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Einbruch in Erler Postfiliale

In der Erler Postfiliale sind Unbekannte in der Nacht zum Sonntag eingebrochen.

Die Täter hatten zunächst vergeblich versucht, zwei Fenster des Gebäudes an der Silvesterstraße aufzuhebeln.

Schließlich brachen sie die Eingangstür auf und gelangten so ins Innere. Die Einbrecher durchsuchten die Räume, brachen dabei eine weitere Tür auf und öffneten auch einige Pakete.

Ob die Unbekannten etwas entwendet haben, stand zunächst nicht fest. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Steuertipp für Hauseigentümer bei Leerstand

Hauseigentümer können bei Leerstand Grundsteuererlass beantragen

Wer es trotz erheblicher Bemühungen nicht schafft, seine Immobilien zu vermieten, kann mit einem teilweisen Erlass der Grundsteuer B rechnen.

(pd). Im Einzelfall können dies einige hundert Euro sein. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW empfiehlt betroffenen Hauseigentümern, sich mit dem Antrag auf Erlass der Grundsteuer für das Jahr 2018 zu sputen, denn er muss spätestens am 1. April 2019 bei den Städten und Gemeinden eingegangen sein.

Voraussetzung für den Grundsteuererlass ist eine wesentliche Ertragsminderung, die der Steuerzahler nicht zu verantworten hat. Betrug die Ertragsminderung 2018 mehr als 50 Prozent, so werden 25 Prozent der gezahlten Grundsteuer erlassen. Fiel der Ertrag komplett aus, ist ein Grundsteuererlass von 50 Prozent vorgesehen.

Der Hauseigentümer muss nachweisen, dass er keine Schuld am Mietausfall hat. Dies kann er durch ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen belegen, wie zum Beispiel der Schaltung von Vermietungsanzeigen. Da an den Nachweis hohe Anforde-rungen gestellt werden, sollten Hauseigentümer ihre Vermietungsbemühungen sorgfältig dokumentieren, erklärt der Bund der Steuerzahler.

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So wird der Gartenteich fit für den Sommer

Vor der warmen Jahreszeit gibt es an der Wasseroase einiges zu tun

Mit oder ohne Fische: Ein Gartenteich ist immer ein Anziehungspunkt und ein Hingucker. Eine richtige Pflege ist allerdings dafür die Voraussetzung

Dem Plätschern des Wassers lauschen, den Fischen zuschauen, die gemächlich ihre Bahnen ziehen – und so richtig entspannen: Mit der warmen Jahreszeit beginnt wieder die Gartenteichsaison. Doch bevor das feuchte Idyll zu einer echten Entspannungsoase wird, freuen sich auch Wasser, Pflanzen, Fische und Co. über eine umfassende Pflegekur.

Wasser sauber halten

Zunächst sollten Teichfreunde gründlich überprüfen, ob sich viel Schlamm aus Laub und abgestorbenen Pflanzenresten am Boden ihres Feuchtbiotops festgesetzt hat.

Gartenteiche fit machen für den Sommer
Der Gartenteich ist in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Doch zuvor braucht die Feuchtoase ein umfassendes Pflegeprogramm. Foto: djd/Söchting Biotechnik/Martinan – stock.adobe.com

Mithilfe eines Schlammsaugers kann dieser vorsichtig entfernt werden, denn sonst sondern die Pflanzenreste giftige Gase ab und verbrauchen den wertvollen Sauerstoff, den Fische und Teichpflanzen zum Überleben brauchen. Auch abgestorbene Teile der Wasserpflanzen und des Uferbewuchses müssen Teichbesitzer zurückschneiden. Nicht winterharte Gewächse sollten erst nach den Eisheiligen wieder zurück an ihren Sommerstandort in oder an den Teich. Sobald die Nächte frostfrei sind, kann man die Technik wie Teichpumpe, Filter, Wasserspiele und Beleuchtung wieder im Wasser installieren.

Nach vierwöchiger Laufzeit sollte der Filter gründlich unter lauwarmem Wasser gereinigt werden.

Stauden und Teichgärten im Herbst von Firma Baumeister aus Raesfeld
Mit Stauden umrandet. Gartenteich der Firma Baumeister aus Raesfeld

Er unterstützt eine gute Wasserqualität, die gerade in der warmen Jahreszeit so wichtig ist, denn bei hohen Außentemperaturen erwärmt sich das Wasser – und der Sauerstoffgehalt sinkt. Es gibt inzwischen auch Hilfsmittel wie Oxydatoren von Söchting im Fachhandel, die ein Kippen des heimischen Biotops und das unerwünschte Wuchern von Algen verhindern, eine gute Wasserqualität unterstützen und stets für genügend Sauerstoff für die Wasserbewohner sorgen.

Gartenteiche fit machen für den Sommer
Moderne Hilfsgeräte sorgen dafür, dass die Wasserqualität im Gartenteich vor allem bei Hitze gleichbleibend auf gutem Niveau gehalten wird. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Sauerstoff anreichern

Die kleinen Helfer sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie sind flexibel ohne Kabel sowie Stromzufuhr einsetzbar. Ihre Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Geräte sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt, die von einem Katalysator ausgetrieben und an der Spezialkeramik des Behälters in Wasser und aktivierten Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser verteilt sich schneller als seine gelöste Form bis in die tiefen Bodenschichten und entlegenen Winkel des Teichs.

Unter www.oxydator.de gibt es die entsprechenden Bezugsquellen. Es lohnt sich, rechtzeitig vor der warmen Jahreszeit die Wasserqualität mit entsprechenden Teststäbchen zu überprüfen.

Iedalwert für das Wasser

Fachleute empfehlen einen ph-Idealwert von 8,3 des feuchten Elements. Ein Teilwasserwechsel kann helfen, die Schadstoffe im Wasser zu reduzieren. Dabei wird das trübe Wasser abgeschöpft und Leitungswasser in den Teich geleitet.

Der Gartenteich ist in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Doch zuvor braucht die Feuchtoase ein umfassendes Pflegeprogramm.

Bei weiteren Fragen:

Kontakt

Baumeister GaLaBau GmbH & Co. KG
Ährenfeld 13
46348 Raesfeld
Fon +49 28 65 60 93 83
Mobil +49 172 2 81 63 91 und +49 172 4 77 14 74

Internet: www.baumeister-galabau.de

Besuch in der Brennerei Böckenhoff – SPD lädt ein

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Am Samstag, den 30.3. ab 10.30 Uhr besucht der Ortsverein der SPD Raesfeld/Erle/Homer im Rahmen seiner Aktion „SPD OnTour“ die „kleine Brennerei Böckenhoff“ in Erle.

Interessenten sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte über 02865/10265 oder [email protected] bis Donnerstag tätigen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 3 €.

Treffpunkt ist gegenüber der Brennerei an der Schermbecker Straße.

Bundesweiter Astronomietag – Sternwarte Bresser lädt ein

Die Josef-Bresser-Sternwarte in Borken-Hoxfeld öffnet ab 20.00 Uhr bis Mitternacht die Türen für Besucher.

„Möge die Nacht mit uns sein – Licht aus, Sterne an!“, dazu rufen die Sternfreunde Borken am 30. März auf.

An diesem Abend findet zeitgleich ein bundesweiter Astronomietag und die weltweite „Earth Hour“  statt.

Josef-Bresser-Sternwarte Hoxfeld

Ab 20.30 Uhr sollen so viele künstliche Lichtquellen wie möglich für mindestens eine Stunde ausgeschaltet werden, um dem Himmel über Borken seine natürliche Dunkelheit zurückzugeben.

Die Josef-Bresser-Sternwarte in Borken-Hoxfeld, Ant Kruse Bömken 21, ist von 20.00 Uhr bis Mitternacht für Besucher geöffnet. Neben dem Sternwarten-Teleskop stehen weitere Fernrohre für einen Blick in den Kosmos bereit.

Sternformationen

Bei einem Spaziergang über den Sternenhimmel werden Sternformationen wie der Große Wagen aufgesucht und über den Himmel ziehende Satelliten mit dem bloßen Auge verfolgt. Besucher können auch gerne ihr eigenes Fernglas oder Teleskop mitbringen.

Wer die Handhabung seiner Sternkarte kennen lernen möchte, kann diese ebenso mitbringen. Da der Parkraum an der Sternwarte begrenzt ist, sollte man zu Fuß oder per Fahrrad kommen. Parkmöglichkeiten gibt es am Pröbstingsee. Die Sterngucker hoffen auf wolkenfreie Sicht. Bei bedecktem Himmel fällt der Beobachtungsabend leider aus.

www.josef-bresser-sternwarte.de

Mehr als 2000 Liter Blut gespendet


DRK Raesfeld ehrte seine Blutspender

Raesfeld (pd). „Sie haben ein Stück Ihres Lebens gegeben und sich in besonderer Art und Weise für ihr Mitmenschen eingesetzt – Blutspender sind Lebensretter“, so bezeichnete der Vorsitzende des DRK Raesfeld Michael Weddeling die 72 Jubiläumsspender die 25, 50, 75, 100, 125 und sogar 150mal Blut gespendet haben.

„Mit über 10% Spenderquote zählt der Kreis Borken noch zu den Spitzenreitern in Nordrhein Westfalen. In Städten wie Gelsenkirchen oder Düsseldorf liegt die Spenderquote in der Bevölkerung nur zwischen 1% und 2%. Aber auch auf dem Land nimmt die Spenderbereitschaft ab, umso wichtiger ist es die Leute dafür zu begeistern zur Blutspende zu gehen. Dafür sind die Jubiläumsspender das beste Aushängeschild und die besten Multiplikatoren. „Wir brauchen dringend Blutspender, um den steigenden Bedarf abzudecken“, so der stellv. Vorsitzende Roland Hörning.

Blutspender DRK Raesfeld

Nachdem die Jubiläumsspender Ihre Urkunden, Nadeln und Geschenke entgegen genommen haben wurde anhand eines Films der Weg der Blutkonserven erläutert. Hier wurde nicht nur die Verarbeitung der Blutspende gezeigt, sondern auch darauf hingewiesen das die meisten Blutkonserven für Erkrankungen wie z.B. bei Krebs verwendet werden oder das für eine Motorradunfall ca. 30 Blutkonserven benötigt werden.

Nach einem kleinen Imbiss wurde die verschiedenen Aufgabenbereiche des Roten Kreuzes Raesfeld vorgestellt von den Sanitätsdiensten bis zur Ausbildung der Bevölkerung. Ebenso wurden die neuen Räumlichkeiten des Ortsvereines vorgestellt.

Für 100 Blutspenden wurde ausgezeichnet: Bernhard Gudel, Lothar Kramb, Bernd Steverding, Winfried Tebbe, Ewald Tempelmann und Uwe Weidner.
125 Blutspenden: Reinhold Heßling, Norbert Nagel, Hans-Dieter Strothmann und Martin Wilsing und für 150 Blutspenden wurde Richard Rohring ausgezeichnet.

André Wachtmeister ist neuer Vorsitzender


Führungswechsel beim Trägerverein Jugendwerk Raesfeld e. V. André Wachtmeister löst Hans-Dieter Strothmann ab

Insgesamt drei der fünf Vorstandsmitglieder standen in diesem Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Raesfeld (pd). Nach 21 Jahren Vorstandsarbeit stellte Hans-Dieter Strothmann am Donnerstagabend sein Amt als Vorsitzenden des Trägervereins Jugendwerk Raesfeld bei der Mitgliederversammlung neu zur Verfügung. André Wachtmeister wurde einstimmig als sein Nachfolger im Amt gewählt.

Drei der fünf Vorstandsmitglieder hatten im Vorfeld erklärt, dieses Mal für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen. Der Vorsitzende Hans-Dieter Strothmann stellte nach 21 Jahren sein Amt zur Verfügung.

Jugendwerk Raesfeld neuer Vorsitzender André Wachtmeister
Alte und neue Vorstand (v. l.)) Elisabeth Bietenbeck, Peetraa Haasler, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula Bartsch, André Wachtmeister, Jörg Heselhaus und Hans-Dieter Strothmann (nicht auf dem Foto ist Barbara Werschkull) Foto: Petra Bosse

Zu seinem Nachfolger wurde Andre Wachtmeister gewählt. Die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden fiel auf Elisabeth Bietenbeck. Dieses Amt hatte zuvor Manfred Weingärtner zwölf Jahre lang als Vertreter der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin inne.

Die Wahlen

Nach insgesamt 26 Jahren legte auch Ursula Bartsch als Vertreterin der Evangelischen Kirchengemeinde Raesfeld ihren Posten im Vorstand nieder. Für sie folgt Pfarrerin Barbara Werschkull als Beisitzerin in den Vorstand. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde Petra Schwandt-Haasler, ebenfalls für die Kath. Kirchengemeinde St. Martin, wiedergewählt.

Außerdem bestätigte die Versammlung den von der Gemeinde Raesfeld benannten Geschäftsführer Jörg Heselhaus in seinem Amt.

Hans-Dieter Strothmann würdigte seine ausgeschiedenen Vorstandskollegen Bartsch und Weingärtner und sprach Ihnen seinen Dank auch im Namen des gesamten Jugendwerks aus.

Hans-Dieter Strothmann wurde als Vorsitzender verabschiedet
Hans-Dieter Strothmann wurde als Vorsitzender verabschiedet

Bürgermeister Andreas schloss sich dem an und beleuchtete die Amtszeit von Hans-Dieter Strothmann näher. „Wie auch als stellvertretender Bürgermeister bist du als Vorsitzender des Jugendwerks stets ein verlässlicher und engagierter Partner“ lobte er den scheidenden Vorsitzenden, der 1998 als Nachfolger für den Ende 1997 verstorbenen Günter Berkenkopf gewählt worden war.

In Strothmanns Amtszeit fielen auch die Einführung der pädagogischen Übermittagbetreuung und der Schulsozialarbeit an der Alexanderschule sowie die Übernahme der Sommerferienbetreuung.

Für zahlreiche haupt- und nebenamtliche Kräfte in den Jugendhäusern und Schulen war er der Ansprechpartner. Besonders das Erscheinungsbild des Jugendwerks lag ihm besonders am Herzen, stellte Bürgermeister Andreas Grotendorst fest. „Wie es draußen vor dem Haus aussieht, so sieht es auch im Haus aus.“ war eine westfälische Weisheit, die Strothmann gerne zitierte, wenn es darum ging, die Außenanlagen der Jugendhäuser auf Vordermann zu bringen.

Jugendwerk Raesfeld neuer Vorsitzender André Wachtmeister
Hans-Dieter Strothmann beglückwünscht den neuen Vorsitzenden André Wachtmeister

Nachdem die Jahresrechnung 2018 und der Haushalt 2019 verabschiedet waren, gab Holger Lordieck als Kassenprüfer seinen Bericht ab. Er hatte gemeinsam mit Willi Schmidt die Buchführung geprüft. Die Versammlung erteilte dem Vorstand Entlastung. Lordieck und Schmidt wurden erneut zu Kassenprüfern bestellt.

Jugendwerk Raesfeld neuer Vorsitzender André Wachtmeister
Geldene Schallplatten zum Abschied für Ursula Bartsch und Hans-Dieter Strothmann

Rückblick auf Aktivitäten in den Jugendhäusern

Im Anschluss berichteten die Jugendhausleiter Philipp Hatkämper und Tanja Regmann über ihre Arbeit.

Dabei gingen sie insbesondere auf die vielen Aktivitäten, Aktionen, Ausflüge und Projekte ein, die mit den Kindern und Jugendlichen aus Raesfeld, Erle und Homer durchgeführt wurden. Aktionen mit den OGSn der Grundschulen, Suchtpräventionstage mit der Alexanderschule, Ausflüge zum Movie-Park, CentrO und Hamburger Weihnachtsmarkt, die Sommerferienfreizeit in Xanten, ein Skatecontest, Bastel- und Kochaktionen und vieles mehr standen auf dem Programm.

Jugendwerk Raesfeld neuer Vorsitzender André Wachtmeister
Tanja Regmann, Jugenhaus Erle

Spannende Dinge geplant

Für das laufende Jahr sind viele spannende Dinge geplant. Die Jugendhäuser konnten dank einer Förderung des Landesjugendamtes aus dem Landesjugendförderplan einige Anschaffungen u.a. auch im Bereich digitaler Medien tätigen. Mit Profi-Equipement sollen nun zum Beispiel DJ-Workshops, Radio-Sendungen und Virtual-Reality(VR)-Aktionen stattfinden.

Sozialkompetenztrainings

Uli Cluse ging auf seine Arbeit als Schulsozialarbeiter an der Verbundschule und an der Gesamtschule in Raesfeld ein. Er blickte zurück auf zahlreiche Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und auch dem Lehrerkollegium.

Jugendwerk Raesfeld neuer Vorsitzender André Wachtmeister

Viele Aktionen und Projekte wurden von ihm durchgeführt oder begleitet. So ist er beispielsweise seit diesem Schuljahr für Sozialkompetenztrainings mit den Klassen 5 und 6 verantwortlich. Weiter berichtete Cluse über die Arbeit von Lucia Deiters als Koordinatorin des vom Rotaryclub Lippe-Issel finanzierten Projekts Jugend-Orienitierungs-Praktikum (JOP).

Bei dem Projekt geht es darum, Schülerinnen und Schülern der Alexanderschule den Einstieg in die Berufsausbildung zu erleichtern. Gleichzeitig sollen insbesondere die örtlichen Betriebe dabei unterstützt werden, Nachwuchskräfte zu finden.

Raesfelder Vierklässler im Luke Mockridge Fieber


Fünf Viertklässler der St.-Sebastian-Schule bereiten sich momentan intensiv auf die am 27. März in Köln stattfindende Aufzeichnung von „Luke, die Schule und ich“ vor.

Raesfeld (pd). Nachdem die Produktionsfirma davidson TV Anfang Februar zu Dreharbeiten an der St.-Sebastian-Schule vor Ort war (wie bereits berichtet) erfolgte im Laufe der letzten Wochen eine Auswertung des Auswahlverfahrens. 35 der 72 Viertklässler hatten sich um eine Teilnahme in der Show beworben.

Dabei entschied sich die Produktionsfirma für Annalena Bone, Joshua Rutten, Julia Sophie Michaelis und Nils Mümken sowie als Reservekandidatin Frieda Nießing.

Raesfelder Vierklässler im Luke Mockridge Fieber

Sie werden die St.-Sebastian-Schule im Wettstreit gegen vier Prominente vertreten. Auch die anderen 31 Bewerber gehen nicht leer aus und erhalten zusammen mit einer Begleitperson freien Eintritt für die Aufzeichnung.

Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler stammen aus den drei verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe. Um sich besser kennenzulernen, trafen sich Annalena, Frieda, Joshua, Julia Sophie und Nils in den letzten Wochen regelmäßig zwecks optimaler Vorbereitung. Diesbezüglich soll nichts dem Zufall überlassen werden.

Luke, die Schule und ich

So gehört ein intensives Studieren der letzten „Luke, die Schule und ich“ Sendungen dazu. Besonders inspiriert zeigten sich die Sebastianschüler von Lukes Humor und der gezeigten Aufgabe des Weitersingens von Songs.

„Das hätten wir eindeutig besser hinbekommen“, meinten die Fünf übereinstimmend selbstbewusst beim Anschauen der Gesangskünste der Prominenten. Ihrerseits tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Interessensgebiete und Schwerpunkte aus. Zudem wurden sportliche Aktivitäten im Zusammenspiel einstudiert.

Von diesem enormen Einsatz sollen letztendlich alle Schülerinnen und Schüler profitieren. Schließlich geht es um einen Geldgewinn zugunsten des Fördervereins der St.-Sebastian-Schule.

Alle Mitschüler, Lehrer und Eltern drücken den Fünfen die Daumen.

Außenbereiche in Raesfeld mit Breitbandanschluss

Die ersten Haushalte im Außenbereich von Raesfeld haben seit Donnerstag einen Breitbandanschluss

Zu einem der ersten Breitbandanschlüsse im Außenbereich zählt die Firma EC Holztechnik am Helweg in Raesfeld.

Raesfeld (pd). Am Donnerstagmorgen wurde der Betrieb über eine Glasfaser, die direkt bis ins Firmenbüro gelegt wurde, ans schnelle Internet angeschlossen.

Erste Breitbandanschlüsse im Außenbereich EC Holztechnik
Markus Hilkenbach und Christoph Abels (beide Stadtwerke Borken), Patrick Nettels (Muenet GmbH), Gerd Gevering (Epcan), Bürgermeister Andreas Grotendorst und Kirsten Nießing freuen sich über einen der ersten Anschlüsse im Außenbereich bei der Firma EC Holztechnik.

Die EC Holztechnik gehört damit zu den 77 % der Haushalte im Raesfelder Außenbereich, die sich für einen entsprechenden Anschluss entschieden haben. Im Erler Außenbereich entschieden sich 83 % und in Homer sogar über 93 % für den geförderten Breitbandanschluss.

EC Holztechnik wird ans schnelle Internet angeschlossen
Kirsten Nießing von der Firma EC Holztechnik und Patrick Rühling, Monteur bei der Firma Heming schließen einen der ersten Glasfaseranschlüsse im Raesfelder Außenbereich ans Netz an. Fotos: Gemeinde Raesfeld

Bürgermeister Grotendorst ist stolz

„Mit den ersten Anschlüssen sind wir eine großen Schritt vorangekommen“, freut sich Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Wir sind sehr stolz, dass die jahrelange Arbeit sich gelohnt hat. Vor allem auch darauf, dass wir das Großprojekt mit lokalen Partnern umsetzen können. Profitieren werden vor allem die Betriebe im Außenbereich vom Breitbandausbau, dann die Landwirte können heute nicht mehr ohne schnelles Internet.“

Glasfaser im Außenbereich Raesfeld

Förderung

Möglich wurde der Ausbau durch eine von der Gemeinde Raesfeld beantragte Förderung. Insgesamt unterstützen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen die Erschließung im gesamten Raesfelder Außenbereich mit rund 4,2 Mio. €. Pro Haushalt entspricht das einer Förderung von durchschnittlich 7.500 €.

Nach Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens wurde eine Bietergemeinschaft bestehend aus den Providern epcan GmbH und Muenet GmbH sowie den Stadtwerken Borken/Westf. GmbH mit dem Breitbandausbau beauftragt.

Es folgte die Nachfragebündelung, bei der jeder Haushalt im Außenbereich die Möglichkeit hatte, einen Anschluss zu bekommen.

Der tatsächliche Glasfaserausbau im Außenbereich begann im August 2018. „Heute sind bereits 285 Kilometer Glasfaser von den insgesamt geplanten 406 Kilometern verlegt“, erklärt Bernhard Rose, Geschäftsführer der Firma Grethen, die die Tiefbauarbeiten durchführt.

Glasfaser im Außenbereich Raesfeld

„Geplant ist, dass im Dezember alle Haushalte angeschlossen sind“, ergänzt der Bürgermeister. „Damit ist Raesfeld die erste Kommune im Kreis Borken, in der ein Versorgungsgrad von 100% beim Breitbandausbau erreicht ist.

Plastikdeckel retten 156 Leben – Deckel gegen Polio

Schüler aus Mariengarden sammeln rund 78.000 Deckel

„Sind wir mitverantwortlich für die (Un-)Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und unserer Welt?“


Burlo(pd). Diese Frage stellte sich der Religionskurs der Q2 des Gymnasiums Mariengarden – und so wurde kurzerhand beschlossen, gemeinsam als Kurs die bundesweite Aktion „Deckel gegen Polio“ zu unterstützen.

Deckelaktion Gymnasium Mariengarden Burlo
Die Mariengardener Initiatoren der Aktion: der Religionskurs der angehenden Abiturienten Foto: Mariengarden

Polio, im Deutschen als Kinderlähmung bekannt, kann zu Lähmungen und im schlimmsten Fall bis zum Tod durch Atemlähmung führen. Polio kann bislang nicht bekämpft werden, nur eine Impfung kann die Verbreitung verhindern.

In Deutschland und Europa gilt Polio als ausgerottet, weltweit gibt es jedoch leider noch einige Länder wie beispielsweise Afghanistan und Pakistan, in denen Polio auftritt. Die Aktion „Deckel gegen Polio“ setzt den Erlös aus dem Recycling von 500-PET-Flaschendeckeln in eine Polioimpfung um.

Unterstützung vom Groß- und Einzelhandel

In den vergangenen Wochen schraubten die Schülerinnen und Schüler also, was das Zeug hielt. Dank der freundlichen Unterstützung des Einzel- und Großhandels im Kreis Borken, der es den Schülerinnen und Schülern gestattete, in der Leergutannahme tätig zu werden, konnte der Kurs selbst allein 15.000 Deckel sammeln.

Um der Aktion einen schulweiten Rahmen zu geben, veranstaltete der Religionskurs außerdem einen Wettbewerb: Jede Klasse der Unter- und Mittelstufe hatte 4 Wochen Zeit, Deckel zu sammeln.

Die erfolgreichsten Deckeldreher

Der Klasse mit den meisten gesammelten Deckeln winkte ein Tag im Oberstufenraum. Als die erfolgreichsten Deckeldreher konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 7d behaupten: Sie sammelten in dem Zeitraum des Wettbewerbs über 12.000 Deckel, gefolgt von der 5b mit über 10.000 Deckeln und der 7a mit fast 9.000 Deckeln.

Durch das Engagement auch aller anderen Klassen kamen im Wettbewerb insgesamt knapp 63.000 Deckel zusammen. So hat das Gymnasium Mariengarden in den vergangen Wochen 78.000 Deckel gesammelt, die der Förderung von 156 Impfungen zum lebenslangen Schutz vor Polio zugute kommen.

Viele Familien werden auch privat weitersammeln. Wenn auch Sie die Aktion unterstützen möchten, finden Sie alle Informationen unter www.deckel-gegen-polio.de

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Neue Kleiderstube von St. Martin in Raesfeld

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Der Froschkönig benötigt Hilfe! St. Martin möchte eine neue Kleiderstube mit Beratungsangebot unter dem Namen „Der Froschkönig“ eröffnen.

Das Angebot richtet sich an alle Bürger/Familien der Gemeinde. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, schöne und gebrauchte Bekleidung zu kleinen Preisen zu erwerben.

Das Lädchen Froschkönig soll regelmäßig geöffnet sein und ist im Ortskern von Raesfeld geplant. Ergänzend dazu ist ein Beratungsangebot der Caritas an einzelnen Öffnungsterminen in Planung.

Damit regelmäßige Öffnungszeiten angeboten werden können, wird noch Unterstüzung benötig! Wer Lust an Kleidung, und Verkauf hat und gerne mit Menschen in Kontakt kommt ist herzlich willkommen.

Interessenten können sich melden bei Gudrun Weber unter Tel.: 02861-945818, via E-Mail [email protected] oder im Pfarrbüro St. Martin unter 02865/7276
E-Mail: [email protected].

Gesucht wird noch gut erhaltene und saubere Kleidung für Kinder und Erwachsenen sowie Kleiderbügel.

Die Sachen können in den Osterferien, vom 15.04.-26.04.19 (nur werktags) von 10:00-12:00 Uhr an der Klümperstraße 5 abgegeben werden. Der Froschkönig freut sich auf Ihre Spenden.

Leckere Erbsensuppe in der Fastenzeit

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Zum traditionellen Fastenessen und einer deftigen Erbsensuppe (Firma Wachtmeister) lädt am kommenden Sonntag, 24. März, die St.-Martin-Kirchengemeinde gegen eine Spende ein.

In der Zeit von 11 bis 13 Uhr wird diese im Kolpinghaus angeboten.

Sie können die Suppe in gemütlicher Runde im Kolpinghaus
essen oder als Mittagessen mit nach Hause nehmen.
Wer die Suppe mit nach Hause nehmen möchte, wird gebeten einen Topf mitzubringen.

Auch in Rhedebrügge gibt es am 3. Fastensonntag, 24.03. eine schmackhafte Suppe als Fastenessen. Die Suppe kann nach dem Gottesdienst um 9:00 Uhr mitgenommen werden.

Steckrübensonntag beim Heimatverein Erle


Der Heimatverein Erle öffnet seine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg im Heimathaus, Silvesterstraße 5, noch einmal am kommenden Sonntag, 24.3., in der Zeit von 12.00 – 16.00 Uhr.

In Erinnerung an den „Steckrübenwinter“ 1916/17 wird im Ausstellungscafé eine schmackhafte Steckrübensuppe angeboten.

Kurzform für Veranstaltungskalender: Heimatverein Erle: Erle und der Erste Weltkrieg, Ausstellung im Heimathaus Erle mit Steckrübensuppe, Silvesterstraße 5, 12.00 – 16.00 Uhr.

Europawahl 2019- Rund 295.000 Wahlberechtigte im Kreis Borken

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Die Vorbereitungen für die Europawahl laufen im Kreis auf Hochtouren

Europawahl 2019: Wahlberechtigung der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger Kreiswahlleiter Dr. Hörster: „Auch Angehörige der anderen EU-Mitgliedstaaten können im Kreis Borken aktiv an der Wahl teilnehmen“

Kreis Borken. Die nunmehr neunte Europawahl findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) statt.

In Deutschland werden rund 64,8 Millionen Menschen wahlberechtigt sein, davon etwa 60,8 Millionen Deutsche und rund vier Millionen weitere Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, die in Deutschland leben.

17 Rathäuser haben geöffnet

Auch in der Kreisverwaltung Borken und in den Rathäusern der 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit insgesamt circa 295.000 Wahlberechtigten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Als Kreiswahlleiter ist Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl im Kreisgebiet verantwortlich.

Dr. Hörster macht darauf aufmerksam, dass an der Wahl im Kreis Borken neben Deutschen auch Staatsangehörige der anderen Mitgliedstaaten der EU aktiv teilnehmen können. „Sie müssen dazu in das Wählerverzeichnis ihrer Gemeinde eingetragen sein“, erklärt der Kreiswahlleiter. „Für Unionsbürgerinnen und -bürger, die bereits bei den Europawahlen 1999 oder einer späteren Wahl zum Europäischen Parlament in ein Wählerverzeichnis in Deutschland eingetragen waren, erfolgt diese Eintragung für die Europawahl 2019 automatisch“, weiß Dr. Hörster.

Unionsbürgerinnen und -bürger

Alle anderen Unionsbürgerinnen und -bürger, die in Deutschland an der Europawahl 2019 teilnehmen wollen, müssen bis zum 5. Mai einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen. Dies betrifft auch Unionsbürgerinnen und -bürger, die in der Zwischenzeit ins Ausland verzogen waren, jetzt aber wieder in Deutschland wohnen oder die auf Antrag aus dem Wählerverzeichnis gestrichen worden sind.

Antragsformulare für die genannten Fälle halten die Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Kreis bereit. Sie stehen auch auf der Internetseite des Bundeswahlleiters (www.bundeswahlleiter.de) zur Verfügung.

Hinweis:

Eine Veranstaltung zum Thema „Können Europäer überall wählen?“ findet am Montag, 25. März, ab 18 Uhr im Europahaus Bocholt statt.

Der Eintritt zur mehrsprachigen Informations- und Diskussionsveranstaltung des Europe Direct Informationszentrum Bocholt und der Integrationsbeauftragten der Stadt Bocholt ist frei. Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite der Stadt Bocholt (www.bocholt.de) sowie unter www.presse-service.de/data.aspx/static/1011277.html.

Neue Plauderbänke in Erle laden zum Verweilen ein

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Die dritten Plauderbänke in Erle laden zum Verweilen und zu einem gemütlichen Schwätzchen ein

Erle. Eine neue gemütliche Ecke mit Plauderbänken gibt es in Erle vor dem Heimathaus an der Silvesterstraße.

Damit gibt es nun drei Plauderbänke in der Dorfmitte. Zwei in Raesfeld. Die sogenannten „Plauderbänke“ von der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer (REH) sollen zum Verweilen einladen. Ob in geselliger Runde, alleine oder mit „Bekanntschaften per Zufall“ lässt es sich besonders im Sommer und im Schatten der alten Lindenbäume gut aushalten.

Neue Plauderbänke in Erle von Bürgerstiftung

Bürgermeister Andreas Grotendorst dankte bei der Einweihung der Plauderbänke den Stiftern für ihr Engagement und ihre finanzielle Unterstützung. Er hofft auf weitere Plauderbänke im Dorf. „Die Sitzgruppen sind eine super Idee. Die ersten davon wurden am Raesfelder Rathaus aufgestellt und werden sehr gut und gerne angenommen. Jetzt freuen wir uns, dass wir in Erle, direkt an der Haupteinkaufsstraße, eine weitere Verweilmöglichkeit haben“, so Grotendorst.

Sponsoren sind immer gerne gesehen, sagt Jutta Bonhoff vom Vorstand der Bürgerstiftung. Wer Interesse hat, kann sich direkt an die Bürgerstiftung Raesfeld unter [email protected] wenden.

Bis August soll alles fertig sein – Spatenstich Nikolaus-Kindergarten

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An die Schippe und „Sand Marsch“. Der erste Spatenstich zur Erweiterung des katholischen St. Nikolaus-Kindergartens Am Holten ist gemacht.

Erle. Sonniges Wetter und beste Laune hatten sowohl Pastor Michael Kenkel, die Vertreter der Gemeinde mit Bürgermeister Andreas Grotendorst, Bauträger Henrik Fasselt aus Schermbeck, Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp und Klaus Clemens, Fachbereich Jugend und Familie Kreis Borken.

Spatenstich Nikolaus Kindergarten Erle 2019
Vertreter von Gemeinde, Kreis Borken, Kirche, Erzieherinnen und Kinder trafen sich zum ersten Spatenstich am Holten

Alle freuen sich auf die Erweiterung, die laut Bürgermeister Grotendorst, bis zum 1. August fertiggestellt sein soll.

Als sportlich bezeichnet Pastor Kenkel die angepeilte Bauphasenzeit. „Aber schön zu hören, dass die Kinder nicht in die Mehrzweckhalle ausweichen müssen, was sonst recht stressig werden könnte“.

Spatenstich Nikolaus Kindergarten Erle 2019

Interessant sei die Bauzeit besonders für die Mädchen und Jungen, so Andreas Grotendorst. „Hier gibt es täglich was zu sehen und zu erzählen. Besonders gerne erzählen die Kinder dann aber zuhause darüber, wenn ein Tag mal nichts los war auf der Baustelle“, fügte Grotendorst hinzu und lachte.

Neubau Kita Nikolaus Erle

Das eingeschossige Gebäude in Massivbauweise bietet Platz für zwei neue Gruppen, je nach Gruppenfom für 20 bis 25 Kinder im Alter ab ein Jahr. Die jetzige Anzahl der Kinder wird sich mit dem Neubau verdoppeln.

Spatenstich Nikolaus Kindergarten Erle 2019

Im hinteren Bereich wird es einen Essensraum und, so wie von der Leitung gewünscht, einen Wickelraum im Toilettenbereich geben. Nicht vorgesehen sind hier Schlafräume für Ü3-Kinder (wir berichteten).

Spatenstich Nikolaus Kindergarten Erle 2019

Um genügend Platz für den Anbau zu haben, musste für die Erweiterung der Stöckerwald gerodet werden. Bis auf ein paar kleine Bäume ist diese Arbeit mittlerweile auch erledigt.

„Siebzehn der insgesamt neunzehn Gewerke sind schon vergeben“, erläutert Bauamtsleiter Bernd Roters. „Jede Firma weiß also, wann sie an der Reihe ist. Daher sind wir optimistisch.“

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Gemeinde will keinen Blancoscheck unterschreiben

Der anstehende Hochwasserschutz und Beitritt im „Zweckverband Hochwasserschutz Issel“, wird für die Gemeinde Raesfeld richtig teuer.

Die Entscheidung zum Beitritt „Zweckverband Hochwasserschutz Issel“ wurde am Montag vom Rat der Gemeinde einstimmig vertagt.

Der Zweckverband soll den Hochwasserschutz aller betroffenen Kommunen übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit dem Isselverband das bereits existierende Hochwasserschutzkonzept im Wesentlichen umsetzen. So ist der Plan.

Der anstehende Hochwasserschutz könnte aber der Gemeinde Raesfeld richtig viel Geld kosten. Eine vor diesem Hintergrund von den Ratsfraktionen vorgeschlagene Deckelung der Kosten für die Gemeinde Raesfeld könnte nur durch eine Anpassung der Satzung realisiert werden und die von allen zehn Kommunen erneut beschlossen und umgesetzt werden müsse.

Unwetter-Kreis-Wesel-Issel-Hamminkeln-und-Raesfeld-

In der letzten Sitzung wurde bereits ausführlich über eine Entscheidung und über die anstehenden Kosten diskutiert. Außerdem komme Erschwerend hinzu, dass überhaupt keine der 33 im Hochwasserschutzkonzept genannten Maßnahmen auf dem Raesfelder Gemeindegebiet umgesetzt werden sollen, hieß es am Montagabend.

Dennoch möchten sich die Raesfelder Politiker grundsätzlich solidarisch verhalten, allerdings eine Deckelung der möglichen Kosten erreichen. „Das wäre sonst ein Blankoscheck, den wir unterschreiben würden“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. Die Verwaltung arbeite derzeit an einer Lösung, die man in einer Sondersitzung des Rats vorstellen wolle.

Rückblick

Bereits im Jahr 2015 hatte der Hauptausschuss der Gemeinde Raesfeld einer Beteiligung an einem Hochwasserschutz-Konzept der Issel zugestimmt. Der Kreis Wesel hatte sich seinerzeit federführend um die Erstellung des Konzepts gekümmert.

Unwetter-Kreis-Wesel-Issel-Hamminkeln-und-Raesfeld-

Bei einer Sitzung der zehn Städte und Gemeinden mit der Kommunalagentur NRW im Rathaus der Stadt Hamminkeln im vergangenen Jahr, einigten sich die Kommunalvertreter auf das weitere Vorgehen.

Beteiligt sind neben der Gemeinde Raesfeld, in der die Issel entspringt, auch Hamminkeln, Isselburg, Bocholt, Borken, Hünxe, Rees, Rhede, Schermbeck und Wesel.

Grundsätzlich solidarisch

Den Beitritt zum Zweckverband auf der Basis dieser Zweckverbandssatzung haben inzwischen neun der zehn Mitgliedsgemeinden bereits im September 2018 beschlossen.
„Fraktionsübergreifend besteht Einigkeit sich grundsätzlich solidarisch zu verhalten und sich an den Kosten des Hochwasserschutzes zu beteiligen. Es wird aber die dringende Notwendigkeit einer Deckelung der finanziellen Beteiligung über 20 Jahre gesehen“.

Nach der Beispielrechnung der Gemeinde über 20 Jahre belaufe sich die zu zahlende Gesamtsumme an den Zweckverband auf 1.095.633,40 € (54781,67 € x 20 Jahre), ohne dem Verband beizutreten.

Bei dem jetzt vorliegenden Konzept wird kritisiert, dass der Höhe der finanziellen Beteiligung überhaupt keine Grenzen gesetzt werden. Die Höhe der finanziellen Beteiligung ist auf die gesamte Laufzeit von 20 Jahren dem politischen Beratungsprozess in den Gremien der Gemeinde Raesfeld entzogen,“ heißt es vonseiten der Gemeindeverwaltung

Weitere Gespräche sollen nun wegen der Änderung mit den übrigen neun Kommunen aufgenommen werden.

Bunte Glaskreuze als Erinnerung an die Kommunion

Kommunionkinder bastelten ihre eigenen Glaskreuze in der Werkstatt von Birgit Kölking in Raesfeld

Bunte Glaskreuze als Erinnerung an ihre erste heilige Kommunion bastelten Mädchen und Jungen aus Erle in der Werkstatt der Glaskünstlerin Birgit Kölking.

Glaskreuze basteln bei Birgit Kölking

Die Kinder haben die Kreuze individuell gestaltet. Religiöse Motive und Regenbogen gehörten dazu. Das Motto lautet: „Ich bin das Licht der Welt – Wir sind Feuer und Flamme für Jesus“.

Glaskreuze  basteln bei Birgit Kölking
Eine bleibende Erinnerung an die heilige Kommunion sind die Glaskreuze aus der Werkstatt von Birgitt Kölking.

Astrid Hudournik begleitete ihren Sohn und fand die Aktion gut. „Hier können die Kinder kreativ sein und gleichzeitig ihr Wissen über die religiösen Symbole vertiefen.“

Glaskreuze Birgit Kölking und Kommunionkinder aus Erle
Birgit Kölking bereitet zum Basteln alles vor, sodass die Kindern die fertigen Glasscherben nur noch kreativ, je nach Geschmack, Farben und Motiven, auf ihr Kreuz anordnen müssen.

Die Glasbausteine hatte Birgit Kölking im Vorfeld für ihre Kommunionkinder zurechtgeschnitten. Die Kinder fixierten die Motive auf ihren Kreuzen, je nach Geschmack und Motiven.

Bei 760 Grad und für 25 Minuten wurden die Kunstwerke im Ofen gebrannt. Einen Tag dauert es, bis die Kreuze ausgekühlt waren.

Petra Bosse

Angeblicher Priester sammelte in Heiden Spenden

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Als Priester stellte sich ein Unbekannter vor, der am Dienstag in Heiden eine Seniorin an ihrer Haustür an der Hospitalstraße um eine Spende für seine indische Heimatgemeinde bat.

Im Gespräch zeigte er sich gut informiert über die Heidener Kirchengemeinde. Dabei behauptete der Unbekannte, in Absprache mit dem Pfarrer der örtlichen Gemeinde zu handeln.

Es gelang dem Mann, die Frau zu einer Spende zu bewegen. Bei mehreren anderen Angesprochenen scheiterte er allerdings. Beschreibung: indisches Aussehen, 40 bis 50 Jahre alt, 1.70 Meter groß, untersetzte Figur, schwarze Priesterkleidung, sprach gutes Deutsch mit Akzent.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Kreis Borken stellt Strafanzeige wegen Vandalismus

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Vandalismus im Naturschutzgebiet „Fürstenkuhle“ bei Hochmoor

Kreis Borken stellt Strafanzeige – Hinweise auf Verursacher erbeten

Gescher-Hochmoor(pd). Die „Fürstenkuhle“ nahe Hochmoor (Stadt Gescher) ist ein 99 ha großes Naturschutzgebiet.

Sie hat sogar den Status eines Schutzgebietes von europäischem Interesse („FFH-Gebiet“), denn sie bietet vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Geschützt wird so eine reiche Flora und Fauna, die zum Teil sehr empfindlich auf Störungen reagiert.

Angesichts dieses besonders sensiblen Hintergrunds hat die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit örtlichen Natur- und Heimatfreunden in den vergangenen Jahren ein Konzept entwickelt, wie das Areal dennoch in behutsamer Weise für die Öffentlichkeit geöffnet werden kann.

Vandalismus im Naturschutzgebiet Fürstenkuhle bei Hochmoor

Installierte Wegesperren

Nachdem die vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt wurden, kam es leider – wie Kordula Blickmann, Leiterin des Fachbereichs Natur und Umwelt der Kreisverwaltung feststellen musste – immer wieder zu Sachbeschädigungen vor allem an installierten Wegesperren. Gerade jüngst gab es mehrere solche Vorfälle offensichtlich vorwiegend in den Nachmittag- und Abendstunden an Wochenenden. Dies hat den Kreis nun veranlasst, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen.

Reifenspuren

Im betroffenen Gebiet sind Reifenspuren eines motorisierten Fahrzeuges sowie von Fahrrädern vorgefunden worden. Da vor allem Barrieren für Fahrräder beschädigt bzw. aus dem Weg geschafft wurden, könnten Moutain-Biker dort verbotswidrig gefahren sein.

Für Hinweise auf die Verursacher der Schäden, die bislang die Allgemeinheit tragen muss, ist die Untere Naturschutzbehörde unter der Telefon-Nummer: 02861/82-1418, Mail: [email protected] dankbar.

Naturschutzgebiet „Fürstenkuhle“ in Gescher-Hochmoor:

Das Naturschutzgebiet „Fürstenkuhle“ in Gescher-Hochmoor ist im Naturraum Westmünsterland einer der letzten erhalten gebliebenen Hochmoorreste mit typischer Vegetation (u. a. mit Moorschlenken-Pioniergesellschaften und Birken-Moorwald).

Zusätzlich findet sich dort ein natürliches nährstoffarmes Gewässer (Heideweiher), das in seiner Größe und Ausstattung an Pflanzen und Tieren einzigartig in NRW ist. Die Kombination dieser Lebensräume mit den sie umgebenden extensiven Grünländern ist ursächlich für die besondere Bedeutung für durchziehende Wat- und Wiesenvögel.

In dem Gebiet existiert überdies eine der größten Moorfroschpopulationen in NRW – eine Amphibienart, die in NRW vom Aussterben bedroht ist. Zudem leben hier zwei weitere, ebenfalls vom Aussterben bedrohte Amphibienarten, die Knoblauchkröte sowie die Kreuzotter.

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