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Vier weitere Botschafter für Borken unterwegs auf deutschen Straßen…

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Stadt Borken stellt zusammern mit der Firma BORCHERS Borken GmbH weitere vier LKWs mit Borkener Werbung vor.

Borken (pd). Die Firma BORCHERS Borken GmbH hat der Stadt Borken angeboten, auf den LKWs des Logistikunternehmens kostenlos für die Stadt Borken zu werben. Dieses Angebot hat die Stadt Borken dankend angenommen und bereits Mitte 2019 vier LKWs mit Borkener Motiven präsentiert. Ein Team bestehend aus Julia Ohters, Simon Schwerhoff, Julian Damm und Markus Lask hat sich Gedanken gemacht, wie die Stadt Borken auf den LKWs werben könne.

Vier weitere Botschafter für Borken unterwegs auf deutschen Straßen…

Nun sind weitere Motive der Stadt Borken produziert und an den LKWs angebracht worden. Darunter sind zwei neue Motive. Eins zum Thema „boriGo“, dem neuen Gründerzentrum der Stadt Borken und eins mit der Kampagne „Borken Heartbeat – Zusammen stark“. Weiterhin wurden zwei bestehende Motive reproduziert. Zum einen „Jugendburg auf Highspeed“ zum Thema Glasfaserstadt Borken und „Meeting oder Mittagspause“ zum Thema Arbeiten und Leben in Borken.

Der Geschäftsführer der BORCHERS Borken GmbH, Herr Ludger Venne, Julia Ohters, Simon Schwerhoff und Markus Lask von der Stadt Borken freuten sich heute die LKWs vorzustellen.

Die LKWs werden bundesweit auf den Straßen zu sehen sein. Die Borkenerinnen und Borkener werden die LKWs aber auch zu sehen bekommen. Die Firma Borchers stellt die Fahrzeuge in Abstimmung mit der Stadt für spezielle Events zur Verfügung.

Stadt Borken und BORCHERS Borken GmbH waren sich heute wieder einig: Weitere LKWs werden folgen.

Nacht der Ausbildung 2020 – Raesfeld ist dabei

Nacht der Ausbildung 2020 im gesamten Kreis Borken – Raesfeld ist dabei!

Neben Raesfeld beteiligen sich 14 weitere der 17 Kommunen an der Nacht der Ausbildung am Donnerstag, 5. November 2020 von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Raesfeld (pd). Die Nacht der Ausbildung gehört seit mehreren Jahren bei einigen Kommunen des Kreises Borken zu einer festen Institution im jährlichen Veranstaltungskalender.

Nun soll die Nacht der Ausbildung noch höhere Strahlkraft erlangen.

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken trafen sich zu Anfang dieses Jahres alle Wirtschaftsförderinnen und –förderer des Kreisgebietes, um die Idee reifen zu lassen, die Nacht der Ausbildung kreisweit an einem einheitlichen Datum gemeinsam zu veranstalten. Eingeholt von den Ereignissen der Corona-Pandemie, drohten die Planungen zu scheitern.

Das neue Ausbildungsjahr

Alle Berufsinformationsveranstaltungen, Praktika, Berufsfelderkundungen und Gewerbeschauen mussten abgesagt werden. Das neue Ausbildungsjahr ist am 1. August gestartet und viele Ausbildungsplätze sind u.a. wegen der fehlenden Orientierung noch unbesetzt.

Auf Bitte vieler Unternehmen und nach Prüfung der Machbarkeit der derzeit geltenden „Corona-Bedingungen“, nahm die Initiative der Wirtschaftsförderer in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) nun die Arbeit wieder auf und kommt aktuell zu dem erfreulichen Ergebnis, dass sich in diesem Jahr 15 der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken an der Nacht der Ausbildung am Donnerstag, 5. November 2020 in der Zeit von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr beteiligen werden. 

Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Isselburg, Legden, Raesfeld, Reken, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn und Velen sind dabei.

Während der Nacht der Ausbildung haben alle Unternehmen vor Ort die Möglichkeit, sich am eigenen Standort zu präsentieren. Aufgrund der vielen Corona bedingten Absagen von Berufsinformationsveranstaltungen, erhoffen sich die Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer im Kreis eine hohe Beteiligung der Firmen.

Türen und Tore für Jugendliche und Eltern geöffnet

Die beteiligten Unternehmen öffnen für alle Schülerinnen und Schüler, junge Erwachsene sowie deren Eltern und weitere Interessierte ihre Türen und Tore und informieren direkt vor Ort über das Unternehmen, deren Ausbildungsmöglichkeiten sowie Praktika. Ganz frei und ungezwungen Firmen besuchen und sich ein umfassendes Bild vom zukünftigen Arbeitsplatz machen. Ausbilder und Auszubildende stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Es ergibt sich für beide Seiten eine win-win-Situation: Die Unternehmen freuen sich auf einen Tag der offenen Tür, um sich den dringend benötigten potentiellen Fachkräften von morgen präsentieren zu können und der Eindruck der Ausbildungssuchenden geht weit über die reine Information hinaus. Zu sehen wo und mit wem ich im Unternehmen arbeite und was mich als Auszubildender im Unternehmen erwartet, ist ein unverzichtbarer Vorteil, um mich für das richtige Unternehmen zu entscheiden.

Alle ausbildenden Unternehmen/Institutionen der Gemeinde Raesfeld, die ihre Türen für Schülerinnen und Schüler öffnen möchten, um sich und die eigenen Ausbildungsmöglichkeiten zu präsentieren, können sich ab sofort über den Link www.raesfeld.de/nda für die Veranstaltung anmelden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.raesfeld.de/nda oder der gemeinsamen Website: www.ndakb.de.

Wir in Erle – Millionengrenze geknackt

Das Projekt Dorfgemeinschaftshaus „Wir in Erle“ hat die Millionengrenze geknackt.

Bürgermeister Andreas Grotendorst addierte, multiplizierte und bilanzierte: Raus kam am Ende und nach gut zwei Stunden Platzkonzert auf der Hofstelle Böckenhoff am Sonntagvormittag die Summe von 1.007.300 Euro.

Andreas-Grotendorst-Dorfgemeinschaftshaus
Andreas Grotendorst im Zählfieber…

Kurz vor Ende der Info-Veranstaltung verwies Grotendorst noch einmal darauf, dass der, der die 1 Mio. Grenze nun knackt, sich über ein tolles Grillfest freuen darf, wo er persönlich am Grill stehen werde.

Am Ende „nullte“ Herbert Meyer, der bereits schon im Vorfeld etliche Anteile gezeichnet hatte; er knackte die Millionengrenze.

Herbert-Meyer-Dorfgemeinschaftshaus
Herbert Meyer machte die Millionen-Euro voll. Sehr zur Freude von Andreas Grotendorst.

Grotendorst konnte es nicht fassen und hüpfte vor Freude auf die Holzbank. „Wir haben unser erstes Ziel von einer Millionen erreicht. Damit habe ich heute Morgen überhaupt nicht gerechnet. Ich freue mich unheimlich“, so Grotendorst.

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Voller Freude über das gute Gelingen an diesem Sonntag überreichte Oliver Jahnich den Taktstock an Andreas Grotendorst.

Und auch Dirigent Oliver Jahnich brachte sich erneut für das Dorfgemeischaftshaus mit ein.“Als kleines Zeichen wollen wir als Erler Jäger ebenfalls uns mit unseren Anteilen daran beteiligen und hoffen, dass wir das alles gemeinsam schaffen, wenn jeder noch ein bisschen dazu anpackt und Werbung macht“.

Oliver-Jahnich-und-Andreas-Grotendorst
Der Ausrufer von der Bierbank.

Alleine an diesem Sonntagmorgen wurden rund 70. 000 Euro von diversen Sparbüchern, Spar- oder Girokonten auf das bürgergenossenschaftliche Konto von wir „Wir in Erle“ umgeparkt.

Viele Menschen, die bereits schon in den letzten Wochen Anteile gezeichnet hatten, zückten erneut ihren Kugelschreiber und legten an diesem Sonntag noch mal einen drauf.

Herbert-Meyer-Dorfgemeinschaftshaus
Herbert Meyer macht die eine Millionen-Euro voll. Sehr zur Freude von Andreas Grotendorst.

Umso mehr Geld zusammen kommt, umso besser. Darauf verwies in der letzten Woche noch Michael Weddeling von der Volksbank Erle.

So könnte es dann auch eventuell eine zweispurige Kegelbahn geben. Der Wunsch danach sei laut Weddeling in den letzten Wochen öfter geäußert worden.

Von Seiten der Architekten sei das absolut machbar und stelle kein Problem dar, so Weddeling. Außer, dass sich dadurch die Kosten der Gesamtkalkulation des Dorfgemeinschaftshauses um rund 400.000 Euro erhöhen werden.

Dirk Böckenhoff
Eine Millionen Euro. Das war dann am Ende auch ein Schnäppschen drin von Dirk Böckenhoff.

Bis zum 31. August, sprich Dienstag läuft die Aktion noch von „Wir in Erle“. Und dann mal schauen, wieviel insgesamt am Wochenende zusammen gekommen ist, wieviel noch fehlt und ob es in die Verlängerung geht.

Wir sind dabei!

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Wir sind dabei – Blasorchester Erler Jäger
Schachverein-Raesfeld
Schachverein Raesfeld
Wir in Erle
Familie Pass: Wir sind dabei … weil wir möchten, dass unsere Kinder in Zukunft auch noch ihre Feste im Dorf feiern können.
Arno Brömmel
Elke Rybarczyk und Arno Brömmel
Dorfgemeinschaftshaus-Erle
Martin und Petra Pierick
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Heike und Bodo Kammann
Wir in Erle
Anette Hüsken

Heldin des Jahres 2020 ist Ruth Beering aus Raesfeld

Rotary ehrt die Helden des Alltags 2020 – Club Lippe-Issel zeichnet fünf Ehrenamtliche aus

Ruth Beering ist seit mehr als 25 Jahren im Raesfelder Heimatverein aktiv, engagiert sich in der Bürgerstiftung Raesfeld – Erle – Homer und in der Seniorenarbeit sowie bei der Kleiderbörse „Froschkönig.

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von links: Phillipp Fuchs (Held des Alltags, Hünxe), Mike Rexforth (Bürgermeister Schermbeck), Marlies Hillefeld (stellvertretende Bürgermeisterin Wesel), Dirk Buschmann (Bürgermeister Hünxe), Claudia Böckmann (Heldin des Alltags, Wesel), Edgar Rabe (Moderator (RC Lippe-Issel), Hans-Dieter Strothmann (stellvertretender Bürgermeister Raesfeld), Michael Steinrötter (Held des Alltags, Schermbeck), Ingo Bülow (Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel), Bernd Romanski (Bürgermeister Hamminkeln), Ruth Beering (Heldin des Alltags, Raesfeld) und Anne Nienhaus (Heldin des Alltags, Hamminkeln).
Fotos: Rotary Club Lippe-Issel

Schermbeck-Weselerwald (pd). Zum neunten Mal hat der Rotary Club Lippe-Issel am Samstag „Helden des Alltags“ geehrt. Im Parkpavillon des Landhotels Voshövel nahmen Ruth Beering aus Raesfeld, Philipp Fuchs aus Hünxe, Anne Nienhaus aus Hamminkeln, Michael Steinrötter aus Schermbeck und Claudia Böckmann aus Wesel ihre Auszeichnungen entgegen.

Außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement

Zum neunten Mal war auch der Schirmherr,  Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller, dabei, der gemeinsam mit Club-Präsident Ingo Bülow die Helden des Alltags für deren außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement auszeichnete.  Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung, vom Streichquartett der Festival Philharmonie Westfalen mit exzellenten Musikern aus Litauen, Armenien, Russland und der Ukraine, die vier Kompositionen von Mozart und Brahms präsentierten.

Landrat-Dr.-Ansgar-Müller

Der Corona-Schutzverordung folgend hatte das Team von Hotelier Christopher Klump die Plätze der Gäste mit gebührendem Abstand im Pavillon positioniert, auf Händeschütteln wurde verzichtet, die Geehrten nahmen sich ihre Urkunden selbst und das Mikrofon erhielt für jeden Redner eine neue Schutzfolie. Gesundheitsschutz hatte oberste Priorität an diesem Vormittag.

Ehrenamtler Michael Steinrötter aus Schermbeck

„Ehrenamtler wie Michael Steinrötter sind Säulen der Gesellschaft“, würdigte Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth das jahrelange Wirken des Vorsitzenden der Fußballabteilung des SV Schermbeck, stellvertretend für das gesamte Team. Gemeinsam mit Laudator Johannes Brilo, Präsident des SV Schermbeck, hob Rexforth vor allem das enorme soziale Engagement der Abteilung um Michael Steinrötter hervor.

michael-Steinrötter Schermbeck

Damit war die Arbeit im Bereich Jugendbetreuung und Ausbildung, die Integration von Langzeitarbeitslosen, die Betreuung von Sozialarbeit statt Strafvollzug sowie die Arbeit mit und Integration von Flüchtlingen gemeint. Steinrötter war auch federführend an der Umsetzung des Projekts „Abrahamhaus“ beteiligt. Das mit Landesmitteln geförderte Millionenprojekt beherbergt unter anderem Seminarräumen für die Vereinsarbeit und die Integration von Flüchtlingen.

Helden des Alltags Ruth Beering

Ruth Beering aus Raesfeld

Ruth Beering, seit mehr als 25 Jahren im Raesfelder Heimatverein aktiv, engagiert sich in der Bürgerstiftung Raesfeld – Erle – Homer und in der Seniorenarbeit sowie bei der Kleiderbörse „Froschkönig“. Laudator Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Raesfelder Bürgermeister, nannte Ruth Beering eine Frau, die mit ihrer Arbeit der Gesellschaft und dem Gemeinwesen des Ortes große Dienste erweist und dabei nie auf sich selbt schaue, sondern immer für den anderen da sei. Ruth Beering bedankte sich für die Auszeichnung zur Heldin des Alltags mit dem Hinweis, wie wichtig es sei, „vor allem jüngere Menschen für das Ehrenamt zu begeistern“.

Philipp-Fuchs

Philipp Fuchs Hünxer Jugendfeuerwehr

Hünxes Bürgermeister Dirk Buschmann lobte in seiner Laudatio für Philipp Fuchs insbesondere dessen Engagement in der Hünxer Jugendfeuerwehr, dessen Leiter Fuchs seit vergangenem Jahr ist.

Unter seiner Regie habe sich der Feuerwehrnachwuchs prächtig entwickelt. Doch nicht allein das war Grund für den Rotary Club Lippe-Issel, Fuchs zum Held des Alltags zu ernennen. Der aktive Feuerwehrmann ist darüber hinaus auch im Vorstand des Junggesellen-Schützenvereins sehr engagiert. Übrigens: 2017 schoss er selbst den Vogel ab und regierte die Junggesellen-Schützen in Hünxe.

Anne-Nienhaus

Anne Nienhaus – DRK und SC Loikum

Von einer solch engagierten Frau wie Anne Nienhaus „lebt eine Gemeinschaft“, betonte Moderator Edgar Rabe vor der Ehrung der Frau aus Loikum. Dem konnte Laudator Bernd Romanski, Hamminkelns Bürgermeister, nur zustimmen. Er würdigte nicht nur Anne Nienhaus‘ großes Engagement beim DRK und beim SC Loikum 77 sowie  beim Blasorchester. Auch die Mitarbeit der Loikumerin bei der Initiative „Unser Dorf hat Zukunft“ hob Romanski hervor.

Ebenso der private Reithallen-Ausbau und das Bürgerbus-Projekt seien durch das Mitwirken von Anne Nienhaus zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Romanski nannte Nienhaus eine Vorkämpferin und über alle Maßen engagierte Bürgerin, die hundertprozentig hinter dem Slogan stehe: „Keiner kann nichts, zusammen schaffen wir viel.“  Und bei allem Tun immer so bescheiden geblieben sei. Weil Anne Nienhaus bedeutenden Anteil am bürgerschaftlichen Engagement und der ehrenamtlichen Arbeit in der Stadt Hamminkeln hat, ist sie seit Samstag „Heldin des Alltags 2020“.

Claudia-Böckmann

Claudia Böckmann aus Wesel

Fünfte Preisträgerin ist Claudia Böckmann aus Wesel. Seit acht Jahren ist sie Vorstandsvorsitzende der Hospiz-Initiative Wesel e.V.. Laudatorin Marlies Hillefeld (dritte stellvertretende Bürgermeisterin in Wesel), ging in ihrer Würdigung drer Preisträgerin auf die geschichtliche Entwicklung der Hospiz-Initiative ein. Böckmann habe die Arbeit ihrer Vorgängerinnen sehr erfolgreich fortgeführt und leiste mit den derzeit 59 ehrenamtlich engagierten Frauen und sieben Männern im Alter von 41-83 Jahren eine enorm wichtige Arbeit, deren Wert für die Gesellschaft und das Miteinander „nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, wie Rotary-Präsident Ingo Bülow beim abschließenden Imbiss noch einmal betonte.

Claudia Böckmann nahm die Auszeichnung stellvertretend für ihr gesamtes Ehrenamtler-Team entgegen und bedankte sich am Ende der Veranstaltung beim Rotary Club für die Ehrung, beim Team des Landhotels für den „tollen Rahmen“ und bei den Musikern für die „so wichtige Kultur“, die in Corona-Zeiten doch arg zu kurz komme.

Helden-das-Alltag2020-Rotary-Club

Auch im kommenden Jahr werde der Rotary Club Lippe-Issel erneut „Helden des Alltags“ auszeichnen, so Präsident Bülow, habe doch das ehrenamtliche Engagement der Ausgezeichneten und das Rotary-Credo des selbstlosen Dienens so viele Gemeinsamkeiten.

Die Auszeichnung sind mit je 250 Euro dotiert. Die Beträge leiten die Preisträger an ein von ihnen ausgewähltes Projekt weiter.

Die HEIMATMEDIEN – Verwurzelt und verbunden

Vom Blog zum Medienunternehmen

Dorsten/Schermbeck/Raesfeld. „Mit Klatsch und Tratsch aus dem Dorf habe ich vor zwölf Jahren angefangen“, beginnt Petra Bosse, die Gründerin der HEIMATMEDIEN.  

Das sind die drei Internet-Portale heimatreport.de, schermbeck-online.de und dorsten-online.de. Klatsch und Tratsch ist dabei von ihr absolut nicht negativ gemeint. „Das ist genau das, was wir über unsere Stadt und die Bewohner, bestenfalls sogar über unsere Nachbarn, lesen möchten.

HEIMATMEDIEN-Team-Lohnhalle
Das Team der HEIMATMEDIEN freut sich, in Dorsten angekommen zu sein. Foto v. l.:Daniel Bosse und Lena Hinzmann, Justin Stiemer, Petra Bosse, André Elschenbroich und Marie-Therese Gewert. Foto: Martina Jansen

Mit dem Heimatreport fing alles an

Petra Bosse, damals noch als freie Journalistin in der Region unterwegs, sprang vor zwölf Jahren ins kalte Wasser und setzte genau auf diese Nische. Ihr Sohn kommt aus der IT-Branche. Er brachte das nötige Know-how, sowie das technische Equipment mit und richtete seiner Mutter einen Blog ein.

Der „Heimatreport“ war geboren. Die findige Journalistin zog los und suchte in Raesfeld und Umgebung nach Themen. All das, was der Tagespresse keine Meldung wert war, stellte sie auf ihren Blog ein. Und dieser wurde von den Raesfeldern und Erlern mit Kusshand angenommen. Der Erfolg gab ihr recht.

Schermbeck und Dorsten folgten

Doch die mutige Unternehmerin gab sich mit einem Blog nicht zufrieden. 2014 startete sie mit Schermbeck-Online ein zweites Internet-Portal mit Themen aus der Gemeinde Schermbeck. Drei Jahre später wagte sich Petra Bosse dann an eine Stadt. Durch ihre langjährige freiberufliche Arbeit hatte sie sich ein großes Netzwerk geschaffen. So war es nur eine Frage der Zeit, auch in Dorsten ein Portal zu etablieren.  

Alleine war diese Leistung nicht mehr zu stemmen. So holte sie sich ihren zweiten Sohn Daniel ins Boot. Dieser war damals noch als Medienberater bei einer Tageszeitung beschäftigt. Seine Zukunft sah er aber mehr im digitalen Bereich und lokalen Magazinen. Wissen und Nachrichten online zu vermitteln, darin sah und sieht er seine Chance im Berufsleben. Er kündigte bei seinem Arbeitgeber, stieg 2017 bei den HEIMATMEDIEN ein und hat es bisher nicht bereut.

Lokale Nachrichten übers Internet

„Ich sehe meinen Job als Passion. Menschen interessieren sich immer für Inhalte aus ihrer Region. Deswegen lautet die Frage nicht ob, sondern über welche Kanäle die Menschen zukünftig lokale Inhalte beziehen. Dies wird meiner Auffassung nach zum Großteil über das Internet und lokale Magazine geschehen“, so der Juniorchef.

„‘Verwurzelt und verbunden‘, das ist unser Slogan“, spricht André Elschenbroich wohl allen Teammitgliedern aus der Seele. „Jeder von uns identifiziert sich mit seiner Heimat. Wir sind hier geboren und aufgewachsen.“

Ein Team – Eine Heimat

André arbeitete lange Zeit als freiberuflicher Fotojournalist für mehrere Printmedien in der Region. Und auch er hat hier im „Bosse-Team“ seinen Platz gefunden. „Jedem von uns wird hier Wertschätzung entgegengebracht. Das spiegelt sich auch in unserer Arbeit wider. Wir sind in der Region bekannt, uns vertrauen die Menschen.“, erzählt er weiter.

Seine Freundin Marie-Therese Gewert stimmt ihm zu. Die studierte Journalistin und PR-Beraterin wagte ebenfalls den Schritt aus einer gesicherten Arbeitsstelle in die Selbstständigkeit. Sie ist gemeinsam mit André und Petra hauptsächlich für die redaktionellen Inhalte und darüber hinaus für Werbeartikel zuständig. „Wir möchten unseren Beitrag leisten. Wir machen die Ereignisse in den jeweiligen Orten für alle sichtbar. Der Mensch steht bei uns dabei im Mittelpunkt“, fährt Redakteurin Marie-Therese fort.

HEIMATMEDIEN machen Unternehmen sichtbarer

„Und natürlich gilt das auch für lokale Unternehmen“, ergänzt Medienberaterin Justine Stiemer, die gemeinsam mit Daniel die Werbekunden betreut. „Hier bieten unsere Portale erfolgsversprechende und nachhaltige Möglichkeiten, Unternehmen sichtbarer zu machen“.

Wir wollen mit unseren Geschichten und Veranstaltungstipps zeigen, dass diese Region doch mehr zu bieten hat, als gedacht. „Das Angebot aus Gastronomie, Freizeit und Kultur ist riesig. Wir tragen mit dazu bei, diese Angebote sichtbar und bekannt zu machen“, freut sich Daniel weiter. Und seine Mutter ergänzt lachend: „Am liebsten sogar weltweit.“

HEIMATMEDIEN-Team-Foerderturm Dorsten

HEIMATMEDIEN bringen Menschen zusammen

„Durch die HEIMATMEDIEN – heimatreport.de, schermbeck-online.de und dorsten-online.de – bringen wir die Menschen aus den Nachbargemeinden der Kreise Borken, Recklinghausen und Wesel zusammen.“

„Diese Informationen, Pressemeldungen, Geschichten, eben alles, was unsere Mitbürger interessiert, veröffentlichen wir natürlich kostenlos, für jeden zugänglich. Dabei finanzieren wir uns ausschließlich durch lokale Werbung“, erklärt Daniel das Konzept der HEIMATMEDIEN.

Neue Heimat für die HEIMATMEDIEN

Am 1. August haben die „Onliner“ ihr Büro in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche Fürst Leopold bezogen. So wie die Umgestaltung des Zechengeländes einen Neuanfang repräsentiert, sehen wir uns als Impulsgeber für die Zukunft, so Petra Bosse.

Eine Familie, ein Team. Jeder bringt sich ein. „Wir sind, wie wir sind und machen, was wir am besten können“, betont Daniel. So managt Lena, Daniels langjährige Lebensgefährtin, die Social-Media-Kanäle.

Kooperation mit anderen Medien

Es folgte eine Kooperation mit der Lokallust. Diese erklärt Daniel folgendermaßen: „Wir haben uns bewusst für eine Zusammenarbeit mit dem Team der Lokallust Dorsten entschieden. Wir teilen im Kern dieselben Werte, unterscheiden uns jedoch in der Form der Publikation.“

Wir bündeln unsere Synergien und arbeiten miteinander, nicht gegeneinander.“ Das wünscht sich der künftige Inhaber Daniel Bosse auch in Bezug auf andere Unternehmen.

Was bewegt Sie? Themenvorschläge sind stets willkommen. Entweder per Telefon unter 02362 9666463, bei Facebook, per Mail an [email protected] oder direkt vor Ort in der Lohnhalle auf dem Fürst-Leopold Platz 1.

Leser, Bürger und Unternehmer sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und uns kennen zu lernen. Das Büro ist von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 16 Uhr besetzt.

Die HEIMATMEDIEN suchen aktuell weitere motivierte Medienberater, sowie Menschen mit lokalem Bezug und Herz zum Schreiben und Fotografieren. Bewerben Sie sich bitte unter den vier oben genannten Möglichkeiten.

„Wir l(i)eben unsere Heimat“

HEIMATMEDIEN-Team

SPD lädt zu Sebastian Hartmann in Erle ein

Am Freitag, 4.9.2020 um 14.00 Uhr besucht der Landesvorsitzende der SPD Sebastian Hartmann unsere Gemeinde.

Zusammen mit der Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarczyk und der Landratskandidatin Nadine Heselhaus stellt er sich nach einem Vortrag des „Freigrafen“ Walter Großewilde über die Geschichte der Erler Femeiche den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Raesfeld – Ausgewichen und gegen Auto geprallt

Raesfeld (ots) Kollidiert ist am Dienstag in Raesfeld die Fahrerin eines Krankenfahrstuhls mit einem parkenden Wagen. Die 80-jährige Raesfelderin hatte sich gegen 15.30 Uhr an einem Verbrauchermarkt an der Leinenweberstraße befunden. Als sie vom Eingang auf den Gehweg fuhr, musste sie einem Fahrrad ausweichen – ein Kind war damit aus Richtung Friedhof kommend in Richtung Weseler Straße unterwegs. Die Radfahrerin habe angehalten und mitgeteilt, dass sie 13 Jahre alt sei und sich auf dem Weg zum Zahnarzt befinde – im Anschluss entfernte sie sich. Die Polizei bittet die unbekannte Radfahrerin, sich beim Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 zu melden.

Umweltministerin Heinen-Esser bedauert Wolfsrisse

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Im Wolfsgebiet Schermbeck ist es in den zurückliegenden Tagen wiederholt zu Schaf- und Damtierverlusten gekommen.

Zu den Vorfällen im Schermbecker Wolfsgebiet und den Rissen binnen drei Tagen durch einen Wolf/Wölfin und der aktuellen Berichterstattung, hat nun die Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser ein Statement ab:

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Über diesen mit Fördergeldern gebauten Weidezaun von 1,20 Meter mit zusätzlicher Stromlitze ist die Wölfin im Außenbereich auf die Schafweide von Christiane Rittman in Gahlen gesprungen. Foto: Petra Bosse

„Dies ist außerordentlich zu bedauern. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) dokumentiert zurzeit die Fälle und nimmt Genproben, um die Vorfälle zu bewerten. Dabei wird auch geprüft, ob es sich um Übergriffe der bereits im Gebiet bekannten Wölfe handelt. Eine derartige Häufung von Übergriffen wurde bisher noch nicht beobachtet.

Die betroffenen Schäferinnen und Schäfer vor Ort hatten im vergangenen Jahr und den zurückliegenden Monaten mit finanzieller Unterstützung des Landes Ihre Weiden zusätzlich gesichert. Dabei hat sich insbesondere der Einsatz von Herdenschutzhunden als sehr erfolgversprechend erwiesen. Wir prüfen daher aktuell, ob in einzelnen Fällen auch dann Herdenschutzhunde finanziert werden können, wenn sie in kleinen Schafherden von weniger als 100 Schafen eingesetzt werden.

Nutztierrisse belasten die Herden und die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter enorm. Daher müssen wir die Weiden so gut es geht schützen. Zugleich müssen wir auch den Wolf so gut es geht schützen, da er nach dem Naturschutzrecht streng geschützt ist. Im engen Dialog mit allen Betroffenen und Beteiligten, den Experten des LANUV und den vor Ort zuständigen Behörden bemühen wir uns nach Kräften, die Bedürfnisse bestmöglich zu vereinen und das Leben mit dem Wolf zu managen.“


Kirchengemeinde und Pastor Kenkel sind mit im Boot

Pastor und katholischen Kirchengemeinde können sagen: „Wir sind auch dabei“ bei der Bürgergenossenschaft Erle

Sehr zur Freude von Andreas Grotendorst ist nun auch Pastor Kenkel ein Mitglied von „Wir in Erle“. Nicht nur das, denn auch die katholische Kirchengemeinde hat 15 Anteile gezeichnet.

In diesem Sinne wird Pastor Kenkel auch in der Messe am Sonntag Werbung fürs Platzkonzert der Erler Jäger am Sonntag machen.

Die Musiker lassen am kommenden Sonntag von 11.30 Uhr – 13.00 Uhr Blasmusik erklingen. Dazu Dirigent Oliver Jahnich: „Wir freuen uns alle schon ganz besonders, einmal wieder spielen zu können.“

Auf dem Hof von Johannes Böckenhoff, dem zukünftigen Dorfplatz, findet das Konzert statt. Die Erler Jäger unterstützen damit die Aktivitäten um das geplante Dorfgemeinschaftshaus.

Gleichzeitig stehen Mitglieder der Initiativgruppe „Wir in Erle“ für Fragen zur Verfügung. Die Initiatoren, aber auch die Verfechter des Projektes hoffen, dass zum Endspurt bis zum 31.08.2020 noch viele Anteile gezeichnet werden.

Das Konzert findet unter Einhaltung der Corona-Vorschriften für die Besucher an Tischen statt.

Umweltministerin NRW bedauert – Weidetierhalter sind verzweifelt

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Weidetierhalter trafen sich nach erneutem Wolfsriss binnen von zwei Tagen an der Wiese in Gahlen von Christiane Rittmann. Sie beweisen Solidarität und fordern die Entnahme von Gloria von Wesel.

Dort gab es in der Nacht erneut einen Schafsriss, vermutlich wieder durch die Schermbecker Wölfin Gloria von Wesel.

Wie hoch ein Hund springen kann, zeigt dieses Foto an der Weide von Christiane Rittmann. Was ein Hund kann, schafft der Wolf noch besser. Foto: BürgerForumGahlen

Während am Donnerstag die Umweltweltministerin NRW Ursula Heinen-Esser ihr außerordentliches Bedauern darüber ausdrückt, dass es im Wolfsgebiet Schermbeck in den zurückliegenden Tagen wiederholt zu Schaf- und Damtierverlusten gekommen ist, zeigen sich die Weidetierhalter und Landwirte betroffen und schon fast hilflos.

Wie Christiane Rittmann, die eine Schafherde mit 50 Tiere als landwirtschaftlichen Nebenerwerb betreibt. Sie ist regelrecht verzweifelt, zumal insgesamt zehn von nachgewiesen Schafrissen in einem Jahr auf das Konto von Gloria von Wesel gehen. Weitere vier Schafe wurden innerhalb von Tagen gerissen, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, und Donnerstag auf Freitag.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Herdenschutzhunde sorgten für Sicherheit

„Nutztierrisse belasten die Herden und die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter enorm. Daher müssen wir die Weiden so gut es geht schützen“, sagt Heinen-Esses.

Trotz der 1,40 Meter Höhe und 10.000 Volt schaffte es Gloria locker, über den Zaun zu springen. Rittmanns, die derzeit noch eine Herde von 50 seltenen ostfrischen Milchschafen besitzen, wissen nicht mehr weiter. Für eine kurze Zeit von vier Monaten schützten Herdenschutzhunde die Schafherde. Diese waren allerdings nur eine Leihgabe vom Weseler Schäfer Maik Dünow und die Schafe seien, so Rittmann sicher gewesen. Allerdings werden Herdenschutzhunde nicht für kleine Herden, wie von Rittmann, nicht vom Land gefördert und von den Kosten her auf Dauer nicht tragbar.

In ihrer Reaktion auf die Vorkommnisse der letzten Tage äußerte Umweltministerin Ursula Heinen Esser, dass geprüft werde, ob es sich um Übergriffe der bereits im Gebiet bekannten Wölfe handelt. „Eine derartige Häufung von Übergriffen wurde bisher noch nicht beobachtet“, so Heinen-Esser.

Kein Fördergeld für kleine Schafherden

Ebenfalls soll nun geprüft werden, ob in einzelnen Fällen auch dann Herdenschutzhunde finanziert werden können, wenn sie in kleinen Schafherden von weniger als 100 Schafen eingesetzt werden. „Der Einsatz von Herdenschutzhunden hat sich als sehr erfolgversprechend erwiesen“.

Wie gut sollen aber die Weidetierhalter ihre Wiesen eigentlich schützen? Drei große Fragezeichen, auf die allerdings auch die Umweltministerin so gut wie keine Antwort hat. Heinen-Esser betont lediglich, dass im vergangenen Jahr und den zurückliegenden Monaten mit finanzieller Unterstützung des Landes die Weiden zusätzlich gut gesichert werden konnten.

So gut, dass Gloria von Wesel dennoch die Zäune mit Leichtigkeit überwinden konnte. Das zeigte sich auch erneut wieder in der vergangenen Nacht auf der Weide in Gahlen am Meesenmühlenweg. Trotz der von LANUV vorgeschriebener Höhe und Stromlitzen.

Wolfsriss Gahlen Gloria von Wesel
Foto: BürgerforumGahlen Wolf

„Wir wissen nicht mehr, was wir tun können.  Ich gehe davon aus, dass ich meine Tiere best möglichst hier und auf der anderen Wiese geschützt habe. Wir müssen jetzt abwarten was passiert und es muss dringend mit dem Ministerium ein Gespräch geben, wie es hier im Wolfsgebiet Schermbeck weitergehen kann, weil sonst gibt es hier, wenn sich nichts ändert, ab Dezember keine Schafe mehr geben wird“, so Rittmann.

Petra Bosse

Warum unterstützen wir das Projekt Gemeinschaftshaus Erle?

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In Erle gibt es derzeit eine Zukunftsfrage, über die sich alle Gedanken machen: Was wird sein, wenn Arno Brömmel-Wilms zumacht? Was wäre Erle ohne Kneipe, wenn der Zapfhahn für immer trocken bleibt?

Ralf-Steiger-Volksbank-Schermbeck

Warum unterstützt Ralf Steiger das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„Geselligkeit ist eines der Grundbedürfnisse der Erler sowie auch Raesfelder Bürger. Diese soll zukünftig aufgrund der überaus verständlichen Rentenpläne von „unser Aller“ Gastwirt Arno nicht mehr so wie bisher möglich sein? Das geht doch gar nicht.

Vor diesem Hintergrund sind wir alle gefordert noch näher zusammenzurücken, um unsere gemeinsame Idee vom Gemeinschaftshaus mitten in Erle zu realisieren.

Die Erler haben dieses Gemeinschaftsgefühl schon einmal unter Beweis gestellt. Zusammen mit Pastor Barlage hat man einen wunderschönen aber nicht für möglich gehaltenen Kirchturm dann doch allen Kritikern zum Trotz möglich gemacht. Genau diesen haben wir dann alle von unserem neuen Dorfmittelpunkt, dem Dorfplatz mit seiner schönen Gastronomie, bei einer Tasse Kaffee oder Cappuccino oder einem gepflegten Bierchen ganz fest im Blick.

Doch bis dahin ist es, trotz der bisher in meinen Augen schon überwältigenden Beteiligung der Erler und vielen Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung, noch ein Stück des Weges.
Aber wer hat gesagt, dass es leicht wird?

Hoffnungsfroh stimmt mich die aktuelle Entwicklung insbesondere nach den Ape-Tagen in der Östrich und der Westrich. Ich bin ganz sicher, dass wir dieses gemeinsame Ziel erreichen.

An dieser Stelle der Aufruf an alle, die bisher (nur) einen Anteil gezeichnet haben: Bei ca. 3.500 Bürgerinnen und Bürgern in Erle und bei knapp 7.000 notwendigen Anteilen gilt es sich mit einem oder vielleicht zwei weiteren Anteilen zu beteiligen.
Bringen Sie doch ihre Kinder oder Enkelkinder mit ihren Namen auf die Gründertafel. Wäre es nicht schön, wenn diese später einmal sagen:

“Schau‘ mal, weil Mutter & Vater / Oma & Opa mich damals zum Gründungsmitglied der Bürgergenossenschaft gemacht haben, können wir heute hier feiern. DANKE MAMA & PAPA bzw. DANKE OMA & OPA“.

Es gilt nun mehr denn je … Ran an die Stifte und weitere Anteile zeichnen … und wenn alles gut klappt, dann können wir vielleicht auch über eine Kegelbahn nachdenken …

P.S.:
Das Erler Projekt könnte doch auch zur Blaupause für Raesfeld werden.
Die Erler würden sicher genauso dabei mithelfen und sich revanchieren
wie die Raesfelder jetzt in Erle mit ihrer Zeichnung helfen.“

Conny-Neumann-und-Georg-Göllmann

Warum unterstützen Conny Neumann und Georg Göllmann das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„WIR leben und lieben die Gemeinschaft: die Hochzeiten, Taufen, Kommunion- und Trauerfeiern, Geburtstage, General- oder Jahreshauptversammlungen, Nachbarschaftsfeste, Treffen vor oder nach Fußball- oder Basketballspielen. Über Köln, Schalke, Gladbach oder die Bayern diskutieren bis tief in die Nacht, Stammtischtreffen oder Junggesellenabschiede feiern, Karnevalssitzungen oder Konzerte besuchen oder einfach zusammensitzen und die gemeinsame Zeit genießen.

Freunde treffen, Sorgen teilen oder Freude ERLEben. IN „unserem“ Dorf Gemeinschaft in dem „Dorfgemeinschaftshaus“ zu verwirklichen, ist die einmalige Chance etwas für die Zukunft zu schaffen – einen neuen Treffpunkt, den wir bisher immer „bei Arno“ hatten. Besonders in dieser Zeit, in der der Wunsch gemeinsam etwas zu unternehmen und zusammenzukommen, zu so einem wichtigen Bedürfnis geworden ist.

ERLEben heißt Menschen aus nah und fern treffen, mit ihnen und durch ihr Engagement gemeinsam etwas bewegen können. WIR IN ERLE bedeutet, über Generationen hinweg, an dem neuen Mittelpunkt für das Dorf Erle und seine Menschen zu bauen. W I R sind dabei! Conny und Georg“.

Dirk-Böckenhoff

Warum unterstützen Alexandra und Dirk Böckenhoff das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„1. wir im Herzen von Erle auch nach Arno einen Dorftreffpunkt brauchen.

2. wir wollen Autos und Menschen, die nicht nur durch unser Dorf fahren, sondern auch in unserem Dorf rasten und verweilen

3. wir wollen, dass unser Dorfkern schöner wird

4. wir wollen, dass das Projekt die Dorfgemeinschaft stärkt und vereint

5. wir sehen darin eine gute, langfristige Zukunft für das Dorf und das Leben im Dorf und für unsere Brennerei.“

Hourdornik

Warum unterstützt Boris Houdornik das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„Ich bin begeistert, dass sich gerade jetzt Menschen finden, die ein Risiko eingehen, um das Dorf lebendig zu halten. Denn frei nach Demokrit:“ Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Reise ohne Gasthäuser.“ Beides wäre ohne einen Ort wie die Dorfmitte in Erle nicht mehr möglich. Keine Hochzeits-, Tauf-, Kommunions-, Firmungsfeier wäre mehr in Erle möglich.

Keine Jubiläen, keine Vereinsfeiern oder Versammlungen, keine Raue oder Trauerfeier. Aber auch nicht mal eben mit Freunden noch auf ein Bier einkehren. Deswegen – auch wenn es keinen wirtschaftlichen Ertrag bei einer Investition in die neue Dorfmitte gibt, der Ertrag sind schöne und unvergessliche Momente und Erinnerungen, sowie ein lebendiges Dorf – und diese Dinge sind ja bekanntlich nicht mit Geld zu bezahlen!“

Katja Hoogendjk
Katja Hoogendijk

Warum unterstützt Katja Hoogendijk das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„Als gebürtige und verwurzelte Erlerin, die nicht nur hier aufgewachsen ist, lebt und arbeitet, möchte ich, dass unser Dorf weiterhin belebt bleibt. Neben den guten Restaurants, die es bereits in Erle gibt, wäre es jedoch sehr schade, wenn der Treffpunkt für Cliquen, Vereine, Stammtische und Freunde wegfallen würde.

Besonders an Altweiber würde uns Damen von der Volksbank sonst etwas fehlen. Mit Arno verbinde ich persönlich unter anderem aber auch viele Hochzeitsfeiern, runde Geburtstage, Generalversammlungen der Volksbank Erle und von Eintracht Erle eV, die EAV und die Kleinkunstbühne.

Das Schöne ist, wenn wir ein neues Dorfgemeinschaftshaus bekommen, dass Arno uns weiterhin erhalten bleibt und am Zapfhahn stehen wird. Ich hoffe, dass es mit dem Dorfgemeinschaftshaus klappt, damit in Erle ein toller Treffpunkt für „Jung und Alt“ erhalten bleibt.“

Warum unterstützt Michael Weddeling das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Michael-Weddeling-
Michael Weddeling, Vorstand Voba Erle

„Es ist eine einmalige und riesige Chance Erle dauerhaft in vielen Bereichen zukunftssicher aufzustellen. Damit bleibt das Dorf auch für alle Bürgerinnen und Bürger auf Dauer lebenswert. Fehlt ein Dorfmittelpunkt zum Feiern und Treffen, wo das „Wir Gefühl“ gestärkt und gelebt wird, wissen wir aus vielen Regionen in Deutschland, stirbt ein Dorf und wird auf Dauer ein reines „Schlafdorf“.

Ich glaube, das will keiner von uns. Unser Dorf muss attraktiv bleiben für alle Altersschichten und die nötigste Grundversorgung abdecken. Dazu gehören Arzt, Apotheke, Supermarkt, Bank und ein Dorfgemeinschaftshaus. Wir alle profitieren davon, wenn unser Dorf attraktiv bleibt.

Und das Tolle an diesem Projekt ist: Jeder kann sich dabei beteiligen und mithelfen, getreu dem genossenschaftlichen Prinzip „Was einer nicht schafft, das Schaffen viele“. Geben wir auch unseren Kindern in diesem wunderschönen Dorf eine Zukunft. Ich bin davon überzeugt, dass unser Dorf gemeinschaftlich diesen Dorfmittelpunkt erhalten kann. Also packen wir es an – werdet Mitglied in der Bürgergenossenschaft Erle!“

Judith-Kolschen
Manfred Gerbersmann und Judith Kolschen

Warum unterstützen Manfred Gerbersmann und Judith Kolschen das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

„Wir finden den Sinn und Zweck des Gemeinschaftshauses unterstützenswert: Ein Ort fürs Zusammenkommen zu allen Anlässen, eine gemütliche Dorfmitte für das soziale Miteinander. Aber uns gefällt auch das Genossenschaftsprinzip: Das Gemeinschaftshaus wird sicherlich auch ein Stückchen als eine Art eigenes Zuhause empfunden, man hat ja Anteil daran. Außerdem denken wir auch an unsere Kinder und Enkel und wünschen uns über die Generationen hinweg einen verbindenden Gemeinschaftsort.“

Warum unterstützt Oliver Jahnich das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Oliver Jahnich
Oliver Göttlich (Jahnich) vom Blasorchester Erler Jäger

„In Erle ist die Welt noch in Ordnung“, diesen Satz höre ich oft, immer dann, wenn ich von diesem, von „unserem“ Dorf erzähle. Und dies liegt sicherlich auch daran, weil hier die Gemeinschaft großgeschrieben wird. Dafür brauchen wir einen Platz, an dem man zusammenkommt. Ich bin der festen Überzeugung: Wenn einer das hinbekommt, dann die Erler Bürger, Vereine und Unternehmen. Wir in Erle schaffen das!“

Warum unterstützt Ewald Grotendorst das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Ewald Grotendorst
König Ewald Grotendorst

„Ich möchte hier an alle Erler und „Grenzgänger“ appellieren, dieses Projekt ERLER DORFKNEIPE zu unterstützen, denn eine DORFKNEIPE ist ein wichtiger Bestandteil für ein funktionierendes Vereinsleben im Ort. Wird uns dieser Treffpunkt genommen, so wird auch unser Vereinsleben hierdurch zusammenbrechen, da uns der Raum für Vereinstreffen fehlen wird. Wir erleben es aktuell schon, dass auswärtige Vereine bei Brömmel-Wilms ihr Vereinslokal gefunden haben, weil ihnen im eigenen Dorf der Treffpunkt fehlt. Sollte dies in ERLE jetzt auch noch der Fall werden, gibt es keine Ausweichmöglichkeiten mehr.

Zum Schluss noch ein Satz als Fahnenoffizier des Schützenvereins: Ich wünsche mir auch für unsere Kinder und Enkelkinder noch ein gemütliches Vereinslokal, in dem sie unsere Schützenfahne für alle gut sichtbar aufhängen können! Wär doch schade, wenn wir diese in absehbarer Zeit bei einem Fahnenoffizier im Keller aufbewahren müssten.“

Warum unterstützt Ulrike Heidermann das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Ulrike Heidermann
Ulrike Heidermann von der EAV

„Das Ding ist genial. Ein Ort für EAV-Karneval, Kleinkunstbühne, plattdeutsches Theater, Vereins-Familienfeste… Im Sommer dann der Dorfplatz. Einfach spontan ins Dorf auf ein Bierchen – mal sehen, wen man trifft. Nicht nur Erler, Leute aus der Umgebung, Radwanderer können es genießen. Wir haben jetzt die Chance etwas zu tun, dass Erle lebendig bleibt und nicht zum „Schlafdorf“ wird.“

Warum unterstützt Arno Brömmel das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Arno Brömmel
Arno Brömmel wird zukünftig der „Kranführer“ im Dorfgemeinschaftshaus sein.

„Für eine Person ist es nicht mehr möglich, so ein Projekt zu stemmen. Das klappt nur noch in einer starken Gemeinschaft, damit wir in Zukunft in Erle weiterhin die Möglichkeit haben, unsere Veranstaltungen, welcher Art auch immer (Hochzeiten, Geburtstage, Karneval, Theater, Versammlungen), abzuhalten und mit Freunden in gemütlicher Runde ein Bier trinken können.“

Warum unterstützt Werner Brand das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021

Werner-Brand

Ich bin im Schatten der Kirche groß geworden und in Erle verwurzelt und möchte nicht, dass das Dorf austrocknet. Deshalb bin ich froh, dass sich im Ort etwas bewegt.
1961- Gründung der Erler Jäger – gelungen.
1969 Gründung Eintracht Erle – gelungen.
2020 Gründung Bürgergenossenschaft Erle – auch das schaffen wir!

Warum unterstützt Andreas Grotendorst das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021

Andreas Grotendorst
Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Ich spüre gerade: es geht ein richtiger Ruck durch unser Dorf. Wir erleben Bürgerbeteiligung in seiner allerhöchsten Stufe: Jeder kann selbst entscheiden, ob wir unsere Dorfkneipe erhalten in dem er sich selbst entscheidet, ob er sich an der Finanzierung beteiligt. Beim Kirchturm –der jetzt höher ist als der von Raesfeld- hat das schließlich auch geklappt; da sollte es bei einem Zapfhahn mit Tisch, Stuhl und Dach über dem Kopf auch kein Problem sein. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir gemeinsam dieses Projekt noch in meiner Amtszeit als Bürgermeister bis Ende August auf den Weg bringen. Deswegen bitte ich alle: Sprecht Menschen an, die hier leben oder immer wieder gerne nach Erle kommen, um dort nette Menschen zu treffen, lecker zu essen, …dass sie Gründungsgenosse werden. Sie alle haben die Möglichkeit Geschichte zu schreiben!

Warum unterstützt André Wachtmeister das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

André Wachtmeister
Catering und zukünftiger Betreiber André Wachtmeister

Ich stehe für die Bürgergenossenschaft Erle, weil dieses kleine Dorf meine Heimat für mich und meine Familie ist und ich möchte, dass es weiterhin für alle Mitbürger ein lebhaftes Dorfleben für Jung und Alt gibt. Deshalb ist dieses Projekt für jetzt und für die Zukunft von Erle von entscheidender Bedeutung.

Warum unterstützt Johannes Böckenhoff das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Johannes Böckenhoff

Neben Apotheke, Ärztehaus, Lebensmittelgeschäft und Banken brauchen wir, um das dörfliche Leben weiterhin zu erhalten und zu fördern, auf Dauer einen weiteren Mittelpunkt im Dorf. Einen Ort, wo Alt und Jung auch in den nächsten Jahrzehnten zusammensitzen, feiern und sich austauschen können. Einen Anziehungspunkt für alle Erholungssuchenden, die unser Dorf besuchen, sich hier wohlfühlen und nicht einfach nur durch- oder und daran vorbeifahren.

Warum unterstützt Diana Brömmel das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Diana Brömmel
Diana Brömmel, Vors. Ortsmarketing Raesfeld

Diana Brömmel

 „Jedes Dorf sollte seinen Mittelpunkt haben, deshalb sehe ich das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus Erle“ als idealen Treffpunkt für Jung und Alt. Die Lebensqualität und die Attraktivität von Erle kann dadurch weiter gesteigert werden.“

Das Dorf Erle hat viel zu bieten! Mit einem neuen Dorfgemeinschaftshaus erhalten wir weiterhin unsere Tradition und Gemeinschaft.

Warum unterstützt Jörg Wachtmeister das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021?

Jörg-Wachtmeister
Jörg Wachtmeister – Feuerwehr

Ich unterstütze das Projekt, da ich das dörfliche Leben, den Zusammenhalt und die dazugehörige Gemeinschaft in unserem schönen Dorf Erle liebe. Die vielen ehrenamtlich Tätigen und das Vereinsleben im Dorf brauchen auch weiterhin einen Ort wo sie sich treffen und feiern können. 

Ich bin zuversichtlich, dass wir das hier in Erle gemeinsam schaffen können. Außerdem ist es schön wenn meine Töchter später noch ein Saal vor der Tür haben in dem sie ihre Hochzeiten feiern können.

Dorfplatz Erle Genossenschaft Dorfgasthof Wir in Erle


Du möchtest das Projekt Gemeinschaftshaus Erle 2021 unterstützen? Auf www.wir-in-erle.de bekommst du alle Informationen, die du benötigst.

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Wolfsgemetzel innerhalb von drei Tagen in Gahlen

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Gloria von Wesel ist zurück in Gahlen. Zusammenfassung der Wolfsrisse und Schäden innerhalb von drei Tagen:

War der Wolf doch in den letzten Monaten hauptsächlich in Kirchhellen, Kirchheller Heide und Hünxe unterweg, so scheint er sich wieder an seine alte Heimat Gahlen zu erinnern.

Wie das Bürgerforum Gahlen-Wolf mitteilt, haben die Häufung der Risse in den letzten Tagen, Gloria kommt fast täglich, unzumutbare Ausmaße angenommen. Mehrfach überwindet sie als sicher geltende Schutzzäune, sogar mehrfach in einer Nacht.

In der vergangenen Nacht richtete sie an drei unterschiedlichen Stellen Schäden an. Dabei wurden zwei Milchschafe getötet, zwei verletzt, ein weiteres Kamerunschaf wurde ebenfalls verletzt und ein Damtier getötet.

Fünf Angriffe in drei Nächten

In den vergangenen drei Nächten sind bei insgesamt fünf Angriffen sechs Nutztiere getötet und zwei Stück verletzt worden

In der Nacht vom 25. auf den 26. August überwand vermutlich Gloria den 1,5 m hohen Maschendrahtzaun mit Übersprungschutz aus Stacheldraht eines Damwildgeheges.

Damwildriss-Schermbeck
1,5 m hohen Maschendrahtzaun mit Übersprungschutz

Dabei kam ein Tier zu Tode und wurde in Wolfmanier ausgeweidet. Bereits am Vortag ist ein Damwild-Kälbchen dem Raubtier auf gleiche Art zum Opfer gefallen.

In unmittelbarer Nachbarschaft wurde in derselben Nacht ein Kamerunschaf durch Kehlbiss schwer verletzt. Auch dort wurde bereits einen Tag zuvor zwei Schafe gerissen.

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Mutterkuh hat Zaun in Panik durchbrochen

Mutterkuhherde gerät in Panik

Auf der anderen Straßenseite in unmittelbarer Nachbarschaft geriet eine Herde Mütterkühe mit ihren Kälbchen so sehr in Panik, dass ein Zaun niedergerissen wurde. Zeugen konnten das Geschrei der Kühe selbst im Dorf noch hören. Erst als ein beherzter Anwohner gegen Mitternacht mit einer Taschenlampe nach den wild umherlaufenden Rindern sah, kehrte Ruhe ein.

Kühe-gerieten-durch-Wolf-in-Panik-in-Gahlen

In einer Entfernung von ca. 300 Meter von den Tatorten, in einer vorbildlich eingezäunten Schafsweide, verloren zwei Milchschafe ebenfalls durch einen wolfstypischen Kehlbiss ihr Leben. Mindesten zwei weitere Tiere wurde schwer verletzt.

Schafriss-Christiane-Rittmann

Die Risse im Einzelnen:

Ein Damwild aus einer Herde von 24 Tiere an der Straße Heisterkamp 34 in Gahlen gerissen. Geschädigter Stefan Neuhaus. Eingezäunt mit Betonpfählen, Maschendraht und mit zwei oberen Stacheldrähten. Wolfsberater waren vor Ort.

Ein Damwildkalb aus einer Herde ebenfalls von Stefan Neuhaus in Gahlen an der Straße Heisterkamp. Wie vorher auch, befindet sich die Wiese nur 55 Meter vom Wohngebäude entfernt. Gegen 2:40 Uhr haben die Hunde des Nachbarn angeschlagen.

Ein weiteres Schaf in unmittelbarer Nähe wurde ebenfalls gerissen.

Die Damwildherde in Gahlen. Hier wurde zweimal hintereinander ein Tier gerissen.

Vorgeschriebener Zaun hielt Wolf nicht auf

Zwei tote und zwei verletzte Schafe kann Christiane Rittmann ebenfalls auf der Wiese in Gahlen Heisterkamp beklagen. Genau vor zwei Jahren, 28.8. 2018, gab es hier bereits schon einen Übergriff durch Gloria von Wesel. Dabei wurden fünf Tiere getötet und ein Tier verletzt.

Wolfsriss-Gahlen-26.-8
Wolfsicherer Zaun bei Christiane Rittman in Gahlen. Dennoch schafften es die Wölfe, diesen zu überspringen.

Trotz der Zaunhöhe, die zwischen 1,40 und 1,60 Meter liegt und mit 10.000 V Spannung versehen ist, hat es Gloria geschafft, diesen zu überwinden. Hinzu kommt laut Bürgerforum Gahlen, dass auf der Weide von Rittmann einige Monate lang die Herde durch zwei geliehenen Herdenschutzhunden erfolgreich gesichert wurde.

Wolf durch bellende Hunde gestört

Um 23:15 Uhr schaute der Geschädigte aufgrund der anschlagenden Hunde mit der Taschenlampe in das Gehege und sah den Wolf weglaufen. Das Schaf wurde vermutlich durch die Störung vor dem Tod gerettet. Schaf blieb mit einem Kehlbiss zurück.

Wolfsriss Gloria von Wesel Gahlen August 2020
Glück gehabt. Wolf wurde gestört.

DRK-Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit

„Rassismus und Diskriminierung entgegentreten und die Arbeit der Servicestelle stärken“

Borken (drk-press). Die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag und Landtagsabgeordnete Heike Wermer aus Heek hat sich eingehend beim Roten Kreuz im Kreis Borken informiert. Im Mittelpunkt stand die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit (ADA) NRW. Sie wird vom Roten Kreuz mit einer halben Stelle am Standort Gronau besetzt, berichtet der DRK-Pressedienst.

Informationsbesuch im Rotkreuz-Zentrum Borken: Die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag und Landtagsabgeordnete Heike Wermer aus Heek (Mitte) wird beim Roten Kreuz von Iris Schlautmann und Rüdiger Szymkowiak begrüßt. Foto: DRK / and

Heike Wermer wolle sich „an der Basis einen Eindruck verschaffen“, wie die Arbeit läuft – auch vor dem Hintergrund, dass bald Haushalts-Planungen der Landesregierung anstehen würden. Für dieses Jahr beträgt das Budget für Integration im Land rund drei Millionen Euro, erklärte die Landtagsabgeordnete.

Rüdiger Szymkowiak, Fachbereichsleiter Bildung, Beratung und Migration beim Roten Kreuz, und Iris Schlautmann, Fachleiterin Migration, informierten die Landtagsabgeordnete ausführlich im Rotkreuz-Zentrum.

Einzelfallberatung, präventive Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit

So gliedert sich die Antidiskriminierungsarbeit in drei festgelegte Bereiche: Einzelfallberatung, präventive Bildungsarbeit und Sensibilisierungsarbeit (Empowerment). Im Jahr 2019 erfolgten 29 Beratungsfälle in den Sprechstunden im DRK-Beratungszentrum an der Gildehauser Straße 2 in Gronau; auch in Vreden, Borken und demnächst in Stadtlohn werde beraten. Die Kooperation erfolge über Netzwerke wie das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland und das GroNet.

Zur Bildungsarbeit gehören laut Iris Schlautmann auch Antirassismus-Trainings in Kindertageseinrichtungen. Als Pilotprojekt wird gerade zusammen mit dem Caritasverband Ahaus-Vreden und dem Projekt „Job Duett“ ein u.a. Antidiskriminierungstraining für Unternehmen in der Region konzipiert.

Zusammen mit den DRK-Integrationsagenturen bringt die Servicestelle jedes Jahr einen interkulturellen Kalender heraus. Er kann beim Roten Kreuz im Kreis Borken kostenlos bestellt oder an verschiedenen Standorten, die auf der Website veröffentlicht sind, abgeholt werden.

Gut vernetzt

Die Rotkreuz-Vertreter unterstrichen, dass Integrations-Gremien im Kreis Borken sehr gut vernetzt und lokal und regional gut zusammenarbeiten würden. Darum kümmerten sich unter anderem das Netzwerk „GroNet“, die Arbeitskreise für Migrantinnen in Vreden und Schöppingen, das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland und neben anderen die DRK-Integrationsagenturen. Die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit bringt sich regelmäßig vor Ort mit Aktivitäten in z. B. die Wochen gegen Rassismus, die Aktion Schulen ohne Rassismus und in die interkulturellen Wochen ein.

Multinationales Team

Iris Schlautmann unterstrich bei dem Infobesuch der Landtagsabgeordneten, wie wichtig es ist, gegen Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren und dass die Themen immer mehr Gewicht bekämen. Und Rüdiger Szymkowiak betonte, dass das Rote Kreuz über gut aufgestellte und engagierte Mitarbeiter verfüge: „Wir stellen ein multinationales Team. Das erleichtert uns die tägliche Arbeit.“

Wünschenswert wäre, wenn die halbe Stelle für Integrationsarbeit im flächengroßen Kreis Borken erweitert werden könne.

Landtagsabgeordnete Heike Wermer freute sich über den persönlichen Austausch mit der Antidiskriminierungsstelle: „Bei den Planungen in den Entscheidungsgremien fällt der Blick oft nur auf städtische Strukturen. Deshalb ist es mir wichtig, sich auch vor Ort einen Eindruck von der Situation zu machen. Nur so können wir die Angebote auf dem Land zielgerecht stärken und unterstützen.“

www.DRKBorken.de

Mehr Fahrten beim Schulbusverkehr in Coronazeiten

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Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist im Schulbus Kreis Borken zwingend vorgeschrieben.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zur Entzerrung haben wir als Kreis Borken in Abstimmung mit den Schulträgern für viele Verstärkerfahrten gesorgt!“

Kreis Borken. Bei Fahrten mit dem Schulbus gilt das Abstandsgebot von 1,50 m nicht. Stattdessen ist zum Schutz vor Ansteckungen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend vorgeschrieben.

Um das Ansteckungsrisiko noch weiter zu mininieren und gleichzeitig die Beförderungsbedingungen zu verbessern, hat sich der Kreis Borken bereits in den Sommerferien gemeinsam mit den Schulträgern bei den Verkehrsunternehmen dafür starkgemacht, dass auf den besonders intensiv genutzten Schulbuslinien zusätzliche Busse eingesetzt werden. „Unsere Bemühungen hatten Erfolg“, zieht Landrat Dr. Kai Zwicker 14 Tage nach Beginn des neuen Schuljahres jetzt eine erste Bilanz.

Stark frequentierte Routen sollen entzerrt werden

Kreisweit werden bereits fast 100 zusätzliche Fahrten pro Woche durchgeführt, um die Belastungen auf den besonders stark frequentierten Routen zu entzerren. Gleichzeitig weist er gemeinsam mit Kreis-Verkehrsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow darauf hin, dass das aktuelle Busangebot erforderlichenfalls nachjustiert werden könne: „Erst im Echtbetrieb zeigt sich, wie stark die Fahrzeuge tatsächlich ausgelastet sind und wie sich die Schülerinnen und Schüler auf die Buslinien verteilen.“

Zusätzliche Fahrten

Bereits in den ersten Tagen nach Ende der Sommerferien habe der Kreis – soweit möglich – auf Hinweise und Anregungen aus der Eltern- und Schülerschaft reagiert und nach schneller Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und Schulträgern im Kreisgebiet weitere Verstärkerfahrten ermöglicht, unterstreicht Dr. Zwicker und betont: „Wir haben unseren Städten und Gemeinden gegenüber signalisiert, im Bedarfsfall noch zusätzliche Fahrten zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Schulträgern und Verkehrsunternehmen setzen wir uns jetzt zudem zusammen und schauen, wie wir langfristig zu einer gleichmäßigeren Auslastung der Busse in den Spitzenzeiten kommen.“

Zum Hintergrund:

Die Schülerbeförderung wird im Kreis Borken durch verschiedene Akteure sichergestellt und finanziert. Ein großer Anteil der Schülerbeförderung erfolgt über die regionalen, also ortsübergreifenden Buslinien im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Zuständig für die Planung ist der Kreis Borken. Die Verkehrsunternehmen, die personenbeförderungsrechtliche Genehmigungen für den Betrieb dieser Busleistungen haben, agieren hier entweder eigenwirtschaftlich oder auf der Grundlage von öffentlichen Dienstleistungsaufträgen.

Bei den eigenwirtschaftlichen Verkehren ist gerade die Schülerbeförderung die wesentliche Einnahmequelle der Verkehrsunternehmen. Die Schulträger erwerben von den Verkehrsunternehmen die Tickets für die Schülerbeförderung. Diese geben den Verkehrsunternehmen die wesentlichen Informationen, welche Buskapazitäten im Schülerverkehr eingesetzt werden müssen.

Im reinen Ortsverkehr planen die Schulträger ihren Schülerverkehr überdies weitestgehend selbständig, da die Finanzierung und Gestaltung des Ortsverkehrs in den Händen der Mittelzentren liegt.

Einige Städte und Gemeinden haben sich daneben entschieden, ihren Schulbusverkehr außerhalb des ÖPNV selbständig zu organisieren und eigenständig Busleistungen im freigestellten Schülerverkehr zu vergeben. Diese vergüten unmittelbar gegenüber den Busunternehmen die erbrachten Busleistungen. Die Schülerinnen und Schüler selbst erhalten im freigestellten Schülerverkehr selber kein Busticket. Der Organisation des freigestellten Schülerverkehrs liegt damit ausschließlich in den Händen des Schulträgers.

Infoabend zur Bürgergenossenschaft bei Brömmel-Wilms

Am kommenden Donnerstag besteht von 19.00 bis 21.00 Uhr im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms die Möglichkeit, sich über die geplante Bürgergenossenschaft und den neuen Erler Dorfmittelpunkt zu informieren.

Aufgrund der Corona-Pandemie richtet sich dieses Angebot der Initiativgruppe „Wir in Erle“ vor allem an diejenigen, die noch Fragen zum Genossenschaftsmodell haben und an alle, die noch eine Absichtserklärung zum Beitritt abgeben möchten.

Kunst von Hermann Kunkler bleibt nicht im Keller

Kunstwerk von Hermann Kunklers wacht nun am Seniorenhaus

Raesfelds bekanntester Künster Hermmann Kunkler hat neben dem „Froschbrunnen“ in Raesfeld viele Werke geschaffen – eins davon hat nun einen neuen Standort am Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld.

Raesfeld (pd). Vor einigen Jahren ist der jetzt 93-jährige Künstler Hermann Kunkler wieder in seine langjährige Heimat Raesfeld zurückgekehrt und lebt nun im Seniorenhaus St. Martin.

Eines seiner eigenen Lieblingswerke „Der Wächter“ ist jetzt ebenfalls nach Raesfeld gekommen und wurde im Garten des Seniorenhauses St. Martin aufgestellt.

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Anne Eversmann, Hermann Kunkler und Bürgermeister Andreas Grotendorst freuen sich über das Kunstwerk „Der Wächter“ im Garten des Seniorenhauses St. Martin. Foto: Gemeinde Raesfeld.

„Ich freue mich, dass „Der Wächter“ nun in Raesfeld und in meiner Nähe seine Heimat gefunden hat“, sagte Hermann Kunkler im Rahmen einer Feierstunde. Bürgermeister Andreas Grotendorst dankte dem Künstler für sein langjähriges Engagement und Wirken im künstlerischen und kulturellen Bereich. „Sie haben viele Kunstwerke geschaffen, darunter Metallarbeiten, Skulpturen und etwa 50 Brunnen, die in ganz Deutschland zu finden sind. Ich freue mich, dass wir in Raesfeld nun ein weiteres ihrer Werke beheimaten können.“ Auch Anne Eversmann, Leiterin des Seniorenhauses St. Martin, freut die Bereicherung im Garten:“

Froschbrunnen Platz Raesfeld
Froschbrunnen -Ebenfalls ein Werk von Hermann Kunkler, Foto: Petra Bosse

Es ist schön, wenn Bewohner besondere Dinge aus ihrem Leben mit in unsere Seniorenhaus bringen und sich an diesen auch alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner erfreuen können.“

Für Raesfeld kreierte Hermann Kunkler bereits den „Froschbrunnen“ auf dem Dorfplatz an der Klümperstraße, den Brunnen „Große Wasserblüte 87“ auf dem Schlosshof, den „Bildstock St. Michael“ und er gestaltete den Chorraum der St.-Silvester-Kirche in Erle.

Im Gespräch – Direktkandidat der UWG Johannes Lülf

Fünf Fragen an den Direktkandidaten der UWG Raesfeld Johannes Lülf zur anstehenden Kommunalwahl am 13. September

Johannes Lülf ist Direktkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft Raesfeld (UWG).

„Unser Ziel ist eine bürgerfreundliche Politik in der Gemeinde Raesfeld“.

Warum hat sich Johannes Lülf nicht als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen? Was verstehen die Bürger unter eine bürgerfreundliche Politik? Dies sind zwei der fünf Fragen, die wir Johannes Lülf im Interview stellten.  

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Wahlprogramm: Durch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete ist es gelungen, dass Raesfeld auch in Zukunft sowohl als Wohn- als auch Arbeitsort interessant bleibt. Dafür, aber auch der Klimaschutz ist im Focus von Johannes Lülf und dafür möchte er sich weiterhin einsetzen.

Das komplette Wahlprogramm der Kandidaten auf: www.uwg-raesfeld-erle.de

Die Kandidaten Kommunalwahl 2020

  1. Georg Baumeister
  2. Gerd Nachtigall
  3. Markus Loker
  4. Johannes Lülf
  5. Dirk Nießing
  6. Rupert Koller
  7. Nicole Ostendorf
  8. Petra Nagel
  9. Klaus Ostendorf
  10. Christoph Angrick
  11. Maik Friedrich
  12. Volker van Wasen
  13. Sabrina Warschewski
  14. Wolfgang Warschewski

Erler Babywiese hat jetzt Wasserversorgung

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Ein Brunnen vor dem Tore an der Erler Babywiese

Das mühselige Gießkannenschleppen hat ein Ende. Auf der Erler Babywiese gibt es jetzt einen Brunnen, aus dem das weitläufige Areal mittels eines Schlauches bewässert  werden kann.

Erle(pd). Bisher musste das Wasser in einer Wassertonne herbeigeschafft werden. Mit der Unterstützung von Sponsoren konnte nun ein Brunnen gebohrt werden, wmit die die Firma Bonhoff aus Raesfeld beauftragt wurde. So entstand unmittelbar am Eingangstor der Wiese eine 33 m tiefe Brunnenanlage. Hier kann das Wasser mittels einer in einem 15 cm breiten Rohr hängenden Pumpe nach oben gefördert werden.

Heimatverein Erle Babywiese
Die neue Schaltanlange an der Erler Babywiese. Sponsor Thomas Kock (links) mit seinem Sohn Tristan und dem Vereinsvorsitzenden Norbert Sabellek vor der Schaltanlage. Foto: Heimatverein Erle

Wasserwürfel für Baumpatenkinder

Für das Gießen ihrer Bäumchen steht den Baumpatenkindern zudem ein Wasserwürfel zur Verfügung, der jetzt regelmäßig mit Brunnenwasser aufgefüllt werden kann.

Die elektrische Schaltanlage für die Pumpe baute und finanzierte die Firma Gernemann aus Schermbeck-Weselerwald. „Wir finden das Projekt „Babywiese“ sehr gut. Dieses wird ja von vielen Erlerinnen und Erlern unterstützt. Und deshalb wollten wir mit der Elektroanlage unseren Teil dazu beitragen, dass Wasser aus dem Brunnen gepumpt werden kann“, bemerkt der Erler Thomas Kock, Inhaber der Firma Gernemann.

Gleichzeitig erklärt sich die Firma bereit, die geplante Beleuchtungsanlage am Eingangstor ebenfalls zu sponsern. „Wir sind immer wieder froh, dass Sponsoren die Arbeit des Heimatvereins unterstützen. Ansonsten ließe sich manches Projekt nicht in die Tat umsetzten oder weiterentwickeln“, lobte Heimatvereinsvorsitzender Norbert Sabellek die großzügigen Spender.

Kommunalwahl 2020 – Info-Stände der FDP Raesfeld

Am Samstag, 29.08.2020 informiert der FDP-Ortsverband in Erle an ihren Info-Ständen auf dem Parkplatz vor dem EDEKA-Markt (H. Beyer), Silvesterstraße 8 sowie Samstag, 05.09.2020 in Raesfeld zwischen REWE Markt (Büsken) und Rathaus, in der Straße „Am Rathaus“ in der Zeit von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr.

Diese richten sich insbesondere an Erst- /Jungwählerinnen und Wähler.

„Wir möchten gern Fragen zur Wahl und zu unserem Programm beantworten und die Gelegenheit bieten, unsere Kandidatinnen und Kandidaten kennen zu lernen“ so Christoph Stephan, Vorsitzender Ortsverband Raesfeld.

Neben Infomaterial und guten Gesprächen gibt es für Interessierte Grillwürstchen und Erfrischungsgetränke.

Der Beratungsservice rund um das Wildtier Igel

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Früher bekannt unter dem Namen „Mobile Igelhilfe“ engagiert sich Karina Timmer, die am 21. August 2012 gemeinsam mit Simone Paul-Urff und Vertretern des Dorstener Tierheims die Tierschutzhilfe gründete.

Die Igelhilfe Dorsten e. V. ist, wie der Name aussagt, keine Auffangstation, sondern offiziell vom Veterinäramt als ehrenamtliche Beratungsstelle anerkannt. Hier beraten Karina und Simone Tierfreunde, die einen verletzten oder zu schwachen Igel gefunden haben.

Foto: Igelhilfe Dorsten e.V.

„Wir lassen niemanden alleine und begleiten die Finder telefonisch oder mithilfe von Fotos über den Messenger. Alleine im letzten Jahr konnten wir so 140 Igeln helfen“, freut sich Karina. Die examinierte Krankenschwester kennt sich in der Pflege aus und nimmt nur Igel bei sich auf, die die Finder ohne medizinische Ausbildung nicht pflegen können. „Nur so haben sie eine Chance zu überleben“, weiß sie.

Achtung bei elektrischen Gartengeräten

Karina und Simone bitten aber schon im Vorfeld darum, ein wenig auf den Igel zu achten, damit Verletzungen erst gar nicht vorkommen.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Bitte lassen Sie Ihren Rasenmähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen“, ist Karinas Wunsch an die Gartenfreunde. Der Igel ist kein Fluchttier, sein Schutz ist das Zusammenrollen. Aber gegen den Roboter hat er damit keine Chance. Wer jemals die tiefen Schnittwunden am Kopf oder den Hinterbeinen gesehen hat, die der Mähroboter dem Tier zufügen kann, wird die Tierschützerin verstehen.
  • Auch Laubbläser und -sauger stellen eine Gefahr vor allem für kleine Igel dar. Daher bittet Simone die Gärtner darum, den Laubhaufen durchzusehen, bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen. Jetzt ist Babyzeit bei Familie Igel und die Kleinen sind im Laub schwer zu erkennen.
  • Und last but not least können auch Fadenmäher den Igeln schwere Verletzungen zufügen, wenn über die Rasenkanten hinaus ins Gebüsch gemäht wird.

Durch geeignete Vorsorge den Igel schützen

Aber auch unabhängig vom Einsatz elektrischer Gartenhelfer können Sie den kleinen Stachlern helfen, gut genährt und gesund am Ende des Jahres in den Winterschlaf zu kommen:

  • Eine flache Schale mit frischem Wasser hilft dem Igel nicht nur seinen Durst zu stellen, das kühle Nass zieht auch seine Leibspeise, die Insekten an. Bitte geben Sie ihm jedoch keine Katzenmilch zu trinken, sie bekommt dem Igel nicht. Wenn Sie einen Stein in die Schale legen, so ist sie gut vor dem Umfallen gesichert und es steht den Tieren immer Flüssigkeit zur Verfügung.
  • Eine weitere Bitte, die die beiden Tierschützer äußern, ist die der Anbringung von schlichten Abdeckgittern über Lichtschächte oder die regelmäßige Kontrolle, ob dort ein Igel hineingefallen ist. Auch für andere Gartenbewohner stellen Lichtschächte oder Treppenabgänge unüberwindliche Hindernisse dar. Hier können schon Bretter helfen, die den Tieren den Weg nach oben wieder ermöglichen.

Der Igel bleibt ein Wildtier

„Ein Igel ist und bleibt ein Wildtier“, betont Karina Timmer. „Daher darf er auch nicht als Haustier gehalten werden“, fährt sie fort. Aber durch geeignete Maßnahmen und etwas Geschick können Sie ihm einen Platz in Ihrem Garten anbieten. Ist er nicht zu aufgeräumt, kommen die kleinen Insektenfresser sicher gerne zu Ihnen.

  • Bewährt haben sich dabei selbst gebaute Unterstände. Zwei schlichte Bretter auf Ziegel gelegt, Holz darüber gestapelt. Nimmt der Igel das neue Heim an, so bedankt sich als eifriger Insekten- und Schneckenjäger. Auch wenn Sie noch so neugierig sind, ob Ihre gebaute „Hütte“ bewohnt ist, so sollten Sie den Bewohner besser nicht stören.
  • Auch über ein wenig Katzenfutter oder Rührei freut sich Mecki. So kann er sich vor dem Winterschlaf noch etwas Speck anfressen. Sollten Sie Angst haben, damit Ratten anzuziehen, so helfen eingebaute schlichte Rattenklappen. Anleitungen dazu gibt es im Internet.

Recht auf Hilfe

Karina und Simone bitten Spaziergänger darum, nicht achtlos an einem verletzten Tier vorbeizugehen, denn auch sie haben ein Recht auf Hilfe. Und wenn Gartenbesitzer zudem ihre Gärten jetzt noch ein wenig tierfreundlicher gestalten, dann ist damit nicht nur den Igeln geholfen.

Weiterführende Informationen rund um das Wildtier Igel bekommen Sie auf der Webseite www.igelhilfe-dorsten.de.

Igelhilfe Dorsten e.V.
Dorsten
46282

T: 01573 7799264
M: [email protected]
Mehr Infos: https://www.igelhilfe-dorsten.de/wir-suchen

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