Biwak-Fest des Erler Bürgerschützenvereins lockte zahlreiche Feierlustige am Samstagnachmittag auf die Wiese „Unter den Kastanien“.
Die Gesichter der Erler Schützen sprachen Bände. Jeder Einzelne, ob Offizier, Vorstand oder Erler Bürgerschütze, der sich in die Parade am Samstag einmal um die Kirche einreihte, strahlte mit der spätherbstlichen Sonne um die Wette.
Zu einem Biwak-Fest unter dem Kastanien-Zelt hatte der Bürgerschützenverein Erle nach gut zweieinhalbjähriger Pause eingeladen. Allen voran die Erler Throngemeinschaft mit dem amtierenden Königspaar Ewald Grotendorst und Birgit Kuhmann sowie die Ehrendamen und Herren Ulla Pass und Stefan Rentmeister sowie Birgit Ossing und Johannes Pels. „Ich freue mich ja schon, dass die Leute mich wiederkennen“, sagte König Grotendorst schmunzelnd, der das Bad in der Menge und der Sonne nach so langer Zeit der Abstinenz sichtlich genoss.
Enthaltsamkeit
„Seit zweieinhalb Jahren konnten wir kein Schützenfest feiern und schon vor Monaten haben wir uns gesagt, wenn Corona es zulässt, dann sind wir draußen“, so Präsident Arno Brömmel. Nicht nur die Schützen leiden unter der Pandemie, so Brömmel. „Zweimal keine Vorparade, keine Generalversammlung, kein Schützenfest. Den Schützen wurde durch Corona viel Enthaltsamkeit abverlangt. Umso mehr freuen wir uns heute, dass wir alle gemeinsam durch unser schönes Dorf marschieren können“, unterstrich der Präsident in seiner Rede.
Begrüßen konnte er an diesem Tag neben Erler Bürger auch rund 500 Schützen und zwei Musikvereine – die Raesfelder Burgmusikanten und das Orchester Erler Jäger.
Für das Königspaar gab es dann, und zur Überraschung aller Anwesenden, den traditionellen musikalischen Thronsturm, gespielt vom Blasorchester Erler Jäger unter der Leitung von Oliver Jahnich. Ein weiterer unterhaltsamer Punkt war der Klumpentanz der Mädchen und Jungen der plattdeutschen Gruppe des Erler Heimatvereins. Bis in den frühen Abendstunden verweilten die Besucher unter den Kastanien und genossen das gemütliche Beisammensein nach so langer Zeit.
Der Kartenvorverkauf für das große Gemeinschaftskonzert der Erler Jäger hat begonnen -Moderiert wird der Abend von Andreas Grotendorst
Gemeinsam mit der EAV und der Plattdeutschen Theatergruppe stellt das Blasorchester Erler Jäger dieses Jahr eine Show der Extraklasse auf die Beine. Der Schlosshof in Raesfeld wird am 17.10.2021 Schauplatz für Musicalmelodien, Showklassiker, aber auch Comedy und kurze Sketche sein.
Unter dem Motto „the greatest Show“ haben sich die drei Akteure ein Programm überlegt, was jeden aus der langen Pause abholen wird. Ob auf Rollschuhen durch die Arena, tanzend in der Manege oder singend unter dem Sternenbanner – für jeden ist etwas dabei. Die Show vereint die drei Erler Vereine auf und hinter der Bühne, in der Musik und im Theater. Gemeinsam wollen sie dem Publikum eine große Show bieten und so mit einem lauten Knall aus der langen Zwangspause zurückkehren.
Der letzte Auftritt liegt bei allen drei Vereinen schon viel zu lange zurück. Über ein Jahr konnten Sie nicht vor Publikum auftreten. Dabei ist gerade das ein Highlight für jeden Musiker und Bühnenfreund. Umso größer ist die Vorfreude auf das kommende Konzert im Oktober, welches in der Vereinsgeschichte aller ein Meilenstein sein wird. Ermöglicht wird dieses Projekt durch das bundesweite Förderprogramm IMPULS, mit dem der Amateurmusik in ländlichen Räumen geholfen werden soll.
Wenn Sie diese Show nicht verpassen wollen, können Sie ab jetzt Karten erwerben. Bei den Volksbanken und Sparkassen in Raesfeld und Erle sind die Eintrittskarten für 10 Euro erhältlich.
Das Team für die Dorfgastronomie im Dorfgemeinschaftshaus der Bürgergenossenschaft mit Betreiber André Wachtmeister steht
Gut Ding will Weile haben- das sagten schon die alten Römer. Und das gilt auch für das Dorfgemeinschaftshaus Erle auf der ehemaligen Hofstelle von Johannes Böckenhoff.
Es mag für viele Erler, und auch Raesfelder, nicht unbedingt so schnell gehen, wie sie es anfänglich im letzten Jahr vermutet haben, dennoch laufen die Vorbereitungen für das Dorfgemeinschaftshaus in Erle auf Hochtouren.
Das oberste Thema seien die Baukosten, so Andreas Grotendorst vom Vorstand. „Wir haben gegenüber unseren 1.800 Mitgliedern eine Verantwortung und möchten eine großmöglichste Kostensicherheit vor dem Spatenstich haben“, erklärt Grotendorst.
Und auch Betreiber André Wachtmeister zeigt sich sehr zuversichtlich, was die Fortschritte der Pläne anbelangen.
Großartiges und Nachhaltiges
„Alle, die sich hier einbringen und Mitarbeiten sind Erler Kinder. Angefangen vom Betreiber bis hin zum Aufsichtsrat, Architekt, Vorstand und Brenner. Sie sind alle daran interessiert, dass wir hier etwas ganz Großartiges, und vor allem Nachhaltiges, auf die Beine stellen“, so Arno Brömmel. Der beliebte Erler Gastwirt gehört auch weiterhin mit zu dem zukünftigen Team der Bürgergenossenschaft.
Und auch die Pläne sind mittlerweile nach einigen Änderungen fertiggestellt.
Letzte Woche seien noch einmal alle Arbeitsabläufe erneut besprochen und konzipiert worden. „Besonders haben wir auch neue Ideen im Hinblick auf die Brennerei und das neue „Erler Kornhuus 1832“ dabei mit eingebracht“, fügt André Wachtmeister hinzu, der beim gemeinsamen Pressetermin bei Böckenhoff sein neues Team für die Bürgergenossenschaft präsentieren konnte.
Zum Team gehören zukünftig als Chef hinter der Theke und am Zapfhahn Arno Brömmel. Simon Ende wird als Küchenchef gemeinsam mit Franz Stenkamp für das leibliche Wohl der Gäste sorgen.
Natalie Labod wird die Restaurant-und Betriebsleitung übernehmen, sowie Aaron Kolschen die Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit und Alena Brömmel Verwaltung und Personalmanagement.
Insgesamt nutzten mehr als 550 Personen das Angebot – Impfangebote vor Ort gibt es in den kommenden Wochen unter anderem am 8. September (15 bis 18 Uhr) in Raesfeld-Erle (Silvesterschule),
Kreis Borken (pd). In den vergangenen zwei Wochen machten Teams des „Impfzentrums Kreis Borken“ in den Berufskollegs an den Schulstandorten Ahaus, Bocholt und Borken Station.
Zu Beginn des neuen Schuljahres sollten so eigene Impfangebote für die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten geschaffen werden. Hintergrund war dabei, eine möglichst hohe Durchimpfungsquote auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen. Insgesamt 557 Personen nutzten in diesem Zeitraum das kostenlose Angebot einer Corona-Schutzimpfung.
181 von ihnen entschieden sich für den Impfstoff von Johnson&Johnson und 376 für den von BioNTec. Zu den einzelnen Impfstationen:
• Vom 23. bis 26. August in Ahaus: 226 Impfungen, 178x BioNTec, 48x Johnson&Johnson • 27., 30. und 31. August in Bocholt: 215 Impfungen, 145x BioNTec, 70x Johnson&Johnson • Vom 1. bis 3. September in Borken: 116 Impfungen, 53x BioNTec, 63x Johnson&Johnson
Impfangebote vor Ort gibt es in den kommenden Wochen unter anderem am 8. September (15 bis 18 Uhr) in Raesfeld-Erle (Silvesterschule), am 10. September (17 bis 19 Uhr) in Ahaus-Wessum (Sportgelände Union Wessum) und am 11. September (14 bis 18 Uhr) in Vreden (Jugendwerk). Auch der Impfbus des ASB ist in Gronau wieder unterwegs (9. bis 12. September). Weitere Termine sind bereits in Vorbereitung.
Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, ohne Termin ins „Impfzentrum Kreis Borken“ nach Velen zu kommen. Das ist von montags bis samstags jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Impfungen sind ab 12 Jahren möglich (dann in Begleitung und mit Unterschrift eines Erziehungsberechtigten), die Impfunterlagen können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen werden. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, falls vorhanden, der Impfpass und die Versichertenkarte. Als Impfstoffe stehen BioNTec, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson zur Verfügung.
Quarantäne in Kitas und Schulen lockern / Forderung der Landrätekonferenz Münsterland
Die von Schulministerin Gebauer angeregte Regelung, dass auch in Schulen nur noch infizierte Schülerinnen oder Schüler in Quarantäne müssen, unterstützen die Landräte und der Oberbürgermeister ausdrücklich.
Münsterland (pd). Die Landräte des Münsterlandes – Dr. Olaf Gericke (Warendorf), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld), Dr. Martin Sommer (Steinfurt) sowie Dr. Kai Zwicker (Borken) – und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe fordern das Land Nordrhein-Westfalen auf, die bisher strengen Quarantäne-Regelungen bei Corona-Fällen in Kindertagesstätten und Schulen zu lockern.
Bei positiven Fällen in Kitas sollten, sofern geeignete Hygienemaßnahmen eingehalten werden, nur noch das positiv getestete Kind, nicht immunisiertes Betreuungspersonal sowie Haushaltsangehörige des Kindes und enge Kontaktpersonen außerhalb der Kita-Umgebung in Quarantäne gesetzt werden, soweit diese nicht bereits immunisiert (also vollständig geimpft oder genesen) sind.
Lernen, mit dem Virus zu leben
„Wir sind nun an einem Punkt angelangt, an dem wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Die vulnerablen Bevölkerungsgruppen sind größtenteils durch die Impfung geschützt. Es ist nicht verhältnismäßig, ganze Kita-Gruppen wiederholt für 14 Tage in Quarantäne zu schicken, ohne dass eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung für die Kinder zu erwarten ist“, erklärt Dr. Olaf Gericke, Sprecher der Landräte. „Die Belastung der Familien ist nach Monaten der Pandemie mit geschlossenen Kitas und wochenlanger Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Home-Office enorm. Weitere Nachteile durch das wiederkehrende Schließen von Kitas sind nicht zu verantworten“, so die Hauptverwaltungsbeamten weiter.
Enorme Einschränkungen
Die Behördenleiter ergänzen: „Die Eltern und Kinder haben sich über anderthalb Jahre außerordentlich solidarisch mit den älteren Menschen in unserer Gesellschaft gezeigt und enorme Einschränkungen auf sich genommen. Es muss nun möglich sein, zu einem geregelten Kita-/Schulbesuch zurückzukehren. Kinder sollen mit ihren Freunden spielen und nicht symptomfrei mit ihren Eltern erneut für Wochen zuhause bleiben müssen.“
Zur Begründung führen die Landräte des Münsterlandes weiter an, dass es nur äußerst selten zu mehreren Infektionsfällen (Clusterbildungen) in einer Gruppe in einer Einrichtung gekommen ist. Das zeigt die Erfahrung der vergangenen Monate. Die negativen Folgen für das Kind und die Eltern durch eine Quarantäne sind nicht selten schwerer zu gewichten als die Vorsichtsmaßnahme des Infektionsschutzes. Zudem bindet die in den vergangenen Wochen wieder deutlich angestiegene Kontaktnachverfolgung Arbeitskraft, die in anderen Bereichen der Pandemie-Bekämpfung dringend fehlt.
„Wir hoffen, dass sich die Landesregierung unserer Forderung anschließt, damit der Teufelskreis aus Kita-Schließungen und Home-Office plus Kinderbetreuung für Eltern und Kinder endlich aufhört,“ unterstreicht Sprecher Dr. Gericke die Forderung der Landrätekonferenz des Münsterlandes.
Verleihung des Ehrenamt- und Heimatpreises 2020/21 am Schloss Raesfeld
Mit Pauken und Trompeten zogen am Freitagnachmittag die drei Raesfelder Musikvereine auf der Bleichinsel am Schloss Raesfeld ein.
Der Heimatpreis 2021 geht an die drei Musikvereine
Raesfelder Burgmusikanten
das Fanfarencorps Raesfeld
das Blasorchester Erler Jäger
Der Heimatpreis 2020 geht an die Bürgerstiftung „Wir in Erle“ Die Ehrenamtspreise 2020 geht an die drei Fördervereine der Raesfelder Schulen und der Ehrenamtspreis 2021 geht an die Rollstuhlbegleitgruppe und die Rollfietsenfahrer
Menschen mit Engagement
Selbst das Wetter präsentierte sich im festlichsten Sommerkleid bei der diesjährigen Verleihung des Ehrenamts- und Heimatpreises 2020 und 2021.
Der festliche Rahmen war für die diesjährige Feier, nachdem diese coronabedingt 2020 ausfallen musste, mehr als angebracht. Die einen Menschen reden viel und tun nichts. Die anderen Menschen reden wenig und bringen sich in die Gesellschaft, ins Gemeindeleben ein – ehrenamtlich.
Heimat- und Ehrenamt in Raesfeld nicht voneinander trennen
Bürgermeister Martin Tesing
„Es gibt Menschen, die wünschen sich Engagement. Es gibt Menschen, die zeigen Engagement. Und es gibt Menschen, die sind Engagement“. Mit diesem Zitat traf es Bürgermeister Martin Tesing in seinem Grußwort direkt auf den Punkt. Wie er in seiner Rede betonte, lassen sich Heimat- und Ehrenamt in Raesfeld nicht voneinander trennen. „Heimat in Raesfeld bedeutet, etwas miteinander und füreinander zu tun“.
Mit der Zeremonie und den Auszeichnungen der Geehrten soll ein wenig wieder gutgemacht, aber auch ein Zeichen gesetzt werden für Heimat und das Ehrenamt in Raesfeld.
Wir fördern, was Menschen verbindet: Der Ehrenamtspreis geht an die Fördervereine der Raesfelder Schulen stellv. an Lydia Ridder, Nicole Hutton, Mike Marcinowski, Stephanie Meyer und Markus Spree (pro Juli)
Ehrenamtspreis 2020 für Fördervereine der drei Schulen in Raesfeld
Der Ehrenamtspreis 2020, gestiftet von der Sparkasse Westmünsterland, ging an die drei Fördervereine in Gemeinde Raesfeld: St. Sebastianschule mit Vorsitzende Stephanie Meyer, Nicole Hutton und Lydia-Ridder-Sebastianschule, an den Vorsitzenden Mike Marcinowski und Förderverein Pro Juli e. V. der Julia-Koppers Gesamtschule und ihrem dem Vorsitzenden Stefan Hülsdünker und Markus Spree sowie Stephani Hülsdünker (St. Sebastianschule).
Der Grund für den Preis sei, dass die Fördervereine der Schulen das Engagement der pädagogischen Teams unterstützen, mit Projekten, die den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft über den bloßen Schulalltag hinaus stärken. „Sie sorgen für ein Umfeld, in dem Lernen in Gemeinschaft Spaß macht. Wir finden das ausgezeichnet. Vielen Dank dafür“, betonte Tesing.
Mit dem Ehrenamtspreis 2021 ausgezeichnet wurden die Rollstuhlbegleitgruppe und die Rollfietsenfahrer der Raesfelder Senioreneinrichtungen St. Martin und das Haus an der Gartenstraße.
„Ihre wertvolle Arbeit besteht darin, Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, mitzunehmen auf eine Spazierfahrt durch den Ort und ihnen so die Möglichkeit zu geben mit ihrer Heimat und den Menschen in Kontakt u bleiben“, hob Tesing das Ehrenamt hervor.
Die Rollstuhlschieber und Rollfietsenfahrer Raesfeld sind: Egon Beckmann, Daniela van Wasen, Gisela Krause, Josef Wilger, Elisabeth Fasselt, Martin Wilger, Alfons Föcker, Ruth Beering, Werner Röskenbeck, Jutta Bonhoff, Werner Heisterklaus, Dieter Reiß, Rita Gudel und Hubert Kemming sowie Josef Terhart
Heimatpreis 2020
Mit Blick auf den Heimatpreis 2020 für die Erler Bürgerstiftung, überreichte Bürgermeister Tesing den Preis stellvertretend für die Genossen und Genossinnen der Bürgerstiftung an Andreas Grotendorst (Geschäftsführer) und Oliver Jahnich (Vorstand). „Das ich von dir mal einen Preis überreicht, bekomme, habe ich mir vor Jahren auch nicht träumen lassen“, so Andreas Grotendorst, Bürgermeister a. D. lachend.
Ein denkwürdiger Tag. Bürgermeister Martin Tesing überreichte seinem Vorgänger Andreas Grotendorst den Heimatpreis
Bei diesem Preis geht es, so Tesing, um die Gründung einer Bürgergenossenschaft, um dem Dorf Erle einen Heimat-Treffpunkt in Form eines Dorfgemeinschaftshauses als sozialen und kulturellen Mittelpunkt zu erhalten, um hohes Innovationspotenzial. „Die Bürgergenossenschaft „wir in Erle“ ist ein leuchtendes Vorbild, dafür, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann“.
Heimatpreis NRW 2020 geht an „Wir in Erle“. v.l.: Bürgermeister Martin Tesing überreichte diesen Preis stellvertretend für die 1800 Anteilseigner der Bürgergenossenschaft an Arno Brömmel, Andreas Grotendorst und Oliver Jahnich.
Jedes Dorf hat seine Musikkapellen
Jeder Ort, jedes Dorf hat seine Musikkapelle. Aber nur wenige jedoch können gleich auf drei so gute Musikgruppen, wie die Gemeinde Raesfeld mit Stolz blicken.
„So klingt die Heimat“. Unter diesem Motto geht der Heimatpreis 2021 auch an die Raesfelder Burgmusikanten, das Fanfarencorps Raesfeld und das Orchester die Erler Jäger.
Diese drei Musikvereine machen nicht nur Musik zur Unterhaltung, sondern sie garantieren, so Martin Tesing, durch die Ausbildung der Jugend nicht nur für den eigenen musikalischen Nachwuchs, sondern auch dafür, dass Jugendliche in Raesfeld, Erle und Homer in ihrer Heimat Raesfeld unterrichtet werden können.
Die Leiter der drei Musikgruppe Erler Jäger Tim Heistermann (2. Vorsitzender) , Matthias Sümpelmann von den Burgmusikanten und Christian Willing von den Fanfaren v. l.
Ehrenamt in Raesfeld
In 80 Vereinen sind in Raesfeld Menschen im Ehrenamt aktiv, daneben engagieren sich noch unzählige Bürger außerhalb von Vereinen sich für den Ort.
„Als Bürgermeister darf ich stolz auf so viel Engagement sein. Ich danke allen, die in Raesfeld als Zeitschenker, Sinnesstifter und Ideengeber mit Herz und Verstand für den Ort wirken. Eine Auszeichnung hätten eigentlich alle verdient“, sagte Bürgermeister Tesing nicht ohne Stolz und mit Blick auf seine Gemeinde.
Den Wert von Ehrenamt für die Heimat zeichnete seit 2019 das Land NRW aus, mit dem Programm: Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.
„Der Rat der Gemeinde Raesfeld und mir ist es auch beim Heimatpreis, eine große Freude jedes Jahr wieder ein anderes Engagement für die Heimat Raesfeld auszeichnen zu dürfen.
Das Fanfarencorps Raesfeld
Und wie gesagt: „Verdient haben es alle, die sich in Raesfeld und für ein lebenswertes, freundliches Raesfeld engagieren, in dem Poahl- und Neubürger gerne zuhause sind und sagen: Das ist meine Heimat!“, fügt Tesing hinzu.
Rotes Kreuz im Kreis Borken: Hoher Standard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität
Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat zum 1. September erneut drei Auszubildende eingestellt, die die Laufbahn eines Notfallsanitäters einschlagen. Damit unterstreicht die Hilfsorganisation ihren hohen Ausbildungsstandard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität, heißt es im DRK-Pressedienst.
Begrüßung der drei neuen Notfallsanitäter-Auszubildenden beim Roten Kreuz im Kreis Borken (von links): Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst, sowie. Foto: DRK/and
Vier Notfallsanitäter*innen wurden bereits vom Roten Kreuz ausgebildet und werden jetzt in den jeweiligen Wachen eingesetzt; neun weitere Frauen und Männer inklusive des jetzt gestarteten Trios stecken in der dreijährigen Ausbildung. Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst, begrüßte die Drei im Rotkreuz-Zentrum in Borken. Alle eint, Menschen helfen zu wollen, betonten sie. Und sie starten mit Vorkenntnissen.
Helene Beyer (22) aus Ahaus hat bereits eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert: „Ich finde den Beruf total interessant und verantwortungsvoll und habe mich deshalb dafür entschieden.“
Benedikt Honrath (22) aus Gescher hat in der Wache Südlohn als Rettungssanitäter gearbeitet: „Ich möchte vom Kranken- auf den Rettungstransportwagen umsteigen und freue mich auf die Ausbildung als Notfallsanitäter.“
Tobias Voß (28) ist quasi Spätberufener, nachdem er schon fünf Jahre lang als Rettungssanitäter für das Rote Kreuz im Kreis Borken im Einsatz war: „Jetzt ist es an der Zeit, die Karriereleiter eine Stufe höher zu steigen und Notfallsanitäter zu werden.“
Nach dem Kennenlernen des Rotkreuz-Zentrums an der Röntgenstraße 6 ging es für das Trio zum ersten Ausbildungstag zur Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt. Dort erfolgt mit zahlreichen weiteren Kolleg*innen die theoretische Ausbildung – darin eingebunden ist die umfangreiche praktische in den vier Rotkreuz-Rettungswachen in Gescher, Vreden, Südlohn und Isselburg sowie in Krankenhäusern in der Region.
Die Anforderungen sind entsprechend hoch: Alle mussten sich qualifizieren und Tests bestehen, unter anderem in den Bereichen Allgemeinwissen, Rettungswesen, sportliche Fitness war gefragt bei einem Geschicklichkeits- und Ausdauertraining.
Vielfältiges Programmangebot ab dem 6. September 2021
Borken (pd).Vom 6. bis zum 10. September 2021 setzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) die erste kreisweite „Digitale Woche“ um.
Das Ziel des Veranstaltungsformates ist es, das Thema „Digitalisierung“ für alle Interessierten erlebbar zu machen und den Kreis Borken als starke digitale Region mit herausragender Digitalwirtschaft und hervorragendem IT-Knowhow zu präsentieren.
Das Team der Stadt Borken nimmt mit zahlreichen Veranstaltungen an der kreisweiten Digitalen Woche teil (v. li.): Christoph Thies (Fachbereich Arbeit, Soziales und Wohnen), Henning Lütjann (Jugendwerk Borken e. V.), Julia Ohters (Fachbereich Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Liegenschaften), Jürgen Friedrich (Volkshochschule Borken) und Reinhold Heisterkamp (Fachbereich Informationstechnik).
Auch die Stadt Borken ist mit unterschiedlichen Formaten dabei: Von der Videoberatung im Jobcenter und der Infoveranstaltung zu digitalen Services der Stadt Borken über die Vorstellung der neuen digitalen Angebote der VHS Borken im 3ECK bis hin zu Informationen zum innovativen Mehrwegsystem von Vytal – für alle ist etwas dabei. Darüber hinaus bietet das Jugendwerk Borken eine Infoveranstaltung zum Live-Streaming-Videoportal „Twitch“ und die Stadt eine Kick-Off-Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung „SmartCity Borken“ an.
Am Montag, 6. September 2021, stellt die VHS Borken von 15 bis 20 Uhr ihre digitalen Angebote im 3ECK vor.
Die „Digitale Woche“ steht unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Kai Zwicker. Die WFG ist für die Gesamtkoordination verantwortlich. Die Initiative wird durch weitere regionale Partnerinnen und Partner unterstützt. Durch zahlreiche Aktionen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten soll Aufmerksamkeit für die vielfältigen Aspekte des digitalen Wandels erzeugt werden.
Am Dienstag, 7. September 2021, wird um 19 Uhr das Mehrwegsystem Vytal in der Stadthalle Vennehof vorgestellt.
Ob Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Multiplikatoren oder Vereine – alle können sich im Rahmen der „Digitalen Woche“ einbringen. Organisationen aus dem Kreis Borken sind eingeladen, sich mit Aktionen beziehungsweise Veranstaltungen einzubringen. Zielgruppe der einzelnen Angebote sind die Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken. Weitere Informationen sowie das gesamte Programm gibt es unter https://kreis-borken.digital.
Schulamt für den Kreis Borken erhält Verstärkung von Regina Harbig
Kreis Borken (pd). Regina Harbig aus Legden ist die neue Schulaufsichtsbeamtin für Grundschulen im Kreis Borken. In dieser Woche wurde sie herzlich von ihren Kolleginnen aus dem Schulamt sowie Claudia Zeißig (Bezirksregierung) im Kreishaus begrüßt.
Ihr neuer Aufgabenbereich umfasst zunächst kommissarisch vor allem die schulaufsichtlichen Aufgabenbereiche Kompetenzteam und Regionales Bildungsnetzwerk. „Wir freuen über die nahtlose Nachbesetzung in der Schulaufsicht, nachdem Schulamtsdirektor Werner in den Ruhestand verabschiedet wurde“. So Ulrike Elkemann, Sprecherin des Schulamtes für den Kreis Borken.
Regina Harbig ist 59 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Legden. Zuletzt war sie acht Jahre Schulleiterin der Laurentiusschule in Coesfeld.
Von links: Ulrike Elkemann (Schulamt Kreis Borken), Claudia Zeißig (Bezirksregierung Münster), Regina Harbig (Schulamt Kreis Borken), Irmgard Geukes (Schulamt Kreis Borken) und Beate Balzer (Schulamt Kreis Borken)
Gleich drei Autos waren bei dem Auffahrunfall am Donnerstag in Raesfeld-Erle vor dem Adelheids-Spargelhaus an der Rhader Straße verwickelt. Rettungshubschrauber im Einsatz.
Wie die Polizei mitteilt, war ein 55-Jähriger gegen 11.55 Uhr auf der Rhader Straße aus Richtung Erle kommend in Richtung Rhade unterwegs.
Foto: Petra Bosse
Als dieser nach links in eine Zufahrt abbiegen wollte, hielt der Schermbecker seinen Wagen verkehrsbedingt an.
Ein nachfolgender 74-Jähriger Dorstener fuhr mit seinem Pkw auf das stehende Auto. Dieses prallte durch die Wucht der Kollision gegen einen Baum. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 74-Jährige noch nach links ausweichen wollen. Dabei streifte er das Fahrzeug einer entgegenkommenden 38-jährigen Dorstenerin.
Diese wich nach rechts aus und geriet von der Fahrbahn ab. Da sich am Unfallort für den 74-Jährigen Lebensgefahr zunächst nicht ausschließen ließ, kam er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der 55-Jährige und die 38-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Die Rhader Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden in Hohe von circa 46.000 Euro.
Borken. Mit einem Messer hat ein Unbekannter am Mittwoch in Borken die Mitarbeiterin einer Tankstelle bedroht und Bargeld gestohlen.
Laut Mitteilung der Polizei habe der Täter den Verkaufsraum an der Raesfelder Straße gegen 14.00 Uhr betreten und von der 49-Jährigen gefordert, ihm Bargeld aus der Kasse zu geben.
Der Mann flüchtete zu Fuß in Richtung der Kleingartenanlage am Siegenweg und vermutlich weiter durch den Stadtpark in Richtung Aquarius an der Straße Feldmark. Von ihm liegt folgende Beschreibung vor: circa 1,70 Meter bis 1,80 groß, dunkler Teint, circa 18 bis 25 Jahre, bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einer schwarzen Hose, schwarzen Schuhen mit weißer Sohle und einem schwarzen Mund-Nasen-Schutz. Im Rahmen der Fahndung entdeckten die Beamten im Nahbereich die Kleidung des Täters und einen Jutebeutel mit der Tatbeute.
Beides wurde sichergestellt. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Mobiles Impfangebot am Mittwoch, 08.09.2021 in der Silvesterschule in Erle
In den nächsten Tagen sind die mobilen Teams des „Impfzentrums Kreis Borken“ in den Berufskollegs und an verschiedenen Orten im Kreis Borken im Einsatz.
In der Silvesterschule (Silvesterstraße 7) in Erle findet am Mittwoch, 08.09.2021 von 15:00 – 18:00 Uhr ein mobiles Impfangebot statt.
Geimpft werden können von den mobilen Impfteams Personen ab 12 Jahren. Den Impfwilligen wird es leicht gemacht. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich. Auch erforderliche Zweitimpfungen sind dort möglich. Als Impfstoff stehen jeweils BioNTec und Johnson & Johnson zur Verfügung.
Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, falls vorhanden, der Impfpass und die Versichertenkarte.
Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen:
Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständnis-erklärung) können vorab unterwww.kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladenund ausgefüllt werden.
Eine Woche Kultur in der Innenstadt bei Borken jetzt!
Borken bietet vom 5. bis 11. September zahlreiche Veranstaltungen für Groß und Klein
Borken. Die Situation rund um die Corona-Pandemie war und ist für viele Kulturschaffende eine Herausforderung. Die Stadt Borken freut sich daher, nun erstmals wieder vielen lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten zu können: Im Rahmen der Kulturwoche „Borken jetzt!“ gestalten zahlreiche Akteure vom 5. bis 11. September 2021 ein buntes Programm in der Innenstadt.
Start der Kulturwoche
Das Stadtfest am Sonntag, 5. September, läutet die Kulturwoche ein. Bis Samstag, 11. September, dürfen sich Borkenerinnen und Borkener jeden Abend auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. „Unterschiedliche Formate laden zum Abschluss des Sommers auf ein Wiedersehen und ein Kennenlernen ein“, macht Simon Schwerhoff, Kulturmanager der Stadt Borken, deutlich. „Für alle ist etwas dabei“, verspricht er.
Die Formate finden überwiegend im Freien statt. In Innenräumen gilt Maskenpflicht und die 3G-Regel: Diese Veranstaltungen richten sich daher nur an Geimpfte, Genesene oder Getestete. Zudem muss die Abstandsregel durchgehend eingehalten werden. Darauf weist die Stadt Borken ausdrücklich hin. Bei allen Aktionen wird besonders auf die Einhaltung der Corona- und Hygieneregeln geachtet.
Unter anderem Orchester, Musikschulformationen und DJ-Sets bespielen die Bühne am Kirchplatz.
Tanzformationen und Mitmach-Workshops aus dem Bereich Drucken und Tanzen erwarten die Besucherinnen und Besucher am FARB in der Innenstadt,
ebenso ein Open-Air-Kino auf dem De-Wynen-Platz.
Das 3ECK, Borkens 3. Ort am Neutor 3, öffnet nach dem Umbau wieder seine Türen und lädt mit Lesungen und einer DJ-Nacht unter anderem in den neu gestalteten Innenhof ein.
Das AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten bietet im Ladenlokal am Markt 3 verschiedene künstlerische Interventionen an: von Soundwalk bis zur plattdeutschen Lesung. „So planen wir den kulturellen Neustart“, betont Simon Schwerhoff. Auch die Händlerinnen und Händler beteiligen sich mit Aktionen. Darüber hinaus gibt es weitere kulturelle Angebote in der Innenstadt.
„Borken jetzt!“ wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus „Neustart Kultur“ gefördert. Die Stadt Borken kann dadurch allen Bürgerinnen und Bürgern einen weitestgehend kostenlosen Zugang zum Festival ermöglichen. Um Spenden für den Borkener „Kultur- und Gastrofonds“ wird gebeten.
Hier die Möglichkeit zum Spenden: Sparkasse Westmünsterland, IBAN: DE68 4015 4530 0033 0778 68, Betreff: „Borken jetzt“.
Weitere Informationen und das gesamte Programm sind unter www.borken.de/jetzt zu finden.
Zum Hintergrund: Die Spielorte
Bühne am Kirchplatz Bereits am Sonntag, 5. September 2021, startet das Programm am Kirchplatz mit dem Stadtfest und dem verkaufsoffenen Sonntag. Die Bühne wird in der Veranstaltungswoche von lokalen Orchestern, DJs sowie unter anderem durch Formationen der Musikschule bespielt. Zu Gast sein werden auch das KneipenKwizz sowie die deutsche Multiinstrumentalistin „Golden Diskó Ship“ mit experimentellen Electrosounds aus Berlin.
Durch eine umfangreiche Kooperation mit den Betreiberinnen und Betreibern der am Kirchplatz ansässigen Gastronomien werden die Hirsch-Apotheke und das Küsschen ihre Außenbereiche Richtung Bühne erweitern. Bereits ab dem Stadtfest können Besucherinnen und Besucher dann an den Tischen sowie einigen Plätzen ohne Verzehrpflicht dem Programm auf der Bühne folgen. Regencapes und Sitzkissen werden im Rahmen der kreisweiten Veranstaltungsreihe „Auf die Bühnen. Fertig. Los.“ kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Die Umfahrung an der Bühne Kirchplatz ist wochentags vor und während der Veranstaltungen gesperrt. Die Zufahrt ist am Sonntag, 5. September, vor 9 Uhr, vom 6. bis 10. September vor 16 Uhr und am Samstag, 11. September, vor 10 Uhr möglich. Parkmöglichkeiten für die Veranstaltungen bestehen am Rathaus, am De-Wynen-Platz und am Kapitelshaus. Die Stadt Borken bittet um Verständnis.
FARB Forum Altes Rathaus Borken „Bühne frei!“ heißt es auch im FARB. Dann wird die Terrasse zum De-Wynen-Platz für eine Woche zur Open-Air-Bühne für ein buntes Programm aus Film, Tanz und Kunst.
Am Mittwoch, 8. September, gibt es ein Freiluft-Kino-Erlebnis eingerahmt vom Gebäudeensemble des FARB und der gotischen Heilig-Geist-Kirche.
Für Familien läuft ab 18 Uhr „Mia und der weiße Löwe“ und ab 20 Uhr der Film „La La Land“: eine bezaubernde Liebeserklärung an das alte Hollywood.
Mit Beats und Rhythmus lädt am Donnerstag, 9. September, der TSC Rot-Weiß zu Hip-Hop-Workshops auf Terrasse ein.
Der Freitag, 10. September, startet nachmittags mit einer Open-Air-Druck-Aktion mit der Künstlerin Martina Lückener. Abends ist dann Showtime im FARB: Ob Charleston oder Tango – ein buntes Potpourri an Tänzerinnen und Tänzern lässt die Terrasse zum Tanzparkett werden.
„Klein aber oho“ heißt es am Samstagvormittag, 11. September, bei der Kinder-Tanz-Aktion, während der Samstagabend ganz im Zeichen von „Musik – Geschichte(n) – Wein“ steht, denn zusammen mit der VHS Borken und der Musikschule lädt das FARB zum „Dreiklang“ ein – ein literarischer Abend mit Musik im Saal des FARB.
Seinen Abschluss findet „Borken jetzt“ im FARB am Sonntag, 12. September, mit der „Offenen Druckwerkstatt“ in der Brinkstraße 24.
Die Tanzaktionen finden in Kooperation mit dem TSC Rot-Weiß in der SG Borken e.V. statt.
3ECK
Der neue Treffpunkt in Borken und das „Testlabor“ für den 3. Ort, das 3ECK am Neutor 3 in Borken, öffnet am Stadtfest-Sonntag, 5. September, wieder seine Türen für Jung und Alt. Nach dem Umbau des Innenhofs und der Neuausstattung des 3ECKs, unter anderem mit Silent-Instrumenten für spontane Live-Sessions, wird es neben zwei Lesungen – darunter eine mit Autor Frank Goosen – auch das neue Format „Club 3ECK“ geben.
Mit Deep House und Lounge Music von DJ Richie Strunk wird der Donnerstag zum „kleinen Freitag“ und lädt zur Einstimmung auf das Wochenende mit kühlen Getränken und leckeren Cocktails von Kalles Café & Bar ein.
Am Freitag liest Marita Haselhoff aus einem Kurzroman von Alan Bennetts – ein Feuerwerk britischen Humors. Das reguläre Programm des 3ECKs startet in der Woche danach wieder. Alle Informationen dazu gibt es unter www.borken.de/3.OrtBorken.
AkA Camp – Markt 3 + ehemaliger „kleiner Co.“
Verschiedene Kreative aus allen Richtungen kommen für einige Tage zu Gast nach Borken mit Präsentationen und Interventionen. Neben der „Null-C02-Disko“ im Eigenantrieb lädt vor allem die Globale Dorfdisko zum Blick in Zeit und Raum ein. Soundinstallationen und Jam-Sessions stehen ebenso im Programm wie eine Plattdeutsche Lesung. Das komplette Programm findet sich unter www.aka-anders.de.
Gastronomie der Innenstadt
Sweet Soulmusic und lovely surprises – Las Polkas spielt am Freitag, 10. September, von 18 bis 22 Uhr die Hits der letzten 63,5 Jahre auf den Gastromeilen Heilig-Geist-Straße und Kornmarkt sowie vor „Daffis Pinte“ (Johann-Walling-Straße) und Levi’s/Sicking (Raesfelder Straße).
Chris Hopkins meets the Jazz Kangaroos – Internationales Jazz-Quartett in Burlo
Für das Publikum im Forum Mariengarden ist der Jazzer Chris Hopkins mit seinem melodischen und farbenreichen Spiel kein Unbekannter.
Als Träger des Preises der Deutschen Schallplattenkritik und des Prix de l’Académie du Jazz ist der Wahlbochumer längst zu einer festen Größe der internationalen Jazz-Szene geworden.
Diesmal bringt er ein unerhört groovendes Trio aus „Down Under“ mit: George Washingmachine (vio/voc), David Blenkhorn (g/voc) und Mark Elton (b). So spielen sich Chris Hopkins & Friends am Mittwoch, 29.09, um 19.00 Uhr lustvoll durch Eigenkompositionen und das „Great American Songbook“ von Gershwin bis Ellington und swingen was das Zeug hält. Karten für dieses lässig-elegante, hinreißende und unterhaltsame Konzert zum Preis von € 42 (Familie), € 20/15 (Erwachsene/erm.) und € 5 (Schüler/Studenten) sind über das Schulbüro des Gymnasium Mariengarden (02862/5891-12), Musikhaus Senft/Borken (02861/2523) oder an der Abendkasse erhältlich. Für den Eintritt gelten die Corona-3G-Regeln.
Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten setzt ein Zeichen gegen häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen
Kreis Borken (pd). Mit der ursprünglich aus Italien stammenden „Rote-Bank-Aktion“ werden die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken in den kommenden Monaten ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Häusliche Gewalt setzen.
Die Aktion ist Bestandteil der Aktivitäten anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Borken – „GewAlternativen“.
Unter Beteiligung des Landrates und Schirmherrn des Runden Tisches, Dr. Kai Zwicker, wurde die Aktion jetzt am Kreishaus Borken offiziell eröffnet. „Die rote Bank soll für das Thema Häusliche Gewalt sensibilisieren und an die vielen Frauen erinnern, die Opfer von Gewalt geworden sind“, so Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken und Geschäftsführerin des Runden Tisches „GewAlternativen“.
QR-Code
In vielen Kommunen des Kreises werden in den nächsten Monaten rote Bänke mit markanten Sprüchen zum Thema Gewalt aufgestellt. Gleichzeitig sollen die roten Bänke auch ein Symbol der Hoffnung sein, dass es Wege aus gewalttätigen Situationen gibt. Deshalb sind an den Bänken Schilder angebracht, auf denen wichtige Rufnummern von bundes- und landesweiten Hilfetelefonen und Beratungsstellen im Kreis Borken angegeben sind.
Ein QR-Code führt zudem auf die Internet-Seite des Runden Tisches „Gewalternativen“, die weitere Informationen zum Runden Tisch und zu Hilfsangeboten bereithält. Die Gleichstellungsbeauftragten planen in den kommenden Monaten verschieden Aktionen rund um die roten Bänke.
Zahlen an häusliche Gewalt gestiegen
So freuen sich die Gleichstellungsbeauftragen beispielsweise über Fotos mit und auf den roten Bänken, eventuell mit Statements – diese können einfach an die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt oder Gemeinde geschickt werden oder an [email protected].
„Die Zahlen im Bereich der häuslichen Gewalt sind auch im Kreis Borken in den letzten Jahren nahezu kontinuierlich angestiegen“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. „Es kann davon ausgegangen werden, dass die Corona-Krise das Gewaltproblem noch einmal verschärft hat, weil Stressfaktoren wie räumliche Enge, psychische Belastungen, wie die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes, gewaltfördernde Faktoren sind“, so der Landrat. Deshalb begrüße und unterstütze er das Engagement der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, durch die „Rote-Bank-Aktion“ auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und auf Hilfsangebote hinzuweisen.
Hochwasserschutzkonzept Bocholter Aa fertiggestellt
Gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet: Neun Anlieger-Kommunen und Kreis Borken bekräftigen weitere Zusammenarbeit – Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede und Velen
Kreis Borken (pd). Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass im Kreisgebiet nach Starkregen viele Felder, Wiesen und Straßen überschwemmt und Keller vollgelaufen waren. Die Hochwasser im Juni 2016 sind wohl allen Menschen im Kreisgebiet noch im Gedächtnis.
Betroffen war auch die Bocholter Aa, die vielerorts weit über die Ufer getreten war und ihr Umland „unter Wasser“ gesetzt hatte. Danach haben sich die Kommunen im seitlichen Einzugsgebiet und entlang der Bocholter Aa sowie der Kreis Borken gemeinsam um die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes bemüht. Dieses Konzept ist nun fertiggestellt und wurde im Rahmen eines Ortstermins feierlich übergeben.
Gleichzeitig bekräftigten die neun Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Landrat Dr. Kai Zwicker die weitere Zusammenarbeit in Sachen Hochwasserschutz mit einer gemeinsamen Absichtserklärung („Letter of Intent“).
Vom Kreishaus in Borken aus starteten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Mietfietsen ins Auengebiet der Bocholter Aa in Gemen, wo sie auf die Borkener Aa trifft. Vor Ort machten Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nochmals auf die Bedeutung des Konzeptes und der gemeinsamen Bemühungen aufmerksam. Dabei stellten sie heraus, dass durch die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen, wozu auch starke und langanhaltende Niederschlagsereignisse zählen, auch die Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen bzw.
Schäden durch die Folgen von Starkregen
Vom Kreishaus in Borken aus starteten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Mietfietsen ins Auengebiet der Bocholter Aa in Gemen, wo sie auf die Borkener Aa trifft. Vor Ort machten Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nochmals auf die Bedeutung des Konzeptes und der gemeinsamen Bemühungen aufmerksam. Dabei stellten sie heraus, dass durch die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen, wozu auch starke und langanhaltende Niederschlagsereignisse zählen, auch die Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen bzw. Schäden durch die Folgen von Starkregen zunimmt.
Umso wichtiger sei es, sich abgestimmt dem technischen Hochwasserschutz, aber auch den ökologischen Maßnahmen anzunehmen. Gleichzeitig sei auch die Eigenvorsorge von Bürgerinnen und Bürgern an und im eigenen Gebäude zum Schutz vor den Folgen von Starkregen höchst relevant.
Am nächsten Zwischenstopp, dem Gasthaus Geers in Borken-Gemen, bekräftigten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der neun Kommunen – Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede und Velen – sowie der Landrat dies mit der Unterzeichnung eines „Letter of Intent“: Darin erklärten sie die weitere Zusammenarbeit, um auch künftig den Hochwasserschutz an der Bocholter Aa unter Berücksichtigung verschiedenster Belange voranzubringen und um gemeinsam den Herausforderungen des Klimawandels und seiner Folgen zu begegnen.
30 Maßnahmenvorschläge
In dem Konzept sind insgesamt 30 Maßnahmenvorschläge aufgeführt, beispielsweise Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzwände, Aufweitungen an innerstädtischen Engstellen, Schaffung von natürlichen Überflutungsflächen zum Wasserrückhalt oder Wasserrückhalt in Stillgewässern. Eingebunden sind dabei nicht nur die Kommunen und der Kreis, sondern auch die Bezirksregierung Münster sowie weitere Akteure wie etwa die Landwirtschaftskammer oder die Wasser- und Bodenverbände. Zum Hochwasserschutzkonzept gibt es nun auch eine Projekthomepage, die unter www.hochwasserallianz-bocholter-aa.de zu finden ist. Dort stehen auch vielfältige Informationen zu Eigenvorsorgemaßnahmen zum Download bereit, zudem gibt es einen anschaulichen Erklärfilm. Die konkreten Inhalte des Konzeptes und die darin enthaltenen Maßnahmenvorschläge werden der Öffentlichkeit zudem am 4. Oktober 2021 im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorgestellt.
Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster weist auf Wahlhilfen für blinde und sehbehinderte Menschen hin
Kreis Borken (pd).Zur diesjährigen Bundestagswahl am 26. September 2021 stehen blinden und sehbehinderten Menschen wieder kostenlose Wahlhilfen zur Verfügung.
Dank Stimmzettelschablonen können sie ihre Stimme eigenständig und ohne Unterstützung einer Vertrauensperson abgeben. Darauf weist nun Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter hin.
Zur diesjährigen Bundestagswahl stehen blinden und sehbehinderten Menschen wieder Stimmzettelschablonen zur Verfügung.
Eine Stimmzettelschablone ist eine mit Löchern versehene Mappe, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Eine abgeschnittene Ecke zeigt, wie der Stimmzettel richtig einzulegen ist. Über die in Großdruck und Punktschrift angebrachte Nummerierung der Löcher können blinde und sehbehinderte Personen dann ihr Kreuz genau da machen, wo sie es möchten.
Akustischer Ansagedienst
Welche Kandidatin/welcher Kandidat sich hinter den einzelnen Öffnungen verbirgt, verrät ein akustischer Ansagedienst. Erstmalig bei einer Bundestagswahl werden die Inhalte der Stimmzettel unter der Rufnummer 0800 000 96710 über eine Telefonansage vorgelesen.
Hierfür ist lediglich die Eingabe der Wahlkreisnummer nötig (Hinweis: Für Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden ist dies die Nummer 126; für die Kommunen Ahaus, Gronau, Heek, Legden und Schöppingen die Nummer 124). Die Anrufenden können sich die Ansage mehrfach anhören. Die Rufnummern sind täglich 24 Stunden kostenlos erreichbar.
Menschen, die in den örtlichen Bezirksgruppen und Mitgliedsvereinen der Blinden- und Sehbehindertenvereine in Nordrhein-Westfalen (BSVNRW) organisiert sind, erhalten ihre Wahlhilfen automatisch. Ein Wahlhilfepaket umfasst je eine Wahlschablone und eine akustische Gebrauchsanweisung auf CD. Für Wahlberechtigte mit Sehverlust ist diese Wahlhilfe kostenlos.
Blinde und sehbehinderte Wahlberechtigte, die nicht in diesen Vereinen Mitglied sind, können sie telefonisch bei der Landesgeschäftsstelle der BSVNRW in Dortmund unter 0231/ 55 75 90 0 für den Bereich Westfalen anfordern. Der Kreiswahlleiter bittet, die Wahlhilfen möglichst frühzeitig anzufordern, damit sie noch rechtzeitig zur Wahl geliefert werden können. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch oder beim Blinden und Sehbehindertenverein Westfalen e.V. unter www.bsvw.org/wahlen.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat August 2021 insgesamt 4.746 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Juli ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 177 Personen höher, gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um 285 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat damit auch leicht gestiegen und liegt nun bei 2,2 Prozent (+ 0,1).
„Diese generelle saisontypische Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt lässt sich auch bei uns im Kreis nun beobachten“, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die Situation. Einen Anstieg der Zahlen in den Sommerferien gebe es regelmäßig, beinahe jedes Jahr. „Das ist aber zunächst kein Grund zur Beunruhigung: Üblicherweise gleichen sich diese Effekte in den kommenden Monaten wieder aus“, so Dr. Zwicker. Oftmals finden sich in diesen Zahlen viele junge Menschen, die nun ihre Ausbildung beginnen oder nach der Ausbildung vor dem Wechsel in den Beruf stehen.
Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf im August aber weiter deutlich gesunken: Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist erfreulicherweise weiter zurückgegangen und liegt derzeit bei 9.280 Personen (- 212). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 13.395 Personen (- 293) in 6.786 Bedarfsgemeinschaften (- 104) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Neubaugebiet Stockbreede wird um rund 34 weitere Baugrundstücke erweitert
Dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf des Bebauungsplanes Dorstener Straße/Stockbreede sowie die Erweiterung des Baugebietes wurde in der Sitzung des Planungsausschusses zugestimmt.
Bereits in der seiner Sitzung im Juli 2019 wurde der Bebauungsplan RA 34 aufgestellt. Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgte seinerzeit im beschleunigten Verfahren.
Einen Bebauungsplan hat das Büro Wolters Partner für die betreffende Fläche erarbeitet. Vorgesehen sei hier in diesen Teil von Raesfeld, so Bernd Roters, Leiter des Bauamtes, eine einheitliche Bebauung. Die Vergabe der Grundstücke soll ebenfalls wieder nach dem Raesfelder Modell erfolgen. Roters geht davon aus, dass in drei Monaten mit dem Bauen angefangen werden kann könne und somit die Häuser 2022/23 einzugsfertig seien.
Fakt sei so Roters jedoch, dass dies die letzten Grundstücke seien. „Es wird hier keine weitere Bebauung mehr in diesem Bereich geben“, so Roters. Der Grund: Die Schaffung von Wohnraum im Rahmen der Innenverdichtung ist aufgrund fehlender Flächenverfügbarkeit hier nicht möglich.
Mit Blick auf den Klimaschutz fragten Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, nach, ob eine Dachbegrünung vorgesehen sein. Diese sei laut Roter zwar nicht festgelegt, aber grundsätzlich möglich. Für die Grünen wirke der Bebauungsplan von 2019 etwas aus der Zeit gefallen. Sie wünschen sich, dass der Bebauungsplan mit Blick auf den Klimaschutz noch einmal erneut überarbeitet werde.
Was die Gartengestaltung anbelange, werde es auch hier keine Vorgaben geben. Dies bedeutet, dass es hier auch nicht ausgeschlossen sein wird, dass sich die neuen Häuslebauer einen Steingarten anlegen.
Allerdings leistet die Gemeinde Raesfeld einen kleinen Beitrag zur Umwelt, indem sie jedem Häuslebauer, einen Baum für den Garten spendiert. Mittlerweile seien 15 Grundstücksbesitzer angeschrieben worden. Zwölf haben sich bereit erklärt, einen Baum zu pflanzen.
Bautagebuch für die neue Dorfgastronomie hält alle auf dem Laufenden
An der neuen Dorfgastronomie wird im Hintergrund wird fieberhaft weitergearbeitet. Zig Gespräche und Abstimmungen haben in den letzten Wochen stattgefunden.
Erle (pd). Die Beleuchtung, der Brandschutzplan, das Lüftungssystem, die Feinjustierung des Grundrisses, und noch viele weitere Themen standen auf der Agenda der Verantwortlichen. Und ein Thema überlagert derzeit alle Gewerke und Gespräche: Wo kann man Kosten einsparen, um die teilweise nicht unerheblichen Kostensteigerungen im Baugewerbe irgendwie wieder aufzufangen?
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich aus diesem Grunde dazu entschieden, einzelne Gewerke schon vor Bauantragsstellung detaillierter durchzuplanen und durchzukalkulieren als das in der Regel bisher üblich war.
Andreas Grotendorst: „Wenn wir den Spatenstich machen, möchten wir trotz der Preissteigerungen eine größtmögliche Kostensicherheit haben. Wir haben eine Verantwortung gegenüber allen Mitgliedern der Bürgergenossenschaft und tun daher bereits jetzt alles, um ungeplante Kostensteigerungen zu vermeiden“.
Es läuft
Der Vorstand weiß jedoch auch um die große Neugierde und Vorfreude aller Mitglieder und Interessierten. Alle warten auf den ersten Spatenstich, damit auch jeder sehen kann, was für ein einzigartiges Projekt dort im Herzen von Erle entsteht. Doch bis dahin wird es noch etwas dauern. „Es gibt sehr viel, was beachtet werden muss. Wir bauen eben kein Einfamilienhaus, sondern eine Gastronomie mit deutlich höheren technischen Ansprüchen. Aber um alle etwas zu beruhigen: Es läuft“, so der stellvertretende Vorsitzende Oliver Jahnich.
Um die Neugierde zu lindern hat sich der Vorstand überlegt, wie jeder von den neuesten Ergebnissen rund um das Dorfgemeinschaftshaus etwas mitbekommt. Sie starten ab sofort ein Bautagebuch auf ihrer Homepage wir-in-erle.de und halten somit alle Interessierten auf dem Laufenden. Für die Pressearbeit der Bürgergenossenschaft ist Melanie Unnebrink mit ins Boot geholt worden.
Bautagebuch
Wöchentlich gibt es dort ein Update, welche Gespräche und Entscheidungen getätigt wurden und welche Punkte bereits abgearbeitet sind. Denn auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht: hinter den Kulissen wird viel gearbeitet, um dieses Projekt so schnell wie möglich voran zu bringen. Das Bautagebuch verschafft allen Interessierten einen genauen Überblick über den aktuellen Stand und unterstützt die Transparenz, die dem Vorstand sehr am Herzen liegt. Wie Jahnich treffend formulierte: „Letztendlich bauen wir das ja für uns alle, für Erle.“
Wer nun mehr über die aktuelle Arbeit der Bürgergenossenschaft erfahren möchte, kann dies auf der Internetseite www.wir-in-erle.de nachlesen. Der Vorstand hofft, dass damit die Vorfreude auf den Spatenstich steigt.