Johannes Beckmann, Student des Masterstudiengangs „Urbanes Baum – und Waldmanagement“ der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Göttingen Foto: Stadt Borken
Gezielte Bekämpfung in Borken geplant
Borken (pd). Johannes Beckmann ist Student des Masterstudiengangs „Urbanes Baum – und Waldmanagement“ der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Göttingen. Gerade erstellt er seine Projektarbeit über den Eichenprozessionsspinner bei der Stadt Borken.
Bei der Stadtverwaltung Borken ist aktuell ein Student des Masterstudiengangs „Urbanes Baum – und Waldmanagement“ der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Göttingen tätig.
Johannes Beckmann wird in den nächsten vier Wochen seine Projektarbeit über den Eichenprozessionsspinner bei der Stadt Borken erstellen. Ziel der Projektarbeit ist es, einen auf Borkener Erfordernisse und Bedürfnisse abgestimmten Handlungsleitfaden zur gezielten Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu erarbeiten.
Johannes Beckmann wird in den nächsten Tagen eine Bestandsaufnahme vornehmen, Ortsbegehungen durchführen und Informationen zusammentragen.
Hierbei kann es sein, dass er nicht nur die städtischen Eichen in den Fokus nehmen muss. Er würde sich daher freuen, wenn die Borkener Bürgerinnen und Bürger ihn in seiner Arbeit unterstützen, ihm ggf. einen Blick über den Gartenzaun gestatten oder auf Nachfrage Auskünfte geben.
Raesfeld (pd). Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet statt am Freitag, den 18.10.2019 um 20 Uhr Im „Rittersaal“ im Schloss Raesfeld; Freiheit 25-27.
Folgende Punkte stehen im diesem Jahr auf der Tagesordnung:
Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
Jahresrückblick der Session 2018 / 2019
Verabschiedung des Prinzenpaares der Session 2018/19
Kassenbericht
Kassenprüfungsbericht und Entlastung der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Ernennung neuer Kassenprüfer
Vorstandswahlen
Mitgliederbeitrag
Vorschau auf die kommende Session 2019 / 2020
Vorstellung des neuen Prinzenpaares für die Session 2019 / 2020
Verschiedenes
Anträge auf die Ergänzung des Tagesordnung müssen bis 1 Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorstand eingereicht werden. Der RCV bittet um eine rege Beteiligung an der Versammlung.
Der RCV macht aus datenschutzrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass während der Mitgliederversammlung Bild-, Ton- und Filmaufnahmen angefertigt werden und veröffentlicht werden. Mit dem Besuch der Mitgliederversammlung stimmt der Teilnehmer dem zu.
Anmeldeverfahren für die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege hat begonnen
Fachbereich Jugend und Familie informiert für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken
Kreis Borken (pd). Das Anmeldeverfahren zum nächsten Kindergartenjahr 2020/21 hat begonnen. Eltern und Erziehungsberechtigte können ihre Kinder in den nächsten Wochen in den Kindertageseinrichtungen und bei den Fachberatungen der Kindertagespflege zur Betreuung anmelden.
Der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken möchte Eltern auf die Angebote der Kindertagesbetreuung in den einzelnen Orten und Ortsteilen aufmerksam machen und auf die Anmeldefrist hinweisen. „Das alljährliche Anschreiben der Eltern von U3-Kindern hat sich ein stückweit überholt“, erklärt Markus Grotendorst, Abteilungsleiter für die Kindertagesbetreuung, zu den Neuerungen in diesem Jahr.
„Stattdessen bieten wir nun ein erweitertes Informationsangebot auf den Internetseiten des Kreises Borken an.“ Unter www.kreis-borken.de/kita finden alle Interessierten grundlegende Informationen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege, zu Elternbeiträgen, rechtlichen Grundlagen und vielem mehr.
Adressbuch mit allen Kitas
Auf der Internetseite ist auch ein Adressbuch mit allen Kitas und Familienzentren eingerichtet, verknüpft mit Geodaten und der eigenen Homepage jeder Einrichtung. Aus diesen Quellen können sich Eltern und Erziehungsberechtigte umfassend über Öffnungszeiten, besondere Angebote, Zertifizierungen, das jeweilige pädagogische Konzept und vieles mehr informieren.
Kinder unter drei Jahren
Für Kinder unter drei Jahren haben Eltern grundsätzlich die Wahl, ob sie ihr Kind in der Kita oder in Kindertagespflege betreuen lassen möchten. Ab dem dritten Lebensjahr ist die Kindertageseinrichtung grundsätzlich vorrangig, bis zum tatsächlichen Wechsel in die Kita werden noch Übergangszeiten gefördert. Kindertagespflege ist eine familienähnliche Betreuungsform mit kleineren Gruppen und einer festen Tagespflegeperson für die Kinder.
Die Kindertagespflege
Das Angebot Kindertagespflege ist auch für berufstätige Eltern oder Elternteile von über dreijährigen Kindern interessant, wenn die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtung nicht ausreichen. Die Kindertagespflege wird über die Fachberatungen beim Fachbereich Jugend und Familie oder den Sozialdienst katholischer Frauen Ahaus/Vreden vermittelt und begleitet.
Nähere Informationen zum Thema Kindertagespflege und die Kontaktpersonen für die einzelnen Orte bietet der Kreis Borken im Internet unter www.kreis-borken.de/kindertagespflege.
Online-Informationsangebot
Das Online-Informationsangebot soll Eltern die Suche nach der passenden Kita oder der Kindertagespflege erleichtern. Zur konkreten Anmeldung gehört aber weiterhin der persönliche Kontakt zur Kita sowie zur Fachberatung und Tagespflegeperson. Viele Kitas nehmen Anmeldungen durchgängig im Oktober an, einige Einrichtungen haben auch spezielle Anmeldetage, auf die in den lokalen Medien und im Internet hingewiesen wird.
Vorbereitungs- und Planungszeit
Obwohl das neue Kindergartenjahr erst am 1. August 2020 beginnt, ist aufgrund der notwendigen Vorbereitungs- und Planungszeit in den Einrichtungen und im Kreisjugendamt eine frühzeitige Anmeldung erforderlich. Dies gilt auch, wenn ein Kind erst im Laufe des kommenden Kindergartenjahres, also zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Juli 2021, in einer Kindertageseinrichtung aufgenommen werden soll.
Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden
Die Eltern und Erziehungsberechtigten sollen bei ihrer Entscheidung für die Betreuungsform auch schon festlegen, welche im Kinderbildungsgesetz vorgegebene Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche sie für ihr Kind nutzen möchten. Der Fachbereich Jugend und Familie rät daher dazu, sich über das konkrete Angebot des ins Auge gefassten Kindergartens zu informieren. Bei der Anmeldung zur Ganztagsbetreuung mit 45 Stunden muss der Umfang dieses Bedarfes begründet werden.
Elternbeiträge
Die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung richten sich nach dem Alter des Kindes und der Betreuungszeit sowie dem Einkommen. In der Kindertagespflege können auch bis zu 15 Stunden pro Woche zu geringeren Elternbeiträgen gebucht werden. Wenn Eltern bestimmte Sozialleistungen wie Grundsicherung für Arbeitsuchende, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen beziehen, können sie den Erlass des Elternbeitrages beantragen. Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung hat das Land NRW alle Kinder in der Kita-Betreuung von den Elternbeiträgen befreit.
Kinderbildungsgesetz (KiBiz)
Die rechtliche Grundlage für die Kindertagesbetreuung, das Kinderbildungsgesetz (KiBiz), soll in einem aktuellen Gesetzesvorhaben grundlegend weiterentwickelt werden und zum nächsten Kindergartenjahr in Kraft treten. Für die Kitas soll die öffentliche Förderung deutlich verbessert werden und für Eltern wird ein zweites beitragsfreies Kindergartenjahr geplant. Weitere Veränderungen sind bei der Personalausstattung, der Qualitätsentwicklung und in der Kindertagespflege vorgesehen.
Der Landtag soll das neue Gesetz in diesem Herbst beschließen. Der Fachbereich Jugend und Familie bereitet sich schon auf die Veränderungen vor. So wird für den neuen geplanten Förderbereich für flexibilisierte Betreuungszeiten eine Befragung der Eltern zu ihren weiteren Betreuungsbedarfen geplant. Weitere Informationen dazu folgen demnächst.
Zum Hintergrund: Der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken ist für alle Kommunen im Kreisgebiet mit Ausnahme von Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zuständig.
Tag der offenen Tür in Inklusionsbetrieben Café Henry und KARO
Borken/Kreis Borken (drk-press). Zehn Jahre Inklusionsbetriebe Café Henry und KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) in Borken – der Tag der offenen Tür war laut DRK-Pressedienst ein großer Erfolg. Den Teilnehmern einer Tombola wurden im Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße 6 die Gewinne überreicht.
Freude über Gutscheine nach ihrem Gewinn bei einer Tombola zum Tag der offenen Tür der Inklusionsbetriebe Café Henry und KARO: Edith Holtkamp (links) vom Roten Kreuz mit Anke Rottstegge (Mitte) mit Syliva Kozuschnik. Foto: DRK / and
Anke Rottstegge und Sylvia Kozuschnik, beide aus Borken, waren mit zwei weiteren Gewinnern aus der großen Zahl der Teilnehmer ausgelost worden. Sie zeigten sich total überrascht, als sie die Nachricht vom Gewinn erhalten hatten. Beide kennen das Rote Kreuz und kommen öfter ins Café oder zu den Kindertrödelmärkten. Anke Rottstegge erhielt einen Gutschein fürs Café Henry, Sylvia Kozuschnik für einen Erste-Hilfe-Kursus. Die weiteren Gewinner bekamen Gutscheine fürs KARO und für ein Angebot des DRK-Bildungswerks.
Übrigens ist das Café Henry für rund 70 Personen bestens geeignet, Feiern abzuhalten, so etwa Weihnachtsfeiern für Firmen, Klubs, Geburtstags- und Betriebsfeiern. Es wird auch gerne für Freizeitaktivitäten genutzt wie Spielenachmittage (jeden dritten Donnerstag im Monat) oder als Anlaufstelle für Fahrradgruppen als Zwischenstopp bei einer gemütlichen Kuchenpause. Die Türen des Cafés stehen werktags von 8 bis 17 Uhr für jedermann offen, also nicht nur Rotkreuz-Mitarbeitern.
Das Catering erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen werden zudem mehrere DRK-Kindergärten mit täglich 240 Essen von der Küche des Café Henry beliefert.
Im Sinne der Nachhaltigkeit vermietet das Café Henry an Vereine und Privatpersonen das Rotkreuz-Geschirrmobil mit steigender Tendenz.
Die Integrationsbetriebe werden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt.
Raesfeld-Erle (pd). Auf Initiative der Jugendleiterin Elke Rybarczyk sammelt der Sportverein Eintracht Erle wiederholt Kronkorken für die Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Weseke
Inzwischen hat sich die Aktion in Erle herumgesprochen – auch viele Erler, die nicht im Sportverein sind, beteiligen sich daran.
Raesfeld (pd). Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer möchte in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein für mehr Herzsicherheit in Raesfeld sorgen. Einige Firmen haben bereits Interesse an der Anschaffung eines AED-Gerätes (Defibrillator) gezeigt.
v.l.n.r. Heiko Gudel (Bürgerstiftung), Thorsten Pöppelbuß von der Akademie des Handwerks, Arno und Annika Rüb vom Restaurant „Adelheids Spargelhaus“ und Michael Weddeling (Leiter des DRK-Ortsverbandes Raesfeld)
So konnten in der vergangenen Woche bereits zwei Defibrillatoren an die Akademie des Handwerks und an die Eheleute Rüb vom Restaurant „Adelheids Spargelhaus“ übergeben werden. Das DRK wird in den nächsten Tagen die Einweisung in die Handhabung des Gerätes zur Herz-Lungen-Wiederbelebung übernehmen. Mit diesen ersten Anschaffungen wurden für Raesfeld und Erle erste Schritte zu mehr Herzsicherheit in der Gemeinde gemacht.
Denn: Leben kann nur gerettet werden, wenn bei Betroffenen umgehend mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät, sprich Defibrillator, zum Einsatz kommt.
Raesfeld – Polizei sucht Zeugen: Fußgänger angefahren und geflüchtet
Ein unbekannter Autofahrer hat am Sonntag einen Fußgänger in Raesfeld angefahren und dabei schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 22.15 Uhr, als ein 22-jähriger Dorstener zu Fuß an der Straße Helweg entlang gegangen war. Der junge Mann war von Borken kommend auf der linken Seite in Richtung Raesfeld unterwegs gewesen. Ein entgegenkommender Wagen touchierte vermutlich mit dem Außenspiegel den Fußgänger.
Dieser berichtete, dass der Fahrer kurz angehalten habe und dann ohne auszusteigen weitergefahren sei. Das in einer dunklen Farbe lackierte Fahrzeug sei ein Pkw älteren Modells gewesen.
Dem 22-Jährigen war kurz vor dem Unfall noch aufgefallen, das der rechte Frontscheinwerfer des Wagens defekt war. Zeugen entdeckten etwa zehn Minuten später das am Boden liegende Unfallopfer.
Ein Rettungswagen brachte den Dorstener in ein Krankenhaus. Die Polizei bittet um Hinweise an das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
im SGB II im Kreis Borken ist gesunken“ Aktuell 4.274 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im September vergleichsweise stark zurückgegangen. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat September 2019 insgesamt 4.274 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat August ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 262 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 30 Personen gesunken. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt nun wieder bei 2,0 Prozent und damit nah am bisherigen Niedrigstand von 1,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat ist sie um 0,1 Prozentpunkte gesunken.
„Der Rückgang der SGB-II-Arbeitslosen im September 2019 war nach einem saisontypischen Anstieg in den Sommerferien zu erwarten“, erklärt Dr. Hörster. „Der Zugang aus den Sommermonaten konnte so bereits innerhalb eines Monats beinahe kompensiert werden“, freut sich der Kreisdirektor. Dies sei auch auf die Aufnahme von Ausbildungsverhältnissen zurückzuführen.
„Von der postivien Entwicklung im September konnten auch Personen mit Fluchthintergrund profitieren (- 84)“, betont Dr. Hörster. Rund die Hälfte dieser Personengruppe war dabei unter 25 Jahre alt. Dies lässt auch im Bereich der Menschen mit Fluchthintergrund darauf schließen, dass sie eine Berufsausbildung nach den Sommerferien aufgenommen haben.
Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im September gesunken und liegt derzeit bei 9.966 Personen (- 81). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im September 14.807 Personen (- 139) in 7.245 Bedarfsgemeinschaften (- 38) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Auch ein Stegerhoff kann mal beim Bauernmarkt Pech mit dem Wetter haben
ERLE. Dicke Regenwolken liegen seit den frühen Morgenstunden in Erle über dem 29. Bauernmarkt Stegerhoff an der Marienthaler Straße.
Wo in den vergangenen Jahren die Blechkarawanen Schlange standen, um einen Parkplatz zu finden, war es diesmal verhältnismäßig ruhig.
Das während des Bauernmarktes nicht immer die Sonne scheinen und es auch mal Regnen kann, damit muss sich nun auch ein wetterverwöhnter Johannes Stegerhoff abfinden.
Likörchen geht immer bei Johannes Stegerhoff jun.
„Insgesamt hat es in den 28 Jahren nur dreimal während des Bauernmarktes geregnet. Da kann man nun mal nichts machen“, so Juniorchef Johannes Stegerhoff. Auf seine Wetterapp, um den Verlauf der Wetterfront zu beobachten, habe er erst gar nicht geschaut. „Verdirbt nur die Laune. Warte lieber, was kommt“, so Stegerhoff.
Lebenslanges Anmeldeverbot
Insgesamt 116 Stände waren rund um den alten Hof aufgebaut. Die Händler reisten trotz des schlechten Wetters an und versuchten zumindest, dass Beste aus dem Tag zu machen.
Nur ein Händler aus Duisburg habe wegen Regen abgesagt. Wollte sich aber schon für das nächste Jahr anmelden, so Stegerhoff. Dieser erteilte ihm aber ein „lebenslanges Anmeldeverbot“, denn in der Pipeline stehen aktuell 36 Händler auf der Meldeliste 2020.
Wie bei den Händlern, so gab es trotz Regen wieder viele treue und langjährige Besucher auf dem Bauernmark. Zum Beispiel am Gemüsestand von Markus Breil. Hier schätzen die Kunden aus weit und fern nicht nur die knackige Frische vom Land, sondern auch, wie eine Kundin sagte, die sehr sauberen Möhren. „Habe sie auch die ganze Nacht für heute poliert“, scherzte Breil.
Frische Möhren (frisch poliert) am Gemüsestand von Markus Breil…
Aufheiterndes in flüssiger Form gab es von den
Kappeshoheiten Nadine I. Bäßler und Michaela I. Prost. Ein Schnäpschen gegen
die Feuchtigkeit, wurde gerne angenommen.
Vollbepackt mit Porree, Gemüse, Kürbisse, Wurst und Käse sucht sich Familie Carmen, Michael und Carmen Schröter mit Tochter Eileen den Weg durch den Regen zu ihrem Auto.
Treue Kunden seit 20 Jahren auf dem Bauernmarkt in Erle: Familie Schröter aus Recklinghausen.
Sie kommen seit 20 Jahren aus Recklinghausen zum Bauernmarkt angereist. „Wir finden es hier einfach klasse und die Produkte schmecken einfach besser als aus den Supermärkten“, so Michael Schröter. Und Grün für die Kaninchen gebe es immer noch gratis dazu, freuen sich die Recklinghäuser.
Deftiger Wirsing nach Rezept von Arno Rüb, Adelheids-Spargelhaus.
Wer mit einem hungrigen Magen über den Markt, lief, brauchte nicht lange nach einem kulinarischen Highlight suchen. Unter anderem dabei war Arno Rüb, der zum wiederholten Mal seinen deftigen Zwiebelkuchen mit Federweißer anbot.
Nicht geschält, sondern geknackt. Frische Haselnüsse von Bernhard und Pauline Böckenhoff.
Nicht geschält, sondern geknackt. Spargelbauer Bernhard Böckenhoff kam erstmalig mit einer neuen Idee um die Ecke. Selbst geerntete Haselnüsse, geröstet mit Schokoladensoße. Eine innovative Idee, die erstmalig auf dem Bauernmarkt Premiere feierte.
Bunter Deko-Mais aus Amerika
Über mehrere Tische leuchteten die Herbstblumen am Blumenstand Viermann aus Werl-Hillbeck. Allerdings bedingt durch das wechselhafte Wetter, große Hitze, Regen, in diesem Jahr, gebe es nicht so viele Astern wie sonst, erzählt die Chefin.
Und auch der gezüchtete amerikanische Deko-Mais, gezüchtet aus 60 unterschiedlichen Maissorten und der vor dem Pflanzen wie eine Wundertüte sei, hat in diesem Jahr nicht seine volle Größe.
Petra Bosse
Bauernmarkt Erle 2019
1 von 21
Deftiger Wirsing nach Rezept von Arno Rüb, Adelheids-Spargelhaus.
Frische Möhren am Gemüsestand von markus Breil...
Treue Kunden seit 20 Jahren auf dem Bauernmarkt in Erle: Familie aus Recklinghausen.
Borken. Zum Tag der offenen Tür lud David Frieling von der LB Holzbau GmbH in den Böltingsweg in Borken ein. Künftige Bauherren konnten sich dort in einem Rohbau kundig machen, welche Vorteile „Schlüsselfertiges Bauen mit Holz“ bringen.
Die LB Holzbau GmbH bietet eine Rundumversorgung für den Bauherren an. „Einen Ansprechpartner, von der Planung bis zum Einzug“, verspricht David Frieling. „Wir kümmern uns, wenn gewünscht, um das gesamte Bauprojekt“.
Holzrahmenbau bietet Vorteile
Die Firma hat sich auf die „Holzrahmenbauweise“ spezialisiert. Holzrahmenbau ist zurzeit für viele Bauherren noch Neuland. Dabei bietet ein Holzrahmenbau einige Vorteile.
David Frieling zeuigt, wo die Zellulosedämmung eingesprüht wird. Foto: André Elschenbroich
Ein ganz besonderes Raumklima wird mit dem Holzbau geschaffen. Durch den Einsatz von Zellulosedämmung -im Sprühverfahren eingestzt-, wird Kälte von draußen länger abgehalten und Wärme gespeichert.
LB Holzbau setzt auf Zellulosedämmung
Das Zellulossedämmmaterial wird aus altem Zeitungspapier hergestellt und ist damit recyclingfähig. Der Hersteller garantiert u.a. eine optimale Schalldämmung und einen hervorragenden Hitze- und Kälteschutz. Das Material ist Schimmelresistent und biozidfrei.
Das Zellolusedämmmaterial von Isocell bietet viele Vorteile. Foto: André Elschenbroich
Bei der Holzauswahl selbst setzt die LB Holzbau GmbH auf Fichte und Tanne aus europäischem Anbau.
Schlüsselfertig oder mit Eigenleistung
Am Baustellentag freute sich David Frieling auf das große Interesse an dem Musterhaus. Erklärt wurden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der LB Holzbau GmbH. Ob es nun um ein schlüsselfertiges Haus, oder nur um den Rohbau geht.
David Frieling von der LB Holzbau Gmbh präsentierte am Baustellentag in Borken die Vorteile des Holzrahmenbaus. Foto: André Elschenbroich
Auf Wunsch kann der Bauherr auch in Eigenleistung tätig werden, sobald die Wände stehen. Da fühlten sich eine Menge Hobby-Handwerker angesprochen.
Sehr zufrieden mit dem, was der Orgelbauverein St. Martin
für einige Gewinner bei der Tombola auf die Beine gestellt hatte.
Raesfeld (pd).Eine Gruppe von zehn Teilnehmern, angeführt vom Vorsitzenden des OBV Rainer Fölting, machte sich am Samstag auf den Weg nach Münster-Nienberge.
Dort wurden die Gruppe beim Orgelbauunternehmen Fleiter vom Mitinhaber Stefan Linke durch den Betrieb geführt. Auf lebendige, anschauliche und überzeugende Weise informierte Stefan Linke die Anwesenden über Grundlagen des Orgelbaus und erläuterte an einigen Werkstücken deren Funktion und Zusammenspiel. Auch ein Besuch des zum Betrieb gehörenden Orgelbaumuseums gehörte mit zum Programm, bevor sich die Gruppe auf den Rückweg machte.
Einkehr in der Benediktinerabtei Gerleve. Fotos: Verein
Eine Einkehr in der Benediktinerabtei Gerleve, die mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Klostergaststätte begann, rundete das Tagesprogramm ab. Pater Ralph nahm nach dem Essen die Gruppe in Empfang und führte sie durch die Klosterkirche.
Orgelspiel von Pater Ralph
Als Kantor der Abtei legte er, wie vom Orgelbauverein gewünscht, einen besonderen Schwerpunkt bei seiner Führung auf einige Ausführungen zur Klosterorgel. Das gekonnte Orgelspiel von Pater Ralph danach ließ die Teilnehmer auf besondere Weise erfahren, wie das, was man vorher beim Orgelbauunternehmen Fleiter in der Theorie über die Funktionsweise einer Orgel erfahren hatte, in schöne, wohlklingende Musik in einem besonderen Kirchenraum umgesetzt werden kann.
Alle Teilnehmer waren sich einig: „Das war eine runde Sache. Danke an den Orgelbauverein St. Martin zu Raesfeld e.V.
Wulfener Unternehmer machen sich stark und möchte mit dem 1. Oktoberfest am Brauturm Geld für brustkrebserkrankte Frauen und Männer sammeln.
Es ist die erste Charité – Veranstaltung mit „eigener Geschichte“ für den Verein „für an Brustkrebs erkrankte Frauen und Männer“ unter dem Motto: Wulfen wird pink.
Diese findet am 4. Oktober in Wulfen auf dem Parkdeck am Brauturm statt.
Am Samstag wurde die Oktoberfestwoche in Wulfen offiziell eröffnet. Die Organisatoren Thorsten Lehrke von ´killefitt`, Bianca Steinhoff und Susanne Scholz-Plaumann machten auf dem Parkplatz am Brauturm noch einmal auf die anstehende Charité aufmerksam und rühten kräftig die Werbetrommel.
Die Initiatoren des außergewöhnlichen Oktoberfestes: Bianca Steinhoff (l.). Thorsten Lehrke von ´killefitt` und Susanne Scholz-Plaumann. Foto: Petra Bosse
„Wir wollten heute noch etwas Werbung machen, um den Wulfener dieses Fest ein bisschen ans Herz zu legen, dass sie auch wirklich am 4. 10. kommen, denn es ist uns wichtig, möglichst viel Geld für brustkrebserkrankte Frauen und Männer zu sammeln“, sagt Susanne Scholz-Plaumann.
Sensibilität für Brustkrebs stärken
Die rosa Schleife „Pink Ribbon“, wie sie auch derzeit überall am Brauturm zu sehen ist, steht nicht nur in Wulfen, sondern heute weltweit als unverkennbares Symbol im Bewusstsein gegen Brustkrebs. Ziel ist es, gemeinsam die Sensibilität für Brustkrebs zu stärken.
Selber höchst sensibilisiert von dieser Erkrankung sind Susanne Scholz-Plaumann und Bianca Steinhoff. Beiden Frauen erkrankten vor Jahren an Brustkrebs. Erschwerend hinzugekommen sei, so Scholz-Plaumann, der Tod ihrer Mutter Anfang des Jahres. „Dadurch haben wir viel mit Thorsten Lehrke zusammengearbeitet und sind dadurch auf die Idee gekommen, auch mal etwas selber anzupacken, selber eine Veranstaltung zu machen, Gelder für Selbsthilfegruppen zu sammeln, anstatt nur zu reden. Wir Betroffene wissen genau, wo die Probleme liegen und wo das Geld fehlt. Deshalb möchten wir hier nun durch Spenden helfen“.
Die Organisatoren setzen hierbei auf viele und große Unterstützer. Und diese gebe es, erzählt Scholz-Plaumann, nicht nur aus Dorsten, sondern auch aus dem benachbarten Raesfeld – Erle.
Keine Sache des Alters
Die schreckliche Diagnose Brustkrebs kann jeden treffen, denn Brustkrebs sei, so Scholz-Plaumann, keine Sache des Alters. „Früher haben wir immer gedacht, dass nur ältere Frauen an Brustkrebs erkranken, aber heute ist es mittlerweile so, dass ganz viele über 30 und 40 Jahren davon betroffen sind. Es gibt keine Altersgrenze nach unten und das wissen viele nicht“.
Keine reine Frauengeschichte
Unbekannt sei auch, dass nicht nur Frauen an Brustkrebs erkranken, sondern im Moment zwei Männer in Dorsten ebenfalls, was auch viele nicht wissen. „Man denkt immer, das sei keine reine Frauengeschichte. Mit Sicherheit sind zwar im Wesentlichen mehr Frau davon betroffen, sprich fast jede vierte Frau in Deutschland, und die Zahl an Erkrankungen steigt ständig“.
Unternehmer Thorsten Lehrke, fit und gesund, hat sich im Vorfeld ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Der Grund für ihn als Nichtbetroffener bei der Charité-Veranstaltung mitmachen sei einfach erklärt, wie er lachend sagt. „Damit möchten wir alle Wulfener mit diesem Thema „Brustkrebs bei Frauen und Männer“ ins Boot holen und gleichzeitig eine tolle Veranstaltung mit dem Oktoberfest für Frauen und Männer in Wulfen implementieren, wozu Jung und Alt, sowie alle, die Spaß am Feiern haben, herzlich eingeladen sind“.
Platz bietet das Zelt für 300 Leute, es kann, je aber, so Susanne Scholz-Plaumann, je nach Nachfrage auf 500 Personen erweitert werden. „Umso mehr Menschen kommen, umso besser“.
Raesfeld (ots) Von der Fahrbahn abgekommen ist am Donnerstag eine Autofahrerin in Raesfeld. Die 41-Jährige war gegen 06.00 Uhr auf dem Helweg im Bereich einer Baustelle ohne Fahrbahnmarkierungen in Richtung Borken unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt die Borkenerin leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 2.100 Euro.
Sie ist wieder da. Die Smiley-Anzeigetafel aus Raesfeld.
Diese war seit August verschwunden. Die Gemeinde setzte sogar eine Belohnung aus.
Unbekannte hatten die Geschwindigkeitsanzeige, welche mit Metallringen an einem Baum am Helweg, kurz vor dem Kreisverkehr, festgemacht war, in einer Nacht und Nebelaktion entwendet.
Leiter des ordnungsamtes Markus Büsken und Jogger Wallmeyer. Foto: privat
Am Mittwochabend machte der Raesfelder Michael Wallmeyer bei
einer seiner Jogging-Runde durch die Wirtschaftswege einen erstaunlichen Fund.
Bedingt durch das Licht seiner Stirnlampe sah er in einer Wallhecke am Wirtschaftsweg
Erdbrügge die rot-weißen Reflektoren aufleuchten.
Sehr zur Freude von Ordnungsamtsleiter Markus Büsken. Das
Gerät sei noch, wie er sagt, voll funktionstüchtig.
Die Gemeinde bedankt sich mit einem OMR-Gutschein bei dem sportlichen
Finder.
für den geplanten „Dritten Ort“ am Marktplatz Öffentliche Ausschreibung eines Beratungsvertrages als Experte*In für den gastronomischen Aspekt im Rahmen der Konzeptphase
(pd). Die Stadt Borken visiert einen sog. „Dritten Ort“ am Marktplatz an. Das Zentrum für Begegnung, Kultur und Austausch soll in Borken im Wesentlichen von drei Einrichtungen geprägt sein: Gastronomie, Bücherei und Musikschule. Vernetzt und räumlich im wahrsten Sinne des Wortes „vermischt“: Cafébar neben Bücherregal, Musizieren zwischen Zeitung lesen und Tagesmenü. Der Dritte Ort soll Wohnzimmeratmosphäre haben und die Stadtgesellschaft zum Aufenthalt einladen.
Stadt Borken sucht Gastronom*In für den geplanten „Dritten Ort“ am Marktplatz. Copyright: Stadt Borken.
Das Projekt befindet sich ganz am Anfang. Um die Gastronomiekomponente im Dritten Ort im Innen- und Außenbereich sowie im Nutzungskonzept planen zu können, sucht die Stadt Borken eine*n Gastronom*In zunächst für ein Konzeptjahr mit der möglichen Perspektive die Gastronomie im künftigen Dritten Ort zu betreiben. Gemeinsam möchte die Projektleitung mit allen Akteuren den Dritten Ort aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und schließlich ein Nutzungs- und Betriebskonzept erarbeiten.
Nähere Informationen zu dieser Ausschreibung sowie alle Ausschreibungsunterlagen sind auf der Vergabeplattform: www.vergabe-westfalen.de zu finden. Die Ausschreibungs-ID lautet CXPWYYU9ABP
Am Samstag, den 30. November 2019: Fahrt zum Nostalgischen Weihnachtsmarkt Hattingen
(pd).Ausgehend vom Borkener Bahnhof wird im November wieder eine Sonderfahrt mit einem historischen Schienenbus aus den 1950er Jahren angeboten.
Sonderfahrten mit dem historischen Schienenbus ab Borken.
Bei dem „Revier-Sprinter“ der Betriebsgesellschaft Herten handelt es sich um einen Uerdinger Schienenbus der Baureihen 796 und 996, der heute nur noch im Sonderverkehr zu sehen ist. Die Rundumverglasung aller Fahrzeuge bietet einen einmaligen Panoramablick. Während der Fahrt kann der Fahrgast zudem dem Lokführer direkt über die Schulter schauen.
Am Samstag, den 30. November 2019, steuert der Schienenbus den Nostalgischen Weihnachtsmarkt in Hattingen an. Die Abfahrt in Borken erfolgt um 11:00 Uhr. Ein ausgedehnter Aufenthalt bietet Ihnen genügend Zeit die zahlreichen, liebevoll eingerichteten Büdchen in der historischen Altstadt zu erkunden. Eine Tasse Glühwein und diverse Leckerbissen kann man ohne Hektik genießen. Die Rückfahrt wird um 17:15 Uhr angetreten.
„Ökoprofit“ Münster geht demnächst in eine neue Runde. Die Gemeinde Raesfeld ist dabei und lässt sich bei Ökoprofit zum „Ökoprofi“ ausbilden.
Bei der neunten Projektrunde, die ein Jahr dauern wird, sind zehn hiesige Unternehmen mit im Boot, um sich für Neuerungen/Verbesserungen im Klimaschutz und bei der Energieeffizienz starkzumachen.
Damit investieren diese Unternehmen nicht nur in die eigene Zukunft, sondern auch in die nachhaltige Entwicklung des Kreises Borken, heißt es vonseiten des Kreises.
Das sind die neuen Teilnehmer der 9. Ökoprofitrunde. Foto: Kreis Borken
Ökoprofit war Thema im Ausschuss
Dass die Gemeinde sich der Aktion Ökoprofit anschließen wolle, war bereits ein Thema im Ausschuss.
Bedingt durch die allerorten geführte Diskussion um die Klimaschutzproblematik, auch in der Gemeinde Raesfeld, lagen der Verwaltung drei Anträge der CDU-, UWG-und Bündnis 90/Die Grünen Ratsfraktionen zum Thema Klimaschutz vor.
Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen beantragte, einem Klimabündnis beizutreten und hierfür 5.000 € in den Haushalt einzustellen. Mit der kostenpflichtigen Mitgliedschaft in einem Klimaschutzbündnis würde die Gemeinde einem entsprechenden Netzwerk beitreten, erklärte Fraktionsvorsitzender Holger Lordieck. Er plädierte dafür, sich parteiübergreifend zusammenzusetzen und sich von Experten beraten zu lassen. Dieser Antrag wurde bis zum Abschluss des Ökoprofit-Projektes zurückstellt.
Die UWG-Fraktion beantragte im Juni eine Liste, der in den letzten zwei Jahren von der Gemeinde durchgeführten Klimaschutzaktivitäten aufzustellen, um im Anschluss daran eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Politik, Verwaltung und externen Experten zu bilden. „Es ist Zeit, der Umweltzerstörung entgegenzuwirken“, erklärte der Fraktions-Vorsitzende Wolfgang Warschewski in der jüngsten Gemeinderats-Sitzung den Grund für den Antrag.
Die SPD stellte einen Antrag, die landwirtschaftlichen Flächen die im Eigentum der Gemeinde sind, als Blühwiesen zu nutzen. Dieser wurde abgelehnt, da die Flächen verpachtet seien.
Die Anregung der CDU-Fraktion, der Initiative in der neuen „Öko-Profit“-Runde, wo auch eine weitere Kommune (Gemeinde Reken) vertreten sein solle, wurde einstimmig von den Ausschussmitgliedern angenommen.
Der Vorschlag der CDU-Fraktion, auch die örtlichen Firmen für dieses Projekt zu begeistern, soll gemeinsam mit dem Ortsmarketing angestrebt werden.
Ökoprofit ist ein vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördertes Projekt. Beteiligte Unternehmen haben die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops und Vor-Ort-Beratungsterminen einen effizienteren Umgang mit Ressourcen zu erlernen, Einsparpotentiale zu erkennen und ein firmeninternes Umweltmanagement-System zu entwickeln.
„Der Erfolg des Projektes basiert vor allem auf Teamarbeit“, erläuterte Rouven Boland, Klimaschutzmanager des Kreises Borken.
Die diesjährigen Ergebnisse können sich in der Tat sehen lassen: Mit „ÖKOPROFIT“ brachten die Unternehmen zahlreiche Maßnahmen auf den Weg, die die Umwelt schonen und zugleich Kosten sparen – also einen echten Ökoprofit darstellen. Insgesamt 82 Maßnahmen wurden angegangen. Deren Effekte lassen sich bereits jetzt bewerten: Die jährlichen Einsparungen belaufen sich auf rund 412.000 Euro. Ihnen steht eine Investition von circa 888.000 Euro gegenüber.
25 Prozent der erzielten Verbesserungen konnten sogar ohne jeglichen finanziellen Einsatz angegangen werden und spielen jetzt über 104.000 Euro jährlich in die Kassen der Teilnehmer. 44 Maßnahmen entfallen auf das Handlungsfeld Energie, da gerade in diesem Bereich erhebliche Kosten für Unternehmen entstehen. So belaufen sich die gesamten Einsparungen im Energiebereich aller Betriebe auf jährlich rund 3.718.000 Kilowattstunden. Umgerechnet haben die Teilnehmer damit mehr als 1.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Deutliche Umweltentlastungen konnten die ÖKOPROFIT-Berater auch in den Handlungsfeldern Abfall und Rohstoffeinsatz (20 Maßnahmen) sowie Kommunikation/Sensibilisierung feststellen.
Auszeichnung Ehrungsveranstaltung im Schloss Raesfeld / Neue Projektrunde startet mit zehn Unternehmen
Kreis Borken / Raesfeld (pd). Der achte Durchgang unseres Projektes „ÖKOPROFIT Kreis Borken“ ist erfolgreich zu Ende gegangen.
Im Schloss Raesfeld übergaben Michael Hermanns, Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium, und Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG), gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der jeweiligen Kommunen nun den Unternehmen die begehrten Prüfsiegel „ÖKOPROFIT-Betrieb Kreis Borken“.
Beteiligt hatten sich in den zurückliegenden zwölf Monaten elf Unternehmen aus dem Kreis Borken und ein Unternehmen aus dem Nachbarkreis Wesel, in den vergangenen Wochen stellten sie einer Prüfungskommission ihre Maßnahmenprogramme erfolgreich vor.
Foto: Kreis Borken
Kooperationspartner für heimischen Betriebe
Die innovativ ausgerichtete Gemeinschaftsinitiative „ÖKOPROFIT“ („Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik“) der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG), des Kreises und seiner Kommunen sowie weiterer Kooperationspartner für die heimischen Betriebe, wie der Energieagentur NRW, der Effizienz-Agentur NRW und der Kreishandwerkerschaft, gibt es seit 2010.
Das Programm bringt Vorteile für Umwelt und Unternehmen mit sich: Jedes Jahr erhalten interessierte Unternehmen so die Gelegenheit, mit externer Unterstützung interne Arbeitsprozesse und Rahmenbedingungen unter ökologischen Gesichtspunkten kritisch zu beleuchten und dann möglichst zu verbessern – mit positiven Auswirkungen natürlich auch auf ökonomischem Gebiet.
In dem vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW geförderten Projekt hatten die beteiligten Unternehmen die Möglichkeit genutzt, im Rahmen von Workshops und Vor-Ort-Beratungsterminen einen effizienteren Umgang mit Ressourcen zu erlernen, Einsparpotentiale zu erkennen und ein firmeninternes Umweltmanagement-System zu entwickeln.
„Der Erfolg des Projektes basiert vor allem auf Teamarbeit“, erläuterte Rouven Boland, Klimaschutzmanager des Kreises Borken.
„Die teilnehmenden Unternehmer und oft auch ihre Beschäftigten betätigen sich vielfach selbst als Rechercheure und Ideenlieferanten“, berichtete Ingo Trawinski, zuständiger WFG-Betriebsberater, weiter.
Die diesjährigen Ergebnisse können sich in der Tat sehen lassen: Mit „ÖKOPROFIT“ brachten die Unternehmen zahlreiche Maßnahmen auf den Weg, die die Umwelt schonen und zugleich Kosten sparen – also einen echten Ökoprofit darstellen. Insgesamt 82 Maßnahmen wurden angegangen. Deren Effekte lassen sich bereits jetzt bewerten: Die jährlichen Einsparungen belaufen sich auf rund 412.000 Euro. Ihnen steht eine Investition von circa 888.000 Euro gegenüber.
1.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
25 Prozent der erzielten Verbesserungen konnten sogar ohne jeglichen finanziellen Einsatz angegangen werden und spielen jetzt über 104.000 Euro jährlich in die Kassen der Teilnehmer.
44 Maßnahmen entfallen auf das Handlungsfeld Energie, da gerade in diesem Bereich erhebliche Kosten für Unternehmen entstehen. So belaufen sich die gesamten Einsparungen im Energiebereich aller Betriebe auf jährlich rund 3.718.000 Kilowattstunden. Umgerechnet haben die Teilnehmer damit mehr als 1.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
Deutliche Umweltentlastungen konnten die ÖKOPROFIT-Berater auch in den Handlungsfeldern Abfall und Rohstoffeinsatz (20 Maßnahmen) sowie Kommunikation/Sensibilisierung feststellen.
Ensemble Più spielt auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld am Sonntag, 6. Oktober, im Schloss
Kreis Borken / Raesfeld (pd). Mal mit spielerischer Leichtigkeit der Oboe, mal mit der melancholischen Klangfülle des Englischhorns und eingebunden in den sensiblen Klang der Streichinstrumente erschließt sich ein Spektrum musikalischer Überraschungen beim romantischen Programm des nächsten Konzerts im Schloss Raesfeld.
Das Ensemble Più spielt im Rittersaal von Schloss Raesfeld.
Das Ensemble Più kommt auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld am Sonntag, 6. Oktober, in den dortigen Rittersaal und bringt seine Stücke den Zuhörerinnen und Zuhörern in lockerer Moderation näher. Beginn ist um 17 Uhr.
Das Ensemble Più bilden Andreas Gosling (Oboe, Englischhorn), Eva Gosling (Violine), Martin Börner (Viola) und Marcus Beul (Violoncello). Andreas Gosling ist Solist der Essener Philharmonie. Eva Maria Gosling wirkt regelmäßig in verschiedenen Orchestern in NRW mit. Martin Börner gehört den Niederrheinischen Sinfonikern, Markus Beul den Dortmunder Philharmonikern an.
Beide sind auch Mitglieder im ALMA Quartett. Im Ensemble übernimmt Andreas Gosling mit Oboe oder Englischhorn den Solopart. Die renommierten Künstler schlossen sich bereits 1994 zu einem erfolgreichen Ensemble zusammen.
Auf dem Programm im Rittersaal stehen „4 Pieces Celtiques“ für Englischhorn und Streichtrio von Swan Hennessy sowie das Streichtrio B-Dur von Franz Schubert. Zu hören sind außerdem „The Rainbow“-Elegie für Englischhorn und Streicher von Alain Ridout, „Quatuor für Englischhorn und Streichtrio“ von Jean Francaix und Gordon Jacobs „Quartet for Oboe and Strings“.
Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] (bis Freitag, 4. Oktober, 12 Uhr) bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2019/20 erhältlich. Der Verkauf an der Tageskasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.