Sollten sich die Vermutungen bewahrheiten, wäre dies der dritte, offiziell gemeldete Wolfsriss in kurzer Zeit in der Gemeinde Raesfeld.
In der Nacht von Montag auf Dienstag fielen drei Schafe einem mutmaßlichen Wolfsangriff zum Opfer. Die betroffenen Kamerun-Schafe, insgesamt drei Tiere, weideten gemeinsam mit weiteren drei Schafen auf einer Wiese mit Offenstall zwischen Raesfeld und Erle.
Greifvögel kreisten über Wiese
Hobbyzüchter Wilhelm Rössing entdeckte die toten Tiere am Dienstagmorgen. Bereits auf dem Weg zur Weide fiel ihm eine ungewöhnliche Beobachtung auf: Greifvögel kreisten über der Wiese. „Ich ahnte gleich etwas Schlimmes, als ich zur Weide fuhr“, erinnert sich Rössing. Seine Befürchtungen bestätigten sich, als er kurze Zeit später die Lage vor Ort begutachtete. Normalerweise, so berichtet der Züchter aus Erle, kämen seine Tiere bei Ankunft seines Autos ihm entgegen. Diesmal blieben sie aus.
Foto: Privat
Die Schafe waren in einem Außenbereich von Erle, wie seit vielen Jahren, durch einen 1,30 Meter hohen Zaun eingezäunt. Nun plant Rössing, zum Schutz der verbliebenen Schafe, die seit dem Vorfall verängstigt in einer Ecke verharren, einen elektrischen Zaun zu errichten.
Zehn tote Schafe in einem Monat
Ein Wolfsberater des Landesamts für Umwelt und Naturschutz (LANUV) war vor Ort, um die Situation zu bewerten. Ob ein Wolf für die jüngsten Schafsrissereignisse in der Gemeinde Raesfeld verantwortlich ist, soll nun eine Genanalyse klären. Sollte sich der Wolfsangriff bestätigen, würde sich die Zahl der in jüngster Zeit getöteten Schafe von zehn auf dreizehn erhöhen. Die Ergebnisse der Genanalysen zu früheren Vorfällen am 26. Januar und 12. Februar 2024 stehen noch aus.
Das Westmünsterland gehört seit April 2023 offiziell mit zum Wolfsgebiet Schermbeck. Weitere Infos siehe Bericht:
Die Schlosskapelle Raesfeld: Ein Denkmal mit Geschichte und Charakter. Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Qualität der kürzlich durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen gewürdigt.
Die Schlosskapelle am Schloss Raesfeld, die jährlich Tausende von Besuchern anzieht und beliebter Ort für Hochzeiten ist, besticht nicht nur durch ihre geschichtliche Bedeutung, sondern auch durch eine ungewöhnliche Materialvielfalt an ihren Außenfassaden.
Diese Vielfalt stellt eine besondere Herausforderung für Restaurierungsarbeiten dar. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Qualität der kürzlich durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen gewürdigt, indem er die Fassaden der Schlosskapelle zum Denkmal des Monats März kürte.
Umfassende Restaurierungsarbeiten 2020-2022
Im Auftrag der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld, unterstützt vom Bischöflichen Generalvikariat in Münster, wurde die Fassade zwischen 2020 und 2022 umfassend restauriert. Steinrestaurator Leonhard Lamprecht vom LWL-Denkmalfachamt hat die Maßnahme von Anfang an begleitet. Er erinnert sich an den Vorzustand der Fassade: „Nach einer umfassenden Zustandserfassung zeigte sich, dass neben einer Verschmutzung sowie dicklagigem Moos-, Algen- und Flechtenbewuchs einige Steinelemente gelockert, von Rissen durchzogen oder bis in tiefer reichende Zonen desolat waren.“
Die Schnauze des rechten Löwen im Wappen hatte sich gelöst und musste neu angeklebt und verkittet werden. Foto: Petra Bosse
Herausforderungen und Lösungsansätze
Die durch Witterungseinflüsse stark beeinträchtigten, morbiden Backsteinbereiche und ein umfangreich beschädigtes Fugennetz trugen maßgeblich zur Erweiterung des Schadensbildes bei. Zudem hatten sich Aufputzflächen an einigen Stellen gelöst. Die Stabilität der Kapelle wurde auch durch instabile Bereiche an den seitlichen Strebepfeilern bedroht, während rostende Eisenelemente Radialsprengungen verursachten. Steinrestaurator Leonhard Lamprecht äußerte sich zu einer speziellen Herausforderung: „Ein besonderes Problem stellte sich im Bereich der Natursteinquader der Doppelbögen dar. Ihre Oberfläche war im Laufe der Zeit bis zu einer Tiefe von drei Zentimetern abgetragen worden. Nachdem diese Oberfläche mit einem Kalkzementputz neu bearbeitet und zusätzlich mit einer Art Dispersionsanstrich versehen worden war, hat sich dieser Putz großflächig gelöst.“
Die vielschichtigen Schäden zu beheben und trotzdem den gealterten Charakter der Fassade zu erhalten, erwies sich als Balanceakt. „Musterflächen dienten als wichtiges Mittel zur Entscheidungsfindung“, so Lamprecht. „Auf diese Weise wurde ein Kalkmörtel mit Zusatz farbiger Sande als geeignetes Material für die Fugen- und Putzergänzung ermittelt. Auch konnten Backsteine, die dem Altbestand nahezu entsprechen, als Ersatzmaterial ausfindig gemacht werden.“
Eine Fachfirma behandelte die Natursteinbereiche konservatorisch, entfernte Metallelemente oder konservierte sie mit Rostschutzmitteln. Wo es notwendig war, tauschte sie Steine ausschließlich mit Baumberger Kalksandstein aus, die statische Sicherheit der Strebepfeiler stellte sie durch Backsteinaustausch, Neuverfugung und Abdeckungen wieder her.
Nächste Schritte und zukünftige Restaurierungsmaßnahmen
Die Werksteine des Portals wurden bisher noch nicht in die Fassadenrestaurierung einbezogen und nur notgesichert. Lamprecht blickt gespannt auf die nächsten Schritte, die sich auf eine detailliertere Restaurierung konzentrieren werden, insbesondere im Hinblick auf die Holztür und die Gewändesteine.
Hintergrund: Die Fassaden der Schlosskapelle Raesfeld
Die Schlossanlage Raesfeld, bestehend aus Hauptburg, Vorburg und der umgebenen Freiheit, auf der die Schlosskapelle steht, wurde zwischen 1643 und 1658 für Alexander II. von Velen ausgebaut. Nach dem Tod des Architekten Michael von Gent führte Jean Schmitz die Arbeiten zu Ende, einschließlich der 1658 datierten Schlosskapelle.
Im Besitz der katholischen Kirchengemeinde St. Martin
Während Schloss und Vorburg umfangreichen Veränderungen unterzogen wurden, blieb die Kapelle größtenteils unberührt. Heute gehört sie der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld. Die große Saalkirche aus Backstein zeichnet sich durch einen prächtigen Eingangsbereich und detaillierte Fassadengestaltung aus, unter anderem mit Elementen aus Baumberger Kalksandstein.
Zimmerin und Kirchenmalerin auf der Walz. In einer Welt, die immer schneller und vernetzter wird, haben sich Jojo und Ida für einen ganz anderen Weg.
Jojo, 29 Jahre alt, eine freireisende Zimmerin aus Hamburg, und Ida, 23 Jahre jung, eine Kirchenmalerin aus Hannover, sind zwei Wandergesellinnen, die sich auf die traditionelle Walz begeben haben – eine Zeit der Wanderschaft, die in einigen Handwerksberufen noch immer gelebt wird. Ihre Reise, geprägt von Abenteuern, Begegnungen und Selbstfindung, führt sie auch nach Raesfeld.
Bevor die beiden Wandergesellinnen Ida (l.) und Jojo sich wieder auf den Weg machten, gab es noch eine kurze Führung am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Herzlicher Empfang an der Schlosskapelle
In Raesfeld angekommen, entdeckten sie am Dienstagabend die Schlosskapelle n der Raesfelder Freiheit. Schon bei ihrer Ankunft wurden sie von dem Glockengeläut der Schlosskapelle begrüßt. Diese erste Begegnung mit Raesfeld weckte ihre Neugier, und so beschlossen sie, die Kapelle näher zu erkunden. Zu ihrer Überraschung wurden sie dort von einigen freundlichen Bürgern des Ortes empfangen. Diese Gastfreundschaft führte dazu, dass sie schnell eine Übernachtungsmöglichkeit fanden. Ein Raesfelder nahm sich ihrer an und beherbergte sie für eine Nacht.
Einblicke in das Handwerk von Schloss Raesfeld
Am nächsten Morgen, bevor es weiter Richtung Bremen ging, stand noch ein Besuch in den Werkstätten der Akademie des Handwerks an. Hier erhielten sie Einblicke in das Handwerk, das sie auf ihrer Walz begleitete. „Das war eine sehr schöne Erfahrung, die wir in der Gemeinde Raesfeld gemacht haben“, so Jojo. Sie ist bereits dreieinhalb Jahre auf der Walz und hat auf ihren Reisen, die sie bis nach Spanien – immer per Anhalter – führte.
Werkstattführung mit Wolfgang Ronau (Verwaltung) und der neuen Leiterin der Akademie Dr.-Ing. Christiane Bucher. Foto: Petra Bosse
Wanderung durch ganz Deutschland
Ida, die sich erst eineinhalb Monate zuvor Jojo angeschlossen hatte, profitiert von den Erfahrungen und Traditionen ihrer älteren Kollegin auf ihrer Wanderung durch Deutschland, erzählt sie.
Die zwei Frauen haben mittlerweile während ihrer Tour durch Deutschland und durch das Ruhrgebiet viele Menschen kennengelernt und waren besonders vom Empfang in Herne durch den Bürgermeister beeindruckt. Es war ein Tipp von einer dieser Begegnungen, der sie nach Raesfeld führte.
Schlechte Erfahren sind die Ausnahme
Aber nicht alle Erfahrungen waren positiv. Jojo erzählte von einer unschönen Begegnung in Spanien, wo sie bei dem Versuch zu trampen von jemandem mitgenommen wurde, der ihr anbot, seine Finca zu restaurieren – ein Angebot, das sich als Trugschluss herausstellte. So habe es dort weder fließend Wasser, noch eine Entlohnung ihrer Arbeit gegeben. Doch solche Erlebnisse seien die Ausnahme; meistens begegneten sie freundlichen und hilfsbereiten Menschen.
Das Leben auf der Walz finanzierten sie mit dem Geld, das sie auf ihrer „Walz“ verdienten. Jojo hatte beispielsweise an einem Dachstuhl einer 666 Jahre alten Kirche gearbeitet, während Ida bei einer Gastgeberin eine Wand bemalt hatte.
Minimalistischer Lebensstil
Ihr minimalistischer Lebensstil, inklusive dem Verzicht auf ein Handy, gebe ihnen ein Gefühl von Freiheit. „Wir sind nicht für alle Menschen immer und überall erreichbar, sondern nur für die Menschen neben uns“, erklärte Jojo. Dies bedeute jedoch nicht, dass sie keinen Kontakt zu ihren Familien haben.
In Bremen werden sich ihre Wege wieder trennen. Ida wird sich entweder eine neue Reisegefährtin suchte oder allein weiterziehen, und Jojo möchte ihre Reise durch Deutschland fortsetzte.
Abstecher zur Femeiche in Erle. Foto: Privat
Wandergesellen und die Walz: Tradition und Moderne
Die Tradition der Wandergesellen, auch bekannt als „auf der Walz sein“, hat ihre Wurzeln im mittelalterlichen Europa. Sie entstand als eine Form der Lehrzeit, bei der Handwerksgesellen nach Abschluss ihrer Ausbildung auf Wanderschaft gingen. Dies diente nicht nur der Verbesserung ihrer handwerklichen Fähigkeiten durch das Arbeiten in verschiedenen Städten und bei verschiedenen Meistern, sondern auch der persönlichen Entwicklung.
Regeln und Brauchtum: Die Wandergesellen müssen bestimmte Regeln befolgen, wie z.B. einen Mindestabstand von 50 km von ihrem Heimatort zu halten und für eine bestimmte Zeit – meistens drei Jahre und einen Tag – auf der Wanderschaft zu bleiben. Sie dürfen während dieser Zeit keinen festen Wohnsitz haben und sollen sich ausschließlich auf ihr Handwerk und das Reisen konzentrieren.
Die neuen Bürgersteige am Helweg, Kreisstraße K50, in Raesfeld sind nun fertiggestellt. Zudem wurden vier barrierefreie Fußgängerüberwege neu geschaffen. Der Ausbau des Kreisverkehrs Helweg/Vennekenweg soll bis Ende März abgeschlossen sein.
Am 19. Juni 2023 starteten die Umbaumaßnahmen auf einem 300-Meter-Abschnitt zwischen Kreisverkehr Helweg/Vennekenweg und Einmündung Markstegge.
Nutzbare Fahrbahnbreite im Kreisverkehr erweitert (rot). Foto: Petra Bosse
Innenkreis entschleunigt
Der Kreis Borken hat eine erneute Anpassung bezüglich der nutzbaren Fahrbahnbreite des Kreisverkehrs vorgenommen. Bürgermeister Martin Tesing berichtete in der Ratssitzung am Montag, dass der Kreisverkehr nun so umgestaltet wurde, dass er eine kreisförmige Fläche in rot mit einem überfahrbaren Innenkreis umfasst.
Die Veränderung führe jedoch nicht dazu, dass, wie zuvor mit hoher Geschwindigkeit den Kreisverkehr zu durchfahren. „Dies war auch das Ziel unseres Vorhabens aufgrund der vielen Fahrunfälle“, betonte Tesing.
Bürgersteige und Inseln sind fertiggestellt. Foto: Petra Bosse
Überprüfung für Schwerlastverkehr
Eine Planungsprüfung mittels Schleppkurven zeigte, dass Schwerlastfahrzeuge den Kreisverkehr bei angemessener Geschwindigkeit weiterhin problemlos nutzen können. Dies trage auch zur Sicherheit nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer bei, für die ebenfalls barrierefreie Fußgängerüberwege an den vier angeschlossenen Straßen geschaffen wurden.
Die Querungshilfe sind mit taktilen Elementen, einem Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte, ausgestattet. Foto: Petra Bosse
Wetterbedingte Bauverzögerungen
„Aufgrund der schwierigen Wetterlage haben sich leider die Bauarbeiten doch wesentlich verzögert. Wir hoffen aber, bis spätestens Ende März zum Abschluss zu gelangen“, so Tesing.
In den nächsten Tagen werden wieder die Informationszettel an alle Haushalte in Erle verteilt. Es sollten zum Verpacken blaue Säcke benutzt werden. Bitte keine gelben Säcke nehmen, da diese sehr dünn sind und sehr schnell beim Füllen mit Kleidung reißen.
In der Zeit von 9.00 – 11.00 Uhr findet dann am Samstag, den 16. März, die diesjährige Straßensammlung statt. Es wird gebeten, alte, aber noch brauchbare Kleidungsstücke, Woll- und Stricksachen (keine Lumpen), verschnürte Schuhpaare oder auch Federbetten fest verpackt in Säcken oder Kartons bis 9.00 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand zu stellen. Die Sachen werden dann dort abgeholt.
Es ist an dem Tag vor der Silvesterschule eine zentrale Sammelstelle eingerichtet, wo gebrauchte Kleidungsstücke direkt abgegeben werden können.
Auch während des ganzen Jahres können Altkleider bei der Kolpingsfamilie abgegeben werden. Ansprechpartner sind
Ludger Askamp, Ginsterstr. 48, Telefon: 02865 6463
Klaus Grömping, Silvesterstr. 49, Telefon: 02865 6522
oder alle anderen Vorstandsmitglieder.
Am kommenden Donnerstag, dem 07. März findet nach der Winterpause in Raesfeld der erste Monatsmarkt 2024 statt.
Um den Markt noch geselliger zu gestalten, haben wir uns dazu in Absprache mit der Gemeinde und unserem Marktmeister Peter Sütholt entschieden, diesen auf den Rathausplatz zu verlegen“ so Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld.
Neben den Textil- und Kurzwarenhändlern, bei denen man so manches Schnäppchen erlangen kann, ist unter anderem auch ein Gewürzhändler vertreten. Wer mag, kann nach dem Einkauf noch ein Fischbrötchen oder frisch gebackenen Reibekuchen während der Fastenzeit genießen.
Termine
An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen.
Des Weiteren möchte der Ortsmarketing Raesfeld e.V. interessierte Marktbeschicker gern dazu aufrufen, per Email ([email protected]) oder Telefon (02865 – 955250) Kontakt aufzunehmen.
Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld unter neuer Leitung: Dr.-Ing. Christiane Bucher startet am 04. März 2024
Am heutigen Montag, dem 4. März, tritt Dr.-Ing. Christiane Bucher offiziell ihre neue Position als Leiterin der Akademie des Handwerks an. Die Ankündigung über diesen Führungswechsel erfolgte bereits Ende Februar durch den Vorsitzenden des Vereins »Schloss Raesfeld – Bildungsstätte des Handwerks e.V.«, Berthold Schröder, und den Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages, Dr. Florian Hartmann, gegenüber der Belegschaft. Mit der heutigen Amtseinführung beginnt somit ein neues Kapitel in der Geschichte der Akademie.
Teamgeist und Dynamik
„Wir sind überzeugt, dass Frau Dr. Bucher das Rüstzeug mit sich bringt, die Akademie mit Teamgeist und Dynamik in die Zukunft zu führen“, so Berthold Schröder. „Frau Dr. Baumeister danken wir für ihr Engagement und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Bucher“, ergänzte Dr. Florian Hartmann.
Ehre und Freude
Dr.-Ing. Christiane Bucher selbst freut sich sehr auf die verantwortungsvolle Aufgabe: „Ich habe die Akademie als Ort kennengelernt, an dem bei großartiger Lehre ein beeindruckendes Miteinander aller Aktiven besteht. Das weiterzutragen und hier beitragen zu können, die Akademie gemeinsam mit allen in diesen herausfordernden Zeiten für das Handwerk weiterzuentwickeln, ist mir eine große Ehre und Freude“.
Zurück zu den Wurzeln
Christiane Bucher, die neue Leiterin der Akademie des Handwerks, kehrt mit ihrer Ernennung zu ihren beruflichen Wurzeln zurück. Aufgewachsen in einer Schreinerfamilie, absolvierte sie eine Ausbildung zur Schreinergesellin und erwarb zudem einen Doktortitel in Chemie. Ihre enge Verbindung zur Akademie zeigt sich nicht nur durch ihre Tätigkeit als Restauratorin im Tischlerhandwerk, sondern auch durch ihre Lehrtätigkeit im Kurs „Restaurator im Handwerk“.
Berufliche Stationen
Im Laufe ihrer Karriere durchlief Christiane Bucher mehrere bedeutende berufliche Stationen. Nach ihrer Zeit an der Technischen Universität Darmstadt wechselte sie zum Verein Deutscher Ingenieure (VDI e. V.) in Wiesbaden. Anschließend übernahm sie die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. Ihr Engagement für das Ehrenamt, welches eine tragende Säule der Akademie darstellt, zeigt sich auch in ihrer aktiven Rolle als regionales Vorstandsmitglied beim VDI e. V. – eine Tätigkeit, die sie aus persönlicher Überzeugung und Initiative heraus verfolgt.
Mit der offiziellen Eröffnung der „Malerbetrieb Holthaus GmbH“ schlägt Manuel Holthaus am 1. Februar ein weiteres Kapitel einer unternehmerischen Familientradition auf. Diese reicht mehr als 125 Jahre zurück.
Ursprünglich als Möbelspedition gegründet, positioniert sich das Unternehmen jetzt in fünfter Generation als moderner Handwerksbetrieb unter seiner Leitung neu. Zu finden ist der Malerbetrieb Holthaus dabei an der Gelsenkirchener Straße 15 in Dorsten.
Das Spektrum der Malerbetrieb Holthaus GmbH:
Anspruchsvolle Innenraumgestaltung
Klassische Malterarbeiten
Verlegung hochwertiger Bodenbelege
Fassadenarbeiten
Präsentation verschiedener Kreativtechniken in eigener Ausstellung
individuelle Beratung & Betreuung
u.v.m.
In Langeoog wurden die Weichen gestellt
Manuel Holthaus‘ Begeisterung für Farben begann schon während seiner Jugend, als er in Anselms Ferienakademie auf Langeoog Malkurse bei dem bekannten Inselmaler belegte. Der nahm den talentierten Nachwuchs bereits mit 16 Jahren in die Erwachsenenkurse auf. Im Jahr 2012 waren die beiden sogar gemeinsam in der „Aktuellen Schaubude“ des NDR zu sehen. Diese frühen Begegnungen mit der Kunst und vor allem mit den zahlreichen Möglichkeiten, die sich bei dem kreativen Einsatz von Farbgebung und Licht eröffnen, haben den Weg des Jungunternehmers dabei maßgeblich geprägt.
Heute steht er beruflich zwar nicht an der Staffelei, aber sein Know-how bei der Wirkung von Farben kommt ihm auch im Arbeitsalltag zugute. Nicht umsonst gehören moderne gestalterische Elemente bei der Innenausstattung, wie die Spachteltechnik, Marmortechnik und Lasurtechniken zu seinen Spezialgebieten. Einen ersten Eindruck davon vermitteln die beeindruckenden Ausstellungsstücke in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Dort präsentiert Manuel Holthaus die praktischen Arbeiten seiner Meisterprüfung.
Zielstrebigkeit zur Selbstständigkeit
Beruflich begann sein Weg 2013 mit der Ausbildung zum Maler und Lackierer. Nach weiteren sechs Jahren als Geselle und einer erfolgreich abgeschlossenen Meisterausbildung im Jahr 2023, steht der 28-Jährige nun mit der Eröffnung seines eigenen Malerbetriebs vor der Realisierung seines Traums. Schon länger hatte er sich zum Ziel gesetzt, den noch bestehenden GmbH-Mantel seines Vaters mit neuem Leben zu erfüllen und die Familientradition fortzusetzen.
Jetzt hat er seinen Wunsch in die Tat umgesetzt. Grundpfeiler des Betriebs sind neben seiner handwerklichen Qualifikation eine professionelle Beratung sowie seine auf die jeweiligen Kundenwünsche ausgerichtete individuelle Gestaltungsvielfalt.
Großen Wert legt Manuel Holthaus auf den persönlichen Austausch mit seinen Kunden, um ihre Ideen in ein umfassendes Raumgestaltungskonzept umsetzen zu können. Dabei unterstützt er sie mit detailgetreuen Farb- und Materialmustern, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Mit diesem umfassenden Anspruch und den ersten vielversprechenden Kundenkontakten, ist der Malerbetrieb Holthaus bestens aufgestellt, um in eine erfolgreiche Zukunft zu starten.
Die 59. Runde der Wettbewerbe „Jugend forscht“ ist im Februar unter dem Motto „Mach Dir einen Kopf!“ gestartet und zieht wieder zahlreiche junge MINT-Talente aus ganz Deutschland an. Als Vertreter des Jahrgangs 10 konnte Paul Grotendorst Alternativen zu sandfreiem Beton vorstellen.
In diesem Jahr haben sich insgesamt 10.492 Schülerinnen und Schüler angemeldet, um ihre innovativen Projekte zu präsentieren. Mit dabei auch die Gesamtschule Schermbeck, die ihre Gruppenergebnisse am 23. Februar beim Regionalwettbewerb in Marl präsentierte.
Lilian und Freia. Foto: Ralf Meier
Reduktion von Plastikverpackungen
Aus dem 9. Jahrgang hatten sich Dana Frerick sowie Emily Bieniok mit der Herstellung eines festen Spülmittels zur Reduktion von Plastikverpackungen auseinandergesetzt, und Nini Iashvili dokumentierte ihre Versuche zur Entfernung von Kugelschreiberflecken. Als Vertreter des Jahrgangs 10 konnte Paul Grotendorst Alternativen zu sandfreiem Beton vorstellen.
Nini Iashvili. Foto: Ralf Meier
Sturmgläser und beweglicher Lichtkamin
Robin Janßen, Emilio Veith, Jaron Dureck hatten die Trefferquote sogenannter „Sturmgläser“ unter die Lupe genommen, und Julius Bergermann hatte mit Levi Tebartz einen beweglichen Lichtkamin entwickelt. In Marl gab es dafür einen 3. Preis für Nini Iashvili und einen Sonderpreis für Paul Grotendorst.
Sonderpreis für Paul Grotendorst. Foto: Ralf Meier
Hauseigene Präsentation stößt auf reges Interesse
Da nicht alle Gruppen die Möglichkeit hatten, in Marl dabei zu sein, organisierten die Lehrkräfte Bianca Sadowski und Stephanie Herbstritt am 1. März an der Gesamtschule eine hauseigene Veranstaltung, um die Arbeiten aller teilnehmenden Gruppen zu würdigen. Neben den bereits ausgezeichneten Projekten gab es viele weitere faszinierende Projekte. Lillian und Freia experimentierten mit in Salzwasser löslichen Plastikstoffen, um der Verschmutzung der Weltmeere entgegenzuwirken.
Hanna und Kyan. Foto: Ralf Meier
Verhalten von Stabheuschrecken
Pascal und Fabian konnten zeigen, wie die Nährstoffverteilung den Aktivitätsdrang bei Ameisen beeinflusst. Misha und Johannes widmeten sich „Systemen zur effizienten, gleichmäßigen Bewässerung von Pflanzen“, während Luca, Diego und Enno das Verhalten von Stabheuschrecken, die wahre Meister im Tarnen sind, erforschten. Hanna, Kyan, Frieda und Mia gelang es, aus Tee und Kaffee verarbeitungsfähige Farben herzustellen.
Luca, Diego und Enno. Foto: Ralf Meier
So geht’s weiter bei „Jugend forscht“
Die Wettbewerbe von „Jugend forscht“ bieten eine Plattform für junge Forscherinnen und Forscher, ihre Ideen und Projekte vorzustellen und weiterzuentwickeln. Die nächsten Etappen sind die Landeswettbewerbe im März und April 2024, gefolgt vom Bundesfinale in Heilbronn, welches vom Science Center Experimenta und der Stiftung Jugend forscht e. V. ausgerichtet wird.
Misha und Johannes. Foto: Ralf Meier
„Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die 123 Wettbewerbsveranstaltungen dieses Jahr von insgesamt 183 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet“, sagt Dr. Nico Kock, Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.
Emily. Foto: Ralf Meier
Wichtiger Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung
„Mit dieser gemeinschaftlichen Unterstützungsleistung im Rahmen der größten öffentlich-privaten Partnerschaft ihrer Art in Deutschland ermöglichen sie die bundesweite Durchführung des Wettbewerbs Jugend forscht und Schüler experimentieren. Auf diese Weise leisten unsere Partner einen wichtigen Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung. In Zeiten eines immer stärkeren Fachkräftemangels ist dieses Engagement nicht hoch genug einzuschätzen.“ (Ralf Meier)
Der Verein Trauerhalt e.V. plant ein weiteres Seminar für Trauernde nach dem Suizid eines nahen Menschen; es sind alle Trauernden willkommen, egal, wie lange der Suizid her ist.
Da es noch freie Plätze gibt, wird am 14. März 2024 um 19.30 Uhr in den Vereinsräumen Osterholten 3 in Raesfeld-Erle (1. OG) ein Informationsabend stattfinden.
Interessierte Betroffene sind herzlich eingeladen: Es können Fragen zu den Besonderheiten von Suizidtrauer gestellt werden sowie zum Ablauf des Seminares und auch die Gruppenleitung kann man an dem Abend kennenlernen.
Der Abend ist kostenfrei und verpflichtet nicht zur Teilnahme; der Start der Trauergruppe ist für April geplant, jeweils donnerstags finden die Abende einmal im Monat über ein Jahr statt.
Hier ein Kommentar einer der Teilnehmerinnen aus dem letzten Durchgang:
„Der Austausch mit anderen Hinterbliebenen, die die „Besonderheiten“ der Trauer nach Suizid kennen und verstehen, hat mir sehr gut getan. Anders als in Selbsthilfegruppen ist diese Gruppe geschlossen, was ein großes Vertrauensverhältnis zwischen den Teilnehmerinnen geschaffen hat. …Ich würde jederzeit wieder an diesem Seminar teilnehmen…“
Am 20. April 2024, Abfahrt morgens um 7.30 Uhr, Ziel: Haus der Geschichte in Bonn. Dort ca. 1 ½ Std. Aufenthalt, anschließend Mittagessen (auf eigene Kosten).
Anschließend Schifffahrt von Bonn bis Remagen. 17.00 Uhr bis 18:30 Königswinter, Schloss Drachenburg (ohne Besichtigung) mit der Drachenfelsbahn. Danach Rückfahrt nach Raesfeld. Kosten 69,– € p.P.
Weitere Details erfahren Interessierte bei K.H. Tünte. Nachfragen und Anmeldungen bis spätestens zum 16. März 2024 über die E-Mail: [email protected]. Tel. Anmeldungen sind leider nicht möglich.
#24 Monatsrückblick: Schlossgemeinde Raesfeld?, Narrensturm auf das Rathaus und Protest gegen den AFD-Neujahrsempfang in Münster
Willkommen zur 24. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den Antrag der CDU zur Namensergänzung „Schlossgemeinde Raesfeld“, Narren und Jecken stürmen an Altweiber das Rathaus und die Demonstration gegen den AFD-Neujahrsempfang in Münster. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Altweiberkarneval in Raesfeld: Narrensturm auf das Rathaus
Raesfelder Jecken stürmen zu Altweiber das Rathaus. Wie es sich für den Altweiberkarneval gehört, schauten Prinzenpaar und Narren auch beim Bürgermeister Martin Tesing vorbei. Der war in bester Laune und servierte zum Frühstück schon mal ein paar geistige Getränke. So ist die närrische Zeit nun auch offiziell in Raesfeld angekommen.
Traditionsreicher Karnevalszug in Raesfeld 2024: Farbenfrohes Fest mit rund 6.000 Besuchern
Am Rosenmontag ging es in der Ortsmitte von Raesfeld wieder bunt, laut, und närrisch zu- beim 51. Rosenmontagszug des RRZ. Rund 6.000 Besucher säumten die Straßen.
31 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister geben Erklärung in Münster ab
Am 16. Februar versammelte sich das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ zu einem Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang im Rathaus von Münster. Die Kundgebung startete um 17 Uhr und umfasste Rede- und Kulturbeiträge, die teilweise live vom WDR und SAT 1 übertragen wurden. Zahlreiche Vereine, Gruppen und Organisationen aus der Region schlossen sich dem Aufruf an. Auf Initiative des Havixbecker Bürgermeisters Jörn Möltgen hatten sich 31 Bürgermeister aus dem Münsterland angekündigt. Sie unterzeichneten eine „Gemeinsame Erklärung„, in der sie sich für Vielfalt, Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander aussprachen. Darunter auch Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing.
Der Hauptausschuss hat einstimmig beschlossen, die kostenlose Abgabe von Sperrmüll fortzuführen. Thomas Greving von der Finanzverwaltung erklärte, dass die Gemeinde den einjährigen Testlauf bewertet habe und die Ergebnisse positiv seien.
Insgesamt wurden im letzten Jahr etwa 140 Tonnen Sperrmüll in Raesfeld gesammelt.
Schlossgemeinde Raesfeld? Dies könnte zukünftig eine Ergänzung sein
Schlossgemeinde Raesfeld. Dies könnte zukünftig eine Ergänzung sein. Die CDU-Fraktion Raesfeld möchte einen Schritt zur Stärkung der Identität ihrer Gemeinde unternehmen. Ihr Antrag an die Verwaltung, einen Namenszusatz für Raesfeld zu prüfen, der auf das historische Schloss der Region verweist, könnte die Gemeinde weiter in den regionalen und überregionalen Fokus rücken.
Wärmepumpe ja oder besser doch nicht? In kaum einem Bereich herrscht derzeit so viel Unsicherheit wie beim Thema Heizen.
Ludger Pollmann-(li) hatte die Idee zu einem Info-Abend. Foto: Ralf Meier
Um die drängendsten Fragen zu beleuchten, mit denen sich Besitzer von Immobilien oder angehende Bauherren derzeit konfrontiert sehen, hatte Ludger Pollmann, Geschäftsführer des Wärmepumpenherstellers Pollmann Technik GmbH & Co. KG, die Idee zu einem Infoabend, bei dem man das Thema einmal von allen Seiten beleuchten konnte. Angefangen von der Technik, die hinter den Wärmepumpen steckt, bis zu den Preisen, die auf Interessenten zukommen könnten.
Das Team-vom SaniCenter Brömmel. Foto: Ralf Meier
Bei den örtlichen Sanitär- und Heizungsunternehmen stieß er dabei auf ebenso rege Unterstützung wie bei Energieberatungsdienstleistern und Raesfeld-Online. So konnte innerhalb weniger Woche eine bemerkenswerte Veranstaltung im Hotel Hecheltjens Hof organisiert werden, bei der auch das SaniCenter Brömmel, die Vorholt Wasser- und Wärmetechnik GmbH, die Knüsting Brunnenbau Erdwärme GmbH & Co KG sowie die Energieberatung Besseling für Fragen zur Verfügung standen.
Vorholt Wasser- und Wärmetechnik GmbH. Foto: Ralf Meier
Bis auf den letzten Platz besetzt
Wie sehr das Thema viele Menschen derzeit beschäftigt, zeigte sich bereits auf dem Parkplatz. Da ging schon deutlich vor Beginn der kostenfreien Informationsveranstaltung nichts mehr. Ein ähnliches Bild bot sich vor dem Podium. Die Stuhlreihen waren bis auf den letzten Platz besetzt.
Das Publikum erhielt umfassende Einblicke in die Nutzung und Vorteile von Wärmepumpen bei Renovierungsprojekten. In seinem spannenden Vortrag erläuterte Ludger Pollmann gleich zu Beginn die Prinzipien, nach denen Wärmepumpen die zur Verfügung stehende Wärme aus der Umwelt nutzen.
Das Team der Knüsting Brunnenbau-Erdwärme GmbH & Co. KG. Foto: Ralf Meier
Ganz unterschiedliche Systeme
Auch, dass es ganz unterschiedliche Systeme gibt, wie die Abluftwärmepumpe, die Sole-Wasser-Wärmepumpe oder die Luft-Wasser-Wärmepumpe wird vielen neu gewesen sein. im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich bei einer Fragerunde eingehend mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinanderzusetzen. Zudem standen die Experten der fachkundigen Unternehmen an ihren Ständen bereit, um im Anschluss individuelle Fragen zu beantworten und weiterführende Informationen zu liefern.
Auch die Firma Besseling war mit einem Stand vertreten. Foto: Ralf Meier
Am 23. Mai 2024 in der Stadthalle Vennehof / Anmeldephase für Unternehmen startet
Borken. Das Azubi-Speed-Dating geht in die zehnte Runde: Am Donnerstag, 23. Mai 2024, findet von 10 bis 13 Uhr das bewährte Veranstaltungsformat für die „Fachkräfte von Morgen“ in der Stadthalle Vennehof in Borken statt.
Im Rahmen des Speed-Datings möchte die städtische Wirtschaftsförderung junge Erwachsene und Unternehmen auf kurzem Wege und unbürokratisch zusammenbringen. Ausbildungs- und auch Praktika-Suchende haben beim Azubi-Speed-Dating die Möglichkeit, sich bei zahlreichen Unternehmen aus Borken vorzustellen.
Zehn Minuten für Fragen
In zehn Minuten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, potenzielle Arbeitgebende persönlich zu treffen, Fragen zu stellen und sich von ihrer besten Seite zu zeigen. „Die Anmeldephase für Unternehmen startet ab sofort“, gibt Lisa Stegger-Riehl von der Borkener Wirtschaftsförderung den Startschuss.
Sie verweist darauf, dass aufgrund der stark angestiegenen Nachfrage an Standplätzen die Teilnahme für Betriebe vorerst auf Borkener Unternehmen begrenzt seien. Eine Teilnahme sei demnach nur möglich, wenn das Unternehmen in Borken ansässig ist. „Wir möchten damit sicherstellen, dass unsere lokalen Unternehmen die Möglichkeit haben, sich aktiv an dieser Veranstaltung zu beteiligen und junge Talente aus unserer Region kennenzulernen“, erläutert Stegger-Riehl.
Weitere Informationen zum Azubi-Speed-Dating und zur Anmeldung sind auf borken-nrw.de/azubi-speed-dating zu finden. Bei Fragen steht Lisa Stegger-Riehl per E-Mail an [email protected]und unter Tel. 02861/939-343 gerne zur Verfügung.
„Brot für Kumi“-Aktionen – Kuchen für einen guten Zweck
Auch in diesem Jahr findet wieder die traditionelle Kuchenaktion zugunsten von Kumi in Uganda statt. Nach den erfolgreichen „Brot für Kumi“-Aktionen in den vergangenen zwei Jahren findet die Kuchenaktion diesmal nicht am Valentinstag, sondern am Sonntag, den 10.03.2024, statt. Ziel ist es, Pfarrer Charles und seinem Waisenhaus in Uganda finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.
Vollständige Spendenübermittlung
Da die Zutaten für die Kuchen gespendet werden und der Einsatz von Bäcker Hubert Leiers und seinem ehrenamtlichen Team unentgeltlich erfolgt, fließt der gesamte Erlös direkt nach Kumi in Uganda. „Durch den Kauf eines Kuchens und Ihre Spende unterstützen Sie nicht nur eine wohltätige Sache, sondern genießen auch köstliche Backwaren mit Ihren Lieben“, erklärt Heike Witte, eine der Organisatorinnen der Aktion.
Besondere Initiative in der Gemeinde
Arno und Gisela Brömmel bieten am Sonntag bei der Senioren-Vorstellung der Plattdeutsch-Theatergruppe Erle Kaffee und Kuchen gegen eine Spende an. „Wir hoffen, dadurch zusätzliche Spenden für Pfarrer Charles sammeln zu können“, so Gisela Brömmel. In der Gaststätte kann ebenfalls Kaffee und Kuchen genossen werden, wofür eine vorherige Anmeldung erforderlich ist, um ausreichend Kuchen vorzubereiten und Plätze zu reservieren.
Herausforderungen in Uganda
Pfarrer Charles berichtet regelmäßig von den schwierigen Bedingungen und den gestiegenen Lebensmittelpreisen in Kumi, Uganda. „Jede Unterstützung ist von unschätzbarem Wert“, sagt Witte und hofft auf die anhaltende Unterstützung der Raesfelder und Erler Bevölkerung.
Dank an die Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Firma Seier aus Raesfeld, die am 29.02.24 ein „Kumi-Café“ ausgerichtet und Spenden gesammelt haben. Hubert Leiers betont, dass jederzeit ähnliche Aktionen möglich sind und ruft dazu auf, sich bei ihm zu melden, um beispielsweise eine Brot-Aktion zu organisieren.
Bestellung und Abholung
Die Kuchenaktion findet am 10. März 2024 statt. Streuselkuchen und Apfelsandkuchen als Familienstück können bis zum 7. März 2024 vorbestellt werden.
Bestellungen und Abholungen in Raesfeld bei Biobäcker Hubert Leiers (Telefon: 02865 6944, Abholung am 10.03.2024 von 7.00 bis 10.00 Uhr)
und in Erle bei Heike Witte (Telefon: 02865 10047, Abholung am 10.03.2024 am Heimathaus von 11.00 bis 12.00 Uhr).
Für Kaffee und Kuchen in der Gaststätte Brömmel Wilms ist eine Reservierung unter Telefon 02865 8235 erforderlich.
An der St.-Sebastian-Schule herrscht derzeit eine Atmosphäre voller Vorfreude und kreativer Energie: 369 Schülerinnen und Schüler fiebern ihrem großen Moment in der Manege entgegen.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, aus einem breiten Spektrum an Darbietungen ihre Top-Drei-Wünsche zu äußern. Die Auswahl reicht von spektakulären Feuerschluckern und Taubendressur bis hin zu schwindelerregender Luftakrobatik und Westernshow.
In der bevorstehenden Projektwoche werden sie die Gelegenheit haben, ihr Talent und ihre Leidenschaft für die Zirkuskunst zu entfalten.
Mit einem ihrer Wünsche wurden sie schließlich einer von insgesamt vier Vorstellungsgruppen im Zirkus „Manegentraum“ zugeordnet. „Jeweils 90 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse“, so Schulleiter Thomas Schlüter, „ gestalten eine Vorstellung“.
In dieser Konstellation sind die Schüler nun eine Woche in Teams zusammen. „Es herrscht eine ganz andere Atmosphäre“, betont Schlüter, der immer wieder beobachtet wie sich alle mit ihren individuellen Fähigkeiten und Kenntnissen einbringen. Zusammen gilt es Plakate zu gestalten und Moderationstexte zu kreieren und einzustudieren.
Das kostenintensive Zirkusprojekt findet an der St.-Sebastian-Schule alle vier Jahre statt. Um dieses besondere Ereignis zu unterstützen, engagiert sich jede Familie durch einen Helferdienst, sei es beim Auf- und Abbau, am Grillstand oder an den Verkaufsständen, wodurch ein Gemeinschaftsgefühl und Zusammenarbeit gefördert werden.
Fasst 20 lokale Sponsoren unterstützen das Projekt finanziell. „Ohne den Einsatz aller, wäre dieses Projekt nicht umsetzbar“, lobt Schlüter das Engagement der gesamten Schulgemeinde.
Vorstellungen sind am Freitag um 14 Uhr und 17 Uhr sowie am Samstag um 9 Uhr und 12 Uhr.
Aktuelle Entwicklung der Arbeitslosigkeitim Kreis Borken
Im Februar 2024 wurde im Kreis Borken eine leichte Verringerung der SGB-II-Arbeitslosigkeit verzeichnet, wie Landrat Dr. Kai Zwicker mitteilt. Nach einem saisonbedingten Anstieg in den Wintermonaten zeigt sich nun eine Rückkehr zu niedrigeren Zahlen. Der Landrat betont, dass diese Entwicklung für das Frühjahr typisch sei, wobei der Rückgang in diesem Jahr ungewöhnlich früh, bereits im Februar, einsetze.
Zahlen im Detail
Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die im Februar 2024 als arbeitslos registriert waren, belief sich auf 6.389. Dies stellt einen Rückgang um 25 Personen im Vergleich zum Vormonat dar. Gegenüber dem Vorjahr, Februar 2023, ist jedoch ein Anstieg um 410 Personen zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote bleibt dabei mit 2,9 Prozent unverändert.
Gesamtzahl der Leistungsberechtigten
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist leicht angestiegen und liegt nun bei 11.572 Personen, was einem Zuwachs von 125 Personen gegenüber dem Vormonat entspricht. Zu dieser Gruppe zählen auch Personen in Eingliederungsmaßnahmen, Jugendliche in schulischer Ausbildung und Teilzeitbeschäftigte, die zusätzlich auf SGB-II-Leistungen angewiesen sind. Insgesamt haben im Februar 2024, 16.418 Personen in 8.313 Bedarfsgemeinschaften Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar.
Verteilung der Arbeitslosenzahlen
Die genaue Verteilung der Arbeitslosenzahlen im SGB II-Bereich auf die einzelnen Städte und Gemeinden des Kreises Borken ist in der beigefügten Grafik ersichtlich. Da die gemeindebezogene Zahl der zivilen Erwerbspersonen fehlt, ist eine detaillierte Aufschlüsselung der Arbeitslosenquote auf Gemeindeebene nicht möglich. Für Vergleichszwecke wird stattdessen eine Quote basierend auf der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren herangezogen.
Zusammenfassung
Im Februar 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken leicht gesunken.
Die Arbeitslosenquote bleibt stabil bei 2,9 Prozent.
Gesamtzahl der Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen.
Die Wärmepumpe als Problemlöser.In Anbetracht des vergangenen milden Winters und der dennoch stark gestiegenen Heizkosten suchen viele Menschen nach Alternativen, um sich von den schwankenden Preisen für Gas und Öl unabhängiger zu machen.
Eine solche Alternative bieten Wärmepumpen, die inzwischen aufgrund ihrer ausgereiften Technologie besonders im Neubau als bevorzugte Wärmequelle gelten. Der Staat unterstützt die Modernisierung mit Wärmepumpen durch Förderungen, was nicht nur finanziell attraktiv ist, sondern auch zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz beiträgt.
Anteil erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung liegt bei zehn Prozent
Wärmepumpen zeichnen sich durch ihre Effizienz aus, indem sie aus einem Teil elektrischer Energie bis zu vier Teile Wärmeenergie erzeugen können. Sie nutzen dafür die natürliche Energie aus Luft, Erdboden oder Grundwasser. Eine Kombination mit Photovoltaik-Anlagen ermöglicht es sogar, nahezu autark zu heizen. Trotz eines Anstiegs im Verkauf von Wärmepumpen in Deutschland bleibt der Anteil erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung mit zehn Prozent noch ausbaufähig.
Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar, dass der Staat die Förderungen weiter ausbaut. Die Auswahl des passenden Systems erfordert allerdings individuelle Beratung und Planung, um die optimale Lösung für jedes Haus zu finden. Informationen zu Förderungen und empfohlenen Qualitätssiegeln sind online verfügbar und helfen bei der Entscheidungsfindung.
Finanzielle Anreize nutzen
Für gut gedämmte Häuser eignen sich insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen, die kostengünstig installiert werden können. Andere Systeme wie Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen bieten einen höheren Wirkungsgrad, sind aber in der Anschaffung teurer.
Wärmepumpen können zudem zur Gebäudekühlung im Sommer genutzt werden, was sie zu einer vielseitigen Lösung für Heizung und Klimatisierung macht. Der Staat fördert den Einbau von Wärmepumpen und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen mit bis zu 45 Prozent der Kosten, abhängig von der Art der bisherigen Heizung.
Das novellierte Gebäudeenergiegesetz (GEG), die am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, schafft Planungssicherheit für eine klimaneutrale Wärmeversorgung von Immobilien. Es legt fest, dass im Neubau Heizsysteme mit einem Anteil von 65 Prozent erneuerbarer Energien eingebaut werden müssen. Experten betonen die Bedeutung einer fachkundigen Beratung, um das effizienteste regenerative Heizsystem zu finden und die entsprechenden Fördermittel zu nutzen.
Auch kritische Stimmen zum GEG
Trotz der Optionen, die das GEG bietet, sehen Experten der Allianz Freie Wärme die Einschränkungen durch zentrale Wärmenetze kritisch, da diese die freie Wahl der Heiztechnik und des Energieträgers einschränken könnten. Die individuelle Beratung durch Fachunternehmen ist daher essenziell, um die optimale und wirtschaftlichste Lösung für jedes Gebäude zu finden.
Angesichts des zuletzt erlebten milden Winters und der parallel dazu stark angestiegenen Heizkosten wenden sich viele Bürgerinnen und Bürger Alternativen zu, um sich von den volatilen Gas- und Ölpreisen zu lösen. Wärmepumpen treten dabei als eine immer beliebtere Option in den Vordergrund, besonders im Neubausektor, wo sie dank fortschrittlicher Technologie als präferierte Wärmequelle angesehen werden. Die staatlichen Förderprogramme machen die Umstellung auf Wärmepumpen nicht nur finanziell attraktiver, sondern tragen auch signifikant zur Reduktion der CO2-Emissionen bei.
Nutzung von Energie aus Luft, Erde oder Grundwasser
Die Effizienz von Wärmepumpen, die aus einem Teil elektrischer Energie bis zu vier Teile Wärme generieren, beruht auf der Nutzung von Energie aus Luft, Erde oder Grundwasser. Durch die Kombination mit Photovoltaik-Anlagen können Eigentümer ihre Heizsysteme nahezu autark betreiben.
Obwohl der Absatz von Wärmepumpen in Deutschland zugenommen hat, ist das Potenzial der erneuerbaren Energien im Wärmebereich mit einem Anteil von zehn Prozent noch lange nicht ausgeschöpft. Der Ausbau der staatlichen Förderung ist eine logische Konsequenz daraus. Die Wahl des geeigneten Systems bedarf jedoch einer individuellen Beratung, um die beste Lösung für jedes Gebäude zu finden. Online sind Informationen zu Fördermöglichkeiten und Qualitätssiegeln erhältlich, die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung bieten.
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind besonders für gut isolierte Gebäude geeignet, da sie relativ günstig zu installieren sind. Andere Systeme wie Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen, obwohl effizienter, verursachen höhere Anschaffungskosten. Interessant ist auch die Möglichkeit, Wärmepumpen zur Kühlung in den Sommermonaten einzusetzen, was ihre Vielseitigkeit unterstreicht. Die staatliche Förderung deckt bis zu 45 Prozent der Kosten für den Einbau von Wärmepumpen und die notwendigen Umbaumaßnahmen ab, abhängig vom vorher genutzten Heizsystem.
Das am 1. Januar 2024 in Kraft getretene überarbeitete Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgt für eine klimaneutrale Wärmeversorgung und verpflichtet Neubauten dazu, Heizsysteme mit mindestens 65 Prozent Erneuerbare-Energien-Anteil zu installieren. Fachleute wie Markus Staudt vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie und Andreas Müller vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima heben die Wichtigkeit einer professionellen Beratung hervor, um das effizienteste regenerative Heizsystem auszuwählen und entsprechende Förderungen in Anspruch zu nehmen.
Statement Tobias Brömmel
In den vergangenen 14 Jahren hat sich die Vorholt Wasser- und Wärmetechnik GmbH als kompetenter Partner im Bereich der Wärmepumpentechnologie etabliert. Wir verstehen, dass derzeit viele Endkunden beim Thema modernes Heizen verunsichert sind. Mit unserem top geschulten Fachpersonal beraten wir direkt vor Ort und bieten maßgeschneiderte Lösungen für Neubauten sowie Bestandsgebäude. Dank der aktuellen KfW-Förderprogramme ist der Einbau von Wärmepumpen finanziell attraktiver denn je.
Wir heben uns besonders durch unsere Fähigkeit hervor, Wärmepumpen auch in Gebäuden mit existierenden Heizkörpersystemen zu integrieren und bieten zudem den Vorteil kurzer Lieferzeiten durch lagermäßige Verfügbarkeit. Die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen, die wir ebenfalls installieren, optimiert die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit des Heizsystems. Wir stehen bereit, um durch Unsicherheiten zu navigieren und zu demonstrieren, wie moderne Heizlösungen auch in Ihrem Zuhause realisiert werden können.
Tobias Brömmel, Geschäftsführer und Gesellschafter der Vorholt Wasser- und Wärmetechnik GmbH
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Unbekannte sind zwischen Dienstagabend (17.30 Uhr) und Mittwochnachmittag (14.40 Uhr) mit Gewalt in ein Wohnhaus in Raesfeld an der Straße Im Weidengrund eingedrungen.
Laut Mitteilung der Polizei schlugen die Täter dafür eine Fensterscheibe ein, um in das Gebäude zu gelangen.
Die Einbrecher durchsuchten mehrere Räume im Inneren. Die Diebe entwendeten nach ersten Erkenntnissen Bargeld, das sie vorfanden. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kriminalinspektion I in Borken: Tel. (02861) 9000.
Die Gemeinde Raesfeld steht weiterhin vor großen Herausforderung, was die aktuelle Flüchtlingssituation anbelangt. Nach dem aktuellen Stand der Verteilstatistik des Landes NRW könnten bereits heute oder morgen bis zu 88 zusätzliche Flüchtlinge in der Gemeinde ankommen.
Aufgrund der dynamischen Natur der Verteilstatistik, die sich mehrmals im Monat ändert, könnte die Zahl der Flüchtlinge, die Raesfeld aufnehmen muss, kurzfristig ansteigen. Heute, morgen oder in den nächsten Tagen könnten plötzlich zu den aktuellen 336 Flüchtlingen zusätzliche 88 Flüchtlinge vor der Tür des Rathauses stehen, für deren Unterbringung die Gemeinde verantwortlich ist. Diese Entwicklung stellt Raesfeld auch Anfang März weiter vor große Herausforderungen, auf die schnell und effizient reagiert werden muss, um den Ankommenden die notwendige Unterstützung und Integration zu bieten.
Regelmäßigen Neuberechnung der Verteilstatistik
Wichtig ist hierbei, dass sich diese Daten aufgrund der regelmäßigen Neuberechnung der Verteilstatistik mehrmals im Monat ändern können. Die hier präsentierten Zahlen spiegeln daher den Stand zum Zeitpunkt unserer heutigen Recherche wider.
Unterscheidung der Flüchtlingsgruppen
Es besteht eine klare Unterscheidung zwischen anerkannten Flüchtlingen und solchen im laufenden Asylverfahren. Diese Differenzierung ist entscheidend für die Verteilung und Aufnahme in den Kommunen.
Aktuelle Lage anerkannter Flüchtlinge in Raesfeld
Nach eingehenden Recherchen und einer Auskunft von Norbert Altrogge, dem Leiter des Ordnungsamtes, leben derzeit 127 anerkannte Flüchtlinge mit einer Wohnsitzauflage in der Gemeinde Raesfeld. Gemäß dem Integrationsschlüssel ist die Gemeinde verpflichtet, insgesamt 194 solcher Flüchtlinge aufzunehmen. Dies lässt Raum für die Aufnahme von weiteren 67 anerkannten Flüchtlingen.
Situation von Flüchtlingen im laufenden Asylverfahren
In Raesfeld befinden sich momentan 209 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren. Die aktuelle Aufnahmeverpflichtung für die Gemeinde, datiert auf den 23. Februar 2024, sieht die Aufnahme von 230 Personen vor. Dies deutet darauf hin, dass in naher Zukunft zusätzliche 21 Flüchtlinge in Raesfeld erwartet werden können. Inkludiert sind hier auch Kriegsflüchtlinge wie beispielsweise aus der Ukraine.
Gesamtübersicht und Hinweis auf dynamische Zahlen
Insgesamt könnten 88 zusätzliche Personen – bestehend aus 67 anerkannten Flüchtlingen und 21 Asylbewerbern – nach Raesfeld kommen. Dies würde die derzeitige Gesamtzahl von 336 Personen auf 424 ansteigen lassen, sollten weitere Zuweisungen erfolgen. Allerdings unterliegen diese Zahlen potenziellen Änderungen, da die Verteilstatistik regelmäßig aktualisiert wird.
Nicht erfasste Flüchtlinge
Nicht erfasst sind dabei Familiennachzüge von anerkannten Flüchtlingen sowie Flüchtlinge aus Drittstaaten, die schon länger in Raesfeld ansässig sind und sich nicht mehr in einem aktiven Asylverfahren befinden.
Erklärungzu §12aFlüAG (Flüchtlingsaufnahmegesetz)
Der § 12a des Aufenthaltsgesetzes regelt die sogenannte „Aufnahmeverpflichtung“ von Städten und Gemeinden in Bezug auf Asylsuchende und Flüchtlinge. Die Zuweisung der Flüchtlinge erfolgt durch die Bezirksregierung Arnsberg.
Konkret bedeutet dies:
Verteilung von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen: Dieser Paragraph legt fest, wie Asylsuchende und Flüchtlinge innerhalb Deutschlands auf die verschiedenen Bundesländer und dann weiter auf Städte und Gemeinden verteilt werden. Dies geschieht nach einem bestimmten Schlüssel, der in der Regel die Bevölkerungszahl und die Wirtschaftskraft der Regionen berücksichtigt.