EuropƤischer Gerichtshof: Deutsche Pkw-Maut ist nicht mit
EU-Recht vereinbar Landrat Dr. Kai Zwicker begrüĆt die Entscheidung
Kreis Borken (pd). Die deutsche Pkw-Maut ist nicht mit EU-Recht vereinbar.
Das hat der EuropƤische Gerichtshof (EuGH) am heutigen Dienstag in Luxemburg entschieden mit der Begründung, dass die Abgabe gegenüber Fahrzeughaltern aus dem Ausland diskriminierend sei. Landrat Dr. Kai Zwicker begrüĆte diese Entscheidung ausdrücklich. Damit werde es beim durchgƤngigen „kleinen Grenzverkehr“ im deutsch-niederlƤndischen Grenzraum bleiben, freute er sich.
Der Landrat erinnerte in diesem Zusammenhang an die auf Initiative der EUREGIO verfasste Resolution aus dem Jahr 2014, in der sich parteiübergreifend zahlreiche Bürgermeister und Hauptverwaltungsbeamte beiderseits der Grenze gegen die Mautpläne der Bundesregierung ausgesprochen hatten.
Die Unterzeichner befürchteten seinerzeit u. a., dass Handel, Tourismus, Gastronomie sowie Freizeit- und Veranstaltungsunternehmen bei einer Umsetzung der MautplƤne spürbare UmsatzeinbuĆen erleiden würden. Die niederlƤndischen Kunden kƶnnten hierdurch ausbleiben. Aber auch die grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung würde durch die Maut erschwert, weil niederlƤndische Berufspendler für den Schritt über die Grenze zahlen müssten.
„Mit der EuGH-Entscheidung werden also neue Grenzen vermieden“, konstatierte Dr. Zwicker und unterstrich: „Dies liegt in unser aller Interesse: Die Menschen und Wirtschaft im Westmünsterland kƶnnen also weiter vom freien Verkehr profitieren.“
Köln / Raesfeld. Erst zum dritten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der St.-Sebastian-Schule am Pangea-Mathematikwettbewerb teil und bereits zum zweiten Mal stellten sie eine der Finalistinnen bei der Endrunde in Köln.
Der Pangea-Mathematikwettbewerb ist ein Mathematikwettbewerb für Schüler der Klassenstufen 3 bis 10 mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmern. Bei den Aufgaben stehen das Knobeln und Grübeln wie auch der SpaĆ an der Logik und der Rechenkunst im VorderĀgrund.
Foto: St. Sebastian-Schule
Im Februar hatten 100 Dritt- und ViertklƤssler der Sebastianschule an der 1. WettbewerbsĀrunde teilgenommen. Die Unterlagen wurden der Schule kurzfristig vorher in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. In dieser Auftaktrunde mussten 15 anspruchsvolle Multiple-Choice-Aufgaben in 60 Minuten bewƤltigt werden.
Nach Einsendung und Auswertung der Antwortbögen der ersten Runde hatten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Sebastianschule für die Zwischenrunde am 30. April qualifiziert.
Deutschlandweit 500 Besten
Einladungen zur Zwischenrunde erhielten die deutschlandweit 500 Besten jeder Jahrgangsstufe. In diesem Schuljahr wurde die 2. Runde des Wettbewerbs wie auch die Vorrunde vor Ort an den jeweiligen Schulen durchgeführt.
Carlotta qualifizierte sich dabei aufgrund ihrer
besonderen Leistungen sogar für eine der bundesweit sechs Finalrunden. Diese
fanden am 8. Juni parallel in Kƶln, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Ludwigsburg und
Ingolstadt statt.
Besonders schwere Textaufgaben
Anders als in der Vor- und Zwischenrunde wurden im Hƶrsaal der UniversitƤt Kƶln keine Multiple-Choice-Aufgaben mehr gestellt. Für Carlotta ā wie für die anderen zehn besten DrittklƤssler des Regionalbezirks ā galt es, fünf besonders schwere Textaufgaben innerhalb von einer Stunde zu lƶsen. Da sie sich im Internet-Archiv des Wettbewerbs etwas vorbereitet hatte, bereitete Carlotta lediglich eine der fünf Aufgaben ein wenig Probleme.
Nach der Finalrunde am Vormittag nutzte sie dann die Gelegenheit, in der Zeit bis zur Preisverleihung am Nachmittag den Dom zu besichtigen und die Stadt am Rhein nƤher kennen zu lernen.
AuĆergewƶhnliche Leistungen
Am Standort
Kƶln erreichte sie einen 6. Platz und erhielt für ihre auĆergewƶhnlichen
Leistungen im Wettbewerb eine von mehreren Silbermedaillen, ein T-Shirt, eine persƶnliche
Urkunde sowie einen Tasche mit Sachpreisen.
Die
LehrkrƤfte Hannah Sondermann (als Carlottas Mathematiklehrerin) und Manfred
Grƶmping (als Koordinator der Mathematikwettbewerbe an der Sebastianschule) freuten
sich über den Erfolg ihrer Schülerin: āCarlottas Abschneiden motiviert bestimmt
viele Mitschüler, sich auch mal über den Unterricht hinaus mit Mathematik zu beschäftigen
oder in einem Wettbewerb mit anderen Schulen zu messen.ā
Bilder der Kƶlner Veranstaltung sowie Aufgaben und Lƶsungen der einzelnen Runden des Mathewettbewerbs werden in den nƤchsten Tagen im Internet verƶffentlicht: www.pangea-wettbewerb.de
Der Heimatverein Raesfeld lädt alle Interessierten und sangesfreudigen Bürger am Montag, 24. Juni, ab 20.00 Uhr, bei hoffentlich schönem Sommerwetter, zum traditionellen Johannisingen vor dem Museum am Schloss ein.
Für den musikalischen Schwung sorgt wie in den vergangenen Jahren Rosemarie HeselhausĀ mit ihrem Akkordeon.Ā
GetrƤnke für das Ćlen der Stimmen stehen bereit. Bei schlechtem Wetter findet das Singen im Museum statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Gruppe des Heimatvereins machte sich mit dem Fahrrad auf den Weg, den āFluss mit dem Knickā (die Issel) zu erkunden.
Hans Brune, Vorsitzender des Heimatvereins, der im vergangenen Jahr die Radroute entlang der Issel ausgearbeitet hat, übernahm die Führung.
Raesfeld (pd). Um 8.30 Uhr ging es bei regnerischem Wetter los.  Die Fahrt führte durch den Tiergarten am Schloss Richtung Marienthal. Von dort am Otto-Pankok-Museum vorbei zur Bärenschleuse bei Wesel.
Arboretum Grenzenlust
Es folgte ein kleiner Abstecher in das Arboretum Grenzenlust, das jedoch nicht zugƤnglich war. In diesem etwa acht Hektar groĆen Park sind fast 400 verschiedene Baumarten und 300 unterschiedliche StrƤucher vorhanden. Ein Ausflug zu den Ćffnungszeiten lohnt sich. Weiter ging es am Schloss Ringenberg vorbei zum Cafe Waldsee in Wertherbruch.
Foto: Heimatverein Raesfeld
Nach einer Stärkung bei jetzt wunderschönem Wetter ging es weiter nach Werth. Durch das Torhaus, den letzten noch erhaltenen Teil der Burganlage, führte der Weg an der Evangelischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert vorbei zur katholischen Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die den Ort weit sichtbar überragt. Auf schönen Wegen ging der Weg weiter zum Wasserschloss Anholt, dem Ziel des Tages.
Ćber die grüne Grenze
Am nƤchsten Morgen, bei strahlendem Sommerwetter, Weiterfahrt über die grüne Grenze nach Holland. Der Weg führte am Herrensitz Huis Landfort in der NƤhe von Megchelen vorbei zum Freilichtmuseum āDe Moezekƶttelā. Das kleine Haus diente als Notunterkunft im Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit viel Liebe wurde und wird dieses Fleckchen von Anwohnern ehrenamtlich gepflegt. Es zeigt, wie man nach dem Zweiten Weltkrieg lebte und sich durch Anbau von Gemüse und Obst im Garten selbst versorgte.
āFlüsterbootā mit Elektroantrieb
Ćber Gendringen ging es weiter nach Ulft. Dort wurde die Gruppe vom Boot āIesselgangerā erwartet und mit einem āhartelijk welkomā begrüĆt. Auf dem āFlüsterbootā mit Elektroantrieb ging es eine Stunde über die Oude Ijssel. Da in Holland am Sonntag Vaderdag war, war auch Musik an Bord. Zwei nette Damen spielten auf dem āTrecksackā Lieder zum Mitsingen.
Weiter ging es dann Richtung Doetinchem. Auf einem Eisbauernhof stƤrkte sich die Truppe mit einem kƶstlichen Eis, um dann die letzte Etappe nach Doesburg in Angriff zu nehmen.
Am historischen Dorf mit Mühle und Bootshafen Laag-Keppel vorbei ging es die Oude Ijssel entlang Richtung Doesburg. Ćber Kopfsteinpflaster und die alten Gassen des Ortes erreichte die Gruppe ihr Ziel, das Rathaus von Doesburg.
Der Erler Stammtisch 15 mit Rainer Heidermann, Johannes Wevers, Benny Bente, Johannes Gülker, Heinz Soika und Johannes Kölking spendeten für die Tagespflege eine Schützenfahne.
Nun sind die Erler Senioren damit offiziell mit ins Schützenleben voll eingebunden. Ein gemütliches Plätzchen vor dem Haus gibt es ebenfalls schon.
Provinzparlament gratuliert. Schützenfest in Homer. Ćberraschung vor der Parade in Homer anlƤsslich 50 Jahre kommunale Neugliederung Raesfeld – Homer
HOMER. Die Gemeindeverwaltung spendet 50 Liter Bier anlƤsslich des 50-jƤhrigen Bestehens der Amts-Ehe zwischen der Altgemeinde Homer an der Issel und der Provinzgemeinde Raesfeld.
Bürgermeister, FahnentrƤger und Oberst v. l.: Ehrenbürgermeister Udo RƶĆing, Hans-Dieter Strothmann, Reinhard Kipp, Oberst Felix Roring und Andreas Grotendorst.
Das diesjährige Schützenfest in Homer nimmt Bürgermeister Andreas Grotendorst zum Anlass, die 50-jährige kommunale Neugliederung Homer-Raesfeld zu feiern.
Mit einem 50 Liter Fass Bier rückte die Gemeindeverwaltung am Donnerstag in Homer an. Sie überraschten mit ihrem unangekündigten Besuch das amtierende Königspaar Ulrich Hoppe und Simone Joosten-Sieverdingbeck.
Vorab meldete Oberst Felix Roring, dass die Kompanie aus den Amtsstuben und dem lokalen Provinzparlament Raesfeld vollstƤndig mit einem Dutzend Mann auf dem Festplatz angetreten seien.
Versorgungsoffizier und MajestƤten aus dem Rathaus
Dazu gehƶren Fahnenoffzier Strothmann, Ehrenbürgermeister Udo RƶĆing und Altbürgermeister Reinhard Kipp als Fahnenoffiziere. Andreas Grotendorst und die MajestƤten aus dem Rathaus, Kƶnig Markus I. und Kƶnig Melle I., der Schutzmann Norbert Lukas, der in der Gemeinde die Staatsgewalt durchsetzt sowie Karl-Heinz Tünte als Versorgungsoffizier und Jochen Welsing am Tankwagen.
Nicht zu vergessen sei, so Oberst Roring, der beste und hochkarƤtigste Musikzug aus der Provingemeinde, die Erler JƤger, unter der Schirmherrschaft von Olli.
Eilbeschluss des Provinzparlamentes
In seiner launigen Rede sagte Grotendorst, dass das Provinzparlament aus den eng anvertrauten Steuermitteln im Eilbeschluss entschieden habe, die zusƤtzlichen Anstrengungen für das 50-jƤhrige JubilƤum und gute Führung sowie Treue in der Amtsehe, das JubilƤum mit einem feinsten Hopfentee zu kredenzen. āIch weise der Ordnung halber darauf hin, dass der Abgeordnete Olbing wegen Befangenheit und drohender Bestechlichkeit von der Beschlussordnung ausgeschlossen wurdeā, setzte Grotendorst scherzend hinzu.
Und weiter: Die gerechte Verteilung des Deputats wird in die demokratische Entscheidung des PrƤsidenten gestellt. āDie ordnungsgemƤĆe Verwendung der Steuermittel ist bis Johanni ausgiebig bei mir persƶnlich nachzuweisenā. Als AmtsbevollmƤchtigter und regierender Gemeindevorsteher der VossenstƤtte und Breipƶtte gratulierte Grotendorst zum 50-jƤhrigen AmtsjubilƤum.
Am Ende machte Grotendorst dem PrƤsidenten des Schützenvereins Homer Rainer Hüging den Vorschlag, da ja alles auch korrekt laufen müsse, dass die Ćbergabe des Hopfentees und der Nebenbestimmung standesgemäà mit Erler Feuerwasser zu vereidigt werden müsse.
Petra Bosse
50 Jahre Raesfeld Homer-Schützenfest Homer 2019
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50 Jahre Raesfeld Homer-Schützenfest Homer 2019. Foto: Petra Bosse/Archiv
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Der Ferienkalender Raesfeld-Erle-Homer 2019 bietet jede Menge SpaĆ und Unterhaltung in Sommerferien
Der Kalender ist prall gefüllt mit Angeboten der lokalen Vereine sowie der Jugendhäuser selbst und liegt ab sofort überall in Raesfeld aus.
Informationen
zu den kommenden Angeboten entnehmen Sie bitte dem Kalender.
Im Kalender nicht aufgeführt ist das „Tƶpfern in den Sommerferien“ im Jugendhaus Raesfeld jeden Dienstag von 15.00-16.30 Uhr und im Jugendhaus Erle jeden Mittwoch von 16.30-18.00 Uhr. Kosten 2 Euro pro Person.
(Der „Skateboard-Workshop“ am 13.8.+14.8. mit 50 PlƤtzen ist leider schon ausgebucht).
Zwei unwetterbedingte EinsƤtze begleitete die Feuerwehr Raesfeld am Mittwochabend und in der Nacht. Um 19:27 Uhr blockierten mehrere abgebrochene, dicke Ćste die Rhader StraĆe.Ā
Um 01:42 Uhr mussten EinsatzkrƤfte erneut in die Erler Heide ausrücken, um einen massiven Baum auf der B224 zu beseitigen.Ā
Die Fahrbahnen waren jeweils nach gut einer halben Stunde wieder frei und befahrbar.Ā
Im Einsatz waren jeweils 13 EinsatzkrƤfte des LZ Erle.
Sieben, acht, neun …Die Krone gehƶrt jetzt für ein Jahr mir!
Warum dürfen eigentlich nur Kƶniginnen eine Krone tragen? Ja, warum eigentlich? Wenn es ein Kƶnig wirklich nach fast acht Jahren und als ewig Zweiter endlich schafft, den Vogel von der Stange zu schieĆen, dann hat er sich wirklich für seine Ausdauer und sein Durchhaltevermƶgen eine eigene Krone verdient.
Bis in die frühen Morgenstunden feierten ausgelassen König Ewald Grotendorst und seine Königin Birgit Kuhmann, gemeinsam mit dem Thorngefolge und Freunden, im Festzelt ihre Regentschaft.
Partynacht-Kƶnig Ewald Grotendorst
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Vorfreude aufs JubilƤumskonzert, Samstag, 22. Juni ab 18 Uhr am Schloss Raesfeld.
HochkarƤtige GƤste versprechen ein tolles, musikalisches Programm
Raesfeld(pd). Die Vorbereitungen für das Konzert zum 60-jährigen Geburtstag des Fanfarencorps Raesfeld am kommenden Samstag laufen in vollem Gange. Viele helfende Hände, Gönner und Sponsoren unterstützen die Musiker bei der Ausrichtung ihrer Veranstaltung.
Ćber das KonzertgelƤnde wird ein schützender Fallschirm
gespannt. Zur Befestigung dient ein Autokran, den die Bauunternehmung Gebrüder
Brun GmbH aus Heiden zur Verfügung stellt. Am Freitag stimmen sich dann die
Freiheiter Bürger auf das Fest ein und schmücken ihre Schlossfreiheit.
Finanzielle Unterstützung gibt es von der Planungsbüro Nienhaus GmbH und der
Sparkasse Westmünsterland in Raesfeld.
āWir sind dankbar für die tolle Hilfe, die wir von allen
Seiten bekommen.ā, freut sich der zweite Vorsitzende Christian Stolbrink.
Das Gemeinschaftskonzert startet um 18:00 Uhr mit einem
Sternmarsch der Akteure: dem Fanfarencorps Raesfeld mit seinen befreundeten
Fanfarenzügen Buldern und Holsterhausen sowie dem Musikzug Darfeld auf dem
Schlossinnenhof in Raesfeld.
Die Verbindung zum Musikzug Darfeld entstand durch den gemeinsamen Ćbungsleiter Steffen Wardemann. Die Freundschaft mit den Fanfarenzügen Buldern und Holsterhausen entwickelte sich durch gemeinsame Teilnahmen an Wettstreiten sowie durch Treffen der Interessengemeinschaft für Fanfarenzüge
Amtierender Deutscher Meister
Der Fanfarenzug aus Buldern ist derzeit amtierender deutscher Meister in der Fanfarenmusik. Auch der Fanfarenzug aus dem Nachbarort Holsterhausen 53 konnte bereits den Meistertitel für sich gewinnen. Es kommen also hochkarätige Gäste, die gemeinsam mit dem Fanfarencorps Raesfeld für ein unvergessliches Konzert sorgen.
Wie in jedem Jahr verteilten der alte Thron des Allgemeinen Bürgerschützenvereins am Montag an der Vogelstange bunte Bänder gegen eine freiwillige Spende.
Das Ergebnis in Hƶhe von 3000,88 Euro kann sich sehen lassen, so PrƤsident Arno Brƶmmel. āIch bin über die Hƶhe der Summe regelrecht gerührt und sehr stolz. Damit habe ich nicht gerechnetā, so Brƶmmel.
Ebenfalls hocherfreut waren am Montag die Musiker des Blasorchester āErler JƤger, allen voran ihr musikalischer Leiter Oliver Jahnich.
Der Verein erhƤlt ein Drittel der Gesamtsumme in Hƶhe von 1000 Euro. Weitere 1000 Euro gehen jeweils an die Kinderkrebshilfe e. V. in Münster und an āNice to meetā, dem auch Erler Jugendliche zugehƶrig sind. Dem Schützenverein sei es wichtig, so Arno Brƶmmel, dass die Organisationen immer einen lokalen Bezug haben.Ā
RAESFELD. Das Ehepaar Hanni (88 J.) und Alfred (87 J.) Dangschat feierte am Dienstag im āBetreutem Wohnen an der GartenstraĆeā der Caritas ihren 65. Hochzeitstag.
GrüĆe von der Gemeinde sowie von MinisterprƤsident Armin Laschet überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann. Das Ehepaar lebt seit vier Jahren in ihrer eigenen Wohnung an der GartenstraĆe und feierte ihren besonderen Tag der āEisernen Hochzeitā gemeinsam mit Familie und Nachbarn in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen.
Das Ehepaar habe, so die Tochter, hier in Raesfeld in den letzten vier Jahren nicht nur eine neue Heimat, sondern auch eine tolle Nachbarschaft gefunden.
Drei AnwƤrter an der Vogelstange in Erle mƶchten Kƶnig werden. Ewald Grotendorst setzte sich gegen seine Konkurrenten durch.
„Ich mƶcht so gern, einmal Kƶnig sein…“
ERLE. Es war bis zur letzten Minute ein spannendes SchieĆduell an der Erler Vogelstange zwischen Ewald Grotendorst, Ewald Heisterkamp und Reinhard Hƶrnemann. Rufe wie: „Komm Ewald, du schaffst es“, oder „Ewald bleib ganz ruhig“ feuerten den Erler in den letzten Minuten an.
Volle Konzentration … es muss klappen, es muss klappen!
Dann endlich, um 14.26 Uhr mit dem 349. Schuss holte Ewald Grotendorst den Vogel von der Stange. Es war mindestens der achte Anlauf auf die Königswürde, den Grotendorst hingelegt hat und mit einigen Sekunden Verzögerung nachdem der Vogel fiel, hat es Ewald, der ewig Zweite, dann endlich auch begriffen. Es ist tatsächlich passiert.
Die Königin an seiner Seite ist Birgit Kuhmann, die immerhin ebenfalls seit Jahren in den Startlöchern stand. Sie regieren das Erler Schützenvolk nun gemeinsam mit den Ehrendamen und Herren Birgit Ossing und Johannes Pels sowie Ulla Pass und Stefan Rentmeister bis zum 125. Jubiläum im kommenden Jahr.
Der Erler Thron: Ulla Paà und Stefan Rentmeister (.), das Königspaar Birgit Kuhmann und Ewald Grotendorst sowie Birgit Ossing und Johannes Pels.
āWenn Ewald den Vogel runterholt, dann wird sein Bruder Andreas das Rathaus schlieĆenā, verkündigten die ersten Spekulanten bereits schon beim 280. Schuss.
Die Grotendorst-Brüder, allen voran Bürgermeister Andreas Grotendorst (l)., gratulieren ihrem Bruder zu seinem Königsschuss.
Erleichterung
Bürgermeister Andreas Grotendorst gehƶrte mit zu den vielen missglückten AnlƤufen seines Bruder, zu den ersten Gratulanten an der Vogelstange. Er war nicht nur glücklich darüber, dass es seinem Bruder nach vielen vergeblichen AnlƤufen nun endlich gelungen war, den Vogel von der Stange zu holen, sondern er war auch ein wenig erleichtert. Und nicht nur er seufzte leise vor Erleichterung. āJetzt kann Ewald endlich wieder Weihnachten feiern und schlafenā, scherzten einige Schützenbrüder, denen die Erleichterung und die Freude im Gesicht geschrieben stand.
Voll cool konnte der neue Kƶnig dazu nur sagen: āIch wollte eigentlich im nƤchsten Jahr nur eine schƶne Parade beim JubilƤum haben. Deshalb habe ich so lange gewartet. AuĆerdem ist die Vorfreude, die schƶnste Freudeā.
Immer prƤzise geschossen
Glücklich über das Gelingen von Grotendorst war auch PrƤsident Arno Brƶmmel. āEr hat immer prƤzise auf den Vogel geschossen, aber es hat bis heute leider nicht geklappt. Ich gƶnne es unserem Ewald und wünsche ihm alles Gute. Er wird unseren Schützenverein in das 125-jƤhrige JubilƤum führenā.
Auch der ehemalige Kƶnig Martin Pierick war schnell als Gratulant zur Stelle. Er schwƤrmte über seine Zeit gemeinsam mit seiner Kƶnigin Andrea Heidermann über die tolle Zeit als Kƶnig. āWir wurden als Kƶnigspaar, auch den Erler Bürgern getragen, das kann ich mit Worten gar nicht sagenā.
Er sicherte mit dem ersten Ehrenschuss vorab noch die Krone. Das Zepter schoss Andrè Schlüà ab, den Reichsapfel Christoph Grotendorst. Den rechten und linken Flügel sicherte sich Ewald Tempelmann.
Mit der Inthronisierung des neuen Kƶnigspaares und einer groĆen Party bis in die frühen Morgenstunden endete das diesjƤhrige Schützenfest in Erle.
Petra Bosse
Vogelstange Erle-neuer Kƶnig ist Ewald Grotendorst
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Die Grotendorst-Brüder, allen voran Bürgermeister Andreas Grotendorst (l). gratulierem ihrem Bruder zu seinem Königsschuss.
Volle Konzentration ... es muss klappen, es muss klappen!
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Auf geht“s zum Schützenfest: Die Schützengemeinschaft Dämmerwald feiert am Sonntag, 23 Juni ihr 51. Schützenfest.
Gestartet wird am Sonntag 23.06.2019 ab 13 Uhr mit dem KƶnigsschieĆen an der Vogelstange (Hogefeldsweg)
Für Verpflegung ist mit Erbsensuppe und Bratwurst sowie Kaltgetränke bestens gesorgt.
Das Kaiserpaar Werner Suckrau und Birigit Kremer nach dem KaiserschieĆen 2018
Weiter geht es am Freitag 28.06.2019 ab 19:30 Uhr mit dem Schützenball und dem amtierenden Kaiserpaar Werner Suckrau und Birgit Kremer, begleitet von den Thronpaaren Ingo Itjeshorst und Irmgard Steinkamp sowie Hartmut Eimers und Bettina Cappell.
Das amtierende Kƶnigspaar ist Richard Ostermann und Rita Hƶrnemann.
āDeine
Zukunft in Raesfeld ā¦ā – Tinnefeld
Hƶren und Sehen, Funke Medical und das zdi-Zentrum Kreis Borken laden zur
Aktion āArbeitswelt schnuppern einā
(pd). Wie sieht es wohl beim Unternehmen Funke Medical aus und was wird da eigentlich hergestellt? Und was macht genau der HƶrgerƤteakustiker und Optiker Tinnefeld?
Interessierte Jugendliche aus Raesfeld haben am 25. und 26. Juni 2019 die Mƶglichkeit hinter die Kulissen dieser Raesfelder Unternehmen zu schauen und praxisnah in verschiedene Arbeitswelten hinein zu schnuppern.
Organisiert und koordiniert hat die Aktion das zdi-Zentrum Kreis Borken. Das unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) angesiedelte zdi-Zentrum Kreis Borken möchte Schülerinnen und Schülern einen verbesserten Zugang zur Arbeitswelt und zu Studienangeboten ermöglichen.
Programm für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren
āDas Programm ist zugeschnitten auf Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und bietet eine gute Gelegenheit mit viel SpaĆ einen ersten Eindruck zu den verschiedenen Berufsfeldern zu gewinnenā, so zdi-Projektleiterin Veronika Droste. Die beiden Raesfelder Unternehmen laden die Jugendlichen vor Ort ein, ihre Unternehmen kennen zu lernen, Fragen zu stellen und sich vor allem auszuprobieren.
Funke Medical, unter anderem bekannt für die Herstellung hochwertiger Matratzen, zeigt Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren den Weg vom āSchaumwürfel zum Medizinproduktā und stellt die Arbeits- und AusbildungsplƤtze des Betriebs vor.
Im Tinnefeld-Kompetenzzentrum erhalten Jugendliche ab 14 Jahren Einblicke in die Werkstatt und erleben die Produktion einer Brille. Sie dürfen Hör- und Sehtests durchführen und bei der Brillen- und Hörgeräte-Anpassung dabei sein. Dabei lernen sie modernste Technik in den Bereichen Optik und Hörakustik kennen.
Folgende Termine stehen für die Besuche zur Verfügung:
Funke Medical AG, Ćhrenfeld 10, 46384 Raesfeld, am25. 06. von 15.00 ā 16.30 Uhr. Für Jugendliche von 14 ā 17 Jahren
tinnefeld hƶren + sehen GmbH & Co. KG Filiale Raesfeld, Weseler StraĆe 9, 46348 Raesfeld am 26.06. von 15.00 ā 17.00 Uhr. Für Jugendliche von 14 ā 17 Jahren
Anmeldungen nimmt Veronika Droste von der WFG bis zum
23. Juni 2019 unter [email protected] oder auch unter Tel. 02561/9799952
entgegen.
ERLE. Unter der Regentschaft von König Martin Pierick und seiner Königin Andrea Heidermann, feierte der Erler Bürgerschützenverein am Wochenende sein traditionelles Schützenfest.
Den Auftakt bildete am Samstagabend nach der Schützenmesse in der St. Silvester-Kirche und unter groĆer Beteiligung die Gefallenenehrung Ehrenmal.
āIch freue mich, heute hier eine so groĆe Anzahl an Bürger und Schützen zu sehen. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverstƤndlich. Auch in Erle forderte der Krieg viel Opfer. Ihre Namen sind hinter mir in Stein gemeiĆeltā, so Brƶmmel. āLasst uns dankbar sein, dass wir seit nunmehr 74 Jahren in Frieden leben dürfen. Lasst uns dankbar sein, dass es uns gestattet wurde, unser Land wiederaufzubauen und dass wir mit dem Grundgesetz vor 70 Jahren und der Verfassung wieder Ordnung in unserem Land habenā, betonte SchützenprƤsident Arno Brƶmmel in seine Ansprache am Ehrenmal.
In seiner Ansprache verwies Brömmel ferner auf die Symbole der dörflichen Gemeinschaft, die für die Erler als Zeichen von Verbundenheit stehen.
Die Kirche, die, wie er sagte, von den VorvƤtern in Eigenleistung selbst gebaut wurde, und heute für gemeinschaftliches Tun und der Verbundenheit mit dem christlichen Glauben stehe. Nicht unerwƤhnt lieĆ der PrƤsident die Erler Femeiche, als Kraft und StƤrke im Gerechtigkeitssinn. āUnsere Femeiche wƤre nicht so alt geworden, hƤtte sie nicht so lange starke Wurzeln. Sie steht für unsere Liebe zur Natur, die es zu bewahren und zu schützen giltā.
Kƶnig Martin Pierick und Kƶnigin Andrea Heidermann auf dem Weg ins Festzelt nach der Kranzniederlegung.
Mit dem Zita von Martin Luther „I have a dream“ und den Worten: āLasst uns den Traum leben, wie er im Fundament unseres Ehrenmals in groĆen Buchstaben verewigt ist, den Traum von einer Welt in Einigkeit, Friede und Freiheitā, schloss der PrƤsident seine Ansprache.
Musikalisch begleitet wurde die Kranzniederlegung vom Kirchenchor von St. Silvester, den Raesfelder Burgmusikanten und dem Schermbecker Spielmannszug.
AnschlieĆend feierte das Schützenvolk bei der langen Partynacht im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden.
Ehrenmal Schützenfest Erle 2019
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Schützenfest Erle. Auftakt Gedenken an die Toten mit Kranzniederlegung am Ehrenmal
Kƶnig Martin Pierick und Kƶnigin Andrea Heidermann auf dem Weg ins Festzelt nach der kranzniederlegung.
Erle. Autoreifen haben Unbekannte in der Nacht zum Montag in Raesfeld-Erle entwendet.
Die TƤter hatten einen Lagerraum aufgebrochen, der auf einem BetriebsgelƤnde an der SteinstraĆe steht. Die genaue Anzahl der entwendeten Reifen stand zunƤchst noch nicht fest. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Erst angefahren, dann bedroht und
am Ende ist das Smartphone weg:
Bei dem Vorfall am Sonntagnachmittag handelte es sich nicht um einen Schermbecker, wie irrtümlich die Polizei mitteilte, sondern um einen Borkener.
Der 19-JƤhrige
kommt aus Borken. Wie uns weiter heute mitgeteilt wurde, gab es auch keine grƶĆere
Verletzung.
Sehr zur Freude des GeschƤdigten konnte das Smartphone per Ortung gefunden werden, nachdem es gestern gesperrt wurde und dadurch vermutlich unbrauchbar für den TƤter war. Das Handy lag mitten auf einem Feld in der NƤhe von bei Erle. āDa ich Strafanzeige wegen Raub und Kƶrperverletzung gestellt habe, mƶchte ich nur noch gerne erfahren, wer der Fahrradfahrer istā, so der Borkener. Bosse
Erst angefahren, dann bedroht und am Ende ist das Smartphone weg: Ein ZusammenstoĆ zwischen einem FuĆgƤnger und einem Radfahrer endete am Sonntag für den FuĆgƤnger ƤuĆerst unangenehm.
Nicht nur, dass er durch den Radfahrer bedroht wurde. Dieser nahm auch noch das fast neue Smartphone des Mannes mit.
Neben PKW gestanden
Der 21-jƤhrige FuĆgƤnger stand am 16.06.2019 gegen 20.10 Uhr in Raesfeld-Erle neben seinem PKW auf der StraĆe Im Sundern und bediente sein Smartphone. Der noch unbekannte Fahrradfahrer befuhr die StraĆe Im Sundern in Fahrtrichtung Raesfeld-Erle und kollidierte mit dem Schermbecker.
Unbekannter fuhr Richtung Erle davon
Beide Beteiligten blieben unverletzt. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beiden. Der Fahrradfahrer drohte unter anderem damit den PKW zu beschƤdigen. Als er sich dann entfernte, nahm er das auf dem Boden liegende, hochwertige Smartphone des PKW-Fahrers an sich. Der Unbekannte fuhr anschlieĆend mit seinem Fahrrad in Richtung Raesfeld-Erle davon.
Eine kurze Verfolgung des Fahrradfahrers durch den PKW Fahrer endete an einer Sperrung der Fahrbahn für PKW.
Der Fahrradfahrer wird wie folgt beschrieben: Ende 20, schlanke Statur, kurze blonde Haare, bekleidet mit einem blauen T-Shirt und einer kurzen Jeans-Hose.
Mit RW Dorsten C1 hatte unsere C2 einen Gegner zu Gast, dem man noch im Hinspiel am 6. April mit 1:0 unterlegen war.
Es galt zunächst, in Abwehr und Mittelfeld kompakt zu stehen und  die schnellen Spitzen des Gegners aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang auch über weite Strecken gut und unsere Jungs erspielten sich eine leichte Feldüberlegenheit, wobei es noch an Torabschlüssen mangelte. In der 15 Minute setzte sich dann Angelo Materlik aus dem Mittelfeld heraus beherzt durch und traf mit einem satten Spannschuss zum 1:0.
Schiri übersieht Abseits Buslänge
Danach bestimmte unser JSG-Team das Spiel, konnte den gegnerischen Keeper jedoch zunächst nicht überwinden. Offensichtlich gefiel dem Schiri aus Marl der zwischenzeitliche Spielstand nicht, und er übersah eine Abseitsstellung in Buslänge eines Dorstener Spielers, der dieses Geschenk zum 1:1 für seine Farben verwertete.
Kopfballungeheuer Jan Taubeneck
Unsere C2 schüttelte sich kurz und übernahm wieder die Spielinitiative. Nach einer Ecke von links wollte unser Kopfballungeheuer Jan Taubeneck zur erneuten Führung einnicken, doch der Torwart von RW Dorsten parierte mit einem Reflex. Gegen den Nachschuss von Jan war er dann chancenlos und es ging mit einem 2.1 in die Spielpause.
In Hälfte zwei drückten unsere Jungs weiterhin aufs Tempo, wobei es insbesondere Linus Elvermann gelang, mit gut getimten Flanken aus der Abwehr heraus seine schnellen Sturmspitzen Linus Grotendorst und Luis Martinez in Szene zu setzen.
Als Linus Grotendorst dann im Strafraum zu Fall kam, zeigte der Schiri auf den Punkt. Angelo schnappte sich den Ball und fügte seiner bis dahin 100%-tigen Trefferquote ein weiteres Törchen hinzu. Als Luis nach Pass von wiederum Linus  Elvermann hervorragend bedient wurde, seinen Gegenspieler abschüttelte und zum 4:1 einnetzte, dachten alle, der Drops ware gelutscht.
Doch Dorsten mobilisierte nochmals letzte KrƤfte und bediente sich bei einigen NƤchlƤssigkeiten in unserer Abwehr und kam auf 4:3 heran.
Dabei blieb es aber auch und die Punkte wurden in Raesfeld-Erle geparkt!