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Orgelbauverein – Rund 800 Gewinne ausgehändigt

Orgelbauverein St. Martin geht an die Umsetzung der bei der Tombola ausgelobten Preise.

(pd). Nach der Auslosung im Dezember 2018 haben viele Loskäufer ihre Gewinne abgeholt. Zu den Spitzengewinnen gehörten Reisen nach Rom, Hamburg und Berlin.

Der Gewinner der Romreise konnte leider bis heute nicht ausfindig gemacht werden, so dass der Gewinn inzwischen wieder in das Eigentum des Orgelbauvereins zurückgegangen ist.

Dagegen konnte der Vorstand des Orgelbauvereins den Gewinnern der Reisen nach Hamburg und Berlin gratulieren. Freuen durften sich auch die Gewinner der Lose über einen Rundflug für vier Personen, eine Ballonfahrt, Konzertkarten für das Musikfestival Musiklandschaft und ein Acrylgemälde.

Ca. 800 weitere Gewinne wurden in Form von Gutscheinen an die Gewinner ausgehändigt. Die Aufgabe des Vorstandes besteht nun darin, die ausgegebenen Gutscheine nach und nach einzulösen.

Gestartet wurde am letzten Freitag mit dem Wildessen, zu dem insgesamt 20 Gewinner eingeladen waren. Ein Mitglied des Vorstandes hatte das Wildbret gespendet. Der Raesfelder Gastwirt, Reinhold Nießing, spendete die Zutaten und erklärte sich bereit, das Wildbret für die Gäste kostenlos zuzubereiten. Die Begeisterung war groß. Alle Teilnehmer bedankten sich für die ungewöhnliche Einladung und für das außergewöhnlich schmackhafte Essen und verbrachten ein paar schöne Stunden.

Veranstaltungen

Am 6. April 2019 sind morgens um 07:00 Uhr die Gewinner eingeladen, gemeinsam mit Dr. Steverding von der Biologischen Station Zwillbrock auf eine „Vogelstimmenwanderung“ durch den Raesfelder Tiergarten zu gehen.

Am 13. April 2019 erwartet der Vorstand des Orgelbauvereins die Gewinner des „Frühstücks mit dem Bürgermeister“. Diese findet im Naturparkhaus Raesfeld statt.

Die Gewinner der Gruppenwanderung wurden inzwischen schriftlich darüber informiert, dass sie an einer Wanderung aus dem Jahresprogramm des Heimatvereins Raesfeld nach eigenen Wünschen teilnehmen können und Hans Brune, der Vorsitzende des Heimatvereins, nimmt die Gewinner am 29. Juni 2019 mit auf eine ganztätige „isselradtour“.

Noch offen bleiben danach die Führung mit Schießübungen auf dem Schießstand der Raesfelder Sportschützen, eine Fahrt zum Orgelbauunternehmen Fleiter nach Münster-Nienberge, die Wanderung auf einem Teilstück des westfälischen Pilgerweges von Raesfeld nach Marienthal mit Einkehr im Kloster Marienthal sowie ein großes Orgelkonzert mit dem Kantor der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius Borken, Thomas König.

Für den Vorstand des Orgelbauvereins gibt es also noch viel zu tun.

Lesekonzert über Fanny Hensel

Kulturkreis Schloss Raesfeld lädt zum Konzert mit dem Pianisten Christoph Soldan am Sonntag, 31. März, ein

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Eine Frau tritt aus dem Schatten ihres berühmten Bruders heraus: In seinem Lesekonzert widmet sich der Pianist Christoph Sodan am Sonntag, 31. März, um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld Fanny Hensel-Mendelssohn, der Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Christoph Soldan
Christoph Soldan

Der gefragte Musiker verwebt ausgewählte Kompositionen mit Auszügen aus Peter Härtlings Roman über Fanny Hensel und das Bildungsbürgertum im 19. Jahrhundert. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.

Nach ihrer als so bereichernd erlebten Italienreise komponierte Fanny Hensel 1841 zwölf Charakterstücke für das Forte-Piano, die die Monate vorstellen sollten. Dieses Werk, das den Namen „Das Jahr“ trägt und das musikgeschichtlich ohne Vorbild ist, wurde erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt und 1989 erstmals herausgegeben.

Christoph Soldan stellt es seinem Publikum nun vor, indem er die einzeln auskomponierten Monate dieses zyklischen Werkes mit der Lesung aus Peter Härtlings Roman verbindet.

Der 1964 geborene Pianist Christoph Soldan studierte an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer regen, internationalen Konzerttätigkeit gelang durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Der weltberühmte Dirigent äußerte sich über Christoph Soldan: „Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“

Seitdem hat Soldan innerhalb zahlreicher Tourneen mit namhaften Orchestern in ganz Europa konzertiert: 1998 gab er beispielsweise sein Debut in Salzburg und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, 1999 im Leipziger Gewandhaus. Er ist künstlerischer Leiter mehrerer Konzertreihen innerhalb Deutschlands und hat das Theater und die Schubertiade in Dörzbach a.d. Jagst gegründet.

Gerühmt wird er als eine Künstlerpersönlichkeit, die sich im Gegensatz zu einer rein technisch-virtuosen Ausrichtung mit der geistigen Dichte und der seelischen Dimension eines Kunstwerkes auseinandersetzt.

Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.

Karten sowie das Programmheft der Saison 2018/2019 können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564/9899-110 oder per E-Mail an [email protected] (Karten bis Donnerstag, 28. März, 16 Uhr) bestellt werden. Der Verkauf an der Konzertkasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.

JSG Raesfeld/Erle C2 gegen JSG ETuS-Lippramsdorf C1

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Mit der JSG ETuS-Lippramsdorf stellte sich unserer C2 ein Gegner vor, den sie bis dato noch nicht kannte. Da die Witterungsbedingungen für die Erler Sportplatzverhältnisse sehr bescheiden waren (Rasenplatz gesperrt, Ascheplatz nur für Wasserrugby zu gebrauchen), wurde das Spiel kurzfristig auf den Kunstrasenplatz in Raesfeld verlegt, was aber die widrigen Windverhältnisse nicht davon abhielt, mächtig ins Spielgeschehen einzugreifen!

JSG mit Handicap

Hinzu kam noch, dass unser C2-Sturm krankheitsbedingt passen musste und wir das Spiel absagen, oder  uns Spieler von der C1 ausleihen sollten. Jason Pierags, Daniel Bleker und Ron Höbing sprangen trotz der grausigen Verhältnisse bereitwillig in die Bresche und gaben dem C2-Sturm ein neues Gesicht! Das war klasse, vielen Dank dafür!

Doch ETuS-Lippramsdorf fand besser in die Partie und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Mit gekonntem Kurzpassspiel hatten sie erheblich weniger Ballverluste und unsere Jungs mussten mehr hinterherlaufen, als ihnen lieb war. Außerdem waren die Abstände in den Mannschaftsteilen viel zu groß, was dem Gegner in die Füsse spielte. Und so war es kein Wunder, dass nach 20 Minuten für unsere C2 eine Null und für den Gast eine Zwei auf der Anzeigentafel stand.

Das wollten insbesondere unsere Gastspieler Jason, Daniel und Ron nicht so hinnehmen. Sie drehten vor der Pause nochmal mächtig auf und Jason und Daniel erzielten bis zur Halbzeit noch den Ausgleich. In Halbzeit zwei erhöhte nicht nur der Wind nochmals den Druck auf Ball und Spieler, auch Jason zeigte ein starkes engagiertes Zweikampfverhalten und Laufvermögen.

Im Zusammenspiel mit Daniel erspielten sie jetzt deutlich mehr Torchancen, wobei Jason den Spielstand auf 4:2 für unsere Farben schrauben konnte. Klasse Performance!  Auch die Defence stand jetzt deutlich sicherer und ließ kaum noch was zu.

Ein Windei musste Keeper Malte Oesterbeck aber dennoch passieren bzw. fliegen lassen, was zum 4:3 Endstand für unsere JSG-Farben führte. Der Gegner, der jetzt häufiger mit langen Bällen operierte, schlug einfach stumpf einen weiten Ball in unsere Hälfte, der kurz vor Malte (stand ca. 10 m vor seiner Kiste) auf- und den abgebrochenen Riesen übersprang, um anschließend ins verwaiste Tor zu trudeln.

Das war’s dann aber auch, und die Punkte blieben in Raesfeld/Erle!

Babywiese Erle entwickelt sich zum Naturparadies

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Die Babywiese in Erle an der Mühle entwickelt sich zum Kleinod und zu einem Naturparadies

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Erle

Erle (pd). Getreu dem Motto des Heimatvereins „Heimat ist keine Selbstverständlichkeit. Heimat will bewahrt werden, sie will erkundet und weitergegeben werden“ umriss der Heimatvereinsvorsitzende Norbert Sabellek zu Beginn die Aufgabenpalette des Vereins: Erforschung und Dokumentation der Ortsgeschichte, Bewahrung des Kulturgutes mit der Pflege der Sitten und Gebräuche und des heimischen Platts sowie Naturschutz.

In allen Bereichen habe der Heimatverein mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen im vergangenen Jahr ein bemerkenswertes Engagement an den Tag gelegt. Auf der neuen Homepage des Vereins (wp.heimatverein-erle.de), die Wenzel Schierenberg eingerichtet hat, werden demnächst diese Tätigkeiten auch unter der alten Adresse (www.heimatverein-erle.de) zu verfolgen sein.  

Geschichte

Für den Bereich der Geschichte resümierte Carlo Behler die Ausstellung „Wir wollen mal eben hingehen“ – Erle und der Erste Weltkrieg – im Erler Heimathaus.

Ausstellung 1. Weltkrieg in Erle Heimatverein
Eröffnung der Ausstellung : Erle und der Erste Weltkrieg

Mit ca. 350 Besucherinnen und Besuchern stieß die Ausstellung, die die Ortsgeschichte und allgemeine Geschichte des Ersten Weltkrieges miteinander verband, in den 10 Wochen der Präsentation auf reges Interesse. Das sei vor allen auch den zahlreichen Leihgaben aus Erle und Umgebung zu verdanken, ohne die die Ausstellung nicht so realistisch und familiengeschichtlich erfahrbar gewesen wäre.

Ausstellung Erster Weltkrieg Heimatverein Erle
Johannes Kempken, Carlo Behler und Cluse bereiteten eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg vor.

Alois Grunewald hat alle Ausstellungstafeln und -gegenstände fotografiert und für eine spätere Dokumentation und Archivierung vorbereitet.

Die Ausstellung ist noch einmal am Sonntag, 24. März, ab 12.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr geöffnet. Dann wird Hubert Leiers, der das Ausstellungscafé immer mit Kuchen- und Brotspenden unterstützt hatte, in Erinnerung an den „Steckrübenwinter“ 1916/17 eine schmackhafte Steckrübensuppe anbieten. Von den eingegangenen Geldspenden werden 400 € an die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gehen.

Mit Zitaten aus den Gästebüchern an der Femeiche belegte Behler die Wertschätzung des Erler Naturdenkmals bei den zahlreichen Besuchern aus 9 Ländern, u. a. aus den USA und Brasilien.

Kulturpflege

In Vertretung von Hildegard Gülker berichtete Ingrid Horstmann von der Arbeit der „Koffieköppkes“. Seit 2010 haben die Seniorinnen und Senioren 16 Ordner alter Fotos aus den Jahren ersten zwei Dritteln des 20. Jahrhunderts mit Namen und Ereignissen zusammengestellt, Totenzettel archiviert und Texte über altes Brauchtum verfasst wie „Weihnachten früher“, „ De Pingsterbrut“ und den „Versehgang“ (Krankensalbung).

Zur Kulturpflege gehörte auch der Schnatgang mit dem Heimatverein Raesfeld entlang der  historischen Grenze der beiden Orte und dass Offene Singen unter der Kastanienallee mit traditionellem Liedgut und instrumentaler Begleitung.

Plattdeutscher Nachmittag Heimatverein Erle 2018

Plattdeutsch

Doris Grunewald berichtete von den Brejpottspöllern, den beiden Plattdeutsch-AGs der Grund- und Sekundarschüler. Diese führten auf Seniorennachmittagen, beim Maikranzaufhängen, auf dem Sommerfest und am Plattdeutschen Nachmittag des Heimatvereins Sketche, Reigen, Märchen und selbstgeschriebene Stücke in Erler Platt auf.

Plattdeutscher Nachmittag Heimatverein Erle 2018

Die spielerische Vermittlung der alten Umgangssprache stifte nicht nur Identität mit dem Heimatort, sondern stärke auch das Selbstbewusstsein der jungen Schauspieler.

Zudem liefern die Brejpottspöllers den Nachwuchs für das Plattdeutsche Theater. Maria Große-Vehne gab zum ersten Mal auf der Erwachsenenbühne die junge Geliebte im Camperstück „Klaut wi doch gliecks de ganze Bank“. Spenden erhielten dieses Mal die Erler Jäger und die Brückenschule in Maria Veen.

Naturschutz

Norbert Sabellek berichtete von den Fortschritten bei der Gestaltung der „Babywiese“. Es wurden Wege mir Holzhäcksel angelegt und 19 neue Bäumchen gepflanzt.

Erler Babywiese

Dabei konnte der Heimatverein immer auf die Unterstützung der Landjugend, insbesondere der Familie Honvehlmann, und einiger Familien mit ihren Kindern rechnen, die z. B. Flächen kultivierten und mit Blumensamen einsäten. Der Erler Imker Jürgen Heider hat auf der Wiese zwei Bienenvölker platziert, die hoffentlich für eine gute Bestäubung der Obstbäume sorgen.

Babywiese in Erle

Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Beim Frühjahrs- und Herbsttreffen sowie beim Zelten auf der Wiese mit Kuchen, Getränken, Gesang, Tanz und Treckerfahrten kamen insbesondere die Kinder auf ihre Kosten. Ein sogenannter „Heimat-Scheck“ über 2000 € aus dem Heimatförderprogramm NRW konnte für die Fortführung des Zauns auf der Nordseite verwendet werden.

Dirk Brand regte an, dass der Heimatverein sich mit seinem Naturschutzprojekt Babywiese an #beebetter, der Initiative des Burda-Verlags zum Bienenschutz und für ein naturfreundliches und ressourcenschonendes Verhalten beteiligt.

Finanzen

Laut Kassenbericht von Ludger Elbert hielten sich 2018 Einnahmen und Ausgaben des Vereins die Waage.

Da aber nicht jedes Jahr mit Spenden des Schützenvereins und der Volksbank gerechnet werden kann, wurde nach 17 Jahren eine Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrags auf 10 € (bisher 7) für Einzelpersonen und 15 € (bisher 10) für Familien beschlossen.

Vorstand des Heimatvereins Erle
Die Neugewählten des Heimatvereins: v.l.: Dirk Brand, Wenzel Schierenberg, Bernd Lacombe, Ingrid Horstmann, Andreas Cluse, Doris Grunewald mit Norbert Sabellek (Vorsitzender) Nicht im Bild: Charlotte Meiners und Hildegard Gülker. Foto: Heimatverein Erle

Wahlen

Insgesamt wurden 6 Vorstandsmitglieder neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Andreas Cluse (stellv. Vorsitzender), Doris Grunewald (stellv. Schriftführerin), Charlotte Meiners (stellv. Kassiererin) sowie Ingrid Horstmann, Hildegard Gülker und Wenzel Schierenberg als Beisitzer*innen. Als Rechnungsprüfer wählte die Versammlung Dirk Brand und Bernd Lacombe.

Jahresprogramm

Das neue Programm – als Flyer publiziert – sieht neben den traditionellen Veranstaltungen wie Frühjahrswanderung, offenem Singen, plattdeutschem Theater und plattdeutschem Nachmittag die Besichtigung der modernen Küche im Annastift  (Dorsten) und einen Tagesausflug im September vor. Hierfür können noch Anregungen gegeben werden.

Die Veranstaltung endete mit einem amüsanten Rückblick in Bildern und Filmen auf das vergangene Jahr.


350 Quadratmeter mehr – Spatenstich Kita Villa Purzelbaum

Mit dem ersten Spatenstich haben die Arbeiten am Erweiterungsbau des Kita „Villa Purzelbaum“ an der Straße Zum Michael / Füllenkamp nun offiziell begonnen.

(pd). Beim Start der „Villa Purzelbaum“ vor eineinhalb Jahren habe niemand daran gedacht, jetzt schon wieder die Schüppe in die Hand zu nehmen, sagte Andreas Grotendorst. Es sei für die Gemeinde Raesfeld gut, viele Kinder zu haben.

Spatenstich neuer Kindergarten Raesfeld
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Georg Hebing, Vorsitzender vom Kreissportbund als Träger, Vertreter der Gemeindeverwaltung, der örtlichen Politik, der Baufirma, Architekt Rupert Koller und Kita-Leiterin Andrea Strehlau. Foto. Gemeinde Raesfeld

„Sehr sportlich“ sei das Ziel, den Anbau zum 1. August beziehen zu können. Bauverwaltung und Architekt Koller halten das für machbar. „Fast alle Gewerke sind schon vergeben“, sagte Andreas Grotendorst.

Damit wisse jedes Unternehmen, wann es an der Reihe ist. Sieben der zwölf Gewerke wurden über die Kommunale Dienstleistungsgesellschaft (KDG) an Raesfelder Unternehmen vergeben. Die Kosten liegen bei 850.000 € exklusive Abriss. Georg Heming, Vorsitzender des Vorstands des Kreissportbunds als Träger, dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. „Wir freuen uns“, sagte er über den Baubeginn.

Planung Raesfeld Kita Purzelbaum

Aufgrund fehlender Kindergartenplätze in der Gemeinde Raesfeld erhält die Villa Purzelbaum, die auf zwei Gruppen ausgelegt ist, einen Anbau für weitere zwei Gruppen. Laut Architekt Rupert Koller kommen dadurch 350 Quadratmeter Nutzfläche hinzu, hierdurch komme die Kita am Ende auf 830 Quadratmeter.

Einweihung und Tag der offenen Tür im neuen Bewegungskindergarten Villa Purzelbaum in Raesfeld

Georg Heming sagte, dass bereits genügend Anmeldungen vorliegen, so dass die erste Gruppe im August beginnen könne. Bei der zweiten Gruppe soll es am 1. November so weit sein.

Mit der „Villa Purzelbaum“ betreibt der Kreissportbund insgesamt sechs Kitas. Von den Eltern gebe es „positive Rückmeldungen“ hinsichtlich Betreuung und Flexibilität der Kita, sagte Andreas Grotendorst.

20 neue Bisam- und Nutriafänger geschult

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Im Rahmen des Hochwasserschutzes im Kreis Borken wurden 20 neue Bisam- und Nutriafänger geschult

Kreis Borken. Bisame und Nutria stellen kreisweit eine Gefährdung für den Hochwasserschutz an Dämmen und Böschungen der Fließgewässer dar.

Daher hat der Kreis Borken jetzt wieder Bisam- und Nutriafänger ausgebildet. Insgesamt 20 Interessierte hatten sich dazu angemeldet. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Kreis Borken nahmen auch zwei niederländische Vertreter des „Muskusrattenbeheer Rivierenland“ sowie eine Mitarbeiterin des Kreises Gütersloh teil.

Im Rahmen der Schulung im Borkener Kreishaus ging es insbesondere um die Grundsätze des tierschutzgerechten Fangs beziehungsweise der Tötung der Tiere. Außerdem gab es Informationen darüber, welche arten-, naturschutz- und wasserrechtlichen Belange zu beachten sind.

Keine Fressfeinde

„Bisame und auch Nutrias sind Nagetierarten, die große Schäden anrichten können. Eine Bekämpfung ist schon deshalb erforderlich, da diese nicht heimischen Tiere hier kaum natürliche Feinde haben“, erläuterte Jessica Mach vom Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung Borken.

Nutria am Schloss Raesfeld

Ohne Fressfeinde können sich solche sogenannten invasiven Arten ausbreiten. Sie gefährden dadurch die biologische Vielfalt, andere Tier- und Pflanzenarten und damit auch die heimischen Ökosysteme. Bisame und Nutrias graben  Wohnhöhlen in den sandigen Untergrund an den Gewässern. Das kann dazu führen, dass Uferböschungen abrutschen und Hochwasserschutzdeiche instabil werden. Zudem können auf diese Weise auf landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe von Fließgewässern schwere Mähgeräte absinken oder die Feldfrüchte selbst können von den pflanzenfressenden Nagetieren befallen sein.

Nutrias am Schloss Raesfeld.

Dr. Ellen Praha vom Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises und Jessica Mach vermittelten den Teilnehmenden die Grundlagen des gesetzeskonformen Fangs der Tiere. Dr. Praha stellte heraus, dass die Fallen nur von geschulten Fachleuten aufgestellt werden dürfen, um den schnellen Tod der Tiere herbeizuführen. „Sie müssen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten aufweisen sowie einen Sachkundenachweis nach dem Tierschutzgesetz erbringen“, betonte die Tierärztin. Bisam- und Nutriafänger haben zudem die Jagdpächter über das Aufstellen der Fallen zu informieren.

Nach der schriftlichen Prüfung, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden haben, erfolgte der praktische Teil am Gewässer. Der erfahrene Bisamfänger Josef Schüttert aus Gescher erklärte die Handhabung der zugelassenen Fallen und beschrieb, was bei der Aufstellung zu beachten ist. Anschließend wurden die amtlichen Ausweise durch den Kreis Borken ausgestellt. Die Fängerinnen und Fänger erhalten für jedes Tier eine Aufwandsentschädigung. Sie setzt sich zusammen aus einer tierbezogenen Fangprämie des jeweiligen Wasser- und Bodenverbandes sowie einem Zuschuss des Kreises Borken.

Gewässeranlieger, die auf ihren Grundstücken Bisame oder Nutrias bemerken, sollten sich an den zuständigen Wasser- und Bodenverband wenden. Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die an einer Falle vorbeilaufen, werden gebeten, diese nicht anzufassen oder gar zu entnehmen. Mehr Informationen und die Namen der Ansprechpartner gibt es unter www.kreis-borken.de/wbv. Für eine weitere Schulung können sich Interessierte bei Jessica Mach vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken unter Tel. 02861/82-1422 anmelden.

Zum Hintergrund:

Die Nutria, auch Biberratte oder Sumpfbiber genannt, ist eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa weit verbreitete Nagetierart. In Deutschland gilt sie als etabliert.

Nutria am Schloss Raesfeld
Nutria an der Truvenne beim Landgang

Sie kann über zehn Jahre alt, bis zu neun Kilo schwer und 65 cm lang werden. Hinzu kommt eine Schwanzlänge von ungefähr 45 cm.

Der Bestand in Mitteleuropa ist wohl auf aus Pelztierfarmen entflohene Tiere sowie auch auf bewusste Auswilderungen zurückzuführen. Die genauen Zahlen sind nicht erfasst, doch der Bestand nimmt aufgrund der guten Lebensbedingungen, der fehlenden Fressfeinde und der letzten milden Winter stetig zu.

Bisame oder auch Bisamratten stammen aus Nordamerika und gehören zur Familie der Wühlmäuse. Sie werden circa eineinhalb Kilo schwer. Damit sind sie deutlich kleiner als Nutria – etwa so groß wie ein Wildkaninchen. Ihr Schwanz ist seitlich zusammengedrückt. Fortpflanzungszeit ist in Mitteleuropa in der Regel von März bis September. Bei den Bisamen sind zwei Würfe während eines Jahres üblich.

Am 1. Januar 2015 ist eine EU-Verordnung über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Kraft getreten. Die Bisam und Nutria sind in die erste „Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung“ aufgenommen worden.

Fanfarencorps Raesfeld lädt zur Schnupperprobe

Zur „Schnupperprobe“ des Fanfarencorps Raesfeld sind alle interessierten Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker herzlich eingeladen.

Stattfinden wird diese am Samstag, 23.03.2019 um 15:00 Uhr in den Proberäumen des Musikvereins (Im Mensing 14, 46348 Raesfeld – Seiteneingang „Zum Esch“).

Nach einer kurzen musikalischen Darbietung der jetzigen Jugendgruppe haben alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf Trompete, Posaune, Fanfare oder Schlagwerk zu versuchen. Besonders eingeladen sind Kinder ab 7 Jahren.

Zu Beginn der musikalischen Ausbildung werden die Kinder im Einzelunterricht auf Trompete, Posaune oder Trommel unterrichtet. Nach ein bis zwei Jahren Grundausbildung nehmen die Schüler dann an der Jugendgruppenprobe teil. Dort erlernen sie dann das Fanfarenspiel sowie das gemeinsame Trommelspiel.

Neben musikalischen Aktionen wie dem Schülerkonzert, Schützenfestteilnahmen und Karnevalsauftritten gehören auch außermusikalische Unternehmungen wie Zeltlager, Familientag oder die jährliche Nikolausfeier zum Vereinsleben.

Ihren ersten großen Auftritt werden die Nachwuchsmusiker schon am 22. Juni 2019 auf dem Jubiläumskonzert am Schloss Raesfeld haben.

Jubiläumsfeier 20 Jahre „Die Glocke e.V.“ Lukaszentrum Raesfeld

Die Glocke feiert Geburtstag

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins „Die Glocke e. V.“ werden Bürger herzlich zu einem Abend mit irischer Folk Music ins evangelische Lukaszentrum Raesfeld eingeladen.

Raesfeld (pd). Nach der Begrüßungsansprache durch den Vereinsvorsitzenden und Segensworten durch unsere Pfarrerin Barbara Werschkull, wird die Irish Folk Band TRASHING FLOOR, bei der auch Presbyterin Sabrina Warschewski mitspielt, unentgeltlich auftreten und für ein abwechslungsreiches Programm sorgen.

Folk Band TRASHING FLOOR

Dazu werden kostenlos Gaumenfreuden wie Irisches Früchtebrot und Irisches Sodabrot sowie Cookies und Knabbereien angeboten.

Die Besucher sind herzlich eingeladen zu spenden. Natürlich darf an einem solchen Abend auch das irische Bier nicht fehlen. Guinness und andere Getränke werden zum Verkauf angeboten.

Natürlich braucht eine solche Veranstaltung nicht nur Mitwirkende sondern auch Helfer und Gönner.

So wird Sabrina Warschewski, die an diesem Tag auch noch ihren Geburtstag begeht, mit einer großzügigen Spende Teile der Verköstigung finanzieren. Margit Mittmann kümmert sich um die Zubereitung der Cookies.

Hubert Leiers von der Biobäckerei-Naturkost-Leiers, hat sich freundlicherweise bereiterklärt, die Zubereitung der Brote zu übernehmen und backt diese kostenlos in seinem Ofen.

Der Erlös der Veranstaltung soll vom Förderverein verwaltet werden und ist für das Lukas-Zentrum (insbesondere dessen Einrichtung) bestimmt.

Betreuung im Ü3- und U3-Bereich im Kreis ist sicher

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Rund 70 Mio. Euro werden für die Betreuung in NRW ausgegeben

Trotz Rekordnachfrage: Versorgung aller angemeldeten Kinder mit derzeit bekannten Betreuungsbedarfen im Ü3- und U3-Bereich im kommenden Kindergartenjahr sichergestellt Kreisjugendhilfeausschuss hat Kitaplanung 2019/20 beschlossen

Kreis Borken. Für den Bezirk des Kreisjugendamtes Borken (alle Kommunen im Kreis außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistages in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Seidensticker-Beining einstimmig die Kitaplanung für das kommende Kindergartenjahr 2019/20 beschlossen.

Die gute Nachricht dabei freut Landrat Dr. Kai Zwicker ganz besonders: „Trotz Rekordnachfrage können wir für alle angemeldeten Kinder mit ihren derzeit bekannten Bedarfen die Betreuung im Ü3- und U3-Bereich sicherstellen!“

Angesichts der diesjährigen Rekordnachfrage nach Plätzen sei dies eine ganz besondere Kraftanstrengung gewesen, für die er allen Mitwirkenden – Ortskommunen, Kita-Trägern und -Einrichtungen sowie zuständigen Mitarbeiter im Kreisjugendamt – herzlich danke, lobte Dr. Zwicker ausdrücklich. Erforderlich werden zahlreiche Neubauten, Anbauten und Übergangslösungen sowie eine weitere Personalaufstockung in den Einrichtungen.

Stärkste Anstieg seit Einführung des KiBiz-Gesetzes

Die Entwicklung der sogenannten „Kindpauschalen“ macht die Steigerung deutlich: Gegenüber 2018/19 steigen sie um 458 auf 7.093 im Jahr 2019/2020 in den Kitas und um 71 in der Kindertagespflege.

Das ist der stärkste Anstieg seit Einführung des KiBiz-Gesetzes im Jahr 2008. Diese Tendenz entspricht auch der allgemeinen Entwicklung bei den umliegenden Jugendämtern. In der Zahl der Kinder ausgedrückt sind dies für den Ü 3-Bereich insgesamt 5.359 (Vorjahr: 5.104), im U 3-Bereich 1.737 (1.548) und in der Tagespflege 635 (564).

Verstärkter Zuzug

Die Gründe für den Anstieg liegen laut Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und dem zuständigen Abteilungsleiter Markus Grotendorst in insgesamt höheren Geburtenzahlen, verstärkten Zuzügen in das Gebiet des Kreisjugendamtes einschließlich Kindern aus Flüchtlingsfamilien.

Gleichzeitig sei eine sehr starke Nachfrage nach Betreuung für U3-Kinder sowie nach Ganztagsbetreuung (45 Stunden) zu verzeichnen. Dr. Hörster: „Je jünger die Kinder sind und je länger die tägliche Betreuung in der Kindertageseinrichtung erfolgt, desto mehr Platz- und Personalressourcen werden benötigt.“

Rekordniveau

Zudem gelte: Je stärker der Betreuungsbedarf bei U2-Kindern wächst, desto anspruchsvoller ist die kurzfristige Planung der Betreuungsversorgung.

Auf „Rekordniveau“ liegt auch die finanzielle Dimension. Rund 70 Mio. Euro werden für die Betreuung ausgegeben. Den Löwenanteil davon tragen das Land NRW und über die Jugendamtsumlage die Kommunen.

96 Kinder reichten tolle Bilder ein

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Erle (pd). Der diesjährige Malwettbewerb ist wieder im vollen Gange. Die Jury hat in der Volksbank Erle die Bilder der Kinder der St. Silvestergrundschule bewertet.

„Musik bewegt“ lautet das Thema des 49. Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. In Bildern konnten die Kinder der St. Silvestergrundschule in Erle ihrer Kreativität freien Lauf lassen und zum Ausdruck bringen, was sie mit Musik verbinden: Klangfarben, Emotionen, Erinnerungen, Kulturen und Vorbilder.

Malwettbewerb Volksbank Erle 2019
Viele schöne Bilder muss die Jury v. l. bewerten: Katja Hoogendijk, Renate Giehl, Katharina Hovekost, Katja Köster, Norbert Austerschmidt. Foto: Volksbank Erle

96 Kinder reichten ihre Beiträge bei der Volksbank Erle eG ein. Norbert Austerschmidt, Katharina Havekost, Katja Köster (Lehrer der St. Silvester Grundschule), Renate Giehl (Künstlerin) und Katja Hoogendijk (Mitarbeiterin der Volksbank Erle eG) bewerteten die eingereichten Bilder.

„Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge dokumentieren, auf welche Weise Musik „bewegt“.

Musik macht offensichtlich einen wesentlichen Teil des Alltags und der Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen aus. Sie begeistern sich für bestimmte Künstler, Musikstile, teilen dies mit ihren Freunden und musizieren oft selbst. Das spielt sich in den Wettbewerbsbeiträgen eindrucksvoll und vielfältig wieder“, so Katja Hoogendijk.

Am 22.03.2019 werden die Siegerinnen und Sieger in der St. Silvestergrundschule im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung verkündet und mit verschiedenen Preisen belohnt.

Die Beiträge der Ortssieger werden anschließend an die Landesebene weitergereicht.

Ende Mai 2019 wählen die Bundesjury in Berlin schließlich die Besten Bilder Deutschlands aus. „jugend creativ“ wird von Genossenschaftsbanken aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz veranstaltet und zählt mit international bis zu 700.000 Wettbewerbsbeiträgen pro Jahr – allein in Deutschland jährlich 500.000 Beiträge – zu den größten Jugendwettbewerben der Welt.

Altkleidersammlung Kolpingfamilie

Am Samstag, 23. März führt die Kolpingsfamilie wieder eine Altkleidersammlung in Raesfeld und Rhedebrügge durch.

Die verpackten Altkleider sollten bis 09:00 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand gestellt werden.

In den Außenbezirken befinden sich die Sammelstellen an der ehemaligen Bauerschaftschule und der Schule in Homer.

In Rhedebrügge können die Säcke an der Kirche und am Kindergarten abgegeben werden. Auf dem Brink ist die Sammelstelle, am LUSTIGEN NOORBERECK.

Der Lkw steht an der Zweifachturnhalle Zum Michael. Treffpunkt der Helfer um 08:00 Uhr am Bauhof und um 08:45 Uhr an der Turnhalle.

Firmlinge veranstalten Sponsorenlauf

Am Sonntag, 31. März veranstalten die Firmlinge einen Sponsorenlauf an der Zweifachsporthalle und der Festwiese in Raesfeld.

Start ist um 14:00 Uhr mit einem bunten Programm und Lauf sowie Kinderbelustigung und Cafeteria.

Über eine rege Beteiligung aller Gemeindemitglieder als Läufer, Laufpate oder einfach als Besucher würden sich die Firmlinge freuen. Der Erlös dieser Aktion unterstützt den WWF zur Erhaltung bedrohter Lebensräume sowie einem Schulprojekt in Ruanda.

Laufzettel werden im Vorfeld von den Firmlingen verteilt oder liegen zur Mitnahme in den Kirchen aus.

EU verbannt Palmöl aus dem Diesel

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Deutsche Umwelthilfe wertet Entscheidung als Fortschritt für mehr Klima- und Naturschutz

Die EU-Kommission hat am 13. März 2019 bekannt gegeben, dass die Beimischung von Palmöl zum Diesel als nicht nachhaltig eingestuft wird.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, dazu: „Die EU-Kommission hat die Kritik der EU-Bürger und ihrer Verbände wahrgenommen. Es ist eine wichtige und richtige Entscheidung, Palmöl nicht länger als nachhaltig einzustufen. Nun kommt es auf die rasche Umsetzung in den Mitgliedsstaaten an. Deutschland sollte mit gutem Beispiel vorangehen und wie Frankreich Palmöl komplett aus dem Verkehrssektor verbannen.“

Frankreich hat in der Nationalversammlung im Dezember 2018 beschlossen, Palmöl bis 2020 aus dem Biosprit zu verbannen. Die DUH wird sich in Deutschland ebenso für ein vorzeitiges Verbot der Beimischung von Palmöl zum Dieseltreibstoff einsetzen.

Zusätzlich darf auch Sojaöl als Hauptverursacher weltweiter Entwaldung nicht länger Bestandteil von Biodiesel sein. Hier kritisiert die DUH, dass die Kommission es in diesem Rechtsakt versäumt hat, Soja als nicht nachhaltig einzustufen.

Nach der nun finalen Entscheidung der EU-Kommission wird die Verwendung von Palmöl in Dieselkraftstoff ab 2023 schrittweise reduziert und soll bis 2030 beendet sein.

Die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament haben zwei Monate Zeit, um den Rechtsakt zu verabschieden oder ein Veto einzulegen, aber sie haben keine Befugnis, die Regeln zu ändern. Eine Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist für den 21. März vorgesehen.

Hintergrund:

Biodiesel aus Palmöl ist dreimal klimaschädlicher als herkömmlicher Diesel. Der Anbau von Palmöl führt insbesondere in Südostasien zur Abholzung großflächiger Regenwaldgebiete und kann daher keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen wie Palmöl erhöht zudem den Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche und verstärkt die Entwaldung in den Anbauländern.

Die EU ist weltweit der zweitgrößte Importeur von Palmöl. Mehr als die Hälfte des in die EU eingeführten Palmöls, rund vier Millionen Tonnen, wird derzeit für die Herstellung von Biodiesel verwendet.

Sieben von zehn Europäern lehnen einer Umfrage zufolge die Verwendung von Palmöl in Dieselkraftstoff ab. Eine Koalition aus mehr als einem Dutzend europäischer Umweltschutzorganisationen hatte sich in den vergangenen Monaten in der Kampagne „NotInMyTank“ gegen die Verwendung des wertvollen Pflanzenöls als Dieselbeimischung ausgesprochen und mehr als 650.000 Unterschriften von Unterstützern gesammelt.

Um den Wirtschaftsinteressen der palmölproduzierenden Länder wie Malaysia, Indonesien und Kolumbien entgegen zu kommen, hatte die Kommission im ersten Entwurf des delegierten Rechtsakts eine Reihe von Ausnahmen eingeführt, die erst nach der Kritik der Umweltverbände weitgehend wieder zurückgenommen wurden. So hätten die ursprünglich vorgeschlagenen Ausnahmeregelungen für sogenannte Klein- und Brachflächen im Extremfall sogar dazu führen können, dass der Anteil an Palmöl im Biodiesel weiter angestiegen wäre.

Links: Kampagnenwebseite: https://www.duh.de/regenwald
Kampagnenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=4epCMSJqWhg

Fridays for Future in Borken

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Borkener Schülerinnen und Schüler machten mit! Nicht schwänzen sondern streiken.

Rund 400 Menschen gingen gestern auf die Straße. Vorab gab es auf Twitter #Fridays For Future Borken einen Tweet mit einem Aufruf zum Mitmachen.

Und was sagte Christian Linder dazu?

 Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis. CL

Ein Schüler kommentierte im Retweet: Dabei fordern eben genau diese Profis (Wissenschaftler*innen) schon seit Langem konkrete Maßnahmen umzusetzen. Und nun wird wieder versucht Tatsachen zu verdrehen und es so aussehen zu lassen, als ob man sich noch nicht sicher ist, was die Profis dazu sagen. Schlimm so was.

Friday for Future in Borken

 In 37 deutschen Städten schwänzten am Freitag erneut Tausende Schüler abermals unter dem Motto „Fridays for Future“ den Unterricht.

Rund 20.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mittlerweile eine Stellungnahme unterzeichnet. Damit soll dem Anliegen der Klimabewegung Nachdruck zu verliehen werden. Selbst Eltern stellen sich mit „Parents for Future“ an die Seite der Jugendlichen.

Das NRW-Schulministerium pocht jedoch auf Unterricht statt Proteste und hat einen Erlass an alle Schulen herausgegeben, der das dauernde Fernbleiben vom Unterricht regeln soll.

Unter anderem geht es um „zwangsweise Zuführung“ und „Ordnungswidrigkeitsverfahren“, wenn Schüler dauerhaft dem Unterricht fernbleiben.

Foto: Karlheinz Strötzel.

Schrott, Fernseher und Hundekacktüten – Aktion „Saubere Landschaft“

Reichlich Müll und Schrott konnte bei der „Aktion saubere Landschaft“ 2019 gesammelt werden

RAESFELD. Die freiwilligen Reinigungskräfte bei der Aktion „Saubere Landschaft“ am Samstagmorgen trotzten Regen und Sturm.

Sie robbten durch die Büsche in und um Raesfeld und Erle. Suchten mit offenen Augen die Straßenränder nach Müll ab.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld

Mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzange ausgerüstet, wurde in verschiedenen Gruppen wieder der Unrat von anderen Menschen eingesammelt. Zahlreiche Vereine, Familien, Feuerwehr sowie Vertreter der politischen Parteien halfen mit.

Aktion saubere Landschaft Gemeinde Raesfeld (9)

Etliche „Trophäen“ wanderten aus den Büschen direkt in den aufgestellten Müllcontainern. Zwischen Raesfeld und Erle gingen die Mitglieder der UWG Raesfeld auf „Schatzsuche“.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld

Neben den üblichen Müll fanden sie zahlreiche gefüllte Hunde-Kacktüten, unter anderem auf dem Feld und an den Wiesenrändern Zum Schelderhoff. Sie kamen zu völlig neuen Erkenntnissen, zumindest was die Entsorgung von Hundekot anbelangte. Da stellte sich für Rupert Koller die Frage: „Warum packen Hundehalter den Kot erst in Tüten, um diese dann auf die Felder zu entsorgen?“

Aktion saubere Landschaft Raesfeld

Darüber hinaus konnten die UWG-ler sich noch am Parkplatz am Schloss über die aktuellen Wesch-Angebote informieren. Hier hat es sich ein Verteiler einfach gemacht und acht Stapel Werbehefte nicht in die Briefkästen, sondern direkt in den Wald geworfen.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld

Die Jugendfeuerwehr Erle suchte den Wald, unter anderem an der alten Kart-Bahn, rechts der B224, ab. Hier fanden sie neben einen alten Fernseher noch ein Handy, jede Menge Schrott und etliche leere Zigarettenschachteln. Eine weitere Gruppe der Feuerwehr Erle reinigte die Straßenränder zwischen Erle und Raesfeld längs der B 224 von Plastikbechern und jede Menge Glasflaschen sowie leere Getränkedosen.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld

Petra Bosse

Kreispolizeibehörde Borken kündigt Messstellen nicht mehr an

Kreis Borken (ots) In der Vergangenheit kündigte die Polizei im Kreis Borken einen kleinen Teil ihrer Geschwindigkeitsmessstellen vorher an – auf Facebook, Twitter und auf der Website der Polizei Borken. Der weitaus größte Teil der Messstellen wurde unangekündigt durchgeführt.

Blitzmarathon Raesfeld, Dorstener Straße

Die bisherigen wöchentlichen bzw. täglichen Meldungen hatten aber bei vielen Lesern die Signalwirkung „Die Polizei kündigt ihre Blitzer an!“ Dies entspricht nicht der neuen landesweiten Fachstrategie „Verkehr“, die unter anderem grundsätzlich unangekündigte Verkehrsüberwachung vorsieht.

Zukünftig wird die Kreispolizeibehörde Borken nur noch in Einzelfällen Geschwindigkeitsmessungen und andere Verkehrsüberwachungsmaßnahmen ankündigen (z.B. gefährdete Baustellenbereiche, besondere Kontrollwochen).

100 Jahre Bleker – Jubiläumsangebote

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Bleker in Raesfeld wird 100 Jahre alt und feiert das ganze Jahr über mit einzigartigen Jubiläumsangeboten. Sichern Sie sich viele tolle Angebote und satte Rabatte. Aber Achtung: Einige Angebote sind zeitlich befristet gültig.

Fahrräder, E-Bikes, Kinderräder, Fahrradzubehör

Beispiele für E-Bike-Modelle und Taschen

Haushaltswaren

Aktionsangebot bis 31.12.2019 – Mepal – Multi Schüssel 3-tlg

Rosti Mepal

Der Allrounder in der Küche

Das 3-teilige Set enthält drei verschiedene Größen: 350 ml, 750 ml und 1250 ml. Die Schüsseln können zum Einfrieren, Servieren, Aufbewahren und Aufwärmen genutzt werden.

  • Mikrowellenfest
  • Ineinander stapelbar
  • Spülmaschinenfest
  • Gefrierfachgeeignet
  • Lebensmittelgeeignet
  • BPA-frei
  • Auslaufsicher

Badgestaltung

Bleker Badgestaltung

Anfahrt

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Bleker
Im Winkel 8
46348 Raesfeld

02865 95860
www.bleker-raesfeld.de

Unterstützung vor Ort von der Erler Volksbank

Wir unterstützen vor Ort! Die Volksbank Erle unterstützte 2018 erneut karitative, soziale Institutionen und sportliche Vereine.

Insgesamt einen Spendenbeitrag in Höhe von 23.200 Euro erhielten 17 Vereine und Einrichtungen in Erle und Raesfeld.

Spendenaktion Volksbank Erle 2018

Die glücklichen Spendenempfänger waren:

Kindergruppe Holzwurm
Förderverein St. Silvester Grundschule
Kindergartenverein Brünen e.E.
Förderverein St. Silvester Kindergarten
Förderverein St. Nikolas Kindergarten
Eintracht Erle
Heimatverein
Kath. Landjugend
DRK
Raesfelder Rosenmontagszug
Üfter Jagdhornbläser
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Kulturkreis Schloss Raesfeld
Bürgerstiftung Raesfeld-Erle
Betreuungs- und Förderverein e.V.
Caritasverband für das Dekanat Borken
Fun Generation


Termine und Wahlen beim Raesfelder Frauenchor

Gabi Preußner bleibt Vorsitzende des Raesfelder Frauenchors.

(pd). Bei der Mitgliederversammlung des Raesfelder Frauenchors in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle standen die Wahlen auf der Tagesordnung.

Neu gewählt wurden Gabi Preußner als erste Vorsitzende, Sigrid Lachnicht als Kassiererin und Gabi Ahrens als zweite Schriftführerin sowie Erika Torringen als Pressewartin. Karin Krajnc wurde zur Notenwartin gewählt, sowie Doris Sablotny und Monika Kurzmann als Kassenprüferinnen.

Raesfelder Frauenchor Vorstand 2019
Der neue Vorstand des Raesfelder Frauenchors. Foto privat

Geplant sind für dieses Jahr wieder einige Auftritte.
Am Samstag, 30. März nimmt der Raesfelder Frauenchor ab 14 Uhr am 91. Sänger-Treffen „Hohe Mark“ in Heiden teil. Ausrichter ist der MGV Concordia Heiden 1875.

Das Singen im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld ist am Samstag, 6. April ab 16 Uhr geplant.

Am 18. Mai ab 19 Uhr folgt die Teilnahme an dem Singen in der Schlosskapelle Raesfeld bei der Aktion der Musikschule „Extraschicht mit Freunden und Gästen aus Kunst und Kultur“.

Das Singen bei der Gedenkstunde am Ehrenmal in Raesfeld beim Junggesellen-Schützenfest ist am Samstag, 21. September, ab 19.30 Uhr.

Am Samstag, 7. Dezember ist auf dem Adventsmarkt in Raesfeld ein Auftritt geplant.

100 Jahre Imkerverein Raesfeld

Der Raesfelder Imkerverein feiert Jubiläum.

Anlässlich seines 100-jährigen Geburtstages eröffnete der Imkerverein eine Ausstellung mit einer Info-Wand in der Sparkassenfiliale Raesfeld.

RAESFELD. Im Frühjahr 1919 schlossen sich Imker aus Raesfeld, Homer und Erle zu einem Imkerverein zusammen.

Mittlerweile verzeichnet der Verein 31 Imker mit insgesamt 250 Völker. Je nach Wetterlage liefern die Raesfelder Bienen, die auf mehreren Standorten wie Erle, Borken, Rhade oder Lembeck verteilt sind, rund 20 bis 30 Kilogramm Honig pro Volk.

100 Jahre Imkerverein Raesfeld
Philipp Holtschlag Filialdirektor Raesfeld (l.), Vorsitzender Franz-Josef Löchteken und Bienenfachberaterin Hildegard Nießing

Beliebtes Hobby

Alleine in den letzten zwölf Jahren hat sich der Verein verdoppelt. „Die Imkerei wird immer beliebter. Nicht nur ältere, sondern auch junge Menschen und Frauen entdecken dieses Hobby für sich“, sagt Bienenfachberaterin Hildegard Nießing.

Dass Imkerei mehr als ein Hobby und mit einer großen Verantwortung verbunden ist, sei allerdings nicht so bekannt, wie Hans-Josef Löchteken erklärt. „Wir Imker betreiben Landwirtschaft ohne Land“.

Nach der Gründung im Jahre 1919 verzeichnete der Verein am Ende des Jahres 47 Mitglieder mit insgesamt 360 Völker. Bienen brauchen Zucker und so wurden für die Bienenfütterung 1922 2700 kg Zucker bestellt, rund 7,32 kg pro Volk.

100 Jahre Imkerverein Raesfeld

Die Bienenhaltung in Raesfeld hat Tradition. Erstmalig erwähnt wurde Ludger Suetwick, Pfarrer an der Dorfkirche zu Raesfeld im Jahre 1454.

Im Jahre 1930 wurde Pfarrer Austermann, welcher an der warmen Südseite seines Pfarrhauses einen Bienenstock besaß, Mitglied im Verein. In diesem Jahr hatte der Verein 17 Mitglieder mit 51 Völkern in Körben und 151 Völkern in Bienenkästen.

Wichtige Nutztiere in der Landwirtschaft

Die Gründe, die Honigbiene als wichtiges Nutztier in der Landwirtschaft anzusehen, sind vielfältig. Honigbienen steigern nicht nur den Ertrag vieler Kulturpflanzen, sondern sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf in unserer Nahrungskette. In den vergangenen Jahren sang die Zahl der Bienenvölker um die Hälfte von 1,2 Mio. auf rund 617.000 Völker.

Gärten des grauens sind schlecht für Bienen
Schottergärten sorgen für Nahrungsmangel

Schottergärten sind ein großes Problem

Ein großes Problem seien mittlerweile die vielen Steingärten. „Sie sind ökologisch tot“, so Nießing.

Früher haben viele Orte, wie Gärten und auch Friedhöfe den Bienen das ganze Jahr über Nahrung geboten. Gartenbesitzer sollten, damit es den Bienen gut geht, auf Schottergärten verzichten. „Es reichen schon kleine Flächen mit einer bunten Auswahl an Blumen. Verzichten sollte man auf gezüchtete und gefüllte Blumen. Diese geben keine Nahrung“, erklärt Nießing.

Mittlerweile ist der Verein in Raesfeld gut aufgestellt. Über das Jahr hinaus soll es anlässlich zum 100-Jährigen mehrere Veranstaltungen und Angebote geben. Darüber hinaus sind 2019 Schulungen und Anfängerlehrgänge gestartet.

Im Jubiläumsjahr sind folgende Veranstaltungen geplant.

Vortrag über Wildbienen am Mittwoch, 20. März im Naturparkhaus um 19 Uhr. Anmeldung unter E-Mail an [email protected].

 „Mein Garten, naturnah und insektenfreundlich“ heißt es am Mittwoch, 24. April, ab 19.30 Uhr in der Villa Becker.
Anmeldungen beim Bildungswerk unter Tel. 02865/ 10073.

„Spuren lesen im Bienenvolk“ lautet der Titel eines Vortrags von Guido Eich am Sonntag, 2. Juni, ab 9.30 Uhr.

Der nächste Imkertreff ist am Montag, 29. April, ab 19.30 Uhr. Anmeldung unter [email protected].

Reichlich Informationsmaterial und Flyer gibt es in der Sparkasse, die den Verein mit einem Malwettbewerb für Kinder unterstützt.

Bei den Raesfelder Gartentagen am 21. Juli will der Imker-Verein zum Jubiläum einige besondere Aktionen organisieren.

Petra Bosse

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