Lambert Lütkenhorst, Heinz Erhardt und der Erlkönig
Raesfeld. Coronakrise! Alles ist dicht. Langeweile ohne Ende. Was kann man machen? Auch an Dorstener Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst und seinen Enkelkindern geht diese Frage nicht vorüber.Das ist die Geburtsstunde von Opa LL.
Es beginnt damit, dass „Lalü“ sich mit seinen beiden Enkeln auf der Terrasse langweilt und nach Abwechslung sucht. Ein Spaziergang kann nie schaden. So geht´s dann auf zum Lembecker Schloss. Das ist leider durch Flatterband abgesperrt. Die Teiche des Raesfelder Schlosses sind das nächste Ziel.
Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst zeigt erstes schauspielerisches Talent am Schloss Raesfeld
Alte Schule ist von Vorteil
Nach ein paar Schritten holt der Enkel sein Handy raus und meint. Opa! Wir machen jetzt hier ein Video. Hau mal ein altes Gedicht raus!“ Das lässt sich Lambert nicht zweimal sagen. Als alter Petrinum Schüler hat er noch so einiges auf Lager.
Und so gibt er ein Gedicht zum Besten, in der Natur, gefilmt von seinem Enkel. Es dauert nicht lange, und die ersten Spaziergänger bleiben stehen und lauschen der Darbietung.
Opa LL ist geboren
Daraufhin kommt dem Enkel die Idee, das ganze auf youtube zu posten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber warum es bei einem Beitrag belassen? Das Video kommt gut an, und so reift der Plan, als „Opa LL“ Gedichte zu erzählen.
Als großer Heinz Erhardt Fan macht es Lambert Lütkenhorst großen Spaß, alte deutsche Klassiker wie den „Erlkönig“ mit Versionen des berühmten Komikers zu verflechten.
Mehr Freude durch Opa LL
Bisher sind vier Beiträge erschienen, aber es sollen viel mehr werden. Lambert Lütkenhorst möchte mit seinen kleinen Videos ein wenig Freude in die zur Zeit doch sehr triste Welt bringen.
Durch einen eigenen youtube Kanal veröffentlicht er jetzt unregelmäßig als Opa LL kleine Anekdoten. Oftmals aus dem Fundus von Heinz Erhardt. Opa LL versteht es, alte „Schätzchen“, die irgendwo jeder schon mal gehört hat, auf amüsante Art und Weise wieder in Erinnerung zu rufen.
Hört und schaut einfach mal rein!
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Das Bildungswerk Raesfeld teilt mit, dass im Zusammenhang mit den Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Covid19-Epidemie alle Kurse und Veranstaltungen bis zum 3. Mai 2020 nicht stattfinden dürfen. Dies gilt für alle Veranstaltungen unabhängig vom Veranstaltungsort.
Das Team des Bildungswerkes steht Ihnen wie gewohnt telefonisch unter 02865-10073 oder per E-Mail unter [email protected] für Rückfragen und Informationen zur Verfügung. Kursanmeldungen sind online weiterhin möglich.
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Raesfeld (UWG) schenkt dem Seniorenhaus St. Martin zwei nagelneue Tablets.
RAESFELD. In Zeiten der Coronakrise sind besonders die älteren Menschen, die in Seniorenhäusern- und Pflegeheimen leben komplett von der Außenwelt isoliert. Kein Kontakt zu Verwandten und ihren Familien machen das Leben der Heimbewohner derzeit besonders schwer.
Damit die Menschen mit ihren Liebsten auch in Zeiten der Coronakrise in Kontakt bleiben können und die Einsamkeit nicht Überhand nimmt, überreichten am Donnerstag Wolfgang Warschewski und Volker van Wasen dem Pflegedienstleiter Jens Baumeister das liebevoll verpackte Geschenk.
Zwei Tablets für das Seniorenhaus St. Martin überreichten Volker van Wasen li. und Wolfgang Warsschewski von der UWG Raesfeld an Pflegedienstleiter Jens Baumeister.
Besonders jetzt in der Coronakrise sei es wichtig, dass die Angehörigen des Hauses den Kontakt zu ihren Angehörigen nicht verlieren, so Warschewski. „Über Skype können sie nun wenigstens, neben den telefonischen Kontakt, auch ein wenig Sichtkontakt haben, was in dieser Zeit der Isolation besonders für die älteren Menschen sehr wichtig ist“.
Sehr zur Freude von Pflegedienstleister Jens Baumeister. Er nahm das Päckchen vor der Tür des Hauses in Empfang. Aktuell gebe es zwar schon ein Tablet, so Baumeister. „Das wird super gut angenommen, allerdings ist der Akku nicht mehr so stark. Deshalb freuen wir uns umso mehr über das Geschenk, denn wir können es wirklich gut gebrauchen“. Besonders jetzt, wo ein Kontaktverbot besteht, seien die Bewohner sehr emotional, wenn sie Sichtkontakt mit ihren Verwandten über Skype bekommen. „Deshalb ist das eine super Sache“, fügte Baumeister hinzu.
Gleichzeitig drückte Volker van Wasen seine Anerkennung und seinen Respekt für die derzeitige Arbeit aller Pflegekräfte aus. Dies gelte aber nicht nur in Zeiten der Coronakrise, so van Wasen. „Danke auch an alle Ehrenamtlichen, die jetzt zwar aktuell nicht tätig sein können. Auch das verdient unsere Anerkennung und dabei möchten wir gerne unterstützend tätig sein“.
In schamverletzender Weise hat sich am Karsamstag ein Unbekannter in Raesfeld am Mühlenbach verhalten.
Raesfeld. Der Mann onanierte, als eine 35-Jährige gegen 10.00 Uhr zusammen mit ihrer Tochter am Mühlenbach am Schloss Raesfeld unterwegs war.
Gemeinsam mit einer Zeugin sprach die Frau den Unbekannten an, der sich daraufhin für sein Verhalten entschuldigte. Der Mann war etwa 55 bis 60 Jahre alt, hatte kurzes graues Haar, trug eine Brille und war bekleidet mit einer grünen Sweatjacke und einer dunklen Weste.
Er führte einen kleineren Hund mit braun getupftem weißem Fell mit sich.
Die Polizei bittet die nicht bekannte Zeugin sowie weitere Zeugen, sich beim Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 zu melden.
Pädagogischer Zirkus Lollipop darf Raesfeld in Zeiten der Coronakrise nicht verlassen
Es hätte schlimmer können. Zumindest, was den Stellplatz anbelangt. Da ist sich der Chef der Zirkustruppe Lollipop Patrick Brumbach sicher.
Seit Beginn der Coronakrise Anfang März hat der pädagogische Zirkus Lollippop in Raesfeld, auf der Wiese gegenüber der St. Sebastian-Schule, Quartier bezogen.
Für die Artisten gab es auch eine kleine Osterüberraschung. Rechts im Bild der Trapez-Künstler und Supertalent-Kandidat Anthony Wandruschka mit Frau Rena und Kind.
Wie für alle Schausteller und Zirkusse gab es auch für Brumbach die offizielle Auflage vom Schaustellerverband und dem Ministerium NRW, dass sie nicht mehr weiterziehen dürfen.
Glücklich über diesen schönen Platz
„Wir sind aber alle sehr glücklich darüber, dass wir hier in Raesfeld auf so einem schönen Platz stehen können“, so der Zirkusdirektor. Das ländliche Leben gefalle allen sehr gut. „Der Bürgermeister ist unheimlich nett und hat immer ein offenes Ohr. Es ist eine super tolle Gemeinde. Alle Menschen grüßen alle freundlich“.
Zirkusdirektor und zweifacher Weltmeister im Messerwerfen Patrick Brumbach vom Zirkus Lollipop
Geplant war eigentlich, nach dem Training in der ersten Märzwoche mit den Grundschülern vier Aufführungen für Eltern und Verwandte zu machen getreu dem Motto „Manege frei“. Das fiel allerdings ins Wasser und die Generalproben fanden ohne Zuschauer statt. „Die Kinder hatten dennoch viel Spaß und wir haben alles in einem Video festgehalten“.
Der Bürgermeister ist unheimlich nett und hat immer ein offenes Ohr.
Zirkus in sechster Generation
Die zwölf Mitglieder der Zirkustruppe, die aus Bulgarien, Tschechien, Österreich stammen, haben sich derweil gemütlich eingerichtet. Ein Kräuterbeet steht auf der Wiese. Sie haben ihre kleine Welt geschaffen. Bleiben unter sich. „Das sind wir aber gewohnt, denn wir alle kommen aus Artistenfamilien, teilweise schon in sechster Generation“, so der 39-jährige Zirkusdirektor aus Dillingen an der Donau und zweifacher Weltmeister im Messerwerfen.
Spontane Choreoraphie für die Fotografin
Um die Kosten niedrig zu halten, seien alle Fahrzeuge des Fuhrparks abgemeldet und es wurde Kurzarbeit angemeldet. Eigentlich war als nächste Station Essen geplant.
Schlechtes Gewissen gegenüber der Gemeinde
Einen Plan, wie es in nächsten Monaten weitergeht, hat der sympathische Artist und Familienvater nicht. Ein zweites Zelt des Zirkus liege ebenfalls in Dinslaken still. „Wir haben rund 42 Projektwochen in ganz Deutschland. Jetzt muss ich schauen, wie sich die Situation in den nächsten Monaten mit den Schulen entwickelt. Bis Ende Dezember waren wir ausgebucht“.
Kräutertopfe und bunte Ostereier schmücken den Platz
Vielmehr belasten Brumbach die Tatsache, dass sie jemanden, wie er sagt, auf der Tasche liegen. „Das wir hier seit mehreren Wochen stehen müssen, fällt uns schwer. Wir sind es nicht gewohnt, Umstände zu machen und jemanden zur Last zu fallen“.
Häusliche Quarantäne sinnvoll nutzen
Die Zeit in Raesfeld, und um sich sportlich fit zu halten, vertreiben sich die Artistenfamilien mit Training, Jonglage, Joggen oder Radtouren. Darunter ist auch der Trapez-Künstler und Supertalent-Kandidat Anthony Wandruschka mit Frau und Kind. „Wir leben hier wie eine kleine Familie zusammen. Wichtig ist für uns, dass wir unsere gute Laune nicht verlieren und uns als Team gegenseitig respektieren“, betont Brumbach.
Die zwei Söhne von Patrick Brumbach üben sich in Jonglage
Hoffen auf Soforthilfe
Um die häusliche Quarantäne sinnvoll zu nutzen, habe seine Frau angefangen, neue Kostüme zu nähen. Der Fuhrpark und das Zelt werden ebenfalls auf Vordermann gebracht. Allerdings, fügt Brumbach lachend hinzu, habe er schon ein paar Kilo mehr auf den Hüften, da ihm das Auf- und Abbauen der Zelte fehle.
Brumbach hofft nun, dass er schnellsten Soforthilfe bekommt, um sein Truppe über Wasser halten zu können und, „dass alles schnell wieder normal wird und wir weiterhin alle gesund bleiben“.
Immer ein Ausflug wert. Das historische Wasserschloss in Raesfeld präsentiert sich besonders im April im Hochzeitskleid.
Blühende Obstbäume liegen wie ein weißer Schleier vor der Schlossfreiheit.
Wer die frische Luft und das fröhliche Vogelgezwitscher genießen möchte, der hat auch in Zeiten von der Coronakrise reichlich Auslauf, um genügen Abstand zu halten.
Besonders das frische Grün und die Aprilsonne lassen die Sorgen vergessen und laden auf den vier Rundwegen von 3,5 bis 5 Kilometer zu einem gemütlichen Bummel ein.
Foto: Karlheinz Strötzel
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Was ändert sich und was bleibt verboten – Eine Auflistung der aktuellen Maßnahmen NRW
Im Bund und Länder werden die Coronamaßnahmen, wenn auch nur schrittweise, gelockert. Bundesweite Kontaktbeschränkungen werden vorerst bis zum 3. Mai verlängert
Geschäfte bis 800 qm Verkaufsfläche – unter Beachtung der Hygienemaßnahmen
Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler (bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter)
Reinigungen und Waschsalons
Handwerksbetriebe, Bau- und Gartenbaubedarfsmärkte
Eingeschränkt bleiben:
Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen
Grenzübertritte (nur für Pendler, Liefer- und Berufsfahrer)
Die Kontaktsperren und Ausgehverbote bleiben bis zum 3. Mai bestehen.
Schule
Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern starteten die weiterführenden Schulen in NRW am Montag für drei Tage nur für Lehrkräfte, Schulleitung und Schulträger.
Ab Donnerstag öffnen dann die Schulen für rund 148.000 von insgesamt 2,5 Millionen Schülern in NRW für Abiturienten und Zehntkläßler der Jahrgangsstufen 10, 12 und 13, die dann freiwillig kommen können, sagte Gebauer.
Sie können, müssen aber nicht zur Schule gehen. Allerdings werde es, so Yvonne Gebauer FDP, Ministerin für Schule und Bildung NRW, für die Schülerinnen und Schüler keinen Normalbetrieb geben.
Es werden keine Klassen und Kurse in der ursprünglichen Größe geben. Die Schulen sollten gezielte Angebote in den Prüfungsfächern machen, erläuterte Schulministerin YvonneGebauer am Donnerstag.
Ableger der 1000-jährigen Erler Femeiche steht nun im Stadtwald von Mettmann
Mettmann (pd). „Ich habe bei meinem Besuch in Erle erfahren, dass es Ableger dieser über 1000 Jahre alten Eiche zum Beispiel auch in Japan und anderen weit entfernten Ländern gibt. Nun wächst auch ein Exemplar im Mettmanner Stadtwald“, freut sich Oliver Neumann.
Der Mettmanner Oliver Neumann hat vor wenigen Tagen den Bürgerinnen und Bürgern der Kreisstadt ein besonderes Geschenk gemacht und einen Baum im Stadtwald gepflanzt. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeinen Baum, sondern um einen Ableger der berühmten Femeiche aus Erle in Raesfeld im Kreis Borken.
Oliver Neumann mit dem Ableger und einem Herkunftszertifikat der historischen Femeiche im Mettmanner Stadtwald. (Foto: Kreisstadt Mettmann)
„Ich habe vor einiger Zeit im Internet nach den ältesten Bäumen Deutschlands gesucht und bin dabei auf die über 1000-jährige Eiche in Erle gestoßen“, erklärt Oliver Neumann.
Seine weitere Recherche führte über das dortige Rathaus und den Heimatverein zu Ingrid Horstmann, einer ehemaligen Grundschullehrerin aus Erle.
Foto: Archiv
Sie engagiert sich im Heimatverein u.a. für den Erhalt der alten Femeiche und pflanzt heute noch zusammen mit den Schulkindern regelmäßig Ableger des historischen Baumes in der Region.
Auch Oliver Neumann bekundete Interesse an einem dieser Ableger, holte ihn zusammen mit Hilfe seiner Verlobten Michaela in Erle ab und übergab ihn als Geschenk an die Stadt in die Hände des Mettmanner Grünflächenamtes.
„Für die Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bedanken, das war völlig unkompliziert. Mir wurde nicht nur innerhalb von wenigen Tagen ein geeigneter Platz genannt, mir wurde auch tatkräftig bei der Pflanzung geholfen“, berichtet er. „Da der Ableger am Baumlehrpfad sein neues Zuhause gefunden hat, wird er auch bald ein passendes Informationsschild erhalten.“
Nachweis von zwei Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck
Hünxe. Am Osterwochenende beobachtete eine Frau in Hünxe aus ihrem Küchenfenster heraus, wie zwei Wölfe versuchten einen Hirsch zu reißen (wir berichteten). Es gelang ihr Videoaufnahmen von den zwei Wölfen zu machen.
Bis dato war es jedoch nicht klar, ob es sich hierbei um die Wölf Gloria von Wesel handelt, oder ob es weitere Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck gibt.
Heute bestätigt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) den Nachweis von zwei Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck.
Die Aufnahmen wurden durch die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) geprüft (https://www.dbb-wolf.de/).
Zu sehen war, wie die Wölfe gemeinsam einen Rothirsch bedrängten. „Dieser setzte sich erfolgreich zur Wehr und konnte anschließend leicht verletzt die Flucht ergreifen“, heißt es von Seiten des LANUV.
Die Identität der beiden Wölfe ist nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich bei einem Wolf um die im Wolfsgebiet Schermbeck territoriale Wölfin GW954f. Ein zweites Individuum ist aus dem Wolfsgebiet bislang nicht genetisch nachgewiesen worden. Zu Alter und Geschlecht können keine Angaben gemacht werden.
Es handelt sich um einen ersten Hinweis auf ein mögliches Wolfspaar im Wolfsgebiet Schermbeck. Wölfe leben in festen Paaren, die in der Regel lebenslang bestehen.
Nach bundesweit vereinbartem Monitoringstandard ist von einem Paar auszugehen, wenn zwei geschlechtsreife Wölfe (Rüde und Fähe) über mindestens vier Wochen gemeinsam in einem Territorium nachgewiesen werden.
450 Ostertüten mit süßen Überraschungen wurden am Samstag in der Gemeinde Raesfeld verteilt.
RAESFELD. Um den Menschen in der Gemeinde zu Ostern und in Zeiten der Coronakrise eine Freude zu bereiten, verteilten am Samstag die Ortsmarketingchefin Diana Brömmel und Natalie Labod Ostergrüße mit Süßigkeiten an die Senioreneinrichtungen in Raesfeld und Erle und deren Mitarbeiter, für ihren engagierten Einsatz in den letzten Wochen.
Menschen eine Freude machen
„Wir möchten mit dieser Aktion den Menschen eine Freude machen, die auf den Besuch von lieben Verwandten und Freunde in dieser Zeit verzichten müssen. Das ist sehr traurig und wir fühlen uns mit ihnen sehr verbunden“, so Diana Brömmel.
In Empfang nahmen die liebevoll gepackten Ostertüten die Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes in Raesfeld Jacky Brun, Jana Hegerin und Thomas Kotzian. Sie hatten an diesem Tag Dienst und freuten sich sehr über die Aufmerksamkeit. „Bis jetzt sind bei uns alle Bewohner noch gesund und ich hoffe, dass es auch so bleibt“, so Kotzian.
Viele kreative Bilder
Gleichzeitig konnten Familien gegen eine kleine Spende im „Wachtmeister Drive In“ sich eine Osterüberraschungstüte abholen. Dem Aufruf, an diesem Tag selbstgemalte Bilder abzugeben, folgten viele Kinder.
Wie Elina 12 J.) und Jonna (11 J.), die, wie ihre Mutter sagte, viel Spaß beim Malen hatten. „Ich finde die Aktion wirklich sehr schön und die Kinder freuen sich über die Kleinigkeiten, die es im Gegenzug gibt“.
Kreativ waren Elina 12 J. und Jonna 10 J.
Der Erlös kommt der Bürgerstiftung Raesfeld, Erle und Homer für soziale Zwecke zugute, die zu dieser Osteraktion aufgerufen hat. Unterstützung gab es von der Gemeinde, dem Ortsmarketing, Catering Wachtmeister und der KLJB Raesfeld.
Hochbetrieb und mit dem Auto in der Schlange stehen, war bereits am Karfreitag bei der traditionellen „Püfferken-Aktion“ im „Drive In“ bei Wachtmeister angesagt. Rund 1600 Reibplätzchen gingen hier ebenfalls gegen eine freiwillige Spende über die Theke, oder wurden auf Bestellung ausgeliefert. Eine Aktion, zu der die katholische Kirchengemeinde St. Martin aufrief. Unterstützt werden soll damit das Projekt Pambara-Projekt von Pater Johnsun.
Anwohner trauten am Karsamstag in Hünxe ihren Augen nicht: Direkt vor ihrer Haustür konnten sie beobachten, wie zwei Wölfe einen Hirsch angriffen. Sie machten von dem Angriff ein Video, und stellten es ins Netz.
Mittlerweile sind sich viele Menschen im Kreis Wesel sicher: Es gibt einen zweiten Wolf, neben Wölfin Gloria von Wesel, im Wolfsgebiet Schermbeck.
Foto: Privat
Allerdings ist die Frage nicht geklärt, ob überhaupt das Video echt ist und ob es sich bei einem der Tiere um Gloria von Wesel handelt.
Das Video wird nun vom Landesumweltamt LANUV darauf überprüft, ob es tatsächlich im Kreis Wesel aufgenommen wurde. Ebenso soll überprüft werden, ob es sich bei den Tieren nicht um Hunde handelt. Das alles soll noch einige Tage dauern.
Zu dem Vorfall und nach genauer Betrachtung sagt heute der Hünxer Revierförster vom Regionalforstamt Niederrhein Michael Herbrecht: „Ich habe mir diese Stelle genau angeschaut und persönlich würde ich behaupten, da ich die Liegenschaften hier sehr gut kenne, dass die Aufnahmen echt sind. Auch sei er sich sicher, wie er heute sagt, dass es sich hierbei um zwei Wölfe handelt.
Er habe auch er noch am gleichen Tag mit seinem Kollegen, Revierförster Christoph Beemelmans vom Regionalverband Ruhr an dieser Stelle einen Rundgang gemacht, um weitere Spuren des Hirsches zu finden und um zu prüfen, ob der Hirsch durch die Bisse verletzt worden sei. „Ich glaube nicht, dass dem Tier große Verletzungen zugefügt worden sind“.
Und das alles auf meiner Gassirunde. Unter diesem Motto zogen einige Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Raesfeld (UWG) am Dienstag los.
Damit schlugen sie bei ihrem täglichen Hunde-Auslauf-Gassi-Spaziergang gleich zwei „Fliegen mit einer Klappe“. Sie führten ihren Vierbeiner spazieren und sammelten Müll, den sie an den Straßenrändern fanden.
Nicht gerade wenig Müll erschnüffelten die Hunde auf ihrer Gassirunde am Erler Sportplatz. v.l.: Johannes Lülf, Volker van Wasen, Familie Wolfgang, Uta und Sabrina Warschewski und Norbert Klanke
Da bedingt durch die Coronakrise die Aktion „Saubere Landschaft“ im März ausfiel, dachten sich die UWG-ler, wenn wir schon mit dem Hund unterwegs sind, dann können wir auch gleich etwas Gutes für die Umwelt tun und aktiv werden.
„Wir gehen sowieso täglich mit unserem Hund Gassi, und da kam uns die Idee, dass man bei der Gelegenheit kurzerhand auch mal den Müll einsammeln kann“, so der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Warschewski.
Uta Warschewski holte auch den kleinsten Schnipsel aus dem Gras.
Der Vorschlag kam auch bei den weiteren sechs Helfern gut an. Auch bei denen, die keinen Hund besitzen, denn: „Wir gehen sowieso spazieren“, so Warschewski.
Gestartet sind sie am Erler Sportplatz, ausgestattet mit Müllbeutel und Kneifzange. Natürlich in einem sicheren Abstand, denn sie wissen alle, dass größere Ansammlungen ab zwei Personen aktuell verboten ist.
Nicht nur Kleinkram fand Volker van Wasen am Straßenrand.
Und wie immer gingen sie bei ihrer „Schatzsuche“ nicht leer aus. Angefangen von reichlich Zigarettenpackungen, Verpackungsmüll und Teller sowie Becher von „Kaffee to Go“ und Mäckes, bis hin zu leeren Schnapsflaschen holten sie so einiges aus den Büschen.
In Absprache mit der Gemeinde Raesfeld wird die Müllsammlung vom Bauhof, unter anderem am Sportplatz in Erle abgeholt.
In den nächsten Tagen stehen weitere Runden in Raesfeld und Erle an. Eine feste Route wurde nicht festgelegt. Gleich so, wie jeder Lust und Laune hat.
Coronakrise: Auch während der Ostertage Personal des Kreises Borken im Einsatz Ostermontag, 12.30 Uhr: eine Momentaufnahme im Borkener Kreishaus
Kreis Borken. Viele Menschen sind derzeit – auch während der Ostertage – allerorten im Einsatz, um wichtige Aufgaben im Rahmen der Eindämmung des Coronavirus wahrzunehmen.
Karin Barenborg (links) und Christine Friedrich
Das gilt auch für zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die über die „normale“ Arbeitszeit hinaus von Karfreitag bis Ostermontag im Borkener Kreishaus besondere „Schichten zu fahren“ haben.
Susanne Carroga (links) und Carmen Gördes bilden das Telefon-Recherche-Team
Die Bediensteten, die das beispielsweise heute zu Ostermontag (12.30 Uhr) machen, werden hier kurz vorgestellt: Da ist die Gruppe, die die von den Laboren, „Abstrichstellen“, Krankenhäusern usw. eingehenden „positiv“ gemelden Fälle sowie Verdachtsfälle erfasst und dann in die weitere Bearbeitung – ggf. auch an zuständigen Gesundheitsämter andernorts – gibt.
Bei Doris Hertog (links) und Rebbeka Büssink laufen die Test-Ergebnisse ein
Heute sind dort Doris Hertog und Rebekka Büssink tätig. Da sind Stephanie Fischer, Karin Klümper und Marlies Schnitter, die die Unterlagen auch hinsichtlich möglicher Kontaktpersonen weiter aufbereiten, vervollständigen und kontrollieren – auf dem Foto ist zudem die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Annette Scherwinski zu sehen.
Stephanie Fischer, Kreisgesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski, Karin Klümper und Marlies Schnitter machen die Unterlagen rund
Da sind Susanne Carroga und Carmen Gördes, die für die Telefonate zuständig sind: Sie informieren Betroffene über die Befunde und ermitteln, wer im Umfeld der Infizierten möglicherweise noch betroffen ist.
Irene Böing
Die fachliche Aufbereitung der Ordnungsverfügungen, mit denen rechtlich bestimmt wird, dass Infizierte in 14-tägige Quarantäne kommen, übernehmen schließlich Irene Böing, Christina Konicek und Sabine Kremer. Sie leiten diese Unterlagen dann an die jeweilige Ortsverwaltung der Betroffenen weiter. Von dort werden dann die Ordnungsverfügungen erlassen.
Sabine Kremer (links) sowie Christina Konicek bereiten die Ordnungsverfügungen für die Ortsbehörden vor
Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist am Oster-Wochenende täglich von 10 bis 16 Uhr erreichbar.
In der Telefon-Hotline Tina Krasenbrink (links) und Andrea Jäckel
Am Ostermontag waren dort in der ersten Schicht von 10 bis 13 Uhr Christine Friedrich, Andrea Jäckel, Tina Krasenbrink und als ärztliche Ansprechpartnerin Karin Barenberg tätig. Von Montag bis Freitag ist die Hotline dann wieder von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet.
Außerdem kommen täglich auch Mitglieder der Koordinierungsgruppe des Krisenstabes ins Kreishaus, beispielsweise um die täglichen Lagemeldungen an die Bezirksregierung Münster zusammenzustellen. Unser Foto zeigt Hendrik Schuurmann und Jana Gottheil, die ab Mittag die Schicht übernahmen.
Hendrik Schuurmann und Jana Gottheil von der Koordinierungsgruppe des Krisenstabes
Rund um die Uhr ist zudem im Borkener Kreishaus immer die Kreisleitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst besetzt. Unser Foto zeigt das Team, das dort bis morgen früh noch im Dienst sein wird: Udo Heisterkamp, Martin Hemming, Jörg Silvers und Stefan Zorenböhmer.
Das heutige Team der Kreisleitstelle (v. l.): Jörg Sievers, Martin Hemming, Udo Heisterkamp und Stefan Zorenböhmer
Und die Kreispressestelle mit Ellen Bulten und Karlheinz Gördes ist – zumindest telefonisch und via neue Medien – auch rund um die Uhr erreichbar.
Habt ihr schon einmal was vom Osterlachen oder Ostergelächter gehört?
von Marie-Therese Gewert
Wenn nicht, wird es höchste Zeit. Es geht auf einen Brauch der katholischen Kirche zurück. In der Predigt hat der Pastor demnach die Gottesdienst-Besucher mal so richtig zum Lachen gebracht.
In manchen Regionen – darunter Bayern – soll das christliche Brauchtum vom 14. bis 19. Jahrhundert ein fester Bestandteil von Ostern gewesen sein. So macht das „Risus Pascalis“, der lateinische Ausdruck für Osterlachen, auch keinen Halt vor Frivolitäten.
Malte und Tim sind glücklich. Der Osterhase hat auch in diesem Jahr, trotz Coronakrise wieder viele bunte Eier versteckt. Fotos: privat
Nach der harten Fastenzeit sollten die Gläubigen im Mittelalter ruhig die Angst vor dem Tod weglachen. Immerhin ist Jesus auferstanden. Ein Witz gefällig?
Das Erstkommunionkind fragt den Pfarrer: „Mein Patenonkel hat kaum noch Haare, die Patenonkels meiner Geschwister haben noch viele Haare. Warum hat mein Patenonkel so wenige Haare?“ Der Pfarrer versucht das Kind zu trösten: „Das kommt, weil dein Patenonkel so viel denkt.“ „Und Sie Herr Pfarrer, warum haben Sie so viele Haare?“
Ostereier bemalen
Dem Ei kam schon in frühchristlicher Zeit eine wichtige Bedeutung zu: Es galt als Zeichen des Lebens und damit auch der Auferstehung Christi. Aus diesem Grund wurden Eier zu damaligen Zeiten vorwiegend rot gefärbt. Passend zur Farbe des Blutes Christi und der Liebe. Erst später wurden die Eier noch bunter.
Es gibt die Vermutung, dass es aus der Notwendigkeit heraus entstand, da in der Fastenzeit keine Eier gegessen werden durften. Doch rohe Eier werden schnell faul und so wurden sie gekocht. Um frische Eier von alten unterscheiden zu können, kamen Pflanzenteile mit ins Kochwasser hinein, was für unterschiedliche Farben sorgte.
Eine kurze Reise durch die Welt
Die Engländer sammeln Zweige von Weidenkätzchen und peitschen sich damit gegenseitig. Ganz sanft versteht sich. Es soll Glück bringen – und manchmal auch Striemen.
Die Waliser aus Tenby läuten Ostern mit einem Freudentanz ein, weil Jesus auferstanden ist. Hinzu kommen drei Purzelbäume vor Sonnenaufgang.
Ähnlich wie bei uns feiern die Philippinen Ostern mit dem Osterhasen, der bunte Eier und Süßigkeiten bringt. Allerdings haben sie am Sonntag dann doch ein etwas anderes Osterritual: Sobald die Osterglocken läuten, heben Eltern ihre kleinen Kinder am Kopf hoch. Der Grund dafür: Sie sind der festen Überzeugung, dass sie ihren Kindern so zu mehr Wachstum und Größe verhelfen.
Die Bulgaren haben mit den Ostereiern etwas anderes vor: Sie verstecken sie nicht, sie bewerfen sich. Das Ei sollte dabei nicht zerbrechen. Wer das schafft, hat im kommenden Jahr viel Erfolg.
Glück versprechen sich auch die Menschen in Polen. Wenn sie den „Tag des Wassergießens“ feiern. Vorbeikommende erhalten dann schon mal unfreiwillig eine kalte Dusche – ohne sich zu beschweren, lassen sie die Dusche über sich ergehen, weil sie eben Glück bringen soll.
„Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.“ (Jean Paul, dt. Schriftsteller)
Uns eint aktuell die Sorge um Gesundheit, Einkommen, Alltag- diese Selbstverständlichkeiten erscheinen plötzlich ungewiss. Unsere Gemeinde zeichnet sich durch eine gute Gemeinschaft und gegenseitige Fürsorge im Sinne einer gelebten Dorfgemeinschaft aus. Zurzeit spiegelt sich dies auch in der hohen Disziplin hinsichtlich der Kontaktsperre wieder. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen.
Um trotz der notwendigen Distanz niemanden allein zu lassen, möchten wir die #RaesfelderBrieffreundschaft ins Leben rufen.
Ihr CDU Gemeindeverband Raesfeld, Erle, Homer Dr. med. Sarah Gößling Gemeindeverbandsvorsitzende Bernhard Bölker Fraktionsvorsitzender
Einmal, als der kleine Bär wieder zum Fluss angeln ging, sagte der kleine Tiger: „Immer, wenn Du weg bist, bin ich so einsam. Schreib mir doch mal einen Brief aus der Ferne, damit ich mich freue, ja!“ „Ist gut“, sagte der kleine Bär….. (Janosch, 1980)
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
den Kinderbuchklassiker von JANOSCH kennt fast jeder von uns. Auch heute noch, 40 Jahre nach der Erstausgabe hat seine Geschichte über Freundschaft, Einsamkeit, sowie gegenseitige Wertschätzung und Fürsorge nicht an Aktualität verloren.
Aufgrund der besonderen Lage in der wir uns alle gemeinsam und doch -bedingt durch die erforderliche Kontaktsperre, allein- befinden möchten wir in unserer Gemeinde näher zusammenrücken. Wir möchten groß und klein, alt und jung einladen eine #RaesfelderBrieffreundschaft zu begründen.
Jeder, der einen Brief verfasst und in die spezielle Briefbox beim REWE in Raesfeld oder bei Arno Brömmel in Erle einwirft, wird einen Brief zurückbekommen. Der Kreativität der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur der Absender auf der Rückseite des Briefes, damit wir Ihnen wiederum einen Brief zustellen können.
Wir werden ab dem 17.04. mit der Verteilung der eingegangenen Briefe beginnen, unsere Briefboxen stehen ab Osterdienstag für Sie bereit.
P.S. Sollten Sie die Briefbox aufgrund von Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder anderen Hindernissen nicht aufsuchen können, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter: 0175 – 722 6234 (Henrik Wilger, Schriftführer im Vorstand des Gemeindeverbandes).
Feuerwehr Raesfeld grüßt alle Bürgerinnen und Bürger zu Ostern hoch vom Sterndeuterturm aus
Raesfeld. Zusammen – Trotz Coronakrise sei Zusammenhalt wichtig! Deshalb möchte sich die Raesfelder Feuerwehr mit diesem musikalischen Video bei allen Bürgern derGemeinde Raesfeld für den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit bedankenund wünscht frohe und besinnliche Ostertage.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Neue Bestimmungen, um Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen
Kreis Borken (pd). Seit Karfreitag gelten in Deutschland besondere Einreisebestimmungen.
Die um Mitternacht in Kraft getretene „CoronaEinreiseVerordnung“ soll dazu dienen, die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Nach dieser Verordnung müssen Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren, nach Deutschland einreisen und dann in den Kreis Borken zurückkommen, für 14 Tage zuhause oder in einer anderen Unterkunft bleiben.
Außerdem müssen sie sich beim Kreisgesundheitsamt Borken melden. Dies ist per Mail an [email protected] mit dem Betreff „Reiserückkehrer“ oder telefonisch bei der Hotline des Kreises Borken unter der Rufnummer 02861/82-1091 möglich.
Diese Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr zu erreichen.
Um das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechtzuerhalten und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens zu gewährleisten, gelten aber Ausnahmen für:
Grenzpendler – also Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage durch ihren Beruf oder ihre Ausbildung (Schule, Hochschule) veranlasst ein- und ausreisen.
Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.
Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates.
Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und ähnliches.
Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf. Weitere Ausnahmen und Befreiungen können im Einzelfall zugelassen werden.
Blasorchester Erler Jäger: Mit Kreativität gegen die Langeweile – Wöchentliche Challenge
(pd). Momentan ist das alltägliche Leben sehr eingeschränkt; Mannschaften trainieren nicht mehr, viele Läden sind geschlossen, und auch der Stammtisch muss digital stattfinden.
Auch das Blasorchester Erler Jäger ist von den aktuellen Maßnahmen betroffen, denn auch sie mussten Mitte März ihren Probenbetrieb vorerst einstellen. Eine Maßnahme, die sein muss, da sind sich alle einig. Aber schön ist es trotzdem nicht.
Um diese Zeit etwas zu überbrücken, haben die Erler Jäger sich etwas einfallen lassen: wöchentliche Challenges. Jeden Donnerstag bekommen die Musiker eine Aufgabe gestellt, für die sie eine Woche Zeit haben.
Mittwochs um 19 Uhr, wenn normalerweise die Probe beginnt, ist Abgabeschluss und das Ergebnis eines Jeden wird als Foto in die WhatsApp-Gruppe geschickt.
Belustigung für die Haustiere
Die erste Challenge bestand darin, sein Instrument kreativ in Szene zu setzen und abzulichten. Eifrig machten sich alle ans Werk, und die Ergebnisse sprechen für sich! Instrumente funktionieren anscheinend nicht nur in einem Konzertsaal, sondern auch als Unterstützung beim Homeoffice, als Klopapierspender, oder auch als Belustigung für die Haustiere.
Die Ergebnisse wurden auf den Social Media Seiten des Orchesters veröffentlicht, und nach längerer Beratungszeit konnte ein Bild als Gewinner gekürt werden: Das posaunespielende Rind. Wie viel Futter da wohl als Bestechung herhalten musste, bis das Tier perfekt positioniert war?
Durch die große positive Resonanz seitens der Musiker folgte direkt die zweite Aufgabe. Die bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch geheim, aber man kann auf die Ergebnisse der nächsten Woche gespannt sein, die natürlich wieder auf Social Media erscheinen werden.