„Mahl und Meute“ ist erwacht. Das Gewölbe im Schloss erstrahlt in neuem Glanz und neuer Schönheit.
Raesfeld.Ein außergewöhnlicher Eröffnungs-Event mit rund 140 geladenen Gästen gab am Freitagabend den offiziellen Startschuss zu „Mahl und Meute“ in dem neu gestaltetem Restaurant im Schloss Raesfeld.
Die Gastronomie im historischen Wasserschloss Raesfeld hat einen neuen Anstrich bekommen.
Bereits beim Betreten staunten die Gäste nicht schlecht über die ungewöhnlichen Lichteffekte in dem Kellergewölbe des Schlosses, der vornehmlich in den Farbton pink an diesem Abend erstrahlte.
Neben prickelnde Weiß- und Rotweinen, Craft Biere und Pott´s aus der gleichnamigen Brauerei Pott, bekamen die Gäste kulinarische und innovative kleine Köstlichkeiten serviert. Spannende Geschmackserlebnisse und ungewohnte Varianten.
Die neuen Macher von „Mahl und Meute“, die bongastro GmbH aus Borken, sind die beiden Geschäftsführer des IT-Unternehmens Netgo, Patrick Kruse, der Erler Benedikt Kisner sowie der Hamburger Jan Scheidsteger.
Sie sind mit einem völlig neuen Konzept sowie außergewöhnlichen Speisen, wie hochwertige Steaks, Weine und Craft Biere, an den Start gegangen.
Am Freitagabend konnten sich nun die Gäste von der Idee und der Kochkunst des Küchenchefs überzeugen. In gemütlicher Runde blieb an den Tischen anschließend nach dem „Mahl“ genügend Zeit für Gespräche.
Eine großartige Bereicherung und Ergänzung in Raesfeld und für die Schlossfreiheit ist das neue innovative Restaurant „Mahl und Meute“. Rundum ein gelungener Start und Abend, sowohl für die Gäste, als auch für die neuen Betreiber von „Mahl und Meute“.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken hat sich im März etwas erhöht. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 2019 insgesamt 4.320 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Zahl damit um 23 Personen gestiegen, gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch um 127 Personen gesunken. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin bei 2,0 Prozent.
„Nach einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahl im Februar ist die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen nun wieder geringfügig angestiegen“, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.
„Insgesamt ist der März nach den Schwankungen der ersten Monate als Konsolidierungsphase zu betrachten“, sagt Dr. Zwicker. Ab April sei dann saisontypisch eher wieder mit sinkenden Zahlen zu rechnen. Die Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge sei mit einem Rückgang um drei Personen im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant geblieben.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.327 Personen (+ 31). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 15.429 Personen (+ 75) in 7.494 Bedarfsgemeinschaften (+ 11) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. „Damit liegt der Kreis Borken dennoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau“, betont Dr. Zwicker.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Schülerinnen und Schüler lernen Berufe beim Kreis Borken kennen
Kreis Borken (pd). Heute (28. März) war für viele Schülerinnen und Schüler wieder „Girls‘ und Boys‘ Day“: An diesem Tag sollen Mädchen und Jungen Berufe kennenlernen, an die sie vielleicht bislang noch nicht gedacht haben.
Nele Schemmer aus Haltern am See schaute Thomas Kocks in der Kreisleitstelle über die Schulter.
Auch der Kreis Borken hat dazu Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglicht. Insgesamt 13 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, Berufe wie Digital-Druckerin, Erzieher, Gärtnerin oder Museologe kennenzulernen.
Die fünf Mädchen und acht Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren schnupperten in viele verschiedene Berufe hinein. So verschaffte sich Saskia Schlüter (14) aus Velen beispielsweise einen Einblick in die Immissionsschutzbehörde im Fachbereich Bauen, Wohnen, Immissionsschutz. Die Achtklässlerin durfte die Kreisumweltoberinspektoren Felicitas Fuhrig und Raphael Wiesmann unter anderem bei einer Umweltinspektion in Südlohn-Oeding begleiten.
Auch Max Wendholt aus Borken-Weseke hat den Tag in der Kreis-Kita verbracht und mit den Kindern gesungen, gemalt und gespielt.
Nele Schemmer (14) aus Haltern am See schaute Thomas Kocks in der Kreisleitstelle über die Schulter. Dort durfte die Neuntklässlerin unter anderem dabei zuhören, wenn die Disponenten eingehende Notrufe annahmen. Thomas Kocks zeigte ihr zudem einen Rettungswagen und stellte ihr den Fachbereich Sicherheit und Ordnung im Kreishaus vor. „Es ist sehr interessant, hinter die Kulissen zu blicken“, freute sich Nele, die sich unter anderem beim Sanitätsdienst ihrer Schule engagiert.
Wie ein Tag in der Integrativen Kindertagesstätte (Kita) des Kreises Borken aussieht, haben sich Tim Schneider (12) aus Südlohn-Oeding und Max Wendholt (12) aus Borken-Weseke angeschaut. Die beiden Siebtklässler begleiteten die Erzieherinnen und sangen, lasen und spielten mit den Kindern. „Ich wollte gerne etwas mit Kindern machen“, gab Max als Grund an, warum er sich die Kita für den Tag ausgesucht hatte. Tim betonte, dass er es spannend finde, auch Kinder mit Behinderung zu betreuen. Er könne sich sehr gut vorstellen, später einmal als Erzieher zu arbeiten.
Rund 120 Schützen kamen zur diesjährigen Generalversammlung
Neuer Ort – Neuer Termin:Generalversammlung des BSV-Raesfeld e.V. im Rittersaal zu Schloss Raesfeld
RAESFELD (RB). Traditionell findet die Generalversammlung des Allgemeinen St.-Johannis-Bürgerschützenvereins am Ostermontag um 11:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort der letzten Jahre war die „Festhalle Droste“, welche zum Ende des letzten Jahres, im Dezember 2018, den Betrieb einstellte. Schnell war mit dem Rittersaal im historischen Schloss Raesfeld ein mehr als ehrwürdiger Veranstaltungsort für die Generalversammlung gefunden – aber nicht am Ostermontag.
Ob es nun am Veranstaltungsort, oder am neuen Termin gelegen hat vermag keiner zu sagen. Mit mehr als 120 teilnehmenden Mitgliedern stieß der Rittersaal am Samstagabend, den 23. März 2019 nahezu an seine Grenzen und nicht jeder Teilnehmer bekam einen Sitzplatz.
Berichte
Nachdem der amtierende König, Herbert Schlottbom, mit einer kurzen, prägnanten Ansprache die Versammlung eröffnet hatte, übernahm Präsident Reinhard Brömmel das Wort und führte durch die Versammlung.
Mit Rückblick auf das erfolgreiche Schützenfest 2018 hob er hervor, dass sich sowohl der Seniorennachmittag als auch der Biergarten als fester Bestandteil des Schützenfestes etabliert haben.
Sehr gut angekommen sei auch das einheitliche Auftreten der Schützen mit weißem Hemd und dunkler Hose bei den Festumzügen, so der Präsident. Anregungen, das einheitliche Auftreten der Schützen durch Vereinskrawatten oder Schützenhüte weiter zu verbessern, wurden im späteren Verlauf der Versammlung intensiv diskutiert, konnten aber nicht abschließend geklärt werden.
Kaiserschießen
Einen weiteren Diskussionspunkt stellte das Thema „Kaiserschießen“, genauer gesagt, die Verkürzung bzw. Halbierung der 25-jährigen Kaiser-Regentschaft da. Eine Abstimmung zur Festlegung der Kaiser-Regentschaft fand jedoch nicht statt.
In einer ausführlichen Präsentation stellte der neue Kassierer, Andreas Klostermann, die finanzielle Bilanz des Vereins vor. Bedingt durch die Rückzahlung von in 2017 vereinnahmter Vorsteuer sei die Jahresbilanz mit -3.974,40 € negativ ausgefallen.
Mitgliederzahl gestiegen
Er zeigte auf, dass Kosten von rd. 1.200,- Euro für die Ausrichtung des Seniorennachmittags und des Biergartens sowie die Kosten für Taxen nunmehr fester Bestandteil in der Jahresbilanz wären. Für das Jahr 2018 sei eine erfreuliche Entwicklung bezüglich der Mitgliederzahl zu verzeichnen gewesen, so der Kassierer.
Der negative Trend der vergangenen Jahre wurde unterbrochen, und die Anzahl der Mitglieder stieg von zuvor 1130 auf nunmehr 1142.
Wahlen
Die Vorstandsmitglieder Reinhard Brömmel, Ewald Schmäing, Andreas Klostermann, Martin Beckmann, Sebastian Dirks, Michael Heyng und Michael Mels wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ausgeschieden nach sechs Jahren Vorstandstätigkeit ist Eckbert Büsken.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Marcel Gallinger. Bei der Wahl der Offiziere gab es keine Veränderungen.
Ausblick
Zur Organisation des diesjährigen Schützenfestes erklärte Präsident Reinhard Brömmel die erstmalige Ausrichtung eines Kinderschützenfestes. Dies soll, im Rahmen der Vorparade, eine Woche vor dem Schützenfest am Sonntag den 30.06.2019, stattfinden. Das Schützenfest wird vom 6. Juli – 8. Juli 2019 gefeiert.
Feldvogel-Inseln im Acker ist ein Förderangebot des Landes NRW und soll Brutflächen für Kiebitz und Co. schaffen
Kreis Borken. Mit dem einsetzenden Frühling beginnt die Brutzeit unserer heimischen Vögel. Auch Feldvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn können auf und über zahlreichen landwirtschaftlichen Nutzflächen bei der Balz beobachtet werden.
Kiebitz und Co. mögen vor allem im Frühjahr noch unbearbeitete Flächen, auf denen später Feldfrüchte angebaut werden. Wenn in der Brutphase der Tiere die landwirtschaftlichen Flächen zur Einsaat vorbereitet werden, gehen bei der flächigen Bodenbearbeitung leider viele Gelege verloren.
Der Kiebitz brütet im Kreisgebiet bevorzugt auf Ackerflächen. Foto: Kreis Borken
Schon seit einigen Jahren gehen die Bestandszahlen unserer Feldvögel drastisch zurück – auch der Kreis Borken ist hier keine Ausnahme.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird auch in diesem Jahr wieder eine einmalige Prämie im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.
Das Umweltministerium NRW wendet sich daher an Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Ackerflächen noch nicht bestellt haben.
Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb eines Schlages mit einer Größe von 0,5 bis 1 Hektat und einer Breite von mindestens 50 Metern und den Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 01. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 01.Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt.
1.232 Euro je Hektar bei Silomais
Der Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht, in der die Brache eingerichtet wird. So wird beispielsweise 1.232 Euro je Hektar bei Silomais gezahlt, vorausgesetzt auf den Flächen befinden sich mindestens drei Feldvogelpaare. Bei anderen Feldfrüchten variieren die Ausgleichszahlungen.
Auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster, www.bezreg-muenster.de, ist das Programm näher erläutert (z.B. über die Suchmaske mit dem Stichwort „Feldvogelinseln“).
Dort sind auch die entsprechenden Anträge zu finden. Für die Beantragung einer Förderung ist ein Nachweis der Vögel auf der Fläche notwendig, der durch eine Biologische Station oder durch die Naturschutzbehörden erbracht werden kann.
Termine können bei der Biologischen Station Zwillbrock unter Tel. 02564/98600 oder der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Borken unter Tel. 02861/82-1420 vereinbart werden.
Zum traditionellen Fastenessen hatte die Pfarrgemeinde St. Martin ins Kolpinghaus eingeladen.
Heute bleibt die Küche kalt. Rund 250 Liter deftige Erbsensuppe gingen am Sonntagmorgen im Kolpinghaus über die Theke.
Wer wollte, konnte seinen Mittagstisch direkt vor Ort einnehmen. Andere kamen mit ihren Töpfen ins Kolpinghaus und nahmen die leckere Suppe, gekocht von Wachtmeister, mit nach Hause.
Unter anderem verteilte Margret Sühling (links) die deftige Erbsensuppe am Sonntag an die Besucher.
Seit vielen Jahren findet das Fastenessen für Misereor in der Kirchengemeinde St. Martin statt. In diesem Jahr schälten und schnibbelten elf Frauen und zwei Männer zweieinhalb Zentner Kartoffeln in der sportlichen Zeit von gut zwei Stunden.
Der Erlös geht in diesem Jahr nach Indien. „Hilfe für Bewohner von Elendssiedlungen in Kalkutta“.
Ein kleineres Projekt sei das, wie Margret Sühling erzählt. „Wir wollten in diesem Jahr etwas unterstützen, was nicht so groß und mit Frauen und Kindern verbunden ist“. Das Projekt T-SHED in Kalkutta unterstützt Zehntausende Menschen, die auf Müllkippen, Straßen und Parks in Kalkutta unterwegs sind und für nur für wenige Cents auf der Suche nach Überlebensmöglichkeiten unterwegs sind.
Erle (pd). Das Schülerparlament der Silvesterschule Erle um Schülerkanzler Moritz und Vizekanzlerin Naima bekam in dieser Woche Besuch von Manuel Nagel, einem Profi im Bereich der Ersten Hilfe vom DRK Raesfeld.
Die Schüler lernten unter anderem, das Absetzen eines Notrufes (Beantworten der W-Fragen), das Versorgen von Wunden und Schnittverletzungen sowie helfende Maßnahmen bei Prellungen. Zu jedem theoretischen Input gab es sogleich immer Erprobungsübungen, anhand derer die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen unmittelbar anwenden konnten.
Manuel Nagel äußerte sich sehr zufrieden über die Teilnehmer: „Die Kinder bringen viel Vorwissen mit. Zum Teil sind sie auch schon Mitglied in der Raesfelder Jugendrotkreuz-Gruppe.“
Alle waren sich einig, dass die Aktion ein voller Erfolg war und gerne wiederholt werden können.
Weiß und knackig – So muss frischer Spargel sein. Die Spargelsaison von Gut Böckenhoff hat begonnen
Osterzeit ist Spargelzeit. Das „weiße Gold“ ist besonders an den Osterfesttagen beliebt.
Der Grund dafür ist unter anderem, dass das Gemüse vielseitig zubereitet werden kann. Es schmeckt zu Fleisch, mit Rührei, Schinken, mit flüssiger Butter und frischen Kartoffeln, oder auch gebacken.
Frischer Spargel von Gut Böckenhoff aus Erle. Birgit und Bernhard Böckenhoff
Eine „Fußbodenheizung“ auf den Spargelfeldern in Borken von Bernhard Böckenhoff macht es möglich, dass die Spargelernte bereits seit gut drei Wochen auf Hochtouren läuft. Dadurch können Spargelliebhaber fast sechs Wochen vor dem Osterfest schon diese kulinarische Köstlichkeit genießen.
Freilandspargel braucht Sonne
Der „Asparagus officinalis“, lateinischer Name des Spargels, fängt in der Regel erst bei einer Bodentemperatur von 18 Grad an zu wachsen. „Ohne Sonne von oben geht aber auch hier nichts, denn der Spargel wächst am Kopf. Dort sitzen die sogenannten Wachstumszellen, so dass der Spargel dort jünger und zarter ist“, so Bernhard Böckenhoff.
Jetzt aber, mit den steigenden Temperaturen fängt der Spargel so langsam auch ohne Folie in die Höhe zu sprießen. „Die besten Temperaturen für ein gutes Wachstum sind Temperaturen, die nachts nicht unter 12 und tagsüber über 20 Grad steigen. Wenn dann der Boden feucht-warm ist, sind das die besten Voraussetzungen für eine gute Spargelernte“, so Böckenhoff.
Dies erkläre auch den hohen Preis der Spargelspitzen, dem edelsten und teuersten Teil der weißen Stangen, wie Bernhard Böckenhoff erklärt.
Bis Mitte Juni wird er dann in den unterschiedlichsten Formen und Arten zubereitet.
Rund 114.000 Tonnen Spargel werden jährlich insgesamt in Deutschland geerntet. Insgesamt bauen rund 2000 Betriebe in Deutschland Spargel an.
In der Region rund um Raesfeld gehört der Lukullus Spargel von den Feldern Böckenhoffs zu den bekanntesten. Kenner sagen auch: „Der Böckenhoff Lukullus- Spargel sei auch der leckerste Spargel und den vielen verschieden Sorten in Deutschland.
Die hiesige Ernte kommt bis etwa Mitte Juni in vielfältiger Zubereitung täglich auf den Speisezettel.
Und noch drei Tipps, die Bernhard Böckenhoff beim Spargelkauf mit auf den Weg gibt:
Geschlossene Spargelspitzen zeigen, dass der Spargel sehr frisch ist. Sind die Köpfe geöffnet, handelt es sich garantiert um nicht mehr so ganz frischen Spargel.
Die Spargelstangen müssen fest und
glänzend sein. Weist der Spargel leichte bräune auf, klingt hohl oder sind die
Schnittende sehr trocken und holzig, dann Finger weg. Frisch sieht anders aus.
Richtig frische Spargelstange quietschen, wenn man sie aneinander reibt.
Zubereitung: Wichtig bei der Zubereitung ist, dass der Spargel nicht zu weich kocht.
Die Stangen werden vorsichtig in einen großen Topf mit kochendem Wasser und einer Prise Salz, es gibt auch spezielle Spargeltöpfe, gelegt.
Anschließend die Hitze reduzieren und 15-25 Minuten (je nach Dicke) bei niedriger Hitze sanft köcheln. Mit einem scharfen Messer hineinstechen und testen, ob der Spargel weich ist.
Den Böckenhoff-Spargel gibt es direkt frisch vom Feld im Hofladen Böckenhoff an der Rhader Straße in Raesfeld-Erle.
GUTLADEN
Öffnungszeiten: Täglich 9.00 Uhr – 18.30 Uhr
Adresse: Gut Böckenhoff / Am Bakenhof 1 /Zufahrt von der Rhader Straße / 46348 Raesfeld – Erle
RAESFELD. Bei der Altkleidersammlung der Kolpingfamilie am Samstag in Homer, Rhedebrügge und Raesfeld konnten sich freiwilligen Helfer an der Sammelstelle vor der Mehrzweckhalle am Am Michael nicht über Arbeit beklagen.
Zwar sei die Menge in den letzten Jahren zurückgegangen, aber dafür, so Herbert Tubes, seien die Altkleider alle noch gut wiederverwertbar. „Die Qualität der gespendeten Altkleider aus unserer Gemeinde sind immer in einem guten Zustand. Deshalb sind wir bei den Wiederverwerten immer gerne gesehen“.
Mit rund sechs bis acht Tonnen an Altkleider rechnen die Mitgliederglieder Kolpingfamilie auch in diesem Jahr wieder. „Das hört sich viel an, aber in den besten Jahren hatten wir auch schon elf Tonnen“, so Thomas Tasse. Mit dem Reinerlös der Aktion werden unter anderem Projektarbeiten anderen Partnerschaftsländern finanziert.
Das Spiel SV Hullern C1 gegen JSG Raesfeld-Erle C2 endete mit einem Sieg von 2:3 Sieg
Mein Appell an die Mannschaft, Hullern nicht auf die leichte Schulter zu nehmen (Vorrunde 12 : 0 für uns), traf bei einigen Spielern zunächst leider auf taube Ohren.
Es fehlte am nötigen Biss und Präzision. Häufige Ballverluste luden Hullern zwangsläufig zu gefährlichen Kontern ein und Malte Oesterbeck musste mit guten Paraden einen frühen Rückstand verhindern, was ihm vorzüglich gelang.
Nach ca. 20 Minuten schnappte sich dann Angelo Materlik das Leder im Mittelfeld, ließ zwei Gegner gekonnt aussteigen und jagte den Ball aus 20 Metern zum 1:0 genau in den rechten Knick.
Diese Aktion verlieh der C2 deutlich mehr Sicherheit und unsere Jungs erspielten sich ein klares Übergewicht an Chancen und Abschlüssen. Noch vor der Pause netzte Luis Martinez nach schönem Zusammenspiel mit Linus Grotendorst zum 2:0 ein.
Doch wer dachte, Hullern würde sich jetzt ergeben und sich mit einer Niederlage abfinden, lag deutlich daneben! Sie kamen wie verwandelt aus der Pause und beeindruckten unser Team mit hohem Pressing, was dann auch zum schnellen Anschlusstreffer führte.
Verunsichtere gaben nur noch Begleitschutz
Sichtlich verunsichert überließen unsere Jungs den Gastgebern das Spiel und gaben nur noch Geleitschutz, was zwangsläufig zum 2:2 Ausgleich führte.
Danach plätscherte das Spiel so dahin, bis der frisch eingewechselte Felix Breil plötzlich zwei Gegenspieler abschüttelte und die erneute Führung auf dem Fuß hatte.
Leider bekam er nicht mehr genügend Druck auf den Ball und der Torwart konnte parieren. Auch Jasper Bäßler hatte noch eine gute Einschussmöglichkeit von der rechten Seite, wählte aber die hohe Variante und fand im Keeper ebenfalls seinen Meister.
Als schon alle mit einem Remis rechneten, tankte sich nochmals Luis durch die Abwehrreihen von Hullern und lupfte zum 3:2 Sieg für seine Farben ein. Kurz darauf ertönte der herbeigesehnte Abpfiff und Spieler sowie Fans konnten erleichtert jubeln!!!
In der Erler Postfiliale sind Unbekannte in der Nacht zum Sonntag eingebrochen.
Die Täter hatten zunächst vergeblich versucht, zwei Fenster des Gebäudes an der Silvesterstraße aufzuhebeln.
Schließlich brachen sie die Eingangstür auf und gelangten so ins Innere. Die Einbrecher durchsuchten die Räume, brachen dabei eine weitere Tür auf und öffneten auch einige Pakete.
Ob die Unbekannten etwas entwendet haben, stand zunächst nicht fest. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Hauseigentümer können bei Leerstand Grundsteuererlass beantragen
Wer es trotz erheblicher Bemühungen nicht schafft, seine Immobilien zu vermieten, kann mit einem teilweisen Erlass der Grundsteuer B rechnen.
(pd). Im Einzelfall können dies einige hundert Euro sein. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW empfiehlt betroffenen Hauseigentümern, sich mit dem Antrag auf Erlass der Grundsteuer für das Jahr 2018 zu sputen, denn er muss spätestens am 1. April 2019 bei den Städten und Gemeinden eingegangen sein.
Voraussetzung für den Grundsteuererlass ist eine wesentliche
Ertragsminderung, die der Steuerzahler nicht zu verantworten hat. Betrug
die Ertragsminderung 2018 mehr als 50 Prozent, so werden 25 Prozent der
gezahlten Grundsteuer erlassen. Fiel der Ertrag komplett aus, ist ein
Grundsteuererlass von 50 Prozent vorgesehen.
Der Hauseigentümer muss nachweisen, dass er keine Schuld am Mietausfall hat. Dies kann er durch ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen belegen, wie zum Beispiel der Schaltung von Vermietungsanzeigen. Da an den Nachweis hohe Anforde-rungen gestellt werden, sollten Hauseigentümer ihre Vermietungsbemühungen sorgfältig dokumentieren, erklärt der Bund der Steuerzahler.
Vor der warmen Jahreszeit gibt es an der Wasseroase einiges zu tun
Mit oder ohne Fische: Ein Gartenteich ist immer ein Anziehungspunkt und ein Hingucker. Eine richtige Pflege ist allerdings dafür die Voraussetzung
Dem Plätschern des Wassers lauschen, den Fischen zuschauen, die gemächlich ihre Bahnen ziehen – und so richtig entspannen: Mit der warmen Jahreszeit beginnt wieder die Gartenteichsaison. Doch bevor das feuchte Idyll zu einer echten Entspannungsoase wird, freuen sich auch Wasser, Pflanzen, Fische und Co. über eine umfassende Pflegekur.
Wasser sauber halten
Zunächst sollten Teichfreunde gründlich überprüfen, ob sich viel Schlamm aus Laub und abgestorbenen Pflanzenresten am Boden ihres Feuchtbiotops festgesetzt hat.
Der Gartenteich ist in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Doch zuvor braucht die Feuchtoase ein umfassendes Pflegeprogramm.
Foto: djd/Söchting Biotechnik/Martinan – stock.adobe.com
Mithilfe eines Schlammsaugers kann dieser vorsichtig entfernt werden, denn sonst sondern die Pflanzenreste giftige Gase ab und verbrauchen den wertvollen Sauerstoff, den Fische und Teichpflanzen zum Überleben brauchen. Auch abgestorbene Teile der Wasserpflanzen und des Uferbewuchses müssen Teichbesitzer zurückschneiden. Nicht winterharte Gewächse sollten erst nach den Eisheiligen wieder zurück an ihren Sommerstandort in oder an den Teich. Sobald die Nächte frostfrei sind, kann man die Technik wie Teichpumpe, Filter, Wasserspiele und Beleuchtung wieder im Wasser installieren.
Nach vierwöchiger Laufzeit sollte der Filter gründlich unter lauwarmem Wasser gereinigt werden.
Mit Stauden umrandet. Gartenteich der Firma Baumeister aus Raesfeld
Er unterstützt eine gute Wasserqualität, die gerade in der warmen Jahreszeit so wichtig ist, denn bei hohen Außentemperaturen erwärmt sich das Wasser – und der Sauerstoffgehalt sinkt. Es gibt inzwischen auch Hilfsmittel wie Oxydatoren von Söchting im Fachhandel, die ein Kippen des heimischen Biotops und das unerwünschte Wuchern von Algen verhindern, eine gute Wasserqualität unterstützen und stets für genügend Sauerstoff für die Wasserbewohner sorgen.
Moderne Hilfsgeräte sorgen dafür, dass die Wasserqualität im Gartenteich vor allem bei Hitze gleichbleibend auf gutem Niveau gehalten wird.
Foto: djd/Söchting Biotechnik
Sauerstoff anreichern
Die kleinen Helfer sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie sind flexibel ohne Kabel sowie Stromzufuhr einsetzbar. Ihre Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Geräte sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt, die von einem Katalysator ausgetrieben und an der Spezialkeramik des Behälters in Wasser und aktivierten Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser verteilt sich schneller als seine gelöste Form bis in die tiefen Bodenschichten und entlegenen Winkel des Teichs.
Unter www.oxydator.de gibt es die entsprechenden Bezugsquellen. Es lohnt sich, rechtzeitig vor der warmen Jahreszeit die Wasserqualität mit entsprechenden Teststäbchen zu überprüfen.
Iedalwert für das Wasser
Fachleute empfehlen einen ph-Idealwert von 8,3 des feuchten Elements. Ein Teilwasserwechsel kann helfen, die Schadstoffe im Wasser zu reduzieren. Dabei wird das trübe Wasser abgeschöpft und Leitungswasser in den Teich geleitet.
Der Gartenteich ist in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Doch zuvor braucht die Feuchtoase ein umfassendes Pflegeprogramm.
Bei weiteren Fragen:
Kontakt
Baumeister GaLaBau GmbH & Co. KG Ährenfeld 13 46348 Raesfeld Fon +49 28 65 60 93 83 Mobil +49 172 2 81 63 91 und +49 172 4 77 14 74
Am Samstag, den 30.3. ab 10.30 Uhr besucht der Ortsverein der SPD Raesfeld/Erle/Homer im Rahmen seiner Aktion „SPD OnTour“ die „kleine Brennerei Böckenhoff“ in Erle.
Interessenten sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte über 02865/10265 oder [email protected] bis Donnerstag tätigen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 3 €.
Treffpunkt ist gegenüber der Brennerei an der Schermbecker
Straße.
Die Josef-Bresser-Sternwarte in Borken-Hoxfeld öffnet ab 20.00 Uhr
bis Mitternacht die Türen
für Besucher.
„Möge die Nacht mit uns sein – Licht aus, Sterne an!“, dazu rufen die Sternfreunde Borken am 30. März auf.
An diesem Abend findet zeitgleich ein bundesweiter Astronomietag und die weltweite „Earth Hour“ statt.
Ab 20.30 Uhr sollen so viele künstliche Lichtquellen wie möglich für mindestens eine Stunde ausgeschaltet werden, um dem Himmel über Borken seine natürliche Dunkelheit zurückzugeben.
Die Josef-Bresser-Sternwarte in Borken-Hoxfeld, Ant Kruse Bömken 21, ist von 20.00 Uhr bis Mitternacht für Besucher geöffnet. Neben dem Sternwarten-Teleskop stehen weitere Fernrohre für einen Blick in den Kosmos bereit.
Sternformationen
Bei einem Spaziergang über den Sternenhimmel werden Sternformationen wie der Große Wagen aufgesucht und über den Himmel ziehende Satelliten mit dem bloßen Auge verfolgt. Besucher können auch gerne ihr eigenes Fernglas oder Teleskop mitbringen.
Wer die Handhabung seiner Sternkarte kennen lernen möchte, kann diese ebenso mitbringen. Da der Parkraum an der Sternwarte begrenzt ist, sollte man zu Fuß oder per Fahrrad kommen. Parkmöglichkeiten gibt es am Pröbstingsee. Die Sterngucker hoffen auf wolkenfreie Sicht. Bei bedecktem Himmel fällt der Beobachtungsabend leider aus.
Raesfeld (pd). „Sie haben ein Stück Ihres Lebens gegeben und sich in besonderer Art und Weise für ihr Mitmenschen eingesetzt – Blutspender sind Lebensretter“, so bezeichnete der Vorsitzende des DRK Raesfeld Michael Weddeling die 72 Jubiläumsspender die 25, 50, 75, 100, 125 und sogar 150mal Blut gespendet haben.
„Mit über 10% Spenderquote zählt der Kreis Borken noch zu den Spitzenreitern in Nordrhein Westfalen. In Städten wie Gelsenkirchen oder Düsseldorf liegt die Spenderquote in der Bevölkerung nur zwischen 1% und 2%. Aber auch auf dem Land nimmt die Spenderbereitschaft ab, umso wichtiger ist es die Leute dafür zu begeistern zur Blutspende zu gehen. Dafür sind die Jubiläumsspender das beste Aushängeschild und die besten Multiplikatoren. „Wir brauchen dringend Blutspender, um den steigenden Bedarf abzudecken“, so der stellv. Vorsitzende Roland Hörning.
Nachdem die Jubiläumsspender Ihre Urkunden, Nadeln und Geschenke entgegen genommen haben wurde anhand eines Films der Weg der Blutkonserven erläutert. Hier wurde nicht nur die Verarbeitung der Blutspende gezeigt, sondern auch darauf hingewiesen das die meisten Blutkonserven für Erkrankungen wie z.B. bei Krebs verwendet werden oder das für eine Motorradunfall ca. 30 Blutkonserven benötigt werden.
Nach einem kleinen Imbiss wurde die verschiedenen Aufgabenbereiche des Roten Kreuzes Raesfeld vorgestellt von den Sanitätsdiensten bis zur Ausbildung der Bevölkerung. Ebenso wurden die neuen Räumlichkeiten des Ortsvereines vorgestellt.
Für 100 Blutspenden wurde ausgezeichnet: Bernhard Gudel, Lothar Kramb, Bernd Steverding, Winfried Tebbe, Ewald Tempelmann und Uwe Weidner. 125 Blutspenden: Reinhold Heßling, Norbert Nagel, Hans-Dieter Strothmann und Martin Wilsing und für 150 Blutspenden wurde Richard Rohring ausgezeichnet.
Führungswechsel beim Trägerverein Jugendwerk Raesfeld e. V. André Wachtmeister löst Hans-Dieter Strothmann ab
Insgesamt drei der fünf Vorstandsmitglieder standen in diesem Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.
Raesfeld (pd). Nach 21 Jahren Vorstandsarbeit stellte Hans-Dieter Strothmann am Donnerstagabend sein Amt als Vorsitzenden des Trägervereins Jugendwerk Raesfeld bei der Mitgliederversammlung neu zur Verfügung. André Wachtmeister wurde einstimmig als sein Nachfolger im Amt gewählt.
Drei der fünf Vorstandsmitglieder hatten im Vorfeld erklärt, dieses Mal für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen. Der Vorsitzende Hans-Dieter Strothmann stellte nach 21 Jahren sein Amt zur Verfügung.
Alte und neue Vorstand (v. l.)) Elisabeth Bietenbeck, Peetraa Haasler, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula Bartsch, André Wachtmeister, Jörg Heselhaus und Hans-Dieter Strothmann (nicht auf dem Foto ist Barbara Werschkull) Foto: Petra Bosse
Zu seinem Nachfolger wurde Andre Wachtmeister gewählt. Die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden fiel auf Elisabeth Bietenbeck. Dieses Amt hatte zuvor Manfred Weingärtner zwölf Jahre lang als Vertreter der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin inne.
Die Wahlen
Nach insgesamt 26 Jahren legte auch Ursula Bartsch als Vertreterin der Evangelischen Kirchengemeinde Raesfeld ihren Posten im Vorstand nieder. Für sie folgt Pfarrerin Barbara Werschkull als Beisitzerin in den Vorstand. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde Petra Schwandt-Haasler, ebenfalls für die Kath. Kirchengemeinde St. Martin, wiedergewählt.
Außerdem bestätigte die Versammlung den von der Gemeinde Raesfeld benannten Geschäftsführer Jörg Heselhaus in seinem Amt.
Hans-Dieter Strothmann würdigte seine ausgeschiedenen Vorstandskollegen Bartsch und Weingärtner und sprach Ihnen seinen Dank auch im Namen des gesamten Jugendwerks aus.
Hans-Dieter Strothmann wurde als Vorsitzender verabschiedet
Bürgermeister Andreas schloss sich dem an und beleuchtete die Amtszeit von Hans-Dieter Strothmann näher. „Wie auch als stellvertretender Bürgermeister bist du als Vorsitzender des Jugendwerks stets ein verlässlicher und engagierter Partner“ lobte er den scheidenden Vorsitzenden, der 1998 als Nachfolger für den Ende 1997 verstorbenen Günter Berkenkopf gewählt worden war.
In Strothmanns Amtszeit fielen auch die Einführung der pädagogischen Übermittagbetreuung und der Schulsozialarbeit an der Alexanderschule sowie die Übernahme der Sommerferienbetreuung.
Für zahlreiche haupt- und nebenamtliche Kräfte in den Jugendhäusern und Schulen war er der Ansprechpartner. Besonders das Erscheinungsbild des Jugendwerks lag ihm besonders am Herzen, stellte Bürgermeister Andreas Grotendorst fest. „Wie es draußen vor dem Haus aussieht, so sieht es auch im Haus aus.“ war eine westfälische Weisheit, die Strothmann gerne zitierte, wenn es darum ging, die Außenanlagen der Jugendhäuser auf Vordermann zu bringen.
Hans-Dieter Strothmann beglückwünscht den neuen Vorsitzenden André Wachtmeister
Nachdem die Jahresrechnung 2018 und der Haushalt 2019 verabschiedet waren, gab Holger Lordieck als Kassenprüfer seinen Bericht ab. Er hatte gemeinsam mit Willi Schmidt die Buchführung geprüft. Die Versammlung erteilte dem Vorstand Entlastung. Lordieck und Schmidt wurden erneut zu Kassenprüfern bestellt.
Geldene Schallplatten zum Abschied für Ursula Bartsch und Hans-Dieter Strothmann
Rückblick auf Aktivitäten in den Jugendhäusern
Im Anschluss berichteten die Jugendhausleiter Philipp Hatkämper und Tanja Regmann über ihre Arbeit.
Dabei gingen sie insbesondere auf die vielen Aktivitäten, Aktionen, Ausflüge und Projekte ein, die mit den Kindern und Jugendlichen aus Raesfeld, Erle und Homer durchgeführt wurden. Aktionen mit den OGSn der Grundschulen, Suchtpräventionstage mit der Alexanderschule, Ausflüge zum Movie-Park, CentrO und Hamburger Weihnachtsmarkt, die Sommerferienfreizeit in Xanten, ein Skatecontest, Bastel- und Kochaktionen und vieles mehr standen auf dem Programm.
Tanja Regmann, Jugenhaus Erle
Spannende Dinge geplant
Für das laufende Jahr sind viele spannende Dinge geplant. Die Jugendhäuser konnten dank einer Förderung des Landesjugendamtes aus dem Landesjugendförderplan einige Anschaffungen u.a. auch im Bereich digitaler Medien tätigen. Mit Profi-Equipement sollen nun zum Beispiel DJ-Workshops, Radio-Sendungen und Virtual-Reality(VR)-Aktionen stattfinden.
Sozialkompetenztrainings
Uli Cluse ging auf seine Arbeit als Schulsozialarbeiter an der Verbundschule und an der Gesamtschule in Raesfeld ein. Er blickte zurück auf zahlreiche Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und auch dem Lehrerkollegium.
Viele Aktionen und Projekte wurden von ihm durchgeführt oder begleitet. So ist er beispielsweise seit diesem Schuljahr für Sozialkompetenztrainings mit den Klassen 5 und 6 verantwortlich. Weiter berichtete Cluse über die Arbeit von Lucia Deiters als Koordinatorin des vom Rotaryclub Lippe-Issel finanzierten Projekts Jugend-Orienitierungs-Praktikum (JOP).
Bei dem Projekt geht es darum, Schülerinnen und Schülern der Alexanderschule den Einstieg in die Berufsausbildung zu erleichtern. Gleichzeitig sollen insbesondere die örtlichen Betriebe dabei unterstützt werden, Nachwuchskräfte zu finden.
Fünf Viertklässler der St.-Sebastian-Schule bereiten sich momentan intensiv auf die am 27. März in Köln stattfindende Aufzeichnung von „Luke, die Schule und ich“ vor.
Raesfeld (pd). Nachdem die Produktionsfirma davidson TV Anfang Februar zu Dreharbeiten an der St.-Sebastian-Schule vor Ort war (wie bereits berichtet) erfolgte im Laufe der letzten Wochen eine Auswertung des Auswahlverfahrens. 35 der 72 Viertklässler hatten sich um eine Teilnahme in der Show beworben.
Dabei entschied sich die Produktionsfirma für Annalena Bone, Joshua Rutten, Julia Sophie Michaelis und Nils Mümken sowie als Reservekandidatin Frieda Nießing.
Sie werden die St.-Sebastian-Schule im Wettstreit gegen vier Prominente vertreten. Auch die anderen 31 Bewerber gehen nicht leer aus und erhalten zusammen mit einer Begleitperson freien Eintritt für die Aufzeichnung.
Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler stammen aus den drei verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe. Um sich besser kennenzulernen, trafen sich Annalena, Frieda, Joshua, Julia Sophie und Nils in den letzten Wochen regelmäßig zwecks optimaler Vorbereitung. Diesbezüglich soll nichts dem Zufall überlassen werden.
Luke, die Schule und ich
So gehört ein intensives Studieren der letzten „Luke, die Schule und ich“ Sendungen dazu. Besonders inspiriert zeigten sich die Sebastianschüler von Lukes Humor und der gezeigten Aufgabe des Weitersingens von Songs.
„Das hätten wir eindeutig besser hinbekommen“, meinten die
Fünf übereinstimmend selbstbewusst beim Anschauen der Gesangskünste der
Prominenten. Ihrerseits tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über ihre
Interessensgebiete und Schwerpunkte aus. Zudem wurden sportliche Aktivitäten im
Zusammenspiel einstudiert.
Von diesem enormen Einsatz sollen letztendlich alle
Schülerinnen und Schüler profitieren. Schließlich geht es um einen Geldgewinn
zugunsten des Fördervereins der St.-Sebastian-Schule.
Alle Mitschüler, Lehrer und Eltern drücken den Fünfen die Daumen.
Die ersten Haushalte im Außenbereich von Raesfeld haben seit Donnerstag einen Breitbandanschluss
Zu einem der ersten Breitbandanschlüsse im Außenbereich zählt die Firma EC Holztechnik am Helweg in Raesfeld.
Raesfeld (pd). Am Donnerstagmorgen wurde der Betrieb über eine Glasfaser, die direkt bis ins Firmenbüro gelegt wurde, ans schnelle Internet angeschlossen.
Markus Hilkenbach und Christoph Abels (beide Stadtwerke Borken), Patrick Nettels (Muenet GmbH), Gerd Gevering (Epcan), Bürgermeister Andreas Grotendorst und Kirsten Nießing freuen sich über einen der ersten Anschlüsse im Außenbereich bei der Firma EC Holztechnik.
Die EC Holztechnik gehört damit zu den 77 % der Haushalte im Raesfelder Außenbereich, die sich für einen entsprechenden Anschluss entschieden haben. Im Erler Außenbereich entschieden sich 83 % und in Homer sogar über 93 % für den geförderten Breitbandanschluss.
Kirsten Nießing von der Firma EC Holztechnik und Patrick Rühling, Monteur bei der Firma Heming schließen einen der ersten Glasfaseranschlüsse im Raesfelder Außenbereich ans Netz an. Fotos: Gemeinde Raesfeld
Bürgermeister Grotendorst ist stolz
„Mit den ersten Anschlüssen sind wir eine großen Schritt vorangekommen“, freut sich Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Wir sind sehr stolz, dass die jahrelange Arbeit sich gelohnt hat. Vor allem auch darauf, dass wir das Großprojekt mit lokalen Partnern umsetzen können. Profitieren werden vor allem die Betriebe im Außenbereich vom Breitbandausbau, dann die Landwirte können heute nicht mehr ohne schnelles Internet.“
Förderung
Möglich wurde der Ausbau durch eine von der Gemeinde Raesfeld beantragte Förderung. Insgesamt unterstützen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen die Erschließung im gesamten Raesfelder Außenbereich mit rund 4,2 Mio. €. Pro Haushalt entspricht das einer Förderung von durchschnittlich 7.500 €.
Nach Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens wurde eine Bietergemeinschaft bestehend aus den Providern epcan GmbH und Muenet GmbH sowie den Stadtwerken Borken/Westf. GmbH mit dem Breitbandausbau beauftragt.
Es folgte die Nachfragebündelung, bei der jeder Haushalt im Außenbereich die Möglichkeit hatte, einen Anschluss zu bekommen.
Der tatsächliche Glasfaserausbau im Außenbereich begann im August 2018. „Heute sind bereits 285 Kilometer Glasfaser von den insgesamt geplanten 406 Kilometern verlegt“, erklärt Bernhard Rose, Geschäftsführer der Firma Grethen, die die Tiefbauarbeiten durchführt.
„Geplant ist, dass im Dezember alle Haushalte angeschlossen sind“, ergänzt der Bürgermeister. „Damit ist Raesfeld die erste Kommune im Kreis Borken, in der ein Versorgungsgrad von 100% beim Breitbandausbau erreicht ist.
Schüler aus Mariengarden sammeln rund 78.000 Deckel
„Sind wir mitverantwortlich für die (Un-)Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und unserer Welt?“
Burlo(pd). Diese Frage stellte sich der Religionskurs der Q2 des Gymnasiums Mariengarden – und so wurde kurzerhand beschlossen, gemeinsam als Kurs die bundesweite Aktion „Deckel gegen Polio“ zu unterstützen.
Die Mariengardener Initiatoren der Aktion: der Religionskurs der angehenden Abiturienten Foto: Mariengarden
Polio, im Deutschen als Kinderlähmung bekannt, kann zu Lähmungen und im schlimmsten Fall bis zum Tod durch Atemlähmung führen. Polio kann bislang nicht bekämpft werden, nur eine Impfung kann die Verbreitung verhindern.
In Deutschland und Europa gilt Polio als ausgerottet, weltweit gibt es jedoch leider noch einige Länder wie beispielsweise Afghanistan und Pakistan, in denen Polio auftritt. Die Aktion „Deckel gegen Polio“ setzt den Erlös aus dem Recycling von 500-PET-Flaschendeckeln in eine Polioimpfung um.
Unterstützung vom Groß- und Einzelhandel
In den vergangenen Wochen schraubten die Schülerinnen und Schüler also, was das Zeug hielt. Dank der freundlichen Unterstützung des Einzel- und Großhandels im Kreis Borken, der es den Schülerinnen und Schülern gestattete, in der Leergutannahme tätig zu werden, konnte der Kurs selbst allein 15.000 Deckel sammeln.
Um der Aktion einen schulweiten Rahmen zu geben, veranstaltete der Religionskurs außerdem einen Wettbewerb: Jede Klasse der Unter- und Mittelstufe hatte 4 Wochen Zeit, Deckel zu sammeln.
Die erfolgreichsten Deckeldreher
Der Klasse mit den meisten gesammelten Deckeln winkte ein Tag im Oberstufenraum. Als die erfolgreichsten Deckeldreher konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 7d behaupten: Sie sammelten in dem Zeitraum des Wettbewerbs über 12.000 Deckel, gefolgt von der 5b mit über 10.000 Deckeln und der 7a mit fast 9.000 Deckeln.
Durch das Engagement auch aller anderen Klassen kamen im Wettbewerb insgesamt knapp 63.000 Deckel zusammen. So hat das Gymnasium Mariengarden in den vergangen Wochen 78.000 Deckel gesammelt, die der Förderung von 156 Impfungen zum lebenslangen Schutz vor Polio zugute kommen.
Viele Familien werden auch privat weitersammeln. Wenn auch
Sie die Aktion unterstützen möchten, finden Sie alle Informationen unter www.deckel-gegen-polio.de