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Leute im Fokus

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Als wir in den 80er Jahren das Geschäft eröffneten schenkten uns die Raesfelder schnell ihr Vertrauen

RAESFELD. Nach 32 Jahren schließt Ende des Jahres das Uhren- und Schmuckgeschäft van Stegen für immer seine Türen.

1984 eröffnete Uhrmachermeister Johannes van Stegen mit Schmuck und Uhren das Geschäft an der Marbecker Straße. Nach seinem Tod führte Ehefrau Annette van Stegen das Geschäft 16 Jahre alleine weiter. Jetzt geht sie mit einem lachenden und weinenden Auge in den Ruhestand.

Nach 32 Jahren schließt Ingrid van Stegen das Uhren- und Schmuckgeschäft.
Nach 32 Jahren schließt Annette van Stegen das Uhren- und Schmuckgeschäft.

Warum schließen Sie den Laden?

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Ein tolles Jahr neigt sich für das Raesfelder Königspaar dem Ende zu

„Ich würde es sofort noch einmal machen. Schade, dass Montag alles wieder vorbei ist“, sagt Schützenkönig Alexander Brune nach gut einem Jahr Regentschaft. „Ja, es war ein tolles und interessantes Jahr. Ich habe viel gesehen und erlebt, aber den Ablauf kenne ich ja schon von meinem Vater, der seit zehn Jahren Präsident ist“, meint 25-jährige Königin Eva Brömmel. Für das Königspaar Alexander Brune und Eva Brömmel geht ein turbulentes, aber auch aufgeregtes Jahr am Montag zu Ende.

Das junge Königspaar des St. Johannisbürgerschützenvereins Eva Brömmel und Alexander Bruns hatten eine tolle Zeit.
Das junge Königspaar des St. Johannisbürgerschützenvereins Eva Brömmel und Alexander Bruns hatten eine tolle Zeit.

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Die Zeit der Wikinger, dass Mittelalter, Freibeuter und Piraten sowie das skandinavische Leben um 900 nach Christus beschäftigen den Erler Torben Kadenbach seit frühester Kindheit. Mittlerweile hat der Erler in den letzten vier Jahren mehr an 100 Gegenstände aus unterschiedlichen Epochen in seiner Wohnung zusammen getragen oder selber angefertigt.

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Eine über hundert jährige Tradition zu Weihnachten, mit gekochte lufttrockene Mettwurst wird in der Familie Bröker in Raesfeld heite noch gelebt. Seit 48 Jahren sind Heinz und Agnes verheiratet, und seit dieser Zeit gibt es in der Familie Bröker, immer nach der Bescherung, am Heiligabend gekochte Mettwurst. „Diese Tradition haben wir von unserem Vater beziehungsweise Schwiegervater übernommen. In seinem Elternhaus Höing, genannt Gülkas, gab es immer am Weihnachtsmorgen, nach dem Kirchgang und der damals noch dürftigen Bescherung, diesen Festschmaus“, so Heinz Bröker.

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Traditionell darf heute die Enkelin Emma, vor der Scherung und dem Mettwurstessen, das Christkind in die Krippe legen.

Brühe wurde als Würze für Grünkohl, genutzt.

Der Ursprung lag wohl darin, dass Anfang Dezember, dass erste gemästete Schwein geschlachtet wurde. Die hausgemachte Mettwurst wurde dann in der Wieme (Fleischvorratskammer) an einer Stange getrocknet. „Zu Weihnachten hatte sie die passende Konsistenz, und war dann noch nicht zu trocken“, so Heinz Bröker. Gekocht wurde die Wurst im Wasser. Die daraus entstanden Brühe wurde als Würze für Grünkohl, Sauerkraut oder anderes Wintergemüse genutzt. „Unser Vater schwärmte immer davon, denn zu seiner Zeit war Wurst und Fleisch noch etwas Besonderes und es war nicht eine Alltagsessen, so wie heute“.
Dieses Traditionsessen wird es auch in diesem Jahr wird im Hause Bröker am Heiligabend geben. „Darauf freuen sich Kinder, Schwiegerkinder und Enkel jedes Jahr, denn nur an diesem Tag gibt es gekochte, lufttrockene Mettwust.

So war es bei Lucie Schulte-Kellinghaus

So war es bei Ingrid Horstmann

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Ingrid Horstmann, geborene Brand, erinnert sich sehr genau an den 1. Weihnachtstag ihrer Kindheit Anfang der 50-ziger Jahre. Dann brachte das Christkind endlich das langersehnte Hexenhäuschen. „Es war ein besonderes Häuschen in der Größe einer Bananenkiste und mit vielen Süßigkeiten bestückt. Es hatte einen echten Schornstein mit Watte als Rauch gefüllt, Dominosteine als Zaunpfähle, Gummibärchen klebten an der Wandvorderseite und das Dach. Der Rest des Hauses war mit Schokokringel auf Zuckerguss beklebt“, so Ingrid Horstmann.

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Noch etwas unbeholfen stehen die zwei frisch geborenen rot-weiß und schwarz-weißen Kälbchen am Montagmorgen auf ihren Beinen auf der Wiese. Neugierig schauen sie den vorbeifahrenden Autos auf der Schermbecker Straße nach. Das Licht der Welt erblickten die Beiden in den frühen Morgenstunden auf der „Erler Geburtswiese“ komplikationslos und schnell.

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Erles ungekrönter „Schützen“-König ist seit Jahren Festzeltwirt Wenzel Schwering. Aufbauen, abbauen, aufbauen, und das in der Regel im Jahr insgesamt 45 mal, und genauso oft zieht der Festzeltwirt mit seinen Zelten von Ort zu Ort.

In manchen Monaten stehen seine Zelte an drei Orten gleichzeitig in einem Umkreis von 35 Kilometern.
Jetzt ist Schützenfest in Erle. Ein letzter Check am Mittwoch im Erler Zelt. 1260 qm Tanzfläche erwarten die Gäste am Wochenende. In zwei Tagen haben acht Männer dieses XL-Zelt aufgebaut, was aber nicht das Größte in der Region ist. „In Marl bauen wir ein Zelt von 1800 qm auf“, so Wenzel Schwering, der mittlerweile seinen Sohn Benedikt als gleichberichtigen Partner an seiner Seite hat. Mit 13 Jahren sammelte Wenzel Schwering die Gläser auf den Festen ein. „Das hat immer viel Spaß gemacht und ich konnte so mein Taschengeld aufbessern“, erinnert sich der gelernte Industriekaufmann an die Anfänge seiner beruflichen Laufbahn als Festwirt.

Wie der Vater so der Sohn. Ein eingespielte Team sind Festwirt Wenzel (li.) und Sohn Benedikt Schwering
Wie der Vater so der Sohn. Ein eingespielte Team sind Festwirt Wenzel (li.) und Sohn Benedikt Schwering

Wie der Vater so der Sohn, half auch der heutige 27-jährige Benedikt früh im Familienbetrieb mit. „Bevor er auf andere Gedanken kommt, sollte er lieber arbeiten. Das habe ich auch gemacht“.

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Viel in der Welt herumgekommen ist der Buchautor Detlef Wolf. Seine Fantasien, verknüpft mit seinen Länderkenntnissen, hat der 62-jährige zu spannenden Romanen verarbeitet, die er in seiner Freizeit geschrieben hat. Bedingt durch seinen Beruf hat Detlef viele Jahre im Ausland gelebt, unter anderem in China, Belgien, Russland und Großbritannien. Seit sieben Jahren wohnt er in Erle und schreibt hauptsächlich Geschichten, in denen junge Leute die Hauptrollen spielen.

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Noch liegt die „Tramp“ im Jachthafen Hanse Marina auf dem Wesel Dattel Kanal und schaukelt sachte auf den Wellen Hin und Her.
In wenigen Wochen kann der ehemalige Raesfelder Eigner Günter Jakat (62) singen: Meine Heimat ist das Meer, meine Freunde sind die Sterne“…, denn seine 12 Meter lange und 3,30 Meter Breite Segeljacht wird für ihn die nächsten Jahre sein Zuhause sein.

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Mit dem Jahr 2014 beendete Ilona Schmidt ihr 40zigstes Dienstjahr als Grundschullehrerin (einschließlich Referendarzeit) in Erle.
Im Februar 1976 kam sie mit der Lehrbefähigung für die Grund- und Hauptschule als sehr junge Lehrerin, keine 23 Jahre alt, an die Silvesterschule-Volksschule alter Art. Hier unterrichtete sie, frisch aus dem Seminar kommend die Klassen eins bis acht.

Ilona Schmidt Schulleiterin Silvesterschule
„Es war ein schönes Unterrichten, denn wir hatten damals nicht nur die Kleinen an der Schule, so dass ich mit unterschiedlichen Ansprüchen von der ersten bis zur achten Klasse unterrichten konnte. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht“, so Ilona Schmidt, die sich damals altersmäßig nicht so weit von den ältesten Kindern entfernt war. „
157 Zentimeter groß und schlank unterschied sich die junge Lehrerin damals kaum von ihren Schülerinnen. „Im ersten Jahr stand ich mit einigen Mädchen auf dem Schulhof zusammen, als ein Vater nach Frau Schmidt fragte“, erinnert sich heute lachend Ilona Schmidt.

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Besonders Weihnachtszeit und vor dem Jahreswechsel haben es verwaiste Mütter, Väter und Ehepaare schwer. Der Schein der Kerzen an den Tannenbäumen in den Häusern, die fröhlichen Gesichter vieler Familien, die glücklichen Kinderaugen lassen Erinnerungen an dem Menschen aufkommen, der viel zu früh verstorben ist.

Ein tiefes Loch tut sich auf, und die Frage nach dem „Warum?“, bereitet den Betroffenen über viele Jahre, oder zeitlebens, einen großen Schmerz.
Seelsorger und Diakon Klaus Elsner aus Erle hat selber den Verlust von zwei Kindern vor vielen Jahren durchlebt. Ein Grund mit dafür, dass der 52jährige den Gottesdienst für „Verwaiste Eltern“ in Raesfeld, Erle und Rhedebrügge ins Leben gerufen hat.

Klaus Elsner Diakon katholische Kirchengemeinde Raesfeld
Obwohl der Seelsorger dieses Leid selber durchlitten hat, nahm Klaus Elsner Kontakt mit betroffen Menschen auf.

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Simone und Klaus Stroick mit Tochter Celine

Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk hielten Simone und Klaus Stroick unter dem Tannenbaum im Arm halten: Ihre Tochter Celine.
Celine kam vor 14 Jahren mit nur 795 Gramm als „Frühchen“ auf die Welt. Sie war nicht alleine, als sie in der 29. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblickte. Sie hatte noch eine Zwillingsschwester, Alina.
Anfänglich verlief die Schwangerschaft total normal. Dann aber plötzlich wurde eine Unterversorgung bei Celine festgestellt. Es drohte eine Schwangerschaftvergiftung, die das Leben aller Drei gefährdete, so dass ein Kaiserschnitt unumgänglich war.

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Niklas Grewing
Niklas Grewing ist neuer Küster in Rhade

Wenn Niklas Grewing durch Erle läuft und die Kirchenzeitung austeilt, dann kommt niemand auf die Idee, dass bei diesem attraktiven jungen Mann etwas nicht stimmt, oder dass er eine Behinderung hat. Heute mit seinen 20 Jahren kann Niklas  voller Stolz sagen: Ich habe alles geschafft und erreicht was ich wollte.

Vor 20 Jahren sah alles noch ganz anders aus. Niklas  war ein Frühchen und wog bei seiner Geburt nicht mal ein Kilo. Bereits vor 17  Jahren hatte ich über den starken Willen des zarten Jungen berichtet. Heute gibt es wieder einen besonderen Anlass. Niklas hat genau das erreicht, was er nach seiner Schulzeit machen wollte. Er ist jetzt Küster in Rhade.

Mehr dazu in der DORSTENERZEITUNG-ONLINE

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„B trifft B“, oder „Böckenhoff trifft Böckenhoff“
Es könnte auch heißen: „Alter Korn trifft auf Obstler“ denn Ende des Monats wird Dirk Böckenhoff aus Dorsten die Kornbrennerei in Erle von seinem Namensvetter Johannes Böckenhoff übernehmen.

Diese Rasselbande wird demnächst öfter in Erle zusehen sein: ie Familie Böckenhoff von li.: Greta, Emma,  Alexandra mit Neuzuwachs Asta, Anton, Johann und Dirk.
Diese Rasselbande wird demnächst öfter in Erle zusehen sein: Die Familie Böckenhoff von li.: Greta, Emma, Alexandra mit Neuzuwachs Hund Asta, Anton, Johann und Dirk.

Eine „Hochzeit“ die für alle Seiten von großem Vorteil ist, denn durch die Übernahme von Dirk Böckenhoff kann eine alte Tradition weiterhin in Erle bestehen bleiben.

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Johannes Böckenhoff freut sich über den neuen Nachfolger für seine Brennerei
Johannes Böckenhoff freut sich über den neuen Nachfolger für seine Brennerei

Die kleine Kornbrennerei “Böckenhoff” in Erle blickt auf eine lange Tradition zurück. Eine Brennerei, die das Produkt „Korn“ noch selber herstellt – und das bereits in der 7. Generationen ist heutzutage eine Seltenheit.
Denn hier in Erle Korn noch nach alter Rezeptur des Brennmeisters und ehemaligen Präsidenten der „Deutschen Alkoholhersteller” Johannes Böckenhoff,
Das Handwerk hat Böckenhoff von seinem Vater gelernt. Laut EU-Gesetz gilt es schon als Herstellung, wenn man Alkohol einkauft und mit Wasser in Trinkstärke bringt.

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RADIO WMW Chefredakteur Reiner Mannheims geht in den Ruhestand

Seit Dezember 1990 bis Dezember 2013 leitete Reiner Mannheims als Chefredakteur den Lokalsender RADIO WMW für den Kreis Borken. Der Lokalsender hieß vorher Westmünsterland-Welle. Der Sendername wurde später in RADIO WMW geändert. Sendestart war am 4. April 1992. Die meisten Chefredakteure haben ihren Lokalsender verlassen. Doch Reiner Mannheims blieb RADIO WMW treu.

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Farbenfrohe Bilder von Petra Lehmbrock

Seit Montag können Besucher in der Volksbank Erle die farbenfrohe Bilder von Petra Lehmbrock in einer Ausstellung sehen. „Bauschmetterling“, Bilder die regelrecht zu Herzen gehen. Warum die Künstlerin sich für die Motive, die Farben und den Titel „Bauchschmetterling“ entschieden hat, verrät sie im Interview.

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Alte Erinnerungen nach 25 Jahren Silvesterchor
Alte Erinnerungen nach 25 Jahren Silvesterchor

Beim Durchforsten der vielen alten Zeitungsartikel kommen bei Waltraud Buning alte Erinnerungen hoch.

Kein Wunder, denn 25 Jahre lang leitete die Erlerin den Silvesterschulchor und später auch den Teenie-Chor. Jetzt nahm Waltraud Buning Abschied, was so viel bedeutet: Mit ihrem Weggang gibt es auch keinen Kinderchor mehr in Erle.

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Erinnern sie sich noch an Gerd Kirchner? Der langjährige 1. Vorsitzende des Sportvereins Eintracht Erle und Träger des Bundesverdienstkreuzes schied aus seinen Ämtern nach 32 Jahren im Jahre 2012 aus.

Gerd Kirchner Erle

Bereits im Jahre 2009 erlitt er einen schweren Unfall verbunden, mit einem Schädel-Hirn-Trauma. Heute kümmert sich Kirchner immer noch, zum Beispiel, um die Bilanzen und die Kasse des Vereins.

Mit seinen fast 74 Lebensjahren lässt es der Erler nun etwas langsamer angehen. Zu seinen Aktivitäten zählen heute lange Spaziergänge, gemeinsame Reisen mit seiner Frau zum Beispiel nach Helgoland oder zu den Kindern in die Schweiz. Dies alles nicht mehr mit dem Auto, sondern nur noch mit dem Zug. Darüber hinaus genießt er lange Spaziergänge, interessiert sich für die regionale Politik und Sportveranstaltungen. Er selbst betätigt sich noch ein wenig sportlich im Bereich Pilates.

Insgesamt lässt er sich insgesamt „gut gehen“, und lässt sich, wie er selber sagt, von seiner Frau verwöhnen.

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Im Dienst ist er schon seit gut vier Jahren nicht mehr, aber Udo Rößing sieht mit seinen noch 70 Jahren nicht nur hervorragend gut aus, sondern er genießt auch in vollen Zügen seinen Pensionierung.

Das war nicht immer so, denn zwei Jahr nach seinem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand, traf es den ehemaligen „Chef“ des Raesfelder Rathauses hart. Ein schwere Herzoperation, genau heute vor zwei Jahren, zwangen den sonst so aktiven Raesfelder regelrecht in die Knie. Rückblickend auf die letzten Jahren war dieses Ereignis das unangenehmste Ereignis für Udo Rößing. „Geholfen hat mir, diese Phase meines Lebens zu überstehen, neben den guten Ärzten natürlich, meine Frau und Kinder. Da merkt man erst einmal wie schön es ist, dass es eine Familie gibt“, resümiert rückschauend Udo Rößing.

Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys
Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys…

Seine Söhne sowie die vier Enkelkinder im Alter von 5, 6, 7 und 9 Jahren sind der Zenit des Mannes, der es schaffte, die Gemeinde Raesfeld in die Schuldenfreiheit zu steuern. „Durch die Enkelkinder sehe ich, dass die Familie nicht endet und es eine neue Nachfolge gibt“, fügt schmunzelnd der stolze Großvater hinzu.

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Beruf, Familie und Ehrenamt – Sarah Gößling bringt alles unter einen Hut

Die Raesfelderin Sarah Gößling hat viele Gesichter: Sie ist Mutter, Ärztin, Hotelfachfrau und Ehrenamtlerin. Und sie kriegt alles unter einen Hut. Ihr Motto: Bloß nicht zu perfektionistisch sein.

Perfekt in vielen Bereichen - aber Kissen müssen nicht auf Knick- und Kinder keine Püppchen sein.
Perfekt in vielen Bereichen – aber Kissen müssen nicht auf Knick- und Kinder keine Püppchen sein

Sarah Gößling ist keine Geschäftsfrau im Nadelstreifenanzug. Sie ist vielmehr ein fröhlicher Wirbelwind, wenn sie liebevoll die vielen Fragen ihrer kleinen Töchter Merle und Emilia beantwortet. Allein die beiden sind eine lebenserfüllende Aufgabe – trotzdem steht die 31-Jährige nicht nur am heimischen Herd, sondern engagiert sich vielfältig.

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Vater spendet seiner Tochter eine Niere

Nach außen hin ist es für viele Menschen ein Akt größter Opferbereitschaft, für den Raesfelder Richard Eising war es einfach nur eine Selbstverständlichkeit, seiner Tochter eine Niere zu spenden.

Verbunden durch die Niere des Vaters - Tanja Seffler und Richard Eising
Verbunden durch die Niere des Vaters – Tanja Seffler und Richard Eisin

Gut erinnert sich die 38-jährige an den Tag, als alles anfing. „Es war im Osterurlaub vor fünf Jahren. Ich bekam plötzlich starke Schmerzen an der rechten Seite. Anhand der schlechten Blutwerte schickte mich der behandelnde Urologe zu einem Nephrologe, der schnell feststellte, dass meine Niere verkleinert war“, erinnert sich Tanja Seffler. „Die aufkommenden Gefühle wirbelten damals mein ganzes Leben durcheinander und ich brauchte Zeit, um das zu verarbeiten und zu verkraften“, setzt heute rückblickend die Mutter von zwei Kindern hinzu.

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Besonders in der Winterzeit ist warme Garderobe aus Schafwolle, Angora oder Kaschmir angesagt. Eine außergewöhnliches Material zum Stricken hat die Erlerin Angela Winnesberg schon vor Jahren entdeckt. Wolle aus dem Fell ihrer Chow-Chow Hunde.

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Besonders im Herbst, mit dem beginnendem Winter beschäftigen sich viele Menschen, bedingt auch durch die christliche Tradition, mit dem Thema – Tod und dem Sterben. Sonst, auf eine merkwürdige Weise zwar allgegenwärtig, aber gleichzeitig völlig verdrängt ist das Thema Tod, im November vielen Menschen präsenter als im Sommer.

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Für die Erlerin Judith Kolschen gehört dieses Thema zum Leben dazu. Schon seit vielen Jahren arbeitet die 46-Jährige als Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin.

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Pastor Kenkel Motorrad (4)Da schauten die Teilnehmer des Ferienlagers 2013 in Manderscheid (Eifel) nicht schlecht: Das Motorrad, das da anrollte, war unbekannt. Der, der sich bei brütender Hitze aus der Lederkombi schälte, war auch unbekannt. Erst als die Lagerleiterinnen Maria Kruse und Dorit Göllmann den Mann herzlich begrüßten, wussten Sie, wer der Unbekannte war: Leitender Pfarrer Michael Kenkel (46) der, einer alten Regel folgend, die Feriengäste besuchte.

Da Kinder neugierig sind, hatten sie das Motorrad schnell umstellt. Die Älteren, knapp im Mofa-Alter, wären am liebsten selber Probe gefahren, aber dies war leider nicht möglich. Er wusste auch so die Kinder, auf Grund jahrelanger Biker-Erfahrung, zu unterhalten.

Auch ich fand die Tatsache eines bikenden Pfarrers äußerst interessant und wollte es genauer wissen. Ich stellte ihm in einem Interview die folgenden Fragen:

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Johannes Röring MdB
Johannes Röring MdB

Johannes Röring, CDU, wurde am 16.Mai 1959 in Vreden geboren und ist ein waschechter Münsterländer. Schon nach seinem Schulabschluss 1975 mit der Mittleren Reife lag sein Schwerpunkt seiner Ausbildung die Landwirtschaft. Als Sohn eines Landwirtes war es natürlich ein vorgeschriebener Weg, nach seiner staatlichen Prüfung als Landwirt den elterlichen Betrieb (1985) zu übernehmen. Seine politische Laufbahn begann 1994, als er von Mitgliedern des Kreisverbandes als Vorsitzender des Westfälischen Lippischen Landwirtschaftsverbandes gewählt wurde.

Der Vater von vier Kindern seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Schwerpunkt: Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Reaktorsicherheit und Naturschutz, darüber hinaus direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Borken II.

Bei seinem letzten Besuch in Erle wollte ich mehr über Johannes Röring wissen und stellte dem Politiker die 13 bekannten Fragen:

 

13 Fragen an Johannes Röring

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Sechs Bewerber an der Erler Vogelstange 2017 - und nur einer ist es geworden. Wie immer. Einmal im Jahr ist in Erle Schützenfest. Eigentlich nichts...