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Wallfahrt nach Kevelaer findet statt

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Die traditionelle Gemeinde-Wallfahrt der Pfarrei St. Martin nach Kevelaer am 12. und 13.09. findet trotz der Corona-Pandemie statt, aber kleiner als gewohnt.

Die Fußwallfahrt findet am Samstag, 12.09. und die Radwallfahrt am Sonntag, 13.09. statt.

Ein Bus soll unter den jetzigen Bedingungen nicht einsetzen werden. . Wie die Kirchengemeinde St. Martin mitteilt, werden alle Teilnehmer zu einer Anreise mit privaten PKW eingeladen.

Vor Ort in Kevelaer wird die Hl. Messe um 10:00 Uhr in St. Antonius gefeiert, statt in der Kerzenkapelle, die nicht coronakonform sei und zu wenig Platz bietet. Zum Abschluss um 16:30 Uhr wird noch eine Andacht in der Basilika stattfinden.

Auf einen gemeinsamen Kreuzweg soll in dieser Zeit verzichten werden. Jeder Pilger erhält aber ein Kreuzweg-Heftchen, um selbständig den Kreuzweg gehen und beten zu können. Die Hefte werden auch für alle Interessierten in den Kirchen hier vor Ort ausliegen.

Alle Wallfahrer werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob von zu Hause mitzubringen. Spontane Teilnehmer sind herzlich willkommen. Für die Hinfahrt mit dem eigenen PKW, mit dem Fahrrad oder für den Fußweg wird außerdem ein Gebetszettel zur Einstimmung auf die Wallfahrt bereit gehalten. Diese Gebetszettel liegen ebenfalls in den Kirchen bereit oder können im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Vom Trecker auf die Feldbahn in Gahlen umgestiegen

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Die Treckerfreunde Erle machten am Samstag einen Ausflug zu den Feldbahnfreunden nach Gahlen.

Statt mit Trecker durch die Felder zu fahren, stiegen die Treckerfreunde zu einer kleinen Ausfahrt auf die Feldbahn im Aap um.

Schnell ergaben sich auf Grund der gemeinsamen Freude an der alten Technik viele neue Kontakte.

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Foto: Feldbahnfreunde Gahlen

Darüber hinaus unterstützen die Treckerfreunde auch die Feldbahnbahnfreunde Gahlen bei der Instandsetzung der Maschienen.

Beliebtes Ausflugsziel

Einsteigen und die Türen schließen – so könnte es laut Eisenbahnschaffner heißen wenn, die kleine Feldbahn Türen hätten.

Die Felbahnfreunde in Gahlen sind ein beliebter Ausflugsort für kleine und große Besucher.

Die Strecke am Acker im Aap verläuft parallel zu der Straße vom TuS-Sportplatz an der Jugendfreizeitstätte vorbei zum Hof Haferkamp.
Für die Bahngleiserweiterung 2017 auf 650 Meter opferten zehn aktive Vereinsmitgliedern ein Jahr lang ihre Freizeit.

Schermbecker-Feldbahn-in-der-Aap-rollt-wieder

Die mit Diesel angetriebenen Zugmaschinen rollen innerhalb von zehn Minuten die Gesamtstrecke ab und können eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h erreichen.

Neben Kindergruppen zählen besonders Fahrradtouristen aus dem nahen Ruhrgebiet zu den Besuchern.
Gegründet wurde der Verein von acht Personen im Jahr 2007.

Bedingt durch Corona werden interessierte Familien und Gruppen um Voranmeldung gebeten.

Tel.: 0178-6567270 oder per E-Mail [email protected]

Fahrpreise: Kinder 3 – 16 Jahre 2 €, Erwachsene 3 €

http://www.feldbahn-schermbeck.de

Matt mit Maske – Landesfinale in der Sebastianschule

Drei Raesfelderinnen beim Landesfinale in der Sebastianschule

Die im Frühjahr verschobenen NRW-Jugend-Einzelmeisterschaften im Schach werden zurzeit in Form von Wochenend-Schnellschachturnieren nachgeholt.

Raesfeld (pd). Um die Ausrichtung des NRW U12-Finals der Mädchen wurde der Raesfelder Schachverein gebeten, weil gleich drei der 15 Teilnehmerinnen der Schlossgemeinde angehören.

Schachturnier-Raesfeld

Ausrichtungsort war am vergangenen Wochenende das Forum der St.-Sebastian-Schule, wo die Abstands- und Hygieneregeln der Schachjugend NRW problemlos umgesetzt werden konnten. Bei den Spielen musste ein Mund- und Nasenschutz getragen werden, Zuschauer waren im unmittelbaren Turnierbereich nicht zugelassen.  

Die Spielerinnen der SG Turm Raesfeld/Erle – Annalena Bone, Ida Wehling und Meryem Ipek – gehörten in diesem Jahr nicht zum Favoritenkreis um die wenigen Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft.

Schachturnier-Raesfeld
Foto: v.l.n.r.:
Meryem Ipek, Annalena Bone, Ida Wehling
mit ihren Schachtrainern Manfred Grömping und Philipp Schulze Schwering. Fotos: SG Turm

Allen drei Raesfelderinnen ziehen längere Bedenkzeiten dem Schnellschach vor. Mit 4:5 Punkten (Annalena und Ida) sowie 3:5 Punkten (Meryem) erreichten sie allerdings eine fast ausgeglichene Bilanz im starken Teilnehmerfeld. Sie belegten die Plätze 10, 12 und 13. Die Tabellenfünfte erreichte nur einen Punkt mehr im dicht besetzten Mittelfeld der Tabelle.   

Fast doppelt so viele Teilnehmer wie beim U12-Mädchenturnier spielten am Wochenende beim Landesfinale der U10 in Münster. Hier belegten die Raesfelder Sebastian Föing und Jonathan Eilhardt die Plätze 12 und 25.       

Corona-Virus beim SV Schermbeck greift auf den Kreis Borken über

Das Coronavirus-Infektionsgeschehen beim SV Schermbeck wirkt auch auf den Kreis Borken aus: Acht bestätigte Infektionsfälle.

Aus dem Infektionsgeschehen beim SV Schermbeck resultierende Entwicklung im Kreis Borken:

Am Sonntag, 30. August, wurde dem Gesundheitsamt des Kreises Wesel durch den Fußballverein SV Schermbeck gemeldet, dass eine Person aus dem Verein positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Darauf teilte das Kreisgesundheitsamt Wesel tags darauf die ermittelten Kontaktpersonen, die im Kreis Borken leben, dem Kreisgesundheitsamt Borken, mit.

Von dort wurden dann bei diesen Personen unverzüglich Tests veranlasst und sie gleichzeitig unter Quarantäne gestellt. Zudem liefen weitere Umfeldermittlungen an.

Dabei haben sich bis heute (04.09.2020) acht bestätigte Infektionsfälle ergeben: 1 Person in Reken, 2 Personen in Borken und 5 in Raesfeld. Dabei handelt es sich um insgesamt drei Mannschaftsangehörige, die wiederum Familienangehörige infiziert haben.

Sie alle und weitere Kontaktpersonen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Die Ermittlungen hinsichtlich möglicher weiterer Kontaktpersonen halten an.

Raesfeld – Pedelecs aus der Garage gestohlen

Zwei Elektrofahrräder haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag in Raesfeld entwendet.

Die beiden anthrazitfarbenen Pedelecs vom Typ Kalkhoff Jubilee hatten verschlossen in einer Garage gestanden. Die Tat spielte sich auf einem Grundstück an der Straße Ant Stäppken ab. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Mit dem Flieger ab Hünxe nach Norderney und Juist

Ab in den Flieger und von Hünxe aus direkt in 45 Minuten mit der Firma MeerExpress GmbH auf die ostfriesischen Inseln nach Norderney und Juist.

Bis zu viermal täglich sollen ab März 2021 im Liniendienst vom Flugplatz Schwarze Heide aus die Maschinen, voraussichtlich mit einerCessna Caravan 208-675 und mit jeweils bis zu neun Passagieren, angeflogen werden.

Keine stundenlange Autofahrt mehr, sondern nur noch ein kurzer Flug von 45 Minuten. Das könnte besonders für Kurzurlauber eine große Erleichterung sein, denn wer mit dem PKW über die A31 Norden fährt, braucht, wenn er gut durchkommt, für die Strecke von 280 km über die A 31 mindestens 3,30 Stunden. Die Fahrt mit der Fähre nicht eingerechnet.

Initiator der neuen Fluglinie Simon Huthwelker aus Datteln ist selbst Pilot bei der Tui. Er gründete die Firma MeerExpress GmbH mit Sitz in Datteln im Juli 2020.

Die Flüge sollen zwischen März und November stattfinden. Der Ticketvorverkauf im Internet startet am 26. September. Dann soll auch die Seite freigeschaltet werden.

Die Inseln Norderney, gerne auch das nordfriesische Sylt genannt, erfreute sich in den letzten Jahren immer mehr Besucher.

Alleine im Jahr 2018 besuchten das Staatsbad Norderney über 270.000 Tagesgäste und mehr als 3,7 Mio. Übernachtungen.

Gemeinde Raesfeld hat Landhaus Keller ersteigert

Gemeinde Raesfeld hat das Landhaus Keller für 1,16 Millionen Euro ersteigert

Heute am Freitag ersteigerte die Gemeinde Raesfeld das Landhaus Keller.

Die Versteigerung fand in der Essener Philharmonie statt. Das Mindestgebot lag bei 790.000 Euro. Die Gemeinde Raesfeld hat das Landhaus Keller für 1,16 Millionen bei einer Versteigerung in Essen gekauft. Ein weiterer telefonischer Bieter war ebenfalls dabei, mit dem sich die Gemeinde laut Martin Tesing einen Wettbeweb geliefert habe.

Landhaus Keller Hotel Altenheim Raesfeld

Hotelstandort bleibt erhalten

„Wir sind nun erstmal froh, dass wir das Objekt für Raesfeld gesichert haben, da wir dringend ein Hotel benötigen vor dem Hintergrund wie Hochzeiten, Akademie des Handwerks und auch wegen der weiteren touristischen Aspekte (Hohemark, Radwanderoute) benötigen“, so Grotendorst. Dies sieht auch der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing so. Er war bei der Versteigerung in Essen anwesend.

Versteigerun-Landhaus-Keller-Raesfeld

Das Projekt ist beereits aus dem Insolvenzverfahren raus, denn sofort nach der Versteigerung ist der Kaufvertrag beurkundet worden.

Gespräche werden aufgenommen

„Wir müssen jetzt das Verfahren weiter abwickeln, und nehmen aber schon jetzt bereits Gespräche mit potenziellen Betreibern und Investoren auf“, fügt Grotendorst hinzu. Für ihn sei es wichtig, dass die Gemeinde nun Klarheit habe.

Mittlerweile haben, so Tesing, die meisten, bis auf zwei Bewohner das Haus verlassen und konnten in anderen Pflegeeinrichtungen untergebracht werden. Die offizielle Übergabe des Hauses erfolgt Ende Dezember. Bis dahin muss es geräumt sein.

Wie bereits berichtet, konnte im Vorfeld kein Investor für das derzeitige insolvente Hotel- und Altenheim Landhaus Keller gefunden werden.

Zur Aktion standen das Anwesen sowie das Grundstück von rund 11.151 m² nebst vorhandenem Zubehör wie Restaurationsbereich mit Tagungsräumen sowie 31 Hotelzimmer.  

Der Bodenrichtwert gemäß Gutachterausschuss beträgt EUR 245,- Euro / m².

In der Heimat shoppen – Firmen präsentieren sich

„Heimat-Shopper“ stärken die lokale Wirtschaft, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze – Mehr als 25 Raesfelder Betrieber öffnen ihre Türen

Auch in diesem Jahr heißt es am zweiten Freitag im September wieder „Heimat shoppen“ in Raesfeld. Mehr als 25 Raesfelder Betriebe, Händler und Dienstleister öffnen ihre Türen am 11.09.2020. Sie halten halten spezielle Aktionen und Überraschungen für die Kunden bereit.

Heimatshoppen-Raesfeld-2020
v.l. Diana Brömmel (1. Vorsitzende Ortsmarketing Raesfeld), Frau Neumann (Froschkönig Raesfeld), Frau Honerbom (Honerbom Friseure), Herr Vennemann (Raiffeisen Markt Raesfeld), Frau Vogt (Froschkönig Raesfeld), Herr Schlegel (DRK Ortsverein Raesfeld), Herr Happe (Hetkamp Einrichtung und Mode), Herr Szczesny (Freiwillige Feuerwehr Raesfeld), Frau Hoffmann (Schuhorthopädietechnik Hoffmann) Foto: Petra Bosse

Raesfeld (pd). Schon hierbei können sich die Raesfelder Bürger und Gäste von der Leistungsstärke der hiesigen Unternehmen informieren und überzeugen. „ Wir haben einen hochwertigen Einzelhandel in Raesfeld und das gilt es zu erhalten“, so die Vorsitzende des OMR, Diana Brömmel. „Wir freuen uns an dem Tag auf viele Kundinnen und Kunden, die unser Angebot nutzen“.

Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein zu stärken, wie wichtig der Einzelhandel vor Ort für lebendige und attraktive Innenstädte und Ortszentren ist.

Heimat-Shopper stärken die lokale Wirtschaft

IHK und Handelsverband als Initiatoren dieser Aktion, wollen die Verbraucher dafür sensibilisieren, wie sich ihr Einkaufsverhalten auch auf die Strukturen vor ihrer Haustür auswirkt. „Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Krise, wo die Menschen eher zurückhaltend sind im Einkaufsverhalten und damit den Händlern und Handwerkern die Existenzgrundlagen wegbrechen“, so Diana Brömmel, „ist es besonders wichtig, darauf aufmerksam zu machen, welche Qualitäten wir hier vor Ort haben und auch weiterhin erhalten möchten.

„Heimat-Shopper“ stärken die lokale Wirtschaft, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und sorgen damit letztendlich auch für lebendige Innenstädte.

Mitten ins Herz der Kunden

Das diesjährige Motto der IHK „Mitten ins Herz der Kunden“ legt den Fokus auf die Persönlichkeit der Geschäftsinhaber und seiner Mitarbeiter. Darüber hinaus auch auf besonderen Services bei der Beratung, in Bezug auf Dienstleistungen oder auf Informationen online sowie offline. Durch diese Alleinstellungsmerkmale grenzen sich die lokalen Geschäfte von der Konkurrenz ab.

In der Zeit von 16-20 Uhr können Sie sich auf Folgendes freuen:

Auf der Automeile (Weseler Str./ Leinenweberstraße Richtung Sparkasse Westmünsterland) stellen Raesfelder Autohäuser unter anderem Neuwagen sowie E- und Hybrid-Autos aus.

Zu Beginn der Automeile präsentieren sich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr und des Deutschen Roten Kreuz Raesfeld. Sie geben Einblicke in Feuerwehrfahrzeuge und das breite Spektrum ihrer Aktivitäten und stehen für Fragen gerne bereit.

Am Froschbrunnenplatz gegenüber des ehem. Hotel Epping (Weseler Str./ Leinenweberstraße) dürfen sich die Besucher um 17 und 19 Uhr auf eine Modenschau mit einer Umstyling-Aktion freuen.

Zusätzlich werden die Raesfelder Burgmusikanten die Aktion in der Zeit von 17:45 bis 18:45 Uhr musikalisch untermalen.

Glücksrad

Außerdem gibt es für alle „Heimat-Shopper“, die am Aktionstag für mindestens 25 € einkaufen, die Möglichkeit am Glücksrad zu drehen. Neben Gutscheinen vom Ortsmarketing gibt es unter anderem auch Gemüsenetze, die von der Firma innogy zur Verfügung gestellt wurden, zu gewinnen.

Die umweltfreundlichen Baumwollnetze eignen sich nicht nur für die Aufbewahrung von Gemüse, Brot und Obst sondern sind vielseitig verwendbar.

Werden auch Sie zum „Heimat-Shopper“, unterstützen so die heimische Wirtschaft und freuen Sie sich auf einen tollen Aktionstag in Raesfeld.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.ortsmarketing.raesfeld.de

Schiedspersonen für Raesfeld vereidigt

Sich vertragen ist besser als klagen

Raesfeld (pd). Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Schiedspersonen für den Schiedsamtsbezirk Raesfeld vereidigt. Dr. Martin Middeler, Direktor des Amtsgerichts Borken, gratulierte dem wiedergewählten Schiedsmann Ludger Uhlenbrock (68 Jahre) und übergab seinem neuernannten Stellvertreter Urban Welsing (59 Jahre) nach dessen Vereidigung die Ernennungsurkunde vom Amtsgericht.

Gleichzeitig verabschiedete er gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grotendorst den bisherigen Stellvertretenden Schiedsmann Martin Lehmbrock. Der Bürgermeister dankte ihm für seine Arbeit. „Sich vertragen ist besser als klagen – das ist der Grundsatz, nach dem die Schiedspersonen handeln. Mit ihrer Tätigkeit haben sie so vielen Raesfelderinnen und Raesfeldern unbürokratisch und kostensparend bei einer Auseinandersetzung geholfen. Und so wurden die Wogen beispielsweise in einem Nachbarschaftsstreit geglättet“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Schiedspersonen glätten die Wogen

10 Jahre lang setzte sich Martin Lehmbrock als Stellvertretender Schiedsmann für die Streitschlichtung in der Gemeinde Raesfeld ein. Nach seiner Wahl im Jahr 2010 und der Wiederwahl 2015 handelte er in den zwei Amtsperioden umsichtig und ausgleichend. Mit der Neuwahl der Schiedspersonen durch den Gemeinderat am 31.05.2020 endete seine Amtszeit. Martin Lehmbrock kandidierte aus Altersgründen nicht wieder.

Mit Ludger Uhlenbrock (Telefon: 0 28 66 / 43 51) bleibt ein erfahrener Schiedsmann im Amt. Dieser schlichtet bereits seit insgesamt 15 Jahren in Raesfeld Streitigkeiten. Sowohl Ludger Uhlenbrock als auch sein neuer Stellvertreter Urban Welsing wurden vom Rat der Gemeinde Raesfeld am 15. Juni 2020 gewählt und durch Beschluss des Amtsgerichts Borken bestätigt.

Zum Thema: Schiedspersonen

Die Aufgaben des Schiedsamts nehmen Schiedsfrauen und Schiedsmänner (Schiedspersonen) wahr. Sie werden vom Rat der Gemeinde auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Nach der Wahl bestätigt die Leitung des Amtsgerichts den Einsatz. Ihr Amt versehen die zwischen 30 und 70 Jahre alten Menschen ehrenamtlich. Diese sind ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt. Meistens findet die Schlichtungsverhandlung in ihrer Privatwohnung statt. Durch ihre Anteilnahme an den zu verhandelnden Sachen, durch die Bereitschaft, den Beteiligten zuzuhören und auf ihr Vorbringen einzugehen und durch die Herstellung einer ruhigen und entspannten Atmosphäre schaffen die Schiedspersonen die Voraussetzung dafür, dass die Parteien sich einigen und den sozialen Frieden wiederherstellen.Schiedspersonen vereidigt

Im Bild:

Bürgermeister Andreas Grotendorst, Hauptamtsleiter Jörg Heselhaus, Ordnungsamtsleiter Markus Büsken und Dr. Martin Middeler, Direktor des Amtsgerichts Borken (hintere Reihe v. links nach rechts) gratulierten den Schiedspersonen (vordere Reihe von links nach rechts) Urban Welsing und Ludger Uhlenbrock und dankten Martin Lehmbrock für seine engagierte Arbeit in den letzten 10 Jahren.

Leserbrief – Rettet den Spielplatz am Holzplatz

Wenn nicht jetzt , wann dann?

Leserbrief: Die Bürgerinitiative „Rettet den Spielplatz am Holzplatz“, eingereicht von 15 anliegenden Familien und Anwohnern, unterstützt von fast 500 Unterschriften, fand bisher bei der CDU in Raesfeld kein Gehör.

In der Ratsitzung der Gemeinde Raesfeld im Juni 2019 sollte es weitere Recherchen über die aktuelle Nutzung des Spielplatzes geben. Ansonsten sollte der Spielplatz einer Bebauung weichen.

Unsere Beobachtung bis zum 01.09.2020 ist, das der Spielplatz sehr häufig von Kindern aus der weiteren Nachbarschaft aufgesucht wird.
Erst recht in den warmen Sommermonaten erfreut sich der Spielplatz wegen der Baumbeschattung großer Beliebtheit. Und dies, obwohl hier laufend Spielgeräte und Sitzbänke entfernt werden und „Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt“, die Attraktivität herunter gesetzt wird.

Herr Tesing! …wir würden gerne wissen, ob Sie weiter der Meinung sind, dass Raesfeld zu viele Kinderspielplätze hat. Der Raesfelder Gemeinderat betont immer wieder, wie wichtig Ihnen unsere Kinder sind und Sie die Bürgerbeteiligung suchen. Dazu gehört für uns auch, dass man mit den Bürgerinitiativen auf Augenhöhe kommuniziert. Wir würden uns über eine klare Entscheidung freuen.

Mit freundlichem Gruß

Hermann-Josef Telöken
Dorstener Str. 24 a
46348 Raesfeld

Wir schaffen das! Wiederaufbau des Erler Kirchturms

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Wir schaffen das! So lautet heute das Motto von „Wir in Erle“ für den Neubau eines genossenschaftlichen Dorfgemeinschaftshauses.

Und wie war das vor gut 25 Jahren, als die St. Silvester-Kirche in Erle einen neuen Helm bekommen sollte?

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Das eine tun, das andere nicht lassen“. Pastor Franz-Josef Barlage (verst.)

„Das eine tun, das andere nicht lassen!“ Mit diesem Leitspruch setzte sich damals der verstorbene Erler Pastor Barlage für den Wiederaufbau des Kirchturms von St. Silvester ein. Gestartet wurde mit der Gründung des Turmbauvereins im November 1995. Am 20. Juni 1998 fand das Richtfest statt.

Wir schaffen das, war schon der Leitspruch der Kirchengemeinde Erle im Jahre 1994 bei einem Gespräch im Bischöflichen Generalvikariat Münster mit den Vertretern der Kirchengemeinde St. Silvester, als es um den Wiederaufbau des historischen Kirchturmhelms ging.

Federführend hierbei waren seinerzeit Pastor Franz-Josef Barlage, Hermann Buning, Clemens Heßling und Architekt Oesing.

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Der ehemalige Bürgermeister Udo Rößing machte den ersten Schlag beim Richtfest. Repro: Petra Bosse

Gründung des Turmbauverein

Trotz großer Bedenken vonseiten des Bistums und teilweise auch von einigen Erlern, ließ der Kirchenvorstand nicht locker und gründete im November 1994 einen Turmbauverein.

Die erste Sitzung fand im Februar 1996 mit den Mitgliedern Walburga Kuhlmann, Maria Stenert, Hermann Josef Buning, Rolf Grundmann, Heinz-Peter Hardt, Johannes Böckenhoff, Josef Gertz, Hermann Ebbert, Clemens Heßling Hedwig Honvehlmann, Alfons Rößmann und Pastor Barlage statt.

Ziel war es damals, den Kirchturm wieder nach alten Rekonstruktionen mit einer Höhe von 56 Meter aufzubauen. Um das Geld zusammenzubekommen, wurde zu einer groß angelegten Spendenaktion aufgerufen.

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Repro: Petra Bosse

400.000 DM musste die Pfarrgemeinde aufbringen

Rund 400.000 DM sollte die Pfarrgemeinde aufbringen. Zusammengekommen sind durch zahlreich Aktionen wie Turmfest, Sommerfest oder bei Spendenaktionen am Tag der Einweihung des neuen Turmhelms insgesamt 360.000 DM.

Wie der verstorbene Pastor Barlage in seinem Buch „Erle St. Silvester 1960 – 2010 “ genau vermerkt hat, gab es auch mehrere private Spenden:

Da hat sich beispielsweise Werner Brand bei der Feier seiner Silberhochzeit für 1000 DM zugunsten des Kirchturms den Bart abrasieren lassen.

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Repro: Petra Bosse

Jeder machte mit

Ein privater Tennisklub in Erle überreichte Pastor Barlage 10.000 DM für den Kirchturm. Nach einem Kegelturnier auf der Kegelbahn Reinhold erhielt Barlage 1000 DM für den Turm. Josef Heßling lief beim Kölner Marathon 1997 rund um den Kölner Dom mit und bat hier für jede gelaufene Minute um Spenden. Insgesamt erlief Heßling insgesamt 10.292 DM.

Theo Leiers organisierte unter dem Namen der Kolpingfamilie Erle mehrere Doppelkopfturniere mit einem Endbetrag von 1.000 DM.

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Repro: Petra Bosse

Selbst ein Lebensmitteldiscounter spendete 25.000 DM. Andere Bürger unterstützen die Aktion mit Daueraufträgen bei Banken oder mit stetigen Geldspenden bei Kollekten.

Mehrere Turmfeste und Adventsmärkte „rund um den Turm“ sorgten für weiteres Geldeinnahmen.

Hinzu kamen die Einnahmen aus den Erlösen von dem 1. Turmfest am 16. Juni 1996 in Höhe von 14.325,50 DM und vom Adventsmarkt am 24. November 1996 in Höhe von 23.343,45 DM.

Ein weiteres Turmfest am 29. Juni 1997 brachte weitere 11.355,62 DM in die Spendenkasse.

Der 2. Adventsmarkt am 23. November 1997 erwirtschafte einen Erlös von 27.568,52 DM.

Und die Handarbeitsgruppe von Walburga Kuhlmann sorgte für eine Reinspende von 28.032 DM. Nicht zu vergessen die Bastelgruppe unter der Leitung von Waltraud Buning, Gertrud Gülker, Irmgard Wilting hat durch Adventsgestecke und Dekorationsartikel für Weihnachten sorgte für einen weiteren Reinerlös von 12.469,25 DM.

Große Unterstützung, so schreibt Barlage in seinem Buch, gab es von Arno Brömmel, Johannes Böckenhoff, den Chören sowie seinerzeit schon den Erler Jägern, die bei den Turmfesten auftraten.

(Quelle:Erle-St.Silvester Franz-Josef Barlage)

Zwei Tote nach Unfall auf der A31 Rhade-Lembeck

Autobahn A 31 nach Unfall für mehrere Stunden gesperrt

Bei dem Unfall am Dienstagvormittag auf der Autobahn 31 Rhade – Lembeck wurden zwei Menschen getötet, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Gelsenkirchener mit seinem VW Multivan vom linken auf den rechten Fahrstreifen.

dorsten tödlicher Unfall A 31 Dorsten
Foto: Feuerwehr Dorsten

Aus bisher ungeklärter Ursache stieß der PKW-Fahrer auf das Heck eines Gliederzuges auf. Der Fahrer und seine Beifahrerin des VW-Mulivan verstarben noch an der Unfallstelle. Die beiden Mitfahrer im Fond des Autos wurden schwer verletzt und von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht.

Im Einsatz auch die Feuerwehr Dorsten. Sie mussten die Personen mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien.

Eine Person konnte im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber Christoph 9 in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert werden.

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A31 war über mehrere Stunden gesperrt.

Laut Pressesprecher der Feuerwehr wurde aufgrund einer unbestimmten Anzahl von Verletzten das Einsatzstichwort bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzmittel auf MANV 5 „Massenanfall von Verletzten bis fünf Personen“ erhöht, um eine ausreichende Anzahl von Rettungsmitteln zu entsenden.

Neben der Hauptamtlichen Wache und dem Löschzug Hervest I waren weitere Rettungsmittel aus den benachbarten Städten im Einsatz. Die Bundesautobahn 31 ist noch bis in die Abendstunden in Fahrtrichtung Emden gesperrt.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger angefordert. Die Autobahn ist bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt.

Betreuungsquote – Kreis Borken landesweit auf Platz 1

Betreuungsquote der drei- bis sechsjährigen Kinder für den Kreis Borken erreicht einen Spitzenwert

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten ursächlich für den Spitzenwert!“

Kreis Borken (pd). Die kürzlich veröffentlichte amtliche Statistik von IT.NRW weist in Sachen Betreuungsquote der drei- bis sechsjährigen Kinder für den Kreis Borken einen Spitzenwert aus. Mit Stand 1. März 2020 waren 98,2 Prozent (NRW-Durchschnitt: 91,1 Prozent) von ihnen in einer Kita oder in der Kindertagespflege.

Im Landesvergleich weist der Kreis Borken damit die höchste Betreuungsquote aus. Bei den unter Dreijährigen liegt die Quote bei 33,9 Prozent (NRW-Durchschnitt: 29,2 Prozent). Hier liegt der Kreis Borken auf dem 5. Platz unter allen Kreisen und kreisfreien Städten im Land.

Dank und Anerkennung

Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als zuständiger Kreissozialdezernent führen das ausgezeichnete Ergebnis auf die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten zurück. „Für diesen Einsatz im Interesse unserer Familien danke ich den Trägern der Kitas, den Kommunen, den Fachleuten der städtischen Jugendämter Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau sowie unseres Kreisjugendamtes sowie des Landesjugendamtes ganz herzlich“, erklärt Dr. Zwicker. Ausdrücklich sprach er überdies auch den vielen engagierten Kita-Teams und Tagespflegepersonen Dank und Anerkennung aus.

Insgesamt nahmen am 1. März 2020 im Kreis Borken 14.895 Kinder unter sechs Jahren ein Angebot der Kindertagesbetreuung – in Kitas oder in der Kindertagespflege – in Anspruch. Das sind 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.916 dieser Kinder waren unter drei Jahre alt (+ 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Die Entwicklung im Bezirk des Kreisjugendamtes Borken (alle Städte und Gemeinden im Kreis Borken mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die jeweils über ein eigenes Jugendamt verfügen):

685 Kinder in der Tagesbetreuung

Am 1. März 2020 befanden sich außerdem 685 Kinder in der Tagesbetreuung, die älter als 6 Jahre, aber noch nicht eingeschult waren. Darüber hinaus waren noch 138 Schulkinder unter 14 Jahren in der ergänzenden Kindertagespflege. Insgesamt verzeichnete das Kreisjugendamt am Stichtag damit rund 7.650 Kinder in der Kindertagesbetreuung. Vor fünf Jahren waren es 6.415. Damals lagen die die Betreuungsquoten im Kreis Borken für U3-Kinder bei 26,6 Prozent und für Ü3-Kinder bei 96,5 Prozent.

Die gestiegene Kinderzahl und die wachsenden BetreuungsbedarfAuf diese Weise konnten in dem Zeitraum 82 neue Kita-Gruppen geschaffen werden.

Landrat Dr. Zwicker betont: „Dies zeigt, dass der Kreis Borken zusammen mit den Kommunen und Trägern alles daransetzt, um den steigenden Betreuungsbedarfen der Eltern für ihre Kinder gerecht zu werden und den Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung sicherzustellen!“

Hinweis:
Die Betreuungsquoten in den beiden Altersklassen am Stichtag 1. März 2020 sind nicht vergleichbar mit den Versorgungsquoten für U3- und Ü3-Bedarfe aus der jährlichen Planung zum nächsten Kindergartenjahr, da dort eine andere Altersdefinition zugrunde liegt.

Den Rest schaffen wir auch – Dorfgemeinschaftshaus Erle

Die eine Millionen-Euro-Grenze wurde bereits am Sonntag geknackt. Der aktuelle Stand heute, Dienstag 2. September beläuft sich auf 1.481.700 €. Auf der Zielgeraden für die Gründung der Bürgergenossenschaft – Zahl der benötigten Anteile für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses fast erreicht. Die Chancen, dass es mit dem Dorfgemeinschaftshaus in Erle klappt, stehen gut.

Frist zur Zeichnung von Anteilen bis zum 30.09.2020 verlängert

Nachdem am Sonntag, was Anzahl der Zeichnung von Anteilen anbelangte, war dieser ein weiteres Highlight in den letzten Wochen. Nicht nur für Andreas Grotendorst, sondern für alle Menschen, die hinter dem genossensschaftlichen Projekt des Dorfgemeinschaftshauses stehen.

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Die Initiativgruppe von „Wir in Erle“ Dorfgemeinschaftshaus

Wir schaffen das! So lautet das Motto von „Wir in Erle“.

Nun kann die Initiativgruppe „Wir in Erle“ für die Gründung einer Bürgergenossenschaft zum Bau des geplanten Dorfgemeinschaftshauses weitere gute Nachrichten melden.

Die geplante Bürgergenossenschaft hat mittlerweile 1.588 Mitglieder, die insgesamt 4.939 Anteile gezeichnet haben.

Erwartungsgemäß war das Interesse an der Gründung der Bürgergenossenschaft in Erle besonders groß. Dabei stammen allein von den rund 1.300 Erler Haushalten 3.224 Anteile.

257 Zeichnungen aus Raesfeld

Hinzu kommen 257 Zeichnungen aus Raesfeld. Auch über überregionales Interesse durfte sich die Initiativgruppe mit Anteilszeichnungen aus der Partnergemeinde Wehl, aus Berlin, Hamburg, Köln, Maastricht und sogar aus Irland freuen.

„Diese große Resonanz über die Grenzen Erles und Raesfelds hinaus ist mehr als wir erwartet haben!“, stellt Bürgermeister Andreas Grotendorst fest.

Das Genossenschaftsvermögen beläuft sich mittlerweile auf 1.481.700 €.

Um den Bau des Dorfgemeinschaftshauses mit Festscheune finanziell ermöglichen zu können, wird nach Berechnungen der Initiativgruppe ein Gründungsvermögen von 1.750.000 € statt wie bisher geplant 2.000.000 € benötigt.

„Die positive Entwicklung der Finanzierungsbedingungen macht das möglich“, sagt dazu Bürgermeister Andreas Grotendorst und fügt hinzu: „Die bisherige Entwicklung spornt uns an weiterzumachen und die Frist für weitere Anteilszeichnungen zu verlängern!“

Somit fehlen noch 268.300 €.

Bis zum 30.09.2020 können Interessenten jetzt noch Absichtserklärungen abgeben.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen

im SGB II im August 2020 saisontypisch vergleichsweise stark angestiegen“
Aktuell 5.031 SGB II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August vergleichsweise stark angestiegen, allerdings sei dies maßgeblich durch die in den Sommerferien typische Entwicklung begründet. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat August 2020 5.031 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Juli ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen damit um 169 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 495 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei 2,3 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist hingegen im August 2020 gesunken und liegt derzeit bei 10.201 Personen (-141). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 14.789 Personen (-213) in 7.410 Bedarfsgemeinschaften (-68) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Dominik Tebbe ist neuer Klimaschutzmanager in Borken

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Wesentliche Aufgabe ist die Vorbereitung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem verabschiedeten Borkener Klimakonzept.

Borken (pd). Städte tragen aktiv zum Klimawandel bei und sind von seinen Folgen betroffen. Die Stadt Borken will hier Vorbild sein und ihren Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele in Deutschland leisten.

Dominik Tebbe ist neuer Klimaschutzmanager in Borken. Foto: Stadt Borken

Hierzu wurden die bereits bestehenden Klimaschutzaktivitäten fortgesetzt und ein integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes (Klimakonzept) in Auftrag gegeben, welches mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erstellt und am 22. Mai 2019 im Rat der Stadt Borken beschlossen wurde.

Mit der Umsetzung und stetigen Anpassung des Klimakonzeptes wurde das Thema Klimaschutz dauerhaft als Aufgabe in der Stadtverwaltung etabliert, um die Stadt Schritt für Schritt klimafreundlicher zu gestalten.

Zur Umsetzung des integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes trat heute der 24-jährige Dominik Tebbe seinen Dienst als Klimaschutzmanager der Stadt Borken an. Der gebürtige Weseler hat an der Ruhr-Universität Bochum Geographie studiert und mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen. Vor seinem Dienstantritt bei der Stadt Borken absolvierte er ein 6-monatiges Praktikum bei der Stadt Hamminkeln im Bereich Klimaschutzmanagement.

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing begrüße heute Dominik Tebbe und wünschte ihm für seine Tätigkeit einen guten Start und ein erfolgreiches Wirken. Tebbe freute sich auf seine neue Tätigkeit bei der Stadt Borken und den anstehenden Herausforderungen im Bereich Klimaschutz. Er hat sich bereits eine Wohnung in Borken angemietet, damit er vor Ort die Stadt Borken kennenlernen kann. Tebbe lebt übrigens klimabewusst, hat u.a. kein Auto und bevorzugt den ÖPNV und das Fahrrad.

Wesentliche Aufgabe des neuen Klimaschutzmanagers ist die Vorbereitung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem verabschiedeten Borkener Klimakonzept, insbesondere auch unter den Einschränkungen der aktuellen Corona-Pandemie sowie die Weiterentwicklung des Klimakonzeptes.

Dies erfolgt in einer neuen Organisationsstruktur. Um auch das fachliche Knowhow im Bereich „Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ zu bündeln, wurde eine neue entsprechende Fachabteilung in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Liegenschaften eingerichtet.

Die Stabsstelle wird von der Wirtschaftsförderin Julia Ohters geleitet und beinhaltet auch die Fachabteilung Liegenschaften. Mit der modifizierten Organisationsstruktur soll den aktuellen wie auch künftigen Arbeitsanforderungen Rechnung getragen und Synergieeffekte geschaffen werden.

Das Integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept (Klimakonzept) der Stadt Borken und weitere Informationen zum Thema Klimaschutz sind auf der Internetseite der Stadt Borken unter https://www.borken.de/klimaschutz abrufbar.

Mit gutem Beispiel voran – Heimat-Preisträger gesucht!

Ab sofort können sich Raesfelder Vereine und Gruppierungen, um den Heimatpreis der Gemeinde Raesfeld bewerben.

Der Heimat-Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto: Mit gutem Beispiel voran für Raesfeld-Erle-Homer“.

Raesfeld (pd). Der mit 5.000 € dotierte Heimatpreis wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung im Rahmen des Heimatförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet. Laut Beschluss des Rates der Gemeinde Raesfeld kann dieser Preis sowohl in einer Summe als auch in drei Abstufungen vergeben werden.

Interessierte Vereine und Organisationen finden den Bewerbungsvordruck unter www.raesfeld.de.

Der Antragsvordruck kann auch telefonisch bei der Gemeinde Raesfeld, Claudia Wiemer, Tel. 02865 955 114 oder per Mail [email protected] angefordert werden.

Über die Vergabe des Preises und die Gestaltung der Preisverleihung entscheidet bis zum Ende des Jahres der Rat der Gemeinde Raesfeld. Der oder die Preisträger des Heimat-Preises Raesfeld nehmen im Anschluss auch am Landeswettbewerb aller kommunalen Heimat-Preis-Träger teil. Bewerben können sich ehrenamtliche Engagements, die bereits sichtbar sind, aber auch ganz neue Projekte.

„Wir sind gespannt auf viele Beispiele guter Praxis. Der Heimat-Preis ist eine gute Gelegenheit herausragende ehrenamtliche Engagements für unsere Heimat Raesfeld zu honorieren!“, betont Bürgermeister Andreas Grotendorst

Bewerbungsschluss für den Heimatpreis ist der 31. Oktober 2020.

Naturkundemuseum Münster – Sonderausstellung

Überlebenskünstler Mensch! Sicherlich ist diese Sonderausstellung im Naturkundemuseum Münster eine Anreise wert.

Thema der Ausstellung lautet: Woher kommt der Mensch? Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?

Münster (pd). Die Sonderausstellung „Überlebenskünstler Mensch“ beleuchtet den Menschen in seinen vielen Facetten und ergründet die zentralen Fragen nach unserem Wesen, unserem Ursprung und unserer Zukunftsgestaltung.

Foto: LWL/Steinweg

Menschen teilen viele Eigenschaften und Fähigkeiten: Phantasie und Erfindungsreichtum, Selbst- und Gemeinschaftsbewusstsein, Sprache und Spiritualität. Jedoch ist Sprache auch bei Tieren wie zum Beispiel bei Walen, Vögeln oder Affen bekannt. Was genau macht uns also aus? Ergründen Sie in unserer Sonderausstellung ausgesuchte Aspekte des menschlichen Wesens.

Das Bewusstsein über unsere eigene Vergänglichkeit ist Triebfeder vieler menschlicher Errungenschaften zum Beispiel in der Medizin. Vielen Herausforderungen müssen wir heute begegnen, die wir zumeist selbst geschaffen haben. So werden wir immer älter, die Gesamtbevölkerung nimmt stetig zu, viele Ressourcen werden knapp und Müllberge wachsen an.

Wie begegnen wir diesen Problemen? Welche Chancen und Risiken bergen die neusten Techniken? In der ausstellung erfahren die Besucher alles darüber, wie uns Bakterien dabei helfen können unseren Müll zu reduzieren und ob unsere Kinder und Enkelkinder auf dem Mars siedeln werden.

Eine Ausstellung mit Inhalten, die mit allen Sinnen zu erleben ist!

Hintergrund zur Ausstellung

Die Ausstellung ist für alle Menschen geeignet. Sie beinhaltet: Brailleschrift, einen speziellen, mehrsprachigen Audioguide (D, EN, NL sowie Audiodeskription in D) sowie Tastmodelle für Menschen mit Sehbehinderung, Mitmachstationen und untertitelte Filme.

Bedingt durch Hygienemaßnahmen gegen die Covid19-Pandemie wird es im laufenden Betrieb derzeit noch Einschränkungen an Tast-Objekten geben. Blinde und sehbehinderte Menschen sollten sich bei der Museumsinformation am Eingang melden, damit ihnen die volle Ausstel-lungserfahrung dennoch möglich gemacht werden kann.

Alle Ausstellungsbereiche sind für gehbehinderte Menschen und Familien mit Kinderwagen zugänglich.

Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schüler und Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene, Werkstattnachmittage und Literarische Rundgänge angeboten.

Geöffnet: dienstags bis sonntags von 9-18 Uhr
Eintritt: Kinder bis 17 Jahre frei, Erwachsene 7,50 Euro

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Sportlerehrung des Kreises Borken wird verschoben

Coronabedingt wird nun auch die Sportlerehrung des Kreises Borken auf das kommende Jahr verschoben

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Dann werden die Besten der Jahre 2019 und 2020 gemeinsam ausgezeichnet!“

Kreis Borken (pd). Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Coronabedingt wird es in diesem Jahr keine „Sportlerehrung des Kreises Borken“ geben. So ist es mit dem Kreissportbund abgestimmt.

Landrat Dr. Kai Zwicker (links) mit einem Teil der geehrten Leistungssportlerinnen und -sportler bei der Sportlerehrung des vergangenen Jahres.

Die ursprüngliche Idee, die sonst traditionell im Frühjahr stattfindende große Festveranstaltung in der zweiten Jahreshälfte 2020 durchzuführen, lässt sich angesichts der immer noch ungewissen Entwicklung des Infektionsgeschehens nicht verwirklichen. Landrat Dr. Kai Zwicker bedauert dies sehr. Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass nun für das kommende Jahr eine „Doppelehrung“ geplant werde.

Ausgezeichnet werden sollen dann nicht nur die erfolgreichsten Leistungssportlerinnen und -sportler sowie die beste Trainerin/der beste Trainer aus 2019, sondern auch aus diesem Jahr. Die Sportvereine im Kreis Borken würden zu gegebener Zeit über das genaue Vorgehen noch unterrichtet, zeigt der Landrat das weitere Verfahren auf.

Storcheninvasion in Erle

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Für die Klapperstörche war Erle am Montagnachmittag ein beliebtes Ziel

Wie heute die Fotos von Jens Gülker zeigen, tummelten sich gleich mehrere, rund 14 Störche auf dem Feld zwischen Erle und Raesfeld.

Es sind nicht die ersten Störche, die in diesem Jahr hier in Erle gesichtet wurden.

Störche-in-Erle-auf-dem-Feld-2020-

Bereits im April 2020 berichtete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) über die neue Ansiedlung der Weißstörche in NRW.

Besonders in einigen Teilen NRW wie im Münsterland und am Niederrhein seien Weißstörche wieder heimisch geworden. Insgesamt sei die Zahl laut LWL der Brutpaare bis zum Jahr 2018 auf 329, davon 271 mit Bruterfolg, angestiegen.

Störche-in-Erle-auf-dem-Feld-2020-

Ein entscheidender Grund für die Zunahme der Störche sei laut LWL in den letzten Jahren die Veränderung ihres Zugverhaltens. Wie der LWL berichtet, leben Störche zweier genetisch unterschiedlicher Populationen mittlerweile zwischen Rhein und Weser, von denen die einen im Herbst nach Südwesten, die andere nach Südosten zieht; die einen nach Spanien und über die Straße von Gibraltar nach West-, die andere Gattung über den Bosporus nach Ost- und Südafrika.

Alleine am Himmel waren 19 Störche zu beobachten. Ob alle eine Bleibe für den Babynachwuchs suchten, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Störche-in-Erle-auf-dem-Feld-2020-
Störche-in-Erle-auf-dem-Feld-2020-
Auf den ersten Blick kreisen 19 Störche über dem Acker in Erle. Foto: Jens Gülker

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