Rund 500 Sonnenblumen sollen im Frühjahr gegen das „Vergessen“ blühen

Mit einer gemeinsamen und wunderschönen Aktion „Eine Sonnenblume gegen das Vergessen“ möchte die kfd Raesfeld, Erle, Rhedebrügge in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Erle im Frühling ein Zeichen „Ewigkeit“ setzen.

Heimatverein-Erle-Blumen
Mitglieder des Heimatvereins Erle setzten die Sonnenblumenkerne am Samstag in umweltfreundliche Zeitungspapiertöpfe.

Dazu werden rund 500 Zwerg-Sonnenblumen herangezogen. Diese können dann ab Anfang Mai auf den Gräbern in Gedenken eingesetzt werden.

Angesprochen, sich an der Aktion zu beteiligen sind alle Menschen, die Gräber ihrer Angehörigen, Freunde und Bekannten regelmäßig pflegen.

„Wir denken auch an die Brüder, Väter und Großväter, deren letzte Ruhestätte niemand kennt, Kinder, die gestorbenen sind, bevor ihr Leben richtig begann“, erklärt Ideengeber und Mitinitiator Hubert Leiers. Eingeschlossen seien auch die Gräber der Menschen, die bei Flucht und Vertreibung zurückgelassen werden mussten.

Sonnenblumen gegen das Vergessen
Foto: Pixabay

Jungpflanzen zur Selbstbedienung

Dafür werden nun rund 500 Zwerg-Sonnenblumen in umweltfreundlichen Zeitungspapiertöpfen herangezogen. Die Sonnenblumen können dann auf den Gräbern in Gedenken an all jene, die uns im Leben wichtig waren, gepflanzt werden.

„Sobald es die Witterung zulässt, werden die Kisten mit den Jungpflanzen zur Selbstbedienung an den Friedhofseingängen Raesfeld, Erle und Rhedebrügge bereitgestellt“, so Ingrid Horstmann.

Gerne dürfen die Pflanzen auch mit nach Hause genommen werden, um dort in im heimischen Garten oder als Kübelplanze auf Balkon und Terrasse, zur Freude von Bienen und Insekten, ihren „Dienst gegen das Vergessen“ zu leisten.

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer, denn Sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

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