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Rekordjahr für die Sonnenblumenaktion im Kreis Borken


Landwirte im Kreis Borken sammeln 12.695 Euro für die Fluthilfe über Aktion Lichtblicke

Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

Mit einem Rekordergebnis geht die diesjährige Sonnenblumenaktion der Landwirte im Kreis Borken zu Ende. 12.695 Euro an Spenden für die Fluthilfe konnte der Landwirtschaftliche Kreisverband als Gesamtergebnis für 2021 bekannt geben.

Das stellt nahezu eine Verdopplung des im letzten Jahr erzielten Ergebnisses dar, das ebenfalls schon einen Rekord gebildet hatte. Das Geld geht in bewährter Weise an die Aktion Lichtblicke.
Fünfzehn landwirtschaftliche Ortsverbände mit zusammen 25 Feldern (ebenfalls eine Rekordzahl) hatten in diesem Jahr mitgemacht, Sonnenblumenstreifen angelegt, zum Schneiden eingeladen und Spendenboxen aufgestellt.

Über 200 Landwirte waren im Sommer in den Flutkatastrophe-Gebieten mit eigenem Gerät als Räumdienst ehrenamtlich im Einsatz – vor allem im Ahrtal in Bad Neuenahr – Ahrweiler. Auch Futter- und Brennholzspenden organisierten die Landwirte für die Betroffenen im Ahrtal.
Da lag es auf der Hand, die ansonsten allgemein für Familien in Not gedachte Spendensammlung diesmal etwas zweckgebundener für Opfer der Flutkatastrophe durchzuführen.

Seit 2009 haben Landwirte im Kreis Borken mit Sonnenblumen auf diese Weise 59.505 Euro für die Aktion Lichtblicke gesammelt und gespendet. Die Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

Fanfarencorps Raesfeld sagt Silvesterständchen erneut ab

Neue Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zwingen das Fanfarencorps Raesfeld erneut zur Absage des traditionellen Silvesterständchens.

Fanfarencorps Raesfeld setzt ein Zeichen unter dem Motto der Aktion: #zusammensindwirviele

Wie im letzten Jahr, kann dieses am Silvesternachmittag auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Darüber hinaus können derzeit auch keine Proben in Gemeinschaft stattfinden. Ein Grund dafür, dass sich das Corps der Aktion #zusammensindwirviele des Kreises Borken angeschlossen habe.

„Eine tolle Aktion, bei der Kindern und Jugendlichen im Kreis gezeigt wird, dass sie trotz der neuerlichen Beschränkungen nicht allein sind“, so der Pressesprecher Frederik Strothmann. Hierzu habe der Verein Banderolen der Aktion zum Aufhängen in Fenstern und Türen an alle Kinder der Jugendgruppe verteilt.

Kombiniert wird die Aktion mit einer Verlosung, bei der die Mitglieder Kinogutscheine gewinnen können. Hierzu muss die Banderole besonders toll in Szene gesetzt werden. Die Gewinner werden vereinsintern an Silvester benachrichtigt.

Auch ohne den traditionellen Jahresausklang wünscht das Fanfarencorps Raesfeld allen Musikfreunden einen guten Rutsch ins Jahr 2022.

Nordwestbahn-Linien RE 14 und RE 45 als „Flügelzug“ vereint

Auf dem Abschnitt Borken jetzt Halbstundentakt in den Hauptverkehrszeiten

Für Berufspendler aus Dorsten und Rhade sind die zusätzlichen Fahrten eine deutliche Angebotsverbesserung in der Hauptverkehrszeit (Abfahrt in Essen um 06:01, 16:01 und 17:01 Uhr, Abfahrt in Borken 7:01, 17:01 und 18.01 Uhr).

(pd). Mit der Fahrplanumstellung zum 12. Dezember 2021 wurden die Nordwestbahn-Linien RE 14 („Der Borkener“) und RE 45 („Der Coesfelder“) zur neuen Linie RE 14 „Emscher-Münsterland-Express“ zusammengeführt.

Durch das Flügeln in Dorsten werden die Teilabschnitte nach Coesfeld beziehungsweise Borken in der Regel mit Einfachtraktionen, sprich mit einem Wagen, weitergefahren. Die Bahnhöfe an der Linie können auch nur mit einer Doppeltraktion, also mit zwei Wagen, bedient werden. Für dreifache Züge sind die Bahnsteige einiger Bahnhöfe zwischen Dorsten und Essen leider einfach zu kurz.

Hauptverkehrszeiten

Verbunden ist damit ein erweitertes Angebot auf der Strecke von und nach Borken: Als durchgehender Regional-Express fährt der RE 14 jetzt in den Hauptverkehrszeiten zwischen 5 und 7 Uhr morgens sowie 16 und 18 Uhr abends im Halbstundentakt. Die zusätzlichen Züge halten an den Bahnhöfen in Borken, Marbeck-Heiden und Rhade, jedoch nicht in Hervest-Dorsten und Deuten.

Wichtig war bei der Planung, dass die zusätzlichen Zugverbindungen das bestehende Fahrtenangebot ergänzen und dafür keine Verbindungen an anderer Stelle gestrichen wurden.

Mehr Infos zu den Veränderungen bei der NordWestBahn auf der Internetseite https://www.nordwestbahn.de/de/niederrhein-ruhr-muensterland/neuigkeiten/re-14-emscher-muensterland-express-aus-zwei-mach-eins

Fahrplanauskunft: https://www.vrr.de/de/startseite/ oder https://www.bahn.de/

Neuinfektionen im Kreis Borken in der 3. Woche leicht rückläufig

Rückblick auf das Corona-Geschehen im Kreis Borken vom 20. bis zum 26. Dezember 2021
Insgesamt 509 Neuinfektionen im Berichtszeitraum

Die meisten Infektionen gibt es nach wie vor im häuslichen und privaten Umfeld.

Kreis Borken. Vom 20. bis zum 26. Dezember 2021 gab es im Kreis Borken 509 (Vorwoche: 587) gemeldete Neuinfektionen. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen in der dritten Woche nacheinander tendenziell leicht rückläufig.

Auch auf der Bundes- und Landesebene ist weiterhin ein Rücklauf zu verzeichnen. Bei den Fallzahlen ist allerdings zu beachten, dass am 1. und 2. Weihnachtstag keine Zahlen gemeldet worden sind. Diese werden nachgetragen. Somit sind die Fallzahlen zur Einschätzung der derzeitigen epidemiologischen Lage in dieser Kurzanalyse nicht vollkommen aussagekräftig, zumal von einer geringeren Testaktivität während der Feiertage auszugehen ist.

Auftreten der Omikron-Variant

Wie das aktuelle Infektionsgeschehen durch ein verstärktes Auftreten der Omikron-Variante beeinflusst wird, verfolgt das Kreisgesundheitsamt sehr aufmerksam. Die Infektionszahlen steigen inzwischen bereits wieder deutlich. Experten warnen vor der hohen Ansteckungsgefahr, die von der Omikron-Variante ausgeht, darunter auch der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler.

Nach dessen Einschätzung können sich viele Menschen, die sich mit einem Omikron-Infizierten in einem Raum befinden, anstecken und auch krank werden. In mehreren Ländern ist die Omikron-Variante aufgrund ihrer rasanten Ausbreitung die dominierende Variante bei den Neuinfektionen. Bei deren Eindämmung wird es nach Einschätzung der Kreismediziner neben der weiteren Erhöhung der Zahl der Grund- und Auffrischungsimpfungen vor allem auf die Beachtung der ab dem 28. Dezember 2021 geltenden neuen Kontaktbeschränkungen ankommen.

Die „7-Tage-Inzidenz“ lag am 20. Dezember 2021 bei 157,5 und am 26. Dezember 2021 bei 137,3. Aktuell (28. Dezember 2021, 24 Uhr) beträgt sie 170,5.
Das Infektionsgeschehen zieht sich weiterhin quer durch die gesamte Gesellschaft und ist wie in den Wochen zuvor vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch besondere Ausbruchsgeschehen geprägt.

Laut Nachverfolgungsteam des Kreisgesundheitsamtes infizierten sich:

  • am Arbeitsplatz: 36 Fälle; 7,1 Prozent (Vorwoche 51 Fälle; 8,7 Prozent)
  • im Haushalt / privat: 245 Fälle; 48,1 Prozent (Vorwoche 285 Fälle; 48,5 Prozent)
  • bei Reisen: 10 Fälle; 2 Prozent (Vorwoche 3 Fälle; 0,5 Prozent)
  • in Einrichtungen: 2 Fälle; 0,4 Prozent (Vorwoche 1 Fall; 0,2 Prozent)
  • in Schule / Kita: 28 Fälle; 5,5 Prozent (Vorwoche 28 Fälle; 4,8 Prozent)

In 188 Fällen (36,9 Prozent) konnte die vermutliche Infektionsquelle nicht näher ermittelt werden (Vorwoche 219 Fälle; 37,3 Prozent).
Die meisten Infektionen gibt es nach wie vor im häuslichen und privaten Umfeld.

Das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen spielt derzeitig eine völlig untergeordnete Rolle.
Bei einigen Infektionen gibt es für den Auswertungszeitraum einen Zusammenhang mit Feierlichkeiten.

Das Kreisgesundheitsamt bittet auch deshalb um Beachtung der aktuell verschärften Corona-Schutzverordnung:

Private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich auch von Geimpften und Genesenen sind derzeit nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Es gibt jedoch keine Begrenzung auf eine bestimmte Zahl an Haushalten. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, dürfen neben dem eigenen Haushalt nur noch zwei Personen eines weiteren Haushalts teilnehmen.

Zudem raten die Amtsärzte, bei Symptomen auch dann sicherheitshalber sofort einen Schnelltest zu machen, wenn die betroffenen Personen vollständig immunisiert sind. Die bisherige Situation zeige: Jede Infektion führt schnell zu Folgeinfektionen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft. Die Omikron-Variante beschleunigt diesen Prozess deutlich.

Das Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit Schule ist unverändert von vielen Einzelinfektionen geprägt. Aufgrund der Weihnachtsferien wird das Thema Schule zunächst etwas in den Hintergrund rücken.
Die Zahl der betroffenen Kindertageseinrichtungen ist mehr oder weniger konstant. Derzeit gibt es in 21 Einrichtungen ganz überwiegend Einzel-, in einigen wenigen auch Folgeinfektionen. Die betroffenen Gruppen werden dann über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig getestet.

Impfstatus und Altersstruktur:

Von den 509 (Vorwoche 587) neu infizierten Personen waren 318 (Vorwoche 211) vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rd. 62,5 Prozent (Vorwoche 53 Prozent).

Der Anteil vollständig immunisierter Personen an den Neuinfektionen ist somit leicht gestiegen. Wichtig ist hier der Hinweis, dass nach den Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts die Geimpften grundsätzlich deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben und eine Auffrischimpfung (sogenannte Boosterimpfung) die Schutzwirkung vor einer Infektion ebenfalls deutlich erhöht. Klar ist aber auch, dass Geimpfte weiterhin aufgerufen sind, die geltenden Schutzregeln zu beachten und insbesondere Symptome kurzfristig abklären zu lassen.

Altergruppen

In der Altersgruppe 0 – 4 Jahre gab es 26 Neuinfektionen.
In der Altersgruppe 5 – 12 Jahre wurden 72 neue Fälle verzeichnet, davon waren 98,6 Prozent nicht geimpft (Hinweis: Die Impfungen in dieser Altersgruppe starteten am 17.12.2021).
In der Altersgruppe 13 – 20 Jahre waren es 66 Neuinfizierte, davon 30 Prozent nicht geimpft.
In der Altersgruppe 21 – 40 Jahre gab es 165 Fälle, davon 21,2 Prozent nicht geimpft.
In der Altersgruppe 41 – 59 Jahre waren es 132 Fälle, davon 20,5 Prozent nicht geimpft.
In der Altersgruppe ab 60 Jahre gab es 48 Neuinfizierte, von denen 25 Prozent nicht geimpft waren.

Impfungen im Kreis Borken

184.517 Personen haben im Kreisgebiet bereits ihre Auffrischungsimpfung bekommen. Das sind schon 63,1 Prozent der 292.591 Personen mit vollständigem Impfschutz.

Das Kreisgesundheitsamt appelliert: „Nutzen Sie die Impfangebote, die es an vielen Orten im Kreis Borken gibt, sowohl für die Erst- und Zweit- als auch für die Boosterimpfungen!“ Im Internet gibt es nähere Informationen (auch zu konkreten Impfangeboten) auf der Website des Kreises Borken:

https://www.kreis-borken.de/coronaimpfung
https://www.kreis-borken.de/kinderimpfung

Situation in den Krankenhäusern

Die Situation in den Krankenhäusern ist derzeit belastend, aber nicht überlastet. Mit Stand 29.12.2021 liegen dazu folgende Informationen vor:

Im Klinikum Westmünsterland mit den Krankenhaus-Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 14 Patienten, davon 3 auf der Intensivstation, behandelt.

70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 2 Patienten, davon 1 auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.
Zu den Sterbefällen: In der letzten Woche sind 4 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gewesen. 2 der Verstorbenen waren vollständig und 2 nicht vollständig immunisiert.

Bildungswerk Raesfeld Programm für das 1. Semester 2022

Bildungswerk Raesfeld stellt aktuelles Weiterbildungsprogramm für das 1. Semester 2022 vor

Das neue Weiterbildungsprogramm des Bildungswerkes Raesfeld für das 1. Semester 2022 erscheint in der ersten Januarwoche als Printausgabe und Online.

Ab dann sind Anmeldungen hierzu schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld), im
Internet unter www.bw-raesfeld.de, telefonisch unter der Tel.-Nr. 02865 10073 oder auch persönlich möglich. Das Bildungswerk weist darauf hin, dass alle Kurse/Veranstaltungen vorbehaltlich der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung für NRW unterliegen.

Ab dem 28.12.2021 gilt die neue CoronaSchVO des Landes NRW, mit Gültigkeit bis zum 12.01.2022 Gem. dieser Verordnung können nur noch geimpfte oder genesene Personen an den Kursen/Seminaren teilnehmen.

Des Weiteren gilt für den gesamten Sport/ Entspannungsbereich die 2G+-Regel, d. h. für die Teilnahme an diesen Kursen ist neben dem Genesenennachweis auch ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorzuweisen.

Ausnahme: Schulpflichtige Kinder gelten als getestete Personen, da sie an den verbindlichen Schultests teilnehmen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

Änderungen zu dem Kursprogramm aufgrund der COVID19-Pandemie, sind kontinuierlich unter www.bw-raesfeld.de und auf der Facebook-Seite (www.facebook/Bildungswerk Raesfeld) ersichtlich.

Das Bildungswerk bleibt für Sie flexibel und wird je nach Entwicklung der Pandemie das Kursangebot anpassen. In vielen Bereichen können Präsensveranstaltungen, falls nötig, auch durch Online-Formate ersetzt werden. Das Team hofft, Sie finden das passende Angebot und freut sich, Sie als Teilnehmer/in begrüßen zu können.
Für das neue Semester ist es wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Weiterbildungsprogramm zu planen. Es sind ca. 400 Kurse/Seminare im Angebot sein.

Das breitgefächerte Programm umfasst Kurse/Seminare aus den Bereichen:

  • Kultur und Medien
  • Gesellschaft und Soziales
  • Familie und Kinder
  • Beruflichen Aspekten, Computer, Internet und mobile Medien
  • Fremdsprachen
  • Gesundheit und Sport
  • Musik- und Tanzkursen
  • Hauswirtschaft, Kreativität, Kosmetik, Garten und Natur
  • Erste Hilfe und Verkehrssicherheit

Abgerundet wird das Programm durch eine Vielzahl von Veranstaltungen zur beruflichen Weiterqualifizierung sowie Vortragsangeboten aus sämtlichen Rubriken. Das für April geplante Kabarett mit Simone Fleck unter dem Motto „Männerobst“ trägt ebenfalls dazu bei.
Neben diesem abwechslungsreichen Kursprogramm in Präsenzunterricht ist die Rubrik der digitalen Weiterbildungsangebote nochmals erweitert worden. In diesem Bereich finden Sie Kurse, die nur Online stattfinden werden. Dies ermöglicht Ihnen eine Teilnahme bequem von zu Hause aus. Bei Bedarf wird dieses Angebot noch erweitert.

In der Gemeinde Raesfeld lebten 2020 insgesamt 1 891 Kinder

In der Gemeinde Raesfeld lebten auf 11 515 Einwohner im Jahr 2020 insgesamt 1 891 Kinder. Gesamt im Kreis Borken 60 162. Raesfeld ist spitzenreit in der Altersklasse 0 bis 5 Jahre im Kreis Borken.

In der Gemeinde Raesfeld waren 5,6 Prozent der Bevölkerung unter 5 Jahre, 7 Prozent zwischen 5 und 11 Jahren sowie 3,9 Prozent 12 bis 16 Jahre alt.

Der höchste Anteil der Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren lebten in Heek (4,9 %)

Altersklasse
0 – 5 Jahre= 643 Kinder (5,6%)
5 – 12 Jahre= 804 Kinder (7%)
12 – 16 Jahre=444 Kinder (3,9)

Raesfeld liegt mit 5,6% der Einwohnerzahl von 0 bis 5 Jahre im Kreis Borken an zweiter Stelle. Nur in Gronau (5,7%) lebten noch mehr Kinder in dieser Altersklasse. Die wenigstens Kinder dieser Altersklasse lebten in Bocholt, Reken (4,9%) und Borken (4,8%).

Was die Altersklasse der 5 bis 12-Jährigen anbelangt liegt, Raesfeld mit 7 Prozent ebenfalls im oberen Bereich der Anzahl der Bewohner dieser Altersklasse im Kreis Borken.

Die meisten Einwohner der Altersklasse 12 bis 16 Jahre lebten in Heek (4,9%) und Stadtlohn (4,6%) (Stand 31.12.2020)

NRW

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 gab es in der Altersgruppe der Kinder von 0 bis unter 5 Jahren knapp 870 000 Kinder. In der Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen waren es gut 1,1 Millionen Kinder. Außerdem lebten rund 660 000 Jugendliche von 12 bis 15 Jahren zum Jahresende 2020 in NRW.

In der Gemeinde Augustdorf (Kreis Lippe) waren 7,0 Prozent der Bevölkerung unter 5 Jahre alt und 9,0 Prozent zwischen 5 und 11 Jahren alt; das ist landesweit der höchste Anteil dieser beiden Altersgruppen. Der mit 5,1 Prozent höchste Anteil der Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren lebte in der Gemeinde Saerbeck (Kreis Steinfurt). (IT.NRW)

Der große Heimatreport Jahresrückblick 2021

Herzlich Willkommen zum großen Jahresrückblick 2021 vom Heimatreport. Was war los in diesem Jahr? In unserem Podcast fassen wir die besten Themen 2021 zusammen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

#01 Januar – Aus Landhaus Keller wird Naturpark Hotel

Tobias Brun aus Marbeck kauft das Landhaus Keller. Unter den neuen Namen „NaturparkHotel“ wird hier künftig ein Komforthotel mittleren Preissegments mit 30 Zimmern entstehen.

Hier geht’s zum Artikel: Neuer Investor – Aus Landhaus Keller wird Naturpark Hotel

#02 Februar – Rosenmontagszug geht online an den Start

Der Rosenmontagzug findet in diesem Jahr online statt. Vom Wohnzimmer aus können Raesfelder Jecken lustigen Miniaturwagen zusehen, wie sie „wie die großen“ durch die Straßen ziehen. Dazu die passende Partymusik und stilechte Moderation.  

Hier geht’s zum Artikel: RRZ – Rosenmontagszug geht 2021 online an den Start

#03 März – Eine Sonnenblume gegen das Vergessen

„Eine Sonnenblume gegen das Vergessen“ – Unter dieser Aktion ziehen die kfd Raesfeld, Erle, Rhedebrügge in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Gahlen rund 500 Zwerg-Sonnenblumen heran. Diese können dann ab Anfang Mai auf Gräbern in Gedenken eingesetzt werden.

Hier geht’s zum Artikel: Ein Zeichen Ewigkeit – Eine Sonnenblume gegen das Vergessen

#04 April – Pfarrer Michael Kenkel verlässt Raesfeld.

Michael Kenkel, derzeit Pfarrer in der Pfarrei St. Martin in Raesfeld, wird neuer leitender Pfarrer der Pfarrei St. Katharina von Siena in Lindern im niedersächsischen Teil des Bistums Münster und wird Raesfeld Ende August verlassen.

Hier geht’s zum Artikel: Michael Kenkel sagt Tschüs

#05 Mai-  Dorfgemeinschaftshaus unter neuem Markennamen

Das Projekt rund um das Dorfgemeinschaftshaus wird immer konkreter. Nun steht auch der neue Markenname: MÜNSTER-LAND-WIRT Erle. Das Wortspiel soll das zukünftige Konzept der Marke präsentieren und steht für:

  • Münsterland: regional + Identität
  • Landwirt: Produkt + Bewusstsein
  • Wirt: Gefühl + Tradition

Hier gehts zum Artikel: MÜNSTER-LAND-WIRT Erle – Der Treffpunkt der Region

#06 Juni – Privatgärten öffnen ihre Tore

Die Raesfelder Gartentage finden statt. Privatgärten öffnen ihre Tore. Die Chance durch kleine und große Gartenparadiese zu schlendern, stille Ecken zu entdecken, Pflanzenvielfalt zu erleben oder einfach nur etwas vom Alltag abzuschalten und in die Natur einzutauchen.

Hier geht’s zum Artikel: Die 12. Raesfelder Gartentage erleben und genießen

#07 Juli – Kinderflohmarkt soll jährlich stattfinden 

An rund 50 Verkaufsständen bieten beim neunten Kinderflohmarkt auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus Mädchen und Jungen ihre Spielsachen an. Der Flohmarkt, organisiert vom Förderverein und dem Ortsmarketing Raesfeld soll, zukünftig nicht alle zwei, sondern jährlich stattfinden. 

Hier geht’s zum Artikel: Kinderflohmarkt Raesfeld trotz Ferienanfang gut besucht

#08 August – Rock am Raesfeld Beach

Vor ausverkauftem Haus rockt Heico Nickelmann zusammen mit fünf Gitarrenschülern die Bühne am Raesfeld Beach. Und die Gitarrenschüler stehen ihrem Lehrer in nichts nach.

Hier geht’s zum Artikel: Rock am Raesfeld Beach mit Nickelmann

#09 September – Wer löst König André Brunsbach ab?

Raesfeld feiert Junggesellenschützenfest. Nach siebenstündigem Schießmarathon wird Paul Lehmbrock neuer König.

Hier geht’s zum Artikel: Paul Lehmbrock ist König der Junggesellenschützen in Raesfeld

#10 Oktober – Boxer-Rüde Fiete fährt zur Deutschen Meisterschaft

Boxer-Rüde Fiete schnüffelt sich in die oberste Liga des Hundesports und fährt zur Deutschen Meisterschaft. Im September belegte Fiete in der Vorrunde den ersten Platz und konnte sich mit 25 weiteren Artgenossen von rund 5000 Boxern für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Hier geht’s zum Artikel: Boxer Fiete fährt zur Deutschen Meisterschaft

Musik ist Trumpf – Konzert im Innenhof von Schloss Raesfeld

Hier geht es zum Artikel: Musik ist Trumpf – Konzert im neuen Format begeisterte Besucher

#11 November – Kleinerer Herbstmarkt ersetzt Kappesmarkt

In diesem Jahr fällt der traditionelle Kappesmarkt aus. Stattdessen gibt es eine kleinere Version, eine Kappeswoche mit dem Höhepunkt „Raesfelder Herbstmarkt“. 

Hier geht’s zum Artikel: Raesfelder Herbstmarkt 2021 statt Kappesmarkt

#12 Dezember – Gemeinde Raesfeld kauft Schloss

Überraschende Neuigkeiten zum Jahresende: In einer Pressekonferenz im Rathaus geben Bürgermeister Martin Tesing und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken bekannt: Die Gemeinde Raesfeld kauft das Schloss Raesfeld. Ab dem 01. Januar können die Raesfelder dann „Unser Schloss Raesfeld“ sagen.

Hier geht’s zum Artikel: Gemeinde Raesfeld kauft Schloss

Sternsingeraktion 2022 in Raesfeld und Erle

Die Sternsinger werden Anfang des Jahres in Pfarrei unterwegs sein.

Bedingt durch die Corona-Pandemie sind sie als „Stille Sternsinger“ unterwegs – unerkannt ohne Gewand – und verteilen den Segensgruß in die Briefkästen.

Die Kinder sammeln für das Missionswerk der Kinder in aller Welt, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Afrika.

Die Spenden können in den Pfarrbüros abgegeben werden wie auch online über die Daten, die in der Sternsingerpost angegeben werden.

Wer den Sternsingern etwas Süßes mitgeben möchte, kann dies gerne in einer wettergeschützten Tragetasche mit einem entsprechenden Vermerk vor die Haustür stellen.

Die Aussendung der Sternsinger Raesfeld findet am Sonntag, 02.01. um 10:45 Uhr in der St. Martin Kirche nach dem Sonntagsgottesdienst sowie in Erle am Donnerstag, 06.01. um 09:15 Uhr in der St. Silvester Kirche.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit in Erle, persönlich im Silvester-Haus den Segen durch die Sternsinger zu empfangen und wenn gewünscht, kann auch hier eine Spende abgegeben werden. Außerdem werden die Sternsinger in Erle an einigen Stellen singen, um damit ein wenig Sternsingerfühl zu verbreiten.

Änderung der Coronaschutzverordnung: Ausweitung der Kontaktbeschränkungen

Ab heute gelten schärfere Coronaschutzmaßnahmen – Schülerinnen und Schüler brauchen bis zum Ferienende gesonderte Testnachweise

NRW. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Heute, 28. Dezember 2021, treten in Nordrhein-Westfalen die in der vergangenen Woche beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und vor allem die Ausbreitung von Omikron begrenzen sollen. Da die regelmäßigen Schultestungen wegen der Ferien aktuell ausfallen, gelten wieder die Sonderreglungen für die Testung von nicht-immunisierten Schülerinnen und Schülern: Auch sie müssen für 2G, 2G+ und 3G-Angebote bis zum Ferienende ein negatives Testergebnis von einer Teststelle vorweisen.

Konkret gilt nun Folgendes:

Reduzierung von Kontakten auch für Immunisierte
Private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich auch von Geimpften und Genesenen sind ab heute nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Es gibt jedoch keine Begrenzung auf eine bestimmte Zahl an Haushalten. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind hiervon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, dürfen neben dem eigenen Haushalt nur noch zwei Personen eines weiteren Haushalts teilnehmen.
Großveranstaltungen ohne Zuschauer
Überregionale Großveranstaltungen können ab heute nur noch ohne Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden. Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und es dürfen maximal 750 Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort sein.

2G+-Regel für den Freizeitbereich

Bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten müssen immunisierte Personen ab heute zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen. Nicht immunisierte Personen dürfen diese Angebote nach wie vor nicht in Anspruch nehmen.

Testnachweise für Schülerinnen und Schüler
Um an 3G-Angeboten teilnehmen zu können, benötigten Schülerinnen und Schüler während der Ferien einen negativen Testnachweis aus einer Teststelle. Bei Angeboten unter 2G oder 2G+ können Schülerinnen und Schüler bis zum Ende ihres 15. Lebensjahr zwar weiterhin ohne Impfung teilnehmen, brauchen aber aufgrund des Ausfalls der Schultestungen bis zum Ferienende dann ebenfalls einen Testnachweis. Von den Testpflichten ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt. Diese können alle Angebote (3G, 2G, 2G+) auch ohne Test nutzen.

Einschränkungen Feuerwerk

Ergänzend zum bundesrechtlichen Verkaufsverbot für Feuerwerk gilt landesrechtlich ein Verbot für jede Verwendung von Pyrotechnik auf von den zuständigen Behörden durch Allgemeinverfügung näher zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und Straßen.

Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

Insgesamt sind 73,8 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft. 38 Prozent haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Aufgrund des erhöhten Schutzes wird die Auffrischungsimpfung dringend empfohlen, sofern der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlene Mindestabstand eingehalten wird.

Mit der Änderung der Verordnung werden nun Ergänzungen der Schutzmaßnahmen gerade auch mit Blick auf die Herausforderungen der Omikron-Variante und der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur vorgenommen. Die wichtigen AHA+L-Standards im Alltag bleiben für alle Menschen, unabhängig von ihrem Impfstatus, von großer Bedeutung. Insbesondere die Weihnachtsfeiertage sollten verantwortungsbewusst begangen werden. Neben einer eigenverantwortlichen Begrenzung der Kontakte, der Einhaltung der Hygienemaßnahmen und regelmäßigem Lüften sollte im Vorfeld von Zusammenkünften auch ein freiwilliger Schnelltest durchgeführt werden.

Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung einstweilen weiterhin bis zum 12. Januar 2022.

Gratulation: 49 Menschen im Kreis Borken wurden 100 Jahre und älter

Landrat Dr. Kai Zwicker gratuliert (über) 100-Jährigen und langjährigen Ehepaaren

Kreis Borken (pd). Auf ein ganzes Jahrhundert – und teilweise noch mehr Jahre – haben 49 Menschen im Kreis Borken 2021 zurückblicken können.

Das dokumentiert die Statistik der Altersjubiläen im Kreis Borken für das nun zu Ende gehende Jahr. Landrat Dr. Kai Zwicker konnte so 27 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag gratulieren.

107 Jahre alt

Zudem übersandte er an herzliche Glückwünsche an zwölf Personen zum 101. Geburtstag, an drei zum 102. Geburtstag, an zwei zum 104. Geburtstag, an eine zum 105. Geburtstag, an drei Personen zum 106. Geburtstag und eine sogar zum 107. Geburtstag.

1.027 Mal zur Goldenen Hochzeit

Allen Grund zu feiern hatten auch viele langjährige Ehepaare: Landrat Dr. Zwicker gratulierte insgesamt 1.027 Mal zur Goldenen Hochzeit (2020: 914 Mal). Dabei fielen die meisten 50-jährigen Ehejubiläen in die Monate Mai (117) und Juli (103).

Auf 60 gemeinsame Ehejahre (Diamantene Hochzeit) konnten 417 Paare zurückblicken (2020: 356). Ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) feierten 89 Paare (2020: 91). Zudem feierten zehn Ehepaare eine Gnadenhochzeit (70 Jahre).
Die genannten Zahlen beziehen sich auf die dem Kreis Borken gemeldeten Jubiläen. Möglicherweise liegt die Zahl der Jubilare im Kreis im Jahr 2021 aber noch höher.

Donnerstags-Impfangebote im Januar 2022 mit Übersetzer

Im Januar 2022 alle Donnerstag-Impfangebote der „Koordinierenden COVID 19 – Impfeinheit“ im Kreis Borken mit englisch-, französisch-, polnisch- und rumänischsprechenden Sprachmittlern

Sie informieren und helfen Personen, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen – Kreis bittet: „Hinweis an diese Zielgruppen weitergeben“

Kreis Borken (pd). Bei allen Donnerstag-Impfangeboten der „Koordinierenden COVID 19 – Impfeinheit“ (KoCI) im Januar 2022 im Kreis Borken stehen vor Ort Sprachmittler solchen Personen unterstützend zur Verfügung, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen.

Die Sprachmittler können in englischer, französischer, polnischer und rumänischer Sprache informieren und übersetzen. Sprachkundige weiterer Fremdsprachen werden noch hinzukommen. Der Kreis Borken bittet darum, diesen Hinweis an die entsprechenden Zielgruppen weiterzugeben.

Die KoCI-Impfangebote richten sich an Personen

  • ab 12 Jahren für die Erst- und Zweitimpfung,
  • ab 18 Jahren für die Erst- und Zweitimpfung sowie für die Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung).

Geimpft werden also diejenigen, die

  • noch nicht geimpft worden sind,
  • vor mehr als 4 Wochen mit Johnson & Johnson geimpft worden sind,
  • nach 3 Monaten eine Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) erhalten möchten. Möglich ist das – wie gesagt – ab 18 Jahren.

An folgenden KoCI-Impftagen stehen die Sprachmittler zur Verfügung:

06.01.2022 in Bocholt, Markt 8 (ehemaliges Sparkassengebäude),
13.01.2022 in Ahaus, Hof zum Ahaus 6 (Turnhalle der Irena Sendler-Gesamtschule),
20.01.2022 in Gronau, Konrad-Adenauer-Straße 1 (Rathaus),
27.01.2022 in Borken, Am Vennehof 1 (Stadthalle Vennehof).

Die Impfungen finden jeweils von 13 bis 19 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht dafür erforderlich.
Mitzubringen sind:

Ausweisdokument falls vorhanden: Impfpass und Gesundheitskarte
bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren: die Unterschrift aller Sorgeberechtigten – erforderlich ist hier auch die Begleitung durch eine/einen Sorgeberechtigten.

Zum Impftermin sind nach Möglichkeit schon die ausgefüllten Impfunterlagen (inkl. Einverständniserklärungen für unter 16-Jährige) mitzubringen. Die Formulare können im Internet unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen werden.
Verimpft werden die Impfstoffe von Moderna und BioNTech, wobei BioNTech ausschließlich für unter 30-Jährige und Schwangere zur Verfügung steht. Eine Auswahl der Impfstoffe ist nicht möglich.

Impf-Endspurt 2021 im Westmünsterland

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Impf-Endspurt 2021 im Westmünsterland und Ausblick auf die 1. Januarwoche 2022

Kreis Borken: „Angebote ‚zwischen den Jahren‘ nutzen – Besonderheiten bei Kinderimpfungen beachten!“

Kreis Borken (pd). Aufgrund der neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) können Personen ab 18 Jahren ihre Auffrischungsimpfung bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung oder einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion erhalten. Diese Regelung wird bei den Impfangeboten im Kreis Borken umgesetzt. Das teilt der Koordinierende COVID 19-Impfeinheit (KoCI) der Kreisverwaltung mit. Der verkürzte Impfabstand soll den Schutz gegen eine Ansteckung und einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf auch bei Ausbreitung der neuen Omikron-Variante aufrechterhalten. Neben Auffrischungsimpfungen sind selbstverständlich auch weiterhin Erst- und Zweitimpfungen möglich.

Grundsätzlich gilt bei diesen Impfungen:

  • Geimpft werden Personen ab 12 Jahren.
  • Auffrischungsimpfungen sind erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Verimpft wird der Impfstoff von Moderna.
  • Der Impfstoff von BioNTech steht ausschließlich für unter 30-Jährige und Schwangere zur Verfügung.
  • Eine Auswahl des Impfstoffs ist nicht möglich.

Mitzubringen sind der Personalausweis, der Impfpass, die Krankenkassenkarte sowie die vorausgefüllten Impfunterlagen. Diese Unterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden. Wichtig ist bei der Erst- oder Zweit-Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines bzw. einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich.

Impfungen für Niederländer

Niederländer können nur geimpft werden, wenn sie in Deutschland wohnen und/oder arbeiten bzw. eine deutsche Krankenversicherung nachweisen.
Hier die Termine:

  • Am Dienstag (28.12.2021) und Mittwoch (29.12.2021) ist das KoCI-Team jeweils in der Zeit von 13 bis 19 Uhr in der Stadthalle Vennehof in Borken im Einsatz. Dort sind dann ohne vorherige Terminvereinbarungen Impfungen ab einem Alter von 12 Jahren und Auffrischungsimpfungen ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Am Mittwoch (29.12.2021) und Donnerstag (30.12.2021) können Impfwillige ohne vorherige Terminvereinbarung in der Kommunalen Impfstelle der Stadt Bocholt im ehemaligen Sparkassengebäude (Markt 8) jeweils von 16 bis 19 Uhr die Erst-, Zweit- oder auch Booster-Impfung bekommen.

Impftermine in anderen Impfstellen können zudem unter www.corona.chayns.de vereinbart werden.

Besonderheit: Kinder-Impftermine:
Der nächste Termin für Kinder-Impfungen findet am Donnerstag (30.12.2021) in der Impfstelle des Kreises in Borken (Stadthalle Vennehof, Am Vennenehof 1) statt.
Die Termine dort sind allerdings bereits ausgebucht. In Bocholt sind die ersten Impftermine für Kinder am Mittwoch (05.01.2022), Freitag, (07.01.2022) und am Samstag (08.01.2022) jeweils von 12.30 Uhr bis 19.30 Uhr vorgesehen (täglich 400). Termine dafür können unter www.corona.chayns.de gebucht werden.

Januar 2022

Auch im weiteren Verlauf des Januars wird es an jeweils zwei bis 3 Tagen pro Woche Impfangebote für die Altersgruppe von 5 bis 11 Jahren geben. Über die entsprechenden Buchungsmöglichkeiten wird dann frühzeitig informiert.
Verimpft wird der Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Kinder. Die Zweitimpfung der Kinder zwischen fünf und elf Jahren sollte drei Wochen nach der Erstimpfung stattfinden. Der Termin für die Zweitimpfung kann nach erfolgter Erstimpfung unter www.corona.chayns.de gebucht werden.
Begleitpersonen oder ältere Geschwisterkinder ab 12 Jahren können bei diesen Terminen nicht mitgeimpft werden.

Die Begleitung einer erwachsenen Person ist erforderlich. Um ein Kind impfen lassen zu können, muss zudem eine von allen Sorgeberechtigen unterschriebene Einwilligungserklärung im Original vorgelegt werden. Diese ist beim Buchungssystem hinterlegt und kann vorausgefüllt ausgedruckt mitgebracht werden.

Alternativ können diese Impfunterlagen auch unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen werden. Ebenfalls vorgelegt werden muss entweder eine Gesundheitskarte des Kindes oder ein gültiges Ausweisdokument.
Weitere Informationen zu den Kinderimpfungen und zur Buchung der Termine stehen unter https://www.kreis-borken.de/kinderimpfung zur Verfügung.

Vorab-Hinweis für die 1. Januarwoche 2022:
Am Dienstag (04.01.2022) und Donnerstag (06.01.2022) bietet das KoCI-Team des Kreises Borken in der Zeit von 13 bis 19 Uhr in Bocholt im ehemaligen Sparkassengebäude (Markt 8) ebenfalls wieder freies Impfen ohne Termin an.

Wanderausstellung-Depressionen im Rahmen von der Sonderausstellung „krisensicher“

Wanderausstellung „Impression Depression“ zu Gast im kult Westmünsterland in Vreden Virtual-Reality-Projekt der „Robert-Enke-Stiftung“ macht Depression erfahrbar

Kreis Borken/Vreden (pd). Es gibt mehr als vier Millionen Betroffenen in Deutschland – damit handelt es sich bei Depression um eine Volkskrankheit. Allerdings gilt für viele das Thema noch immer als Tabu. Die Wanderausstellung „IMPRESSION DEPRESSION – eine Virtual-Reality-Erfahrung“ (VR) der „Robert-Enke-Stiftung“ will daher zu einem offeneren Umgang mit dieser Krankheit beitragen.

Nach Suizid ihres Mannes Enke brachte seine Frau Enke eine Stiftung ins Leben

Am Freitag und Samstag, 14. und 15. Januar 2022, macht sie Station im kult Westmünsterland in Vreden. Der ehemalige Nationaltorwart Robert Enke hatte 2009 nach langer schwerer Depression seinem Leben durch Suizid ein Ende gesetzt. Seine Ehefrau Theresa Enke hat daraufhin eine Stiftung ins Leben gerufen, die den Namen ihres Mannes trägt und sich zum Ziel gesetzt hat, über das Krankheitsbild Depression zu informieren und präventiv tätig zu werden.

In der im kult gezeigten Ausstellung werden einzelne Facetten der Gedanken- und Erlebenswelt des ehemaligen Nationaltorwarts Robert Enke mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille, Kopfhörern und Bleiweste dargestellt. Die Besucherinnen und Besucher können dadurch krankheitstypische Symptome wie Antriebslosigkeit, Grübeln oder Ausweglosigkeit in einer Selbsterfahrung realitätsnah miterleben.

Nichtbetroffene sensibilisieren

„Durch unsere Kooperation mit dem kult bei diesem Angebot verfolgen wir das Ziel, mehr Verständnis für depressiv erkrankte Menschen zu wecken, indem Nichtbetroffene sensibilisiert werden“, erklärt Reinhild Wantia, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Borken. Vormals oder akut depressiv Erkrankte sollen nicht an der VR-Erfahrung teilnehmen. Das Projekt wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Robert-Enke-Stiftung“ durchgeführt und vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Borken begleitet.

Sensibilisierung von Depressionen ist gerade in der Coronazeit wichtig

Die bundesweit bekannte Wanderausstellung ist Teil des Begleitprogramms der aktuellen Sonderausstellung „Krisensicher“, die noch bis Ende März 2022 im kult in Vreden zu sehen ist. „Wir freuen uns, dass die ‚Robert-Enke-Stiftung‘ zu uns ins kult kommt und Teil unseres Begleitprogramms der aktuellen Sonderausstellung ‚Krisensicher‘ ist, denn gerade in Zeiten der Coronapandemie ist das Thema Sensibilisierung und Prävention von Depressionen sehr bedeutsam“, betont Ute Isferding vom kult Westmünsterland.

Die Teilnahme an der Ausstellung dauert mit Vorinformation, VR-Erfahrung und Nachbesprechung etwa eine Stunde und ist kostenfrei. Eine verbindliche Voranmeldung ist jedoch notwendig. Termine können im kult Westmünsterland unter der Telefonnummer 02861/681-1415 gebucht werden. Es gelten die zu dem Zeitpunkt wirksamen Corona-Schutzvorgaben, die eine kurzfristige Änderung der Rahmenbedingungen aufgrund der Infektionslage nicht ausschließen.

Spieletipp: „Mille Fiori“ – Taktisches Familienspiel

Im Glanz der Lagune – „Mille Fiori“ – Taktisches Familienspiel von Rainer Knizia

In einer italienischen Lagunenstadt wetteifern die Glasmacher bei „Mille Fiori“ um Ruhm und Erfolg. In den Werkstätten produzieren sie ihr wertvolles Glas, das sie dann im Handel anbieten oder im Hafen verschiffen. Ihr Reichtum wächst, die Lagunenstadt entwickelt sich. Und bei allem sammeln die bis zu vier Spieler*innen ab zehn Jahren eifrig Punkte.

In einer vom Verlag überarbeiteten Version hat Schmidt-Spiele das schon etwas anspruchsvollere Familienspiel von Erfolgsautor Rainer Knizia jetzt auf den Markt gebracht. Für die Regel muss man sich einen Moment Zeit nehmen. Schließlich gibt es fünf farblich unterschiedliche Bereiche – Werkstätten, Handel, Hafen, Häuser und Personen – , in denen sich auf diverse Art und Weise Punkte sammeln und – was noch interessanter ist – Boni generieren lassen. Denn schon nach wenigen Runden können die farbig-transparenten Rauten, wenn man sie taktisch geschickt auf dem Spielplan platziert, Kettenreaktionen auslösen. Da kann der Letzte ganz plötzlich auch mal der Erste sein.

Spieletipp Mille Fiori
©Schmidt Spiele

In welchem Feld der Glasmacher agiert, bestimmt die Karte, die er ausspielt. Fünf Handkarten hat jeder zur Auswahl, vier reicht er nach seiner Entscheidung an seinen linken Nachbarn weiter. Zwei Varianten des Ausspielens bieten die Regeln an: Entweder alle wählen gleichzeitig ihre Karten aus und lassen sich vom Überraschungsmoment leiten. Oder die Spieler treffen die Entscheidung erst, wenn sie am Zug sind. So lässt sich mehr taktieren.

Dieser Spielmechanismus ist nicht neu. Gleiches gilt für die Boni und in Folge für die Kettenreaktionen. Der Spielverlauf wird dadurch dynamisch. Und da jedem Glasmacher ohnehin lediglich 27 Rauten und drei für einen möglichen letzten Zug zur Verfügung stehen, ist garantiert, dass sich das Spiel nicht ins Endlose zieht. Auf Youtube werden ferner inzwischen weitere modifizierte Regeln angeboten, die den Reiz des Spieles noch erhöhen sollen.

Fazit: Ein fröhlich buntes Familienspiel für all jene, die beim Spielen nicht ausschließlich auf Fortuna setzten möchten.

· „Mille Foiri – Im Glanz der Lagune“, taktisches Familienspiel für zwei bis vier Personen ab 10 Jahren, eine Partie 60 bis 90 Minuten, Schmidt-Spiele, Preis etwa 30 Euro

Spieletipp von Marita Rinke

Erler Jäger stimmten auf Weihnachten ein

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Erle. Das Blasorchester Erler Jäger zog an Heiligabend wieder durch das Dorf und verbreitet Weihnachtsstimmung.

Trotz des Regens sorgte das Blasorchester Erler Jäger an sechs Stationen in Erle mit ihren weihnachtlichen Musikstücken für Weihnachtsstimmung. Eingebunden in der Tour waren auch erstmalig die BewohnerInnen des betreuten Wohnen Ecke Höltingswall/Schultenwurt.

Bedingt durch die Pandemie verzichteten die MusikerInnen auf die leckeren Kekse und dem ein oder anderen Schnäpschen der Nachbarschaften.

Es ist schon so eine Sache mit den „guten Vorsätzen“

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Vor und während der Feiertage lässt man es noch einmal richtig krachen, um sich dann rechtzeitig zu Silvester vorzunehmen, dass im nächsten Jahr alles besser werden soll. Es ist die Zeit der „guten Vorsätze“, die den bis dato gepflegten Lifestyle vieler Menschen quasi über Nacht einem spektakulären Wandel unterziehen soll. Der Wunsch, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, befindet sich bereits seit Jahrzehnten in der Top Ten.

Mehr Sport – gesünder essen

Allerdings hat der Dauerbrenner unter den guten Vorsätzen heftige Konkurrenz bekommen. Immer mehr Menschen starten das neue Jahr mit dem festen Willen, mehr Sport zu treiben und sich gesünder zu ernähren. Der aus Großbritannien kommende Trend des „trockenen Januars“, also 31 Tage Alkoholverzicht, bekommt zwar auch in Deutschland immer mehr Zulauf, doch im Vergleich zu den beliebtesten Vorsätzen führt er ein noch geradezu stiefmütterliches Dasein. Allerdings ist es ziemlich unerheblich, was man sich zum Jahreswechsel so alles vornimmt. Leider bleibt bei den meisten Menschen schon nach wenigen Wochen nichts mehr davon über. Laut Statista werfen 36% bereits zwischen dem 1 Tag und dem Ende des ersten Monats das Handtuch. Weitere 26% schaffen es zumindest länger, als acht Wochen durchzuhalten. Doch auch dann ist die Hürde zu einer neuen Lebensführung noch nicht genommen. Denn letztendlich gelingt es lediglich 20%, dem frommen Wunsch auch Taten von Bestand folgen zu lassen. Das bedeutet nichts anderes, als dass sage und schreibe 80% aufgeben. Da muss die Frage erlaubt sein, warum so viele Menschen an der Aufgabe scheitern, Veränderung in den Alltag zu bringen? Noch dazu eine freiwillig gewählte. Es gibt ja keinerlei Gesetze, die einen dazu zwingen könnten, mehr Sport zu treiben oder seine Nahrungsmittel mit etwas mehr Bedacht auszuwählen.

Kompetente Unterstützung ist wichtig

Eigentlich sind die meisten „guten Vorsätze“ schon zum Scheitern verurteilt, wenn man sie fasst. Um ein hochgestecktes Ziel zu erreichen, benötigt man reichlich Motivation, die auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden kann. Das ist leichter gesagt als getan, denn Motivation ist ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden will. Es ist wichtig, schnell kleinere Erfolge zu sehen oder zu spüren, die einem signalisieren, dass sich das Weitermachen lohnt. Im Umkehrschluss bedeutet das, jeder noch so kleine Rückschlag drückt auf die Motivation und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, mit der nötigen Konsequenz am Ball zu bleiben. Zu den größten Fehlern gehört es, sich am Jahresanfang völlig übermotiviert auf eine Sache zu stürzen. Die Dinge, die man ändern möchte, haften einem schließlich seit Jahren oder Jahrzehnten an. Sie sind Teil der Persönlichkeit geworden. Das lässt sich nicht innerhalb von zwei Wochen im Alleingang ändern.

Erfolgversprechender ist es, sich schon vor dem offiziellen Startschuss kompetente Unterstützung zu suchen. Wer mehr sportliche Aktivität in seinen Alltag einbauen möchte, ohne den entsprechenden Background zu haben, ist gut beraten, besonders in der Initialphase die Möglichkeiten eines modernen Sportstudios oder entsprechend aufgestellter physiotherapeutischer Einrichtungen zu nutzen. Hier kann man erst einmal ausprobieren, was einem liegt. Das gezielte Training der Muskulatur, der Cardiobereich, einer der vielen Kurse oder vielleicht ein bunter Mix aus allen Angeboten. Wer in der Kürze die Würze sucht, wird vielleicht beim EMS-Training sein neues Hobby finden. Bei dem Wunsch Gewicht zu verlieren, beraten Ärzte sowie Apotheken und Reformhäuser gerne zu bewährten Abnehmkonzepten. Und wer endlich den lästigen und natürlich auch ungesunden Griff in die Zigarettenschachtel hinter sich lassen möchte, kann es mit der Begleitung durch einen Heilpraktiker versuchen.

Mit dem Know-how und der Erfahrung von Profis an seiner Seite steigt die Wahrscheinlichkeit, den guten Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen, deutlich an.

Unsere Empfehlungen zur Umsetzung Ihrer guten Vorsätze:

Sie haben Ihre eigene Erfolgsgeschichte schon geschrieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns und die Leserinnen und Leser der Heimatmedien daran teilhaben lassen. Einfach per E-Mail mit einem kurzen Vermerk, dass wir diese auf unseren Online-Plattformen veröffentlichen dürfen, an:

[email protected]

Raesfelder verursacht Unfall unter Drogeneinfluss

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war ein 29jähriger Raesfelder gegen 1.50 Uhr mit seinem Auto auf der Gahlener Straße in Dorsten in Fahrtrichtung Bestener Straße unterwegs.

An der Kreuzung Gahlener Straße/Storchbaumstraße/Plaggenbahn verlor er laut Mitteilung der Polizei aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam von der Fahrbahn nach rechts ab und zerstörte eine dort gelegene Ampelanlage für Fußgänger nahezu vollständig sowie einen Pfahl mit einem Hinweisschild. Der 29-Jährige blieb unverletzt, aber sein Auto wurde erheblich beschädigt.

Blutprobe

Vor Ort ergaben sich erste Hinweise auf den Konsum von Alkohol und Drogen, sodass dem Mann auf der Polizeiwache durch einen Arzt Blutproben entnommen wurden. Zudem stellte die Polizei seinen Führerschein sicher. In erwartet nun ein Strafverfahren. Der entstandene Sachschaden beträgt geschätzte 45.000 Euro.

Pfand, Pflege und Post – Änderungen zu Jahresbeginn

Überblick: Zu Jahresbeginn 2022 gibt es wieder zahlreiche Änderungen

Vielen Menschen in Deutschland schwirrt der Kopf von den beinahe täglich wechselnden Corona-Regeln. Andere Vorschriften, die zum 1. Januar 2022 neu in Kraft treten, werden eine längere Haltbarkeit haben. Hier ist ein Überblick:

Rückgabe von Elektro-Altgeräten

Gebrauchte Elektrogeräte wie der alte Rasierer oder das aussortierte Handy können ab dem Jahreswechsel beim Discounter oder im Supermarkt abgeben werden, sofern die Ladenfläche größer als 800 Quadratmeter ist und in dem Geschäft mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkauft werden. „Für Kleingeräte mit einer Länge von bis zu 25 Zentimetern hängt die Rücknahme nicht davon ab, ob die Kunden auch ein neues Gerät kaufen. Größere Geräte wie Fernseher oder Waschmaschinen müssen vom Händler jedoch nur angenommen werden, wenn der Kunde bei ihm ein neues Gerät erwirbt“, erklärt Roland-Partneranwalt Henning Meyersrenken von der Kölner Kanzlei. Auch Onlinehändler müssen künftig Elektroaltgeräte unkompliziert und kostenlos zurücknehmen.

Erweiterung der Pfandpflicht auf alle Einweggetränkeflaschen

Während bisher der Inhalt einer Flasche bestimmte, ob und wie sie recycelt wird, gelten ab Januar einheitliche Regelungen für Kunststoffflaschen. „

Auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff mit einem Volumen von bis zu drei Litern wird künftig Pfand erhoben. So gilt das Flaschenpfand in Höhe von 25 Cent künftig auch für Säfte, Smoothies, Energydrinks und alkoholische Mischgetränke. Lediglich Milchgetränke werden von dieser Regelung vorerst noch ausgenommen“, erläutert Rechtsanwalt Meyersrenken. Für Getränkedosen gelte eine vollständige Pfandpflicht ohne Ausnahmen. Aber: Alle Getränkeverpackungen, die am 1. Januar schon im Verkehr sind, können noch bis zum 1. Juli 2022 pfandfrei verkauft werden.

Plastiktüten werden weiter zurückgedrängt

An Supermarktkassen dürfen ab dem 1. Januar 2022 keine Plastiktüten mehr angeboten werden. Stabile Mehrwegtüten, Taschen für Gefriergut sowie die ultradünnen Plastikbeutel, die man etwa in der Obst- und Gemüseabteilung findet, sind weiterhin erlaubt.

Mehr Geld für Pflegebedürftige

Bewohner von Pflegeheimen erhalten ab dem 1. Januar einen Zuschlag, der mit der Pflegedauer steigt. Dadurch sinkt der Eigenanteil für die reine Pflege deutlich: im ersten Jahr im Heim um 5 Prozent, im zweiten um 25 Prozent, im dritten um 45 Prozent und ab dem vierten Jahr sogar um 70 Prozent. Für Pflegebedürftige, die zu Hause versorgt werden, werden die Pflegesachleistungen um 5 Prozent erhöht.

Höhere Preise bei der Post

Ab Januar 2022 werden verschiedene Briefprodukte um jeweils 5 Cent teurer. Die Postkarte kostet ab Januar 70 Cent – das sind sogar 10 Cent mehr als bisher. (djd).

Skurios Volleys gewinnen im ersten Rückrundenspiel

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3:0-Sieg trotz „angezogener Handbremse“

Skurios Volleys gewinnen im ersten Rückrundenspiel vor heimischer Kulisse gegen SSF Fortuna Bonn

Im 14. Ligaspiel erfüllten die Skurios Volleys ihren vielen Fans und Unterstützern einen vorgezogenen Weihnachtswunsch – drei weitere Punkte für die Tabelle. Dass die Borkener Spielerinnen damit auch zum Hinrundenstart gegen den SSF Fortuna Bonn ihre eindrucksvolle Serie in der. 2. Volleyball-Bundesliga Nord fortsetzten, seit dem ersten Ligaspiel am 12. September gab es keine Niederlage, sorgte dabei für zusätzliche Begeisterung in der Mergelsberg-Sporthalle.

Respekt

Selbst Borkens meist recht kritischer Trainer Chang Cheng Liu trat sechs Tage vor Heiligabend erstmals in dieser Saison ans Mikrofon. „Die Saison läuft bis jetzt gut“, ließ er die rund 185 Zuschauer wissen – hatte aber sogleich einen Wunsch: „Ich hoffe nach der Weihnachtspause und über Neujahr werden wir immer die gleiche Stärke haben.“ Sein Gegenüber, Bonns Trainer Sven Anton, zollte der Borkener Mannschaft und auch seinem Team Respekt. „Mehr als das Spiel ´Hase gegen Igel´ können wir nicht machen und ich denke das haben wir relativ gut gemacht“, bilanzierte er. Dass die Westmünsterländerinnen in zwei Spielen gegen seine Bonner Mannschaft nur einen Satz abgaben, ärgerte ihn natürlich etwas, doch sah er schon spielerische Unterschiede. „Borken hat verdient gewinnen. Die Mannschaft steht ja nicht umsonst auf Platz 1.“

Skurios-Volleyball-Borken
Foto: Thomas Hacker

Vermeidbare Eigenfehler

Von diesem Unterschied, Bonn belegte vor dem Spiel Tabellenplatz 12, war hingegen im ersten Satz wenig zu verspüren. Borken setzte bis auf Libero Ermira Kozl’onkov auf seine bewährte Starting-Six und die rieb sich anfangs etwas die Augen. Schnell ging Bonn in Führung und bot dem Tabellenführer bis zur zweiten technischen Auszeit beim Stand von 16:14 für Borken ordentlich Paroli. Nach dem Spiel befand Borkens Co-Trainerin Lena Nelke, dass ihre Mannschaft „mit angezogener Handbremse“ gespielt hätte.  Als zum Ende des Satzes die Gastgeberinnen aber vermehrt vermeidbare Eigenfehler abstellten, ging auf Bonner Seite die Fehlerquote nach oben. So ging der erste Satz nach 23 Minuten am Ende mit 25:16 verdient nach Borken.

Ein wirklich gutes Spiel

Auch in Satz zwei setzte das Borkener Trainerteam anfänglich auf seine erfahrenen Feldspielerinnen. Ab dem 15:8 aber begann Borken personell zu experimentieren und gab auch Johanna Müller-Scheffski oder Jugendspielerinnen wie Johanna Gröger oder Mia Feldhaus einige Spielanteile. Da sich diese Spielerinnen erst orientieren mussten, brachte dies etwas Instabilität ins Team, was sich auch beim Ergebnis niederschlug. Bonn kam so auf bis zu vier Punkte zu einem kurzen Comeback heran, sodass die Skurios Volleys beim Stand von 19:14 eine Auszeit nahmen und wieder mehr auf ihr Stammpersonal setzten. Am Ende ging auch dieser Satz mit 25:20 insgesamt doch recht deutlich an die Gastgeberinnen. Lena Nelke aber war insgesamt sehr zufrieden damit den Spielerinnen auch mal mehr Spielanteile zu geben: „Wir haben heute auch ein bisschen mehr ausprobiert.“ Nutznießerin der Personalrochade war dieses Mal vor allem Libera Ermira Kozl’onkov, die genauso wie der spätere MVP-Gewinnerin Doreen Luther oder auch Żaneta Baran ein wirklich gutes Spiel zeigten.

Silberne MVP-Medaille

Auch im dritten und damit letzten Satz dieses Jahres präsentierten sich die Skurios Volleys nach der ersten technischen Auszeit zunehmend konstanter. Die Borkener Spielerinenn, die sich im Lauf der Saison erst zusammenfanden und somit viele Fans und auch das Trainerteam mit ihrer Konstanz teilweise überraschte, agierte sehr stark. Die Bonnerinnen hatten kaum Zeit sich auf die Angriffe einzustellen, hinzu kamen eine starke Annahme sowie eine Feldabwehr. Zur zweiten Technischen Auszeit lag Borken beim 16:11 schon fünf Punkte im Voraus und nur wenig später pfiff das Schiedsrichter-Duo Thomas Asche und Christian Thelen die Partie nach 25 Minuten ab. Die silberne MVP-Medaille ging dann an Bonns Libera Lina Adams, Gold wie bereits erwähnt an Mittelblockerin Doreen Luther von den Skurios Volleys.

„Das war heute eine gute Mannschafts- und Teamleistung“, frohlockte Borkens Co-Trainerin lena Nelke nach dem Spiel. „Fürs nächste Jahr wünsche ich mir, dass wir unsere Siegesserie weiterführen werden.“ Gleichzeitig bedankte sie sich auch bei den Fans: Es hat riesig Spaß gemacht.“

Nach dem offiziellen Teil bedankten sich auch die Spielerinnen auf ihre ganz eigene Weise bei ihren Fans: passend zur Weihnachtszeit gab es für jedes Mitglied der Helfer-Crew etwas Süßes. Für Teammanager Uli Seyer und seinen Zwillingsbruder Hans hatten sich die Mädels etwas Besonderes ausgedacht – ein Gedicht in elf Strophen. Da die letzte Strophe einen Blick aufs neue Jahr wirft, soll sie am Ende dieses Berichts stehen:

„Bald geht es wieder los, im neuen Jahr, hochmotiviert.
In der Pause noch einmal die Volleyballregel studiert.
In der Meggi starten wir bald erneut,
freuen uns auf tolle Spiele, von uns´rem Management betreut.“

Thomas Hacker

Ab dem 28. 12. müssen auch Immunisierte ihre Kontakte reduzieren

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Private Zusammenkünfte von ausschließlich immunisierten Personen im öffentlichen und privaten Raum sind zulässig

Die NRW-Landesregierung setzt die Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen zur notwendigen Kontaktreduzierung und Eindämmung der Pandemie in Nordrhein-Westfalen zum 28.12.2021 um. Die Coronaschutzverordnung wurden entsprechend angepasst.

Um das Gesundheitssystem nicht weiter zu gefährden, treten ab Dienstag, 28. Dezember weitere Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:

Reduzierung von Kontakten auch für Immunisierte
  • private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen (allerdings ohne Begrenzung auf eine bestimmte Zahl von Hausständen) erlaubt
  • Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind hiervon ausgenommen
  • Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort und neben dem eigenen Hausstand dürfen nur noch zwei Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen.
Großveranstaltungen ohne Zuschauer Auch der MPK-Beschluss zum Zuschauerverbot bei Großveranstaltungen wird eins zu eins für Nordrhein-Westfalen übernommen. Überregionale Großveranstaltungen können damit nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Zuschauern.
  • Überregionale Großveranstaltungen können  nur noch ohne Zuschauer stattfinden.
  • Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Zuschauern.
Maskenpflichten und 2G+-Regel für den Freizeitbereich Wegen der deutlich höheren Aggressivität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert. Bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten können keine Masken getragen werden – hier müssen immunisierte Personen daher zukünftig zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen.

Umgesetzt wurden schon die Kontaktbeschränkungen für nicht immunisierte Personen

Nicht immunisierte Personen dürfen im öffentlichen und privaten Raum aus privaten Gründen mit anderen Personen nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zusammentreffen: über den eigenen Hausstand hinaus mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Hausstand, wobei Kinder bis einschließlich 13 Jahren hiervon ausgenommen sind, wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, aus zwingenden betreuungsrelevanten Gründen oder zur Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrechten erforderlich ist, oder Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie Partnerinnen und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

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