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1000 Euro für das Tierheim in Bocholt

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SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus verzichtet auf Weihnachtskarten zugunsten einer Spende über 1.000 EUR an das Tierheim in Bocholt.

Nadine Heselhaus MdB: „Wir müssen da helfen, wo Hilfe gebraucht wird“

(pd). Alle Jahre wieder werden massenhaft Weihnachtskarten verteilt. Viele davon werden vielleicht kurz gelesen und dann weggeworfen. Nachhaltig ist das nicht.
Nadine Heselhaus wiederholt nun ihre Aktion aus dem letzten Jahr: Statt Weihnachtskarten zu verschicken, wird das Geld, mit einer großzügigen Aufrundung, an Organisationen gespendet, die dieses gut gebrauchen können.

Auf Spenden angewiesen

Letztes Jahr ging die Spende an Omega Bocholt e.V. für ihre Hospizarbeit, dieses Jahr geht sie an das Tierheim Bocholt. „In den letzten Wochen wurde eindringlich über die schwierige finanzielle Lage des Tierheims berichtet. Gerade die gestiegenen Kosten machen allen schwer zu schaffen, besonders aber Vereinen, die auf Spenden angewiesen sind. Wenn ich mit meiner Spende einer so wichtigen Institution wie dem Tierheim helfen kann, tue ich das gerne“, so die Raesfelderin.

Die Spende über 1.000 EUR hat Nadine Heselhaus dann auch symbolisch vor Ort übergeben. „Natürlich habe ich selbst das Tierheim besucht um mir persönlich ein Bild vor Ort zu machen und mir aus erster Hand die Situation erläutern zu lassen.“
Nun bleibt zu hoffen, dass in naher Zukunft Lösungen für einen gesicherten Fortbestand gefunden werden. „Die Menschen im Tierheim betreuen Tiere, die nicht für sich selbst sprechen können. Daher sollten wir auf ihre Stimme hören.

Wann und wo müssen die Bürger in NRW noch eine Maske tragen?

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Die Corona-Regeln in NRW sind ab dem 23. Dezember 2022 erneut ein Stück weit gelockert worden

Das heißt jedoch nicht, dass es keine Maskenpflicht mehr gibt. In Geschäften, Schulen und anderswo ist sie jedoch längst abgeschafft. 

So müssen Besucher in Krankenhäusern und Pflegeheimen in NRW seit dem 23. Dezember zwar keinen offiziellen Schnelltest mehr vorweisen, aber hier muss weiterhin mindestens eine FFP2-Maske getragen werden.

FFP2-Maske

In öffentlich zugänglichen oder finanzierten Verkehrsmitteln, die üblicherweise für den Transport zur Schule, zur Arbeit und zu sonstigen Besorgungen des täglichen Lebens genutzt werden, wie Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, Schülerbeförderung und ähnliche Angebote, von Fahrgästen sowie dem Kontroll- und Servicepersonal sowie dem Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht.

OP-Maske

  • In Obdachlosenunterkünften
  • In Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.
In folgenden Einrichtungen müssen die Beschäftigen mindestens eine medizinische Maske
tragen:
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Behandlungs- und Vorsorgeeinrichtungen,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische
  • Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • und Rettungsdiensten.

Darüber kann es jedem in Geschäften, Kultureinrichtungen und anderswo vorkommen, dass das Tragen einer Maske verlangt wird. Den Betreiberinnen und Betreibern bleibt es freigestellt, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Borkener Kneipenwirt wiegelte Gäste gegen Polizei auf

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Am 2. Weihnachtstag wurde der Polizei gegen 19.15 Uhr eine erhebliche
Ruhestörung gemeldet, die von einer Gaststätte in der Borkener Innenstadt ausging.

Der Wirt zeigte sich laut Mitteilung der Polizei gegenüber den eingesetzten Beamten nicht nur uneinsichtig und aggressiv, er befolgte auch die Aufforderung der Beamten, die Musik leiser abzuspielen, nicht. Darüber hinaus habe er seine Gäste gegen die Polizei aufgewiegelt. Zunächst traten daraufhin ca. 10 – 15 Personen aus der Gaststätte auf die Straße. Die Zahl erhöhte sich im weiteren Verlauf auf ca. 40 – 50 Personen – überwiegend deutlich alkoholisiert.

Angeschrien, beleidigt, bedroht, bedängt und geschubst

Die Polizeibeamten forderten Verstärkung an und auch ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes erschien – dieser untersagte den Schankbetrieb. Den Platzverweisen der Polizeibeamten kamen die Personen zunächst nicht nach. Vielmehr wurden die eingesetzten Kräfte aus der Gruppe heraus angeschrien, beleidigt, bedroht, bedängt und geschubst. Vielfach filmten die Personen die Einsatzkräfte und hielten diesen die Mobiltelefone penetrant vor deren Gesichter.

Aufruf zu Gewalt gegen Polizeibeamten

Ein besonders auffälliger Randalierer wurde durch die Beamten nach einer Beleidigung aus der Gruppe separiert, um die Personalien festzustellen. Sofort wurden die Beamten durch andere Personen bedrängt, die versuchten, zu dem 24-Jährigen vorzudringen. Dieser beleidigte die Beamten weiter, bedrohte diese und forderte die Umstehenden zu Gewalt gegen die Polizeibeamten auf. Er wurde in Gewahrsam genommen und zur Wache gebracht. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Drogen und stellten diese sicher.

Strafverfahren eingeleitet

Nach dem Eintreffen von Verstärkungskräften beruhigte sich die Lage zunehmend – die Gaststätte wurde geräumt und die Anwesenden befolgten die Platzverweise nach und nach. Insgesamt wurden die Personalien von 17 Personen festgestellt und mehrere Strafverfahren eingeleitet – auch wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs.

Im Einsatz waren neben Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Borken auch Verstärkungskräfte der umliegenden Behörden.

DJ meldet sich zum Vorfall auf Facebook:

Der DJ, der zu diesem Zeitpunkt in der betroffenen Kneipe „Up de Däle“ für Musik sorgte, bezeichnet öffentlich auf seiner Facebookseite den Vorfall als einen Skandal.

Dazu schreibt er: Um es zu stoppen bedarf es 10 (!!!) Streifenwagen. War ich wirklich zu laut? Ich glaube nicht – mich hätten die Beamten ohne Probleme ansprechen können.

Jahresrückblick Gemeinde Raesfeld 2022

Das alte Jahr ist vorbei und es gab sowohl positive als auch negative Ereignisse. In der Gemeinde Raesfeld jedoch waren es einige besondere Highlights und Momente, die die Menschen zusammengebracht haben.

Eines davon war die Möglichkeit, gemeinsam unbeschwert zu feiern und die Gemeinschaft zu stärken. Obwohl es in diesem Jahr sicherlich auch Herausforderungen gab, waren diese Momente von Zusammengehörigkeit und Freude ein wichtiger Teil unseres Jahresrückblicks.

Weitere Maßnahmen der Dorfentwicklung Raesfeld schreiten voran

Nachdem die Neugestaltung des Schlossparks am Karpfenteich im Herbst 2020 abgeschlossen werden konnte, wurden im nächsten Schritt Anfang Januar die Pläne für den Bewegungspark im Rahmen der Dorfentwicklung vorgestellt. Geplant ist im östlichen Teil des Karpfenteichs am Freiter Pättken ein Bewegungspark. In dem Park sollen umfangreiche Bewegungsangebote für Jung und Alt, unter anderem mit generationsübergreifenden Spielgeräten, einer Boule-Anlage und einem Wassertretbecken entstehen. Die Arbeiten sind Ende 2022 so gut wie abgeschlossen.

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Gudel-12

Erstes gemeinsames Geschäftsjahr der Volksbank Raesfeld und Erle eG.

Im Februar gab es eine positive Bilanz für das erste gemeinsame Geschäftsjahr der Volksbank Raesfeld und Erle eG.  Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG blicken zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Trotz anhaltender Corona-Pandemie, weiter steigender Regulatorik und der Verschmelzungsarbeiten habe die Genossenschaftsbank gute Ergebnisse erwirtschaften können.

Ukraine – Flüchtlinge Große Hilfsbereitschaft in der Gemeinde

Große Hilfsbereitschaft. Erste Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind in Raesfeld angekommen. Die aktuelle Situation in der Ukraine stellt auch die Raesfelder Verwaltung und die Flüchtlingshilfe vor neuen und großen Herausforderungen. Rund 20 Raesfelder, darunter Helfer und Helferinnen mit Erfahrungen aus der ersten Flüchtlingswelle 2015, aber auch neue, bekundeten ihre Hilfsbereitschaft.

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Frühlingskonzert der Raesfelder Burgmusikanten

Frühlingsgefühle beim Konzert der Raesfelder Burgmusikanten Anfang April. Der tosende Applaus vor der Pause sprach für sich. Das Hauptorchester beendete das Programm mit drei Stücken, die das Motto des Konzertes bereits in verschiedenen Versionen im Namen trugen: Happy. Der Applaus am Ende des Abends sprach für sich. Die Burgmusikanten hatten einen gelungenen Wiedereinstieg in das Frühlingskonzert geschafft, als wären die zwei Jahre Pause nie da gewesen.

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43 Kinder aus Lembeck basteln einen multifunktionalen Kinderstuhl

Am Samstag, den 14. Mai tummelten sich 43 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern der KiTa Don-Bosco aus Lembeck in der Werkshalle von Pass Möbelbau GmbH in Erl, um gemeinsam mit den Kindern und Eltern Osterhasen aus Holz zu basteln.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Termin jedoch verschoben werden. Es gab jedoch eine tolle Alternative. Es wurde ein multifunktionaler Kinderstuhl gebastelt. Der Schreiner Andreas hatte die Idee gehabt, den Stuhl speziell für die Schützenfest-Grillsaison zu gestalten und diese Idee wurde bei allen Beteiligten auf große Begeisterung ausgelöst.

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Kaiserkrönung in Erle im Juni: Manfred Gerbersmann ist neuer Kaiser von Erle

Der Bürgerschützenverein Erle hat im Juni 2022 in Erle einen neuen Kaiser gekrönt: Manfred Gerbersmann holte mit dem 237. Schuss beim Kaiserschießen den hölzernen Vogel von der Stange. Seine Kaiserin ist Beate Martin und das Ehrengefolge besteht aus Gerda Hörnemann und Guido Schlüß sowie Hermann-Josef Grewing und Renate Roring. Gerbersmann ist der zweite Kaiser in Erle nach Günter Pierick und das Kaiserschießen soll künftig alle 13 Jahre stattfinden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Einige ehemalige Könige konnten sich auch Teile des Vogels sichern.

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Kein Kaiser ohne König

Das 125-jährige Schützenfest in Erle war ein großer Erfolg und wurde von vielen feierfreudigen Besuchern besucht. Das Wettschießen um den Thron war spannend und am Ende konnte Andreas Cluse den Vogel von der Stange holen und somit zum neuen König gekrönt werden. Annette Risthaus wurde zur Königin gewählt und gemeinsam wird das neue Königspaar das Schützenvolk für ein Jahr regieren. Das Schützenfest bot vier Tage volle Unterhaltung mit Kaiserschießen, Partys, Paraden und Umzüge und wird sicherlich in bester Erinnerung bleiben.

Ronja Schwane und Johann Sümpelmann zum Kinderkönigspaar beim Schützenfest in Raesfeld gekrönt

Beim Kinderschützenfest in Raesfeld wurde ein neues Königspaar gekrönt. Ronja Schwane und Johann Sümpelmann wurden zur Kinderkönigin und zum Kinderkönig gewählt. Sie werden das Amt für ein Jahr innehaben. Das Kinderschützenfest war Teil der Vorparade zu den dreitägigen Feierlichkeiten des Schützenvereins St. Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld am ersten Juliwochenende. Rund 40 Kinder nahmen am Wettschießen teil und versuchten, dem Styropor-Vogel die Insignien abzuschießen. Ronja Schwane zeigte sich besonders treffsicher und sicherte sich mit einem gezielten Schuss den letzten Teil des Flügels, wodurch sie zur neuen Kinderkönigin gekrönt wurde. Johann Sümpelmann wurde zum Kinderkönig gewählt und gemeinsam wurde das Königspaar bei der Parade gefeiert.

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Wir sind wieder in Sommerlaune

Die Gastronomen in Raesfeld und Erle luden zu einer musikalisch-kulinarischen Veranstaltung in den Sommerferien ein. Die Aktion „Raesfeld in Sommerlaune“ fand jeden Freitagabend statt und bot Live-Musik und leckere Speisen in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben. Der Eintritt war frei und die Veranstaltungen fanden von 17:00 bis 22:00 Uhr statt. Die Idee entstand aus dem Erfahrungsaustausch und der Planung von Veranstaltungen durch die Raesfelder und Erler Gastronomen und war ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Ortsmarketing und der Gemeinde Raesfeld. Die Aktion sollte die Attraktivität der abendlichen Besuche in den Gaststätten erhöhen und die Gastronomen in der Gemeinde unterstützen.

Raesfeld in Sommerlaune war eine wirkliche Bereicherung für unseren Ort

Diana Brömmel vom OMR

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Ein Graaf wird König

Sven Graaf sicherte sich den Titel mit dem 280. Schuss und wird für ein Jahr gemeinsam mit seiner Königin Monika Huppertz und dem Ehrengefolge Gerda Meßling, Sebastian Dirks, Simone Fasselt und Norbert Lehmbrock das Schützenvolk von Raesfeld regieren.

Einer der Höhepunkte des Schützenfestes in Raesfeld war auch in diesem Jahr das Totengedenken mit dem Großen Zapfenstreich am Samstagabend. Der Umzug startete um 19 Uhr vom Festzelt Am Michael mit dem Raesfelder Königspaar Michael Nattefort und Rita Kölking sowie dem Ehrengefolge zum Friedhof, wo Pastor Fabian Tilling eine Ansprache hielt, die sich auf die aktuellen Geschehnisse im Ukraine-Krieg bezog.

Die Pandemie hat auch in Raesfeld Spuren hinterlassen und die Feierkultur verändert. Trotzdem war die Stimmung beim Schützenfest gut und das Wetter trug mit bestem Sommerwetter zu einem gelungenen Fest bei.

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Höhner begeisterte das Publikum auf dem Schloss

Das Konzert der Höhner am Donnerstagabend, den 4. August auf Schloss Raesfeld war erneut ein voller Erfolg. Mit dazu bei trug auch das gute Wetter an diesem Augustwochenende. Für die Höhner ist es schon das zweite Mal gewesen, dass sie im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen in Raesfeld auftraten. Auf der Raesfelder Bühne dabei, war auch schon der Neue, sprich der 45-jährige Sänger Patrick Lück, der den Platz von Krautmacher einnehmen wird. Henning Krautmacher wird im Dezember aus der Band aussteigen.

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Wetter wie bestellt beim 29. Bauernmarkt in Erle

Der 29. Bauernmarkt im September in Erle an der Marienthaler Straße zog am Sonntag zahlreiche Besucher an. Rund 100 Aussteller boten eine breite Palette an regionalen Produkten, Handwerk, Blumen, alten Traktoren, Schmuck, landwirtschaftlichen Maschinen und vielem mehr an. Die Menschenschlangen vor dem Bauernhof-Café und den Ständen mit Bratwurst, Pommes und anderen Leckereien rissen nicht ab. Aufgrund der großen Nachfrage waren die Parkplätze bereits in der Mittagszeit ausgebucht und viele Besucher mussten mehrere Runden durch Erle drehen, um einen Parkplatz zu finden. Juniorchef Johannes Stegerhoff freute sich, den traditionellen Markt nach der Coronapause wieder eröffnen zu können und kündigte an, dass der Markt im nächsten Jahr noch größer werden soll. Er betonte die Wertigkeit der Landwirtschaft und legte Wert auf die Qualität der angebotenen Produkte, die keine Plastikdosen enthielten und möglichst regional waren. Der Bauernmarkt wurde von der aktuellen Raesfelder Kappeshoheiten, Königin Michaela I. und Kappesprinzessin Silke I., besucht und unterstützt.

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Kirchplatz der St. Silvesterkirche eingeweiht

Am Samstag, den 8. Oktober wurde der neue Kirchplatz der St. Silvesterkirche in Erle feierlich eingeweiht. Pastor Fabian Tilling führte die Zeremonie durch, in der auch Vereine und die Nachbarschaft teilnahmen. Der Bürgermeister Martin Tesing lobte das gute Ergebnis, das eine hohe Aufenthaltsqualität biete und betonte, dass der Kirchplatz einen „Missstand“ im Ort beseitige. Die Einweihung wurde musikalisch von den Raesfelder Burgmusikanten begleitet und es wurde auf die Bedeutung der Christussymbole hingewiesen, die in den Bodenbelag eingearbeitet sind.

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„O’zapft is wieder“

Das 6. Oktoberfest in Erle am Samstagabend war ein voller Erfolg und sorgte für „Bombenstimmung“ im Festzelt an der Marienthaler Straße. Das Blasorchester Erler Jäger, unter der Leitung von Oliver Jahnich, sorgte für zünftige Blasmusik und heizte die Oktoberfestbesucher, die in Dirndln und Lederhosen gekleidet waren, ordentlich ein. Der Fassanstich wurde von Bürgermeister Martin Tesing, Kaiser Manfred Gerbersmann und König Andreas Cluse vorgenommen. Die Partyband „Die Alpenbanditen“ hatte es anschließend schwer, den hohen musikalischen Standard aufrechtzuerhalten. Arno Brömmel lobte den großartigen musikalischen Einsatz der Erler Jäger und bedankte sich für die Stimmung, die sie während des Oktoberfests verbreiteten.

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Kappesmarkt 2022 in Raesfeld in voller Größe

Endlich rollte der Kappes wieder durch Raesfeld. Rund 150 Stände mit einem breiten Angebot lockten am Wochenende viele Besucher an. Besonders der frisch geerntete Kappes und Kohl aus der Region waren bei den Besuchern sehr beliebt und wurden in großen Mengen gekauft. Auch der Kappesball am Samstagabend war gut besucht, bei dem die verschiedenen Krautregionen wieder gemeinsam feiern konnten. Zudem fand das Wiegen und Messen der Raesfelder Prinzenpaare statt, bei dem insgesamt 38.500 Kamellen gesammelt wurden. Der Erlös des Kappesmarktes wird wieder an gemeinnützige Projekte in der Region gespendet.

Mehr dazu: Kappesmarkt 2022 in Raesfeld in voller Größe und vielen Besuchern – Heimatreport

Weihnachtsmann, Lokalzeit und ganz viele Besucher

Der Adventsmarkt in Raesfeld war zog tausende Besucher aus nah und fern an. Am Freitag sorgte der Weihnachtsmann Kalle Zeh für Begeisterung, als er über den Markt schlenderte und Schokolade gegen Spende an die Besucher verteilte. Der Erlös kommt dem Kinderkrankenhaus in Datteln zugute. Auch das Fernsehen war vor Ort, denn die Lokalzeit berichtete live vom Markt und interviewte zahlreiche Besucher. Zudem sorgte ein bezaubernder Weihnachtsengel für zusätzliche Vorfreude bei den Kindern, indem er Süßigkeiten verteilte. Insgesamt war der Weihnachtsmarkt in Raesfeld ein rundum gelungenes Fest.

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„Ohne Bauern geht es nicht“

Am Freitagabend, den 16. Dezember, fand in Raesfeld-Erle die jährliche Lichterfahrt der Landwirte statt. Rund 100 Traktoren, geschmückt mit bunten Lichtern und blinkenden Elementen, zogen durch die Ortsmitte und machten auf ihre Sorgen, Nöte und Ängste aufmerksam. Die Aktion wurde von der Organisation „Landwirtschaft verbindet“ (LSV) organisiert, die sich aus Landwirten zusammensetzt und für ihre Interessen eintritt. Der Slogan „Ein Funke Hoffnung“ soll unterstreichen, dass die Landwirtschaft mehr Wertschätzung verdient und „Ohne Bauern geht es nicht“ betonen, wie wichtig die Arbeit der Bauern für unsere Gesellschaft ist. Die Landwirte forderten zudem, dass die Menschen regional einkaufen und Maßnahmen gegen das Höfesterben ergriffen werden. Die Lichterfahrt stieß auf großes Interesse bei kleinen und großen Besuchern und bot eine Plattform, um auf die Anliegen der Landwirte aufmerksam zu machen.

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Weihnachtsständchen in Raesfeld und Erle

Am Heiligabend luden sowohl das Blasorchester Erler Jäger und die Raesfelder Burgmusikanten zu einem Weihnachtsständchen ein.  

Seit vielen Jahren ziehen die Burgmusikanten und die Erler Jäger an Heilig durch den Ort, kehren in jede Nachbarschaft ein, und verbreiten dort mit ihren festlichen Klängen weihnachtliche Stimmung unter den Zuhörern.

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Gestartet sind die Erler Jäger am Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse

Eine Tradition, die alle begeistert. Im Repertoire hatten die Musiker eine große Palette von Liedern, die teilweise von den Zuhörern mitgesungen wurden.  Mit Geldspenden dankte das Publikum den Musikkapellen für ihren Einsatz am Heiligen Abend. Die Jugendkasse des Vereins soll davon profitieren.

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Die Nachbarschaft am Mummenkamp war die 2. Station für die Raesfelder Burgmusikanten. Foto: Petra Bosse

Älteste Person im Kreis Borken feierte 107. Geburtstag

Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken – Landrat Dr. Kai Zwicker gratuliert (über) 100-Jährigen und langjährigen Ehepaaren

Kreis Borken. Auf ein ganzes Jahrhundert – und teilweise noch mehr Jahre – haben 48 Menschen im Kreis Borken 2022 zurückblicken können.

Das dokumentiert die Statistik der Altersjubiläen im Kreis Borken für das nun zu Ende gehende Jahr. Landrat Dr. Kai Zwicker konnte so 29 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag gratulieren.

Zudem übersandte er herzliche Glückwünsche an neun Personen zum 101. Geburtstag, an sechs zum 102. Geburtstag, an eine zum 103. Geburtstag, an zwei zum 105. Geburtstag und an eine sogar zum 107. Geburtstag.

Langjährige Ehepaare

Allen Grund zu feiern hatten auch viele langjährige Ehepaare: Landrat Dr. Zwicker gratulierte insgesamt 1.041 Mal zur Goldenen Hochzeit (2021: 1.027 Mal).

Dabei fielen die meisten 50-jährigen Ehejubiläen in die Monate Juni (114) und Juli (111). Auf 60 gemeinsame Ehejahre (Diamantene Hochzeit) konnten 421 Paare zurückblicken (2021: 417).

Ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) feierten 96 Paare (2021: 89). Zudem feierten elf Ehepaare eine Gnadenhochzeit (70 Jahre).
Die genannten Zahlen beziehen sich auf die dem Kreis Borken gemeldeten Jubiläen. Möglicherweise liegt die Zahl der Jubilare im Kreis im Jahr 2022 aber noch höher.

Heimrauchmelder löst Alarm aus – Nachbarn rufen die Feuerwehr

Pizza im Backofen löst Heimrauchmelder aus. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz

Zu einem Einsatz am 27.12.2022 in den frühen Morgenstunden um 5.52 Uhr musste die Feuerwehr Raesfeld zur Borkener Straße ausrücken.

Aufmerksame Nachbarn hörten das Piepen eines Heimrauchmelders und haben den Brandgeruch wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Feuerwehreinsatz-Raesfeld-27.12
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Die Feuerwehr hat schnell reagiert und sich Zugang mittels eines Ziehfix zur Wohnung verschafft. Sie sicherten die Wohnungseingangstür mit einem Rauchschutzvorhang. „Die Wohnung war verraucht und im Backofen befand sich eine Pizza, wovon das Ereignis ausging“, so André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld. Der Wohnungseigentümer wurde laut Szczesny schlafend in seinem Schlafzimmer gefunden. Er wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.

Die Einsatzkräfte belüftetet die Wohnung und konnten diese im Anschluss wieder an den Wohnungsinhaber übergeben. Dieser habe großes Glück gehabt und keine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen erlitten.

Heimrauchmelder können Leben retten

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, Heimrauchmelder zu haben und sicherzustellen, dass sie in gutem Zustand sind und regelmäßig überprüft werden. Sie können dazu beitragen, Brände frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, dass sie sich ausbreiten und leben retten. Es ist auch wichtig, dass wir alle wissen, wie wir im Brandfall richtig reagieren sollen, um uns und andere in Sicherheit zu bringen.

628 Euro Spende für den Verein SternenEltern Borken

Klaus Elsner erhält für den Verein SternenEltern Borken eine Spende von 628 Euro .

Klaus Elsner, Diakon der katholische Kirchengemeinde Raesfeld freut sich über die Spende von 628 Euro, um den Verein SternenEltern e. V. Borken zu unterstützen.

Der Verein SternenEltern bedankt sich bei Angelika Hoffmann, die nun zum zweiten Mal eine Aktion gestartet hat, um die Arbeit des Vereins sowohl finanziell, aber auch ideell zu unterstützen und das Thema „Sternenkinder“ in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und näher zu den Menschen zu bringen.

Der Verein SternenEltern Borken bietet Trauerarbeit für Eltern, die während der Schwangerschaft oder kurz danach ein Kind verloren haben. Diese Arbeit ist schwierig und erfordert viel Empathie, Geduld und Mut, so Elsner.

Landrat Kai Zwicker besucht Leitstellen im Kreis

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Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Ärzte und Krankenschwestern: Stellen Sie sich vor, es brennt und es gibt niemanden, der zu Ihrer Hilfe eilt.

Oder Sie haben einen Unfall und es gibt keine Rettungsdienste, die Sie ins Krankenhaus bringen. Oder Sie sind krank und es gibt keine Ärzte und Krankenschwestern, die sich um Sie kümmern. Die Gedanken allein sind schon beängstigend.

Landrat Dr. Kai Zwicker dankte allen Diensttuenden bei Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten, in den Krankenhäusern, Alten-/Pflegeheimen und -diensten sowie in vielen weiteren unverzichtbaren Aufgabenstellungen für ihre Arbeit.

Landrat Dr. Kai Zwicker (3. v. r.) besuchte die Diensthabenden in der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst im Borkener Kreishaus. Foto: Kreis Borken

Stellvertretend für alle

Stellvertretend für alle an Heiligabend und den Weihnachtstagen Diensttuenden bei Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten, in Krankenhäusern, Alten-/Pflegeheimen und -diensten sowie in vielen weiteren unverzichtbaren Aufgabenstellungen besuchte Landrat Dr. Kai Zwicker am 24. Dezember 2022 die Leitstellen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie der Kreispolizeibehörde in Borken, zudem die Polizeiwache in Ahaus.

Begleitet wurde er dabei von Führungskräften der Polizei, der Feuerwehr und des Kreises Borken. Ausdrücklich dankte er allen Diensthabenden für ihren Einsatz im Interesse der Bürgerinnen und Bürger im Westmünsterland. Gleichzeitig wünschte er ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Sie sind immer bereit

Aber dank der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste, der Ärzte und Krankenschwestern, der Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen und all der anderen, die rund um die Uhr für uns da sind, müssen wir uns keine Sorgen machen. Sie sind immer bereit, uns in unseren schwierigsten Momenten beizustehen und sich um unsere Sicherheit und Gesundheit zu kümmern.

Respekt und Dank

Diese Menschen verdienen unseren größten Respekt und Dank. Sie leisten unschätzbare Arbeit und machen unsere Welt zu einem sichereren und gesünderen Ort. Wir sollten uns immer daran erinnern, ihre Bemühungen zu schätzen und ihnen zu danken, denn ohne sie wäre die Welt ein völlig anderer Ort.

Basar im Lukaszentrum erbrachte 500 Euro für „Borken hilft der Ukraine“

Lukaszentrum Raesfeld – Kreativ sein, für den Guten Zweck

Aus dem Erlös des Basares im Lukaszentrum und aus dem unterjährigen Verkauf nach den Gottesdiensten, konnte der Kreativkreis weitere Spenden tätigen.

So gingen 500 Euro an „Nachbarn helfen“, 500 Euro an „Borken hilft der Ukraine“ und 500 Euro an die NCL Stiftung zur Erforschung der Kinderdemenz.

Gerade vor Weihnachten ist es dem Team des Kreativkreises ein wichtiges Anliegen diejenigen zu unterstützen,  die Hilfe benötigen. Auch im nächsten Jahr wird wieder kreativ  für den guten Zweck gearbeitet. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Käufer und Unterstützer. 

Das Kreativteam wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2023.

Leute im Fokus – Pastor Dr. Fabian Tilling

Pastor Dr. Fabian Tilling ist seit gut einem Jahr in der Pfarrgemeinde St. Martin und hat sich schnell heimisch gefühlt.

Gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern möchte er in Erle einen neuen Weg einschlagen. Fabian Tilling will dabei das Altbewährte bewahren, aber auch modernisieren. Ein Beispiel dafür war vor Weihnachten die Entscheidung, für eine gewisse Zeit auf die Bänke in den Seitenschiffen der Kirche zu verzichten, um zu sehen, wie diese ohne sie aussieht.

Pastor Tilling hat in den letzten Monaten viele Menschen in seiner Pfarrgemeinde Erle, Raesfeld und Rhedebrügge kennengelernt, sei es durch die Seelsorge bei unterschiedlichen Anlässen, Besuchen oder bei Veranstaltungen, an denen er teilgenommen hat. Er fühlt sich in Raesfeld wohl. „Ich bin schnell heimisch geworden und fühle mich hier vor Ort wohl“, sagt er.

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Pastor Fabian TIlling. ©Petra Bosse

14 Fragen an Pastor Fabian Tilling

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?

Optimismus (könnte aus dem Glauben kommen).

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?

Mir gefällt die Rede von Gott, der „niemanden ohne Anteilnahme an seinen Geheimnissen gelassen hat“ (Origenes, Contra Celsum VII 41). Das Leben ist spannend und mehrdimensional – der Mensch grundsätzlich geheimnisfähig.

3. Welche Redensart, welchen Satz hassen Sie am meisten?

Es konkurrieren miteinander: „Das haben wir schon immer so gemacht“ mit „Das bringt doch sowieso nichts.“

4. Worüber können Sie laut lachen?

Kürzlich seit langem wieder gesehen: Mr. Beans Weihnachtseinkauf, wo er mit der Krippe im Schaufenster spielt…

5. Was würden Sie niemals tun?

Mittagsschlaf und Tee trinken (beides Anzeichen, dass es mir nicht so gut geht).

6. Ihr schönstes Erlebnis?

Morgens früh beim Sonnenaufgang auf dem Triglav (schöner Berg in Slowenien).

7. Welchen Traum, welche Vision würden Sie gerne verwirklichen?

Ganz konkret vor Ort: ein Haus an St. Martin, in dem Offenheit für alle Menschen gelebt wird, das Raum bietet für ein lebendiges Gemeindeleben.

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker in Angriff nehmen?

Dass alle Menschen eine Schule besuchen und Zugang zu Bildung bekommen.

9. Drei Bücher, die es wert sind, hier erwähnt zu werden

Das erste ist bei einem Priester erwartbar: die Bibel – das Buch, das ich auf die berühmte „einsame Insel“ mitnehmen würde, mit dem ich sicher ein Leben lang nicht fertig werde.

Als Theologe war für mich die „Poetische Dogmatik“ von Alex Stock eine besondere Entdeckung, die viel weniger dogmatisch ist, als vielmehr den Ästheten anspricht, der sich an Kunst, Musik und Literatur erfreuen kann.

Ein Roman sollte auch nicht fehlen: Uwe Timm lese ich schon seit Oberstufenzeiten gerne, weil er einfach Geschichten erzählen und Menschen auch in ihrer Schrulligkeit nahebringen kann. Aktuell lese ich seinen 68er-Nostalgieroman „Rot“, der für mich nicht nur zeitgeschichtlich interessant ist, sondern auch weil der Protagonist seinen Lebensunterhalt als Trauerredner verdient.

10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?

Eine Rolle im politischen Kabarett oder Organist an einer großen englischen Kathedrale, wenn alle aus voller Kehle die altehrwürdigen anglikanischen Hymnen mitschmettern.

11. Urlaub: Berge oder Meer?

Ich mag die Berge einfach, v.a. die Alpen.

12. Was ist das Verrückteste, das Sie jemals gemacht haben?

Tatsächlich die Berufswahl.

13. Noch einen Satz zum Fußball?

Das dauert mindestens 90 Minuten.

14. Wenn Sie für einige Monaten Woche lang die Stelle des Papstes antreten, was würden Sie in der Katholischen Kirche verändern?

Den Weg vom Papst Franziskus konsequent weitergehen, echte Partizipation möglich machen, die Unterrepräsentierten einbeziehen und mitentscheiden lassen, vor allem unvoreingenommen hinhören und gemeinsam ohne Angst vor Veränderung versuchen zu unterscheiden, was vom Geist Gottes ist.

Vita

Dr. Fabian Tilling ist 39 Jahre alt und stammt aus Neviges im Bergischen Land. Nach dem Abitur in Wuppertal studierte er Theologie in Münster und Rom und absolvierte anschließend ein Gemeindejahr und ein Diakonat in Kalkar am Niederrhein.

2011 wurde er zum Priester geweiht und übernahm eine Kaplanstelle in der Pfarrei Anna Katharina in Coesfeld.

2015 wurde er zum stellvertretenden Leiter (Subregens) des Bischöflichen Priesterseminars Borromaeum in Münster ernannt und damit auch zum Domvikar. Im Jahr 2020 wurde Tilling für die letzte Phase seiner Promotion freigestellt, um den Abschluss mit dem Rigorosum zu machen.

Blasorchester Erler Jäger zieht am Heiligabend wieder durch Erle

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Weihnachtsstimmung verbreiten – endlich wieder normal!

Das Blasorchester Erler Jäger zieht am Heiligabend wieder durch Erle und verbreitet Weihnachtsstimmung in ihrem Heimatdorf. Eine schöne Tradition, die sowohl bei den Musikern als auch beim Publikum stets auf Begeisterung stößt.

Nach zwei Jahren unter Einfluss der Pandemie freut sich das Orchester darauf, endlich wieder mit dem Bus fahren zu können und die Zeit gemeinsam genießen zu können. 2020 gab es mit Hubsteigern und vom Kirchturm Ständchen aus der Luft, und vergangenes Jahr hatten die Musiker sich in einzelne Autos aufteilen müssen.

Auch das nette Beisammensein in den Nachbarschaften mit Plätzchen und Punsch wurde durch die Schutzmaßnahmen heruntergefahren. Doch die Musiker haben durchgehalten, das Beste aus der Situation gemacht und können dieses Jahr die Tradition wieder so stattfinden lassen, wie es vorher war.

Wer mit der Musik der Erler Jäger in den Heiligabend starten möchte, der kann zu folgenden Stationen kommen:

14 Uhr: Feuerwehr
14.30 Uhr: Östrich an der dicken Buche
15 Uhr: Östrich am Timpen
15.30 Uhr: Schultenwurt/ehemals Schuhhaus Pieper
16 Uhr: Ginsterstraße
16.30 Uhr: Westrich/Hof Schulte-Bocholt

Weihnachtsmann Kalle sammelte 4.253,05 Euro für Kinder

Der Weihnachtsmann Kalle Zeh aus Raesfeld hat in diesem Jahr wieder Spenden für das Kinderpalliativzentrum in Datteln auf dem Raesfelder Adventsmarkt gesammelt.

Der 59-jährige Mann mit dem langen weißen Bart verteilte Schokolade und Süßigkeiten gegen eine an die Kinder am Schloss Raesfeld. Am Ende kam die stolze Summe von 4.253,05 Euro zusammen. Das ist mehr als die doppelte Summe, als in den vergangenen Jahren.

Am Donnerstag war es dann so weit und Zeh machte sich auf den Weg, um seine Süßigkeiten und seine Geldspenden persönlich in der Kinderklinik Datteln vorbeizubringen. Vor Ort wurde er von den Kindern herzlich empfangen. Bevor es ans Zählen ging, wurde sogar gemeinsam gesungen.

Tränen vor Glück

Die Höhe der Summe habe dem Weihnachtsmann die Tränen in die Augen getrieben, die zum Glück niemand hinter Maske sehen konnte, so Zeh. Diese Spendenaktion zeigt, wie wichtig es ist, an andere zu denken und ihnen zu helfen.

Kalle Zeh hat sich dazu entschlossen, jedes Jahr als Weihnachtsmann auf dem Adventsmarkt in Raesfeld Spenden zu sammeln, um das Leben der Kinder im Hospiz ein bisschen schöner und leichter zu machen. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung.

Grundstückskaufvertrag für ambulant betreutes Wohnen abgeschlossen

Vertragsunterzeichnung für „Ambulant Unterstütztes Wohnen“ in Raesfeld am Binsenweg erfolgt – Mit dem Bau soll im Januar 2023 begonnen werden

Der Verein „Lebenshilfe für Borken und Umgebung e.V.“ und die Gemeinde Raesfeld haben kurz vor Weihnachten einen Grundstückskaufvertrag für den Bau eines Wohngebäudes für intensiv ambulant unterstütztes Wohnen abgeschlossen. Das Wohnangebot wird aus insgesamt acht Wohnungen bestehen und ist für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung konzipiert.

Direkte Nähe zur Ortsmitte

Das Mitarbeiterteam wird die Bewohner rund um die Uhr individuell und bedarfsgerecht unterstützen. Mit dem Bau des Wohngebäudes am Binsenweg in Raesfeld soll im Januar 2023 begonnen werden. Neben den acht Wohnungen soll es auch Gemeinschaftsräume geben. Die Lage des Grundstücks in direkter Nähe zur Ortsmitte wurde als besonders attraktiv für das Wohnangebot betrachtet.

Psychosoziale Betreuung

Das von der Lebenshilfe und der Gemeinde Raesfeld geplante Wohnangebot ist für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung gedacht und es bietet psychosoziale Betreuung.

„Unser Mitarbeiterteam wird in den acht Wohnungen individuelle, bedarfsgerechte und rund-um-die-Uhr-Unterstützung anbieten“, erklärte der 1. Vorsitzende Johannes Kuhlmann.

Seit Ende 2020 fanden intensive Gespräche zwischen der Lebenshilfe und der Gemeinde statt. „Ich freue mich besonders darüber, dass die Gemeinde künftig ein solches Wohnangebot vorhalten kann, weil uns dies bisher in der Gemeinde einfach gefehlt hat“, ergänzt Bürgermeister Martin Tesing.

Der Bau des Wohngebäudes am Binsenweg soll im Januar 2023 beginnen und neben den acht Wohnungen auch Gemeinschaftsräume umfassen. „Die Lage des Grundstücks in unmittelbarer Nähe zur Ortsmitte wurde als besonders vorteilhaft für das Wohnangebot angesehen, da es eine direkte fußläufige Verbindung zur Ortsmitte gibt und damit alle Vorteile eines gemeindennahen Lebens unterstützt“, betonte die 2. Vorsitzende Anja Versmold.

UPDATE: Unfall in Raesfeld – Kreuzung Homerstraße/Weseler Landstraße

Am Donnerstagabend um 19.35 Uhr kam es in Raesfeld an der Kreuzung Homerstraße / Weseler Landstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen.

Drei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von circa 18.000 Euro – so
lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, zu dem es am Donnerstag in Raesfeld
gekommen ist.

Eine 76-Jährige war laut Mitteilung der Polizei gegen 19.25 Uhr mit ihrem Wagen auf der Homerstraße in Richtung Bocholt unterwegs. Als die Isselburgerin die übergeordnete Weseler Landstraße geradeaus queren wollte, kam es zur Kollision: Sie stieß mit dem von rechts kommenden Auto einer 56-Jährigen zusammen.

Die Hamminkelnerin erlitt leichte Verletzungen, ebenso eine 81-Jährige und ein 78-Jähriger aus Bocholt – diese hatten im Wagen der 76-Jährigen gesessen.

Zur weiteren Untersuchung wurden laut André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, beide Personen in umliegenden Krankenhäusern gebracht.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr Raesfeld und dem Löschzug Erle großflächig ausgeleuchtet und die verunfallten Fahrzeuge gesichert.

Nachdem der Abschleppdienst eingetroffen war, reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn und konnte um 20:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Während des Einsatzes waren die Weseler Landstraße und die Homerstraße für den Verkehr gesperrt.

Zum Unfallhergang wird nachberichtet!

Schwerer Verkehrsunfall Kreuzung Freudenberg Dorsten

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Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstagabend gegen 18.00 Uhr an der Kreuzung Freudenberg/Borkener Straße in Dorsten.

Laut erste Informationen des Einsatzleiters der Polizei seien fünf Personen bei dem Zusammenstoß verletzt worden. Wie es zu diesem Unfall, trotz eingeschalteter Ampelanlage kam, wird noch ermittelt.

Schwerer-Unfall-Donnerstag-2022-Freudenberg-Dorsten
Foto: Petra Bosse

Feuerwehr und Rettungsdienst sind aktuell noch vor Ort. Die Kreuzung ist zur Unfallaufnahme teilweise gesperrt. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden.

Wir berichten nach!

Güllefass in Dorsten-Deuten geplatzt

Am Mittwoch gegen 12 Uhr ist in Deuten auf einem landwirtschaftlichen Gehöft am Deutener Weg ein riesiges Güllefass geplatzt. Die Gülle verbreitete sich schnell über den ganzen Hof.

Vor Ort war auch die Feuerwehr Dorsten und unterstützte den Bauern, gemeinsam mit Nachbarn, dabei, zu verhindern, dass die stark riechende Gülle ins Grundwasser und in öffentliche Fließgewässer gelangt. Laut Mitteilung der Feuerwehr sei die Metallhülle des Güllebehälters gerissen.

Der Landwirt, der sich in unmittelbarer Nähe des Güllefasses befand, wurde durch den starken Druck der Explosion schwer verletzt und vom Rettungsdienst aus Haltern erstversorgt. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in das Trauma-Zentrum nach Bochum geflogen.

Die Untere Umweltschutzbehörde des Kreises war ebenfalls vor Ort. Deren Aufgabe ist es, vorbeugende Maßnahmen zum Immissionsschutz und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen zu treffen.

Anne König übernimmt die politische Patenschaft für Bita Haqqani

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„Bita Haqqani muss freigelassen werden!“ Die Bundestagsabgeordnete Anne König aus dem Wahlkreis Borken II übernimmt die politische Patenschaft für die Iranerin Bita Haqqan.

Die junge Frau ist im Iran nach einem Scheinprozess ohne Anwalt zum Tode verurteilt worden.

Anne König macht deutlich: „Es gehört zu meinem Mandat, dass ich auf die Situation von Bita Haqqani und zigtausend anderer politischer Gefangener in iranischen Gefängnissen aufmerksam machen kann. Deswegen habe ich die politische Patenschaft sofort zugesagt. Ich werde alles tun, um Bita Haqqani und viele andere Leben zu retten. Bita Haqqani muss freigelassen werden!“

Anne König habe, wie sie mitteilt, bereits Außenministerin Annalena Baerbock sowie an die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe Luise Amtsberg angeschrieben und Sie aufgefordert, mit vereinten Kräften zu helfen.

Auch gegenüber dem iranischen Botschafter in Deutschland drückte Sie in einem Brief ihren großen Unmut und entschiedenen Protest aus.

Bloggerin-Bita-Haqqani
Foto: Bita Haqqani privat

Hintergrund:

Bita Haqqani ist eine 22-jährige Bloggerin aus der Stadt Sari. Sie wurde vor circa zwei Monaten im Iran festgenommen.

Ihre Familie ist zuerst nicht an die Öffentlichkeit gegangen, da sie die Hoffnung hatte, dass Bita dann schneller frei gelassen wird. Dies hat sich erneut als Lüge des Regimes bestätigt. Nach einem Scheinprozess ohne Anwalt ist sie nun zum Tode verurteilt worden.

Traktoren in Raesfeld aufgebrochen

Traktoren an der Straßen Lanzenhagen in Raesfeld aufgebrochen / Arbeitsgeräte gestohlen

In der Zeit von Montag, 23.00 Uhr, und Dienstag, 17.30 Uhr, brachen noch unbekannte Täter auf einem Betriebshof an der Straße Lanzenhagen zwei Traktoren auf. Entwendet wurden laut Mitteilung zwei Laptops, ein Moden und eine Antenne. Die Polizei sucht Zeugen.

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.

Unfall mit E-Auto stellt Feuerwehr vor neuen Herausforderungen

Eine Verletzte bei Verkehrsunfall am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr in Raesfeld

Eine Verletzte und ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 10.000 Euro – so lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Kreuzung B70/Borkener Straße ereignete.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand, war eine 39 Jahre alte Autofahrerin bei Rot in den Kreuzungsbereich gefahren, um nach links auf die B70 abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem Pkw einer 48 Jahre alten Frau aus Südlohn, welche die B 70 in Richtung Erle befahren hatte. Der Rettungsdienst brachte die leicht verletzte Südlohnerin ins Krankenhaus.

Unfall-Raesfeld-E-Auto
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Zur Unterstützung der Polizei wurde die Feuerwehr Raesfeld hinzugezogen.

Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten die beschädigten Fahrzeuge. Eines der beteiligten Fahrzeuge war ein rein betriebenes elektrisches Auto, das so schwer beschädigt war, dass die Feuerwehr Löschmittel bereithielt.

Kontakt mit Autohaus aufgenommen

„Dies war der erste Einsatz mit einem reinen elektrischen Fahrzeug für die Feuerwehr“, sagte der Leiter der Feuerwehr Raesfeld, André Szczesny. Daher habe man Kontakt mit dem Autohaus Gudel aufgenommen, um das Fahrzeug vollständig stromlos zu schalten.

Szczesny betonte, dass die Einführung der E-Mobilität neue Herausforderungen für die Feuerwehren darstellen wird, denen sie sich stellen müssen.

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