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Kreis Borken: Verstärktes Auftreten der Omikron-Variante

Rückblick auf das Infektionsgeschehen im Kreis Borken vom 13. bis zum 19.12.2021:
587 Neuinfektionen (Vorwoche: 836). Neue Variante aus Südafrika (Omikron): Bislang gab es im Kreis Borken insgesamt 25 Verdachtsfälle mit der Omikron-Variante. Davon haben sich inzwischen 10 Fälle bestätigt, 5 Fälle nicht. 10 Laborergebnisse stehen noch aus.

Kreis Borken (pd). Im Zeitraum vom 13. bis zum 19.12.2021 gab es im Kreis Borken 587 (Vorwoche: 836) gemeldete Neuinfektionen. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen in der zweiten Woche in Folge deutlich zurückgegangen – eine Entwicklung, die sich in dieser Deutlichkeit derzeit auf Bundes- und Landesebene nicht zeigt.

Wie das aktuell nachlassende Infektionsgeschehen im Kreisgebiet durch ein verstärktes Auftreten der Omikron-Variante beeinflusst wird, beobachtet das Kreisgesundheitsamt mit großer Aufmerksamkeit. Dabei ist für die Amtsärzte klar: Maßgeblich wird es auf eine weitere Erhöhung der Grund- und Auffrischungsimpfungen ankommen.


Die „7-Tage-Inzidenz“ belief sich am 06.12.2021 auf 259,9, am 13.12.2021 auf 221,6 und am 19.12.2021 auf 158,3. Aktuell (22.12.2022, 24 Uhr) beträgt sie 153. Das Infektionsgeschehen zieht sich weiterhin quer durch die gesamte Gesellschaft und ist wie in den Wochen zuvor vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch besondere Ausbruchsgeschehen geprägt. Laut Nachverfolgungsteam des Kreisgesundheitsamtes infizierten sich:

  • am Arbeitsplatz: 51 Personen; 8,7 Prozent (Vorwoche 47 Fälle; 5,6 Prozent)
  • im Haushalt / privat: 285 Personen; 48,5 Prozent (Vorwoche 421 Fälle; 50,4 Prozent)
  • bei Reisen: 3 Personen; 0,5 Prozent (Vorwoche 3 Fälle; 0,3 Prozent)
  • in Einrichtungen: 1 Person; 0,2 Prozent (Vorwoche 6 Fälle; 0,7 Prozent)
  • in Schule / Kita: 28 Personen; 4,8 Prozent (Vorwoche 61 Fälle; 7,4 Prozent)

In 219 Fällen (37,3 Prozent) konnte die vermutlichen Infektionsquelle nicht näher ermittelt werden (Vorwoche 298 Fälle; 35,6 Prozent). Die meisten Infektionen gibt es damit weiterhin im häuslichen und privaten Umfeld.

Infektionsgeschehen in Einrichtungen

Das Infektionsgeschehen in Einrichtungen spielt derzeit keine besondere Rolle: Die Fahlzahl von infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern geht konstant zurück und bewegt sich auf moderat niedrigem Niveau. Das Kreisgesundheitsamt wertet die erfreuliche Entwicklung als positive Folge der hohen Impfquote in dieser besonders vulnerablen Gruppe, die inzwischen weitgehend bereits Auffrischungsimpfungen erhalten hat. Weiterer Grund: Der Zugang zu den Einrichtungen ist für Besucher nur mit tagesaktuellem Test möglich.

Infektionen aufgrund von Feierlichkeiten

Infektionen aufgrund von Feierlichkeiten sind im Berichtszeitraum nicht bekannt geworden. Das Kreisgesundheitsamt bittet allerdings um besondere Sorgfalt im Umgang mit Zusammenkünften gerade zu den Feiertagen. Es rät, bei Symptomen auch dann sicherheitshalber sofort einen Schnelltest zu machen, wenn die Personen vollständig immunisiert sind.

Die bisherige Situation zeige: Jede Infektion führt schnell zu Folgeinfektionen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft. Die Omikron-Variante beschleunigt diesen Prozess deutlich.

Infektionsgeschehen Schule

Das Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit Schule ist unverändert von vielen Einzelinfektionen geprägt. Das mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht geänderte Quarantäneregime in Schulen, wonach nur die jeweils infizierte Person in Quarantäne kommt, hat das Infektionsgeschehen nicht nachteilig verändert. Aufgrund der Weihnachtsferien wird das Thema Schule zudem zunächst etwas in den Hintergrund rücken.

Kindertageseinrichtungen

Die Zahl der von Infektionen betroffenen Kindertageseinrichtungen ist recht konstant. Derzeit gibt es in 26 Einrichtungen jeweils Einzelfälle. Die betroffenen Gruppen werden über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig getestet.

Folgeinfektionen werden daher zunehmend aufgedeckt.

Impfstatus und Altersstruktur: Von den 587 Neuinfektionsfällen (Vorwoche 836) waren 211 Fälle (Vorwoche 471) vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund 53 Prozent (Vorwoche 56 Prozent).

Der Anteil vollständig immunisierter Personen an den Neuinfektionen ist somit leicht gesunken. Wichtig ist hier der Hinweis des Kreisgesundheitsamtes, dass die Geimpften deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben und eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung) die Schutzwirkung vor einer Infektion ebenfalls deutlich erhöht. Für die Geimpften gelte aber selbstverständlich auch, dass sie die Schutzregeln beachten und auftretende Symptome kurzfristig abklären lassen.

  • In der Altersgruppe 0 – 4 Jahre gab es 27 Neuinfektionen.
  • In der Altersgruppe 5 – 12 Jahre wurden 116 neue Fälle verzeichnet, davon waren 95 Prozent nicht geimpft (Hinweis: Die Impfungen in dieser Altersgruppe sind am Ende des Berichtszeitraums gestartet.)
  • In der Altersgruppe 13 – 20 Jahre waren es 68 Neuinfizierte, davon 43 Prozent nicht geimpft.
  • In der Altersgruppe 21 – 40 gab es 176 Fälle, davon 30 Prozent nicht geimpft.
  • In der Altersgruppe 41 – 59 Jahre waren es 139 Fälle, davon 14 Prozent nicht geimpft.
  • In der Altersgruppe über 60 gab es 61 Neuinfizierte, von denen 18 Prozent nicht geimpft waren.

Hier wird deutlich, dass entsprechend dem bundesweiten Trend derzeit die jüngeren Menschen mit einem hohen Anteil am Infektionsgeschehen teilnehmen und in dieser Altersgruppe – noch – eine vergleichsweise niedrige Impfquote zu verzeichnen ist.

Impfquote

291.483 Personen sind mit Stand 22.12.2021, 24 Uhr, im Kreis Borken inzwischen vollständig geimpft worden. Die Impfquote an der Gesamtbevölkerung beträgt damit 78,4 Prozent. In der Altersgruppe 12+ haben 89,2 Prozent vollständigen Impfschutz.

In des Alterssegment 12 – 17 sind es 72,2 Prozent, bei der Altersgruppe 60+ 94,2 Prozent. Die Impfungen für die Altersgruppe 5 – 11 sind gerade erst angelaufen. Die angebotenen Impftermine werden sehr stark nachgefragt. Weitergehende Infos zum Impfgeschehen im Kreis Borken gibt es im Internet unter https://kreis-borken.de/corona-impfzahlen.

Booster-Impfungen

173.072 Personen haben im Kreisgebiet zudem bereits ihre Auffrischungsimpfung bekommen. Das sind schon fast 60 Prozent der 291.483 Personen mit vollständigen Impfschutz. Das Kreisgesundheitsamt appelliert daher: „Nutzen Sie die Impfangebote, die es an vielen Orten im Kreis Borken gibt, sowohl für die Erst- und Zweit- als auch für die Boosterimpfungen!“ Im Internet gibt es nähere Informationen (auch zu konkreten Impfangeboten) auf der Website des Kreises Borken:

https://www.kreis-borken.de/coronaimpfung
https://www.kreis-borken.de/kinderimpfung

Situation in den Krankenhäusern

Die Situation in den Krankenhäusern ist derzeit belastend, aber nicht überlastet. Mit Stand 23.12.2021 werden in den Krankenhaus-Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn des Klinikums Westmünsterland 19 Patienten stationär behandelt, davon 3 auf der Intensivstation.

Im St. Antonius-Hospital Gronau befinden sich derzeit 6 Patienten in Behandlung, davon 2 auf der Intensivstation.

Zu den Sterbefällen: Im Berichtszeitraum sind 2 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen. Die Verstorbenen waren vollständig immunisiert.

Neuigkeiten von der Bürgergenossenschaft Erle

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Weihnachtsgrüße und Neuigkeiten der Bürgergenossenschaft Erle – Zum Ende des Jahres teilt der Vorstand der Bürgergenossenschaft ein paar Informationen zum Thema Generalversammlung, Bauantrag und mehr mit.

Viele ErlerInnen und auch die Anteilszeichner von weiter weg warten schon ungeduldig auf die Generalversammlung der Genossenschaft.

Leider hat Corona dem ganzen Vorhaben einen großen Strich durch die Rechnung gemacht und auch ist es genossenschaftsrechtlich noch nicht notwendig gewesen. Doch der stellv. Vorsitzende Oliver Jahnich versichert: „So Corona es zulässt, wird es nächstes Jahr eine Generalversammlung geben“. Dort sollen dann auch die Urkunden und Plaketten für die Genossen verteilt werden.

„Im Hintergrund passiert allerdings gerade eine Menge, was Außenstehende gar nicht mitbekommt“, so Jahnich. Der Vorstand trifft sich regelmäßig und bereitet alles soweit es geht vor, damit es bald endlich losgehen kann.

Viele Hürden abgearbeitet

Im letzten Update mit dem Aufsichtsrat wurde über die vielen Hürden gesprochen, um die sich das Planungsteam um Andreas Grotendorst kümmern musste. Küchenplanung, Brandschutzkonzept, Lüftungsanlage, all´ das hat eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Bauantrag

Der Aufsichtsrat hat in seiner kürzlich stattgefundenen Sitzung beschlossen, den Bauantrag durch das Architekturbüro Thieken aus Dorsten final vorzubereiten. Der Grundriss passt zu den Vorstellungen und Ansprüchen, die Küche ist geplant, nun kann es weiter gehen. Das Architektenbüro Thieken & Partner wurde letzte Woche beauftragt. Auch ein Vermessungsbüro hat einen Auftrag für die weitere Vermessung erhalten. Und das Brandschutzkonzept ist ebenfalls in Arbeit. Voraussichtlich Mitte Februar im kommenden Jahr kann der Bauantrag dann gestellt werden.

Außerdem sind der Pachtvertrag zwischen Andre Wachtmeister und der Bürgergenossenschaft und auch der Erbbaurechtsvertrag zwischen Gemeinde und Genossenschaft in konkreter Vorbereitung, so dass diese bis Ende Januar unterzeichnet werden können.

Der Vorstand und Aufsichtsrat wünschen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2022. „In zwei Jahren können wir unsere Weihnachtsfeiern dann im neuen Saal in Erle feiern.“

Gesuchter Mörder mit Verlobter und diesem Fahrzeug unterwegs

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Nachtrag zur Pressemitteilung von Mittwoch: „Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und des Polizeipräsidiums Münster Fahndung nach dem wegen Mordes rechtskräftig verurteilten Ralf Hörstemeier“

Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden bereits seit gestern (22.12.) nach dem 56-jährigen Ralf Hörstemeier aus Münster. Er wurde durch Urteil des Landgerichts Dortmund vom 25.01.2021, rechtskräftig seit dem 14.12.2021, wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und befindet sich immer noch auf der Flucht, nachdem er zuvor an seiner Fußfessel manipuliert und sie anschließend abgelegt hatte.

Ermittlungen ergaben, dass der 56-Jährige mit Fahrzeugen seiner Lebensgefährtin unterwegs sein könnte. Bei den Pkw handelt es sich um zwei Mercedes-Benz der C-Klasse in blau mit den Kennzeichen: „MS-MS 4455“ und „MS-SM 4455“.

Der rechtskräftig wegen Mordes verurteilte Hörstemeier hatte am Dienstagabend (21.12.) seine elektronische Fußfessel gewaltsam entfernt. Seitdem ist er vermutlich zusammen mit seiner 54-jährigen Verlobten auf der Flucht. Diese wird nun ebenfalls mit Haftbefehl gesucht.

Hinweise bitte an die Polizei Münster unter der Rufnummer 0251 275-4600 oder jede andere Polizeidienststelle.

Gemeinde Raesfeld erstellt Rahmenplan für die neue Ortsmitte

Raesfeld- Auf dem Weg zur neuen Ortsmitte

Anfang 2022 wird die Gemeinde Raesfeld unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger die Planung für die Raesfelder Ortsmitte in Angriff nehmen.

Raesfeld (pd). Damit sollen die im Jahr 2018 im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) „Raesfeld 2030“ herausgearbeiteten Schwerpunkte planerisch konkrete Gestalt annehmen.

„Eine moderne attraktive Ortsmitte ist wichtig für die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Dies können wir nur erreichen, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an am Planungsprozess beteiligen. Ich freue mich daher, dass wir diesen Weg nun gemeinsam beschreiten und so die Planung auf eine breite Basis stellen können!“, betont Bürgermeister Martin Tesing.

Zwei Raesfeld-Konferenzen

Mit zwei Raesfeld-Konferenzen und einem Zukunftstag hatten die Raesfelder Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2018 die Gelegenheit; zentrale Stärken und Schwächen der Gemeinde und Zukunftsvisionen auch zum Thema Wohnumfeld zu erarbeiten. Dabei kristallisierte sich auch der Wunsch nach einer Attraktivitätssteigerung für den Raesfelder Ortskern heraus.

Neue-Raesfelder-Ortsmitte-Haus-Epping
Anfang des kommenden Jahres beginnen die ersten Schritte auf dem Weg zur neuen Raesfelder Ortsmitte rund um das Haus Epping und die St. Martin-Kirche.

Epping-Gelände

Da mittlerweile das Haus Epping nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wird, soll der in 2018 angestoßene Prozess nun fortgeführt werden. „Dabei nur das Epping-Gelände in den Blick zu nehmen greift zu kurz“, sagt Bürgermeister Martin Tesing.

Verkehrssicherheit

So soll die räumliche Abgrenzung des zu überplanenden Bereichs auch über die in nördlicher Richtung angrenzenden Flächen im Umfeld der St. Martin-Kirche erfolgen. Bei der Aufstellung des Rahmenplanes für die Raesfelder Ortsmitte soll es neben Fragen zur gestalterischen Aufwertung des Ortskernes auch um die Verkehrssicherheit gehen. In den planerischen Blick genommen werden sollen dabei u.a. die Parkplatzsituation und die unter dem Aspekt der Barrierefreiheit bessere Gestaltung öffentlicher Wege für Radfahrer und Fußgänger. Das Stadtplanungsbüro WoltersPartner aus Coesfeld soll den Prozess begleiten, bei dem neben Vertretern der Raesfeld Politik, die Bürgerinnen und Bürger und weitere örtliche Akteure eingebunden werden.

Planungen werden in einem Bürgerforum vorgestellt

Die Aufstellung des Rahmenplanes soll in zwei Phasen stattfinden. In der ersten Phase werden in einem Bürgerforum die möglichen Inhalte der Planung vorgestellt und Entwicklungsszenarien erarbeitet, die anschließend in kleineren Arbeitsgruppen diskutiert und bewertet werden. In der zweiten Phase wird dann ein konkreter Rahmenplan erarbeitet, zu dem in einem zweiten Bürgerforum erneut die Meinung der Bürgerinnen und Bürger eingeholt wird.

Burgmusikanten ziehen an Heilig Abend wieder durch Raesfeld

Musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit Raesfelder Burgmusikanten

Nach der coronabedingten Pause im letzten Jahr ziehen die Burgmusikanten in diesem Jahr wieder an Heilig Abend durch Raesfeld, um die Bürger musikalisch auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Wie in den Jahren zuvor teilen sich die Musiker in zwei Gruppen auf, um die verschiedenen Stationen innerhalb Raesfeld anzufahren.

Gestartet wird um

  • 13:30 Uhr bei El Greco; 
  • 14:00 Uhr Roggenkamp, Nordesch/Ant Stäppken; 
  • 14:20 Uhr Zum Mummenkamp, Brink; 
  • 14:40 Uhr Langenkamp/Im Diek, Garbenweg (Spielplatz); 
  • 15:00 Uhr Brökerstegge/Schwane, Helweg/Hoher Kamp; 
  • 15:20 Uhr Getränke Blicker; 
  • 15:50 Uhr Seniorenhaus, Betreutes Wohnen; 
  • 16:20 Uhr Truvenne/Ritterstraße, Osterkamp/Ostring; 
  • 16:35 Uhr An der Windmühle, van-Gahlen-Straße/Droste-Hülshoff-Straße; 
  • 16:50 Uhr Weseler Straße/Haus Epping.

Die Burgmusikanten bitten um Spenden, um ihre Jugendarbeit zu fördern.

Mit Abstand eine schöne Weihnachtstradition in Erle

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Das Blasorchester Erler Jäger zieht dieses Jahr an Heiligabend wieder durch das Dorf und verbreitet Weihnachtsstimmung – mit einer kleinen Änderung in der Route.

Seit vielen Jahren ziehen die Erler Jäger am 24.12. durch Erle, kehren in jede Nachbarschaft ein, und verbreiten dort mit ihren festlichen Klängen weihnachtliche Stimmung unter den Zuhörern. Eine Tradition, die alle begeistert.

Die Nachbarschaften kommen zusammen, trinken Punsch und essen Kekse, reden, lachen und singen zu den Klängen der Erler Jäger. Und dann kann Weihnachten beginnen.

Ständchen in der dritten Welle

Diese Tradition passte leider nicht zu dem Weihnachten im vergangenen Jahr. Mitten in der dritten Welle mussten sich alle mit einer abgespeckten Version zufrieden geben. Die Erler Jäger hatten sich um drei Steiger gekümmert, die dann jeweils mit zwei Musikern in und um Erle aufgestellt wurden, und Weihnachtsstimmung von oben verbreiteten. Definitiv eine Aktion, die als höchstes Konzert in die Annalen des Vereins eingehen wird. Dennoch war diese Aktion aus der Not herausgeboren. Die Ständchen mit der ganzen Truppe, die gefallen den Musikern deutlich besser.

Weihnachtsständchen-Erler-Jäger
©Presse

Weihnachtsstimmung 2021 wieder in der gewohnten Form

Deshalb ist das Orchester umso glücklicher, dieses Jahr die Weihnachtsstimmung wieder in der gewohnten Form in die Nachbarschaften zu bringen. Um das möglich zu machen, wurden einige Maßnahmen getroffen, die das Infektionsrisiko weitestgehend minimieren sollen. Die Musiker werden nicht wie üblich im Bus von Station zu Station fahren, sondern sich auf einzelne Autos aufteilen. Dadurch, dass die Ständchen draußen an der frischen Luft stattfinden, und die Plätze in den Nachbarschaften recht groß sind, kann auch der Abstand immer eingehalten werden.

Keine Kekse und keine Schnäpse

Zudem setzt das Orchester für ihre Musiker schon seit mehreren Wochen in Absprache mit ihrem Verband und dem Ordnungsamt auf die 2G+ Regelung, die natürlich auch an Weihnachten gilt und kontrolliert wird. Sie nehmen diese kleinen Einschränkungen mit Freuden auf sich, wenn somit diese schöne Tradition wieder aufleben kann. Der einzige Wermutstropfen: die Musiker müssen leider auch auf die leckeren Kekse und dem ein oder anderen Schnäpschen der Nachbarschaften verzichten und sich stattdessen selbst versorgen.

Blasorchester-Erler-Jäger-2021
In diesem Jahr gibt es keine gemeinsame Anreise im Bus. Foto: Archiv

Änderungen für 2021

Abgesehen von den kleinen Einschränkungen aufgrund der Pandemie gibt es noch eine weitere, erfreuliche Änderung: Die Station am Hilgenstuhl wird verlegt und findet dieses Jahr am Schultenwurt Ecke Höltingswall statt, auf Höhe von ehemals Schuhhaus Pieper. So können auch die Bewohner des betreuten Wohnens mit dabei sein und sich an den weihnachtlichen Klängen erfreuen. Der Rest der Route und auch die Zeiten bleiben so, wie sie waren. Die Erler Jäger bitten die Zuhörer lediglich darum, das aktuelle Infektionsgeschehen ernst zu nehmen und dementsprechend nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

Die Zeiten und Standorte für Heiligabend:

  • 14.00 Feuerwehr
  • 14.30 Östrich an der dicken Buche
  • 15.00 Östrich am Timpen
  • 15.30 Schultenwurt Ecke Höltingswall
  • 16.00 Ginsterstraße
  • 16.30 Westrich

Impfungen für Kinder bisher recht schnell ausgebucht

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Start der Kinder-Impfungen in Ahaus war erfolgreich: 283 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren wurden geimpft.

Impftermine für betroffene Altersgruppe für Impfstelle in Borken am Donnerstag, 30.12.2021, sind jetzt freigeschaltet. Eine Impfung ist nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.

Kreis Borken (pd). Der Start der Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren im Kreis Borken am vergangenen Freitag 17.12.2021 in Ahaus verlief erfolgreich. „Wir konnten 283 Impfungen durchführen. Die Termine waren im Vorfeld sehr schnell ausgebucht“, erklärt Katharina Schroer, Leiterin der Koordinierenden Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken.

Anmeldung ab heute für dne Vennenhof

Der Termin für Kinder-Impfungen am Donnerstag, 23.12.2021, in der kreiseigenen Impfstelle in Gronau (Rathaus, Eingangsfoyer, Konrad-Adenauer-Straße 1) ist bereits jetzt ausgebucht. Der nächste spezielle Kinder-Impftermin in der Impfstelle des Kreises in Borken (Stadthalle Vennehof, Am Vennenehof 1) findet am Donnerstag, 30.12.2021, statt. Die Termine können ab dem heutigen Mittwoch, 22.12.2021, gebucht werden unter www.corona.chayns.de. In Bocholt ist der erste Impftermin für Kinder am Mittwoch, 05.01.2022, geplant.

Ab Januar 2022 werden wöchentlich jeweils freitags und samstags Kinder-Impftermine für die betroffene Altersgruppe angeboten. Dafür werden künftig jeden Montag neue Impftermine freigeschaltet.

Impfstoff Biontech/Pfizer wird verimpft

Verimpft wird der Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Kinder. Die Zweitimpfung der Kinder zwischen fünf und elf Jahren sollte dann drei Wochen nach der Erstimpfung stattfinden. Der Termin für die Zweitimpfung kann nach erfolgter Erstimpfung unter www.corona.chayns.de gebucht werden. Begleitpersonen oder ältere Geschwisterkinder ab 12 Jahren können nicht mitgeimpft werden. Die Begleitung einer erwachsenen Person ist erforderlich.

Unterlagen der Begleitpersonen

Zudem muss eine von allen Sorgeberechtigen unterschriebene Einwilligungserklärung im Original vorgelegt werden, um ein Kind impfen zu lassen. Diese ist beim Buchungssystem hinterlegt und wird vorausgefüllt ausgedruckt mitgebracht. Alternativ können diese Impfunterlagen auch unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen werden. Vorgelegt wird eine Gesundheitskarte des Kindes oder ein gültiges Ausweisdokument.

Weitere Informationen zu den Kinderimpfungen und zur Buchung der Termine stehen unter https://www.kreis-borken.de/kinderimpfung zur Verfügung.

Spieletipp: „High Score“ – Schnelles Würfelspiel

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Jede Runde eine neue Challenge – „High Score“ – Schnelles Würfelspiel

Sieben Würfel, sieben Runden – und in jeder gilt eine neue Regel. Doch keine Sorge: Diese sind selbst erklärend. Allerdings braucht es eine Portion Glück, um sie zu erfüllen – und zwar so, dass man die höchste aller Augenzahlen auf seinem Punktekonto verbuchen kann.

Die Angaben auf den Challenge-Karten, von denen stets nur eine Auswahl gespielt wird, geben vor, welche Kombinationen gewertet werden, wie oft gewürfelt werden darf und welche Bedeutung der Wirbel auf den Würfeln aktuell hat. Letzterer steht auf dem Würfel anstelle der üblichen 6 und variiert in der Augenzahl von minus Fünf bis plus zehn.

Spieletipp Highscore
©Kosmos

„High Score“ von Autor Rainer Knizia ist ein schnelles Würfelspiel für zwei bis fünf Personen. Allerdings hält sich der Spielspaß im Zweierspiel in Grenzen. Wirklich witzig und rasant hingegen sind die Partien mit mehreren Spieler*innen. Denn nach jeder Runde werden Münzen im Wert von einem bis drei Punkten an die drei erfolgreichsten Würfler verteilt. Deren Summe gibt nach sieben Runden an, wer das Spiel gewonnen hat.

„High Score“ eignet sich prima als Einstieg oder Absacker von längeren Spielerunden oder auch einfach für den Spaß zwischendurch.

· „High Score“, flottes Würfelspiel für zwei bis fünf Personen ab 8 Jahren, eine 30 Minuten, Kosmos, Preis etwa 15 Euro

Spieletippe von Marita Rinke

Kreis Borken: „Mobiles Impfen ohne Termin“

„Mobiles Impfen ohne Termin“: Weitere Termine für die kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau veröffentlicht

Kreis Borken (pd). Die koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken hat nun die nächsten Termine für „Mobiles Impfen ohne Termin“ veröffentlicht: Auch weiterhin werden Impfungen in allen vier kreiseigenen Impfstellen in den Städten Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau angeboten.

Die Termine im Überblick:

  • Dienstag, 21.12., und Mittwoch, 22.12.2021: Gronau, 13 bis 19 Uhr, Rathaus, Eingangsfoyer, Konrad-Adenauer-Str. 1
  • Dienstag, 28.12., und Mittwoch, 29.12.2021: Borken, 13 bis 19 Uhr, Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1
  • Dienstag, 04.01., und Donnerstag, 06.01.2022: Bocholt, 13 bis 19 Uhr, ehem. Sparkassengebäude, Markt 8
  • Dienstag, 11.01., und Donnerstag, 13.01.2022: Ahaus, 13 bis 19 Uhr, Turnhalle der Irena-Sendler-Gesamtschule, Hof zum Ahaus 6
  • Dienstag, 18.01., und Donnerstag, 20.01.2022: Gronau, 13 bis 19 Uhr, Rathaus, Eingangsfoyer, Konrad-Adenauer-Str. 1
  • Dienstag, 25.01., und Donnerstag, 27.01.2022: Borken, 13 bis 19 Uhr, Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1

Grundsätzlich gilt bei den Impfungen vor Ort:

Geimpft werden können Personen ab 12 Jahren. Auffrischungsimpfungen sind ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Verimpft wird der Impfstoff von Moderna. Der Impfstoff von BioNTech steht ausschießlich für unter 30-Jährige und Schwangere zur Verfügung. Eine Auswahl des Impfstoffs ist nicht möglich.‘

Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte. Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich.

Impfunterlagen

Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden. Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“.

Dieses Formular findet sich unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. In diesem Zusammenhang ein Hinweis für Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erst- und Zweitimpfung mit einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca, Johnson&Johnson) erhalten haben: Für Auffrischungsimpfungen wird ein mRNA-Impfstoff verwendet, sodass diese Personengruppe für die Auffrischungsimpfung noch einmal die gesamten Impfunterlagen (Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen, Einwilligungserklärung) unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen herunterladen und ausfüllen müssen.

Nadine Heselhaus spendet eingespartes Geld

Nadine Heselhaus: „Sterbenskranke Menschen geraten oft aus dem Blickfeld“

SPD-Politikerin verzichtet auf Weihnachtskarten und spendet eingespartes Geld an den Hospiz-Verein OMEGA Bocholt

Raesfeld (pd). „Weihnachtskarten sind für viele eine schöne Tradition. Mit ihnen zeigen wir anderen Menschen, dass wir an sie denken, lassen das Jahr Revue passieren und blicken voraus auf das, was kommt. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, auf einen in der Politik üblichen Versand im großen Stil zu verzichten. Für die Herstellung mehrerer hundert Karten werden wertvolle Ressourcen verbraucht. Das finde ich nicht nachhaltig, zumal wir die Bürgerinnen und Bürger an vielen Stellen dazu auffordern, dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung zu tragen“, teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus mit.

Das eingesparte Geld, aufgerundet auf 1.000 Euro, spendet die Politikerin an den Hospiz-Verein OMEGA Bocholt e. V. „Menschen, die sterbenskrank sind, geraten in unserer schnelllebigen Welt oft aus dem Blickfeld. Dabei benötigen gerade sie intensive Betreuung und Begleitung. Genau da setzt der Hospizgedanke an. Für die Arbeit des Bocholter Hospiz-Vereins, von der auch das Umland profitiert, bin ich daher sehr dankbar. Mit meiner Spende will ich insbesondere den geplanten Hospiz-Neubau an der Klausenerstraße unterstützen“, so Nadine Heselhaus.

Inge Kunz und Heinrich Grunden von OMEGA Bocholt erklären: „Mit dem Neubauprojekt wird die stationäre Hospizarbeit in der Region um Bocholt deutlich verbessert und die Vernetzung der ambulanten und stationären Hospizdienste nochmals intensiviert. Nach den derzeitigen Planungen wird das neue Edith-Stein-Hospiz in der zweiten Jahreshälfte 2023 seinen Betrieb aufnehmen können. Die breite und uneingeschränkte Zustimmung und Unterstützung zu unserem Projekt ist für uns allerorten spürbar.“

NRW stellt 1,5 Mio. Euro zum Schutz von Weidetieren bereit

Die Schutzmaßnahmen für Kleinpferde (Ponys), Fohlen und Jungpferde in NRW werden mit Millionen Euro finanziell gefördert. Umweltministerin stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit

Zum Schutz von Weidetieren in Wolfsgebieten hat das Land Nordrhein-Westfalen die Förderrichtlinie Wolf erweitert.

Heute kam nun die langersehnte „frohe Botschaft“ für alle Weidetierhalter von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser aus Düsseldorf.  Ab 2022 werden in dem besonderes betroffenen Wolfsgebiet Schermbeck Schutzmaßnahmen auch für Kleinpferde (Ponys), Fohlen und Jungpferde finanziell gefördert. Zudem wird ab 2022 die Landwirtschaftskammer NRW die Prüfung und Förderung von Herdenschutzmaßnahmen vollständig übernehmen. Bisher waren jeweils die räumlich zuständigen Bezirksregierungen mit eingebunden.

Beschleunigte Verfahren

Dazu Ministerin Heinen-Esser: „Mit den Neuerungen wollen wir zum einen auch die Halter von Kleinpferden zusätzlich unterstützen und motivieren, ihre Tiere besser vor Wolfsübergriffen zu schützen. Zum anderen führen wir die Herdenschutzberatung und -Förderung zusammen und erhoffen uns davon noch passgenauere und beschleunigte Verfahren. Der Schritt vor der Antragstellung sollte ein klärendes Beratungsgespräch zwischen Tierhalter und Herdenschutzberatung sein.“

Dazu wurde eine Service-Hotline der Herdenschutzberatung bei der Landwirtschaftskammer unter 02945 / 98 98 98 eingerichtet.

Vermehrte Übergriffe

Der Grund für die erweiterten Förderrichtlinien ist das Wolfsrudel im Wolfsgebiet Schermbeck. Dieses sorgte seit Oktober zu vermehrten Übergriffen auf Kleinpferde (Ponys).

Die räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde habe das Ministerium veranlasst, die Lage im Wolfsgebiet auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme erneut zu prüfen. Das in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten komme zu dem Ergebnis, dass zumutbare Alternativen wie eine wolfsabweisende Zäunung, die bisher unzureichend genutzt wurden, vorhanden seien. Dies bedeutet, dass weiterhin eine Entnahme von Wölfen nicht rechtssicher möglich sei.

1,5 Millionen Euro für die Rückkehr des Wolfes

Die Kosten belaufen sich, damit die in den Wolfsgebieten betroffenen Weidetierhaltungen die zusätzlichen Lasten durch die Rückkehr des Wolfs nicht alleine tragen müssen, auf 1,5 Millionen Euro. „Das ist bundesweit die zweithöchste Summe, die ein Bundesland für Prävention und Entschädigung ausgegeben hat. Im kommenden Jahr werden wir weitere Geldmittel zur Verfügung stellen“, so Heinen-Esser. „Ziel unserer Wolfspolitik ist es, das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten und Naturschutz und Herdenschutzes in Einklang zu bringen.“

Um ein konfliktfreies Miteinander zu gewährleisten müssen dazu die Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren wolfsabweisend umzäunt werden. Darüber hinaus sollten Tiere in dunklen Tag- und Nachtstunden am besten im Stall sein.

Frage der Verhältnismäßigkeit

Während das Land die Förderrichtlinien anpasst und zusätzliche Mittel für den Herdenschutz bereitstellt, stellt die Umweltministerin zugleich die Frage der Verhältnismäßigkeit. „Dass der Wolf zu schützen ist, steht außer Zweifel. Aber ab welcher Größenordnung sind millionenschwere Ausgaben unverhältnismäßig?“ so Heinen-Esser. Hier müsse der Bund mehr Klarheit schaffen, die Formulierungen im Koalitionsprogramm seien sehr vage. Grobe Orientierung bietet ein zwischen Bund und Ländern Ende November 2021 verabschiedeter Praxisleitfaden Wolf.

Wölfe in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen verfügt über 4 Wolfgebiete mit Pufferzonen (Senne, Schermbeck, Oberbergisches Land und Eifel) und eine Pufferzone an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nachgewiesen sind aktuell sieben Wölfe und mindestens elf ausgewachsene Welpen, verteilt auf drei Rudel und ein Einzeltier. Damit ist die Zahl der erwachsenen Wölfe im Vergleich zum Vorjahr nicht angestiegen.

Insgesamt 157 Rudel

Zwei der drei Rudel leben auf den Landesgrenzen und halten sich nur teilweise in Nordrhein-Westfalen auf. Hinzu kommt eine unbestimmte Zahl von durchwandernden Einzeltieren, die sich teils Tage, teils Wochen in Nordrhein-Westfalen aufhalten und danach Nordrhein-Westfalen wieder verlassen. Zum Vergleich: In Deutschland wurden für die aktuellen Zählperiode 2020/2021 insgesamt 157 Rudel, 27 Paare und 9 ortstreue Einzeltiere angegeben.

40 Übergriffen in Nordrhein-Westfalen

2021 kam es bis Dezember zu rund 40 Übergriffen in Nordrhein-Westfalen auf Haus-und Nutztiere, mehrheitlich auf Schafe. Davon entfielen 18 Übergriffe auf das Rudel, das dauerhaft ausschließlich in Nordrhein-Westfalen, im Wolfsgebiet Schermbeck lebt. Bei den Übergriffen war in der Mehrzahl der Fälle kein Grundschutz gegenüber dem Wolf vorhanden. Stets aktuelle Übersichten sind unter https://www.wolf.nrw.de zu finden. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 wurden bundesweit 942 Übergriffe von Wölfen auf Haus- und Nutztiere registriert, die meisten in Niedersachsen und Brandenburg.

Krippenweg für Kleinkinder und ihre Familien

„Wir gehen zur Krippe“ – Krippenweg für Kleinkinder und ihre Familien

Die Pfarrgemeinde St. Martin und die Kindertagesstätten in Erle laden am Heiligen Abend im Zeitraum von 13.30 – 15.00 Uhr zu einem Krippenweg in die St. Silvester Kirche ein.

Familien mit Kleinkindern können anhand des beliebten Bilderbuchs von Masahiro Kasuya „Der aller kleinste Tannenbaum“ ganz individuell einen Gang durch die Kirche machen. An der Krippe angekommen gibt es die Möglichkeit, sich einzeln oder als Familie den Weihnachtssegen zusprechen zu lassen.

Dort steht auch der Gabenkorb für die Opferdöschen der Kinder bereit.

Volker van Wasen ist neuer Fraktionsvorsitzender der UWG

Volker van Wasen neuer ist der Fraktionsvorsitzender der UWG Raesfeld-Erle

Die UWG-Fraktion hat Volker van Wasen einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Bisher war Volker van Wasen stellvertretender Fraktionsvorsitzender, für dieses Amt wurde nun Maik Friedrich bestimmt.
Volker van Wasen folgt Johannes Lülf, der den Fraktionssitz zuvor innehatte. „Wir freuen uns über das Vertrauen und werden uns weiterhin gemeinsam mit den übrigen Fraktionsmitgliedern, Vorstand und Vereinsmitgliedern engagiert für unser schönes Raesfeld einsetzen“, so die beiden.

Maik-Friedrich_UWG-Raesfeld
Neuer stellv. Fraktionsvorsitzender der UWG Maik Friedrich. ©Presse/UWG

Leserbrief: Lüftungsanlagen: Die Pandemie wartet nicht

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Rat stimmt dem Raesfelder Haushalt für das Jahr 2022 zu

Lüftungsanlagen: Die Pandemie wartet nicht – kein Zeitspiel zu Lasten unserer Kinder

Mehr als 10 infizierte Schülerinnen und Schüler, eine komplette Klasse und mehrere Kinder in Quarantäne, so sieht die Situation an den Raesfelder Grundschulen in dieser Woche aus.

An den Schulen werden sämtliche Maßnahmen ergriffen, um Infektionen zu verhindern. Dabei sind sie dringend auf politische Unterstützung angewiesen.

Ein Schlüssel – auch für die kommenden Jahre – sind für uns möglichst virenfreie Klassenräume, die stationäre Lüftungsanlagen schaffen.

Der Bund hat seinen Teil mit der Fördermittelzusage von 1,1 Millionen Euro erfüllt.

Was steht dem im Wege? Verfolgt man die Diskussionen sind es vor allem zusätzliche kommunale jährliche Kosten von 75.000€ (1,1 Millionen Euro über 15 Jahre), mal tituliert als Abschreibung, mal als Geld für neue Ersatzgeräte in 15 Jahren bezeichnet, neuerdings als Anschreibung benannt.

Zur Begrifflichkeit: Abschreibung ist die Wertminderung auf eine Investition, die man getätigt hat. Sind damit die Fördermittel des Bundes gemeint, dann kann man diese nicht negativ abschreiben, man hat sie ja auch auf der Habenseite vom Bund erhalten, sie sind somit bilanztechnisch neutral. Beispielhaft auch zu finden im öffentlichen Jahresabschlussbericht der Gemeinde Raesfeld 2019.

Sollten es Gelder für neue, zukünftige, Geräte sein, stellt sich die Frage, warum derartige Rücklagen nicht bei allen Investitionen der Gemeinde gebildet werden?

Fazit: Die vorgegebene jährliche Kostenberechnung ist nach wie vor schleierhaft. Wir erwarten von der Gemeinde Raesfeld konkrete, transparente Angaben auf Verweise des Steuer- und Kommunalrechts, auf denen diese Berechnung hoffentlich basiert und aus denen die zwingende Notwendigkeit dieser Veranschlagungssumme hervorgeht.

Bezgl. Brandschutz und Statik: Wer etwas will, findet Wege (siehe andere Kommunen, die bald mit dem Einbau von RLT-Angaben beginnen), wer etwas nicht will, sucht immer weiter verzweifelt Gründe…

Mike Marcinowski                                                   
Schulpflegschaftsvorsitzender
Silvesterschule Erle 

Nicole Hutton
Schulpflegschaftsvorsitzende
St. Sebastian-Schule Raesfeld

3:0-Sieg trotz „angezogener Handbremse“

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Skurios Volleys gewinnen im ersten Rückrundenspiel vor heimischer Kulisse gegen SSF Fortuna Bonn

Im 14. Ligaspiel erfüllten die Skurios Volleys ihren vielen Fans und Unterstützern einen vorgezogenen Weihnachtswunsch – drei weitere Punkte für die Tabelle. Dass die Borkener Spielerinnen damit auch zum Hinrundenstart gegen den SSF Fortuna Bonn ihre eindrucksvolle Serie in der. 2. Volleyball-Bundesliga Nord fortsetzten, seit dem ersten Ligaspiel am 12. September gab es keine Niederlage, sorgte dabei für zusätzliche Begeisterung in der Mergelsberg-Sporthalle.

Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause – ein Erfolg

Selbst Borkens meist recht kritischer Trainer Chang Cheng Liu trat sechs Tage vor Heiligabend erstmals in dieser Saison ans Mikrofon. „Die Saison läuft bis jetzt gut“, ließ er die rund 185 Zuschauer wissen – hatte aber sogleich einen Wunsch: „Ich hoffe nach der Weihnachtspause und über Neujahr werden wir immer die gleiche Stärke haben.“ Sein Gegenüber, Bonns Trainer Sven Anton, zollte der Borkener Mannschaft und auch seinem Team Respekt.

„Mehr als das Spiel ´Hase gegen Igel´ können wir nicht machen und ich denke das haben wir relativ gut gemacht“, bilanzierte er. Dass die Westmünsterländerinnen in zwei Spielen gegen seine Bonner Mannschaft nur einen Satz abgaben, ärgerte ihn natürlich etwas, doch sah er schon spielerische Unterschiede. „Borken hat verdient gewinnen. Die Mannschaft steht ja nicht umsonst auf Platz 1.“

Vermeidbare Eigenfehler der Gegner zu Eigen gemacht

Von diesem Unterschied, Bonn belegte vor dem Spiel Tabellenplatz 12, war hingegen im ersten Satz wenig zu verspüren. Borken setzte bis auf Libero Ermira Kozl’onkov auf seine bewährte Starting-Six und die rieb sich anfangs etwas die Augen. Schnell ging Bonn in Führung und bot dem Tabellenführer bis zur zweiten technischen Auszeit beim Stand von 16:14 für Borken ordentlich Paroli.

Nach dem Spiel befand Borkens Co-Trainerin Lena Nelke, dass ihre Mannschaft „mit angezogener Handbremse“ gespielt hätte. Als zum Ende des Satzes die Gastgeberinnen aber vermehrt vermeidbare Eigenfehler abstellten, ging auf Bonner Seite die Fehlerquote nach oben. So ging der erste Satz nach 23 Minuten am Ende mit 25:16 verdient nach Borken.

Ein letztes Mal traten die Skurios Volleys in diesem Jahr an und gewannen klar mit 3:0 gegen Bonn. Text und Foto: Thomas Hacker

Trotz experimentieren holen sich die Volleys ihre Punkte

Auch in Satz zwei setzte das Borkener Trainerteam anfänglich auf seine erfahrenen Feldspielerinnen. Ab dem 15:8 aber begann Borken personell zu experimentieren und gab auch Johanna Müller-Scheffski oder Jugendspielerinnen wie Johanna Gröger oder Mia Feldhaus einige Spielanteile. Da sich diese Spielerinnen erst orientieren mussten, brachte dies etwas Instabilität ins Team, was sich auch beim Ergebnis niederschlug. Bonn kam so auf bis zu vier Punkte zu einem kurzen Comeback heran, sodass die Skurios Volleys beim Stand von 19:14 eine Auszeit nahmen und wieder mehr auf ihr Stammpersonal setzten.

Am Ende ging auch dieser Satz mit 25:20 insgesamt doch recht deutlich an die Gastgeberinnen. Lena Nelke aber war insgesamt sehr zufrieden damit den Spielerinnen auch mal mehr Spielanteile zu geben: „Wir haben heute auch ein bisschen mehr ausprobiert.“ Nutznießerin der Personalrochade war dieses Mal vor allem Libera Ermira Kozl’onkov, die genauso wie der spätere MVP-Gewinnerin Doreen Luther oder auch Żaneta Baran ein wirklich gutes Spiel zeigten.

Konstantheit kam zurück

Auch im dritten und damit letzten Satz dieses Jahres präsentierten sich die Skurios Volleys nach der ersten technischen Auszeit zunehmend konstanter. Die Borkener Spielerinenn, die sich im Lauf der Saison erst zusammenfanden und somit viele Fans und auch das Trainerteam mit ihrer Konstanz teilweise überraschte, agierte sehr stark. Die Bonnerinnen hatten kaum Zeit sich auf die Angriffe einzustellen, hinzu kamen eine starke Annahme sowie eine Feldabwehr.

Zur zweiten Technischen Auszeit lag Borken beim 16:11 schon fünf Punkte im Voraus und nur wenig später pfiff das Schiedsrichter-Duo Thomas Asche und Christian Thelen die Partie nach 25 Minuten ab. Die silberne MVP-Medaille ging dann an Bonns Libera Lina Adams, Gold wie bereits erwähnt an Mittelblockerin Doreen Luther von den Skurios Volleys.

Gute Mannschafts- und Teamleistung

„Das war heute eine gute Mannschafts- und Teamleistung“, frohlockte Borkens Co-Trainerin Lena Nelke nach dem Spiel. „Fürs nächste Jahr wünsche ich mir, dass wir unsere Siegesserie weiterführen werden.“ Gleichzeitig bedankte sie sich auch bei den Fans: Es hat riesig Spaß gemacht.“ Nach dem offiziellen Teil bedankten sich auch die Spielerinnen auf ihre ganz eigene Weise bei ihren Fans: passend zur Weihnachtszeit gab es für jedes Mitglied der Helfer-Crew etwas Süßes.

Für Teammanager Uli Seyer und seinen Zwillingsbruder Hans hatten sich die Mädels etwas Besonderes ausgedacht – ein Gedicht in elf Strophen. Da die letzte Strophe einen Blick aufs neue Jahr wirft, soll sie am Ende dieses Berichts stehen:

„Bald geht es wieder los, im neuen Jahr, hochmotiviert.
In der Pause noch einmal die Volleyballregel studiert.
In der Meggi starten wir bald erneut,
freuen uns auf tolle Spiele, von uns´rem Management betreut.“

Borkener Feierabendmarkt an Weihnachten und Silvester offen

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Borkener Feierabendmarkt auch vor Weihnachten und Silvester geöffnet Winterpause am 6. Januar 2022

Borken. Der Feierabendmarkt findet traditionell jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr rund um die St. Remigius-Kirche in Borken statt.

Auch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und vor Silvester – am Donnerstag, 23. Dezember 2021, und Donnerstag, 30. Dezember 2021 – ist der Feierabendmarkt weiterhin für Kundeninnen und Kunden geöffnet und bietet leckere Köstlichkeiten wie Antipasti, frisch zubereitete Burger, saisonales Obst und Gemüse sowie warme Getränke wie Glühwein und Kakao an.

Zu Beginn des neuen Jahres 2022 legt der Feierabendmarkt eine kurze einwöchige Winterpause ein. Somit findet der Markt am 6. Januar 2022 nicht statt. Am Donnerstag, 13. Januar 2022, dürfen sich Besucherinnen und Besucher wieder auf den Feierabendmarkt freuen.

Das neue Jahr wird gut: Bäckerei Schlegel vergrößert ihr Team

Seit mehr als 100 Jahren zählt die Bäckerei Schlegel, im Ursprung als Bäckerei Stenert, zu den führenden Bäckereien der schönen Gemeinde Raesfeld. Der Betrieb wird mit großer Leidenschaft und höchstmöglicher, handwerklicher Tradition geführt und geleitet.

Nun suchen wir für unsere handwerkliche Produktion als auch für unsere Fachgeschäfte in Raesfeld weitere motivierte MitarbeiterInnen (m/w/d)

Wir stellen ein

Azubi im Bäcker – Handwerk (m/w/d) – Start 1.8.2022

  • du bist berei zu einer vertrauensvollen Teamarbeit
  • du bist offen und fleißig
  • du hast Lust und Laune, ein traditionelles Handwerk zu erlernen

Azubi Bäckerei-Fachverkäufer/in (m/w/d) – Start 1.8.2022

  • du arbeitest gern in einem netten Team
  • du arbeitest gern mit Menschen und interessierst dich für den Verkauf
  • du bist motiviert, offen und fleißig

Verkäufer-innen /m/w/d) Voll-oder Teilzeit – zu sofort oder später

  • du liebst flexible Arbeitszeiten
  • du möchtest Mitglied im nettesten Team der Welt sein

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.
Gern telefonisch, schriftlich, per Mail oder auch persönlich

Bäckerei Schlegel
Im Winkel 4
46348 Raesfeld
Tel. 02865 7098

Email: [email protected]
Internet: www.baeckereischlegel.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Das DRK schließt zwischen den Feiertagen seine Tore

Einrichtungen rund um Weihnachten und Neujahr geschlossen

Borken/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken schließt rund um Weihnachten und Neujahr zahlreiche Einrichtungen. Das teilt die Organisation in ihrem DRK-Pressedienst mit.

Geschlossen sind folgende Einrichtungen zu folgenden Zeiten (jeweils erster und letzter geschlossener Tag):

  • Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken: 23. Dezember bis 5. Januar geschlossen;
  • Café Henry: 24. bis 31. Dezember geschlossen, ab Montag, 3. Januar, wieder geöffnet;
  • KARO-Kaufhäuser Borken/Bocholt: 27. bis 31. Dezember geschlossen, ab Montag, 3. Januar, wieder geöffnet;
  • Boumannstraße 14: bleibt geöffnet;
  • Beratung für Zugewanderte am Nordring 52 in Borken: 23. Dezember bis 2. Januar geschlossen;
  • Bereich Bildung in Borken, ab 20. Dezember geschlossen, ab Montag, 10. Januar, wieder geöffnet.

Adventskonzert der Burgmusikanten mit vielen Highlights

Traditionell fand auch in diesem Jahr das Adventskonzert der Raesfelder Burgmusikanten am dritten Advent in der St. Martin Kirche statt.

Die Raesfelder Burgmusikanten spielten unter 2G + vor rund 100 Besuchern sowie einem zusätzlichen Livestream

Bedingt durch die Pandemie hat sich der Vorstand im Vorfeld darauf geeinigt, die Veranstaltung als Hybridversion stattfinden zu lassen. Somit konnte das Konzert auch als Livestream im Internet verfolgt werden.

Adventskonzert-Burgmusikanten-2021

Die Entscheidung der Durchführung des Konzertes in dieser Form sei schwergefallen, jedoch habe es viel Zuspruch von Seiten Musiker aus dem Hauptorchester gegeben, so der Vorsitzende Matthias Sümpelmann. Sein Dank geht besonders an das DRK für die Testungen aller Musiker vor dem Konzert.

Den Auftakt machte das rund 25-köpfige Jugendorchester unter der Leitung von August Krayenbrink. Sie präsentierten zunächst die „Easy Baroque Suite“ von Robert van Beringen. Im Anschluss daran führte das Jugendorchester das Stück „Clarinet Caravan“ von John Edmondson und „I want to break free“ von Queen auf.

Adventskonzert-Burgmusikanten-2021

Anschließend stand das mit ca. 40 Musikern besetzte Hauptorchester auf der Bühne, welches zum ersten Mal unter der Leitung von Dieter Fischer bei einem Konzert auftrat. Das Hauptorchester begann ihren Konzertteil mit „Pachebell´s Canon“ von Johann Pachebell, nach Aussage der Burgmusikanten ein Klassiker aus deren Repertoire.

Ein weiteres Highlight aus dem Konzert war das Stück „Gabriella´s Sang“ von Stefan Nilsson, begleitet von Lukas Egging am Solo-Flügelhorn. Auch wurde den Zuschauern mit dem Stück „Te Deum“ von Jan de Haan eine andere Version des bekannten Kirchenstückes „Großer Gott wir loben dich“ präsentiert.

Zum Schluss des Konzertes spielte das Hauptorchester gemeinsam mit dem Jugendorchester das Stück „Macht hoch die Tür“ von Jan de Haan. Hierbei waren die Zuschauer mit ihrem Gesang Teil der Musik. Mit einer Besucherzahl von ca. 150 Besuchern unter 2G+ Bedingungen und ca. 100 übertragenen Livestreamen zeigten sich die Burgmusikanten am Ende sehr zufrieden.

Verschärfte Maßnahmen in den Niederlanden verlängert

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Corona-Lockdown in Niederlanden in Kraft getreten. Beschränkungen im Land – Die niederländische Regierung bittet dringend darum, auf Reisen in die Niederlande aus Hochrisikogebieten zu verzichten.

Die Niederlande ist von COVID-19 sehr stark betroffen. Der Inzidenzwert in Winterswijk (Gelderland) liegt aktuell bei 446,90

Wegen der Omikron-Variante gilt ab heute in den Niederlanden ein neuer strenger Lockdown. Dies bedeutet, dass seit Sonntag um 5 Uhr fast alle Geschäfte sowie Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure geschlossen bleiben.

Mit Wirkung vom 19. Dezember 2021 ab 5 Uhr gelten verschärfte Maßnahmen (Lockdown): Gastronomie, nicht essentielle Geschäfte, Dienstleister, sowie Sport- und Kulturstätten sind geschlossen.

Maskenpflicht

In öffentlichen Innenräumen gilt Maskenpflicht und die Pflicht 1,5 Meter Abstand zu halten. Es gilt die eindringliche Empfehlung nur zwei Personen (über 13 Jahren) an einem Tag zuhause zu empfangen (Ausnahme 24. – 26. Dezember 2021 und Silvester: vier Personen) und sich vor einem Besuch durch einen Selbsttest abzusichern. Im Freien gilt eine maximale Gruppengröße von zwei Personen (über 13 Jahren). 

Durch- und Weiterreise

Bei reinen Transitreisen durch die Niederlande – Aufenthalt von weniger als 12 Stunden – ist kein negativer PCR-Test erforderlich. Für Transitreisende an niederländischen Flughäfen gelten jedoch unterschiedliche Regelungen je nach Abreise- und Transitort. 

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