Raesfeld-Erle. Zurück blieb nur ein leeres Gehäuse mit deutlich sichtbaren Beschädigungen
Unbekannte haben am Wochenende, vermutlich in Nacht zum Sonntag in Raesfeld-Erle an der Straße Hoheloh einen Zigarettenautomaten aufgebrochen und vollständig ausgeräumt.
Die Täter hatten sowohl alle Zigarettenschachteln gestohlen, als auch die Geldkassette aus dem Inneren mitgenommen. Die Kripo in Borken nimmt Hinweise entgegen unter Tel. (02861) 9000.
2021 war für die Imkerinnen und Imker des Imkervereins Raesfeld kein gutes Jahr.
Der kalte und nasses Frühjahr sorgte dafür, dass teilweise noch im Mai die Bienenvölker gefüttert werden mussten und kein Honig geerntet werden konnte.
Auch die Sommertracht sei für viele Imker nicht zufriedenstellend gewesen, teilt Franz-Josef Löchteken aus Raesfeld mit. Vielfach haben sich die Jungvölker nicht gut entwickelt.
Rund 300 Bienenvölker werden von den Vereinsmitgliedern betreut. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte fast auch kein Vereinsleben stattfinden. So gab es 2021 nur zu zwei Versammlungen. Hier trafen sich elf Imkerinnen und 20 Imker zum Austausch.
Für 2022 erhofft sich der Vorstand, dass wieder mehr möglich ist. Vereinsversammlungen sind folgende Termine geplant: 18.01., 29.03., 26.04., 31.05., 28.06., 30.08., 27.09., 25.10., 29.11.2022.
Im Rahmen der Raesfelder Gartentage möchte sich der IV Raesfeld am 25.06. präsentieren und über das Leben der Bienen und bienenfreundliche Gartengestaltung informieren. Zusammen mit den Imkervereinen Borken-Heiden und Rhede soll ab Februar wieder ein Anfängerkurs angeboten werden. Aufgrund der hohen Nachfrage sind aber nur für Interessierte aus Raesfeld noch ein paar Plätze frei.
Anmeldung
Interessierte am Anfängerkurs und Gruppen, die Interesse an einer Info-Veranstaltung zum Thema Bienen haben, können sich bei Franz-Josef Löchteken ([email protected]) melden.
Bienenfreundlicher Garten in Raesfeld bei Franz-Josef Löchteken. Fotos: Verein
Die Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus (SPD) besucht das Kreisgesundheitsamt Borken – Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit
Kreis Borken (pd). Am Mittwoch hat sich die Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus im Borkener Kreishaus über die Arbeit des Kreisgesundheitsamtes in der Corona-Pandemie informiert.
Bei ihrem Besuch ließ sich Heselhaus von Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster über die bisherige Entwicklung des Infektions- und Impfgeschehens im Westmünsterland unterrichten.
Im Kreisgebiet ist aktuell die Infektionsdynamik sehr hoch. Innerhalb der letzten sieben Tage ließen sich insgesamt 5.948 Bürgerinnen und Bürger boostern. Damit haben 65,4% der Geimpften ihren vollständigen Impfschutz bereits aufgefrischt. 79,1% der Gesamtbevölkerung im Kreis haben einen vollständigen Impfschutz, was bundesweit eine erfreuliche überdurchschnittliche Impfquoten bedeutet.
Im Kreisgesundheitsamt werden die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche im Zusammenhang der Pandemie koordiniert. Dort geht es laut Michael Heistermann, stellvertretender Leiter des Kreisgesundheitsamtes, um die Ermittlung und Erfassung infizierter Personen und ihrer Kontaktpersonen, deren In-Quarantäne-Setzung und die spätere Entlassung aus der Quarantäne sowie verschiedene Spezialaufgaben, wie die Eindämmung von Infektionen in Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern. Außerdem gibt eine Telefon-Hotline Auskünfte zu aktuellen Pandemiefragen der Region.
Seit Mitte Oktober 2021 hat der Kreis auch die „Koordinierende Covid-Impfeinheit“ (KoCI) eingerichtet, die zusätzlich zu den Haus-, Fach- und Kinderärzten Impfangebote zur Verfügung stellt. Nadine Heselhaus zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sprach ihnen ausdrücklich Dank und Anerkennung aus für ihren großen Einsatz – nicht selten bis tief in die Abendstunden. Dies sei nicht selbstverständlich.
Das sind die aktuellen Corona-Regelungen: Bund und Länder haben am Freitag, 7. Januar Ergänzungen der geltenden CoronaRegeln vereinbart. Die Quarantäne- und Isolationsregeln werden vereinfacht.
Künftig sollen diejenigen Kontaktpersonen, die einen vollständigenImpfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen können, von der Quarantäne ausgenommen sein.
Dies gilt auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene etc.). Für alle Übrigen enden Isolation bzw. Quarantäne in der Regel nach 10 Tagen.
Maskenpflicht
Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht überall dort, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen. In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen.
Zukünftige 2-G-Plus-Regel in Gastronomie
In der Gastronomie wird kurzfristig bundesweit die 2G-Plus-Regel eingeführt. Nur noch Geimpfte und Genesene mit einem tagesaktuellen Test oder mit einer Auffrischungsimpfung haben einen Zugang.
Dies bedeutet: Ein Gast, der nur zweimal geimpft ist, muss einen zusätzlichen aktuellen Test vorlegen. Ausnahme: Wer drei mal geimpft (geboostert) ist, der braucht keinen Test. Dies gilt ab dem Tag der Booster-Impfung (mehr als 40% in der BRD sind bereits geboostert)
Clubs und Diskotheken in Innenräumen bleiben bis auf Weiteres geschlossen und Tanzveranstaltungen sind verboten.
Öffentlicher Personalverkehr
Im Öffentlichen Personennahverkehr und den Zügen des Regional- und Fernverkehrs gilt zusätzlich zur Maskenpflicht die 3G-Regel. Sofern Fahrgäste nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie bei der Nutzung eines Verkehrsmittels einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest mit sich führen. Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
Bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs wird die Verwendung von FFP2-Masken dringend empfohlen.
Alten- und Pflegeheime
Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Wohnheime von Menschen mit Behinderungen und anderen besonders gefährdeten Gruppen bedürfen eines besonderen Schutzes.
Der Bundestag hat deshalb die sogenannte „einrichtungsbezogene“ Impfpflicht beschlossen. Bis zum 15. März müssen Beschäftigte von Kliniken, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen einen Nachweis als Geimpfte oder Genesene vorlegen.
Alle Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen täglich eine negative Testbescheinigung vorlegen. Das gilt auch für Geimpfte.
Regelungen am Arbeitsplatz
Arbeitgeber müssen bei Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten grundsätzlich die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice anbieten. Dies gilt, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe dagegensprechen.
Beschäftigte müssen das Angebot annehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
Sport-, Kultur und vergleichbare Großveranstaltungen
Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt.
In geschlossenen Räumen dürfen nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden – bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Auch bei Veranstaltungen im Freien darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden – bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 15.000 Besucherinnen und Besucher. Bei alledem sind medizinische Masken zu tragen. Es gilt, dass nur Geimpfte oder Genesene Zugang erhalten. Ergänzend kann für die Teilnehmenden ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2G plus).
Bundesweit dürfen nur genesene, geimpfte oder getestete Personen ihre Arbeitsstätte aufsuchen (3G-Regel). Die Arbeitgeber bieten weiterhin zudem mindestens zweimal pro Woche eine kostenlose Testmöglichkeit an.
Sie können sich nach einer nachgewiesenen Infektion oder als Kontaktperson nach sieben Tagen durch einen PCR- oder zertifizierten Antigen-Schnelltest „freitesten“ (mit Nachweis). Damit wird auch den Herausforderungen für die kritische Infrastruktur Rechnung getragen.
Quarantäne und Isolation
Bisher gilt für Kontaktpersonen einer mit der Omikron-Virusvariante infizierten Person eine strikte Quarantäne von 14 Tagen, die nicht durch einen negativen Test vorzeitig beendet werden kann.
Neu: Künftig sollen Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen, von der Quarantäne ausgenommen sein. Dies gilt auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene etc.)
Für alle anderen gilt: Die Isolation oder Quarantäne endet nach zehn Tagen (ohne Test). Wer die Quarantäne oder Isolation frühzeitig beenden will, kann das bereits nach sieben Tagen mit einem negativen PCR- oder Schnelltest (mit Nachweis).
Beschäftigte von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen – wenn sie frühzeitig nach einer Infektion nach sieben Tagen die Isolierung beenden wollen – mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und einen negativen PCR-Test vorweisen.
Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung kann die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen PCR- oder Antigenschnelltest beendet werden. Ausnahmen von der Quarantäne sind möglich bei bestehendem hohen Schutzniveau (etwa tägliche Testungen, Maskenpflicht etc.).
Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen
Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen Personen teilnehmen, die weder geimpft noch genesen sind, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei weitere Personen eines weiteren Haushalts zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs zählen nicht mit.
Um die Omikron-Variante zu bremsen, sind auch private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personenerlaubt.Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.
Sobald eine ungeimpfte Person an einer Zusammenkunft teilnimmt, gelten die Kontaktbeschränkungen, wie sie für ungeimpfte Personen gelten.
Die neue Virus-Variante überträgt sich sehr leicht von Mensch zu Mensch. Daher wird dringend empfohlen, in geschlossenen Räumen und beim Zusammentreffen mit anderen Personen FFP2-Masken zu tragen.
Nach dem Einbruch in ein Wohnhaus in Raesfeld sucht die Polizei Zeugen
Raesfeld. Um in das Haus zu gelangen brachten laut Mitteilung der Polizei die Täter zunächst das Gartentor und dann ein Fenster des Wohnhauses am Tannenweg auf.
Anschließend betraten sie das Haus und durchsuchten sämtliche Räume. Die Tat trug sich am Donnerstag zwischen 15.40 Uhr und 18.40 Uhr zu. Konkrete Angaben zur Diebesbeute liegen noch nicht vor.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.
Rückblick auf das Corona-Geschehen im Kreis Borken vom 27. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022
Insgesamt 1.016 Neuinfektionen im Berichtszeitraum. Die rasante Entwicklung ist vor allem auf die Omikron-Variante zurückzuführen.
Kreis Borken (pd). Vom 27. Dezember 2021 bis zum 2. Januar 2022 gab es im Kreis Borken 1.016 (Vorwoche: 509) gemeldete Neuinfektionen. Damit hat sich die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Woche verdoppelt, nachdem sie zuletzt tendenziell leicht rückläufig war.
Die rasante Entwicklung ist vor allem auf die Omikron-Variante zurückzuführen. Auf Bundes- und Landesebene ist diese Entwicklung noch nicht so deutlich, aber auch hier sind bereits Steigerungen zu erkennen. Aufgrund der Fallzahlen sind jedoch vielerorts auch nicht alle Fallzahlen unmittelbar erfasst worden.
Die „7-Tage-Inzidenz“ lag am 27. Dezember 2021 bei 150,8 und am 2. Januar 2022 bei 275,5. Aktuell (5. Januar 2022, 24 Uhr) beträgt sie 344,2.
Das Infektionsgeschehen zieht sich weiterhin quer durch die gesamte Gesellschaft und ist wie in den Wochen zuvor vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch besondere Ausbruchsgeschehen geprägt. Laut Nachverfolgungsteam des Kreisgesundheitsamtes infizierten sich:
• am Arbeitsplatz: 50 Fälle; 4,9 Prozent (Vorwoche 36 Fälle; 7,1 Prozent) • im Haushalt / privat: 558 Fälle; 54,9 Prozent (Vorwoche 245 Fälle; 48,1 Prozent) • bei Reisen: 1 Fall; 0,1 Prozent (Vorwoche 10 Fälle; 2 Prozent) • in Einrichtungen: 0 Fälle; 0 Prozent (Vorwoche 2 Fälle; 0,4 Prozent) • in Schule / Kita: 16 Fälle; 1,6 Prozent (Vorwoche 28 Fälle; 5,5 Prozent)
In 391 Fällen (38,5 Prozent) konnte die vermutliche Infektionsquelle nicht näher ermittelt werden (Vorwoche 188 Fälle; 36,9 Prozent).
Die meisten Infektionen gibt es nach wie vor im häuslichen und privaten Umfeld
Die Infektionszahlen unter Beschäftigten und Bewohnern in Einrichtungen nehmen – ausgelöst durch die allgemeine Entwicklung – aktuell auch wieder zu, die Steigerung ist zurzeit aber noch eher moderat. Auch Schulen und Kindergärten spielen aufgrund der Weihnachtsferien nur eine untergeordnete Rolle. Die Dynamik im Infektionsgeschehen ist in hohem Maße auf viele Kontakte rund um die Feiertage zurückzuführen. Die geltenden Kontaktbeschränkungen traten erst zum 28.12.2021 in Kraft, wobei auch die Vorgaben kaum zu einer Kontaktreduzierung geführt haben.
Kontakte reduzieren
Aufgrund der mittlerweile deutlichen Verbreitung der Omikron-Variante wird deutlich, wie infektiös diese ist. Aktuell (inkl. 05.01.2022) gibt es 332 bestätigte Omikron-Fälle im Kreisgebiet. Das Kreisgesundheitsamt ruft daher ausdrücklich nochmals dazu auf, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die derzeitige Infektionslage spricht eindeutig dafür.
Impfstatus und Altersstruktur:
Von den 1.016 (Vorwoche 509) neu infizierten Personen waren 767 (Vorwoche 318) vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund 75,5 Prozent (Vorwoche 62,5 Prozent). Der Anteil vollständig immunisierter Personen an den Neuinfektionen ist somit nochmals leicht gestiegen. Wichtig ist hier der Hinweis, dass nach den Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts die Geimpften grundsätzlich deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben und eine Auffrischimpfung (sogenannte Boosterimpfung) die Schutzwirkung vor einer Infektion ebenfalls deutlich erhöht. Klar ist aber auch, dass Geimpfte weiterhin aufgerufen sind, die geltenden Schutzregeln zu beachten und insbesondere Symptome kurzfristig abklären zu lassen.
Altersklasse
Unter den Neuinfektionen sind 104 (Vorwoche 48) Personen 60 Jahre und älter. Davon sind 82 (Vorwoche 36) vollständig geimpft, das entspricht einer Quote von 78,8 Prozent (Vorw. 75 %). Der Anteil dieser Altersgruppe an den Gesamtinifizierten für diesen Zeitraum beträgt 10,2 Prozent. 912 (Vor. 461) Neuinfizierte sind jünger als 60 Jahre. Davon sind 685 (Vorw. 282) vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 75,1 Prozent (Vorw. 61,2 %).
Impfgeschehen
194.874 Personen haben im Kreisgebiet bereits ihre Auffrischungsimpfung bekommen. Das sind schon 66,2 Prozent der 294.401 Personen mit vollständigem Impfschutz. Das Kreisgesundheitsamt appelliert: „Nutzen Sie die Impfangebote, die es an vielen Orten im Kreis Borken gibt, sowohl für die Erst- und Zweit- als auch für die Boosterimpfungen!“
Die Situation in den Krankenhäusern ist derzeit belastend, aber nicht überlastet. Mit Stand 6. Januar 2022 liegen dazu folgende Informationen vor:
Im Klinikum Westmünsterland mit den Krankenhaus-Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 23 Patienten, davon 2 auf der Intensivstation, behandelt. 70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung.
Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 7 Patienten, davon 1 auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können im Notfallszenario noch ergänzt werden. Zu den Sterbefällen: In der letzten Woche sind fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gewesen. Zwei der Verstorbenen waren vollständig und drei nicht vollständig immunisiert.
#zusammensindwirviele: Aktion der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken stößt auf große Resonanz
Bereits mehr als 8.000 Banderolen an über 20 Vereine und Verbände verteilt / Interessierte können sich gerne weiterhin melden
Kreis Borken (pd). Die kurz vor Weihnachten ins Leben gerufene Aktion: „#zusammensindwirviele Kinder und Jugendliche im Kreis Borken“ von der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken stößt auf große Resonanz.
In Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden der Jugendarbeit im Kreisgebiet verfolgt die Aktion das Ziel, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sie auch in Zeiten der Pandemie nicht allein sind und zusammen eine große Gemeinschaft bilden. Dazu wurde eine Banderole mit vielen farbigen Köpfen entwickelt, die aktuell im Kreisgebiet und unter dem Hashtag #zusammensindwirviele in den sozialen Netzwerken verbreitet wird. Kinder und Jugendliche können sich diese Banderole zu Hause in ihr Fenster hängen und zeigen, dass sie dazu gehören.
8.000 Banderolen
„Wir freuen uns, dass schon mehr als 8.000 Banderolen von über 20 Vereinen und Verbänden im Kreis Borken geordert wurden und jetzt verteilt werden. Einige sind damit bereits vor Weihnachten gestartet, andere fangen jetzt im neuen Jahr an“, erklärt Sandra Berlekamp, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendförderung. Alle seien auch weiterhin herzlich eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen und somit ein Statement für die jungen Menschen zu setzen.
Hintergrund der Idee ist, dass Kinder und Jugendliche seit Beginn der Pandemie große Herausforderungen und Einschränkungen in ihrem Alltag erleben – nicht nur in der Schule, auch im Freizeitleben. Die vierte Welle macht dies aktuell wieder besonders spürbar.
Auf der Homepage der Abteilung Kinder- und Jugendförderung www.jugendarbeit-kreis-borken.de wird die Liste der Vereine und Verbände, die sich an der Aktion beteiligen und vor Ort die Banderolen verteilen, stetig aktualisiert.
Zum Download der Aktion
So können sich Interessierte direkt an die Aktiven in ihrer Kommune wenden, um Banderolen zu erhalten. Zudem stehen auf der Internetseite die Banderolen sowie weitere Materialien und Informationen zu der Aktion zum Download bereit. „Jede und jeder ist eingeladen, die Aktion unter Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen und die Banderolen zu verteilen. Je mehr Banderolen in den Fenstern hängen und in den Orten zu sehen sind, desto sichtbarer und größer wird die Gruppe der Kinder und Jugendlichen im Kreis Borken“, ruft die Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises zum Mitmachen auf.
Vereine und Verbände können sich bei Interesse auch weiterhin per E-Mail an [email protected] wenden. Es liegen noch bereits gedruckte Banderolen im Borkener Kreishaus bereit.
Heute: Impfangebote der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ immer donnerstags mit Sprachmittlern
Unterstützung für Personen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen / Heute sind arabische, englische, französische, polnische und türkische Übersetzungen möglich
Kreis Borken (pd). Heute stehen bei allen Donnerstag-Impfangeboten der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken im Januar vor Ort Sprachmittler unterstützend zur Verfügung.
Personen, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, können dann in verschiedenen Sprachen informiert und beraten werden: So sind am morgigen Donnerstag Übersetzungen in arabischer, englischer, französischer, polnischer und türkischer Sprache möglich. Künftig sollen weitere Fremdsprachen, unter anderem Rumänisch, hinzukommen.
Die KoCI-Impfangebote richten sich an Personen
ab 12 Jahren für die Erst- und Zweitimpfung sowie für die Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung).
Geimpft werden also diejenigen, die noch nicht geimpft worden sind,
vor mehr als 4 Wochen mit Johnson & Johnson geimpft worden sind,
nach 3 Monaten eine Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) erhalten möchten.
An folgenden KoCI-Impftagen stehen die Sprachmittler zur Verfügung:
• 06.01.2022 in Bocholt, Markt 8 (ehemaliges Sparkassengebäude),
• 13.01.2022 in Ahaus, Hof zum Ahaus 6 (Turnhalle der Irena Sendler-Gesamtschule),
• 20.01.2022 in Gronau, Konrad-Adenauer-Straße 1 (Rathaus),
• 27.01.2022 in Borken, Am Vennehof 1 (Stadthalle Vennehof).
Die Impfungen finden jeweils von 13 bis 19 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht dafür erforderlich. Mitzubringen sind: • Ausweisdokument • falls vorhanden: Impfpass und Gesundheitskarte • bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren: die Unterschrift aller Sorgeberechtigten – erforderlich ist hier auch die Begleitung durch eine/einen Sorgeberechtigte/n.
Zum Impftermin sind nach Möglichkeit schon die ausgefüllten Impfunterlagen (inkl. Einverständniserklärungen für unter 16-Jährige) mitzubringen. Die Formulare können im Internet unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen werden. Verimpft werden die Impfstoffe von Moderna und BioNTech, wobei BioNTech ausschließlich für unter 30-Jährige und Schwangere zur Verfügung steht. Eine Auswahl der Impfstoffe ist nicht möglich.
Corona hat das Jahre 2021 beim DRK geprägt. Neuer Vereinsarzt im DRK Raesfeld
RAESFELD. „Virtuelle Übungsabende und Vorträge, hohe Auflagen bei den Ersten-Hilfen-Kursen bis zum kompletten Absagen der Kurse sowie Testen, Testen und nochmals Testen“, sind nur einige Auswirkungen durch Corona, so der 1. Vorsitzende Michael Weddeling.
Seit März 2021 testet der Ortsverein Raesfeld fasst ohne Pause mit seinen ehrenamtlichen Helfern jede Woche. Eine große Aufgabe, die das DRK Raesfeld in 2021 bewältigt hat. Innerhalb kürzester Zeit wurde im DRK Haus an der Weseler Straße ein Testzentrum errichtet, um die steigende Nachfrage nach Bürgertesten zu bewältigen. Einen Impftermin hat das Rote Kreuz mit dem neuen Vereinsarzt Ralf Weiland im Dezember angeboten. Ein weiterer Termin soll evtl. noch im Januar stattfinden.
Vereinsarzt Ralf Weiland bei der Impfaktion im Dezember. Foto: Petra Bosse
1500 Blutspender 2021
Die insgesamt 13 Blutspendetermine in der Gemeinde Raesfeld haben in 2021 alle stattgefunden zwar unter hohen hygienischen Auflagen und leider ohne das Essen vor Ort dafür aber mit Lunchpaketen für zu Hause. Knapp 1500 Spender konnte das DRK bei den Terminen begrüßen. Übrigens sucht der Ortsverein immer auch Helfer die bei den Blutspendeterminen ehrenamtlich helfen wollen einfach melden unter info@drkraesfeld oder unter 0160/1908747 (Roland Hörning).
Einsätze
Einige vereinzelte Dienste haben in 2021 ebenso stattgefunden wie der z.B. der Adventsmarkt. Darüber hinaus wurden trotz Corona noch zahlreiche Erste-Hilfe-Kurse, auch hier unter hohen hygienischen Auflagen, absolviert ebenso. Dazu gehörte der Erste Hilfe Kurs am Kind sowohl virtuell als auch präsent, Erste Hilfe in den Kindergärten und Schulen sowie für die Berufsgenossenschaft. Das DRK Raesfeld war aber auch im Ahrtal beim Hochwassereinsatz mit einigen Helfern tätig.
In 2021 konnten wieder zahlreiche Defibrillatoren im Rahmen der Aktion „Herzsicher für Raesfeld“ zusammen mit der Bürgerstiftung in Betrieb genommen werden. Aktuell gibt es über 30 Defis in der Gemeinde. Weitere sind noch in Planung. Eine aktuelle Liste finden Sie unter www.drkraesfeld.de.
Jugendrotkreuz
Beim Jugendrotkreuz wurde mit Marina Gesing und Jonas Schlegel die JRK Leitung für weitere drei Jahre wiedergewählt. In den Sommerferien wurde vom Jugendrotkreuz Raesfeld im Rahmen des Ferienkalenders eine JRK Wochenende angeboten welches sehr gut angenommen wurde. Aktuell besteht das Jugendrotkreuz aus zwei Gruppen mit insgesamt 20 Kindern und Jugendlichen.
Aufgrund der aktuellen zeitlich begrenzten Nutzung der ehemaligen Gaststätte Haus Epping durch das DRK Raesfeld ist der Ortsverein zurzeit in Gesprächen mit der Gemeinde Raesfeld, um eine dauerhafte Lösung für die Räumlichkeiten des Ortsvereines zu finden.
Ehrungen
Aktuell hat der Ortsverein Raesfeld 600 passive Mitglieder sowie 60 aktive Mitglieder im DRK und Jugendrotkreuz. Vier Mitglieder wurden in 2021 für 25-jährige Mitgliedschaft im Ortsverein geehrt Manuel Nagel, Florian Lauer, Timo Penassa und Tobias Uhlenbrock.
Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Raesfeld-Erle
Seit mittlerweile mehr als 45 Jahren ist die Heiming GmbH & CO KG in Raesfeld-Erle kompetenter Ansprechpartner für hochwertige und langlebige Fenster, Türen, Wintergärten und Brandschutzelemente sowohl für Privat- als auch Gewerbekunden.
Unsere Produktpalette hat sich in den letzten Jahren konsequent erweitert. Neben Fenstern, Haus- und Innentüren und Wintergärten bieten wir Ihnen außerdem Automatiktüranlagen, Fassaden- und Brandschutzelemente an.
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Corona-Demonstranten nutzen rechtliche Vorgaben aus
Als angebliche „Spaziergänge“ maskierte Demonstrationen bereiten vielen Kommunen derzeit Kopfzerbrechen. Der Ablauf folgt immer einem bestimmten Muster: Kritiker der Corona-Schutzmaßnahmen, aber auch radikalisierte „Querdenker“ und Anhänger von Verschwörungsmythen verabreden sich im Internet zu gemeinsamen Umzügen. Diese können still und friedlich ablaufen, aber auch lautstark und teilweise aggressiv. Haben die Teilnehmer an solchen Aufmärschen hier ein rechtliches Schlupfloch gefunden, das die Behörden machtlos zurücklässt? Ganz so einfach ist es nicht.
Den „Corona-Spaziergängen“ stehen viele Bürger sehr kritisch gegenüber. Wie könne es sein, dass es einerseits Kontaktbeschränkungen und strenge Auflagen für Veranstaltungen gibt, aber andererseits Maßnahmenkritiker und Impfgegner in großen Gruppen durch die Innenstadt marschieren dürfen? Tatsächlich hat der Gesetzgeber vor das Verbot von Demonstrationen große Hürden gesetzt, denn in einer Demokratie ist das Recht auf öffentliche Meinungsäußerung besonders geschützt.
Dennoch sind „Corona-Spaziergänge“ nicht einfach nur gemeinsame Freizeitgestaltung und natürlich von den Teilnehmern auch nicht so gemeint. Rechtlich gelten die Umzüge, auch wenn sie spontan stattfinden, als Versammlungen unter freiem Himmel. Der Gesetzgeber erkennt nämlich, dass sie als örtliche Zusammenkünfte zur öffentlichen Meinungsbildung und Präsentation der Meinung ausgerichtet sind. Damit sind sie per se anzeigepflichtig.
„Das dient auch dem Schutz der Teilnehmer“, erklärt der Pressesprecher der Polizei Wesel, Björn Haubrok. „Man stelle sich nur vor, die Menschenmenge wandert im Dunkeln über eine ungesicherte Route und dann fährt ein Auto dort hinein. Daher bitten wir immer darum, solche Veranstaltungen doch anzumelden. Wir sind verpflichtet, die Menschen zu beschützen.“
Björn Haubrok, Pressesprecher der Polizei Wesel. Foto: Innenministerium NRW
Nicht-Anmeldung führt zur Anzeige
Allerdings spielen die Veranstalter solcher Demonstrationen an dieser Stelle nicht nach den demokratischen Regeln: Wenn die Versammlungen nämlich nicht angemeldet werden, gibt es auch keinen verantwortlichen Leiter. Dieses Kalkül könnte aber theoretisch von der Polizei durchaus durchbrochen werden. Stellen die Beamten nämlich fest, dass jene Personen auf der Demo anwesend sind, die zuvor im Internet dazu aufgerufen hatten, können die Polizisten die Planer zu Versammlungsleitern bestimmen und haftbar machen. „Das ist in der Praxis aber nicht so einfach möglich, denn eine solche Haftbarmachung muss gerichtsfest sein“, betont Haubrok. Jedoch werde bei allen unangemeldeten Versammlungen prinzipiell eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt und gegen die Hintermänner ermittelt. Werden die Organisatoren erwischt, drohen empfindliche Geld- und sogar Freiheitsstrafen.
Nicht angemeldete Versammlungen stellen die Kommunen auch vor die Schwierigkeit, dass sie dann keine Auflagen machen können. Während bei jedem Nikolausumzug etwa bestimmte Regeln zum Umgang mit offenem Feuer oder zur Marschroute vorausgesetzt werden können, greifen solche Vorgaben bei den unangemeldeten Corona-Demonstrationen nicht. In der Vorstellung der Spaziergänger bedeutet das: Wenn es keine offizielle Veranstaltung gibt, kann die Stadt dafür auch keine Auflagen zur Maskenpflicht oder zu Mindestabständen machen. „Tatsächlich ist es nach den aktuellen Corona-Regeln so, dass Versammlungen unter freiem Himmel bei bis zu 750 Teilnehmer keine Maskenpflicht brauchen“, erklärt der Polizeisprecher. An diese gesetzlichen Rahmenbedingungen sei auch die Polizei gebunden.
Warum verhindert die Polizei die Aufmärsche nicht?
Kann man diese „Spaziergänge“ aber nicht einfach von vornherein verbieten? Das hat der demokratische Gesetzgeber wiederum bewusst erschwert. Nur wenn sich vor Ort herausstellt, dass die laufende Versammlung nicht sicher durchgeführt werden kann – etwa weil randaliert wird oder Hygienemaßnahmen missachtet werden – darf die Polizei nach bestimmten Regeln zwischen Versammlungsfreiheit und Gefahrenabwehr abwägen und die Veranstaltung abbrechen.
Im Vorfeld einen „Spaziergang“ zu verbieten, ist daher aber auch sehr schwer – schließlich muss erst festgestellt werden, dass die Versammlung nicht friedlich verläuft. Die Regeln für den Polizeieinsatz sind streng: „Der Gesetzgeber hat die Versammlungsfreiheit sehr hoch aufgehängt. Daher müssen Versammlungen nach sehr genauen gesetzlichen Rahmenbedingungen ablaufen“, stellt Björn Haubrok klar. Die persönliche Einstellung der Beamten zu den Zielen der Teilnehmer spiele dabei keine Rolle: Eine Demonstration gegen Corona-Schutzmaßnahmen müsse daher rein rechtlich genauso behandelt werden, wie eine Kundgebung für Kinderrechte oder Tierschutz.
Kommentar
Die strengen rechtlichen Rahmenbedingungen hinterlassen für viele Menschen ein schlechtes Gefühl. Oft überwiegt das Unverständnis, dass man sich selbst privat nur im Kreis von zehn Freunden treffen dürfe, aber als unsolidarisch wahrgenommene Corona-Kritiker scheinbar ohne Auflagen demonstrieren dürfen. Dies kann man der Polizei aber aufgrund der rechtlichen Lage nicht zum Vorwurf machen. Auf der anderen Seite profitieren die „Spaziergänger“ aber genau von den demokratischen Regeln, die Teile von ihnen ablehnen. Ironisch, dass sie sich dennoch in einer „Diktatur“ wähnen.
Die Funke Medical AG ist ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.
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Aktuell 4.263 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken / Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften gegenüber Dezember 2020 um 1.060 verringert
Kreis Borken (pd). Die Zahl der von den Jobcentern im Kreis Borken betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II ist zum Jahresende erneut gesunken. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich folglich erfreut: „Der positive Trend aus den Vormonaten setzt sich somit weiter fort. Der lokale Arbeitsmarkt erweist sich damit trotz andauernder externer Risiken weiterhin als stabil und aufnahmefähig“. Für das kommende Jahr gehen seine Fachleute von einer weiteren Erholung auf dem Arbeitsmarkt aus. Ob sich diese Entwicklung allerdings in gleicher Weise fortsetzen wird, sei aufgrund des Coronavirus-Infektionsgeschehens insbesondere mit Blick auf die neue Omikron-Variante und damit ggf. einhergehender neuer Beschränkungen nur schwerlich zu prognostizieren, erklärt der Landrat.
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Dezember 4.263 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 86 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 184 Personen verringert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet wie im Vormonat bei 2,0 Prozent.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember 2021 erneut gesunken und liegt derzeit bei 8.890 Personen (-42 gegenüber November 2021). Sie befinde sich sogar um 618 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 12.819 Personen (-33 gegenüber dem Vormonat) in 6.516 Bedarfsgemeinschaften (-24 gegenüber November 2021, -427 gegenüber Dezember 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Wert im Dezember 2020 habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.060 verringert, macht Dr. Zwicker auf eine ganz besonders beeindruckende Entwicklung aufmerksam.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Melanie Unnebrink vom Heimatreport spricht mit André Wachtmeister: Resümee des Gastronom- und Cateringspezialisten André Wachtmeister nach knapp zwei Jahren Pandemie.
Wird irgendwo ein Fest gefeiert, ist er mit seinem Team nicht weit weg. André Wachtmeister gehört mit seinem Cateringservice schon lange zum festen Bestandteil unserer Gemeinde und darüber hinaus.
Aber auch im Restaurantbereich hat er sich mit dem Quartier, dem zukünftigen Lieb&Wert Restaurant, einen Namen gemacht. Jedoch ist diese Branche in den letzten zwei Jahren bedingt durch die Pandemie mit am schwersten betroffen gewesen, was Umsatzausfall und Existenzangst angeht. Lange Zeit hieß es im Volksmund „die Gastronomie hat immer Arbeit, gegessen wird immer!“.
Doch da wurde die Rechnung ohne das Corona Virus gemacht. Jetzt, knapp zwei Jahre nach Aufkommen des Virus und kurz nach den Feiertagen, haben wir bei André Wachtmeister und seiner Besatzung nachgefragt, wie sie die letzte Zeit wahrgenommen haben und wie sie in die Zukunft blicken.
Die Weihnachtsgänse 2021 sind gebraten… Nun startet André Wachtmeister optimistisch und positiv gestimmt ins Jahr 2022. Fotos: Melanie Unnebrink
Wie ist das tägliche Geschäft nach der langen Pause bis April dieses Jahres wieder angelaufen?
„Das muss in unserem speziellen Fall im Bereich, über den wir reden, betrachtet werden.“ Im Bereich Catering läuft es schnell wieder in die Richtung, wo es vorher einmal war. Auch der Restaurantbetrieb läuft „den Umständen entsprechend gut“. Da haben sich die zahlreichen Aktionen im Sommer (Raesfeld Beach, EM-Livestream etc.) bezahlt gemacht. „Natürlich sind diese Beispiele jedoch kein Vergleich zu den Möglichkeiten, die ohne eine Pandemie bestehen würden.“
Haben Sie in der letzten Zeit durch die steigenden Zahlen und die neue Variante einen Rückgang der Gäste bemerkt?
„Ja, vor allem in den letzten 4 – 6 Wochen sind viele größere Gesellschaften und Firmen, die ihre Weihnachtsfeier mit Catering Wachtmeister und bei uns im Quartier ausrichten wollten, schweren Herzens abgesprungen.“ Jegliche Bedenken der einzelnen Personen und Firmen ist zu hundert Prozent nachvollziehbar. Dennoch ist sicheres Feiern, auch in größeren Gruppen, hier jederzeit möglich. Das Team verfügt über weitreichende Hygienekonzepte, viel Platz und Ausweichmöglichkeiten, und passt sich jedem Gast und jeder Feier individuell an.
Wie ist die Reaktion der Gäste auf die 2G-Regel? Wird sie ohne Widerstand angenommen oder sorgt es für Diskussionen?
„Das bekommen wir in der Form zurzeit noch nicht mit.“ Der Gastronom und sein Team sind sehr froh über das Verständnis und die Weitsicht ihrer Gäste. Weder die Gäste, noch das Personal tragen Mitschuld an der aktuellen Lage. Alle wollen so schnell wie möglich aus dieser Pandemie raus. Dies geht jedoch nur, wenn die Regeln auf beiden Seiten eingehalten und kontrolliert werden.
Inwieweit ist die Corona Pandemie ein dominierendes Thema bei der Kommunikation mit und zwischen den Gästen?
Die Freude über die Möglichkeit, wieder rauszugehen und das leckere Essen zu genießen stehen immer mehr im Vordergrund der Unterhaltungen. Sätze wie ‚Schön, dass wir heute hier sein können‘ werden immer häufiger und verdrängen langsam aber sicher den Corona Smalltalk. „Das kann von unserer Seite aus auch gerne so bleiben.“
Wie zufrieden sind Sie mit der Unterstützung seitens des Staates? Sowohl finanzielle Hilfen als auch Umsetzung und Kommunikation der Maßnahmen (2G, 3G etc.) betreffend?
„Sagen wir so: Die Politik ist stets bemüht.“ Das Unternehmen wurde nicht gänzlich alleine gelassen. Dennoch wurden einige Versprechen seitens der Politik nicht so eingehalten, wie es nach außen gesagt wurde. Das kann durchaus an dem Fakt liegen, dass es sich hier um einen Mischbetrieb handelt. Dennoch ist „ein Event nach dem anderen“ weggefallen, was das Fortbestehen über die Pandemie hinweg nicht einfacher macht. Auch als Mischbetrieb.
Wie blicken Sie in die Zukunft?
„Durchweg positiv! Mit vielen neuen und spannenden Vorhaben und einem innovativen und engagierten Team wie wir es haben, darf man durchaus beruhigt in die Zukunft blicken. Wir freuen uns vor allem auch auf das Lieb&Wert Restaurant, welches in Raesfeld eine ganz neue und einmalige Qualität der Freizeitaktivitäten schaffen wird.“
André Wachtmeister und sein Team arbeiten hart daran, den Gästen egal in welchem Bereich ihrer Tätigkeit sowohl in als auch nach der Pandemie weiterhin zur Seite stehen zu können. Auch wenn ihnen manchmal Steine in den Weg gelegt werden, sie finden immer einen Weg, weiterzumachen.
Mehr als 30 Künstler touren durch Altenheime – Bürgerstiftung Westmünsterland zieht positive Bilanz 2021 / Hörspiel-Reihe lockt in die Aa-Region
Kreis Borken/Raesfeld. Musik, Clownerie, Zauberei und abenteuerliche Geschichten: Auch im zweiten Corona-Jahr ist es der Bürgerstiftung Westmünsterland gelungen, Jung und Alt mit ihren Angeboten und Projekten zu begeistern – und etwas Abwechslung in den nach wie vor von der Pandemie geprägten Alltag zu bringen.
„Von Lockdown kann in unserer Bürgerstiftung keine Rede sein“, bilanziert der Vorsitzende Werner Kramer mit Blick auf das zu Ende gehende Jahr. Im Gegenteil: Dank vieler Unterstützer habe das während der ersten Corona-Welle initiierte Projekt „Künstler fördern, Senioren erfreuen“ in der Neuauflage sogar noch ausgeweitet werden können. 31 Kulturschaffende aus der Region tourten diesmal durch die Altenheime im Kreis Borken.
Sie gastierten in 27 Einrichtungen, unter anderem auch im Haus St. Martin in Raesfeld. Mal verzauberten sie die Frauen und Männer im Publikum mit magischen Tricks, mal spielten sie zum nachmittäglichen Tanz auf oder verwandelten den Garten mit feurigen Gitarrenklängen in einen Open-air-Konzertsaal.
Seniorenheim St. Martin in Raesfeld.
„Entwickelt haben wir die Veranstaltungsreihe ursprünglich mit dem Ziel, Künstlerinnen und Künstlern, die aufgrund der Corona-Pandemie oftmals monatelang keine Auftrittsmöglichkeiten mehr hatten, eine Bühne zu geben“, erinnert Projektkoordinatorin Marita Rinke. Gleichzeitig habe die Bürgerstiftung damit, Kulturveranstaltungen zu den Menschen gebracht, die oftmals aufgrund ihres Alters und körperlichen Einschränkungen keine Möglichkeiten mehr haben, derartige Angebote in der Region zu besuchen. Die Freude der älteren Menschen darüber sei für die Bürgerstiftung Westmünsterland Ansporn, nach Möglichkeiten zu suchen, die Reihe auch im Sommer 2022 fortzusetzen.
Im „3ECK“ in Borken produzierte Autor Klaus Uhlenbrock (links) mit dem jungen Autorenteam aus Borken die zweite von insgesamt fünf Hörspielfolgen unter dem Motto „Die Aa-benteuer von Bonnie & Lou“. Foto: Bürgerstiftung Westmünsterland
Ein weiterer Schwerpunkt der Bürgerstiftungsarbeit sind Angebote für Kinder und Jugendliche. Jüngstes Projekt ist eine vom Bund und Land NRW im Rahmen der Kleinprojekte des Regionalmanagement Bocholter Aa geförderte Hörspielreihe. Mit dem Steinfurter Autor Klaus Uhlenbrock haben Neun- bis 16-Jährige fünf abenteuerliche Geschichte mit lokalen Bezügen entwickelt und eingesprochen. Handlungsorte sind Velen, Borken, Rhede, Bocholt und Isselburg. Die beiden ersten Episoden sind in Velen und Borken bereits über QR-Codes abzurufen. Die Standorte finden Interessierte auf den Internetseiten der Bürgerstiftung. Im kommenden Frühjahr werde die komplette Route eröffnet. „Wer sich dann alle fünf Episoden genau anhört, wird einem Geheimnis auf die Spur kommen – und kann im nächsten Jahr etwas Schönes gewinnen“, berichtet Rinke. Details würden noch veröffentlicht.
„Wir möchten ein vergleichbares Projekt auch gern im nördlichen Kreisgebiet realisieren“, so Kramer zu den Überlegungen für 2022. In Zeiten niedriger Zinsen und daraus resultierender minimierter Kapitalerträge für Stiftungen sei allerdings auch die Bürgerstiftung Westmünsterland bei ihrer Arbeit und der Umsetzung von Projekten auf die Unterstützung von Spendern und Sponsoren angewiesen.
Die Bürgerstiftung dankt in diesem Zusammenhang noch einmal allen, die in diesem Jahr mit Geld- und Zeitspenden das Wirken der Bürgerstiftung Westmünsterland ermöglicht haben.
Silvesterbilanz der Polizei / Mehrere Sprengungen von Automaten / Gefährliche Körperverletzung in Gronau
Kreis Borken (pd). Verhältnismäßig ruhig verlief aus Sicht der Polizei im Kreis Borken der Jahreswechsel 2021/22. Zwischen dem Silvesterabend, 18.00 Uhr, und dem Neujahrstag, 06.00 Uhr, rückten die Beamtinnen und Beamten lediglich zu 26 Einsätzen mit entsprechendem Silvesterbezug aus.
Zum Vergleich: Beim Jahreswechsel 2020/21 waren es 66. Verantwortungsbewusstsein bewiesen die Menschen im Kreisgebiet offensichtlich auch mit Blick auf die Pandemie: Durch die Polizei wurden beim Jahreswechsel keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung registriert (Vorjahr: 7).
Dass es an manchen Stellen jedoch auch zu Konflikten und Fehlverhalten gab, dokumentiert eine andere Zahl:
So kam es zu 13 Platzverweisen (Vorjahr: 8) und einer Ingewahrsamnahme (Vorjahr: 2). Noch nicht in diese Statistik eingeflossen sind die zahlreichen Kontrollen von Verkehrsteilnehmern, die in der Silvesternacht durch die Polizei kontrolliert wurden. Die Auswertung dieser folgt.
Besondere Vorkommnisse im Kreisgebiet:
In Gronau eskalierte am Neujahrsmorgen gegen 06.45 Uhr auf dem Udo-Lindenberg-Platz eine Auseinandersetzung, die sich unter zwei Gruppen von Jugendlichen entwickelt hatte. Zeugenangaben zufolge haben drei junge Männer einen Jugendlichen körperlich angegriffen und dabei durch Stichverletzungen schwer verletzt. Die Ermittlungen zu den genaueren Umständen dauern an; der verletzte 17-Jährige aus Gelsenkirchen kam in ein Krankenhaus.
Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: alle circa 17 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß; zwei mit dunklem Teint, einer hatte einen Drei-Tage-Bart, trug Jeans, karierte Jacke und weiße Schuhe, der zweite hatte mittellanges, dunkles lockiges Haar und trug einen blauen Pullover; zum dritten Tatverdächtigen liegt keine nähere Beschreibung vor. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Gronau: Tel. (02562) 9260.
In Gronau-Epe sprengten Unbekannte in der Neujahrsnacht gegen 02.15 Uhr einen Kondomautomaten und entwendeten Geld und Kondome. Zeugenangaben zufolge entfernten sich mehrere Männer nach dem Geschehen mit einem dunklen Pkw Kombi vom Tatort. Ebenfalls in Epe brachen Unbekannte durch Einsatz von Pyrotechnik am Silvesterabend gegen 21.00 Uhr einen Kaugummiautomaten auf. Die Täter erbeuteten Münzgeld. Ein ähnlich gelagerter Fall hatte sich, wie berichtet, bereits am Dienstag ebenfalls in Epe zugetragen. Hinweise an die Kripo in Gronau: Tel. (02562) 9260.
In Bocholt beschädigten Unbekannte gegen 01.50 Uhr in der Neujahrsnacht vermutlich durch eine herbeigeführte Explosion einen Zigarettenautomaten an der Rudolf-Virchow-Straße. Ob es zu einem Diebstahl von Geld oder Zigaretten kam, steht noch nicht fest.
Ebenfalls in Bocholt setzten Unbekannte vermutlich durch gezündete Feuerwerkskörper zwei Altpapiercontainer in Brand. Kräfte der Feuerwehr löschten den betroffenen Container an der Straße Unter den Eichen; im zweiten Fall an der Wendenstraße entzündete sich das Papier darin nur leicht, so das es zu keinem Sachschaden kam. Im rückwärtigen Bereich einer Schule an der Herzogstraße setzten Unbekannte einen Papier-Müllcontainer in Brand; die Feuerwehr löschte die Flammen.
In Bocholt-Suderwick haben Unbekannte in der Neujahrsnacht eine öffentlich zugängliche Krippe zerstört. Diese hatte vor einer Tanne auf dem Platz an der Wiggerstraße gestanden. Hinweise in den genannten Fällen aus dem Bereich der Polizeiwache Bocholt bitte unter Tel. (02871) 2990.
In Borken ist es nach ersten Erkenntnissen vermutlich durch eine gezündete Feuerwerksrakete zum Brand einer Hecke gekommen. Das Geschehen spielte sich gegen 00.15 Uhr an der Straße Alter Kreuzweg ab; die Feuerwehr löschte die Flammen. Aus ungeklärter Ursache geriet in Borken-Gemen gegen 00.25 Uhr das Abdach eines Wohnhauses am Brahmsweg in Brand. Dabei entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von circa 7.500 Euro. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand.
„Klima- und Kältetechnik sind absolute Wachstumsbereiche. Im Privatbereich entdecken immer mehr Menschen die angenehmen Vorzüge von konstanten Raumtemperaturen an warmen Tagen. Und auch im Handel und in der Industrie sind wir sehr gut vertreten mit Kälte- und Klimaanlagen“, sagt Thomas Kock.
Vor 10 Jahren übernahm der Kälteanlagenbauermeister den Fachbetrieb Gernemann in Schermbeck-Marienthal. Seitdem entwickelt er das Unternehmen stetig weiter. Durch seine innovativen Ideen konnte er Gernemann zu einem der führenden Handwerksbetriebe für Klima, Kälte und Elektro in der Region machen. Hiervon profitieren Kunden und das junge Team.
Zukunftssicher
„Ich kenne kaum einen Beruf, der so viel Zukunft hat wie im Bereich Kälte-/Klimatechnik. Unsere Auftragslage ist extrem gut. Der Beruf ist vielseitig und auch Quereinsteiger sind willkommen“, berichtet Thomas Kock. Als regionaler Arbeitgeber achtet Gernemann besonders auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen. Dafür spricht, dass viele der Mitarbeitenden schon bereits seit über 10 Jahren in dem Unternehmen tätig sind – obwohl ein Großteil des Teams unter 30 Jahre alt ist.
Perspektiven als Fachkraft und Quereinstieg
Aktuell sind mehrere Stellen zu besetzen, u. a.
Quereinsteiger zum Klima-Techniker im Wartungsbereich (m/w/d)
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)
Warum schon so viele Mitarbeitende dem Unternehmen erhalten bleiben, liegt wohl auch an der Vision von Thomas Kock. Denn Gernemann ist und soll kein „klassischer“ Handwerksbetrieb sein!
In den letzten Jahren ist Gernemann die Schritte konsequent gegangen:
Digitalisierung steht ganz weit oben
heute nahezu papierloses Büro
kontinuierliche Weiterarbeit an den Strukturen
moderner Fuhrpark
Die Digitalisierung ist ein wichtiger und stetiger Prozess. Sie läuft schon sehr gut und wird in Zukunft noch weiter vorangetrieben. Papier und Schmierzettel gehören der Vergangenheit an. Ersetzt durch Tablets, die die Teams erhalten, um ihrer täglichen Arbeit entspannter und besser organisiert nachkommen zu können.
Auch andere Strukturen im Unternehmen werden kontinuierlich überarbeitet und digitalisiert. So möchte Thomas Kock es unter anderem schaffen, das Unternehmen effizienter zu gestalten. Doch vor allem möchte er seinen Kolleg:innen das best mögliche Arbeitsumfeld bieten. Dazu gehört auch ein moderner Fuhrpark, der 2022 um drei Fahrzeuge erneuert wird. Der Umgang auf Augenhöhe mit allen Kolleg:innen ist Thomas Kock dabei besonders wichtig. Darum wird bei Gernemann eine lockere Du-Mentalität großgeschrieben.
Die Vision setzt er Schritt für Schritt gemeinsam im Team um. Das Ziel sind krisenfeste, zukunftssichere Jobs und die hohe Qualität der Arbeit bei Kunden.
Attraktive Klimalösungen für Privat-Kunden
Das Homeoffice ist in den vergangenen zwei Jahren für viele zum neuen Standardarbeitsplatz geworden. Im Winter mag man sich darüber freuen. Schließlich ist es daheim warm und gemütlich. Doch steht schon bald der nächste warme Sommer vor der Tür. Wer dann voll konzentriert, leistungsfähig und produktiv von zu Hause arbeiten will, braucht es angenehm kühl.
Und auch im Schlafzimmer klettern im Sommer die Temperaturen – oft deutlich über dem gesunden Schlafniveau.
Genau dafür bietet Gernemann Klimaanlagen für Privat-Kunden an. Die individuelle Klimalösung kommt dabei aus nur einer Hand: Von der ersten Besichtigung vor Ort, über die Planung bis hin zur Installation. Der Aufwand für die Kund:innen ist dabei verschwindend gering. Nach nur einem Vor-Ort Termin kann ein optimales Angebot gemacht werden. Die Montage und Inbetriebnahme erfolgt dann meist ebenfalls an nur einem einzigen Tag.
Ab dann sind entspanntes Durchschlafen und konzentriertes Arbeiten kein Problem mehr!
Zukunftsweisende Ausbildung
Gernemann stellt jedes Jahr neue Auszubildende ein – aktuell sind 7 Auszubildende angestellt. Vier davon als Mechatroniker:in für Kältetechnik. Eine weitere Berufsausbildungen ist Elektroniker:in für Gebäudetechnik. Geht es nach Thomas Kock, dürften es gerne noch mehr Azubis sein:
„Wir freuen uns, jedes Jahr neue Auszubildende begrüßen zu dürfen. Wir haben die Möglichkeit, drei Auszubildenden pro Jahr alles zu zeigen und fit zu machen. Einfach anrufen und auch ein Praktikum ist immer möglich.“
Den Beruf des Kälteanlagenbauers bzw. Mechatroniker:in für Kältetechnik gibt es schon lange und wird es auch weiterhin geben. So werden zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel, in der Gastronomie oder im industriellen Bereich energieeffiziente Kälteanlagen immer benötigt. Typische Aufgaben sind die Planung, Installation und Wartung durch Gernemann.
Top in der Region
Ob Klima, Kälte oder Elektro. Alles aus einer Hand mit Top-Service rund um die Uhr. Bei Gernemann erhalten Kund:innen gewerkeübergreifende Komplettlösungen. Somit ist lediglich ein Anbieter für viele, verschiedene Bereiche notwendig. Egal, ob Kühlanlagen, Kältetechnik, Kühltheken, Klimaanlagen und Klimatechnik, Elektroinstallation oder Elektrotechnik. Der DAIKIN-Fachpartner Gernemann ist der starke Partner aus der Region mit hoher Kompetenz und Qualität. Deswegen erfolgt die vollumfängliche Planung jeglicher Anlagen inklusive behördlicher Abwicklungen im Hause Gernemann.
Im Neuen Jahr wünschen wir dir 12 frohe Monate, 522 glückliche Wochen, 365 bezaubernde Tage, 8.760 einmalige Stunden, 525.600 unvergessliche Minuten und 315.360.00 tolle Sekunden.
Das Jahr ist zu Ende. Wir sind drauf und dran uns Vorsätze zu machen oder haben sie bereits aufgeschrieben. Doch eigentlich braucht es kein Neues, um etwas an sich und an seinen Gewohnheiten zu ändern. Du kannst es jederzeit ändern. Dafür bedarf und sollte es kein neues Jahr benötigen. Unter all dem Stress, psychischen und physischen Druck und unseren Sorgen haben wir uns selbst als Person für andere zurückgenommen. Dabei uns in den Hintergrund gestellt, um für unsere Liebsten und andere Mitmenschen dazusein. Selbst haben wir viel abverlangt und unsere Bedürfnisse gar vergessen.
Nehmen sie sich die Momente raus, seien es 20 Minuten oder auch nur 5. Sie sind sich wichtig und sich selbst ernst nehmen. Horchen sie in sich hinein und tuen sie das was ihnen guttut. Tief durchatmen, ihren Hobbies nach gehen, ihre Gedanken aufschreiben, ein paar Seiten lesen oder was auch immer ihnen hilft, sich wohler zu fühlen.
2021 war ein Jahr, wie wir es uns nicht gewünscht haben. Dennoch gab es einige wunderbare Momente, auf die wir stolz zurückblicken.
Privat betriebene Schilderstelle im Kreishaus Borken ab Dienstag (04.01.2022) wieder geöffnet / Am 06. und 07.01.2022 ist das Kreishaus Borken geschlossen
Kreis Borken/Borken (pd). In diesen Tagen ist die von einem Privatunternehmen betriebene Schilderstelle im Kreishaus Borken krankheitsbedingt nicht besetzt. Ab Dienstag (04.01.2022) wird die Schilderstelle nun wieder öffnen, so dass dort dann wieder Kfz-Kennzeichen erworben werden können. Das teilt die Kfz-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung mit.
Am Donnerstag (06.01.2022) und Freitag (07.01.2022) ist das gesamte Kreishaus Borken aufgrund von Erneuerungsarbeiten an der Stromversorgung geschlossen. Damit hat dann dort auch die Kfz-Zulassungsstelle nicht geöffnet. Die Zulassungsstellen des Kreises in Ahaus und Bocholt stehen aber zu den üblichen Dienstzeiten für den Publikumsverkehr offen.
Unter der Alarmierung Wasserrohrbruch rückte heute (30.12) um 3:06 Uhr die Feuerwehr Raesfeld aus.
In der Straße Glockengrube war ein Hausanschluss geplatzt und hatte die Straße überflutet und unterspült.
Nachdem die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich vom Wasser befreit und die Einsatzstelle gesicherten hatten, konnte die Feuerwehr gegen 4.15 Uhr wieder einrücken.