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Jobparade – Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsplätze

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Jobs und Stellenangebote direkt in Ihrer Nähe. Aktuelle Jobs und Ausbildungsangebote aus Dorsten, Schermbeck, Raesfeld-Erle und Umgebung.


Inserat vom 21.09.2020

Baumarkt-Kopf

Wir suchen ab dem 05.10 oder später eine/n

Aushilfe für Verkauf und Kasse (m/w/d) in Teilzeit

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail an [email protected]. Der Ansprechpartner ist Herr Henrik Fasselt.

Weitere Stellenangebote:

Bau- und Heimwerkermarkt Fasselt GmbH & Co. KG
Marellenkämpe 4
46514 Schermbeck

Telefon: 0 28 53 – 20 23
Web: www.baumarkt-fasselt.de


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Kontakt

Daniel-Bosse-Heimatmedien

Daniel Bosse
Content Marketing Manager (IHK)

E-Mail: [email protected]
Telefon: 0171 90 255 06

Fotovoltaikanlage hatte Feuer gefangen

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Eine Fotovoltaikanlage hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr fuhr am Freitagvormittag zu einem Feuer in Erle.

Viel Glück hatte der Eigentümer, dass er den Brand so schnell festgestellt hat, und somit einen größeren Schaden verhindert hat.

Wie André Szczesny, der Leiter der Raesfelder Feuerwehr, an der Einsatzstelle mitteilte, hatte der Eigentümer den Brand vor Eintreffen der Wehr mit einem Gartenschlauch selbst gelöscht.

Feuerwehr-Raesfeld
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Diese war danach mit Sicherungsarbeiten an der Anlage beschäftigt. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um das Entstehen eines weiteren Feuers zu verhindern.

25 Wehrleute der Löschzüge Raesfeld und Erle waren im Einsatz.

Junggesellenschützen ohne Schützenfest – Rückblick auf 2019

Eigentlich stand an diesem Wochenende das Junggesellenschützenfest in Raesfeld an. Eigentlich, jedoch in Zeiten der Corona-Pandemie laufen die Uhren anders.

Präsident Leonard Suer erinnert in seiner tiefgründigen und zeitlosen Ansprache am Ehrenmal von 2019 an eine Zeit, als am 01.September 1939 die deutsche Wehrmacht die polnische Stadt Wielun überfiel und damit den Beginn des zweiten Weltkriegs einleitete.

Eigentlich! Jedoch, wie auch bei den anderen Schützenfesten, nicht nur in Raesfeld, Erle und Homer, müssen die Junggesellen auf ihr Fest coronabedingt verzichten.

Thronfoto Junggesellenschützenfest 2019

Dazu gehört auch morgen das Vogelschießen. Dennoch möchten wir in einem Rückblick an das vergangene Jahr erinnern.

Vogelstange Junggesellenschützenfest Raesfeld 2019

Schützenfest Samstag 2019. Der Gang zum Friedhof mit der Kranzniederlegung:

Ansprache von Präsident Leonard Suer

Leonard-Suer-Junggesellenschützen-Raesfeld
Foto: Privat

Verehrte Gäste, liebe Junggesellen, verehrte Raesfelder Gemeinde,
Wir haben uns hier am Ehrenmal versammelt, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Man bezeichnet diese Stätten als Orte der Trauer, des Nachdenkens und der Mahnung, damit keiner aufhört zu fragen, wie es zu diesem Leid kommen konnte.
Vor wenigen Tage jährte sich einer der schrecklichsten Ereignisse der
deutschen Geschichte zum 80. Mal.

Am 01.September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht die polnische Stadt Wielun und leitete somit den Beginn des zweiten Weltkriegs ein. Es folgten sechs schreckliche Jahre Krieg, Leid, Tod und Völkermord mit geschätzten 80 Millionen Toten.

Frank Walter Steinmeier in Polen

Am 01. September 2019 war unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in Polen zu Gast und entschuldigte sich mit den Worten, Zitat: „Ich verneige mich vor den Opfern des Überfalls auf Wielun. Ich verneige mich vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft. Und ich bitte um Vergebung.“


Mit der Bitte um Vergebung, stieß der Bundespräsident auf Kritik aus Deutschland. Mit welcher Begründung müsse sich ein Mann entschuldigen, für ein Verbrechen welches soweit zurück liegt, dass weder er noch einer von uns für diese Verbrechen verantwortlich sein kann?!

Wir blicken heute offenbar lieber nach vorn als zurück. Wir interessieren uns ehr für uns und unser Umfeld als für das, was in anderen Teilen der Welt geschieht.
Unser schnell getaktetes Leben ist geleitet von Zielen, Ehrgeiz und unseren persönlichen Erfolg. Wir blicken nicht darauf, dass uns damit ein Privileg zu Teil wird. Vergangen sind die Zeiten, in denen Ziellosigkeit, Kraftlosigkeit und Heimatlosigkeit das Leben hier in Deutschland prägten. Und nicht nur in den Großstädten Deutschlands, auch in Raesfeld war der Krieg, das Leid und die Nationalsozialistischen Verbrechen allgegenwärtig.

Bei der Wahl in Raesfeld 1933 lag die NSDAP mit 20 % der Stimmen aus Raesfeld noch deutlich unter dem Reichsergebnis von 43 %, doch hatte Ihre Anhängerschaft in Raesfeld, Erle, Homer auch hier klar zugenommen im Vergleich der Vorjahre.
Im ersten Kriegsjahr 1939 wurden 102 Personen aus Raesfeld, Erle-Homer in den Kriegsdienst eingezogen.
Als im Sommer 1940 die ersten englischen Bomben auf Raesfeld fielen,
war dieses hauptsächlich der Nähe zum Ruhrgebiet verschuldet.

Bauernhof Terhart-Loker

Fast jede Nacht herrschte in Raesfeld Fliegeralarm und ein alltägliches
Leben wie es die Raesfelder kannten war kaum möglich.
In der Nacht vom 04. August 1940 wurde durch eine Brandbombe der
Bauernhof Terhart-Loker getroffen. Als die Nachbarn herbei eilten um zu helfen und den Brand zu löschen, flogen in der Nähe weitere Bomben.

Der Nachbar Johann Mümken-Kretier wurde beim Versuch zu helfen tödlich getroffen. Raesfeld wurde zur Garnisonsstadt und die ständig wechselnden Truppen für den Westfeldzug in Frankreich wurden begeistert empfangen und ausreichend verköstigt. Durch den ständigen Präsenz und Bewegung der hunderten Soldaten in Raesfeld-Erle, Homer bekam das Dorf ein völlig neues Gesicht.

Zwangsarbeiter prägten das Bild Raesfelds

Aber nicht nur die Soldaten, auch die polnischen Zwangsarbeiter prägten das Bild Raesfelds. Da viele Männer an der Front kämpften, fehlten Hilfskräfte für die Arbeit auf dem Land. Nicht alle polnischen Gastarbeiter wurden hier herzlich empfangen und viele mussten unter unmenschlichen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Am 13. Oktober 1940 beschimpfte ein Raesfelder Mädchen ohne jeden Grund einen Kriegsgefangen auf offener Straße mit den Worten, Zitat: „Schweine gehören nicht in die Kirche“.

Diese öffentliche Anfeindung nahm der damalige Raesfelder Kaplan Herr Wilhelm Meyer in seine heilige Messe auf. Er predigte von dem
christlichen Gebot der Feindesliebe und verwies darauf, dass der
nationalsozialistische Gedanke nicht mit dem eines Christen-Menschen zu vereinbaren ist.

Rückkehr unerwünscht

Für diese öffentliche Widersprechung der Nationalsozialisten wurde er darauf verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Auf seiner Überweisungsmappe waren die Worte „Rückkehr unerwünscht“ gedruckt, welches dem Todesurteil im KZ gleichkam.
Doch als am 29. März 1945 amerikanische Truppen das KZ Dachau
befreiten, war Herr Meyer noch am Leben und beschrieb seinen späteren Zustand mit den Worten: „Wir hatten zu viel um zum Sterben, aber zu wenig um zu leben“ Später ging er nach Buer-Scholven und arbeitete noch lange als Kaplan bis er im Jahre 1999 verstarb.
Verehrte Gäste, liebe Junggesellen, hinter mir sehen Sie 10 Steintafeln auf der insgesamt 297 Namen stehen von gefallen Soldaten oder getöteten Zivilisten aus Raesfeld.

Teil dieser schweren Zeiten in Deutschland

Ich bin mir sicher, dass die meisten von Ihnen hier einen Vorfahren oder einen direkten Verwandten wiederfinden werden.
Man muss also gar nicht weit schauen oder tief in die Vergangenheit
blicken um zu erkennen, dass ein jeder von uns hier seine Wurzeln hat und unsere Familien alle ein Teil dieser schweren Zeiten in Deutschland waren.
Mehr denn je stehen wir damit in der Verantwortung, Berührungsängste mit Fremden abzubauen und einzustehen für ein gemeinsames Miteinander.

Toleranz fängt in der kleinsten Gemeinschaft an


Jeder einzelne von uns kann etwas tun und bewegen für ein friedliches Umfeld, auch in unserer kleinen Gemeinde Raesfeld.
Denn Toleranz fängt in der kleinsten Gemeinschaft an.
„Ich verneige mich vor den Opfern des Überfalls auf Wielun. Ich verneige mich vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft. Und ich bitte um Vergebung.“


Für alle Opfer des Krieges in Raesfeld, für unseren verstorbenen Kaplan Herr Wilhelm Meyer und für alle, die sich dieser Schuld Verbunden fühlen und gemeinsam einstehen für ein gemeinsames Miteinander in einer friedlichen Welt, wird der Junggesellen Schützenverein einen Kranz niederlegen.
Er soll ein Zeichen der Erinnerung und des Friedens sein.

Stalleinblicke für Schulklassen wieder möglich


Corona-Schutzverordnung lässt Spielräume für Hofbesuche zu

Mit den zuletzt vorsichtig gelockerten Bedingungen zum Schutz vor Corona sind Bauernhofbesuche von Besuchergruppen wieder möglich.

(pd). Allerding gilt es weiterhin, bestimmte Auflagen einzuhalten, die sich in der Hauptsache mit der bereits gut bekannten Formel A – H – A
(Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) zusammenfassen lassen.

Bedingt durch die Corona-Pandemie müssen sich Landwirte und Besuchergruppen auch darüber hinaus an einige besondere Abläufe und Vorgaben halten.

In Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt hat der Kreisverband Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband einen Hygieneleitfaden erarbeitet, der speziell den Fall des (vor Corona regelmäßigen) Besuchs von Schulklassen auf Höfen allgemein regelt.

Hofbesuch-Hueske-Suedlohn
Besuche von Schulklassen, wie hier auf dem Hof von Bettina Hueske in Südlohn, sind ab sofort wieder möglich. Der WLV-Kreisverband hat hierzu einen HygieneLeitfaden mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt. Foto: WLW

Demnach sollte ein großer Teil der Veranstaltung im Freien oder in einer gut belüfteten Scheune stattfinden. Gegenstände dürfen nicht herumgereicht oder ohne zwischenzeitliche Desinfektion von mehreren Personen hintereinander benutzt werden, zum Beispiel Schüppen oder Besen.
Vieles andere entspricht dem, was die Bevölkerung längst aus öffentlichen Gebäuden sowie von Restaurant- oder Hotelbesuchen kennt (Teilnehmerlisten zur Rückverfolgbarkeit, Kontaktflächenreinigung, Desinfektionsmittelbereitstellung, etc.)

Die Vorsitzende im Öffentlichkeitsausschuss des WLV-Kreisverbandes, Bettina Hueske, ist froh: „Wir haben bei uns auf dem Milchviehbetrieb in Südlohn normalerweise über 20 Besuchergruppen pro Jahr im Stall. In den letzten Wochen gab es wieder vermehrt Anfragen und die Hofbesuche laufen so langsam wieder an. Es ist zwar nicht so wie unter Normalbedingungen, aber man merkt die große Freude der Besucher. Vor allem die Kinder haben die große Hoffläche ausgiebig genutzt und allerhand im Stall, der Strohhalle und den Siloanlagen entdeckt.“

Den vollständigen Hygieneleitfaden zum Schutz vor dem Corona-Virus beim Besuch einer Schulklasse auf dem Hof finden Interessierte auf der Homepage des Kreisverbandes unter www.wlv.de.

Zum Thema: Lernort Bauernhof

Im Zuge des WLV-Projekts „Lernort Bauernhof“ haben interessierte Lehrer und Eltern die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit den landwirtschaftlichen Ortsverbänden oder der Kreisgeschäftsstelle in Borken Betriebe für Hofbesuche zu finden.

Online unter www.bauernhof.net gibt es weitere Infos und dem eine praktische Hoffinder-Suchfunktion.

Kunst und Musik im Alten Rathaus Borken mit Kulturprogramm

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Eröffnungswochenende vom 25. bis 27. September 2020 mit Kunst, Musik und Kulturprogramm. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Nach fast vier Jahren Umbau feiert das FARB Forum Altes Rathaus Borken mit einem Wochenende voller Highlights nun die Eröffnung des ganzen Hauses.

Borken (pd). Vom Freitag (25.9.) bis Sonntag (27.9.) können zwei neuen Kunstausstellungen, eine Tanz-Performance, eine Lange Nacht im FARB, ein Rooftop-Konzert sowie Führungen durch das Gebäude und die Ausstellungen besucht und bestaunt werden.

Mit einer Corona-bedingten kleinen Türen-auf-Zeremonie hat das FARB im Juni 2020 zunächst die neue Präsentation zur Stadtgeschichte sowie das Foyer mit der Tourist-Information der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nun wird mit dem Wochenende Ende September das gesamte Haus eröffnet.

Borken-feiert
Foto: Stadt Borken

Viele Programmpunkte und verlängerte Öffnungszeiten über drei Tage verteilt laden ein, die Fertigstellung gemeinsam zu feiern und den Kulturort und seine neuen Ausstellungen zu entdecken. Statt in einem einmaligen Festakt Förderern, Mitwirkenden und Unterstützern Danke zu sagen und das Haus zu eröffnen, feiern die Macher des FARB ein ganzes Wochenende mit den Besucher. Das Wochenende ist der Startpunkt für die Zukunft des FARB. Alle Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen. Es können Corona-bedingt Wartezeiten entstehen.

Buntes Programm an drei Tagen

Das Festprogramm beginnt am Freitag (25.9.) um 18 Uhr mit einer Stadtraum-Performance vom „make a move collective“ aus Köln. Die City Runner vereinen Elemente von Parcours und zeitgenössischem Tanz und bespielen die Borkener Kulturachse bis hin zum FARB. Start ist auf dem Parkplatz „Im Pierpershagen“ beim Diebesturm.

Danach steht ab 18.30 Uhr bis 22 Uhr das FARB für eine lange Nacht mit der zweiten Auflage von „Faktor FARB“ offen: Mit DJ Sounds, Drinks und Snacks vom bonfire sowie einer Blick-hinter-die-FARB-Kulissen-Führung kann die Abendstimmung im FARB genossen werden.

Am Samstag (26.9.) lädt zum einen die „Offene Druckwerkstatt“ des FARB in der Brinkstraße 24 von 10 bis 16 Uhr ein, unseren Druckern an den historischen Pressen über die Schultern zu schauen und selbst ein kleines Druckwerk zu erstellen. Zum anderen können Neugierige bei der historischen Stadtführung „Vom Modell in die Wirklichkeit“ (11 Uhr und 14 Uhr) auch das interaktive Stadtmodell im FARB bewundern.

Imi Knoebel als erste große Sonderausstellung

Ab 17.30 Uhr am Samstag wird dann die erste große Kunstausstellung „Imi Knoebel im FARB“ (bis 10.01.2021) für das Publikum geöffnet sein – die einzige Ausstellung des Künstlers in einem deutschen Museum 2020. Imi Knoebel, Jahrgang 1940, ist einer der wichtigsten Vertreter der abstrakten Kunst der Gegenwart. Das neu eröffnete FARB zeigt eine erlesene Präsentation mit nie gesehenen farbigen Zeichnungen, neuen Arbeiten aus seiner „Anima Mundi“-Serie und Editionen von Bildwerken aus den 1990ern.

Die Ausstellung „Imi Knoebel im FARB“ wird gefördert durch die VR-Bank Westmünsterland eG.

Finale mit Turm-Konzert

Der Sonntag (27.9.) steht mit „Imi Knoebel im FARB“ und der ebenfalls komplett neuen Studioausstellung „Studio 01: Wiedersehen mit Julia Schily-Koppers“ ganz im Zeichen der Kunst. Ab 10 Uhr sind beide Schauen geöffnet und um 15 Uhr können Interessierte einen Rundgang mit der Kuratorin durch die Schily-Koppers-Ausstellung machen.

Das große Finale des Festwochenendes findet um 18 Uhr mit einem Rooftop-Konzert statt. Vom Turm des FARB spielt die Band „Kaiserkeller“ in Anlehnung an das legendäre Rooftop-Konzert der Beatles berühmte Klassiker der Band.

Das bunte Programm gibt einen Einblick in die vielfältigen Facetten und Möglichkeiten im FARB und einen Vorgeschmack auf zukünftige Veranstaltungs- und Ausstellungsformate.

Das FARB

Das FARB Forum Altes Rathaus Borken ist eine Kulturinstitution der Stadt Borken. Hier sind das Museum der Stadt, Ausstellungräume, ein Veranstaltungsort und die Tourist-Information unter einem Dach vereint. Das Gebäude wurde nach mehrjähriger Modernisierung Mitte 2020 neu geöffnet.

Der Eintritt zum Haus und zu den Veranstaltungen während des Eröffnungswochenendes ist frei. Um den Aufenthalt im FARB trotz der Corona-Pandemie so angenehm wie möglich machen und die Sicherheitsabstände einhalten zu können, ist die Besucherzahl für das Haus begrenzt.

Für die Stadtführungen am Samstag sowie die Kuratorinnenführung am Sonntag ist eine Anmeldung dringend erforderlich unter Tel.-Nr.: 02861/939–243 oder unter der E-Mail [email protected].

Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnungen.

Die Tanzperformance vom „make a move collective“ wird gefördert durch das NRW Landesbüro Tanz, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Weitere Informationen auf farb.borken.de oder in den sozialen Netzwerken unter farbborken.

  • Ausstellungen – Sammlung zur Stadtgeschichte, Ständige Ausstellung
  • Imi Knoebel im FARB, 26.9.2020-10.1.2021
  • Studio 01: Wiedersehen mit Julia Schily-Koppers, ab 25.9.2020

Gemeinde Raesfeld sucht einen neuen Beigeordneten

Der bisherige Erste Beigeordnete Martin Tesing wurde bei der Kommunalwahl zum Bürgermeister gewählt.

Seine Stelle als Beigeorndeter ist nun ausgeschrieben und soll neu besetzt werden. Dies wird ein Thema am kommenden Montag im Rat sein.

Die Stelle ist im Stellenplan der Gemeinde eingerichtet. Die Tagesordnung der Hauptausschusssitzung wird daher unter Verweis auf § 2 Abs. 2 der Hauptsatzung im Wege der Dringlichkeit erweitert.

Auswirkungen auf die Haushaltswirtschaft: Die Stellenausschreibungen werden ca. 2.000 € kosten. Mittel sind im Haushalt vorgesehen bzw. können vom Kämmerer im Rahmen seiner Zuständigkeit überplanmäßig bereitgestellt werden.

Friedhof ist mehr als nur ein Ort der Trauer

Bedeutung der Friedhofskultur – Immaterielles Kulturerbe Friedhofskultur

Wie in 100 anderen Kommunen auch stand am Freitag der Raesfelder Friedhof, stellvertretend für Erle und Rhedebrügge, im Zeichen des immateriellen Kulturerbes Friedhofskultur. Der Aktionstag soll bewusstmachen, welchen Wert die Friedhofskultur hat, so die Initiatoren.

Ein Schild am Haupteingang wurde angebracht, um auf die Bedeutung der Friedhofskultur aufmerksam zu machen. Bereits im März hatte die Kultusministerkonferenz auf Empfehlung der Deutschen Unesco-Kommission die Ernennung der Friedhöfe zum immateriellen Kulturerbe beschlossen. „Nicht zu verwechseln mit dem Weltkulturerbe“, erklärte Beate Sonntag von der Pfarrgemeinde St. Martin.

Friedhof-Raesfeld
(v. l.): Beate Sonntag, Heinz Nienhaus, stellvertretender Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann, Christin Baumeister und Bestatter Ralf Kock setzten ein Zeichen. Foto: Bosse

Ort der Begegnung und ein Ort der Erinnerung

Friedhöfe seien nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort der Stille, der Begegnung und ein Ort der Erinnerung an die Vorfahren, ergänzte Sonntag. „Der Friedhof ist vor allem auch ein Ort der Lebenden.“ Täglich kämen viele Menschen dorthin.

Der Friedhof sei ein Ort, der zu den Dörfern und Städten ganz selbstverständlich dazu gehöre. Beim Raesfelder Friedhof komme seine zentrale Lage in der Dorfmitte von Raesfeld hinzu. Eine „grüne Lunge“ und gut für den Natur- und Klimaschutz, ergänzte Sonntag.

Friedhof mitten im Dorf

Hans-Dieter Strothmann, der stellvertretende Bürgermeister, verwies auf die Friedhofkultur in Raesfeld und die gute Zusammenarbeit zwischen der Kirche und der Gemeindeverwaltung. Er lobte den guten Zustand und die Pflege der Grabstellen. „So einen Friedhof mitten im Dorf zu haben, ist wichtig für die Menschen, die hier wohnen“, sagte Strothmann.

Friedhöfe spielen auch in sozialer Hinsicht eine große Rolle, vor allem für ältere Menschen. Für einsame Menschen sei ein Friedhof ein besonders wichtiger Ort, um sich zu treffen und auszutauschen, fügte Sonntag hinzu. Deshalb biete die Kirchengemeinde seit einiger Zeit in regelmäßigen Abständen das Friedhofs-Café an.

Kein plattdeutsches Theater in Erle

Erstmalig seit vielen Jahren gibt es kein plattdeutsches Theater in Erle

Auch bei den Akteueren habe die Entwicklung im Zusammenhang im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keinen Halt gemacht!

Nach gründlicher Überlegung hat sich das Team der „plattdeutschen Theatergruppe Erle„ dazu entschlossen, die Aufführungen des diesjährigen Theaterstückes für Oktober/Anfang November abzusagen.

Die plattdeutsche Theatergruppe hofft, dass sich alle im nächsten Jahr gesund und munter wiedersehen.

Raesfeld – Harley Davidson entwendet

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Diebe haben in Raesfeld ein Motorrad der Marke Harley Davidson aus der Garage heraus gestohlen.

Das beige und braun lackierte Fahrzeug mit verziertem Tank und brauner Satteltasche hatte in der Garage eines Wohnhauses am Roggenkamp gestanden.

Es ist noch nicht bekannt, wie die Täter in die geschlossene Garage gelangt sind. Zu der Tat kam es im Zeitraum zwischen Mittwoch, 18.30 Uhr, und Freitag, 06.30 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Afrikanische Schweinepest – Besorgte Landräte im Kreis Borken

Brandbrief an Umweltministerin Heinen-Esser – Landräte fordern landesweite Notfallplanung

Besorgte Landräte der Münsterlandkreise bei NRW-Landwirtschafts-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann Land wird bei der Notfallplanung für die Afrikanische Schweinepest kurzfristig nachlegen

Kreis Borken(pd). Bereits bevor jetzt die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem verwendeten Wildschwein in Brandenburg nahe der polnischen Grenze nachgewiesen wurde, waren die Landräte der Münsterlandkreise aktiv geworden:

In großer Sorge vor den Auswirkungen dieser Tierseuche auf die heimische Landwirtschaft hatten sie Anfang August einen Brandbrief an NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser gerichtet, in dem sie kurzfristig eine landesweite Notfallplanung für den ASP-Ausbruch in landwirtschaftlichen Gebieteneinforderten.

Landräte-Kreis-Borken
Mit Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (Mitte) sprachen v. r. die Landräte Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) und Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf) sowie der Chefveterinär des Kreises Steinfurt Dr. Christoph Brundier. Foto:Kreis Borken

Die Ministerin lud daraufhin zu einem Gespräch ein, an dem jetzt in Düsseldorf die Landräte Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) sowie Dr. Christoph Brundiers, Chefveterinär des Kreises Steinfurt, teilnahmen. Die aufgrund einer Landtagssitzung verhinderte Ministerin vertrat deren Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

Ausdrücklich würdigten die Landräte zunächst das Engagement des Landes, das u. a. mit zur Gründung der „Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH“ geführt habe. Diese Gesellschaft soll im Fall eines lokalen Seuchengeschehens die von den örtlichen Veterinärbehörden angeordneten Schutz- und Sicherungsmaßnahmen umsetzen.

Vorbereitungen zur Krisenplanung stehen noch aus

Die landesseitigen Vorbereitungen zur Krisenplanung bzw. -bewältigung beim Tierschutz stünden hingegen aber noch aus, mahnten sie. Konkret geht es den Landräten um die bereits wiederholt gestellte Frage: Was geschieht, wenn ASP bei Wildschweinen hier vor Ort auftritt und aus einem Umkreis von einigen Kilometern keine Hausschweine mehr vom Handel abgenommen werden und damit Tierschutzprobleme in den Ställen vorprogrammiert sind?

Da die damit verbundenen Probleme in allen Münsterlandkreisen auftreten und organisatorisch lokal nicht bewältigt werden können, stehe das Land in der Pflicht, unter seiner Federführung gemeinsam mit Vertretern der Fleischwirtschaft, den Berufs- und Interessenverbänden der Landwirtschaft und den Veterinärämtern dafür Lösungen zu finden.

Ein Katalog aus Sicht der Landräte möglicher Maßnahmen sei dem Landwirtschaftsministerium bereits zugeleitet worden. Dabei hätten die Münsterlandkreise ausdrücklich ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert.

Zum Hintergrund:

Allein im Kreis Borken gibt es derzeit 1.372 schweinehaltende Betriebe mit insgesamt rund 1,12 Mio. Schweinen. Sollte die ASP hier auftreten, treffen Verbringungsverbote und Handelsbeschränkungen die heimische Landwirtschaft sehr hart. Gleichzeitig lösen sie Fragen aus, was mit den in den Ställen zur Schlachtung anstehenden Tieren geschieht.

So wählten die Rasfelder den Kreisrat Borken

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CDU holte die meisten Stimmen – AfD erstmalig im Kreisrat Borken vertreten

Bei der Kreistagswahl 2020 gaben insgesamt 50,13% Raesfelder ihre Stimme der CDU. Für die SPD stimmten 9,22%. Kreistagswahl 2020 –So wählten die Raesfelder.

Insgesamt 9.287 Bürger waren zur Kreisratswahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,40 %.

Die zweithöchsten Stimmen erhielten die Grünen von den Raesfelder Bürgern (15,11%), gefolgt von der UWG (14,17%), FDP (6,55%) und DIE LINKE (1,42%).

Erstmalig in den Kreistag Borken eingezogen ist diesem Jahr die AfD Insgesamt stimmten 207 Wähler (3,41%) aus Raesfeld, Erle und Homer für deren Kandidaten Hubert Karpe aus Borken.

Kreis Borken - Gesamtergebnis

Landratswahl

Bei der Landratswahl im Gesamtergebnis lag die Raesfelderin Heselhaus (SPD) mit 17,4% weit hinter Landrat Dr. Kai Zwicker, der erneut mit 67,2% als Landrat des Kreises Borken gewählt wurde. 1.414 Raesfelder Bürger wählten Nadine Heselhaus, 3.947 stimmten für Dr. Kai Zwicker und 668 für Trautwein-Köhler.  

Von den insgesamt 303.081 Wahlberichtigen im Kreis Borken gaben 179.006 (59%) ihre Stimme ab. Insgesamt waren 3.417 Stimmen ungültig.

Bundesweite Woche der Wiederbelebung: „prüfen – rufen – drücken“

Aufruf zur Registrierung aller Defibrillatoren im Kreisgebiet auf www.kreis-borken.de/defibrillatoren

Kreis Borken (pd). In Deutschland werden jährlich rund 50.000 Einsätze mit der Diagnose Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet. Die Zeit zwischen Aussetzen der Sauerstoffversorgung im Gehirn und der Wiederbelebung entscheidet dann darüber, ob ein Patient bleibende Hirnschäden davontragen wird oder nicht. Bestimmte, qualifizierte Handgriffe können also lebensrettend sein und die Sauerstoffversorgung des Gehirns wiederherstellen. „Ein Leben retten.

Landrat Dr. Kai Zwicker und Mareike Köhne vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung am AED-Standort an der Außenwand der Zulassungsstelle am Borkener Kreishaus.

100 Pro Reanimation“ lautet daher das Motto der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“, die derzeit – noch bis Samstag, 19. September 2020 – stattfindet. Seit 2013 gibt es diese bundesweite Aktionswoche, um Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Aktionen aufzuklären und zu motivieren, sich mit den wenigen aber umso wichtigeren Schritten „prüfen – rufen – drücken“ zu befassen. Diese können lebensrettend sein. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es auf der Internetseite www.einlebenretten.de.

Auch der Kreis Borken möchte verstärkt auf das Thema „Wiederbelebung“ aufmerksam machen. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung des Kreistages informierten daher Fachleute der Kreisverwaltung über den aktuellen Sachstand der „Ersthelfer-App“. Die Freischaltung dieses smartphone-basierten Rettungssystems ist für das vierte Quartal 2020 geplant.

Im Falle eines Reanimations-Einsatzes alarmiert die Kreisleitstelle zwei freiwillige Ersthelfer. Einer der beiden Ersthelfer wird direkt zum Patienten geschickt, um dort Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen. Bei Verfügbarkeit eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) wird der zweite Ersthelfer zum AED-Standort und anschließend mit dem AED zum Patienten navigiert. Beim Patienten eingetroffen unterstützt dieser den anderen Ersthelfer.

Um der Öffentlichkeit einen Überblick über alle frei zugänglichen „Defi“-Standorte im Kreisgebiet vermitteln zu können, bittet der Kreis Borken darum, AEDs auf der Website www.kreis-borken.de/defibrillatoren zu registrieren. Für weitere Auskünfte steht Mareike Köhne vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Borken per E-Mail: [email protected] oder telefonisch unter 02861/681-3168 zur Verfügung.

Wettbewerb Neubau Pfarrheim Raesfeld ist entschieden

Der ausgelobte Architekten-Wettbewerb „Neubau Pfarrheim St. Martin“ in Raesfeld ist entschieden – Den 1. Platz machte das Büro Hartig-Meyer-Wömpner aus Lüdinghausen.

Acht Architektenbüros, acht unterschiedliche Entwürfe. Welche Planung ist die Beste? Welches Pfarrheim ist am funktionalsten oder, welches Pfarrheim erfüllt alle Vorgaben?

Seitenansicht-Pfarrheim-Aelkeshof-St.-Marti

Am Mittwoch wurden die drei Gewinner mit den besten Entwürfen des neuen Pfarrheim der St. Martin-Kirche vorgestellt. Entstehen soll das neue Gebäude auf der Fläche in unmittelbarer Nähe der Kirche an der Klümperstraße (Aelkeshof).

Der Architekten-Wettbewerb „Neubau Pfarrheim St.“ in Raesfeld ist entschieden. Eine achtköpfige Jury hat am 8. September es sich nicht leichtgemacht und mehrere Stunden über die einzelnen Pläne gesessen und diskutiert.

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Die drei Preisträger des Architektenwettbewerbs zum Neubau Pfarrheim, der von Kirchengemeinde St. Martin ausgelobt wurde, stehen nun fest.

Sandra Treller vom Büro „compar“ erklärte eingangs, warum und wieso es so einen Wettbewerb gibt und wie er abläuft.

Das Gebäude soll, bis auf Teile des Untergeschosses (Keller), zurückgebaut werden. Entstehen wird auf dem Grundstück ein neues Pfarrheim inklusive Pfarrverwaltung. Zwar haben die Architekten, die alle anonym ihre Projekte in der vergangenen Woche vorstellten, hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, aber die Vorgaben waren sehr eindeutig. Alleine schon deshalb, da die Grundstücksgröße sehr begrenzt ist.

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Die Pläne stellten vor: v. l.: Michael Balster (Kirchenvorstand), Thomas Vestrick (Zentralrendatur Borken), Sandra Treller (compar), Heinz Nienhaus (Kirchenvorstand), Beate Sonntag (Bauausschuss Pfarrheim), Bürgermeister Andreas Grotendorst und Christoph Ellermann (Mitglied Preisgericht). Fotos: Petra Bosse

Die Vorgaben

Die Vorgaben für das Vorhaben, welches die Kirchengemeinde und die Gemeinde Raesfeld gemeinsam realisieren möchte, waren unter anderem, dass das neue Gebäude sich den historischen Gegebenheiten anpasst und sich in das Ortsbild durch die Fassadengestaltung einfügt.

Im Vorfeld konnten Vereine und Verbände ihre Wünsche mitteilen und sollten bei der Planung berücksichtigt werden. Da die Gemeinde für gemeindliche Veranstaltungen den Pfarrsaal, großer Saal, als Gruppenraum mitnutzen wird, beteiligt sie sich an den Kosten.

All diese Vorstellungen setzten acht Architektenbüros um. Sie waren eingeladen, sich der Aufgabe zu stellen und in einem anonymen Verfahren von 13 Wochen das Raumprogramm sowie die Wünsche und Anforderungen der Kirchengemeinde umzusetzen. Alle Entwürfe erstellten die jeweiligen Architekten kostenlos.

Entwurf-neues-Pfarrheim-St.-Martin-Raesfeld
Dieser Entwurf gefiehl am besten. ©Architektenbüro Hartig-Meyer-Wömpne

Zwei Entscheidungsrundgänge

Die eingereichten Entwürfe sind durch die Wettbewerbskoordinatoren, compar-strategien für Architektur und städtebau-, nach den Regeln für die Auslobung von Wettbewerbern vorgeprüft und vorgestellt worden. In zwei Entscheidungsrundgängen hat die Fachjury die verbliebenen drei Arbeiten schriftlich beurteilt und einstimmig dann drei Preise verliehen. „Hierbei habe ich viele gelernt, denn es ging hier nur um optische, sondern auch um funktionale Dinge “, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Die Gewinner

Den 1. Preis erhielt das Architektenbüro Hartig-Meyer-Wömpner aus Lüdinghausen.

Der 2. Preis geht an die Architekten Winkelmann und Matzken aus Bocholt.

3. Platz belegt Thesing und Tesing aus Heiden.

Vertreter der Gemeinde Raesfeld, des Bistums Münster sowie der Kirchengemeinde St. Martin legten bei dem Wettbewerb klare „Spielregeln“ vor, erklärt der Architekt und Preisrichter Ellermann aus Lüdinghausen. Er stellt am Mittwoch die drei Gewinner-Entwürfe vor.

Eine Besonderheit

„Die Vorgaben für dieses Bauvorhaben ist in jeder Hinsicht eine Besonderheit, denn das Gebäude muss der Kirche angepasst werden und mit dieser im Einklang sein. Der Denkmalschutz und auch das Bistum Münster hat im Vorfeld schon großen Wert darauf gelegt. Allerdings waren auch die wirtschaftlichen Aspekte für das Gebäude nicht unerheblich“, so Christoph Ellermann vom Preisgericht.

Auf 430 qm pro Ebenen sei es wirklich schwierig gewesen, alles komplett durchzuplanen und die Vorgaben, viel Masse auf kleinstem Raum, wie ein multifunktionaler Saal für 199 Personen, Jugendräume, Küche, ein Pfarrsekretariat sowie weitere Büroräume in der unteren Etage, auf diesem kleinen Raum unterzubringen, so Trelle.

Plan-Architekt-St.-martin
©Architektenbüro Hartig-Meyer-Wömpne

Schnell habe sich laut Trelle auch gezeigt, dass das jetzige Gebäude Aelkeshof nicht 1:1 nachgebaut werden könne. Was die alten Backsteine anbelange, sollen diese, wenn überhaupt, nur einzeln verbaut werden. „Alles was erhalten bleiben kann, haben wir im Vorfeld intensiv geprüft. Wenn es auch schwerfällt, ist es häufig besser, neue Lösungen und Wege zu finden, um die Funktionalität und die wirtschaftlichen Aspekte zu berücksichtigen. Sonst kann eine Kirchengemeinde so einen Bau nicht stemmen“, fügte Ellermann hinzu.

Büroräume im Obergeschoss

Sehr sympathisch sei der 3. Platz von Thesing und Tesing bei den Juroren rübergekommen. Die Besonderheit hier sei gewesen, dass alle Büroräume sich im Obergeschoss befanden. Gut angekommen sei hier der schöne Eingangsbereich gewesen, lobte Ellermann den Entwurf. Unpassend jedoch sei die zweigeschossige Wand zum Kirchengebäude hin gewesen.

Pfarrheim-St.-martin-Luftansicht

Alle Funktionen sehr sauber gelöst

Die strenge, fast rigide Architektur des 2. Platzes habe, so Ellermann, sehr überzeugen können. Alle Funktionen sind sehr sauber gelöst. Jedoch ist das Gebäude nur mit einem Flachdach geplant. Dies entsprach nicht der Vorgabe.

Den 1. Platz machte das Büro Hartig-Meyer-Wömpner aus Lüdinghausen. Sie waren bereits schon öfter erfolgreich und haben einige Wettbewerbe gewonnen.

2.-Platz--Architekten-Winkelmann-und-Matzken
2. Platz. Architekten Winkelmann und Matzken aus Bocholt. Hier fehlte jedoch die Dachschräge.

Vorgaben geschickt umgesetzt

Außerdem haben sich die Architekten sich an den Vorgaben gehalten und diese sehr geschickt umgesetzt, ergänzt der Architekt.

Die Dachlandschaft und das Gesicht zum Kirchplatz sei sehr differenziell gestaltet, erklärt Ellermann die positiven Aspekte des Entwurfes. Die Jugendlichen können die Gruppenräume über eine Außentreppe erreichen und haben eine eigene Terrasse.

Das Foyer und der Flur gehen ineinander über, was gut für Feste sei. Das gesamte Gebäude spiegelt von den Proportionen, auch durch die roten Backsteine und Dachziegeln, nur mit einem neuen Gesicht, den Aelkeshof wider. Hinzu komme zum Kirchplatz hin das leicht schiefe Dach. „Es sieht wirklich auch wie ein Pfarrheim aus“, lobte Ellermann den Entwurf.

Pläne-Pfarrrheim-Raesfeld
©Architektenbüro Hartig-Meyer-Wömpne

Hinzu komme, dass jede Räumlichkeit eine Freizone hat. Auch sei von außen erkennbar, was im Inneren des Gebäudes passiert. „So ein Pfarrheim direkt an der Kirche hat etwas Besonderes. Gleich so wie das Pfarrheim in Erle. Der ‚Geist‘ des Gebäudes bleibt erhalten“, freut sich Bürgermeister Grotendorst.

Wie geht es weiter?

Mit dem Bistum Münster wird nun die Finanzierung geklärt. Die Stellschrauben für die Feinarbeiten der Planung werden umgesetzt und die Entwürfe mit den Architekten gemeinsam verfeinert.

Bis es fertiggestellt ist, sei noch ein langer Weg und, „in meiner Amtszeit als Bürgermeister werde ich das nicht mehr erleben“ fügt Grotendorst hinzu und lacht.

Info

Ab Donnerstag, 17.09. ist die Ausstellung täglich für zwei Stunden für alle Interessierten geöffnet.

Es wird um eine Anmeldung im Pfarrbüro unter Tel. 609890 oder per Mail an [email protected] gebeten.

Eine Mund-Nase-Bedeckung ist Pflicht.

Petra Bosse

Stimmen zur Kommunalwahl 2020 Raesfeld

Bei der Raesfelder Gemeinderatswahl 2020 hat die CDU zwar immer noch die Nase vorne, verlor dennoch kräftig an Stimmen.

47,31 Prozent (2014: 61,1 Prozent) der Raesfelder Bürger wählten die CDU. 2014 waren es noch 61,1 Prozent.

Kommunalwahl Raesfeld

Aufgeholt haben die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) 22,50 Prozent (16,4 Prozent) und Bündnis 90/Die Grünen 11,24 Prozent (10,2 Prozent). Erstmalig dabei ist nun die FDP. Sie holte 8,36 Prozent. Stimmverluste musste auch die SPD mit 10,59 Prozent (12,3 Prozent) hinnehmen.

Sehr gering in diesem Jahr fiel auch die Raesfelder Wahlbeteiligung mit 50,6 % (62,8%) aus.

Hans-Dieter-Strothmann

Hans-Dieter Strothmann CDU

Das Wahlergebnis der CDU sei, so Hans-Dieter Strothmann für ihn schon eine Enttäuschung gewesen. Mit Blick auf das Ergebnis habe sich natürlich nun die Parteienlandschaft in Raesfelder Rat verändert und ist erweitert worden. Woran es liegen könnte, dass die CDU Raesfeld so wenige Stimme erhalten habe, darüber könne Strothmann nur Vermutungen anstellen. „Zum einen denke ich, dass das Dorfentwicklungskonzept in Raesfeld für die Bürger nicht schnell genug vorangeht. Bedacht werden sollte aber auch, dass die erste Flüchtlingskrise darauf Einfluss hatte. Ebenso hat die Corona-Pandemie die Gesamtentwicklung weiter verzögert“.

Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl jedoch zeigt sich Strothmann einen Tag nach der Wahl zufrieden. „Ich kann nur sagen, Martin Tesing hat mit 59,9 % ein sehr gutes Ergebnis erziehlt. Die Bürger haben sich für einen Bewerber für das Bürgermeisteramt mit Fachwissen entschieden. Dies ist in Raesfeld, wie bei den Vorgängern Udo Rößing und Andreas Grotendorst, eine gute Traditon. Die Bürger wissen schon, wen sie die Gechicke der Gemeinde anvertrauen“.

Ansonsten könne Strothmann das Ergebnis akzeptieren, allerdings sollen diese noch in den Gremien in den kommenden Wochen genau analysiert werden.

Was die Wahlbeteiligung anbelange bedauert Strothmann, dass nicht jeder Bürger von seinem Wahlrecht gebrauch gemacht habe.

Wolfgang Warscheweski UWG

„Wir sind natürlich sehr erfreut über das Wahlergebnis. Wir haben einen zusätzlichen Sitz im Rat bekommen“, so Wolfgang Warschewski.

Seiner Meinung nach sei es einerseits auf die gute Arbeit in der letzten Legislaturperiode zurückzuführen, anderseits aber auch auf die gute Arbeit und und das hervorragende Team der UWG.

„Es ist uns gelungen, einige jüngere Leute für unsere Arbeit zu gewinnen. Das spiegelt sich auch in unserer Reserveliste wieder. Im neuen Rat werden von uns vier jüngere Ratsmitglieder vertreten sein“, fügt Warschewski hinzu. „Wir werden auch uns auch weiterhin für die Interessen unserer Bürger stark machen“.

Christoph Stephan FDP Raesfeld

Christoph Stephan FDP

Für die FDP, die zukünftig im Raesfelder Rat mit zwei Sitze vertreten sein wird, werde jetzt nach der Wahl die politische Arbeit im Rat der Gemeinde starten, betont Christoph Stephan.

„Mit dem Wahlausgang sind wir größtenteils zufrieden. Wir wollten in Fraktionsstärke in den Rat einziehen. Das ist uns gelungen“, so Stephan. Ziel der FDP im Vorfeld sei auch gewesen, im günstigsten Fall drei Sitze zu erringen. Das habe nicht ganz geklappt.

„Wir wollten die absolute Mehrheit der CDU beenden. Das ist ebenfalls gelungen. Das ist ebenfalls gelungen. Dies schafft neuen Bewegungsspielraum im Rat und eröffnet die Möglichkeit zu echtem Diskurs im Ringen um die besten Lösungen für Raesfeld, Erle und Homer“, fügt der Vorsitzender des Ortsverbandes hinzu.

Und weiter: „Dabei werden wir uns an unsere Ankündigungen halten: konstruktiv und professionell im Rat mitzuarbeiten, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen und unabhängig davon, welche Fraktion einen Antrag einbringt, die besten Lösungen mitzutragen“.

Andreas-Overkämping

Andreas Overkämping

Andreas Overkämping kandidierte als Bürgermeisterkandidat. Im Nachgang sieht er das Ergebnis, was er für sich holte aber auch das Gesamtergebnis der Kommunalwahl, für die Bürger von Raesfeld als ein sehr gutes Ergebnis an.

Dadurch sei nun die Parteienlandschaft bunter geworden und mit mehr Vielfalt in den Meinungen.
„Das Ergebnis für die Bürgermeisterwahl von 875 Stimmen Zuspruch zu meiner Person hat mich gerührt. Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Danke!“, so Overkämping.
Dies zeige aber auch, dass 14,55 %, wenn man die Stimmen von Elke Rybarczyk noch dazu zählt schon über 40 %, der Bürger in Raesfeld der Meinung seien, dass der Bürgermeister kein Verwaltungsmann sein müsse, fügt Overkämping hinzu. „Für mich persönlich kann ich sagen, es war eine positive Erfahrung und ich würde sofort wieder als Bürgermeisterkandidat antreten“.


RCV Raesfeld möchte Karneval nicht aufgeben!


Raesfeld ohne Karneval 2020/21? Mit einer neuen Idee will der RCV die Jecken in dieser Zeit bei Laune halten

Trotz der Corona-Pandemie hat der RCV Raesfeld sich dazu entschieden, die Session 2020/2021 unter Vorbehalt stattfinden zu lassen.

Raesfeld. Wie der Verein darauf hinweist, sei für den RCV der jährliche Karneval nicht nur Feiern und Party, sondern darüber hinaus auch ein Brauchtum. Dieser verbindet viele Menschen aller Nationen, egal ob Jung oder Alt.

Prinzenpaar gefunden

Deshalb sei der Verein nun sehr stolz darauf ein Prinzenpaar gefunden zu haben. Dieses möchte trotz aller Einschränkungen gerne den RCV als Prinzenpaar für die Session 2020/2021 repräsentieren.

Den Karneval einfach abzusagen sei für den Verein nach reiflicher Überlegung nicht vorstellbar gewesen. Deshalb kam die Frage auf, in welcher Form und in welchem Format Veranstaltungen in dieser Zeit überhaupt möglich seien. Dafür hat der Verein bereits seit Monaten einzelne Hygienekonzepte erarbeitet mit dem Ergebnis: Auch in diesem Jahr wird das Prinzenpaar offiziell vorgestellt.

Livestream

Der Fackelzug durch Raesfeld und die Proklamation im Festzelt findet nicht statt. Dafür soll es voraussichtlich einen Livestream im Internet mit einer kleinen internen Prinzenvorstellung geben, den jeder Karnevalist verfolgen kann. Damit soll das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich gehalten werden.
Aktuelle Information finden Sie auf der Internetseite www.raesfelder-carnevals-verein.de oder auf SocialMedia Kanälen vom RCV Raesfeld.

Neue Ansichten – Werke aus Holz und Metall von Ludwig Vongries

Mehrere Tonnen schwer und bis zu zehn Meter hoch sind die Skultpturen, die derzeit in Raesfeld aufgestellt werden

Skulpturenweg Raesfeld – Auf immer und ewig. Am Montag und am Dienstag wurden acht von insgesamt neun Skulpturen des Künstlers Ludwig Vongries in Raesfeld mit schweren Gerätschaften aufgestellt.

Skulpturenweg Raesfeld

Die Ausstellung großformatiger Skulpturen des Künstlers Ludwig Maria Vongries werden nun für ein Jahr den Bereich des Schlosses, am Karpfenteich, an der Freiheit und am Rathaus schmücken.

Eine Skulptur „Two pieces inside“ steht auf dem Raesfelder Friedhof. Diese ist so dort auf dem Weg so platziert, dass das große Friedhofskreuz genau mittig der Skulptur aus Metall und Holz liegt.

Skulpturen-Vongries-Raesfeld

Räumen einen neuen Look geben

Die Werke aus Holz und Metall, Eichenholzaus demMünsterland, Stahl aus demRuhrgebiet sind keine Leichtgewichte. Sie wiegen mehrere Tonnen, sind bis zu zehn Meter hoch und beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, sondern fallen eigentlich eher durch ihre eigentliche Schlichtheit auf.

Der Künstler Vongries beschreibt seine Skulpturen wie folgt: „Sie geben bekannten Räumen einen neuen Look. Mit neuen Blickwinkeln und Interpretationsspielraum. Die relative Leichtigkeit des Holzes und die Schwere von Eisen und Stahl entsprechen als Material der Selbstverständlichkeit, mit der sich die Arbeiten schließlich an einem Ort einfinden“.

Kunstwerk-Raesfeld-Vongries
Foto: Andreas Berzow

Der Skulpturenweg ist eine Gemeinschaftsproduktion der Gemeinde Raesfeld, Ortsmarketing und Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die an diesem Projekt beteiligt ist. Die offizielle Ausstellungseröffnung findet Ende September statt.

Kunstwerk-Raesfeld-Vongries
Cube – Skulptur im Schlossinnenhof

Im Hecheltjen´s Hof gibt es ein Oktoberfest trotz Corona

In der Festscheune Hecheltjens Hof in Havelich gibt es trotz Corona vom 19. bis 30. September ein Oktoberfest.

Nachdem die Kultur-Terrasse am Schloss Raesfeld sehr erfolgreich waren, weist Gastronom Reinhard Nießing nun darauf hin, dass auch in diesem Jahr die Menschen nicht auf ein Oktoberfest verzichten müssen.

Das Oktoberfest in München fällt in diesem Jahr aus, aber es gibt einen guten Grund, um Lederhose und Dirndl doch aus dem Schrank zu holen: Wir bringen die bayerische Kultur in die Festscheune Hecheltjen´s Hof.

Auf dem Programm stehen im Vordergrund bayerische Kultur mit
bayerisches Essen und Getränke bei zünftiger Blasmusik an folgenden Terminen: Eintrittskarten kosten 10,- € pro Person

19. September, 18-24 Uhr: Bayerischer Abend mit dem Borkener Blasorchester

20. September, 11-17 Uhr: Bayerischer Frühschoppen mit der böhmischen Runde Rhedebrügge

25. September, 18-24 Uhr: Bayerischer Abend mit der Oktoberfestbesetzung der Erler Jäger

26. September, 18-24 Uhr: Bayerischer Abend mit den Schermbecker Pilsn Buam

27. September von 11-17 Uhr: Bayerischer Frühschoppen mit den Heidener Teufelsbuam Verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit Freunden! Eintrittskarten kosten 10,- € pro Person

Zudem werden die beliebten Quiz-Abende in der Freiheit 24 fortgeführt:

22. September, 20 Uhr: Kneipenquiz Tim Perkovic testet euer Allgemeinwissen, alle Fragen werden als Team beantwortet

29. September, 20 Uhr: Harry-Potter-Quiz Alle Fragen drehen sich um den kleinen Magier – wer kennt Ihn am besten?

30. September, 20 Uhr: Raesfeld-Quiz – von Raesfeldern für Raesfelder Die Teilnahmegebühr zum Quiz kostet 5,- € pro Person.

Premiere: Erstmalig drehen sich alle Fragen um die Schlossgemeinde im Münsterland – wer kennt Raesfeld am besten?

Und damit auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen, gibt es noch Comedy:

24. September, 20 Uhr: Comedy-Abend Mit dabei: Der Storb – Gewinner des RTL Comedy Grand Prix Falk Schug – Bekannt aus Nightwash, RTL Comedy Grand Prix Sertaç Mutlu – Nightwash, Quatsch Comedy Club Moderation: Tim Perkovic – Gewinner des NDR Comedy Contest 2019

Der Eintritt kostet 10,- € pro Person. Einlass zu den Quiz- und Comedy-Abenden ist ab 18 Uhr.

Bei allen Veranstaltungen gibt es für Sie reservierte Tische, für Speisen und Getränke ist natürlich gesorgt.

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind in der Freiheit24 erhältlich: Tel. 02865/6094631 oder [email protected] Die Hygienevorschriften werden selbstverständlich eingehalten!

Feuerwehr und DRK präsentierten sich beim Heimatshoppen

Jugendfeuerwehr und DRK Raesfeld stellten sich beim Heimatshoppen in Raesfeld vor

Beim abendlichen Heimat-Shoppen in Raesfeld am Freitag nutzten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr die Gelegenheit, ihr Löschfahrzeug „Florian“ den Besuchern vorzustellen und über ihre abwechslungsreiche Arbeit zu berichten.

Jugendfeuerwehr-Raesfeld

Der Abend war für alle Teilnehmer eine willkommene Gelegenheit sich zu präsentieren, da coronabedingt etliche Aktionen in diesem Jahr ausgefallen seien, berichtet Jugendfeuerwehrwart Wolfgang Schwiederowski. Besonders Kinder blieben am Stand stehen, stellten Fragen über die Aufgaben oder bestaunten das rote Feuerwehrauto und ließen sich die einzelnen Funktionen genau erklären.

Mädchen-der-Jugendfeuerwehr-Raesfeld
Frauenquote bei Jugendfeuerwehr in Raesfeld erfüllt. Foto Petra Bosse

25. Jubiläum im kommenden Jahr

Im kommenden Jahr feiert die Jugendfeuerwehr ihr 25-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen gibt es für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr eine einwöchige Segeltour auf dem Ijsselmeer als teambildende Maßnahme.

30 Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 18 Jahren sind aktiv in der Jugendfeuerwehr. „Für so eine kleine Gemeinde sind wir gut aufgestellt“, so Schwiederowski. Andrè Szczesny, Leiter der Feuerwehr, sei besonders stolz darauf, dass neun der Mitglieder Mädchen sind. „Damit haben wir unsere Frauenquote in der Feuerwehr erfüllt“, fügt er hinzu und lacht.

DRK-Raesfeld
Manuel-Nagel (l.) und Jonas Schlegel vom DRK stellten ihre Arbeit mit Jugendlichen vor

Besucher zeigten wenig Interesse

Gleich gegenüber präsentierte sich das DRK Raesfeld mit einem Stand und einem voll ausgestatteten Krankenwagen.

Während Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld, zufrieden war, was die Besucherzahl anbelangte, zeigte sich Jugendkreuzleiter Jonas Schlegel enttäuscht über das mangelnde Interesse. „Die Besucher sind sehr verhalten und das Interesse an unserer Arbeit ist sehr gering“, so Manuel Nagel.

Jonas-Schlegel-DRK-Raesfeld
Herzsicherheit in Raesfeld. Jonas Schlegel erklärte die Funktion des Defibrillator

Die DRK-Mitglieder wollten eigentlich ihr Defibrillatoren-Projekt „Wir wollen Raesfeld herzlicher machen“ vorstellen und den Leuten erklären, wie so ein Defibrillator im Notfall eingesetzt werden kann. Zwei dieser lebensrettenden Geräte sollen in den nächsten Wochen frei zugänglich für alle Bürger am Froschbrunnen-Platz und am DRK-Haus installiert werden.

Vorgestellt und erklärt wurden auch spezielle Beatmungsfilter für Reanimation in Zeiten von Corona.

Heimatshoppen 2020

Sichtlich zufrieden zeigte sich die OMR-Chefin mit dem Verlauf des Abends. Wer für 25 Euro in einem Geschäft etwas eingekauft hatte, erhielt einen Gutschein für das Glücksrad.

„Es läuft richtig gut. Es liegt wohl auch am Wetter. In den letzten Jahren hatten wir mehr Programm, aber da hat es immer geregnet. Jetzt haben wir gutes Wetter und können leider coronabedingt nicht alles machen“, so Brömmel.

Heimatshopenn-Raesfeld-2020

Kreisweiter Familienpass kommt

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14 von 17 Städten und Gemeinden im Kreis Borken machen bereits mit

(pd). Bereits seit über zwei Jahren verfolgt eine Projektgruppe der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten im Kreis Borken ein Ziel, das in Nordrhein-Westfalen bisher kaum umgesetzt wurde: Es soll einen kreisweiten Familienpass für alle Städte und Gemeinden des Kreises Borken geben!

Kreisweiter Familienpass kommt – Mitglieder der AG Bürgermeister/Beigeordnete bei einem Treffen im Sommer 2019 Foto: Stadt Borken

Bisher gilt der Familienpass immer nur in den einzelnen Kommunen oder allenfalls noch in Nachbarkommunen. Teilweise gibt es den Familienpass erst ab drei Kindern und die Situation von Alleinerziehenden findet oftmals keine Berücksichtigung.

Der neue kreisweite Familienpass gilt demgegenüber in allen teilnehmenden Kommunen, also profitiert z. B. auch jemand aus Stadtlohn von den Vergünstigen im Borkener Schwimmbad. Neu wird auch sein, dass die Rahmenbedingungen für die Inhaber eines Familienpasses nun einheitlich geregelt werden. Familien und Alleinerziehende mit einem Kind kommen demnächst in allen teilnehmenden Kommunen in den Genuss der Vergünstigungen.

Die Projektgruppe unter Leitung der Gemeinde Heiden hatte sich zum Ziel gesetzt, den kreisweiten Familienpass umzusetzen, wenn mind. 75 % der Kommunen im Kreis Borken mitmachen. Diese Hürde ist jetzt genommen, denn in den letzten Monaten wurde das Thema auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft in fast allen Räten der Kreiskommunen diskutiert und beschlossen: Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Rhede, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden sind deshalb von Anfang an dabei.

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft: „Der Kreis Borken kann sich nun noch familienfreundlicher zeigen. Wir machen ganz konkret etwas für Familien mit Kindern und lassen uns das auch etwas kosten. Der kreisweite Familienpass ist hier in der Region ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.“

Wie hoch die Vergünstigung im Einzelfall ausfällt, muss nun teilweise noch abgestimmt werden, zumal z. B. bei den Volkshochschulen und Musikschulen oft mehrere Kommunen in einem Zweckverband die Verantwortung für Einrichtungen tragen.

Wichtig ist allerdings, dass die teilnehmenden Kommunen – auch, um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten – auf eine Verrechnung der Einnahmeausfälle durch die Vergünstigung untereinander verzichten. Die Projektgruppe wird sich deshalb in den nächsten Monaten weiter intensiv mit den Details beschäftigen, so bspw. auch mit der Frage einer einheitlichen Chipkarte o. Ä. als Ausweisdokument für den Familienpass.

Bürgermeister Andreas Grotendorst, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgemeinschaft: „Das ist ein sehr gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, das für Familien einen echten Vorteil bringt.“

Stimmen aus Raesfeld: Ein Tag nach den Wahlen

Raesfeld. Die Politik ist ein emotionales Thema. Da gibt es die Verlierer und die Gewinner – und die, die irgendwo dazwischen liegen. Das Hoffen und das Bangen kurz davor. Die Freude, Erleichterung, Empörung und Enttäuschung danach. Wir haben uns umgehört und Stimmen der Bürgermeisterkandidaten eingefangen.

Martin-Tesing-CDU-Raesfeld
Martin Tesing ist der neue Bürgermeister.

Martin Tesing (Bürgermeister CDU):

„Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit der Wahl. Mit dem guten Ergebnis hätte ich nicht gerechnet. Deswegen möchte ich mich auch nochmal ganz ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern hier in Raesfeld, Erle und Homer ausdrücklich bedanken.

Ich denke, dass wir in den nächsten Jahren viel zu tun haben und ich hoffe, dass dieser Vertrauensvorschuss, den ich jetzt gerade bekommen habe, dass ich den auf jeden Fall gerecht werden kann. Das ist eine enorm hohe Bürde, die ich habe. Aber mit dem Team, was ich hier im Rathaus habe, denke ich, werden wir das auch schaffen. Danke.“

Elke-Rybarczyk-SPD-Raesfeld
Elke Rybarczyk (SPD-Bürgermeister-Kandidatin)

Elke Rybarczyk (Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Bürgermeisterkandidatin):

„Ich für mich persönlich hatte bei dem Wahlergebnis statt der Zwei eine Drei erwartet und bin ein bisschen enttäuscht. Wir haben sechs Wochen lang einen enormen Aufwand für den Wahlkampf betrieben. Wir haben im Vorfeld nur positive Rückmeldungen erhalten.

Es ist schade, dass sich das im Wahlergebnis nicht wiederspiegelt. Mein Frust ist, dass den anderen Kandidaten scheinbar alles in den Schoß gefallen ist und ihnen nachgeschmissen wurde. Ich habe kaum gesehen, dass sie Wahlkampf betrieben haben. Für mich ist es gerade einfach frustierend, dass unsere Arbeit gar nicht aufgegangen ist. Ich hätte mir auf jeden Fall mehr erhofft.

Einbruch bei der CDU bei den Stimmen zum Bürgermeister

Auch wenn ich das Ergebnis zwiegespalten sehe, bin ich mit dem kreisweiten Ergebnis zufrieden. Als Bürgermeister-Kandidatin der SPD stehe ich als Zweitbeste im Kreis da. Wir leben in einer einer tiefschwarzen Gegend und dafür habe ich das beste herausgeholt.

Was mich freut ist, dass wir die alles erdrückende Übermacht der CDU mit allen Parteien gebrochen haben. Für Raesfeld ist das gut, weil es der CDU bei den Bürgermeister-Stimmen einen Einbruch gebracht hat. Aber für Tesing ist das Ergebnis mit 59,9 % nicht berauschend. Das hat es hier noch nie für einen Bürgermeister der CDU gegeben. Insofern können wir mit dem Ergebnis noch zufrieden sein. Ich bin den Wählerinnen und Wählern, die mich gewählt haben, für ihr Vertrauen sehr dankbar. Das fand ich ganz toll. Auch mein Team im Wahlkampf hat enorm viel Engagement gezeigt. Das war sagenhaft. Dafür bin ich allen von Herzen dankbar.“

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Andreas Overkämping (parteiloser Bürgermeisterkandidat)

Andreas Overkämping (parteiloser Bürgermeisterkandidat)

„Für die Bürger von Raesfeld ist das Ergebnis sehr gut. Die Parteilandschaft ist bunter geworden und zeigt mehr Vielfalt in den Meinungen. Das Ergebnis für die Bürgermeisterschaftwahl von 875 Stimmen ist ein Zuspruch für meine Person und hat mich gerührt. Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Danke!

Das Ergebnis zeigt aber auch, dass 14,55 % – wenn man die Stimmen von Frau Rybarcyk noch dazu zählt – schon über 40% der Raesfelderinnen und Raesfelder der Meinung sind, dass der Bürgermeister kein Verwaltungsmann sein muss. Für mich persönlich kann ich sagen, es war eine positive Erfahrung und ich würde sofort wieder als Bürgermeisterkandidat antreten.“

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