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virtuell-visuell – Künstler laden in ihr Atelier Raesfeld ein

Künstler aus Raesfeld laden am kommenden Wochenende in ihre Ateliers ein

Die Schirmherrschaft hat wie bisher der Verein „virtuell-visuell“ aus Dorsten übernommen.

„Nach einem langen und kulturell entbehrungsreichen Jahr möchten engagierte Kunstschaffende wieder ihre Ateliers und Ausstellungsräume öffnen für die etwas andere Kunstroute“: So beginnt der Klappentext der Broschüre für die diesjährige Kunstroute, die jeweils am Samstag und Sonntag, 4. und 5. sowie 11. und 12. September, geplant ist.

Marion Katzbrowski mit Skulptur-Engel. Foto: Archiv ©Petra Bosse

Wie in den Jahren zuvor wollen mehrere Kunstschaffende aus Bottrop, Dorsten und der Gemeinde Raesfeld ihre Arbeiten in ihren Ateliers oder in gemeinsam genutzten Austellungsräumen zeigen und erläutern. Die Schirmherrschaft habe wie bisher der Verein „virtuell-visuell“ aus Dorsten übernommen, auf dessen Seite die Broschüre auch abrufbar ist, heißt es in einer Mitteilung.

Ins Gespräch kommen

In Raesfeld sind die Räume aber nur am ersten Wochenende geöffnet, teilen die Organisatoren weiter mit. Die Adressen sind:

Truvenne 33 bei Marion Katzbrowski, und als Gast ist Marie-Luise Stötzel dabei. Beide werden Malerei zeigen.

Höltingswall 23; Kastulus A. Wolf. Er stellt Skulpturen aus, und als Gast ist Burkhard Möcklinghoff dabei, der sich auf die Fotografie spezialisiert hat.

Kastulus A. Wolf Kunst Raesfeld virtuell Schermbeck
Kastulus A. Wolf in seinem Atelier in Erle. ©Archiv Petra Bosse

Corona-Regeln einhalten

„Ich freue mich sehr, dass ich auf Monika Katzbrowskis überdachter Terrasse zu Gast sein kann“, freut sich Marie-Luise Stötzel. So könnten die Corona-Regeln eingehalten werden, ergänzt sie. Wer in ihrem Studio die manchmal chaotisch anmutende Arbeitsatmosphäre schnuppern möchte, sei nach vorheriger Absprache auch außerhalb der Kunstroutenzeiten willkommen. Sie ergänzt: Die Aussteller brauchen den Gedankenaustausch und freuen sich auf interessierte Besucher.

www.virtuellvisuell.de

Ständchen vor der Haustür mit den Burgmusikanten

Für ein wenig Schützenfestfeeling im heimischen Garten sorgten die Raesfelder Burgmusikanten am Sonntag mit einem Ständchenmarathon

Interessierte konnten das Orchester zu einem Privatkonzert für eine halbe Stunde vor die eigene Haustür oder in den Garten einladen.

Ständchen-Raesfeld-Burgmusikanten-2021

Der Blick zum Himmel verhieß am Sonntag nichts Guten. Dennoch ließen sich die Raesfelder Burgmusikanten von dem immer wiederkehrenden kleinen Regenschauer nicht beirren und drehten durch Raesfeld ihre musikalische Runde.

Insgesamt fünf Familien hatten sich im Vorfeld bei den Musikern für ein Ständchen vor der Haustür angemeldet. Die Anlässe dazu waren unterschiedlich. So gab es an der Marbecker Straße den Geburtstag von Tanja Tücking  zu feiern.

Ständchen-Raesfeld-Burgmusikanten-2021

Zünftig ging es auf dem Bauernhof Lanvermann am Langenkamp  beim jährlichen Sippentreffen zu. Gleichzeitig feierten hier die Eltern Anneliese und Klemens Lanvermann ihren 48. Hochzeitstag. Da passte das Ständchen „Auf der Vogelwiese“ hervorragend ins Programm, sodass das Ehepaar sogar ein kleines Tänzchen wagte.

Ständchen-Raesfeld-Burgmusikanten-2021

Einen ganzen anderen Grund, sich die Burgmusikanten in den Garten zu bestellen, hatten Diana und Herbert Schmitt an der Straße St. Sebastian. „Wir wohnen erst seit zwei Jahren hier in Raesfeld und dachten, dass dies eine gute Hilfe zur Integration ist“, so Diana Schmitt, die sich freute, dass auch einige Nachbarn gekommen waren. Nach jedem gut halbstündigen Blaskonzert ließen die Burgmusikanten ihre Spendenkiste rumgehen. Die Einnahmen kommen der Vereinskasse zugute.


Rauchmelder löste Einsatz an der Gartenstraße aus

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Am Samstagabend um 21:01 Uhr musste die Feuerwehr nach einer Alarmierung in Raesfeld ausrücken.
Mit dem Einsatzstichwort „BMA“ ging es zur Gartenstraße zum Betreuten Wohnen.

Nach der Erkundung welcher Melder ausgelöst hat und Sichtung der Feuerwehrlaufkarten, ging die Alarmierung von einer Wohnung im zweiten Obergeschoss aus.
Hier hatte eine Bewohnerin ihr Essen auf dem Herd vergessen, was eine Rauchentwicklung auslöste und somit die Rauchmelder anschlugen.
Die Bewohnerin konnte aber den Topf selbst vom Herd nehmen und mit Wasser fluten, sodass es zu keinem Brand kam. Nach ausgiebiger Kontrolle der Einsatzkräfte konnte diese nach 45 Minuten wieder einrücken.

Offizielle Abschiedsfeier – Pastor Michael Kenkel sagt tschüss

Pastor Michael Kenkel wurde am Sonntag offiziell in Raesfeld verabschiedet. Der Geistliche verlässt die Pfarrgemeinde St. Martin nach zehn Jahren

Zahlreiche Menschen sind am Sonntag, trotz Regen, zur St. Martin-Kirche gekommen, um sich von Pastor Michael Kenkel persönlich zu verabschieden.

Gut zehn Jahre war Kenkel leitender Pastor in Raesfeld/Erle und Rhedebrügge. Nun geht seine Reise weiter: Der 54-Jährige wird neuer Leiter der Pfarrei St. Katharina von Siena in Lindern.

Im Namen der Kirchengemeinde begrüßte am Sonntag unter anderem der Kirchenvorstandsvorsitzende Georg Badurczyk die Festgottesdienstbesucher. Bedingt durch Corona musste die aktuelle Situation angepasst werden. „An manchen Tagen wussten wir nicht, welche regelgültig sind und den Überblick zu behalten war nicht einfach“, so Badurczyk.

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Gute Zusammenarbeit: Birgit Bettels (Pfarreirat), Georg Badurczyk (Kirchenvorstand), Pastor Michael Kenkel und Bürgermeister Martin Tesing

Nicht immer eine leichte Aufgabe gewesen

In seiner Ansprache schaute der Vorsitzende auf die zehn Jahre des Pastors zurück, der am 13. November 2011 die Aufgabe der Kirchengemeinde St. Martin angenommen habe, die für den neuen Pastor in Raesfeld, sicher nicht immer leicht gewesen sei. Gleich zu Anfang 2011 habe die Fusion der drei Kirchengemeinde angestanden. Hier sei die Neuordnung und Orientierung einer Vielzahl von Gruppen, Verbänden und Gremien erforderlich gewesen.

Die neuen Strukturen der jeweiligen Gemeinden, harmonisch zusammen zu führen sei, so Badurczyk, keine leichte Aufgabe gewesen. Darüber hinaus seien eine Vielzahl von Projekten und Bauvorhaben durch den Einsatz von Kenkel in der Kirchengemeinde entstanden, wie der Neubau des St. Silvester Hauses als neues Pfarrheim in Erle 2015, die Neugestaltung in den Kitas, die Erweiterung der Gruppen in St. Martin und St. Nikolaus, sowie die Restaurierung der Schlosskapelle.

Michael-Kenkel-St.-Martin
Gemeindemitglieder bei der Verabschiedung von Pastor Michael Kenkel am Sonntag

Gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde

Nicht zu vergessen sei auch der neugestaltete Kirchplatz in Erle in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde. Aktuell stehe das neue Pfarrheim in Raesfeld an. „Hoffentlich erreichen wir bald die Zielgrade, um die Planungsarbeiten fortzusetzen“, so Badurczyk. Mit all diesem Tun und Wirken habe Kenkel ein unvergessliches eigenes Profil gezeigt, welche in der hiesigen Kirchengemeinde zahlreiche Spuren hinterlassen habe und unvergesslichen bleiben werde. „Bei all den Arbeiten haben Sie sich als tatkräftiger und wortgewaltiger Priester mit großem Gottvertrauen, mit starkem Selbstbewusstsein und klaren Positionen in theologischen sowie kirch- und gesellschaftspolitischen Fragen als Pfarrer in unserer Gemeinde bei der Bewältigung der großen Herausforderungen hier mehr als gute Arbeit geleistet. In Allem machten Sie es sich selbst selten leicht“, betonte Georg Badurczyk am Ende seiner Abschiedsrede.

Gottes Rückenwind an der Nordsee

Für all dieses und für seinen Einsatz und Überzeugung die Projekte geleitet zu haben sagte der Kirchenvorstandsvorsitzende im Namen der katholischen Kirchengemeinde Danke. „Wir wünschen alles erdenklich Gute, Gesundheit, Gottes Rückenwind für ihre neue Kirchengemeinde nah an der Nordsee und hoffen, dass Sie unsere Kirchengemeinde rückblickend in guter Erinnerung behalten“.

Und auch Bürgermeister Martin Tesing blickte in seiner Abschiedsrede auf die zahlreichen Projekte, die Kenkel in den zehn Jahren in der Gemeinde umgesetzt hat und auf viele Jahre noch sehr nachhaltig sein werden. Dazu gehörten unter anderem die Neugestaltung des Erler Kirchplatzes, der Raesfelder Friedhof, die Schlosskapelle sowie die Erweiterung von drei Kitas. Insgesamt seien das teilweise auch alles dicke Bretter gewesen, die in den zehn Jahren seines Wirkens in der Gemeinde zu bohren gewesen seien und Kenkel in dieser Zeit im Rückgrat bewiesen habe. „Wir als Gemeinde haben immer sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet und das war bei der harten Arbeit immer sehr wichtig gewesen“, so Tesing.

Nach dem dritten und letzten Gottesdienst am Sonntag gab es im Anschluss noch einen offiziellen Empfang auf dem Kirchplatz.

St.-Martin-Georg-Badurczyk

Eine gute Zeit

Bereits im Vorfeld verwies der Festausschuss der Gemeinde auf die die „3 G-Regelung“, weshalb an zwei Eingängen vor dem Kirchengelände die jeweiligen Nachweise der Besucher kontrolliert wurden.  Trotz des Regens reihten sich zahlreiche Gemeindemitglieder in die Schlange ein, um dem scheidenden Pfarrer die Hand zu schütteln und ihm Danke zu sagen.

„Es war eine gute Zeit hier. Heute wurden hier viele schöne Reden zum Abschied gehalten. Dafür bin ich sehr dankbar. Viele haben sich bedankt für die gute Zusammenarbeit. Das ist auch das, was ich betonen möchte. Ich kann als Pfarrer nicht alleine wirken, sondern es geht nur mit vielen anderen Leuten“.

https://business.facebook.com/raesfeldonline/videos/456845301989401/

Einbruchserie am Wochenende in Raesfeld

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Die Sicherungstechnik einer Spielhalle hat in der Nacht zum Samstag in Raesfeld unbekannte Täter offensichtlich in die Flucht geschlagen.

Raesfeld (pd). Die Einbrecher hatten sich an einer Tür des Gebäudes an der Straße Schwietering zu schaffen gemacht. Im Inneren hatten sie noch einen Automaten aufgebrochen, ehe sie flüchteten. Hinweise erbittet die Kripo in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Elektrogeräte aus Firmenwagen gestohlen

Auf Werkzeug abgesehen hatten es Unbekannte in der Nacht ebenfalls zum Samstag in Raesfeld. Die Täter hatten die Hecktür eines Firmenwagens aufgebrochen, um an ihre Beute zu kommen. Der Tatort liegt auf einem Parkplatz an der Weseler Straße.

Zur Beute zählen mehrere Akkuschrauber, eine Schlagbohrmaschine, eine Akkuflex, zwei Akku-Stichsägen, ein Baustellenradio sowie passende Akkus, allesamt der Marke Makita.

Einbrecher stehlen Router

In ein Geschäft eingedrungen sind Unbekannte in der Nacht zum Samstag in Raesfeld. Die Täter hatten sich gewaltsam Zugang ins Innere des Gebäudes an der Straße Am Rathaus verschafft: Um hineinzukommen, hebelten die Einbrecher eine Hintertür auf. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie einen Router der Marke Aruba. 

Die Polizei bittet in allen drei Fällen um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Borkener Stadtfest am 5. September mit verkaufsoffenem Sonntag

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Maskenpflicht, Mindestabstand und 3G-Regel müssen unbedingt eingehalten werden

Borken (pd). Den Start der Borkener Kulturwoche „Borken jetzt!“ macht am ersten Septemberwochenende das Stadtfest – diesmal nicht nur mit Freunden, sondern auch mit den „3 Gs“. Am Sonntag, 5. September 2021, sind von 13 bis 18 Uhr in der gesamten Innenstadt verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geplant. Zudem öffnen die Geschäfte ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

Am Sonntag, 5. September, findet das Borkener Stadtfest 2021 statt. Maskenpflicht, Mindestabstand und 3G-Regel müssen unbedingt eingehalten werden.
Am Sonntag, 5. September, findet das Borkener Stadtfest 2021 statt. Maskenpflicht, Mindestabstand und 3G-Regel müssen unbedingt eingehalten werden.

Die Entscheidung der Stadtverwaltung ist nach intensiver Abwägung der Gesamtsituation am Ende bewusst so getroffen worden: Schrittweise zurück in die Normalität für eine mittlerweile überwiegend geimpfte Bevölkerung. Gleichzeitig aber mir der Verantwortung, die Corona-Entwicklung sorgfältig im Blick zu halten. So ist ein Konzept entstanden, welches die Corona-Schutzmaßnahmen in vollem Umfang erfüllt. Die Stadt lädt daher herzlich zum Stadtfest ein mit der Bitte, die nachstehenden Regeln zu beachten.

Während des gesamten Stadtfests gilt in der Innenstadt und an den weiteren Orten die Maskenpflicht und die 3G-Regel: Die Veranstaltung richtet sich nur an Geimpfte, Genesene oder Getestete. Auch die Abstandsregel muss eingehalten werden. Darauf weist die Stadt Borken ausdrücklich hin. Bei allen Aktionen wird besonders auf die Einhaltung der Corona- und Hygieneregeln geachtet. Aktionen, die dies nicht gewährleisten, werden daher beim diesjährigen Stadtfest nicht angeboten.

Die Einhaltung des Mindestabstandes und der Maskenpflicht wird durch das Ordnungsamt der Stadt Borken kontrolliert. Ebenso der Impf-, Genesenen- oder Test-Nachweis. In den Geschäftsräumen und in der Gastronomie bestehen weiterhin die jeweils zutreffenden Regeln.

Der Stadtpark bietet mit seiner Eventbühne und dem gastronomischen Angebot für Klein und Groß ein musikalisches und unterhaltsames Programm. Neben Aktionen wie Parkour und Zirkuskunst lädt der Stadtpark auch zum Picknick ein. Hierzu gibt die Tourist-Info der Stadt Borken Picknick-Kisten aus, die allerdings vorher bestellt werden müssen.

Auf dem Kirchplatz lockt die Musikschulbühne die Besucherinnen und Besucher an. Mit einem bunten musikalischen Programm von Musikschule und Borkener Blasorchester, einem Glücksrad und der Gastronomie ist gerade der Kirchplatz ein Stopp wert.

Zudem bietet der Bauernmarkt auf dem Marktplatz ab 11 Uhr ein vielfältiges Angebot an Kunsthandwerk, Gastronomie und mehr. Außerdem öffnet das 3ECK – Borkens 3. Ort am Neutor 3 – nach einer Umbau- und Corona-Pause wieder seine Türen. Interessierte können sich in einer entspannten Atmosphäre die Räumlichkeiten anschauen und die Idee des 3. Ortes kennenlernen.

Neben dem reichhaltigen Veranstaltungsangebot in der Innenstadt lädt das Stadtfest auch in die Otto-Hahn-Straße im Gewerbegebiet Ost ein. Attraktionen für Kinder und ein zusätzliches Rahmenprogramm finden vor den geöffneten Geschäften statt.

„Wir haben uns für die Durchführung des Stadtfestes entschieden, da wir uns sicher sind, diese für die Stadt Borken wichtige Veranstaltung unter coronakonformen Bedingungen durchführen zu können“, erläutert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, sich umsichtig zu verhalten und wünschen viel Spaß bei dem farbenfrohen, attraktiven und barrierefreien Fest zum Auftakt der Borkener Kulturwoche“, ergänzt sie.

Schwerpunkt der Infektionen: Altersklasse 1990 und jünger

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Kurzanalyse der Corona-Situation im Kreis Borken: Infektions-, Impf- und Testgeschehen in der vergangenen Woche

Kreis Borken (pd). Infektionsgeschehen im Kreis Borken vom 16. bis 22. August 2021: Über das Infektionsgeschehen im Kreis Borken wird tagesaktuell anhand der jeweiligen Neuinfektionen und Inzidenzwerte berichtet.

Um eine bessere Einordnung der Zusammenhänge und Infektionsrisiken zu ermöglichen, hat das Kreisgesundheitsamt Borken erneut die Infektionsfälle der vergangenen Woche näher analysiert. Die bisherigen Erkenntnisse aus den vergangenen vier Wochen werden damit weiterhin im Wesentlichen bestätigt.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in der vergangenen Woche weiter angestiegen auf 257 gemeldete Neuinfektionen (Vorwoche 186). Örtlich betroffen war dabei mehr der Nordkreis, in dem 151 der neuen Fälle zu verorten waren.

Am 15. August 2021 lag der Inzidenzwert bei 50,6 (301 gemeldete Infektionen). Am 22. August lag der Wert bei 68,7, es wurden 407 infizierte Personen gezählt. Die Entwicklung der Inzidenz im Kreisgebiet entsprach in dem Zeitraum der Entwicklung auf Landes- und Bundesebene – weiterhin stetig steigende Zahlen.
Die Infektionen erfolgten nach den Feststellungen des Kontaktermittlungsteams des Kreisgesundheitsamtes Borken

  • 108 x Reiserückkehrer/innen (42,0 Prozent; in der Vorwoche 36 Prozent) – der Großteil (92) weiterhin aus Süd- und Osteuropa
  • 82 x im häuslichen bzw. engen privaten Bereich (31,9 Prozent; Vorwoche: 25,8 Prozent) – dies sind im wesentlichen Folgeinfektionen unter Familienmitgliedern
  • 4 x bei Feiern (1,5 Prozent; Vorwoche: 5,4 Prozent)
  • 2 x am Arbeitsplatz (0,7 Prozent; Vorwoche: 1,6 Prozent).

In 61 Fällen konnten Infizierte keine weiteren Angaben zu einer möglichen Infektionsquelle machen (23,7 Prozent; Vorwoche 31,2 Prozent).
183 der 257 infizierten Personen (72 Prozent) waren nicht geimpft, 25 nicht vollständig geimpft. Nach Erkenntnissen des Kreisgesundheitsamtes hatten diese Betroffenen bis auf wenige Fälle nur geringe Symptome und waren damit vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt.

Den Schwerpunkt der Infektionen gibt es mit 59,5 Prozent (153 Personen) in den Geburtsjahrgängen 1990 und jünger.

Fazit:

Der Anteil der Neuinfektionen aus Reiserückkehr hat sich nochmals erhöht, zudem ergeben sich nach wie vor in hohem Maße Folgeinfektionen in den Haushalten. Die vorherrschende, besonders ansteckende Delta-Virusvariante führt dadurch insbesondere auch in größeren Familiengemeinschaften innerhalb weniger Tage zu starken Fallanstiegen, was sich in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises zeigt.

Schulstart mit steigenden Infektionsgeschehen

Die Testungen zum Schulstart haben ebenfalls zu einem steigenden Infektionsgeschehen geführt, was sich auch in der Altersstruktur der Infizierten zeigt (83 Personen Jahrgang 2005-2021). Größere Infektionsgeschehen in Klassen- oder Schulzusammenhängen gibt es jedoch bislang nur eins (in Bocholt ist nach bislang 4 positiven PCR-Tests eine Klasse in Quarantäne).

Wie bei der Betrachtung der Vorwochen gilt weiterhin: Am aktuellen Infektionsgeschehen nehmen weit überwiegend Ungeimpfte teil, die Quote der Impfdurchbrüche ist leicht rückläufig (17 Prozent). Vollständig Geimpfte sind besser vor einer Infektion geschützt und nach den bisherigen Erkenntnissen vor allem auch vor einer schweren Erkrankung.

Altersgruppe der unter 40-Jährigen

Landrat Dr. Zwicker wirbt daher noch einmal eindringlich gerade in der Altersgruppe der unter 40-Jährigen dafür, die bestehenden Impfangebote wahrzunehmen: „Die Impfung ist und bleibt der nachweislich beste Weg, sich selbst und andere bestmöglich vor einer Infektion zu schützen!“ Gleichzeitig wiederholt der Landrat seinen Appell, auch weiterhin die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Zudem sollten gerade die – noch – Ungeimpften die Testmöglichkeiten nutzen.

Wichtig überdies: Alle Betroffenen sollten Krankheitssymptome schnellstmöglich abklären. Dies gelte auch für vollständig Geimpfte, die sich möglicherweise in einer trügerischen Sicherheit vor einer Infektion sehen.

Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet:

Die Zahl der Coronafälle, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen, ist zwischenzeitlich gestiegen – es lagen zeitweilig 19 Personen mit einer Coronavirus-Infektion in einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet, davon 7 auf der Intensivstation. Der ganz überwiegende Teil war ungeimpft, die Altersspanne dabei sehr groß. Am 26. August waren insgesamt 11 Patienten gemeldet, 3 davon auf der Intensivstation.

Situation in den Altenpflegeheimen und in den Kitas:

Seit inzwischen vielen Wochen wurden in den Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe nur sehr wenige Einzelfälle von Infektionen unter Bewohnern oder Beschäftigten verzeichnet. Derzeit wird lediglich ein kleinerer Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung in Borken geprüft. Die bisherigen Erkenntnisse des Kreisgesundheitsamtes sind, dass alle Betroffenen dort vollständig geimpft und immunisiert sind und nur ganz leichte Symptome zeigen. In den Kitas haben Einzelinfektionen in verschiedenen Orten Testungen von Gruppen oder Einrichtungen erforderlich gemacht, bislang hat dies in den zurückliegenden Wochen allerdings kaum zu einem Folge-Infektionsgeschehen geführt oder weitere Maßnahmen notwendig gemacht, nur eine Kindergartengruppe musste vorsorglich in Quarantäne.

Impfgeschehen:

Die Quote der Erstimpfungen im Kreis Borken lag mit Stand 25.08.2021 bei 71,9 Prozent bezogen auf die Gesamtbevölkerung und 81,7 Prozent bezogen auf die Bevölkerung ab 12 Jahren.

Bei den vollständig Geimpften waren es 67,3 Prozent bezogen auf die Gesamtbevölkerung und 76,5 Prozent bezogen auf die Bevölkerung ab 12 Jahren. Da dem Kreis Borken die Impfzahlen der Betriebsärzte nicht vorliegen, wird die tatsächliche Zahl der geimpften Personen noch größer sein.
Die Auswertung der Altersstruktur der vollständig geimpften Personen ergab folgendes Bild:
• 12 – 17 Jahre: 32,9 Prozent
• 18 – 59 Jahre: 75,4 Prozent
• 60 Jahre +: 92,3 Prozent


Das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen hat am 8. Februar 2021 seinen Betrieb aufgenommen. Es hat derzeit täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Weiterhin können alle Impfwilligen ab 12 Jahren das Impfzentrum auch ohne Termin aufsuchen.
Seit dem 17. Juli sorgt überdies das „Impfmobil des Kreises“ für „aufsuchende Impfaktionen“ in den Kommunen des Kreises. In Gronau übernimmt diese Aufgabe ein Impfbus des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). In der kommenden Woche ist unter anderem ein Impftermin in Gronau geplant (Mittwoch, 1. September, 15 bis 19 Uhr, Syrisch-Orthodoxe Gemeinde St. Jesaja; mit Unterstützung der Sprachmittler). Weitere Termine sind bereits in Vorbereitung.

Testgeschehen:

Am 11. August 2021 hat die Zahl der Schnelltestungen auf das Coronavirus im Kreisgebiet den Wert von 2 Millionen überschritten, inzwischen sind an den Teststellen rund 2,16 Millionen Schnelltests vorgenommen worden (Stand 25.08.2021). Seit dem 10. März 2021 werden sie durchgeführt, zwischenzeitlich wöchentlich über 100.000 Testungen. Zwischen 50 und 60 Prozent der positiven Schnelltest-Befunde werden anschließend durch einen PCR-Test als Infektionsfall bestätigt.

Mobiles Impfangebot in Raesfeld-Erle und im Kreis Borken

Mobile Impfangebote im Kreis Borken: Weitere Termine ab 1. September geplant /Auftakt in Gronau auch mit Sprachmittlern – Grundsätzlich gilt: Geimpft werden können im „Impfmobil“ Personen ab 12 Jahren. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 8. September, 15 bis 18 Uhr, Raesfeld-Erle, Silvesterstraße (in den Räumlichkeiten der Schule)

Kreis Borken (pd). Derzeit sind die mobilen Teams des „Impfzentrums Kreis Borken“ in den Berufskollegs des Kreises Borken im Einsatz – von Montag bis Donnerstag (23. bis 26. August) waren sie in Ahaus, ab Freitag, 27. August, sind sie in Bocholt und schließlich von kommendem Mittwoch an (1. September) drei Tage lang in Borken.

Über diese Impfangebote für Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Berufskollegs hinaus, stehen nun weitere Termine für mobile Impfangebote in den Städten und Gemeinden des Kreises Borken ab dem 1. September fest.

Hier sind die Termine im Einzelnen:

  • Mittwoch, 1. September, 15 bis 19 Uhr, Gronau, Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde St. Jesaja, Zollstraße 11 (mobiles Team in den Räumlichkeiten der Gemeinde). Bei diesem Termin sind auch wieder Sprachmittler und Sprachmittlerinnen vor Ort, um auch in verschiedenen Sprachen informieren und Fragen beantworten zu können. So werden auf jeden Fall aramäische, arabische, französische und englische Übersetzungen möglich sein.
  • Donnerstag, 2. September, 16 bis 19 Uhr, Heek, Epping’scher Hof (mobiles Team in den Räumlichkeiten)
  • Mittwoch, 8. September, 15 bis 18 Uhr, Raesfeld-Erle, Silvesterstraße (in den Räumlichkeiten der Schule)
  • Donnerstag, 9., bis Sonntag, 12. September, Gronau, verschiedene Standorte und Zeiten, Infos folgen noch (Impfbus des ASB)
  • Freitag, 10. September, 17.30 bis 19.30 Uhr, Ahaus-Wessum, Sportgelände Union Wessum (Impfbus)
  • Samstag, 11. September, 14 bis 18 Uhr, Vreden, Jugendwerk (in den Räumlichkeiten)

Weitere Termine sind bereits in Planung, Informationen dazu folgen noch.

Grundsätzlich gilt: Geimpft werden können im „Impfmobil“ Personen ab 12 Jahren. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Impfen ab 12 Jahre

Auch erforderliche Zweitimpfungen sind dort möglich. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, falls vorhanden, der Impfpass und die Versichertenkarte. Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Als Impfstoff stehen jeweils BioNTec und Johnson & Johnson zur Verfügung.
Weiterhin geöffnet hat natürlich auch das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen. Dort sind weiterhin täglich von 14 bis 19 Uhr Impfungen ab 12 Jahren ohne vorherige Anmeldung möglich.

Unterricht nur mit Maske – Klage einer Grundschülerin abgelehnt

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Eilantrag abgelehnt: Kein Anspruch einer Grundschülerin auf Teilnahme am Präsenzunterricht ohne Maske

Ob sie nun will oder nicht: Kein Präsenzunterricht ohne Maske, wenn nicht ein qualifiziertes ärztliches Attest vorliegt. So hat die 29. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit Beschluss vom 24. August entschieden.

Düsseldorf (pd). Eine Grundschülerin darf am Unterricht nur mit OP-Maske teilnehmen, wenn sie nicht durch ein qualifiziertes ärztliches Attest nachweisen kann, dass sie aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann.

Das hat die 29. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf durch Beschluss vom 24. August 2021 – den Beteiligten jetzt zugestellt – entschieden und den Eilantrag einer achtjährigen Schülerin abgelehnt.

Diese wollte festgestellt wissen, dass sie wieder uneingeschränkt am Präsenzunterricht teilnehmen könne.

Zur Begründung hat das Gericht folgendes ausgeführt: Aus der Coronabetreuungsverordnung ergebe sich die grundsätzliche Verpflichtung, innerhalb von Schulgebäuden eine medizinische Maske (sog. OP-Maske) zu tragen. Die Antragstellerin habe nicht glaubhaft gemacht, dass sie ausnahmsweise ohne Maske am Präsenzunterricht teilnehmen dürfe.

Altes Attest von 2020 genügt nicht

Ein ärztliches Zeugnis, mit dem eine Ausnahme von der Maskenpflicht aus medizinischen Gründen nachgewiesen werden könne, müsse gewissen Mindestanforderungen genügen. Aus dem Attest müsse sich nachvollziehbar ergeben, welche konkreten gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Maskenpflicht alsbald zu erwarten seien und woraus diese im Einzelnen resultierten

Darüber hinaus müsse erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt sei. Dem genüge das vorgelegte ärztliche Zeugnis von August des letzten Jahres nicht. Es sei bereits nicht mehr aktuell.

Dass die Antragstellerin keine Mund-Nase-Bedeckung tragen könne, ergebe sich daraus nicht. Zudem enthalte es weder eine nähere Begründung noch verhalte es sich zu den zu erwartenden konkreten gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Tragen einer Maske.

Die Antragstellerin habe daher die Maskenpflicht innerhalb des Schulgebäudes und anderen der schulischen Nutzung dienenden Innenräumen nach der Coronabetreuungsverordnung zu beachten.
Vor dem Hintergrund der aktuell gerade in Nordrhein-Westfalen deutlich angestiegenen Infektionszahlen sei davon auszugehen, dass die in Schulgebäuden geltende Maskenpflicht weiterhin nicht offensichtlich gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoße.

Gegen den Beschluss kann Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster eingelegt werden.

20 Jahre Politik – Bundesverdienstkreuz für Hans-Dieter Strothmann

Große Ehre für Hans-Dieter Strothmann: Landrat Kai Zwicker zeichnete den Raesfelder mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, wurde am Donnerstag im Raesfelder Rathaus dem stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann verliehen.

„Mit einem Gefühl von dankbar nehme ich die Ehrung heute entgegen“, sagte Hans-Dieter Strothmann in seiner Rede. Gleichzeitig betonte er, dass ihm das Ehrenamt in all den Jahren immer mehr zurückgegeben habe, als er selber habe geben können.

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Eintrag in das goldene Buch der Gemeinde Raesfeld: Hans-Dieter Strothmann ©Petra Bosse

Unverzichtbare Dienste

In seiner Laudation lobte Landrat Dr. Kai Zwicker das über viele Jahre hinaus große ehrenamtliche Engagement von Strothmann. „Ich freue mich, dass gerade Ihnen diese Ehrung zuteilwird, weil Sie zum einen ein besonderer Dank für Ihr Engagement ist; das weit über ein pflichtgemäßes Bürgerverhalten hinausgeht. Zum anderen halte ich es für wichtig, dass wir alle mit Ihrer Auszeichnung darauf hingewiesen werden, dass Bürgerinnen und Bürger auch heute mit viel persönlichem Einsatz anderen Menschen unverzichtbare Dienste erweisen“ so Zwicker. Treffend formuliert sei der Satz von Ursula von der Leyen: „Helfen macht Freude – ehrenamtlicher Einsatz füreinander gibt der Gesellschaft ein menschliches Gesicht“, fügte der Landrat hinzu.

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Seit 20 Jahren stellvertretender Bürgermeister

Weiter führte Zwicker aus, dass Strothmann zu den Bürgern gehören, die durch ihr Engagement dazu beitragen, das Leben für die Menschen in unserer Region zu verbessern und so unsere Gesellschaft reicher zu machen. „Durch Ihren unermüdlichen Einsatz haben Sie Außergewöhnliches geleistet“.

Strothmann ist seit 20 Jahren stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, davon war er seit über zehn Jahren Erster Stellvertreter. Er habe, so Zwicker, sein Amt immer mit viel Herzblut und voller Überzeugung ausgeführt“. Als Repräsentant der Gemeinde habe er es beispielsweise geschafft, auf den verschiedensten Veranstaltungen und bei den unterschiedlichsten Gruppierungen stets den richtigen Ton zu finden. Durch seine bodenständige Art habe er viel Anerkennung und Sympathie gewinnen können.

Bürgermeister-Martin-Tesing-Raesfeld

Gründungsmitglied der Jungen Union Raesfeld

Neben seinem Amt als stellv. Bürgermeister war Strothmann fast fünf Jahrzehnte Mitglied der CDU- und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Jungen Union Raesfeld. Seit 1984 gehört Strothmann dem Rat der Gemeinde Raesfeld an und war dort in den Jahren 2001 bis 2009 auch stellvertretender CDU Fraktionsvorsitzender. „Man kann in Raesfeld jederzeit zählen: ob bei Hitze oder im strömenden Regen, bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, beim Aufbau oder Aufräumen. Sie sind immer da und fassen mit an“.

Ein großes Dankeschön ging vom Landrat auch an die Familie Strothmann, allen voran an die Ehefrau Monika. Die habe einerseits immer mitgezogen, andererseits habe sie aber auch oftmals zurückstecken müssen.

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Die Raesfelder Bürgermeister v. l.: Reinhard Kipp a. D., Andreas Grotendorst a.D, Martin Tesing, Ehrenbürgermeister Udo Rößing und Joop Buiting a.D. (Wehl) sowie Landrat Dr. Kai Zwicker gratulierten dem neuen Träger des Bundesverdienstkreuzes Hans-Dieter Strothmann. ©Petra Bosse.

Vier Raesfelder Bürgermeister auf einen Streich

Zu der Feierstunde im Rathaus am Donnerstag waren neben Familie, Freunde und Parteifreunde, den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Elke Rybarczyk(SPD) und Nicole Ostendorf (UWG) auch gleich vier Raesfelder Bürgermeister zu der Feierstunde angereist, die in all den Jahren gemeinsam mit Hans-Dieter Strothmann die politischen Belange in der Gemeinde lenkten sowie aus Wehl Joop Buiting:

Bürgermeister Reinhard Kipp, Ehrenbürgermeister Udo Rößing, Andreas Grotendorst und seit September 2020 Bürgermeister Martin Tesing. Dieser lobte ebenfalls das über die Jahre von Strothmann christlich geprägte Engagement und auch die gute Zusammenarbeit. „Danke, dass du so bist wie du bist“.

Bundesverdienstkreuz Strothmann Raesfeld

Politik und Engagement

Hans-Dieter Strothmann engagierte sich in diversen Ausschüssen des Rates.
Er war 10 Jahre lang – von 2004 bis 2014 – Vorsitzender des Ausschusses für Schule,
Kultur, Jugend und Soziales. Anschließend übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für Schule
und Bildung, den er bis heute noch innehat.

Zusätzlich ist er über 20 Jahre Stellvertretender Vorsitzender im Haupt- und Finanzausschuss sowie seit 2016 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Beirats der Gesamtschule Borken-Raesfeld.
Daneben ordentliches Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses und des
Wahlausschusses.

25 Jahre lang Mitglied des Sportausschusses und 15 Jahre
stellvertretendes Mitglied des Umweltausschusses. Über 20 Jahre Vorsitzender des „Jugendwerk Raesfeld e.V.“ Sechs Jahre von 2008 bis 2014 Vorsitzender der Schulpflegschaft der
Neumühlenschule in Borken. So engagiert er sich seinerzeit hier auch ganz allgemein für den Erhalt der Schule und setzte sich für die Verbesserung der Infrastruktur dieser Schule ein.

Ursula Strothmann
Ehefrau Ursula Strothmann ©Petra Bosse

Verabschiedung von Pastor Michael Kenkel mit drei Abschlussmessen

Die Verabschiedung von Pastor Michael Kenkel am Sonntag, 29.08.2021 rückt näher.

Raesfeld (pd). Pastor Kenkel wird sich in allen drei Gemeindeteilen in einer Abschlussmesse verabschieden. Die Gottesdienste finden samstags um 16:30 Uhr in Rhedebrügge, samstags 18:30 Uhr in Erle und sonntags 9:45 Uhr in Raesfeld statt.

Auch wenn Chöre und Musikvereine die Gottesdienste coronabedingt nicht bereichern, werden die Organisten mit einigen Solisten die Gottesdienste feierlich gestalten. Weil in den Kirchen nach wie vor nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich sei, ist die Übertragung der Gottesdienste mit Lautsprechern auf die Kirchplätze geplant.

Die Vertreter der Gemeindeteile Erle und Rhedebrügge richten im Anschluss an die Gottesdienste einige Worte, stellvertretend für die Gemeinde, an den scheidenden Pastor Michael Kenkel.

Der offizielle Empfang findet dann ausschließlich sonntags nach dem Gottesdienst in Raesfeld auf dem Kirchplatz statt. Damit wird den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit gegeben, sich persönlich von Pfarrer Kenkel zu verabschieden. Hierfür wurde zusammen mit dem Ordnungsamt Raesfeld der Empfang gemeinsam coronakonform im kleinen Rahmen geplant.

Der Festausschuss hält weiterhin an der „3G-Regelung“ und an der Begrenzung der Teilnehmerzahl fest. Das heißt, alle Gäste werden an zwei ausgewiesenen Eingängen am Kirchplatz gebeten, einen Nachweis über Genesung, vollständigem Impfschutz oder negativem Test zu erbringen.

Dies gilt aus organisatorischen Gründen ausnahmsweise auch schon für den Gottesdienst um 9.45 Uhr. Es wird ausdrücklich erbeten, nur diese Eingänge zum Betreten des Kirchplatzes zu nutzen. Auch wenn unter diesen Umständen das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln auf dem Kirchplatz vernachlässigt werden dürfen, appellieren die Organisatoren an die Eigenverantwortung und Vorsicht jedes Einzelnen.

Die bestehenden Vorgaben zu Abstandsregeln, singen mit Maske usw. für den Besuch der Gottesdienste bleiben unangetastet.

Teststelle DRK

Das DRK Raesfeld weitet zu diesem Anlass die Öffnungszeiten der Teststelle DRK Haus Raesfeld (RTW-Garage), Weseler Str. 5 (auf dem Parkplatz der ehemaligen Gaststätte Epping) aus.

Sonntags ist die Teststelle von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr geöffnet.

Am Samstag ist ein Test zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr möglich.

Das DRK bittet wie gewohnt um eine Anmeldung zum Schnelltest über die Chayns App.

Nadine Heselhaus lädt zu Pizza & Politik in Raesfeld ein

Die Bundestagskandidatin der SPD Nadine Heselhaus lädt zu einer Veranstaltung in Raesfeld am Samstag, 28.08.2021 um 17 Uhr vor dem REWE-Markt ein und dem Motto: „Pizza & Politik“ ein.

Bei der Veranstaltung sollen junge aus einem Ort zusammen kommen, um gemeinsam zu sprechen und zu diskutieren.

Für Pizza, Getränke und zwei offene Ohren sei gesorgt!

Wer Lust hat, an bei Pizza & Politik teilzunehmen kann sich unter folgendem Link anmelden: www.nadine-heselhaus.de

Einschulungsfeier – Schwungvollen Start in das neue Schuljahr

Gelungene Einschulungsfeier der Fünftklässler in 2 Etappen an der Julia-Koppers Gesamtschule Borken-Raesfeld!

Pandemiebedingt fand die Einschulungsfeier für die neuen 150 Fünftklässler erneut in zwei Etappen statt.

Eröffnet wurde die Feier am Mittwochmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Remigius-Kirche. Im Anschluss ging es in den Vennehof. Dort wurden die Fünftklässler von Schulleiter Axel Heinz und der Abteilungsleiterin Beate Knecht herzlich begrüßt.

Einschulung-Gesamtschule-Raesfeld-Borken-JKG

Body Percussion? Wer bisher den Begriff nicht kannte, lernte ihn jetzt mitreißend kennen. Kristin von der Haar, Musiklehrerin an der JKG, führte dieses mit der Klasse 7.4 vor.

Anschließend schlüpften die Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Seelig und die Schülersprecherin Nora Böhm in einem selbst geschriebenen Dialog in die Rollen von Julia Koppers und ihrer Mutter. Nach einer Zeitreise in das 21. Jahrhundert wünschten sie den Schüler*innen einen tollen Schulstart. Den Grüßen schloss sich Stefan Hülsdünker, Vorsitzender des Fördervereins, in einer Rede an.

Fuenftklassler-Gesamtschule-Raesfeld

Bevor die Schüler*innen ihre Turnbeutel, gefüllt mit netten Überraschungen, von ihren Klassenlehrer*innen auf der Bühne in Empfang nehmen konnten, wurde es nochmal stimmungsvoll.

Musiklehrerin Jana Tarnai holte jetzt mit einer Body Percussion alle mit ins Boot. Es wurde geschnippt, gestampft, geklatscht, getanzt…. Alle Fünftklässler, Eltern und Lehrer*innen machten begeistert mit.

Einen schwungvolleren Start in das neue Schuljahr hätte sich kaum jemand vorstellen können, heißt es in der Schulmitteilung.

Einschulung-Feier-Gesamtschule-Raesfeld-Borken

Bilder: Tina Almering

Drei Picknick-Tische für die Kita St. Silvester in Erle

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ERLE. Über gleich drei neue Sitzgruppen für den Außenbereich können sich die Kinder im St. Silvesterkindergarten freuen.

Die Tische aus edlen, heimischen Hölzern und Edelstahl mit den dazugehören Bänken sollen dauerhaft draußen vor jeder Kita-Gruppe installiert werden.

„Wir freuen uns, dass die Terrassen der Kinder nun dauerhaft damit ausgestattet sind. So können wir nun spontan draußen Frühstücken, spielen oder auch basteln“, so Angela Kuhlmann. Ersetzt wurde auch die alte und in die Jahre gekommene Apfelbaumbank.

Evonik-Azubis-spenden-Bank-Kita-St.-Silvester
Neue Apfelbaumbank für den Kindergarten

Geplant, gebaut und aufgebaut haben die Holzmöbel Auszubildende von der Evonik Gruppe Marl „Gute Tat“ unter Projektleiter Stefan Dreck. Die Werkgruppe, die aus Azubis aus den Bereichen Anlagenmechaniker, Chemikanten und Industrie-Kaufmann besteht, spenden einmal monatlich Auftragsarbeiten für Vereine. Dazu gehörten auch die neuen Sitzgruppen, die einen Wert von rund 1800 Euro haben und.

Auslöser und Initiatorin für die neuen Gartenmöbel war eine Kita-Mitarbeiterin, die den Kontakt hergestellt hatte und von der Gruppe „Gute Tat“ kurzerhand umgesetzt wurde.

Evonik Gruppe Marl „Gute Tat“
Geschafft – Die Apfelbaumbank wurde von der Evonik Gruppe Marl „Gute Tat“ aufgebaut.

UWG-Fraktion zum Austritt von Nicole Ostendorf

Zum Austritt von Nicole Ostendorf aus der UWG-Ratsfraktion teilt der Fraktionsvorsitzende der UWG Raesfeld –Erle e.V. Johannes Lülf folgendes mit:

Schon seit geraumer Zeit gestaltete sich die Zusammenarbeit zwischen Frau Ostendorf, dem Fraktionsvorsitzenden und den anderen Ratsmitgliedern zunehmend schwierig.

In den letzten Wochen hat die UWG sich mehrmals getroffen, um eine Klärung herbeizuführen. Es wurden zunächst durch mich, dann durch weitere vermittelnde Personen auf Wunsch der UWG-Fraktion und Mitglieder, Gesprächsangebote gemacht. Ziel war es, bei einem gemeinsamen Treffen zu dritt oder in größerer Runde zu einer Klärung zu kommen. Diese Gespräche sind jedoch leider nicht zustande gekommen.

In Folge dessen wurde in unserer letzten Fraktionssitzung ein Antrag gestellt, Frau Ostendorf aus der Ratsfraktion der UWG auszuschließen. Der Antrag ist von allen anderen Ratsmitgliedern der UWG unterstützt worden. Ich habe Frau Ostendorf gestern darüber informiert und zu einer Sondersitzung der Fraktion eingeladen, in der über ihren Ausschluss aus der UWG – Ratsfraktion beraten und entschieden werden sollte. Frau Ostendorf ist einer Entscheidung mit ihrem heutigen Austritt zuvorgekommen.

Die UWG – Fraktion und der Vorstand der UWG Raesfeld-Erle e.V. werden in den nächsten Tagen die Situation beraten und die notwendigen weiteren Schritte einleiten.

CDU-Baumaktion mit Bundestagskandidatin Anne König

CDU-Baumaktion – Bundestagskandidatin Anne König aus Borken verteilt Baumsetzlinge in Raesfeld und Erle

Mit dem #gemeinsamschaffenwirneues habe Anne König laut Mitteilung der CDU in den letzten Monaten bereits viele Gespräche geführt und Impulse von den Bürgern aufnehmen können.

Jetzt soll gemeinsam der nächste Schritt gemacht werden. Mit insgesamt 1000 Baumsetzlingen für den Wahlkreis Borken II möchte die CDU ein starkes Signal für eine gute Zukunft setzen.

Dazu ist Anne König am 08. September 2021 von 15.30 bis 18.45 Uhr im Gasthof Brömmel-Wilms, Schermbecker Str. 20 in Erle und von 19.00 bis 21.00 Uhr am Rathaus-Parkplatz, Leinenweberstr. in Raesfeld.

Es stehen für Sie folgende, nachhaltige Baumsetzlinge zur Verfügung:

· Schwarznuss

· Douglasie

· Stieleiche

· Amerikanische Eiche

Einfach Setzling aussuchen und unter Angabe des Namens und der Anschrift per Email [email protected] oder per Telefon 02861/980806 reservieren.

Im Anschluss können Sie Ihren Setzling in Raesfeld oder Erler abholen. Haben Sie keine Zeit zur Abholung, können wir Ihnen den Setzling, innerhalb der Gemeinde Raesfeld, auch nach Hause bringen.

Nicole Ostendorf tritt aus der Raesfelder UWG-Fraktion aus

Mit sofortiger Wirkung verlässt Nicole Ostendorf (34) die UWG-Fraktion Raesfeld. Dies teilte die Raesfelderin heute, Mittwoch, schriftlich mit.

Der Grund sei laut Ostendorf, ein internes zwischenmenschliches Zerwürfnis mit dem Fraktionsvorsitzenden Johannes Lülf. „Bedingt dadurch ist mir eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der derzeitigen UWG-Fraktion im Rat der Gemeinde nicht mehr möglich“, so Ostendorf.

Die Raesfelderin bedauert diesen Schritt sehr. „Ich bin mit der UWG zeitlebens schon immer sehr verbunden gewesen, da mein Großvater Hubert Ostendorf Gründungsmitglied im September 1969 war“. Was letztendlich genau vorgefallen ist, darüber schweigt Ostendorf. Bei dem Streit handelte es sich größtenteils über die Arbeit in der Fraktion.

Der Vorwurf von Seiten der UWG-Fraktion jedoch sei, dass sie Vertraulichkeiten verletzt habe, indem sie mit Bürgermeister Martin Tesing (CDU) gesprochen habe, um ihm ihre Situation in der UWG-Fraktion zu erklären. Ostendorf sieht das anders. Für sie sei Tesing ein Bürgermeister für alle Raesfelder.

Allerdings werde sie jedoch ihr Ratsmandat (Wahlbezirk 7) und das Ehrenamt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin, welches sie seit der vergangenen Kommunalwahl neben Hans-Dieter Strothmann (CDU) und Elke Rybarczyk (SPD) ausübt, weiterhin wahrnehmen. „Beide Ämter sind für mich ein wichtiges Ehrenamt, was es gilt zu schützen, denn mit meiner Vereidigung im Rat habe ich mich verpflichtet, einzig zum Wohle der Gemeinde zu handeln“. Dies bleibe ihr stets eine Herzensangelegenheit, ergänzt Ostendorf.

Ihre Aufgabenbereiche als Ratsmitglied: Rechnungsprüfungsausschuss, Planungsausschuss, Ausschuss für Kultur, Sport, Jugend und Senioren und Soziales.

SPD beharrt auf Luftfilter für Schulen

Für reichlich Zündstoff im Bau- und Umweltausschuss sorgte am Montag der Antrag der SPD-Fraktion auf Ausstattung der Klassenräume mit Raumluftfilter.

Wenn es um das Wohl von Kindern in der Gemeinde geht, dann spielt Geld für die SPD-Fraktion keine Rolle. Sie möchte unbedingt Raumluftfilter in allen Klassenräumen. Nur welche Filteranlagen sie privilegieren, dass kam bei der Bau- und Umweltausschusssitzung am Montag während der Diskussion nicht so klar rüber.

Wie schon bereits berichtet, fordert die SPD-Fraktion Raumluftfilter für alle Klassenzimmer in der Gemeinde. Mit ihrem Antrag stehen jedoch die Genossen nicht alleine da, denn auch die FDP-Fraktion hatte im März einen etwas gleichlautenden Antrag gestellt. Dieser wurde abgelehnt und stattdessen wurden für die Raesfelder Schulen CO2-Messgeräte erworben, die sich nach Rücksprache laut Kämmerer Markus Büsken mit der Schulleitung, sehr gut bewährt haben.

Nun steigen die Inzidenzwerte erneut, die kalten Tage stehen vor der Tür und Helmut Hellenkamp (SPD) ist der Meinung, dass nun endlich einmal für die Kinder Geld in die Hand genommen werde müsse, um diese bei einer vierten Welle zu schützen. Und aber auch das Gefühl haben zu können, „wir haben das Bestmöglichste für unsere Kinder getan“.

Dieser Satz alleine schon stieß auf großen Protest bei André Olbing (CDU). Ebenso die Aussage von Hellenkamp, dass die Verwaltung das Wohl der Kinder nicht im Auge habe. „Das ist hier schon harter Wahlkampf, wenn hier gefragt wird, was sind uns unsere überhaupt Kinder wert?“.

Drei unterschiedliche Systeme

Fakt ist, es gibt drei unterschiedliche Luftfilteranlagen. Um welche es der SPD im Einzelnen ging, konnte Hellenkamp nicht genau spezifizieren. Für ihn waren es einfach die „Dinger“, die nun dringend angeschafft werden müssen, zumal sie auch vom Land gefördert werden. Welche Dinger der drei Alternativen Hellenkamp genau meine, wollte Bürgermeister Martin Tesing wissen und hakte nach.

Büsken klärte auf und führte die drei unterschiedlichen Systeme auf, damit jedem klar war, worüber überhaupt gesprochen wurde.

Da gibt es zu einem die mobilen Luftreinigungsgeräte. Diese könnten in schlecht belüfteten Räumen gefördert werden. Tatsache jedoch ist, dass es in Raesfeld nur höchstens drei Räume davon in der OGS in der St. Sebastianschule gibt. Hier wurde einstimmig beschlossen, diese mit mobilen Luftfiltern auszustatten.

Abluftventilatoren an Fenster

Dann stellte Büsken eine zweite Variante, die Abluftventilatoren an Fenstern, vor. Der Vorteil sei, dass hier ein gewisser Luftaustausch nach draußen stattfindet. Allerdings werden diese nicht gefördert und die Kosten belaufen sich für 45 Räume auf rund 81.000 Euro. Der Nachteil der Anlagen sei die ständige Zugluft und die damit verbundene Kälte. Hier habe sich die Schule, die Lehrer und auch die Eltern laut Tesing einstimmig dagegen ausgesprochen. „Dabei herrschte eine große Einigkeit“.

Last not least gibt es eine dritte Variante: die raumlufttechnischen Anlagen mit der Größe eines Kühlschranks. Die RLT-Anlagen eignen sich besonders in Bereichen, in denen viele Menschen zusammenkommen. Die Anlagen sorgen durch Luftaustausch nicht nur für frische Luft, sondern auch für eine thermische Luftbehandlung in Räumen und Gebäuden.

Halbe Million Euro und lange Vorlaufzeit

Um hier alle Klassenräume damit auszustatten brauche es laut Bernd Roters eine Vorlaufzeit von einem halben bis dreiviertel Jahr, da rund 25 Löcher gebohrt werden müssen. Zwei Löcher pro Einheit für das Einblasen der Luft von oben und das Abblasen nach unten. Der Aufwand, von den Kosten in Höhe rund 540.000 Euro ganz zu schweigen, sei enorm groß. Nicht nur, dass so eine Anlage pro Raum rund 12.000 Euro kostet, sondern es müssten Kernbohrungen in die Außenwände gemacht werden, wofür am Ende eine Baugenehmigung und ein neues Brandschutzkonzept erforderlich werde, erklärte Bernd Roters, Leiter des Bauamtes.

Hohe Lärmbelästigung

Darüber hinaus sei die Lärmbelästigung durch die Anlage enorm hoch, und neue Studien gebe es derzeit über die Wirksamkeit solcher Anlagen auch noch nicht. Hierbei jedoch appellierte Hellenkamp erneut, dass an die Kleinsten der Gemeinde gedacht werden müsse, die noch nicht geimpft seien. „Außerdem können die Geräte auch nach Corona genutzt werden“, schlug Hellenkamp vor. Für Martin Tesing sei dies „Pseudoaktionismus“, da es hier keinerlei Studien auf eine Wirksamkeit gebe. Außerdem frage er sich, „woher kommt denn das Geld von einer halben Million Euro?“.

Nun wird die Verwaltung ein Konzept für die stationären raumlufttechnische Anlagen in Schulen erstellen und beauftragt, das Konzept der Politik vorzulegen.

Offenes CDU-Familien-Sommerfest in Raesfeld

Es ist Sommer und der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer lädt am 29. August 2021, von 14.00 bis 17.00 Uhr wieder alle kleinen und großen Bürger (w/m/d) zum „Offen Familien-Sommerfest“ nach Raesfeld ein.

Raesfeld(pd). Auf dem Parkplatz am Naturerlebnisgelände, in der unmittelbaren Nähe des Raesfelder Schlosses, sorgen unter anderem eine Hüpfburg, eine Milchkuh sowie viele andere Spielmöglichkeiten für gute Laune und jede Menge Spaß. Diesmal auch mit dabei ist Anne König, CDU-Kandidatin für den Bundestag.

Natürlich ist auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt, Eis, Würstchen sowie kalte und warme Getränke freuen sich auf die Besucher.

Schützen-Biwak unter den Kastanien in Erle

Schützen-Biwak und Generalversammlung nach langer Pause

Es gibt ihn noch, den Schützenverein Erle. Nun lädt der Schützenverein Erle zu zwei Veranstaltungen ein.

Erle (pd). Das 125-jährige Jubiläum des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle e.V. konnte der Verein im Jahr 2020 wie berichtet nicht feiern, obwohl die Vorbereitungen weit fortgeschritten waren. Seitdem stehen die Schützen in den Startlöchern und möchten nun, wo die Corona-Beschränkungen es wieder zulassen, kurzfristig zu zwei Veranstaltungen einladen.

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Die Offiziere des Erler Schützenvereins. Foto: Verein

Am Samstag, 04. September 2021 findet „Unter den Kastanien“ am Ekhornsloh ein Schützen-Biwak statt. Antreten für einen Umzug durch das Erler Dorf ist um 15.00 Uhr. Der Nachmittag wird begleitet von den Erler Jägern und den Raesfelder Burgmusikanten. Der amtierende Thron soll so die Möglichkeit haben nach langer Zeit sein Schützengefolge wieder in Augenschein nehmen zu können und gemeinsam unter freiem Himmel zusammenkommen.

Generalversammlung

Eine Generalversammlung soll ebenfalls nach dieser langen Pause wieder stattfinden, allerdings nicht wie gewohnt im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms, sondern auf dem Firmengelände der Festwirtfamilie Wenzel Schwering, Osterholten 12 im Gewerbegebiet Erle. Die Versammlung findet am Sonntag, 03.10.2021 um 11.00 Uhr statt.

Vorparade 2016. Foto: Bosse

Bei beiden Veranstaltungen sind die 3G-Regeln sowie Hygienevorschriften einzuhalten und werden vor Ort kontrolliert.

Der Präsident des Schützenvereins Erle Arno Brömmel freut sich mit seinen Vorstands- und Offizierskameraden besonders darauf viele Erler nach einer langen Zeit im Rahmen einer der geplanten Veranstaltung des Vereins wiederzusehen. „Wir möchten einen ersten wohlbedachten und vorsichtigen Schritt zur Normalität mit diesen beiden Veranstaltungen gehen und haben die traditionsreichen Veranstaltungen unseres Vereins in den letzten beiden Jahren schmerzlich vermisst“, blickt er freudig auf die beiden Tage.

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