Wenn nicht jetzt , wann dann?

Leserbrief: Die Bürgerinitiative „Rettet den Spielplatz am Holzplatz“, eingereicht von 15 anliegenden Familien und Anwohnern, unterstützt von fast 500 Unterschriften, fand bisher bei der CDU in Raesfeld kein Gehör.

In der Ratsitzung der Gemeinde Raesfeld im Juni 2019 sollte es weitere Recherchen über die aktuelle Nutzung des Spielplatzes geben. Ansonsten sollte der Spielplatz einer Bebauung weichen.

Unsere Beobachtung bis zum 01.09.2020 ist, das der Spielplatz sehr häufig von Kindern aus der weiteren Nachbarschaft aufgesucht wird.
Erst recht in den warmen Sommermonaten erfreut sich der Spielplatz wegen der Baumbeschattung großer Beliebtheit. Und dies, obwohl hier laufend Spielgeräte und Sitzbänke entfernt werden und „Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt“, die Attraktivität herunter gesetzt wird.

Herr Tesing! …wir würden gerne wissen, ob Sie weiter der Meinung sind, dass Raesfeld zu viele Kinderspielplätze hat. Der Raesfelder Gemeinderat betont immer wieder, wie wichtig Ihnen unsere Kinder sind und Sie die Bürgerbeteiligung suchen. Dazu gehört für uns auch, dass man mit den Bürgerinitiativen auf Augenhöhe kommuniziert. Wir würden uns über eine klare Entscheidung freuen.

Mit freundlichem Gruß

Hermann-Josef Telöken
Dorstener Str. 24 a
46348 Raesfeld

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

2 KOMMENTARE

  1. Wir sind dort auch häufig mit unserer kleinen Tochter. Besonders für die Nachbarschaft ist der Spielplatz wichtig, da auch ältere Kinder sich dort treffen um Kontakte zu knüpfen und zu spielen. Die Dorstener Straße ist eine sehr viel befahrene Straße und viele Familien die hier wohnen haben keinen eigenen Garten und nutzen den Spielplatz schon alleine deshalb sehr gerne. Raesfeld hat es nicht nötig, diesen Kindern den Raum zum Spielen zu nehmen!
    Vor einigen Jahren wurde dort schon eine riesige Rutsche aufgebaut, die uns nicht wirklich sicher erscheint. Im Holzspielgerät im hinteren Bereich fehlt jahrelang das Spinnennetz und auch andere Geräte wurden entfernt. Wir haben am Holzplatzspielplatz einen sehr schönen schattigen Ort für Familien, warum nutzt die Gemeinde dies nicht und zeigt so, dass sie an Familien und Ihren Bürgern interessiert ist? Hier haben Sie die gewünschte Bürgerbeteiligung…nun ist die Frage, wie mit dieser umgegangen wird.
    Liebe Grüße

  2. Unsere Kleine geht sehr gerne dorthin, leider wird sich kaum gekümmert um den Spielplatz. Es gibt so viele Möglichkeiten daraus einen noch attraktiveren Ort zu machen gerade weil der Sommer immer heißer wird und die Kinder ein schattiges Plätzchen benötigen. Die kinderfreundliche Gemeinde Raesfeld sollte es schaffen die Spielplätze zu erhalten und mehr anstatt weniger Orte für Familien zu schaffen, so bleibt der Ort beliebt auch für Eltern. Baut Raesfeld auf und reißt es bitte nicht weiter ab!

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