„Hand aufs Herz“ Kreis Borken und dem Ärztenetz „BOHRIS“ Ziel der Zusammenarbeit: Ärztenachwuchs gewinnen, fördern und begleiten
Kreis Borken (pd). Der Startschuss für die Kooperation zwischen dem Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin (WBV) „Hand aufs Herz“ Kreis Borken und dem Ärztenetz „BOHRIS e.V.“ ist gefallen. Der Name BOHRIS steht für die Städte Bocholt, Rhede und Isselburg.
Dr. Michael Adam (v. li.) als Mitglied der BOHRIS-Geschäftsführung und Annette Scherwinski (v. r.), Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, unterzeichneten im Beisein von Elisabeth Böing (h. li.) von der Stadt Bocholt sowie Regina Kasteleiner (h. r.), Gesundheitskoordinatorin des Kreises Borken, den Kooperationsvertrag.
Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich nun Annette Scherwinski, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Regina Kasteleiner, Gesundheitskoordinatorin des Kreises Borken, Elisabeth Böing von der Stadt Bocholt und Dr. Michael Adam aus der Geschäftsführung von „BOHRIS e.V.“. „Wir wollen gemeinsam den Ärztenachwuchs ins Westmünsterland holen und ihn hier optimal fördern und begleiten“, stellten die Beteiligten die Ziele der Kooperation heraus. Damit soll die flächendeckende hausärztliche Versorgung im Kreis Borken auch künftig auf möglichst breiter Basis sichergestellt werden.
Geplant sind neben der Abstimmung der verschiedenen Aktivitäten zur Hausarztgewinnung auch gemeinsame Stände auf Messen und Veranstaltungen. „So können wir den Kreis Borken als lebens- und liebenswerte Region für den ärztlichen Nachwuchs präsentieren“, freut sich jetzt Regina Kasteleiner auf die Zusammenarbeit.
Zum Hintergrund: Im WBV „Hand aufs Herz“ engagieren sich alle Krankenhäuser und 25 Hausarztpraxen im gesamten Kreisgebiet. Zu den Angeboten gehört auch das Projekt „Praxismonat Allgemeinmedizin“. Mehr dazu gibt es im Internet auf www.aerztinnen-in-den-kreis-borken.de.
Das Fanfarencorps Raesfeld 1959 e. V. lud am Sonntag, 26. Januar zur Mitgliederversammlung in die Holtschoppe auf den Vennekenhof ein.
Raesfeld (pd). Der Vorsitzende Christian Willing begrüßt alle Anwesenden und eröffnet die Sitzung mit einem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr.
Im Jahr 2019 hat man das 60-jährige Jubiläum des Musikvereins mit einem großen Konzert vor der historischen Kulisse des Raesfelder Wasserschlosses gefeiert. Leider musste das Corps sich von seinem langjährigen Übungsleiter, Steffen Wardemann, verabschieden.
Umso mehr freuen sich die Musiker über das Engagement zweier neuer Übungsleiter. David Babucke leitet nun das Gesamtcorps und Dennis de Haas unterrichtet gemeinsam mit Pascal Friedrich das Schlagwerk.
Im Februar werden die Musiker FCR den Rosenmontagszug in der Narrenhochburg Köln in der Uniform der Prinzengarde musikalisch begleiten. Marschieren werden sie direkt beim kölner Dreigestirn. Weiterhin geht es im Oktober nach Wesel zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.
Zufriedenstellender Kassenbericht
Matthias Küppers stellt den Kassenbericht 2019 vor. Trotz
eines großen Jubiläumsfestes hat der Verein gut gewirtschaftet und der Haushalt
nur ein geringes Defizit, freut er sich. Stefan Becker berichtet, dass es bei
der Kassenprüfung keine Beanstandungen gegeben habe. Als Kassenprüfer für das
laufende Vereinsjahr wurden er und Heike Woeste wiedergewählt.
Unter der Wahlleitung von Helmut Kilian wurde Christian Stolbrink in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Matthias Küppers, Daniel Meyering und Josef Gathmann stellten sich in ihren Ämtern nicht zur Wiederwahl.
So wurden als Kassierer Achim Nießing, zum Jugendwart Christoph Hidding, als Zeugwart Robert Böckenberg und als Pressevertreter Frederik Strothmann gewählt. Auf der Spielerversammlung am vorherigen Sonntag hatten die aktiven Musiker Leonie Steggerhütte zu ihrer Vertreterin im Vorstand gewählt.
Ehrungen
Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden Christoph Hidding,
Leonie Steggerhütte und Lukas Höing geehrt. Christian Küppers ist nunmehr seit
20 Jahren aktives Vereinsmitglied. Daniel Meering, Christoph Kremer, Matthias
Küppers, Christian Stolbrink und Kai Vormann wurden für 25 Jahre aktive
Tätigkeit geehrt und erhielten eine Steintafel mit dem Vereinswappen. Eine
besondere Würdigung galt Andreas Baumeister, der seit 40 Jahren aktives
Vereinsmitglied im Raesfelder Fanfarencorps ist.
Für fleißige Probenbeteiligung erhielten Rika Epping, Lucy
Steggerhütte, Annemarie Becker, Jonas Hüsken und Paul Reckmann einen
Kinogutschein.
Jahresstatistik der Kirchengemeinde
St. Martin 2019
Die Zahl der Katholiken in der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld ist auch im vergangenen Jahr 2019 weiter gesunken. Dafür gab es ein Anstieg an Trauungen.
Bereits im Sommer berichtete der Vatikan, dass die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland um weitere um 29 Prozent angestiegen sei. Betroffen davon ist auch die katholische Kirche St. Martin mit insgesamt 62 Kirchenaustritte 2019.
Damit verringert sich Anzahl der Katholiken der katholischen Kirchengemeinde St. Martin auf insgesamt 8.154 Katholiken (2018:8.212).
Rückläufig seien laut Statistik der Pfarrei St. Martin auch die Gottesdienstbesucher zu 2018. Repräsentativ gezählt wurden die Besucher am 2. Sonntag in der Fastenzeit. An diesem Tag fanden 602 Gläubige, (2018: 826 Besucher), den Weg in die Kirche. Ein Plus hingegen zu 2018 mit 647 Besuchern, verzeichnet die Pfarrei an Besuchern am 2. Sonntag im November.
Mehr Trauungen 2019
Ebenfalls niedriger fällt die
Statistik 2019 von Erstkommunionkindern (81) zu 2017 mit 109 Kindern aus (2018:
67).
Bei den Hochzeiten verzeichnet die Pfarrei einen deutlichen Anstieg von insgesamt 51 Trauungen 2019 zu 2017 (29) und 2018 (33). Konstant geblieben ist die Anzahl der Taufen von 88. Gefirmt wurden im vergangenen Jahr 54 Jugendliche (2018:62).
Betroffen von den drastisch ansteigenden Kirchenaustritten ist nicht nur die katholische Kirchengemeinde Raesfeld. Ein Blick in die Statistik macht es deutlich: 2019 habe es, laut Deutsche Bischofskonferenz, so viele Austritte aus den beiden großen deutschen Kirchen wie noch nie gegeben. Im Jahr 2018 haben insgesamt 216.078 Gläubige vor den staatlichen Behörden ihren Austritt erklärt.
Zweithöchste Zahl
Die aktuellen Kirchenaustrittszahlen seien laut Pater Hans Langendörfer, Sekretär der Bischofskonferenz, zudem die zweithöchsten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nur 2014 seien mehr Menschen aus der Kirche ausgetreten (217.716).
Insgesamt lag die Zahl der Katholiken, so die die Deutsche Bischofskonferenz (Stand Juli 2019) in Deutschland bei 23.002.128, im Jahr davor waren es 23.311.321 gewesen. Knapp unter 28 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung gehören derzeit damit der katholischen Kirche an.
Nicht nur die
katholische Kirche hat Kirchenaustritte zu verzeichnen. So traten 2018 aus der evangelischen
Kirche rund 220.000 Menschen aus. Das seien laut Bischofskonferenz 11,6 Prozent
mehr Austritte als 2017.
Die Liebe hört niemals auf (1 Kor 13, 8a). Auch in diesem Jahr feiert die Pfarrei St. Martin am Gedenktag des Hl. Valentin Freitag, 14.02. einen Gottesdienst für Liebende und Verliebte, für Verlobte. Verheiratete oder sich sonstig zugetane Menschen.
Der Wortgottesdienst ist für alle Menschen gedacht, für die das Thema „Liebe“ eine Rolle spielt. Egal, ob frisch verliebt oder ob bereits die Goldene Hochzeit gefeiert wurde – Ein jeder ist herzlich willkommen!
In stimmungsvoller Atmosphäre wird gemeinsam gesungen und gebetet. Während der Wort-Gottes-Feier besteht die Möglichkeit, sich als Paar oder als Einzelperson unter den Segen Gottes zu stellen.
Dazu laden wir alle ein am Freitag, 14.02. um 19:00 Uhr im St. Silvester Haus in Erle. Musikalisch wird der Gottesdienst mitgestaltet von der Gruppe „Favorite Voices“ unter der Leitung von Ansgar Schmeier.
Ein noch unbekannter Autofahrer beschädigte am Donnerstag zwischen 12:50 Uhr und 13:00 Uhr einen roten Opel Combo in Raesfeld.
Der Flüchtige verursachte einen Schaden von ca. 1500 Euro und entfernte sich, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Der Opel war auf einem Parkplatz an der Leinenweberstraße abgestellt.
Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Borken (02861) 9000 zu wenden.
Weihnachtsmann auf dem Adventsmarkt sammelte jede Menge an Spenden ein
Insgesamt 1.812,23 Euro konnte Kalle Zeh an die Vestische Kinder- und Jugendklinik in Datteln persönlich überreichen und sei dort, wie Zeh sagt, von leuchtenden Kinderaugen empfangen worden.
Raesfeld. Der Erlös stammt aus seiner privat ins Leben gerufenen Schokoladen-Aktion während des Adventsmarktes
Es war das dritte Mal, dass der Freiheiter Bürger als Weihnachtsmann an allen vier Tagen über den Markt ging und Schokolade gegen eine freiwillige Spende verteilte. Getoppt wurde das Endergebnis zum Vorjahr um rund 162 Euro.
Unterstützt als Sponsoren wurde die Aktion von den Gastronomen Reinhard Nießing, Freiheit 24, Gurmej Singh, Restaurant Schlosskapelle und Anne Thiehoff
Der Raesfelder Reinhard Kipp bekam am Donnerstag das Bundesverdienstkreuz im Raesfelder Rathaus von Landrat Dr. Zwicker überreicht.
Landrat Dr. Kai Zwicker (2. v.l.). überreichte Reinhard Kipp am Donnerstag des Bundesverdienstkreuz. An der Ehrung im Raesfelder Rathaus nahmen Teil Ehrenbürgermeister Udo Rößing (l.)., Ehefrau Helga Kipp sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse
Raesfeld.Reinhard Kipp (74 J.) ist in Raesfeld kein Unbekannter. Seit seinem Ruhestand als ehemaliger Bürgermeister ist er eigentlich ein UN-Ruheständler, der heute die Menschen mit seinem Drehorgelspiel und seinen selbstgeschriebenen Texten begeistert.
In seiner aktiven Zeit gründete Kipp die Junge Union 1963 in Raesfeld, war deren stellvertretender Vorsitzender im Kreis Borken, und später auch Vorsitzender. Kipp, gründete die Trimm-Dich Gruppe und war selber als begeisterter Sportler aktiv im TSV Raesfeld. Als Mitglied im Gemeinderat war er von 1969 bis 1989 tätig, davon sechs Jahre als Fraktionsvorsitzender der CDU (1973 bis 1979).
Das Ehepaar Helga und Reinhard Kipp. Foto: Petra Bosse.
1984 wurde er zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Sein Bürgermeisteramt legte er aus gesundheitlichen Gründen, und zum Bedauern vieler Bürger, 1993 nieder.
Seine überregionalen Kontakte führten dazu, dass eine bis heute bestehende Partnerschaft mit der der niederländischen Gemeinde Wehl besteht sowie zu der mecklenburgischen Stadt Dömitz besteht. Seit 2016 ist Reinhard Kipp Vorsitzender der Seniorengemeinschaft in der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld.
Landrat Dr. Kai Zwicker
Aktiv beteiligte sich Kipp an den Bau der neuen Orgel für die St. Martin Kirche. Landrat Dr. Kai Zwicker sagte eingangs seiner Laudatio: „Sie haben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Heimatgemeinde Raesfeld geleistet.“
Petra Bosse
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Bundesverdienstkreuz für Reinhard Kipp aus Raesfeld
1 von 8
Landrat Dr. Kai Zwicker (l.). überreichte Reinhard Kipp am Donnerstag des Bundesverdienstreuz.
Im Rahmen einer Dankeschönfeier fand die Spendenübergabe vom Adventsbasar „Herzblut“ statt.
Teamsprecherin Monika Strothmann freut, sich, dass viele ehrenamtliche Helfer/-innen der Einladung gefolgt sind. „Das ist doch ein gutes Zeichen dafür, dass sie hinter uns stehen und sie motiviert sind weiterzumachen.“
Foto: privat
Denn ohne die Unterstützung der zahlreichen Helfer/-innen, die sich das ganze Jahr Gedanken machen, wie sie sich einbringen können und sich immer wieder mit neuen Ideen, mit Altbewährtem und mit viel Herzblut engagieren sowie ohne die treuen Besucher/-innen wäre es nicht möglich gewesen, den Spendenrekord in Höhe von 8.900 Euro zu erzielen.
Der Erlös wurde aufgeteilt und zwar gingen je 1.500 Euro an das Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld, an die Intensivbetreuung des Betreuten Wohnen in Raesfeld sowie an die Tagespflege des Betreuten Wohnen in Erle. Weiterhin erhielt die Mutter/Kind-Einrichtung Gerburgisheim in Bocholt 4.400 Euro.
Bereits zum zweiten Mal unterstützt der Rotary Club Lippe-Issel mit seiner Aktion die Schrauber AG der Bürgerstiftung Kreativ in Wesel.
Hier haben sich Kinder und Jugendliche zusammengefunden, die einmal die Woche unter fachkundiger Leitung einen alten Traktor zum Laufen bringen wollen.
Neben Spenden von Clubmitgliedern, die auch in diesem Jahr wieder eingegangen sind, wird das Projekt durch den Verkauf von Berliner-Boxen unterstützt. Eine Box mit 24 Berlinern wird für 30 Euro angeboten. Hiervon gehen 15 Euro an die Schrauber AG.
Die Boxen stehen am Mittwoch, den 5. Februar, in der Bäckerei Bors in Hamminkeln zur Abholung bereit. Gegen ein Entgelt von 10 Euro werden diese aber auch von Mitgliedern des Clubs in einem Umkreis von 30 Kilometern zugestellt. Klaus Friedrich, Präsident des Clubs, ist wieder sehr erfreut über die Beteiligung der Clubmitglieder. „Mit der Berliner-Aktion haben wir nun ein zweites Projekt in Wesel, neben dem Golfturnier, das breite Resonanz gefunden hat.“
Fehler beim Fahrstreifenwechsel – Unfall mit sechs Pkw und 27.000 Euro Sachschaden
Ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel führte Mittwochmorgen (29.1., 7:30 Uhr) auf der Autobahn 31 bei Legden zu einem Unfall mit sechs beteiligten Autos und 27.000 Euro Sachschaden.
Ein 54-jähriger
Audi-Fahrer war Richtung Emden unterwegs. Als er einen Vorausfahrenden
überholen wollte, scherte der Niederländer nach links aus und sah den
dort fahrenden 28-jährigen Opel-Fahrer zu spät. Dieser konnte nicht mehr
ausweichen oder bremsen und stieß mit dem Audi zusammen. Ein
nachfolgender, 36-jähriger, Skoda-Fahrer bremste voll ab und verhinderte
so einen Zusammenstoß, woraufhin ihm aber ein 19-jähriger Volvo-Fahrer
auffuhr. Ein 51-Jähriger stoppte seinen Audi wiederrum rechtzeitig, ein
62-jähriger Ford-Fahrer prallte mit seinem Heck zusammen.
Die 36- und 19-jährigen Autofahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser.
Der 54-jährige Niederländer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro zahlen.
Polizisten
sperrten die Fahrtrichtung Emden für 1 ¾ Stunden voll. Es kam zu
Verkehrsbehinderungen mit einem Rückstau von etwa acht Kilometern Länge.
Am Dienstag meldete sich eine Zeugin gegen 12.20 Uhr bei der Polizei und machte Angaben über einen augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, der zudem in einen Pkw gestiegen und losgefahren war.
Polizeibeamte trafen den mutmaßlichen Fahrzeugführer wenig später an seiner Wohnanschrift an.
Der 69-Jährige stand erheblich unter Alkoholeinfluss (der Alkoholtest lässt auf eine Blutalkoholkonzentration von ca.1,6 Promille schließen), sodass die Polizeibeamten ein Strafverfahren einleiteten und den Führerschein sicherstellten.
Zur Feststellung der Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit entnahm ein Arzt dem Beschuldigten Blutproben.
Es tut sich wieder was in der Gemeinde Raesfeld. Insgesamt 55.000qm Gewerbefläche in Raesfeld Nord stehen bereit.
Foto: Bosse
In der letzten Woche begannen die ersten Erdbewegungen für die Erweiterung des Gewerbegebiets Nord in Raesfeld. Die beauftragte Firma Finke Landschaft und Straße wird die Kanal- und Straßenbaumaßnahmen bis zum Herbst fertigstellen.
Auch die ersten Firmen stehen bereits in den Startlöchern, um mit ihren Erweiterungs- bzw. Neubauten zu starten. Das Gewerbegebiet Nord beläuft sich auf insgesamt 55.000 qm.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Ein Großteil der Fläche ist bereits vergeben. Die
Erschließungsmaßnahmen sollen im Herbst abgeschlossen sein.
Raesfelder Landwirte waren wieder aktiv unterwegs – Land schafft Verbindung!
RAESFELD. Letzte Woche besuchten die Landwirte Christoph Nagel und Felix Brömmel die vier Kitas in Raesfeld sowie die Grundschule.
Sie baten um die Mithilfe der Kinder in Sachen Blumenwiesen und verteilten in diesem Rahmen bunte Blühmischungen und kleine, regionale Mörchen zum Knabbern.
Als ein kleines Extra gab es noch für jede Gruppe einen Gutschein für einen Besuch auf dem Bauernhof.
Besonders freut sich Landwirt Felix Brömmel darüber, dass Schulleiter Thomas Schlüter das Thema „Landwirtschaft“ in Zusammenarbeit mit den Landwirten in der jährlichen AG-Woche nun zum Projekt machen möchte.
ERLE. Mächtig Krach machten am Sonntag die Kinder in der Pausenhalle der St. Silvester-Schule. Diesmal durften sie das auch, oder besser, es war so gewollt.
Eingeladen zu einem Schnuppernachmittag hat das Blasorchester Erler Jäger. Vorsitzende Hannah Mecking freute sich über das große Interesse der Kinder und Jugendlichen an diesem Tag. „Bereits kurz nach Öffnung waren die ersten Kinder mit ihren Eltern da und testeten ihre Fähigkeiten an unterschiedlichen Instrumenten“.
Caden (7 J.) aus Erle hatte mächtig Spaß am Schlagzeug. Musiker Tim Heisterkamp zeigte ihm, wie es klingen könnte. Foto: Petra Bosse
Die Palette war breit gefächert. Rund zehn unterschiedliche Instrumente, angefangen von dem kleinsten Blasinstrument, die Querflöte, bis hin zum Tenorhorn und Schlagzeug konnten ausgiebig getestet werden. Das Blasorchester Erler Jäger hat mittlerweile rund 70 aktive Kinder- Jugendliche und Erwachsene Musiker.
Jeder Interessent ist willkommen
Beim zweiten Schnuppernachmittag stehe, so Nießing, besonders der Jugendnachwuchs im Mittelpunkt „Wir freuen uns aber auch über Erwachsene, neue und Wiedereinsteiger, die gerne bei uns im Orchester mitspielen möchte. Jeder ist gerne geschehen“, fügte die Vorsitzende hinzu. Ein engagierter Trommler war der siebenjährige Caden aus Erle. Der Junge war von dem großen Schlagzeug, so wie die meisten Kinder, so Nießing, total begeistert. Wie es sich aber auch anhören kann, wenn man den richtigen Rhythmus hat, zeigte der Musiker Tim Heistermann.
Der Löschzug Erle feierte am Samstag sein traditionelles Winterfest
ERLE. Begrüßen konnte Löschzugführer und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld Jörg Wachtmeister in der festlich geschmückten Fahrzeughalle zahlreiche Kollegen mit Partnern sowie Mitglieder aus der Ehrenabteilung.
Rückblickend schaute Wachtmeister auf die Einsätze in 2019, die im Verhältnis zu 2018 zwar geringer, aber an Einsatzstunden steigend seien. Insgesamt hatte der Löschzug 50 Einsätze mit 1500 Stunden absolviert. „In dieser Zahl ist der Zeitaufwand für Lehrgänge, Brandschutzerziehung und Instandhaltungsmaßnahmen noch nicht enthalten. Wenn wir alles zusammenrechnen, kämen wir auf mehr als 2000 Stunden“, so Wachtmeister.
Gleichzeitig lobte er die freiwilligen Helfer für die geleistete Arbeit. Diese Arbeit sei, so Wachtmeister, in der heutigen Gesellschaft, wo selbst Rettungskräfte im Einsatz bedroht und angegriffen werden, keine Selbstverständlichkeit mehr. Dennoch erfreut sei die gute Zusammenarbeit mit Raesfeld, die von Jahr zu Jahr enger werde.
Ebenso bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Feuerwehr. „Als im letzten Jahr unser TSF den Geist aufgegeben hat, wurde schnell für Ersatz gesorgt und wir konnten nach relativ kurzer Wartezeit unseren neuen GWL-1 in den Dienst stellen“. Erfreulich sei laut Wachtmeister auch der große Zuwachs in der Jugendfeuerwehr, die auf 30 Jugendlichen angestiegen sei.
Premium- und Lokalmarke
In seiner Rede ging Raesfeld auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes in der Feuerwehr ein. Ein Amt, was nicht verständlich sei. Er bezeichnete die Feuerwehr Raesfeld und Erle als eine Marke. Sie sei eine besondere Marke und die wichtigste Eigenschaft dieser sei die Verlässlichkeit, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. „Sie ist keine Billigmarke. Sie ist unsere Premium- und Lokalmarke, gleichzeitig auch unsere Weltmarke. Ich kann mir kein Land vorstellen, wo es keine Feuerwehr gibt“.
Alles zusammengerechnet an geleistete und ehrenamtlichen Stunden sowie den Wert an Fahrzeugen und Gebäuden mache die Feuerwehr, so Grotendorst, zu einem Weltmarktführer. „Das muss auch unsere Bürgerschaft wissen und ich bin stolz darauf, dass wir dieser Marke ‚Feuerwehr‘ in Raesfeld und Erle vertrauen können“.
Foto: v. l.: Marco Colp, stellv. Löschzugführer, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Josef Funke, Heinrich und Agnes Hilvers, André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, Norbert Altrogge, Gemeinde Raesfeld, sowie Löschzugführer Jörg Wachtmeister. Fotos: Petra Bosse
Ehrungen
Geehrt wurden für 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr Josef Funke, Werner Mecking und Helmut Heßling. Für 55 Jahre ausgezeichnet wurde Heinrich Hilvers.
Hochgeistige Getränke für seinen Einsatz für Bennie Bente.
Für den Service sorgten traditionell Mitglieder des
Bürgerschützenvereins Erle. Bennie Bente bekam für seinen 20-jährigen Einsatz
als Kellner einen Präsentkorb als Dankeschön überreicht.
Lesung gegen das Vergessen am 14. Februar in der Gaststätte Nappenfeld´s
Schermbeck. Aufstehen gegen Rassismus – in Schermbeck sind Interessierte bei Nappenfeld´s zu einer besonderen Lesung eingeladen.
Hier wird die Schermbecker Autorin Marlis Fengels ausgewählte Passagen ihres Romans „Die Schönenbecker – vom Untergang eines Dorfes“ vorlesen. Nach der Lesung lädt sie zur Diskussion ein.
Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen
„Meine Fantasie fängt im Roman an, mit Fakten zu spielen“, sagt die Schermbeckerin. Die Geschichte beginnt im Jahr 1893 und zeigt, wie sich die Dinge in einem idyllischen Dorf entwickelt haben. Gewisse Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen seien nicht von der Hand zu weisen, erklärt die Schriftstellerin.
Daher soll die Lesung anregen, sich mit Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen, damit sich Geschichte, wie sie aus Nazi-Zeiten bekannt ist, nicht wiederholt.
„Aufstehen gegen Rassismus“
Willi Braick und Elke Langenbrink der Aktionsgruppe Schermbeck „Aufstehen gegen Rassismus“ habend die Autorin für die Lesung gewinnen können. Jeden ersten Freitag im Monat trifft sich die Gruppe zum Stammtisch bei Nappenfeld´s um 18 Uhr.
Wer hier selbst aktiv werden möchte, ist herzlich zur Lesung und zum nächsten Stammtisch am 7. Februar eingeladen. Hier ist allen vor allem Eines wichtig: Die Menschen, die unter dem Nationalsozialismus leiden und litten, sollen nicht vergessen werden.
Beginn der Lesung ist am Freitag, 14. Februar um 19 Uhr bei Nappenfeld´s, An der Kirche 6 in 46514 Schermbeck. Der Eintritt ist kostenfrei.
Preisverleihung mit Konzert am Mittwoch, 29. Januar um 19 Uhr im Burgsaal Ramsdorf
Borken/Raesfeld (pd). Auch beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert in der Landesmusikakademie Heek am vergangenen Wochenende waren wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule am Start.
Und dieses so erfolgreich, dass alle der insgesamt 15 Teilnehmenden im Alter von 7-19 Jahren einen Preis, zum Teil sogar gleich mehre Preise, mit nach Hause nehmen konnten! So gab es 16 erste Preise und einen zweiten Preis für Musikschüler*Innen aus Borken, Raesfeld, Reken und Velen-Ramsdorf.
Elf Teilnehmer gehen zum Landeswettbewerb
Hervorzuheben ist die herausragende Zahl von 11 (!) Schülerinnen und Schüler, die zudem noch eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhalten haben! Diese dürfen sich Mitte März in Essen erneut dem Wettbewerb, diesmal auf Landesebene, stellen.
In dem Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger am Mittwoch, 29.01. um 19.00 Uhr im Burgsaal Ramsdorf, stellen die jungen Musikerinnen und Musiker noch einmal einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Wettbewerbsrepertoire vor.
Da ist Spannung pur garantiert: neben Gesang und den vielen vertretenen Instrumenten – Querflöte und Blockflöten im Ensemble und natürlich Klavier solo – wird vom Barock bis zur Romantik und darüber hinaus ein abwechslungsreiches Programm geboten!
Der Eintritt zu diesem besonderen Konzert ist frei.
Unter dem Motto „Jenseits des Jordan“ lädt das Bildungswerk Raesfeld und die Kolpingfamilie Erle zu einem Lichtbildervortrag über die Reise nach Jordanien am 4. Februar um 19.30 Uhr ins St. Silvester-Haus in Erle ein. Die Studien-Reise fand im Oktober 2019 statt.
Die Reise führte durch das Haschemitische Königreich Jordanien. Das Land ist eines der interessantesten und vielseitigsten Reiseländer im Nahen Osten.
Die Studien-Reise erschloss alle Orte, die für die Geschichte dieses Landes von Bedeutung sind. Neben dem Westjordanland, dem heutigen Israel/Palästina ist das Ostjordanland das eigentliche Stammland der israelitischen Stämme. Hier liegen der Berg Nebo, von wo aus Mose das „Verheißene Land“ erblickte.
Die „Straße der Könige“ führt an bedeutenden Stätten aus der Geschichte des alten Israel vorbei. Am Ufer des Jordan befindet sich die Taufstelle Jesu. Diese und die herodianische Festung Machärus erinnern an das Wirken Johannes des Täufers.
In hellenistisch-römischer Zeit entstanden Großstädte der Dekapolis wie Gerasa und Gadara.
Natürlich durfte ein Besuch der Nabatäer-Hauptstadt Petra auf der Reise nicht fehlen. Mit dem weltweit berühmten Schatzhaus des Pharaos sowie weitere dort befindliche großartige Ruinenstätten der Antike zählte sie zu einem der vielen Höhepunkte auf dieser Reise.
Petra wurde zu einem der sieben neuen Weltwunder gekürt und wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Wadi Rum mit seinem ockerfarbigen feinen Sand und der bizarren Felsenkulisse wurde mit bei einer Jeepfahrt und auch zu Fuss erkundet.
Im Roten Meer konnten wir am letzten Tag baden und uns erholen und die Korallenriffe in der Bucht von Aqaba vom Glasbodenboot aus anschauen.
Der Bau-und Umweltausschuss stimmt der Detailplanung zur Neugestaltung des Kirchplatzes in Erle einstimmig zu.
Baubeginn soll ab 15. Juni, nach dem Schützenfest und der Kinderkommunion, sein.Die neuen Pläne sollen nun ausgeschrieben werden. Bauamtsleiter Bernd Roters stellte am Montag die neuen Pläne den Ausschussmitgliedern am Montag vor.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Die bereits erstellten Pläne zur Neugestaltung des Kirchplatzes wurden erneut mit Rücksprache der Kirche verfeinert. Berücksichtigt wurde bei der Planung, dass der komplette Platz rund um die Kirche barrierefrei, sprich behindertengerecht, auch für Menschen mit Sehbehinderung, ausgebaut wird. Hier werde wir, so Roters, allerdings auf weiße taktile Aufmerksamkeitsplatten verzichten. Diese entsprechen, so Roters, nicht der Gesamtgestaltung des Kirchplatzes. „Dann haben wir dort nur noch weiße Steine mit Noppen dort liegen“.
Barrierefreiheit bis in die Kirche. Dafür müssen auch die Bäume im Eingangsbereich gefällt werden. Foto: Petra Bosse
Barrierefreiheit bis in die Kirche
Stattdessen einigte sich die Verwaltung darauf, dass es eine Leitlinie durch zwei Zentimeter höher gelegte Randsteine rund um den Weg und der Kirche geben wird, welche für die nötige Sicherheit sorgen sollen.
Barrierefrei soll auch die Kirche erreichbar sein. Um dieses Ziel zu erreichen werden die Stufen entfernt und durch eine Rampe mit einer dreiprozentigen Neigung ersetzt, sodass Menschen mit Behinderung die Möglichkeiten haben, die zwei Eingänge der Kirche barrierefrei zu nutzen.
Dafür müssen allerdings die derzeitigen Bäume im Eingangsbereich gefällt werden. Welche Bäume nach der Fertigstellung längs des Weges gepflanzt werden sollen, stehe derzeit noch nicht fest.
Schlitzrinnen zur Bewässerung
Da vor der eigentlichen Neugestaltung das komplette Entwässerungssystem saniert werden muss, sollen zukünftig sogenannte Schlitzrinnen mit einer zwei Zentimeter Breite für eine gute Entwässerung des Platzes sorgen. Diese allerdings, darauf verwies Roters, müsse einmal jährlich mit einem Dampfstrahler gereinigt werden, damit der Abfluss gewährleistet ist.
Neue Rampe und drei Stufen sollen Bücherei und Kirchplatz verbinden. Eine Mauer mit Sitzgelegenheit soll in diesem Bereich ebenfalls angelegt werden.
Ein große Teil der Planung bezieht sich auf den Übergang vom Kirchplatz runter zur Bücherei und dem Betreuten Wohnen. Die jetzige Rampe soll ebenfalls durch eine lang gezogene Rampe mit einer sechsprozentigen Steigerung ausgewechselt werden, sowie eine zusätzliche Treppe mit drei Stufen.
Die neue Planung sieht einen ebenen, barierefreien Kirchplatz vor
Mäuerchen zum kurzweiligen Verweilen
Angrenzend an der Rampe und den drei Stufen sei laut Planung eine niedrige Betonmauer mit Holzflächen vorgesehen, die für kurzweiliges Verweilen und als Sitzgelegenheit dienen soll. Weitere Bänke und Tische zum Verweilen seien, so Roters, seien nicht von der Kirchenverwaltung gewollt.
Darüber habe sich die Verwaltung darauf geeinigt, dass in unmittelbarer Nähe der Mauer ein öffentlicher Bücherschrank vorgesehen sei. Die Rampe soll mit eingelassenen LED Strahlern beleuchtet werden.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Was die Beleuchtung der Kirche und des Platzes anbelangt, sei es bei der bereits vorgestellten Planung geblieben, erklärte Roters. Der Turm soll von drei aufgestellten Leuchtmasten angestrahlt werden. Überlegungen laufen dahin, dass das Leuchten in der Zeit von 22.30 Uhr 23 Uhr ausgestellt werde.