Erneut sorgte das Blasorchester Erler Jäger am Samstagabend beim 6. Oktoberfest in Erle für eine im wahrsten Sinne des Wortes „Bombenstimmung“.
„O’zapft is“ hieß es am Samstagabend im Festzelt an der Marienthaler Straße. Nicht nur in München hat man das Oktoberfest herbeigesehnt. Auch in Raesfeld-Erle wartete man nach der langen Coronapause sehnsüchtig auf eine Neuauflage des Oktoberfestes von 2018. Jetzt war es endlich so weit.
Die Einladung der Erler Schützen für das 6. Erler Oktoberfest stieß erneut auf große Resonanz. Schon vor dem traditionellen Fassanstich durch Bürgermeister Martin Tesing sowie Kaiser Manfred Gerbersmann und König Andreas Cluse, ging im Zelt bei zünftiger Blasmusik der Erler Jäger so richtig die Post ab. Dem Anlass entsprechend trug fast jede Frau ein fesches Dirndl und die Männer beeindruckten in Lederkracht und kariertem Hemd.
König Andreas Cluse, Oberst Ludger Schleking und Bürgermeister Martin Tesing stilecht im karierten Hemd und Lederhose Foto: Petra Bosse
Großartige Leistung
Schon kurz nach Einlass standen die Leute bereits auf den Tischen und Bänken und tanzten und schunkelten nach den Klängen der Erler Jäger. Das Oliver Jahnich mit seinem Blasorchester Erler Jäger für reichlich Stimmung und Holzdielenbeben sorgen kann, bewies er erneut an diesem Abend. Als „Vorgruppe“ der eigentlichen Partyband „Die Alpenbanditen“, heizten die Erler Jäger die Oktoberfestbesucher so richtig ein, sodass es am Ende die Band schwer hatte, diesen musikalischen Standard über mehrere Stunden zu halten.
„Eine großartige Leistung und dafür ein großes Dankeschön, das ihr heute hier für Stimmung sorgt“, lobte Arno Brömmel den musikalischen Einsatz und der zwischenzeitlich auch für kurze Zeit den Taktstock schwingen durfte.
Kaiser Manfred Gerbersmann in bester Feierlaune Foto: Petra Bosse
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Oktoberfest 2022
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Kaiser Manfred Gerbersmann in bester Feierlaune Foto: Petra Bosse
Am Donnerstag, 6. Oktober findet im Raesfelder Ortskern ein letztes Mal in diesem Jahr der Monatsmarkt statt.
Der Raesfelder Monatsmarkt geht in die Winterpause und es heißt am 6. Oktober ein letztes Mal Markt für dieses Jahr. Von 14 bis 18 Uhr lockt der Markt wieder mit einem vielfältigen Angebot. Es reicht von unterschiedlichen Frischwaren wie Obst, Gemüse, Wurstwaren, Käse, Fisch, Oliven und mediterranen Speisen hin zu Trockenfrüchten, Marmelade, Süßwaren, Gewürzen und Likören.
Auch Blumen, Haushalts- und Kurzwaren sowie Textilien sind zu finden. Oder man schlendert einfach ganz gemütlich durch den Ortskern und lässt sich von den Angeboten und der Atmosphäre berieseln.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im September leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Regelmäßig lasse sich im Herbst, nach dem saisontypischen „Aufwuchs“ in den Sommermonaten, ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen beobachten. „In diesem Jahr fällt diese Entwicklung jedoch weniger deutlich aus, da weitere Geflüchtete aus der Ukraine Leistungen nach SGB II beantragen“, erklärt der Landrat. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat September 2022 insgesamt 5.541 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat August ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 51 Personen gesunken, aber gegenüber dem Vorjahresmonat zeigt sich jedoch ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 1.030 Personen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken und liegt aktuell bei 2,5 Prozent.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im September leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.442 Personen (+ 137 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 15.215 Personen (+ 179 gegenüber dem Vormonat) in 7.598 Bedarfsgemeinschaften (+ 80 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Rund 100 Erstklässler der Sebastian-Schule Raesfeld erhalten neongelbe Warnwesten vom Förderverein
Raesfeld (pd). Rechtzeitig vor den Herbstferien und damit vor Beginn der dunkleren Tage zu Schulbeginn hat der Förderverein der St.-Sebastian-Schule alle rund 100 Erstklässler mit neongelb leuchtenden Warnwesten ausgestattet.
v. l.: Lydia Ridder, Nicole Hutton, Lena Niemeyer und Thomas Schlüter
Erstmals ziert auch das Hand/Herz Logo des Fördervereins die Warnwesten. Sie sollen den Schulanfängern zusätzliche Sicherheit auf ihren Schulweg geben.
Klassenlehrerin Lena Niemeyer und Schulleiter Thomas Schlüter bedankten sich stellvertretend mit der Klasse 1a herzlich bei Nicole Hutton (Fördervereinsvorsitzende) und Lydia Ridder (stellvertretende Fördervereinsvorsitzende) für die Spende.
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge kam es am Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der L 608 zwischen Reken und Gescher-Hochmoor
Die L 608 war wegen des Unfalls im Bereich der „Heubachwiesen“ voll gesperrt.
Ein 69-jähriger Kradfahrer aus Datteln befuhr am Montagnachmittag laut Mitteilung der Polizei die L 608 aus Gescher-Hochmoor kommend in Richtung Reken. In Höhe der Unfallstelle „Heubachwiesen“ wollte ein 20-jähriger Rekener mit seinem Traktor und angehängtem Mähwerk nach links in einen Wirtschaftsweg abbiegen.
Direkt hinter dem Traktor fuhr noch ein 24-jähriger Rekener mit seinem Pkw in gleicher Fahrtrichtung. Der 69-jährige Motorradfahrer wollte an dem abbiegenden Traktor und dem dahinter befindlichen Pkw rechts vorbeifahren, stieß dabei aber gegen das ausschwenkende Mähwerk des Ackerschleppers und kam zu Fall.
Der Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.
Der Fahrer des Traktors und des Pkw blieb unverletzt. Zur Unfallaufnahme wird eine Unfallaufnahmeteam der Polizei Münster eingesetzt.
Klaus Rybarczyk hört nach 20 Jahren auf – Martin Bergemann ist neuer Vorsitzender des Schachvereins
Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit hat sich Klaus Rybarczyk entschlossen, das Amt der 1. Vorsitzenden des Raesfelder Schachvereins in andere Hände geben zu lassen.
Raesfeld (pd). Rybarczyk, seit einigen Jahren auch Vorsitzender des Schachbezirks Borken und Schriftführer beim Schachverband Münsterland, stellte seinen Posten auf der Jahreshauptversammlung der SG Turm Raesfeld/Erle zur Verfügung. In seiner Ansprache nahm er die Höhepunkte der vergangenen 20 Jahre in den Blick und bedankte sich bei seinen Mitstreitern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Spielleiter Felix Gesing bedankt sich beim scheidenden Vorsitzenden Klaus Rybarczyk für dessen langjährige Vereinsarbeit mit einem Präsent. Foto: Presse
Rybarczyk wies zunächst auf das besondere Turnierangebot des Vereins hin: Das internationale Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ böte alljährlich den Spielern aus der regionalen Umgebung die Möglichkeit, sich mit Großmeistern, internationalen Meistern und Fidemeistern zu messen. Auch die Weihnachts- und Osterturniere seien regelmäßig „ein Renner“, so Rybarczyk.
Ausgezeichnete Jugendarbeit des Vereins
Neben den freundschaftlichen Kontakten zu Vereinen anderer Bezirke wie den Schachfreunden aus Kirchhellen oder dem Blindenschachclub Essen erwähnte der Vorsitzende auch das Engagement des Vereins im Gemeindesportverband, in der Flüchtlingshilfe oder beim Ferienkalenderangebot.
Besonders lobte er die ausgezeichnete Jugendarbeit des Vereins und das Engagement des Jugendwarts Manfred Grömping, der durch eine erfolgreiche Kooperation von Schachverein und Schulen nationale und internationale Erfolge Raesfelds im Schul- und Vereinsschach ermöglicht habe.
Wiederaufstieg in die NRW-Klasse im Visier
Die Berichte der Mannschaftsführer auf der Mitgliederversammlung fielen überwiegend positiv aus.
Während die vierte und dritte Mannschaft des Vereins sich über Vizemeisterschaften in der Bezirksklasse bzw. -liga freuten und die zweite Mannschaft den Klassenerhalt in der Regionalliga feierte, beklagte die erste den äußerst knappen Abstieg aus der NRW-Klasse. Die stärkste Mannschaft des Kreises Borken verfehlte mit dem 8. Platz unter 10 Teams der NRW-Klasse nur knapp den Klassenerhalt und setzte sich den Wiederaufstieg als Saisonziel.
Mädchen besonders erfolgreich
Im Bericht über die Jugendarbeit konnte Manfred Grömping zahlreiche Erfolge präsentieren, besonders lobte er das erfolgreiche Abschneiden der Mädchen in der vergangenen Saison.
Das Mädchenteam der U16w wurde Landesvizemeister 2021 und nahm erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft in Berlin teil. Auch im aktuellen Kalenderjahr spielt die U16w – ebenso wie die U10 – in der Endrunde der NRW-Meisterschaft um die Qualifikation zur DM.
Die U20 des Vereins wurde verlustpunktfrei Meister der Jugendliga Münsterland und erreichte den Aufstieg in die NRW-Klasse.
Neben Titelgewinnen bei Bezirks- und Verbandsmeisterschaften spielten auch 2022 Raesfelder Spieler(innen) bei den NRW-Landeseinzelmeisterschaften um den Titel mit. Annalena Bone belegte Platz 5 in der Altersgruppe u12w, Ida Wehling den 10 Platz und Franziska Bone den 6. Platz bei der u18w.
Rybarczyk wird Ehrenvorsitzender
Bei den Vorstandswahlen wurde Martin Bergemann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bestätigt wurden Spielleiter Felix Gesing, Jugendwart Manfred Grömping, Geschäftsführer Wolfgang Kadenbach und Kassierer Markus Brömmel in ihren Ämtern. Der scheidende Vorsitzende Klaus Rybarczyk wurde von der Versammlung aufgrund seines langjährigen Engagements zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Wie geht es zukünftig weiter mit der Planung des Dorfgemeinschaftshauses in der Erler Dorfmitte? Aufsichtsrat und Vorstand klärten bei der ersten Versammlung über den Stand der Dinge auf
Es wird weitergehen: Dieses klare Zeichen setzten die Verantwortlichen der Erler Bürgergenossenschaft am Freitagabend bei der ersten Generalversammlung im Festzelt an der Marienthaler Straße.
Nach der Gründung klärten erstmalig im Festzelt Aufsichtsrat, Vorstand, Architekten und Steuerberater gemeinsam über die aktuelle Situation des Dorfgemeinschaftshauses auf. Vorsitzender Andreas Grotendorst, Oliver Jahnich (stell. Vorsitzender) und Michael Weddeling von der Volksbank stellten sich anschließend den Fragen der Genossen.
Vorstand, Aufsichtsrat, Architekten und Steuerberater bei der ersten gemeinsamen Versammlung im Festzelt von „Wir in Erle“
Aktueller Stand der Dinge
Die Versammlung wurde von vielen Genossinnen und Genossen herbeigesehnt. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass 383 der rund 1800 Mitglieder den ersten öffentlichen Termin zum Anlass nahmen, sich über den aktuellen Stand der Dinge des Dorfgemeinschaftshauses zu informieren. Unter den Anteilszeichner waren nicht nur Erler, sondern auch Leute aus Schermbeck, Borken und Dorsten.
Tatsache ist, dass es aktuell und nach der überraschenden Absage von André Wachtmeister noch keinen neuen Pächter gibt, sagte gleich zu Anfang der Versammlung der Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Andreas Grotendorst.
383 der rund 1800 Mitglieder kamen am Freitagabend ins Festzelt zur ersten offiziellen Versammlung. Foto: Bosse
Corona und Ukraine-Krieg
Fakt sei auch, dass die Pläne für den Baustart im Frühjahr 2022 durch verschiedene Gegebenheiten, unter anderem die Corona-Pandemie, den Ukrainekrieg und die Absage von André Wachtmeister als Pächter, massiv behindert worden seien, so die allgemeine Aussage der Vorsitzenden und der Aufsichtsratsmitglieder. Bedingt dadurch, dass es aktuell keinen Pächter gebe, stehen nun alle Aktivitäten praktisch wieder am Anfang.
Bautechnische Veränderungen
Dennoch seien bereits in den letzten Monaten viele weitere Dinge auf den Weg gebracht worden. So werde unter anderem die Baugenehmigung in Kürze erwartet. Auch bautechnisch habe es einige Änderungen gegeben. Welche, darüber informierten die Architekten Tobias Göbel und Andreas Müller. Nicht mehr aktuell seien auch die auf Wachtmeister zugeschnittenen Pläne der Küche. Und einen „Münster-Land-Wirt“ wird es auch nicht mehr geben. Zu der neuen Namensfindung laufen schon Überlegungen. Diese sollen später mit dem neuen Pächter abgestimmt werden. Etliche Vorschläge seien auch schon dazu eingegangen, sagte Grotendorst.
Thema Pächter
„Nicht alles läuft so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir hatten nur einen Plan A, aber keinen Plan B in der Tasche“, gestand Grotendorst und hob erneut die Einmaligkeit dieses Projektes hervor: 1800 Genossen besitzen an der Genossenschaft 1,8 MIO. Euro Anteile. Das sei schon eine enorme Leistung, die da geschaffen wurde. Deshalb seien jetzt auch die Genossen gefragt, das Thema „Pächter“ überall zu verbreiten.
Projekt bekannt machen
Die Buschtrommeln könnten, um die Pächtersuche breitflächig zu streuen, jetzt tatsächlich nützlich sein. „Vielleicht kennt jemand, der jemanden kennt und der auch wiederum jemanden kennt, der Interesse an das Projekt hat“, fügt Grotendorst hinzu. Darüber hinaus sei das Projekt in regionalen und überregionalen Börsen registriert.
Oliver Jahnich betonte, dass er immer noch davon zu 100 Prozent überzeugt sei, dass dieses Dorfprojekt einmalig sei.
Brömmel-Wilms wird nicht umgebaut
Der Vorstand habe sich zwischenzeitlich auch Gedanken über eine eventuelle Neuorientierung gemacht und sich nach Alternativen umgehört. So habe es auch in jüngster Vergangenheit Vorschläge gegeben, dass Geld nicht in einem Neubau, sondern in den Gasthof Brömmel-Wilms zu investieren. „Mit diesem Thema haben wir und sehr ausgiebig beschäftigt und alle Richtungen der Machbarkeit besprochen und abgewogen. Wir sind aber mit Arno Brömmel gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das nicht machen werden“, so Grotendorst. Zusammengefasst heißt das: Das Objekt steht dafür nicht zur Verfügung.
Wie geht es weiter?
Und wie geht es nun weiter? Das war an diesem Abend die zentrale Frage überhaupt: „Wird mit dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses auch dann gestartet, wenn es noch keinen Pächter gibt?“.
Dazu Andreas Grotendorst: Falls bis zum Frühjahr kein Pächter gefunden wird, werde es voraussichtlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, wobei dann weitere Entscheidungen getroffen werden sollen.
Die Fragen der Genossinnen und Genossen beantworten Andreas Grotendorst, Oliver Jahnich und Michael Weddeling. v.r.
Fragen und Antworten
Frage: Wer ist auf den Gedanken gekommen, so ein riesiges Gebäude zu bauen? Das ist keine Dorfkneipe.
Andreas Grotendorst: Das gastronomische und touristische Konzept ist nicht nur auf Gäste aus Erle, sondern auch auf auswärtige Touristen abgestimmt. Wir haben die Brennerei und die Femeiche. Wenn wir die Leute einmal im Dorf haben, dann wäre es auch schön, wenn sie sich hier länger aufhalten und das Geld gleich im Ort lassen.
Darüber hinaus gibt es rund 400 Hochzeiten in Raesfeld. Viele Gäste müssen weggeschickt werden, da es keinen Saalbetrieb gibt. Ich bin überzeugt davon, dass der Saal mit Hochzeiten, Beerdigungen, Karneval, Taufen und plattdeutsches Theater immer ausgebucht sein wird. Das gesamte Konzept ist auch in Absprache mit dem Pächter gelaufen. Oliver Jahnich: Die Planungen sind auch schon von Anfang an bekannt gewesen.
Frage: Kosten zur Lüftungsanlage?
Andreas Grotendorst:Bei der Lüftungsanlage haben wir uns, was die Kosten anbelangt, gehörig verschätzt. Die Kosten für den Einbau der Anlage in der Küche und im Saalbetrieb liegen deutlich im 6-stelligen Bereich. Neu ist, dass wir keine Brandmeldeanlage brauchen und somit die laufenden Kosten niedrig halten.
Frage: Höhe der Pacht?
Oliver Jahnich: Die Höhe der Pachtkosten ist kein Thema für die Öffentlichkeit. Wir als Genossenschaft wollen aber keine großen Gewinne durch die Pachteinnahme erzielen. Die Dorfkneipe ist bereits ein Gewinn für Erle.
Frage: Statt Pächter eventuell neue Überlegungen einer Vereinsgründung?
Oliver Jahnich: Auch hier müsste der Pächter/Verein für die Abschreibung Gewinne erwirtschaften, um keine Verluste zu machen. Der Verein müsste dann auch jemanden anstellen, der das alles koordiniert und nicht ehrenamtlich dort arbeitet. Wenn sich Leute für die „Bürgerkneipe“ finden, die sie als GmbH. gründen wollen, können sie sich gerne bei uns melden.
Frage: 1.8 MIO. Euro Mitgliedsbeitrag. Reicht die Summe für den Bau aus?
Oliver Jahnich: Nein. Die Summe reicht nicht aus. Wir werden einen Baukredit benötigen. Nach den Berechnungen von Anfang des Jahres werde das Investitionsvolumen – ohne die Kücheneinrichtung – rund 2,2 Millionen Euro betragen. Mit Blick auf die Inflation in der Baubranche müssen wir abwarten, wie hoch die Summe sein wird, denn wir können nicht in eine Glaskugel blicken. Die geplante Höhe steht nicht fest. Sie könnte rund 600.000 bis 700.000 Euro betragen. Aktuell jedoch können wir keine genauen Angaben dazu machen. Wir haben auch keine Prognose, wie es Weihnachten aussieht.
Frage: Bautermin. Wird auch dann gebaut, wenn es noch keinen neuen Pächter gibt?
Andreas Grotendorst: Die Baugenehmigung ist noch nicht da. Der Plan jedoch ist, erst einen Pächter zu suchen und dann darauf die Baupläne für Küche etc. abstimmen, denn jeder Pächter möchte seine eigenen Vorstellungen einbringen. Darüber hinaus wird es sicherlich mit einem neuen Pächter eine neue Personalsituation ergeben, die dann neu bei den Plänen überarbeitet werden muss. Kurz gesagt: Der Pächter wird Einflussnahme auf die Baupläne nehmen.
Frage: Wie weit kann ein neuer Pächter Einfluss auf die Pläne nehmen? Wie wir wissen, hat es dadurch schon reichlich Verzögerungen gegeben?
Andreas Grotendorst: Momentan gibt es mehr Kneipen, die wegen Pächtermangel schließen, als geöffnet haben. Wenn wir jedoch einen Pächter haben oder finden, der in dieser Zeit schon Mangelware ist, dann werden wir ihn auch in Watte packen. Das war von Anfang an so ausgemacht.
Oliver Jahnich: Geht es dem Pächter gut, geht es auch der Genossenschaft gut. Dass es nun so weit gekommen ist, darüber sind wir alle traurig.
Frage: Ist die Pacht gestaffelt oder umsatzorientiert?
Oliver Jahnich: Es ist alles möglich: Fixpacht und umsatzabhängige Pacht.
Frage: Dorfgemeinschaftshaus ist eine riesige Chance für Erle. Wenn wir keinen Pächter finden, was dann?
Andreas Grotendorst: Die Frage werden wir dann im nächsten Jahr bei der Generalversammlung diskutieren. Nichts ist schlimmer, als nichts zu tun. Deshalb werden wir auch alle Vorschläge abwägen. Die Antwort jedoch werden wir davon abhängig machen, wie sich die Lage entwickelt.
Frage: Ist eine Rückabwicklung möglich?
Michael Weddeling: Ja, die Bürgergenossenschaft kann wieder aufgelöst werden. Wir haben aber das klare Ziel: Wir wollen bauen.
Frage: Sind die Planungskosten transparent? Wie sieht das Geschäftsjahr aus? Kann jeder in die Unterlagen reinschauen?
Andreas Grotendorst: Jeder kann auf Nachfrage in der Bank in die Unterlagen schauen. Sie stehen allerdings nicht an einer Litfaßsäule oder in der Zeitung.
Weitere Fragen:
Toiletten im Keller verlegt. Wird es einen Fahrstuhl geben? Ja.
Gibt es eine Nachschusspflicht für Mitglieder? Nein, das sei nicht geplant.
Verkehrsberuhigung Schermbecker Straße. Was ist geplant? Ziel ist es, dass da etwas passieren muss hinsichtlich einer Verkehrsberuhigung. Das ist jedoch Sache der politischen Gemeinde.
Gibt es Ruhestörung für die Mieter im Neubau von Böckenhoff? Nein. Die Dorfgaststätte erhält eine gute Klimaanlage und Lärmschutzdämmung. Die Raucherecke befindet sich auch nicht auf dem Platz, sondern an der Silvesterstraße.
Zitate
Johannes Böckenhoff: Ich finde, dass hier schon etwas hervorragendes sowie eine sehr gute Arbeit geleistet wurde. Da sollte jeder Pächter glänzende Augen bekommen.
Charlotte Meiners: Es wäre doch gelacht, wenn wir hier kein Dorfgemeinschaftshaus bekommen. Das müssen wir schaffen!
Nach einer zweijährigen Pause konnten die Mädchen und Jungen der Silvesterschule endlich wieder für einen guten Zweck kicken. Insgesamt neun Mannschaften kämpften um die meisten Punkte
Traditionell gibt es auf der Wiese an der Grundschule schon seit vielen Jahren eine Benefiz-Fußballmeisterschaft der dritten und vierten Klassen. Dabei wird gekämpft, gelaufen, geschrien und angefeuert – gleich so, als wenn es um den Europapokal ginge.
Vier Mädchen- und fünf Jungenmannschaften
So auch wieder am Donnerstagnachmittag: Rund 70 Schüler, aufgeteilt in vier Mädchen- und fünf Jungenmannschaften mit Namen wie „Blitz-Kids“ oder „Teufelskicker“, traten dabei an – hochmotiviert und mit viel Einsatz.
Der ehemalige Grundschullehrer Hans-Jürgen Heursen hat das Turnier moderiert. Norbert Austerschmidt war als Turnierleiter für den Ablauf verantwortlich. Eine Aufgabe, die er bereits seit rund 25 Jahren wahrnimmt.
Zahlreiche Kuchenspenden
Der Erlös aus dem Kuchen- und Kaffeeverkauf sowie Geldspenden sind in diesem Jahr wieder für Misereor unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ gedacht. So unterstützte die Schule unter anderem bereits ein Projekt in Burkina Faso. „Die Projekte, für die wir spenden, werden vorab in der Fastenzeit vor Ostern im ökumenischen Religionsunterricht thematisiert und besprochen“, erklärte Religionslehrer Norbert Austerschmidt.
Große und lautstarke Freude bei den Mädchen. Da kann man(n) sich nur die Ohren zuhalten. Foto: Petra Bosse
In den Vorjahren seien stets rund 500 Euro zusammenkommen. Diesmal könnte es etwas mehr werden, denn so viele Kuchenspenden von Eltern und Hilfe, auch hinsichtlich der Zuschauerzahl, habe es in den vorigen Jahren noch nie gegeben, freute sich der Lehrer.
Die Gewinner. Foto: Petra Bosse
Nach gut zwei Stunden standen die Gewinner des Turniers fest: Die „Flower Power Mädchen Erle“ und bei den Jungen die „Green Players“ landeten auf den ersten Plätzen.
Was wird aus der Raesfelder Kolpingfamilie? Dies war die zentrale Frage mit Blick in die Zukunft bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Kolpinghaus.
Zukünftige Aufgaben sollen auf mehreren Mitgliedern verteilt werden, um den zu entlasten. Die nächsten Vorstandswahlen finden im Januar 2023 statt.
RAESFELD. Rund 40 Mitglieder setzten sich mit dieser Frage auseinander, wie es mit der Kolpingfamilie Raesfeld zukünftig weiter gehen soll? Tenor der Diskussion: Der Kolpingverein liegt zwar allen Anwesenden sehr am Herzen, aber es fehlen Mitglieder, die im Vorstand mitarbeiten wollen. So wurde an diesem Abend eine mögliche Lösung angesprochen.
Präses Klaus Elsner, Manfred Telöken und Herbert Tubes. Foto: Petra Bosse
Der aktuelle, langjährige Vorstand mit Herbert Tubes, Christoph Klümper und Bruno Telöken sowie dem kommissarischen Vorsitzenden und Sprecher Manfred Telöken will die Ämter aber nicht unbegrenzt fortführen. Deshalb werden Nachfolger gesucht, oder der Verein soll aufgelöst werden, falls sich niemand findet.
„Wir alle sind schon sehr lange dabei und möchten unser Amt abgeben“, sagte Telöken. Das jedoch sei nicht so einfach und war bereits bei den Wahlen im Jahr 2020 Thema. Damals hatten sich Tubes, Klümper und Telöken bereit erklärt, drei Jahre weiter zu machen.
Job auf Lebenszeit
Sie haben festgestellt, dass die Bereitschaft der Mitglieder, sich an der Spitze der Kolpingsfamilie zu engagieren, stark eingeschlafen sei. „Mittlerweile ist bei uns auch jede Menge Frust dabei, denn es sieht so aus, als wenn es für uns ein Job auf Lebenszeit sein wird. Dennoch wäre ich sehr traurig, wenn wir heute beschließen würden, dass mit dem Kolpingverein in Raesfeld Schluss ist“, so Telöken. Er möchte nach zehn Jahren endgültig seinen Vorsitz abgegeben, wie auch Herbert Tubes nach 16 Jahren.
Die langjährigen Vorstandsmitglieder Herbert Tubes, Christoph Klümper und Bruno Telöken (v.l.) appellieren an die Mitglieder, sich an der Programmplanung zu beteiligen. Foto: Petra Bosse
Neue Ideen und junge Leute
Für den Vorsitzenden sei ein Wechsel im Vorstand allein schon deshalb wichtig, um neue Ideen, aber auch neue junge Leute für Kolping zu gewinnen. Allerdings sehe er keine großen Perspektiven mehr. Ein weiteres Problem sei der aktuell hohe Altersdurchschnitt von weit über 60 Jahre.
In der Diskussion wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Verein mit einem neuem, aber verkleinertem Vorstand weiter in Raesfeld bestehen bleiben könnte. Ein Vorschlag war, gemeinsam mit Kolping Erle zusammen zu gehen. Das jedoch sei seiner Meinung nach, so Präses Klaus Elsner, allein schon wegen einem zu großem Interessensunterschied nicht machbar. Außerdem werden auch die Erler in den nächsten Jahren vor den gleichen Problemen stehen, unterstrich Elsner.
Ist der Kolpinggedanke noch zeitgemäß? Diese Frage stellte Präses Klaus Elsner. Foto: Petra Bosse
Kolping-Gedanke nicht mehr zeitgemäß
Auch das Programm war Thema der Versammlung in Raesfeld. Es sei nicht so einfach, Themen zu finden, die auf Interesse stoßen, hieß es. Der Kolping-Gedanke sei nicht mehr so gegenwärtig und die Angebote teilweise nicht mehr zeitgemäß. Das mache es auch schwieriger, jüngere Leute anzusprechen, sagte Bernadette Schütte.
Gut besucht seien jedoch die Kartenspiel- und die Fahrradgruppe sowie die Altkleidersammlungen. Bei Vorträgen gebe es Konkurrenzveranstaltungen des Bildungswerkes.
Bei den gut besuchten Gruppen könnte es eine Möglichkeit sein, dass diese weiterhin aus dem Bestand der Mitglieder weitergeführt werden könnten, und dass weitere Angebote auf mehreren Schultern der Mitglieder – und nicht nur auf den Vorstand – verteilt werden, schlug Elsner vor.
Buch Kolping schließen: Ja, oder nein?
An diesem Abend schon das ‚Buch Kolping endgültig zu schließen‘ sei für Werner Nagel zu früh und die schlechteste Lösung. Er erklärte sich bereit, den Vorstand zu unterstützen. Allerdings reiche eine Person nicht aus. Um den geschäftsführenden Vorstand weiterzuführen, müssen mindestens fünf Personen gefunden werden, erklärte Telöken.
Mitglieder wollen Vorstand unterstützen
Fazit des Abends: Der Vorstand soll bis zu den Wahlen im Januar weitermachen. Einige Mitglieder haben sich bereit erklärt mitzuarbeiten. Der Vorschlag, Mitglieder bei künftigen Planungen besser zu integrieren, kam gut an. Es soll eine Liste mit Veranstaltungen erstellt werden, damit sich jedes Kolpingmitglied einbringen kann.
Stellungnahme zum Abend der ersten Generalversammlung Bürgergenossenschaft Erle am Freitagabend Abend von den Vorständen Andreas Grotendorst und Oliver Jahnich sowie Michael Weddeling als Vertreter der Volksbank und Johannes Böckenhoff (stell. Aufsichtsratsvorsitzender).
Ein allumfassendes Bild konnte den 383 stimmberechtigten Mitgliedern, die an diesem Abend im Zelt waren, darüber gegeben werden, was in den letzten Jahren und seit der Gründung alles passiert ist. Viele Fragen der Genossen konnten ebenfalls beantwortet werden. Wichtig sei, so der allgemeine Tenor: „Wir schaffen es nur gemeinsam und wollen auch alle mit einem Boot haben“.
Vorstand und Aufsichtsrat informierten am Freitagabend bei der der 1. Bürgerversammlung von „Wir in Erle“ über den aktuellen Stand der Bürgergenossenschaft. Foto: Petra Bosse
Trotz der schwierigen Situation, dass die Pächterfrage immer noch offen ist, sei es richtig und wichtig gewesen, die Versammlung jetzt zu machen, so Andreas Grotendorst (Vorstandsvorsitzender).
„Wir sind weiterhin von dem Konzept überzeugt und werden auch zukünftig alles dran setzen, dass es auch klappt“, betonte Michael Weddeling. „Wir hoffen natürlich auch, dass wir zeitnah einen Pächter für die Bürgerkneipe Erle finden“, so Oliver Jahnich (stell. Vorsitzender).
Weiterer Bericht mit Fragen und Antworten zur Bürgergenossenschaft Erle folgt.
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Das Land NRW verzichtet vorerst auf schärfere Corona-Schutzmaßnahmen. Minister Laumann appelliert an Eigenverantwortung: „Schärfere Schutzmaßnahmen sind derzeit nicht verhältnismäßig“.
Nordrhein-Westfalen wird von den ab dem 1. Oktober 2022 bestehenden Möglichkeiten, zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen anzuordnen, vorerst keinen Gebrauch machen. Insbesondere die mögliche generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen wird das Land nicht anordnen. Die Landesverordnungen bleiben auch nach dem 1. Oktober 2022 inhaltlich im Wesentlichen unverändert.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Derzeit zeichnet sich die Pandemiesituation durch eine weitgehend stabile Lage aus, auch wenn die Zahlen in den letzten Tagen angestiegen sind. Diese Entwicklung beobachten wir sehr genau, gerade was die Belastung der Krankenhäuser durch Corona-Patienten und Personalausfälle angeht. Im Moment sind die Zahlen im Vergleich zum Frühsommer aber niedrig. Verbindlich vorzuschreibende schärfere Schutzmaßnahmen wären deshalb derzeit nicht verhältnismäßig.“
Minister Karl-Josef Laumann sieht derzeit keinen Grund für schärfere Corona-Schutzmaßnahmen. Foto: Land NRW
„Personalausfälle sind ein Problem“
Und weiter: „Dass wir derzeit vor allem auf eine zwingende, generelle Maskenpflicht in Innenräumen verzichten, bedeutet nicht, dass es aktuell keine Risiken gibt. Durch das Tragen einer Maske schützt man nach wie vor die eigene Gesundheit und die seiner Mitmenschen. Schwere Verläufe sind bei der Omikron-Variante zum Glück zwar die Ausnahme, aber Infizierte klagen durchaus über mitunter länger anhaltende gesundheitliche Einschränkungen nach einer Infektion. Auch Personalausfälle sind ein Problem. Deshalb sind wir alle aufgerufen, unsere Erfahrungen aus zweieinhalb Jahren Pandemie durch einen verantwortlichen Selbstschutz umzusetzen. Dazu gehört im Übrigen auch, sicherzustellen, dass man einen Impfschutz hat, der den STIKO-Empfehlungen entspricht. Prüfen Sie daher Ihren Impfstatus.“
Das sind die Regeln ab dem 1. Oktober 2022
Ergänzend zu den Bundesregelungen schreibt die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen ab dem 1. Oktober 2022 vor.
In Innenräumen gilt bis auf weiteres keine generelle Maskenpflicht. Dies gilt auch für Schulen und Kindertageseinrichtungen. Für Schulen bleibt es bei einer Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske).
Die Maskenpflicht im ÖPNV (medizinische Maske) bleibt wie bisher erhalten.
Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch für Beschäftigte in Einrichtungen, in denen der Bund für Besucher eine bundesweite FFP-2-Maskenpflicht vorschreibt (Arztpraxen und ähnliche medizinische Behandlungseinrichtungen). Auch dies entspricht den bisherigen Landesregelungen.
Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen bestehen.
In allen Fällen, in denen sich die Maskenpflicht aus der Landesverordnung ergibt, ist demnach weiterhin wenigstens eine medizinische Maske erforderlich. Auch die bekannten Ausnahmen für Kinder und in bestimmten Situationen (notwendige Nahrungsaufnahme, Einsatzsituationen, Gehörlosenkommunikation etc.) bleiben bestehen.
Die meisten Testpflichten, die bisher in der Landesverordnung geregelt waren (v.a. für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen), ergeben sich künftig direkt aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes. Ergänzend bleiben die Landesregelungen zu Testpflichten in staatlichen Unterbringungseinrichtungen und im Strafvollzug etc. (mit den bisherigen Ausnahmemöglichkeiten für immunisierte Personen) bestehen.
Für immunisierte Beschäftigte in Pflegeheimen und Krankenhäusern regelt die Landesverordnung eine Ausnahme von den Testpflichten des Bundes; hier sind wie bisher zwei Selbsttests pro Woche ausreichend. Auch für räumlich abgetrennte Krankenhausambulanzen und kurzfristige Einrichtungsbesuche ohne Kontakt zu Bewohnern oder Patienten gelten wie bisher in Nordrhein-Westfalen Ausnahmen von der Testpflicht.
Positive Tests und Isolation
Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls ohne wesentliche Änderungen verlängert.
Auch künftig gilt: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert über 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.
Geltungsdauer der Corona-Schutzmaßnahmen
Die neuen Regelungen treten am Samstag, 1. Oktober 2022, in Kraft und gelten zunächst bis zum 31. Oktober 2022.
Willkommen zur 9. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den Kinder- und Babyboom in Raesfeld, das neue TennisClub Haus in Erle und den 28. Bauernmarkt. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Tennis-Clubhaus: Bau in Erle startet
Am 6. September ist es für die Sportvereine TSV Raesfeld und Eintracht Erle 69 endlich so weit – der lang ersehnte Spatenstich zum gemeinsamen Tennis-Vereinsheim ist erfolgt. Das Gemeinschaftsprojekt der beiden Vereine war ein langer, aber gelungener Weg. Schon 2018 gab es die ersten Informationsveranstaltungen vom Kreis Sportbund.
Am Donnerstag, 8. September findet in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag statt. Neben einer Sirenenprobe um 11 Uhr geht auch Probe-Warnmeldung des Innenministeriums über die Warn-App NINA raus.
Grenzstein im Vier-Länder-Eck erfolgreich eingeweiht
Am Sonntagmorgen, den 11. September treffen sich die Bürgermeister aus Dorsten, Heiden und Raesfeld, sowie die Abordnungen von vier Schützenvereinen, das Blasorchester Erler Jäger und Schaulustige am nordwestlichsten Punkt der Stadt Dorsten, um gemeinsam einen Grenzstein einzuweihen. Diesen Grenzstein hatte die Schützenbruderschaft Heiden-Leblich als Zeichen der Freundschaft dem Schützenverein Erle dieses Jahr zu ihrem 125-jährigen Jubiläum geschenkt.
Tim Heistermann ist neuer Vorsitzender der Erler Jäger
Auf der jährlichen Generalversammlung der Erler Jäger am 18. September, wird Tim Heistermann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sophia Schlüter wird 2. Vorsitzende.
Landfrauen informieren Grundschüler über gesundes Frühstück
Zum Start ins neue Schuljahr erhalten die Zweitklässler der St.-Sebastian-Schule Besuch von den Raesfelder Landfrauen, die sie über das gesunde Frühstück informieren. Dabei bleibt es nicht bei theoretischen Ausführungen. Zur Freude der Grundschulkinder haben die Landfrauen auch Lebensmittel mitgebracht.
Raesfeld hat einen neuen AWO-Ortsverein. Am Donnerstag, den 22. September findet die Gründungsversammlung des neuen AWO-Ortsvereins im Gasthof Nießing statt. Die neue Vorsitzende des Raesfelder Ortsvereins ist Sonja Köhler. Stellvertreter sind Nadine Heselhaus und Andreas Erzkamp.
Rund 100 Aussteller sorgten am Sonntag, 25. September für ein buntes Treiben auf dem 29. Bauernmarkt in Erle an der Marienthaler Straße. Besonders regionale Produkte kamen bei den Besuchern auf dem Bauernmarkt von Stegerhoff gut. Hier geht’s zum Artikel: Wetter wie bestellt beim 28. Bauernmarkt in Erle – Heimatreport
Raesfelder Schachteams bei den Landesmeisterschaften- DM-Qualifikation zweimal verpasst
Am vergangenen Wochenende verpassten zwei Raesfelder Jugendteams bei den NRW-Landesmeisterschaften nur knapp die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft.
Als Verbandsvizemeister des Münsterlandes hatte sich die u10 der SG Turm Raesfeld/Erle für das Landesfinale in Neuss qualifiziert. Bei der LM wurde mit Vierermannschaften über neun Runden gespielt.
Bis zur vorletzten Runde hatte das Raesfelder Team noch Chancen auf einen der vier Qualifikationsplätze für die DM in Berlin. Neun Mannschaftspunkte bedeuteten am Ende den zehnten Platz unter den 20 besten Mannschaften NRWs.
Erfolgreich bei der NRW-Landesmeisterschaft: Die u10 der SG Turm Raesfeld/Erle: v.l.n.r.: Johann Brunsbach, Timo Bleker, Ingmar Brömmel, Johan Büsken, Laurenz Brömmel sowie Betreuer Manfred Grömping. Foto: pd
Vier Mannschaften in der Endrunde
Noch knapper als die u10 verpasste das Mädchenteam der u16 den Einzug ins Bundesfinale. Bei der NRW-Meisterschaft in der Jugendherberge Radevormwald spielten vier Mannschaften in der Endrunde drei Qualifikationsplätze für die DM in Neumünster aus. Mit zwei 2:2 Unentschieden und einer 1:3 Niederlage reichte es für die Raesfelder aufgrund der ungünstigen Ergebnisse der Gegner untereinander leider „nur“ zum 4. Platz. Das enttäuschte Quartett Sienna Lensing, Annika Clauß, Annalena Bone und Ida Wehling hatte im Frühjahr als Landes-Vizemeister immerhin noch an der coronabedingt nachgeholten DM 2021 in Berlin teilgenommen.
Die Landesmeisterschaft der u16-Mädchen gewann ein Quartett aus Köln-Porz, Sieger bei den u10-Teams wurde die Schachakademie Paderborn vor dem Düsseldorfer SV.
In einem Gebüsch entdeckten in Raesfeld an der Weseler Straße Kindergartenkinder am Mittwochmorgen eine Geldbörse
Ein Kunde hatte gegen 09.50 Uhr an der Kasse in einem Discounter an der Leinenweberstraße seine Einkäufe bezahlen wollen. Dabei bemerkte er den Diebstahl. Laut Mitteilung der Polizei habe sich der Kunde erinnern können, dass er zuvor im Geschäft in dem von einer unbekannten Person angerempelt worden sei. Eine Bedeutung hatte er dieser Begegnung zunächst nicht beigemessen.
In dem von den Kindern gefunden Portemonnaie fehlte nur das Bargeld. Die Papiere und andere Utensilien waren noch vorhanden.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo Borken: Tel. (02861) 9000.
Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben.
Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.
Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen. Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Natürlich sollte man seine Wertsachen nicht aus dem Auge lassen, auch nicht bei der Suche nach Waren während des Einkaufs. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de
Zwei Privatgärten laden zum Lichterabend vor und in der Dunkelheit ein
Die Gärten der Familien Seggewiß und Hinzelmann laufen noch einmal zur Höchstform auf. Sie verwandeln am kommenden Freitag, 30. September von 18 – 22 Uhr ihre Gartenparadiese mit Licht und Feuer in beruhigende Orte der Dunkelheit.
(pd). Wenn sich abends auf den Feldern die ersten Nebelschwaden bilden, die ersten Kastanien und Eicheln auf den Boden fallen und in den Gärten Äpfel und Birnen geerntet werden, dann ist der Herbst nicht mehr weit entfernt.
Grund genug für zwei Raesfelder Privatgärten, ihre schönen und erlebnisreichen Gärten ins herbstliche Licht von Dämmerung bis Dunkelheit zu tauchen und gemeinsam mit dem Ortsmarketingverein zum Saisonfinale der Raesfelder Gartentage einzuladen.
„Vom Hellen ins Dunkel der Nacht“
„Vom Hellen ins Dunkel der Nacht“ hat der Besucher die Möglichkeit, die Gärten sowohl vor der Dämmerung zu erkunden, als auch wunderschöne abendliche Gärten zu erleben und Tipps und Anregungen zur Beleuchtung und Gestaltung eines nächtlichen Gartens mitzunehmen.
Folgende Privatgärten schalten zum Abschluss der diesjährigen Raesfelder Gartentage als Highlight das Licht in ihren glänzenden Garten(t)räumen an.
Exotengarten Seggewiß
Ab 18:00 Uhr erlebt der Besucher im Exotengarten Seggewiß, Im Rott 16 bereits beim Betreten die Pracht der gigantischen Bananengewächse. Hindurch unter den riesigen Blättern der über 5 Meter hohen Bananenpflanzen und deren Blütendolden hinein in ein exotisches Urlaubserlebnis unter Palmen, Baumfarnen und Riesengräsern. Erleuchtet durch Feuer- und Lichtobjekte sind die Gäste eingeladen, denn Alltag für ein paar Stunden zu verlassen.
Garten Hinzelmann
Ab 19:00 Uhr wandert der Gartenbesucher Im Garten Hinzelmann, Dreckerhook 15 durch bunte Träume, ein Abend voller emotionaler Begegnungen. Bunt schimmernde Lichter beleuchten auf vielfältige Weise Bäume und besondere Kulissen innerhalb des naturbelassenen Gartens. Feuer und Kerzen aus eigener Produktion verbreiten ihr Licht und weitere werden zum Kauf angeboten.
Sämtliche Einnahmen aus geringfügigem Eintritt und Bewirtung der Gäste gehen zu Gunsten des Hospizvereins zum Regenbogen e.V. in Selm/Brok.
Ein halbes Jahr ist es her, dass der erste Bautagebucheintrag vom Lieb & Wert online kam. Viel hat sich seit dem auf der Baustelle verändert. Große Teile sind bereits komplett abgeschlossen, an anderen Stellen ist die Baustelle noch deutlich zu erkennen.
Eine große Verwandlung
Als Andre Wachtmeister in der zweiten Hälfte 2021 sein Winterquartier im ehemaligen Landhaus Keller eröffnete, erinnerte noch sehr viel an die vorherigen Besitzer. Die Wände, das Mobiliar, die gesamte Atmosphäre war eine andere. Doch mit einer großen Menge Kreativität, vielen eifrigen Helfern, und auch einer Portion Mut erschuf er mit seinem Team für Lieb & Wert etwas völlig neues. Die alten Möbel wurden entsorgt, die meisten Böden und Wandfarben entfernt, die Elektrik und auch die sanitären Anlagen mussten von Grund auf erneuert werden. Hier war vor allem die Stenert GmbH maßgeblich dran beteiligt. Sie waren von Anfang an dabei und hatten jeden Tag seit Beginn Handwerker auf der Baustelle. Ein Highlight, für welches Stenert verantwortlich ist, haben wir hier bereits vorgestellt: der Selbstzapfhahn auf den beiden Kegelbahnen. Die ständige Benutzung des Zapfhahnes spricht für seine Beliebtheit.
So sah es noch vor wenigen Monaten im Veranstaltungsraum aus. Foto: Unnebrink
Reifeschrank und Klimatechnik
Auch über ein weiteres Highlight berichteten wir bereits, hierfür war jedoch die Firma Gernemann in Zusammenarbeit mit Möbelbau Pass verantwortlich. Die Rede ist von dem Reifeschrank, in dem seit ein paar Wochen auch das erste Fleisch reift. Die Klimatechnik erledigten die Profis bei Gernemann erledigt, die Außenverkleidung fertigte von Möbelbau Pass auf Maß an. Auch der Empfangsbereich mit der geschwungenen Rezeption kommt aus Erle von Pass. Hierzu gibt es in einem späteren Artikel noch nähere Informationen.
Nichts geht ohne gute Planung
Erst im letzten Bautagebucheintrag konnten wir die pünktlich zum Sommer fertig gewordenen Terrasse vor dem Veranstaltungsraum im Lieb & Wert vorstellen. Diese wurde dabei unter anderem von Baumeister GaLaBau geplant und umgesetzt. Die Terrasse erfreute sich in den vergangenen Wochen an großer Beliebtheit und wurde bereits standesgemäß eingeweiht.
Die Baumaßnahmen für die neue Terrasse wurden zügig und fachmännisch umgesetzt, um das überzeugende Ergebnis zu erreichen. Foto: Unnebrink
Doch ohne Planung geht gerade bei so einem großen Projekt wie diesem nichts. Zudem arbeiten alle Hand in Hand. Das zuständige Ingenieurbüro Kilian Zens plante dabei bis ins letzte Detail die Umbauten und hatte so manchen Kniff in der Hinterhand. Hierzu folgt in einem späteren Eintrag mehr. Das, was das Lieb&Wert ausmacht, diese gemütliche aber dennoch moderne Atmosphäre, stammt aus der Feder der Ewering GmbH. Diese hat nicht nur im Restaurant den Innenbereich mitdesignt, sondern ist auch maßgeblich am Design der Hotelzimmer beteiligt. Das Gesamtkonzept „Komm´ als SIE, geh´ als DU“ wurde hier perfekt getroffen und umgesetzt. Doch auch das wird bei der Fertigstellung der Hotelzimmer noch einmal näher beleuchtet.
„Komm´ als SIE, geh´ als DU“ ist das Leitmotiv für den Umbau. Im einladenden, modernen und hellen Eingangsbereich wurde es bereits perfekt verwirklicht. Foto: Unnebrink
Sicherheit ist ein großes Thema
Zu guter Letzt noch ein Punkt, der häufig übersehen wird, der dafür aber umso wichtiger ist: Thema Sicherheit. Folgerichtig ist der gesamte Komplex mit BSW Wachtmeister aus Erle in sicheren Händen, von Anfang bis Ende. Von der korrekten Anbringung der Rauchmelder über eine nagelneue Brandmelderanlage bis hin zu Schulungen für das Personal, Jörg Wachtmeister ist hier der erste Ansprechpartner in Sachen Sicherheit.
Noch ist der Weg dabei nicht zu Ende. Es warten noch ein paar Meilensteine auf das Team um Andre Wachtmeister. Aber der Fortschritt spricht für sich, und kann sich sehen lassen. Überzeugen Sie sich selbst vor Ort und seien Sie gespannt, was auf den letzten Metern noch für Überraschungen warten.
Die nachfolgenden Unternehmen tragen maßgeblich zum Gelingen des Hotels Lieb & Wert bei:
Ukrainische Schülerinnen und Schüler der Julia-Koppers Gesamtschule erlebten unbeschwerte Stunden in der Reithalle in Borken
(pd). Auf Einladung des Reitvereins Borken und der JKG verbrachten die ukrainischen Mädchen und Jungen aus den Klassen 5-9 am Donnerstag, den 22.09.2022, unbeschwerte Stunden auf dem Reitgelände. Begleitet wurden sie von Dorothea Koschmieder, Lehrerin an der JKG und zuständig für die DaZ-Schüler*innen.
Obwohl die Kinder wenig oder gar keine Erfahrung mit Pferden besaßen, hatten sie sichtlich Freude am Umgang mit ihnen. Direkt nach der Ankunft am Reitverein Borken ging es auch schon los. Putzen, Einflechten und Satteln der Pferde stand, bevor es zum geführten Reiten ging, als Erstes auf dem Programm. Das Absatteln gehörte anschließen ebenfalls dazu.
Bei allen Aktivitäten wurden sie tatkräftig durch Anke Willing (Reitlehrerin beim ZRFV Borken), Silvia Schulze zur Verth (Vorstandsmitglied) und Dorothea Koschmieder unterstützt.
Abgerundet wurden die Stunden durch ein gemeinsames Essen und Trinken in der großen Reithalle, wo alle den vom Hauswirtschaftskurs gebackenen Kuchen genossen.
Insgesamt ein gelungener Ausflug bei dem die ukrainischen Mitschülern, die neben der Beschäftigung mit den Pferden viel Spaß hatten und nette Gespräche führen konnten.
An dieser Stelle einen ganz großen Dank an alle Beteiligten des Reitvereins Borken und der JKG für schöne Stunden, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.
Gelegenheit macht Diebe, heißt es etwas lakonisch. Doch das Bild vom Langfinger, der schnell mal eine sich bietende Gelegenheit, wie ein unbeobachtetes Parterrefenster nutzt, um in ein fremdes Haus zu gelangen, trifft genau zu. Dabei geht heute ein großer Teil dieser Delikte auf das Konto professionell agierender Banden.
Dieser Einbrecher versucht, die Tür mithilfe einer Brechstange aufzuhebeln. Foto: Pixabay
Im Mittel genügen den Tätern gerade einmal 30 Sekunden, um ungesicherte Türen und Fenster zu öffnen. Viel schneller gelangt man auch als Eigentümer nicht ins Haus. Meist geschieht das übrigens am helllichten Tag, wenn niemand zu Hause ist. Schützen kann man sich dennoch. Die Fachleute der Schreinerei Grewing setzen hierzu moderne Sicherheitstechnik ein. Und so geht`s …
Riegel vor! Sicher ist sicher
„Riegel vor! Sicher ist sicher“. So lautet der Name einer Kampagne der Polizei NRW. Die Schreinerei Grewing ist an dieser Kampagne beteiligt und auf den Adressennachweis von Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts aufgenommen. Darüber hinaus ist das Unternehmen aus Schermbeck Mitglied im Netzwerk „Zuhause sicher“.
Beim Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden kann der Fachbetrieb auf eine langjährige Erfahrung in der Beschlag- und Sicherheitstechnik blicken: „Wir bieten Ihnen und Ihrer Familie eine 24 Stunden-Sicherheit und das Tag für Tag mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen für Fenster und Türen. Sie benötigen hierfür meistens keine neuen Fenster und Türanlagen! Aus Standard Holz- oder Kunststoff-Fenstern und Türen werden durch Nachrüstung bzw. Umrüsten Sicherheitsanlagen“. Die zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten werden gemeinsam mit den Kunden erarbeitet. Auch einen Komplettaustausch der Fenster kann die Firma Grewing anbieten.
Als anerkannter Fachbetrieb in Sachen „Sicherheit“ bietet die Schreinerei Grewing:
Austausch kompletter Fenster- und Fenstertüren gegen einbruchhemmende geprüfte und zertifizierte Elemente nach DIN EN 1627 ff in verschiedenen RC Klassen
Austausch bestehender Beschlagsysteme gegen einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge (Pilzkopfbeschläge) nach DIN 18104 Teil 2 Austausch von Standardfenstergriffen gegen verschließbare Sicherheitsgriffe nach DIN 18267
Montage von Absicherungen für Kellerschächte
Nachrüstung mit aufliegenden Zusatzschlössern für Fenster und Fenstertüren nach DIN 18104 Teil 1
Montage von Absicherungen für Dachfenster
Haupteingangstüren und Nebeneingangstüren nachrüsten mit Mehrfachsicherheitsverriegelungen
Montage von Sicherheitsgittern
Austausch von Standardschließzylinder gegen Sicherheitsschließzylinder
Detaillierte Angebotserstellung
Alle Arbeiten werden vor Ort mit eigenem Personal ausgeführt!
Dabei werden die Vorschriften des Verbandes der Schadensversicherer (VdS), die DIN 1627, 18104, usw.; sowie die Ratschläge der Polizei berücksichtigt und nur anerkannte bzw. empfohlene Sicherheitsprodukte in unser Programm aufgenommen. Überprüfen Sie Ihr eigenes Heim auf alle möglichen Sicherheitsmängel mithilfe unserer Checkliste.
Die Funke Medical GmbH in Düsseldorf konnte beim Galaabend des diesjährigen Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ die Auszeichnung „Finalist des Jahres 2022“ entgegen nehmen.
Die Funke Medical GmbH behauptete sich in dem dreistufigen Wettbewerb mit insgesamt 4.546 Teilnehmern. Sie überzeugte die Jury in allen Preiskriterien durch hervorragende wirtschaftliche und betriebliche Leistungen.
Der seit 1994 von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist bundesweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung. Sie spiegelt nicht nur Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze wider, sondern auch die verantwortungsvolle Rolle eines mittelständischen Unternehmens als bedeutendes soziales Bindeglied und Garant für Stabilität und Vertrauen.
Funke Medical GmbH ist Marktführer in Deutschland
Als nominierter und ausgezeichneter mittelständischer Betrieb zählt die Funke Medical GmbH zu einer besonders engagierten Unternehmenselite. Diese leistet Hervorragendes für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Medizintechnikhersteller ist Marktführer in Deutschland und einer der führenden Anbieter in Europa für Dekubitustherapie-Systeme. Die innovativen Produkte auf hohem technischen Niveau sind von einem großen Kundenkreis im institutionellen und privaten Gesundheitssektor gefragt. Vom Produktionsstandort Raesfeld aus beliefert Funke Medical deutschlandweit Sanitätshäuser, Kliniken und Pflegeheime und exportiert die hochwertigen medizinischen Liege-, Sitz- und Lagerungssysteme in 34 Länder.
Nachhaltige Produkte und Prozesse
Funke Medical legt einen ressortübergreifenden Schwerpunkt auf nachhaltige Produkte und Prozesse, vor allem mit ökologischen Verpackungen und den klimafreundlichen Matratzen der Produktserie GREENLINE. Zusätzlich zu überdurchschnittlichen Betriebsergebnissen und einer ausgewiesenen Innovationskraft waren die Kriterien Personalpolitik, Marketingstrategie und Sozialengagement wettbewerbsentscheidend.
Optimale Qualifizierung
Eine durchgängig optimal qualifizierte Belegschaft ist eine der Erfolgsformeln von Funke Medical. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und schafft regelmäßig Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Weiter zeichnen Funke Medical kunden- und zukunftsorientierte Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen aus. Hierzu gehören besondere Serviceleistungen und Kundenbindungsinstrumente, wie z. B. ein prämiertes digitales Weiterbildungsprogramm. Als ein verantwortungsbewusstes Rückgrat der Gesellschaft unterstützt das global agierende mittelständische Unternehmen ökologische und humanitäre Projekte, flankiert vom ehrenamtlichen Engagement auf der Führungskräfte- und Mitarbeiterebene.
Die Fußballer vom TSV Raesfeld hatte ihre Möglichkeiten, konnten sie aber nicht verwerten!
Spielbericht von Jürgen Pütz-Bosse
Es wurde für unsere Jungs das schwere Spiel, was wir erwartet hatten! Die D3 ist ein geschlossener Jungjahrgang, der noch in der letzten Saison in der E-Jugend eine gute Rolle gespielt hat und einen top fitten Eindruck hinterließ, wobei das Endergebnis (1:8) nicht unbedingt den Spielverlauf spiegelt.
So entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz in Raesfeld ein Kampfspiel, das zunächst überwiegend im Mittelfeld stattfand. In der 10. Minute bekam dann Goalgetter Max Heiming an der Mittellinie den Ball, zog unaufhaltsam davon und erzielte das 1:0. Doch die D3 zeigte sich nicht geschockt und kam 5 Minuten später durch Pepe Poellka zum verdienten Ausgleich.
Jetzt drückte unsere D2 etwas mehr aufs Tempo und kam wiederum durch Max in der 18., 20. und 24. Minute zur 5:1 Halbzeitführung. Leander Lammersmann hatte das Ergebnis zwischenzeitlich auf 4:1 erhöht.
Wer glaubt, dass die D3 bis dato chancenlos war, irrt. Sie hatten ihre Möglichkeiten, konnten sie aber nicht verwerten! Kurz nach dem Wiederanpfiff kam dann auch noch Pech dazu, da den Gastgebern ein Eigentor unterlief. Bei der D3 schwanden jetzt etwas die Kräfte, so dass Torjäger Max noch zweimal einnetzen konnte.
Sehenswert war dabei sein Kopfballtor zum 7:1, wobei Leander Lammersmann den Eckball aber auch maßgerecht serviert hat!
Insgesamt war es eine sehr faire Begegnung auf gutem D-Jugend-Niveau, was auch an der Spielstärke der D3 lag!!!