Mit der JSG ETuS-Lippramsdorf stellte sich unserer C2 ein Gegner vor, den sie bis dato noch nicht kannte. Da die Witterungsbedingungen für die Erler Sportplatzverhältnisse sehr bescheiden waren (Rasenplatz gesperrt, Ascheplatz nur für Wasserrugby zu gebrauchen), wurde das Spiel kurzfristig auf den Kunstrasenplatz in Raesfeld verlegt, was aber die widrigen Windverhältnisse nicht davon abhielt, mächtig ins Spielgeschehen einzugreifen!

JSG mit Handicap

Hinzu kam noch, dass unser C2-Sturm krankheitsbedingt passen musste und wir das Spiel absagen, oder  uns Spieler von der C1 ausleihen sollten. Jason Pierags, Daniel Bleker und Ron Höbing sprangen trotz der grausigen Verhältnisse bereitwillig in die Bresche und gaben dem C2-Sturm ein neues Gesicht! Das war klasse, vielen Dank dafür!

Doch ETuS-Lippramsdorf fand besser in die Partie und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Mit gekonntem Kurzpassspiel hatten sie erheblich weniger Ballverluste und unsere Jungs mussten mehr hinterherlaufen, als ihnen lieb war. Außerdem waren die Abstände in den Mannschaftsteilen viel zu groß, was dem Gegner in die Füsse spielte. Und so war es kein Wunder, dass nach 20 Minuten für unsere C2 eine Null und für den Gast eine Zwei auf der Anzeigentafel stand.

Das wollten insbesondere unsere Gastspieler Jason, Daniel und Ron nicht so hinnehmen. Sie drehten vor der Pause nochmal mächtig auf und Jason und Daniel erzielten bis zur Halbzeit noch den Ausgleich. In Halbzeit zwei erhöhte nicht nur der Wind nochmals den Druck auf Ball und Spieler, auch Jason zeigte ein starkes engagiertes Zweikampfverhalten und Laufvermögen.

Im Zusammenspiel mit Daniel erspielten sie jetzt deutlich mehr Torchancen, wobei Jason den Spielstand auf 4:2 für unsere Farben schrauben konnte. Klasse Performance!  Auch die Defence stand jetzt deutlich sicherer und ließ kaum noch was zu.

Ein Windei musste Keeper Malte Oesterbeck aber dennoch passieren bzw. fliegen lassen, was zum 4:3 Endstand für unsere JSG-Farben führte. Der Gegner, der jetzt häufiger mit langen Bällen operierte, schlug einfach stumpf einen weiten Ball in unsere Hälfte, der kurz vor Malte (stand ca. 10 m vor seiner Kiste) auf- und den abgebrochenen Riesen übersprang, um anschließend ins verwaiste Tor zu trudeln.

Das war’s dann aber auch, und die Punkte blieben in Raesfeld/Erle!

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