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Ehrenamtspreis 2018 für Verantwortung

Zum achten Mal ehrte die Gemeinde Raesfeld am Montagnachmittag Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und in das Gemeindeleben einbringen.

Raesfeld (pd/bos). „Mit euch kann man etwas anfangen. Ihr tragt Verantwortung dafür, dass es den Menschen in Raesfeld gut geht“, so BürgermeisterAndreas Grotendorst.

Dies sei auch, so Grotendorst, das Motto des diesjährigen Ehrenamtspreises 2018.

Ehrenamtspreis Raesfeld 2018
Ehrenamtspreis für den ehrenamtlichen Vorstand der Kindertagesstätte Holzwurm e. V. und für das Westfeldlager-Team

„Den jährlich Ehrenamtspreis überreichen wir, damit auch die Menschen, die meistens im stillen Kämmerlein tätig sind, von den Bürgern wahrgenommen werden. Wir möchten zeigen, wer, was und wo macht und wo sie sich engagieren“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst in seiner Laudatio bei der Verleihung des Ehrenamtspreises der Gemeinde Raesfeld 2018 am Montagabend.

Und weiter: „Ihr tragt die Verantwortung dafür, dass es den Menschen in Raesfeld gut geht. Ihr übernehmt eine enorme Verantwortung für andere Menschen, diesmal für unsere Kinder in der Gemeinde“.

Den Ehrenamtspreis der Gemeinde Raesfeld 2018 wurde am Montagnachmittag im Sitzungssaal an das Team des Ferienlagers Westfeld der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld sowie an dem ehrenamtlichen Vorstand der Kindertagesstätte Holzwurm e. V. überreicht.

Ehrenamtspreis der Gemeinde Raesfeld 2018

Kindertagesstätte Holzwurm e. V.

Die Kindertagesstätte Holzwurm e. V. wurde im April 1990 gegründet. Aufdem Gelände der ehemaligen Schreinerei Heidermann in Erle startete eine Elterninitiative den eingruppigen Kindergarten Holzwurm.

Seit August 2017 ist der Verein „Kindertagesstätte Holzwurm“ Träger des eines zweiten Kindergartens, des Waldkindergartens Waldwurm am Naturerlebnisgelände.

Der Holzwurm in Erle hatte eine Vorreiterposition in der Kindergartenlandschaft. Von Anfang an wurden in der Einrichtung Kinder mit einem Jahr aufgenommen. Der Holzwurm war damit erster Kindergarten mit U3-Betreuung in Raesfeld, lange bevor es zum Rechtsanspruch wurde.

Auch Übermittagsbetreuung gehörte von Anfangan zum Angebot. Es spricht für Pioniergeist, Dinge anzupacken, bevor sie allgemeiner Standard sind. Die Verantwortung für den Verein trägt ein dreiköpfiger Vorstand, der aus der Elternschaft gewählt wird.

Ehrenamtspreis Raesfeld 2018

In den Jahren wechselten die Vorstandsmitglieder, die Aufgaben bleiben gleich: Viele administrative Aufgaben sind zu bewältigen und das unternehmerische Risiko zu schultern. Dazu gehören Fragen wie, melden sich genügend Kinder an? Welche Zuschüsse müssen wir beantragen? Um Zuschüsse zu erhalten, ist regelmäßig auch ein Weg durch den Behörden-Dschungel nötig.

„Da sie sich schon im ‚Dschungel‘ auskannten, hatte der jetzige Vorstand Frau Kremer, Frau Harnath und Frau Friedrich den Mut, sich an das Projekt ´Waldkindergarten´ zu wagen.

Ehrenamtspreis Raesfeld 2018

Am 1. August 2017 ging der „Waldwurm“ am Naturerlebnis Gelände an den Start. Kinder ab zwei Jahren werden dort bis in den frühen Nachmittag hinein betreut. Sie können hier ganzjährig in der Natur Erfahrungen sammeln. Das Konzept überzeugt, der Waldwurm ist inzwischen voll belegt. „Ihr entlastet die Eltern, die Kinder erleben viel und es ist schon etwas Besonderes, was ihr auf nur drei Schulterngestemmt habt“, so Grotendorst.

Ehrenamtspreis Gemeinde Raesfeld 2018

Westfeldlager der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld

Das Westfeldlager der Pfarrgemeinde St. Martin besteht seit 1988.

Seit Jahren fahren jährlich in das 14-tägige Ferienlager 96 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren in den sauerländischen Ort Westfeld. Dieser liegt zwischen Winterberg und Schmallenberg.

Untergebracht sind sie in einer Schützenhalle. Hier gibt es Schlafplätze für ca. 96 Jungen und Mädchen sowie 20 Betreuer sowie vier Kochfrauen oder Männer.

Ehrenamtspreis Raesfeld 2018

Westfeldlager-Karriere

Innerhalb des Lagers gibt es Gruppen von je fünf Kindernmit einer eigenen Gruppenleitung. Viele Kinder durchlaufen eine Westfeld-Karriere, vom Ferienlagerkind zum Gruppenleiter bis hin zum Lagerleiter.

Führungsnachwuchs wird durch guten Know-how-Transfer gewonnen und allmählich an verantwortlichere Tätigkeiten herangeführt.

Es gibt einige feststehende Regeln im Westfeldlager:

• Die Kinder dürfen keine Handys mitnehmen. (Sie vermissen es auch nicht!) • Die Kinder im Westfeldlager lernen, ihre Teller zuspülen und auch mal eine Toilette zu putzen.

Nachtisch gibt es jeden Tag, aber nur für Kinder, die auch Gemüse gegessen haben.

Außerdem lernen die Kinder gerne Kartoffeln zu mögen. Die stehen in unterschiedlichen Variationen oft auf demSpeiseplan.

Ehrenamtspreis Raesfeld 2018

Viele Kinder sind Wiederholungstäter

Geboten bekommen die Kinder ein abwechslungsreiches Programm. Neben festen Programmpunkten für das gesamte Lager z. B. Fahrt nach Fort Fun Tages- und Nachtwanderungen, Schützenfest, Lagerrallye, Abendspiele. Daneben ist noch genügend Raum für die Tagesgestaltung, über die sich einzelnen Gruppen demokratisch mit den Gruppenleitern abstimmen.

Eltern sind oft überrascht, dass ihr Kind im Lager ein bisschen selbstständiger geworden ist. Trotz Handyverbot und Putzpflichten sind viele Kinder Wiederholungstäter und fahren immer wieder gerne mit.

Als Anerkennung dürfen sich beide Preisträger über einen Scheck in Höhe von je 750 Euro, gestiftet von der Sparkasse Westmünsterland, freuen.

Als Abschluss trugen sich alle Geehrten in das Goldene Buch der Gemeinde ein:

Für das Westfeldlager:

Bettina Höbing, Nicole Höbing, Magda Höbing, Anne Potthoff, Ulla Strohtmann, Ulrike Nießing,  Alexander Springenberg, Leon Funke, Maxi Suer, Antonia Hölling (Lagerleitung; zusammen mit Julian Suer, heute verhindert).

Für die Kindertagesstätte Holzwurm e. v.:

Birgit Kremer, Silja Harnath und Stefanie Friedrich (geschäftsführender Vorstand).

Die festliche Preisverleihung begleiteteten musikalisch Laura Martinez-Engel (Gitarre) und Laureline Sarrazin (Gesang) von der Musikschule Borken.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Karl-Heinz Tünte tritt als CDU-Fraktionsvorsitzender zurück

„Der Jugend gehört die Zukunft, den Alten die Vergangenheit, dem Weisen der Augenblick“, hat der deutsche Schriftsteller Stephan Sarek einmal gesagt.

Mit diesen Worten überraschte der Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Tünte am Montagabend während der vierstündigen Ratssitzung. Er wird mit beginn des kommendes Jahres aus seinem Amt als CDU-Fraktionsvorsitzender nach 34 Jahren ausscheiden.

Verabschiedung Fraktionsvorsitzender der CDU Raesfeld
Blumen zum Abschied für Karl-Heinz Tünte überreichten seine Ratsmitglieder Heinz-Dieter Strothmann (l.), Bernhard Belker und Inge Lütten.

„Ich zähle mich weder zu den Alten, noch halte ich mich für weise, aber ich habe mir immer vorgenommen, selbst zu entscheiden, wann aus meiner Sicht die Zeit des Abschiedes aus dem Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden gekommen ist. Für mich hat diese Frage mit der Gestaltung der Zukunft zu tun. Aus meiner Sicht ist die Zeit jetzt oder in den nächsten Wochen gekommen, wenn die CDU-Fraktion über dieNeubesetzung des Amtes diskutiert und entscheidet. Dazu werden Sie und auch die Öffentlichkeit Anfang 2019 natürlich informiert werden“.

Nach mehr als 34 Jahren stellt Tünte sein Amt als Vorsitzender der CDU-Fraktion Anfang 2019 zur Verfügung.

„Nicht, weil ich müde wäre oder keine Ideen mehr hätte, sondern weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle und die CDU-Fraktion gut beraten sind, rechtzeitig vor der nächsten Kommunalwahl im Jahre 2020 dieWeichen für einen geordneten Übergang zu sorgen. Daran will ich aktiv mitwirken“.

Weiter betonte der Fraktionsvorsitzende: Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich meine Aufgabe mit Engagement, Freude und ich glaube insgesamt auch mit Erfolg für die CDU, besonders aber für die Gemeinde Raesfeld wahrgenommen habe.

Ratssitzung Gemeinde Raesfeld Abschied karl-Heinz Tünte

 „Meine Wähler haben mich für die Zeit bis 2020 gewählt. So Gott will, werde ich mein Mandat weiter nach bestem Wissen und Gewissen ausüben“.

Bedanken möchte sich der ausscheidene Fraktionsvorsitzende bei allen, die ihn in der Zeit seit 1984 unterstützt haben.

Danke für das Vertrauen

„An erster Stelle danke ich meiner Frau und meiner Familie, die es nicht immer leicht hatte, mich zu ertragen, wenn etwas nicht solief, wie ich es mir vorgestellt hatte und die die Belastung über diese lange Zeit mitgetragen hat. Ich danke dem ehemaligen Bürgermeister Reinhard Kipp, der mir 1984 mit der damaligen Fraktion das Vertrauen ausgesprochen hat und über die Jahre vielen anderen Fraktionsmitgliedern, die mir vertraut haben“.

Sein weiterer Dank gelte ganz besonders auch dem heutigen Ehrenbürgermeister Udo Rößing, mit dem er, wie er ergänzte, viele Jahre angefangen von der Wahl zum 1. Gemeindedirektor bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt, vertrauensvoll zusammenarbeitet hat.

Herzlich dankte Tünte auch Bürgermeister Andreas Grotendorst, mit dem er, wie er betonte, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bis heute nahtlos fortsetzen konnte. Diesen Dank erweiterte er ausdrücklich in Richtung des Beigeordneten Martin Tesing, der ihn in vielen Fragen immer wieder unterstützt habe und sich jederzeit ansprechbar und hilfsbereit gezeigt hat.

Zusammenarbeit

Besonders angenehm und persönlich beeindruckend sei für ihn die Art der Zusammenarbeit mit allen genannten Personen gewesen. „In diesen Dank möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiter der Verwaltung einbeziehen“.

Weiter betonte Tünte, dass die Arbeit in der Fraktion selbst vielfältig, interessant, herausfordernd, spannend, freundschaftlich, von gegenseitigem Respekt getragen, in der Sache durchauskontrovers und längst nicht immer einhellig, auch, wenn das von Außenstehenden häufig so wahrgenommen wurde, war.

Über die intensive Zusammenarbeit seien, so Tünte, freundschaftliche Verbindungen untereinander entstanden, die er nicht missen und die er gerne weiter pflegen möchte. „Danke an alle, die dazu beigetragen haben und mir, oft über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt, ihre Unterstützung gegeben und ihre Loyalität bewiesen haben“.

Unterschiedliche Meinungen

In der Sache unterschiedlicher Meinung zu sein, zeichne eine lebendige Gemeinschaft und Gemeinde aus.
Auch das habe für den Fraktionsvorsitzenden zu einer lebendigen Demokratie dazu gehört und die, „wie wir sie nach meinem Eindruck in Raesfeld überwiegend gelebt haben. Danke an die Fraktionender UWG, der SPD und der Grünen, dass das so möglich war. Unsere Diskussionen waren immer an der Sache orientiert und nie persönlich verletzend“.

Weiter bedankte sich Tünte  bei den Damen und Herren der Presse. „Ohne ihre objektive Berichterstattung wäre vieles von dem, was wir hier über Jahre „verhackstückt“ haben, nicht bei den Bürgernunserer Gemeinde und darüber hinaus angekommen. Sie haben fair berichtet und ganz wesentlich für mehr Transparenz gesorgt“

Sein persönliches Fazit -Auszug aus seiner Rede

„Einigkeit macht stark. Kleinliche Auseinandersetzungen um öffentlicher Wirkungen willen, sind überflüssig wie ein Kropf. Wir haben im Laufe der Jahre ein Miteinander entwickelt, das geprägt ist von gegenseitiger Achtung und Respekt vor Andersdenkenden, weg von persönlichen Angriffen. Die Fragen in der Welt und auch die Aufgaben in der Gemeinde sind komplexer geworden. In Einzelfragen ist spürbar, dass der Umgang rauer geworden ist.

Sogar vor anonymen Drohungen schreckt man, wer auch immer mit „man“ gemeint sein kann, heute nicht mehr zurück. Wir machen sicher nicht immer alles richtig. Aber wir, das glaube ich für alle hier sagen zu dürfen, engagieren uns nach bestem Wissen und Gewissen für den Zusammenhalt in der Gemeinde und eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Bei allem, was wir tun, sollte uns immer bewusst sein, dass wir in Raesfeld sind. Wir lieben unsere Gemeinde, wir gehen pragmatisch mit unseren Herausforderungen um. Dieser Weg hat sich bewährt.

Unsere Gemeinde Raesfeld hat sich dank einer besonnenen Politik über viele Jahre prächtig entwickelt. Wir alle haben viel getan und viel erreicht. Die Gemeinde Raesfeld hat in vielen Bereichen den Anschluss an die Zukunft erreicht. Darauf dürfen wir alle stolz sein. Wenn das so bleiben soll, bleibt natürlich auch weiter viel zu tun.


Zitat: „Die CDU ist macht besessen und missbraucht ihre Mehrheit.“

Das hören wir immer wieder. Dazu kann ich nur sagen:

Mit einer Mär möchte ich doch zum Abschluss meiner Zeit als Vorsitzender aufräumen.

 1. Mit dieser Mehrheit sind wir aufgrund intensiver, teils harter und überzeugender Arbeit über Jahrzehnte immer wieder vom Wähler ausgestattet worden. Das kann man uns doch wohl nicht vorwerfen.

2. Ich behaupte: Wir haben diese Mehrheit, Kritiker sprechen von Machtfülle, nie missbraucht. Der deutlichste Beleg dafür ist doch, dass die Beschlüsse im Rat und in den Ausschüssen geschätzt zu mehr als 95 % einstimmig gefasst werden.

3. Alle Kritiker sollten sich doch einmal ansehen, was aus Raesfeld geworden ist. Warum stehen wir so gut da? Ich behaupte, dass wir gute Politik gemacht haben, die vom Bürger/Wähler anerkannt wird.

4. Es ist doch ein schlechter Treppenwitz, dass die CDU selbst für das Kneipensterben in Raesfeld verantwortlich gemacht wird.

Zukunft gestalten heißt, Verantwortung übernehmen

Das hat die CDU immer getan. Zukunft gestalten heißt weiter:
Vertrauen schaffen. Vertrauen untereinander, Vertrauen gegenüber den Bürgern durch verlässliche Politik, Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen,Vertrauen in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
Im Gemeinderat bilden wir eine Einheit, die nur ein Ziel haben sollte, die Gemeinde weiter voran zubringen. Daran müssen wir immer weiter arbeiten.

Vera Simon, eine deutsche Aphoristikerin, hat einmal gesagt: „Die Zukunft ist wie eine Lotterie mit dem „großen Los“ und vielen Nieten. Kein Wunder, dass viele vor der Zukunft Angst haben.“
 Wir sollten unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Angst bezogen auf unsere Gemeinde unbegründet ist und dass wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken können.

Richtig ist dann die Schlussfolgerung des deutschen Schriftstellers Christian Morgenstern: „Wenn jeder bei sich anfinge, wäre die schönste Zukunft gesichert.“

Freigang nur noch für kastrierte Katzen

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Katzenschutzverordnung tritt 2019 in Kraft

Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende und freilebende Katzen ab dem 1. Januar 2019 im gesamten Gebiet des Kreises Borken

Kreis Borken. Die Zahl freilebender Katzen steigt im KreisBorken immer stärker an. Angesichts der deutlichen Überpopulation nehmen auch die verbundenen erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere durch Futtermangel, verschiedene Infektionserkrankungen und Verwilderung zu.

Aus diesem Grund tritt am 1. Januar 2019 eine neue Verordnung in Kraft, die dem Schutz von freilebenden Katzen dient. Sie beinhaltet eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen, die unkontrolliert freien Auslauf haben. Die Verordnung gilt für das gesamte Kreisgebiet Borken.

Reduzierung der Überpopulation

Die Kastration oder Sterilisation männlicher und weiblicher Katzen ist eine Maßnahme zur langfristigen Reduzierung der Überpopulation von freilebenden Katzen. Durch die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht können Katzen, die entlaufen sind oder ausgesetzt wurden, schnell der Halterin beziehungsweise dem Halter zugeordnet werden. „Dies hat für die Katzen den Vorteil, dass sie nicht mehr so lange im Tierheim bleiben müssen, wodurch auch Kapazitäten der Tierheime frei werden“, weiß Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow.

Die Kennzeichnung kann durchMikrochip oder durch Tätowierung erfolgen. Eine kostenlose Registrierung kann bei den Haustierregistern „FINDEFIX – Deutschen Tierschutzbund“ und“TASSO“ durchgeführt werden.

Katzen Türkei

Halterinnen und Halter, die ihrer Katze Freigang gewähren wollen, müssen sich – sofern noch nicht erfolgt – um die tierärztliche Behandlung der Kastration, Kennzeichnung und Registrierung kümmern und diese auch bezahlen. „Die Katzenschutzverordnung gilt nur für Tiere mit unkontrolliertem freien Auslauf – nicht für Wohnungskatzen“, betont Dr. Schwenzow.

Wildvogelbestand

Um die Katzenpopulation rasch und mit Nachdruck zu reduzieren, können ab 2019 auch Tierheime und Tierschutzvereine, die vom KreisBorken dazu berechtigt wurden, freilebende Katzen kennzeichnen, registrieren und kastrieren lassen. „Durch die Verordnung wird so die Anzahl anderer wildlebender Arten, die zum Jagdspektrum der Katzen gehören, – beispielsweise der Wildvogelbestand – wieder zunehmen“, erwartet die Kreisordnungsdezernentin.

Zum Hintergrund:

Die durchschnittliche Anzahl der Würfe einer weiblichen fortpflanzungsfähigen Katze liegt bei zwei Würfen mit durchschnittlich vier Welpen pro Jahr. Diese werden bereits nach fünf bis acht Monatengeschlechts  reif. Dies ermöglicht ein außerordentlich schnelles Wachstum derPopulation.

Eine Maßnahme zur langfristigen Reduzierung der Überpopulation von freilebenden Katzen ist die Kastration oder Sterilisation männlicher und weiblicher Katzen. Kastration ist die operative Entfernung von Hoden beziehungsweise Eierstöcken, Sterilisation die Unterbindung der Samen-beziehungsweise Eileiter.

Diese Eingriffe werden von einer Tierärztin odereinem Tierarzt unter Narkose des Tieres durchgeführt und gelten als Routine eingriff. Die Katzen können bald nach der Unfruchtbarmachung nach Abklingen der Narkose und bei ungestörtem Allgemeinbefinden wieder freigelassen werden.

Überraschender Besuch vom Nikolaus

Der Nikolaus besuchte am Freitag die Volksbank Erle.

Nikolaus in der volksbank Erle
Vorstände Ralf Steiger (l.) und Michael Weddeling überreichten Spende 

Er kam mit Süßigkeiten und zog anschließend auch nicht mit leeren Händen weiter. Er bekam von den Bankvorständen Ralf Steiger (l.) und Michael Weddeling eine Spende in Höhe von 2500 Euro für den Förderverein der Kita St. Nikolaus überreicht.

Das Geld soll für die Umgestaltung des Außenbereichses und neuer Spielgeräte verwendet werden.


Leckeres von Böckenhoff

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Die kleine Kornbrennerei „Böckenhoff“ in Erle hat Tradition.

Lokal – regional. Geschenke die begeistern

Eine Brennerei, die das Produkt Korn noch selber im Schatten der Erler Kirche herstellt – und das bereits seit sechs Generationen (180 Jahre). Hier wird der Korn noch nach alter Tradition und Rezeptur des Brennmeisters gebrannt.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit gibt es genügend Gelegenheiten, die unterschiedlichen hochgeistigen Produkte in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zu genießen oder zu verschenken.

Das richtige Geschenk zu Weihnachten: Die leckeren Tropfen und Produkte der Korn- und Obstbrennerei Böckenhoff kommen immer gut an. Entweder einzeln oder in Kombination mit süßen Leckereien in einer stylischen Holzbox.

Emmer Brand

Emmer ist eine Urweizenform, die es schon seit über 10.000 Jahren gibt. Diese ursprüngliche Weizenform wurde von uns schonend destilliert. So hat dieses klare und reine Produkt ausgeprägte süssliche, malzige Noten. Dazu kommt noch ein Hauch an Vanillenote dazu.

Emmer Brand: 40% Vol. – 0,35 l – 19,50 €

Dinkel Brand

Dinkel ist ebenfalls ein Urweizen, der jedoch etwas jünger ist. Dinkel ist der Beginn der Weizenzüchtung. Sein Alter liegt bei ca. 2000 Jahren. Uns ist Dinkel bekannt von Bäckereien, die aus Dinkelmehl Backwaren herstellen, die gerade für Allergiker besonders verträglich sind.

Dinkel Brand: 40% Vol. – 0,35 l – 16,90 €

Roggen Brand

Roggen ist ebenfalls eine ursprüngliche Getreideart, die gerade in unserer Region auf den eher leichten Böden häufig angebaut wurde. Der Roggen ist ebenfalls als Brot sehr verträglich und hat ein gutes Mineralstoffgefüge. Als Roggenbrand gibt er eine schöne getreidige, leicht süßliche und kräftige Note am Gaumen. 

Roggen Brand: 38% – Vol. 0,50l – 14,90 €

Weihnachtslikör

Der Weihnachtslikör ist ein Pflaumenlikör, der für die Weihnachtszeit mit einer leichten Zimtnote versehen wird. Dadurch passt er sehr gut in die Weihnachtszeit hinein. Man hat in der Nase die leichte Note frischen Zimtes, gepaart mit lecker fruchtigem Pflaumenduft. Die Kombination am Gaumen ist einfach spitze.

Weihnachtslikör: 18% – Vol. 0,50 l  – 11,90 €

Tipp für den Genuss draußen an einem Lagerfeuer: Weihnachtslikör leicht erwärmen, in ein Glas einfüllen und mit einem Sahnehäubchen versehen.

Geschenkpackung:

Weihnachtslikör, Marzipankartoffeln, Weihnachtszauber-Marmelade

Die Marzipankartoffeln kommen von einem Delikatessengeschäft aus Süddeutschland. Sie werden in kleinen Mengen selber hergestellt. So richtig was für Marzipanfreunde. Abgerundet durch ein Glas leckere Weihnachtszaubermarmelade und die Geschmacksexplosion ist perfekt.

  • Weihnachtslikör 18% Vol. 0,5l (Pflaume mit Zimt warm serviert)
  • Weihnachtszauber Konfitüre 250g 
  • Marzipankartoffeln 150g oder 150g Mandeln in Zimtschokolade
  • 24,50 €

Kontakt:

Obstbrennerei Böckenhoff
Kirchhellener Allee 143
46282 Dorsten

Kornbrennerei Böckenhoff
Kirchplatz 2
46348 Raesfeld

Karlheinz Busen FDP besucht Raesfelder Unternehmen

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(pd). Anlässlicheiner Betriebsbesichtigung bei dem Raesfelder Unternehmen Ubert Gastrotechnik GmbH stellte sich der FDP Bezirksvorsitzende Karlheinz Busen, Abgeordneter des Deutschen Bundestages (MdB), den Fragen der Mitglieder des FDP Ortsverbands Raesfeld. 

 FDP Karlheinz Busen bei Gastrotechnik Ubert Raesfeld

Zunächst wurden die Gäste von der Unternehmensleitung herzlich begrüßt. Die Eheleute Harald und  Margitta Ubert freuten sich über das Interesse und stellten einigeKenndaten über ihr Unternehmen vor, die bei den Besuchern einen starkenEindruck hinterließen: 

FDP Karlheinz Busen bei Gastrotechnik Ubert Raesfeld

Das Unternehmen Ubert wurde 1965 in Reken als Handelsbetrieb gegründet und startet ein Raesfeld 1966 mit einer kleinen Produktion in der Schlosserei der ehemaligen Weberei Becker. 

Heute arbeiten ca. 170 Mitarbeiter im Unternehmen und deren Produkte, sind in 80 Ländern weltweit im täglichen Einsatz und versorgen — Dank ihres hochwertigen Equipments – die Menschen mit gutem Essen und Trinken. Gemeinsam haben sich die Gäste einen informativen Unternehmensfilm und anschließend die Produktion während der Fertigung in beiden Raesfelder Betriebsstätten angesehen.

FDP Karlheinz Busen bei Gastrotechnik Ubert Raesfeld

 Im Anschluss daran berichtete der Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen bei einem kleinen „Snack“ (dt. Imbiss) über seine politischen Erfahrung aus dem Bundestag, stellte sich geduldig den vielschichtigen Fragen der FDP Mitglieder, insbesondere zum Thema Bildung und Digitalisierung. Wünsche und Besorgnisse vonfamiliär- und mittelständisch geführter Unternehmen wurden Herrn Busen nicht ohne Wirkung vermittelt und mit auf den Weg gegeben.

FDP Karlheinz Busen bei Gastrotechnik Ubert Raesfeld

Nach zweienhalb Stunden verabschiededen sich Harald und Margitta Ubert von ihren Gästen, nach einer sehr aufschlussreichen wie informativen Veranstaltung. Weitere Betriebsbesichtigungen bei hiesigen Unternehmen sind in der Planung.

FDP Karlheinz Busen bei Gastrotechnik Ubert Raesfeld

Über einFeedback seitens der Unternehmen würden sich die Freien Demokraten im FDP Ortsverband Raesfeld sehr freuen, denn eines steht ja fest: Nur gemeinsam sind wir stark!  

Raesfeld – Über Kreisverkehr geflogen 

18-jähriger Raesfelder knallte gegen Betonumrandung

Raesfeld (ots) – Zwei Fahrzeuginsassen haben am Freitag bei einem Unfall in Raesfeld leichte Verletzungen erlitten. Ein alkoholisierter 18-jähriger Raesfelder war gegen 22.20 Uhr mit seinem Wagen gegen die Betonumrandung des Kreisverkehrs Südring/Truvenne geprallt, wurde dadurch über diesen hinweg geschleudert und prallte kurz hinter der Kreisverkehrsanlage gegen einen Baum.

Ein 36-jähriger Dorstener und eine 19-jährige, ebenfalls aus Dorsten, erlitten bei dem Geschehen leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 12.000 Euro.

Ein Arzt entnahm dem jungen Fahrer in der Polizeiwache Borken eine Blutprobe. Die Beamten stellten den Führerschein des 18-Jährigen sicher.


Leute im Fokus – Judith Kolschen

13 Fragen an Leute im Fokus – Heute: Judith Kolschen

Leute im Fokus stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die unsere kleine Welt bewegen – im Ehrenamt, in der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur, Vereinen und …

Eine Serie, die 2011 gestartet ist und nun im Rahmen von zehn Jahre Heimatreport wieder neu aufgelegt wird.

Judith Kolschen Tod gehört zum Leben
Die Erlerin  setzt sich für Gleichberechtigung im Erler Schützenverein ein. Sie ist Hospizkoordinatorin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Trauerrednerin und sagt: Der Tod gehört zum Leben dazu.

13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Meine Lust, mich weiter zu entwickeln, Neues zu entdecken.

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
„Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“ Marie von Ebner-Eschenbach

3. Welche Redensart, welchen Satz hassen Sie am meisten?
…weil wir das schon immer so gemacht haben.

4. Worüber können Sie laut lachen?
Über Vieles, zum Glück auch manchmal über mich selbst.

5. Was würden Sie niemals tun?
Hmm, never say never, aber ich glaube, zum Mond fliegen – was soll ich da?

6. Was gibt es in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Meine Kinder.

7. Welchen Traum, welche Vision würden Sie gerne verwirklichen?
Ein großes, gemütliches Haus mit Garten als Bestatterin und Trauerbegleiterin führen, wo gutes, individuelles Abschied nehmen und Trauern möglich ist, auch Trauergruppen, Seminare und kreative Projekte.

8. Welches weltweite Projekt würden Sie, wenn Sie Politiker/in wären in Angriff nehmen?
Etwas für Demokratie, Pressefreiheit und Gleichberechtigung tun. Oder vielleicht doch erstmal etwas für einen Präsidentenwechsel in Amerika…

9. Drei Bücher die es wert sind hier erwähnt zu werden!
„Die Raupe Nimmersatt“, „Ente, Tod und Tulpe“, „Ophelias Schattentheater“. Kinderbücher finde ich manchmal besser als jede komplizierte Erwachsenenlektüre.

10. In welche Rolle würden Sie gerne einmal schlüpfen?
Buddhistischer Mönch. (Oder Präsidentin von Amerika, nur mal kurz zum Antesten, würde ja auch Punkt 8 bewegen).

11. Was schätzen Sie an anderen Menschen besonders?
Ehrlichkeit und Humor.

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
Pedantisch oder hart.

13. Eine grundsätzliche Aussage zum Thema Fußball.
Zu viel Geld im Spiel, Volleyball gefällt mir besser. Wieso eigentlich Fußball als letzte Frage?

Unter Druck gesetzt – Anrufer forderte Zahlung

Borken – Anrufer forderte Zahlung und setzte Borkener unter Druck

Borken (ots) – Unter Druck gesetzt hat ein unbekannter Anrufer telefonisch einen 68-jährigen Borkener: Er behauptete, dieser habe einen Vertrag mit einer Tippgemeinschaft abgeschlossen und verlangte von dem Angerufenen, 800 Euro zu bezahlen.

Dorfentwicklungskonzept Raesfeld 2030 – Das ist alles geplant

Raesfeld 2030: Bürgerkonferenz zeigt zentrale Zukunftsprojekte

Die Gemeinde Raesfeld richtet den Blick nach vorn. Bei der Bürgerkonferenz „Raesfeld 2030“ informieren Fachplaner über anstehende Entwicklungen in Raesfeld und Erle. Rund 100 Besucher verfolgen die Präsentationen im Forum der St. Sebastianschule.

Große Resonanz bei zweiter Bürgerkonferenz

Elke Frauns und Joachim Sterl aus beteiligten Fachbüros stellen die Ergebnisse vor und skizzieren erste Ansätze für kommende Projekte. Die zweite Raesfeld-Konferenz stößt auf breite Resonanz und zeigt, welche Themen die Gemeinde in den nächsten Jahren prägen.

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Bürgerversammlung zur Dorfentwicklung 2030 Foto: Petra Bosse

Besonders lobenswert sei, so Frauns, die große Beteiligung bei der Onlineumfrage gewesen. „Das habe es in dieser Form im Vergleich zu keinen anderen Kommunen gegeben und zeigt, dass ein großes Interesse vonseiten der Bürgerschaft daran besteht, was alles in den nächsten vier bis fünf Jahren passiert“. Herausgekommen dabei ist unter großer Beteiligung von 300 Bürgern, ein 250-seitiger Bericht.

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Elke Frauns und Joachim Sterl (l.) von den Fachbüro sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Die Ergebnisse von 26 konkreten Vorhaben, aufgeteilt in sechs Handlungsfeldern, wurden am Mittwochabend vorgestellt. Zu den konkreten Projekten, die erarbeitet wurden, gehört neben Raumentwicklung und dem Städtebau (lebendige Ortsteile und attraktive öffentliche Räume), Mobilität in der Gemeinde, Wohnen und Versorgung (u. a. bezahlbaren Wohnraum schaffen, zu Hause alt werden), das Ehrenamt, Wirtschaft und Tourismus (u. a. Arbeitsplätze schaffen und Breitbandausbau) sowie das Thema Heimat.

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Das Femeichen-Gelände. Foto: Daniel Bosse

Umfangreiche Projekte für Erle

Drei umfangreiche Projekte sind für Erle geplant. Einzelne Maßnahmen seien schon im Prozess. „Um alle Punkte umzusetzen, bedarf es aber einer interkommunalen Kooperation, denn Zukunft ist regional und im Alleingang hat die Gemeinde keine Chance“. Und natürlich, fügte Frauns hinzu, sei bürgerschaftliches Engagement sehr wichtig, denn, „wenn dieses wegfällt, funktioniert nichts mehr. Ehrenamt ist der Motor in der Gemeinde“.

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Raesfelder Rathaus. Foto: Petra Bosse

Neue Ortsmitte Raesfeld

In Raesfeld richtet sich der Fokus vor allem auf die Gestaltung einer „neuen Ortsmitte“, sprich den Rathausplatz als Begegnungsraum, das Freiter Pättken und die Schlossfreiheit. Mit Blick auf Erle geht es hauptsächlich um die Entwicklung der ehemaligen Hofstelle Böckenhoff, um den Bereich rund um die Femeiche und den Kirchplatz.

Dormitte Erle

Keine Zukunftsmusik mehr

Das Projekt in der Dorfmitte auf dem Hof Böckenhoff bezeichnet Frauns nicht nur als ein Riesenprojekt. „Es ist keine Zukunftsmusik mehr und vereint alles, was das Herz höherschlagen lässt. Multifunktional, besser geht es nicht.

Hier wird eine genossenschaftliche Gaststätte und Wohnraum geschaffen, womit in den nächsten Jahren angefangen werden soll“. Allerdings sollte auch in diesem Rahmen auch die Schermbecker Straße neu überarbeitet werden.

Dorfmitte Erle
Planung der Erler Dorfmitte

Projekt Femeiche und Umfeld: Das große Gebiet, welches das ehemalige Pastorat und die Femeiche umfasst, soll ein touristischer Anziehungspunkt werden.

Was die Neugestaltung des Kirchplatzes anbelangt, soll dieses Projekt zeitnah in Angriff genommen werden. „Das Geld dafür ist genehmigt und schon da“, sagte Frauns.

Umbau Schermbecker Straße in Erle

Auch haben sich viele Bürger im Rahmen der Beteiligung zum Dorfentwicklungskonzept dafür ausgesprochen, die Verkehrssicherheit entlang der Schermbecker Straße stärker in den Fokus zu rücken. Dieser Aspekt fließt als zentrale Anforderung in die Planung der neuen Dorfmitte ein.

Der Verlauf der Straße zwischen der Kornbrennerei und der ehemaligen Hofstelle Böckenhoff wirkt bislang wie eine Trennlinie im Ortskern von Erle. Nach den Vorstellungen der Gemeinde soll diese Barriere reduziert werden. Geplant ist, die Geschwindigkeit zu senken und den Bereich durch bauliche Maßnahmen sicherer und übersichtlicher zu gestalten.

Die Umsetzung soll in enger Abstimmung mit Straßen.NRW erfolgen. Betroffen ist ein klar definierter Abschnitt der Schermbecker Straße, für den entsprechende Anpassungen vorgesehen sind.

Verkehrsberuhigung Schermbecker Straße in Erle
©Gemeinde Raesfeld

Geschätzte Kosten für „Neue Ortsmitte Raesfeld“

Und Raesfeld? In Raesfeld steht besonders als Schwerpunktmaßnahme die „neue Ortsmitte“ im Fokus.

Die geschätzten Kosten für „Neue Ortsmitte Raesfeld“ liegen bei 950.000 Euro (Eigenanteil 380.000 Euro). Dazu gehören der Rathausplatz, der als Begegnungsraum umgestaltet werden soll, das Freiter Pättken und die Schlossfreiheit.

Freiter Pättken Raesfeld
Entwurf: Gemeinde Raesfeld

Der Froschbrunnenplatz, sowie eine neue Nutzung rund um den Bereich des ehemaligen Hotels Epping und der abgerissenen Sparkasse. Eine Machbarkeitsstudie soll dabei behilflich sein, wie und was in diesem Bereich sinnvoll ist und was die Attraktivität der Ortsmitte steigern kann.

Gesamtschule als Öffnung zum Quartier

Zeitnah gestartet werden soll im kommenden Jahr ein Soccerfeld an der Gesamtschule als Öffnung zum Quartier eventuell mit einem Schulgarten und Bänken. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 150.000 Euro, wovon 60 Prozent förderfähig sind.

Tag der offen Tür Julia Koppers Gesamtschule Raesfeld

Mit Blick auf das Umfeld von St. Martin könne erst mit der Gestaltung dann angefangen werden, so Sterl, wenn das Pfarrheim und der Saal gebaut sind. Voraussichtlich ab 2020.

Dieser soll dann gestalterisch und barrierefrei aufgewertet werden unter anderem mit Entsieglung der Flächen und optimale Parkraumnutzung.

„Es gibt noch viele kleinere Projekte in der Gemeinde, die förderfähig sind. Deshalb brauchen wir Menschen, die hier ihre Augen auf halten und aktiv mit machen“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Geschätzte Gesamtkosten

Die geschätzten Gesamtkosten der städtebaulichen Projekte belaufen sich auf geschätzte 5 Mio. Euro. Der Eigenteil für die Gemeinde beläuft sich auf  zirka 1.9 Mio. Euro.

Am Montag, 10. Dezember soll im Rat über das Dorfentwicklungs-Konzept beraten und entschieden werden.
Die gesamte Auswertung des Frauns-Büro Kommunikation gibt es auf der Seite der Gemeinde Raesfeld

Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Kleiner und feiner Markt parellel zum Adventsmarkt

Die Schlossfreiheit hat sich rausgeputzt und leuchtet festlich.

Besonder der Eingang zum  Innenhof vom Restaurant Freiheiterhof und dem Modeladen „LebensArt – Mode und mehr“ von Ulrike Pelzer, sind festlich beleuchtet und gemückt mit hunderten von Lichtern.

Für eine Spende – Weihnachtsmann verteilt Schokolade

Weihnachtsmann verteilt Schokolade an Kinder für einen guten Zweck

Schokolade für einen guten Zweck verteilt der Weihnachtsmann Kalle Zeh an allen vier Tagen auf dem Adventmarkt in Raesfeld.

Kalle Zeh als Weihnachtsmann verteilt Schokolade für eine Spende
Kalle Zeh als Weihnachtsmann verteilt Schokolade für eine Spende

Bereits im letzten Jahr hatte der Raesfelder durch seine private Spendenaktion 1246 Euro an die Kinderklinik in Datteln spenden können. „Ich möchte einfach etwas Gutes für Kinder tun, denn diese sind unsere Zukunft“, begründet Zeh seinen zweiten Spendenlauf auf dem Raesfelder Adventsmarkt.

Mit dabei sind wieder Reinhard Nießing und Gurmey Singh, die den Weihnachtsmann mit Schokolade versorgen. Damit dem Weihnachtsmann nicht die Schokolade ausgeht, schlossen sich der Spendenaktion Stephanie Schönefeld, Elke Sanders, Anne Thiehoff und Heike Höbing an.

Petra Bosse

Raesfelder Nikolauszug 2018

 Am Donnerstag, 06. Dezember 2018 um 17:00 Uhr beginnt am Rathaus der alljährliche Nikolauszug.

Hoch zu Ross und in Begleitung von Knecht Ruprecht und den Zwergen zieht der heilige Mann über die Weseler Straße durch die Schlossallee zum Raesfelder Adventsmarkt.

Fachtagung: „Cannabis – lassen wir Gras drüber wachsen?“

im kult Westmünsterland Referentinnen und Referenten gaben Handlungsimpulse für Fachkräfte / Graphic-Recording-Profi Christoph Illigens „protokollierte“ die Veranstaltung durch Live-Visualisierung

Kreis Borken (pd). Cannabis, Weed, Gras, Marihuana, Hasch, Bubble: So vielseitig wie die Bezeichnungen und Konsumformen der THC-haltigen Substanz sind auch die Themen, die um sie herum diskutiert werden. Wie können Menschen, die Cannabis konsumieren, möglichst frühzeitig erreicht werden? Welche erfolgreichen Methoden gibt es? Wie können Unterstützungsangebote gut ineinandergreifen?

Spannung in der Vorweihnachtszeit bei den Grundschülern

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Mitten in der Vorweihnachtszeit lauschten die Grundschüler beider Raesfelder Grundschulen dem Kinder- und Jugendbuchautor Joachim Friedrich in insgesamt drei Lesungen.

Fun Generation bei Möbelbau Pass 2018

Die Fun Generation begeisterten am Wochenend das Publikum mit ihrem Auftritt bei Möbelbau Pass – Einnahmen der Veranstaltung werden gespendet

ERLE. Sie haben es einfach drauf und begeistern seit einigen Jahren junge sowie alte Zuschauer mit ihrem Programm. Die Fun Generation

80 Kinder und junge Leute im Alter von vier bis 22 Jahren der „Fun Generation“ verzauberten am Samstag und Sonntag mit ihrer Bühnenschau der besonderen Art unter dem Motto „Frohe Weihnachten“, die Besucher in der Möbelbauhalle Pass.

Vortrag: „Willkommen im wahren Leben!“

Chancen und Herausforderungen der Inklusion für den Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Dozent Rainer Schmidt referierte für Fachkräfte im Kreishaus Borken

Kreis Borken/Borken (pd). Was bedeutet Inklusion für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit? Welche Herausforderungen, aber vor allem auch Chancen ergeben sich daraus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Referent Rainer Schmidt und die Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auf Einladung des Kreisjugendamtes im Kreishaus Borken.

Luftrettung mit Christoph hat seinen Preis

Immer häufiger sehen wir nach Unfällen bei uns einen  Rettungshubschrauber.

Rund zehn Mal kreiste der Rettungshubschrauber über der Gemeinde Raesfeld in diesem Jahr. Die orangefarbenen Helikopter in NRW gehören dem Bund

Dorf Erle im Zeitalter des Wandels

Gute Konzepte für die Zukunft!

Wie könnte in den nächsten Jahren die neue Dorfgestaltung in Erle mit 3599 Einwohnern (Stand Juni 2018) aussehen?

Mit Blick auf die Förderung der Identifikation mit den Ortsteilen und Raesfeld insgesamt und angesichts der Hinweise auf den drohenden Verlust der dörflichen Strukturen in den Ortsteilen, insbesondere in Erle, gilt es laut Frauns Büro, die Identifikation der Einwohner mit ihrem jeweiligen Ortsteil zu stärken und die Alleinstellungsmerkmale der Ortsteile zu unterstreichen.

Begegnungs- und Kommunikationsorte weiterentwickeln

Dabei seien auch Anreize für die Identifikation mit der gesamten Gemeinde Raesfeld zu entwickeln. Zudem sind die Ortskerne in Raesfeld und Erle stärker als Begegnungs- und Kommunikationsorte weiterzuentwickeln. Die Schaffung von Räumlichkeiten wie Fest- und Bürgersaal für verschiedene öffentliche und private Anlässe sollen dabei eine große Rolle spielen.

Mittelpunkt des Ortes bildet heute die Pfarrkirche St. Silvester mit den naheliegenden Handels- und Gastronomieangeboten an der Schermbecker und Silvesterstraße sowie am Höltingswall. Wenige hundert Meter südwestlich der Kirche befindet sich die Femeiche am Ekhornsloh. Hier bedarf es laut Auswertung, die Verbindung zwischen Dorfmitte und Femeiche einer Aufwertung.

Im Bereich des Dorfentwicklungsplans liegt die auch die Stallung Böckenhoff.
Im Bereich des Dorfentwicklungsplans liegt auch die Stallung Böckenhoff.

Neues Fahrradhotel

Eine weitere Rolle in Erle wird auch die Unterbringung von Gästen, neben Hotel Brömmel-Wilms, sein.

Dazu plant derzeit Dirk Böckenhoff, das alte Wohnhaus in ein Fahrradhotel mit rund sieben Zimmern bis unters Dach umzubauen. „Die Planungen laufen. Ob es dafür Fördergelder gibt, ist jedoch nicht bekannt, aber so lange möchten wir auch nicht warten und zügig mit dem Umbau beginnen“, so Dirk Böckenhoff.

Bedingt durch den Abriss der alten Scheune an der Silvesterstraße, die aktuell noch Lager für Böckenhoff Produkte ist, soll laut Dirk Böckenhoff als Ersatz eine Remise gebaut werden.

Reihe von Schwächen

Umsetzung Platzgestaltung. Neben den starken Anziehungspunkten wie Femeiche und Kornbrennerei, sei allerdings auch in der Ortsmitte von Erle eine Reihe von Schwächen zu verzeichnen. So weise das Umfeld der Kirche St. Silvester gestalterische und bauliche Mängel auf. Dazu gehöre der Zugang zum Kirchplatz, der nicht modernen Standards der Barrierefreiheit entspricht.

Umfeld der Silvesterkirche Erle
Das Umfeld der Silvesterkirche soll neu überplant werden

Deshalb ist hier für den Kirchplatz eine komplette Neugestaltung inkl. Straßen, Oberflächen und Rodungsarbeiten sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und Grünflächen vorgesehen. Aufgrund der positiven Förderzusage könne damit bereits Ende 2018 mit den Planungen begonnen werden.

Durchgang vom Kirchplatz

Im Zuge der Kirchplatzgestaltung soll auch der Durchgang vom Kirchplatz, entlang der Kornbrennerei in Richtung Schermbecker Straße und „Neuer Dorfmitte Erle“ weiter geöffnet werden, um die Verbindung der Achse Kirche – Kirchplatz, Kornbrennerei und Dorfmitte zu stärken. Dazu sagte Dirk Böckenhoff: „Der Durchgang kann aktuell nicht freigegeben werden, denn das ist für uns momentan noch nicht realisierbar“.

Schermbecker Straße

Durch den Verlauf der Schermbecker Straße zwischen Kornbrennerei und neuer Dorfmitte ergibt sich bislang eine deutliche Barrierewirkung im Ortskern von Erle. Zudem existieren Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit an der Schermbecker Straße.

Erler Femeiche aus der Luft
Erler Femeiche aus der Luft

Umfeld der Femeiche

Ebenso bestehe für das Umfeld der Femeiche großer Handlungsbedarf, um eine Aufwertung und einer besseren Erschließung sowie bessere Inszenierung des Naturdenkmals zu erreichen. Anvisiert sei unter anderem die Errichtung von ergänzender Infrastruktur für Einheimische und Gäste aller Generationen in räumlicher Nähe der Femeiche, sowie soll, um die Verbindung Femeiche – Dorfmitte zu stärken, und zu attraktiveren, eine bessere Anbindung zur Dorfmitte geplant werden.

Anträge müssen gestellt werden

2019 sollen die privaten Anträge zur Dorferneuerung Kornbrennerei und Genossenschaft gestellt werden, sodass mit der Feinplanung der genossenschaftlichen Gaststätte begonnen werden und laut Frauns Büro, 2020 mit der Fertigstellung genossenschaftliche Gaststätte begonnen werden kann.

Für die Aufwertung im Umfeld der Femeiche soll die Umsetzung nach der Beantragung der Fördermittel 2021 begonnen werden.

Sowohl für die Neugestaltung des Kirchplatzes, als auch im Rahmen der Dorferneuerung mit dem Abriss des Stalles, hat die Gemeindeverwaltung bereits die Förderzusage bekommen.

Petra Bosse

Herzhafte Cookies mit Chorizo, Jalapenos und Käse

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Neue Serie – Rezepte von „Die Frau am Grill“

Rezepte für alle,  die gerne Backen, Kochen und eine abwechslungsreiche Küche lieben.

Wir fangen mit einem Rezept für alle an, denen die süßen Pläzchen in den nächsten vier Wochen irgendwann zu den Ohren raus kommen: Cookies – mit Chorizo, Jalapenos & Käse.

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