mit Worten lässt sich nicht ausdrücken, was wir alle gerade empfinden. Wir haben zusammen gelacht, gefeiert, gegessen, gemalt, geweint, gesungen, getrunken, gesportet, geredet, gedrückt, getanzt …
Ohne Dich hätten sich viele von uns nicht kennengelernt. Durch dich haben wir Raum gefunden, über Gelebtes zu sprechen und aufgefangen zu werden. Zusammen haben wir Höhen und Tiefen gemeistert.
Und jetzt ist es still. Wir sind sprachlos und so unfassbar traurig und weinen um Dich. Du hast so etwas Schönes hinterlassen, und das möchten wir weiter pflegen und erhalten.
Großen Trampeltrecker-Demo am 12.01.2024 in Raesfeld: Landwirte mobilisieren für Landwirtschaft und Zukunft
Landwirte aus ganz Deutschland mobilisieren für eine umfassende Demonstration, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder in die Aufmerksamkeit um die Probleme der Landwirtschaft einbindet. Ihr Ziel ist es, die Zukunft für die nachkommenden Generationen zu sichern und ein Bewusstsein für die Herausforderungen in der Landwirtschaft zu schaffen.
Warum demonstrieren die Landwirte?
Die Gründe für die Demonstration sind vielfältig und tiefgreifend. Die Landwirte setzen sich ein für:
Eine gerechte Landwirtschaft, die im europaweiten Wettbewerb bestehen kann.
Die Produktion regionaler Lebensmittel für jeden Bürger, um eine optimale Selbstversorgung zu gewährleisten.
Die Zukunft ihrer Kinder und Höfe.
Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in angrenzenden Bereichen.
Die Freiheit, bedarfsgerecht auf ihren Flächen und Höfen zu wirtschaften.
Mehr Respekt, Wertschätzung und Unterstützung von der Politik für standorttreue Unternehmen im ländlichen Raum.
Eine gesteigerte Wertschätzung durch die Gesellschaft.
Ein klares Statement von Andreas Schlottbom
„Wir Landwirte gehen auf die Straße, damit die Regierung endlich wieder die Leistung derer belohnt, die für die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten sorgen. Wir kämpfen nicht nur für unseren Berufsstand, sondern auch für und mit dem ganzen Mittelstand, damit die Regierung sich endlich wieder den Kernaufgaben widmet; der Bildung, dem Gesundheitswesen, der sozialen Absicherung der Bedürftigen, der inneren und äußeren Sicherheit, der Infrastruktur im Bereich Verkehr!“, erklärt Landwirtin Anne Schlottbom.
Die Sorgen der Gesellschaft
Diese Problematiken seien nicht nur die Sorgen der Landwirte, sondern betreffen ALLE in unserer Gesellschaft, unabhängig vom Alter, heißt es weiter..
Trampeltrecker-Demo: Ein Aufruf zur Teilnahme
Am 12.01.2024 (Freitag), von 15:30 Uhr bis 18 Uhr, wird in Raesfeld eine große Trampeltrecker-Demo stattfinden, an der Kinder aus Raesfeld, Erle, Homer und Marbeck teilnehmen werden. Der Demonstrationsort ist im Raesfelder Ortskern, zwischen dem Aldi und Rewe. Nachdem bereits in Berlin eine solche Demonstration stattfand, folgt nun Raesfeld.
Alle, die sich der Landwirtschaft verbunden fühlen, sind eingeladen, an dieser Trampeltrecker-Demo teilzunehmen. Ob mit Bobby Car, Trampeltrecker, Kettcar oder zu Fuß – jede Teilnahme ist willkommen. Die Landwirte freuen sich auf einen langen Demonstrationszug, diesmal zusammen mit den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft.
Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Borken/Münster wurde am Dienstag (9.1.) ein Waldgebiet in Gescher durchsucht. Dabei wurde ein in einem blauen Plastiksack gewickelter Leichnam entdeckt.
Die Ermittlerinnen und Ermittler der Mordkommission hatten zuvor Funkzellendaten ausgewertet und daraufhin das Waldstück eingegrenzt. Bei dem gefundenen Leichnam handelt es sich um die vermisste 35-jährige Frau aus Gescher.
Eine Obduktion am Mittwoch (10.1.) soll Auskunft über die Todesursache geben. Der schon im Verdacht stehende 42-jährige Ehemann der Vermissten wurde noch am Dienstagabend (9.1.) vorläufig wegen Todschlags festgenommen und soll heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Beschuldigte äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.
UPDATE 11.1.2024
Wie die Staatsanwaltschaft heute mitteilt, sei die 35-Jährige an einer komprimierten Gewaltanwendung gegen den Hals gestorben. Der noch am Dienstagabend (09.01.) festgenommene Tatverdächtige wurde am Mittwochnachmittag (10.01.) beim Amtsgericht vorgeführt. Eine Richterin folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl wegen des Tatverdachts des Totschlags gegen den 42-Jährigen. Der Tatverdächtige bestreitet die Tat.
Tarif für Grundversorgung wird teurer: Verbraucherzentrale Dorsten rät Betroffenen zu Tarifwechsel
Verbraucher, die mit Strom heizen und im Grundversorgungsgebiet von E.ON wohnen, konnten bisher trotz Energiekrise von verhältnismäßig niedrigen Preisen in der Grundversorgung Heizstrom profitieren. Doch damit ist bald Schluss. E.ON verdoppelt in etwa die Preise zum 1. Februar 2024 für diese Tarife. „Wer mit einer Nachtstromspeicherheizung heizt oder eine Wärmepumpe nutzt und in der Grundversorgung Heizstrom bei E.ON ist, sollte sich daher um einen neuen Tarif kümmern“, empfiehlt Ruth Pettenpohl, Leitung der Beratungsstelle Dorsten.
Wo findet man alternative Tarife?
Günstigere Tarife für Heiz- oder Wärmepumpenstrom können Verbraucher über ein Online-Vergleichsportal finden, beispielsweise bei Verivox oder Check24. Dort gibt es jeweils einen eigenen Tarifvergleich für Wärmepumpenstrom- und Nachtstromspeichertarife. „Um einen passenden Heizstromtarif zu finden, müssen Verbraucher wissen, wie der Heizstrom bei ihnen gemessen wird, das heißt welche Stromzähler verbaut sind“, so Ruth Pettenpohl. Erläuterungen dazu finden sich auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW und auch bei Vergleichsportalen.
Vergleichsportale
Zudem ist es sinnvoll, bei lokalen Anbietern vor Ort nach Tarifen zu fragen. Denn nicht alle Tarife finden sich auf den Vergleichsportalen wieder. Auch E.ON bietet Bestandskunden bis zum 31. Januar 2024 ein alternatives Tarifangebot unter www.eon.de/heizstromtarif an.
Worauf sollte man bei der Suche achten? Bei der Bedienung der Vergleichsportale ist es wichtig, die Filter-Einstellungen zu verändern. Der Filter „direkte Wechselmöglichkeit über das Portal“ sollte ausgestellt werden, um die Anzahl der angezeigten Tarife zu erhöhen.
Die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld hat ihre jährliche Statistik für das Jahr 2023 veröffentlicht. In der Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld hat sich 2023 einiges getan. Wenn man sich die Jahreszahlen anschaut, fällt auf, dass mehr Leute in die Kirche gegangen sind, aber weniger Paare haben geheiratet. Traurigerweise gab es auch mehr Beerdigungen.
Die Anzahl der Katholiken in der Gemeinde ist über die Jahre weiterhin leicht rückläufig: Von 7.994 im Jahr 2021 auf 7.779 im Jahr 2022 und weiter auf 7.617 im Jahr 2023.
Mehr Gottesdienstbesucher in 2023
Bei einer genauen Analyse der Gottesdienstbesucher in der Kirchengemeinde Raesfeld zeigt sich, dass am zweiten Sonntag der Fastenzeit ein stetiger Anstieg der Besucherzahlen zu beobachten ist – von 262 im Jahr 2021, über 306 im Jahr 2022, bis hin zu 350 im Jahr 2023. In ähnlicher Weise erhöhten sich die Besucherzahlen am zweiten Sonntag im November: Hier stiegen die Zahlen von 302 im Jahr 2021 auf 425 im Jahr 2022 und erreichten schließlich 513 im Jahr 2023.
Die Anzahl der Erstkommunionen war im Jahr 2023 mit 77 leicht niedriger als im Vorjahr (88), aber höher als die 32 aus dem Jahr 2020. Bei den Firmungen gab es einen Anstieg von 58 im Jahr 2022 auf 76 im Jahr 2023.
Rückgang der Trauungen in Raesfeld reflektiert bundesweiten Trend
In Raesfeld spiegelt sich ein deutschlandweiter Trend wider: Die Zahl der Trauungen ist gesunken. Während in Raesfeld im Jahr 2023 26 Ehen geschlossen wurden, im Vergleich zu 50 im Vorjahr, zeigt sich auch auf Bundesebene ein ähnliches Bild.
Im Juli 2023 wurden deutschlandweit etwa 42.100 Ehen geschlossen, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat, in dem rund 51.000 Paare heirateten. Auch im Vergleich zum Vormonat, Juni 2023, mit etwa 47.676 Eheschließungen, ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Dieser Trend setzt sich fort, wenn man das Gesamtjahr betrachtet: Im Jahr 2022 gaben sich in Deutschland etwa 390.800 Paare das Ja-Wort. Der Rückgang der Eheschließungen in Raesfeld ist somit Teil einer bundesweiten Entwicklung, die sich in den aktuellen Zahlen widerspiegelt. (Quelle: Statistica)
Der Raesfelder Rosenmontagszug, ein jährliches Highlight, das tausende von Besuchern in die Gemeinden Raesfeld lockt, steht wieder vor der Tür.
Die Vorbereitungen für das bunte Event am 12. Februar 2024 laufen bereits auf Hochtouren.
Anmeldung zum Rosenmontagszug
Interessierte, die am Rosenmontagszug teilnehmen möchten, sei es als Einzelperson, in einer Fußgruppe oder mit einem Wagen, können sich ab sofort anmelden. Die Frist für die Anmeldung endet am 28. Januar 2024. Für die Anmeldung sind die benötigten Formulare auf der offiziellen Webseite www.r-r-z.de verfügbar.
Motto 2024: Kreativität ist gefragt
Das vergangene Jahr stand unter dem lebendigen Motto „Unsere Straßen bringen wir zum Beben, in Raesfeld gibt’s Kamelleregen“. Für den bevorstehenden Umzug 2024 sucht der Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) nun nach einem neuen, inspirierenden Motto. Kreative Vorschläge können bis zum 21. Januar 2024 an [email protected] gesendet werden.
Auszeichnungen: Meritenmedaille und Lümmelorden
Neben dem Umzugsmotto werden auch Vorschläge für die Vergabe der Meritenmedaille, die für besondere Verdienste in Raesfeld, Erle und Homer verliehen wird, gesucht. Ebenso steht die Vergabe des Lümmelordens für außergewöhnliche ‚Lümmeligkeiten‘ an.
Interessierte, die jemanden für diese Ehrungen vorschlagen möchten, können ihre Vorschläge ebenfalls bis zum 21. Januar 2024 an die gleiche E-Mail-Adresse senden.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Film: Ein zusammengefasster Rückblick auf den Samstagabend: „Kirche rockt HUB Erle“: Die St. Silvesterkirche erlebte am Samstagabend einen beeindruckenden Andrang.
Mit annähernd 400 Besuchern, von denen viele sogar aus der näheren Umgebung angereist waren, war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Am 13. Januar 2024 (Samstag) ist es wieder soweit: Die Landjugend Erle-Rhade und Raesfeld wird die ausgedienten Weihnachtsbäume einsammeln.
Bitte denkt daran, eure Bäume am Abend des 12. Januar 2024 oder bis 8 Uhr am gleichen Tag, am Straßenrand bereitzustellen. Natürlich ohne Baumschmuck wie Lametta und Kugeln!
Die Landjugend freut sich natürlich über eine Spende, die ihrer Kasse zugutekommt. Die finanzielle Unterstützung und ermöglicht es der Landjugend, ihre vielfältigen Aktivitäten erfolgreich fortzuführen.
Die Landjugend sagt im Voraus „Danke“ für die großzügige Unterstützung!
Konto für Spende
Die Landjugend bittet darum, kein Geld oder Ähnliches an die Bäume zu binden. Wer sie unterstützen möchte, kann ihnen eine Spende auf die Konten (IBAN: DE11 4286 2451 0103 8730 00 oder DE77 4286 2451 0206 4788 00) der Landjugenden überweisen. Verwendungszweck ist „Tannenbaumaktion“.
HUB Erle Projekt in Erle: Bürgerengagement und Genossenschaft stärken Dorfgemeinschaft
In der Gemeinde hat die Bedeutung eines zentralen Dorfgasthofs zunehmend an Wichtigkeit gewonnen. In den letzten Tagen zeichnete sich dies durch die Zeichnung von fünf Anteilen aus den Spendengeldern des Konzerts in der St. Silvesterkirche und sechs weiteren Absichtserklärungen ab.
Weitere Absichtserklärungen für HUB Erle gezeichnet
Der zukünftige Pächter von HUB Erle trug gemeinsam mit Gastwirt Arno Brömmel ebenfalls bei, indem sie den Reinerlös aus dem Glühweinverkauf am Konzertabend spendeten. Insgesamt kamen so weitere 3.900 Euro zusammen, die in das genossenschaftliche Projekt der Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ fließen.
Bedeutende Fortschritte trotz finanzieller Hürden
Nachdem im Oktober bekannt wurde, dass sich die Baukosten deutlich erhöht haben, blieben die Akteure und der Vorstand von „Wir in Erle“ nicht untätig. Sie sammelten weitere Absichtserklärungen in Höhe von rund 100.000 Euro. Die Motivation dahinter ist klar: Ein Dorf ohne Gasthof ist undenkbar. Viele Mitglieder der Genossenschaft unterzeichneten erneut Absichtserklärungen in der Hoffnung, dass das Projekt „HUB Erle“ bald realisiert werden kann.
Foto: Petra Bosse
Gründerwand – Sichtbare Zeichen der Verbundenheit
Eine weitere Neuerung ist das von dem zukünftigen Pächter am Grundstück entlang der Schermbecker- und Schulstraße aufgehängte Plakat, die sogenannte Gründerwand. Darauf sind die Namen der Genossen verzeichnet. Allerdings, so Christian Lipfert, fehlen noch einige Namen. „Alle, die im Dezember eine Absichtserklärung abgegeben haben, konnte ich leider nicht mehr auf dem Banner verewigen“.
Doch es gibt weitere Möglichkeiten für die Genossen, sich einzutragen und anzumelden. Auch neue Interessenten, die eine Absichtserklärung abgeben möchten, können dies auf der Webseite www.erle-raesfeld.de/gruendungsmitglieder tun. Für Mitglieder steht ebenfalls eine Anmeldemöglichkeit auf der gleichen Webseite zur Verfügung.
Foto: Petra Bosse
Tobias Witte – Engagierter Schüler und Teammitglied im Hub Erle
Tobias Witte, 17 Jahre alt und Schüler am Gymnasium Remigianum in Borken, hat bei Arno angefangen, um sich etwas für den Führerschein dazu zu verdienen. Doch was als Nebenjob begann, entwickelte sich schnell zu einer passionierten Tätigkeit, die Tobias mit Begeisterung ausübt.
Foto: Privat
Die Arbeit gefällt ihm besonders gut, nicht nur wegen der Möglichkeit, sein Taschengeld aufzubessern, sondern auch aufgrund des gemeinsamen Einsatzes im Team und des direkten Kontakts mit Kunden, darunter auch Stammkunden. Tobias schätzt die Vielseitigkeit seiner Aufgaben und das positive Arbeitsumfeld.
Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft
Aktuell engagiert sich Tobias in dem vielversprechenden Projekt Hub Erle. Besonders beeindruckt ihn die Bürgerinitiative, die sich für die Schaffung eines Ortes zum Treffen und Austauschen einsetzt. Für Tobias ist dies mehr als nur ein gastronomisches Projekt – es ist ein Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft.
Mit Vorfreude blickt Tobias in die Zukunft, denn er plant, auch im Hub Erle weiterhin als Kellner tätig zu sein. Durch seine Arbeit möchte er aktiv dazu beitragen, dass der Ort zu einem lebendigen Treffpunkt für die Bewohner wird. Als engagierter Schüler und Teil des Hub Erle-Teams möchte Tobias weiterhin ein Zeuge für die Zusammengehörigkeit in der Dorfgemeinschaft sein.
Teamverstärkung für die neue Küche
Antje: Eine unverzichtbare Kraft in der Küche bei Brömmel-Wilms und zukünftig im Team Hub Erle
In der pulsierenden Welt der Gastronomie gibt es Menschen, die nicht nur ihren Job machen, sondern regelrecht eine Leidenschaft für ihre Arbeit entwickeln. Antje, derzeit im Team Küche bei Brömmel-Wilms tätig, ist genau eine solche Person. Ihre Einsatzfreude und Professionalität machen sie nicht nur zu einer geschätzten Kollegin, sondern auch zu einer echten Bereicherung für das Team.
Foto: Privat
Derzeit arbeitet Antje Hand in Hand mit Simon in der Küche bei Brömmel-Wilms. Dabei übernimmt sie verantwortungsvolle Aufgaben wie die Zubereitung von Salaten und alle vorbereitenden Arbeiten, die in einer gut funktionierenden Küche anfallen – alles außer dem eigentlichen Kochen. Ihr Engagement und ihre Fähigkeiten haben Antje zu einer unverzichtbaren Kraft im Team gemacht.
Spannende Neuigkeiten stehen jedoch bevor, denn Antje wird wechseln und sich dem Team Hub Erle anschließen. Derzeit wird das Gemeinschaftshaus „Hub Erle“ finalisiert, und Antje ruft enthusiastisch dazu auf: „Bauen, bauen, bauen!“ Sie freut sich bereits darauf, gemeinsam mit Simon als zukünftige Küchenchefin den neuen Arbeitsplatz zu beziehen und einen Beitrag zur erfolgreichen Etablierung des Hub Erle zu leisten.
Simon, der Küchenchef von Hub Erle, freut sich, dass Antje mitgeht: „Antje ist eine Bereicherung für das Team. Es macht nicht nur Spaß, sondern wir können uns auch auf ihre Professionalität verlassen. Neben der à la carte-Zubereitung wird bei uns viel gelacht, und ein guter Witz in der Küche gehört einfach dazu. Ich freue mich sehr darauf, Antje im Team des Hub Erle willkommen zu heißen und gemeinsam gastronomische Meisterwerke zu schaffen.“
Es ist offensichtlich, dass Antje nicht nur eine talentierte Küchenkraft ist, sondern auch eine motivierte Teamplayerin. Ihr Wechsel zum Hub Erle verspricht nicht nur neue Herausforderungen, sondern auch die Fortsetzung ihrer Erfolgsgeschichte in der Gastronomiewelt. Wir können gespannt sein, welche kulinarischen Genüsse Antje und das Team Hub Erle in Zukunft für uns bereithalten werden.
Breite Unterstützung in Sozialen Medien Raesfeld-Online mit rund 24.300 Likes
Die Landwirte-Demonstration im Kreis Borken hat eine bemerkenswerte Welle der Unterstützung ausgelöst. Auf der Plattform Facebook „Raesfeld-Online“ wurde die Aktion mit rund 24.300 positiven Likes und ermutigenden Kommentaren wie „Viel Kraft und viel Mut“ und „Vielen Dank für eure Initiative“ bedacht. Sogar über die Landesgrenzen hinweg gab es Zuspruch, wie ein Kommentar aus Österreich zeigt: „Bravo. Das sollten unsere Landwirte in Österreich mal machen.“ Diese internationale Anerkennung verdeutlicht die Reichweite des Protests.
Kritische Stimmen gegenüber der Regierung
Neben dem Lob gab es auch deutliche Kritik an der aktuellen Ampel-Koalition. Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: „Es geht schon lange nicht mehr nur um den Bauernprotest. Der Unmut richtet sich auch gegen die Bundesregierung und die wahrgenommenen Diskrepanzen zwischen den Lebensrealitäten der Bevölkerung und der Politik. Die Äußerungen von Politikern wie Özdemir und Habeck stoßen dabei auf besondere Kritik“.
Differenzierte Meinungen zur Landwirtschaft
Trotz der überwiegend positiven Resonanz gab es auch andere Meinungen. Ein Kommentar forderte, dass Landwirte ohne Subventionen auskommen sollten, ähnlich wie andere Handwerksberufe. Diese Aussage löste eine Diskussion über die Rolle von Subventionen und die wirtschaftliche Realität in der Landwirtschaft aus.
Lob für die friedliche Durchführung des Landwirtschaftsverbands
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Aktionen. Pressesprecherin Laura Jacobs hob hervor, dass rund 15.000 Traktoren und etwa 20.000 Landwirte teilnahmen und die Veranstaltungen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse verliefen. Sie dankte der Polizei für die Begleitung und entschuldigte sich bei den Bürgern für etwaige Verkehrsbehinderungen. Das Engagement der Landwirte und die vielen guten Gespräche am Rande der Veranstaltungen wurden besonders gewürdigt.
Diese vielfältigen Stimmen zeigen, dass die Demonstration der Landwirte nicht nur Aufmerksamkeit auf ihre spezifischen Anliegen lenkte, sondern auch eine breitere Diskussion über politische und wirtschaftliche Themen in Deutschland anregte.
Zwei Männer unter lauter Powerfrauen. Im Saal von Brömmel-Wilms am Montagabend, da ging es bei der Probe nicht nur kunterbunt, sondern auch ein bisschen anders zu als sonst.
Christian Lipfert, der zukünftige Wirt des HUB Erle, erlebte eine etwas unkonventionelle Begrüßung: Er wurde wortwörtlich auf Händen getragen, mitten in der Probe der „Erler Allgemeinen Verunsicherung“ (EAV). Man könnte sagen, er war der einzige Hahn im Korb – oder besser gesagt, der einzige Gast inmitten der lebhaften Damenriege. Zusammen mit seinem Lebensgefährten Pascal van Kluth wagte er sich unter die energiegeladenen Damen der EAV. Seine Begeisterung für das anstehende Programm war deutlich spürbar.
Zukunft der EAV
Unter der engagierten Leitung von Ulrike Heidermann nehmen die Proben immer mehr Fahrt auf. Doch hinter der fröhlichen Kulisse steckt mehr: Die Zukunft der EAV hängt auch eng von der neuen der Dorfkneipe „HUB Erle“ der Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ zusammen. Die Kneipe soll nicht nur ein Ort für ein kühles Bier sein, sondern auch eine Bühne für die legendären Darbietungen der EAV.
Die EAV bei ihren Proben im Jahr 2012. Foto: Petra Bosse/Archiv
44 Jahre Erler Allgemeine Verunsicherung
Seit über 43 Jahren erobern die Damen mit ihrem scharfzüngigen Humor, der nie unter die Gürtellinie geht, und ihrem einzigartigen Mix aus Lokalkolorit, Sketchen, Show und Musik die Herzen der Gemeinde. Fakt ist, ohne eine neue Dorfkneipe würde nicht nur ein kühles Getränk, sondern auch ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens in Erler verschwinden.
Foto: Petra Bosse/Archiv 2008
In diesem Jahr dürfen sich die Besucher wieder auf ein Programm freuen, was Traditionelles hinter sich lässt. Keine typischen Karnevalsfiguren, sondern eine bunte Mischung aus Spaß und Kreativität erwartet das Publikum. Die EAV, mit ihrem Ohr immer am Puls des Volkes, verspricht, auch in diesem Jahr wieder mit scharfzüngigen Reimen und pointierten Beobachtungen zu unterhalten.
Kartenkauf
Der Kartenvorverkauf beginnt am 14. Januar 2024 um 12:00 Uhr direkt bei Brömmel-Wilms. Ab dem 15. Januar sind die Tickets dann auch im Kiebitzmarkt Erle verfügbar. Für nur 15 Euro steht einem Abend voller Lachen und Gemeinschaft nichts mehr im Weg.
Veranstaltungen
Nach einem Zwischenstopp im Depot und anschließenden Probefahrten im Raesfelder Rosenmontagszug und dem Herbstkonzert der Erler Jäger dreht die Achterbahn nun endlich wieder ihre Runden in Arnos Saal in Erle.
Veranstaltungen:
Freitag, 02.02.2024 – 19.00 Uhr
Samstag, 03.02.2024 – 19.00 Uhr
Sonntag, 04.02.2024 – 17.00 Uhr
Donnerstag, 08.02.2024 – 19.00 Uhr (Altweiber – nur für Frauen)
Freitag, 09.02.2024 – 19.00 Uhr
Samstag, 10.02.2024 – 19.00 Uhr
Aus dem Archiv – EAV 2008
Wer erinnert sich noch oder war sogar dabei? Taucht ein in unsere Bildergalerie aus dem Jahr 2008 und erlebt die unvergesslichen Momente der EAV-Aufführung noch einmal!
Die Karnevalszeit steht in Raesfeld vor der Tür, und die Vorfreude in der Gemeinde wächst täglich. Mit einem vielfältigen Programm lädt der Raesfelder Carnevals Verein alle Narren herzlich ein, die fünfte Jahreszeit ausgelassen zu feiern. Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf die bevorstehenden Höhepunkte.
Der Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V., Kreisverband Borken und Polizei ziehen zufriedenes Fazit des Aktionswoche-Auftakts – Über 2.000 Trecker auf den Straßen: Landwirtschaftlicher Kreisverband demonstriert gegen Agrardiesel-Verteuerung in Westmünsterland“
Mit einem imposanten Schlepperkorso startet der Landwirtschaftliche Kreisverband WLV in die Aktionswoche des Deutschen Bauernverbandes, um gegen die geplanten Regierungsmaßnahmen zur Agrardiesel-Verteuerung zu protestieren. Die Aktion, die kreisweit in allen Kommunen stattfand, zeichnet sich durch eine hohe Beteiligung und Kooperationsbereitschaft aus.
Massiver Protest gegen Agrardiesel-Pläne der Regierung
Anlässlich der Aktionswoche des Deutschen Bauernverbandes fanden in allen Kommunen des Kreises beeindruckende Schlepperkorsos statt. Diese wurden als Reaktion auf die Regierungspläne zur Verteuerung von Agrardiesel und der damit verbundenen Schwächung des landwirtschaftlichen Sektors in Deutschland organisiert.
Positive Bilanz und Kooperation mit der Kreispolizei
Die Kreispolizei Borken zieht eine positive Bilanz des Demotages. Sprecher Frank Rentmeister lobt die hohe Kooperationsbereitschaft und die reibungslose Durchführung der Protestaktionen. Trotz der hohen Anzahl von Fahrzeugen gab es laut Polizei keine nennenswerten Störungen.
„Zuviel ist zu viel!“ Markus Weiß (3.v.r.) und Wilhelm Teklote (r.) als Vertreter der Landwirtschaft übergaben die Resolution des WLV-Kreisverbandes heute Morgen in Rhede an (v.l.) Bürgermeister Jürgen Bernsmann (CDU), Spediteur André Wessels, Matthias Ebbers (FDP-Ratsfraktionsmitglied), Karlheinz Busen (FDP-Bundestagsabgeordneter), Reinhold Störkmann (Grünen-Ratsfraktionsvorsitzender), Wolfgang Teschlade (SPD-Ratsfraktionsvorsitzender) und Nadine Heselhaus (SPD-Bundestagsabgeordnete). Foto: Stephan Wolfert, WLV
Politische Unterstützung und Resolution des Kreisvorstands
Zur Unterstützung ihrer Forderungen verabschiedete der Kreisvorstand eine Resolution und übergab sie an Vertreter verschiedener politischer Parteien. Die Politiker sowie lokale Wirtschaftsvertreter brachten bei einer Kundgebung ihr Verständnis und ihre Verbundenheit mit der Landwirtschaft zum Ausdruck.
In seiner Rede drückt Markus Weiß allen seinen Dank und seine Anerkennung aus, sich persönlich der schwierigen Diskussion zu stellen: „Es geht hier heute um weit mehr als nur um Agrardiesel. Es geht um Lösungen bei den all den drängenden Fragen in der Tierhaltung und im Ackerbau. Nette Worte haben wir genug gehört. Wir brauchen endlich Taten und Lösungen. Das haben unsere Bauernfamilien, das haben wir verdient.“
Aktionen und Dialog während der Aktionswoche
Unter dem Motto „Landwirtschaft trifft Bürger“ wollen die Bauernfamilien im Rahmen von Infoständen mit den Menschen ins Gespräch kommen, unter anderem am Donnerstag auf den Marktplätzen in Gescher und Bocholt. Abschluss der Aktionswoche ist am 15. Januar die Teilnahme an einer bundesweit angekündigten Groß-Demo am Brandenburger Tor. Für diese bietet der Kreisverband seinen Mitgliedern einen Bustransfer nach Berlin an. Der Verband rechnet mit über 100 Teilnehmern allein aus dem Westmünsterland.
Abschluss mit Groß-Demo in Berlin
Die Aktionswoche gipfelt in der Teilnahme an einer bundesweit angekündigten Groß-Demo am Brandenburger Tor. Der Kreisverband organisiert für seine Mitglieder einen Bustransfer nach Berlin, um eine starke Präsenz und Solidarität der Landwirte aus dem Westmünsterland zu demonstrieren.
Zahlen aus NRW
Rund 15.000 Trecker und ca. 20.000 Landwirtinnen und Landwirte waren zum heutigen Start der Aktionswoche des WLV bei zahlreichen Aktionen der Landesverbände und Kreisverbände auf den Straßen in Westfalen-Lippe unterwegs.
Laut unseren Informationen WLV e.V. verliefen alle Aktionen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Danke
„Ein ganz herzliches Dankeschön gilt der Polizei, die alle Treckerfahrten begleitet hat. Für Verkehrsbeeinträchtigungen, die teils vor Ort entstanden sind, entschuldigen wir uns bei den Bürgerinnen und Bürgern. Wir bedanken uns für die breite Unterstützung und das Verständnis, für viele gute Gespräche am Rande der Veranstaltungen und ganz besonders bei unseren Landwirtinnen und Landwirten, die mit außerordentlichem Engagement zum Erfolg des Aktionstages vor Ort beigetragen haben“, heißt es aus Münster.
UPDATE: Die gemeldeten letzten Aufzüge im Raum Legden/Ahaus und Schöppingen sind inzwischen ebenfalls beendet. Es kam auch dort zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Beteiligt haben sich rund 230 Personen mit circa 210 Traktoren beim Aufzug Legden/Ahaus sowie rund 80 Personen mit etwa 80 Traktoren beim Aufzug im Raum Schöppingen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Teilnehmenden an den entsprechenden Versammlungen des heutigen Tages im Kreis Borken auf insgesamt rund 2.900 Personen sowie rund 2.300 Traktoren.
Störungsfreier Verlauf der Proteste im Kreis Borken. Bei den landesweiten Protestaktionen im Kreis Borken zeigte sich eine beeindruckende Mobilisierung: Insgesamt fanden 28 Versammlungen statt, an denen sich auf dem Höhepunkt rund 2.600 Menschen mit ihren Fahrzeugen beteiligten. Dabei stellten etwa 1.900 Traktoren die größte Gruppe dar, unterstützt durch eine Vielzahl von Lkw und Pkw.
Aus Sicht der Polizei verliefen die am Montag im Kreis Borken stattfindenden Proteste der Landwirte ohne nennenswerte Zwischenfälle. Trotz einer Teilnehmerzahl, die zum Teil deutlich über den Erwartungen der Veranstalter lag, blieb die Lage friedlich und kontrolliert.
Foto: WLV Stephan Wolfert
Umfangreiche Beteiligung
Wie die Polizei Kreis Borken mitteilt, zeige eine erste vorläufige Bilanz, dass es kreisweit zu insgesamt 28 Versammlungen kam. In der Spitze beteiligten sich rund 2.600 Menschen mit ihren Fahrzeugen, wobei etwa 1.900 Traktoren die größte Gruppe bildeten, ergänzt durch Lkw und Pkw.
Borken/Raesfeld/Heiden/Velen/Reken mit circa 240 Traktoren
Die größten Versammlungen fanden statt im Raum Isselburg/Bocholt/Rhede mit circa 260 Traktoren bzw. insgesamt rund 370 Teilnehmenden, Ahaus mit circa 270 Traktoren bzw. insgesamt circa 300 Teilnehmenden, Borken/Raesfeld/Heiden/Velen/Reken mit circa 240 Traktoren bzw. rund 280 Teilnehmenden, im Raum Heek/Schöppingen/Legden mit circa 200 Traktoren und circa 500 Teilnehmenden sowie im Raum Südlohn/Stadtlohn/Gescher mit circa 150 Traktoren und circa 200 Teilnehmenden insgesamt.
Verkehrssituation und Sicherheitsmaßnahmen
Wie erwartet kam es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs, jedoch traten darüber hinaus keine gefährlichen Situationen auf. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort, um das Geschehen zu begleiten. Polizeidirektor Thomas Funke, der den Gesamteinsatz leitete, betonte den Erfolg der intensiven Kooperationsgespräche im Vorfeld.
Die Polizei begleitete das Geschehen mit zahlreichen Kräften. Polizeidirektor Thomas Funke, der den Gesamteinsatz verantwortlich leitet, sieht in diesem Zusammenhang einen Erfolg der im Vorfeld intensiv geführten Kooperationsgespräche: „Es hat sich gezeigt, dass sich auf diesem Wege sowohl den Anliegen der Versammlungsleitungen Rechnung tragen ließ, als auch der Verkehrssicherheit.“
Dank an Verkehrsteilnehmer
Die kooperative Haltung und das disziplinierte Verhalten der beteiligten Landwirte im Kreis Borken wurden besonders gelobt. Ein besonderer Dank wird auch an die Verkehrsteilnehmer gerichtet, die sich rücksichtsvoll und vorsichtig verhalten haben.
Die weiteren erwarteten Versammlungen in Schöppingen um 16 Uhr und Legden-Ahaus-Legden (16.30 Uhr) werden ebenfalls von der Polizei begleitet.
Am heutigen Montag beginnt die Aktionswoche des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), die in der gesamten Region Westfalen-Lippe stattfindet. Diese Aktionswoche ist nicht zufällig gewählt, wie der WLV heute erklärt.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die geplanten Kürzungen der Bundesregierung im neuen Haushaltsjahr, insbesondere die Streichung von Steuervergünstigungen für Agrardiesel. Die Landwirtinnen und Landwirte nutzen diese Woche, um auf ihre Sorgen bezüglich der Zukunft der heimischen Lebensmittelerzeugung hinzuweisen.
Teilerfolg und anhaltende Herausforderungen
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband berichtet, dass die Regierung zwar in der vergangenen Woche einige Haushaltspläne teilweise zurückgenommen hat, doch an der geplanten Abschaffung der Steuervergünstigung für Agrardiesel werde weiterhin festgehalten.
Da es in naher Zukunft keine realistische Alternative zum Verbrennungsmotor gibt und Landmaschinen, die für die heimische Lebensmittelsicherung entscheidend sind, noch auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, sei die Beibehaltung der Steuervergünstigung für Agrardiesel aus Sicht des Verbandes unerlässlich, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.
Vom 8. bis 15. Januar 2024 wird in ganz Westfalen-Lippe eine Aktionswoche durchgeführt, um Politik und Gesellschaft über Anliegen der Landwirte zu informieren.
Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen und Änderungen im Bereich der Agrarpolitik haben direkte und weitreichende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und damit auf die Lebensmittelproduktion in Deutschland, insbesondere in der Region Westfalen-Lippe. Die geplanten Maßnahmen betreffen unter anderem:
Die Abhängigkeit der Landwirtschaft von fossilen Brennstoffen: Für die Arbeit auf den Feldern werden derzeit und auch in naher Zukunft Landmaschinen benötigt, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind.
Dies ermöglicht es den Landwirtinnen und Landwirten, die Lebensmittelproduktion zu günstigen Preisen für die Verbraucher aufrechtzuerhalten.
Eine überproportionale und ungerechte Belastung der Landwirtschaft: Von den rund 3 Milliarden Euro an sogenannten klimaschädlichen Subventionen, die die Bundesregierung streichen möchte, soll fast ein Drittel aus dem Agrardiesel und der Kfz-Steuerbefreiung kommen.
Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa: Während Nachbarländer die Sätze für die Agrardieselrückvergütung für das kommende Jahr sogar erhöhen, plant Deutschland die Streichung der ca. 21,5 Cent Rückvergütung je Liter Diesel.
Erhebliche Mehrkosten für familiengeführte Betriebe: Durch den Wegfall der Vergünstigungen beim Agrardiesel und der Kfz-Steuerbefreiung könnten Mehrkosten von 3.000 bis 5.000 Euro pro Jahr entstehen. Zusätzlich könnten durch den Wegfall der Kfz-Steuerbefreiung Mehrbelastungen von bis zu 1.000 Euro je nach Schlepper und Jahresleistung folgen. Insgesamt könnte sich die zusätzliche Kostenbelastung für einen durchschnittlichen landwirtschaftlichen Familienbetrieb schnell im fünfstelligen Bereich bewegen.
Widerspruch zu den Zielen der Regierung: Diese Maßnahmen stehen im Gegensatz zu den von der Regierung selbst proklamierten Investitionen in eine nachhaltigere Agrarproduktion. Da Landwirtinnen und Landwirte als Preisnehmer die höheren Kosten nicht weitergeben können, bleibt ihnen weniger Budget, um in nachhaltige Lösungen zu investieren.
Die Gemeinde Raesfeld setzt bei der Umsetzung ihres ambitionierten Klimaschutzkonzepts auf die Bildung eines starken Netzwerks aus Fachleuten. Zu diesem Netzwerk gehören Energieberater, Klimaschutzexperten und Stadtplaner, deren Know-how und Erfahrungen maßgeblich zur erfolgreichen Realisierung der Klimaschutzziele beitragen sollen.
Raesfeld(pd). Nachdem die Gemeinde Raesfeld in den vergangenen Jahren beispielsweise mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigene Immobilien, der Pflanzung von über 500 Bäumen, der Festlegung von Vorgaben für die klimagerechte Siedlungsentwicklung, der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED erste konkrete Schritte zum klimagerechten Umbau der Gemeinde vorgenommen hatte, werden jetzt in einem weiteren Schritt die Arbeiten an ihrem umfassenden Klimaschutzkonzept im Team fortgesetzt.
Zusammenarbeit
Gemeinsam mit den Klimaschutzexperten der B.A.U.M Consult GmbH will die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde aktiv Maßnahmen entwickeln, um den Klimawandel auf lokaler Ebene einzudämmen.
Das erste Vorbereitungstreffen fand jetzt im Rathaus statt, nachdem zuvor der Planungsausschuss der Gemeinde in zwei Workshops die Grundlagen hierfür erarbeitet hatte.
Das Ziel: Fertigstellung Klimaschutzkonzept Ende 2024
Die Gemeinde Raesfeld rechnet in ihren Planungen mit einer Fertigstellung des Konzeptes bis Oktober 2024. Zunächst soll die bereits aufgestellte Treibhausgasbilanz aktualisiert und die Bürgerbeteiligung vorbereitet werden.
Partizipation als Schlüssel zum Erfolg
Ein zentraler Bestandteil des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde Raesfeld ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. In einer Aufrufaktion sollen alle Einwohner eingeladen werden, ihre Ideen, Bedenken und Vorschläge einzubringen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Vielfalt der Perspektiven eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von effektiven Maßnahmen spielen wird.
Wesentlicher Bestandteil dieser Beteiligung soll die Durchführung von Workshops in den Monaten April bis Juni sein.
Maßnahmen im Fokus
Das Klimaschutzkonzept soll sich auf verschiedene Bereiche konzentrieren, darunter die künftige Energieversorgung der Gemeinde, Gebäudesanierung, Mobilität, die klimagerechte Siedlungsentwicklung und das Energiemanagement. Die Gemeinde plant, innovative Technologien zu integrieren und die lokalen Ressourcen optimal zu nutzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Expertennetzwerk und Kooperationen
Um das Klimaschutzkonzept erfolgreich umzusetzen, strebt die Gemeinde Raesfeld den Aufbau eines Netzwerkes von Experten an, darunter Energieberater, Klimaschutzexperten und Stadtplaner, an. „Hier unterscheiden wir uns vielleicht von anderen Gemeinden, die eigens hierfür einen Klimaschutzmanager eingestellt haben“, fasst Bürgermeister Martin Tesing zusammen. Zudem will die Gemeinde eng mit regionalen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und anderen Kommunen zusammenarbeiten, um Synergien zu nutzen und voneinander zu lernen.
Bürgermeister Tesing äußert sich optimistisch:
Bürgermeister Martin Tesing äußerte sich zuversichtlich über die Ergebnisse aus dem Klimaschutzkonzepts. Er betonte die Bedeutung der lokalen Zusammenarbeit: „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die wir jedoch auf lokaler Ebene aktiv angehen müssen. Gemeinsam werden wir für die Gemeinde unseren Teil für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen beitragen.“
Kreis Borken – Übersicht über die Versammlungen/Aufzüge am 08.01.24 / Stand: 07.01.24, 14:00 Uhr.
In Raesfeld starten die Landwirte (100) am Montag bereits schon um 6 Uhr am Vennekenweg. Weitere Strecke: Vennekenweg – Diestegge – Borkener Straße – B70 – B224 Richtung Dorsten – Verlassen des Kreisgebietes in Höhe Freudenberg an der B224
Ziel: Kreisverkehr Dinslakener Str./Gahlener Str./Weseler Str. in 46569 Hünxe
„Kirche rockt HUB Erle“: Ein musikalisches Spektakel in St. Silvesterkirche. Ein Team, eine Mission und die beeindruckende Organisation des Konzerts. Volles Haus und begeisterte Stimmung in der St. Silvesterkirche
Die St. Silvesterkirche wurde am Samstagabend Zeuge eines beeindruckenden Ansturms. Mit rund 400 Besuchern, die teilweise sogar aus der näheren Umgebung kamen, platzte die Kirche aus allen Nähten. Die Stimmung war geprägt von Aufregung, aber auch einem tiefen Respekt für den heiligen Ort. Trotz der Unsicherheit im Vorfeld – ob die Technik mitspielt, der Sound überzeugt und die Besucherzahlen stimmen – wurde das Konzert ein voller Erfolg.
Yvonne Honerbom und Christian Lipfert. Foto: Petra Bosse
Vier Wochen Vorbereitungszeit
Das Konzert für die Bürgergenossenschaft Erle „HUB Erle“, ins Leben gerufen von Yvonne Honerbom, Christian Lipfert und Pastor Dr. Fabian Tilling, stellte eine außergewöhnliche Leistung dar. Innerhalb einer vierwöchigen Vorbereitungszeit, Start kurz vor Weihnachten, schuf das Team ein Event, das größten Respekt und Anerkennung verdient. Dieses Engagement zeigte die Fähigkeit des Teams, unter Zeitdruck ein beeindruckendes musikalisches Ereignis zu organisieren.
Eine musikalische Reise
Nicht nur die Erler selbst, sondern auch Musikbegeisterte aus der Nachbarschaft und selbst Bürgermeister Martin Tesing und Maria Kowalsky, Vorsitzende vom Ortsmarketing, ließen es sich nicht nehmen, zu erleben, wie sich ein so bunter Mix aus Musikstilen in der Praxis anhört.
Angefangen von Norbert Sabellek, Vorsitzender des Erler Heimatvereins, und den „Brejpottspoellers“ über gefühlvolle Geigenklänge, kraftvolle Orgelmusik, schwungvollen Jazz, mitreißenden Rock bis hin zu beeindruckenden Solostimmen – das Programm hielt das Publikum für rund zweieinhalb Stunden in seinem Bann. Und als wäre das nicht schon genug, gab es auch noch einen gutgelaunten Pastor, der mit seiner Fröhlichkeit das Event zusätzlich bereicherte.
Foto: Petra Bosse
Yvonne Honerbom: Die treibende Kraft hinter dem Event
Yvonne Honerbom, die treibende Kraft hinter den Akteuren des Konzerts, die alle aus Erle stammen, spielte eine zentrale Rolle in dessen Organisation. Interessanterweise entstanden die Kontakte zu den beteiligten Musikerinnen und Musikern in ihrem Frisörsalon. „Ich komme ja in meinem Beruf mit den Menschen ins Gespräch. Und Musiker sind meistens Menschen, die ihrem Hobby sehr leidenschaftlich nachgehen und so spricht man natürlich relativ schnell darüber“, so Honerbom. Diese Gespräche brachten ihr die reiche musikalische Vielfalt in Erle zu Bewusstsein. „Und so entstand die Idee bei mir, ein Konzert zu veranstalten“, fügt sie hinzu.
„Erle’s eigene Superstars: Ein Dorf, das Musikalische-Wunder-Werk
Das Konzert war ein wahrer Beweis dafür, dass man nicht unbedingt auf die große „Deutschland sucht den Superstar“-Bühne muss, um Talent zu zeigen. Nein, dieses kleine, malerische Dorf Erle hat seine eigenen Stars!
Sabrina Warschewski begeisterte mit ihrem Gesang. Foto: Petra Bosse
Nehmen wir zum Beispiel Sabrina Warschewski, die eine sehr gute Stimme besitzt. Ihr Ave-Maria? Gänsehaut pur! Nicht zu vergessen Walburga Angermann von der Jazz-Band „Chickenleg“, die sich plötzlich als Star für ein Selfie fand, begleitet von dem Kommentar: „Ihre Stimme erinnert mich an Amie Winehouse“.
Jazzklänge von den Chickenleg. Foto: Petra Bosse
Und dann haben wir noch den jungen, aufstrebenden Alex Burbank. Mit seinen 21 Jahren und selbstgeschriebenen Songs eroberte er die Herzen des Publikums im Sturm.
Erle mag vielleicht klein sein, aber an diesem Abend bewies es, dass es groß im Geben von unvergesslichen musikalischen Momenten ist.
Alex Burbank überzeugte mit seinen selbstgeschriebenen Songs. Foto: Petra Bosse
Von Klassik bis Rock: Erles Musikkünstler zeigten ihr Können
In Sachen instrumentale Solostücke legten die Musiker aus Erle eine Performance hin, die man getrost als ‚Crème de la Crème‘ bezeichnen könnte. Da war zum Beispiel das Stück „Pavane on Salley Gardens“, meisterhaft an der Orgel interpretiert von Thomas Hanrath.
An der Orgel Thomas Hanrath. Foto: Petra Bosse
Als wäre das nicht schon Ohrenschmaus genug, zauberte Markus Bremer-Dieckmann mit seinem selbst komponierten „Dream on piano“ eine Stimmung, die man sonst nur in großen Konzerthallen erwarten würde. Aber Bremer-Dieckmann war nicht nur am Keyboard hervorragend, nein, er bewies seine Vielseitigkeit, indem er auch die Band „Uneinig“ am Schlagzeug unterstützte und sogar selbst zum Mikrofon griff. Eine weitere beeindruckende Darbietungen war „Nothing else matters“, wo er nicht nur sang, sondern auch von seinem Sohn Felix an der Gitarre begleitet wurde. Ein echter Familienauftritt, der zeigt, dass Talent in Erle wohl in den Genen liegt!
Markus Bremer-Dieckmann mit seinem selbst komponierten „Dream on piano“ . Foto: Petra Bosse
Ist das überhaupt ein Song für die Kirche?
Und dann war da noch der Moment, in dem die Band „Uneinig“ mit „Losing my Religion“ von R.E.M. die Bühne eroberte. Moderatorin Yvonne Honerbom stellte scherzhaft die Frage: „Hier müssen wir erst mal Fabian Tilling fragen, ob wir das über in der Kirche spielen dürfen?“. Pastor Tillings Antwort kam prompt und mit einem Augenzwinkern: „Klar, das habe ich mir persönlich gewünscht“. Dieser humorvolle Austausch sorgte für Lacher und Heiterkeit im Publikum – ein Beweis dafür, dass in Erle selbst in der Kirche der Spaß nicht zu kurz kommt.
Band „Uneinig“ rockte die Kirche. Foto: Petra Bosse
Apropos „Uneigig“: Die Band brachte mit ihrem energiegeladenen Auftritt Stimmung in die Kirchenmauern. Sie rockten die heiligen Hallen mit einer Reihe von Ohrwürmern. Am Ende des Konzerts gab es ein lautstarker Ruf nach einer Zugabe. „Uneinig“ ließ sich nicht zweimal bitten und legte nach, beweisend, dass Rockmusik und Kirchenbänke eine überraschend harmonische Kombination sein können!
Bedeutungsvoller Beitrag zur Gemeinschaft
„Ich bin absolut überwältigt!“, verkündete Yvonne Honerbom am Ende des Abends mit spürbarer Begeisterung. Ihre Freude darüber, dass so viele Menschen kamen, um die neue Dorfkneipe „HUB-Erle“ der Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ zu unterstützen, war unübersehbar.
Zwölf neue Anteile gezeichnet
Die Solidarität der Gemeinschaft führte dazu, dass beachtliche 1.500 Euro an Spendengeldern zusammenkamen. Dank dieser großzügigen Unterstützung konnten fünf weitere Absichtserklärungen für die Bürgergenossenschaft gezeichnet werden. Zusätzlich zeichneten Mitglieder der Bürgergenossenschaft eG noch sieben weitere Anteile, was den Gesamterlös des Abends auf stolze 3.600 Euro erhöhte.
Christian Lipfert von Hub-Erle sagt Danke. Foto: Petra Bosse
Der zukünftige Pächter und „DorfMacher“, Christian Lipfert, der an diesem Abend zusammen mit seinem Lebensgefährten Pascal van Kluth für das leibliche Wohl mit Glühwein und Bier vor der Kirche sorgte, strahlte vor Freude und war sichtlich überwältigt von dieser überwältigenden Resonanz. „Vielen Dank an allen Beteiligten, besonders an Pastor Tilling“, sagte Lipfert.
Ein Dorf in Harmonie: Erle zeigt, wie Zusammenhalt klingt
Das Konzert in Erle war nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein lebendiges Beispiel für echten Gemeinschaftssinn. Dieses besondere Gefühl entstand, weil alle Beteiligten, die Künstler eingeschlossen, auf ihre Gage verzichteten – ein starkes Zeichen ihrer Verbundenheit mit dem Dorf und der Unterstützung für Christian Lipferts neue Dorfkneipe „HUB-Erle“. Dieser selbstlose Akt unterstrich das Motto des Abends: „Wir stehen hinter Erle und ‚Wir sind Erle‘“.
Beeindruckende Besucherzahl beim Konzert am Samstag. Foto: Petra Bosse
Der Abend endete in einem Moment tiefer Gemeinschaft, als Pastor Tilling seinen Segen sprach: „Gehet hin Frieden, und das meine ich auch so“. Dieses Wortspiel löste unter den Besuchern warme Gefühle aus, die sich noch verstärkten, als Leonard Cohens „Halleluja“ erklang. In diesem Moment stimmten alle Anwesenden in der Kirche in den Gesang ein. Yvonne Honerbom eröffnete das Lied auf ihrer Tenorflöte, und in diesem Moment spürte jeder was es heißt, Teil von etwas Größerem zu sein – ein Dorf, das in perfekter Harmonie zusammenkam.
Zum Abschluss für alle zum Mitsingen: Halleluja von Leonard Cohnen. Foto: Petra Bosse
Welche Eindrücke und Meinungen hatten Akteure und Besucher am Ende des Abends? Hier eine Auswahl ihrer Aussagen
Pastor Tilling: Dankbar für das musikalische Miteinander
„Es war ein vielseitiges musikalisches Zusammenspiel von motivierten Musikern, zu dem die kirchliche Atmosphäre ihren Teil beigetragen hat. Andersherum tut – so mein Eindruck – diese Art von Konzert unserer Gemeinde gut. Kurz gesagt: Ein großes Dankeschön an alle, die sich so engagiert eingebracht haben!“, resümierte Pastor Tilling am Ende des Abends. Seine Worte spiegelten die tiefe Wertschätzung für die musikalische Vielfalt und das Engagement der Beteiligten wider.
Pastor Dr. Fabian Tilling unterstütze das Event als Hausherr der Erler St. Silvesterkirche. Foto: Petra Bosse
Ewald Grotendorst: Lob für den Gemeinschaftsgeist
Die Bewohner von Erle zeigten sich ebenfalls begeistert von dem Event. Ewald Grotendorst hob hervor, dass das Konzert etwas ganz Besonderes war und den starken Gemeinschaftssinn in Erle widerspiegelte. Seine Worte unterstrichen die Bedeutung des Konzerts für die Dorfgemeinschaft.
Peter Stöbel: Ein phantastischer Abend voller Musik
Peter Stöbel äußerte sich ebenfalls lobend: „Welch ein phantastischer Abend. Alle Musiker und Musikerinnen haben mit viel Begeisterung ihre Lieder in unterschiedlichen Musikstilen dargebracht, toll. In der stimmungsvoll beleuchteten Kirche führte es zu Gänsehautmomenten. Die Begeisterung sprang auf das Publikum über. Ein besonderer Dank gilt Yvonne Honerboom, die mit viel Engagement und tatkräftiger Unterstützung von Christian Lipfert und Team ihre Idee eines Konzerts in Erle umgesetzt hat. Hut ab! Und nicht zu vergessen, danke auch dem Publikum respektive den Musikern für ihre Spenden sowie Zeichnung einiger Anteile. Wir kommen dem Ziel, dem Bau unseres Dorfgemeinschaftshauses „Hub Erle“ mit dem Pächter Christian Lipfert, Stück für Stück näher.“
Petra Bosse
Carlo Behler: Neue Perspektiven für Kirchennutzung
Carlo Behler vom Heimatverein brachte eine weitere Perspektive ein: „Das sehr gut besuchte HUB-Konzert in der Erler Kirche zeigt eine ganz neue Möglichkeit der Kirchennutzung auf. Wo Gottesdienst stattfindet, kann auch Dienst am Menschen stattfinden. Die von den Besuchern erlebte Gemeinschaft und Freude für einen guten Zweck ist sicherlich genauso gottgefällig wie in einem Gottesdienst. Nur eine Kirche bietet der von Erler Musikern gekonnt dargebotenen Musik den nötigen Resonanzraum zur Klangentfaltung. Derartige Veranstaltungen sollten durchaus öfter stattfinden“. Sein Kommentar unterstreicht die positive Resonanz des Events und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Kirche in Erle.
Melissa Gohde von „Uneinig“
Melissa Gohde von „Uneinig“: Ein unvergesslicher Abend in der Kirche
Unter dem Motto ,,Kirche rockt , wir in Erle“, haben wir diesen Abend im Vorfeld mit sehr viel Vorfreude aber auch ein wenig Skepsis wegen des Klangs betrachtet. Für unseren Bandleader Marco Jentzsch war es als Erleraner ein Heimspiel. Für uns als Band Uneinig war es das erste mal, dass wir in solch einer ,,Location“ wie die liebe Yvonne es formuliert hat, gespielt haben.
Die Titelauswahl für dieses Event fiel uns sehr leicht, da wir passende Titel aus unserem breit gefächerten Repertoire dafür ausgesucht haben. Bereits nach unserem ersten Titel ,, Liebe ist alles“, haben wir gemerkt, das in der Kirche so einiges gehen wird. Die Anmoderation von Yvonne hat den Abend toll ausgeschmückt. Alle anderen Akteure waren spitzenmäßig. Das Publikum war überragend und hat sich von unseren Klängen/ Sound und Späßen mitreißen lassen. Fazit: 100% Spaß , 100% 100 % Live , Erle wir kommen gerne wieder!
Ulrike Heidermann. Ein Abend voller Dorfgemeinschaft und Herzlichkeit in Erle
Ein toller Abend und nicht nur wegen der guten Musik, die Atmosphäre – das gute Dorfgefühl. Super, da gehen einfach ein paar Leute und machen einfach und schaffen es ohne lange Vorbereitungs- und Planungszeit ein solches Event auf die Beine zu stellen. Und der Zuspruch gibt ihnen Recht. Und nachher, am Glühweinstand und später bei Arno neue, altbekannte, lang nicht gesehene Leute treffen, quatschen – lachen. Das müssen wir uns erhalten. Und wenn wir in Zukunft nicht allein im Wohnzimmer sitzen wollen, brauchen wir einen Ort: das HUB. Also lass uns einfach machen.
Die von den Besuchern erlebte Gemeinschaft und Freude für einen guten Zweck ist sicherlich genauso gottgefällig wie in einem Gottesdienst.
Carlo Behler
Konzert Silvesterkirche Hub Erle 2024
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Petra Bosse
Sabrina Warschewski begeisterte mit ihrem Gesang. Foto: Petra Bosse
Die Band Uneinig rockte die Kirche. Foto: Petra Bosse
Jazz in der Kirche mit Chickenleg. Foto: Petra Bosse
In der Region um Dorsten und Schermbeck erleben wir derzeit eine spürbare Veränderung: Die Pegelstände der Lippe, die in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt hatten, zeigen endlich eine fallende Tendenz. Dies ist eine willkommene Entwicklung nach einem Jahr, das in die Geschichte eingehen wird.
Rückblickend war 2023 das nasseste Jahr seit 1931, geprägt von ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen, die die Region und insbesondere die Flussgebiete der Lippe stark beeinflusst haben. Mit den nun sinkenden Pegelständen kehrt langsam, aber sicher eine gewisse Normalität zurück, was für die Anwohner und die Verantwortlichen vor Ort eine Erleichterung darstellt.
Wasserstand der Lippe in Dorsten
Um 19 Uhr lag der Wasserstand der Lippe bei 849 cm, das sind immerhin 50 cm weniger als noch am 4. Januar zur selben Zeit, als der Pegel noch bei 917 cm stand. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Situation entspannt.
Zurückblickend erreichte die Lippe am 28. Dezember 2023 ihren Höchststand mit beeindruckenden 10,02 Metern. Seitdem hat sich der Wasserstand kontinuierlich verringert.
Lippe in Schermbeck
So auch die Lippe in Schermbeck. Hier zeigte der Pegel heute Abend einen Stand von 558 cm an, das sind gut zehn Zentimeter weniger als noch am 4. Januar. Erinnern wir uns: Am 28. Dezember 2023 erreichte der Fluss seinen Höchststand mit beeindruckenden 7,02 Metern.
Lippe ist in Schermbeck über die Ufer getreten. Foto: Petra Bosse
Wetter in den kommenden Tagen
Mit Blick auf die kommenden Tage gibt es weitere positive Nachrichten: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert, dass die Temperaturen bis Dienstag auf bis zu -1 Grad fallen werden. Für morgen, Samstag, ist lediglich leichter Regen vorhergesagt. Das deutet alles darauf hin, dass sich die Lage weiterhin entspannt und wir vielleicht sogar eine ruhige Phase vor uns haben.
Nassester Dezembermonat seit Aufzeichnungsbeginn 1931
Der Dezember 2023 hat sich regelrecht ins Rampenlicht gestellt, und zwar als einer der nassesten Monate, die wir seit 1931 erlebt haben. Mit seiner beeindruckenden Niederschlagsmenge hat er, laut Lippeverband, sich den vierten Platz in der Liste der nassesten Dezembermonate seit Aufzeichnungsbeginn gesichert. Da staunt man nicht schlecht, wenn man hört, dass die Menge mehr als doppelt so hoch war wie das 130-jährige Durchschnittsmittel von 73 mm. Im Lippe-Gebiet kamen durchschnittlich 148,9 mm Regen zusammen – auch das reicht für einen vierten Platz in den historischen Rekorden. Dieser Wert liegt ebenfalls deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 68 mm.
Nur sieben regenfreie Tage im Dezember
Was den Dezember wirklich außergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass es nur an sieben von 31 Tagen keinen Niederschlag gab. Dieser Monat war wirklich nass ohne Ende! Wenn man das ganze Jahr 2023 betrachtet, führen sowohl das Lippe- als auch das Emscher-Gebiet die Liste der nassesten Jahre seit 1931 an.
Ein Jahr für die Geschichtsbücher: 2023
Das Jahr 2023 wird definitiv in Erinnerung bleiben, vor allem wegen der unglaublichen Niederschlagsmengen. Im Lippe-Gebiet fielen im Durchschnitt 1130 mm Regen, was weit über dem 130-jährigen Mittel von 766 mm liegt. Damit hat das Jahr 2023 das bisherige Spitzenjahr 1965, in dem 1059 mm fielen, um ganze 71 mm übertroffen. Ähnlich sah es im Emscher-Gebiet aus: Dort lag der Durchschnitt bei 1175 mm, was das 130-jährige Mittel von 799 mm weit übersteigt. Das Jahr 1966 hielt bis dahin den Rekord mit 1072 mm, aber 2023 hat diesen Wert um 103 mm getoppt. Interessanterweise beendet dieses nasse Jahr eine fünfjährige Periode, die eher zu den trockeneren Jahren zählte.
Der Dezember 2023 ist Spitzenreiter
Wenn man sich das Lippe-Gebiet genauer ansieht, fällt auf, dass alle Monate entweder genau im Durchschnitt lagen oder diesen sogar übertrafen. Acht Monate waren besonders nass, mit fünf Monaten, in denen der Niederschlag sogar über 100 mm lag. Der Dezember war der absolute Spitzenreiter mit fast 149 mm.
Einsatz der Verbände in den Feiertagen
Die konstanten Niederschläge führten in den Gebieten der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes zu hohen Wasserständen in Flüssen und Bächen. Die Teams beider Verbände waren daher auch über die Feiertage im Einsatz, um die Folgen dieser außergewöhnlichen Wetterlage zu managen. Viele sind immer noch damit beschäftigt, die Situation in den Griff zu bekommen. Lagebesprechungen finden täglich statt, teilweise mehrfach am Tag, heißt es.
Der Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband nimmt Stellung zu den Vorkommnissen in Schlüttsiel. Landwirte hinderten Wirtschaftsminister Habeck und weitere Passagiere am Verlassen einer Fähre im schleswig-holsteinischen Schlüttsiel.
„Von den gestrigen Vorkommnissen in Schlüttsiel distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit. Die Bedrohung von politisch Verantwortlichen verurteilen wir aufs Schärfste. Ausdrücklich war dies keine Veranstaltung des Bauernverbandes. Rechtsbrüche jeder Art sind nicht tolerierbar.
Die aktuellen Entwicklungen bei den Haushaltsplanungen der Bundesregierung bewerten wir als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, der auf die Arbeit der Bauernverbände und auf das große friedliche, aber nachdrückliche Engagement der zahlreichen Landwirtinnen und Landwirte zurückzuführen ist. Die geplante Beibehaltung der Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Kraftfahrzeuge begrüßen wir sehr. Wir nehmen die Bundesregierung beim Wort, dass die gestern zugesicherte Beibehaltung der Kfz-Steuerbefreiung im Haushalt tatsächlich Umsetzung findet. Dennoch bleibt es dabei, dass unsere landwirtschaftlichen Betriebe keine weiteren Einschnitte beim Agrardiesel hinnehmen können. Wir streiten friedlich und demokratisch für das Anliegen des Berufsstandes.“
Aktionswoche LWL
Kraftvoller Auftakt wird am Montag sein, wenn es heißt: „Landwirtschaft auf der Straße!“. In sieben Regionen im Kreis Borken hat der WLV Demonstrationsumzüge bei der Kreispolizei angemeldet.
Wie LWL weiter mitteilt, findet die Aktionswoche vom 8. bis 15. Januar weiterhin wie geplant statt, um die Anliegen und die Sorgen um die heimische Lebensmittelerzeugung Ausdruck zu verleihen.
Weitere tagesaktuelle Infos gibt es auf der Internetseite www.wlv.de/aktionswoche über all diejenigen Aktionen, die in Westfalen-Lippe von den Kreisverbänden organisiert – nach Kreisen gegliedert – ab 8. Januar stattfinden.
UPDATE: RAESFELD
Region 6 – Südost (Borken, Raesfeld, Heiden, Velen, Reken) Startzeit: 10:30 Uhr Endzeit: 14:00 Uhr Angemeldete Zahl an Fahrzeugen: 100
Routenführung noch nicht von der Polizei offiziell freigegeben. Wird hier noch ergänzt.