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Raesfeld: Stimmen aus der Geschäftswelt

Michael Weddeling (Vorstand der Volksbank Erle-Raesfeld)

„Aktuell hat die Volksbank Erle Corona konforme Hygieneregeln in der Bank installiert sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter“.
Die Unternehmen können bei uns die verschiedenen Corona Förderkredite beantragen. Wir leisten unseren Beitrag für die Region und helfen den Kunden bei der Beantragung.

Unsere Region ist zu vielen anderen in Deutschland noch gut aufgestellt. Viele Unternehmen hier in der Region beweisen einen langen Atem, Ideen und Durchhaltevermögen. Allerdings um so länger die Corona Krise dauert, um so schwieriger wird es. Das nächste Jahr wird sich dann deutlicher zeigen welche Ausmaße Corona annehmen wird.

Ich hoffe, dass alle vor allem gesund bleiben und die Krise gut meistern werden.

Philipp Holtschlag (Sparkasse Westmünsterland -Regionalleiter Raesfeld)

„Auch mit den Corona-Schutzregeln können wir unsere Kunden gut persönlich beraten. Deutlich zugenommen haben seit dem Shutdown die Kontakte über Telefon und E-Mail, zudem nutzen unsere Kunden deutlich stärker das Online-Banking und die Sparkassen-App sowie das kontaktlose Zahlen per Karte oder Smartphone.

Der Mittelstand in unserer Region zeigt sich in einer schwierigen
wirtschaftlichen Lage insgesamt robust. Hauptgründe sind die
vielschichtige Struktur und die solide Basis, die sich die Unternehmen in den letzten Jahren mit gutem wirtschaftlichen Wachstum aufgebaut
haben. So sind sie auch jetzt vielfach handlungsfähig.

Der plötzliche Rückgang von Angebot und Nachfrage wirkte sich direkt
auf Liquidität vieler Unternehmen und Selbstständiger aus. Um unsere
Kunden zu unterstützen, bieten wir bereits seit Beginn der Corona-
Pandemie an, über Tilgungsaussetzungen zu sprechen. Unsere
Kunden haben Tilgungsaussetzungen bis zu 2.000 mal mit einem
Gesamtvolumen von gut 10 Millionen Euro genutzt, Privat- und
Firmenkunden jeweils etwa zur Hälfte.

Die Hilfsprogramme von Bund und Ländern tragen zur Sicherung der
Liquidität bei und sind damit eine sehr große Entlastung. Kleinere
Unternehmen haben in erster Linie die Zuschüsse genutzt, die nicht
zurückgezahlt werden müssen. Die Kreditprogramme nehmen tendenziell größere Firmen in Anspruch. Bis Mitte September haben wir
223 Kredite im Volumen von rund 59 Millionen Euro begleitet.
Wir werden als Sparkasse alles uns mögliche unternehmen, die
Menschen und den Mittelstand im Westmünsterland weiterhin zu
unterstützen.“

Auszeit am Lagerfeuer: Glühende Gespräche

Raesfeld. Warm leuchten die Flammen der brennenden Holzscheite auf. Funken sprühen – und der Funke springt über: Auf die Frauen, die zur Auszeit am Lagerfeuer vor dem Kolpinghaus in Raesfeld gekommen sind.

Nach langer Zeit, in der Gespräche im öffentlichen Raum verstummten, wollte die Pfarrgemeinde Raesfeld einen neuen Raum für Austausch schaffen. Gemütlich brennt an diesem Donnerstagabend das Feuer in der Schale vor ihnen.

Gespräch über Feuer, Gott und die Welt.

Sechs Frauen sitzen darum verteilt. Sie haben sich warm eingepackt. Zum Einstieg gibt es eine kurze Vorstellungsrunde. Die Frauen freuen sich auf anregende Gespräche und einen tiefgründigen Austausch. So sprachen sie über verschiedene Themen.

Edith Liesner, Mitorganisatorin der Pfarrgemeinde, sagt einleitende Worte zu der kleinen Gruppe: „Wir haben den Abend ins Leben gerufen, um Gemeinschaft zu erleben, was lange nicht möglich war“, erklärt sie. In ihren Herzen sind hier alle „Feuer und Flamme“. Für Gott. Für die Welt. Für die Gemeinschaft und für Gespräche. Sie sehen die Vielfalt der Flammen: Feuer, das zerstört. Feuer, das wärmt. Sie erzählen sich Geschichten „über Gott und die Welt“.

Lagerfeuer: Funken sprühen, wenn Edith Liesner das Holzscheit nachwirft.

Letztendlich über das Leben in all seinen Facetten. Sie hören einander zu. Erzählen das, was ihnen auf der Seele brennt. Sie vertrauen sich den still lodernden Flammen vor ihnen an. Zwischendurch wirft Edith Liesner ein Holzscheit in die Glut. Zischend antwortet das Feuer, lodert auf, prasselt weiter im ruhigen Takt.

„Die Resonanz war durchweg positiv“, meint Christa Gantefort, die den Abend mit Edith Liesner geplant und organisiert hatte. Später am Abend wurde es mit der Dunkelheit kühl, die Runde peu á peu kleiner. Für alle, die nicht dabei sein konnten: „Wir überlegen, es in ähnlicher Form weiter zu machen“, verrät Christa Gantefort. Dann vielleicht mit einer kleinen Auszeit am knisternden Kamin oder bei adventlichem Kerzenschein.

Während des Lockdowns neue Schwerpunkte entwickelt

Bürgerstiftung Westmünsterland prüft weitere Auftrittsmöglichkeiten für Künstler / „Stark ohne
Gewalt“-Preis wird am 29. Oktober verliehen

Kreis Borken (pd). 21 Live-Auftritte von Künstlern vis à vis zum Publikum und beinahe 300 ältere Menschen, die einige unbeschwerte Stunden verlebt haben. „Besser hätte es nicht laufen können“, zieht der Vorsitzende der Bürgerstiftung Westmünsterland, Werner Kramer, eine positive Bilanz der
ersten Staffel „Künstler fördern – Senioren erfreuen“.

Sven Hoffmann beim Auftritt im Seniorenzentrum der Diepenbrock-Stiftung in Bocholt.

Als zu Beginn der Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben fast zum Erliegen kam, hatte die Bürgerstiftung Westmünsterland die Initiative ergriffen und einen weiteren Schwerpunkt ihrer Satzungsziele entwickelt, die Kulturförderung. „Finanziell unterstützt von zahlreichen privaten Spendern und mehreren Geldinstituten haben wir Musiker, einen Zauberer und Klinikclowns aus der Region für 21 Open-air-Gastspiele in Seniorenhäusern im Kreisgebiet Borken engagieren können“, berichtet Projektkoordinatorin Marita Rinke und erzählt von bewegenden Momenten. So haben beispielsweise Menschen, die aufgrund Alters bedingter Erkrankungen oftmals in sich gekehrt den Tag verleben, die Hits ihrer Jugend textsicher mitgesungen und manchmal auch dazu getanzt.

„Kommen Sie bald wieder“, wünschten sich die Senioren sämtlicher Einrichtungen stets zum Abschied. „Und wir möchten wiederkommen“, versichern die Organisatoren der Bürgerstiftung Westmünsterland. Derzeit werde eine Fortsetzung der Reihe beziehungsweise ein ähnliches Format für die kältere Jahreszeit geprüft.

Sven Hoffmann beim Auftritt im Seniorenzentrum der Diepenbrock-Stiftung in Bocholt.

Auch die im April aufgrund der Corona-Pandemie vorerst abgesagte Verleihung des vierten „Stark ohne Gewalt“-Preises soll jetzt über die Bühne gehen. Sie ist – wenn auch in abgespeckter Form – für Donnerstag, 29. Oktober, im Jugendhaus Borken geplant. Sechs Schülerteams aus dem Kreis Borken,
die sich mit dem Thema „Lebenswelten“ beschäftigt haben, haben sich qualifiziert. Das Rahmenprogramm gestalten die Impro-Theatergruppe „Bobbies“ aus Bocholt, der Komponist und Pianist Hennig Neidhardt und Klinik Clown Pipo alias Gerry Sheridan. Aufgrund der Corona-Beschränkungen können allerdings lediglich geladene Gäste an der Veranstaltung teilnehmen.

Mehr Informationen zu den Projekten und der Bürgerstiftung Westmünsterland gibt es auf den neuen Internetseiten im responsiven Design unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de

Offiziell eröffnet – Skulpturenweg mit Werken von Vongries

Offizielle Eröffnungsfeier des Skulpturenweges „Auf immer und ewig“ am Schloss Raesfeld

Zahlreiche prominente Gäste kamen am Sonntag zum Startschuss der Eröffnung der Skulpturenausstellung „Auf immer und ewig“ – Kunst im öffentlichen Raum zum Schloss Raesfeld.

Eröffnung Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller Schloss Raesfeld
Regierungspräsidentin Bezirksregierung Münster Dorothee Feller und Bürgermeister Andreas Grotendorst

Hierbei handelt es sich um eine Ausstellung der besonderen Art mit acht Skulpturen des Künstler Ludwig Maria Vongries. Sie verbinden die Schlossfreiheit mit der Dorfmitte längs des Skulpturenwegs und sind von beachtlicher Größe: Rund zehn Meter hoch und teilweise tonnenschwer. Die hierbei verwendeten Materialien sind Holz und Eisen.

„Die Skulpturen von Ludwig Maria Vongries ziehen zweifellos zunächst auf ihre Art und Weise die uneingeschränkte Aufmerksamkeit auf sich“, sagte in seiner Begrüßungsrede der Präsident der Handwerkskammer und Schirmherr Hans Hund.

Eröffnung Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller Schloss Raesfeld
Präsident der Handwerkskammer und Schirmherr Hans Hund

Eine Einheit

Damit gestalte, fügte Hund hinzu, Raesfeld und das Schloss mit der Ausstellung auf „Immer und ewig“ einen Skulpturenweg, der den Ortskern und das außerhalb gelegene Wasserschloss in bisher nicht bekannter Weise zu einer Einheit.

Die Regierungspräsidentin Dorothee Feller beschrieb in ihrem Grußwort zur Eröffnung die Unterschiede der Materialien. Während Holz, so Feller, vielfach eine warme Atmosphäre verursacht und sich durch natürliche Prozesse im Laufe der Zeit verändere, hat Stahl für gewöhnlich eher eine kühle Wirkung, sei aber zugleich ein Garant für Stabilität. Passend zu unserer Zeit, denn: „Wir leben in einer Zeit der Gegensätze, der Unruhe und der Unsicherheit. Und in einer solchen Zeit verkörpern die Skulpturen Vongries die Stabilität und Beständigkeit in unserem unruhigen Lebensumfeld, während sie gleichzeitig den Wandel zulassen“, fügte Feller hinzu.

Eröffnung Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller Schloss Raesfeld

Einzigartige Verbindung zwischen Münsterland und Ruhrgebiet

Erwähnenswert sei auch die Tatsache, so Feller, dass der Naturpark sich durch seine einzigartige Verbindung zwischen den Regionen Münsterland, dem nördlichen Ruhrgebiet und dem Niederrhein auszeichnet. „Damit stellt der Naturpark eine natürliche Verzahnung zwischen scheinbar en Gegensätzen her“.

Die Skulpturen in Raesfeld sind geschaffen aus: „Hart wie Kruppstahl – Ruhrgebiet und als Gegensatz das Holz aus dem Münsterland– Naturpark Hohe Mark, der mit seinen zwischenzeitlichen 27 Mitgliedskommunen nicht nur dem Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft, sondern auch dem Aufbau regionaler Netzwerke für nachhaltige Regionalentwicklung ist.

Skulpturenweg-Schloss-Raesfeld-Vongries

Hochwertige Kultur der besonderen Art in der Provinz Raesfeld?

Ja, denn dies entspreche der Tradition unseres Landes, die Kultur nicht nur in wenigen Metropolen, oder gar nur in der Hauptstadt zu pflegen. „Deutschland verdankt seinen kulturellen Reichtum im Gegenteil gerade seiner vermeintlichen Provinz“, fügt Feller überzeugend hinzu.

Diskussionen auf dem Rathausplatz

Raesfeld hat das, was andere nicht haben. Auch wenn dies im Vorfeld zu doch teilweise heftigen Diskussionen führte. Besonders die Skulptur auf dem Rathausplatz „One Plate“, die ebenfalls im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes dort aufgestellt wurde, sorgte im Vorfeld für reichlich Gesprächsstoff.

Zeuge der unterschiedlichen Diskussionen war Andreas Grotendorst. Er habe, so wie er lachend verriet, einige Gespräche live mithören können, da seine Amtsstube direkt zum Vorplatz des Rathauses gelegen sei.

Kunstwerk-Raesfeld-Vongries
„One Plate“ am Rathaus sorgte im Vorfeld für reichlich Diskussionen. Stehtisch oder Wippe?

So überlegten die Betrachter, ob dies ein neuer Baumstamm zum Pinkeln für Hunde sei, eine Wippe, die allerdings noch funktioniere oder ein Stehtisch, der noch eingemauert werde müsse. Aber genau diese Diskussionen über die Kunst sei das was Kunst ausmache, so Grotendorst.

Eröffnung Skulpturenweg Andreas Grotendorst

Raum neu zu erfahren

Die Skulpturen Vongries prägen, nicht nur am Rathaus, eindrucksvoll den Raum, in dem sie stehen.

„Eine solche Fülle von räumlicher Veränderung hat es im Ort noch nicht gegeben. Sie schaffen völlig neue Blickachsen und laden dadurch die Menschen ein, unterschiedliche Blickwinkel auszuprobieren, um damit den Raum neu zu erfahren“.

Gleichzeitig freute sich Grotendorst darüber, nicht nur, dass er es geschafft habe, die Ausstellung nach Raesfeld zu holen, sondern auch darüber, dass das Konzept –die Schlossfreiheit mit dem Skulpturenweg und der Dorfmitte zu verbinden, aufgegangen sei. Der erste Erfolg sei schon sichtbar, fügte Grotendorst hinzu.

Eröffnung-Skulpturenweg-Vongries-Raesfeld
Lieblingsskulptur von Andreas Grotendorst und welche die Gemeinde erworben hat: „Five big Strings“

Eine der Skulpturen habe es Grotendorst besonders angetan: die „Five big Strings“. Diese, sowie der im Karpfenteich stehende „lange Lulatsch“ oder besser gesagt „Large Collumm“ hat die Gemeinde mithilfe von Sponsoren erworben.

Wo Eisen liegt und Eichen wachsen, da leben Menschen, die dazu passen.

Mit diesem Spruch, allerdings in plattdeutscher Sprache, beendete Grotendorst seine launige Rede.

Eröffnung Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller Schloss Raesfeld
Dorothee Feller im Gespräch mit dem Raesfeld Künster Hermann Kunkler (u. a. Froschbrunnen)

Was fehlt, wenn die Ausstellung weg ist?

Für die anderen sechs Kunstwerke heißt es dann nach einem Jahr nicht „auf immer und ewig“, sondern auf Wiedersehen, da sie nur eine Leihgabe waren. Deshalb stellte am Ende auch die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Hovestadt die Frage: „Wenn nach diesem Jahr die Werke wieder aus dem Ort verschwunden sind, werden sie en Raesfelder Bürgern fehlen?“

Eröffnung Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller Schloss Raesfeld Künstler Vongries
Der Künstler Ludwig Maria Vongries

Die achtköpfige Jazzformation Mr. Brassident unterhielt während der Feier die rund 100 Gäste im Schlossinnenhof mit Funk-Musik. Wer am Ende Zeit und Muße hatte, machte sich auf den Weg, um den Skulpturenweg vom Schloss bis zum Rathaus zu erkunden.

Die Ausstellung konnte realisiert werden durch

  • Fördermitteln der BRD sowie des Landes NRW „VITAL NRW“
  • LAG Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e. V. Gemeinde Raesfeld
  • Ortsmarketing Raesfeld
  • Katholische Kirchengemeinde St. Martin
  • Jugendwerk Raesfeld
  • Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld
  • Fachgruppe Restauration im Handwerk Raesfeld
  • Hetkamp Einrichten, Mode und mehr
  • Stadtwerke Borken
  • Westenergie AG
  • Sparkasse Westmünsterlnd Raesfeld
  • Volksbank Raesfeld und Erle
  • Naturpark Hohe Mark
  • Arbeitsgruppe Skulpturenausstellung

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Film: Eröffnung der Skulpturausstellung in Raesfeld

Der Skulpturenweg in Raesfeld ist offiziell eröffnet

„Auf immer und ewig“ – Kunst im öffentlichen Raum. So lautet die Ausstellung mit Skulpturen des Künstlers Ludwig Maria Vongries. Dies wurde am Sonntag am Schloss Raesfeld feierlich eröffnet.

Zur Skulpturenausstellung mitten im Naturpark Hohe Markgehören acht großformatige Skulpturen aus Stahl und Holz.

Die acht Sulpturen sind in der Gemeinde Raesfeld an unterschiedlichen Orten installiert und verbinden die Schlossfreiheit mit der Ortsmitte.

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Neue Elternbeteiligung in der Kindertagespflege

Fachbereich Jugend und Familie informiert für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken

Kreis Borken (pd). Elternmitwirkung gibt es in Kindertageseinrichtungen schon lange, jährlich werden die Elternbeiräte neu gewählt. Sie sollen die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und dem Träger, dem pädagogischen Personal sowie das Interesse der Eltern für die Arbeit der Einrichtung fördern.

Das Kreishaus in Borken

Zudem wählt die Versammlung der Elternbeiräte die Mitglieder des Jugendamtselternbeirates (JAEB), der nächsten Vertretungsebene, der die Interessen der Eltern gegenüber dem Kreisjugendamt vertritt und auch mit einem beratenden Mitglied im Jugendhilfeausschuss vertreten ist.

Mit der Reform des Kinderbildungsgesetztes (KiBiz), die zum 01.08.2020 in Kraft getreten ist, ist die Einbindung der Eltern nun auf die Kindertagespflege erweitert worden. Auch sie sollen die Möglichkeit der Mitwirkung und Mitsprache erhalten, vorgesehen ist dies auf der Ebene des JAEB.

Der Fachbereich Jugend und Familie hat dazu alle Eltern von Kindern in Tagespflege angeschrieben. Interessierte Eltern sollen als Vertreterinnen und Vertreter der Tagespflege ihres Wohnortes am Wahlabend über die Mitglieder des neuen JAEB und die zu verfolgenden Ziele mitbestimmen, sich über die Arbeit des JAEB informieren und sich vielleicht auch selbst in diesem Gremium einbringen.

„Wir freuen uns, wenn sich interessierte Eltern melden und diese neue Beteiligungsmöglichkeit nutzen“, hofft Markus Grotendorst, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie, auf eine positive Resonanz aus der Elternschaft. Interessierte Eltern, die sich für die Belange ihrer Kinder in der Kindertagespflege einsetzen möchten, können sich noch bis spätestens zum 18.10.2020 bei ihrer Fachberatung der Kindertagespflege oder unter [email protected] melden.

Weitere Informationen zum aktuellen Jugendamtselternbeirat gibt es unter www.kreis-borken.de/jaeb und auf dem Kita-Portal des Kreises Borken www.kreis-borken.de/webKita.

Der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken ist für alle Kommunen im Kreisgebiet mit Ausnahme von Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zuständig. Diese Städte haben jeweils ein eigenes Jugendamt.

Hilfe für die Waisenkinder in Kumi-Uganda

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Vielen Raesfeldern und Erlern ist Father Charles durch seine Aufenthalte in den letzten Jahren bekannt.

Kirchengemeinde St. Martin bittet um Hilfe für die Weisenkinder in Kumi.

Leider ist es ihm aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht
möglich, Deutschland zu besuchen und selbst zu schildern, wie die Situation vor Ort im Waisenhaus und z.B. in der Schule ist.

Da in Uganda derzeit alle Schulen geschlossen sind sei es ist schwierig, die Verpflegung durch zumindest eine tägliche Mahlzeit zu gewährleisten, vor allem weil durch Dürre, Heuschreckenplage und überteuerte Lebensmittel die Versorgung erschwert werde.

Wie die Kirchengemeinde mitteilt, befürchten Experten, dass es durch die Corona Situation und den angeordnete Schulschließungen zu einer Hungersnot mit biblischem Ausmaß kommen könne.
Schon jetzt wird befürchtet, dass Schulen nicht mehr öffnen, Lehrer nicht zurückkommen und dadurch eine ganze Generation keine Bildung erlangt und keine Perspektive hat.

Pfarrer Charles und seine Waisenkinder brauchen Hilfe! Brot für Kumi hat in den letzten Wochen schon ca. 6000,- € eingebracht. Nähere Infos sind auch unter kumi-freunde.de nachzulesen.

Am Samstag, 03.10. backt Biobäcker Hubert Leiers wieder
gegen Spende Rosinenbrot/ 5-Kornbrot/ und Bauernbrot für „Kumi“.

Bei folgenden Personen kann bis zum 01.10. Brot bestellt werden. Bitte angeben: Name, Anzahl der Brote, Abholungsort.

In Erle:
Familie Askamp. Tel. 6463 Abholung im Silvesterhaus am 03.10. von 10 bis 11 Uhr.

In Rhedebrügge: Familie Brink, Tel. 02872-806077 Abholung bei Familie Brink, Tenkweg 27 am 03.10. von 10 bis 11 Uhr

In Raesfeld: Biobäckerei Leiers, Tel. 6944 Abholung bei Biobäckerei
Leiers am 03.10. von 10 bis 11 Uhr.

Gerne auch Bestellungen von Nachbarn, Freunden, Familie für die Aktion „Brot für Kumi“ entgegennehmen und gleich mit bestellen.

Falls unter den oben genannten Telefonnummern niemand erreicht ist, nimmt das Pfarrbüro, Tel. 7276 auch Bestellungen unter Angabe von Namen, Brote und Abholungsort entgegen.

Im Namen von Pfarrer Charles ein herzliches Dankeschön und Gottes Segen.

Bauunternehmen Fasselt: Maurer / Stahlbetonbauer (m/w/d) in Vollzeit

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Fasselt Hoch – und Tiefbau baut komplette Infrastrukturen. Neben dem Straßen- und Wegebau qualifizieren wir uns für den Kanalbau, Hochbau, Schlüsselfertigbau, Brückenbau, Pflasterarbeiten und alle Arten von Erdbewegungen. Dabei sind eine transparente Planung, eine einwandfreie Bauausführung und eine termingerechte Inbetriebnahme selbstverständlicher Teil unserer Arbeit.

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Heimatmedien
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Klimawochen 2020-Mitmach-Workshop „Werde plastikfreier“

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Klimawochen 2020: Klimaschutz und Abfallwirtschaft Mitmach-Workshop „Werde plastikfreier“ und Informationsveranstaltung „Richtiger Umgang mit häuslichen Abfällen“ bei der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland in Gescher

Kreis Borken/Gescher. Wie lassen sich Klimaschutz und Abfallwirtschaft miteinander verbinden? Warum ist es sinnvoll Abfälle zu Hause zu sortieren? Was passiert mit den Abfällen?

Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung zum Thema „Der richtige Umgang mit häuslichen Abfällen ist ein großer Schritt in Richtung Klimaschutz“. Im Rahmen der Klimawochen 2020 findet am Dienstag, 29. September 2020, zunächst ein Vortrag bei der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW), Estern 41, in Gescher statt.

Anschließend besichtigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Anlagenstandort der EGW. Dort wird unter anderem der Weg der Bioabfälle von der Anlieferung über die Grobaufbereitung, die Rotte und abschließende Feinaufbereitung bis hin zum Endprodukt Qualitätskompost verständlich erklärt. Die Veranstaltung geht von 14 bis 16 Uhr.

Waschmittel aus Kastanien? Deo aus der Küche? Gewachster Stoff als Alternative zur Frischhaltefolie?

Zu diesen Fragen veranstaltet die EGW an zwei Abenden einen Mitmach-Workshop. Getreu dem Motto „Werde plastikfreier“ bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montag, 28. September, sowie am Mittwoch, 30. September 2020, alltagstaugliche Tipps, Anregungen und Anleitungen für Haushalt, Kosmetik- und Hygieneartikel sowie vieles mehr, um ohne viel Aufwand im Alltag den Plastikkonsum zu reduzieren. Die Mitmach-Workshops finden in der Schulungsscheune der EGW, Estern 41, in Gescher statt und gehen von 18 bis 19.30 Uhr.

Während der „Klimawochen 2020“, noch bis Freitag, 2. Oktober 2020, können Interessierte außerdem die Ausstellung zur Kampagne „#wirfürbio – Kein Plastik in den Bioabfall“ bei der EGW in Gescher besichtigen. Dies geht montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Eine telefonische Anmeldung ist sowohl für die Mitmach-Workshops als auch für die Informationsveranstaltung notwendig unter Tel. 02542 / 929-0. Informationen dazu gibt es im Internet auf www.kreis-borken.de/klimawochen. Dort sind auch alle weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Klimawochen 2020 aufgelistet.

Bürgergenossenschaft benötigt weitere Unterstützung

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Wir in Erle – Genossenschaftsanteil sind ideal als Geschenk. Es fehlen noch 180.000 Euro

Raesfeld (pd). Bis Ende August waren bereits 1.481.700 € zusammen gekommen. Am benötigten Gründungsvermögen von 1.750.000 € fehlen derzeit noch rund 180.000 €, damit der Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses mit Festscheune umgesetzt werden kann.

„Jeder Genosse darf natürlich auch mehrere Anteile an der Bürgergenossenschaft halten“, erklärt Michael Weddeling von der Initiativgruppe „Wir in Erle“.

Dorfgemeinschaftshaus Wir in Erle

„Wir hoffen, dass das viele beherzigen und durch weitere Anteile das benötigte Kapital zusammenkommt, damit wir das Projekt in und für Erle auch umsetzen können.“

Eigens dafür hat die Initiativgruppe all diejenigen per Postkarte angeschrieben, die bereits eine Absichtserklärung abgegeben haben, um für weitere Anteilszeichnungen zu werben. Diese Postkarten sollen ausdrücklich auch an Freunde, Bekannte und Verwandte weitergeben werden, die noch nicht gezeichnet haben.

Andreas-Grotendorst-Dorfgemeinschaftshaus
Wer hat noch nicht? Bürgermeister Andreas Grotendorst appelliert auch an die Raesfelder Firmen. Foto Archiv: Petra Bosse

Bürgermeister Andreas Grotendorst ergänzt, dass sich ein Genossenschaftsanteil ideal als Geschenk eigne. „Ich hoffe, dass viele vorausschauend für Erle denken und schon jetzt Genossenschaftsanteile zeichnen, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen. Vor allem appelliere ich an die Raesfelder Firmen, sich an der Bürgergenossenschaft entweder selbst zu beteiligen oder aber Anteile zu verschenken. Das Dorfgemeinschaftshaus mit Festscheune ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unseres Ortes.“

Der Zeichnungstermin war wegen der noch fehlenden Anteile zunächst noch bis zum 30. September 2020 verlängert worden.

Weiterer Termin

Jetzt besteht am Sonntag, 4. Oktober 2020 letztmalig die Möglichkeit für Unentschlossene, sich eingehend über das Projekt zu informieren und die noch fehlenden Anteilsscheine zu zeichnen.

Initiatoren Gruppe

Die Initiatoren des Projekts „Wir in Erle“ stehen dann in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr an einem Infostand vor der Gaststätte Brömmel-Wilms für Fragen zur Verfügung und hoffen auf weitere Helfer und Förderer. „Es wird eng werden“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. Die Entscheidung zur Gründung der Bürgergenossenschaft soll in der darauffolgenden Woche erfolgen.

Stauden- und Kräuterbörse auf der Babywiese in Erle

Am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, lädt der Heimatverein Erle auf der „Babywiese“ hinter der Erler Mühle an der Schermbecker Straße zu einer Stauden- und Kräuterbörse ein.

Alle Gartenliebhaber, die Stauden und Kräuter in ihren Gärten übrig haben, werden aufgerufen, Stauden- und Kräuterabstiche zur „Babywiese“ zu bringen.

Diese können dort gegen andere getauscht bzw. gegen eine kleine Spende erworben werden. Nach Möglichkeit sollten die Namen der Stauden und Kräuter auf kleinen Kärtchen verzeichnet sein. Auch selbst gezogene Kräutersamen können angeboten werden. Die Börse findet von 14.00 – 17.00 Uhr statt.

Die Stauden und Kräuter können ab 13.30 Uhr zur „Babywiese“ gebracht werden.

Ortsmarketing lädt zur Mitgliederversammlung 2020

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. lädt am Mittwoch, den 7. Oktober um 19:30 Uhr in die Aula der St. Sebastian-Grundschule, Im Mensing 14, in Raesfeld zur Mitgliederversammlung ein.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Jahresbericht der Vorsitzenden des Ortsmarketing, Vorstandswahlen, der Kassenbericht sowie ein Rück- und Ausblick auf die Aktivitäten 2019/2020.

Außerdem freut sich der Ortsmarketing Raesfeld e.V., auf einen Vortrag von Peter Epping zum Berufsorientierungskonzept der Julia-Koppers-Gesamtschule. Gerade jetzt ist es umso wichtiger, die jungen Menschen bei der Berufsorientierung und Ausbildungssuche zu unterstützen, da kaum Ausbildungsmessen und Praktika stattfinden konnten.

Der Verein freut sich über eine rege Teilnahme der Mitglieder/innen nebst Familienangehörigen sowie auch aller interessierten Bürger/innen aus Raesfeld, Erle und Homer.

Angebote für Kinder und Jugendliche

in der Corona-Pandemie mit Blick auf die Herbstferien
Angepasste Fördermodalitäten für Maßnahmen in der Kinder- und Jugendarbeit

Kreis Borken (pd). Ferienlager mit Übernachtung, Ferienspiele und -maßnahmen: Der Bereich der Ferienangebote im Kreis Borken wird überwiegend über die Jugendverbandsarbeit abgedeckt und ist somit fast ausschließlich ehrenamtlich organisiert. Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr den gesamten Bereich der Kinder- und Jugendarbeit vor große Herausforderungen gestellt, im Besonderen auch das Ehrenamt in der Jugendverbandsarbeit.

Das Kreishaus in Borken

Viele Maßnahmen in diesem Bereich, insbesondere die mit Übernachtungen, mussten für die zurückliegenden Oster- und Sommerferien aufgrund der Einschränkungen durch die Coronaschutzverordnung abgesagt werden. Die Anfragen zur Förderung und Durchführung von Maßnahmen in den Ferien häuften sich vor den Sommer- und nun vor den Herbstferien.

Das veranlasste den Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken dazu, die Fördermodalitäten für die zwei Formate „Ferienlager“ und „Verbindliche Ferienbetreuung“ anzupassen, um zumindest eingeschränkt Ferienmaßnahmen zu ermöglichen. Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken bestätigte in seiner vergangenen Sitzung nun nochmals die modifizierten Fördervoraussetzungen für die Ferienangebote, um insbesondere das Ehrenamt in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Die Veränderung der beiden genannten Förderformate „Ferienlager vor Ort“ und „verbindliche Ferienbetreuung“ sind somit für das gesamte Förderjahr 2020 vorgesehen, da auch für die bevorstehenden Herbstferien Ferienangebote möglich gemacht werden sollen.

„Ferienangebote sind trotz, beziehungsweise gerade aufgrund der Corona-Pandemie besonders wichtig, weil zum einen Eltern oftmals ihren Urlaub schon in der Zeit von März bis Juni für die Betreuung ihrer Kinder eingesetzt haben und auch viele Urlaubsziele nicht bereist werden konnten“, sagt Ute Isferding, Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendförderung beim Kreisjugendamt.

„Zum anderen sind in dieser Zeit nahezu alle Angebote und Kontakte für die Kinder und Jugendlichen weggefallen, sodass das soziale Leben gerade für junge Menschen besonders lange eingeschränkt war.“

Die Sommerferien waren für die Jugendverbandsarbeit eine besonders herausforderne Zeit: Alle Akteure im Bereich der Ferienangebote hatten große Auflagen zu bewältigen. Einige Angebote wurden zwar mangels Planungssicherheit abgesagt, wiederum andere haben in deutlich kleinerem Rahmen stattgefunden.

Verbindliche Ferienangebote gab es zum Beispiel auch für unter vier Stunden, da aufgrund der Corona-Pandemie nur Kleingruppen möglich waren. So konnte in Summe mehr Kindern ein Ferienangebot gemacht werden.

Schon im Mai 2020 beschloss der Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken die Übernahme der Stornierungsgebühren für ausgefallene Ferienmaßnahmen analog zu den Regelungen des Landes und der Stadtjugendämter. Die Coronaschutzverordnung ermöglichte durch eine Änderung der Auflagen ab kurz vor den Sommerferien auch Maßnahmen mit Übernachtungen, wenn auch unter großen Auflagen.

Vor den Sommerferien gab eine erste Anfrage von der katholischen Kirchengemeinde aus Vreden-Ellewick, deren ursprünglich geplantes Ferienlager nicht stattfinden konnte. Alternativ setzten sie ein „Ferienlager vor Ort“ um, das mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden war.

Ebenso die Vredener Georgspfadfinder: Drei Wochen vor Beginn verlegten sie ihr geplantes Ferienlager in Niedersachsen nach NRW in das Sauerland, denn die damalige Erlasslage ließ kein Ferienlager in Niedersachsen zu. „An der Flexibilität und am Einfallsreichtum hat man gemerkt, dass überall mit sehr viel Herzblut und Engagement gearbeitet wird“, erklärt Isferding. Alles sei sehr gut organsiert gewesen und alle hatten ein entsprechendes Hygienekonzept für ihr Angebot.

Die Verantwortlichen seien sehr kreativ, gleichwohl auch sehr verantwortungsbewusst mit der Situation umgegangen, sodass auch die Resonanz trotz der hohen Herausforderungen und Verantwortung durchweg positiv gewesen sei und es im Rahmen der Ferienangebote zu keinen Ansteckungen gekommen sei. Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit gelte in der Corona-Pandemie der Grundsatz „auf Sicht fahren“, denn es müsse weiter flexibel auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagiert werden.

Für Rückfragen steht die Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreisjugendamtes Borken zur Verfügung unter Tel. 02861/681-5401 (Ute Isferding).

Stadt Borken verteilt Masken mit Statement!

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Masken mit Statement gegen Rassismus, Diskriminierung, und Respektlosigkeit sind kostenlos an der Rathaus-Information erhältlich – Nur solange der Vorrat reicht.

Borken (pd). Die Stadtverwaltung und der Rat der Stadt Borken haben Anregungen sowohl aus der Bürgerschaft als auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung aufgenommen und haben als Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Respektlosigkeit am 01.09.2020 vor dem Rathaus ein entsprechendes Schild enthüllt.

Statement gegen Rassismus, Diskriminierung, und Respektlosigkeit. Foto: Stadt Borken

Der Beschluss erfolgte in der Ratssitzung am 19.02.2020 einstimmig!

Die Stadt Borken positioniert sich damit klar und deutlich gegen Rassismus, Diskriminierung und Respektlosigkeit und steht ein für die Achtung aller Mitmenschen.

Gegen Rassismus und Ausgrenzung vorzugehen, gehört zu den vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit. Denn nach wie vor sind Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in unserer Gesellschaft zunehmend anzutreffen.

Stadt Borken verteilt Masken mit Statement! Foto: Stadt Borken

Für die offizielle Enthüllung des Schildes am 01.09.2020 hat die Stadt Borken als Unterstützung Masken produzieren lassen, mit den folgenden Statements:

– KEIN Rassismus,

– KEINE Diskriminierung und

– KEINE Respektlosigkeit.

Diese wurden an die Anwesenden verteilt und waren schnell vergriffen. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing versprach, weitere Masken produzieren zu lassen. Diese wurden nun von einem Borkener Unternehmen produziert und geliefert.

Die Ausgabe erfolgt:

– Ab morgen (23.09.2020) ab 10:00 Uhr an der Rathaus-Information, Im Piepershaben 17.
– Die Ausgabe erfolgt kostenlos.
– Es werden maximal 2 Masken pro Person ausgegeben.
– Es sind keine Bestellungen oder Reservierungen möglich.
– Die Ausgabe erfolgt nur solange der Vorrat reicht.

Landwirtschaft 2030: Eine Branche mit Zukunft für NRW

Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser: Wandel geht nicht über Nacht, aber wir sind auf einem guten Weg. Dreh- und Angelpunkt sind faire Preise

NRW (pd). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat mehr gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung für die sich verändernde Landwirtschaft gefordert.

„Klimawandel, gestiegene Verbrauchererwartungen, Anforderungen an Umwelt- und Tierschutz, Corona und Afrikanische Schweinepest, ungeklärte Finanzfragen – all dies stellt die Landwirtschaft heute vor große Herausforderungen. Ich erlebe eine große Bereitschaft in der Branche, diese anzunehmen und Offenheit für Anpassungen. Aber dieses Zukunftsprojekt braucht unser aller Unterstützung“, sagte Heinen-Esser heute in Düsseldorf. Dreh- und Angelpunkt seien faire Preise.

Wettbewerb um Qualität, nicht um Billigpreise

„Wertschöpfung und Wertschätzung gehen Hand in Hand“, sagte Heinen-Esser. Daher müsse das Engagement der Landwirte in Tier-, Umwelt- und Naturschutz vom Handel und den Verbrauchern honoriert werden. Die Ministerin bekräftigte das Ziel, Billigpreiswerbung für Fleischprodukte unterbinden zu wollen: „1,99 Euro für 400g Hähnchenschnitzel oder 3,39 Euro für 800g Bratwurst – Fleisch ist keine Ramschware. Die Zeche zahlen am Ende die Tiere, die Umwelt und die landwirtschaftlichen Betriebe.“ Eine Arbeitsgruppe des Ministeriums entwickelt derzeit rechtliche Möglichkeiten, Lockvogelangebote einzudämmen und plant eine Bundesratsinitiative. Heinen-Esser: „Die Branche muss die Art und Weise der Erzeugung und die Produktqualität zur zentralen Werbebotschaft machen, nicht Billigpreise.“

Landwirtschaft eine Branche mit Zukunft in NRW

„2020 war erneut ein schweres Jahr für die Landwirtschaft. Ich möchte, dass sie in Nordrhein-Westfalen eine Branche mit Zukunft ist, in der Menschen weiterhin ihren Traumberuf sehen. Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft, die unsere Ernährung sichert, ein gutes Einkommen für die Betriebe gewährleistet und dabei unsere Lebensgrundlagen wie Boden, Luft und Wasser schont. Dazu müssen wir wieder zu einem gesunden Gleichgewicht kommen, das teils aus den Fugen geraten ist. Der Wandel geht nicht über Nacht, aber wir sind auf einem guten Weg“, so Heinen-Esser. Die Landesregierung unterstützt die Landwirtschaft auf vielfältige Weise, strukturelle Veränderungen frühzeitig und erfolgreich zu gestalten.

Neujustierung vom Stall bis zum Teller

Mit der nachhaltigen Nutztierhaltungsstrategie verändern sich sukzessive die Rahmenbedingungen entlang der Fleischkette vom Stall bis zum Teller. Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: „Dass Veränderungen hin zu mehr Tierwohl, fairen Preisen und sozial gerechten Arbeitsbedingungen erforderlich sind, steht außer Zweifel.“ Auch beim Transport muss der Tierschutz gewahrt werden. „Bevor Langstreckentransporte wieder gestattet werden, muss die Branche sicherstellen, dass Tierschutzanforderungen auf der gesamten Strecke eingehalten werden“, so der Staatssekretär. Weitere Strategie-Bausteine sind die Entwicklung einer Tiergesundheitsdatenbank und das Projekt „Stall der Zukunft“.

Konjunkturprogramm zur Verbesserung des Tierwohls

Aus dem nordrhein-westfälischen Konjunkturprogramm werden zusätzlich fünf Millionen Euro zur Verbesserung des Tierwohls bereitgestellt.

Unter anderem will das Ministerium mit einem „kleinen Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP)“ leicht zu realisierende Umbaumaßnahmen und den Erwerb von Vorrichtungen zur Verbesserung des Tierwohls für alle Tierarten fördern.

In der Schweinehaltung können dies zum Beispiel Scheuerbürsten, Beckentränken oder Teilüberdachungen eines Auslaufs sein, in der Rinderhaltung etwa der Einbau und Betrieb von Kühlungssystemen. Mit Pilotprojekten sollen mobile Schlacht- und Verarbeitungsanlagen erprobt und regionale Erzeugungs- und Vermarktungsstrukturen gestärkt werden.

Afrikanische Schweinepest

Nachdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg bei Wildschweinen nachgewiesen wurde, sehen sich die Schweinehalter mit weitreichenden Exportstopps konfrontiert.

Hierzu Bottermann: „Trockenheit, Corona, jetzt ASP. Die Sorgen sind groß. Wichtig ist jetzt, dass der Bund Verhandlungserfolge erreicht, um ASP-freie Regionen wieder für den Handel zuzulassen. Zur weiteren Unterstützung sollte der Bund die in Aussicht gestellten Liquiditätsdarlehen mit einem wirksamen Tilgungszuschuss versehen.“ Bottermann rief die Betriebe dazu auf, Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten und sich einen ASP-freien Status durch Kontrollen bescheinigen zu lassen.

Umweltgerecht und klimaangepasst Ackern

Auch die Pflanzenproduktion muss umwelt-, klima- und naturverträglicher gestaltet werden. Zum Beispiel fördert das Land die Suche nach robusten Pflanzensorten, die weniger anfällig für Hitze- und Wasserstress sind. „Auch erweiterte Fruchtfolgen sind eine Antwort auf den Klimawandel, zugleich vermindern sie die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten und Unkräuter“, sagte Heinen-Esser. Die Wetterextreme der zurückliegenden Jahre haben gezeigt, wie abhängig die Land- und Forstwirtschaft von einer ausreichenden Wasserversorgung ist.
 
Auch aktuell sind die Böden weiterhin teilweise zu trocken, die Grundwasserstände zu niedrig. Infolge längerer Trockenphasen kann es zu Nutzungskonflikten führen. „Klar ist, dass die Trinkwasserversorgung stets Vorrang haben muss. Daneben müssen wir Nutzungskonkurrenzen – etwa zwischen Landwirtschaft und Industrie – definieren. Gemeinsam mit den Beteiligten wollen wir Lösungen beschreiben, eine Konzeption für langanhaltende Trockenphasen erarbeiten und Nutzungskonflikte vorausschauend vermeiden.“

Gewässer schützen und Landwirtschaft unterstützen

Zum Problem der teils weiterhin zu hohen Nitratbelastung der Gewässer verweist Heinen-Esser auf die differenzierte Ausweisung von Gebieten und strengere Anforderungen an die Düngung in Nordrhein-Westfalen.

„Durch eine effiziente und praktikable Düngeregulierung können wir unsere Gewässer effektiv schützen, ohne die Landwirtinnen und Landwirte zu überfordern. Die vom Bundesrat verabschiedete Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten war ein weiterer erforderlicher Schritt, um Rechts- und Planungssicherheit für Landwirtinnen und Landwirte zu erlangen. Sie trägt in weiten Teilen die Handschrift Nordrhein-Westfalens. Da wir bereits vorgearbeitet haben, ist für Nordrhein-Westfalen mit nur wenig Anpassungen zu rechnen“, erläutert Heinen-Esser. Erstmalig ausgewiesen werden Gebiete, die durch Phosphateinträge belastet sind. Dort werden zusätzliche Anforderungen für die Phosphatdüngung gelten.

Insektenschutz und Biodiversität

In vielen Debatten um den Verlust der Artenvielfalt wird der Landwirtschaft eine Schlüsselrolle zugewiesen. Was oft verkannt wird: Im Jahr 2019 erhielten rund 11.000 Betriebe Förderungen von knapp 53 Millionen Euro für Agrarumweltmaßnahmen auf rund 250.000 ha, über 3.100 Betriebe haben einen Förderantrag für Blüh- und Schonstreifen gestellt. Die Landesregierung will dies weiter forcieren, plant den Ausbau der sehr erfolgreichen Biodiversitätsberatung. „Die bisherigen sieben, zum Teil über Projekte finanzierten Stellen, werden in dauerhafte Stellen umgewandelt. Künftig sollen weitere Beratungskräfte in der Fläche tätig werden“, so Heinen-Esser. Auch die „Leitbetriebe Biodiversität“, bisher 14 in Nordrhein-Westfalen, sollen fortgesetzt werden.

Konventionelle und ökologische Landwirtschaft

Nach den Vorstellungen der Landesregierung soll der Öko-Landbau weiter ausgebaut werden. „Wir streben langfristig einen Anteil ökologisch wirtschaftender Betriebe von 20 Prozent an. Hierzu beabsichtigen wir unter anderem die Einrichtung von Öko-Modellregionen“, sagte Heinen-Esser.

Dabei soll als neues Element auf Grundlage eines Förderwettbewerbs die kommunale Ebene zur Entwicklung des ökologischen Landbaus adressiert und unterstützt werden. Ziel ist unter anderem die Erweiterung von Verarbeitungs- und Vermarktungsmöglichkeiten, etwa im Handel, in der Gastronomie oder in öffentlichen Kantinen.
 
Dies bedeute jedoch keine Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft mit einem hohen Grad an Technisierung, Effizienz und Produktivität. „Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft können dazu beitragen, dass Pflanzenschutz, Düngung und Bewässerung ganz gezielt erfolgen und damit Landwirtschaft noch ressourcenschonender und umweltfreundlicher wird. Zukunftsfähig sind Techniken, die sowohl einen ökologischen als auch einen ökonomischen Mehrwert bewirken. Ich verspreche mir auch für die Zukunft ein intensives Lernen der verschiedenen Produktionsrichtungen voneinander“, sagt Heinen-Esser.

Gemeinsame Agrarpolitik

Nicht nur an der Ladentheke geht es um faire Preise, sondern auch bei den laufenden Verhandlungen zur Zukunft der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). „Das bisherige Fördersystem hat sich bewährt. Jedoch sollten kleinere und mittlerer Betriebe stärker berücksichtigt und gleichzeitig mehr Leistungen für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in der Landwirtschaft erbracht werden“, so die Ministerin. Im Rahmen der GAP setzt sich die Landesregierung für einen Mindestumfang an nicht-produktiven Flächen zum Schutz der Biodiversität ein. Wichtige Leitlinien setzt auch die Farm to Fork-Strategie.
 
Hintergrund: Zahlen, Daten, Fakten

Nordrhein-Westfalen ist Agrarland. Mehr als 100.000 Beschäftigte erwirtschaften in 30.000 Betrieben pro Jahr einen Produktionswert von mehr als sieben Milliarden Euro.

Das vielfältige Landschaftsbild ist in weiten Teilen des Landes geprägt von bäuerlichen Familienbetrieben, von der Landbewirtschaftung und von der Viehhaltung. In der Nutztierhaltung wird mehr als die Hälfte des Produktionswertes der nordrhein-westfälischen Landwirtschaft erwirtschaftet – rund 3,8 Milliarden Euro.

Hierzu tragen insbesondere rund 6.500 Betriebe mit der Haltung von insgesamt etwa 6,7 Mio. Schweinen bei. Insgesamt werden auf rund 47 Prozent der Landesfläche Ackerbau und Viehwirtschaft betreiben. Hinzu kommen die vor- und nachgelagerten Betriebe. Im Verbund mit Herstellern von Produktionsmitteln, der Verarbeitung bis hin zum Lebensmittelhandel und der Gastronomie bildet die Ernährungswirtschaft einen starken Wirtschaftszweig mit rund 400.000 Arbeitsplätzen.
 
Veranstaltungen zur Zukunft der Landwirtschaft
In den kommenden Tagen und Wochen steht die Zukunft der Landwirtschaft im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen, etwa der Agrarministerkonferenz (25.9.), dem Erntedankfest (4.10.), laufenden Verhandlungen auf Bundes- und EU-Ebene, der Fachtagung „Landwirtschaft 2030 in NRW“ (5.10.) und einem Folgetreffen zum Branchentreff Fleisch in Berlin (9.10.).
 
Die Fachtagung „Landwirtschaft 2030 in NRW: Zukunftsfest – Nachhaltig – Tierwohlorientiert“ veranstaltet das MULNV am 5. Oktober 2020 in Düsseldorf. Da die Teilnehmermöglichkeit begrenzt ist, besteht auch die Möglichkeit zur digitalen Teilnahme. Online-Anmeldung sind bis zum 30. September 2020 hier möglich.

Nachbarschafts-Ständchen mit den Raesfelder Burgmusikanten

Nachbarschaftständchen der Raesfelder Burgmusikanten sorgte etwas für Schützenfeststimmung

Die Raesfelder Burgmusikanten freuten sich, dass sie trotz Corona eine Möglichkeit finden konnten, die Raesfelder Bürger mit ihrer Musik zu unterhalten.

Wer sich rechtzeitig für ein privates Ständchen angemeldet hatte, kam am Sonntag in den Genuss eines Privatkonzertes, und das fast bis ins Wohnzimmer, sprich, sprich bis vor die Haustür oder in den Garten.

Ständchen-Nachbarschaft-Raesfeld-Burgmusikanten-Raesfeld
Ein bisschen wippen, ein wenig schunkeln…bevor der Schützenvogel von der Stange fiel.

Wie am Nordesch, wo die Nachbarbarschaft im Wendehammer gleichzeitig noch Kaffee und Kuchen aufgefahren hatten.

„Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir heute an sechs Orten innerhalb weniger Stunden spielen können, da wir fast das ganze Jahr durch Corona keine Auftritte hatten“, so Musiker Matthias Sümpelmann. Nicht nur die Stimmung unter den Anwohnern war hervorragend, sondern auch das Wetter spielte bestens mit.

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Nachwuchstalent gab den Takt an. Fotos: Petra Bosse

Gestartet ist die Musikkapelle in Rhedebrügge bei Möllmann und Nagel. Von dort aus ging zu weiteren fünf Stationen nach Raesfeld, wo an diesem Wochenende eigentlich die Junggesellen ihr Schützenfest feierten sollen.

Aus alter Tradition wehte sogar die Nachbarschafts-Schützenfestfahne, die eigens für die Junggesellenschützen gehisst wurde. Etwas schwermütig ums Herz wurde es den Zuhörern dann doch, als der „Böhmische Traum“ ertönte. „Ich finde die Idee super, zumal wir die Livemusik in diesem Jahr wirklich vermissen“, so Michaela Prost.

Ständchen-Nachbarschaft-Raesfeld-Burgmusikanten-Raesfeld
Die Männerfraktion vom Nordesch

Dies bestätigte auch Heinz Lammers. „Etwas Schützenfestfeeling zu erleben, ist schon schön, aber ein weiterer positiver Aspekt ist auch, dass wir die Kapelle natürlich mit einer Spende unterstützen können“.

Und eine Zugabe gab es natürlich auch, denn, so rief ein Zuhörer scherzhaft dazwischen, „der Schützenvogel ist gerade von der Stange gefallen“.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Neue Skulpturen in Raesfeld regen zur Diskussionen an

Von den Besuchern und Tagestouristen am Schloss werden die Vongries Kunstwerke gut angenommen.

Raesfekd. Entweder von den Kindern als Klettergerüst oder als ein Ort zum Ausruhen, wie im Schlossinnenhof. Und immer wieder stehen die Menschen davor und fragen sich: Was soll das sein?

Skulpturen--Raesfeld

Andere Menschen wiederum sehen die Skulpturen nicht als Kunst, sondern eher als ein Hindernis an. Und auch in den Kommentaren auf Facebook und Co. ist zu lesen: Dafür gibt die Gemeinde Geld aus?

Kunstwerk-Raesfeld-Vongries

Wie bei der Skulptur am Rathaus „One plate“. Was soll das denn sein? Eine Wippe?

Obwohl die offizielle Eröffnung des der Skulpturenausstellung „AUF IMMER UND EWIG “ erst am Sonntag, 27. September ist, haben die tonnenschweren Kunstwerke aus Holz und Eisen schon jetzt ihren Zweck voll erfüllt. Zum einen soll Kunst ja die Fantasien der Menschen anregen, vor allem aber soll darüber diskutiert werden. Und das wird derzeit viel.

Skulpturenweg-Schloss-Raesfeld

Der Plan um Skulpturenweg Raesfeld

Wie bekommen wir die Menschen von der Schlossfreiheit in die Dorfmitte? Diese Frage vonseiten der Gemeinde war der Ursprung dieser Idee und die Aufgabe zum Skulpturenweg gewesen. Und auch hier, also nicht nur durch die Diskussionen, ist das Ziel jetzt schon erreicht.

Wie bei einem Ehepaar aus Essen. Sie schlenderten am Sonntagnachmittag vom Schloss längst der Weseler Straße entlang. Dann blieben sie interessiert vor dem meterhohen Kunstwerk am Jugendhaus stehen. „Es sollen doch noch mehrere Kunstwerke im Dorf stehen. Wo finden wir diese denn“, fragte die Frau einen Passanten.

Was die Kosten der zwei Werke, welche die Gemeinde gekauft hat, betrifft, sind diese erschwinglich,

Das Geld dafür kommt größtenteils aus Fördermittel, der andere Teil aus Sponsoring.

Die anderen sieben Skulpturen sind nur eine Leihgabe für ein Jahr.

Raesfeld – Spielautomat in Pizzeria aufgebrochen

Raesfeld (ots). Diebe haben in der Nacht zum Samstag in Raesfeld einen Spielautomaten aufgebrochen und dabei Bargeld erbeutet. Das Gerät befand sich in einer Pizzeria an der Borkener Straße. Die Räumlichkeiten konnten die Täter aufgrund eines technischen Defekts einer Terrassentür ohne Probleme betreten. Die Tat trug sich in der Zeit von Freitag, 23.00 Uhr, bis Samstag, 07.10 Uhr, zu. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Herbstleuchten 2020 in Raesfelder Gärten

Zwei Privatgärten laden zum Lichterabend vor und in der Dunkelheit ein

Raesfeld (pd). Wenn sich abends auf den Feldern die ersten Nebelschwaden bilden, die ersten Kastanien und Eicheln auf den Boden fallen und in den Gärten Äpfel und Birnen geerntet werden, dann ist der Herbst nicht mehr weit entfernt.

Grund genug für zwei Raesfelder Privatgärten, ihre schönen und erlebnisreichen Gärten ins herbstliche Licht von Dämmerung bis Dunkelheit zu tauchen und gemeinsam mit dem Ortsmarketingverein zum Saisonfinale der Raesfelder Gartentage einzuladen.

Garten SeggewissDie Gärten der Familien Seggewiß und Baumeister laufen noch einmal zur Höchstform auf. Sie verwandeln am kommenden Freitag, 25. September von 18 – 22 Uhr ihre Gartenparadiese mit Licht und Feuer in beruhigende Orte der Dunkelheit.

„Vom Hellen ins Dunkel der Nacht“ hat der Besucher die Möglichkeit, die Gärten sowohl vor der Dämmerung zu erkunden, als auch wunderschöne abendliche Gärten zu erleben und Tipps und Anregungen zur Beleuchtung und Gestaltung eines nächtlichen Gartens mitzunehmen.

Folgende Privatgärten schalten zum Abschluss der diesjährigen Raesfelder Gartentage als Highlight das Licht in ihren glänzenden Garten(t)räumen an.

Exotisches Urlaubserlebnis unter Palmen

Im Exotengarten Seggewiß, Im Rott 16 erlebt der Besucher bereits beim Betreten die Pracht der gigantischen Bananengewächse. Hindurch unter den riesigen Blättern der über fünf Meter hohen Bananenpflanzen und deren Blütendolden hinein in ein exotisches Urlaubserlebnis unter Palmen, Baumfarnen und Riesengräsern. Erleuchtet durch Feuer- und Lichtobjekte sind die Gäste eingeladen, denn Alltag für ein paar Stunden zu verlassen.

Rahmen für den naturnahen Schwimmteich

Im ideenreich gestalteten Garten Baumeister, Ährenfeld 13 werden zahlreiche Anregungen und Ideen zur Erfüllung der ganz persönlichen Gartenträume geboten. Mit vielen Lichtern beleuchtet, bilden sie einen farbenfrohen, nächtlichen Rahmen für den naturnahen Schwimmteich. Abwechslungsreich gestaltete Sitzplätze laden zum Verweilen in der Dunkelheit ein.

Garten Baumeister
Unterschiedliche Lichter verzaubern den Garten von Baumeister

Hinsichtlich der derzeitigen Coronasituation bitten Ortsmarketing und Garteneigentümer um Einhaltung der derzeit gültigen Hygiene- und Abstandsregeln.

Die Besucher werden angehalten, die Abstandsregeln (1,5 m) auf dem Weg zum Garten, im Eingangsbereich und im Garten selbst einzuhalten. Die Anzahl der Besucher pro Garten ist begrenzt. Ggf. ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Nähere Informationen erhalten alle Gartenfreunde im Internet unter www.ortsmarketing.raesfeld.de
www.garten-seggewiss.de 

Bayrischer Abend mit zünftiger Blasmusik

„O‘ zapft is“. So hieß es am Samstagabend beim ersten bayrischen Abend in der Hecheltjens’s Festscheune.

RAESFELD. Nach den erfolgreichen Wochen der Kulturterrasse am Schloss Raesfeld setzt der Gastronom Reinhard Nießing sein Unterhaltungsprogramm in der Festscheune in Havelich weiter fort.

Familienausflug: Markus und Silke Sümpelmann mit Töchter Malin (l.) und Greta

Den musikalischen Auftakt machte das Borkener Blasorchester mit zünftiger traditioneller Blasmusik und Rhythmen, die zum Schunkeln und Mitsingen einluden.

Trotz, dass alles anders war als sonst, erlebten die Besucher Oktoberfestfeeling in Zeiten von Corona bei echtem bayrischen Bier und Speisen.

Erst groß die Keule schwingen und dann? Zielwasser getrunken? Fassanstich beim Bayrischem Abend in Hecheltens Hof heute Abend… eins, zwei… und …suffa. Nicht jeder Schlag kann sofort sitzen. 😉

Gepostet von Raesfeld-Online am Samstag, 19. September 2020

Den ersten Fassanstich der Veranstaltungsreihe machte Sponsor Markus Sümpelmann. Dieser traf, nach einem schwungvollen Anlauf des Holzhammers, nicht zuerst den Zapfhahn, sondern das Glas, welches der Wirt in der Hand hielt. Nachdem mit einigen Scherben endlich das Bier floss, konnte das Fest starten.

Bayrischer Abend Hecheltjens Hof

Frauen und Männer, stilecht in Dirndl und Lederkracht gekleidet, tanzten zwar nicht wie gewohnt, jeder mit jedem, auf Tischen und Bänken, sondern blieben brav an ihren Tischen und schunkelten untereinander, so wie es die Coronaschutzverordnung vorgab. Dennoch war die Stimmung, wenn auch nicht vergleichbar mit den großen Festen in den vergangenen Jahren, ausgelassen und fröhlich.

Hygienekonzept

Um das Fest umzusetzen, habe sich Reinhard Nießing und sein Team im Vorfeld viele Gedanken über das Hygienekonzept gemacht. Eine Mammutaufgabe sei das gewesen, so Nießing. So muss jeder Gast bei Einlass eine Mund-Nase-Maske tragen.

Auf den Tischen lagen weitere Anweisungen, die eingehalten werden mussten. Selbst das Borkener Blasorchester spielte hinter einer Schutzwand aus Plexiglas. „Dennoch sind wir froh, dass heute das Fest stattfinden kann“, so Nießing. Und obwohl jeder Gast an seinem Tisch bleiben musste, konnte die bayrische Kultur damit ein wenig im Münsterland gelebt und erlebt werden.

Hygienekonzept

Weitere Termine

Weiter im Programm mit einem Bayrischem Abend geht am 25. September mit der Oktoberfestbesetzung dem Blasorchester Erler Jäger.

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind in der Freiheit24 erhältlich: Tel. 02865/6094631 oder [email protected] Die Hygienevorschriften werden selbstverständlich eingehalten!

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