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Kita St. Martin besucht Werkshalle von Kera Tür

„Wer baut unsere Haustüren?“ Die Kinder aus dem Kindergarten St. Martin besuchen die Firma KeraTür

RAESFELD (pd). „Hier ist es toll. Wenn ich groß bin möchte ich hier arbeiten!“, erläutert der fünfjährige Demir begeistert, als er mit elf weiteren Kindern die Werkhalle der Firma KeraTür kennen lernen durfte.

Kita St. martin Raesfeld

Mit viel Engagement und Freude führte Julian Kemming die Mädchen und Jungen durch die Firma, die schon sein Großvater vor 116 gegründet hatte. Jede einzelne Station, die das draußen gelagerte Holz bis zur fertigen Haustür durchläuft, wurde den Kindern erklärt und gezeigt.

Kita St. martin Raesfeld
Fotos: Kita St. Martin Raesfeld

Einige Jungen und Mädchen bemerkten, wie viele Väter oder Bekannte von Kindergartenkindern in der Firma arbeiten. Zum Schluss gab es noch eine besondere Überraschung für die Kinder. Eine große Fräse war so programmiert, dass für jedes Kind ein riesiger Holzdino entstand, den sie nur noch schmirgeln brauchten und fertig war das neue Lieblingsspielzeug. Für alle Kinder war das ein wunderbar spannender und erlebnisreicher Nachmittag. Dank an Julian und Iris Kemming und ihrem tollen Team.

Bürger und Schüler sollen bei der Planung mitbestimmen

Antrag zur Mitbestimmung der Schüler und Schülerinnen der Julia-Koppers-Gesamtschule, sowie der Bürger und Bürgerinnen

Mit Blick auf die anstehende Umgestaltung des Schulhofes der Julia Koppers Gesamtschule zum Quartier und im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes, stellt die UWG-Fraktion einen Antrag an die Verwaltung, dass die Bürger und die Schüler bei der künftigen Detailplanung mit einbezogen werden. Das sei für die UWG wichtig.

In dem Antrag heißt es, dass diesbezüglich, um mögliche Fördergelder zu generieren, ein grobes Konzept durch die Verwaltung in Abstimmung mit der Schulleitung erstellt und beim Land NRW eingereicht wurde.

Begründung: Der Schulhof soll in erster Linie der Erholung, der Bewegung und der Kommunikation dienen. Schulhöfe sind Orte der Begegnung, des Lernens und der Entspannung. Daher ist es wichtig, Schulhöfe kindgerecht zu gestalten und in der unterrichtsfreien Zeit für Kinder und Jugendliche der Nachbarschaft zu öffnen.

Raesfeld-Erle e.V. Pausenhöfe stellen wertvolle Spielressourcen dar, die mit Spielplätzen und Grünflächen vernetzt werden sollten.

Das bürgerschaftliche Engagement bei der Gestaltung von Schulhöfen zeigt sich darin, dass bei nahezu jedem Projekt Eltern, Kinder, Lehrerinnen und Lehrer sowie eng-gierte Bürgerinnen und Bürger der Dorfgemeinschaft zusammenarbeiten, und dadurch wertvolle Leistungen für die Schule, den Schulträger und das Dorf erbringen. Die Schule rückt dadurch in das Bewusstsein der Dorfgemeinschaft wodurch ein Gemeinschaftsgefühl entsteht, welches die Identifikation mit der „eigenen“ Schule erhöht und damit zur Reduzierung von Vandalismus und Gewalt beitragen kann.

Für die Schulgemeinschaft ist dieses Engagement ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer selbstständigen, eigenverantwortlichen Schule.

Die UWG möchte eine stärkere Partizipation der Kinder am Schulleben erreichen. Wir möchten, dass sich unsere Kinder zu selbstbewussten, verantwortungsvollen, souveränen Persönlichkeiten entwickeln. Die Grundlage bildet ein Lebensumfeld, das dem Kind individuelle Entwicklungschancen bietet sowie einen Lebensraum Schule, in dem sich das Kind jederzeit wohlfühlt.

Das Erlernen von selbstbestimmtem Handeln, die Befähigung zur Artikulation eigener Interessen, die Stärkung der Ich-Kompetenz, die Ausbildung von Sozialkompetenz und Toleranz, die Ausbildung von Kritik- und Kommunikationsfähigkeit sowie Zivilcourage sind in diesem Zusammenhang wichtige Ziele.

Die Beteiligung der Kinder, aber auch der Bürger und Bürgerinnen, verstehen wir als MIT DENKEN MIT REDEN MIT PLANEN MIT ENTSCHEIDEN MIT GESTALTEN, Partizipation bedeutet für alle im Prozess Befindlichen, Verantwortung zu übernehmen aber auch Verantwortung abzugeben. Die meisten Entscheidungsräume liegen in der Schule in der Hand von Erwachsenen. Es obliegt ihnen ausschließlich Räume zu öffnen und Partizipation zuzulassen. Dazu gehört Mut, Vertrauen und Zutrauen. Wir als UWG haben dieses Vertrauen.

Raesfeld-Erle e.V. Bereits jetzt sind Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule im wichtigsten Schul-gremium, der Schulkonferenz, vertreten. Es braucht das Zutrauen der Erwachsenen, dass Kinder befähigt werden können, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen. Es ist Zeit, die Bürgernähe bei uns in Raesfeld auf ein höheres Niveau zu bewegen.

Kommunalwahl 2020 – CDU hat Vertreter nominiert

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RAESFELD. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands am vergangenem Sonntag standen auch Vorbereitungen für die Kommunalwahl im September.

Gewählt für die Vertreterversammlung im Kreisverband Borken für die Landrat- und Kreistagswahl wurden Karl-Heinz Tünte, Dr. Sarah Gößling, Elke Mohr, Bernhard Bölker, Katrin Bonhoff und Werner Brand.

Ersatzdelegierte sind Benedikt Limberg, Ralf Kock, Gerswid Altenhoff-Weber, Bernhard Bonhoff, Josef Honvehlmann und Julia Horn.

Als Kreisverbandsvertreter der Versammlung im Kreis Borken des Landschaftsverbands wurden Sarah Gößling, Elke Mohr, Bernhard Bölker, Werner Brand, Katrin Bonhoff und Karl-Heinz Tünte nominiert.

Plattdeutscher Nachmittag mit dem Heimatverein Erle

Der Heimatverein Erle lädt am Sonntag, 19.1., um 16.00 Uhr in den Saal Brömmel-Wilms, Schermbecker Straße 20, ein.

Dort findet der traditionelle plattdeutsche Nachmittag mit lustigen „Dönekes“ und Texten, mit Singen und Klönen bei Kaffee und Kuchen statt.

„De grooten Brejpottspöllers“ (Sekundarschüler der Plattdeutsch-AG) gestalten den Nachmittag mit Sketchen von Loriot und Fabeln auf Platt. Auch wer kein Platt spricht, wird sich bestens unterhalten fühlen. Der Eintritt ist frei.

Heimatverein Raesfeld gewinnt den Heimat-Preis

Der Heimat-Preis NRW 2019 wurde am Donnerstag, mit einigen Wochen Verspätung, im Ratsaal der Gemeinde Raesfeld verliehen.

RAESFELD. Freuen dürften sich der Heimatverein Raesfeld (1. Platz, 2.000 Euro), die Bürgerstiftung Raesfeld REH (2. Platz, 1.500 Euro) sowie der Heimatverein Erle (3. Platz, 1000 Euro). Für den Heimatverein Raesfeld geht es nun auf Landesebene weiter.

Verleihung Heimatpreis Raesfeld 2019
Die Gewinner (v. l.): Hans Brune, Vors. Heimatverein Raesfeld, Jutta Bonhoff von der Bürgerstiftung und Norbert Sabellek, Vors. Heimatverein Erle.

Es war das erste Mal, das so ein Preis in Raesfeld vergeben wurde. Möglich machte es das Land NRW unter dem Motto: „Lust auf Heimat?“ Die Grundlage des Preises war das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Landesprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“.

„Zuhause ist Heimat am schönsten“, zitierte Bürgermeister Andreas Grotendorst aus einem Buch aus Homer. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass er stolz darauf sei, dass sich gleich sieben sehr aktive Vereine aus der Gemeinde für den Preis beworben haben. Wermutstropfen bei der ganzen Geschichte sei, dass es nur drei Preise gebe.

Heimatpreis Raesfeld 2019

Keine Verlierer

„Heimat heißt auch Vorbild sein, und ohne unsere Vereine wäre Raesfeld nicht das, was es ist“. Die Gemeinde habe es sich nicht leicht gemacht, denn letztendlich hätten sich alle einen Preis verdient. „Deshalb gibt es auch keinen Verlierer, sondern nur noch vierte Plätze“. Der insgesamt 5000 Euro dotierte Preisgeld wurde deshalb unter die anderen Mitbewerber zu je 100 Euro aufgeteilt und an die vier weiteren Vertreter der jeweiligen Vereinigungen aufgeteilt.

Hans Brune Heimatpreis Raesfeld 2019
Hans Brune

Platz 1 – Heimatverein Raesfeld

Über den ersten Platz durfte sich der Heimatverein Raesfeld freuen. Er ist gerade aktiv dabei, die rund 60 bis 70.000 Fotos von Ignaz Böckenhoff zu sortieren. 1400 Bilder aus der enormen Fotosammlungen seien, so der Heimatvereinsvorsitzende Hans Brune, mittlerweile digitalisiert worden und lagern in der Medienzentrale des LWL. „Der Schatz an Fotos ist so groß, dass wir davon eine Fotosammlung in Raesfeld anlegen möchten. Mein Ziel und Wunsch ist es, diese Sammlung der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Eventuell in einem digitalen Kino, sodass jeder dort zugreifen kann“, so Brune.

Jutta Bonhof Heimatpreis

Platz 2 – Bürgerstiftung REH

Für ihr großes Engagement in Raesfeld, Erle und Home erhielt die Bürgerstiftung Reh den 2. Platz. Die Ehrenamtlichen setzen sich seit sieben mit vielen Ideen für das Allgemeinwohl ein. Zum Beispiel die Plauderbänke, Tischlein-Deck-Dich oder aktuell mit ihrem Projekt „Raesfeld durch Defibrillatoren herzsicher zu machen“. Überreicht wurde der Preis an Jutta Bonhoff vom Vorstand.

Norbert Sabellek heimatpreis Raesfeld 2019
Norbert Sabellek

Platz 3 – Heimatverein Erle

Der 3. Platz kommt dem Heimatverein Erle für ihren umweltfreundlichen Einsatz zu. Sie lassen die Wiese hinter der Erler Mühle erblühen. Andreas Grotendorst überreichte den Preis an den Heimatvereinsvorsitzen Norbert Sabellek. Vor gut zwei Jahren starteten sie mit dem Projekt „Baby-Wiese“ hinter der Erle Mühle. 60 kleine Obstbäume konnten dort mittlerweile gepflanzt werden. Im Sommer grünt und blüht es dort durch insektenfreundliche Pflanzen, die es teilweise so in der Natur nur noch wenig zu sehen gibt. Ruheflächen, Bienenvölker, sowie gemütliches Beisammensein mit Spiel und Gesang runden die Aktionen alljährlich ab.

Verleihung Heimatpreis Raesfeld 2019
Alle Teilnehmer, stellvertretend für ihren Verein.

Den 4. Platz teilen sich: Adventsbasar Herzblut, der Theaterverein Raesfeld, der Gruppenkarneval Brökerstegge und der Raesfelder Rosenmontagszug. „Sie alle verbinden Menschen und die Bandbreite der einzelnen Projekte und Aktivitäten stellt in ihrer Vielfalt unsere Gemeinde Raesfeld da und ist auch ein Ausdruck von gelebter Nachbarschaft“, so Grotendorst.

Petra Bosse

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Fundsachen von „Borken Eisgekühlt!“ sind im Fundbüro abzuholen

Handschuhe, Schals, Mützen und Fahrradhelme suchen ihre Eigentümer.

Borken/Raesfeld (pd). Am Sonntag endete „Borken Eisgekühlt!“ – das Winterevent der Stadt Borken – nach sechs Wochen auf dem Borkener Marktplatz.

Die Fundsachen von „Borken Eisgekühlt!“ sind nun im Borkener Fundbüro abzuholen. Wer also noch Handschuhe, Mütze, Schal oder einen Fahrradhelm vermisst, kann beim Bürgerbüro / Fundbüro der Stadt Borken, Im Piepershagen 17 in Borken nachfragen, ob entsprechende Fundsachen vorliegen.

Muss ein Bürgermeister im gleichen Ort wohnen?

Martin Tesing ist designierter Bürgermeisterkandidat der CDU. Muss ein Bürgermeister auch im gleichen Ort wohnen?

Diese Frage stellten wir dem Bürgermeisterkandidaten der CDU Martin Tesing. Noch nicht gewählt und schon wirft die Kandidatur von Martin Tesing erste Fragen auf.

Vorweg gesagt: Es gibt keine Residenzpflicht für einen Bürgermeister. Dennoch sollte er die Gemeinde gut kennen. Wie Martin Tesing.

Martin Tesing
Martin Tesing (l.) und Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Seit nun gut zehn Jahren ist Martin Tesing, wohnhaft in Weseke, und in der Gemeinde Raesfeld als Kämmerer und Erster Beigeordneter tätig.

Obwohl er nicht in Raesfeld lebe, habe er es in dieser Zeit nie als Nachteil empfunden, nicht vor Ort zu wohnen. „Es wird definitiv nicht an fehlender Präsenz liegen, wenn ich nicht im Ort wohne. Wenn etwas ansteht, wie beispielsweise besondere Anlässe oder Versammlungen, bin ich – wie in den vergangenen zehn Jahren auch – natürlich da“, fügt Tesing hinzu. Außerdem muss er, wie er betont, ja erst noch gewählt werden. „Noch bin ich kein Bürgermeister.“

Vorteile

Darüber hinaus sehe Tesing auch Vorteile darin, nicht im Ort zu wohnen, falls er überhaupt zum Bürgermeister gewählt werde. Ein Grund dafür sei, dass sich in Nachbargemeinden zunehmend Diskussionen entstünden, wenn Bürgermeister zu stark ins örtliche Vereinsleben eingebunden seien, da dies zu Interessenkonflikten führen könne.

„Was bringt es den Raesfelder Bürgern an mehr Qualität – oder welchen Vorteil hätte jeder Einzelne davon, ob ich nun im Ort wohne oder nicht?“, fragt Tesing

Anders zu bewerten sei, so räumt der Erste Beigeordnete ein, wenn jemand aus einer anderen Stadt käme, der noch nie in Raesfeld war, sich, ohne die Menschen zu kennen, sprichwörtlich ‚jungfräulich‘ hier als Bürgermeister bewerben möchte. „In den letzten zehn Jahren habe ich viele Einblicke in das Gemeindeleben bekommen und schon den einen oder anderen Bürger kennengelernt. Wichtig für mich ist, dass ich so ein Stück mehr Unabhängigkeit habe und dadurch Entscheidungen neutraler und objektiver betrachtet werden können. Das ist für mich ein ganz wichtiges Argument“.

Für Tesing sei klar, dass das Amt des Bürgermeisters ein Volltimejob ist. Außerdem identifiziere er sich voll und ganz mit der Gemeinde. „Sonst würde ich das nicht machen“, so Tesing.

Kandidatur für das Bürgermeisteramt: Voraussetzungen und Ablauf

Allgemeine Voraussetzungen

Um für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
✔ Sie sind mindestens 23 Jahre alt.
✔ Ihr Hauptwohnsitz befindet sich in Deutschland, aber nicht unbedingt in der Gemeinde, in der Sie kandidieren möchten.
✔ Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Mitgliedsstaates.

Sind alle drei Voraussetzungen erfüllt, können Sie Ihre Wählbarkeit beim Wahlamt bestätigen lassen – danach steht Ihrer Kandidatur nichts mehr im Weg.

Einzelbewerbung ohne Partei oder Wählergruppe

Falls Sie als Einzelbewerberin oder Einzelbewerber antreten möchten, gelten zusätzliche Regelungen:

Wahlvorschlag einreichen – Sie können sich selbst vorschlagen.

Unterschrift einer Bürgerin oder eines Bürgers der Gemeinde – Falls Sie in einer Gemeinde kandidieren, in der Sie nicht wohnen, muss Ihr Wahlvorschlag von einer dort ansässigen Person unterschrieben werden.

Unterschriften sammeln – Sie benötigen zwischen 60 und 450 Unterstützungsunterschriften, abhängig von der Gemeindegröße:

  • Bis 10.000 Einwohner: Dreifache der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder.
  • Über 10.000 Einwohner: Fünffache der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder.

🔹 Ausnahme: Wenn Sie bereits amtierender Bürgermeister oder Bürgermeisterin sind und erneut kandidieren, entfällt die Unterschriftensammlung. Quelle: Politische Bildung NRW

Einfach geradeaus über den Kreisverkehr

LKW übersieht Kreisverkehr in Raesfeld

Es ist wohl nicht das erste Mal, das PKW- und LKW-Fahrer quer über die Kreisverkehre in Raesfeld fahren.

Wie dieser hier, der mitten auf der Insel landete. Entweder hat er, bedingt durch erhöhte Geschwindigkeit, das Hindernis zu später erkannt oder in diesem Fall einfach nicht die Kurve gekriegt.

Kresiverkehr B70 Raesfeld

Dabei ist besonders der Kreisverkehr an der B 70, Ortseingang Raesfeld von der Größe her ausreichend, dass auch ein LKW leicht diesen umrunden kann.

Fotos: privat

Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner

Der Heimatverein lädt daher alle Interessierten, vor allem Eltern und Kinder, zur Fertigung von Nistkästen am 24. und 25. Januar 2020 ab 10.00 Uhr in den Werkkeller der Grundschule St. Sebstian ein.

Im vergangenen Jahr hat die Gruppe des Natur- und Vogelschutzes im Heimatverein bereits eine Vielzahl von Nistkästen gefertigt, die von den Mitarbeitern des Bauhofes der  Gemeinde an den Eichen rund um das Naturerlebnisgelände aufgehängt wurden, um die Eichenprozessionsspinner einzudämmen. Diese Aktion soll fortgesetzt werden.

Zum Abschluss findet am 25. Januar ab 17.00 Uhr ein Wintergrillen in der Hütte am Pölleken statt.

Um planen zu können, ist eine Anmeldung bis zum 17.01.2020 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Klimaschutz auf dem Teller – Heimische Firmen auf der Grünen Woche

Klimaschutz auf dem Teller – Die Genussregion Niederrhein auf der Grünen Woche in Berlin

Zum neunten Mal präsentiert sich der Niederrhein als einer von 27 Ausstellern aus Nordrhein-Westfalen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Kreis Wesel (pd). Vom 17. bis zum 26. Januar 2020 werden auf der weltgrößten Landwirtschaftsmesse 16 Betriebe aus der Genussregion Niederrhein in der NRW Halle ihre klimafreundlichen Genusserlebnisse präsentieren.

Genussregion Grüne Woche Berlin
Landrat Dr. Ansgar Müller (2.v.r.) begrüßt die Entwicklung zur klimafreundlichen Lebensmittelproduktion. 16 Betriebe aus der Genussregion Niederrhein präsentieren auf der Grünen Woche in Berlin ihre klimafreundlichen Genusserlebnisse. Foto: Kreis Wesel

Mit dem Motto „Klimaschutz auf dem Teller“ schließt sich der Niederrhein in diesem Jahr an ein Kernthema der Grünen Woche 2020 an. Kreis Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller begrüßte diese Entwicklung bei der Vorstellung des Messeauftritts der Genussregion Niederrhein.

Grüne Woche Berlin Daniela Böckenhoff und Arno Rüb
Bei der Grünen Woche Berlin dabei sind wieder Daniela Böckenhoff und Arno Rüb. Foto: Archiv

„Regionale Lebensmittelproduktion und deren Konsum vor Ort verhindern weite Transportwege und spiegeln gesellschaftliche Bedürfnisse nach Transparenz und Verbundenheit mit den landwirtschaftlichen Produzenten wider“, so Dr. Müller. „Ein erklärtes Ziel der Genussregion Niederrhein ist es ja auch, auf die ressourcenschonende und klimafreundliche Lebensmittelproduktion seiner Mitglieder aufmerksam zu machen.“ Dies gelte es auch am Niederrhein weiter zu fördern und auszubauen.

Ressourcenschonende Produktion der Aussteller

Die Messebesucher in Berlin erwarten neben dem Genuss von niederrheinischen Spezialitäten wie Rote-Bete-Ketchup, Büffelkäse oder alkoholfreiem Apfelsecco auch interessante Informationen zur ressourcenschonenden Produktion der Aussteller.

Zum Beispiel betreibt der Schanzenhof in Alpen für den eigenen Energiebedarf Photovoltaik- und Solarthermieanlagen und auch Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung. Während die Obstplantage Clostermann in Wesel Bislich aktuell am Projekt „Ökologische Vielfalt in Obstanlagen“ teilnimmt, setzt das Restaurant Lippeschlösschen in Wesel schon seit über zehn Jahren auf ein eigenes Blockheizkraftwerk und Elektromobilität.

Weitere nachahmenswerte Beispiele sind auch der Einsatz von Wasserbüffeln als Landschaftspfleger in verschiedenen Naturschutzgebieten durch den Büffelhof Kragemann oder das Heuhotel Moerenhof in Xanten, das für Gruppen erlebnispädagogische Angebote und Vollpension abseits des Fernreisetourismus anbietet.

Bio-Rote-Bete-Ketchup und Rübenkraut

In diesem Jahr sind drei Unternehmen aus der Region ganz neu mit auf der Grünen Woche dabei. Das Brauprojekt 777 aus Voerde Spellen wird typisch niederrheinisches Altbier und innovative Craftbiersorten mit nach Berlin nehmen und der Omselshof aus Kerken verschiedene Apfelsorten zum Probieren anbieten. Der Biobetrieb Schanzenhof aus Alpen ist mit ebenfalls Neuling auf der Grünen Woche.

Die Organisation und Konzeption der Messepräsentation des Landes NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin trägt das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

Dienstag, 21.01.2020
Adelheids Spargelhaus Raesfeld
Bio-Hof Rülfing Rhede

Mittwoch, 22.01.2020
Biohof Rülfing Rhede

Donnerstag, 23.01.2020
Adelheids Spargelhaus Raesfeld
Kornbrennerei Böckenhoff Raesfeld

Freitag, 24.01.2020
Brennerei Böckenhoff Raesfeld





Beim Linksabbiegen mit Auto zusammengestoßen

29 jähriger muss ins Krankenhaus

Raesfeld/Gladbeck (ots). Sonntag, gegen 19.30 Uhr, bog eine 42-jährige Autofahrerin aus Raesfeld von der Vehrenbergstraße nach links in die Marienstraße ab und stieß dabei mit einem 29-jährigen Autofahrer aus Gladbeck zusammen.

Dabei wurde der 29-Jährige so verletzt, dass er zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Es entstand 1500 Euro Sachschaden.

33. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken

Fachjury hat Aussteller*innen für Grafikbörse vom 28. Februar bis 1. März 2020 ausgewählt.

Kreis Borken / Stadt Borken (pd). 70 Ausstellerinnen und Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren ihre Grafiken vom 28. Februar bis 1. März 2020.

Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken ist für Kunstinteressierte im Westmünsterland ein Pflichttermin.

Eine Fachjury hat wieder die Aussteller*innen der diesjährigen Grafikbörse ausgewählt. Foto: Stadt Borken
Eine Fachjury hat wieder die Aussteller*innen der diesjährigen Grafikbörse ausgewählt. Foto: Stadt Borken

Vom 28. Februar bis 1. März 2020 findet die diesjährige „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ in der Borkener Stadthalle „Vennehof“ statt. 70 Messestände werden durch deutsche und niederländische Ausstellerinnen und Aussteller, Galerien und Universitäten mit originalen Grafiken bestückt. Die Börse gilt als wichtiger Treffpunkt für Grafikkünstler und -freunde aus ganz Deutschland und den Niederlanden – und das nunmehr im 33. Jahr!

Sie ist damit eine der traditionsreichsten Grafikmessen überhaupt. Ausrichter sind die Stadt und der Kreis Borken. Aus der bewährten Kooperation zur Vorbereitung und Durchführung dieses Kunstangebotes entwickelt sich auch das grenzüberschreitende Grafiknetzwerk, das jedes Jahr zahlreiche neue Mitglieder begrüßen kann und bekannt macht.

Ende Dezember 2019 hatte eine Expertenjury aus einer Vielzahl von Bewerbungen die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Zeigen werden diese in Borken die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken, wie zum Beispiel Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdruck. Unter den Ausstellern sind auch Galerien, Fotografen, Antiquariate sowie als Gäste der Kunstverein Borken, die Büchergilde „Artclub“ und die Aldegrever-Gesellschaft aus Münster. Zudem wirken Studierende aus Bochum und Osnabrück mit.

Am Wochenende der Grafikbörse wird man, wie im letzten Jahr auch an anderen Orten im Zentrum von Borken aktuelle Kunst erleben können. Ein Besuch in der Stadt und der Region lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Infos und Foto-Shooting – Landwirte laden ein

Am Freitag ab 13 Uhr werden Raesfelder Landwirte vor dem REWE-Markt einen Stand aufbauen und mit mehreren Schleppern präsent sein.

Geplant sei, so der Raesfelder Landwirt Felix Brömmel, die Verbraucher über die jetzige politische Situation unter dem Motto „Land schafft Verbindung“ aufzuklären.

Gleichzeitig werden die Raesfelder Landwirte aus Raesfeld, Erle und Homer auf ihre Umweltaktionen in den vergangenen Jahren hinweisen und Blumensaatgut an die Besucher verteilen.

Für die Kinder ist in der Zeit von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose Fotoaktion mit einer Fotografin geplant.

Martin Tesing – ein echter Münsterländer

Martin Tesing (CDU) soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

„Wir haben in den letzten Jahren viele Dinge in der Gemeinde bewegt. Unter anderem gute Rücklagen erwirtschaftet. Wenn wir mit vielen Bürgern im Ort sprechen, wird einem immer wieder gesagt, man ist stolz auf die Leistung im Ort, die erbracht wurde“, sagte Martin Tesing in seiner kurzen Rede am Sonntag beim Neujahrsempfang.

Gelungene Kommunalpolitik

Nicht nur hier im Ort, sondern auch von außerhalb werde immer wieder auf Raesfeld gezeigt, als positives Beispiel für gelungene Kommunalpolitik für den Raesfelder Weg, der auch hier, so Tesing, beschritten wurde. „Mir ist wichtig, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt. Da möchte ich auf jeden Fall dran mitwirken“.

Martin Tesing CDU Raesfeld
Ursula und Martin Tesing. Foto: Petra Bosse

Vita

Martin Tesing, 57 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und wohnhaft in Weseke, ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer.

Nach seiner Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Borken erwarb er die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg. Er studierte Verwaltungswissenschaften an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster. Danach studierte er nebenberuflich Informatik und Öffentliches Management an den Universitäten in Chemnitz und Kassel.

Der Diplom Verwaltungswirt und Master of Public Adminstration war bis 2010 bei der Stadt Borken beschäftigt. Dort leitete er die Fachabteilung Organisation, zentrale Dienste und Informationstechnik. Zeitgleich war er stellvertretender Leiter des Fachsbereichs Personal.

Im Oktober 2009 wurde Martin Tesing zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde Raesfeld gewählt und war zunächst für die Bereiche Bauen, Soziales und Ordnung zuständig.

Seit dem 24.10.2014 ist Tesing neben dem Baubereich gleichzeitig Kämmerer für die Finanzen der Gemeinde verantwortlich.

Am 25.09.2017 wurde er vom Rat der Gemeinde in seinem Amt als Erster Beigeordneter bestätigt.

Volles Haus beim Neujahrsempfang 2020 der Union

Martin Tesing soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

Martin Tesing ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld
tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer. Diese Entscheidung und gut gehütetes Geheimnis hat Dr. Sarah Gößling, die Vorsitzende des CDU – Gemeindeverbands auf dem Neujahrsempfang der Union am Sonntag auf Preen’s Hoff mitgeteilt.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Neuer Bürgermeisterkandidat der CDU Raesfeld wurde beim Neujahrsempfang vorgestellt. Foto v. l.: Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula und Martin Tesing, Johannes Röring (MdB), Bernhard Böler (Fraktionsvorsitzender CDU, Dr. Sarah Gößling (Vorsitzende CDU-Ortsverein) und Willi Korth (MdL)

Damit habe die CDU einen hervorragenden Kandidaten gefunden, sagte sie. Erst am Mittwoch sei die Entscheidung gefallen. Es sei ein Vorteil, dass Tesing bereits seit vielen Jahren Mitglied der CDU ist. Eine Parteimitgliedschaft sei laut Gößling bei der Kandidatensuche keine Voraussetzung gewesen. Die Findungskommission habe sich dies nicht leicht gemacht, sagte sie.

Super Zusammenarbeit

Martin Tesing betonte in seiner Vorstellungsrede, dass er nur ein Kandidat sei, mehr nicht. „Ich habe mich sehr über den Vertrauensbeweis gefreut“. Er dankte Bürgermeister Andreas Grotendorst für die „super Zusammenarbeit – zwischen uns hat kein Blatt Papier gepasst“.

Martin Tesing
Dr. Sarah Gößling bei der Bekanntgabe des neuen Bürgermeisterkandidaten der CDU Martin Tesing.

Daher gebe es eine gute Basis für die weitere Arbeit. Zu seiner Motivation zur Kandidatur sagte Tesing: „Raesfeld ist ein toller Ort. Dies werde durch viele Dinge belegt. Zum Beispiel durch sehr gute Rückmeldungen von außerhalb.

Besonders wichtig sei ihm auch die weitere Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten und der Gemeinde Schermbeck. „Diese ist auf jeden Fall ganz wichtig. Angefangen bei dem Radweg an der B 224, was ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit ist. Hier sind die ersten Vorraussetzungen für eine Zusammenarbeit geschaffen, und da ist es wichtig, dass wir das beispielsweise gemeinsam umsetzen“.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020

Tesing lobt den „Raesfelder Weg“ und mahnt weniger Bürokratie an

Martin Tesing sprach sich deutlich für den Erhalt des bewährten „Raesfelder Wegs“ aus – also eines sachorientierten, gemeinsamen Vorgehens bei kommunalpolitischen Entscheidungen. „Es ist wichtig, dass das so bleibt“, betonte er. Zwar bringe jeder Bürgermeister seine eigene Handschrift mit, doch mit dem bestehenden Dorfentwicklungskonzept und seinen 18 Maßnahmen sei ein solider Rahmen bereits vorhanden.

Zugleich appellierte Tesing an Bund und Land, die Kommunen nicht weiter mit immer neuen Vorgaben und Regelungen zu belasten. „Das Handeln wird immer schwieriger“, so der 57-Jährige. Zum Abschluss seiner Vorstellung betonte er den Wunsch nach einer vertrauensvollen Zusammenarbeit: „Ich würde mich darauf freuen, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020

Grotendorst lobt Zusammenarbeit und CDU für schnelle Kandidatenfindung

Bürgermeister Andreas Grotendorst zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit und lobte die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

„Raesfeld steht gut da. Wir haben nicht alles falsch gemacht“, betonte Grotendorst mit Blick auf die Entwicklung der Gemeinde. Dieses Ergebnis sei vor allem der starken Teamarbeit im Rathaus und dem kooperativen Miteinander im Gemeinderat zu verdanken. Ein Erfolgsfaktor sei dabei stets die sorgfältige Vorbereitung gewesen: „Unser Ziel war es immer, Beschlussvorlagen so aufzubereiten, dass eine breite Zustimmung im Rat möglich ist.“

95 Prozent der Ratsentscheidungen einstimmig

Diese Strategie zeigt Wirkung: Nach Angaben des Bürgermeisters wurden rund 95 Prozent aller Ratsbeschlüsse in den vergangenen Jahren einstimmig gefasst – ein Beleg für die sachorientierte kommunalpolitische Arbeit in Raesfeld.

Grotendorst nutzte die Gelegenheit auch, um der CDU für das zügige Verfahren bei der Kandidatenfindung zu danken. Nur zweieinhalb Monate nach seiner Ankündigung, nicht erneut für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, habe die Partei mit Martin Tesing einen erfahrenen Kandidaten aus dem Rathaus präsentiert.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Ehrengast: Johannes Röring. Foto: Petra Bosse

Grotendorst wünscht Tesing „ein glückliches Händchen“

Bürgermeister Andreas Grotendorst sprach Martin Tesing bei dessen Kandidatenvorstellung nicht nur Anerkennung, sondern auch persönliche Wertschätzung aus. Er bezeichnete Tesing als „exzellenten Fachmann“ mit fundierter Kenntnis der Region und der Menschen. In den vergangenen Jahren habe man eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Tesing, der aus Weseke stammt, bringe aus Sicht Grotendorsts beste Voraussetzungen für das Amt mit. Er wünschte ihm einen fairen Wahlkampf und „ein glückliches Händchen für die Gemeinde Raesfeld“.

Politische Prominenz zu Gast

CDU-Vorsitzende Sarah Gößling begrüßte an diesem Abend auch die Ehrengäste Johannes Röring (MdB) und Willi Korth (MdL). Beide äußerten sich in kurzen Redebeiträgen zu aktuellen bundes- und landespolitischen Themen.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Vor der offiziellen Kandidatenvorstellung ehrte der CDU-Gemeindeverband mehrere treue Mitglieder für ihre langjährige Parteizugehörigkeit und ihr Engagement.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula und Martin Tesing, Johannes Röring (MdB), Bernhard Bölker (Fraktionsvorsitzender), Dr. Sarah Gößling (Vorsitzende Gemeindeverband) und Willi Korth (MdL). Geehrte: v. l.: Diana Brömmel, Inge Lütten, Martin Lehmbrock, Alois und Walburga Kuhlmann, Johannes Röring, Josef Honvehlmann, Sarah Gößling, Konrad Kruse, Alfons Rößmann und Willi Korth. Fotos Petra Bosse

Ehrungen

25 Jahre in der CDU sind:

Klara Schmäing, Martin Lehmbrock, Inge Lütten, Ute Hoppe, Johannes Hölter und Diana Brömmel.

Für 40 Jahre wurden geehrt:

Elisabeth Droste, Josef Honvehlmann, Konrad Kruse, Felix Kuhlmann sowie Walburga und Alois Kuhlmann.

Seit 50 Jahren in der Union ist Alfons Rößmann.

Alfons Rößmann CDU
Alfons Rößmann wurde für 50 Jahre geehrt. Die Nadel überreichte ihm Johannes Röring MdB

Martin Tesing soll Nachfolger von Andreas Grotendorst werden

Kämmerer und Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

RAESFELD. Vorstand und Fraktion habe ihn einstimmig zum Kandidaten für den CDU Gemeindeparteitag bestimmt, der voraussichtlich Ende März tagen wird.

Martin Tesing soll Nachfolger von Grotendorst als Bürgermeister Raesfeld werden
Bürgermeister Andreas Grotendorst (r.) sowie sein Erster Beigeordneter Martin Tesing und seine Ehefrau Ursula beim Neujahrsempfang der Union. Foto: Petra Bosse

Diese Entscheidung hat Dr. Sarah Gößling, die Vorsitzende des CDU – Gemeindeverbands auf dem Neujahrsempfang der Union am Sonntag auf Preen’s Hoff mitgeteilt.

Martin Tesing ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer.

Weiterer Bericht folgt!

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Vorbereitungen für das Musikmärchen laufen seit Monaten

Raesfeld (pd). Seit Oktober 2019 bereitet sich das Jugendorchester mit ihrem Dirigenten August Krayenbrink und ein Planungsteam aus dem Förderverein auf das Musikmärchen vor, welches die jungen Raesfelder Musikanten am ersten Wochenende im Februar, am Samstag und Sonntag dem 1. und 2. Februar im Forum der St. Sebastian Grundschule aufführen möchten.

Vor 22 Jahren, am Sonntag, 22.03.1998 um 15 Uhr in der Sporthalle der St. Sebastian Grundschule Raesfeld fand die Uraufführung der vom Timo Penassa geschriebenen Geschichte „Die Höhlenwanderung“ als Musikmärchen statt. Damals war Timo als Teenager als Tenorhornspieler noch aktives Mitglied des Jugendorchesters.

Musikmärchen, was ist das? Heute wie damals vor 22 Jahren gibt es einen Märchenerzähler, welcher die Märchengeschichte vorliest. Dazu gibt es immer wieder Musikstücke und Musik und Geräusch-Effekte des Jugendorchesters, welche passend die Stimmungen des Märchens unterstützt.

Bernd Meyering: Wir haben die Ursprungsgeschichte mit Zustimmung von Timo etwas überarbeitet und auf die aktuelle Musik des Jugendorchesters zugeschnitten. Im Gegensatz zu 1998 gibt es neben dem Märchenerzähler nun auch drei Kinder, welche bei dem musikalischen Märchen als Erzähler auftreten. Daneben werden Bilder auf einer Videoleinwand passend zu den unterschiedlichen Handlungen und Orten kindgerecht auch optisch die Aufführung begleiten.

Zum Inhalt sei verraten, dass das Märchen mit kindgerechtem Inhalt sicherlich spannend und sehr abwechslungsreich ist, jedoch frei jeglicher Gewaltszenen. Deshalb ist es auch insbesondere für Kindergarten – und Grundschulkinder sowie jedermann geeignet, welcher Freude an Märchengeschichten hat.

Und wie in vielen schönen Märchen gibt es auch im Märchen „Die Höhlenwanderung“ eine Prinzessin. Bei den zwei Aufführungen wird sogar eine leibhaftige echte Prinzessin dabei sein. Mehr sollte an dieser Stelle aber nicht verraten werden.

Mit dem Forum der St. Sebastian-Grundschule, der dortigen Bühne mit ihrer technischen Ausstattung wie Beleuchtung, Beamer haben wir einen optimalen Aufführungsort gefunden.

Karten gibt es im Vorverkauf für 3 Euro bei Schreibewaren Spangemacher. Die Aufführung des Musikmärchens beginnt jeweils um 15 Uhr, Einlass ist um 14:30 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee und Waffeln sowie Getränken gesorgt.

Pianist Knut Hanßen gastiert am Sonntag, 19. Januar 2020, im Rittersaal

Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld mit Werken von Bach, Beethoven und Mussorgsky / Beginn ist um 17 Uhr

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Der 1992 in Köln geborene Pianist Knut Hanßen begeisterte sich schon als Kind für die Musik. Im Alter von sechs Jahren erlernte er das Klavierspielen. Auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld präsentiert er nun im Rahmen der „Best of NRW“-Reihe am Sonntag, 19. Januar 2020, sein Können am Klavier. Das Konzert im Rittersaal des Schlosses Raesfeld beginnt um 17 Uhr.

Knut Hanßen zeigt sein Können am Klavier im Rittersaal des Schlosses Raesfeld.
Knut Hanßen zeigt sein Können am Klavier im Rittersaal des Schlosses Raesfeld.

Im Jahr 2003 wurde Knut Hanßen Jungstudent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Nach seinem Abitur erhielt er seine pianistische Ausbildung in Köln und München. Zusätzlich absolvierte er ein Studium für Orchesterdirigieren sowie mehrere Meisterkurse bei national und international renommierten Pianisten und Klavierpädagogen.

Ein waches Spiel in Verbindung mit klarer Authentizität – dafür ist Knut Hanßen bekannt. Er gewann Preise in zahlreichen Wettbewerben, unter anderem beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert oder beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund. Zudem erhielt er diverse Auszeichnungen, zuletzt 2018 bei der James Mottram International Piano Competition in Manchester sowie den Bach-Sonderpreis bei der International Piano Competition Rina Sala Gallo in Monza.

Er war von 2015 bis 2017 Lehrbeauftragter für Klavier an der Musikhochschule Köln. Aktuell ist er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Neben seinem eigenen Klavierspiel engagiert sich Knut Hanßen für den musikalischen Nachwuchs im Projekt „Rhapsody in School“, initiiert vom deutschen Pianisten Lars Vogt.

Auf dem musikalisch vielseitigen Programm im Rittersaal stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Modest Mussorgsky.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro.

Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 17. Januar 2020, 12 Uhr, bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2019/20 erhältlich. Der Verkauf an der Konzertkasse beginnt im Schloss Raesfeld am Sonntag ab 16 Uhr.

Mahl & Meute nominiert für den Gastro-Gründerpreis 2020 – Jetzt abstimmen!

Das Raesfelder Restaurant „Mahl und Meute“ ist in den Top 30

Raesfeld. Unter die ersten 30 hat es das Restaurant „Mahl und Meute“ bereits geschafft. Chef Jan Scheidsteger hofft natürlich, dass der erste Platz des Gastro-Gründerpreises nach Raesfeld geht.

Eine Fachjury beurteilte alle vollständig eingereichten Bewerbungen nach drei Hauptkriterien: Innovation, Wirtschaftlichkeit und Gründerpersönlichkeit.

Social Media Voting ermittelt Platz in den Top 10

Dann zieht eine Vorauswahl der Top 30 in das Social Media Voting ein, dessen Gewinner, der durch die meisten Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) ermittelt wird, einen Platz in der Top 10 erhält. Das heißt im Kartext für unsere Leser:

Bitte für „Mahl und Meute“ voten! Die übrigen neun Konzepte werden durch die Abstimmung der Jurymitglieder ermittelt.

Auf der Internorga wird der Gewinner gewählt

Die Top 10 präsentieren ihr Konzept im Rahmen der Jurysitzung in Hamburg persönlich und stellen sich den Fragen der Jury. Nach eingehender Beratung entscheidet die Jury gemeinsam, welche fünf Bewerber einen Deutschen Gastro-Gründerpreis gewinnen.

Alle fünf Gewinner stellen ihr Konzept dann live auf der Internorga in Hamburg vom 13. bis 17. März vor. Der Hauptgewinner wird vor Ort von den Fachbesuchern per Abstimmung gewählt.

Der Heimatreport fragte bei Jan Scheidsteger nach:

Was für ein Ambiente erwartet den Gast in Ihrem Restaurant.

„Wir haben einen tollen Schlossgewölbekeller, den wir mit gemütlichen Möbeln eingerichtet haben und einem tollen Lichtkonzept hervorheben. Im Wintergarten hat man einen sensationellen Blick auf die Gräfte und den Wald hinter dem Schloss. In beiden Räumen stehen tolle Tische aus Massivholz, welche für sich schon eine Geschichte erzählen. Gäste fühlen sich bei uns geborgen und wohl. Mit Kerzenlicht und einigen Grünpflanzen wird das Ambiente besonders. Die Terrasse im Sommer am Wasser lädt zusätzlich zum Entspannen in toller Kulisse ein.“

Was bietet Ihre Küche an kulinarischem Angebot?

„Wir sind ein modernes Deutsches Steakhaus. Dabei haben wir uns auf tierische Produkte aus artgerechter Haltung spezialisiert. Im Kern geht es bei uns um Steaks und andere Rindfleischschnitte. Dazu servieren wir hausgemachte Soßen und Beilagen als Pakete, so dass das Essen gesellig wird und gemeinsam stattfindet. Wir bieten selbstverständlich auch eine Auswahl für Veganer und Vegetarier und ergänzen das Angebot durch tolle Weine und andere Getränke.“

Worauf achtet das Servicepersonal besonders?

„Menschen, die bei uns essen, sollen diese wertvolle Zeit genießen. Unser Service achtet dabei locker und unkompliziert darauf, alle Wünsche zu erfüllen und da zu sein, wenn er gebraucht wird. Wir empfehlen gerne den richtigen Wein und das richtige Craftbier, wir helfen bei der Speisenauswahl und kümmern uns um den Nachtisch.“

Wie geht die Küche mit Sonderwünschen um?

„Wir versuchen, wenn möglich jeden Wunsch zu erfüllen.“

Was würde es für Raesfeld bedeuten, wenn Sie gewinnen?

„Es wär toll, wenn ein solcher Preis nach Raesfeld geht und damit diese wundervolle Gemeinde auf der kulinarischen Landkarte auftaucht. Ich rechne dadurch mit mehr Besuchern, die neben den Speisen auch die Natur rund um das Schloss genießen und sich die Gemeinde anschauen. Vielleicht würde dies auch ein Zeichen für andere Unternehmer sein, für ihre Sache einzutreten und zu zeigen, was in Raesfeld steckt. Es gibt überall tolle Menschen, die etwas Besonderes schaffen und anderen damit eine Freude bereiten. Man muss also nicht in einer Großstadt sein, um einen solchen Wettbewerb zu gewinnen.“

Und abschließend: Wie schätzen Sie ihre Chancen ein?

„Der Gedanke, des gemeinsamen guten Essens ist toll und für die Gesellschaft sehr wichtig. Ich hoffe, die Jury weiß das zu schätzen. Unser Produkt ist toll und lohnt sich auf alle Fälle. Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen und hoffen auf viel Zuspruch aus der Umgebung. Ich glaube, dass wir es unter die Top 5 schaffen können, wenn wir das Social Media Voting gewinnen.

Traktorenkonvois rollen wieder durch das Münsterland

„Land schafft Verbindung“

Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Münster, der Polizei Warendorf, der Polizei Coesfeld der Polizei Steinfurt und der Polizei Borken

Am Samstag (11.1.) rechnet die Polizei am Nachmittag und frühen Abend mit Verkehrsbehinderungen durch Traktorenkonvois im Münsterland und rund um Telgte.

Anlässlich des Neujahrsempfangs der Stadt Telgte will das Bündnis „Land schafft Verbindung“ die Gelegenheit nutzen, der zu dem Empfang eingeladenen Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein Thesenpapier zu überreichen.

Den Polizeibehörden im Münsterland liegen aktuell Anmeldungen für fünf Konvois vor, die sich aus dem gesamten Münsterland ab etwa 15:00 Uhr sternförmig auf den Weg nach Telgte machen.

Insgesamt rechnet der Veranstalter mit bis zu 1.000 landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Die Traktoren werden von Polizeikräften begleitet. Die Konvois werden von den Landwirten im Kreis Warendorf auf dem Teilstück der Bundesstraße 64, zwischen der Bundesstraße 51 und dem Abzweig Warendorfer Straße (K 50) abgestellt. Dieser Bereich ist dann vermutlich ab 15:30 Uhr bis in den Abend für den sonstigen Verkehr gesperrt. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Der Neujahrsempfang findet von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr statt. Besuchern der Veranstaltung wird empfohlen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Bürgerhaus anzureisen.

Auch bei der Rückreise der Traktoren ab circa 19:30 Uhr muss bis in die Abendstunden mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Für den Bereich Münster wird es am Nadelöhr Autobahn 43 und Umgehungsstraße am Nachmittag zu temporären Verkehrssperrungen kommen. Die Polizei Münster bittet darum diesen Bereich zu meiden oder zu umfahren.

Die genauen Streckenverläufe sind auf der Homepage des Polizeipräsidiums Münster unter folgenden Link abrufbar: muenster.polizei.nrw

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