ausgänge benutzt. Hierbei ist der Ausgang durch das Hauptportal auch barrierefrei hergestellt.
Service der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Kreis Borken. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten wird es in den Wartezimmern der niedergelassenen Ärzte spürbar voller. Neben der flächendeckenden Versorgung von Infekt-Patienten an Werktagen werden daher nun ausgewählte Arztpraxen an Samstagen zusätzliche Infekt-Sprechstunden anbieten.
In der Zeit von 9 bis 13 Uhr können sich dort Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen.
Dieser Service der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird nach Bedarf und lokalem Infektionsgeschehen angepasst. Das heißt, nicht überall und an jedem Samstag bieten Praxen die Infekt-Sprechstunden an.
Bitte rufen Sie in jedem Fall vorher in der jeweiligen Praxis an, um sich anzumelden! Standorte und Öffnungszeiten der aktuell teilnehmenden Praxen finden Sie hier: https://www.kvwl.de/patient/corona/
Am Samstag (19.12.2020) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr übernehmen diese Sprechstunde im Kreis Borken:
Gemeinschaftspraxis Dres. med. Amin und Janina Osman, Ahauser Str. 117, 46325 Borken, 02861/9032536
Praxis Dr. med. Khalil Malyar, Kreuzstr. 10, 48683 Ahaus, 02561/1015
Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten aber bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Das ‚Impfzentrum für den Kreis Borken‘ ist startklar!“ Tägliche Impfungen bis zu 1500 Menschen können hier stattfinden
Erprobung der Abläufe am Wochenende mit vielen Freiwilligen. Anmeldungen für Impftermine sind derzeit nicht möglich
Kreis Borken. Das zentrale „Impfzentrum für den Kreis Borken“ im Interkommunalen Bauhof des Kreises und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher nahe der Bundesstraße B 525 ist seit gestern (15.12.2020) einsatzbereit.
Die Räume des Impfzentrums in Gescher/Velen sind mittlerweile fertiggestellt. Foto: Kreis Borken
Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Er lobt den schnellen Aufbau der Einrichtung, der in den kommenden Wochen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Westmünsterland ganz besondere Bedeutung zukommen wird: „Ich danke allen, die dafür Sorge getragen haben – dem Aufbau-Team der Kreisverwaltung, den Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die medizinischen Aufgaben des Zentrums verantwortlicht zeichnet, sowie den ehrenamtlichen Kräften der beteiligten Hilfsorganisationen.“
Dr. Zwicker zeigt sich zuversichtlich, dass mit dem Start der Impfungen ein Wendepunkt in der Corona-Krise eintritt: „Damit besteht dann die berechtigte Hoffnung, dass wir die Pandemie alsbald eindämmen und wieder in einen möglichst normalen Alltag zurückkehren zu können.“ Mit dem angekündigten Impfstoff werde man endlich in die Lage versetzt, agieren zu können. Bislang habe man in der Corona-Pandemie überwiegend reagieren müssen, betont der Landrat.
Sehr wichtig ist Dr. Zwicker folgender Hinweis: Das Tätigwerden des Impfzentrums sei an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden. Danach sind besondere Personengruppen (siehe unten) vorrangig zu impfen – insbesondere durch mobile Impfteams. Vor diesem Hintergrund können sich derzeit auch noch nicht Privatpersonen für Impftermine im Impfzentrum anmelden.
Fünf Impfstraßen plus eine „Reservestrecke“
In der Kürze der vorgegebenen Zeit das Impfzentrum einzurichten und das dafür notwendige Personal zu gewinnen, sei eine große Herausforderung gewesen, erklärt der Landrat weiter. Erfreulicherweise hätten alle Mitwirkenden dabei Hand in Hand gearbeitet. Vorbereitet sind fünf „Impfstraßen“ plus eine „Reservestrecke“.
Unter „Volllast“ – also bei einer vorgesehenen Öffnungszeit täglich von 8 bis 20 Uhr und bei entsprechend vorhandenen Impfstoffmengen – können dort täglich rund 1.500 Personen geimpft werden.
Gemäß den Vorgaben des Landes sind die
• Kreise und kreisfreien Städte in NRW für die Organisation und Logistik der Impfzentren und
• die Kassenärztliche Vereinigung für das medizinische Personal (Ärzte und medizinisches Fachpersonal) und die erforderliche Software zuständig.
Die organisatorische Leitung des Impfzentrums wird von Andreas Brinkhues vom Kreis Borken, die medizinische Leitung von den beiden Ärzten Jens Eisenack und Dr. Guido Euting übernommen. Die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD und THW sowie die Feuerwehren und die Bundeswehr sind auf verschiedenste Weise in die Aktivitäten des Impfzentrums eingebunden.
Am Wochenende wird es nun einen Probedurchgang mit vielen Freiwilligen geben, um die Abläufe zu testen. „Danach kann es aus unserer Sicht losgehen“, unterstreicht Dr. Zwicker.
Informationen zum Impfzentrums für den Kreis Borken:
Standort des „Impfzentrums für den Kreis Borken“ ist der Interkommunale Bauhof des Kreises Borken und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher. Er liegt zentral im Kreisgebiet und ist verkehrsgünstig über die Autobahn A 31 und die Bundesstraße B 525 zu erreichen. In Kürze werden im weiten Umraum aufgestellte Schilder auf das Impfzentrum hinweisen.
Neben dem Bauhofgelände ist ein großer Parkplatz entstanden, so dass künftig ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen werden.
Der Betrieb des Impfzentrums wird nach derzeitigem Stand in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgen. „Der Impfstoff gegen das Coronavirus wird uns in der ersten Zeit nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen, deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun“, erläutert Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Impfung zunächst vorrangig für:
Bewohner/innen von Senioren- und Altenpflegeheimen, •
Personen im Alter von 80 Jahren und älter,
Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten)
Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z. B. in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin), Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege und andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern
Diese Personengruppen müssen laut STIKO besonders geschützt werden, weil sie ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben bzw. einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Dr. Spelmeyer hofft, dass in absehbarer Zeit Impfstoffe zur Verfügung stehen, die einfacher zu handhaben sind und das Impfen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für alle Impfwilligen ermöglichen.
Corona-Schnelltests ab Donnerstag beim Roten Kreuz in Borken möglich: Ergebnisse innerhalb 30 Minuten
Das Rote Kreuz im Kreis Borken wird ab Donnerstag, 17. Dezember, Corona-Schnelltests in Borken anbieten.
Borken (drk-press). So könnten sich Bürger schnell Sicherheit verschaffen, ob sie corona-infiziert sind oder nicht, wie es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes heißt. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Innerhalb von 30 Minuten liegt das Testergebnis vor.“
DRK-Schnelltests: Ab Donnerstag, 17. Dezember, sind in Borken am Rotkreuz-Zentrum auf dem Parkplatz an der Röntgenstraße 6 möglich.
Getestet wird aus einem Zelt auf dem Parkplatz am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken.
Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird in dem Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. In der Zeit sollte die jeweilige Person in ihrem Auto auf das Resultat warten.
Testzeiten
Testzeiten sind ab sofort montags bis freitags, jeweils 9 bis 16 Uhr. Zwischen Heiligabend, 24. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 3. Januar, wird voraussichtlich nicht getestet.
Die Tests kosten pro Person 40 Euro. Termine können unter Telefon 01761 8029633 vereinbart werden, berichtete das Rote Kreuz im Kreis Borken am Mittwoch.
Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen
Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.
Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser des Heimatreports einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.
Würfelspaß im Weltall – Space Taxi / Spiel für Familien
Drei – zwei – eins – und ab geht es mit dem „Space Taxi“. Die drei bis fünf Spieler ab acht Jahren fliegen bei diesem lustigen Würfelspiel Aliens der unterschiedlichen Spezies mit dem Flugtaxi ins Weltall. Vorausgesetzt: Sie haben genügend Treibstoff im Tank. Überlaufen darf dieser allerdings auch nicht, sonst droht ebenfalls ein Fehlstart.
Und nicht nur Aliens können mit dem „Space Taxi“ befördert werden. Auch wertvolle Kristalle lassen sich schmuggeln, wenn man geschickt und einem das Würfelglück hold ist.
Zehn Würfel hat jeder Spieler pro Runde zur Verfügung. Bis zu fünf Mal darf er sie werfen und platzieren. Allerdings bestimmen fünf Zahlenplättchen mit den Ziffern 0 bis 5, wie viele Würfel für den Flug ins Weltall jeweils eingesetzt werden dürfen. Jedes Zahlenplättchen darf pro Rund lediglich einmal genutzt werden. Würfelglück allein reicht bei diesem Spiel von Christoph Behre also nicht aus, um am Ende die meisten Punkte auf dem Konto verbuchen zu können. Ein wenig Taktik ist auch erforderlich.
„Space Taxi“, Würfelspiel für drei bis fünf Spieler ab acht Jahren, eine Partie etwa 25 Minuten, Piatnik-Spiele, Preis ab etwa 10,20 Euro.
Wer schafft es die meisten Aliens einer Spezies mit dem „Space Taxi“ ins All zu befördern?
Insgesamt 10,85 Mio. € hat die Gemeinde Raesfeld im Sparstrumpf – Bürgermeister Martin Tesing stellte am Montag seinen Entwurf im Rat für den Haushalt der Gemeinde Raesfeld für das kommende Jahr vor.
Der Haushalt 2020/2021 ist und werde eben das Jahr sein, in dem die Menschheit vom COVID-19-Virus heimgesucht wurde und werdeund die Haushaltsplanung ist von vielen Unsicherheiten geprägt. Dennoch: Die Gemeinde Raesfeld bleibt trotz Pandemie auch in 2021 schuldenfrei! Der Haushalt der Gemeinde werde mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung in den nächsten Jahren großen Belastungen ausgesetzt sein.
Hausplan 2021 im Überblick
Geplante Investionen der Gemeinde 8,9 Mio. Euro
Die gemeindlichen Steuersätze, also Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer sollen im kommenden Jahr nicht angehoben werden
Die Gebühren für die Bereiche Straßenreinigung, Abfall und Schmutzwasser sollen konstant gehalten werden.
Angehoben im nächsten Jahr werden die Gebühren für die Regenwasserbeseitigung im nächsten Jahr um 5 Cent/m² auf 40 Cent/m²
die Gewässerunterhaltungsgebühr aufgrund von Kostensteigerungen moderat erhöhen.
Die Haushaltsplanung ist von vielen Unsicherheiten geprägt
Die Gemeinde Raesfeld bleibt trotz Pandemie auch in 2021 schuldenfrei!
Der Haushalt wird mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung in den nächsten Jahren großen Belastungen ausgesetzt sein.
Gemeinde Raesfeld bleibt weiter schuldenfrei
„Ich denke, dass Sie sich alle, als Sie sich zu Kandidatur für ein Ratsmandat entschieden haben, den Einstieg in Ihre Wahlperiode ein wenig anders vorgestellt haben. Sicher nicht mit Mundschutz und in der Atmosphäre einer Schulaula“, sagte einleitend Bürgermeister Martin Tesing bei der Einbringung des Haushalts 21.
Es sei eben das Jahr, in dem die Menschheit vom COVID-19-Virus heimgesucht wurde und wird. „Kein einfaches Jahr. Das gilt auch für die Haushaltswirtschaft der Gemeinde Raesfeld. Aber ich denke, dass wir alle das Beste aus der gegenwärtigen Situation für unsere Gemeinde Raesfeld machen sollten!“
Vor dem Hintergrund vieler Unsicherheiten sei mit diesen Haushaltsplanentwurf versucht worden, wie eigentlich immer in Raesfeld, einen nach den „Grundsätzen des vorsichtigen Kaufmanns“ erstellten Haushalt für das Jahr 2021 aufzustellen, erläuterte Tesing die anschließenden aufgestellten Zahlen. Allerdings betonte der Bürgermeister auch, dass im Ergebnis die Gemeindeverwahltung mit diesem Haushalt, noch „auf Sicht“ fahre. .
Negativer Jahresabschluss
Zusammengefasst bedeutet dies, dass Tesing im kommenden Jahr bei den erwarteten Gesamtaufwendungen in Höhe von 22.728.000 € und Erträgen in Höhe von insgesamt 21.469.200 € erneut mit einem negativen Jahresabschluss in Höhe von 573.000 € rechnet. Allerdings habe sich Tesing im vergangenen Jahr erstmalig seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements im Jahre 2009 noch ein positives Jahresabschlussergebnis und einen Überschuss von 88.700 € vorstellen können.
NKF-Corona-Isolierungstabelle
Allerdings sei dieser negative Abschluss noch geschönt. Warum? Dazu Martin Tesing: „Nach diesem Gesetz müssen die Gemeinden jetzt die durch die Corona Pandemie prognostizierte Haushaltsbelastung als außerordentlichen Ertrag in den Ergebnisplan aufzunehmen und im Ergebnis aus dem Haushalt aussondern. Diese sogenannte NKF-Corona-Isolierungstabelle, wie sie sich nennt, ist separat im Haushalt auszuweisen und soll, so die Vorstellungen des Landesgesetzgebers, durch entsprechende Aufwendungen, in sage und schreibe 50 Jahren ausgeglichen werden“.
Nachfolgegeneration
Tesing sei nun einmal gespannt, ob unsere Kindes-Kinder dann noch wissen, wofür sie dann die letzte Corona-Rate zahlen müssen. „In meinen Augen ist dies ein Musterbeispiel dafür, wie wir heute auf Kosten unserer Nachfolgegeneration leben. Ich denke, dass wir in dieser Frage für die Zukunft im Sinne des „Raesfelder Modells“ eine Lösung finden, um diese, wie ich meine, Unzumutbarkeit für unsere Nachfolgegenerationen zu verhindern“ ergänzt Tesing.
Zunächst bedeute die Umsetzung dieser gesetzlichen Verpflichtung, dass zunächst die durch die Corona Pandemie bedingten Belastungen wie beispielsweise Mindereinnahmen bei der Gewerbe- oder Einkommenssteuer mit insgesamt 685.800 € in dieser sogenannten NKF-Corona-Isolierungstabelle separat ausgewiesen werden.
Sie wirken im Ergebnis genau um diese Summe ergebnisverbessernd. Denn ansonsten müsste laut Bürgermeister tatsächlich ein Defizit in Höhe von 1.258.800 € statt den jetzt geplanten 573.000 € ausgewiesen werden.
Höchste Ausgleichsrücklage der Gemeinde
Mit Blick jedoch auf die Ausgleichsrücklage der Gemeinde kannte die in den letzten 10 Jahren tendenziell zum Glück nur einen Weg: den nach oben. Der Grund: In den letzten 10 Jahren habe die Gemeindeverwaltung in sehr guten wirtschaftlichen Entwicklungen die Zeit genutzt, um diesen Rücklagenbestand aufzubauen. Der Bestand gegenüber 2010 konnte über 260 % gesteigert werden.
„Wir können in den nächsten Jahren auf eine Ausgleichsrücklage in Höhe von insgesamt 10.85Mio. € zurückgreifen – das ist gleichzeitig der höchste Ausgleichsrücklagenbestand den die Gemeinde Raesfeld jemals hatte“. Allerding machte Tesing keinen Hehl daraus, dass dieses Geld in den nächsten Jahren dringend gebraucht werde. Weniger erfreulich sei dagegen die Entwicklung der Einnahmen aus den Schlüsselzuweisungen des Landes. Diese belaufe sich bereits im 3. Jahr auf Null. Auch mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung sei auch in den nächsten Jahren nichts mehr zu erwarten. Weitere Sorgen bereiten dem Bürgermeister auch die Entwicklung der Jugendamtsumlage. Die Gemeinde soll im kommenden Jahr hierfür insgesamt über 3,6 Millionen € an den Kreis Borken überweisen.
Damit sei die Jugendamtsumlage erstmals höher als die Kreisumlage, welche die Gemeinde im kommenden Jahr mit 3,4 Millionen € veranschlagt habe.
Martin Tesing bilanziert: „Zusammen machen die Aufwendungen für die Kreis- und Jugendamtsumlage mit 7,01 Mio. € damit fast 1/3 der Gesamtaufwendungen unseres Haushalts aus“.
Sinkende Einkommensteuer
Jedoch steigende Arbeitslosenzahlen, sinkende Einkommen aufgrund von Kurzarbeit führen zu einer Reduzierung der Einkommensteuer. Im Vergleich zum Haushaltsansatz 2020 rechnen die Verwaltung in diesem Jahr mit Mindererträgen in Höhe von rd. 200.000 Euro. Im Vergleich zu den Planzahlen für 2021 werden die erwarteten Einkommensteueranteile um 330.000 Euro sinken.
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Borken (pd). Die Stadt Borken bietet den BORKEN-GUTSCHEIN in Form von fertigen Motivgutscheinen im Wert von 5, 10, 15, 25, 50 und 100 EUR ohne städtischen Zuschuss an. Alternativ kann man sich auch einen in der Höhe und vom Motiv her individuellen Geschenkgutschein erstellen.
Der BORKEN-GUTSCHEIN als ideales Weihnachts- und Neujahresgeschenk! Foto: Stadt Borken
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Wer dies nicht kann oder möchte, kann sich den Gutschein an der dafür eingerichteten Gutschein-Hotline reservieren und dann bei einem individuellen Termin unter Beachtung der aktuellen Regelungen im Rahmen der Corona-Pandemie abholen. Hierzu ist eine Hotline unter der Tel.-Nr.: 02861/939 452 geschaltet. Die Gutschein-Hotline ist wie folgt besetzt:
– Mittwoch, den 16.12. bis Samstag, den 19.12., jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, – Montag, den 21.12. bis Mittwoch, den 23.12, jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr. – Vom 24.12 2020 bis einschl. 04.01.2021 ist die Tourist-Info geschlossen. Auch die Hotline ist dann nicht besetzt.
Hinweise: – Aufgrund von vermehrten Anfragen kann es zu Wartezeiten bei der Hotline kommen. – Bei Abholung wird eine kontaktlose Bezahlmethode mit Kartenzahlung bevorzugt. – Ohne Termin kann aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie kein Gutschein gekauft werden.
Der BORKEN-GUTSCHEIN kann mittlerweile in ca. 100 lokalen Akzeptanzstellen eingelöst werden, auch in Teilbeträgen. Eine Liste der Akzeptanzstellen kann auf www.borkener-gutschein.de eingesehen und auch als PDF-Dokument herunterladen werden.
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Die glücklichen Gewinner der 5. bis 11. Adventskiste in der zweiten Woche der Verlosung von Land schafft Verbindung
Gedicht über den LsV „Land schafft Verbindung“ heißt in Raesfeld ein junger Verein, denn die Landwirte Raesfeld, Erle & Homer fanden so Einiges gemein. Kurz gesagt heißt es „LsV“ und wir erklären hier jetzt mal genau. Von der Basis der Landwirte wurde Dieser gegründet, denn die Berufsvertretung nicht zufriedenstellend verkündet. Bauernproteste mit Treckerkorsos meistens ganz lang, ziehen seit einem Jahr in ganz Deutschland und den Nachbarländern voran. „Deutschland blüht auf“ eine Aktion für Bienen & Co, mehr Lebensraum und Futterquellen macht die Insekten froh. Die Landwirte legen seit Jahren Blühstreifen an, dieser ist nicht nur schön, er zieht auch die Bienen an. Die Verbraucher werden vor Lebensmittelläden aufgeklärt, damit ein jeder so Einiges über die Landwirtschaft erfährt. Verteilt werden Blühmischungen in allen Farben, damit kann jeder einen Bienenanziehungspunkt haben. Die Kindergärten wurden aufgeklärt über die landwirtschaftliche Sicht, denn verbessern kann man nur, wenn auch der Kleinste drüber spricht. Als nächstes sollte es in die Grundschulen gehen von Raesfeld, Marbeck und Erle, doch da kam leider Corona in die Quere. Wenn Corona es zulässt wird der LsV versuchen, die Grundschulen in Raesfeld, Marbeck und Erle zu besuchen. In Münster wurde eingerichtet eine Mahnwache, um aufmerksam zu machen auf die prekäre Sache. Mit den Bauern zu reden könnte etwas bringen, statt unsinnige Gesetze zu erzwingen. Die letzte Aktion brachte Licht ins Dunkeln, Infos dazu hörte man vorher nur munkeln. Es gab ein Staunen und nichts zu meckern, bei der Lichterkorsofahrt mit den weihnachtlich geschmückten Treckern. Sie zogen durch Raesfeld und auch durch ganz Deutschland, viele Lichter leuchteten mit beeindruckendem Aufwand. Die Zuschauer waren begeistert, die Kinderaugen lachten, ein Dank dafür, dass die Bauern dies machten. Wegen Corona gibt es leider keine Weihnachtsmärkte in diesem Jahr, doch so eine Lichterfahrt bringt allen die Weihnachtsstimmung ganz nah. Und dann gibt es noch diese tolle Adventskiste, mir regionalen Produkten, eine ganz lange Liste. Die für ein schönes Gedicht ein jeder gewinnen kann, egal ob Mädchen, Junge, Frau oder Mann. Leckeres und Schönes ist für jeden darin, drum schickt einfach eine Email mit einem Gedicht hin.
Zwei leichtverletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro war die Bilanz nach dem Verkehrsunfall in Erle am Montagabend.
Ein 21-Jähriger befuhr gegen 17.40 Uhr die Dorstener Straße (B224) aus Richtung Dorsten kommend in Richtung Raesfeld.
Foto: Petra Bosse
An der Ampelanlage Kreuzung Rhader/Schermbecker Straße, die Ampel stand bereits auf Grün, übersah der PKW-Fahrer einen stehenden PKW einer 55-jährigen Dorstenerin. Mit überhöhter Geschwindigkeit laut Polizeibericht, sei der 21-jährige Mann ungebremst auf dem Wagen aufgefahren.
Durch den Aufprall zogen sich beide Beteiligte glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu. Mit einem Rettungswagen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Beringmeier: „Vorgehen muss auch für die Rinderhaltung gelten!“
Mehrerlös aus dem Verkauf geht direkt an die Schweinehalter
Münster (pd). Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die Bereitschaft von Teilen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels, gemeinsam mit Bauernvertretern darüber nachzudenken, wie die heimische Landwirtschaft künftig einen höheren Anteil an der Wertschöpfung in der Lebensmittelkette erhalten kann.
Der Verband sieht dabei vor allem in dem jüngsten Angebot des Discounters Lidl, an der Ladenkasse einen Zuschlag für Schweinehalter zu erheben, als wegweisend. Dieser Schritt müsse nun auch auf Produkte aus der Rinderhaltung ausgeweitet werden.
„Seit der letzten Woche erhebt Lidl beim Verkauf von zehn Schweinefleischprodukten von den Verbrauchern einen Zuschlag von 1 € je Kilogramm und lässt diesen Mehrerlös direkt den Schweinehaltern zukommen.
Diese Entscheidung war richtig und wichtig, um die Folgen des massiven Preisverfalls zumindest etwas abzufedern. Wir fordern nun, dass dieses Modell vom gesamten dt. Lebensmitteleinzelhandel übernommen und auch für die gleichfalls betroffenen Rindermäster und Milchvieherzeuger umgesetzt wird. Vieler unserer Futterbaubetriebe kämpfen nach mehreren Dürrejahren mit hohen Futterkosten und unzureichenden Erlöse – letztlich um ihr wirtschaftliches Überleben“, sagte WLV-Präsident Hubertus Beringmeier in Münster.
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband appelliert an den Lebensmitteleinzelhandel, gemeinsam mit der Landwirtschaft darüber zu beraten, wie z. B. die regionale und nationale Herkunftskennzeichnung von Fleisch für die Verbraucher verbessert werden könne.
Deutsches Rindfleisch
Dies sei vor allem wichtig für deutsches Rindfleisch, das hierzulande unter deutlich nachhaltigeren Umweltstandards erzeugt würde, als dies bei importiertem Rindfleisch aus Südamerika der Fall sei. Gerade vor dem Hintergrund der breiten Ablehnung des geplanten Mercosur-Abkommens in der Gesellschaft brauche der Verbraucher hier mehr Transparenz.
Ab Mittwoch, 16. Dezember, ist das Raesfelder Rathaus für Besucherinnen und Besucher geschlossen.
Die Gemeindeverwaltung bittet darum, alle Angelegenheiten telefonisch oder per E-Mail zu klären. In besonders wichtigen Fällen kann nach Terminvereinbarung ein persönliches Gespräch ermöglicht werden. Zur Terminabsprache sind die einzelnen Fachbereiche unter folgenden Telefonnummern zu erreichen: