Das Kinderschützenfest, organisiert vom Pfarreirat, im Rahmen der Ferienspiele, findet dieses Jahr am Mittwoch, 17.07. von 14 Uhr bis ca. 17.30 Uhr auf dem Schulhof der Gesamtschule Raesfeld statt.
Der Eintritt kostet 2,- €. Für Kuchen und Getränke ist gesorgt. Der Termin wurde leider nicht im Ferienkalender abgedruckt, findet aber wie in den letzten Jahren auch, am 1. Mittwoch in den Ferien statt.
Am Samstag, den 29.06 wurde die Feuerwehr Raesfeld um 16:16 Uhr zu einem Feuer in den Dämmerwald mitalarmiert.
(pd). Das sich die Einsatzstelle im Grenzgebiet zur Gemeinde Schermbeck befand und diese auch weiter außerhalb lag wurden die Löschzüge Erle und Schermbeck zur Brandstelle beordert.
An der Einsatzstelle eine Wiese einschließlich der Hecken auf einer Fläche von gut 150qm. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Hauseigentümer schon mit Löschmassnahmen tätig.
Das eingetroffene HLF10 übernahm die weitere Brandbekämpfung und der Löschzug Schermbeck die Wasserversorgung.
Aufgrund der Löschversuche des Hauseigentümers hatte dieser sich einen Rauchgasintox zugezogen und es wurde noch ein RTW alarmiert, der den Patienten ins Krankenhaus brachte.
Im Einsatz waren 21 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen der Feuerwehr Raesfeld und Schermbeck.
Velener Landwirt beim Bauerntag über Düngung und Wasserschutz
(pd). Im Rahmen des gestern zu Ende gegangenen Deutschen Bauerntags durfte Thomas Schulze Hilbt aus Velen einen Vortrag zu den Anstrengungen der westmünsterländischen Landwirtschaft in Sachen Wasserschutz halten. Seine Besonderheit: Er ist auf der einen Seite selber Landwirt und auf der anderen zudem Wasserkooperationsberater bei der Landwirtschaftskammer NRW.
Vortrag von Thomas Schulze Hilbt aus Velen zum Thema „Kooperativer Wasserschutz“. Foto: Tanja Schnitzler/DBV
Der Bauerntag bei Schkeuditz nahe Leipzig stand insbesondere im Zeichen der Nachhaltigkeitsanstrengungen der Landwirtschaft für Tier-, Arten- und Klimaschutz. Eines der Fachforen hierzu stand unter der Überschrift „Klima, Luft, Wasser und Insekten – mit Kooperation zu mehr Nachhaltigkeit“. Hierzu hatte der Deutsche Bauernverband (DBV) als Beispiel aus der Praxis für einen Impulsvortrag Thomas Schulze Hilbt eingeladen.
Der 25-Jährige staatlich geprüfte Agrarbetriebswirt beschrieb die Arbeit in den Kooperationsgebieten (siehe „Zum Thema“) und stellte aus seiner Doppelsicht als Praktiker und Berater heraus, dass diese trotz großer Herausforderungen einige Erfolge vorzuweisen habe: „Es gibt keine Blaupause für Gewässerschutz. Man muss sich jeden Betrieb und jede Region mit ihren landwirtschaftlichen und tektonisch-geologischen Voraussetzungen genau anschauen.
Es braucht die richtige Maßnahme an der richtigen Stelle. Aus guter Beratung zieht der Landwirt Erkenntnisgewinne, die gleichzeitig seine Bereitschaft zur Kooperation massiv erhöhen.“ Schulze Hilbt nannte auch unabhängig von der Kooperationsarbeit laufende Ansätze als Teil der Lösung, zum Beispiel das mit Leader-Mitteln geförderte Projekt zur Minderung der Nitratauswaschung im Spinatanbau in der Region der Bocholter Aa oder das Konzept der Gülle-Vollaufbereitung und -hygienisierung der NDM Naturwertstoffanlage in Velen, an der der Betrieb Schulze Hilbt als Kommanditist beteiligt ist.
Zusammenfassend führte er aus, dass man sicherlich noch nicht überall da sei, wo man in der Zielerreichung letztlich hinmüsse: „Wir sind als Landwirtschaft aber auf dem richtigen Weg. Um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, braucht es da weiterhin Unterstützung.“
In der Podiumsdiskussion unterstrichen die Forumsteilnehmer insgesamt diese Ansicht. Auf dem Podium vertreten waren DBV-Umweltbeauftragter Eberhard Hartelt, Mecklenburg-Vorpommerns Umweltstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald, Professor Dr. Theo Fock von der Hochschule Neubrandenburg und Abteilungsleiterin Dr. Christiane Paulus vom Bundesumweltministerium.
Speziell letztere vertrat die Ansicht, dass das Prinzip der Freiwilligkeit nicht ausreiche und striktere ordnungsrechtliche Reglementierungen mit der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung kommen müssten. In der regen Diskussion hierzu äußerten mehrere Landwirte aus dem Plenum die Ansicht, dass eine pauschale Verringerung der aufgebrachten Düngemengen nicht generell und überall zum Erfolg führen. „Eine Reduzierung allein schafft keine Nachhaltigkeit“, so ein Teilnehmer.
Zum Thema: Kooperativer Wasserschutz
Der Kreis Borken ist eine Schlüsselregion für Erfolg oder Misserfolg des Konzepts des kooperativen Wasserschutzes in NRW. Unter dem Motto „Kooperation statt Konfrontation“ arbeiten Landwirtschaft und Wasserwirtschaft seit 30 Jahren gemeinsam daran, sowohl die Qualität der Trinkwasserversorgung als auch die Existenzfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe (und somit die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln aus der Region) zu sichern.
In diesem Geist entstanden in ganz NRW sogenannte Wasserkooperationen, im Kreis Borken bis heute insgesamt neun. Deren Hauptziel ist, die Nitratbelastung für das Grundwasser zu verringern. Durch eine effiziente, dem tatsächlichen Bedarf der Pflanzen angepasste Düngung und weitere Maßnahmen sollen dabei die Interessen von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft in Einklang gebracht werden.
Konkret wird eine wachsende Zahl von Landwirten im Kreis, derzeit sind es rund 600, von Gewässerschutzberatern der Kreisstelle Borken der Landwirtschaftskammer NRW unterstützt. Die für alle Seiten derzeit noch freiwillige Kooperation wird von den acht hier tätigen Wasserversorgungsunternehmen mitgetragen und in der Hauptsache durch das Wasserentnahme-Entgelt finanziert.
Jüngst veröffentlichte Monitoring-Ergebnisse zur Bewertung der Wirksamkeit der freiwilligen Kooperationsarbeit zeigen eine Trendumkehr hinsichtlich der Nitratkonzentrationen im Sickerwasser wie auch den oberflächennahen Grundwasserkörpern.
Rund 15 Gewinner der Tombola trafen sich am Samstagnachmittag auf Einladung des Orgelbauvereins am Schießstand der Sportschützen Raesfeld.
(pd). Bei gedeckter Kaffeetafel begrüßte Rainer Fölting als Vorsitzender des Orgelbauvereins St. Martin Raesfeld e.V. die Gäste und bedankte sich gleichzeitig beim Verein Sportschützen Raesfeld für die Möglichkeit, den Schießstand zu besichtigen und unter den Teilnehmern auf dem Luftgewehrstand ein Vergleichsschießen durchführen zu dürfen.
Der Vorsitzende der Sportschützen Raesfeld, Gerd Bannefeld, nutzte die Gelegenheit, zu betonen, dass es wichtig sei, dass die Vereine sich gegenseitig unterstützen. Insofern seien die Sportschützen gerne bereit gewesen, den heutigen Termin als Gewinn bei der Tombola des Orgelbauvereins auszuloben.
Der Vorsitzende der Sportschützen machte deutlich, dass die Schießanlage mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde aber auch mit enormer Eigenleistung des Vereins zum heutigen Stand ausgebaut worden ist und dass die guten Rahmenbedingungen offensichtlich sich auch auf das Vereinsleben und die Erfolge in den verschiedenen Schießdisziplinen auswirke.
Stolz sei er auch auf die Tatsache, dass die Sportschützen als erster Verein im Kreis Borken eine Mannschaft in der 1. Bundesliga unterhalte. Im weiteren Verlauf der Führung hatten die Teilnehmer Gelegenheit Fragen zu stellen. U.a. ging der Vorsitzende intensiv auf den Umgang mit Waffen und Munition ein und stellte klar, dass der Verein alle Sicherheitsanforderungen uneingeschränkt einhält und seine Trainer und Schützen dazu anhält, genauestens darauf zu achten und durch ihr persönliches Verhalten dazu beizutragen, dass problemloser Ablauf der Trainingseinheiten und auch der Schießwettbewerbe in jedem Falle gewährleistet wird.
Beim anschließenden Schießen auf der Luftgewehranlage,
stellten die Teilnehmer fest, dass es gar nicht so einfach ist, ohne Training
und Übung ein einigermaßen ordentliches Schießergebnis zu erreichen. Alle
Teilnehmer äußerten sich zufrieden und verließen mit neuen Eindrücken und
umfassend informiert die Schießanlage der Sportschützen Raesfeld.
RAESFELD.Am Freitagnachmittag feierten 67 Schüler der Raesfelder Alexanderschule ihren Abschluss.
18 Schüler verlassen die Alexanderschule mit einem Realschulabschluss mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Vier der Schulabgänger gelang dies aus der Hauptschule heraus.
Mit einem mittleren Abschluss (Fachoberschulreife) gehen 34 Schüler, sowie 13 Schüler verlassen die Schule mit einem Hauptschulabschluss nach der Klasse 10.
Nachprüfungen stehen noch für zwei Schüler an um ihren Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 zu erreichen.
Und auch diese vier jungen Damen nehmen Abschied von der Alexanderschule und freuen sich auf ihren Sprung ins neue Leben. Fotos: Petra Bosse
Der Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen haben eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Trägerverein bereits abgeschlossen.
Wesel (pd). Die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses des Kreises Wesel brachten in ihrer Sitzung am Mittwoch, 26. Juni, einstimmig eine neue Finanzierungsvereinbarung mit dem Trägerverein des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland e.V. auf den Weg.
Raesfeld im goldenen Oktober. Foto: RGN
Im letzten Jahr hatte der Trägerverein die Folgefinanzierung zunächst für die Jahre 2020 bis 2024 mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 35.823 Euro beantragt. Die Finanzierung des Kreises Wesel durch einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von derzeit 37.800 Euro endet zunächst mit dem Jahr 2019.
Die Vereinbarung soll die Grundfinanzierung des Trägervereins sichern sowie dessen Gestaltungsspielraum stärken, damit dieser den Aufgaben gemäß seiner Satzung sachgerecht nachkommen kann.
Tier- und Pflanzenwelt als attraktives Erholungsgebiet erhalten
Das heißt, der Verein soll den Landschaftsraum im Naturpark unter besonderer Berücksichtigung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt als attraktives Erholungsgebiet erhalten und weiter entwickeln.
Darüber hinaus soll er natur- und landschaftskundliche Informations- und Bildungsarbeit betreiben und durch geeignete Maßnahmen eine naturnahe Erholung und einen nachhaltigen Tourismus ermöglichen.
Foto: RGN
Finanzierungsvereinbarung
Die weiteren drei beteiligten Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen haben eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung mit dem Trägerverein bereits abgeschlossen bzw. werden diese ebenfalls zeitnah abschließen. Die in der Vereinbarung festgeschriebene Zuwendungshöhe entspricht dem auf den Bereich des Kreises Wesel entfallenden abgestimmten anteiligen Zuwendungsbedarf.
Sofern der Kreistag der Vereinbarung in seiner kommenden Sitzung am 11. Juli zustimmt, gilt sie ab dem 1. Januar 2020 unbefristet. Nach einem Ablauf von fünf Jahren kann sie allerdings bis zum 31. März 2024 zum Ende des gleichen Kalenderjahres gekündigt werden.
Der Naturpark Hohe Mark liegt zwischen Niederrhein, Münsterland und Ruhrgebiet nahe der Grenze der Niederlande. Von Wesel im Westen bis nach Datteln im Osten und von Bottrop im Süden bis nach Velen im Norden, umfasst er insgesamt eine Fläche von 1040 Quadratkilometer.
Die Kolpingsfamilie Erle lädt alles Interessierten am Donnerstag, 11. Juli, um 15.00 Uhr ein zu einem Pedelec-Training, das von der Kreispolizei Borken durchgeführt wird. Nach einem theoretischen Teil, der im Sankt-Silvesterhaus angeboten wird, findet anschließend ein Praxisteil auf dem Schulhof der Silvesterschule statt. Zum Schluss wird dann noch eine gemeinsame Probefahrt in Begleitung der Polzei rund um Erle unternommen.
Die Veranstaltung dauert insgesamt ca. 3 Stunden. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Anmeldungen bitte bis zum 8. Juli bei Ludger Askamp (Tel.: 6463) oder Klaus Grömping (Tel.: 6522).
Antrag der UWG Fraktion an die Verwaltung zum Thema Klima- und Umweltschutz.
Antrag auf Erstellung einer
zusammenfassenden Liste der Umwelt- Klimaschutz und Biodiversitätsaktivitäten
der Gemeinde Raesfeld und Einberufung einer Arbeitsgruppe
Begründung:
Das Thema Umwelt- und Klimaschutz und Biodiversität
ist eines der größten Probleme unserer Zeit.
In immer mehr Städten und Kommunen wird der
„Klimanotstand“ ausgerufen.
Wir, die UWG Raesfeld-Erle, finden die
Bezeichnung „Notstand“ zu extrem und halten es für zu schwierig,
unter dieser Überschrift die
notwendige breite Zustimmung in der
Bevölkerung zu bekommen.
Wir erkennen aber an, dass es eine
menschengemachte globale Erderwärmung gibt und dass die bisher ergriffenen
Maßnahmen nicht ausreichen diese zu begrenzen.
Wir halten es für wichtig, dass jeder Bürger,
jeder Verein, jede Partei und die Verwaltung den von ihm /ihnen leistbaren Anteil dazu beiträgt,
eine entsprechende Klimakatastrophe zu verhindern.
Darum wird die Verwaltung der Gemeinde Raesfeld
aufgefordert, eine Liste der von der Gemeinde durchgeführten Maßnahmen
hinsichtlich Umwelt-, Klimaschutz und Biodiversität der letzten 2 Jahre zu
erstellen.
Diese Bestandsaufnahme soll die Grundlage für eine durch die Gemeinde
einzuberufende Arbeitsgruppe bilden. Sie soll aus Mitgliedern der im Rat
vertretenden Parteien, Vertretern der Verwaltung und noch zu benennenden
Experten bestehen.
Die Arbeitsgruppe soll bis zur letzten
Ratssitzung dieses Jahrs konkrete Vorschläge erarbeiten und zur Abstimmung
vorlegen und weitere Handlungsfelder für die Zukunft benennen.
Ziel soll es sein, dass die Umsetzung dieser Vorschläge Raesfeld klimafreundlicher macht. Diese Arbeitsgruppe sollte
darüber hinaus solange weiterarbeiten, bis der Rat einen gegenteiligen Beschluss fasst.
Es ist uns wohl bewusst, dass wir als
Raesfelder nicht die Welt retten können, aber wir sollten zumindest alles dafür
tun, dass in unserem kleinen Bereich so viel wie möglich für die Umwelt getan
wird.
Die Untersuchung auf einen eigenständigen Erhalt der Fassade „Aelkeshof“ in Raesfeld brachte am Mittwoch neue Erkenntnisse.
Raesfeld. Auf den ersten Blick hui, auf den zweiten Blick pfui? So hätte die Überschrift lauten können, nachdem am Mittwochnachmittag im Ratssaal Dipl.-Ing. Günter Kohlruss vom Architekturbüro Meier und Kohlruss das Ergebnis und die Bewertung seiner Untersuchung, über einen Erhalt der Fassade des Aelkes Hofes, vor Vertretern der Gemeinde, Pastor Kenkel und Mitgliedern der BI vorstellte.
Dort, wo jetzt das ehemalige Hotel und Restaurant steht, möchte die Kirchengemeinde ein neues Pfarrheim, Gemeindehaus mit Saal errichten.
Bürgerinitiative setzt sich für Erhalt der Fassade ein
Die Bürgerinitiative (BI) „Rettet Aelkes“ setzt sich für einen Erhalt der Fassade ein. Vonseiten der Gemeinde wurde das Büro Meier und Kohlruss beauftragt, die Nachfolgenutzung des „Aelkeshofes“ durch das Pfarrheim St. Martin unter der Maßgabe eines Neubaus, aber unter Erhalt der Verblendfassade, zu überprüfen.
Was auf den ersten Blick wunderschön ausgesehen habe, so Kohlruss, sei dann bei näherer Betrachtung doch eher nicht so gewesen.
Alle drei Seiten des Aelkes-Hofes wurden vom Architektenbüro überprüft und untersucht. Völlig wertfrei, wie er betont.
„Als ich das erste Mal dort, völlig unvoreingenommen, vorbeifuhr, dachte ich, sieht klasse aus. Das muss unbedingt erhalten bleiben“, so Kohlruss einleitend. Nach eingängiger Prüfung lautet das Fazit der Untersuchung: Von einem Erhalt der Bestandteilfassade sollte Abstand genommen werden.
Zu teuer und zu risikoreich
Gründe dafür seien neben den hohen finanziellen Aufwand auch die Unwägbarkeiten, die beim Bestand noch auftreten können. Ein weiterer Punkt für den Nichterhalt sei die große Belastung für die Nachbarschaft während der Bauzeit und die Eingriffe in die vorhandenen Verkehrsflächen.
Darüber hinaus begründen das Alter und der Zustand der Fassade keinen schutzwürdigen Erhalt. Als Gründe führte Kohlruss unter anderem auf: Durch umfangreiche Umbauten im Inneren sind die ursprünglichen Grundrisse nicht mehr erhalten. Wände wurden teils vollständig entfernt. Durchbrüche in vielen Wänden und die fast vollständige Unterkellerung haben mit dem Ursprung des Gebäudes nichts mehr gemein.
Später eingebaute Fenster
Der Allgemeinzustand
Bei genauer Betrachtung fallen, so Kohlruss, viele kleinere bis mittlere Schäden auf, die in ihrer Anzahl dazu beitragen, dass bei einem Erhalt der Fassaden Teilbereich umfangreich saniert werden müssen.
Dazu gehören zunächst die mittels Dübel angebrachten beiden Werbeschilder mit Beleuchtung, Verkabelung sowie die Markise. Durch die zu erfolgende Demontage werden weitere Schäden sichtbar werden, ist sich Kohlruss sicher.
Neben den zahlreichen mechanischen Beschädigungen der Ziegelsteine werden auch Verfärbungen hinter den heutigen Abdeckungen zu finden sein. Dafür sprechen, so Kohlruss, Flecken im Mauerwerk, wo sich ein ehemaliger Kamin befand. Das schließe auf eine Versottung im Mauergewölbe.
Feuchte Wände und unterschiedliche Steine
Andersfarbige Steine
Besonders aber auch die unterschiedlichen andersfarbigen Steine im Eingangsbereich weisen Feuchtschäden auf und mache eine Sanierung notwendig. Hinzu kommen die nachgerüsteten Fensterbänke aller Geschosse, die grundsätzlich entfernt werden müssten. Besonders die kleineren Schäden in ihrer Gesamtzahl seien schon sehr bedeutend und zeigen beim genaueren Hinsehen den schlechten Zustand der Fassade.
So auch im Spitzgiebel, der an einigen Stelle Risse aufweist, die nicht nur durch die Fugen, sondern auch quer durch die Steine verlaufen. Hier bestehe die Gefahr eines Wassereintritts mit anschließender Beschädigung der betroffenen Bereiche. Hier müsste ein kompletter Austausch der Fugen vorgenommen werden.
Statik
Was die statische Betrachtung durch die Entkernung des Gebäudes betrifft, sei der Erhalt nicht leicht umsetzbar. Ebenfalls verwies Kohlruss darauf, dass derzeit nur die äußere Fassade und die Innenräume untersucht wurden.
Löcher und Schäden in den Ziegelsteinen.
Ein weiteres großes Risiko sei beim Erhalt der Fassade der Keller als Bestandsfundament. „Wann und wie die ehemaligen gemauerten Fundamente durch das heutige Kellermauerwerk ersetzt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis“, so Kohlruss.
Hohe Kosten
Nicht zu unterschätzen seien, ergänzt Kohlruss, die Kosten für den Erhalt in Höhe von geschätzten Kosten von 342.800 Euro mit der Frage, ob dann auch wirklich alle noch nicht aufgeführten Mängel darin enthalten sind.
Mit Blick auf versteckte Kosten, die derzeit noch nicht feststellbar seien, könnte sich die Rechnung gut und gerne auf rund 530.311 Euro belaufen.
Fakt sei auch, dass bei Erhalt der Fassade die Entkernung des Gebäudes händisch vorgenommen werde müsse. Dies bedeute in der Schlussfolgerung, dass hier die anliegenden Geschäfte langfristig über Monate mit Beeinträchtigung rechnen müssten, da besonders in den Seitenstraßen viel Platz für die Abstützungen benötigt werden. Im Frontbereich sei dies noch möglich.
Erhalt der alten Ziegel
Ein Vorschlag von Arno Behring war, dass alles abgerissen werden soll und nur die alten Steine vom Mörtel und Schmutz gereinigt werden. „Diese können dann für den Neubau wiederverwendet werden“, so Behring. Rupert Koller fand die Idee nicht schlecht. „Durch die Verwendung der alten Steine für den Neubau können wir eine Verbindung von alt zu neu schaffen“.
Annette Schulz von der BI sprach sich für einen Erhalt aus, weil es eines der letzten, alten verbliebenen Häuser im Dorf sei. „Wenn man Oldtimer liebt, lebt man auch mit Mängel und alte Gebäude habe auch ihren Charme“. Allerdings könne darüber nachgedacht werden, ob man nur eine Fassade belässt. Dadurch habe man die einmalige Chance, etwas Altes in Raesfeld zu erhalten, was noch Charme habe und wovon es im Ort nicht mehr viel gebe. „Es gehört dazu auch etwas Mut und Bereitschaft hier zu investieren“.
Hier zog Kohlruss den Vergleich zum Oldtimer und den Erhalt der Fassade und sagte: „Bei einem Brutto-Betrag von rund 500.000 Euro ist dies mit wirtschaftlicher Vernunft nicht mehr vertretbar, sondern hier kommen wir in den Bereich „Hobby“.
Raesfeld/Willingen (pd). Auf die besten Schachspielerinnen Deutschlands in ihrer Altersgruppe traf die Grundschülerin Ida Wehling gleich mehrmals innerhalb eines Monats bei Landes- und Bundesmeisterschaften von Schule und Verein.
Ida Wehling
Wenige Wochen nachdem sie mit ihrem Schulteam einen bemerkenswerten 5. Platz beim Bundesfinale der Schulen erreichte, nahm die 9-jährige Raesfelderin an den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften teil. In der Woche nach Pfingsten wurde die DM als 11-rundiges Turnier an 9 Tagen im Sauerland Stern Hotel in Willingen ausgetragen. Qualifiziert hatte sich Nachwuchsspielerin der SG Turm Raesfeld/Erle in den Osterferien als Dritte der NRW-Landesmeisterschaft.
Ida startete mit einem Auftaktsieg in das Bundesfinale. Daraufhin wurde ihre 2. Partie sogar live im Internet übertragen. Beeindruckt verfolgten ihre Vereinskollegen und viele Schachinteressierte den Verlauf dieser höchst spannenden Partie, die sie am Ende knapp und unglücklich verlor, über die Homepage der Deutschen Schachjugend im Internet.
Mit insgesamt 3 Siegen, 2 Remisen und 6 Niederlagen erreichte Ida den 35. Platz unter 42 Teilnehmern. Wenn auch die Platzierung nicht ganz dem 21. Platz der DWZ-Setzrangliste entsprach, auf dem die Raesfelderin eingestuft war, so war das Turnier dennoch ein Gewinn für ihre Schachkarriere.
Die neun Tage in Willingen waren ausgefüllt mit bis zu zwei Partien täglich, die jeweils bis zu vier Stunden dauern konnten, dazu Vorbereitungen und Analysen mit Landestrainern am Schachbrett und einem interessanten Freizeitprogramm (z. B. Schwimmbad- und Sommerrodelbahnbesuch).
Nur wenige Tage nach der Schach-DM stehen für Ida zwei weitere Highlights auf dem Programm: Das Landesfinals mit der U14-Mädchenmannschaft und mit dem U10-Team, bei der es für Ida jeweils um die Qualifikation für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften geht.
Kiebitze nennt man die Spielbeobachter beim Schach
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der vergangenen Woche wurde außerorts bei einer maximal zulässigen 70 km/h ein Autofahrer mit 162 km/h in Raesfeld auf der B 224 erwischt.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.
Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 13.06.2019 – 19.06.2019 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 36 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 24.815 Fahrzeuge fest, dass 7 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren.
Acht Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.
Insgesamt überschritten 1.825 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
362 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 1.463 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten neben Raesfeld außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 176 km/h in Gronau auf der B 54 fest.
Auf Kupferkabel hatten es Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch in Raesfeld abgesehen.
Die Täter machten sich auf zwei Baustellen an der Wehler Straße zu schaffen und entwendeten dabei zwei Kabel von circa 30 beziehungsweise 80 Meter Länge. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Erle. Die Feuerwehr musste Dienstagnacht um 23.46 Uhr zu einem Wasserrohrbruch auf der Silvesterstraße in Erle ausrücken.
Bedingt durch ein Wasserrohrbruch trat auf einer Länge von ca. 100 Meter Wasser aus dem Bürgersteig und der Straße aus. Durch den starken Wasserdruck und der Unterspülung wurde das Pflaster des Bürgersteiges und auch der Teerdecke der Straße nach oben gedrückt.
Die Feuerwehr sicherte die Straße ab und öffnete die Strassenabläufe, damit das Wasser besser abfließen konnte. Die nachbeorderte RWW sicherte den betroffenen Bereich ab.
Die Silvesterstraße wird in diesem Bereich nur bedingt befahrbar sein, da hier ab Mittwochmorgen umfangreiche Reparaturarbeiten und Sanierungsarbeiten von Nöten sind.
Einsatz auf der Buslinie S 75 Bocholt – Borken – Münster
Kreis Borken (pd). Auf der stark nachgefragten „Sprinterbuslinie“ Bocholt – Borken – Münster (S 75) sind jetzt neue Doppeldecker-Busse unterwegs.
Gleich drei Fahrzeuge des Typs VDL Futura FDD 2 mit dem auffälligen Sprinterlogo hat das vom zuständigen Verkehrsträger Kreis Borken beauftragte Bus-Unternehmen Stadtwerke Krefeld (swk) in Dienst gestellt.
(v. l. n. r.): Guido Stilling (swk), Dr. Gerswid Altenhoff-Weber (Kreis Borken) und Busfahrer Detlef Bruns stellten einen der drei neuen Busse vor. Foto: Kreis Borken
„Die etwas mehr als 14 m langen und 4 m hohen Busse bieten unseren Fahrgästen noch weiteren Komfort“, freuten sich Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Kreisverwaltung, und Guido Stilling, Geschäftsführer swk-Fahrservice, bei der Vorstellung. Zudem erfüllen die neuen Fahrzeuge die Abgasnorm Euro 6 und sind somit sauberer als ihre Vorgänger.
Spurwarn- sowie Notbremsassistent
Die Außenbeleuchtung erfolgt komplett über LED-Technik. Damit herrschen für den Fahrer bei Dunkelheit deutliche bessere Sichtverhältnisse. Überdies gibt es am Ein- und Ausstieg Spots an der Dachkante, so dass diese Bereiche ebenfalls gut ausgeleuchtet sind. Assisstenzsysteme wie der Abstandsregeltempomat, Spurwarn- sowie Notbremsassistent sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit.
Deutlich verbessert wurde die Möglichkeit, Gepäck in den
Bus zu laden. Am Kofferraum befindet sich eine Gepäckklappe, die vom
Fahrerplatz geöffnet und geschlossen werden kann. Über eine Taste direkt an der
Klappe können die Fahrgäste den Busfahrer entsprechend informieren.
Die neuen Busse verfügen außerdem über eine verbesserte
Klima- und Heizungsanlage. Freies WLAN im Bus sei im Übrigen – wie schon vorher
– selbstverständlich, betonten Dr. Gerswid Altenhoff-Weber und Guido Stilling.
Streifen Sie mit uns auf den Spuren von „Indiana Jones“ durch die Schluchten der alten Nabatäer die historische Stadt Petra (UNESCO- Weltkulturerbe) sowie mit einen Jeep oder auch auf einem Kamel durch das Wadi Rum des Lawrence von Arabien.
Vom 14. bis zum 22. Oktober 2019 organisiert das Bildungswerk Raesfeld eine Studien-Reise nach Jordanien.
Die Rundreise durch dieses landschaftlich sehr schöne Land erschließt den Teilnehmern viele Orte die für die Geschichte nicht nur dieses Landes sondern auch für Europa von Bedeutung waren und sind. Auch bereisen wir Orte, die aus dem Alten Testament der Bibel bekannt sind.
Der Anmeldeschluss für diese Reise ist der 28. Juni 2019. Anmeldungen beim Bildungswerk Raesfeld [email protected]Telefon 02865 10073 oder bei Walter Großewilde [email protected] oder Telefon 02865 7398.
RAESFELD. Mit einem farbenprächtigen und musikalischen Spektakel feierte das Fanfarencorps e. V. von 1959 am Samstag seinen 60. Geburtstag im Innenhof von Schloss Raesfeld.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Passend zum Jubiläum startete das Fest am Abend mit dem sternförmigen Einmarsch von Raesfelder Vereinen, den Fanfarenzügen aus Buldern 1978 und Holsterhausen 53 sowie der Musikzug aus Darfeld. Der Schlossinnenhof platzte aus allen Nähten, als die Fanfaren nach ihrem Einmarsch loslegten.
Instrumentale Vielfalt
Das Publikum klatschte und wippte im Takt mit. „Hervorragend, klasse, oder fantastisch“, riefen die Besucher zwischen den einzelnen Stücken und sparten nicht mit lang anhaltendem Applaus.
Kein Wunder, denn die Fanfarenzüge boten eine instrumentale Vielfalt und ein erstaunliches Klangspektrum mit ganz unterschiedlichen Melodien, bis hin zu gemeinsamen Spielen aller Musikgruppen. Darunter waren Stücke wie „Musik vereint“, die Römerfanfare oder das Fanfaren-Dixi am Ende des Abends.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Graf Alexander wäre stolz
Sichtlich beeindruckt von diesem Tag und den Auftritten der Fanfarenzüge in „Raesfelds guter Stube“ war auch Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Graf Alexander wäre stolz gewesen, heute so viele Leute auf dem Schlossinnenhof zu sehen. Drei Fanfarencorps, hochkarätige Musik, historisches Ambiente und sogar ein Deutscher Meister ist dabei, schöner und geht es nicht. Ich freue mich sehr für unsere Fanfaren, so ein Fest hier zum 60. Geburtstag zu feiern“.
Schwenk- und Wurffahnen
Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem bunten Spektakel hatten dabei die unterschiedlichen großen Schwenk- und Wurffahnen, die das bunte Bild vervollständigten und die für Aufsehen und beste Laune sorgten. Moderiert wurde das Fest von Helmut Hater, der Einblicke in die 60-jährige Vereinsgeschichte gab.
Dass die Raesfelder Fanfaren einmal so erfolgreich werden, damit hätten die Gründungsväter im April 1959 nicht gerechtet und doch starteten die Mitglieder eine Erfolgsgeschichte über Jahre.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Erfolgsgeschichte über Jahre
Die eigentliche Grundidee bei der Generalversammlung des Junggesellenschützenvereins 1959, in Raesfeld einen eigenen Fanfarenzug zu gründen, um eigentlich nur auf den Schützenfesten unabhängig von anderen Musikvereinen zu sein, ist mittlerweile eine Erfolgsgeschichte geworden.
Dass die Musiker mehr können, als tschingderassabum, beweisen die Fanfaren seit 2004. Sie wurden auf Anhieb Deutscher meister in der Kasse naturton Jugend und konnten diesen Titel 2006 verteidigen.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Große Familie
„Zudem das Gesamtcorps 2006 und 2008 Deutscher Meister in der Klasse Naturton Senioren“, sagte der Vorsitzende Christian Willing in seiner Begrüßungsrede. Das Fanfarencorps sei, so Willing, schon längst nicht nur ein reiner Musikverein. „Wir sind eine große Familie mit vielen Kenner und Gönner. Nicht nur die Kameradschaft wird großgeschrieben, sondern auch unsere Jugendarbeit getreu dem Motto – aus alter Wurzel Neue Kraft – ist uns sehr wichtig“.
Befreundete Schützenvereine, unter anderem aus Altschermbeck, genossenen Musik und Ambiente gleichermaßen.
Mit einem großartigen Feuerwerk über dem Schloss und dem Militärmarsch „a`la mi Presente“, verabschiedeten sich die Fanfaren von ihren Besuchern.
Jubiläum Fanfarencorps Raesfeld 2019
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Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Befreundete Schützenvereine, unter anderem aus Altschermbeck waren angereist.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Taktvolle und farbenprächtige Geburtstagsfeier des Fanfanencorps Raesfeld am Schloss.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
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Einen farbenprächtigen Geburtstag feierte der Fanfarencorps Raesfeld am Schloss.
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Am 23. Juni 1969 kamen 54 Mädchen und Jungen zur Ersten Kommunion.
Dieses war im Jahre 1969 der zweite Kommuniontermin. Durch die Veränderung der Einschulungstermine vom 01. April auf den 01. August wurde dieser Termin zusätzlich nötig.
Zur Feier der Goldkommunion trafen sich die Jungen und Mädchen am vergangenen Pfingstmontag um 10:30 Uhr in der Sankt Silvesterkirche zu Erle.
Nach einem feierlichen Gottesdienst wurde das Treffen mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte Brömmel-Wilms fortgesetzt. In gemütlicher Runde gab es für die Teilnehmer noch Gelegenheit sich über die vergangenen Jahre ausführlich auszutauschen.
Erstmalig in der 152-jährigen Geschichte des Allgemeinen St.-Johannis-Bürgerschützenvereins wird es im Rahmen der Vorparade ein Kinderschützenfest geben.
Raesfeld(pd). Teilnehmen dürfen alle interessierten Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren. Im Gegensatz zu den Statuten des Schützenvereins, gemäß derer nur Vereinsmitglieder – also nur Männer – die Königswürde erlangen können, dürfen und sollten auch Mädchen beim Schießen auf das „Vogelziel“ mitmachen, so der Präsident Reinhard Brömmel.
Königskette und Krone
Sollte es dann eine erfolgreiche Schützin sein die den Vogel mit einem druckluftbeschleunigten Korken aus dem Gewehr von der Stange holt, ist sie es, die den König erwählt. Wie auch beim Vogelschießen am Schützenfest-Montag wird der König mit einer Königskette, die Königin mit einer Krone geehrt.
Aus Ruhm & Ehre entstehen auch Pflichten: Gemäß Protokoll hat das amtierende Kinderkönigspaar an den Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder am Schützenfest-Sonntag teilzunehmen und gegebenenfalls selber ein kleines Präsent in Empfang zu nehmen.
Antreten der Schützen zur Vorparade
Antreten der Schützen zur Vorparade und zum Kinderschützenfest ist am Sonntag, den 30. Juni 2019 um 14:15 Uhr am Froschbrunnen.
Ausblick auf das Schützenfest Wie aus Vorstandskreisen mitgeteilt wurde laufen die Vorbereitungen für das Schützenfest seit Wochen auf Hochtouren.
Bereits am 8. Juni trafen sich Vorstände und Offiziere zum “Eintüten“ der 1132 Einladungsschreiben, Eintrittskarten und Festprogramme und zum Aufstellen der Schützenfest-Banner an den Raesfelder Zufahrtsstraßen.
Die bereits auf der Generalversammlung angekündigten Vereinskrawatten (siehe Foto) können zum gesponsorten Preis von je 13,- Euro beim Präsidenten Reinhard Brömmel bezogen werden.
Invasion von Eichenprozessionsspinnern in der Gemeinde Raesfeld.
Dicke Nester von Eichenprozessionsspinner hängen derzeit an vielen Bäumen in und um Raesfeld.
Raesfeld. Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen. Dieser Satz hat mittlerweile Bedeutung. Allerdings nicht bei Unwettern, sondern mit Blick auf Eichenprozessionsspinner, die mittlerweile wie dicke, fette Trauben an vielen Bäumen hängen.
Die Plage der EPS war Thema in der Bürgerfragestunde am Montag vor der Hauptausschusssitzung. Viele Bäume in Raesfeld, unter anderem am Roggenkamp und an der Straße Schulten Matt seien davon befallen, beklagte ein Raesfelder Bürger.
Hier am Schulten Matt ist fast jeder Eichenbaum von Eichenprozessionsspinner befallen.
Er bemängelte, dass die Gemeinde hier bis heute noch nichts unternommen habe, und wollte wissen, ob und wann dies geschehe und ob die Gemeinde weitere Aufträge zur Beseitigung vergeben hätte.
Nicht alle Nester in Raesfeld, so Bernd Roters, können entfernt werden. Bei der Bekämpfung entscheidet die Gemeinde von Fall zu Fall und setze Schwerpunkte. Ebenfalls habe die Gemeinde keine weitere Aufträge an Firmen zur Beseitung der Nester vereben.
Der Grund: Wie vielerorts auch, so Bürgermeister Andreas Grotendorst, gebe es keine Kapazitäten mehr. „Wir tun, was wir können, bekommen aber diese Plage derzeit nicht mehr im Griff“, so Grotendorst.
Beseitigung an kritischen Orten
Vorrang bei der Beseitung haben kritischen Orten wie Kindergärten, Spielplätzen, Schulen oder öffentlichen Plätzen. Hier wurden schon etliche Nester von Spezialisten absaugt.
Aktuell nicht umsetzbar sei die Beseitigung von Nestern auf kleineren Nebenstraßen wie Roggenkamp und Schulten Matt oder an Wirtschaftswege.
Und: Grundsätzlich seien Grundstücksbesitzer für die Beseitigung der Nester in ihren Gärten verantwortlich. Privateigentümer müssen darüber hinaus selber für die Entfernung der Nester sorgen.
Vorbeugende Planung ist schwierig
Mit Blick auf das nächste Jahr allerdings, wisse die Verwaltung derzeit noch nicht, wie sie gegen diese Plage vorbeugend dagegen vorgehen werde und könne.
Was die Schädlingsbekämpfung mit Gift anbelange, sei die Gemeinde vorsichtig und dies sei, so Roters, nur bedingt eine Option. Deshalb habe die Gemeinde erstmalig ein neues biologisches Mittel eingesetzt. Hier müsse man, so Roters, allerdings noch Erfahrungen sammeln, wie es wirkt.
Kurzes Zeitfenster zum Spritzen
Probleme mit dem Spritzen sei auch, dass es nur ein sehr kurzes Zeitfenster gebe, wo die Raupen angreifbar seien. Bedingt durch das schmale Zeitfenster wo gegen die Raupen während ihrer Prozession vorgegangen werden kann, mag die Verwaltung mit Blick auf das kommende Jahr jetzt keine Vorhersagen machen, wie man dann vorbeugend, oder überhaupt vorgehen möchte, sagte Bernd Roters.
Für die Nester am Schulten Matt sieht es so aus, dass diese nicht mehr von der Gemeinde entfernt werden. Mit Blick auf die Nachbarn in Holland, die im Gegensatz zu Straßen NRW und zu vielen anderen Kommunen nicht auf die Giftspritze, sondern auf die im April aufgehängte Nistkästen setzt, möchte sich die Gemeindeverwaltung zu diesem Thema weiter schlaumachen, ob dies zukünftig auch in Raesfeld möglich sei.
Beliebt sind alte Eichenbäume
Seit den 90er Jahren breitet sich der Falter in Deutschland aus. Seit 2018 haben sie jetzt in besonders großer Anzahl bundesweit, besonders an alten Eichenbäumen, anzutreffen.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben gefährliche Haare, die starke Hautausschläge und Allergien auslösen können.
HOMER. Thomas Epping ist neuer Schützenkönig im Homerland.
Mit dem 250. Schuss um 12.50 Uhr holte der 22-jährige Homeraner am Freitag auf der Festwiese am Hof Wessing den Vogel von der Stange.
Zur Königin erkor er Antonia Hölling, die gemeinsam mit ihrem Throngefolge Luisa Nagel und dem Erler Ludwig Fortmann das Homeraner Schützenvolk für ein Jahr regieren werden.
Thomas Epping ist neuer Schützenkönig im Homerland
Damit endet die Amtszeit von, deren Markenzeichen während ihrer Regentschaft eine knallgrüne Sonnenbrille war, und welche die meisten Schützen auch während des Vogelschießens und der Parade auf dem Kopf, oder der Nase hatten. „Dem neuen Königspaar gratuliere ich recht herzlich und wünsche ihnen ein schönes Schützenfestjahr. Ich hoffe aber, dass ihr uns nicht wieder mit neuen Sonnenbrillen ausstattet. Ansonsten habt ihre freie Wahl und könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen“, sagte Präsident Rainer Hüging bei der Inthronisierung des neuen Königspaars.
Anfänglich zögerlich, wegen Uneinigkeit wer denn nun König werden möchte, lieferten sich dann gegen Ende Eppingen und sein Kontrahent Matthis Borchers einen spannenden Zweikampf.
Nach den Ehrenschüssen des noch amtierenden Königspaars, sicherte sich anschließend Präsident Rainer Hüging die Krone, den Apfel schoss Matthis Borchers dem hölzernen Federvieh vom Kopf und Uli Heller sicherte sich das Zepter. Der linke Flügel geht an Thomas Stuke und den rechten Flügel kann Christian Feldhaus mit nach Hause nehmen.
Thomas Epping ist neuer Schützenkönig im Homerland
Bereits am Vorabend bei der Vorparade war die Stimmung in der kleinen Schützengemeinde hervorragend und gut besucht. Nach dem Vogelschießen versammelten sich die Schützen erneut zur Parade auf der Festwiese, bevor zum Abschluss des diesjährigen Feste sich das neue Königspaar bis in die frühen Morgenstunden feiern ließ.
Petra Bosse
Schützenfest Homer 2019
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Thomas Epping ist neuer Schützenkönig im Homerland
Thomas Epping ist neuer Schützenkönig im Homerland
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