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Grillen und Chillen mit WESTCOAST – Selecao Soccerhalle

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Die Musik von WESTCOAST ist eine Hommage an den Sound der 70er Jahre und dem damit verbundenen Lebensgefühl

WESTCOAST präsentiert die Songtitel dieser Zeit mit gitarrenorientierter Musik und mehrstimmigem Gesang, ergänzt von dezentem Schlagzeug. Die Intention ist Nicht covern, sondern anspruchsvoll neu interpretieren.

  • Ab 12.00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich am reichhaltigen Grillbuffet zum Preis von € 15,– pro Person zu bedienen und dem Nachmittag eine schöne Grundlage zu geben.
  • Bei schönem Wetter findet das Konzert im Biergarten statt. Bei schlechtem Wetter ist unser Saal eine gute Alternative.
  • Der Eintritt zum Konzert beträgt € 10,– pro Person.
  • Anmeldungen unter der 02853/604826 sind erwünscht

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Grillabend im Gasthof Brömmel-Wilms

Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Erle und alle, die die Kolpingsfamilie kennenlernen möchten, treffen sich am Donnerstag, 18. Juli, um 19.00 Uhr zu einem gemütlichen Grillabend im Gasthof Brömmel-Wilms in Erle. Die Fahrradtour am 17. Juli fällt dafür aus.

Silvesterschüler leuchten gelb in neuen Warnwesten

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Über einen Klassensatz Warnwesten für die Radfahrausbildung durften sich jetzt die Schülerinnen und Schüler der Silvesterschule Erle freuen.

Erle (pd). Durch die Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland konnte der Förderverein der Schule die nummerierten Westen an die vierte Klasse übergeben, wo sie im Rahmen der Radfahrprüfung direkt zum Einsatz kamen.

Der Schulleiter Thomas Schlüter bedankte sich bei allen Beteiligten und kündigte an: „Die Sicherheitswesten werden uns bestimmt auch auf dem ein oder anderen Klassenausflug begleiten, der mit dem Fahrrad stattfindet.“

Übergabe Warnwesten Silvesterschule
Foto: Silvester-Schule

Der Schulkanzler Moritz präsentiert mit der 4. Klasse die neuen Warnwesten.  Mit dabei sind Mike Marcinowski vom Förderverein, die Klassenlehrerin Katja Köster, der Schulleiter Thomas Schlüter und Günter Demming von der Sparkasse Westmünsterland (v. links).

BI Aelkeshof im Einklang mit der Gemeinde

BI „Rettet Aelkes“ zum Ratsbeschluss „Erhalt der Fassade Aelkeshof“

Kein Erhalt aber eine Aelkes ähnliche, historische Fassaden-Optik.

Raesfeld (pd). Die BI „Rettet Aelkes“ bedauert natürlich, dass der Erhalt der Originalfassade Aelkeshof wegen der hohen prognostizierten Kosten keine Mehrheit im Rat finden konnte.

Aelkeshof Raesfeld wird abgerissen

Dass alle Fraktionen des Raesfelder Gemeinderates aber aktiv darauf hinwirken möchten, dass an Stelle des Aelkeshofes ein „prägnantes Gebäude mit Aelkes ähnlicher, historischer Fassaden-Optik“ errichtet wird, freut uns jedoch sehr.

In den weiteren Gesprächen mit den Vertretern der Kirchengemeinde möchte der Gemeinderat diese Erwartung deutlich machen. Diesem Ansinnen kann sich aus Sicht der BI die Kirchengemeinde bei den weiteren Planungen nicht verschließen.

Bei einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde am Bau des neuen Pfarrsaals möchte der Rat zudem der Anregung der BI folgen und Einfluss auf den Architektenwettbewerb, sowohl auf die Auswahl der einzuladenden Architekturbüros als auch auf die Auswahl der Preisrichter nehmen. Außerdem empfehlen die Ratsmitglieder soweit als möglich die Wiederverwendung der Originalklinker.

Eine Chance

Die BI sieht in dem einstimmigen Ratsbeschluss eine Chance an dieser besonderen Stelle im Kirchenring altes und neues Raesfeld, politische Gemeinde und Kirchengemeinde zu verbinden, das Ortsbild zu erhalten und den dörflichen Charakter der Gemeinde zu wahren.

Gefreut haben sich die anwesenden Mitglieder der Bürgerinitiative auch über die positiven Reaktionen der Ratsmitglieder auf das bürgerschaftliche Engagement der BI. Alle im Rat vertretenen Parteien hatten in ihren Statements auf die Gespräche mit der BI hingewiesen und Argumente der BI in ihre Anträge aufgenommen.

Gespannt ist die BI nun auf die weiteren Schritte der katholischen Kirche sowie der Gemeinde Raesfeld in Bezug auf den zugesagten Architektenwettbewerb. Auch diesen wird die BI aufmerksam verfolgen.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Internetseite der BI: www.rettetaelkes.de

58 neue Wohnungen am Binsenweg geplant

In Raesfeld entstehen zeitnah 58 neue Wohnungen in zwölf Mehrfamilienhäuser. Ein Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren aufgestellt und die Entwürfe öffentlich ausgelegt werden. Vorgestellt wurden Pläne in der Ratssitzung am Dienstag.

In Raesfeld besteht erhöhter Bedarf an Wohnungen. Grund dafür, dass zeitnah östlich der Straße Binsenweg ein neues Wohngebiet mit insgesamt zwölf Mehrfamilienhäuser in zweigeschossiger Bauweise und mit 58 Wohnungen entstehen wird.

Das rund 1,26 ha große Plangebiet liegt südlich angrenzend an die bestehende Bebauung am Südring und zwischen den Straßen Stockbreede und Binsenweg.

Das Bebauungskonzept soll vom Binsenweg erschlossen werden. Eine Fußweganbindung ist laut Pläne nach Norden Richtung Ortsmitte ist gegeben.

Fuß-und Radwegeanbindung

Im Westen besteht ein Fußweg rückwärtig der Gärten der vorhandenen Bebauung am Weidegrund. Die zwei bis zweieinhalbgeschossigen Baukörper sollen auch aus solartechnischen Gründen überwiegend in Ost-West-Richtung angeordnet werden. Eine Fuß-und Radwegeanbindung erfolgt nach Norden in Richtung Ortsmitte im Anschluss an die bestehende Wegeverbindung.

Häuser mit fünf und vier Wohnungen

Aufgeteilt werde das Wohngebiet mit insgesamt 58 Wohnungen laut Bauamtsleiter Bernd Roters, in unterschiedlichen fünf zweigeschossigen Gebäuden mit jeweils sechs Wohnungen, sowie sieben zweigeschossige Häuser mit vier Wohnungen.

Baugebiet Raesfeld Binsenweg

Das Besondere werde, so Roters, die Anordnung der PKW-Stellflächen sein.

Keine Brettersiedlung

Diese werden von der Straße durch Hecken abgegrenzt und eingegrünt, sodass die Fahrzeuge dahinter verschwinden, und, so Roters, dass gesamte Wohngebiet einen vernünftigen Straßenbau bekomme.

Pro Mieteinheit sollen laut Roters eineinhalb Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Stellplätze sollen und müssen auf ein festgelegtes Quarreé erstellt werden, ohne eigenen Carport und Garage am Haus.

Neues Baugebiet Binsenweg in Raesfeld
Entwurfsansicht Bebauungsplan Erweiterung Baugebiet Binsenweg. Gemeinde Raesfeld

 „Wir wollen hier später keine Brettersiedlung haben“, so Roters. Sprich, die Stellplätze sind nicht direkt vor der Haustür, sondern haben einen eigenen Bereich.

Vorgaben an Begrünung muss eingehalten werden

Zweigeschossige Häuser und eine Bebauung von 40 Prozent im Bereich des Binsenwegs sind zwingend vom Kreis vorgeschrieben. Das bedeutet, dass der Rest der Fläche als grüne Fläche zu errichten ist. „Sonst gibt es keine Baugenehmigung“, erklärte Roters die Baumaßnahme mit festgelegten Stellplätzen und Grünflächen. Eine Tiefgarage auf Wunsch eines Hauseigentümers sei allerdings möglich.

Mit dem Bau soll zügig begonnen werden

Die Straße wird keine Durchfahrtsstraße sein, sondern in einem Wendehammer enden. Beete und Parkflächen sollen so angelegt werden, dass diese als eine natürliche Geschwindigkeitsbegrenzung dienen.

Mehrheitlich waren die Fraktionen mit den Plänen einverstanden, sodass die Planung nun im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden soll. Wenn alles so klappt, könnte bereits Anfang Oktober der Plan beschlossen und zügig mit dem Bau begonnen werden“, so Roters.

Sebastianschüler auf Platz 3 beim NRW Schulschach-Cup


Zwei Raesfelder erhalten Sonderpreise

Dortmund (pd). Beim letzten Schachturnier des Schuljahres war die Raesfelder Grundschule erneut erfolgreich: Auch wenn Klassenabschlussfeiern und andere Veranstaltungen dazu führten, dass die Sebastianschule auf zwei Drittel ihrer Stammspieler verzichten musste, reichte es beim NRW-Landespokalturnier für einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Schach Raesfeld Sebastianschule
Freuten sich über Urkunden, eine Pokaltrophäe und eine Kiste mit Sachpreisen: die Grundschüler aus Raesfeld. Fotos: privat

Beim Turnier mit 15 Mannschaften über sieben Runden belegten die Sebastianschüler mit 27,5 Brettpunkten und 12 Mannschaftpunkten den 3. Platz, Turniersieger wurde die Grundschule Aplerbeck. Schachlehrer und Betreuer Manfred Grömping freute sich über das Abschneiden seiner Schützlinge, insbesondere über den gelungenen Turniereinstand vieler Zweitklässler.

Bei der Siegerehrung wurden zwei Raesfelder besonders geehrt, die an ihrem Brett die beste Punktebilanz aller Teilnehmer aufwiesen. Ida Wehling gewann alle 7 Partien am 2. Brett und Jonathan Eilhardt erzielte 6,5:0,5  Punkte am 6. Brett.

Schach Raesfeld Sebastianschule
Brettbesten Ida und Jonathan

Mit dem Turniererfolg von Dortmund schließt die Schachmannschaft der Raesfelder Grundschule ein sportlich erfolgreiches Schuljahr ab. Das Team hatte bereits die Kreismeisterschaft in Borken, den Kreispokal in Raesfeld und die Münsterlandmeisterschaft in Heiden gewonnen, bei der NRW-Meisterschaft wurde es Vierter, bei der Deutschen Meisterschaft Fünfter und beim Landespokalturnier nun Dritter. 

Die Fotos zeigen die erfolgreiche Schulschachmannschaft bzw. die geehrten Brettbesten Ida und Jonathan.

Leserbrief zum Antrag der UWG zum Klimaschutz

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Einigkeit – und was nun? Leserbrief von Thomas Emmert

Wenn man unserem Bürgermeister Glauben schenken darf, dann werden 95% aller Entscheidungen im Rat einstimmig gefällt. Dies soll ein Zeichen für die gute Arbeit von Rat und Verwaltung sein.

Diese Einstimmigkeit wurde auf der letzten Ratssitzung eindrucksvoll demonstriert. Hier hatte die UWG einen Antrag gestellt, der dazu beitragen sollte, den Klimaschutz, auch in unserer Gemeinde, weiter voran zu treiben. Die Verwaltung solle auflisten, was hier schon alles für den Klimaschutz getan wurde und eine Arbeitsgruppe dann, bis zum Ende des Jahres, Vorschläge für weitere Klimaschutzprojekte erarbeiten.

Dieser Antrag wurde abgelehnt. Abgelehnt nicht etwa, weil er unsinnig, oder nicht durchführbar erschien – nein, es bestand Einigkeit darüber, dass er inhaltlich genau richtig sei. Die Grünen fanden Ihn prima, die SPD unterstützte ihn „vorbehaltlos“ und auch die CDU befürwortete die Initiative. Damit war es dann aber vorbei mit der Einstimmigkeit.

Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt mit dem Hinweis, der zuständige Ausschuss möge sich mit der Angelegenheit beschäftigen.

Mir erscheint dies wie das, leider Politiker-typische, Gerangel um die beste Startposition beim Rennen um die Gunst der Wähler. Ein geschätztes Ratsmitglied brachte es auf den Punkt mit der Aussage, dass dieses Thema an die Stelle gehöre, an der die Mehrheitsverhältnisse im Rat richtig abgebildet seien. Natürlich wird da entschieden, wo die Mehrheitsverhältnisse stimmen, aber ist das jetzt das wichtigste?

Da passieren gerade dramatische, zukunftsbedrohende Dinge auf unserer Erde und Politiker machen sich Sorgen um Mehrheitsverhältnisse!

Unser Klima droht unumkehrbar zu kippen, wenn nicht sehr rasch etwas passiert und Politiker sorgen sich darüber, dass Entscheidungen an der Stelle gefällt werden, wo sie die Mehrheit haben! Keine Diskussion darüber, was denn der schnellste Weg zu einer Verbesserung der Situation wäre! Keine Auseinandersetzung damit, dass eine gemeinsame, interfraktionelle Zusammenarbeit mit Unterstützung von Experten der effektivste Weg hin zu guten Vorschlägen sein könnte! Es brennt und einige unserer Volksvertreter finden es wichtiger, Formalien, auf die man zunächst leicht verzichten könnte, einzuhalten!

Schon heute könnten erste Vorschläge vorliegen, wenn man den Ernst der Lage erkannt, die Notwendigkeit schnellen Handelns gesehen und echte Einigkeit gezeigt hätte! Jetzt wird, jeder für sich, Vorschläge erarbeiten und, so ist es zu befürchten, die Vorschläge der anderen zerpflücken. So werden wir das Ende der Sommerferien abwarten müssen, bis der nächste Bau-und Umweltausschuss tagt und dann sehen, wie schnell sich unsere Verantwortungsträger danach, in weiteren Sitzungen auf Maßnahmen zum Klimaschutz einigen können.

Natürlich können wir in Raesfeld die Welt nicht retten, aber wir können unser Möglichstes zur Rettung beitragen und wir können Vorbild sein. Natürlich dürfen – und sollen die demokratisch gewählten Vertreter und ihre Gremien dabei nicht übergangen werden!

Mit Vernunft und echter Einigkeit könnten unsere Volksvertreter zweifelsfrei beweisen, dass ihnen ernsthaftes Handeln wichtiger ist, als parteipolitisches Kalkül.

Aber vielleicht schafft Ihr das ja noch, dann hättet Ihr wirklich gute Arbeit gemacht – ich hoffe darauf!

Angestrebte Arbeitsgruppe der UWG erstmal auf Eis gelegt

Klimafreundliches Raesfeld. Die UWG hätte gerne eine Arbeitsgruppe gegründet, um konkrete Handlungsfelder für Raesfeld mit Blick auf die Zukunft zu erarbeiten.

Ziel sollte es sein, dass die Umsetzung dieser gesammelten Vorschläge die Gemeinde Raesfeld klimafreundlicher machen. Diesen Vorschlag machte die UWG Fraktion am Dienstag während der Ratssitzung.

„Es ist uns wohl bewusst, dass wir als Raesfelder nicht die Welt retten können, aber wir sollten zumnidest alles dadürf tun, dass in unserem kleinen Bereich so viel wie möglich für die Umwelt getan wird“ so Wolfgang Warschewski.

Diesen Vorschlag machte zunächst der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker. Bürgermeister Andreas Grotendorst unterstützte die Idee:

Darüber hinaus fordert die UWG die Verwaltung auf, offen zu legen, was in den vergangenen zwei Jahren in Raesfeld schon für den Klimaschutz getan wurde.

„Wir machen es uns zu schwer“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Holger Lordieck und plädiert dafür, dass man sich parteiübergreifend zusammenzusetze und sich von Experten beraten lasse.

Einig waren sich die Ratsmitglieder, dass dieser in einer der nächsten Ausschutzsitzung neu beraten werden solle.

Der Vorschlag wurde damit erst einmal auf Eis gelegt. Dies seien auch die Regularien, die vorschreiben, dass zuerst der Fachausschuss darüber beraten soll, dann der Hauptausschuss und in letzter Instanz der Rat.

Radfahrnetz im Kreis Borken wird optimiert

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Gemeinsam zum Knotenpunktsystem

Kreis Borken (pd). Radfahr-Wegweisung im Kreis Borken / Landrat sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterzeichneten Vereinbarung zur Zusammenarbeit.

Kreis Borken. Das Knotenpunktsystem ist den meisten Radfahrerinnen und Radfahrern aus den Niederlanden bekannt. Seinen Ursprung hat es jedoch in Belgien. Nun soll es auch im Münsterland als Ersatz für das bisherige touristische „Wabensystem“ – jede Wabe kann als Rundtour abgeradelt werden – eingeführt werden.

Bürgermeister im Kreis Borken
Landrat Dr. Kai Zwicker (vorne Mitte) sowie die Spitzen der Städte und Gemeinden des Kreises Borken unterzeichneten die Verwaltungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit während der Realisierung des Knotenpunktsystems regelt. Foto: Kreis Borken

Realisierung des Knotenpunktsystems

Und der Kreis Borken geht zügig voran. Anfang Juli unterzeichneten Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen des Kreises Borken eine Verwaltungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure während der Realisierung des Knotenpunktsystems regelt.

Der Unterzeichnung gingen umfassende Planungsworkshops des Kreises mit den Städten und Gemeinden voraus. Nun sind zwei externe Ingenieurbüros mit der Bestandsaufnahme und Konzeption der Beschilderung auf dem angedachten Knotenpunktnetz im Kreisgebiet beauftragt.

Gute Zusammenarbeit im Kreis Borken

„Schön, dass der Anstoß der Grenzanrainer-Kommunen Wirkung gezeigt hat und das Knotenpunktsystem nun im gesamten Münsterland geplant wird“, freut sich Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, der zugleich Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Borken ist. Landrat Dr. Zwicker lobt die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis Borken: „Durch die Ortskenntnis und das aktive Mitdenken der kommunalen Tourismus- und Planungsbeauftragten sowie der Bauhöfe, aber auch durch die fachliche Unterstützung des Münsterland e. V. werden wir ein optimiertes Netz ausweisen“, konstatiert der Landrat und ergänzt: „So können sowohl Freizeitradlerinnen und -radler aus der Region als auch Gäste von auswärts den Kreis Borken entspannt erleben.“

„Tourenplaner“ des Münsterland e. V.

Angesichts dieser guten Zusammenarbeit zeigt sich auch Michael Weitzell, Leiter der Stabsstelle beim Kreis Borken, optimistisch, dass der bisherige Zeitplan eingehalten werden kann: „Wenn alles gut geht, kann das neue System im Frühjahr 2021 eröffnet werden“, berichtet Weitzell.

Bis dahin sollen die neuen Knotenpunkthüte und jeweils auf die nächsten Knotenpunkt-Nummern verweisende Schilder in den bestehenden rot-weißen Zielwegweisern installiert sein. Zudem sollen auch die Knotenpunkttafeln, die zur Orientierung an den Kreuzungspunkten einen Überblick über das umliegende Netz geben, aufgestellt werden. Auch der „Tourenplaner“ des Münsterland e. V. sowie die bestehenden Kartengrundlagen sollen überarbeitet werden.

Andrea Rundmund hat ein Herz für andere und gewinnt Gutschein

Große Rotkreuz-Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit

Borken/Kreis Borken (drk-press). Andrea Rundmund hat ein Herz für andere Menschen: Sie spendete für das Rote Kreuz im Kreis Borken Altkleider bei der Aktion des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe „Socken für Soziales“.

Gutschein fürs Café Henry im Café Henry: Andrea Rundmund (Mitte) hat bei der Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit gewonnen. Das Präsent übergeben DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen. Foto: DRK/and
Gutschein fürs Café Henry im Café Henry: Andrea Rundmund (Mitte) hat bei der Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit gewonnen. Das Präsent übergeben DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen. Foto: DRK/and

Jetzt wurde sie dafür belohnt: Die Borkenerin gewann einen von vier Gutscheinen. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen übergaben ihr das Präsent mitsamt Blumenstrauß im neuen „Café Henry“ an der Röntgenstraße 6 im Rotkreuz-Zentrum Borken.

Die ehemalige Altenpflegerin und Krankenschwester spendet seit jeher bei Rotkreuz-Kleidersammlungen. Da war es für sie klar, dass sie bei dieser verbandsweiten Aktion vom 3. und 5. Juni in der Woche der Nachhaltigkeit mitmachen würde.

„Es gibt so viele Leute, denen es schlechter geht als uns. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten, um ihnen mit der Kleiderspende zu helfen.“ Schon vor Jahren habe sie an einem Rotkreuz-Integrationsprogramm teilgenommen und eine Praxiszeit in den Niederlanden mitgemacht. „Das hat mir sehr gut gefallen, auch deshalb bin ich seit jeher dem Roten Kreuz verbunden.“

Verzehrgutschein fürs Café Henry im Café Henry übergeben

Andrea Rundmund erhielt einen Verzehrgutschein für das Rotkreuz-Café Henry. Drei andere Gewinner bekamen Gutscheine für einen Erste-Hilfe-Kurs, fürs Bildungswerk und für das Sozialhaus KARO.

Alle Gewinner waren aus der Masse der Spender ausgelost worden. Die Aktion Anfang Juni hatte solch große Resonanz im Kreis Borken gefunden, dass der Kreisverband das beste Ergebnis im Landesverband erzielte und als Spenden-Sieger dafür besonders ausgezeichnet wurde. Neun Sammelstationen waren eingerichtet worden.

Die Spenden dienen dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wurde sortiert, und ein Teil wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern des Rotes Kreuzes in Borken und Bocholt angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt, berichtet die Hilfsorganisation. In dem Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware in unterschiedliche Länder oder verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter, zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilzen.

Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit“, bekräftigt Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken.

www.DRKBorken.de

Neu im Team – Reporter Andrè Elschenbroich

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Liebe Leser, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch.

Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb.

Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe.

Reporter Andrè Elschenbroich

In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin.

Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

Der Aelkeshof – Raesfelds Beitrag zum Weltkulturerbe

Wow!!! – Endlich mal wieder Stimmung inne Bude! Ein Beitrag von Detlef Wolf

Raesfeld ist aus dem hochsommerlichen Hitzekoma erwacht, die Wogen der Empörung gehen hoch, bis hin zur vermeintlichen „strafrechtlichen Relevanz“. Sieht fast so aus, als müsse das Thema dringend auf die Agenda der nächsten UNO-Vollversammlung. Mindestens. Wenn es nicht sogar darüber hinaus noch bei Arno anne Theke diskutiert werden muß.

Der Grund?

Der geplante Abriß einer maroden Bude, mit der kein Mensch mehr was anfangen kann. Drum steht sie auch leer. Und vergammelt so langsam.

Na gut, nach der Bude selber kräht kein Hahn mehr. ABER: Die Fassade! Von Großdübellöchern übersät wie ein Schweizer Käse, und in den Mörtelritzen hat sich Professor Grzimecks Steinlaus eingenistet, egal. Diese marode Fassade paßt so gut ins Raesfelder Weichbild, also muß sie stehenbleiben. Koste es, was es wolle.

Meinen einige.

Der Gemeinderat, als gewählte Vertretung der Gesamtheit der Raesfelder Bürger, war da anderer Ansicht. Der hatte nämlich die Kosten ermitteln lassen. Eine schlappe, halbe Million sollten die Raesfelder dafür berappen. Okay, im Vergleich zu den Kosten der Hamburger Elbphilharmonie sind das jetzt vielleicht Peanuts, aber Hamburg ist ja auch nicht Raesfeld.

Und so sprach die Volksvertretung: „Ceterum censeo, Aelkeshof esse delendam!“

In seltener Einmütigkeit. Bemerkenswert, denn normalerweise sind die Schwatten den Roten nicht grün, die Grünen sehen rot, wenn sie über die Schwatten reden, und die Roten werden grün im Gesicht, angesichts der Schwatten.

Diemal nicht.

Letzten Dienstag war abschließende Beschlußfassung im Rat, und danach hieß es dann: „Senatus locuta, Causa finita. – Basta!“

Das brachte nun postwendend das Raesfelder Fassadenerhaltungsblut in Wallung. Aber Hallo! Keine Empathie gegenüber den Fassadenbluthochdrucklern, wurde da gezetert.

Naja, also gut, angesichts von fünfhundert Kilo-Euro zur Sanierung einer heruntergekommenen Ziegelwand, kann man sich vielleicht ausmalen, daß das mit der Empathie möglicherweise tatsächlich nicht ganz soweit her ist.

Aber, das mit den fünfhundert Mille, das stimme ja gar nicht, meinten die Ziegtelsteinverliebten. Das sei ja absichtlich hochgerechnet.

Okay, jetzt nehmen wir doch mal für einen Moment lang an, das wäre tatsächlich so, und der Ziegelsteinfassadenvernichtungssachverständige hätte es mit seiner Kostenschätzung maßlos übertrieben. Ziehen wir also einen Ziegelsteinerhaltungssachverständigen heran und lassen ein Gegengutachten erstellen.

Und tatsächlich! Der findet heraus, die Kosten sind um – sagen wir – 20% zu hoch geschätzt. Mehr geht ja auch gar nicht, das hätte sich der Vernichtungssachverständige wohl kaum getraut, ohne unseriös zu wirken. Schließlich hat der Mann ja auch einen Ruf zu verlieren. Als Gutachter.

Aber sei’s drum. Dann würde demnach die Fassadenerhaltungsveranstaltung eben keine 500k€ mehr kosten, sondern nur noch mickrige 400k€. Ich bin mir nicht sicher, ob das dem kommunalen Geldbeutelverwalter jetzt statt der Tränen in die Augen ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde. Obwohl, sollte es eigentlich, wenn man bedenkt, was man mit den gesparten Hunderttausend alles anfangen könnte…

Aber: Vorschlag zur Güte. Die Ziegel werden wiederverwendet. Und da, finde ich, ist jetzt die Aelkeshoffassadenerhaltungsbürgerinitiative gefragt. Zieht Euch mal geschwind Blaumann und Handschuhe an, damit Ihr die Fassade Ziegel für Ziegel abtragen könnt. Anschließend wird jeder der wertvollen Steine sorgfältig saubergekloppt, zur gefälligen Wiederverwendung. Die Trümmerfrauen nach dem Krieg seien Euch ein Vorbild.

Und der Lohn: Ein neues Pfarrheim erstrahlt mit alter Fassade. Eine halbe Million Euro sind gespart, und das Raesfeld-Kulturerbe ist gerettet. Halleluja!

Aber mal ehrlich: Kulturerbe? – Echt jetzt? – Oder ist das vielleicht doch alles nur Fassade?

Leserbrief zu „Rettet Aelkes-Hof“-Jetzt ist es aber gut!

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Leserbrief zu „Rettet Aelkes-Hof“ von Thomas Emmert aus Raesfeld

Jetzt ist es aber gut!

Jetzt haben sich, fast alle, zu dem Thema geäußert. Herr Nießing hat sich, mal wieder, wie ich meine völlig überzogen zum Thema „ausgekotzt“ und Herrn Tünte sei Dank hat er eine inhaltlich völlig zutreffende Antwort darauf bekommen! Herr Tünte, ich bin zwar meistens nicht Ihrer Meinung, aber hierfür meinen Dank und Respekt!

Der entscheidende Fehler von Gemeinde und Politik wurde in dem Moment gemacht als man es geduldet hat, dass so ein wichtiges Gebäude an die Kirche verkauft werden konnte. Mit Vorkaufsrecht hätte man einsteigen und gestalten könne, so, wie es die Bürger wünschen. Hierbei geht es keineswegs „nur“ um eine historische Fassade, sondern wohl auch um Hotelbetten und eine Möglichkeit Familienfeste, Vereinsfeiern oder ähnliches begehen zu können.

Aber der Zug ist abgefahren und, wie es scheint, hat man daraus gelernt und an anderen Stellen, Wege gefunden, mehr Einfluss auf Gestaltung und Nutzung nehmen zu können.

Apropos Einfluss nehmen: Jetzt ist es an der Zeit, dass alle politischen Kräfte, die Gemeinde und die Bürgerinitiative alle taktischen Geplänkel aufgeben und gemeinsam versuchen, ihre, offensichtlich weitestgehend gleichen Interessen, beim Besitzer des Grundstücks (und des Gebäudes) zu vertreten.

Was sagt denn eigentlich die Kirchengemeinde zu den Wünschen der Bürger! Will sie, die wir Steuerzahler ja weitestgehend mitfinanzieren, darauf eingehen! Nimmt sie Rücksicht auf das Bedürfnis, mindestens eine Fassade möge doch bitte wiedererkennbar an den alten Aelkes-Hof erinnern? Wird sie zulassen und fördern, dass Bürgerinnen und Vereine Räumlichkeiten zum Feiern, und für andere Veranstaltungen nutzen können. Mit einer Allianz der o.g. Gruppen sollte es doch wohl möglich sein, so viel Einfluss zu nehmen, dass auch die Kirche erkennt, dass dieser Platz zu schade für ein Funktionsgebäude mit Büros und ein repräsentatives Pastoren Domizil ist.

Offensichtlich wünschen sich die Raesfelder an dieser Stelle auch einen „Aelkes-Ersatz“. Und bitte verschont uns mit Gestöhne, das Geld würde nicht reichen und wir Bürger müssten ins private Säckel greifen! Wir bezahlen das ganze sowieso schon – irgendwie!

31-jähriger Raesfelder tödlich verunglückt

Schwerer Verkehrsunfall auf der K 11 Höhe Freilichtbühne in Heiden –

Am Dienstag um 22 Uhr befuhr ein 31-jähriger Mann aus Raesfeld mit seinem PKW die Rekener Straße (K11) aus Richtung Reken kommend.

Aus ungeklärter Ursache geriet er ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern und nach links auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem PKW eines 21-jährigen Mann aus Reken zusammenstieß. Für den Raesfelder kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Rekener und seine 17-jährige Beifahrerin aus Reken erlitten schwere Verletzungen und wurden mit zwei Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Unfallstelle war bis etwa 02:20 Uhr komplett gesperrt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro.

Polizeileitstelle Borken. Frank Sprey

Stellungnahme der UWG – Weiteres Vorgehen Aelkeshof

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Stellungnahme der UWG Raesfeld-Erle zum weiteren Vorgehen beim Aelkes-Hof

Die Bewertung des Gebäudes und der Fassaden durch das Architektenbüro Meier und Kohlruss liegt nun vor uns.

Es hat sich dabei folgendes herausgestellt:

  1. Durch den Erhalt der Fassaden ergeben sich Mehrkosten für den Neubau zwischen 350 und 500 Tausend €
  2. Während der Bauzeit wird die gesamte Umgebung der Baustelle durch die umfangreichen Stützmaßnahmen äußerst stark beeinträchtigt.
  3. Da noch bei weitem nicht alle Details des Hauses geprüft werden konnten, gibt es noch erhebliche Unsicherheiten für das künftige Gebäude.

Wir halten daher einen Erhalt der Fassaden oder auch nur der Ostansicht des Hauses für nicht sinnvoll.

Um aber dem berechtigten Interesse der Raesfelder Bürger, die sagen, dies wäre das einzig noch verbliebene Gebäude im Dorfkern, dass noch einen gewissen historischen Wert hat und den Gesamteindruck an dieser Stelle des Dorfes prägt, entgegenzukommen schlagen wir folgendes vor:

Ortsprägende Erscheinung

Beim Abbruch des Gebäudes sollen aus den Fassaden ausreichend Klinkersteine  entnommen und gereinigt werden, um damit die neu zu errichtende Ostseite des  neuen Gebäudes zu verklinkern. Die Ostansicht des Gebäudes sollte so gestaltet sein, dass der heutige Charakter des Gebäudes und seine ortsprägende Erscheinung gewahrt bleiben, bzw. wiedererkennbar. Damit gäbe man den Bürgern die Möglichkeit eines Erinnerungswertes an das frühere Gebäude.

Durch die Wiederverwertung bleibt ein Stück Geschichte vom alten Aelkes-Hof sichtbar und greifbar erhalten. Eine Wiederverwendung von Abbruchmaterial ist auch ökologisch sinnvoll und nachhaltig. Die zu erwartenden technischen und physikalischen Probleme bei Erhalt der Fassade werden somit gelöst.

Mehrkosten

Die entstehenden Mehrkosten richten sich natürlich auch nach dem Planungsentwurf, können jedoch dann relativ genau festgestellt werden. Wir schlagen vor, diese Mehrkosten von voraussichtlich 20.-50.000,- Euro würde die Gemeinde übernehmen.

Diese Vorgaben sollten Grundlage bei der Ausschreibung des Architektenwettbewerbs sein. Möglicherweise kann man die Experten der Handwerksakademie beim Wettbewerb und bei den Restaurationsarbeiten fachlich einbinden.

Karl-Heinz Tünte wehrt sich gegen Unwahrheiten

Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Gutachten für den Erhalt der Fassade des Aelkeshofs sowie das Ergebnis des Gutachters Günter Kohlruss, sorgten sowohl in einigen Facebook-Kommentaren als auch in Leserbriefen für ausgiebige Diskussionen.

Dazu sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU Bernhard Bölker in der Ratssitzung am Dienstagabend: „Wir haben es uns in dieser Sache nicht leicht gemacht. Deshalb gaben wir auch ein Gutachten in Auftrag, wobei es sich nicht, wie im Leserbrief vermutet wird, um ein bezahltes, sondern um ein bestelltes Gutachten handelt“.

Mutmaßungen, Unterstellungen und Vorwürfen

Während der Ratssitzung äußert sich Karl-Heinz Tünte von der CDU-Fraktion in einem Statement zu dem Leserbrief von Reinhard G. Nießing: „Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg“.

Er betont hier eindringlich, dass er nicht mehr länger bereit sei, die Mutmaßungen, Unterstellungen und Vorwürfen des Leserbriefschreibers, welche nicht der Wahrheit entsprechen. in dieser zunehmenden Art der Kommunikation hinzunehmen. Auch möchte er dafür nicht noch mehr Raum einräumen, ohne dem zu widersprechen. „Für mich spricht das für einen abgrundtiefen Hass“, so Tünte.

Wahrheit oder Unwahrheit

Für seine Worte erhielt der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CDU am Ende langanhaltenden Beifall, sowohl vonseiten der zahlreichen Zuhörer, als auch von allen Fraktionen.

Wahrheit oder Unwahrheit? Karl-Heinz Tünte sieht sich in der Pflicht, einige Dinge, die nicht der Wahrheit entsprechen, klarzustellen.

Karl-Heinz Tünte kann, wie er während der Ratssitzung betont, die Aussage des Leserbriefschreibers so nicht im Raum stehen lassen. Gemeint sei unter anderem die Aussage, dass die politische Gemeinde einen Gutachter beauftragt habe, obwohl angeblich schon die Entscheidung zum Abriss längst gefallen sei.

Gutachter für Fragen zur Gesamtsituation beauftragt

Dazu Karl-Heinz Tünte: „Es gibt zwar eine Abrissgenehmigung und die Kirchengemeinde hat aufgrund der enormen Kosten, die bei einem Erhalt der Fassade anfallen würden, für sich entschieden, diesen Aufwand nicht betreiben zu können und zu wollen. Folgerichtig war deshalb die Frage an die politische Gemeinde, ob sie ein besonderes Interesse hat, die Fassade zu erhalten. Diese Frage konnte die Verwaltung allein nicht eindeutig und abschließend beantworten. Was macht man in so einer Situation? Man befragt bzw. beauftragt Menschen, die Fragen zu der Gesamtsituation, zum Beispiel Gebäudezustand des Aelkeshof, oder ob es sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist, die Fassade ganz oder teilweise zu erhalten, umfassend beantworten können“.

Verkauft von wem an wen?

Dass in diesem Zusammenhang dann davon gesprochen noch gesprochen werde, „dass keine Silberlinge“ für ein Objekt ausgegeben werden sollen, das längst verraten und verkauft wurde, sei verleumderisch, so Tünte und: „Verraten von wem. Und verkauft von wem an wen?“

Als polemisch und populistisch bezeichnet Tünte auch die wiederkehrenden Ratschläge an die Kirchengemeinde, eines ihrer Wiesengrundstücke zu veräußern, bevor ein neuerlicher Spendenverein für den Bau eines Pfarrheimes ins Leben gerufen wird.

„Die gleiche Kirche, die diesem Rat folgen würde, da bin ich mir sicher, würde von dem gleichen Schreiber an den Pranger gestellt, wenn dafür ein Bolzplatz, eine Skaterbahn, ein Spielplatz und der Vogelstangenplatz wegfallen würde“, ergänzte Tünte in seinem Statement.

Unterstellung

Als noch unverschämter bezeichnet Tünte die Ausführungen des Leserbriefschreibers – „Ein Wort zu dem Gutachten“ – „brauchst du ein Ergebnis, das ein Projekt versenken soll, dann werden die Kosten nach oben getrieben – siehe Aelkeshof“.

Dies sei eine Unterstellung, „einerseits das Gutachten vom Gutachter bewusst im Sinne des Auftraggebers, Gemeinde Raesfeld „verfasst“ wurde und andererseits Verwaltung und Rat eine solche Zielsetzung bewusst anstreben“. Die hätte sich laut Karl-Heinz Tünte der Schreiber besser sparen sollen, da diese schon fast von strafrechtlicher Relevanz sei.

 „Wenn dann noch geschrieben wird – so funktioniert Politik, dann will ich nicht wissen, welcher Partei der Schreiber angehört. Wenn Politik, wie der Schreiber sich ständig wiederholt, so „ein schmutziges Geschäft ist“, warum strebt der bereits nach einem Jahr „Nichtmehrvorsitzende“ überhaupt ein politisches Mandat an?“

Gutachten ist eindeutig

Als eine weitere Unterstellung führt Tünte auf, dass die Verwaltung der engagierten Bürgerschaft mit wenig Empathie begegnet sei. Genau das Gegenteil sei, wie Tünte betont, der Fall. Inzwischen sei sich Karl-Heinz Tünte auch sicher darüber, dass die führenden Leute der Bürgerinitiative sich mit den Aussagen des Schreibers schon lange nicht mehr identifizieren. „Der Schreiber hat nach meinem Eindruck durch seine populistische Art sich selbst und den Menschen, die sich mit ehrlicher Überzeugung und Motivation engagiert für ihre Sache einsetzen, wie die Bürgerinitiative das getan hat, eher einen Bärendienst erwiesen“.

Wirtschaftlich vertretbare Lösung

„Politiker und Kirchenführer sollten eben nicht am Volk vorbei regieren und ich kann dazu nur sagen, dass das Gutachten eindeutig ist und der Erhalt des Aelkeshofes bis zu einer halben Million zuzüglich nicht auszuschließender Risiken kosten könnte. Und das die CDU sich stattdessen zusammen mit der Kirchengemeinde für eine qualitativ sehr gute, wirtschaftlich vertretbare Lösung einsetzt, kann ich beim besten Willen nicht als falsche Entscheidung und am Volk vorbeierkennen“.

Zum Ende seines Statements fügte Karl-Heinz Tünte hinzu: „Hättest Du geschwiegen, wärst Du Prophet geblieben“. Im richtigen Moment zu schweigen, sei aber schon lange nicht mehr seine Stärke. „Der Schreiber meint ja, zu allem und jedem seinen Senf hinzugeben zu müssen. Und das in einer Weise, die Menschen, die es ehrlich meinen und Ihre ganze Kraft für die Menschen und gute Lösungen für unsere Gemeinde einsetzen, es auf keinen Fall verdient haben. Ich werde zu solchen Ausführungen jedenfalls nicht mehr schweigen“.

Petra Bosse

Fraktionen diskutieren ausgiebig über neue Fassade

Das neue Haus soll eine markante Fassade mit Wiedererkennungswert bekommen.

Am Dienstagabend stimmten die Fraktionen nach ausgiebiger Diskussion einstimmig gegen den Erhalt der Fassade Aelkes Hof in Raesfeld an der Borkener Straße.

Wie schon in der Vorstellung seines Gutachtens fasste Günter Kohlruss die Gründe für einen Nichterhalt der alten Fassade zusammen und betonte, dass das Risiko bei Erhalt der Fassade zu hoch sei. Dagegen sprechen auch die hohen Kosten von rund 500.000 Euro.

Fraktionsvorsitzender der CDU Bernhard Bölker würdigte das Engagement der Bürgerinitiative. Diese setzte sich im Vorfeld für einen Erhalt für den „Aelkeshof“ ein und sammelte dafür rund 1000 Unterschriften. „Deshalb haben wir auch ein Gutachten in Auftrag gegeben, wobei es sich nicht, wie in einigen Leserbriefen vermutet wurde, um ein bezahltes, sondern um ein bestelltes Gutachten handelte“, so Bölker. Aufgrund des Gutachtens allerdings sehe er sich nicht in der Lage, alle drei Fassaden zu erhalten, da sich die Kosten auf rund eine halbe Million Euro belaufen und das Risiko, mit Blick auf weitere Kosten, zu hoch sei.

Unkalkulierbare Folgekosten

Hinzukommen, so Bölker, die verlängerte Bauzeit des neuen Gebäudes, die enormen Einschränkungen für die umliegenden Anwohner und Geschäfte, sowie die nicht kalkulierbaren Folgekosten. „Besonders skeptisch anzusehen sind die mehreren Unterkellerungen. Hierfür gibt keine Pläne. Eine energetische Untersuchung ist nur von innen möglich“, fügte Bölker hinzu und betonte, dass auch die Bürgerinitiative die anstehenden Kosten für den Erhalt der Fassaden als zu hoch ansehe.

 Deshalb habe sich die Gemeinde mit der BI darauf geeinigt, dass bei Nichterhaltung der Fassade die äußere Form des prägnanten Gebäudes durch einen Architektenwettbewerb, an dem sich die Gemeinde finanziell beteiligen möchte, erhalten bleiben soll.

Raesfelder Geschichte durch Wiederverwertung

„Wir sehen einen Erhalt der Fassade ebenfalls nicht für sinnvoll an. Um der Bürgerinitiative entgegenzukommen sind wir aber dafür, dass beim Abbruch des Gebäudes genügend Klinkersteine entnommen werden, um diese an der Ostseite zu verwenden, damit der Charakter und ein Stück Raesfelder Geschichte durch die Wiederverwertung erhalten bleibt“, so Wolfgang Warschewski (UWG). Er schlug vor, dass die zusätzlichen Mehrkosten bis zu 50.000 Euro für die Verklinkerung die politische Gemeinde übernehmen solle und dass die Vorgaben der neuen Verblendefassade in den Architektenwettbewerb mit aufgenommen werde.

Klaus Rybarczyk (SPD) sprach sich ebenfalls für einen Abriss und einen kompletten Neubau aus. „Erhalten wir die Fassade, ja oder nein? Wir glauben dem Gutachter und ein Erhalt ist definitiv zu teuer. Wichtig ist für uns jedoch, dass der Anblick der neuen Fassade bei einem Neubau an das alte Raesfeld erinnert“.

Holger Lordieck (Die Grünen) schloss sich diesem Vorschlag an. „Der Neubau sollte ein markantes Erscheinungsbild haben, sodass man sich später an den Aelkeshof erinnert“.

Alte Ziegelsteine

Eine neue Verblendfassade, sowohl mit alten, als auch mit baugleichen neuen Klinkersteinen kosten laut Gutachter Günter Kohlruss rund 50.000 Euro. Das Architektenbüro Büro Meier und Kohlruss wurde im Vorfeld von der Gemeinde beauftragt, die Nachfolgenutzung des „Aelkeshofes“ durch das Pfarrheim St. Martin unter der Maßgabe eines Neubaus, aber unter Erhalt der Verblendfassade zu überprüfen (wir berichteten).

Für einen Erhalt der alten Ziegelsteine sprach sich auch Günter Kohlruss aus. „Wenn es mein Gebäude wäre, dann würde ich die Steine erhalten. Energetisch ist dies auch kein Problem. Alles ist machbar“.

Petra Bosse

Sicherheit für Rad- und Pedelecfahrer

Polizei Borken plant Schwerpunktaktion

Borken. (ots) In der kommenden Woche setzt sich die Polizeiwache Borken in einer Schwerpunktaktion für die Sicherheit der Rad- und Pedelecfahrer ein.

Im Blickpunkt wird das Verkehrsverhalten von Fahrrad- und Pedelecfahrern stehen, aber natürlich werden auch durch motorisierte Verkehrsteilnehmer begangene Verstöße gegenüber Fahrradfahrern konsequent verfolgt.

Kontrollen unerlässlich

„Gegenseitige Rücksichtnahme und Beachtung der Regeln sind der Schlüssel zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“, so Ingo Walter, Leiter der Polizeiwache Borken,“um die Beachtung der Verkehrsregeln zu fördern, sind unsere Kontrollen und auch die konsequente Ahndung unerlässlich. Wenn wir damit auch nur einen schweren Unfall verhindern, hat sich die Aktion schon gelohnt.“

Sicherheit im Blickpunkt

Die Beamten werden in allen Kommunen des Wachbereiches (Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen) kontrollieren. Diese Kontrollen werden schwerpunktmäßig auf Schulwegen, an Schulzentren, in Fußgängerzonen aber auch an anderen Stellen im Straßennetz durchgeführt.

Auch nach Abschluss der Kontrollwoche, wird die Sicherheit der Fahrrad- und Pedelecfahrer im Blickpunkt der Beamten sein – ob im Streifendienst, bei der Schulwegsicherung oder durch den Einsatz von Fahrradpolizisten.

Radfahrer sind Risikogruppe Nummer 1

Radfahrer sind im Kreis Borken seit Jahren die Risikogruppe Nr. 1, wenn es um Verletzungen bei Verkehrsunfällen geht. Im Jahr 2018 wurden 589 Radfahrer (zu denen auch die Pedelecfahrer gehören) bei Unfällen leicht und 104 schwer verletzt. Drei starben bei Verkehrsunfällen auf unseren Straßen. Damit war von insgesamt 1865 Menschen, die bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet wurden, mehr als jeder Dritte auf einem Fahrrad oder Pedelec unterwegs.

Kurz notiert – Kein Erhalt der alten Fassade Aelkeshof

Zu teuer und zu viele Risiken – Die Fraktionen lehnen kostspieliges Pokerspiel für den Erhalt der alten Fassade Aelkeshofs an der Borkener Straße ab.

Raesfeld. Gemeinde will Einfluss beim Architektenwettbewerb nehmen. Neue Fassade soll der jetzigen Fassade und dem Ortskern angepasst werden.

Einstimmiger Beschluss aller Fraktionen in der Ratssitzung am Dienstag. Die Gemeinde Raesfeld übernimmt nicht die Mehrkosten für den Erhalt der Fassade des ehemaligen Gaststätten-und Hotelbetriebes Aelkeshof.

Erhalt Aelkeshof Raesfeld Untersuchung

Der Erhalt der Fassade sei mit zu hohen Kosten und Risiken verbunden. Einstimmig hat sich der Rat allerdings dafür ausgesprochen, dass die Kommune – im Fall einer Beteiligung am Pfarrsaal-Bau – beim Architektenwettbewerb der Kirchengemeinde von Beginn an mitreden werde, und darauf achten werde, dass entweder die alten Ziegelsteine oder ähnliche Materialen verwendet werden. Damit soll die neue Fassade der jetzigen Fassade des Aelkeshof, entweder mit den vorhandenen Ziegelsteinen, oder mit neuem, gleichartigen Klinker angepasst werden, sodass an gleicher Stelle ein prägnantes Gebäude entstehen wird.

Dazu Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Wir wünschen uns, dass das neue Gebäude wieder mit Leben gefüllt wird, statt nur alte Mauer zu erhalten“.

Laut Gutachten und fachlicher Untersuchung im Falle des Erhalts der Fassade Aelkeshof, sei mit Kosten in Höhe von rund 530.000 € zu rechnen.

Nach den Sommerferien will die Verwaltung über die weitere Vorgehensweise gemeinsam mit der Kirche beraten.

Weiterer Bericht folgt.

Michael Nattefort ist König von St. Johannis 2019

Raesfeld. Die Raesfelder Schützen sorgten am Montag an der Vogelstange im Pastor Busch für reichlich Spannung.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort

Bürgermeister Andreas Grotendort mischte mit. Michael Nattefort schnappte seinem Konkurrenten den Vogel vor der Nase weg.

Lieferten sich gegen Ende die bis dahin aktuellen Thronanwärter Sven Graaf, Thomas und Anton Kornmann, Peter Flück und Michael Nattefort einen spannenden Zweikampf um die Königswürde, mischte sich, kurz bevor der Vogel nach dem 272. Schuss um 15.05 Uhr von Michael Nattefort von der Stange fiel, plötzlich und unerwartet noch Bürgermeister Andreas Grotendorst ein.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort
O weia, das war knapp. Bürgermeister Andreas Grotendorst ließ den Vogel erzittern.

Bereits bei dem vorvorletzten Schuss von Grotendorst wackelt das hölzerne Federvieh beträchtlich. Dann kam Nattefort und schaffte es, dem Vogel den Garaus zu machen. Er schnappte regelrecht dem Bürgermeister den Vogel vor der Nase weg.

Geschafft. König Michael Nattefort

Gemeinsam regieren nun doch Michael Nattefort mit seiner Königin Rita Kölking und den Ehrendamen und Herren Marlies Becker und Jörg Brömmel, sowie Sandra Nießing und Heiner Brockmann das Raesfelder Schützenvolk für ein Jahr.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort

Die Insignien

Vorab sicherte sich Michael Mels die Krone, Peter Flück schoss dem Vogel das Zepter ab und Ralf Hönig den Apfel. Der linke Flügel geht an Klaus Gesing und den rechten Flügel darf Anton Kornmann als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort

Erstmal platt

Der neue 57-Jährige König hat bereits in den Jahren des Öfteren mitgeschossen, heute hat dann endlich geklappt. Der neue König hatte schon häufiger mal mitgeschossen, aber nie hat er am Ende triumphiert. „Die Freude ist groß, dass es diesmal geklappt hat, aber jetzt bin ich erst mal platt“, sagte der 57-Jährige am Ende.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort
Spannung an der Vogelstange

Mächtig geflattert

Für Andreas Grotendorst, der sich erst in letzter Minute, wie er sagt, zum Mitschießen hat überreden lassen, hätte die Zeit als Schützenkönig nicht besser sein können. Sein Bruder Ewald ist seit Mai König von Erle und Tochter Friederike ist die erste Raesfelder Kinder-Schützenkönigin in Raesfeld. „Es hat ja lange gedauert, bis ich mich entschlossen habe mitzuschießen. Dann aber ist es schon ein wahnsinniges Gefühl, wenn man den vorletzten Schuss abgibt, da bin ich schon ins Flattern gekommen und wollte es auch machen“, so Grotendorst, der dann aber am Ende souverän seine Niederlage wegsteckte.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort

Für das neue Königspaar ging es nach dem Vogelschießen fröhlich weiter bei dem großen Krönungsball im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden.

Schützenfest Raesfeld 2019 mit Michael Nattefort

Petra Bosse

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