In der Zeit vom 27.11.2019 bis zum 18.01.2020 kam es in Reken zu insgesamt 13 Sachbeschädigungen, bei denen der Täter (es wird von einem Täter ausgegangen) mit einer Zwille Stahlkugeln verschoss.
In 12 Fällen schoss der Täter auf Scheiben von Wohnhäusern und Geschäftshäuser, in einem Fall auch auf eine Pkw-Scheibe. Die Geschosse hatten eine so große Wucht, dass die Acht-Millimeter-Stahlkugeln sowohl die Rollladen als auch die Fensterscheiben durchschlugen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Die Tatorte im Einzelnen:
Klein Reken – Dorfstraße (vier Fälle) Klein Reken – Halterner Straße Bahnhof Reken – Frankenstraße (drei Fälle) Bahnhof Reken – Bahnhofstraße (drei Fälle) Bahnhof Reken – Gerhart-Hauptmann-Straße Groß Reken – Dorstener Straße
Die bekannten Tatzeiträume lassen darauf schließen, dass der Täter jeweils im Schutz der Dunkelheit handelte.
In
der Zeit rund um den Jahreswechsel kam es auf der Bahnhofstraße zu zwei
weiteren Sachbeschädigungen an Gebäuden. In diesem Fall lassen die
Spuren aber keinen sicheren Zusammenhang zu der Tatserie zu.
Die
Kriminalpolizei sucht Zeugen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat
oder Hinweise auf Personen geben kann, die mit einer Zwille und
Stahlkugeln hantiert haben oder noch hantieren, wird gebeten, sich bei
der Kripo in Borken (02861) 9000 zu melden.
Nach Treckerunfall musste die Feuerwehr aufwendig ausgelaufenes Hydrauliköl beseitigen
Erle. Auf der Rhader Straße kam am Freitagmittag um 11.45 Uhr ein Treckergespann von der Straße ab und prallte in Höhe des Hundeplatzes frontal gegen einen Baum.
Fotos: Feuerwehr Raesfeld
Der Fahrer hatte Glück im Unglück und kam laut
Feuerwehr mit dem Schrecken davon.
Im Rahmen der Bergungsarbeiten sicherte die
Feuerwehr die Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.
Im Zuge der Bergungsarbeiten, wurde die untere Wasserbehörde hinzugezogen, da Hydrauliköl an der Unfallstelle ausgelaufen war.
Die Bergung gestaltete sich aufwendig, da die
Vorderachse des Treckers komplett abgerissen war. Im Anschluss der Bergung
wurde das verunreinigte Erdreich ausgekoffert.
Während der Bergungsarbeiten war die Rhader Straße voll gesperrt.
Amtszeit der Schiedspersonen endet – Interessierte können sich jetzt bewerben
Das Amt der Schiedspersonen für die Gemeinde Raesfeld ist zum 1. Juni 2020 neu zu besetzen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt bewerben.
Schiedspersonen führen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten
und Strafsachen Schlichtungsverfahren durch. Die Schiedstätigkeit ist
ehrenamtlich. Es wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Nach dem nordrhein-westfälischen Schiedsamtsgesetz müssen
sich Schiedspersonen nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das
Amt eignen. Sie sollen bei ihrer Wahl nicht jünger als 30 und nicht älter als
69 Jahre sein. Außerdem sollen sie im Schiedsamtsbezirk, also in der Gemeinde
Raesfeld, wohnen.
Schiedspersonen werden vom Gemeinderat für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Wahl wird voraussichtlich in der Ratssitzung am 30. März 2020 erfolgen.
Wer Interesse hat, ab 1. Juni 2020 als Schiedsperson oder stellvertretende Schiedsperson in Raesfeld, Erle und Homer tätig zu werden, kann sich bis zum 29. Februar 2020 bei der Gemeindeverwaltung, Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld bewerben. Die Bewerbung muss mindestens folgende Angaben enthalten: Familienname, ggf. Geburtsname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse und Beruf.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Rathaus beim Leiter der Allgemeinen Verwaltung, Jörg Heselhaus, Telefon: 02865/955-111. Mehr Infos zum Thema „Schiedsamt“ gibt es der Internetseite der Landesvereinigung NRW des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. (BDS) unter www.bds-nrw.com.
Der Raesfelder Rosenmontagsumzug 2020 steht in den
Startlöchern!
Am 24. Februar um 12.33 Uhr ist es soweit und Raesfeld verwandelt sich in ein buntes Narrenspektakel für Groß und Klein. Egal ob mit einem Mottowagen, Bollerkarre oder als Fußgruppe, jeder kann am Umzug teilnehmen. Anmeldeformulare sind erhältlich unter folgender E-Mail Adresse: [email protected]. Anmeldeschluss ist der 2. Februar 2020.
RAESFELD. Anstatt maroder Mauer säumen nun Eibenhecken den
Friedhof in Raesfeld ein.
RAESFELD. Aufgrund des maroden Zustands der Friedhofsmauer habe sich der Kirchenvorstand laut Mitteilung dazu entschlossen, die bisherige Mauer zurückzubauen.
Foto: Petra Bosse
Stattdessen ziert nun eine Eigenhecke aus rund 330 Eiben die Umrandung des Raesfelder Friedhofs. Aus ökologischer Sichte biete dies laut Mittteilung von St. Martin viele Vorteile und die Eibenhecke füge sich optisch gut in das Gesamtbild des Friedhofs ein.
Die Fertigstellung eines neunen Steinsockel sowie der Heckenpflanzumg soll im April erfolgen.
Erler präsentieren auf der Grünen Woche in Berlin erneut die kulinarischen Köstlicheiten aus dem kleinen Dorf Erle im Westmüsterland
Alles Gute kommt aus Erle! Am Donnerstag präsentierten die Erler Betriebe Kornbrennerei Dirk Böckenhoff vertreten von Daniela Böckenhoff und dem Adelheids Spargelhaus mit Chef Arno Rüb ihre Spezialitäten aus dem Münsterland auf der Grünen Woche dem Publikum in Berlin.
Arno Rüb und Daniela Böckenhoff auf der grünen Woche in Berlin. Foto:
Die Kombination aus leckeren Schweinebäckchen vom Bunten Bentheimer Landschwein an Rote Bete Püree und Korn aus dem wiederentdeckten Urgetreide Emmer von Dirk Böckenhoff kam bei den Besuchern der Halle des NRW Landwirtschaftsministeriums sehr gut an.
Am letzten Wochenende der Grünen
Woche stehen nun noch Brauspezialitäten des Brauprojektes 777 aus Voerde
Spellen auf dem Programm.
Der Auftritt der Genussregion
Niederrhein wird mit Hilfe des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft,
Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und
von der Entwicklungsagentur Wirtschaft des Kreises Wesel organisiert.
Dorfentwicklingskonzept Raesfeld. Edel und ein Ort zum Verweilen, so soll der Park rund um den Karpfenteich an der Schlossallee in Raesfeld werden.
RAESFELD. Damit sich die Besucher rundum am Karpfenteich wohlfühlen und Urlaubsfeeling während ihres Aufenthaltes dort bekommen, setzt die Gemeinde auf hochwertige Materialien und ein parkähnliches Erscheinungsbild.
Der Bau-und Umweltausschuss stimmte am Montag der Detailplanung zur Neugestaltung der Schlossallee zu. Die erneut überarbeitete Planung stellte Bauamtsleiter Bernd Roters vor. Die Ausschussmitglieder stimmten diesem einstimmig zu.
Beleuchtung, Wegeführung und Holzdeck
Die geplante Baumaßnahme soll nun in der jetzigen ausgearbeiteten Form ausgeschrieben werden, nachdem die Planung noch einmal durch das Fachbüro weiter verfeinert wurde. Insbesondere wurden folgende Anpassungen vorgenommen: Beleuchtung, Wegeführung und Holzdeck.
Der Bürgersteig am Südwall soll wegfallen.
Um mit der Maßnahme planmäßig beginnen zu können, wurden die Rodungsarbeiten bereits ausgeschrieben, damit die nach dem Bundesnaturschutzgesetz geregelte Frist bis zum 28.02. für die Durchführung der Arbeiten eingehalten werden kann.
Durch Rotbuchen sollen die mit Bakterien befallenen Kastanien an der Schlossallee ersetzt werden.
Bewusst für Rotbuchen entschieden
Gestartet wird in Kürze mit dem Fällen der restlichen hinfälligen Kastanienbäume an der Schlossallee, die teilweise einen Bakterienbefall haben. Hier sollen als Ersatz Rotbuchen gesetzt werden. Bewusst habe man sich für Rotbuchen, so Roters, entschieden, da diese sehr unempfindlich seien und den Allee-Charakter unterstreichen.
Auf Lindenbäume haben die Planer bewusst verzichtete, da diese einen höheren Pflegeaufwand haben. Zu klein sollten allerdings die neuen Bäume auch nicht sein.
Planung Park Karpfenteich Raesfeld. Foto: Gemeinde Raesfeld
Besonders haben die Planer darauf geachtet, dass der Park rund um den Karpfenteich von den Besuchern bewusster als Park wahrgenommen werde. Dazu beitragen soll auch eine neu geplante Wegführung in die Freiheit und um den Teich herum, sowie eine Markierung des Eingangstores durch zwei Sandsteinpfeiler.
Holzterrasse mit Sitzstufen. Foto: Gemeinde Raesfeld.
Der Rundumweg soll mit Kies und Schotter gestaltet und rund um den Teich durch dezente LED-Lichter, mit warmen Weißlicht eingefasst und ausgeleuchtet werden. Der dann nicht mehr benötigte Gehweg auf der Westseite des Südrings soll, so Roters, komplett wegfallen.
Ab hier soll eine neue Wegführung direkt auf die oben abgebildete Holzterrasse mit Blick auf die Wasserfontäne führen. Der gesamte Rundweg wird mit einer bodennahen LED-Schiene eingefasst.
Weitere vorgesehene Maßnahmen sind unter anderem am Südufer ein Wasserspiel/Fontäne auf den Karpfenteich zu installieren. Ein großer Teil in diesem Bereich ist für eine Holzterrasse mit Sitzstufen und Bänken zum Ausruhen mit Blick auf das Wasserspiel vorgesehen. „Damit schaffen wir eine neue Aufenthaltsqualität“, so Roters.
Die noch vorhandene Spundwand als Fundament soll komplett verschwinden. Zwischen Natursteinpflasterstraße und dem geplanten Holzdeck sei eine pflegeleichte, attraktive Bepflanzung aus rosafarbenen bodendeckenden Rosen, Lavendel, Salvien und Hortensien vorgesehen. Die vorgeschlagene Fontäne diene, so Roters, neben der Attraktivitätssteigerung der Belüftung des Karpfenteichs. Zur zusätzlichen Wasserreinigung sollen die Flachwasserzonen bepflanzt werden.
Geplant ist eine Brücke mit Bank über den jetzigen Schlammfang. Fotos: Petra Bosse
Auf dem jetzigen Schlammfang am
anderen Ende des Teiches soll eine Doppelbrücke und Bank mit Blick auf das
Wasser gebaut werden.
Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes und Planung wurde der Antrag auf Fördermittel in Höhe von 250.000 im November bewilligt.
Die Aktion „saubere Landschaft findet am Samstag, 21. März 2020 von 9:00 – 12:00 Uhr statt.
Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder unsere Aktion „saubere Landschaft“ an.
Hierbei können alle mithelfen, unsere schöne Raesfelder Landschaft, d. h. Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.
Treffpunkt im Ortsteil Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld
Treffpunkt im Ortsteil Erle: Feuerwehrgerätehaus in Erle
Nach Abschluss der Aktion, um 12:00 Uhr erhalten alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld kostenlos eine Suppe und Getränke. Für einen Hin- und Rücktransport der Teilnehmer aus Erle um 11:45 Uhr zum gemeinsamen Essen in Raesfeld ist gesorgt.
Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. stellt den Sammlern Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende!“ freuen wir uns über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer! Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der Aktion teilnehmen können.
Anmeldungen sind bis zum 14. Februar 2020 im Naturparkhaus möglich unter: Ortsmarketing Raesfeld e.V.
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Fax: 02865 609-129
E-Mail: [email protected]
Auf der Internetseite des Ortsmarketing Raesfeld e.V. steht außerdem ein Anmeldeformular zum Download zur Verfügung www.raesfeld.de/sauberelandschaft.
Johannes Röring: Eckpunkte sind gute Grundlage für die weitere Arbeit!
Münster (wlv). Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die heute veröffentlichten Vorschlägen der Landesregierung zur Erarbeitung einer Nutztierhaltungsstrategie für Nordrhein-Westfalen.
Der Verband sieht diese als gute Grundlage für die weitere politische Arbeit zur Erreichung eines gesellschaftlichen Konsenses über die künftige Form der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Schweinehaltung für Nordrhein-Westfalen begrüßt der Verband den Ansatz der Landesregierung, zunächst Eckpunkte für diesen Sektor zu erarbeiten und dann die Arbeit auf andere Tiergattungen auszuweiten.
Angemessenen Wertschöpfung für Bauernfamilien
„Der Ansatz von
NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, eine fachlich-strategische
Grundlage zu schaffen, um die vielen Zielkonflikte rund um die Tierhaltung
aufzuarbeiten, ist überzeugend. Nur so können die gestiegenen Anforderungen an
das Tierwohl, Aspekte des Umweltschutzes und des Baurechts mit der
Notwendigkeit einer angemessenen Wertschöpfung für die Bauernfamilien in
Übereinklang gebracht werden. Unsere Tierhalter sind zu Veränderungen bereit.
Sie brauchen aber, um hohe Investitionen für den Neu- oder Umbau von Ställen
verantworten zu können, endlich belastbare
Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine den Anforderungen
entsprechende Finanzierung“, sagte WLV-Präsident Johannes Röring in Münster.
Erste Eckpunkte der Landesregierung
NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hatte heute in Berlin der Öffentlichkeit erste Eckpunkte der Landesregierung für eine Nutztierhaltungsstrategie vorgestellt. Die präsentierten Vorschläge sind das Zwischenergebnis einer 2019 vom Düsseldorfer Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) eingerichteten Projektgruppe, in deren Arbeit auch Interessenvertretungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Tierwohl und Verbraucherschutz eingebunden waren.
Freitag, 31. Januar 2020 19 Uhr, „Adelheids Spargelhaus“ in Raesfeld-Erle
“BUSCHIADEN … UND ANDERE SCHMEICHELEIEN”
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Wilhelm Busch ist zweifelsohne der Klassiker des Humors. Mit seinen Geschichten und Gedichten sorgt er für Lachen bei Jung und Alt. “Die fromme Helene”, “Max und Moritz” und “Hans Huckebein” – wer kennt sie nicht alle! Jedoch verbirgt sich hinter seinen Versen und Geschichten sehr viel Philosophisches und Weltkluges. Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider stöberten in Buschs Schatztruhe und präsentieren Ausgewähltes aus seinem Schaffen
Jürgen Wegscheider (links) und Markus Maria Winkler präsentieren am 31. Januar 2020 in Raesfeld-Erle „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“
Markus Maria Winkler fand sofort nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni in München bei dem Südbayerischen Theaterfestival (Intendanz von Cordula Trantow) sein erstes Engagement und spielte große Rollen in bekannten Klassikern. Danach gastierte er mit dem Tourneetheater DAS ENSEMBLE mit Ellen Schwiers an den großen Bühnen im deutschsprachigen Raum.
Sein durchschlagender Erfolg war die Darstellung der Figur Thomas in dem Stück “Martha Jellneck”, wofür Ellen Schwiers und das Ensemble bei der INTHEGA den ersten Preis erhielten. Markus Maria Winkler ist regelmäßig mit dem „Ensemble” von Ellen Schwiers auf Tourneen unterwegs. Andere Programme sind u.a. „LiteraTierisches“ und “Showtime”.
Jürgen Wegscheider studierte ebenfalls an der Schauspielschule Zerboni in München. Nach Engagements in Frankfurt/Main spielte auch er bei dem Südbayerischen Theaterfestival mit. 2006 entwickelte er mit seinem Kollegen Winkler das Programm „LiteraTierisches”, mit dem beide regelmäßig gastieren. Zudem entstand das Tucholsky-Programm: “Der Löw´ ist los”, der Opern-Parodienabend “Opern-Eintopf”, das Gesprächskonzert „Franz Liszt und Italien” weiterhin die “Musikalischen Herbstträume”, das Gesprächskonzert „Franz Liszt und Italien” und die “Musikalischen Herbstträume”.
Der Eintritt für die Veranstaltung im Spargelhaus Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 17 Euro, Studenten/innen bezahlen 10 Euro, Schüler/innen bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.
Das Programmheft der Saison 19/20 sowie Karten für die Veranstaltung am 31. Januar 2020 können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 – 98 99 110 oder per E-Mail an [email protected]bis Freitag, 31. Januar, 12 Uhr, bestellt werden.
Karten gibt es auch an der Konzertkasse im „Spargelhaus“ in Raesfeld-Erle am Freitag ab 18 Uhr.
Wat sägg uis dat? Plattdeutscher Nachmittag des Heimatvereins Erle
„Wi willt uis vandage en pleseerliken Naomidagg maaken“, kündigte Ingrid Horstmann den Besuchern die Aufführungen der „grooten Brejpottspöllers“ (Sekundarschüler der Plattdeutsch-AG) an.
Foto: Heimatverein
Erle (pd). Mit viel Engagement hatten sie und die anderen Mentoren der AG Hedwig Rentmeister, Doris Grünewald und Mia Pass mit den Jungschauspielern kleine Sketche in Erler Platt eingeübt.
Fabeln
Auf dem Programm standen zuerst bekannte Fabeln: „Den Raawe un den Foss, den Foss un den Zeggenbuck un den Möller, sien Sonn un den Ässel“. Mit der rhetorischen Fage „Wat sägg uis dat?“ wurde zum Schluss die Moral der Fabeln beschrieben: die Dünkelhaftigkeit des Raben, die Leichtgläubigkeit des Ziegenbocks sowie das Bemühen, es allen recht machen zu wollen: „Daorüm doo du ümmer bloß dat, wat du sölws für richtig häöls – un lat de Löö praoten.“
Nix wegschmitten
Beim nächsten Vortrag ging es um die Veränderung der Lebensgewohnheiten und des Ortsbildes in Erle in den letzten Jahren. Hieß es früher: „Nix wegschmitten, et wött alles noch ebrukt.“ – aus ökologischer Sicht eigentlich fortschrittlicher als die Wegwerfmentalität heutzutage – hat die deutsche Frau heute „hunnertachtien Kleddungsstücke in’t Schapp un de Kerls dreeunsewenzig. Un de Hälfte daorvan wött gar nich annetrocken un weggeschmetten.“ Die jungen Leute machten sich in selbst geschriebenen Texten Gedanken darüber, „wat sik in öhr Lääwen un in Erle verännert häw.“
Fotos: Petra Bosse
Beim Sketch um Klatsch und Tratsch hatten die Brejpottspöllers sich Figuren, Utensilien, Text und Regie ganz allein ausgedacht. „De Drej, de alls wätt – un meestied sogar bäter“ zogen über Bekannte und Nachbarn her und der schwerhörige Opa verstand alles falsch.
Loriot-Sketch
Zum
Schluss führten die jungen Schauspielerinnen den bekannten Loriot-Sketch „Dat
Klaveer“ auf. Die Zuschauer amüsierten sich köstlich über die zahlreichen
Pannen, die bei der Anlieferung eines Klaviers aus Massachusetts bei Familie Schulte-Schöttelkamp
passieren. Die Videoaufnahmen für die edle Spenderin über die inszenierte Ankunft
des Klaviers aus Amerika müssen ständig abgebrochen und wiederholt werden.
Mit
lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Zuschauer bei den Brejpottspöllers
und den Gitarrenspielern Norbert Sabellek und Christiane Wittig, die die
Gesangseinlagen begleiteten.
Das Grundstück des Hotels Keller war nie für ein reines Altenheim oder eine Seniorenresidenz zugelassen.
Die Verwaltung der Gemeinde Raesfeld befasst sich seit Jahren mit dem Hotel Keller – nicht erst seit der jüngsten Ratssitzung. Fest steht: Die Keller GmbH & Co. KG hat Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzverwalter trifft derzeit alle kaufmännischen Entscheidungen und versucht, das Gesamtpaket aus rund 16 Hotelzimmern und 20 Zimmern für Seniorinnen und Senioren zu verkaufen.
Dieser Mischbetrieb aus Altenheim und Hotel gilt als unattraktiv für Investoren, da er nicht in das Konzept des Insolvenzverwalters passt. Er setzt darauf, dass die Verwaltung ihre Pläne ändert und eine künftige Verbindung von Altenheim und Hotel ausschließt. Der Gemeinderat hat diesen Vorschlag jedoch am Montag einstimmig abgelehnt.
Die Begründung: Raesfeld leidet nicht an fehlender Attraktivität, sondern an einem Mangel an Hotelzimmern. Nach dem Wegfall von Hotel Epping, Aelkeshof und dem Hotel Sterndeuter Turm werden Übernachtungsmöglichkeiten dringend benötigt. Der Naturpark Hohe Mark, das Angebot „Heirate, wann du willst“ und die gut ausgebauten Radwege locken jährlich zahlreiche Gäste in die Gemeinde. Auch die anerkannte Akademie des Handwerks benötigt für ihre Schulungsteilnehmer regelmäßig Hotelzimmer.
Gehobene Hotelbetten in Raesfeld sind knapp
Ein gut geführtes Drei-Sterne-Hotel an diesem Standort mit engagierter Leitung wäre aus touristischer Sicht ein Gewinn. Schon Anfang der 1990er-Jahre waren gehobene Hotelbetten in Raesfeld knapp. Damals tat sich der Gemeinderat schwer, dem damaligen Hotelier Krebber eine Sonderbaugenehmigung in Form eines Sondergebietes an diesem exponierten Standort zu erteilen. Schließlich entschied man sich einstimmig, das Grundstück ausschließlich für Hotelnutzung freizugeben. Krebber konnte sein Hotel errichten, geriet jedoch wenige Jahre später aus verschiedenen Gründen in die Insolvenz.
Hotel Landhaus Keller Februar 2012
Bedenken von Raesfelder Politiker
Der Dorstener Altenheimbetreiber Heinz-Josef Keller übernahm das Hotel Krebber im Jahr 1998. Er ließ das Gebäude umfassend renovieren und modernisieren. Seine ursprünglichen Pläne, an diesem Standort gegenüber dem Schloss eine Seniorenresidenz zu errichten, scheiterten an den Vorgaben der Verwaltung. Stattdessen eröffnete die Familie Keller im Januar 1999 ein Hotel der gehobenen Klasse.
Bereits vor der Wiedereröffnung äußerte die SPD-Fraktion Bedenken zum künftigen Betreiber. Sie vermutete laut Borkener Zeitung, Keller könne versuchen, „durch die Hintertür“ seine ursprünglichen Pläne umzusetzen und vorwiegend ältere Gäste im Haus unterzubringen. Auch andere Kommunalpolitiker befürchteten, dass Keller nicht beabsichtige, das Hotel langfristig zu betreiben.
Landhaus Keller in Raesfeld
Geänderter Bebauungsplan 2006
Sie sollten recht behalten, denn der Streit zwischen Keller und der Verwaltung zog sich über Jahre hin. Keller wollte mit aller Macht sein Altenheim durchsetzen. Letztendlich ließ sich die Verwaltung auf eine Kompromisslösung ein. Der Bebauungsplan wurde 2006 vom Rat dahin geändert, welcher nach Abschluss eines neuen städtebaulichen Vertrages der Familie Keller die Betreuung von Senioren im beschränkten Umfang, sprich 20 Zimmer, ermöglichte.
Unwirtschaftlich
Schnell zeichnete sich aber ab, dass 20 Seniorenzimmer alleine nicht wirtschaftlich sind und sich schon gar nicht mit den restlichen Hotelzimmern vereinbaren lassen. Keller war jedoch jahrelang der Meinung, dass er diese Entscheidung ändern könne. Er hat nichts unversucht gelassen, hier ein komplettes Altenheim herzurichten. Regelmäßig, bis zur Insolvenz, gab es vonseiten Keller Anfragen im Rat, ob das Baurecht nicht dahin geändert werden könne, dass nur noch ein Altenheimbetrieb möglich ist.
Die Gemeinde jedoch hielt immer, bis heute, daran fest, dass dieser Standort immer originär ein Hotelstandort war, und bleiben soll.
Erst den kleinen Finger, dann die ganze Hand
Als Kompromiss hatte die Gemeinde ihm bereits schon den kleinen Finger, mit der Zusage von 20 Plätzen als Altenheim zu nutzen, gereicht. Er wollte aber die ganze Hand. Am Ende stelle er dann fest, dass ein Nebeneinander von Hotel und Altenheim nicht funktioniert und es dazu beigetragen hat, dass er in die Insolvenz gegangen ist.
Jetzt möchte aber auch der Insolvenzverwalter das haben, was Keller in all den Jahren nicht erreicht hat: die ganze Hand. Darauf lässt sich aber die Gemeinde nicht ein und bleibt, wie bei Keller konsequent. So wie es jetzt ist: Hotelbetrieb mit Altenheim, oder nur Hotel!
Es wäre der Familie Keller gegenüber auch unfair, wenn die Gemeinde plötzlich für einen neuen Investor ihre Pläne ändert und ein Altenheim genehmigt.
Den Fehler, der damals von Seiten der Gemeinde gemacht wurde, Keller die Plätze zuzubilligen, den sollte die Gemeinde nicht wiederholen. Denn die Erfahrung hat nur bestätigt, was schon angekündigt war, dass eine Zweigleisigkeit, Altenheim und Hotel, nicht funktioniert.
Die Sieger des Fotowettbewerbs zum Raesfelder Adventsmarkt 2019 stehen fest
Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. veranstaltete erstmalig zum Raesfelder Adventsmarkt 2019 einen Fotowettbewerb unter dem Namen „AVM Raesfeld 2019“.
Janine Vorholt aus Raesfeld sicherte sich den 2. Platz. Hier bei der Preisübergabe mit Diana Brömmel,Vorsitzende OMR
Gesucht wurden stimmungsvolle Fotos und Eindrücke vom Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld.
Nun hat der Verein die drei stimmungsvollsten Fotos ausgesucht und prämiert diese mit Ortsmarketing Gutscheinen.
Den ersten Platz belegt Beatrice R. aus Uelzen, den zweiten Platz konnte sich die Raesfelderin Janine V. sichern und den dritten Platz Julie S. aus Hamburg.
Platz 1. Beatrice R.
Die Siegerfotos sind ab sofort auch auf Facebook-Seite und der Homepage des Ortsmarketings zu finden.
Janine V. wurde der Gutschein für den 2. Platz im Rahmen ihrer Ausstellungseröffnung im Friseursalon Brömmel übergeben, den anderen Gewinnern wurde ihr Preis zugesendet.
Rosen für Ehrenamtliche als Wertschätzung und Dank
RAESFELD. Rosen als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement zierten die Tische am Dienstag bei dem gemeinsamen Frühstück im Seniorenhaus St. Martin.
Mit einem Sektempfang und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet bedankte sich das Team vom Seniorenhaus St. Martin bei ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Damit geben wir unseren Ehrenamtlichen als Wertschätzung und Dank etwas zurück, was sie mit ihrer Anwesenheit hier einbringen. Sie sind die tägliche Nahrung für unsere Besucher“, so Petra Eisenbarth, Leiterin des sozialen Dienstes. „Für unser Haus ist es ganz wichtig, dass die Wertschätzung hochgehalten wird“, fügte die Leiterin der Einrichtung Anne Eversmann hinzu.
Für die Bewohner seien die freiwilligen Helfer mehr als nur Besucher. „Sie bedeuten für die Bewohner Halt, Vertrauen und Heimat“.
Tag für Tag sorgen die aktuell 65 Frauen und Männer mit ihrer Anwesenheit und ihrem Engagement für Unterhaltung und Abwechslung.
Dienst am Nächsten
45 Ehrenamtliche folgten der Einladung. Wie Renate Bässt, die seit gut 20 Jahren jeden Dienstag im Haus ist. Sie geht mit den Seniorinnen und Senioren spazieren oder hatte auch schon mal Einzelbetreuungen übernommen. „Für mich war immer der Dienst am Nächsten wichtig“, so Bässt.
Seit einem halben Jahr aktiv als „Rollstuhlschieber“ dabei
ist Alfons Föcker. „Ich habe jetzt die Zeit, etwas Ehrenamtliches zu machen und
es gefällt mir hier richtig gut“, so Föcker. Besonders erfreue er sich daran,
dass die Bewohner schon lachen, wenn er morgens komme. „Dann wissen sie genau,
dass es nun an die frische Luft geht“.
Viele der Ehrenamtlichen heute seien, so Eversmann, ehemalige Angehörige. „Neue sind bei uns immer gerne gesehen, auch junge Menschen und wer Interesse hat, sich hier einzubringen, kann sich gerne bei uns im Haus melden“.
Immer wieder ein Thema: Love-Scamming. Gefakte Profile auf Facebook versprechen die große Liebe.
Kreis Borken (ots). Statt die große Liebe zu finden blieben für einen 54-Jährigen nur hohe finanzielle Schäden: Der Mann aus dem Kreis Borken verlor einen fünfstelligen Eurobetrag – das Geld ging auf russische Konten.
Der 54-Jährige hatte über ein soziales Netzwerk im Internet Kontakt zu einer Russin aufgenommen. Doch es blieb nicht bei dem Austausch von Nachrichten: Die Frau bat um Geld.
Immer wieder konnte sie vermeintlich gute Gründe dafür nennen. Mal ging es um die Kosten durch einen medizinischen Notfall der Mutter der Chatpartnerin, mal um eine Festnahme und eine Sicherheitsleistung, schließlich auch darum, die Flugreise der Frau nach Deutschland zu finanzieren. Insgesamt vier Überweisungen nahm der Mann vor, ehe er den Betrug witterte.
Manipulierte Gefühle
Um ihn in Sicherheit zu wiegen, hatte sich die Empfängerin des Geldes einiges einfallen lassen. So übermittelte sie ihm auch vermeintliche Ausweisdaten. Doch am Ende blieb für den Betroffenen nur die bittere Erkenntnis, dass Unbekannte seine Gefühle manipuliert hatten, um an sein Geld zu kommen.
Das Vorgehen der Täter in diesem Fall stellt für die Ermittler der Kripo in Borken nichts Unbekanntes dar. Experten sprechen dabei vom sogenannten „Scamming“: Der vermeintliche Weg zum Glück führt dabei über Vorauszahlungen an einen Betrüger, englisch „Scammer“.
Love- oder auch Romance-Scamming
Eine Variante davon: das Love- oder auch Romance-Scamming. Die Betrüger suchen in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerk online nach möglichen Opfern. Auf den ersten Kontakt folgt eine Phase intensiver Liebesbekundungen. Die Täter legen damit psychologisch die Grundlage, um im nächsten Schritt erfolgreich um Geld bitten zu können. Die Betrüger zeigen sich erfinderisch, wenn es darum geht, vermeintliche Notlagen zu schildern.
Emotionale Abhängigkeit
Die Opfer schöpfen zu diesem Zeitpunkt leider nicht so schnell Verdacht. Denn die Täter haben sie bewusst in eine emotionale Abhängigkeit gebracht. Oft ziehen sich derartige Fälle über einen längeren Zeitraum. So auch im aktuellen Beispiel: Den Betrügern gelang es, die vorgespielte Beziehung zu dem 54-Jährigen rund ein halbes Jahr lang aufrecht zu halten.
Gelungener Neujahrsempfang der UWG Raesfeld Erle e.V.
Am Sonntag lud die UWG Raesfeld Erle e.V. zum Neujahrsempfang ins Adelheid Spargelhaus in Erle ein.
Bei einem reichhaltigen und sehr leckeren Frühstücksbuffet blickte der Vorsitzende Wolfgang Warschewski auf das Jahr 2019 zurück.
Viele Anträge an die Gemeindeverwaltung habe die UWG erstellt, die nun teilweise umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür sei der langerwartete Bücherschrank, der im Rahmen der Umgestaltung des Kirchplatzes in Erle seinen Platz finden wird.
v. l.: Jörg von Borczyskowski (UWG im Kreistag), Bürgermeister Andreas Grotendorst, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Warschewski und sein Stellvertrer Rupert Koller.
Warschewski betonte, dass die UWG sich auch weiterhin aktiv dafür einsetzen wird, dass die Bürger bei der Planung der anstehenden Projekte des Dorfentwicklungskonzeptes stark eingebunden werden. Mit Blick auf und auf Nachfrage zu einem Bürgermeisterkandidaten für die anstehenden Kommunalwahl 2020 bestätigt der Vorsitzende, dass bisher noch kein Kandidat in Sicht sei.
Über das geplante Kunstprojekt am Schloss und den aktuellen Stand zur Neugestaltung der Schlossallee und die Planungen zur Gestaltung des Schulhofs der Julia-Köppers-Gesamtschule zum Quartier informierte Rupert Koller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Kritik an 5 G
Des Weiteren übte er erneut Kritik zum Netzausbau von 5G. Er begründete seine Kritik damit, dass einerseits der Elektrosmog deutlich zunähme, die benötigte Energie ebenfalls sehr groß seien und die Bürger damit dem „gläsernen Bürger“ in der Zukunft immer näher kommen.
Über seine Aufgaben der Kreis UWG berichtete der Vorsitzende der UWG Fraktion im Kreistag, Jörg von Borczyskowski. Er verwies darauf, dass die Kreisumlage im Kreis Borken mit Abstand die geringste im Land sei und dass die Rückstellungen des Kreises mehr als ausreichend sei.
Borczyskowski und Koller waren sich darüber einig, dass der Ausbau des Glasfasernetzes ein sehr wichtiger Faktor für Gewerbe und Landwirtschaft ist.
In seinem Grußwort ging Bürgermeister Andreas Grotendorst auf den aktuellen Stand des Dorfentwicklungsprojektes ein. Nach seinem Besuch auf der Grünen Woche 2020 in Berlin, verwies er auf die derzeitige schwierige Lage der Landwirtschaft im Gegenüber zum Umweltschutz.
Rund 50 UWGler wurden zum Ausklang musikalisch von der Irischen Musikgruppe „Treshing Floor“ unterhalten.
Die UWG freut sich auf ein spannendes Wahljahr 2020 und blickt positiv in die Zukunft.
Verwaltung stimmt dem Antrag der Hauseigentümerin auf Ablösung von zwei Stellplätzen für das Grundstück Höltingswall/ Ekhornsloh – Pizzeria NaBucCo zu.
Nach der neuen Überdachung für den Eisverkauf in der Pizzeria NaBucCo sollten nachträglich zwei neue Parkplätze gebaut werden. Eigentümerin verpflichtet sich, an die Gemeinde dafür einen Geldbetrag nach Maßgabe der Satzung zahlen.
Bereits im Jahr 2007 wurde das Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude
an der Schermbecker Straße-Höltingswall zu einem Restaurant (Pizzeria) mit Außengastronomie
(Biergarten) erweitert.
Im vergangenen Sommer wurde ein
Teil der Pizzeria NaBucCo unmittelbar vor dem südlichen Gebäudeteil mit einer
Terrasse überdacht. Die Baugenehmigung hierfür wurde vom Kreis Borken erteilt.
Allerdings wurde bei der Bauzustandsbesichtung
nach abschließender Fertigstellung Ende Juli durch das Bauordnungsamt der
Nachweis von zwei zusätzlichen Stellplätzen gefordert.
Aufgrund des Zuschnitts des Grundstücks hätte dieses, laut beauftragter Gutachter, auf dem Grundstück so gut wie gar nicht, oder nur mit einem sehr aufwendigen Eingriff in den Biergarten und einem hohen wirtschaftlichen Aufwand erfolgen können.
Daher stellte die Grundstückseigentümerin einen Antrag an die Gemeindeverwaltung auf finanzielle Ablösung der zwei Stellplätzen. Dem Antrag auf Ablösung von den zwei geforderten Stellplätzen stimmte die Verwaltung am Montag einstimmig zu.
Sechs neue Obstbäume pflanzte der Heimatverein Erle am Dienstagmorgen auf der Babywiese hinter der Erler Mühle.
Im Gegensatz zu den anderen Bäumchen sind es diesmal keine kleinen Obstbäumchen für Neugeborene und ihre Eltern, sondern die sechs Hochstämme spendet der Heimatverein Erle als symbolischen Akt der Verbindung an Erler Vereine.
Ran an die Schüppe – Arno Brömmel setzt Vereinsbaum in die Erde. Foto André Elschenbroich
Die zukünftigen Paten der Bäume sind der Erler Schützenverein mit Blick auf ihr bevorstehendes 125-jähriges Jubiläum, der Sportverein Eintracht Erle, der Imkerverein, die Landjugend Erle/Rhade und die Silverster-Grundschule.
Präsident des Erler Schützenvereins Arno Brömmel sowie der ehemalige Heimatvereinsvorsitzende Klaus Werner bekamen von Norbert Sabellek (Vorsitzender Heimatverein) ihre Patenschaftsurkunden für ihre neuen Obstbäume überreicht. Fotos: André Elschenbroich
„Einen Baum bekommt auch unserer ehemaliger Vorsitzender Klaus Werner. Er war schließlich der Namens- und Ideengeber für die Babywiese“, so Sabellek.
Damit die Bäume im Sommer auch Früchte tragen, müssen nun die Vereine als Baumpaten sich selber darum kümmern und für reichlich Feuchttigkeit und regelmäßigen Schnitt sorgen.
Gemeinde möchte kein weiteres Altenheim an diesem Standort
Das Landhaus Keller liegt der Gemeindeverwaltung am Herzen. Sie hätte gerne an diesem Standort ein gutes Drei-Sterne -Hotel im mittleren Preissegment.
RAESFELD. Schloss Raesfeld, Schloss Allee und Naturpark Hohe Mark seien die beste Voraussetzung für ein Hotel an dieser Stelle, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag im Planungsausschuss.
Während im Laufe des Insolvenzverfahrens der Hotelbetrieb im Landhaus Keller eingestellt wurde, läuft der Betrieb des Altenheims mit 20 Bewohnern weiter.
Beraten wurde im Planungsausschuss der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan RA 21 a (Freiter Pättken). Gegen die geplante Änderung des Bebauungsplans legte der Insolvenzverwalter der Keller Dienstleistungen und Sozialimmobilien GmbH & Co. KG im Vorfeld Widerspruch ein.
Derzeit wird das Haus Keller als Altenheim betrieben. Im vergangenen Jahr eröffnete das Amtsgericht Essen ein Insolvenzfahren der Keller Dienstleistungen und Sozialimmobilien. Eingeschlossen sind dabei auch die Alten- und Pflegeheime der Keller GmbH (wir berichteten).
Eingeräumte Nutzungsoption wieder aufgehoben
Nach der Bekanntgabe sicherte sich die Gemeinde kurze Zeit später das Vorkaufsrecht für die Anlage. In der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes wurde die 2006 eingeräumte Option, das Hotel als auch als Altenpflegeheim zu nutzen, wieder aufgehoben, um eine weitere Nutzung des Landhauses Keller als Altenheim zu verbieten.
Die Begründung dazu lautete, dass der Standort Altenheim/Altenpflegeheim nicht optimal sei und die dem besonderen Standort im Bereich der Schlossfreiheit angemessene Hotel- und Gastronomienutzung wieder zugeführt werden soll.
Demografischer Faktor
Das wurde auch dem Nachlassverwalter der Keller GmbH. mitgeteilt. Dieser allerdings reagierte nicht sehr amüsiert darauf und sieht die Änderung des Bebauungsplans als ein enteignungsgleichen Eingriff an. Darüber hinaus teilt der Insolvenzverwalter mit, dass die vorgeschlagene Änderung des Bebauungsplans als Hotel an diesem Standort nicht den demografischen Faktor der Gemeinde und dem Kreis Borken berücksichtige. Wie in allen anderen Gemeinden habe auch Raesfeld mit einer zunehmenden Überalterung der Bevölkerung und veränderten Lebensumstände der Menschen zu rechnen. Diese habe auch nicht in Raesfeld und seinen angrenzenden Gemeinden haltgemacht.
Außerdem sei der gegenwärtige Standort des Altenheims, derzeit mit 20 Bewohnern, aufgrund seiner Ortslage bestens als Alten- und Pflegeheim geeignet. Im Übrigen ließe sich laut Insolvenzverwalter der Betrieb eines Restaurant-Cafés leicht wieder einrichten, wenn das gesamte Gebäude als Altenheim- und Pflegeheim genutzt werden dürfte.
Internationale Investoren für Altenheim
Internationale Investoren aus dem Alten- und Pflegebereich haben laut Insolvenzverwalter bereits Interesse an den Erwerb der Keller-Immobilie am Niederrhein bekundet. Ein Altenheim würde laut Insolvenzverwalter zu einer Verdoppelung der gegenwärtigen Arbeitsplätze für Mitarbeiter der Pflegeberufe führen.
Ein Investor für ein Hotel habe sich, wie der Insolvenzverwalter mitteilt, allerdings nicht gefunden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens habe er 25 Hotelbetreiber im Umkreis von 100 km angesprochen. Das Interesse sei gleich null gewesen und keiner der angesprochenen Investoren hätte Interesse bekundet.
Alle Anregungen vonseiten des Insolvenzverwalters, dass Haus Keller weiter als Pflegeheim zu nutzen, wurde einstimmig von den Ausschussmitgliedern abgelehnt. Das Gleiche gilt auch für Konkurrenzüberlegungen im Hotelsektor. Der Grund: In gemeindlich übergeordnetem Interesse sei eine adäquate Nutzung des prominenten Standortes.
Die vorgebrachten Argumente, was den demografischen Wandel anbelange, seien laut Erster Beigeordneter Martin Tesing nicht verifiziert und belegt. Im Landhaus Keller lebt derzeit nur eine Person aus Raesfeld. „Verständlich ist, dass der Insolvenzverwalter mit seinen Argumenten das Interesse hat, einen hohen Preis für das Grundstück zu erzielen. Wir können seinem Einwand nicht folgen“.
Fakt sei laut Bürgermeister Andreas Grotendorst, dass die Gemeinde dringend Hotelzimmer benötige, da sie in den letzten vier Jahren rund 56 Zimmer verloren habe: Hotel Epping mit 21 Betten, Aelkeshof mit 31 Betten und Hotel Sterndeuter Turm mit 14 Betten.
Brechschale im Eingangsbereich
„Und eine Kombinutzung – Hotel-Altenheim habe sich bereits in jüngster Vergangenheit als sehr problematisch dargestellt. Außerdem hat es Beschwerden gegeben, dass im Eingangsbereich Nierenschalen rumstehen, dass es dort riecht und das dies kein schöner Anblick für die ankommenden Gäste gewesen sei“.
Als Hotel geeignet sei die Anlage schon deshalb, da sie sich in unmittelbarer Nähe der touristisch stark frequentierten Schlossfreiheit befindet. „Die Lage am Ortsrand ist eben nicht, wie vom Insolvenzverwalter behauptet, geeignet für die Bewohner. Sie ist eher ungünstig, da die Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs wie Ärzte und Apotheken, nicht in fußläufiger Nähe vorhanden sind“, so Grotendorst.
Bedarf an Hotelbetten ist groß
Mit Blick auf den dringenden Bedarf an Hotelzimmer liege auch an das veränderte Verhalten der Touristen in der Gemeinde. Die gut ausgebauten Radwege locken besonders Tagesgäste an, die sternenförmig mit ihren Fahrrädern mehrere Orte anfahren. Ebenso die zahlreichen Trauungen in der Gemeinde, 403 waren es 2019, ziehen immer mehr Gäste in die Gemeinde, fügte Grotendorst an. „Wir haben eine Naturpark-Radroute die gut von E-Bike-Fahrern genutzt wird und Urlaub vor der Haustür wird immer wichtiger“.
Darüber hinaus sei die Gemeinde gut aufgestellt mit den derzeitigen Alten- und Senioreneinrichtungen in der Gemeinde.
„Die gemeindlichen übergeordneten Belange einer Hotel- und Gastronomiebenutzung an diesem Standort liegen somit über den privaten wirtschaftlichen Interessen eines Investors“, so Grotendorst.
Die Sängerin Susan Albers begeisterte die rund 130 Zuhörer am Samstagabend auf der Kleinkunstbühne im Saal von Brömmel-Wilms.
„Sie ist eine Frau mit Stimme“, sagte Organisator Michael Oestreich. Er war begeistert, wie gut die Sängerin aus Rhede bei den Besuchern ankam.
ERLE. Es war das erste Konzert 2020, was die Kleinkunstbühne präsentierte und so gut wie ausverkauft. „Das ist doch ein toller Jahresanfang“, freute sich Oestreich. Hauptsächlich auswärtige Besucher kamen an diesem Abend angereist.
Wie das Ehepaar Lisa und Markus Augusciak aus Moers. Sie waren begeistert von dem zweistündigen Konzert. „Susan sang auf unserer Hochzeit vor fünf Jahren drei Songs. Deshalb sind wir heute hier. Das zweistündige Konzert war heute einfach klasse“.
Weltpremiere
Spaß an ihrem Auftritt hatte auch die Sängerin Albers mit ihren Musikern Armand Spee (Bassist) und Kenny G. Steward (Drums). „Uns gibt es eigentlich gar nicht als Band. Es ist Weltpremiere und das geilste Debüt und beste Publikum ever. Danke an das Team, dass ihr das möglich gemacht habt“, so Albers.
Die ehemalige DSDS-Kandidatin von 2013 mit 30-jähriger Bühnenerfahrung, ist mittlerweile seit sieben Jahren selbstständig unterwegs und Frontsängerin bei der Big Band der Bundeswehr. Schlager seien überhaupt nicht ihr Ding, gesteht sie.
Musikstücke mit echter Stimme
Sie setze auf Musikstücke mit echter Stimme. Dazu gehörte an diesem Abend unter anderem Klassiker von Adele,ArethaFranklin oder „Oh Baby Love“ von Mothers Finest. Das Publikum dankte ihr mit langanhaltendem Applaus und am Ende immer wieder mit lautstarken Rufen nach mehr Zugaben.
Das nächste Konzert der Kleinkunstbühne mit der Band „Backtrax“ und Mike Best und Jacke Bredie findet am 28. März statt.
Petra Bosse
Susan Albers Kleinkunstbühne
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