Die Gemeinde Raesfeld erhält insgesamt 271.000 Euro aus dem Landesprogramm „Struktur- und Dorfentwicklung“. Mit den Mitteln sollen der Dorfplatz im Ortsteil Erle neu gestaltet und Hinweisschilder zur „1000-jährigen Femeiche“ an der A 31 aufgestellt werden.
Insgesamt hat Regierungspräsident Andreas Bothe am 9. September 17 Förderbescheide im Wert von rund 3 Millionen Euro an Kommunen und Vereine überreicht.
Attraktivere Gestaltung des Dorfplatzes in Erle
Die Gemeinde Raesfeld bekommt von der Bezirksregierung Münster 250.000 Euro für die umfassende Neugestaltung des Dorfplatzes im Ortsteil Erle. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1,2 Millionen Euro. Der neue Dorfplatz grenzt direkt an das derzeit entstehende Dorfgemeinschaftshaus an und soll künftig als zentraler Veranstaltungsort und sozialer Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger dienen.
Hinweisschilder zur „1000-jährigen Femeiche“
Auch der Heimatverein Erle e.V. profitiert von den Fördermitteln. Geplant ist die Aufstellung neuer Hinweisschilder an der A 31 in Fahrtrichtung Oberhausen. Auf diesen soll das historische Naturdenkmal „1000-jährige Femeiche“ hervorgehoben werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 30.000 Euro, davon trägt das Land 21.000 Euro.
Bereits an der A 31 in Gegenrichtung Emden steht ein entsprechendes Schild, das von der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer initiiert wurde. Mit den neuen Schildern wird die touristische Beschilderung der Region sinnvoll ergänzt.
Am Sonntag, 14. September, öffnet der Förderverein der Silvesterschule Erle erneut die Türen zur OGS-Küche und lädt herzlich zum beliebten Wahlcafé ein.
Zwischen 11 und 17 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher bei einer Auswahl an Kaffee und selbstgebackenem Kuchen stärken. Die Leckereien können vor Ort genossen oder – wer mag – auch mit nach Hause genommen werden. Der Verkauf erfolgt auf Spendenbasis.
Einnahmen für den guten Zweck
Der gesamte Erlös kommt wie gewohnt den Schülerinnen und Schülern der Silvesterschule zugute. „Bei der Bundestagswahl im Februar haben wir einen Rekorderlös von über 600 Euro erzielt – das hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, berichtet Jonathan Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins.
Verpflegung auch für Wahlhelfer
Nicht nur die Gäste profitieren: Auch die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden am Wahltag vom Förderverein mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Nach Angaben der Polizei ist es in den vergangenen Tagen im Kreisgebiet zu mehreren Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen gekommen. In mindestens einem Fall seien die Täter erfolgreich gewesen.
Vorgehensweise der Betrüger
Den Angaben zufolge erhielten die Geschädigten Anrufe von Personen, die sich als Mitarbeitende der Sparkasse ausgaben. Angeblich habe es unregelmäßige Abbuchungen vom Konto der Angerufenen gegeben. Während des Telefonats habe der vermeintliche „Bankmitarbeiter“ erklärt, dass ein weiterer Kollege unterwegs sei, um die Bankkarte vor Ort zu „überprüfen“.
In mehreren Fällen sei es an der Haustür tatsächlich zur Übergabe von Bankkarte und PIN gekommen. In den meisten Fällen hätten die Betroffenen den Betrug jedoch erkannt und ihre Konten rechtzeitig sperren lassen. In mindestens einem Fall sei es den Tätern gelungen, mit der erlangten Bankkarte Bargeld abzuheben.
Warnung der Polizei
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Hinweise:
Keine Bank werde telefonisch nach PIN oder Kontodaten fragen.
Bankmitarbeitende erscheinen nicht unangekündigt an der Haustür.
Bei angeblichen Problemen mit dem Konto sei besondere Vorsicht geboten.
Im Zweifel solle das Gespräch beendet und die Bank unter der bekannten Rufnummer kontaktiert werden.
Verdächtige Anrufe oder Besuche sollten sofort der Polizei über den Notruf 110 gemeldet werden.
Die Polizei bittet außerdem Angehörige, insbesondere ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmasche zu informieren. Wachsamkeit und schnelle Reaktionen könnten verhindern, dass Schaden entsteht.
Am 20. September 2025 können Kinder in ganz Nordrhein-Westfalen kostenlos mit Bussen, Stadtbahnen und Nahverkehrszügen fahren.
Der WestfalenTarif und seine Partner wollen damit Kinder und Jugendliche für den öffentlichen Nahverkehr begeistern und Familien zur Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel anregen.
Kostenlose Fahrten für Kinder bis 14 Jahre
Zum Weltkindertag ermöglichen der WestfalenTarif und alle angeschlossenen Verkehrsunternehmen in NRW jungen Menschen bis einschließlich 14 Jahren die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Aktion gilt in allen Bussen, Stadtbahnen sowie Nahverkehrszügen (Regionalbahn, Regionalexpress und S-Bahn, 2. Klasse). Ein Ticket ist nicht erforderlich.
Kinder unter sieben Jahren, die noch keine Schule besuchen, fahren grundsätzlich immer kostenlos. Begleitpersonen müssen am Aktionstag regulär zahlen.
Ziel: Eigenständigkeit und Umweltbewusstsein fördern
Laut den Geschäftsführern Matthias Hehl und Dr. Oliver Mietzsch solle die Aktion Kinder frühzeitig an den ÖPNV heranführen: „Damit sich Kinder und Jugendliche frei bewegen können, müssen sie eigene Erfahrungen auch im ÖPNV machen. Das möchten wir einen Tag lang mit unserer Aktion unterstützen.“
Wer Kinder frühzeitig mit dem Bus- und Bahnfahren vertraut mache, ermögliche ihnen eine sichere und selbständige Teilhabe am öffentlichen Leben. Dies sei eine wichtige Grundlage, damit junge Menschen später selbstbewusst und umweltbewusst unterwegs seien.
Familienfreundliches Angebot am Weltkindertag
Der WestfalenTarif empfiehlt, die kostenlose Aktion für gemeinsame Ausflüge zu nutzen. Viele Städte und Gemeinden in NRW bieten am Weltkindertag Veranstaltungen, Aktionen und Feste an, die mit Bus und Bahn bequem erreichbar sind.
Für begleitende Erwachsene bieten sich besonders das TagesTicket24 für Einzelpersonen oder Gruppen sowie der elektronische Luftlinien-Tarif „eezy.nrw“ an. Der digitale Tarif kann über die Apps eezy.westfalentarif.de oder eezy.nrw gebucht werden.
Hintergrund zur Aktion
Mit der Initiative möchten die Organisatoren das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität stärken und Kindern die Möglichkeit geben, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel auszuprobieren. So könnten sie Schritt für Schritt ihren Bewegungsradius erweitern und mehr Eigenständigkeit gewinnen.
Der Stadtverband DIE LINKE Raesfeld lädt am Freitag, 12. September, um 19 Uhr zu einem offenen Stammtisch in den Saal von Brömmel Wilms ein.
Eines der Themen des Abends wird die Positionierung des neuen Stadtverbands sein. DIE LINKE tritt zur Wahl des Gemeinderats mit sechs Frauen und zwei Männern an und möchte sich für eine Politik einsetzen, „die alle einbezieht“. Nach eigenen Angaben möchte der Verband die Vielfalt Raesfelds stärker abbilden und setzt auf eine offene, soziale und zukunftsorientierte Gemeindepolitik.
Geplante Schwerpunkte sind unter anderem bezahlbares und generationengerechtes Wohnen, Familie, Jugend und Bildung, soziales Miteinander sowie die Stärkung des Ehrenamts. Zudem spricht sich der Verband für Stipendien für junge Engagierte und eine Plattform zur besseren Sichtbarkeit von Ehrenamt aus.
Der Münsterland e.V. erhält rund 892.500 Euro Fördermittel aus dem EFRE/JTF-Programm „Erlebnis.NRW“. Schloss Raesfeld profitiert von den Fördermitteln.
Regierungspräsident Andreas Bothe überreichte den Bewilligungsbescheid am Montag in Münster. Mit dem Geld soll das Projekt „Dein Schloss-Erlebnis – digital, flexibel, innovativ!“ umgesetzt werden, das den Besuch von Burgen und Schlössern künftig digital erlebbar machen soll.
Digitale Führungen für Schlösser und Burgen
Mithilfe von künstlicher Intelligenz, Augmented Reality und spielerischen Elementen sollen künftig digitale Kurzführungen entstehen, die Reisenden im Münsterland ein neues Kulturerlebnis ermöglichen. Besuchende könnten ihre Führung künftig individuell gestalten – etwa nach Sprache, Interesse, Dauer und gewünschter Ansprache.
Der Start des Projekts ist an touristischen Highlights geplant, darunter Burg Vischering, Schloss Nordkirchen, Burg Hülshoff, Museum Abtei Liesborn und das Raesfelder Wasserschloss. Schrittweise soll das digitale Angebot auf weitere Burgen, Schlösser und Kultureinrichtungen in der Region ausgeweitet werden.
Ziel: Mehr Besucher für das Münsterland
Regierungspräsident Andreas Bothe betonte, dass das Münsterland mit seinem kulturellen Erbe eine besondere Bedeutung habe. „Mit diesem Projekt schaffen wir es, das kulturelle Erbe durch digitale Innovation neu zu erschließen – attraktiv für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Gerade auch Radtouristen werden so motiviert, nicht nur an den Schlössern vorbeizufahren, sondern ihre Türen zu öffnen und einzutreten“, sagte er bei der Übergabe des Förderbescheids.
Bedeutung für Tourismus und Kultur
Das Projekt verbindet Kulturerhalt, Tourismusförderung und Digitalisierung. Zudem sollen begleitende Marketingmaßnahmen die Region als Schlösser- und Burgenlandschaft stärker bekannt machen. Wie der Münsterland e.V. mitteilt, sind außerdem statistische Auswertungen geplant, um die Nutzung der Angebote zu analysieren und das Konzept künftig auf andere Einrichtungen übertragen zu können.
Finanzierung des Projekts
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 1,115 Millionen Euro. Davon werden 80 Prozent durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen getragen. Der Eigenanteil des Münsterland e.V. deckt den Rest der Projektkosten.
Rund 50 Raesfelderinnen und Raesfelder besuchten die niederländische Partnergemeinde Wehl und die Stadt Doetinchem.
Auf Einladung des Partnerschaftsvereins „Vrienden van Raesfeld“ stand ein abwechslungsreiches Programm mit Kultur, Stadtführung und Stadtfest auf dem Plan.
Herzliches Willkommen in Wehl
Zu Beginn des Tages begrüßte Doetinchems Bürgermeister Mark Boumans die Gäste aus Raesfeld. Anschließend stellte Joop Buiting, Vorsitzender des Vereins „Vrienden van Raesfeld“, den Ort während einer Busrundfahrt vor. Er berichtete von der Entstehung der Partnerschaft, den gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen Jahre und gab Einblicke in das Leben vor Ort.
Die Teilnehmenden besichtigten das alte Rathaus, ein von einem Verein finanziertes Freibad und einen Ableger der Erler Femeiche, der in Wehl inzwischen zu einem stattlichen Baum herangewachsen sei. Begleitet wurde die Tour von kleinen Anekdoten aus dem Wehler Dorfleben.
Stadtführung und Stadtfest in Doetinchem
Nach einem Mittagsimbiss folgte ein Besuch des Stadtmuseums. Bei einem anschließenden Stadtrundgang erhielten die Raesfelder Einblicke in die Geschichte und Kultur Doetinchems. Zum Abschluss ging es zum Stadtfest, wo Live-Musik, Kirmesattraktionen, eine Partymeile und die typisch niederländische Gastfreundschaft die Gäste erwarteten.
Positive Bilanz und Ausblick
Auf der Rückfahrt waren sich die Teilnehmenden einig, dass der Ausflug ein voller Erfolg war. Auch der Erste Beigeordnete Markus Büsken zog ein positives Fazit: „Das werden wir auf jeden Fall in ähnlicher Weise wiederholen. Es ist sehr schön, dass so viele Raesfelder, teilweise auch erstmalig, mit uns in Wehl und Doetinchem waren.“
Für das kommende Jahr, in dem die Städtepartnerschaft ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, plane man gemeinsam mit den niederländischen Freunden verschiedene Aktivitäten, um die Verbundenheit zwischen Raesfeld und Wehl zu würdigen.
Das Projekt „Partnerschaftstreffen mit Museumsbesuch und Stadtfest in Doetinchem“ wurde durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland und seine Programmpartner ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert.
Amtliche WARNUNG vor STARKREGEN im gesamten Münsterland und auch Raesfeld
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die frühen Morgenstunden zwischen 5 und 6 Uhr im gesamten NRW-Gebiet, einschließlich des Münsterlands und Raesfelds, vor Starkregen. Es werden Niederschlagsmengen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden erwartet.
Mögliche Gefahren
Vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen
Erhöhtes Risiko für Aquaplaning
Handlungsempfehlungen
Fahrverhalten im Straßenverkehr anpassen
Überflutete und gefährdete Abschnitte, insbesondere Unterführungen, meiden
Am Montagmorgen sei die Feuerwehr Raesfeld gegen 6.57 Uhr zu einem Brandeinsatz am Flückspatt alarmiert worden.
Nach Angaben der Feuerwehr habe das Einsatzstichwort „Feuer_MIG“ gelautet, da zunächst Menschenleben in Gefahr gewesen sein sollen.
tarker Rauch aus Dachgeschoss
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachgeschoss eines Wohngebäudes. Der Wohnungseigentümer konnte seine Wohnung rechtzeitig selbst verlassen. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz ins Dachgeschoss vor und bekämpften den Brand. Gleichzeitig kontrollierte ein dritter Trupp die benachbarte Wohnung.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Die vorsorglich alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Bocholt musste nicht mehr eingesetzt werden. Während des Einsatzes bauten die Kräfte das Einsatzstellenhygiene-Konzept auf. Die St. Sebastian Grundschule unterstützte die Feuerwehr, indem sie die Duschen im Sporthallenbereich zur Verfügung stellte.
Übergabe an die Polizei
Gegen 9 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Im Anschluss stellten die Einsatzkräfte am Feuerwehrgerätehaus die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte wieder her.
„Bevor man anfängt, müssen die finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen geklärt werden. Erst dann bekommt man grünes Licht“, sagte Pastor Dr. Fabian Tilling in seiner Predigt.
Mit diesen Worten blickte er am Sonntag auf die Planungsphase des neuen Gemeinschaftshauses Martinus zurück. Mit einem feierlichen Gottesdienst und der offiziellen Eröffnung wurde das moderne Gebäude nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Pastor Dr. Fabian Tilling über Planung, Haltung und Dankbarkeit
In der voll besetzten St.-Martin-Kirche ging Tilling auf die Herausforderungen und den langen Weg bis zur Fertigstellung des Martinushauses ein. „Auch im Vorfeld unseres Bauprojekts wurde viel hin und her gerechnet, geplant, umgeplant und eingespart, bis wir schließlich ein genehmigungsfähiges Gebäude entwerfen konnten, das den vielfältigen Aufgaben und Anforderungen gerecht wird“, erklärte er.
Foto: Petra Bosse
Präzise Planung und unerwartete Verzögerungen
Weiter betonte Tilling, wie wichtig eine gründliche Vorbereitung gewesen sei. „Auch der Bauzeitenplan musste erstellt werden und es ist erstaunlich, dass wir heute tatsächlich, wie vor Monaten erhofft, die Einweihung feiern können“, sagte Tilling. Gleichzeitig räumte er ein, dass noch nicht alles vollständig abgeschlossen sei. „Wer Anlass zum Spott sucht, wird ihn sicher finden“, fügte er mit einem Lächeln hinzu. „Aber im Großen und Ganzen sind unsere Pläne und Ideen wirklich zu einem guten Ende gekommen.“
Foto: Petra Bosse
Realistische Selbsteinschätzung und Dankbarkeit
Tilling zog in seiner Predigt auch Parallelen zum Glauben. „Die Nachfolge Jesu soll kein kopfloses Abenteuer sein. Jesus hatte bestimmt Jünger im Blick, die mit großer Begeisterung gestartet sind und dann gemerkt haben, dass sie ihre persönlichen Ressourcen überschätzt hatten. Er fordert seine Jüngerinnen und Jünger heraus, aber er überfordert sie nicht. Er ermutigt sie vielmehr zu einer realistischen Selbsteinschätzung.“
Zum Abschluss schlug Tilling den Bogen zurück zum neuen Gebäude: „Vielleicht gibt es Projekte, für die es sich lohnt, an seine Grenzen zu gehen. Eines davon steht nun nebenan. Und ich freue mich darauf, dass wir demnächst nach der Messe mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse des Gemeinschaftshauses Martinus sitzen, uns umblicken und sagen können: Mein Gott, ist das schön geworden.“
Symbolische Schlüsselübergabe in Form eines Brotes mit den Architekten Ralf Wömper (2. v. l.) und David Neuhann (3. v. l.). Foto: Petra Bosse
Bürgermeister Martin Tesing würdigt das neue Martinushaus
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Martin Tesing die besondere Bedeutung der Eröffnung des neuen Martinushauses für die Gemeinde Raesfeld: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste, für mich ist es eine große Freude und Ehre, heute an diesem besonderen Ort sprechen zu dürfen. Wir haben uns hier versammelt, um gemeinsam zu zeigen, dass ein solches Projekt nicht selbstverständlich ist. Die Einweihung unseres neuen Gemeinschaftshauses ist ein besonderer Moment für Raesfeld.“
Tesing blickte auf die Anfänge des Projekts zurück. „Die Geschichte dieses Hauses begann eigentlich mit einer ganz anderen Idee. Ursprünglich war ein neues Pfarrheim geplant, doch schnell wurde deutlich, dass die Gemeinde mehr braucht: einen offenen Ort, der Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln ermöglicht.“
Foto: Petra Bosse
Ein Ort der Gemeinschaft
Der Bürgermeister hob hervor, dass der Bau des Martinushauses ein Gemeinschaftswerk sei. „Dieses Haus ist ein Symbol für das Miteinander in unserer Gemeinde. Es zeigt, was möglich ist, wenn Kirchen, Kommune und Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten. Wir haben über institutionelle Grenzen hinweg gedacht und gemeinsam eine Vision entwickelt, die nun Wirklichkeit geworden ist.“
Besonders bedankte sich Tesing bei allen, die das Projekt ermöglicht haben. „Mein Dank gilt dem Kirchenvorstand, dem Pfarrgemeinderat und den vielen engagierten Ehrenamtlichen. Sie haben unermüdlich daran gearbeitet, dieses Projekt vorzubereiten und umzusetzen. Sie haben Verantwortung übernommen und viel Energie und Herzblut investiert.“
Einladung an die Gemeinde
Tesing betonte, dass das Martinushaus ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen sein solle. „Dieses Haus soll kein Ort für wenige sein, sondern ein Ort für alle Menschen in unserer Gemeinde. Es soll ein Platz sein, an dem Ideen entstehen, Gespräche geführt, Gemeinschaft erlebt und Feste gefeiert werden.“
Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse
Der Bürgermeister schloss seine Ansprache mit einer Einladung: „Ich wünsche mir, dass dieses Haus ein Ort der Begegnung, der Kreativität, des Austauschs und des gemeinsamen Handelns wird. Es ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Zeichen für Vertrauen, Mut und Veränderung. Ich lade Sie alle ein, diesen Ort mit Leben zu füllen und gemeinsam Geschichte zu schreiben.“
Foto: Petra Bosse
Nachhaltig geplant und wirtschaftlich umgesetzt
Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf einer nachhaltigen Bauweise. Durch den Einsatz von Geothermie und Photovoltaik wird eine moderne Energieversorgung gewährleistet. Die Verwendung von Klinkersteinen sorgt nicht nur für Langlebigkeit, sondern lässt das Gebäude auch optisch mit der benachbarten St.-Martin-Kirche harmonieren.
Rückblick auf das gesamt Baugeschehen von Georg Badurczyk. Foto: Petra Bosse
Georg Badurczyk, Vorsitzender des Kirchenvorstands, erklärte, dass die Planungen während der Coronapandemie vor besondere Herausforderungen gestellt wurden. „Nicht nur das“, sagte er. „Auch der im Februar 2022 beginnende Ukraine-Krieg hat unsere Bemühungen, mit dem Bau zu starten, zusätzlich verzögert.“
Insgesamt waren 28 Gewerke am Bau beteiligt, darunter fünf Unternehmen direkt aus Raesfeld.
Harmonische Integration ins Ortsbild
Der Entwurf für das neue Gebäude stammt vom Architekturbüro Hartig-Wömper aus Münster, das sich in einem Wettbewerb durchsetzen konnte. Ziel sei gewesen, ein Haus zu schaffen, das sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld neben der St.-Martin-Kirche einfügt. „Der Entwurf reagiert sensibel auf die Rahmenbedingungen und schafft eine Architektur, die sich gut in die Umgebung einpasst“, so Ralf Wömper. Durch gezielte und sparsame Gestaltungselemente sei ein Gebäude entstanden, das sowohl funktional nutzbar als auch ästhetisch ansprechend sei.
Raum für Begegnungen und Gemeindeleben
Das neue Martinushaus ersetzt das alte Pfarrheim und bietet deutlich mehr Platz für Veranstaltungen. Neben einem großen Saal mit rund 200 Sitzplätzen verfügt das Gebäude über flexible Gruppenräume, Besprechungsbereiche, Büros und moderne technische Ausstattung. Bei der Einweihung wurde betont, dass das Haus ein lebendiger Ort für Austausch, Kreativität und gemeinschaftliches Handeln sein solle.
Foto: Petra Bosse
Nach dem symbolischen Durchschneiden des roten Bandes an der Kirchentür und der damit wieder freigegebenen Verbindung zum Gemeinschaftshaus konnten die Besucher die neuen Räumlichkeiten direkt vor Ort besichtigen. Auf der Terrasse des Gebäudes wurden sie von den Raesfelder Fanfaren mit festlichen Klängen empfangen.
Foto: Petra Bosse
Dieses Haus ist ein Symbol für das Miteinander in unserer Gemeinde. Es zeigt, was möglich ist, wenn Kirchen, Kommune und Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten
Bürgermeister Martin Tesing
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Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?
„Ich möchte beides verbinden: Wirkung entfalten und das Vertrauen der Menschen behalten. Wirkung ist mir wichtig, denn nur so lassen sich Dinge bewegen. Aber sie muss ehrlich, transparent und nachvollziehbar erfolgen – nicht im Alleingang.
Beliebtheit ist kein Selbstzweck, aber ein Zeichen für Vertrauen. Ich möchte als jemand wahrgenommen werden, der zuhört, erklärt und gleichzeitig konsequent für das Gemeinwohl eintritt“.
Frage Nummer 30 lautet:Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?
Zum 1. September hat Martin Hünting die Position der Einrichtungsleitung im Seniorenhaus St. Martin übernommen.
Der 55-Jährige tritt damit die Nachfolge von Alina Schlüß an und übernimmt zusätzlich die Leitung des Sozialdienstes von Petra Eisenbart.
Beruflicher Hintergrund
Hünting ist gelernter Krankenpfleger und hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet. Über 20 Jahre lang habe er eine stationäre Pflegeeinrichtung in Rhede geleitet. Nach dieser langen Zeit habe er sich nun beruflich neu orientiert und freue sich auf die neue Aufgabe in Raesfeld.
Zukunftspläne im Seniorenhaus
Der neue Einrichtungsleiter betonte, dass er das Haus, die Mitarbeitenden sowie die Bewohnerinnen und Bewohner in den kommenden Wochen intensiv kennenlernen wolle. Er sehe es als seine Aufgabe, gemeinsam mit dem Team die Qualität der Betreuung weiterzuentwickeln und die bestehenden Strukturen zu stärken.
Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?
„Ich möchte lieber ein Bürgermeister sein, der für die richtigen Dinge einsteht – auch wenn es manchmal unbequem ist“.
Frage Nummer 30 lautet:Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?
Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?
„Beides geht, wenn man ehrlich ist. Ich möchte Entscheidungen gut erklären und tragfähige Kompromisse finden. Und wenn Kritik kommt, auch mal innehalten.
Allen kann man es nicht recht machen, jedoch steigt die Akzeptanz, wenn man zusammen vernünftig drüber redet“.
Frage Nummer 30 lautet:Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?
Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?
„Ich möchte gerne als ein Bürgermeister wahrgenommen werden, der in der Lage ist, notwendige Entscheidungen durchzusetzen, dabei jedoch gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger einbezieht, transparent kommuniziert und versucht, die Unterstützung der Gemeinschaft zu gewinnen“.
Frage Nummer 30 lautet:Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?
Die Kolpingsfamilien Erle und Raesfeld organisieren am Sonntag, 9. November 2025, eine Busfahrt in den Mondpalast nach Herne.
Auf dem Programm steht die romantische Komödie „Mondscheintarif“.
Programm und Stück
Die Kolpingsfamilien laden Mitglieder und Nichtmitglieder zur Theaterfahrt in den Mondpalast nach Herne ein. Gespielt wird „Mondscheintarif“ – eine romantische Komödie mit musikalischen Höhepunkten und einer satirischen Note auf das moderne Dating-Leben.
Abfahrtszeiten und Orte
Raesfeld: Abfahrt um 15:00 Uhr, Haltestelle am Rathaus
Erle: Abfahrt um 15:15 Uhr, Haltestelle Silvesterschule Die Vorstellung beginnt um 17:00 Uhr in Herne. Die Rückfahrt erfolgt im Anschluss.
Tickets und Anmeldung
Karten (Fahrt + Eintritt) kosten 50 € für Mitglieder und 55 € für Nichtmitglieder. Der Vorverkauf läuft; bitte bis spätestens 21. September anmelden, damit die Organisatoren Plätze und Tickets einplanen können. Kontakt: Klaus Grömping (Tel: 02865/6522) oder Manfred Telöken (Tel: 02865/7113 ).
Die Fahrt richtet sich an alle Interessierten – eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.
Zwei langjährige Mitarbeitende der Raesfelder Gemeindeverwaltung sind für ihre besonderen Dienstjubiläen geehrt worden.
Bürgermeister Martin Tesing, Erster Beigeordneter Markus Büsken und Personalratsvorsitzender Lars Wilting gratulierten Ulrike Pieper zu 40 Jahren im öffentlichen Dienst und Stefan Bröker zu 25 Jahren bei der Gemeinde Raesfeld.
25 Jahre im Bauamt: Stefan Bröker
Stefan Bröker arbeitet seit 2001 im Bauamt der Raesfelder Gemeindeverwaltung. Dort ist er für die Unterhaltung und Bewirtschaftung eines Großteils der gemeindlichen Gebäude verantwortlich. Mit seinem Engagement trägt er maßgeblich zur Instandhaltung der Infrastruktur in Raesfeld bei.
40 Jahre im öffentlichen Dienst: Ulrike Pieper
Ulrike Pieper blickt auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurück. Nach ihrer Ausbildung beim Kreis Borken wechselte sie 1989 zur Gemeinde Raesfeld. Heute ist sie stellvertretende Leiterin der Finanzverwaltung im Rathaus und seit vielen Jahren eine feste Größe im Verwaltungsteam.
Feierstunde im Rathaus
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Bürgermeister Martin Tesing Blumensträuße und sprach den Jubilaren seinen Dank für ihren langjährigen Einsatz aus. Beide hätten, so Tesing, einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der Gemeinde und zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger geleistet.
Großmeister Korneev nicht zu schlagen – Internationales Schnellschachturnier in der Julia-Koppers-Schule
Raesfeld(pd). Zum 26. Turnier um das „Wappen von Raesfeld“ trafen sich am vergangenen Wochenende 65 Spieler aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Der Jüngste war neun Jahre alt, der Älteste 94 (!). Insgesamt waren vier Titelträger am Start.
Foto: Manfred Grömping
Aufgrund der freundschaftlichen Atmosphäre hatte Schiedsrichter Adrian Knop (SV Heiden) einen gewohnt entspannten und souveränen Job bei dem Raesfelder Schachevent.
Erwartungsgemäß setzte sich der Großmeister Oleg Korneev (Werder Bremen) souverän durch, wobei er nur ein Remis zuließ bei sechs Siegen. Die weiteren Plätze waren nicht zuletzt durch die 3-Punkte Regel für jeden Sieg hart umkämpft. Turnierzweiter wurde Aflatun Mamedov (Südlohner SV) vor der niederländischen FIDE-Meisterin (WFM) Mariska de Mie.
Vier Raesfelder unter den Top Ten
Der Ausrichter Turm Raesfeld/Erle war in diesem Jahr besonders erfolgreich und stellte mit Felix Gesing (Platz 4), Jürgen Terhart (7.), Daniel Greifenberg (8.) und Achim Bündgen (9.) vier der zehn erfolgreichsten Spieler. Neben Felix Gesing, der den 4. Hauptpreis gewann, konnten sich seine Vereinskollegen Jürgen Terhart und Franziska Bone über Ratingpreise freuen.
Großer Erfolg für sechs Mädchen aus Raesfeld-Erle: Anna-Lena Bente, Lea Freilinger, Annika Grotendorst, Fine Honvehlmann, Luisa Klaus und Marie Sophie Nienhaus sicherten sich beim Kinder- und Jugendwettbewerb „Plattdeutsch – find’ ich gut!“ 2025 den 2. Platz im Kreativwettbewerb. Mit ihrem Beitrag „Wenn ik äs ut de Schoole komm… dat wo no äs rappen!“ überzeugten sie die Jury.
Zum 24. Mal fand der Kinder- und Jugendwettbewerb „Plattdeutsch – find’ ich gut!“ der Kreisheimatpflege Borken statt. Insgesamt 27 Beiträge gingen bei der Jury ein, die Preisverleihung wurde jetzt im kult Westmünsterland in Vreden gefeiert. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster ehrte gemeinsam mit Kreisheimatpflegerin Christel Höink und Markus Thesing von der Sparkasse Westmünsterland die Gewinnerinnen und Gewinner.
Wettbewerbskonzept setzt auf digitale Beiträge
„Das ausschließlich digitale Wettbewerbskonzept hält das Platt am Puls der Zeit und in der Öffentlichkeit präsent“, erklärte Kreisheimatpflegerin Christel Höink, die die Gäste zu Beginn auf Plattdeutsch begrüßte. Alle Beiträge des Lesewettbewerbs wurden als Videos eingereicht, insgesamt zwölf.
Beim Kreativwettbewerb setzten sich 15 Gruppen und Einzelteilnehmer mit Sketchen und Geschichten auseinander. Die einzige Vorgabe: Es musste auf Plattdeutsch gesprochen werden.
Preisgelder und starke Leistungen
Dr. Ansgar Hörster übernahm die Ehrung der Gewinnerinnen und Gewinner. In beiden Wettbewerbskategorien wurden jeweils 200 Euro für die ersten Plätze vergeben, die zweiten Plätze erhielten 100 Euro und die dritten Plätze 75 Euro. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen zudem eine Anerkennung für ihr Engagement. Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport beim Kreis Borken, führte durch den Abend und zeigte sich begeistert von den kreativen und sprachlich starken Beiträgen.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Lesewettbewerbs
1. Platz: Henry Beckmann (Borken-Marbeck) – „Caruso“
2. Platz: Karlotta Océane Mies (Vreden) – „Geheimnis, unn Kürbisse de explödärt“
3. Platz: Sophia Raap (Borken-Marbeck) – „Jana ist krank“
3. Platz: Emma Wiese (Vreden-Ammeloe) – „Mooder wet de noch nix van“
Kreativwettbewerb mit starker Beteiligung
1. Platz: Kita la Vita Stadtlohn – „Henry als Jupp“ (Fynn Barockherd, Lasse Bockhoff, Lotta Hötzel, Clemens Lensker, Leona Marpert, Emma Niestegge, Thea Osterholt, Piet Rotherm, Theo Schlüter, Tom Schultewolter)
2. Platz: Anna-Lena Bente, Lea Freilinger, Annika Grotendorst, Fine Honvehlmann, Luisa Klaus, Marie Sophie Nienhaus (Raesfeld-Erle) – „Wenn ik äs ut de Schoole komm… dat wo no äs rappen!“
3. Platz: Clara Brüning, Paul Brüning, Paula Schulze-Göcking, Lotta Hemmans (Legden) – „Die Verjüngungspillen“
Sonderpreis für KiGa St. Marien Schöppingen-Eggerode
Einen Sonderpreis erhielt der Kindergarten St. Marien Schöppingen-Eggerode mit Greta Kippelt, Mara Laukötter, Jonna Olde Veldhues, Fritz Uphues, Ida Uphues, Marie Rosenboom und Anni Wernsmann für ihren Beitrag „Up Platt könnt wie singen – und dabie noch springen!“.
Heimatvereine unterstützten die Teilnehmenden
Besonders unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen bei der Erstellung ihrer Beiträge von mehreren Heimatvereinen, darunter auch der Heimatverein Erle. Die Preisgelder stellte erneut die Sparkasse Westmünsterland zur Verfügung, vertreten durch Regionaldirektor Markus Thesing.
Am Sonntag, 14. September 2025, beteiligt sich das Wasserschloss Raesfeld erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals.
Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ erwartet Besucherinnen und Besucher von 11:00 bis 17:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit kostenfreien Führungen, Einblicken in historische Bereiche und praktischen Handwerksvorführungen.
Tag des offenen Denkmals- Führungen rund um Schloss und Anlage
Für alle, die mehr über die Geschichte des Wasserschlosses erfahren möchten, finden um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr geführte Rundgänge durch die Schlossanlage statt. Hierbei geben Expertinnen und Experten spannende Einblicke in die Entwicklung des Schlosses und die Besonderheiten des Geländes.
Die Akademie des Handwerks lädt auch in diesem Jahr zu besonderen Führungen durch sonst nicht zugängliche Bereiche ein. Passend zum Motto gehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern auf die Suche nach „Werten“ im und am Schloss. Die Führungen starten um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr. An ausgewählten Bauteilen und Objekten wird gezeigt, was einen besonderen Wert besitzt, was unbezahlbar ist und wie Denkmäler für kommende Generationen erhalten werden.
Handwerk zum Anfassen
Während der gesamten Veranstaltung präsentieren vier Restauratorinnen und Restauratoren aus unterschiedlichen Gewerken ihr Können. In praktischen Vorführungen zeigen sie, wie durch fachgerechte Restaurierung historische Werte bewahrt werden.
Museum, Schlosskapelle und Dauerausstellung
Der Heimatverein Raesfeld e.V. öffnet ab 11:00 Uhr das Museum am Schloss. Dort können Besucherinnen und Besucher die Dauerausstellung „Raesfeld 1939 bis 1945“ erleben, die den Alltag der Dorfbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs beleuchtet. Auch die Schlosskapelle wird an diesem Tag für Interessierte geöffnet.
Für die jüngsten Gäste bietet die Schloss-Rallye eine spielerische Entdeckungstour rund um die Schlossanlage. Mit spannenden Fragen geht es quer über das Gelände. Wer alle Aufgaben erfolgreich löst, erhält eine Urkunde, die im Naturparkhaus ausgestellt wird. Die Rallye-Bögen sind am Infostand der Akademie des Handwerks und im Naturparkhaus erhältlich.
Treffpunkt und Informationen
Für alle Programmpunkte ist keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist der Infostand am Durchgang zum Schloss, wo Besucherinnen und Besucher auch weitere Informationen zum Ablauf erhalten.
Hintergrund zum Tag des offenen Denkmals
Der Tag des offenen Denkmals ist Teil der European Heritage Days und wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Jedes Jahr öffnen am zweiten Sonntag im September tausende Denkmäler in ganz Deutschland ihre Türen und gewähren Einblicke, die sonst nicht möglich sind. Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für den Wert und die Bedeutung der Denkmalpflege zu stärken.