Am 13. Juni 2025 haben die Mitarbeiterinnen des Froschkönigs, Dagmar Vogt und Anette Tervoort, gemeinsam mit Dr. Fabian Tilling von der Gemeinde St. Martin eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an das Seniorenhaus an der Gartenstraße übergeben.
Rollfietsen werden wieder flott gemacht
Die Spende ermöglicht wichtige Reparaturen an den Rollfietsen – den beliebten Fahrrädern mit Beifahrersitz, die speziell für mobilitätseingeschränkte Menschen genutzt werden. Damit können die Bewohnerinnen und Bewohner künftig wieder kleine Ausflüge durch die Gemeinde unternehmen – vielleicht zur Eisdiele oder für einen Kaffee an der frischen Luft.
Ehrenamtliche gesucht – für Fahrten mit den Senioren
Jürgen Frieling, der für die Wohngemeinschaft zuständig ist, bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Gleichzeitig würde er sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen finden, die ehrenamtlich Fahrten mit den Seniorinnen und Senioren übernehmen. „Ein kleiner Einsatz schenkt große Freude“, so Frieling.
Froschkönig-Team sammelt weiter Kleidung
Das Team vom Froschkönig freut sich, so Dagmar Vogt, auch weiterhin über gut erhaltene Damen-, Herren- und Kinderkleidung. Durch diese Sachspenden werden soziale Projekte in der Gemeinde unterstützt – wie auch die Aktion am Seniorenhaus. Die Spende zeigt: Mit kleinen Mitteln kann viel erreicht werden.
Die Naturpark-Kitas Holzwurm und Waldwurm in Raesfeld wurden erneut für ihr Engagement in der Umweltbildung ausgezeichnet. Die Rezertifizierung durch den Verband Deutscher Naturparke bestätigt ihre kontinuierliche Arbeit im Sinne der Nachhaltigkeit und Naturpädagogik. Seit 2019 tragen beide Einrichtungen den Titel „Naturpark-Kita“ – und setzen damit ein starkes Zeichen für gelebten Naturschutz im Alltag der Kinder.
Lernen mit allen Sinnen
Zur Feier der erneuten Auszeichnung versammelten sich die Kinder beider Einrichtungen zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Im Mittelpunkt stand der Alpenschneehasen – das Tier des Jahres 2025. Spielerisch lernten die Kinder interessante Fakten über das Wildtier, bevor sie sich bei einer Schatzsuche mit Natur- und Tierquiz aktiv einbrachten. Als kleine Erinnerung erhielten alle einen Button mit der Aufschrift „NaturparkitaKind“.
Naturpädagogik mit Konzept
Die Kitas fördern den achtsamen Umgang mit der Natur durch Exkursionen, Projekte und die enge Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohe Mark sowie weiteren regionalen Partnern. Ziel sei es, Kindern ökologische Zusammenhänge kindgerecht zu vermitteln und ihnen eine emotionale Bindung zur heimischen Natur zu ermöglichen.
v. l.: Stefanie Steverding,(Gruppenleitung Waldwürmer), Barbara Kraß (Naturpark Hohe Mark), Katja Maschmeier (Kita-Leitung),Vorstand. Foto: Waldwurm
Gelebte Nachhaltigkeit
Alle fünf Jahre prüft der Verband Deutscher Naturparke (VDN), ob die Kriterien für das Prädikat „Naturpark-Kita“ weiterhin erfüllt werden. Grundlage sind Berichte und Dokumentationen, die vom Naturpark Hohe Mark eingereicht werden. Beide Raesfelder Einrichtungen überzeugten auch in dieser Runde. Die Auszeichnung würdigt ihre konstante, qualitätsvolle Arbeit im Bereich Umweltbildung.
Stimmen aus den Kitas
„Diese Rezertifizierung bestärkt uns, unseren Weg der nachhaltigen und naturverbundenen Bildung weiter zu gehen“, sagt Katja Maschmeier, Leitung der Kita Holzwurm.
Auch Stefanie Steverding, Gruppenleiterin der Waldwürmer, unterstreicht den pädagogischen Ansatz: „Kinder sollen die Natur erleben, verstehen und schätzen lernen. Denn nur was man liebt, schützt man auch.“
Gemeinsam stark für Umweltbildung
„Unsere Region bietet eine besondere Vielfalt an Naturerlebnissen. Gemeinsam mit Erzieherinnen, Erziehern, Eltern und einem starken Netzwerk an Naturexperten können wir diese Ressourcen für die Bildung unserer Kinder nutzen“, erklärt Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark.
Erle hat ein neues Königspaar: Andreas Witte und Elke Mohr regieren seit Montag, 16. Juni, das Schützenvolk. An ihrer Seite stehen die Ehrendamen und Ehrenherren Tanja Meier und Peter Stöbel sowie Petra Schleking und Bernd Steverding. Mit einem zielsicheren 242. Schuss sicherte sich Witte die Königswürde.
Der Thron von re.: Bernd Steverding und Petra Schleking, Peter Stöbel und Tanja Meier sowie das Königspaar Elke Mohr und Andreas Witte und Präsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse
Das neue Königspaar: Elke Mohr und Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Drei Anwärter, ein Volltreffer
Besser hätte der Montag kaum laufen können, zumindest nicht aus Sicht von Andreas Witte. Bei bestem Wetter, vor vielen Zuschauern und mit einem kühlen Veltins im Blick holte er den hölzernen Vogel um 14.08 Uhr von der Stange. „Wenn ich schieße, dann hole ich ihn auch runter“, hatte er angekündigt.
Gleich drei Bewerber traten an, darunter Vereinspräsident Andreas Pass. Der überließ das Feld schließlich Reinhard Hörnemann und Andreas Witte. Was folgte, war ein fairer und spannender Zweikampf auf Augenhöhe. Am Ende kann es aber eben nur einen König geben, und das ist der, der den letzten Schuss setzt. In diesem Fall: Andreas Witte.
Große Freude, nachdem der Vogel viel bei Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Insignien gehen an treue Schützen
Auch die traditionellen Insignien fanden ihre neuen Besitzer:
Krone: Christoph Breil
Reichsapfel: Jochen Tempelmann
Zepter: Alois Triptrap
Rechter Flügel: Kaiser Manfred Gerbersmann
Linker Flügel: Ewald Grotendorst
Es kann immer nur einen König: Gratulation von Reinhard Hörnemann li.. Foto: Petra Bosse
Und auch die Ehefrau Heike freute sich, dass es bei ihrem Mann auf Anhieb geklappt hat.
„Wenn ich schieße, dann hole ich ihn auch runter“
Die Freude bei Andreas Witte war riesig, als der Vogel fiel. Breit grinsend und sichtlich erleichtert stand er an der Vogelstange – der neue König von Erle. Kein Wunder: Es war sein allererster Versuch überhaupt, dass er sich in diesem Jahr beim Königsschießen beteiligte, und es war direkt ein Volltreffer.
Warum gerade dieses Jahr? Andreas muss nicht lange überlegen: „Ich wollte irgendwann einfach mal Schützenkönig werden – und dieses Jahr hat einfach alles gepasst.“ Schon als kleiner Junge stand er mit leuchtenden Augen am Straßenrand, wenn der Festzug durchs Dorf zog. „Seit meinem vierten Lebensjahr bin ich jedes Jahr beim Schützenfest in Erle dabei, und auch im Schützenverein. Ich habe immer gesagt: Irgendwann hole ich den Vogel runter.“
Und tatsächlich: „Das war wirklich mein allererstes Mal. Ich hab nie auf Insignien geschossen, entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich schieße, dann will ich ihn auch holen. Und genau so hab ich’s gemacht.“
Das ist doch wohl ein Veltins wert. Foto: Petra Bosse
Elke Mohr stand längst fest – Ein Versprechen mit zehn Jahren Vorlauf
Auch die Königin stand für Andreas längst fest. „Elke und ich kennen uns schon ewig. Wir feiern super zusammen, und ich hab sie vor zehn Jahren gefragt: Wenn ich mal den Vogel hole, machst du mit? Und sie hat direkt Ja gesagt.“ Für ihn ist klar: „Das passt einfach, genau wie unser ganzer Thron. Mit Peter und den anderen funktioniert das super, wir arbeiten auch bei der Kapp gut zusammen.“
Das Erler Schützenfest sei für ihn weit mehr als Tradition. „Das ist ein Dorffest, da feiern alle zusammen – und das ist einfach ein starkes Gefühl. Die Stimmung ist mega. Für mich ist das jedes Jahr ein Höhepunkt, aber dieses Mal ist es natürlich was ganz Besonderes.“
Spannung an der Vogelstange. Foto: Petra Bosse
„Die Stimmung ist einfach mega“
Seit seinem vierten Lebensjahr gehört das Erler Schützenfest für Andreas Witte fest zum Jahresablauf. „Ich wollte immer irgendwann König werden“, sagt er. Jetzt, mit 59 Jahren, ist der Kindheitstraum wahr geworden. Die Zusammensetzung des Thrones passt für ihn perfekt: „Wir feiern gut zusammen. Und auch in der Kapp arbeiten wir super miteinander.“
Witte freut sich vor allem über das Gemeinschaftsgefühl im Dorf: „Unser Fest ist ein echtes Dorffest, alle feiern zusammen, das ist richtig schön.“
Präsident Andreas Pass: „Ein Traum-Schützenfest“
Auch Vereinspräsident Andreas Pass zieht eine rundum positive Bilanz. Von Samstagabend bis Montagmittag habe alles reibungslos geklappt. „Ein Traum-Schützenfest“, sagt er und verweist auf einen stimmungsvollen Auftakt, eine gelungene Parade und das würdige Gedenken am Ehrenmal. „Da ist kaum noch Luft nach oben.“
Das neue Erler Königspaar: Andreas Witte und Elke Mohr mit den v. .r.: Ehrendamen und Ehrenherren Tanja Meier und Peter Stöbel sowie Petra Schleking und Bernd Steverding. Foto: Petra Bosse
Und jetzt? Königsball!
Mit dem Königsschuss ist in Erle natürlich längst nicht Schluss. Der Königsball am Abend im Festzelt an der Marienthaler Straße steht noch bevor,– und wie man Erle kennt, wird das eine lange Nacht. Mindestens.
Andreas Witte ist neuer Schützenkönig in Erle. Foto: Petra Bosse
Party bis zum Abwinken – das war das Motto am Samstagabend im Festzelt an der Marienthaler Straße.
Beim Schützenfestsamstag in Erle wurde getanzt, gesungen und gefeiert, als gäbe es kein Morgen. Und tatsächlich: Erst weit nach vier Uhr endete eine Nacht, in der die Stimmung nicht besser hätte sein können.
Königspaar tanzt vorneweg
Mittendrin statt nur dabei: das amtierende Königspaar Eva Reidenbach und Robert Glombik. Ob auf der Tanzfläche oder beim Mitklatschen auf der Bühne – die beiden gaben das Tempo vor, das Festzelt folgte begeistert.
Erle feiert friedlich – ganz ohne Einsatzkräfte
Man mag es kaum glauben, aber in Erle scheint die Welt noch in Ordnung. Keine Security, kein Polizeieinsatz – einfach gute Laune, Gemeinschaft und Musik. Wer feiern kann, braucht hier keinen Ordnungsruf von außen. Stattdessen: ein volles Zelt, schweißnasse Hemden und gute Laune, die sich gewaschen hat.
Mit einer großen Parade, viel Applaus und dem Königspaar in der Kutsche hat sich das Erler Schützenfest am Sonntag von seiner festlichen Seite gezeigt. Die Schützen zogen gut gelaunt durchs Dorf, begleitet von den Erler Jägern, den Raesfelder Burgmusikanten und dem Spielmannszug Vardingholt. Bereits am Samstag wurde mit einem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am Ehrenmal begonnen. Dort hielt Präsident Andreas Pass eine eindringliche Rede – mit Blick zurück in die Geschichte und nach vorn in die Gegenwart.
Königspaar in der Kutsche – der Festsonntag in Erle
Bei bestem Wetter zogen am Sonntagvormittag die Erler Schützen in voller Stärke durch den Ort. Angeführt wurde der Festzug vom Königspaar Robert Glombik und Eva Reidenbach, die gemeinsam mit ihren Ehrendamen Lioba Möllmann und Elisabeth Grewing sowie den Thronvertretern Philipp Krauß und Bernhard Roring in der Kutsche Platz genommen hatten.
Silberkönig Arno Brömmel und seine Königin Marianne Brand sowie Oliver Göttlich, Leiter Blasorchester Erler Jäger, der sich zum Jahreswechsel als Dirigent der Erler Jäger verabschieden wird. Foto: Petra Bosse
Gregor Roring, ebenfalls Teil des Throns, war am Sonntag verhindert – aus gutem Grund: Er begleitete seine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Präsident Andreas Pass kommentierte das augenzwinkernd mit den Worten: „Das ist auf alle Fälle ein Schützenfestkind.“
Der Umzug führte an vielen Zuschauern vorbei, unter anderem am Hof Brömmel-Wilms, wo kräftig gegrüßt und applaudiert wurde. Auch Silberkönig und Ehrenpräsident Arno Brömmel mit Königin Marianne Brand marschierten vorneweg. Musikalisch begleitet wurde der Festzug von den Erler Jägern, den Raesfelder Burgmusikanten und dem Spielmannszug Vardingholt. Anschließend ging es gemeinsam ins Festzelt.
Foto: Petra Bosse
Samstagabend: Messe und Kranzniederlegung
Der Auftakt des Festes fand bereits am Samstagabend statt. Nach der Messe, die vom Kirchenchor Erle-Raesfeld unter Leitung von Thomas Harnath musikalisch gestaltet wurde, versammelten sich Schützen und Gäste am Ehrenmal zur Kranzniederlegung.
Schützenpräsident Andreas Pass eröffnete seine Rede mit einem Dank an alle Mitwirkenden – vom Pastor Tilling bis zu den Musikerinnen und Musikern. „Es ist eine gelebte, wichtige Tradition, unser gemeinsames Schützenfest mit der heiligen Messe zu beginnen“, sagte er.
Foto: C. Lipfert
„Frieden schätzen wir nicht, solange wir ihn haben“
In seiner Rede erinnerte Pass an die Geschichte des Ortes und an die Opfer von Krieg und Gewalt – früher und heute. Er berichtete von den Reinigungsarbeiten am Ehrenmal, bei denen ihm viele Namen begegnet seien, die bis heute zur Dorfgemeinschaft gehörten.
„Frieden schätzen wir nicht, solange wir ihn haben“, betonte er. Und weiter: „Allein in der Ukraine sterben ca. 5000 Menschen pro Woche. 30 Menschen pro Stunde. Für die Toten eines einzigen Tages bräuchten wir sieben neue Gedenktafeln.“
Er erinnerte daran, dass 104 Erler im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen – bei damals rund 1000 Einwohnern. Jeder Zehnte sei nicht zurückgekehrt. „Was war das für eine Zeit nach dem Krieg in Erle? Wie war das Leben? Wurde gefeiert?“ fragte Pass – und ließ Raum für stille Gedanken.
„Vergessene Dinge sind schnell verloren“
Ein besonderes Detail seiner Rede galt einer alten Lampe am Ehrenmal. Lange sei überlegt worden, ob sie nach der Neugestaltung überhaupt wieder aufgestellt werden solle. Alte Fotos hätten schließlich den Ausschlag gegeben: Die Lampe gehörte zur Einweihung im Jahr 1957 dazu.
„Hätten wir sie nicht wieder angebracht, wäre ein Stück Erler Geschichte verloren gegangen – es wäre wahrscheinlich kaum jemandem aufgefallen“, sagte Pass. „Aber genau so beginnt das Vergessen.“
Foto: C. Lipfert
Mahnung, Dank und Gemeinschaft
Pass sprach auch über die politische Lage und erinnerte daran, wie schnell sich Geschichte wiederholen könne. Er warnte vor dem zunehmenden Zuspruch für rechte Parteien in Deutschland. „So ist Hitler an die Macht gekommen. Zuerst waren es nur wenige, aber schnell hatten andere Meinungen keinen Platz mehr.“
Zum Abschluss schlug er den Bogen zurück ins Heute – und zur Bedeutung von Gemeinschaft. In einer persönlichen Begegnung mit einem ukrainischen Handwerker habe er gespürt, wie fragil das eigene Leben sein könne. „Wir haben es nicht schwer“, sagte Pass. „Niemand von uns muss morgens überlegen, ob das eigene Haus noch steht. Lasst uns zusammen daran arbeiten, dass es so bleibt.“
Mit einer Schweigeminute für Verstorbene und Kranke und dem Niederlegen des Kranzes durch das Königspaar, den Bürgermeister und Jungschütze Moritz endete die Gedenkfeier – bevor das Fest im Zelt bis in die frühen Morgenstunden weiterging.
Foto: Petra Bosse
Schützenfest Erle 2025 Parade und Umzug Sonntag. Foto: Petra Bosse
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Silberkönig Arno Brömmel und seine Königin Marianne Brand. Foto: Petra Bosse
Am Sonntag, den 15. Juni 2025, beteiligt sich das Schloss Raesfeld erneut am Schlösser- und Burgentag im Münsterland.
Die Veranstaltung richtet sich an kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher und gewährt Einblicke in Schlösser, Burgen, Gräftenhöfe sowie Herrenhäuser der Region. Rund um das Schloss Raesfeld wird zwischen 11 und 16 Uhr ein kostenfreies Programm angeboten.
Einblick in traditionelles Handwerk
Die Akademie des Handwerks, die im Schloss Raesfeld ihren Sitz hat, öffnet ihre sonst nicht öffentlich zugängliche Metallwerkstatt in der Vorburg. Besucherinnen und Besucher erleben dort handwerkliche Vorführungen mit Schmiedefeuer, Amboss und Hammer – ein hautnaher Einblick in traditionelles Handwerk.
Führungen und Turmaufstieg
Ein zentraler Infostand am Durchgang zum Schlosshof dient während der gesamten Veranstaltungszeit als Anlaufstelle für Informationen und ist zugleich Treffpunkt für Führungen. Um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr starten jeweils einstündige Rundgänge durch die Außenanlage des Schlosses.
Bei gutem Wetter bietet die Akademie des Handwerks ab 12:00 Uhr stündlich geführte Aufstiege auf den historischen Sterndeuterturm an. Oben angekommen eröffnet sich ein besonderer Blick über die Schlossfreiheit und den Ort Raesfeld.
Weitere Angebote rund um das Schloss
Auch das Museum am Schloss sowie die Schlosskapelle stehen den Besucherinnen und Besuchern während der Veranstaltung offen.
Regionale Zusammenarbeit
Der Schlösser- und Burgentag findet in enger Kooperation mit dem Münsterland e.V. statt. Insgesamt beteiligen sich rund 30 historische Anwesen aus der Region an diesem besonderen Tag und locken mit ihren jeweiligen Programmen jedes Jahr zahlreiche Gäste ins Münsterland.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochnachmittag (11.06., 15:58 Uhr) auf der A31 in Fahrtrichtung Bottrop ereignet. Nach Angaben der Autobahnpolizei kam ein 34-jähriger BMW-Fahrer aus Heiden bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw ums Leben. Der Unfall passierte kurz vor der Anschlussstelle Borken.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 57-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Kreis Viersen die Autobahn in Richtung Bottrop. Zur gleichen Zeit näherte sich der BMW-Fahrer auf derselben Richtungsfahrbahn – allerdings entgegen der Fahrtrichtung. Laut Zeugenaussagen soll er als Falschfahrer unterwegs gewesen sein.
Der BMW und der Lkw kollidierten frontal. Der 34-Jährige erlitt tödliche Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Zur Unfallaufnahme sicherte das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Recklinghausen die Spuren am Unfallort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Die Fahrbahn in Richtung Bottrop blieb zwischen den Anschlussstellen Gescher/Coesfeld und Borken bis in die Abendstunden gesperrt.
Was lange wackelte, wird jetzt wieder fliegen – und zwar ordentlich: Am Dienstag, 17. Juni 2025, feiert das legendäre Junggesellen-Runkelschießen in Erle sein Comeback! Ab 15 Uhr heißt es auf dem Kirchplatz der St. Silvesterkirche wieder: Ziel anvisieren, werfen, treffen – und das Ganze mit einer guten Portion Erler Lebensfreude.
Nach reiflicher Überlegung, ein paar kühlen Getränken und einer spontanen Trainingsrunde war das Fazit der Schützen klar: „Runkelschießen war immer auch eine ordentliche Sause!“ So sollen es einige Schützen wie Ewald Grotendorst und Arno Brömmel formuliert haben – und die müssen es wissen.
Beim Probewerfen zeigte sich: Die alten Instinkte sind noch da! Julian Nagel schnappte sich die erste Runkel vom Stock, während Fips Krauß beim 297. Wurf die zweite Runkel zu Fall brachte. Spätestens da war allen klar: Das Revival ist beschlossene Sache.
Fahne? Da. Königskette? Gefunden. Stimmung? Hervorragend.
Mitmachen dürfen alle Junggesellen des BSV Erle – und zugucken, anfeuern und mitfeiern natürlich alle anderen. Der Schützenverein freut sich auf zahlreiche Gäste und einen Nachmittag voller Nostalgie, Wurfkraft und typisch Erler Geselligkeit.
Für euer leibliches Wohl ist natürlich gesorgt: 🍺 Bierwagen 🌭 Bratwurst 🪑 Sitzgelegenheiten ☀ Und bestes Wetter ist auch bestellt!
Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit – Erle freut sich auf euch!
Mit einer digitalen Rallye erkundeten 37 Kinder aus Raesfeld-Erle das Kreishaus. Dabei erfuhren sie spielerisch viel über den Kreis Borken, seine Geschichte und die vielfältigen Aufgaben der Verwaltung.
Herzlich willkommen im großen Sitzungssaal
Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Silvesterschule aus Raesfeld-Erle waren neugierig und gut gelaunt, als sie das Borkener Kreishaus betraten. Heike Tegeler von der Stabsstelle begrüßte die 37 Mädchen und Jungen im großen Sitzungssaal – dort, wo sonst die Kreistagsabgeordneten zusammenkommen. Für die Kinder ein spannender Moment: Einmal auf den Stühlen der Politikerinnen und Politiker sitzen – das war etwas Besonderes.
Was macht eigentlich ein Kreis?
Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Norbert Austerschmidt, Katja Köster und Maike Schulze-Spüntrup wollten die Kinder wissen, was der Kreis Borken genau macht. Heike Tegeler erklärte, dass der Kreis nicht nur Verwaltungen bündelt, sondern auch viele Angebote für die Menschen in der Region bereithält: Zum Beispiel kann man im Kreishaus oder in der Nebenstelle in Ahaus ein Auto anmelden. Auch der Baubetriebshof gehört zum Kreis – und wer möchte, kann dort sogar eine Ausbildung oder ein duales Studium machen.
Außerdem erfuhren die Kinder, dass der Kreis Borken in diesem Jahr 50 Jahre alt wird – in seiner heutigen Form gibt es ihn also erst seit 1975.
Eine Rallye mit Rätseln und Lösungen
Nach dem informativen Einstieg wartete eine besondere Aufgabe auf die Schülerinnen und Schüler: eine digitale Kreishausrallye, gestaltet als Escape-Quiz. Hier konnten die Kinder selbst aktiv werden und durch verschiedene Stationen die Aufgaben des Kreises entdecken. Sie knobelten, lasen, suchten Lösungen – und hatten sichtlich Spaß dabei.
Wer das richtige Lösungswort fand, durfte sich am Ende über ein kleines Geschenk freuen: Eine bunte Brotdose mit dem Logo des Kreises – ein praktisches Andenken an einen spannenden Tag.
Nach jedem Auftritt ist vor dem nächsten: Die Fun Generation aus Raesfeld bleibt in Bewegung. Bei einem zweitägigen Tanzworkshop in der Zweifachturnhalle wurde nicht nur geschwitzt, sondern auch gelacht, gelernt und gestaunt.
Wenn die Halle bebt
Die Raesfelder Zweifachturnhalle wurde am vergangenem Wochenende zum Hotspot der Tanzszene. Rund 300 Tänzerinnen und Tänzer aus Bochum, Bocholt, Dingden, Coesfeld und natürlich Raesfeld selbst kamen zusammen, um gemeinsam zu trainieren. Die Workshops leitete das Team der Firma Dancefit aus Siegburg – mit Tempo, Taktgefühl und viel guter Laune.
Neue Moves, neue Motivation
Hebungen, Würfe, Formationen – die Teilnehmenden lernten nicht nur Schritte, sondern auch das Zusammenspiel im Team. Besonders gefragt war der Akrobatikteil: Radschlag, Bogengang, Körperspannung – viele nutzten die Gelegenheit, um sich an neue Herausforderungen zu wagen.
„Die Kids wachsen jedes Mal über sich hinaus“, sagte Gaby Hüning von der Fun Generation, „und das ist einfach toll mitanzusehen.“
Stärkung mit Stil
Für Energie sorgte wie gewohnt das engagierte Elternteam der Fun Generation. Statt Schokoriegel und Pommes gab’s gesunde Snacks – Gemüse, Obst, Wasser. In der Mittagspause wurde gemeinsam gegessen, erzählt und gelacht – ganz ohne Choreografie, aber mit viel Herz.
Raesfeld in Sommerlaune 2025: Acht Wochen, acht Abende, acht Locations – Raesfeld zeigt auch 2025 wieder Sommerlaune.Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelt sich der Ort in einen musikalischen Treffpunkt unter freiem Himmel.
An jedem Freitag in den Sommerferien heißt es: Bühne frei von 17 bis 22 Uhr. Statt Sommerpause gibt es in Raesfeld also Sommerprogramm – und das mit viel Herz, guter Laune und jeder Menge Musik.
Nach der guten Sommerlaune 2024 folgt die Sommerlaune 2025. Foto: Archiv
Ortsmarketing stellt Programm vor – Unterstützung von Gastronomen und Sponsoren
Vorgestellt wurde das neue Programm am Dienstag im Naturparkhaus vom Ortsmarketing Raesfeld gemeinsam mit Maria Kowalsky. Die Organisatorin zeigte sich begeistert: „Ich freue mich sehr – und wir alle, die sich an dieser Aktion beteiligen, haben Sonne im Herzen.“ Auch wenn das Wetter aktuell noch Luft nach oben lasse, soll es laut Wetterfrosch bald besser werden.
Neben dem Ortsmarketing tragen acht engagierte Gastronomiebetriebe zum Gelingen der Open-Air-Reihe bei – neu dabei sind Orte wie die Schlosskapelle und der Hof Breil. Und auch das Adelheids Spargelhaus, das inzwischen unter neuer Leitung von Arnelena Martinovic-Pepeljak steht, macht in diesem Jahr wieder mit..
Musikalisch bunt – von Jazz bis Schlager
Die Vielfalt des Programms lässt kaum Wünsche offen: Rock, Pop, Schlager, Country, Blasmusik, DJ-Sound und Oldies – hier kommt jede Generation auf ihre Kosten. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Die teilnehmenden Betriebe sorgen mit kleinen und großen Spezialitäten für das passende Angebot zum Musikgenuss.
Termine im Überblick
4. Juli – Zur Schlosskapelle: Danielo Grillo (Unplugged Rock-Pop Italiano)
11. Juli – Freiheit 24: Turn On (Rock, Pop, Schlager)
18. Juli – Rathaus Café & Anton: Rainer Migenda (Country)
1. August – Lieb & Wert: DJ Jörg Hessel (mit Catering Wachtmeister)
8. August – Adelheids Spargelhaus: Blue Martini (Jazz)
15. August – Gasthof Brömmel-Wilms: Rendezvous Partyband (Oldies)
22. August – Rathausplatz: Nickelmann & the Blacknails (Mitmachkonzert – Abschlussveranstaltung mit allen Sponsoren)
Sponsoren machen’s möglich
Ohne Unterstützung geht es nicht – das betonte auch Maria Kowalsky: „Ohne die aktive Beteiligung der ansässigen Gastronomen und der Sponsoren wäre so eine Veranstaltung nicht möglich.“ Zu den Unterstützern zählen:
Route führt entlang der alten Stadtmauer / Hinweise zu den Sperrungen in der Innenstadt
Borken. Am Sonntag, 6. Juli 2025, startet die Stadt Borken mit einem großen Festumzug in ihr 800-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Ein Fest für alle!“ sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, diesen besonderen Auftakt gemeinsam zu feiern. Der Festumzug beginnt – angelehnt an das vermutete Jahr der Verleihung der Stadtrechte – um 12:26 Uhr auf der Raesfelder Straße Höhe der Parkstraße. Von dort führt die Route durch die Innenstadt bis zum Marktplatz. Der Weg des Umzugs verläuft entlang der historischen Stadtmauer, vorbei am Holkensturm, dem Rathaus und dem Kuhmturm. Die genaue Streckenführung sowie Informationen zu Parkmöglichkeiten werden in Kürze bekannt gegeben.
Kreative Verkleidung – jede Gruppe repräsentiert sich
Über 100 Gruppen aus Vereinen, Unternehmen, Schulen und Nachbarschaften haben sich angemeldet und werden die Vielfalt Borkens präsentieren. Ob in Tracht, Uniform oder kreativer Verkleidung – jede Gruppe repräsentiert auf ihre Weise das Motto des Jubiläums. Entlang der Strecke sorgen Musikvereine für musikalische Begleitung. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, den Umzug zu verfolgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eigene Verpflegung darf selbstverständlich mitgebracht werden. Es wird jedoch darum gebeten, auf Glasflaschen zu verzichten und Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.
Weiträumige Sperrungen und Einbahnstraßen
Aufgrund des Umzugs ist mit weiträumigen Sperrungen und Einbahnstraßen für den Fahrzeugverkehr entlang der Raesfelder Straße, der Wallstraße, dem Butenwall und Im Piepershagen sowie den anliegenden Straßen und der Innenstadt zu rechnen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge bei Bedarf bereits ab Samstagmittag, 5. Juli 2025, außerhalb der Innenstadt zu parken.
Hinweisschilder werden an den betroffenen Flächen frühzeitig aufgestellt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst mit dem Fahrrad anzureisen oder die üblichen Parkflächen am Rathaus, dem Parkhaus des Vennehofs oder des Krankenhauses zu nutzen.
Wichtige Info
Wichtig: Der Parkplatz an der Mergelsberg-Sporthalle steht am 5. Juli 2025 und 6. Juli 2025 aus organisatorischen Gründen für die Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Alle teilnehmenden Gruppen werden außerdem gebeten, sich – sofern noch nicht geschehen – bei der Stadt Borken mit den letzten Details zurückzumelden. Die Stadt Borken bittet um Rücksicht und bedankt sich für das Verständnis, damit ganz Borken einen unvergesslichen Auftakt gemeinsam feiern kann.
Bündnis 90/Die Grünen Raesfeld stellen Kandidatinnen und Kandidaten für Kommunalwahl 2025 auf
Bündnis 90/Die Grünen Raesfeld haben am Donnerstagabend ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September 2025 nominiert. Bei der Aufstellungsversammlung am Schloss Raesfeld beteiligten sich zahlreiche Mitglieder – auch viele neue Gesichter waren vertreten.
Direktkandidierende für die Wahlkreise festgelegt
Nach dem deutlichen Mitgliederzuwachs seit Jahresbeginn präsentierten die Grünen eine voll besetzte Liste mit Direktkandidierenden für alle 14 Wahlkreise:
Michaela Klingbeil
Henry Tünte
Natalie Vereschild
Elke Brinkmann
Josef Spangemacher
Jasmin Gesing
Hubert Brömmel
Markus Becker
Boris Hudournik
Norbert Brömmel
Karoline Schulze-Reese
Holger Lordieck
Arno Gödde
Laura Brömmel
Für die Reserveliste wurden zusätzlich elf Personen gewählt.
Abschied von Norbert Brömmel
Norbert Brömmel, langjähriges Ratsmitglied, tritt nicht mehr zur Wahl an. Mit Blick auf die neue Generation erklärte er: „Es ist Zeit, Platz zu machen für andere.“
Fokus auf konstruktive Kommunalpolitik
Die Grünen Raesfeld gehen mit einem engagierten Team in die Kommunalwahl. „Wir hoffen darauf, dass sich unser zurückliegendes konstruktiv-kritisches Engagement zum Wohl von Mensch, Natur und Umwelt in einem guten Wahlergebnis widerspiegeln wird“, sagte Henry Tünte.
Schützenfest Erle 2025: Wenn der Runkel wieder fliegt und der Vogel wackelt. Ein Dorf macht sich bereit – und das mit Herz, Humor und Tradition:Das Schützenfest in Erle wirft seine ersten Schatten voraus – und das ganz ohne dunkle Wolken.
Vielmehr kündigt sich ein Wochenende voller Musik, Gemeinschaft, Festzeltfreude und natürlich Spannung an der Vogelstange an. Vom 14. bis 16. Juni wird Erle wieder zum Mittelpunkt der Tradition, wenn die Frage über allem schwebt: Wer holt den Vogel runter – und wird neuer König?
Gedenken mit Musik und Würde
Bevor im Festzelt die ersten Tanzschritte gewagt werden, beginnt das Fest traditionell mit einem Moment des Innehaltens. Am Samstag, 14. Juni, findet nach der heiligen Messe um 18.15 Uhr die Kranzniederlegung am neu gestalteten Kriegerehrenmal statt. Der Präsident des Schützenvereins, Andreas Pass, wird eine Ansprache halten. Für die musikalische Begleitung sorgen die Raesfelder Burgmusikanten und der Spielmannszug Vardingholt in der Kirche – für eine würdevolle Eröffnung im Zeichen des Gedenkens. „Den Freunden von den Raesfelder Burgmusikanten und Musikverein Vardingholt Kirche im Vorfeld schon einmal ein herzliches Dankeschön. Zum zweiten Mal gestaltet ihr zusammen mit uns unsere Kranzniederlegung am Ehrenmahl. Was in Erle zwei Jahre in Folge läuft, ist Tradition. Zusammen gehört ihr jetzt mit zu unserer Tradition“, so Andreas Pass.
Neu gestaltetes Kriegerdenkmal in Erle
Samstagabend: Tanz und Stimmung im Festzelt
Im Anschluss wird gefeiert: Die Band „LIKE THIS“ sorgt im Festzelt an der Marienthaler Straße für Stimmung. Tanzfreudige sollten ihre Schuhe polieren – es darf geschwoft werden!
Frühschoppen, Familienbuffet und Parade am Sonntag
Am Sonntag, 15. Juni, beginnt das Fest um 11 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen, der Ehrung der Jubilare und einem Konzert der „Erler Jäger“. Wer es kulinarisch liebt: Ab 12 Uhr wartet ein großes Familienbuffet vom Party-Service Wachtmeister – Anmeldungen werden unter 02865/252 entgegengenommen.
Ab 14.30 Uhr treten die Jungschützen an, gefolgt von den Schützen um 15 Uhr. Danach geht’s zur Festwiese auf den Hof L. Kuhmann mit Festansprache, anschließend Parade durchs Dorf. Der Abend klingt mit dem großen Festball und der Band „Borderline“ aus.
Wer löst den amtierenden König Robert Glombik ab? Spannung an der Vogelstange am Montag. Foto: Petra Bosse/Archiv
Montag: Wer wird neuer König?
Montag ist Schützentag pur: Nach dem Schützenfrühstück um 9.30 Uhr im Festzelt geht’s mit der Fahne zur Vogelstange auf der Wiese am Hof Stegerhoff. Dort startet das Vogelschießen – begleitet von Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Am Nachmittag folgt um 16 Uhr der Seniorenkaffee, bevor um 17.30 Uhr das neue Königspaar proklamiert wird. Mit Parade und Krönungsball (wieder mit „Borderline“) endet der festliche Montag.
Beste Stimmung im Zelt
Wieder da: Runkelwerfen am Dienstag
Ein echter Klassiker kehrt zurück: Das „Runkelwerfen“ wird wiederbelebt. Am Dienstag nach dem Schützenfest, gegen 15 Uhr, fliegen auf dem Parkplatz vor der St. Silvesterkirche die Runkeln. Tradition mit Augenzwinkern – und hoffentlich mit viel Zielwasser.
Königspaare 2025: Wer mit wem regiert(e)
Aktuelles Königspaar: Robert Glombik & Eva Reidenbach Mit dabei: Gregor Roring & Lioba Möhlmann sowie Philipp Krauß & Elisabeth Grewing
Silberkönigspaar: Arno Brömmel (Ehrenpräsident) mit Marianne Brand Auf dem Thron damals: Werner Schlüß & Ingrid Stegerhoff, Rainer Kölking & Marie-Theres Nagel
Silberkönig Arno Brömmel mit Königin und Thron. Foto: BSV
Goldkönigspaar: Bernhard Bleker & Erika Kirchner Damals regierten auch: Heinrich Bente & Agnes Röckinghausen sowie Heinrich Ebbert & Theodora Skiba
Das Königspaar von 1975. Bernhard Bleker & Erika Kirchner. Foto: BSV
Mit dabei: Musik, Marsch und Magenfreuden
Für den musikalischen Rahmen sorgen die „Raesfelder Burgmusikanten“, die Blaskapelle „Erler Jäger“ und der Spielmannszug Vardingholt-Kirche 1953 e.V. Festwirt Zelte Schwering sorgt wie gewohnt für beste Verpflegung mit Speis und Trank.
Grußwort – Präsident Andreas Pass
Hallo Erle, liebe Leser und Leserinnen, Erle kann nicht beschrieben werden, Erle muss erlebt und gelebt werden. Ich darf euch nun schon zum zweiten Mal im Namen der BSV Erle als Präsident begrüßen. Über ein Jahr habe ich nun schon die Ehre, dieses besondere Amt zu bekleiden. Ein Jahr, das von vielen besonderen Ereignissen geprägt war. Die Welt verändert sich politisch in Richtungen, die heute leider keinen sicheren Weg vorgeben. Was die Nachwelt in 80 Jahren über unser Handeln heute berichten wird?
Fast genau vor 80 Jahren, am 08.05.1945, endete der Krieg in Europa – mit über 110 Millionen Toten. Unser Ehrenmal erinnert uns an diese schreckliche Zeit. Beim gemeinsamen Feiern kam der Gedanke auf, das Erler Ehrenmal aufzufrischen. Zusammen mit der Landjugend wurde einfach angefangen. Nach einem Ortstermin mit Uli Grunewald war sehr schnell klar: Das wird etwas mehr Arbeit. Wenn, dann richtig. Der vorhandene Bewuchs muss komplett entfernt werden, es muss neu angepflanzt und der Stein gesäubert werden. Es muss neu verfugt und versiegelt werden.
Ohne Werbung für das Projekt zu starten, wurden wir von der politischen, kirchlichen Gemeinde, Privatpersonen und Firmen angesprochen: „Großartige Aktion, wir wollen da auch mitmachen.“ Unser Bürgermeister Martin Thesing hat sich im Namen der Gemeinde an den gesamten Kosten beteiligt und die Kosten für Fahnenmasten übernommen. Pastor Fabian Tillig hat sich für die Kirchengemeinde um die Beleuchtung gekümmert. Die Baumschule Grunewald hat mit der Auswahl der Pflanzen und Arbeitskraft einen großen Teil der Arbeit geleistet. Die Firma BWR hat Maschinen zur Verfügung gestellt. Ingolfs Futterstube hat sich um das leibliche Wohl gekümmert. Lieb und Wert: Kühlwagen und Getränke. Die Feuerwehr kümmert sich darum, dass die neuen Bepflanzungen auch einmal eine Trockenzeit überstehen. Die Sitzbank (hat Lieferzeit) wurde von einem Autohaus in Erle gespendet. Im Hub hat Christian Lipfert uns mit einem Feierabendbier belohnt.
Die wichtigsten Hauptakteure: Landjugend Erle/Rhade und die Offiziere/Vorstand des BSV Erle. Dieses Engagement und den Einsatz, die Begeisterung bei den vielen Arbeitseinsätzen, die gelebte Gemeinschaft in Worte zu fassen, ist nicht möglich. Wir brauchten in keinem Fall irgendwo um etwas bitten. Das große, ehrliche und uneingeschränkte Danke ist mir sehr wichtig. Danke.
Unser König Robert Glombik mit Königin Eva Reidenbach, die Ehrenpaare Lioba Möhlmann/Gregor Roring und Elisabeth Grewing/Philipp Krauß haben dafür gesorgt, dass wir uns am Ehrenmal nicht überarbeiten und für spontane Pausen gesorgt. In dem gesamten Jahr eurer Regentschaft habt ihr allen deutlich gemacht, dass euch bewusst ist, was für eine Ehre es ist, in Erle dieses Amt zu bekleiden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit euch zu unseren Freunden nach Raesfeld und Homer zu fahren und dort die Schützenfeste und Jubiläen zu besuchen. Die Stopps zwischen Raesfeld und Erle auf dem Rückweg – mit einem Bier auf halber Strecke – werden bestimmt auch in 80 Jahren noch in Erinnerung sein.
Zusammen mit unserem Freund, Ehrenpräsidenten und Silberkönig Arno Brömmel sowie unserer Silberkönigin Marianne Brand freue ich mich am Sonntag auf die Parade und den Thronball im Zelt. Familie Schwering kümmert sich um Zelt und Verpflegung. Es ist schön, in meinem ersten Jahr solche großartigen Menschen als Weggefährten zu haben.
Diesen wichtigen Satz möchte ich vom letzten Jahr übernehmen: Danke den vielen helfenden Händen. Den Nachbarschaften, Platzbereitstellern, Fähnchenaufhängern, Getränkeeinschenkern, Paradewagenbereitstellern, Gemeinde, Kirche, Feuerwehr, Sportverein, Kirchenchor, Heimatverein, Gastvereinen, allen Erlern und Erlerinnen. Es ist unser Schützenfest – dank eurem Einsatz.
Der Start unseres Schützenfestes ist eine wichtige Tradition. Um 18:30 Uhr beginnen wir am Samstag mit der Messe in unserer St.-Silvester-Kirche. Nach der Messe gehen wir gemeinsam zum neu gestalteten Kriegerdenkmal. Der große Zapfenstreich sowie die Kranzniederlegung gehören zum Schützenfest wie das Feiern. Die „Raesfelder Burgmusiken“ sowie zum zweiten Mal der „Spielmannszug Vardingholt Kirche“ sorgen traditionell für die musikalische Begleitung.
Wie der leider verstorbene Vorstandskollege Franz Krampe immer gesagt hat: „Wat in Erle twee Johr achterenanner passeert, is Tradition.“ Das Blasorchester „Erler Jäger“ unterstützt uns weiterhin bei den Umzügen und sorgt für den legendären Thronsturm. Klasse, dass unsere Jungschützen sich so einbringen und von Anfang an dabei sind. Geplant ist das Aufleben der „eingeschlafenen Runkel“. Wie es früher üblich war, wird am Dienstag nach unserem Schützenfest gegen 15:00 Uhr auf die Runkel geworfen – zentral in Erle auf dem Parkplatz vor der Kirche. Ich freue mich auf ein flottes Schützenfest mit allen Gästen und Erlern – egal welcher Nation, welchen Geschlechts oder welcher Hautfarbe. Andreas Pass, Präsident
Hochzeit, Geburtstag oder Firmenfeier. Ein gelungenes Catering macht jedes Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis. Regionale Catering-Dienstleister überzeugen mit Vielfalt, Qualität und echter Leidenschaft.
Kulinarische Vielfalt für jede Feier
Ganz gleich, ob ein stilvoller Sektempfang, ein sommerliches Grillfest im Garten oder ein großes Firmenjubiläum geplant ist. Die Catering-Profis aus der Region bringen köstliche Ideen und viel Erfahrung mit. Die Auswahl reicht von raffiniertem Fingerfood über abwechslungsreiche Buffets bis hin zu Live-Cooking direkt vor Ort. Für jeden Geschmack und jedes Fest gibt es das passende kulinarische Konzept.
Die Speisenauswahl lässt sich individuell anpassen und wird auf Wunsch ganz nach den Vorstellungen der Gastgeber zusammengestellt. Ob herzhaft und rustikal, mediterran und leicht oder vegetarisch und vegan. Alles ist möglich und wird professionell umgesetzt.
Die beliebtesten Catering-Formate auf einen Blick
Fingerfood: Kleine Häppchen mit großer Wirkung. Ideal für Empfänge, lockere Stehveranstaltungen oder als feiner Snack zwischendurch.
Buffets: Warme und kalte Köstlichkeiten, die von bodenständig und regional bis international und exotisch reichen.
Live Cooking: Kulinarik wird zum Erlebnis, wenn Köche direkt vor den Augen der Gäste frische Gerichte zubereiten.
Full Service: Alles aus einer Hand. Vom Geschirr und der Dekoration bis hin zum freundlichen Servicepersonal. So können sich Gastgeber entspannt zurücklehnen und ihr Fest genießen.
Schlemmereck. Genuss, der in Erinnerung bleibt
Seit über 30 Jahren steht Eric Jaeger in Dorsten für exzellenten Partyservice mit Persönlichkeit, Leidenschaft und einem feinen Gespür für besondere Anlässe. Gemeinsam mit seinem Team macht er aus jeder Feier ein kulinarisches Highlight.
Ob Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag oder Firmenfest, das Schlemmereck überzeugt mit individuell abgestimmten Konzepten, frischen Zutaten aus der Region und einem Service, der begeistert.
Besonders beliebt sind das mediterrane Grillbuffet und das Live-Cooking direkt vor Ort. Auch vegetarische und vegane Wünsche werden gern berücksichtigt. Von der herzhaften Currywurst, die als eine der besten in Dorsten gilt, bis zu stilvoll angerichteten Fingerfood-Platten für Empfänge.
Qualität, Frische und Regionalität stehen bei jeder Veranstaltung im Mittelpunkt. Viele Zutaten stammen von Erzeugern aus der Umgebung, und das eingespielte Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf von Anfang bis Ende.
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Revier-Catering. Wo gutes Essen zuhause ist
Mitten in Dorsten und ganz nah bei den Menschen. Revier-Catering steht für ehrliche Küche mit Charakter. Ob klassisch oder modern, rustikal oder elegant. Das Team rund um Ingo Folgmann bringt kulinarische Vielfalt auf den Teller.
Mit handwerklichem Können und kreativen Ideen sorgt Revier-Catering für echten Genuss, der in Erinnerung bleibt. Ob Hochzeit, Geburtstag oder Sommerfest. Revier-Catering denkt mit, packt an und bietet mehr als gutes Essen.
Individuelle Buffets, Live-Cooking-Stationen und der Einsatz regionaler Zutaten treffen hier auf einen Rundum-Service, der Planung, Aufbau und Ablauf zuverlässig abdeckt. So bleibt den Gastgebern mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die gemeinsamen Momente mit ihren Gästen.
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Frühzeitig reservieren und kulinarisch genießen
Ob Frühlingshochzeit, Kommunionsfeier oder Sommerfest. Wer sein Event zu einem echten Genusserlebnis machen möchte, sollte frühzeitig mit der Planung beginnen. Besonders an beliebten Wochenenden sind die besten Caterer schnell ausgebucht, oft schon viele Monate im Voraus.
Wer früh anfragt, sichert sich nicht nur den Wunschtermin, sondern hat auch alle Möglichkeiten offen. Individuelle Menüs, vegane Alternativen, Live-Cooking oder ein liebevoll gestaltetes Dessertbuffet. Alles kann nach Wunsch zusammengestellt werden. Genügend Zeit für Beratung und Verkostung sorgt dabei für ein gutes Gefühl und steigert die Vorfreude auf das Fest.
Ob gemütliche Gartenparty oder festliches Bankett. Die Catering-Teams aus der Region stehen bereit mit frischen Ideen, professioneller Organisation und einem Service, der Gäste wie Gastgeber gleichermaßen begeistert.
Die neue Ausgabe der Lokallust Dorsten ist erschienen und mit ihr ein weiteres Kapitel für Erle. Auf Seite 50 findet sich ein Beitrag, der nicht nur informiert, sondern verbindet. „Ein Zuhause für alle“ erzählt die Geschichte vom Entstehen des neuen HUB ERLE, einem modernen Dorfgemeinschaftshaus mit Herz und viel regionaler Beteiligung.
Was hier entsteht, ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Zeichen dafür, wie stark ein Ort sein kann, wenn Menschen gemeinsam etwas anpacken. Die Bürgergenossenschaft Erle eG, getragen von über 2.100 Mitgliedern, hat dieses Vorhaben mit vereinten Kräften möglich gemacht. Es entsteht ein Treffpunkt für alle Generationen, mitten im Dorf und mitten im Leben.
Mein Dank gilt meiner Mutter Petra Bosse, die mit viel Gespür für Details diesen Wandel eingefangen hat.
Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle
Frisch eingetroffen Holger Beyer freut sich über die neue Ausgabe der Lokallust Dorsten. Foto: Petra Bosse
Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:
Volksbank Raesfeld und Erle eG
Edeka Beyer
Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
Hub Erle
Kornbrennerei Böckenhoff
Informationen zu Anzeigenschaltung
Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 28. Juni 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.
Urban Welsing bleibt Schiedsmann im Schiedsamtsbezirk Raesfeld, Ewald Becker wurde als sein Stellvertreter neu vereidigt. Gleichzeitig verabschiedeten Dr. Martin Middeler und Bürgermeister Martin Tesing den langjährigen Schiedsmann Ludger Uhlenbrock nach 20 Jahren aus dem Amt.
Urban Welsing als Schiedsmann bestätigt
Im Rahmen einer Feierstunde vereidigte Dr. Martin Middeler, Direktor des Amtsgerichts Borken, die Schiedspersonen für den Schiedsamtsbezirk Raesfeld. Urban Welsing wurde erneut in seinem Amt als Schiedsmann bestätigt. Er bringt bereits fünf Jahre Erfahrung in der außergerichtlichen Streitschlichtung mit. Sein neuer Stellvertreter, Ewald Becker, erhielt nach der Vereidigung die Ernennungsurkunde vom Amtsgericht.
Ludger Uhlenbrock nach 20 Jahren verabschiedet
Gleichzeitig verabschiedeten Dr. Middeler und Bürgermeister Martin Tesing den bisherigen Schiedsmann Ludger Uhlenbrock. Seit 2005 engagierte er sich in dieser Funktion – zunächst als Stellvertreter, später als Schiedsmann. In vier Amtsperioden handelte er umsichtig und vermittelnd. Zum 31. Mai 2025 endet seine Amtszeit; aus Altersgründen kandidierte er nicht erneut.
Vermittlung statt Klage
Bürgermeister Martin Tesing würdigte den Einsatz der Schiedspersonen: „Sich vertragen ist besser als klagen – das ist der Grundsatz, nach dem sie handeln. Mit ihrer Tätigkeit haben sie vielen Raesfelderinnen und Raesfeldern unbürokratisch und kostensparend geholfen, etwa bei Nachbarschaftsstreitigkeiten.“ Sowohl Urban Welsing als auch Ewald Becker wurden am 24. März 2025 vom Gemeinderat gewählt und vom Amtsgericht bestätigt.
Schnell das Ticket aufs Handy laden, einsteigen und losfahren – so sieht Bus- und Bahnfahren künftig im WestfalenTarif aus.Ab dem 1. August 2025 gehören Papiertickets mit Entwerterfeld und entwertbare Digitaltickets der Vergangenheit an. Bezahlt wird künftig direkt beim Kauf – am Automaten, im Kundenzentrum oder einfach per App mit dem Smartphone. Die Entwertergeräte verschwinden zum 1. November 2025 aus Bussen, Bahnen und von Bahnsteigen. Ziel ist ein moderner, barrierefreier Nahverkehr mit klaren Regeln und weniger Technik-Stress für alle.
Tickets mit Entwerterfunktion fallen weg
Ab dem 1. August 2025 bietet der WestfalenTarif keine Papiertickets mit Entwertungsfeld mehr an. Auch digitale Tickets, die vor Fahrtbeginn manuell aktiviert werden müssen, verschwinden aus dem Sortiment. Betroffen sind insbesondere das Einzelticket und das Mehrfahrten-Ticket mit Entwerterfeld. Eine Ausnahme bilden einzelne Regionen wie Bocholt, Unna und Paderborn.
Entwerter werden zum 1. November stillgelegt
Ab November 2025 deaktivieren die Verkehrsunternehmen die Entwertergeräte schrittweise. Diese befinden sich bisher in Bussen, Bahnen und auf Bahnsteigen. Tickets mit Entwerterfeld behalten bis zu diesem Datum ihre Gültigkeit. Danach können sie nicht mehr genutzt werden. In Übergangsregionen zu benachbarten Verkehrsverbünden bleiben Entwerter vorerst bestehen.
Neue Ticketmodelle setzen auf digitale und sofort gültige Lösungen
Künftig gelten Tickets ab dem Zeitpunkt des Kaufs oder haben ein festes Startdatum. Digitale Fahrkarten sowie am Automaten erworbene Tickets sind direkt gültig oder zeitlich klar gekennzeichnet. Für Gelegenheitsfahrende stehen der Smartphone-Tarif eezy.nrw, das TagesTicket24 und das EinzelTicket ohne Entwerterfeld zur Verfügung. Der Verkauf erfolgt weiterhin über Automaten, Apps, Kundenzentren, Busse und Bahnen.
Wegfall der Entwerter bringt technische und wirtschaftliche Vorteile
Die Entscheidung reduziert den technischen Wartungsaufwand erheblich. Entwerter galten als störanfällig und veraltet. Durch den Wegfall dieser Infrastruktur sparen die Verkehrsunternehmen Kosten und können Abläufe vereinfachen. Die Maßnahme ist Teil der Digitalisierungsoffensive von WestfalenTarif und dem Land NRW.
Übersichtlichkeit und Barrierefreiheit verbessern sich
Fahrgäste profitieren von klareren Ticketregelungen und einem nutzerfreundlicheren System. Der Wegfall der Entwerter erleichtert insbesondere Menschen mit Einschränkungen den Zugang zum Nahverkehr. Zeitersparnis und ein Plus an Sicherheit zählen zu den weiteren Vorteilen.
Bargeldzahlung bleibt vielerorts möglich
Trotz fortschreitender Digitalisierung bleibt die Barzahlung in Bussen vielerorts erhalten. Auch an Fahrkartenautomaten, in Verkaufsstellen und Kundenzentren ist der Barkauf weiterhin möglich. Bereits heute bieten viele westfälische Verkehrsunternehmen Kartenzahlung und kontaktloses Bezahlen via Smartphone an – über Giro-, Debit-, Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay.
Regionale Ausnahmen: Bocholt, Unna und Paderborn
Einige Städte setzen weiter auf ausgewählte Entwertertickets. Paderborn hält am 4erTicket fest, Bocholt am 10erTicket. In der Region Unna bleiben diese Tickets über digitale Verkaufswege ebenfalls verfügbar. Der Einsatz von Entwertern wird hier vorübergehend fortgeführt – insbesondere für Fahrgäste ohne digitalen Zugang.
Am Mittwoch (4. Juni) um 12.31 Uhr wurde die Feuerwehr Dorsten zu einem brennenden Pkw an der Kreuzung Freudenbergstraße / Borkener Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein schwarzer Mercedes M-Klasse mit Borkener Kennzeichen bereits in Vollbrand.
Das Fahrzeug befand sich mitten auf der Fahrbahn, als die Flammen bereits aus dem Motorraum und Innenbereich schlugen. Brennende Betriebsstoffe hatten sich zudem unter dem Wagen auf dem Asphalt verteilt und das Feuer weiter angefacht.
Die Feuerwehr Dorsten reagierte umgehend. In einem gezielten Löschangriff konnten die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.
Fahrer brachte sich in Sicherheit
Nach derzeitigem Kenntnisstand gehörte das Fahrzeug einem 74 Jahre alten Mann aus Borken. Er war seinem Auto samt einem Heuanhänger auf der Borkener Straße Richtung Freudenbergstraße unterwegs.
Hier nahm der 74-Jährige zunächst einen Brand im hinteren Bereich des Pkw wahr, hielt an und verließ unverletzt sein Fahrzeug. Der Anhänger konnte rechtzeitig am Straßenrand in Sicherheit gebracht werden. Im weiteren Verlauf stand der Pkw in Vollbrand, wobei Teile des Fahrzeuges mit der Fahrbahndecke verschmolzen und diese stark beschädigten. Der Wagen selbst muss als Totalschaden angesehen werden.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2025 erneut gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai ist nicht untypisch, da in diesem Monat regelmäßig die sogenannte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt spürbar ist“, erklärt er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Mai 2025 insgesamt 6.473 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat April 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 112 Personen gesunken. Im Vergleich zum Mai 2024 ist sie allerdings um 49 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend liegt aktuell bei 2,9 Prozent (April 2025: 2,9 Prozent, Mai 2024: 2,8 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Mai 2025 bei 11.973 Personen (- 95 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.919 Personen (- 91 gegenüber dem Vormonat) in 8.596 Bedarfsgemeinschaften (- 57 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gestiegen: So gab es im Mai 2024 64 Bedarfsgemeinschaften und sogar 104 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.