E-Scooter sind immer häufiger im Straßenverkehr zu sehen. Sie gelten als eine umweltfreundliche und kompakte Alternative als Transortmittel.
Allerdings sollten Nutzer wissen, dass diese nur im öffentlichen Verkehr zugelassen sind, wenn sie auch versichert sind.
Polizeibeamte kontrollierten in Borken am Freitag gegen 14.15 Uhr auf der Weseler Landstraße einen 23-jährigen E-Scooter-Fahrer, da an dem Roller kein Versicherungszeichen angebracht war.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Roller weder versichert war noch dafür eine Betriebserlaubnis vorlag.
Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
Andreas Grotendorst hat sich entschlossen, nicht mehr bei der Kommunalwahl 2020 zu kandidieren.
Sicherlich ein Entschluss, den sich der Kommunalpolitiker nicht leicht gemacht hat. Immerhin hat er als Kapitän sein Schiff, die Gemeinde Raesfeld, als Nachfolger von Udo Rößing bis heute zehn Jahre durch mehr oder weniger stürmische Zeiten gebracht, nachdem er 2009 in die großen Fußstapfen von Udo Rößing getreten ist.
Eng verbunden mit seinem Dorf, mit den Menschen in der Gemeinde und seinen Traditionen, zeigte er den eisernen Willen, die Spuren von seinem Vorgänger Rößing nicht zu verändern, sondern zu erhalten und auszubauen nach dem Konzept: bescheiden, intelligent und pragmatisch.
So wurde jedes Projekt vorher dahin abgeklopft, ob es dafür eventuell Fördergelder oder einen besseren und billigeren Weg geben könnte. Keine leichte Aufgabe in Zeiten, wo viele andere Kommune doch eher rote, als schwarze Zahlen schreiben.
Trotz Flüchtlingskrise und knapper Kassen vielerorts, verfolgte Grotendorst seine gesteckten Ziele: Gewerbeflächen, Baugrundstücke und Wohnraum für junge Familien zu schaffen sowie Glasfaser, auch in den Außenbereichen zu verlegen. Hier gehört die Gemeinde Raesfeld übrings sogar zu den ersten in der Region, die mit einer schnellen Leitung ausgestattet wurde.
All das ist ihm gelungen – mit der Region und für die Region neue Dinge zu planen und zu entwickeln. Kein Wunder, denn Grotendorst ist und bleibt auch weiterhin ein Landkind. Er wird Raesfeld nicht verlassen und bleibt den Dörfler erhalten.
Noch ein Jahr, dann muss ein neuer Bürgermeister her. Einer der auch die großen anstehenden Projekte weiterführen kann, denn der Ort steckt mitten in der Dorferneuerung. Das könnte möglicherweise potenzielle Kandidaten abschrecken und was dann kommt, könnte vergleichbar mit der freien Schulleiterstelle in Erle sein. Keiner will es machen.
Bis dahin ist es aber noch ein Jahr hin und es stehen einige große Feste an, die wir alle gemeinsam mit unserem Bürgermeister feiern können. Und auch sein Bruder Ewald darf noch als König von Erle beim 125- jährigen Jubiläum des Erler Bürgerschützenvereins mit ihm als Bürgermeister in der Kutsche fahren.
Andreas Grotendorst kandidiert bei der nächsten Kommunalwahl 2020 nicht mehr. Nachfolger ist noch nicht bekannt.
Raesfeld. Ich kandidiere nicht mehr bei der Kommunalwahl 2020. Das gab Grotendorst am Mittag in einer persönlichen Erklärung gegenüber der Presse bekannt. Damit ist die ‚Katze aus dem Sack‘ und die Gemeinde Raesfeld wird somit im kommenden Jahr einen neuen Bürgermeister bekommen.
Am Samstag ist der gelernt Dipl. Verwaltungswirt Andreas Grotendorst (49 J.) genau zehn Jahre Bürgermeister von Raesfeld. Einen Tag vor seinem Zehnjährigen überraschte Grotendorst am Freitagmittag die Vertreter der Presse mit einem Paukenschlag.
„Ich habe eine schwierige Entscheidung getroffen und darüber lange in den vergangenen Monaten nachgedacht. Ich werde nicht mehr zur kommenden Kommunalwahl im September 2020 als Bürgermeister kandidieren“.
Mehr Zeit für Familie und Kinder
Dies sei letztendlich eine Entscheidung, die ich mit schwerem Herzen getroffen habe. Es sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, etwas Neues zu machen, alleine schon deshalb, um auch mehr Zeit für seine Familie und seine Kinder zu haben.
„Um allen Spekulationen vorzugreifen, kann ich aber sagen, dass ich keine neue Stelle habe und auch woanders kein Bürgermeister werde. Alles ist offen. Welche Aufgaben ich nach meiner Zeit als Bürgermeister übernehmen werde, steht heute nicht fest. Es werden sicherlich wieder solche sein, die mit Menschen zu tun haben und dieser Region dienen, denn diese liegt mir am Herzen“, so Grotendorst.
Freude über die gewonne Bürgermeisterwahl 2009, hier gemeinsam mit dem ehemaligen Bürgermeister Udo Rößing. Foto: Archiv P. Bosse
Seit 14 Jahren bei der Gemeindeverwaltung
Ende des nächsten Jahres und nach Ablauf seiner Amtszeit am 31.10.2020 wäre er insgesamt fast 14 Jahren bei der Gemeindeverwaltung tätig. Zunächst als Erster Beigeordneter, anschließend als Bürgermeister mit zwei Wahlergebnissen, über die er sich, wie er betont, sehr gefreut habe. „Ich habe noch nie so lange an einem Stück irgendwo gearbeitet“, fügt er hinzu und lacht dabei sogar ein wenig.
„Das Amt als Bürgermeister bringt viele Gestaltungsmöglichkeiten und neue Begegnungen mit sich. Es gibt kaum eine Woche, in der ich nicht interessante Menschen treffe und kennenlerne. Gleichzeitig ist es zeitlich sehr anspruchsvoll und bringt familiär und privat viele Einschränkungen mit sich“, so Grotendorst.
Warum ist dieser Zeitpunkt gerade jetzt ein guter? – Aufhören, wenn es am schönsten ist!
Grund zur Freude ist auf alle Fälle das gut gefüllte Bankkonto der Gemeinde und die noch anstehenden Projekte.
Schuldenfreie Gemeinde
Wenn Grotendorst geht, dann hinterlässt er eine intakte Gemeinde mit fast zehn Millionen Euro auf der hohen Kante. Dazu gehören aber auch das mit dem Ende des letzten Jahres beschlossene Dorfentwicklungskonzept, womit ein sehr großer Teil des Aufgabenprogramms für die nächsten fünf Jahre feststeht.
Ebenso die Baugebiete für einen sehr guten Grundstückspreis von 150 €/qm inklusive Erschließung. Dort können jetzt junge Familien in der Stockbreede in den nächsten Jahren ihren Traum vom eigenen Heim verwirklichen.
Nicht zu vergessen die geschaffenen Gewerbegebiete, wo heimische Firmen mittlerweile angefangen haben, bzw. neue Firmen in Kürze anfangen können, neue Hallen und Betriebsgebäude in zwei neuen Gewerbegebieten zu entwickeln. Damit werden, so Grotendorst, viele Arbeitsplätze für den Ort gesichert bzw. geschaffen.
Für die digitale Zukunft gut gerüstet
„Zum Jahresende ist Raesfeld als eine der ersten Gemeinden in NRW für die digitale Zukunft gut gerüstet. Zu 100 % ist unser Ort im Innen- und Außenbereich bis ins Haus mit Glasfaser versorgt. Damit sind Gigabit Übertragungsraten möglich. Die privaten Haushalte brauchten dafür keine Extra-Anschlussgebühr bezahlen und den gemeindlichen Haushalt hat es keinen Cent gekostet“.
Und auch zehn Jahre nach der erfolgreichen Ära Udo Rößing ist Raesfeld weiterhin schuldenfrei. „Wir haben derzeit fast zehn Millionen Euro auf der hohen Kante. Diese benötigen wir für die anstehenden Projekte der Dorfentwicklung und der bedarfsgerechten Erschließung weiterer Wohn- und Gewerbegebiete“, ergänzt Grotendorst.
Fotos: Petra Bosse
Hervorragendes Team im Rathaus
Nicht unerwähnt lässt Grotendorst sein tolles und hervorragendes Team im Rathaus und in den Zweigstellen, vorne weg seinen Ersten Beigeordneter Martin Tesing. Dieser habe ihm in den letzten Jahren bei der Umsetzung hervorragend unterstützt. „Alle sind bestens dazu in der Lage, die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit dem Gemeinderat für Raesfeld umzusetzen“.
Die Zeit sei seiner Meinung nach daher günstig, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin in ein Fahrwasser zu lassen, welches jetzt gerade nicht eiskalt, sondern einigermaßen vorgewärmt sei. Und die Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt lässt der Gemeinde ausreichend Zeit für die Nachfolgesuche.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Entwicklung des Dorfes weiter voranbringen
„Dankbar bin ich meinen Kolleginnen und Kollegen, den Ratsmitgliedern und den vielen Ehrenamtlichen, die mich dabei unterstützt haben und auch noch unterstützen, die Entwicklung unseres Dorfes Raesfeld mit meinem Heimatortsteil Erle und der Bauernschaft Homer voranzubringen: Das bereitet mir Freude! Besonders danke ich auch meiner Familie und meinem Freundeskreis – danke, dass ihr meinen Beruf mitgetragen habt“.
Für Andreas Grotendorst heißt auch weiterhin, den Ort auch in den kommenden zwölf Monaten weiter nach vorne zu bringen und zu entwickeln.
„Ich freue mich, wenn ihr dabei weiter engagiert mitmacht. So stärken wir unser Raesfeld-Erle-Homer! Auf ein gutes gemeinsames Gelingen!“
Petra Bosse
Günstig, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin in ein Fahrwasser zu lassen, welches jetzt gerade nicht eiskalt, sondern einigermaßen vorgewärmt ist
Die Kolpingsfamilie Erle lädt zu einem Infoabend rund um den Sterbefall ein.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 6. November, um 20 Uhr im St. Silvesterhaus mit dem Referenten Ralf Kock vom Bestattungsunternehmen Kock.
Es ist wichtig, sich schon bei Lebzeiten zu dem Thema „Bestattungen“ zu informieren, um Angehörigen schwere Entscheidungen abzunehmen.
Welche Unterlagen werden benötigt? Welche Formen und Fristen der Bestattung gibt es? Wer ist verpflichtet eine Bestattung durchzuführen? Welche Möglichkeiten der Vorsorge habe ich?
Diese und viele weitere Fragen wird der Referent Ralf Kock an diesem Abend beantworten. Zudem bleibt Raum für eigene Fragen.
Bitte um Anmeldung bis zum 3. November bei Klaus Grömping Tel.: 02865 6522 oder Ludger Askamp Tel.: 02865 6463.
Der offizielle Kartenvorverkauf startet am 7. November um 17 Uhr exklusiv am Schloss Raesfeld in der Hetkamp Remise.
Raesfeld (pd). Unter dem Titel „HÖHNER philharmonics“ wird die bekannte Kölner Band am 15. August 2020 zusammen mit der „festival:philharmonie westfalen“ im Rahmen der „musik:landschaft westfalen“ auf Schloss Raesfeld auftreten.
Foto: musik:landschaft westfalen
Begleitet von mehr als 60
exzellenten Musikern präsentieren die Höhner ihre Musik in einem ganz neuen
Gewand und werden sowohl HÖHNER-Fans als auch Klassikliebhaber
begeistern.
Der offizielle Kartenvorverkauf startet am 7. November um 17 Uhr exklusiv am Schloss Raesfeld in der Hetkamp Remise.
Die Höhner werden ebenfalls vor Ort sein und für alle Kartenkäufer Plakate signieren. Aufgrund des Platzangebotes im Innenhof ist die Anzahl der Tickets begrenzt.
Musik, die verzaubert – Die Erler Jäger laden zu ihrem diesjährigen Herbstkonzert ein.
An zwei Tagen haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich von der Musik der Erler Jäger verzaubern zu lassen. Denn das Motto dieses Jahr lautet „Magic Moments“.
Das Programm verspricht viele zauberhafte Momente: sei es mit dem Lieblingszauberlehrling Harry Potter durch Hogwarts zu streifen, im Fernen Osten Aladdins über einen Basar zu fliegen, oder aber mit Tausenden von Menschen in Berlin für die Freiheit zu kämpfen. Die Musik entführt einen an magische Orte, reißt Mauern ein und feiert die Magie des Momentes.
Wer nun neugierig geworden ist kann sich am Samstag, 9. November 2019 um 17 Uhr oder am Sonntag, 10. November 2019 um 15.30 Uhr in der Turnhalle der Silvesterschule Erle selbst verzaubern lassen.
Karten gibt es für 5 Euro bei der Volksbank in Erle oder bei jedem Vereinsmitglied. Bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.
Kohl oder Kappes ist sexy und gesund. Das zumindest behaupten die Kappeshoheiten Königin Nadine I. Bäßler und Prinzessin Michaela I. Prost.
Beide Kappes-Hoheiten sowie der Kiepenkerl Alois Epping und seine Bäuerin werden beim 35. Kappesmarkt in Raesfeld traditionell die Besucher mit einem Schnäpschen begrüßen.
Wir sind dabei: Diana Brömmel, Vorsitzende Ortsmarketing, Kiepenkerl Alois Epping, Prinzessin Michaela I. Prost, Königin Nadine I. Bäßler und Marktleiter Peter Süthold (v. l. n. r.)
Wenn am 2. November 2019 um 11:00 Uhr Bürgermeister Andreas Grotendorst und Ortsmarketing-Vorsitzende Diana Brömmel die Bühne betreten, ist es wieder soweit.
Mit charmanter Unterstützung der Kappeshoheiten Nadine I. Bäßler und Michaela I. Prost fällt dann der Startschuss für 35 Jahre Kappesmarkt – den wohl größten Kohlmarkt Deutschlands – in Raesfeld.
Er ist längst ein Magnet für tausende von Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region geworden. Immer am ersten Wochenende nach Allerheiligen, in diesem Jahr am 2. und 3. November, dreht sich alles in dem Dorf am Rande des Münsterlandes, um das „weiße Gold vom Niederrhein“.
In schwungvoller Erwartung Foto: Petra Bosse
Tradition und Zeitgeist
Unterstützt von der Gemeinde stellt der veranstaltende Verein Ortsmarketing Raesfeld e. V. unter Beweis, dass Tradition und Zeitgeist keine Gegensätze sind.
Es gibt bei weitem nicht so viele Kappes- und Krautfeste wie Weinfeste. Besonders toll ist es daher, dass die Organisatoren einiger bedeutender Feste zu Ehren dieses herrlichen Gemüses eng zusammenarbeiten und sich sogar Partnerschaften gebildet haben.
Kohl in all seiner Vielfalt
Wir freuen uns ganz besonders, dass Freunde aus Büderich vom Niederrhein, aus Friedrichskoog, Echterdingen und sogar aus Vecsés (Ungarn) mit Ständen auf unserem Markt vertreten sind. An einem Stand mit einer Länge von über 100 Meter bieten die Büdericher Kappesvermarkter Kohl in all seiner Vielfalt und weiteres Gemüse an.
Gemüse frisch vom Feld
„Das Gute an dem Kappes und dem Gemüse ist, dass er nicht lange Wege durch halb Europa zurücklegen musste, sondern frisch aus der Region und unverschweißt angeboten wird“, so Nadine I. Bäßler.
Der Weißkohl ist zwar der Star der Veranstaltung, doch bietet der Markt noch einiges mehr. Alte Handwerkskunst wird dargestellt und landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus vergangener Zeit lassen für manchen Besucher Erinnerungen wach werden.
Seit 35 Jahren auf dem Raesfelder Kappesmarkt vertreten ist der Heimatverein aus Büderich.
Eigenvermarktung wird auf dem Kappesmarkt großgeschrieben, die holländische Gruppe „de olde Tied“ entführt die Besucher nach „Alt-Holland“ und darstellende Hobby-Künstler laden ein zu einem rundum einmaligen Marktspaziergang. Neu auf dem Markt ist in diesem Jahr ein Bio-Imbiss mit regionalen und saisonalen Produkten.
Kappesball mit Kappesbuffet im Zelt
Kulinarisch geht es am Samstag ab 19:00 Uhr im Festzelt zu. Kappeskönigin Nadine I. und Kappesprinzessin Michaela I. laden ein zum Kappesball 2019 – Treffen der Kappesregionen – ein. Das große Kappesbuffet, ein Genuss der besonderen Art, ist für alle Kohl- und Krautliebhaber angerichtet. Zu diesem gemütlichen Abend mit Tanz und Musik sind alle Raesfelderinnen und Raesfelder und Gäste unserer Gemeinde herzlich eingeladen.
Service für kleines Geld. Kappes-Taxies.
Verlosung Raesfelder Spezialitäten
Am Sonntag schließen sich an den Randgebieten noch weitere Marktstände an. An beiden Tagen sorgen Musik-, Tanz- und Volksmusikgruppen für unterhaltsame Stunden und mit etwas Glück kann der Besucher bei der Verlosung Raesfelder Spezialitäten oder Einkaufsgutscheine gewinnen.
„Ausrufer vom dicken Stein“
Traditionell gibt am Sonntagmorgen nach dem Hochamt, der „Ausrufer vom dicken Stein“ (Thomas Nießing) das Neueste aus Raesfeld bekannt. Dann heißt es wieder:„hier also no dat Niejeste ut Roasfeld, Erle und Homer“. Mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr mit allem, was im Dorf passierte.
Der
Raesfelder Einzelhandel hält am Samstag die Geschäfte bis 18:00 Uhr und am
Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr für Sie geöffnet.
Wo kann ich Parken?
Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.
Tagesausflug des Partnerschaftsvereins Borken e.V. nach Münster am 12. Oktober 2019, u.a. mit einem Besuch des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde.
(pd). Traditionell lädt der Partnerschaftsverein Borken e.V. seine Mitglieder jeden Herbst zu einem Ausflug ein. In diesem Jahr ging es am 12. Oktober in die Stadt des Westfälischen Friedens Münster. Vereinsmitglied Christa Anneken hatte die Fahrt und das Programm in Abstimmung mit dem 1. Vorsitzenden Markus Rößing organisiert.
Die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten um 12 Uhr mit dem Bus am Borkener Rathaus. Mit dem Bus und zu Fuß informierte sich die Gruppe bei einer Stadtführung über Münster.
Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken ging es weiter Richtung LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium. Im Planetarium gaben Videoprojektionen der Gruppe einen wundervollen Einblick in die unendlichen Weiten des Weltalls. Den Abend verbrachte man in einer Gaststätte beim Abendessen in geselliger Runde. Um ca. 21.30 Uhr endete der Ausflug dann wieder am Borkener Rathaus.
Informationen über den Partnerschaftsverein Borken e.V. und die Borkener Partnerstädte finden Sie auf der Seite des Partnerschaftsvereins im Internet unter: www.pv-borken.de.
Zwei leckere Kappesgerichte zum Nachkochen – vorgestellt der diesjährigen Kappeshoheiten Nadine I. Bäßler und Michaela I. Prost
Kappes-Rezept unserer Kappeskönigin Nadine – Kartoffelkuchen mit Weißkohl für 2 Personen
Zutaten:
600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln 4 Lauchzwiebeln 1 EL Butter 1 EL Crème Double 1/2 (ca. 500g) Weißkohl 5 EL Sonnenblumenöl Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Zunächst die Kartoffeln gründlich
waschen. Zugedeckt 20 Min. garen. Kohl putzen, längs halbieren und in Streifen
vom Strunk schneiden. Ca. 3 Min. in kochendem Salzwasser garen.
Dann Lauchzwiebeln putzen und in
Ringe schneiden. In 1 EL heißem Öl andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Jetzt den Kohl abgießen und gut
abtropfen lassen. Kartoffel kalt abschrecken und pellen. Mit Butter Crème
Double zu Brei stampfen und mit Muskat würzen. Kohl und Lauchzwiebeln
unterheben.
Nun 2 EL Öl in einer großen Pfanne
erhitzen. Kartoffelmasse darin zu einem Fladen formen. Bei mittlerer
Hitze ca. 5 Min. braten. Masse mit dem Pfannenwender kurz durchrühren,
erneut zu einem Fladen formen.
Nochmal 5 Min. bräunen. Fladen wenden, dafür vorsichtig aus der Pfanne auf einen Deckel gleiten lassen. Erneut 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Fladen darin umgedreht ca. 5 Min. weiterbraten.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit wünscht Eure Kappeskönigin Nadine I. Bäßler
Alle Zutaten in den Mixtopf geben
und 4 Sek. Stufe 4 zerkleinern.
Zubereitung
ohne Küchenmaschine:
Spitzkohl hobeln, Zucchini und Apfel in kleine Würfel schneiden, Cranberrys halbieren, Olivenöl und Balsamico verrühren und würzen. Alles in eine Schüssel geben und vermengen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit wünscht Eure Kappesprinzessin Michaela I. Prost
Raesfeld (pd). Auch in der Schlossgemeinde hält der goldene Herbst wieder Einzug und die Bäume verlieren ihr buntes Blätterkleid.
„Bei der Laubbeseitigung müssen alle mithelfen und die vor dem eigenen Haus befindlichen Bürgersteige von den vielen Blättern befreien.“, erläutert Martin Tesing, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, die entsprechende Regelung in der gemeindlichen Straßenreinigungssatzung. Danach darf das Laub nicht von den Gehwegen auf die Fahrbahn gefegt werden, da die Kehrmaschine diesen überaus hohen Anfall an Kehrgut nicht bewältigen kann.
Alle Laubabfälle können beim Wertstoffhof abgegeben werden. Der Wertstoffhof an der Steenbreede 9 öffnet wie gewohnt am Mittwochnachmittag von 16.00 – 19.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 13.00 Uhr.
Darüber hinaus hat die Gemeinde Raesfeld auch in diesem Jahr für die Erlerinnen und Erler am Feuerwehrgerätehaus eine Sammelstation errichtet. Bis zum 23. November kann dort jeweils samstags von 9.00 – 12.00 Uhr das Laub abgegeben werden.
Die diesjährige Mitgliederversammlung des Raesfelder Rosenmontagszuges e. V. findet am Sonntag, 27. Oktober 2019, um 11:11 Uhr in der Gaststätte Brömmel-Wilms, Schermbecker Straße 20, 46348 Raesfeld-Erle, statt.
Hierzu sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Der RRZ freut sich über rege Beteiligung. Das neue Kinderprinzenpaar der Session 2019/2020 wird vorgestellt.
WLV-Vizepräsident Brüggemeier. „LEH muss Erzeuger unterstützen“
Münster. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) fordert höhere Erzeugerpreise für Milch und Milchwaren.
Vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Kontraktverhandlungen zwischen den Molkereien und dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sieht der Verband den LEH in der Pflicht, entsprechend den festeren Markttendenzen die Einkaufspreise für das Milchbasissortiment anzuheben.
Dazu sagte heute
WLV-Vizepräsident Wilhelm Brüggemeier: „Die Aussichten auf dem Milchmarkt sind
aktuell positiv. Erste Molkereien haben bereits die Erzeugerpreise erhöht. Wir
erwarten, dass sich diese positive Tendenz auch bei den aktuellen
Kontraktverhandlungen über Produkte der Weißen Linie zwischen dem LEH und den
Molkereien durchsetzt. Wir fordern den
LEH auf, höhere Abgabepreise für frische Milchprodukte zu akzeptieren und damit
die Voraussetzung für höhere Erzeugerpreise zu schaffen.“
Global knappe Versorgung
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband verweist auf die global knappe Versorgung mit Milch und sehr gut laufende Exporte vor allem in Drittstaaten. Europaweit wie global werde das Milchaufkommen deutlich niedriger eingeschätzt als noch vor einigen Wochen. Derzeit gehe das Milchangebot zudem saisonal bedingt weiter zurück.
„Bei Butter hat der LEH die Marktsignale verstanden und seit Anfang Oktober die Verkaufspreise für das 250g-Päckchen um 10 Cent erhöht. Jetzt muss bei Trinkmilch und anderen Frischeprodukten wie Sahne nachgezogen werden. Gerade vor den Hintergrund der nun schon im zweiten Jahr in Folge dürrebedingten höheren Futterkosten für die Milchbauern fordern wir die Molkereien auf, hart zu verhandeln und höhere Preise beim LEH durch zu setzen“, so Brüggemeier. <wlv>
Der Orgelbauverein St. Martin zu Raesfeld e.V. bereitet seine Auflösung vor
Raesfeld (pd). Am Montagabend kam der Vorstand des Orgelbauvereins im Kolpinghaus zusammen, um die letzten Formalitäten und die voraussichtlich letzte Mitgliederversammlung des Vereins vorzubereiten.
Nach einem kurzen Rückblick auf die letzte Mitgliederversammlung, in der bereits die Absicht angekündigt wurde, den Verein aufzulösen, ging der Vorstand noch einmal auf die aus der Mitgliederversammlung vorliegenden Anregungen ein.
Foto: Verein
Positives Fazit
Das anschließende gemeinsame Fazit über die nach der Tombola für die Gewinner durchgeführten Veranstaltungen fiel insgesamt sehr positiv aus.
Zu den Veranstaltungen gehörten eine Radwanderung entlang der Issel, diverse Wanderungen mit dem Heimatverein Raesfeld, eine Besichtigung der Schießanlage der Raesfelder Sportschützen mit Vergleichsschießen, ein Besuch des Orgelbauunternehmens Fleiter mit anschließender Einkehr in der Benediktinerabtei Gerleve, ein Fotovortrag mit Fotos aus der Sammlung Ignaz Böckenhoff, ein Orgelkonzert mit dem Kantor Thomas König aus Borken, ein Wildessen und ein Frühstück mit Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Allein die Wanderung zu den Hirschen der Erler Heide und die Pilgerwanderung nach Marienthal mit Rundgang durch das Carmeliterkloster konnten wg. Absagen durch die Gewinner nicht wie geplant durchgeführt werden.
Karl-Heinz Tünte hat die Aktivitäten des Orgelbauvereins der letzten sechs Jahre seit der Gründung 2013 bis heute in einer ansprechenden Chronik zusammengefasst. Der Vorstand legte fest, diese Chronik allen Interessierten zum Kauf anzubieten.
Anschließend entschied der Vorstand einstimmig, den Vereinsmitgliedern für die Mitgliederversammlung am 13. Dezember 2019 vorzuschlagen, die Auflösung des Vereins zu beschließen.
Hintergrund dieses Vorschlages ist die Tatsache, dass der Vereinszweck „Finanzierung einer neuen Orgel“ für die Pfarrkirche St. Martin Raesfeld durch die vielfältigen Aktivitäten des Vereins mit der Sicherstellung der Gesamtfinanzierung erfüllt ist. Sofern die Mitglieder im Dezember diesem Vorschlag folgen, kann danach die Restabwicklung inclusive Abmeldung der Internetseite des Vereins erfolgen.
Digitales-Gaming im Altenheim – wenn Opa und Oma zocken – Senioren tauchen ab in die Welt der Online-Spiele
Raesfeld (pd). Das Jugendhaus Raesfeld bot in Zusammenarbeit mit dem Seniorenhaus St. Martin am Dienstag einen digitalen Spielenachmittag im Seniorenhaus an.
Dazu
wurde eine Spielekonsole der neusten Generation, Musikboxen sowie ein Beamer
mitgebracht und schon konnte es losgehen.
Die
Besucher des Jugendhaus zeigten den Bewohnern im Seniorenhaus ihre
Lieblingsspiele und erklärten langsam und ruhig worum es beispielsweise bei dem
Spiel „Minecraft“ und „Forza Horizon 3“ geht.
Einige Bewohner trauten sich auch mutig an das „technisch Unbekannte“ und erforschten in Minecraft die Umgebung oder nahmen mit einem schnellen Sportwagen an einem turbulenten Autorennen teil.
Es
gab auch viel zu lachen, z.B. als die Kinder erklärten, wie man in dem Spiel
Minecraft einen Bauernhof baut, die Tiere auf der Map (Spielkarte) zähmt und
sie zur Paarung bringt, so das überall Babyschweinchen umherlaufen.
Auch das Thema „Augmented Reality“ wurde kurz angeschnitten und per Tablet und App konnten die Bewohner kleine Dinosaurier virtuell über den Tisch wandern lassen, sie nahmen sogar auf einer abgelegten Handfläche Platz und hinterließen ihre Spuren auf dem Boden, virtuell versteht sich.
Der
Nachmittag hinterließ bei den Besuchern jung wie alt einen positiven Eindruck,
Berührungsängste gab es keine und so beschloss man, dies in Zukunft zu
wiederholen und bei der nächsten Gelegenheit ggf. auch mal in Virtuelle
Realitäten (per VR-Brille) abzutauchen, beispielsweise in ein hübsches
Korallenriff voller bunter Fische.
2000 Traktoren brachten Verkehr in Bonner Innenstadt zeitweise zum Erliegen
Bonn (ots). Kilometerlange Konvois mit mehr als 2000 Traktoren brachten am Dienstagvormittag den Verkehr in der Bonner Innenstadt und im Umland zeitweise zum Erliegen.
Friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlief die Kundgebung der Landwirte auf dem Bonner Münsterplatz, an der sich mehr als 5500 Personen beteiligten.
In einer Sternfahrt hatten sich mehrere tausend Landwirte mit Autos, Bussen und rund 2000 Traktoren auf den Weg in die Bundesstadt gemacht.
Die größten Traktor-Kolonnen kamen aus Niedersachsen, dem Münsterland, Westfalen und vom Niederrhein. Begleitet und koordiniert von der Polizei Münster fuhren die größten Konvois auf zwei Routen nach Bonn.
Während die meisten Pendler im morgendlichen Berufsverkehr noch ohne größere Verkehrsbehinderungen zu ihren Arbeitsstellen in Bonn gelangten, kam es ab 10 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.
Fahrzeugverkehr kam zeitweise zum Erliegen
Demo-Teilnehmer stellten ihre Fahrzeuge zeitweise auf die Schienen der Stadtbahn sowie auf der Bonner Kennedybrücke ab, zudem parkten die meisten Teilnehmer ihre Traktoren zunächst nicht auf dem vom Veranstalter vorgesehenen Parkplatz in Schwarzrheindorf. Dies führte dazu, dass der Bus- und Bahnverkehr der Stadtwerke Bonn immer wieder eingestellt werden musste und auch der Fahrzeugverkehr zeitweise zum Erliegen kam.
Als im Laufe des Vormittages mehr Traktoren als erwartet eintrafen, ermöglichte die Bonner Polizei den Landwirten das Abstellen ihrer Fahrzeuge unter anderem entlang der Bundesstraße 9 sowie der Niederkasseler Straße.
Rettungswege wurden nicht beeinträchtigt
Die Rettungswege wurden dadurch nicht beeinträchtigt und der Fahrzeugverkehr konnte weiterlaufen. Kurz nach 11 Uhr begann die Kundgebung auf dem Münsterplatz, an der in der Spitze mehr als 5500 Personen teilnahmen. Die Versammlung, die wie der gesamte Protest friedlich verlief, endete um 13.15 Uhr. Gegen 14 Uhr verließen die ersten Landwirte mit ihren Fahrzeugen das Bonner Stadtgebiet.
In den kommenden Stunden wird es in Bonn und der Region zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen bei der Abfahrt kommen.
Die Bonner Polizei wird auch weiterhin über die Sozialen Medien zur aktuellen Verkehrssituation berichten. Beim Bürgertelefon der Bonner Polizei gingen in der Zeit von 7 bis 14 Uhr rund 350 Anrufe ratsuchender Bürgerinnen und Bürger ein. Der Einsatz der Bonner Polizei, die von Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei Wuppertal, Köln, Essen und Düsseldorf unterstützt wird, dauert an.
Vocal Total – Jubiläumskonzerte am 10. November in der Stadthalle Vennehof in Borken und am 23. November im RekenForum in Reken.
Borken (pd). Vocal Total, der Erwachsenenchor der Musikschule Borken mit seinen mittlerweile über 100 Sängerinnen und Sängern, feiert sein 25-jähriges Bestehen und lädt zu seinem Jubiläumskonzert am Sonntag, dem 10. November 2019 um 17.00 Uhr in die Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1 in Borken ein.
Foto: Peter Marlie
„Vocal Total hat Zeit … 25 Jahre
Chorvergnügen“ heißt es dann und es werden Lieder und Songs zum Thema
„Zeit“ über die Bühne gehen. Der Chor lotet dabei wie immer die
verschiedensten Genres aus von der Pop-Ballade bis zum Musical, von der
Schnulze bis zum Rocksong.
Professionell unterstützt wird er dabei wie in jedem Jahr
von seiner Live-Band, der „Jumping Jive Swing Society“, die den
passenden Groove zum Gesang liefert.
Wer sich am 10. November nicht auf den Weg in den
Vennehof machen kann, hat Gelegenheit, das Konzert am Samstag, dem 23. November
2019 um 19.00 Uhr im RekenForum, Kirchstraße 14 in Reken zu hören, wo es
wiederholt wird.
Der Eintritt zu den Konzerten ist wie immer frei. Gegen
Spenden (auch großzügige) hätte der Chor nichts einzuwenden.
Mit der BuBiM-App bequem Tickets kaufen – Information des RVM – Regionalverkehr Münsterland
Borken (pd). Die BuBiM-Mobititätsapp ist der perfekte Begleiter für Bus und Bahn im Münsterland.
Geben Sie einfach Start und Ziel ein und BuBiM nennt Ihnen die günstigsten Zeiten. Sie können als Start und Ziel zusätzlich eine beliebige Adresse nennen. Aufgeführt werden auch der Fußweg zur nächsten Haltestelle auf einer Karte.
Copyright. RVM – Regionalverkehr Münsterland
Und weil die App genau weiß, wo die Busse gerade sind, zeigt sie Ihnen auch, wenn es mal zu einer Verzögerung kommt, sodass Sie nicht unnötig lange an der Haltestelle warten müssen.
Und das Beste zum Schluss: Sie können sich ganz bequem und sicher Ihr Ticket auf dem Smartphone kaufen!
Mehr Informationen auf der Website der RVM oder laden Sie sich direkt die App im App Store bzw. GooglePlay Store herunter.
Rund 950 Traktoren in der Innenstadt unterwegs – Trecker fuhren am 22. Oktober durch die Münsteraner Innenstadt.
Kreis Münster (pd). Die Bauernfamilien haben Angst um die Zukunft ihrer Familien und ihrer Höfe, deshalb sind heute Tausende von Landwirte, auf der Straße; auch aus der Region Ruhr-Lippe und dem Münsterland.
Rund 750 Trecker fuhren am 22. Oktober durch die Münsteraner Innenstadt. Auch vor der WLV-Hauptgeschäftsstelle führt der Trecker-Konvoi entlang. Hier haben viele WLV-Mitarbeiter und Berufskollegen die Landwirtinnen und Landwirte begrüßt.
Große Frustration vieler Bauern
Der WLV sieht in dem geplanten Protest den Ausdruck einer großen Frustration vieler Bauern über immer neues Ordnungsrecht und ein „Bauern-bashing“, das vielen Familien den Glauben an eine Zukunft in der Landwirtschaft nimmt.
Der WLV wird die große Betroffenheit vieler Landwirte, die sich insbesondere durch das geplante „Aktionsprogramm Insektenschutz“ in einigen Regionen von Westfalen-Lippe ergeben hat, in einer gezielten Ansprache von Politik und Medien zum Thema machen.
Auch in vielen anderen deutschen Städten finden an diesem Tag Aktionen des Berufsstandes statt.
Aufgerufen zur Großdemonstration hat die Bewegung „Land schafft Verbindung“, Landwirte und Landwirtinnen, die sich vorwiegend über die sozialen Netzwerke zusammengeschlossen haben. Der Landwirtschaftliche Kreisverband unterstützt die Demonstration, ist solidarisch und hat volles Verständnis für die Demonstranten.
Verordnungen, Einschränkungen und Auflagen
„Die Enttäuschung über die Politik ist groß“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Hans-Heinrich Wortmann. Die Vielzahl an Verordnungen, Einschränkungen und Auflagen, die derzeit diskutiert würden, nähmen den Bauernfamilien jegliche Zukunftsperspektiven.
Fotos: WLV
Das Fass zum Überlaufen habe das Agrarpaket der Bundesministerinnen Svenja Schulze und Julia Klöckner gebracht, sagt Wortmann. „Damit verlassen wir den erfolgreichen kooperativen Naturschutz“, so der Landwirt.
Auflagen würden fast ausschließlich auf Kosten der Landwirtschaft gemacht, sagt Wortmann. „Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten“, so der Landwirtevorsitzende, „können aber nicht immer als Sündenbock herhalten.“ Deshalb habe die Bewegung „Land schafft Verbindung“ zur bundesweiten Demo aufgerufen. (wlv).
Am Dienstag (22.10., 11 bis 13 Uhr) werden mehrere tausend Landwirte zu einer Versammlung in der Bonner Innenstadt erwartet.
Münster (ots). Die Polizei Münster als zuständige Versammlungs- und Einsatzbehörde für NRW betreut die beiden Traktorkonvois auf ihrem Weg nach Bonn.
Der Protest erfolgt unter dem Titel „Agrarpaket / Land schafft Verbindung, wir rufen zu Tisch“.
Dem bundesweiten Aufruf folgen nach Veranstalterangeben rund 10.000 Teilnehmer, rund 1.000 Traktoren werden dazu nach Bonn aufbrechen. Aus Niedersachen starten am Montagabend Konvois mit mehreren hundert Traktoren, die ihrerseits bereits die Anreise als Protestzug nutzen und diese versammlungsrechtlich angemeldet haben.
Polizei NRW betreut die beiden Traktorkonvois
Die Polizei Münster als zuständige Versammlungs- und Einsatzbehörde für NRW betreut die beiden Traktorkonvois auf ihrem Weg nach Bonn. Die westliche Strecke führt über Rheine, Ahaus, Borken, Wesel, Kamp-Lintfort, Krefeld, Mönchengladbach, Grevenbroich, Frechen, Köln und Erftstadt in die Bonner Innenstadt.
Die östliche Strecke führt aus Richtung Osnabrück kommend über Ostbevern, Telgte, Ahlen, Hamm, Unna, Hagen, Märkischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis nach Bonn.
Beide Konvois starten am Montagabend (21.10.) gegen 21:30 Uhr im westlichen und südlichen Niedersachen und werden nach derzeitiger Planung des Veranstalters am Dienstagmorgen (22.10.) gegen 9:00 Uhr Bonn erreichen. Die Landesgrenze NRW wird vermutlich gegen 23:00 Uhr erreicht.
Verkehrsbehinderungen
Auf der gesamten Strecke ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, insbesondere mit einsetzendem Berufsverkehr im Rheinland und im Bergischen Land. „Die Konvois der landwirtschaftlichen Maschinen werden in NRW von der Polizei begleitet“, erläuterte der zuständige Einsatzleiter, Polizeidirektor Uwe Marquardt, heute (21.10.) in Münster. „Eine derart zahlreiche Nutzung der Straße von langsam fahrenden Fahrzeugen birgt Gefahren, besondere Aufmerksamkeit ist dabei nicht nur von den Fahrzeugführern im Konvoi erforderlich. Alle Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, sich aufmerksam und rücksichtsvoll gegenüber dem Fahrzeugkonvoi zu verhalten.“
Nutzung der Bundesautobahnen untersagt
Die Polizei Münster hat ebenso wie die Polizei in Niedersachsen die zunächst gewünschte Nutzung der Bundesautobahnen aus Gründen der Verkehrssicherheit untersagt. „Gerade auf Bundesautobahnen liegen die gefahrenen Geschwindigkeiten deutlich über der von Traktoren, das Risiko eines Verkehrsunfalls steigt rasant an“, begründete Marquardt die notwendige Beschränkung.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Versammlungsteilnehmer dennoch die Bundesautobahnen benutzen. Neben der deutlichen Gefahr für sich selber und andere Verkehrsteilnehmer riskieren die Fahrer ein Straf- oder Bußgeldverfahren.
Die Polizei Münster informiert über die Standorte der Konvois und mögliche Verkehrsbehinderungen aktuell über Twitter @polizei_nrw_ms.