im SGB II im August 2020 saisontypisch vergleichsweise stark angestiegen“
Aktuell 5.031 SGB II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August vergleichsweise stark angestiegen, allerdings sei dies maßgeblich durch die in den Sommerferien typische Entwicklung begründet. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat August 2020 5.031 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Juli ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen damit um 169 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 495 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei 2,3 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist hingegen im August 2020 gesunken und liegt derzeit bei 10.201 Personen (-141). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 14.789 Personen (-213) in 7.410 Bedarfsgemeinschaften (-68) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

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