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Julia-Koppers-Gesamtschule gewinnt Klimaschutzpreis

Gemeinde Raesfeld und Westenergie verleihen Klimaschutzpreis Auszeichnung für besonderes Engagement im Umwelt- und Naturschutz der Julia-Koppers Gesamtschule. Der Preis mit 1000 Euro dotiert.

In Raesfeld darf sich in diesem Jahr die Julia-Koppers-Gesamtschule über die Auszeichnung mit dem Klimaschutzpreis und über 1.000 Euro Preisgeld freuen. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit großem Engagement an der Errichtung eines ökologisch hochwertigen Schulgartens.

Im Projekt wurden heimische Ziergehölze, wie zum Beispiel die Haselnuss, gepflanzt und Beete angelegt, in denen Obst und Gemüse wachsen wird.

Lehmteich und Trockenmauer

Neben Hecken, einem Lehmteich und einer Trockenmauer ergänzt ein Insektenhotel das große Potenzial für Artenvielfalt, das durch den Garten geboten wird. Viele weitere Ideen sind bereits in der Planung. Mit diesem Engagement fördern die Jugendlichen die Biodiversität vor Ort und bieten verschiedenen Lebewesen einen Lebensraum.

Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, und Westenergie-Kommunalmanagerin Laura Tepaße trafen sich, um gemeinsam den Preis zu übergeben.

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Die Leiterin der Garten AG, Ulrike Ebbert (li.), freut sich gemeinsam mit ihren engagierten Schülerinnen und Schülern über die Auszeichnung mit dem Klimaschutzpreis, den Westenergie- Kommunalmanagerin Laura Tepaße (re.) und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld, Markus Büsken, übergeben. Foto:pd

Großartiges Engagement

„Ich freue mich, heute die Julia-Koppers-Gesamtschule für ihr großartiges Engagement mit dem Klimaschutzpreis auszeichnen zu dürfen“, sagt Kommunalmanagerin Laura Tepaße. „Das Projekt trägt in besonderem Maße dazu bei, die Natur und die Artenvielfalt in der Region zu erhalten und zu fördern. Ein solcher Einsatz hat eine Belohnung verdient und motiviert hoffentlich dazu, weiterhin behutsam und rücksichtsvoll mit der Umwelt umzugehen.“

Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz

Die Gewinner des Klimaschutzpreises werden anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt. Gewürdigt werden Initiativen, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. In Raesfeld ist der Westenergie Klimaschutzpreis mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Mehr als 7.500 Initiativen

Die Westenergie AG und ihre Partnerkommunen bringen bereits seit 1995 im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen in die Öffentlichkeit. Mehr als 7.500 Initiativen, Projekte und Gruppen haben inzwischen die Auszeichnung erhalten. Die Höhe des Gesamtpreisgeldes berechnet sich nach Größe der jeweiligen Kommune.

Raesfeld hat einen neuen AWO-Ortsverein

Am Donnerstag (22. September) fand die Gründungsversammlung des neuen AWO-Ortsvereins in Raesfeld im Gasthof Nießing statt.

Die neue Vorsitzende des Raesfelder Ortsvereins ist Sonja Köhler (52 J.), Stellvertreter sind Nadine Heselhaus und Andreas Erzkamp.

Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zu der Gründungsversammlung. Die Idee, einen eigenen AWO-Ortsverband zu gründen, habe Helmut Hellenkamp von der SPD-Fraktion gehabt, erzählt die neue Vorsitzende Sonja Köhler. Das Thema stieß auch sofort bei ihr „offene Ohren“ habe ihr Interesse geweckt.

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Gründungsversammlung am Donnerstag in Raesfeld Foto: pd

Konfessionslose Angebote

Spaß gemacht hätten im Vorfeld auch die Gespräche mit Hans-Peter Kemper (SPD). Nun hofft die Vorsitzende, dass die Angebote der AWO sehr gut in Raesfeld angenommen werden und der neue Ortsverein einen guten Zulauf – von allen Altersgruppen- bekommt. „Ich finde es gut, dass wir nun mit dem neuen Ortsverband auch konfessionslose Angebote außerhalb der Kirche anbieten können“, so die Steuerfachangestellte und Bilanzbuchhalterin Köhler. Ihrer Meinung nach könne sie sie zum Beispiel ein regelmäßiges Treffen zum Kaffeetrinken, „Offenes Singen“ oder auch ein „Repair-Café“ gut vorstellen.

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Bürgermeister Martin Tesing gratulierte der neuen Vorsitzenden Sonja Köhler am Abend der Gründungsveranstaltung in Raesfeld. Foto: pd

Auf Menschen zugehen

Mit Blick in die Zukunft habe Köhler bereits heute genaue Vorstellungen, wie das mit dem gegründeten Ortsverein in der Gemeinde Raesfeld dauerhaft funktionieren könne. „Wir werden versuchen, auf die Leute zuzugehen. Wir möchten sie aus ihrer sozialen Isolation abholen“, so Köhler. Sie persönlich gehe davon aus, dass es auch in Raesfeld Menschen gibt, die Berührungsängste haben oder körperlich nicht in der Lage seien, von sich aus an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. „Deshalb möchten wir diese Menschen ‚an die Hand nehmen‘ und ihnen vor Ort und außerhalb der eigenen vier Wände etwas Gemeinschaft und Unterhaltung bieten“.

Der Vorstand

Zu dem neu gewählten Vorstand gehören: Sandra Tarrach und Wolfgang Kadenbach (Kassierer), Schriftführerin ist Karin Schuhte. Beisitzer sind Jan Kapelle, Wolfgang Kilian und Elisabeth Fischbach. Revisoren sind Helmut Hellenkamp und Thorsten Hansen. Was die Besetzung des 2. Vorsitzenden anbelangt, muss diese Stelle noch besetzt werden.

Ende Oktober soll die erste Vorstandssitzung bei Brömmel-Wilms in Erle stattfinden. Insgesamt hat der Ortsverein mit heutigem Stand 25 Mitglieder. Wer hier aktiv als Mitglied mitmachen möchte oder Interesse hat, mal reinzuschnuppern, sei jederzeit willkommen, betont die Vorsitzende. Der Monatsbeitrag beträgt bei Einzelpersonen 2,50 Euro, bei Familien vier Euro.

Die Arbeiterwohlfahrt e. V. (AWO) ist ein dezentral organisierter deutscher Wohlfahrtsverband, der auf persönlichen Mitgliedschaften in seinen Ortsvereinen aufbaut. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und mit rund 230.000 hauptamtlichen Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber in Deutschland (Quelle: Wikipedia)

Gemeinde Raesfeld beantragt Förderverlängerung für RLT-Anlagen in Schulen

Da der Bewilligungszeitraum für die Förderung von stationäre raumtechnische RLT-Anlagen abgelaufen ist, hat die Gemeinde Raesfeld nun um eine Fristenverlängerung gebeten.

Bedingt durch die erfolglose öffentliche Ausschreibung für den stationären Einbau stationärer RLT-Anlagen in Raesfelder Schulen, endete nun auch der Zuwendungsbescheid des Bundes zum 10.10.2022.

Ein neuer Bewilligungszeitraum wurde vom Bundesamt bis zum 9. Juni 2023 gewilligt. Ein viel zu kurzer Bauzeitplan sei das für die Verwaltung, sagt der Erste Beigeordnete Markus Büsken. Auf Grund des zu kurzem Zeitraums hat die Gemeindeverwaltung unmittelbar nach Eingang des Änderungsbescheids eine Markterkundung durchgeführt und einen aktualisierten Bauzeitenplan erstellt. Dieser sieht laut Schreiben der Verwaltung eine Fertigstellung der Maßnahme erst für Ende August kommenden Jahres und bittet in einem offenen Brief an das BAFA um eine weitere Fristverlängerung bis zum 10.10.2023.

Erheblichen Preissteigerungen im Bereich RLT-Anlagen

Aufgrund der mittlerweile erheblichen Preissteigerungen im Bereich RLT-Anlagen im Vergleich zum Zeitpunkt der Antragsstellung und der zuvor dargestellten Problematik hinsichtlich des Bewilligungszeitraumes, hat sich der Rat der Gemeinde erneut mit dem Thema befasst und hat mit deutlicher Mehrheit den Beschluss der Fristenverlängerung bis zu 10. Oktober 2023 gefasst.

Letzter Stand und Beschlussvorlage von Februar 2022

Die Ausstattung der Raesfelder Schulen mit RLT-Anlagen war in der Vergangenheit häufig Thema in den politischen Gremien.

Letzter Stand und Beschlussvorlage in der letzten Ratssitzung am 21. Februar waren eine Gesamtinvestition für insgesamt 70 Räume à 20.500 Euro ein Gesamtbetrag von 1.435.000 Euro. Gefördert werden sollten davon 1.148.000 Euro, sodass der Eigenanteil der Gemeinde bei 287.000 Euro zuzüglich Folgekosten für den Betrieb der Anlagen plus Abschreibungen von rund 100.000 Euro kalkulierte.

Ausschreibung war nicht erfolgreich

Direkt nach dem Ratsbeschluss erfolgte die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen. Laut Verwaltung seien bis zum Ablauf der Ausschreibungsfrist am 26.4.2022 keine Angebote eingegangen.

Die Unternehmer hatten seinerzeit einhellig klargestellt, dass aufgrund der Auftragslage im Handwerk und aufgrund der aktuellen Krisensituation und der damit verbundenen langen Lieferzeiten die mit den Förderbescheiden gesetzte Frist (10.10.2022) mit großer Sicherheit nicht hätte eingehalten werden können.

Erschwerend hinzugekommen sei, dass die erforderlichen Kernbohrungen in den Außenwänden der Schulräume nicht während des Unterrichtsbetriebs, sondern vornehmlich in den Ferienzeiten durchgeführt werden können. Dieses habe den Auftrag für potenzielle Unternehmer nicht attraktiver gemacht.

Preissteigerung von bis zu 25 %

Bedingt durch die aktuelle Situation sei nun, wie im gesamten Baugewerbe, auch der Preis für RLT-Anlagen in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen. Dazu der Erste Beigeordnete Markus Büsken:

„Aktuelle Nachfragen bei möglichen Herstellern bzw. Lieferanten haben ergeben, dass wir gegenüber den Preisen von Februar mit einer Preissteigerung von bis zu 25 % rechnen müssen. Die Gesamtinvestition würde somit nun voraussichtlich rund 1,8 Mio. € betragen, sodass sich der von der Gemeinde zu tragende Eigenanteil auf – Stand jetzt – etwa 650.000 € erhöhen würde“.

Fördertöpfe beim Bund sind leer

Wie Büsken weiter mitteilt, habe das BAFA mitgeteilt, dass eine Erhöhung der bewilligten Förderung nicht möglich sei. Der Grund sei, dass die dafür zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel dort vollständig aufgebraucht und die Fördertöpfe leer seien. Diese voraussichtlichen Mehrkosten für den Einbau von RLT-Anlagen in Raesfeld in Höhe von ca. 363.000 € stehen haushaltsrechtlich für das Jahr 2022 nicht zur Verfügung.

Quo vadis und wer zahlt die zusätzlichen Kosten?

Im Ergebnis könne die Fristenverschiebung laut Büsken dazu führen, dass die Gemeinde die Investitionskosten von voraussichtlich rund 1,8 Mio. € vollständig selbst tragen muss.

Auswirkungen auf die Haushaltswirtschaft:

 ▪ Finanzierung:

Für die Kosten müssen die im Haushalt 2022 zur Verfügung stehenden Mittel – soweit sie in diesem Jahr durch Anzahlungen nicht verausgabt werden – in das nächste Haushaltsjahr übertragen und auf insgesamt 1,8 Mio. € aufgestockt und der Eigenanteil von bisher 287.000 € um 363.000 € auf dann 650.000 € erhöht werden.

Bezüglich der CO2-Messgeräte sind keine gemeindlichen Mittel erforderlich, sofern die vom Land zugesagte Pauschale von 16.942 € für die Anschaffung ausreicht. Anderenfalls ist mit Anschaffungskosten von ca. 150 € je Gerät zu rechnen.

▪ Folgekosten:

Für die Folgejahre sind bei den RLT-Anlagen laufende Aufwendungen von nunmehr 128.000 € für den Betrieb der Anlagen und kalkulatorische Abschreibungen zu veranschlagen.

Mehrheitlicher Ratsbeschluss

Wegen dieser neuen Kostensituation, Lieferzeiten sowie ggf. fehlender Förderung und dem Gutachten vom Max-Planck-Institut stimmte der Rat in seiner Sitzung am 12.9.2022 mehrheitlich gegen für den Einbau von RLT-Anlagen in der St. Sebastianschule und der Silvesterschule (15 Nein-Stimmen, 9 Ja-Stimmen, 2 Stimmenthaltungen).

Für eine Fristverlängerung bis zum 10. Oktober 2023 stimmten 22 mit Ja, 1 Nein-Stimme(n) und 3 Stimmenthaltung(en).

Gutachten vom Max-Planck Institut sieht keine Vorteile von RLT-Anlagen

Über die Wirksamkeit von RLT-Anlagen in Schulen wurde in jüngster Vergangen in Raesfelder Ausschüssen, Ratssitzungen und Schulpflegschaft ausreichend diskutiert und informiert.

Zu der Wirksamkeit dieser RLT-Anlagen für infektionsschutzgerechte Lüftung bzw. Luftreinigung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und zur Erhöhung der Luftqualität in Klassenräumen gibt es eine Studie. Diese vergleicht die Wirksamkeit und zeigt verschiedener Lösungsansätze für RLT-Anlagen mit Wärmerückgewinnung (WRG) und Feuchterückgewinnung auf. Laut Studie bringen diese Anlagen unter mittleren deutschen Klimabedingungen kaum Vorteile für den Primärenergiebedarf und die Raumfeuchte in Schulklassen.

Hoher Stromverbrauch und Wartungsaufwand

Wärmetauscher und sonstige technische Komponenten für die Rückgewinnung verursachen. Sie können auch zu hygienischen Problemen führen. Der Einsatz von RLT/WRG erscheint nur dort zweckmäßig, wo Frischluft in ausreichender Qualität und Menge nicht durch Fenster zugeführt und durch vorhandene Heizungsanlagen angemessen temperiert werden kann, beispielsweise bei starker Schadstoff- und Lärmbelastung der Umgebung oder in thermischen Extremlagen (z.B. an sehr verkehrsreichen Straßen oder in Bergregionen).

Fensterlüften

Insgesamt zeigt der Vergleich, dass Fensterlüften mit einfachen technischen Hilfsmitteln wie Ventilatoren, Abzugshauben und CO2-Monitoren nicht nur kostengünstig und leicht realisierbar ist, sondern auch besonders effektiv in der Luftreinhaltung und gegen die Aerosolübertragung von Infektionskrankheiten wie COVID-19 oder Influenza.

Daher empfehlen wir den Einbau und Betrieb von Ventilator Fensterlüftungssystemen in allen Klassenräumen, die nicht bereits mit ähnlich wirksamen Hilfsmitteln ausgestattet sind. Abluftventilatoren und weitere Komponenten können mit geringem Aufwand kurzfristig installiert werden. Nach der Pandemie können die Fensterlüftungssysteme flexibel und modular weiter genutzt werden. Sie bieten zuverlässige Abhilfe für seit langem bestehende Innraumluftqualitätsprobleme in Schulen – energiesparend, ressourcenschonend und klimafreundlich.

Quelle: Hier geht es zum Gutachten Download vom May-Planck Institut und den Vergleich verschiedener Lüftungsmethoden gegen die Aerosolübertragung von COVID-19 und für erhöhte Luftqualität in Klassenräumen: Fensterlüften, Abluftventilatoren, Raumlufttechnik und Luftreiniger.

Baby- und Kinderboom in der Gemeinde Raesfeld seit 2016

In der Gemeinde Raesfeld leben aktuell 808 Kinder unter sechs Jahren. Das ist der höchste Stand seit 20 Jahren. Im Kindergarten 2022 haben alle Kinder einen Kita-Platz bekommen.

Damit hatte vor einigen Jahren noch niemand gerechnet. Sahen die Prognosen – was den demografischen Wandel deutschlandweit anbelangt – auch für die Gemeinde Raesfeld – eher düster aus, so hat sich die Entwicklung, was die Geburtenrate in Raesfeld anbelangt, weiter zum positiven entwickelt.

Erfreuliche Entwicklung in Raesfeld

Die hohen Geburtenzahlen, Zuzüge und Zuwanderung sowie frühere und umfangreichere Betreuungsbedarfe prägen seit mehreren Jahren die Planungen nicht nur im Kreis Borken, sondern auch in der Gemeinde Raesfeld. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die niemand so erwartet hat und die seit 2016 anhält“, so Markus Grotendorst, stellvertretender Fachbereichsleiter des Kreisjugendamtes.

Neubau Kita Raesfeld Stockbreede

Kaum hatte die Gemeindeverwaltung im Spätherbst 2020 die Nachricht des Kreises erhalten, dass sie kurzer Zeit laut Kindergartenbedarfsplan einen neuen Kindergarten aus dem „Hut zaubern“ müsse, wurde das neue Projekt in der Stockbreede des Sportbundes binnen weniger Monate für 1,6 Mio. Euro regelrecht aus „dem Acker gestampft“.

Durch den zügigen Neubau der Kita des Sportbundes in Raesfeld für insgesamt 23 Ü3 sowie 24 U3 Kinder und die Einrichtung einer neuen Teilgruppe im St. Silvester-Kindergarten in Erle, konnten alle Mädchen und Jungen in der Gemeinde in einer Kita-Einrichtung untergebracht werden.

808 Kinder unter sechs Jahre

Insgesamt leben in Raesfeld 808 Kinder unter sechs Jahre. Davon haben 438 Kinder in der Ü3-Betreuung, in der U3-Betreuung 157 und in der Kindertagespflege 50 Kinder einen Platz bekommen. Das bedeutet, dass in der Gemeinde alle Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren zu 100 Prozent in einer Kita untergekommen sind.

Höchste Geburtenzahl seit 20 Jahren

Nicht nur Raesfeld verzeichnet einen neuen Kinder-Boom. So liegt die Zahl der Kinder unter 6 Jahren auch im Kreis Borken 2022 erstmals seit 2005 wieder über 11.000. Im gerade abgelaufenen Kindergartenjahr gab es im gesamten Kreisjugendamtsbezirk die höchste Geburtenzahl seit 20 Jahren.
„In den letzten Jahren sind mehr als 2.000 neue Betreuungsplätze in Kitas und Kindertagespflege im Kreisjugendamtsbezirk geschaffen worden. Die Aufwendungen des Kreises für die Betriebskosten haben sich mehr als verdoppelt“, fügt Grotendorst hinzu, der die Entwicklung als sehr erfreulich ansieht.

Diebstahl aus Pkw – Ein Auto ist kein Tresor!

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Raesfeld – Zeugenaufruf nach Diebstahl aus Pkw in Raesfeld Parkplatz an der Straße Hagenwiese

Raesfeld Tatzeit: 24.09.2022, zwischen 18:30 Uhr und 19:10 Uhr;

Aus einem parkenden Wagen haben Unbekannte am Samstag in der Zeit von 18.30 und 19.10 Uhr in Raesfeld unter anderem eine Geldbörse gestohlen. Das Fahrzeug hatte auf einem Parkplatz an der Straße Hagenwiese nahe des Schlosses Raesfeld gestanden. Um an ihre Beute zu gelangen, schlugen die Täter eine Seitenscheibe des Autos ein.

Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000. Die Polizei appelliert erneut, keine Wertsachen im Wagen liegen zu lassen.
Ein Auto ist kein Tresor!

Auszeichnung für Modellflieger aus Leidenschaft Horst Böhm

Beim Freundschaftsfliegen am Samstag hat der Verband den 90-jährigen Horst Böhm für ein halbes Jahrhundert engagierter Mitgliedschaft ausgezeichnet

RAESFELD/MARBECK. Sichtlich überrascht zeigte sich am Samstag der Vereinsälteste des Modellflugclub Marbeck/Raesfeld Horst Böhm, als ihm beim Freundschaftsfliegen die goldene Ehrennadel des Dachverbands der Modellflieger DMFV unter dem Motto „Fliegen mit Freunden“ überreicht wurde.

Modellflugbau Raesfeld Horst Böhm Auszeichnung

Zu diesem Anlass war eigens der Sportbeiratsvorsitzender des DMFV Thomas Boxdörfer aus Bayern angereist. In seiner Laudation hob Boxhöfer besonders die Ideen und Leistungen des 90-jährigen Bastlers aus Heiden hervor.

Böhm habe den Modellflug und den Verein in den 50-Jahren seiner Mitgliedschaft mit seinen selbst gebastelten Projekten (Flugzeugen) bundesweit auf vielen Großveranstaltungen vertreten.

Horst Böhm Modellfliegen Raesfeld

Legendär gebaute JU 52

Dazu gehöre auch die mittlerweile legendär gebaute JU 52 mit einer Spannweite von 3,5 bis 4,5 Meter Spannweite. „Eine Ju 52 von Böhm steht sogar im Technik Museum in Speyer. Eine wurde in die USA verkauft“, hob Boxhöfer hervor. Das allerdings mit den USA habe sich erledigt. „Das Flugzeug ist wieder in Deutschland“, konterte der Jubilar. Darüber hinaus sei Böhm mit einer JU 52 zu einem Piloten Veteranen-Treffen eingeladen gewesen, wo er Demonstrationsflüge von seinem Modellflugzeug Ju zwischen den Flügen der Original Ju auf dem Flughafen in Mönchengladbach demonstrieren konnte.

Modellflugbau Raesfeld Horst Böhm Auszeichnung
Mit 90 Jahren ist Horst Böhm immer noch ein begeisterter Bastler. Foto: Petra Bosse

40 Jahre in Dortmund auf der Intermodellbaumesse vertreten

Nicht nur seinem Verein – dem Modellflugclub Marbeck/ Raesfeld e. V. – ist der Deutschlands älteste Modellflieger treu ergeben. Seit über 40 Jahren ist er jedes Jahr in Dortmund auf der Intermodellbaumesse mit einem seiner Flugmodelle vertreten. Selbst in der Großfliegerei habe er alle Inseln mit dem Motorsegler angeflogen und kenne in Deutschland fast jeden Flugplatz“, so Boxhöfer. Er unterstrich jedoch, dass die Passion von Böhm immer nur den mehrmotorigen Flugmodellen galt. „In Deutschland kennt er fast jeden Flugplatz, dennoch trat der Modellflug nie ins Hintertreffen. Selbst heute noch, mit seinen 90 Jahren, hat er immer noch neue Idee, wie beispielsweise die Idee zu einem Nachtflug“.

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Vereinsmitglieder und Vorstand sowie der Sportbeiratsvorsitzender des DMFV Thomas Boxdörfer (4.v.l.) gratulierten dem 90-jährigen Horst Böhm. Foto: Petra Bosse

Das Schönste ist das Basteln

Das Hobby habe ihn nach all den Jahren immer noch fest im Griff, gesteht Böhm. Auf die Frage, was das Schöne am Modellfliegen sei, antworte Böhm spontan. „Das Schöne am Modellfliegen ist und bleibt das Basteln und die Arbeit im Vorfeld, teilweise auch zweimal, da es bei mir häufig keine Pläne gibt“, gesteht der Senior und lacht. Deshalb sei die Freude am Ende dann umso größer, wenn das Flugzeug auch wirklich abhebt und fliegt.

Initialen stehen für seinen Namen

Trotz seines stolzen Alters habe Böhm immer noch nicht die Lust am Modellbau verloren. Aktuell sei eine HB 50, die Initialen stehen für seinen Namen, in Mache. Wie viel Flugzeuge er in seinem Leben jedoch gebaut hat, könne er nicht sagen. Und im Verein hat Böhm auch seine Fans.

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Die jüngsten Fans und Vereinsmitglieder sind die Raesfelder Liam Baumeister (14) und Morton Katemann (r.). Foto: Petra Bosse

Zu seinen Fans gehören auch die beiden jüngsten Vereinsmitglieder. Modellbauer Liam Baumeister, 14 Jahre alt, und Morton Katemann. „Modellfliegen macht einfach ganz viel Spaß“, findet der Raesfelder Liam. Was das Modellbauen von Flugzeugen angehe, habe sich die Welt zum Positiven verändert, fügt Horst Böhm hinzu. „Alleine was die Einstiegskosten anbelangt ist es nicht nur günstiger als früher geworden, sondern für Anfänger geht alles viel schneller durch fertige Einstiegsmodelle aus Styropor mit Elektromotoren“, weiß der Jubilar. Ein Einstiegsmodell liege heute mit Elektromotor und Fernsteuerung bei rund 250 Euro. „Dafür habe ich damals noch nicht einmal eine Fernsteuerung bekommen“, ergänzt Böhm lachend.

Wetter wie bestellt beim 29. Bauernmarkt in Erle

Rund 100 Aussteller sorgten am Sonntag für ein buntes Treiben auf dem 29. Bauernmarkt in Erle an der Marienthaler Straße. Besonders regionale Produkte kamen bei den Besuchern auf dem Bauernmarkt von Stegerhoff gut.

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Juniorchef Johannes Stegerhoff hielt am Stand wieder die bekannten hauseigenen Produkte wie Likörchen und Liköre für die Besucher bereit. Foto: Petra Bosse

Ob im Bauernhof-Café oder am Stand mit Bratwurst, Pommes und Co, die Menschenschlangen rissen nicht ab. Rund um den 29. Bauernmarkt an der Marienthaler Straße waren die Parkplätze bereits in der Mittagszeit so gut wie ausgebucht. 

Erle. Da staunten so einige Besucher am Sonntagmittag nicht schlecht, dass sie gleich mehrere Runden mit ihrem Auto durch Erle drehen mussten, um einen Parkplatz für den Bauernmarkt Stegerhoff an der Marienthaler Straße zu ergattern.

Bauernmarkt Stegerhoff 2022 Raesfeld-Erle

Bereits gegen 10 Uhr rollten die ersten Autos aus Richtung Ruhrgebiet und dem Kreis Borken an. Kein Wunder, denn schon seit dem Morgen schien die Sonne kräftig und sorgte für bunte und herbstliche Farben. „War genauso bestellt und hat mal wieder funktioniert“, sagte Juniorchef Johannes Stegerhoff lachend.

Leckereien von deftig bis süß

Insgesamt freute sich Stegerhoff darüber, dass er nach der Coronapause wieder den traditionellen Markt eröffnen konnte. Dort boten 98 Händler ihre Waren an. Es war ein bunter Mix aus regionalen Produkten, Handwerklichem, Blumen, alten Traktoren, Schmuck und landwirtschaftlichen Maschinen sowie Fahrrädern, Leckereien von deftig bis süß und vieles mehr.

Bauernmarkt Stegerhoff 2022 Raesfeld-Erle
Die aktuellen Raesfelder Kappeshoheiten 2022, Königin Michaela I. und Kappesprinzessin Silke I., versorgten die Marktbesucher mit einem Likörchen. Foto: Petra Bosse

Viele bekannte Gesichter

Die Marktbesucher konnten hier sowohl alte Bekannte als auch neue Händler antreffen. „Wir haben heute viele ältere Händler dabei, die wegen Corona aufgehört haben, aber auch neue Leute. Unsere Liste der Anmeldungen war sehr lang, sodass wir vielen Leuten eine Absage erteilen mussten“, ergänzte der Juniorchef. Dies sei auch der Grund dafür, dass im nächsten Jahr der Markt noch größer werden soll.

Besonders Wert habe Stegerhoff erneut auf die Qualität der Angebote gelegt. So gab es hier keine Plastikdosen und auch sonst nichts, was auch nur den Anschein erweckte, nicht regional zu sein.

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Regionale Kartoffeln und Gemüse von Landwirt Markus Breil. wie die Kartoffeln und Möhren, sind auch beim Landwirt Hubert Hungerhoff aus Heiden beliebt. Foto: Petra Bosse

Wertigkeit der Landwirtschaft

Viele Bekannte traf der Erler Landwirt Markus Breil an seinem Gemüsestand wieder. „Schön, dass es wieder weitergeht“, freute er sich. Für ein Schwätzchen hatte er immer Zeit, so auch mit Hubert Hungerhoff aus Marbeck, der sich reichlich mit Gemüse eindeckte. Den Erler Bauernmarkt habe er schon sehr vermisst.

„Als Landwirt schätze ich die regionale Vielfalt hier. Dass, was an Gemüse bei uns in den Läden verkauft wird, hat lange Transportwege hinter sich und ist nicht mehr so frisch wie hier. Außerdem ist das Obst und Gemüse hier auf dem Bauernmarkt nachhaltig und unterstreicht die Wertigkeit der Landwirtschaft“, betonte der Marbecker.

Bauernmarkt Stegerhoff 2022 Raesfeld-Erle

Unterbringungsmöglichkeiten für Ukrainer im Stadtgebiet Borken gesucht

Gelebte Solidarität: Ukrainischen Geflüchteten eine private Unterkunft bieten.

Stadt Borken sucht weiterhin private Unterbringungsmöglichkeiten für Ukrainerinnen und Ukrainer im Stadtgebiet Borken

Borken. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine vertreibt immer mehr Menschen aus ihrer Heimat. Ein Ziel von Kriegsflüchtlingen ist Deutschland. Mehr als 440 Ukrainerinnen und Ukrainer sind bislang in der Kreisstadt Borken eingetroffen und registriert. Die Zahl der tatsächlich angekommenen Flüchtlinge dürfte jedoch noch höher liegen, da Menschen auch etwa bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.

Aufgrund der hochdynamischen Lage bleibt es offen, wie viele Menschen aus der Ukraine in Zukunft im Stadtgebiet Borken unterkommen müssen. Daher ist die Stadt Borken weiterhin auf der Suche nach privaten Unterkünften wie leerstehende Wohnungen, Ferienwohnungen oder auch Bürogebäude. Auch Immobilien, die perspektivisch abgerissen werden sollen, können vorübergehend Platz für ukrainische Geflüchtete bieten.

In den bislang angemieteten Unterkünften sowie in eigenen städtischen Gebäuden werden derzeit rund 260 Personen untergebracht. „Wir als Stadt Borken wollen nicht als Konkurrentin auf dem Wohnungsmarkt auftreten“, betont Norbert Nießing, Erster Beigeordneter und Kämmerer. „Vor allem temporär ungenutzter Wohnraum ist daher für die kurz- und mittelfristige Unterbringung von Ukrainerinnen und Ukrainern interessant“, macht er deutlich.

Für die privat zur Verfügung gestellten Unterkünfte zahlt die Stadt Borken eine angemessene Miete/Entschädigung sowie die anfallende Betriebs- und Verbrauchskosten. Sollten durch die städtische Nutzung Schäden entstehen, werden diese natürlich von der Stadt Borken wieder beseitigt. Auch die soziale Betreuung der Geflüchteten übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Die Stadt Borken bittet Bürgerinnen und Bürger, die freie Unterbringungsmöglichkeiten anbieten können, sich bei der städtischen Ukraine-Hotline unter Tel. 02861/939-600 (erreichbar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

JSG Raesfeld/Erle D2 gewinnt in Deuten

Beim Spiel JSG Lembeck/Rhade/Deuten D1 gegen den JSG Raesfeld/Erle D2 sicherte sich die Erler Mannschaft 3 Punkte

Wir fuhren mal wieder mit kleine Besetzung (1 Wechselspieler) zum Auswärtsspiel nach Rhade. Kindergeburtstage am Samstag sind halt echte Sportcrasher für Mannschaftsspiele!

Richtige Spielfreude kam auch zunächst nicht auf! Zu stark waren einfach die hereinfegenden Regenschauer, denen man im Gegensatz zum Gegner nicht ausweichen konnte! Beide Mannschaften neutralisierten sich. Torraumszenen waren Mangelware. Kurz vor der Halbzeit dann das „Hallo wach Ereignis“! Jan Olbing schlug von rechts einen herrlichen Eckball in die Box der Gastgeber, den Tima mit einem präzisen Kopfstoß in den Winkel verwandelte. Kurz darauf wurden die Seiten gewechselt.

Der Gastgeber hatte sich was vorgenommen und drückte in Hälfte zwei verstärkt aufs Tempo. Unsere Jungs hielten dagegen und es entwickelte sich ein Kampfspiel mit Körperkontakt. Da kein Schiedsrichter vorhanden war und das Spiel im sogenannten „Fair Play Modus“ ausgetragen werden sollte, kam es jetzt immer wieder zu unterschiedlichen Regelauslegungen. Wann ist Abseits, Handspiel oder Ecke waren die häufigsten Streitpunkte.

Tor in der 54. Minute

Als dann wiederum Tima in der 54. Minute mit einer schönen Einzelleistung zum 2:0 einnetzte, verstummte jegliche Diskussion und unsere D2 hatte 3 Punkte mehr auf ihrem Konto und durchnässte Kleidung im Rucksack!

Zukunft Kolpingfamilie Raesfeld

Am Dienstag, 27. September lädt der Vorstand der Kolpingsfamilie Raesfeld zur außerordentlichen Mitgliederversammlung ein.

Löst sich die Kolpingfamilie Raesfeld auf? Diese Frage wird der einziger Tagesordnungspunkt an diesem Abend mit Blick in die Zukunft der Kolpingsfamilie Raesfeld sein. Beginn der Versammlung um 19:30 Uhr im Kolpinghaus.

Raesfeld-Erle – Zeugen nach Einbruch gesucht

Polizei sucht Zeugen nach einem Einbruch in Raesfeld-Erle an der Straße Lechtenbrink

Waren und Werkzeuge erbeuteten Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen 22 und 06.15 Uhr in Raesfeld-Erle. Die Täter drangen in die Räumlichkeiten an der Straße Lechtenbrink ein, indem sie sich an einem Fenster zu schaffen machten, heißt es im Polizeibericht.

Aus dem Inneren entwendeten die Einbrecher Lebensmittel sowie einen Werkzeugkoffer und eine Kettensäge. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Kita-Helfer-Programm wird bis zum Ende des aktuellen Kita-Jahres fortgesetzt

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Die Landesregierung wird das erfolgreiche Kita-Helfer-Programm im Umfang von 147 Millionen Euro bis zum Ende des aktuellen Kita-Jahres fortsetzen

Vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers können Kita-Helferinnen und -Helfer das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen bis zum 31. Juli 2023 bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten weiter entlasten. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet.

Landesmittel in Höhe von insgesamt über 400 Millionen Euro

Der Entwurf des Nachtragshaushalts eröffnet die Möglichkeit, frühzeitig Bewilligungen im Umfang von 147 Millionen Euro für das Jahr 2023 auszusprechen und damit Planungssicherheit für die Träger und Beschäftigten zu schaffen.

Allein für das Kita-Helfer-Programm, das sehr gut angenommen wurde, hat das Land den Trägern bislang bereits zusätzliche Landesmittel in Höhe von insgesamt über 400 Millionen Euro allein aus dem Corona-Rettungsschirm zur Verfügung gestellt. Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nicht-pädagogischen Personal.

Klarheit und Planungssicherheit

„Die Landesregierung setzt mit der geplanten Verlängerung des Kita-Helfer-Programms ein klares Zeichen. Wir stehen weiterhin an der Seite der Erzieherinnen und Erzieher. Fachkräfte in den Kitas sollten sich auch weiterhin auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Ich freue mich, dass wir über den Nachtragshaushalt für Klarheit und Planungssicherheit sorgen können. Unser Ziel bleibt: Wir wollen das Kita-Helfer-Programm verstetigen. Den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung danke ich für ihren großartigen Einsatz“, erklärte Familienministerin Josefine Paul.

Jobangebote und Bewerbung

Auf der Website ich-helfe-mit.nrw können sich interessierte Personen über die Jobangebote der Träger für die Kita-Helferinnen und -Helfer in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren. Die jeweiligen Ansprechpartner und Adressen der Träger sind ebenfalls auf der Seite zu finden. Bewerbungen müssen direkt an die Träger gesendet werden.

Über den konkreten Förderrahmen und das Verfahren werden die Träger und Einrichtungen zu gegebenen Zeitpunkt informiert

Edeka-Markt Erle soll durch Umbau heller und optisch größer werden

Für die nächsten zehn Jahre möchte Marktleiter Holger Beyer den EDEKA-Markt für Erle gut aufstellen. Durch den Abriss der Obst- und Gemüseinsel soll nicht nur optisch mehr Platz geschaffen werden.

Im Erler Supermarkt tut sich was. Seit einigen Tagen wird hier kräftig geschoben, geräumt und neue Regale aufgestellt.

Durch den Umbau und das neue Konzept sollen nicht nur mehr Platz auf gleicher Verkaufsfläche von rund 700 qm geschaffen werden, sondern der Raum soll anschließend optisch größer und heller wirken.

Keine Zweitplatzierung für Ware mehr

Darüber hinaus wird es auch einige Veränderungen, was die Anordnung und die Präsentation der Ware anbelangt, geben. „Ziel unserer Umbauaktion ist es, dass es zukünftig keine Zweitplatzierungen von Waren mehr auf Kisten und Paletten in den Gängen geben soll“, erklärt Marktleiter Holger Beyer. Genau diese sorgten in den vergangenen Jahren für enge Gänge, besonders schwer befahrbar auch für Rollstuhlfahrer. Das alles zusammengenommen sah etwas wuselig aus.

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Durch die neu aufgestellten Regale für Obst und Gemüse im Eingangsbereich soll mehr Platz im Markt geschaffen werden. Foto: Petra Bosse

Letzter Umbau 2012

Seit 21 Jahren ist Holger Beyer als Marktleiter in Erle vertreten. In dieser Zeit ist es der zweite Umbau in einem größeren Umfang. Die größte Umbauaktion des Marktes fand vor zehn Jahren durch die EDEKA für 800.000 Euro statt. Dazu gehörte unter anderem auch damals die großzügige Aufstellung der Obst- und Gemüseinsel im Eingangsbereich. Doch seitdem hat sich wenig getan in dem Gebäude. Das soll sich jetzt ändern.

Vier neue Regale

Durch die Neustrukturierung des Eingangsbereiches und durch die Verlagerung des Frischebereichs konnte Platz für weitere vier neue Regale gewonnen werden. „Dadurch wirkt der gesamte Verkaufsraum heller und größer“, erklärt Marktleiter Holger Beyer. Den jetzigen Umbau mit Kosten in Höhe von 70.000 bis 80.000 Euro sieht der Marktleiter mit Blick in die Zukunft als eine zehnjährige Zwischenlösung für Erle an. „Dann wird mein Sohn Benjamin den Markt übernehmen und natürlich seine eigenen Ideen hier einbringen“, so Beyer.

Sämtliche Paletten und Kisten werden zukünftig aus den Gängen verschwinden.

Platz für rund 12.000 Artikel

Eins jedoch ist auch für die nächsten Jahre sicher: Größer werden kann die Verkaufsfläche weder durch einen An- noch Umbau nicht werden. Deshalb wurde nun das neue Konzept für die Regale so überarbeitet, dass diese für rund 12.000 Artikel Platz bieten. „So können wir nicht nur neue, sondern auch altbekannte Artikel, die irgendwann mal wegen Platzmangel aus den Regalen geflogen sind, wieder im Programm mit aufnehmen“, so Beyer.

Unverändert bleiben die Fleisch- und Kühltheke für Milchprodukte sowie der Bereich für alkoholischen Getränke. Umgebaut wird jedoch auch im hinteren Teil die Getränkeabteilung. Ein neues Regalsystem soll zukünftig auch hier für mehr Platz sorgen.

Vivawest lässt Mieter frieren

Der Vermieter-Riese Vivawest schaltete über den Sommer hinweg die Heizungsanlagen in den Wohnungen ab. Es wird langsam immer kälter, aber bis jetzt müssen einige Mieter immer noch frieren.

Das Unternehmen ist mit rund 120.000 Wohnungen einer der größten Vermieter in Nordrhein-Westfalen. 53 Prozent des Wohnungsbestands wird normalerweise mit Gas beheizt. Ähnlich wie andere große Vermieter hatte auch Vivawest im Sommer die Heizung abgedreht. Jetzt ist es aber innerhalb von wenigen Wochen um einiges kälter geworden. Trotz alledem müssen die Mieter von Vivawest zu Hause noch frieren. Die Warmwasserversorgung ist hingegen nicht eingeschränkt.

Recht auf warme Wohnungen ab Oktober

Die Zeiten, in denen die Heizung unbekümmert auch mal etwas höher aufgedreht werden konnte, sind vorbei. Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat bekanntlich die Gaspreise in die Höhe schießen lassen. Die Bevölkerung ist nun seit einigen Monaten zum Sparen aufgerufen. Doch was bedeutet das für Mieter? 

Laut dem Mieterbund muss die zentrale Heizung zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April so eingestellt sein, dass es in den Wohnungen tagsüber mindestens zwischen 20 und 22 Grad warm werden kann. Werden diese Temperaturen nicht erreicht, haben die Mieter einen Anspruch auf Mietminderung, bis der Mangel behoben wurde. Für die Nächte gibt der Mieterbund als Grenzwert 18 Grad Celsius an.

Diese Vorgaben setzten Vivawest unter Zugzwang für die Inbetriebnahme der Heizungen.

Vollendete Tatsachen

Vivawest berief sich im Sommer noch auf die veränderten Rahmenbedingungen beim Thema Heizen und teile seinen Mietern im Sommer mit: „Vivawest wird dort, wo es möglich und ein relevanter Einspareffekt zu erwarten ist, Heizungsanlagen für den Sommer abschalten“. Für die Mieter bedeutete das Vorgehen aber auch, dass sie faktisch vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Der Gelsenkirchener Wohnungskonzern hat konsequent die Heizungsanlagen abgeschaltet. Auch jetzt im erstaunlich kaltem September laufen die Heizungen noch nicht.

Stückweise Inbetriebnahme der Heizungen

Mieter, die von der Heizungsabstellung betroffen sind, haben Vivawest laut einem Aushang auf der offiziellen Webseite bereits kontaktiert „um nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme ihrer Heizung zu fragen“. Die Handwerker seinen bereits unterwegs, um alle im Rahmen der Sommerabschaltung betroffenen Gas-Zentralheizungen wieder in Betrieb zu nehmen. Die Umsetzung solle kurzfristig bis Ende September erfolgen. „Die Einschaltung erfolgt da sukzessiv, wir können leider nicht die Heizungen zentral mit einem Knopfdruck wieder einschalten“, so ein Mitarbeiter des Unternehmens. Ob es viele Beschwerden gab und wie lange einige der Mieter noch frieren müssen, wollte Vivawest trotz mehrfacher Anfrage nicht beantworten.

Grundschüler erhalten verspätete Urkunden für Baumpatenschaften

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Unterricht an der Babywiese in Erle erlebten die Kinder der Klasse 2 A und B der St. Silvesterschule mit ihren Lehrerinnen Astrid Hudournik und Sandra Dichtler am Mittwochvormittag.

Grund dafür sei, so der Vorsitzende des Heimatvereins Erle Norbert Sabellek, dass bereits 2020 die Grundschule hier auf der Babywiese hinter der Erler Mühle Baumpatenschaften übernommen habe.

Urkunden

Bedingt durch Corona jedoch habe es noch keine Gelegenheiten gegeben, die dazugehörigen Urkunden der Schule zu überreichen. Dieses sollte an diesem Tag nachgeholt werden.

Bei den Schulbäumchen handele es sich um kleine Hochstämme und die Obstsorte „Nashi“, die wiederum eine sehr besondere Kreuzung zwischen Apfel und Birne sei, erklärte der Vorsitzende des Heimatvereins Norbert Sabellek.

Apfeltag

Darüber hinaus konnten die Mädchen und Jungen auch die reifen Äpfel von den vorhandenen alten Obstbäumen auf der Babywiese probieren. In diesem Jahr seien, so Sabellek die Bäume wieder voll davon. Am Wochenende sollen die Äpfel im großen Stil gesammelt und einer Mosterei in Lembeck zugeführt werden, die daraus Apfelsaft herstellen wird.

Jetzt anmelden für das Kindergartenjahr 2023/2024

Kindergartenjahr 2023/2024: Anmeldeverfahren für die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege hat begonnen. Fachbereich Jugend- und Familie bittet, nur bedarfsentsprechend den Betreuungsumfang zu buchen!!!

Kreisjugendamt Borken informiert über Internet-Portal „webKita“ für seinen Zuständigkeitsbereich.

Kreis Borken (pd). Das Anmeldeverfahren für das nächste Kindergartenjahr 2023/24 hat begonnen. Eltern und Erziehungsberechtigte können ihre Kinder in den nächsten Wochen über das Internet-Portal „webKita“ unter www.kreis-borken.de/webkita bei Kindertageseinrichtungen und den Fachberatungen der Kindertagespflege zur Betreuung anmelden.

Grundlegende Informationen zur Betreuung

Das Kreisjugendamt Borken möchte in diesem Zusammenhang alle Eltern auf die Angebote der Kindertagesbetreuung in den einzelnen Kommunen aufmerksam machen. Anmeldungen sind bis Ende Oktober möglich. Unter www.kreis-borken.de/webkita finden Interessierte zudem grundlegende Informationen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege, zu Elternbeiträgen, rechtlichen Grundlagen und auch Anleitungen zum Umgang mit „webKita“.

Das Kreisjugendamt, offiziell lautet die Bezeichnung Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken, ist für alle Kommunen im Kreisgebiet mit Ausnahme von Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zuständig. Diese Städte haben jeweils ein eigenes Jugendamt, das dort zuständig ist.

Weitere Informationen und Beratungskontakte

Weitere Informationen und Beratungskontakte gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/webkita.
Überdies können Eltern im Internetportal einfach nach der passenden Kita oder der Kindertagespflege suchen und digital ihren Bedarf für die Kindertagesbetreuung über das Portal anzeigen.

Kitas und Kindertagespflege präsentieren sich im Web-Auftritt mit ihren pädagogischen Angeboten, Fotos, Öffnungszeiten, flexiblen Betreuungsangeboten und organisatorischen Daten.

Registrieren und vormerken lassen

Nach einer Registrierung können Eltern Vormerkungen für die Betreuung und frühkindliche Bildung in ihren gewünschten Kitas und der Kindertagespflege erstellen. „Die digitale Anmeldung ersetzt allerdings nicht den persönlichen Kontakt zur Kita und Tagespflege-Fachberatung“, erklärt Markus Grotendorst, stellvertretender Fachbereichsleiter des Kreisjugendamtes. „Wichtig bleibt das persönliche Gespräch zwischen Eltern und den Betreuungsanbietern, um gegenseitig die Angebote und Vorstellungen kennenzulernen.“

„Tage der offenen Tür“

Danach bestätigen die Kitas und Fachberatungen die Vormerkungen. Viele Kitas bieten in diesen Wochen „Tage der offenen Tür“ an, auf die in den lokalen Medien und im Internet hingewiesen wird.
Zudem werden mit dem Portal Verwaltungsprozesse rund um die Kindertagesbetreuung und die Kommunikation mit Eltern, Kitas und Trägern, Kindertagespflegepersonen und Fachberatungen sowie dem Kreisjugendamt einfacher und transparenter gestaltet. Über die Benutzerkonten der Eltern bei „webKita“ kann es mit den Eltern elektronisch und datenschutzkonform Kontakt aufnehmen.

Frühzeitige Rückmeldung zum Betreuungswunsch

Eltern sollen frühzeitig eine Rückmeldung zu ihrem Betreuungswunsch erhalten und in einem festgelegten Zeitraum im November aus mehreren, gleichzeitig vorliegenden Platzangeboten auswählen können. Diese Auswahl kann allerdings noch nicht abschließend sein, denn das Kreisjugendamt hat mit der Jugendhilfeplanung den Auftrag, die Gesamtbedarfe innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen zu versorgen. „Das ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung“, betont Markus Grotendorst. Grund dafür sei der gestiegene Bedarf in den vergangenen Jahren. Bis zum Stichtag am 15. März 2023 muss die Planung für die Beantragung der Landeszuschüsse fertiggestellt und im Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken beschlossen werden.

Hohe Geburtszahlen

Hohe Geburtenzahlen, Zuzüge und Zuwanderung sowie frühere und umfangreichere Betreuungsbedarfe prägen seit mehreren Jahren die Planungen. So liegt die Zahl der Kinder unter 6 Jahren erstmals seit 2005 wieder über 11.000 und im gerade abgelaufenen Kindergartenjahr gab es im Kreisjugendamtsbezirk die höchste Geburtenzahl seit 20 Jahren.
In den letzten Jahren sind mehr als 2.000 neue Betreuungsplätze in Kitas und Kindertagespflege im Kreisjugendamtsbezirk geschaffen worden und die Aufwendungen des Kreises für die Betriebskosten haben sich mehr als verdoppelt.

Nur den tatsächlich benötigten Stundenumfang anmelden

Aufgrund dieses enormen Anstiegs der Betreuungsbedarfe und des zunehmenden Fachkräftemangels bei den pädagogischen Fachkräften appelliert das Kreisjugendamt an die Eltern und Erziehungsberechtigten, nur den Stundenumfang anzumelden, der tatsächlich benötigt wird. Dies gilt insbesondere für die Ganztagsbetreuung.

Die Eltern und Erziehungsberechtigten sollen bei ihrer Entscheidung für die Betreuungsform Kita oder Kindertagespflege sofort festlegen, welche im Kinderbildungsgesetz vorgegebene Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche sie für ihr Kind nutzen möchten.

Eltern sollen konkrete Angebote ins Auge fassen

Das Kreisjugendamt rät dazu, sich über das konkrete Angebot der ins Auge gefassten Kita zu informieren. Bei der Anmeldung zur Ganztagsbetreuung mit 45 Stunden muss der Umfang dieses Bedarfes mit einem Erklärungsbogen belegt werden. Dieser Erklärungsbogen kann ebenfalls in webKita hochgeladen werden.
Für Kinder unter drei Jahren haben Eltern grundsätzlich die Wahl, ob sie ihr Kind in der Kita oder in einer Kindertagespflege betreuen lassen möchten.

Ab dem dritten Lebensjahr

Ab dem dritten Lebensjahr ist die Kindertageseinrichtung grundsätzlich vorrangig, bis zum tatsächlichen Wechsel in die Kita werden noch Übergangszeiten gefördert. Kindertagespflege ist eine familienähnliche Betreuungsform mit kleineren Gruppen und einer konstanten Kindertagespflegeperson für die Kinder.

Kindertagespflege kann mit einem Umfang bis zu 15 Wochenstunden gebucht werden. Das Angebot Kindertagespflege ist auch für berufstätige Eltern oder Elternteile von über dreijährigen Kindern interessant, wenn die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtung nicht ausreichen. Die Kindertagespflege wird über die Fachberatungen beim Kreisjugendamt oder dem Sozialdienst katholischer Frauen Ahaus/Vreden vermittelt und begleitet. Nähere Informationen zum Thema Kindertagespflege und die Kontaktpersonen für die einzelnen Orte sind auch im webKita-Portal bereitgestellt.

Frühe Anmeldung erforderlich

Obwohl das neue Kindergartenjahr erst am 1. August 2023 beginnt, ist aufgrund der notwendigen Vorbereitungs- und Planungszeit in den Kitas, in der Kindertagespflege und im Kreisjugendamt eine frühzeitige Anmeldung erforderlich.

Dies gilt auch, wenn ein Kind erst im Laufe des kommenden Kindergartenjahres, also zwischen dem 1. August 2023 und dem 31. Juli 2024, in einer Kindertageseinrichtung aufgenommen werden soll. Vormerkungen für spätere Zeiträume können frühestens ab April nächsten Jahres erstellt werden.

Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung

Die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung richten sich nach dem Alter des Kindes und der Betreuungszeit sowie dem Einkommen. In der Kindertagespflege zahlen Eltern für die Buchungszeit bis zu 15 Stunden pro Woche einen geringeren Beitrag. Wenn Eltern bestimmte Sozialleistungen wie Grundsicherung für Arbeitsuchende, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen beziehen, können sie den Erlass des Elternbeitrages beantragen.

Befreiung von Elternbeiträgen

In den beiden letzten Kindergartenjahren vor der Einschulung hat das Land NRW alle Kinder in der Kita-Betreuung von den Elternbeiträgen befreit.
Aktuell wird über eine Modernisierung der Elternbeitragsregelung zum 1. August 2023 in den politischen Gremien beraten. Der Entwurf sieht vor, dass die U3-/Ü3-Beiträge umgestellt werden sollen, sodass dann schon für über Zweijährige nur der geringere Beitrag gezahlt werden soll.

Einkommen von bis 30.000 Euro

Im unteren Einkommensbereich sollen Eltern bis zu einem Einkommen von 30.000 Euro vom Elternbeitrag freigestellt werden und im oberen Einkommensbereich über 73.000 Euro zwei neue Einkommensgruppen mit höheren Beiträgen eingeführt werden.

In künftigen Jahren sollen die Elternbeiträge und die Einkommensgruppen automatisch nach der Fortschreibungsrate des Kinderbildungsgesetzes, die aus den Tarifergebnissen und dem Verbraucherpreisindex gebildet wird, angepasst werden. Über den Verlauf dieser Beratungen werden Eltern auch über das „webKita“-Portal informiert.

Unfallgefahren im Herbst

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Nässe, Nebel, Glätte: Der Herbst ist im Anmarsch. Auf Autofahrer kommt eine Jahreszeit voller Unfallgefahren und Herausforderungen zu.

Willkommen im Herbst! Der Herbstanfang ist da und schon jetzt kann es ziemlich ungemütlich auf den Straßen werden. Schlechte Sicht und glatte Fahrbahn sind nicht die einzigen Unfallgefahren, denen Autofahrer ausgesetzt sind. In der dunklen Jahreszeit sicher ans Ziel zu gelangen ist und bleibt eine Herausforderung.

Tipps für einen unfallfreien Herbst

Jeder Autofahrer kennt es: Das Auto schlittert über nasses Laub und die Fahrbahn zwischen Nebel und Regen zu erkennen, ist ein schwieriges Unterfangen. Wenn die Unfallgefahr hinter dem Steuer steigt, ist es an der Zeit, die Sicherheit nicht dem Schicksal zu überlassen. Die Witterungs- und Sichtverhältnisse verändern sich in dieser Jahreszeit zum Nachteil aller. Deshalb sollten alle Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten den jahreszeitlichen Bedingungen anpassen, rät auch die Polizei.

Es werde Licht

Im Herbst bekommt die richtige Beleuchtung aller Fahrzeuge im Straßenverkehr eine ganz neue Bedeutung. Im Dunkeln ist zwar gut munkeln, doch beim Autofahren bietet sich Dunkelheit nicht wirklich an. Gerade an trüben Tagen heißt es deshalb: Abblendlicht einschalten! So ist man für andere Verkehrsteilnehmer auch auf Distanz sichtbar. Zudem verbessert sich auch die eigene Sicht. Tipp für Besitzer moderner Fahrzeuge: Beim Lichtschalter einfach die Lichtautomatik einschalten.

Eine gute Beleuchtung kann Unfallgefahren verringern. Foto: Pixabay

Aber nicht nur die Autofahrer sollten das Licht einschalten. Auch Fahrradfahrer können besonders in der dunklen Jahreszeit schnell mal übersehen werden. Deshalb ist es ratsam, auch Fahrräder mit ausreichender Beleuchtung auszustatten. Hier empfiehlt die Straßenverkehrszulassungsordnung den guten alten Fahrraddynamo, denn ein Batterielicht am Fahrrad ist nur zusätzlich erlaubt. Und natürlich den Fahrradhelm nicht vergessen. Fußgängern wird geraten, besonders helle Kleidung zu tragen. Besonders bei Kindern sollte diese möglichst mit reflektierenden Materialien versehen sein.

Die Gefahr von „Bauernglatteis“

Der Herbst ist besonders bei Bastelfreunden sehr beliebt, denn die farbenfrohen Blätter machen sich nicht nur an den Bäumen gut. Sie eignen sich auch besonders gut zum Basteln oder auf Fotos – jedoch nicht aber auf dem Auto oder auf der Fahrbahn.

Zu dieser Jahreszeit verändert sich nicht nur die Natur. Durch die Ernte ist auch auf den Feldern einiges los. Deshalb sind Straßen voller verschleppter Ackererde oder Blätter keine Seltenheit. Das sogenannte „Bauernglatteis“ wird jedoch von vielen Autofahrern unterschätzt. Dabei können nasses Laub und Erde auf der Straße zu einer regelrechten Rutschpartie führen. Auch der Bremsweg wird deutlich länger. Unter einer Blätterdecke können sich außerdem häufig Hindernisse wie Schlaglöcher oder Äste verbergen.

Laub und Nässe überall

Die Sicht ist besonders jetzt im Herbst durch eine früh einsetzende Dunkelheit, Regen und Nebel stark eingeschränkt. Gerade deshalb sollte beim Autofahren darauf geachtet werden, dass die Scheiben des Fahrzeugs sauber bleiben. Nasses Laub oder Dreck sollte man vor Fahrtbeginn entfernen, um auf Nummer sicher zu gehen. Die vielen Blätter sammeln sich besonders gerne im Belüftungsschacht der Frontscheibe. Auf diesem Wege gelangen die Blätter in den Wasserkasten und verstopfen so regelmäßig die Wasserabläufe. Im schlimmsten Fall saugt das Innenraumgebläse Wasser an. Dann gibt es nicht nur beschlagene Scheiben, sondern unter Umständen auch durchnässte Fußmatten. Deswegen sollten Blätter regelmäßig vom Auto entfernt werden.

Laubbedeckte Autos sind im Herbst keine Seltenheit. Foto: Pixabay

Lieber etwas langsamer

Die Geschwindigkeit sollte den Verkehrs- und Sichtverhältnissen immer angepasst werden. Es darf also nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke angehalten werden kann. Auch der Seitenwind ist bei stürmischem Wetter nicht zu unterschätzen, Schnellfahren kann hier schnell zum Verhängnis werden. Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Sicherheit Anderer rät die Polizei in diesen Jahreszeiten zu einer besonders vorausschauenden Fahrweise und besonderer Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Frühzeitiger Reifenwechsel

Winterreifen: Anders, als der Name es vermuten lässt, sind diese bereits im Herbst ratsam. Denn nicht selten haben wir es im Straßenverkehr bereits im Herbst mit Eiseskälte und Frost zu tun. Schon bei unter drei Grad ist mit glatten Straßen zu rechnen. Hier kann man sich gut an die „O bis O Regel“ halten. Damit ist der Zeitraum von Oktober bis Ostern gemeint, in dem man mit Winterreifen unterwegs sein sollte. Mit frühzeitig aufgezogenen Winterreifen fährt man also schon im Herbst auf der sicheren Seite.

Wenn Outdoor und Indoor durch moderne Technik verschmelzen

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In jedem Frühling reichen die ersten Sonnenstrahlen, um die Menschen ins Freie zu locken. Ein blauer Himmel übt auf Jung und Alt die gleiche magische Anziehungskraft aus. Für ein paar Monate wird die „gute Stube“, so oft es geht, gegen den Platz an der Sonne getauscht.

In den zurückliegenden Wochen konnte das allerdings zu einer echten Herausforderung werden, denn ein Sommer der Superlative liegt hinter uns. Selbst hartgesottene Sonnenanbeter werden bei den für unsere Gefilde extremen Temperaturen immer wieder den Schatten gesucht haben.

Eine kleine private Outdoor-Lounge

Wohl denen, die es sich auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Drink unter einer schützenden Markise bequem machen konnten. Bereits während der Corona-Lockdowns haben sich viele Menschen im Außenbereich ihre kleine Wohlfühl-Oase geschaffen. Auch die größten Hürden im Leben lassen sich leichter nehmen, wenn man ein Plätzchen hat, an dem man hin und wieder die Seele baumeln lassen kann.

Für immer mehr Menschen ist dieser ganz besondere Ort eine kleine private Outdoor-Lounge mit Wohlfühlambiente. Hier kann man es sich mit Freunden und Angehörigen bei einem Glas Wein gemütlich machen und auch der Grill ist meist nicht weit entfernt.

An die entspannenden Stunden könnte man sich glatt gewöhnen. So ist es trotz der wochenlangen Hitzeperiode ein wenig schade, dass die trübe Jahreszeit schon jetzt ihre langen Schatten vorauswirft und der Outdoor-Saison für dieses Jahr ein Ende zu setzen scheint. Doch ist das wirklich so?

Eine Verlängerung des Summer-Feelings

Tatsächlich hat modernste Technik längst auch auf der Terrasse Einzug gehalten und kann die Sommersaison deutlich verlängern. Der gute, alte Wintergarten hat Gesellschaft bekommen. Zipscreens, Glaswände oder Outdoorvorhänge ermöglichen in Verbindung mit bioklimatischen Dachkonstruktionen eine Verlängerung des Summer-Feelings. Wenn gewünscht, sogar rund ums Jahr. Mit den entsprechenden Licht- und Heizkonzepten sitzt man auch im Winter nicht frierend im Dunkeln auf der Terrasse. Die Zipscreens können übrigens auch im Innenbereich als Sicht und Blendschutz gute Dienste leisten.

Doch die Verwirklichung des Traums von einem wetterunabhängigen Outdoorbereich trägt nicht nur zur Lebensqualität bei, sie kann sogar beim Sparen helfen. David Koch, Geschäftsführer Markisen Stein und Markisen Driesen by Schattenplätze GmbH, hat uns vorgerechnet, wie sich mit einem automatisierten Sonnenschutz bis zu 15 % der Heizwärme einsparen lässt. „Eine Studie der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) belegt, dass sich mithilfe von automatisiertem Sonnenschutz bis zu 15 Prozent der Heizwärme sparen lassen. Automatisch gesteuert und kombiniert mit smarten Heizkörperthermostaten trägt somit Sonnenschutz vor dem Fenster effektiv zu Energieeinsparungen bei“, erklärt David Koch. Das macht nicht nur während der aktuellen Energiekrise Sinn. Es ist auch eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Der Kauf einer Küche ist ein emotionaler Akt

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Umso detaillierter sollte die Planung sein

Eine Küche, das ist für viele Menschen nicht einfach ein Raum, in dem gekocht wird, sondern ein Stück Lebensqualität. Um diesem Anspruch auch langfristig genügen zu können, muss sich die Ausstattung bis ins Detail an den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben orientieren. In immer mehr Haushalten erlebt die Küche eine Renaissance als Mittelpunkt des Familienlebens. Hier verbringt man einen großen Teil seiner Freizeit.

„Smart Technology“ hat das Zeitalter der Eieruhr abgelöst

Entsprechend liebevoll und aufwendig gestaltet sich die Planung, bevor man sich endlich über das fertige Ergebnis freuen darf. Doch anderes als zu Großmutters Zeiten ist das Angebot heute kaum noch zu überblicken. Die Vielfalt an Farben, Dekors, Schnitten, Abmessungen und Beschlägen übersteigt noch einmal die technischen Möglichkeiten, mit denen sich die elektronischen Geräte durch den Einsatz moderner Computertechnologie gegenseitig zu überbieten versuchen.

Auch am Herd hat „Smart Technology“ das Zeitalter der Eieruhr abgelöst. Wer hier den Überblick behalten und in seiner Traumküche Optik, Funktionalität und Zweckmäßigkeit zu einem perfekten Ergebnis in Einklang bringen möchte, sollte sich möglichst frühzeitig die Unterstützung erfahrener Experten sichern. Die Fachleute von Wissmann Küchen in Dorsten verfügen über teilweise jahrzehntelanges Know-how. Sie wissen, dass es manchmal die Kleinigkeiten sind, die am Ende einen großen Unterschied ausmachen können.

Wunschküche entsteht als 3-D-Modell am Computer

Natürlich unterliegt auch die Traumküche dem Zeitgeist. Nach Jahren, in denen eher kräftige Farben dominierten, geht der Trend aktuell zu dezenteren Tönen, von anthrazit bis schwarz. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Küchentradition gibt. Ganz im Gegenteil, auch klassische Landhaus- oder Bauernküchen stehen nahezu zeitlos hoch im Kurs. Wie vielfältig das Angebot tatsächlich ist, zeigt ein Blick in die 650 qm großen Ausstellungsräume von Wissmann Küchen. Hier kann man sich einen ersten Überblick verschaffen und zahlreiche Ideen und Anregungen für die eigene Traumküche finden. Vom Gesamtstil bis zu Feinheiten wie der Art des Kochfeldes oder der Wahl des optimalen Scharniers für die Schubkastenführung. Wer zu den Trendsettern gehören möchte, dem bietet sich jetzt die Möglichkeit dazu. Die Küchenmessen im Herbst stellen die Weichen für das kommende Jahr.

Das alles muss natürlich mit den architektonischen Gegebenheiten in den heimischen vier Wänden zusammenpassen. Was man früher mehr recht als schlecht auf ein Blatt Papier kritzeln musste, ohne auch nur annähernd einen Eindruck von dem tatsächlichen Gesamtbild zu erhalten, nimmt einem heute die moderne Planungssoftware ab. Fotorealistisch entsteht die Wunschküche Schritt für Schritt am Computer. Natürlich in 3-D.  Noch naturalistischer wird es nur, wenn man nach Abschluss aller Arbeiten endlich in seiner neuen Küche steht.

Landfrauen informieren Grundschulkinder über gesundes Frühstück

Gesundes Frühstück – Landfrauen informieren Schüler der Sebastianschule

Raesfeld (pd). Zum Start ins neue Schuljahr erhielten die Zweitklässler der St.-Sebastian-Schule Besuch von den Raesfelder Landfrauen, die sie über das gesunde Frühstück informierten.

Dabei blieb es nicht bei theoretischen Ausführungen. Zur Freude der Grundschulkinder hatten die Landfrauen auch Lebensmittel mitgebracht. Barbara Seier, Edith Liesner und Agnes Strothmann erklärten unter Einbezug der Schülerinnen und Schüler, welche Produkte aus Milch erzeugt werden, zeigten verschiedene Getreidesorten und erzählten Wissenswertes zum gesunden Essen. Am Ende durften sich alle Zweitklässler mit einem gesunden Frühstück stärken

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