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Kolpingfamilie Erle Veranstaltungen fallen aus

Veranstaltungen der Kolpingsfamilie Erle im April/Mai 2020

Leider müssen die Veranstaltungen aufgrund der Kontaktbeschränkungen ausfallen.

Mittwoch, 15.04.:
Monatliche Fahrradtour

Samstag, 25.04.:
Josefschutzfest

Sonntag, 26.04.:
Generalversammlung

Samstag, 09.05.:
Maiwanderung

Mittwoch, 20.05.:
Monatliche Fahrradtour

Wir bleiben für Sie da!

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Antrieb und Motivation, Herz und Verstand – all das bringen die Mitarbeiter der Volksbank Raesfeld und Erle mit. Sie sind für ihre Mitglieder und Kunden zur Stelle. Ganz nach dem Motto „Morgen kann kommen!“ blicken die beiden Volksbanken positiv in die Zukunft.

Gerade in dieser besonderen Zeit braucht es den Blick nach vorne, so hilft das Personal stets weiter und bietet ein sicheres Netz in unsicheren Zeiten.

Die Öffnungszeiten wurden leicht angepasst, um alle Kunden weiterhin mit wichtigen Service-Leistungen vor Ort zu versorgen. Beide Banken schließen den Schalter am Freitagnachmittag.

Ihnen liegt vor allem die Sicherheit am Herzen. Daher ihr Appell: „Bleiben Sie zu Hause und kommen Sie nur vorbei, wenn es wirklich notwendig ist.“ Kleinigkeiten, wie beispielsweise die Bestellung einer Giro Card, lassen sich ganz einfach über Serviceaufträge auf der Homepage beauftragen oder natürlich auch telefonisch.

Die Bargeldversorgung ist gesichert, betonen die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter in beiden Häusern. Zusätzlich verweisen die Mitarbeiter auf die Nutzung der Giro Card oder Kreditkarte bei der Bezahlung im Geschäft: „Um auch den Kontakt mit den Bezahlterminals zu vermeiden, nutzen Sie die digitale Karte, die Sie ganz leicht auf Ihr Smartphone laden können. Anstatt der Eingabe der PIN am Terminal, können Sie die Zahlung mit Ihrem Fingerabdruck oder dem Gerätecode direkt am Smartphone bestätigen.“, heißt es weiter. Grundsätzlich sind aber auch die Giro Card als auch die Kreditkarte der beiden Volksbanken mit der Kontaktlosfunktion ohne PIN bis zu einem Betrag von 50 Euro ausgestattet.

Die Ansprechpartner für Firmenkunden kennen alle Tricks und Kniffe für gewerbliche Unternehmen, Selbstständige, Landwirte und Freiberufler, die jetzt auf besondere Förderungen angewiesen sind und beantworten alle Fragen rund um die Förderung der KFW und NRW-Bank.

Auch in diesen unsicheren Zeiten sind die beiden Volksbanken für Ihre Mitglieder und Kunden zur Stelle. Vereint betonen sie: „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen. Wir bleiben für Sie da“.

So helfen die Volksbanken in Raesfeld und Erle bei allen finanziellen Fragen und kümmern sich weiterhin um Ihr Anliegen. Trotz Krise, die letztlich auch immer nur ein Wendepunkt ist, der neue Möglichkeiten und Chancen aufzeigt.

Weitere Infos unter https://www.volksbank-erle.de und https://www.volksbank-raesfeld.de

Volksbank Raesfeld eG
Klümperstraße 11
46348 Raesfeld
Telefon: 02865 / 95850

Volksbank Erle eG
Silvesterstraße 3
46348 Raesfeld-Erle
Telefon: 02865 / 95750

Kradtouren widersprechen dem Sinn der Corona-Schutzverordnung

Recklinghausen (ots). Mit Blick auf das kommende Osterwochenende weist die Polizei im Kreis Recklinghausen darauf hin, dass Touren mit dem Motorrad nicht verboten sind, sie aber dem Sinn der Corona-Schutzverordnung widersprechen.

Schon allein das Verletzungsrisiko spreche gegen solche Touren. Jeder, der sich angesichts der derzeitigen Entwicklungen selbst unnötig in Gefahr begibt und sich hohen Verletzungsrisiken aussetzt, handelt unsolidarisch. „Die Betten in unseren Krankenhäusern brauchen wir derzeit für andere Herausforderungen“.

Die zur Eindämmung der Corona Pandemie veranlassten Maßnahmen haben nicht nur das öffentliche Leben stark eingeschränkt, sondern offensichtlich auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Die Verkehrsdichte hat spürbar abgenommen.

Bei einigen Verkehrsteilnehmern mag jetzt der Eindruck entstehen, dass die „freier“ zu befahrenden Straßen ein straffreies, schnelles Fahren ermöglichen.

Bußgeld und ein längeres Fahrverbot

Dass dem nicht so ist, musste am 06.04.2020 gegen 18:50 Uhr ein Motorradfahrer erfahren. Einem Kradfahrer des Verkehrsdienstes fiel der Mann auf, als er mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h (bei zulässigen 50 km/h) über öffentliche Straßen in Haltern am See fuhr. Zudem hatte er den Schalldämpfer der Auspuffanlage entfernt und wollte testen, wie sich sein Krad ohne Schalldämpfer fährt und anhört.

Aufgrund der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung und des Verstoßes gegen die Ausrüstungsvorschriften erwartet den Motorradfahrer neben einem Bußgeld ein längeres Fahrverbot.

Dirk Böckenhoff brennt Kristallkorn für Apotheken

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Guter Korn aus der Brennerei Dirk Böckenhoff wird zu Desinfektionsmittel weiterverarbeitet

Das klare, hochprozentige Destillat läuft derzeit etwas schneller über die Böden der Brennerei Böckenhoff in Erle. Ziel ist es, aus dem Alkohol von Böckenhoff Desinfektionsmittel herzustellen.

Corona-Desinfektionsmittel aus Kristallkorn von Dirk Böckenhoff Erle
Immer wachsam sein, damit auch nichts schief läuft beim Destillieren. Fotos: Petra Bosse

„Der Kristallkorn wird zwar nur als Desinfektionmittel verwendet, ist aber trotzdem lecker. Viel zu schade eigentlich dafür“ sagt Kornbrenner Dirk Böckenhoff lachend am Mittwochmorgen nach einem kleinen Schluck seiner erstgezogenen Probe.

Desinfektionsmittel sind derzeit Mangelware

In Zeiten der Coronakrise ist auch bei Böckenhoff alles anders. Während gerade im Frühling der gute Korn sonst seinen letzten Feinschliff erhält, wird aktuell der „Hochgeistige“ aus dem Schatten der Erler Kirche nicht wie sonst in die eigenen Flaschen abgefüllt.

Desinfektionsmittel und Alkohol in reinster Form ist derzeit in Deutschland Mangelware. Das spürt auch Dirk Böckenhoff, denn seit mehreren Tagen laufen seine Brennereien auf Hochtouren. Mehrere 1000 Liter des guten Klaren brennt Böckenhoff für Apotheken. Im Betrieb sind derzeit beide Brennereien. Die Obstbrennerei in Dorsten und die Erler Brennerei, die den letzten Feinschliff macht.

Corona-Desinfektionsmittel aus Kristallkorn von Dirk Böckenhoff Erle
Kornbrenner Dirk Böckenhoff in Erle.

Korn läuft schneller über die Brennböden

Um die großen Mengen zu schaffen, läuft der Korn schneller über die Brennböden, sprich, er werde zügiger destilliert als sonst, wie Böckenhoff sagt. Die Erler Brennerei schafft diese Menge locker. Zum Glück, denn bei vielen Schnaps- und Alkoholherstellern, die selber nicht mehr brennen oder nur in kleinen Mengen, wird der Vorrat an Alkohol knapp.

Deshalb habe Böckenhoff auch schon Anfragen aus der Region bekommen, ob er nicht etwas von seinem edlen Tropfen verkaufen möchte. Hier bleibt sich aber Dirk Böckenhoff treu. Außerdem würde dies dann auch seine Kapazitäten überfordern.

Corona-Desinfektionsmittel aus Kristallkorn von Dirk Böckenhoff Erle
Immer ein wachtsames Auge haben bei der Destillation ist wichtig. Auch wenn es sich diesmal um Desinfektionsmittel für Apotheken handelt.

Getreide aus Dorsten und Wasser aus Haltern

Die Zutaten des 97,3 prozentigem Alkohols, der später als Desinfektionsmittel verwendet wird, sind genauso hochwertig wie sonst auch: Getreide aus Dorsten und Kirchhellen sowie Wasser aus den Halterner Sanden. Bedingt durch eine Ausnahmegenehmigung, die noch bis Mai läuft, hat der Zoll den Klaren von der Alkoholsteuer befreit. So kostet der Liter mit 97,7 % Vol. Alkohol rund 15 Euro.

Diese Ausnahmeregelung gelte allerdings nur für Apotheken und Reinigungsfirmen, nicht für Privatleute, denn dann sei er laut Bestimmung Trinkalkohol.

Corona-Desinfektionsmittel aus Kristallkorn von Dirk Böckenhoff Erle

Aufarbeitung in den Apotheken

Bevor der Korn als Desinfektionsmittel zum Einsatz kommt, müssen die jeweiligen Apotheken vorab noch, damit die Haut nicht so austrocknet, ihn zu einem Teil mit Wasser, sowie Wasserstoffperoxid und Glyzerin aufarbeiten. „Dann ist das nach der WHO-Formel das fertige Desinfektionsmittel“, fügt Böckenhoff hinzu.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Noch zwei, drei Tage soll der Apotheker-Korn laufen. Dann muss aber auch wieder der Vorrat für den eigentlichen Verkauf, der Kristallkorn, aufgefüllt werden. „Wir können jetzt nicht alles in einem Topf schütten. Der Korn ist zwar auch 1 A-Ware, aber der richtige Kornkenner würde sagen, dass er anders schmeckt als sonst“. Und das soll auf keinen Fall so sein, denn trotz Coronakrise wird auch der neue Korn aus Erle seine hochwertige Qualität behalten.

Petra Bosse

Corona-Desinfektionsmittel aus Kristallkorn von Dirk Böckenhoff Erle

Supermond – Eindrucksvolles Phänomen am 7. April 2020

Der Super-Mond am 7. April war gegen 20 Uhr am größten.

Am Horizont stieg am Abend der Mond riesig auf. In dieser Zeit war der Mond der Erde am nächsten.

Super Mond und Sonne April 2020
Der Supermond verfängt sich den zwischen den Flügeln der Erler Mühle

Das Phänomen tritt deshalb auf, da der Mond an diesem Tag nicht in einem perfekten Kreis sich um die Erde bewegt und sein Abstand variiert. Der Abstand zwischen Erde und Mond scheint auf den ersten Blick zum Fassen nahe, dennoch ist rund 356.906 Kilometer von der Erde entfernt. Diesen Zeitraum bezeichnet man als Perigäum. Damit ist er auf alle Fälle als in der üblichen Zeit, die sonst rund bis zu 400.000 km von der Erde entfernt sein kann.

Super Mond und Sonne April 2020

Genauso unbeschreiblich schön war der Sonnenuntergang an diesem Abend, wie die Fotos von Karlheinz Strötzel zeigen. Der glutrote Himmel ließ die Felder regelrecht erglühen.

Super Mond und Sonne April 2020

Dieses besondere Schauspiel zeigt erneut, dass die Welt, der Himmel, der unendliche Horizont seines Weges geht. Mit, oder ohne Coronakrise. Davon geht vielleicht die Menschheit irgendwann unter, aber nicht unsere Erde.

Wie sagt Albert Einstein: Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.

Super Mond und Sonne April 2020

Fotos: Karlheinz Strötzel, Erle.

Corona – Kreis Borken – Polizei löst erneut Treffen auf

Zehnmal hieß das Einsatzstichwort bei der Polizei im Kreis Borken innerhalb von 24 Stunden „Corona“.

Das Zusammensein in einer Gruppe überschreitet zu Zeiten der Coronakrise die Grenze des Erlaubten. Polizeibeamte lösten Treffen auf, erteilten insgesamt 14 Platzverweise und leiteten vier Bußgeldverfahren ein.

Die Polizei unterstützt mit ihren Maßnahmen die Ordnungsbehörden, um die neuen Bestimmungen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie durchzusetzen. Das gemeinsame Ziel lautet, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen.

Die ersten Bagger rollen im neuen Wohngebiet Binsenweg

Am Montag begannen die ersten Erdbewegungen für die Erschließung des neuen Wohngebiets östlich des Binsenwegs in Raesfeld.

Raesfeld (pd). Zunächst wird die Baustraße angelegt. Danach werden die Kanäle verlegt.

Das Regenwasser soll über eine unterirdische Versickerungsrigole, die im Straßenraum angelegt werden soll, versickern.

Auf der nördlichen Straßenseite sollen fünf Mehrfamilienhäuser mit maximal sechs Wohneinheiten entstehen. Gegenüber sind sieben Mehrfamilienhäuser mit maximal vier Wohneinheiten geplant. Das Wohngebiet beläuft sich insgesamt auf eine Fläche von 1,4 Hektar.

Baugebiet Binsenweg Raesfeld
Die ersten Baggern rollen im Neubaugebiet Binsenweg in Raesfeld. Foto: Gemeinde Raesfeld

Druck aus dem Kessel nehmen

„Mit dem neuen Baugebiet Binsenweg schaffen wir Wohnraum für ca. 60 Wohnungen“, informiert Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Die Erschließungsarbeiten sollen im Herbst abgeschlossen sein, so dass dann auch mit dem Bau der ersten Mehrfamilienhäuser begonnen werden kann.

„Die Nachfrage nach dieser Wohnform ist in Raesfeld besonderes hoch und wir sind froh, dass wir damit Druck aus dem Kessel nehmen können“, freut sich der Erste Beigeordnete Martin Tesing.

Unterhaltungsangebot des Heimatvereins Erle

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Geschichten auf Platt auf der Homepage – Unterhaltungsangebot des Heimatvereins Erle

Erle (pd). „Wi äs Menschen dröff den Humor un dat Lachen nich vergäten. Dat bruk den Mensch“, bemerkt Ingrid Horstmann in ihrer Einführung in die Reihe vergnüglicher plattdeutscher Geschichten, die seit einigen Tagen auf der Homepage des Heimatvereins Erle zu hören sind und nach und nach ergänzt werden.

Ablenkung vom Alltag

Der Verein möchte mit diesem Angebot „de Menschen en bettken to’t Lachen bringen“ während der Corona-Krise, die die Menschen zwingt, zu Hause zu bleiben, Kontakte zu vermeiden und Veranstaltungen abzusagen. Seit langem schon lesen Mitglieder des Vereins in Seniorenrunden  plattdeutsche Geschichten vor und die Brejpottspöllers, die Kinder der Plattdeutsch-AG, spielen dort lustige Sketche.

Heimatverein Erle
Hedwig Rentmeisters Gästebittergedicht im historischen Hochzeitskleid

Da das zurzeit nicht möglich ist, möchte der Verein die digitalen Medien nutzen, um auf seiner Homepage wp.heimatverein-erle.de auf der Startseite und unter dem Menü: plattdeutsch/plattdeutsch –hoeren und bei Facebook.com/Heimatverein.erle allen Plattdeutsch-Liebhabern, insbesondere den Seniorinnen und Senioren die ihnen vertraute Sprache unterhaltsam zu Gehör zu bringen.

Da viele von denen mit den modernen Medien nicht so vertraut sind, wäre es die Aufgabe ihrer jüngeren Angehörigen, den Älteren die Benutzung dieser Medien zu ermöglichen. Dasselbe gilt auch für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen, die keinen Besuch empfangen können und dankbar für jede Ablenkung von dem zurzeit schwierigen Alltag wären.

Tonstudio im Heimathaus

Ingrid Horstmann, Doris Grunewald, Hedwig Rentmeister, Mia Pass, Carlo Behler, Hannes Kempken und Hermann Jünck vom Heimatverein erklärten sich bereit, die Geschichten in kleinen Videos zu präsentieren. Und so werden zurzeit die Geschichten im Heimathaus, natürlich unter Corona-Bedingungen, aufgenommen und nach und nach von Webmaster Wenzel Schierenberg veröffentlicht. Da der unterhaltsame Inhalt im Vordergrund steht, ist sicherlich die improvisierte Form und nicht hochprofessionelle Aufnahmequalität mit dem Smartphone eher nebensächlich.

Heimatverein Erle
Doris Grunewald erklärt „Dat Poschläinsydrom“. Fotos: Heimatverein

Menschliches, allzu Menschliches

Die Geschichten handeln von skurrilen, aber liebenswerten Eigenschaften der Menschen, z. B. dem „Poschläin-Syndrom“ oder „Moders twedde Fröijahr“, von größeren und kleineren Sorgen und Malheuren der Erwachsenen und der Kinder, z. B. in „Een Malheur bi’t andere“ oder „Den Borksen Heefedeeg“  und von früheren religiösen Geboten, z. B. in der „Geschichte van’t Bichten“ oder „Kinder häbbt uk Sorgen“, über die man heute schmunzelt.

Auch Märchen und Witze auf Platt sind dabei, z. B. „Sterndaaler“ und „Den Fallschirmaffsprung“.  Zum Vortrag des Gästebittergedichtes hatte sich Hedwig Rentmeister extra das Hochzeitskleid ihrer Oma angezogen. Den Akteuren machen die Aufnahmen viel Spaß und je nach Dauer des Kontakt- und Versammlungsverbotes bzw. der Nachfrage wird die Serie fortgesetzt.  

Test auf Coronavirus positiv. Was dann?

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Wenn der Test auf das Coronavirus positiv ausfällt: Wie sieht das weitere Vorgehen aus?

Ablaufschema für infizierte Personen im Kreis Borken / Häusliche Quarantäne aus der Sicht einer Betroffenen

Kreis Borken (pd). Symptome wie Fieber, trockener Husten und Schnupfen sind Anzeichen dafür, dass sich eine Person mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Entscheidung, wer auf das Virus getestet wird, trifft in der Regel die Hausärztin oder der Hausarzt beziehungsweise der Bereitschaftsarzt. Sie orientieren sich dabei an den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes (RKI). Falls ein Test positiv ausfällt, gibt es ein bestimmtes Ablaufschema, das in allen Kommunen des Kreises Borken eingehalten wird.

14 Tage häusliche Quarantäne

Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Diese wird vom zuständigen Ordnungsamt angeordnet. In diesen Fällen isolieren sich die Betroffenen zu Hause. „Für zunächst 14 Tage dürfen Betroffene die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen oder Besuch empfangen“, erklärt Michael Heistermann vom Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken.

„Auch für Personen, die beispielsweise aufgrund einer Hausgemeinschaft Kontakt mit einem Coronavirus-infizierten Menschen hatten, wird häusliche Quarantäne angeordnet, da sie als ansteckungsverdächtig gelten“, fügt er hinzu.

Zweimal täglich Fiebermessen

Bis zum Schluss der angeordneten Quarantäne müssen die Betroffenen zweimal am Tag ihre Körpertemperatur messen und ein Tagebuch unter anderem zu Symptomen führen. „Dies ist notwendig, um am Ende der Quarantänezeit einen guten Überblick über den Verlauf zu haben. Zudem dient es als Entscheidungsgrundlage für die Aufhebung der Quarantäne“, konstatiert Michael Heistermann.

Darüber hinaus sind Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges gründliches Händewaschen zu beachten. „Auch, wenn sich die Betroffenen in einem Haushalt in Quarantäne befinden, sollen sie weiterhin darauf achten, dort Kontakte zu den anderen Personen zu meiden“, betont Heistermann.

Ergänzend zu den persönlichen Aufzeichnungen melden sich regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt- oder Gemeindeverwaltung bei den Betroffenen. „Sie erkundigen sich nach unserem jeweiligen Gesundheitszustand“, erzählt eine junge Frau aus Borken, die sich seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne befindet, da ein Familienmitglied positiv auf das Virus getestet wurde.

Komisches Gefühl

„Zunächst ist es ein komisches Gefühl, nicht mehr vor die Haustür gehen zu dürfen“, berichtet die Borkenerin. Da sie von zu Hause aus arbeiten könne und dies auch schon vor der behördlich angeordneten Quarantäne gemacht habe, sei ihr Tagesablauf – trotz der ungewohnten Umstände – dennoch weitestgehend geregelt. „Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn gehen für uns einkaufen. Ab und zu stehen auch kleine Überraschungen wie selbstgebackene Törtchen vor unserer Haustür“, teilt die junge Frau mit und ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass viele Menschen an einen denken und so hilfsbereit sind.“

Kontaktsperre muss eingehalten werden

Die Aufhebung der Quarantäne erfolgt erst dann, wenn mindestens 14 Tage vergangen sind und die betroffene Person mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Nach Rücksprache mit der ärztlichen Betreuung aus dem zuständigen Gesundheitsamt kann die Quarantäne dann auch ohne Test aufgehoben werden. Im Anschluss gilt es – wie derzeit für alle anderen auch – die Kontaktsperre einzuhalten und besonders auf die Hygieneregeln zu achten.

Kradfahrer auf der A31 tödlich verünglückt

Am Montagabend (6.4., 19:39 Uhr) verstarb bei einem Unfall auf der Autobahn 31 bei Borken ein 44-jähriger Kradfahrer.

Der Mann aus Voerde fuhr mit seinem Zweirad bei Borken auf die Autobahn 31 in Richtung Bottrop auf. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 44-Jährige dabei mit seiner Honda nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der dortigen Schutzplanke und stürzte.

Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Kein lachendes, aber zwei weinende Augen -Elisabeth Grundmann schließt ihr „Kleines Kaufhaus“

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Eine Ära geht in Erle so langsam ihrem Ende zu. Elisabeth Grundmann schließt ihren Laden.

Um ihren Kunden noch einmal einen Gefallen zu tun, halbierte Elisabeth Grundmann ganz einfach die Preise denn: „Das haben sich meine treuen Kunden verdient“, erklärt die Erlerin, die 48 Jahre tagtäglich hinter der Verkaufstheke stand und nun aus gesundheitlichen Gründen das Geschäft endgültig schließt.

Amazon in Erle. Erlebnispark für Kinder und Erwachsene. Es gab alles.

Kaufhaus Brand Grundmann

Vom Ofenrohr bis zum feinsten Porzellan, abgezählte Schrauben und Nägel, Hammer und Meißel, hauchdünne Weingläser, Besen, Glühbirnen, Schreibwaren, Dichtungen für die unterschiedlichsten Betriebssysteme, Schmuckbänder, Füller, Blumentöpfe, Gartengeräte, Eisenketten, die neusten Playmobil- und Legokästen. Spannende Kinderbücher, Puppen, Gesellschaftsspiele, Handarbeiten und, und und.

Corona – Mutmach Songs von Heico Nickelmann via WhatsApp

Lasst uns schreiben, singen und Spaß haben – Mutmach-Songs von Heico Nickelmann.

Und immer schön daran denken: Zuhause bleiben und gesund bleiben

Eigentlich ist der Liedermacher Heico Nickelmann keiner, der unbedingt nur für sich alleine Konzerte gibt. Eigentlich liebt der Raesfelder auch die große Bühne und weiß, wie er mit seinen Songs die Fans begeistern kann.

Liedermacher aus Raesfeld Heico Nickelmann

Ja, eigentlich! In Zeiten der Corona-Krise ist aber vieles anders. Auch bei Nickelmann. Er hat aber aus der Not eine Tugend gemacht und in seiner selbst beschlossenen Quarantäne einen Weg gefunden, wie er anderen Menschen eine Freude machen kann. Seit dem 23. März, alle zwei Tage postet er einen Song in seiner WhatsApp Gruppe, quasi Nickelmann fast „live“ vom Sofa.

„Mehr als 200 Leute habe ich in der Gruppe und das Feedback ist echt klasse“, so Nickelmann.

So quasselt er manchmal auch ein wenig, hier kann ihn ja keiner widersprechen, versendet Grüße, aber er hat auch mittlerweile acht Songs in die Gruppe gestellt, die jeder kennt und die beim Putzen, Hämmern, Homeoffice und was man sonst noch so alles macht, für ein wenig musikalische Freude in den Alltag bringen.

„Mittlerweile bekomme ich so viele WhatsApp-Nachrichten, die viel Zeit in Anspruch nehmen, all diese zu beantworten, so dass ich kaum Zeit habe, noch etwas Anderes zu machen“, so Nickelmann.

Auf diesem Weg grüßt der Raesfelder Liedermacher alle Raesfelder und Fans getreu dem Motto der Coronakrise: Mit Anstand Abstand halten!

Gottesdienste und Veranstaltungen fallen weiterhin aus

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Pfarrgemeinde St. Martin

Am Donnerstagabend kam die Nachricht des Generalvikars, dass die bis zum 19.04. geltenden Regeln bis zum 01.05. verlängert werden.

Das bedeutet, dass bis zum 01.05. keine Veranstaltungen und keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden dürfen.

Davon ist zum einen die für den 26.04. angesetzte Erstkommunionfeier in Rhedebrügge betroffen. Wir möchten den Erstkommunionfamilien jedoch zusichern, dass wir es irgendwie ermöglichen werden, dass in diesem Jahr die Kinder zur Feier der ersten Heiligen Kommunion geführt werden können.

Wenn es gewünscht wird, darf die Feier aber auch auf das nächste Jahr verschoben werden. Genaueres planen wir dann, wenn feststeht, wann wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Ausfallen muss in dieser Zeit auch der Ortsausschuss Erle (20.04.) und die Sitzung des Friedhofsausschusses (21.04.).

Kreis-Krankenhilfe-Einrichtung entsteht im Bocholter „Europahaus“

Landrat Dr. Kai Zwicker: „‘Pufferfunktion‘ im Falle drohender Überlastung der Kapazitäten unserer Krankenhäuser aufgrund der Coronavirus-Pandemie“

Kreis Borken (pd). Die organisatorisch-technischen Vorbereitungen für den Start der im Bocholter „Europahaus“ vorgesehenen „Kreis-Krankenhilfe-Einrichtung“ (KKE) sind weitgehend abgeschlossen.

Davon haben sich am Freitagmittag Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Jürgen Rave (Krisenmanager und Leiter des Rettungsdienstes) und Leonard Pliete (stellvertretender Kreis-Rot-Kreuz-Leiter) vom DRK-Kreisverband, der als Hilfsorganisation an Aufbau und künftigem Betrieb intensiv mitwirkt, sowie Thomas Klein-Ridder vom Malteser Hilfsdienst (MHD) selbst ein Bild machen können.

Kreis Borken Coronazentrum
v. l.: Landrat Dr. Kai Zwicker nahm gemeinsam mit Jürgen Rave (DRK), Thomas Klein-Ridder (MHD), Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Leonard Pliete (DRK) die Räumlichkeiten im Bocholter „Europahaus“ in Augenschein. Foto: Kreis Borken

Pufferfunktion

Die KKE in Regie des Katastrophenschutzes des Kreises Borken soll bei drohender Überlastung der Kapazitäten der heimischen Krankenhäuser infolge der Coronavirus-Pandemie eine „Pufferfunktion“ ausüben. Dann würde sie solche Patienten aufnehmen, die keine schweren Krankenheitsverläufe zeigen, aber nicht mehr ambulant medizinisch betreut werden können, erklärte der Landrat bei dem Ortstermin. Die Zuweisung von Patienten dorthin werde in erster Linie über die Krankenhäuser erfolgen.

Erste Schulung durchgeführt

Gegenwärtig stellt der Kreis das medizinische Personal zusammen. Es rekrutiert sich insbesondere aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen sowie medizinisch vorgebildeten Freiwilligen, die sich nach einem Aufruf des Kreises gemeldet haben. Für sie hat bereits der DRK-Kreisverband Borken in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und der Feuerwehr Bocholt eine erste Schulung durchgeführt. Dabei ging es insbesondere um die Vorstellung des KKE-Konzeptes und der dafür zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sowie eine Hygieneunterweisung und den Umgang mit persönlicher Schutzkleidung. Weitere Schulungen folgen in den nächsten Tagen.

Mindestpatientenzahl von fünf Personen

Die KKE Bocholt soll ab einer erkennbaren Überbelastung der Krankenhäuser ab einer Mindestpatientenzahl von fünf Personen starten – die Einrichtung kann dann schrittweise ausgeweitet werden.

Erforderlichenfalls kann eine weitere KKE aufgebaut werden, die von Legden aus – Standort wäre hier das „Dorf Münsterland – die Krankenhäuser im Nordkreis entlasten würde. Die KKE werden laut Dr. Zwicker eng mit den Krankenhäusern im Kreisgebiet kooperieren. Der Landrat ruft vor diesem Hintergrund weiterhin Freiwillige aus dem Gesundheitsbereich auf, die wichtige Aufgabe der KKE zu unterstützen. Interessierte können sich im Internet unter www.kreis-borken.de/helfer melden.

5806 Anträge auf Soforthilfe im Kreis Borken

Bezirksregierung Münster: Mehr als 42.000 Anträge auf NRW-Soforthilfe – davon allein 5.806 aus dem Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt die dringend notwendige Unterstützung und dankt allen Beteiligten für die engagierte Arbeit

Kreis Borken (pd). Solo-Selbstständige, Freiberufler, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen, die von der CoronaKrise betroffen sind, konnten seit dem vergangenen Freitag (27.03.2020) Anträge auf finanzielle Unterstützung vom Land und Bund stellen.

Eine Woche nach dem Beginn der Antragstellung, die noch bis zum 31. Mai 2020 möglich ist, zieht die Bezirksregierung Münster nun eine Zwischenbilanz mit aktuellen Antragszahlen (Stand: 02.04.2020). Insgesamt sind in der ersten Antragswoche 42.562 Anträge für den Regierungsbezirk Münster eingegangen. Davon kamen 5.806 aus dem Kreis Borken.

Existenzgrundlage komplett weggefallen

Für den Kreis Borken zieht nun seinerseits Landrat Dr. Kai Zwicker eine erste Zwischenbilanz: „Für die Antragsteller ist quasi von einem Tag auf den anderen die Existenzgrundlage komplett oder weitgehend weggefallen.“ Betroffen seien vor allem Branchen, die durch behördliche Verfügung geschlossen werden mussten.“ Es lägen bereits zahlreiche Bewilligungen vor und Antragsteller würden berichten, dass das Fördergeld zügig auf die angegebenen Konten überwiesen werde, freut sich der Landrat. Für die geförderten Klein- und Kleinstunternehmen sei diese Hilfe existentiell notwendig.

Einzelschicksale

Dr. Zwicker macht auch deutlich, dass sich hinter jedem Antrag Einzelschicksale verbergen, die durch die CoronaMaßnahmen besonders betroffen seien und häufig keinerlei Chancen auf Einnahmen hätten.

„Ich hoffe sehr, dass dadurch die kleinteiligen Strukturen, die unsere Wirtschaft ja stark prägen, aufrecht erhalten werden können, damit es nach Neustart der Wirtschaft rasch wieder aufwärts gehen kann“, so der Landrat. Die schnelle Umsetzung des Förderprogramms im Münsterland findet nach seiner Einschätzung viel Lob und Anerkennung. „Da haben alle Beteiligten einen Riesenjob gemacht“, sagt Dr. Zwicker. Die Bezirksregierung als bewilligende Stelle hatte quasi durchgearbeitet und schon am vergangenen Wochenende zahlreiche Bewilligungen herausgegeben.

Gute Vernetzung

Im Kreis Borken hat die gute Vernetzung der verschiedenen Stellen dafür gesorgt, dass die notwendigen Informationen sehr zügig an die Unternehmen und Solo-Selbstständigen herangetragen wurden und jeder Antragsberechtigte damit von dem Programm profitieren kann.

Die Kammern und Verbände der Wirtschaft, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), die Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer der Kommunen, Steuerberater, privatwirtschaftliche Berater, die Kreditwirtschaft:

Sie alle haben nach Kräften mitgeholfen, diese Aufgabe zu organisieren. „Und das vielfach unter erschwerten Bedingungen“, betont Landrat Dr. Zwicker. Schließlich seien auch bei diesen Stellen die organisatorischen Strukturen zum Schutz vor dem Virus vielfach grundlegend geändert worden. Dass die Umsetzung des Soforthilfeprogramms gut laufe, dieser Eindruck habe sich bereits in dem Videokonferenz-Treffen des von ihm amPressedienst des Kreises Borken vergangenen Dienstag einberufenen „Krisenstabes Wirtschaft“ abgezeichnet.

WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider kann die bislang sehr zielorientierte Umsetzung der Förderung bestätigen:

„Kein Antragsteller wird allein gelassen.“ Die Antragsfrist geht noch bis zum 31. Mai. Insofern erwartet Dr. Kleinschneider noch weitere Anträge von Unternehmen und Solo-Selbstständigen, bei denen die Auswirkungen der Krise erst in den nächsten Wochen so stark zum Tragen kommen, dass sie in den Kreis der Antragsberechtigten fallen.

Aus dem Kreis Borken gab es bislang insgesamt 5.806 Anträge.

  • Davon entfallen auf:
  • Ahaus 580
  • Bocholt 1.255
  • Borken 701
  • Gescher 248
  • Gronau 807
  • Heek 99
  • Heiden 130
  • Isselburg 185
  • Legden 88
  • Raesfeld 219
  • Reken 224
  • Rhede 304
  • Schöppingen 101
  • Stadtlohn 279
  • Südlohn 125
  • Velen 208
  • Vreden 253

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren finden sich im Internet unter folgendem Link: www.bezregmuenster.de

DRK-Ehrenamtliche helfen im Kampf gegen die Pandemie

Rotes Kreuz im Kreis Borken im Einsatz bei Coronavirus-Pandemie

Legden/Stadtlohn (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken und zahlreiche seine ehrenamtlichen Helfer sind in diesen Tagen in Sachen Coronavirus-Pandemie im Einsatz, so beim Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im Dorf Münsterland in Legden, und beim DRK-Ortsverein Stadtlohn an der Gutenbergstraße wurde ein Abstrichzentrum eingerichtet. Zugführer Christoph Voß koordiniert den Einsatz in Legden.

DRK-Helfer im Einsatz bei der Coronavirus-Pandemie in Legden (am Dorf Münsterland) und Stadtlohn an der Gutenbergstraße.

Das Behandlungszentrum ist von der KVWL in Kooperation mit dem Verein Gesundheitsnetz Gemeinsam WML e.V. eingerichtet worden. Koordinatorinnen sind Daniela Balloff und Martina Schrage. Die ärztliche Leitung obliegt Bernd Balloff.

Das Rote Kreuz regelt den Zugang für Patienten mit Corona-Verdacht über die Straße Am Landwehr. Das Behandlungszentrum kann mit dem Auto erreicht werden. Jeder Ankommende erhält einen nummerierten Zettel für sein Auto. Danach wartet er auf dem angrenzenden Parkplatz in seinem Wagen, wird nach der Reihenfolge der Anmeldung aufgerufen und zur weiträumigen Festscheune im Dorf Münsterland begleitet. Dort stellen Mitarbeiterinnen die Personalien des Patienten fest, und anschließend erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Ein Labor (in Schüttorf) stellt später anschließend fest, ob die Person infiziert ist oder nicht.

Patienten statt Party: Wo sonst gefeiert wird, sind jetzt drei Behandlungszimmer mit Liege, Stethoskop, Corona-Teststäbchen, PC, Drucker und mehr eingerichtet worden.

Zahlreiche Patienten nutzten bereits in den ersten Tagen die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen. Alle seien sehr diszipliniert gewesen, erklärt Christoph Voss, sonst Rettungssanitäter in der Rettungswache Isselburg, im DRK-Pressedienst. Und er stellt den freiwilligen Helfern ein riesiges Lob aus: „Alle machen das ehrenamtlich, setzen sich also in ihrer Freizeit für andere ein, um ihnen helfen zu können. Das ist wirklich eine bemerkenswerte, eine tolle Geste.“

DRK-Helfer im Einsatz bei der Coronavirus-Pandemie in Legden (am Dorf Münsterland) und Stadtlohn an der Gutenbergstraße.

Freiwillig gemeldet hatten sich für den Sonntag auch Azubi Jana Rehkamp aus der Arztpraxis Schrage/Balloff, Melanie Graute von der KVWL und Arzt Ioannis Stavlrou, der eine Praxis in Gronau betreibt: „Wir sind daran gewöhnt, mehr zu arbeiten. Das ist normal.“ Und Jana Rehkamp sagt: „Das ist selbstverständlich, dass wir uns in dieser Situation hier zum Dienst melden.“ Alle Schutzmaßnahmen werden strengstens befolgt.

Abstriche beim DRK-Ortsverein Stadtlohn
Beim DRK-Ortsverein Stadtlohn ist Rotkreuzhelfer Moustapha Abou-Alfe schon 14 Tage im Einsatz – mit vielen anderen Freiwilligen des Ortsvereins. Für das Kreisgesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung ist eine Abstrichstelle vor dem Gebäude an der Gutenbergstraße eingerichtet worden; abgeschirmt mit Planen. Arztpraxen sollen entlastet und bestenfalls nicht betreten werden. Kontaktvermeidung ist das Gebot der Stunde: Der Patient hält entweder eine Überweisung des Arztes an die Fensterscheibe zum Büro von Moustapha Abou-Alfe oder seinen Ausweis, wenn er vom Gesundheitsamt geschickt worden ist. Sodann reicht der Rotkreuz-Mitarbeiter einen Virustest durchs Fenster, und der Patient nimmt selbst einen Abstrich aus dem Rachenraum.

DRK-Helfer im Einsatz bei der Coronavirus-Pandemie in Legden (am Dorf Münsterland) und Stadtlohn an der Gutenbergstraße.

„Für den Ortsverein ist das Ganze schon eine Hausnummer“, sagt Vorstandsmitglied Juliane Rehkamp, „weil wir in der ersten Woche auch noch Hausbesuche gemacht haben“. Wer meinte, gefährdet zu sein, machte den Test in seiner Wohnung, der DRK-Mitarbeiter blieb vor der Tür stehen. Die gesammelten Tests wurden zudem von Rotkreuzhelfern zu Labors nach Schüttorf oder anfangs in zwei Autostunden entfernte Bad Oeynhausen gebracht. Und an zwei Tagen waren zusätzliche Freiwillige des DRK-Ortsvereins Stadtlohn beim Blutspendetermin gefordert – mit großem Erfolg. Am ersten Tag ließen sich 338 Menschen Blut abnehmen (davon 20 Erstspender), am zweiten Tag kamen 271 Spender (elf Erstspender) – „zusammen 609 Blutspender. Das war ein überragendes Ergebnis“, bilanzierte Jürgen Rave, zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Stadtlohn.

Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen sieht die Hilfsorganisation auch in dieser schweren Zeit der Coronavirus-Pandemie „gut aufgestellt. Man sieht, dass unsere Strukturen greifen mit unseren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern. Ihnen allen gebührt ein großer Dank.“

Öffnungszeiten
Coronavirus-Behandlungszentrum Legden, Dorf Münsterland, Einfahrt täglich 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr;

DRK-Ortsverein Stadtlohn, Gutenbergstraße 26-28,
Montag           19:00 – 21:00 Uhr
Dienstag         19:00 – 21:00 Uhr
Mittwoch        16:00 – 19:00 Uhr
Donnerstag     19:00 – 21:00 Uhr
Freitag            16:00 – 19:00 Uhr
Samstag         10:00 – 13:00 Uhr
                      16:00 – 19:00 Uhr
Sonntag          10:00 – 13:00 Uhr
                      16:00 – 19:00 Uhr

Fotos: DRK/and

www.DRKBorken.de

Malerbetrieb Richarz – ein Betrieb mit buntem Spektrum

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Seit 2015 führt Christof Schrader das Traditionsunternehmen

Hervest. Malerbetrieb Richarz! Seit 60 Jahren ein Begriff in Dorsten und Umgebung. Seit 2015 leitet Christof Schrader das alteingesessene Hervester Unternehmen. Mit der Anmietung eines Showrooms am Möllenweg 1 im Marienviertel ging der sportliche 38-Jährige im letzten August den nächsten Schritt, um seine Kunden vor Ort bestens zu beraten.

„Viele Menschen möchten nicht einfach eine Farbe mal eben aus dem Katalog auswählen, die dann mehrere Jahre das Wohnzimmer gestalten soll, um dann festzustellen, dass es doch ruhig eine Nuance kräftiger hätte sein können,“ erklärt Christof Schrader. „Hier haben wir jetzt die Möglichkeit, für kleines Geld Farbmischungen zu erstellen, die der Kunde dann zuhause auftragen und für gut befinden kann.“

Caparol Icons zählt zu den aktuellsten Produkten

Der Partner des renommierten Farbherstellers Caparol bietet Farbmischungen ab 375 ml. pro Mischung an. So kann der Kunde, wenn gewünscht, mehrere Töne zu Hause ausprobieren, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft. Das neue Produkt Caparol Icons verfügt über eine Palette von 120 Farbtönen, speziell für edle, matte, farbtiefe Oberflächen.

Caparol Icons ist das neuste Produkt der Firma Caparol.
Fotos: André Elschenbroich

Wer sich vor Ort am Möllenweg 1 beraten lassen möchte, nimmt telefonisch Kontakt auf, und innerhalb einer Stunde ist ein Mitarbeiter zur Stelle. Hier wird alles geklärt, was der Kunde auf dem Herzen hat.

Alles aus einer Hand

Oft sind es beim Kunden nicht nur Malerarbeiten, die anstehen. Wer gerade baut, oder einen Altbau renoviert, muss auch andere Arbeitsbereiche mit in Betracht ziehen. Abbruch-, Fassaden- und Bodenlegearbeiten hat Christof Schrader auch in seinem Repertoire.

Durch ein Netzwerk mit bekannten Handwerksbetrieben ist es dem Maler möglich, alles aus einer Hand anzubieten. „Der Vorteil ist, dass der Kunde sich nicht mehr zeitaufwändig nach anderen Betrieben umschauen muss. Desweiteren vereinfacht es für die verschiedenen Handwerker, Absprachen auf der Baustelle vor Ort zu treffen. Alles wird planbarer und somit auch schneller bearbeitet,“ erklärt Christof Schrader.

Ein kompetentes Team mit Freude an der Arbeit

Mit seinen fünf Mitarbeitern fühlt sich Christof Schrader aktuell gut aufgestellt. „Unser Team besteht aus einer Malermeisterin, zwei Gesellen, einem Auszubildenden und der Bürokraft, meiner Frau.“

Die Weiterentwicklung des Betriebes hat hohe Priorität. So hat sich die Meisterin zur DEKRA-zertifizierten Sachverständigen für Schimmelpilzbewertung ausbilden lassen.

Kein Grund zur Schwarzmalerei

Zur aktuellen Lage erklärt Christof Schrader, es gebe keinen Grund zur Schwarzmalerei. Zwar würden von Kunden viele kleinere Aufträge gerade verschoben, doch die großen Baustellen werden weiter bedient.

Eine Kämpferseele war der sportliche Maler schon immer, holte er doch für den ehemaligen Dorstener Eishockeyverein EJD so manches Tor nach Hause. Ganz eingetauscht hat der dreifache Vater seinen Eishockeyschläger gegen den Malerpinsel noch nicht. „Wenn ich meine Runden auf dem Eis drehe, bin ich im Jetzt. Das brauche ich auch zur Entspannung. Zudem treffe ich oft alte Teamkameraden, zu denen der Kontakt nie wirklich abgebrochen ist. Leider viel zu selten.“

Wer sich selbst ein Bild von Christof Schrader und dem Malerbetrieb Richarz „malen“ möchte. Hier sind seine Kontaktdaten:

Möllenweg 1
46284 Dorsten
Tel: 02362 96 52 66
[email protected]
https://www.malerbetrieb-richarz.de/

Sportvereine im Kreis Borken werden digital

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Bewegungsideen in der Coronakrise – Sportvereine bieten digitales Angebot

Für den organisierten Sport stehen das gemeinsame Trainieren, Bewegen und die Zusammenkünfte in unseren Sportstätten im Vordergrund.

Kreis Borken (pd). Aufgrund der aktuellen Situation ist es den Sportvereinen nicht möglich, ihr umfangreiches Angebot den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Um den Mitgliedern dennoch Bewegungsideen zur Verfügung zu stellen, machen sich die Sportvereine auf den Weg hin zu digitalen Angeboten: Digitale Handreichungen und Empfehlungen, Videoanleitungen oder Online-Kursangebote. 

Auch das Sportbildungswerk im KSB Borken e.V., das für sportliche Weiterbildung steht, hat sich auf den Weg gemacht. Am vergangenen Wochenende hat eine erste Online-Fortbildung zum Thema „Intelligent bewegen – von den Füßen bis zum unteren Rücken“ stattgefunden.

Die Resonanz ist gut: „Es war eine wirklich ganz neue Erfahrung für mich und hat auch wirklich Spaß gemacht“, bewertet eine Teilnehmerin das Angebot. Auch wenn eine Online-Fortbildung natürlich keine Präsenzphase in der Sporthalle ersetzen kann, hat sie den Teilnehmenden ermöglicht, in einen fachlichen Austausch zu treten: „Besonders der Austausch mit anderen kann uns nur bereichern.“ (Aussage einer Teilnehmerin).

Mit der Schließung der Sporthallen sind alle Sportangebote im Kreis Borken eingestellt worden. Gerade für Teilnehmende aus rehabilitativen Sportgruppen z.B. aus dem Lungensport ist es gesundheitlich sehr wichtig auch in dieser Zeit aktiv zu bleiben und ihre Übungen weiterhin aktiv durchzuführen. 

Das Sportbildungswerk stellt daher ein umfangreiches Live-Onlinekursangebot kostenfrei auf https://sportdeutschland.tv/sportbildungswerk-nrw zur Verfügung, das die Sportvereine im Kreis Borken natürlich gerne auch auf ihren Seiten teilen dürfen.

Das Angebot umfasst neben den gesundheitsorientierten Angeboten auch klassische Fitnessangebote.

Als besonderes Highlight plant das Sportbildungswerk am 19.04.2020 13:00 bis 17:00 Uhr einen Online-Indoor-Cycling-Marathon für alle Radsportenthusiasten. Jeder, der ein Indoor-Bike zu Hause hat, kann teilnehmen. Alle Angebote sind über SportdeutschlandTV verfügbar und können auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop abgespielt werden. Eine Registrierung oder eine besondere Technik ist nicht erforderlich.  

Für Rückfragen steht allen Interessierten die pädagogische Mitarbeiterin Julia Hoffmann, Tel. 02862-4187926 oder E-Mail: [email protected], zur Verfügung.

In Raesfeld geht es zügig – Bauherren können starten

Startschuss für das Projekt „Eigenheim“ – Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts im Raesfelder Neubaugebiet „Stockbreede“ ist abgeschlossen. . Private Bauherren können ab kommenden Montag damit beginnen, ihre Eigenheimprojekte zu verwirklichen.

Raesfeld (pd). Mit der Fertigstellung des Ausbaus der Van-Gent-Straße steht den ersten Spatenstichen für die Häuslebauer im neuen Baugebiet Stockbreede II nichts mehr im Wege.

Luftbild Raesfeld Stockbreede
Luftbild Raesfeld Stockbreede. Foto: Gemeinde Raesfeld

Rund 10 Monate hatte es gedauert, um Schmutz- und Regenwasserkanalisation, Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telefon sowie die Baustraße für dieses Baugebiet fertig zu stellen. Die damit verbundenen Kosten für die Baustraße, den Kanal und die Erweiterung des Regenrückhaltebeckens belaufen sich auf rund eine Million Euro.

„Für viele Häuslebauer fällt mit der Freigabe des Baugebiets gleichzeitig der Startschuss für das Projekt „Eigenheim“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst.

„Es wurden bereits 23 Bauanträge bei der Gemeinde eingereicht. Kurzfristig werden sicherlich weitere folgen, denn schon 46 der rund 60 Grundstücke sind verkauft und auch die restlichen Grundstücke werden kurzfristig entsprechend der bereits bestehenden Bewerberliste veräußert.“

„Damit könnten die ersten Eigenheime an der Van-Gent-Straße voraussichtlich noch in diesem Jahr bezogen werden“, freut sich auch der Erste Beigeordnete Martin Tesing. In den kommenden Jahren will die Gemeinde Raesfeld darüber hinaus weitere Baugrundstücke bedarfsgerecht anbieten.

Landwirte spenden über 1000 Schutzanzüge


Übergabe durch WLV an Kassenärztliche Vereinigung

Über 1000 Schutzanzüge und zusätzliche Überziehschuhe hat am Dienstag der Kreisverband Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) an die Bezirksstelle Borken der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) übergeben.

Kreis Borken (pd). Die von Bauernfamilien gespendete Bekleidung wird nun kurzfristig an Arztpraxen im Westmünsterland weiterverteilt, wo es im Zuge der Corona-Krise allenthalben an Schutzbekleidung fehlt.

Ein schneller Aufruf am letzten Wochenende per WhatsApp in die Bauernschaften hinein genügte: Innerhalb von zwei Tagen kamen eingeschweißte, original-verpackte Schutzanzüge, Überziehschuhe und teilweise auch Mundschutz und Einmalhandschuhe aus allen Richtungen tausendfach in der Kreisgeschäftsstelle des WLV zusammen.

Schutzanzuege-Uebergabe
„Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, Helfer beim Helfen zu schützen“: WLV-Kreisgeschäftsführer Jörg Sümpelmann (r.) hat heute dringend benötigte Schutzbekleidung an Dr. Amin Osman von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe übergeben. Foto: Stephan Wolfert, WLV

Geschäftsführer Jörg Sümpelmann konnte die Spenden karton- und tütenweise heute an Dr. med. Amin Osman als Leiter der KVWLBezirksstelle übergeben. Osman dankte den Landwirten für ihre Hilfsbereitschaft: „Es tut gut zu erleben, dass man in diesen schweren Zeiten im Kreis Borken zusammensteht.“

Auch die Borkener Geschäftsstellen von Landwirtschaftskammer und WLV spendeten Anzüge aus ihren Reservebeständen: „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, Helfer beim Helfen zu schützen“, so Sümpelmann.

Zum Thema: Schutzbekleidung auf Bauernhöfen Hygiene spielt auch in tierhaltenden Betrieben eine entscheidende Rolle für die Gesunderhaltung von Mensch und Tier.

Landwirte sind verpflichtet, für sogenannte betriebsfremde Personen Schutzbekleidung bereitzuhalten. Wenn Besucher die Stallungen betreten wollen, müssen diese generell Overalls und spezielle (Einweg)Schuhe überziehen. Dies dient dazu, die Übertragung von Keimen zu verhindern – als Schutz für die Menschen, aber vor allem auch für die Tiere. Da Betriebsbesuche derzeit ohnehin auf das Mindestmaß zurückgefahren wurden, können Landwirte Kontingente erübrigen.

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