Johannes Röring: Eckpunkte sind gute Grundlage für die weitere Arbeit!

Münster (wlv). Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die heute veröffentlichten Vorschlägen der Landesregierung zur Erarbeitung einer Nutztierhaltungsstrategie für Nordrhein-Westfalen.

Der Verband sieht diese als gute Grundlage für die weitere politische Arbeit zur Erreichung eines gesellschaftlichen Konsenses über die künftige Form der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Schweinehaltung für Nordrhein-Westfalen begrüßt der Verband den Ansatz der Landesregierung, zunächst Eckpunkte für diesen Sektor zu erarbeiten und dann die Arbeit auf andere Tiergattungen auszuweiten.

Angemessenen Wertschöpfung für Bauernfamilien

„Der Ansatz von NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, eine fachlich-strategische Grundlage zu schaffen, um die vielen Zielkonflikte rund um die Tierhaltung aufzuarbeiten, ist überzeugend. Nur so können die gestiegenen Anforderungen an das Tierwohl, Aspekte des Umweltschutzes und des Baurechts mit der Notwendigkeit einer angemessenen Wertschöpfung für die Bauernfamilien in Übereinklang gebracht werden. Unsere Tierhalter sind zu Veränderungen bereit. Sie brauchen aber, um hohe Investitionen für den Neu- oder Umbau von Ställen verantworten zu können, endlich belastbare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine den Anforderungen entsprechende Finanzierung“, sagte WLV-Präsident Johannes Röring in Münster.

Erste Eckpunkte der Landesregierung

NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hatte heute in Berlin der Öffentlichkeit erste Eckpunkte der Landesregierung für eine Nutztierhaltungsstrategie vorgestellt. Die präsentierten Vorschläge sind das Zwischenergebnis einer 2019 vom Düsseldorfer Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) eingerichteten Projektgruppe, in deren Arbeit auch Interessenvertretungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Tierwohl und Verbraucherschutz eingebunden waren.

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