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Scheidungen im Kreis Borken: Zahl 2024 leicht rückläufig

Scheidungen in NRW steigen erstmals seit 16 Jahren – Kreis Borken mit leichtem Rückgang

Im Jahr 2024 ist die Zahl der Scheidungen in Nordrhein-Westfalen erstmals seit 2008 wieder angestiegen. Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) ließen sich im vergangenen Jahr 29.578 Ehepaare scheiden – ein Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der Trendumkehr lag die Zahl damit auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen zwei Jahrzehnte. Im Jahr 2008 hatte die Zahl der Scheidungen noch bei 46.098 gelegen.

Entwicklung im Kreis Borken: Anstieg zum Vorjahr, aber Rückgang im Zehnjahresvergleich

Im Kreis Borken wurden im Jahr 2024 insgesamt 600 Ehen geschieden. Das entspricht einem Anstieg gegenüber 2023, als 529 Scheidungen registriert wurden. Dennoch liegt die aktuelle Zahl deutlich unter dem Niveau früherer Jahre: 2014 waren es noch 680 Scheidungen, also rund 80 mehr als heute. Auch im langfristigen Vergleich zeigen sich starke Schwankungen:

  • 1980: 257 Scheidungen
  • 2003: 920 Scheidungen
  • 2005: 892 Scheidungen
  • 2011: 800 Scheidungen

Gleichgeschlechtliche Ehen: Anstieg bei den Scheidungen

Unter den geschiedenen Ehepaaren waren 2024 landesweit 331 gleichgeschlechtliche Paare. Im Jahr zuvor hatte das Amtsgericht bei 304 gleichgeschlechtlichen Ehen die Scheidung vollzogen. Auch hier ist ein moderater Anstieg zu verzeichnen.

Mehr minderjährige Kinder von Trennungen betroffen

Von den Scheidungen im Jahr 2024 waren in Nordrhein-Westfalen 27.952 minderjährige Kinder betroffen – 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde auch bei den betroffenen Kindern eine Trendumkehr verzeichnet. Seit dem Höchststand von über 35.000 betroffenen Kindern in den Jahren 2009 bis 2012 war die Zahl kontinuierlich gesunken, ehe sie 2024 wieder leicht anstieg.

„Brot für Kumi“-Aktion sammelt über 2.000 Euro

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Die diesjährige „Brot für Kumi“-Aktion am Muttertag war ein voller Erfolg: Insgesamt 2.181 Euro kamen durch Brotbestellungen und Spenden zusammen.

Der Betrag wurde nun den engagierten Helferinnen und Helfern mitgeteilt. „Einige Spenden sind auch direkt auf das Konto der Kumi-Freunde überwiesen worden“, berichtete Hubert Leiers, der am Sonntag erneut Brote für die Aktion in seiner Backstube gebacken hatte.

Dank aus Uganda

Der Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie dem Helferteam vor Ort. Besonders groß war die Freude bei Pfarrer Charles aus Kumi (Uganda), dem das Ergebnis übermittelt wurde. Die Unterstützung kommt dem Waisenhaus in Kumi zugute.

Weitere Spenden möglich

Wer die Aktion weiterhin unterstützen möchte, kann direkt an den Verein Kumi-Freunde e.V. spenden:

Konto:
Kumi-Freunde
Volksbank Coesfeld
IBAN: DE86 4286 1387 0561 8862 00
BIC: GENODEM1BOB
Verwendungszweck: Brot für Kumi

Fronleichnamsprozession in Erle: Neue Wege und familienfreundliche Gestaltung

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Am Donnerstag, 19. Juni, feiert die Kirchengemeinde St. Martin Fronleichnam in Erle. Die Prozession verläuft in diesem Jahr erstmals auf einer neuen, familienfreundlichen Route durch den Ort. Nach der Messe und dem gemeinsamen Weg sind alle Banner- und Verantwortungsträger zu einem Frühschoppen ins HUB eingeladen, bevor am Nachmittag der Sternmarsch in Homer startet.

Start mit Open-Air-Messe am Kindergarten

Die Feierlichkeiten beginnen um 9:00 Uhr mit einer Open-Air-Messe auf dem Gelände des St.-Nikolaus-Kindergartens am Holten. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Chor Believe.

Prozession mit vier Segensstationen

Anschließend zieht die Gemeinde – begleitet von den Erler Jägern – über vier Stationen zur Kirche. Die Wegstrecke sei laut Kirchengemeinde so gewählt, dass sie auch für Kinder gut zu bewältigen sei.

Die vier Altäre befinden sich an folgenden Stationen:

  • Am Holten vor Hof Kruse
  • Am neu gestalteten Ehrenmal
  • Auf dem Schulhof in Richtung Heimathaus
  • Beim Wohnprojekt „Wohnen am Kirchplatz“

Verschiedene Gruppen und Nachbarschaften gestalten die Altäre und sorgen für den festlichen Rahmen.

Abschluss in der Kirche und Einladung zum Frühschoppen

Der Abschluss der Prozession findet traditionell in der Kirche statt. Im Anschluss sind alle Banner- und Verantwortungsträger zu einem Frühschoppen bei Brömmel-Wilms eingeladen. Dies biete die Möglichkeit zur Erholung, bevor man sich um 14:00 Uhr in Homer zum Sternmarsch anlässlich des Jubiläumsschützenfestes trifft.

Dank an die Mitwirkenden

Die Kirchengemeinde bedankt sich bei allen Erler Gruppen, die zur Gestaltung des Festes beitragen – darunter der Chor, die Landjugend, der Heimatverein, Feuerwehr, Schützenverein, Caritas sowie engagierte Nachbarschaften.

Einladung an Familien

Messe und Prozession seien in diesem Jahr kürzer und kindgerecht geplant. Die Kirchengemeinde richtet daher eine besondere Einladung an Familien, insbesondere an die der diesjährigen Erstkommunionkinder. Auch Fahnenabordnungen aus den weiteren Ortsteilen seien herzlich willkommen.

Raesfeld: Zahl der Einbürgerungen 2024 deutlich gestiegen

In Raesfeld wurden im Jahr 2024 insgesamt 31 Menschen eingebürgert – ein außergewöhnlich hoher Wert für die Gemeinde. Landesweit verzeichnete Nordrhein-Westfalen mit 68.703 neuen deutschen Staatsangehörigen den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Der Anstieg um 34,2 Prozent im Vergleich zu 2023 wird mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts in Verbindung gebracht.

Entwicklung der Einbürgerungszahlen in Raesfeld

Die aktuellen Zahlen markieren für Raesfeld einen deutlichen Anstieg: Im Vorjahr 2023 waren es 16 Einbürgerungen, in den Jahren 2022 bis 2006 schwankte die Zahl meist zwischen zwei und acht Personen jährlich. Eine zweistellige Zahl wurde bislang nur selten erreicht – 2005 waren es elf Personen, im Jahr 2000 lag die Zahl bei 15.

Gemeindevergleich: Raesfeld im Mittelfeld

Im Vergleich mit den umliegenden Kommunen liegt Raesfeld mit seinen 31 Einbürgerungen im Mittelfeld. In Reken wurden 33 Personen eingebürgert, in Heiden 29, in Velen 24, und in Südlohn 16 und in Schermbeck 20. Deutlich höhere Zahlen verzeichnete die Stadt Borken mit 195 Einbürgerungen im Jahr 2024.

Reform des Staatsangehörigkeitsrechts als Treiber

Die Gesetzesänderung, die am 27. Juni 2024 in Kraft trat, erleichtert seitdem die Einbürgerung in mehrfacher Hinsicht: Die Mindestaufenthaltsdauer wurde auf bis zu drei Jahre verkürzt, und die bisherige Staatsangehörigkeit kann beibehalten werden. Diese Neuerungen machen sich nun auch in kleineren Gemeinden wie Raesfeld bemerkbar.

Herkunftsländer: Syrer an der Spitze, Ukrainer unterrepräsentiert

In Nordrhein-Westfalens führen Syrerinnen und Syrer die Liste der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten an. Zudem schafften es erstmals seit 2012 auch wieder Personen aus der Russischen Föderation unter die zehn häufigsten Herkunftsländer. Auffällig ist hingegen, dass aus der Ukraine trotz des anhaltenden Krieges lediglich 1.541 Menschen in NRW eingebürgert wurden – ein vergleichsweise geringer Anteil angesichts der hohen Zahl geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer im Land.

Landesweit historisch hoher Wert

Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT:NRW) wurden 2024 landesweit 68.703 Personen eingebürgert. Das entspricht einem Anstieg um 34,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – ein Rekordwert seit dem Jahr 2000.

Fazit

Die Entwicklung in Raesfeld zeigt, dass auch kleinere Gemeinden vom reformierten Staatsangehörigkeitsrecht profitieren. Mit 31 Einbürgerungen im Jahr 2024 erreicht Raesfeld einen neuen Höchstwert und reiht sich im regionalen Vergleich auf einem soliden Platz im Mittelfeld ein.

Ein ungewöhnlicher Weg zur Priesterweihe

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Mitten im Leben einen neuen Weg einschlagen – Thomas Kuhn hat genau das getan. Der 54-Jährige wird am Pfingstsonntag, 8. Juni, im St.-Paulus-Dom in Münster zum Priester geweiht. Für ihn ist es ein geistlicher Neubeginn – getragen von Familie, Glauben und Erfahrungen, die er zuvor als Erzieher und Diakon gesammelt hat.

Verwurzelt in Dorsten

Aufgewachsen in Dorsten, engagierte sich Kuhn früh in der kirchlichen Jugendarbeit, insbesondere bei den Pfadfindern. Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur entschied er sich bewusst für einen sozialen Beruf und wurde Erzieher. Gemeinsam mit seiner Frau Jutta und den eigenen drei Kindern arbeitete er als Außenstelle der Caritas Duisburg. Die Familie nahm über 20 Jahre hinweg immer wieder Pflegekinder mit besonderem Bedarf auf.

„Wir mussten mit Überraschungen leben“, erinnert sich Kuhn. „Aber wir waren ein eingespieltes Team. Jeder brachte seine Stärken ein – das hat uns getragen.“

Diakon mit Beruf und Berufung

Der Glaube blieb für Kuhn stets ein Fundament. 2012 empfing er die Weihe zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf. In seiner Heimatpfarrei St. Agatha in Dorsten übernahm er ehrenamtlich Aufgaben wie Beerdigungen oder Gespräche mit Trauernden – dort, wo andere zeitlich oft nicht einspringen konnten.

Ein Schicksalsschlag veränderte 2016 das Leben der Familie: Kuhns Frau starb nach schwerer Krankheit. „Der Glaube hat uns durch diese Zeit getragen“, sagt er. „Die Gewissheit, dass das Leben nicht endet, sondern verwandelt wird, hat uns Kraft gegeben.“

Rückzug, Klärung – und ein klarer Ruf

Nach dem Tod seiner Frau zog sich Kuhn in ein Benediktinerkloster in Salzburg zurück. In dieser Zeit reifte eine Entscheidung: der Schritt ins Priesteramt. „Ich habe gespürt, dass da noch mehr ist“, berichtet er. Die Reaktionen seiner Kinder und seiner Mutter auf die Entscheidung hätten ihn überrascht – sie hätten es geahnt und unterstützten ihn.

2021 begann Kuhn die Ausbildung im Priesterseminar Borromaeum in Münster – mit Studienphasen, Praktika, Schulunterricht und pastoralen Kursen. Als Diakon hatte er bereits zahlreiche seelsorgliche Erfahrungen gesammelt, was ihm den Einstieg erleichterte.

Rückkehr nach Lüdinghausen als Kaplan

Seine letzte Ausbildungsstation führte ihn nach Lüdinghausen – dort wird er nach der Weihe als Kaplan wirken. „Ich freue mich, dort anzukommen. Eine Wohnung habe ich schon.“ Konkrete Schwerpunkte sind noch offen, doch Kuhn sieht sich in einer integrativen Rolle – auch in den angrenzenden pastoralen Räumen mit Nordkirchen, Olfen, Selm und Senden.

Die Primiz in Dorsten – ein Kreis schließt sich

Seine Primiz wird Kuhn in seiner Heimatpfarrei St. Agatha in Dorsten feiern – begleitet von seinen Töchtern, die im Chor singen werden. Auf dem Primizzettel steht ein Satz aus der Regel des heiligen Benedikt: „damit in allem Gott verherrlicht werde“. Die Vorderseite zeigt ein Motiv der Osterkerze von 2012 – gestaltet von seiner Frau.

Ein Symbol für das, was ihn trägt: Glaube, Familie, Gemeinschaft – und die Zuversicht, dass selbst ungewöhnliche Lebenswege eine innere Logik und ein Ziel haben.

Check dein Netz: Kreis Borken ruft Bürger zum Mitmessen auf

Vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 findet die dritte Mobilfunkmesswoche in Nordrhein-Westfalen statt. Auch der Kreis Borken beteiligt sich an der landesweiten Aktion. Ziel ist es, Funklöcher zu identifizieren und so die Netzabdeckung gezielt zu verbessern. Die Funkloch-App der Bundesnetzagentur macht es möglich – jede Messung zählt.

Landesweite Aktion gegen Funklöcher

In Nordrhein-Westfalen sind laut Bundesnetzagentur mehr als 98 Prozent der Fläche durch mindestens einen Mobilfunkanbieter mit 4G oder 5G versorgt. Trotzdem gibt es weiterhin Lücken im Netz. Um diese gezielt zu schließen, startet erneut die Mobilfunkmesswoche – eine Initiative, bei der Bürgerinnen und Bürger mithelfen können, Funklöcher zu erfassen.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur unterstützt die Aktion als Schirmfrau: „Wir haben beim Netzausbau schon viel erreicht, aber jeder kennt noch Ecken, wo’s hakt. Genau diese Lücken wollen wir finden, denn gute Netze machen unser Land fit für die Zukunft und noch attraktiver für Menschen und Wirtschaft. Unser Beispiel macht Schule: In einer bundesweiten Mobilfunkmesswoche beteiligen sich in diesem Jahr erstmals alle Bundesländer an der Aktion. Gerade weil die Mobilfunkverfügbarkeit bei uns in NRW schon gut ist, kommt es bei der Suche nach Schwachstellen auf jeden Einzelnen an. Jede Messung zählt, machen Sie mit, messen Sie mit!“

So funktioniert die Messung

Die Teilnahme ist unkompliziert: Die kostenlose Funkloch-App der Bundesnetzagentur kann in den App-Stores heruntergeladen werden. Wer sie auf dem Smartphone aktiviert, misst automatisch im Hintergrund die Netzqualität – ob beim Spazierengehen, Pendeln oder auf Reisen. Die Daten werden anonym erfasst und fließen in die Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur ein.

Ergebnisse zeigen Wirkung

In den vergangenen beiden Jahren lieferten über 50.000 Menschen in NRW mehr als 20 Millionen Messpunkte. Diese Daten halfen, die Netzabdeckung gezielt zu verbessern. In diesem Jahr nehmen erstmals alle Bundesländer gleichzeitig an der Mobilfunkmesswoche teil.

Check dein Netz

Kreis Borken setzt auf Zusammenarbeit

Auch im Kreis Borken ist das Engagement groß. Landrat Dr. Kai Zwicker erklärt: „Mir liegt eine flächendeckende und zuverlässige Mobilfunkversorgung sehr am Herzen. Deshalb unterstütze ich auch in diesem Jahr wieder die Mobilfunkmesswoche.“

Katharina Krimphoff, Mobilfunkkoordinatorin des Kreises, betont: „Die Mobilfunkmesswoche ist eine gute Ergänzung zu unseren bisherigen Erkenntnissen über die hiesige Mobilfunkversorgung. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam die Mobilfunkversorgung im Kreis Borken weiter verbessern können.“

Hintergrund zur Mobilfunkversorgung in NRW

Aktuelle Daten der Bundesnetzagentur zeigen:

  • 4G ist auf 98,4 Prozent der Fläche in NRW durch mindestens einen Anbieter verfügbar.
  • 5G erreicht bereits 95,4 Prozent.
  • 11 Prozent der Fläche gelten als „graue Flecken“ – sie sind nicht von allen Anbietern versorgt.
  • 1,4 Prozent sind sogenannte „weiße Flecken“, also bislang völlig ohne Netzversorgung.

Das Mobilfunkmonitoring auf www.mobilfunk.nrw bietet detaillierte Informationen auf Kreisebene und wird quartalsweise aktualisiert.

Weitere Informationen

Neue Bänke mit Pflanzbeeten verschönern den Schlosshof in Raesfeld

Schloss Raesfeld im Münsterland ist immer eine Reise wert – nicht nur wegen seiner historischen Mauern, sondern auch dank moderner Akzente im Außenbereich. Seit Kurzem laden zwei neue Design-Bänke mit integrierten Pflanzbeeten im Schlosshof zum Verweilen ein. Die Initiative dazu kam vom Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Akademie des Handwerks.

Schloss Raesfeld im Münsterland
Mitten auf dem Schloss Innenhof gibt es nun eine Möglichkeit zum Ausruhen, mit Rundblick auf das Wasserschloss. Foto: Petra Bosse

Neue Bänke im Schlosshof

Seit rund zwei Wochen stehen im Raesfelder Schlosshof zwei hochwertige Bänke mit integrierten Pflanzbeeten. Die Bänke, deren Design dem bereits in den letzten Jahren angeschafften Stadtmobiliar im Bürgerpark und Schlossumfeld entspricht, sollen für eine Aufwertung und Belebung des Schlosshofes sorgen.

Finanzierung durch Ortsmarketing und Landesmittel

Möglich wurde dies durch die Initiative des Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Akademie des Handwerks und deren Zusage, die Hälfte der Anschaffungskosten zu übernehmen. „Wir wollten einfach die Möglichkeit schaffen, sich in diesem schönen Umfeld eine Pause gönnen zu können“, sagt Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings.

Die restlichen Kosten in Höhe von 16.000 Euro seien laut Gemeinde aus Landesmitteln über einen speziellen Verfügungsfonds gedeckt worden, auf den Raesfeld im Rahmen der Städtebauförderung bis Ende 2024 habe zugreifen können.

Schloss Raesfeld im Münsterland
Foto: Petra Bosse

Der Erste Beigeordnete Markus Büsken bedankte sich für die gestalterische Aufwertung. „Es ist schön, dass es nun die Möglichkeit gibt, im Schlosshof zu sitzen und die Schlossmauern mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten“, sagte er. Die Pflege der Bänke und insbesondere der Bepflanzung übernimmt Claus Zoike, der sich im Auftrag der Gemeinde um die Außenanlagen des Schlosses kümmert.

Wasserschloss Raesfeld.
Foto: Petra Bosse

Platz 9: Raesfelder Schach-Kids trumpfen bei DM auf

Fünf Jungen der St.-Sebastian-Schule Raesfeld haben bei der Deutschen Schulschach-Meisterschaft der Klassen 1 und 2 in Willingen einen beachtlichen 9. Platz. Damit gehört das junge Team zu den besten Grundschulmannschaften Deutschlands in ihrer Altersklasse – und sammelte neben Turniererfahrung auch unvergessliche Erlebnisse.

Eigentlich hatte die St.-Sebastian-Schule Ende März mit ihrer Schulmannschaft die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpasst. Dass die Raesfelder Grundschule dennoch beim Schulschach-Bundesfinale in Willingen vertreten war, lag daran, wie Manfred Grömping mitteilt, dass in diesem Jahr zum zweiten Mal auch ein eigenes Turnier für die Jahrgänge 1 und 2 ausgetragen wurde.

Raesfelder Schach-Kids trumpfen bei DM auf
Foto: Manfred Grömping

Und da in NRW kein Qualifikationsturnier für diese Altersgruppe ausgespielt wird, wurden die Raesfelder aufgrund vergangener Turniererfolge als Vertreter des Bundeslandes ausgewählt.

Erlebnis statt Medaillenjagd

Einen Platz auf dem Siegertreppchen – wie bei der Premiere des Turniers im vergangenen Jahr – hatte Betreuer Manfred Grömping in diesem Jahr nicht anvisiert. „Ein unvergessliches Erlebnis und Partieerfolge für jedes Kind und die Mannschaft“, lobte der Raesfelder Konrektor als Ziel der Fahrt aus.

Die Raesfelder Spieler im großen Turniersaal, v.l. Johann, Jonas Mats, Matti, Mattis
Die Raesfelder Spieler im großen Turniersaal, v.l.: Johann, Jonas Mats, Matti, Mattis. Foto: Manfred Grömping

Achtbare Leistungen und großer Spaß

Sportlich überzeugte das Raesfelder Quintett Jonas Januschowski, Johann Büsken, Mats Finke, Mattis Volmer und Matti Sieverding vor allem durch Siege gegen Heidelberg und Weimar sowie ein Remis gegen eine Berliner Grundschule. Aber als mindestens so aufregend wie das Schach spielen empfanden die 7-jährigen Kids das Überqueren des „Skywalk“, Deutschlands längster Hängebrücke, und den viertägigen Aufenthalt in einem Luxushotel ohne Mama und Papa.

Freude über Pokale und Medaillen
Freude über Pokale und Medaillen. Foto: Manfred Grömping

Großer Rahmen für junge Schachtalente

Im Sauerlandstern-Hotel ermittelten insgesamt 58 Grundschulteams in zwei Turnieren die Bundessieger. Deutscher Meister der Grundschulen wurde die Thalia-Grundschule Berlin, bei den Erst-/Zweitklässlern siegte die Grundschule aus Kulkwitz, einem Vorort von Leipzig.

Blick in die Zukunft

Fest steht, dass das Raesfelder Schachteam auch in den kommenden Jahren gern wieder bei der Schach-DM dabei sein will, wenn auch dann in der Turniergruppe der Älteren. Für das aktuelle Mädchenteam der Sebastianschule wird ein solcher DM-Traum schon eher wahr: Als Landesvizemeister vertritt es das Bundesland NRW im Juni bei der Mädchenmeisterschaft der Grundschulen in Osnabrück.

Info Update: Es war nicht der 9. Platz von 58 Turniergruppen, sondern es gab zwei Turniergruppen (Jg. 1-4 und Jg 1-2) und beide zusammen hatten 58 Teams mit 250 Spielern.

Grüne fordern nachhaltige Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld

Die Raesfeld Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich für eine klimafreundliche Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule aus. Fraktionsvorsitzender Henry Tünte betonte, die Gemeinde müsse bei öffentlichen Bauvorhaben ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Als konkretes Beispiel nannte er die neue Kita „Burg Wunderland“.

Klimaschutz als kommunale Verantwortung

In einem Schreiben an Bürgermeister Martin Tesing spricht sich Henry Tünte im Namen seiner Fraktion dafür aus, die geplante Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule unter klaren Nachhaltigkeitsaspekten zu realisieren. Spätestens seit dem Pariser Klimagipfel 2015 seien Länder, Kreise und Kommunen verpflichtet, ihre Bauvorhaben im Sinne des Klimaschutzes zu gestalten.

„Klimagerechtes Bauen ist aus unserer Sicht längst keine Option mehr, sondern eine Verpflichtung“, erklärt Tünte. Der energieeffiziente Betrieb öffentlicher Gebäude müsse Standard sein – idealerweise in Form eines Plusenergiehauses, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht.

Nachhaltigkeit bei Materialien und Wassermanagement

Neben der energetischen Ausrichtung sei laut Tünte auch die Wahl der Baustoffe entscheidend. Diese sollten unter dem Aspekt des sparsamen Einsatzes von Energie und Rohstoffen ausgewählt werden. „Nachhaltigkeitskriterien gehören bereits in die Planungsphase“, so der Fraktionsvorsitzende.

Zudem regt die Grünen-Fraktion an, im Zuge des Ausbaus auch die Niederschlagswasserbewirtschaftung in den Blick zu nehmen. Ziel soll es sein, mögliche Verbesserungen im Sinne einer wassersensiblen Ortsentwicklung zu prüfen.

Kita als Vorbild für Schulbau

Als gelungenes Beispiel für nachhaltiges Bauen nennt Tünte die neue Kindertageseinrichtung „Burg Wunderland“ in der Stockbreede. „Wir würden uns freuen, wenn bei der Erweiterung der Grundschule ähnliche Maßstäbe angelegt werden“, so der Grünen-Politiker.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sei offen für einen konstruktiven Dialog und freue sich auf eine Planung, die sowohl ökologische als auch funktionale Aspekte vereine

Zurückhaltung bei Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen

Kreis Borken/Münster. Wegen der seit Wochen ausbleibenden Niederschläge rufen die Bezirksregierung Münster und der Kreis Borken die Bevölkerung dazu auf, sparsam mit Wasser aus Flüssen und Bächen umzugehen. Ziel ist es, die ohnehin belasteten Ökosysteme nicht zusätzlich zu gefährden.

Die anhaltende Trockenheit hat die Wasserstände in den Oberflächengewässern stark sinken lassen. Damit geraten Lebensräume für Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen zunehmend unter Druck. Zusätzliche Wasserentnahmen könnten diese Situation weiter verschärfen und dauerhafte Schäden verursachen.

Keine langanhaltenden Regenfälle in Sicht

Vor diesem Hintergrund rufen die Behörden dazu auf, jede Wasserentnahme – etwa im Rahmen erlaubnisfreier Gemein-, Eigentümer- oder Anliegerrechte – sorgfältig abzuwägen und möglichst darauf zu verzichten. Laut Deutschem Wetterdienst ist in absehbarer Zeit nicht mit flächendeckenden und langanhaltenden Regenfällen zu rechnen, die die angespannte Lage entschärfen könnten.

Mögliche Allgemeinverfügung: Wasserentnahme könnte eingeschränkt werden

Die Wasserbehörden im Münsterland – also Kreise, kreisfreie Städte und die Bezirksregierung – verfolgen die Entwicklung der Pegelstände aufmerksam. In regelmäßigen Abstimmungen beraten sie über mögliche weitere Maßnahmen, heißt es. Eine Option wäre beispielsweise eine Allgemeinverfügung, die die Wasserentnahme in besonders betroffenen Regionen vorübergehend einschränkt.

Hinweis zur Wetterlage im Frühjahr 2025: Trockenheit mit Folgen für Natur und Landwirtschaft

Der März 2025 zählt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu den trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Insbesondere Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit nur 10 Litern Niederschlag pro Quadratmeter den trockensten März seit 1929 – bei gleichzeitig überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden (213 statt üblichen 103). Die Mitteltemperatur lag mit 7,0 °C um 2,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt.

Trockenheit auch in großen Teilen NRWs

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) dokumentierte bereits Anfang März eine ausgeprägte Trockenheit in den obersten Bodenschichten, vor allem in Niedersachsen, dem Norden Deutschlands und großen Teilen NRWs. Für Landwirte und die Natur bringt das enorme Herausforderungen mit sich: Pflanzen und Tiere geraten unter Stress, und die Bodenfeuchte reicht nicht aus, um das Vegetationswachstum zu stützen.

Für die Photovoltaik hingegen schufen Sonne und Wärme günstige Bedingungen. Doch die Kehrseite dieses sonnigen Frühjahrs sind langfristige ökologische Auswirkungen, die über das Jahr hinaus spürbar bleiben dürften.

SPD-MdB Nadine Heselhaus als Schriftführerin im Parlament gewählt

Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Raesfeld, übernimmt künftig zusätzliche Verantwortung: Sie wurde zur Schriftführerin gewählt und wirkt damit an der Leitung von Plenarsitzungen mit. In ihrer neuen Rolle will sie die parlamentarischen Abläufe aktiv unterstützen und ein Zeichen für demokratische Prozesse setzen.

Unterstützung für die Sitzungsleitung

Laut Mitteilung wurde Nadine Heselhaus zur Schriftführerin bestimmt. Gemeinsam mit einem weiteren Schriftführer übernimmt sie im Wechsel Dienst neben der Präsidentin, um die Sitzungen organisatorisch zu begleiten. Üblicherweise wird je eine Person aus der Regierungskoalition und der Opposition eingesetzt.

Die Schriftführer führen Redelisten, nehmen Wortmeldungen sowie Anträge entgegen und kontrollieren die Korrekturen des Protokolls. Damit tragen sie zur Funktionsfähigkeit des Parlamentsbetriebs bei.

Klare Haltung zur Demokratie

Nadine Heselhaus äußerte sich erfreut über ihr neues Amt:
„Ich bin sehr glücklich darüber, mich auch auf diesem Weg in den Dienst des Parlaments stellen zu können. Wir erleben in den letzten Jahren verstärkt, dass Rechtsextreme versuchen, die parlamentarische Demokratie verächtlich zu machen. Ich möchte dazu beitragen, dass die Abläufe reibungslos funktionieren.“

Richtfest in Erle: Gemeinsam feiern, was wächst!

Einladung der Bürgergenossenschaft eG zum Richtfest am Dorfgemeinschaftshaus in Erle

Dorfgemeinschaftshaus HUB ERLE
Bis zum Richtfest wird noch fleißig am Dachstuhl gearbeitet. Es geht flott voran. Foto: Petra Bosse

Am Mittwoch, 28. Mai, wird ab 17:30 Uhr das Richtfest für das neue Dorfgemeinschaftshaus „HUB Erle“ gefeiert – und alle Interessierten, Bürgerinnen und Bürger sowie Genossinnen und Genossen sind herzlich eingeladen, mitzufeiern!

Seit dem Baustart im November 2024 hat sich auf der Baustelle viel getan – jetzt ist ein bedeutender Meilenstein erreicht. Das Richtfest ist der passende Anlass, um die bisherigen Baufortschritte zu würdigen und einen Blick auf das zu werfen, was entsteht: ein neuer Ort der Begegnung für Erle.

Christian Lipfert HUB Erle Dorfgemeinschaftshaus der Bürgergenossenschaft eG
Christian Lipfert übte schon mal das „Probestehen“ an der zukünftigen Theke. Foto: Petra Bosse

Bierstand und Feier

Auch die Erler Jäger wirken am Fest mit. Gefeiert wird bei Brömmel-Wilms – beim zukünftigen Pächter Christian Lipfert, der sich bereits jetzt auf das neue Dorfgemeinschaftshaus freut und seine Türen für diesen Anlass öffnet.

Dachstuhl HUB Erle Bürgergenossenschaft Erle

Alle, die Lust auf Gemeinschaft, gute Gespräche und einen Blick hinter die Kulissen des Bauprojekts haben, sind herzlich willkommen.

Johannes Böckenhoff
Johannes Böckenhoff wagte am Donnerstag einen ersten Blick aus dem Fenster des zukünftigen Dorfgemeinschaftshauses HUB ERLE auf seiner ehemaligen Hofstelle der Kornbrennerei. Foto: Petra Bosse

Kupferdiebstahl in Raesfeld: Polizei bittet um Hinweise

Raesfeld. Unbekannte Täter haben zwischen Samstagabend und Dienstagnachmittag Kupferkabel aus einem Rohbau am Hohen Weg gestohlen.

Nach Angaben der Polizei sollen die Diebe die bereits verlegten Leitungen entweder herausgerissen oder abgeschnitten haben.

Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum zwischen dem 17. Mai, 21 Uhr, und dem 20. Mai, 17 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit der Kripo Borken unter Tel. (02861) 9000 in Verbindung zu setzen.

Glasklar und geprüft: Badeseen im Kreis Borken top in Form

Badesee – Kreis Borken punktet mit ausgezeichneter Wasserqualität

Wer sich im Sommer am See abkühlen möchte, kann im Kreis Borken unbesorgt ins Wasser springen. Laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) sei die Wasserqualität an den überwachten Badestellen im Land erneut ausgezeichnet. Auch die Badestellen im Kreis Borken schneiden hervorragend ab.

Pröbstingsee, Aasee und Drilandsee mit Bestnoten

Zu den Badestellen mit bester Wasserqualität zählen laut LANUV im Kreis Borken unter anderem der Pröbstingsee in Borken, der Aasee in Bocholt sowie der Drilandsee (Badestelle West) in Gronau. Die Einstufung „ausgezeichnet“ erhalten Badegewässer, deren Wasserproben über einen Zeitraum von vier Jahren konstant sehr gute Werte aufweisen.

99 von 115 Badestellen mit „ausgezeichnet“

Nordrhein-Westfalen verfügt über 86 offiziell ausgewiesene EU-Badegewässer mit insgesamt 115 Badestellen. Davon hätten im Jahr 2024 ganze 99 die Bestnote erhalten, teilte das Umweltministerium gemeinsam mit dem LANUV mit.

Die Überwachung erfolgt nach den Kriterien der EU-Badegewässerrichtlinie (2006/7/EG). Diese stellt einen flächendeckenden Schutz für Badegäste sicher – sowohl an Binnen- als auch an Küstengewässern. Während der Badesaison werden mindestens alle vier Wochen Wasserproben entnommen.

Regelmäßige Kontrollen sorgen für Sicherheit

Geprüft werden unter anderem bakterielle Belastungen durch Intestinale Enterokokken und Escherichia coli. Beide Bakterien dienen als Indikatoren für mögliche Verunreinigungen. Die nächste offizielle Bewertung der EU wird im Juni veröffentlicht. Aus Sicht des Landesamts sei aber nicht mit wesentlichen Abweichungen von den aktuellen Ergebnissen zu rechnen.

Strom tanken in Rekordzeit – Neuer HPC-Ladepark für Borken

Schnellladen mit bis zu 400 kW: Borken bekommt High Power Charging-Ladepark

Die Stadt Borken treibt den Ausbau der Elektromobilität voran. Gemeinsam mit der Projektgesellschaft „EWE Go HOCHTIEF Ladepartner GmbH & Co. KG“ entsteht an der Heidener Straße ein moderner Ladepark mit Hochleistungsladepunkten (High Power Charging, HPC). Die Bauarbeiten starten am 19. Mai 2025 – ein Teil des Mitfahrerparkplatzes wird dafür vorübergehend gesperrt.

Baustart am 19. Mai: Teilweise Sperrung des Pendlerparkplatzes

Für den Bau des neuen Ladeparks mit zwölf überdachten Ökostrom-Ladepunkten wird ein Abschnitt des Pendlerparkplatzes an der Heidener Straße von Montag, 19. Mai 2025, bis voraussichtlich Anfang oder Mitte November gesperrt. Etwa die Hälfte der Parkflächen bleibt weiterhin nutzbar. Die Stadt Borken bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Verständnis für die temporären Einschränkungen.

Ladeleistung bis zu 400 kW für E-Fahrzeuge

Am neuen Standort nahe der B 67 können Elektrofahrzeuge künftig mit einer Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt versorgt werden. Damit richtet sich das Angebot besonders an Pendlerinnen, Pendler und Durchreisende, die ihr Fahrzeug in kurzer Zeit laden möchten.

Bürgermeisterin sieht wichtigen Schritt für die Mobilität der Zukunft

„Mit dem neuen HPC-Ladepark schafft die Projektgesellschaft ein wichtiges Angebot für die Elektromobilität in Borken. Das Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität in unserer Stadt“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

Hintergrund: Teil des bundesweiten „Deutschlandnetzes“

Das Vorhaben ist eingebettet in das bundesweite Projekt „Deutschlandnetz“, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr initiiert wurde. Ziel ist es, ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland aufzubauen.

Feuerwehr Raesfeld löscht Altholzbrand an der B224

Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Raesfeld zu einem Einsatz an der Dorstener Straße (B224) aus. Gegen 17:59 Uhr meldete ein Anrufer eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Raesfelder Gewerbegebiets.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein größerer Haufen Altholz. „Hier hatte man die Größe des Feuers unterschätzt“, erklärte André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld.

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©Feuerwehr Raesfeld

Laut Szczesny blieb das Jubiläumswochenende der Feuerwehr noch einsatzfrei. „Heute um 17:59 Uhr war es dann soweit, die Meldeempfänger alarmierten die Einsatzkräfte des Löschzugs Raesfeld“, so der Wehrleiter.

Das Feuer wurde mit zwei C-Rohren bekämpft. Ein Bagger zog das Brandgut auseinander, um letzte Glutnester gezielt ablöschen zu können. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Heiraten am 25.05.2025: Magisches Datum lockt Paare ins Schloss Raesfeld

Wenn ein Datum Herzen höherschlagen lässt, dann ist es der 25.05.2025. Elf Paare geben sich an diesem besonderen Sonntag im historischen Wasserschloss Raesfeld das Ja-Wort – so viele wie selten zuvor. Der magische Termin zieht Heiratswillige aus ganz Deutschland in die Schlossgemeinde, denn: In Raesfeld wird auch sonntags geheiratet – rund um die Uhr und ganz nach Wunsch.

Der kommende Sonntag sei laut Gemeindeverwaltung einer der gefragtesten Hochzeitstermine, die es bisher im Wasserschloss Raesfeld gab. Am 25.05.2025 werden von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr elf Paare „Ja“ zueinander sagen.

Heiraten zum Wunschtermin Schloss Raesfeld

Vor allem die Möglichkeit an diesem magischen Datum zu heiraten, obwohl es auf einen Sonntag fällt, lockt Brautpaare aus ganz Deutschland nach Raesfeld. Denn noch immer gilt bei den Schlosstrauungen des Raesfelder Standesamtes: „Heiraten zum Wunschtermin – sieben Tage die Woche und rund um die Uhr!“, kann man sich in den Schlossmauern das Eheversprechen geben.

Hochzeitspaar-Schloss-Raesfeld
„Ja“ sagten auch die Schlossvermählten Carolin & Hendrik in den historischen Mauern des Wasserschlosses. Foto: Sascha Hübers Fotografie, Bocholt

„Sicherlich hilft dieser eingängige Termin den Eheleuten, sich immer an den Hochzeitstag zu erinnern“, berichtet Norbert Altrogge, Leiter des Raesfelder Standesamts. „Für die meisten aber passt dieses außergewöhnliche Datum perfekt zu ihrem schönsten Tag im Leben.“ Gleichzeitig versichert er, dass alle Standesbeamtinnen und –beamten auch für diesen Tag an persönlichen Traureden feilen. Denn eines ist klar – individuell soll es im Raesfelder Standesamt auch an Tagen mit vielen Trauungen zugehen.

Mobilität im Wandel: Raesfeld modernisiert Haltestellen

Die Gemeinde Raesfeld gestaltet zentrale Bushaltestellen zu Mobilstationen um. Damit fördert sie den flexiblen Umstieg zwischen Fahrrad, Auto und Bus. Die Bauarbeiten am Rathaus haben bereits begonnen, Erle und die Kirche in Raesfeld folgen. Laut Gemeindeverwaltung übernimmt das Land NRW 90 Prozent der Kosten.

Ausbau als Mobilstation Bushaltestelle Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Mobilität neu gedacht

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, hat der Gemeinderat im Herbst 2024 beschlossen, die Haltestellen am Rathaus und an der Silvesterstraße in Erle zu modernen Mobilstationen auszubauen. Ziel ist es, verschiedene Verkehrsmittel zu verknüpfen und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs attraktiver zu machen.

Bauarbeiten am Rathaus starten

Am Rathaus laufen bereits die ersten Arbeiten. Sie sollen rund acht Wochen dauern. Der Haltestellenbereich wird vergrößert und barrierefrei gestaltet. Erhöhte Bordsteine ermöglichen künftig ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen. Außerdem installiert die Gemeinde ein neues Wartehäuschen nach dem Mobilstations-Standard des Landes NRW und schafft deutlich mehr überdachte Fahrradständer.

Ausbau als Mobilstation Bushaltestelle Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Zentrale Stele bündelt Angebote an der Haltestelle

Ein zentrales Element jeder Mobilstation ist eine große Stele, die alle Mobilitätsangebote übersichtlich darstellt. Sie informiert Fahrgäste über Busverbindungen, Fahrradabstellmöglichkeiten, Carsharing-Angebote und gibt Hinweise auf Sehenswürdigkeiten im Ort.

Erle folgt im Anschluss

Sobald die Arbeiten am Rathaus abgeschlossen sind, beginnt der Ausbau der Haltestelle an der Silvesterstraße in Erle. Beide Projekte erhalten Fördermittel aus dem NRW-Programm „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“. Das Land übernimmt 90 Prozent der Gesamtkosten.

Weitere Mobilstation an der Kirche geplant

Auch an der Kirche in Raesfeld entsteht eine Mobilstation. Der Umbau ist Teil der geplanten Neugestaltung der Borkener Straße im Rahmen der Dorferneuerung.

Ein Baum, viele Hände: Femeiche wird zum Kunstprojekt und ziert das Naturparkhaus

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Beim Femeichenfest in Raesfeld-Erle entstand am 27. April 2025 ein farbenfrohes Kunstwerk: Gäste gestalteten Eichenblätter, die nun als Teil einer gemalten Femeiche im Naturparkhaus Raesfeld zu sehen sind. Die Künstlergruppe „dasselbe anders“ leitete das Projekt im Auftrag der Gemeinde.

Künstlergruppe bereitet das Motiv vor

Die Raesfelder Gruppe „dasselbe anders“ stellte im Vorfeld des Festes eine großformatige Leinwand mit einer skizzierten Femeiche ohne Laub bereit. Das Kunstwerk diente als Grundlage für eine kreative Mitmachaktion am Tag der feierlichen Eröffnung des neu gestalteten Femeichengeländes.

Femeichenpark_April2025 in Erle
Entstehung des Gemeinschaftskunstwerks während der feierlichen Eröffnung des Femeichengeländes am 27. April 2025.. Foto: Gemeinde Raesfeld

Gäste gestalten ihre eigenen Eichenblätter

Während des Festes malten Besucherinnen und Besucher individuelle Eichenblätter, die anschließend in die vorbereitete Leinwand eingearbeitet wurden. So entstand ein Gemeinschaftswerk, das durch viele Beiträge lebendig und bunt wirkt.

Freude an der direkten Zusammenarbeit

„Für uns war es eine spannende Erfahrung, direkt mit den Menschen zusammenzuarbeiten und gemeinsam etwas zu schaffen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, zu sehen, wie nach und nach das Kunstwerk entsteht“, sagte Marie-Luise Stötzel von der Künstlergruppe. Das Ergebnis sei ein Bild, das Vielfalt und Kreativität vereine.

Foto: Gemeinde Raesfeld

Gemeinde zeigt sich zufrieden

Auch die Gemeinde Raesfeld zeigt sich mit dem Projekt zufrieden. „Die Aktion erfreute sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt und war ein voller Erfolg. Wir sind sowohl mit der Durchführung am Veranstaltungstag als auch mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, erklärte Markus Büsken von der Gemeindeverwaltung.

Kunstwerk ist im Naturparkhaus ausgestellt

Nach den abschließenden Arbeiten hängt das fertige Kunstwerk nun im Naturparkhaus Raesfeld. Interessierte können es zu den regulären Öffnungszeiten der Tourist-Info besichtigen.

Ein Sonntag für die ganze Familie: Feuerwehr Raesfeld feierte 125-jähriges Bestehen

Mit einem abwechslungsreichen Programm, strahlendem Sonnenschein und vielen Mitwirkenden hat die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Bereits am Freitagabend wurden beim offiziellen Empfang verdiente Feuerwehrleute geehrt – unter anderem im Beisein von Ministerpräsident Hendrik Wüst, Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeister Martin Tesing. Am Sonntag folgte dann der große Familientag mit Blaulicht-Erlebnissen, Vorführungen und Kinderprogramm für Gäste jeden Alters.

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Volles Haus schon am Vormittag

Was für ein Tag für die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld: Bereits kurz nach 11 Uhr strömten die ersten Besucher auf das Gelände. Der Andrang war groß – kein Wunder bei dem vielseitigen Angebot. Feuerwehrleiter André Szczesny brachte es auf den Punkt:
„Wir haben heute bei uns den 360-Grad-Tag“, erklärte er. „Da können sich alle Bürgerinnen und Bürger, besonders die Kinder, die gesamte Blaulicht-Familie anschauen. Mit dabei sind die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das DRK Raesfeld, das THW, die Polizei und sogar die Berufsfeuerwehr Oberhausen mit dem HFS-System.“

Leiter der Feuerwehr André Szczesny und Löschzugführer Raesfeld Thorsten Meis
Leiter der Feuerwehr André Szczesny und Löschzugführer Raesfeld Thorsten Meis. Foto: Petra Bosse

Programm für Groß und Klein

Ob Hüpfburgen, Kinderrallye, Tombola oder Kistenklettern – für den Nachwuchs war bestens gesorgt. Szczesny zählte auf: „Vier Hüpfburgen, Kissenklettern, Kinderrallye, eine große Tombola. Also ein echtes Rundum-Sorglos-Paket für unsere kleinen Gäste.“

Für die Erwachsenen gab es spannende Vorführungen: Die Jugendfeuerwehr zeigte einen Löschangriff – allerdings ohne Wasser, um die zahlreichen Besucher nicht nass zu machen. Zwei Übungen präsentierte der Feuerwehrnachwuchs, eine weitere kam vom Löschzug Erle. Eindrucksvoll auch die Demonstration „eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“, die fast schon filmreif wirkte.

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld
Malte Kutzner erklärte den Kindern den Seemannsknoten Foto: Petra Bosse

Seemannsknoten und Defibrillator

Beim Stand der DLRG Borken brachte Malte Kutzner den Kindern Seemannsknoten bei. Ein Junge rief begeistert: „Schau mal Mama, ich kann das auch blind!“ Und auch am DRK-Stand durften Kinder am Defibrillator aktiv werden. „Eigentlich ist das etwas für Erwachsene“, so Manuel Nagel, stellvertretender DRK-Leiter Raesfeld. „Aber heute zeigen wir: Auch Kinder können das lernen.“ Ein achtjähriger Junge bewies das, als er konzentriert eine Herzdruckmassage durchführte.

Leon Kausch Jugend-Rotkreuz Raesfeld
Leon Kausch vom Jugend-Rotkreuz Raesfeld erklärte die Anwendung eines Defibrillators . Foto: Petra Bosse

Viele Partner im Einsatz

Rund 100 Einsatzkräfte halfen am Sonntag mit, insgesamt 34 Fahrzeuge waren auf dem Gelände zu sehen – vom eigenen Fuhrpark bis hin zu Fahrzeugen befreundeter Wehren. Darunter die Freiwillige Feuerwehr Groß-Reken, Schöppingen, Erle sowie die Berufsfeuerwehr Oberhausen-Sterkrade. „Ein 125-jähriges Jubiläum hat nicht jede Wehr“, betonte Christian Fiedler vom Löschzug Groß-Reken. „Außerdem fährt auch tagsüber ein Raesfelder bei uns mit.“

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld-Löschzug Groß-Reken
Der stellv. Löschzugführer aus Groß-Reken Christian Fiedler (r.), war auch mit einigen Feuerwehrleuten vor Ort. Foto: Petra Bosse

Auch das THW OV Ahaus war mit Personal und Gerät vertreten. Die Kreispolizei Borken zeigte Präsenz mit Polizeihauptkommissarin Birgit Spitzer, die sagte: „Wir arbeiten eng mit der Feuerwehr zusammen. Deshalb wurden wir eingeladen und sind natürlich gerne gekommen.“

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld

Technische Unterstützung kam außerdem von der Firma Schlingmann Fahrzeugtechnik, Nordwest Feuerschutz, der Firma Carl Henkel Bielefeld und Tatra Friedrich Raesfeld.

Kuchen, Musik und gute Laune

Ein echter Magnet war das üppige Kuchenbuffet: Rund 60 Torten und Kuchen – allesamt selbst gebacken von einer engagierten Frauengruppe der Feuerwehr – lockten zahlreiche Gäste an. Darüber hinaus gab es auch Grillwurst, Pommes und kühle Getränke an zwei Wagen.

Das Serviceteam an der Küchentheke. Foto: Petra Bosse

Für die musikalische Begleitung sorgten zunächst das Fanfarencorps Raesfeld, später übernahmen die Raesfelder Burgmusikanten das musikalische Ruder. Viele Gäste nutzten den Tag, um gemütlich über das Gelände zu schlendern, mit Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen und einfach die besondere Atmosphäre zu genießen.

Unfall-Simulation Feuerwehr Raesfeld
Unfall-Simulation. Foto: Jürg Wachtmeister

Ein Fest, das nachwirkt

Auch nach dem offiziellen Ende um 16 Uhr war das Gelände noch gut besucht. Vor allem die Kinder konnten sich nur schwer von Hüpfburgen, Malstation und Buttonstand trennen. Viele blieben noch eine Weile, kamen ins Gespräch, genossen das Miteinander. Es war einer dieser Tage, an dem spürbar wurde, wie viel Herzblut in der Feuerwehr steckt – und wie sehr sie in der Gemeinde verankert ist.

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