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Wunschkennzeichen Kreis Borken online reservieren ab 1. Mai 2026

Wunschkennzeichen im Kreis Borken online reservieren: Ab dem 1. Mai 2026 startet ein neuer Service der Kfz-Zulassungsstelle. Bürgerinnen und Bürger können Kennzeichen bequem von zuhause aus sichern und verlängern. Auch die Bezahlung erfolgt künftig direkt online.

Neuer Online-Service für Wunschkennzeichen im Kreis Borken

Die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Borken erweitert ihr digitales Angebot. Ab dem 1. Mai 2026 können Bürgerinnen und Bürger ihr Wunschkennzeichen eigenständig online reservieren oder verlängern. Der Service ist unter www.kreis-borken.de/wunschkennzeichen erreichbar.

Mit der Einführung entfällt die bisherige Zahlung der Reservierungsgebühr am Schalter. Die Gebühren können direkt online beglichen werden. Auf der Internetseite stehen zudem weiterführende Informationen rund um das Thema Wunschkennzeichen bereit.

Telefonische Reservierung entfällt künftig

Mit dem neuen Angebot stellt der Kreis Borken die telefonische Reservierung ein. Auch bestehende Wunschkennzeichen können künftig nicht mehr telefonisch verlängert werden.

Für Personen ohne Zugang zum Online-Service bleibt jedoch eine Alternative bestehen. Sie können im Rahmen eines Zulassungsvorgangs vor Ort in der Kfz-Zulassungsstelle weiterhin ein Wunschkennzeichen auswählen.

Hinweis zum i-Kfz-Verfahren

Im Zusammenhang mit dem internetbasierten Zulassungsverfahren i-Kfz weist der Kreis Borken auf eine wichtige Unterscheidung hin. Die Auswahl eines sogenannten Verbleibskennzeichens ist nicht gleichbedeutend mit einer Wunschkennzeichenreservierung.

Ein Verbleibskennzeichen bleibt beim bisherigen Fahrzeug und kann nicht auf ein neues Fahrzeug übertragen werden. Wird ein Fahrzeug über das i-Kfz-Portal abgemeldet, bleibt das Kennzeichen in der Regel etwa einen Monat für die bisherige Halterin oder den bisherigen Halter reserviert.

Dirigent Simon Meads bringt neuen Schwung zu den Erler Jägern

Simon Meads bringt frischen Schwung zu den Erler Jägern. Mit neuem Dirigenten und neu aufgestelltem Vorstand startet das Blasorchester in die Zukunft. Die Tradition bleibt dabei fest verankert.

Beim Blasorchester Erler Jäger hat es in den vergangenen Monaten personelle Veränderungen gegeben. Mit Simon Meads als neuem Dirigenten und einem neu besetzten Vorstand richtet sich der Verein neu aus.

Simon Meads übernimmt die musikalische Leitung

Seit Januar leitet Simon Meads die Probenarbeit des Orchesters. Der Musiker aus Steinfurt habe das Ensemble mit seiner fachlichen Kompetenz und seiner offenen Art überzeugt. Ihm sei ein gutes Miteinander wichtig.

Bereits beim Probewochenende im September 2025 habe es den ersten Kontakt gegeben. Obwohl zunächst ein anderer Kandidat im Fokus gestanden habe, habe es mit Meads sofort „gefunkt“. Diese Entscheidung werde inzwischen von allen Beteiligten mitgetragen.

In den Proben sorge der neue Dirigent mit klaren Vorstellungen und einer strukturierten Arbeitsweise für eine konzentrierte Atmosphäre. Gleichzeitig lege er Wert darauf, dass die Freude an der Musik erhalten bleibe.

Der neue Vorstand-Blasorchester Erler Jäger
Der neue Vorstand-Blasorchester Erler Jäger v.l..  Jan-Bernd Bleker, Melanie Becker, Sophia Bleker, Florian Witte. Foto: Presse

Neuer Vorstand übernimmt Verantwortung

Auch im Vorstand hat es Veränderungen gegeben. Melanie Becker ist neue Vorsitzende des Vereins. Sophia Bleker wurde als zweite Vorsitzende im Amt bestätigt.

Florian Witte ist künftig für die Finanzen zuständig. Das Amt des Schriftführers hat Jan-Bernd Bleker übernommen.

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

Ein fester Bestandteil des Vereinslebens bleibt die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Zugehörigkeit wurde Hannah Nießing ausgezeichnet. Der Verein würdigt damit ihr Engagement und ihre Verbundenheit.

Erler Jäger setzen auf Kontinuität und neue Ideen

Ziel der neuen musikalischen Leitung ist es, das bestehende Repertoire zu pflegen und zugleich neue Akzente zu setzen. Künftig sollen auch moderne Stücke stärker berücksichtigt werden.

Die Erler Jäger sehen sich damit gut aufgestellt für die kommenden Auftritte. Der Verein verbindet neue Ansätze mit der Pflege seiner gewachsenen Strukturen

Save the Date: Weinfest 2026 in Borken

Das Borkener Weinfest 2026 lädt über Pfingsten auf den Marktplatz ein. Vom 21. bis 25. Mai stehen Genuss, Musik und Geselligkeit im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher erwartet eine vielfältige Auswahl an Weinen und kulinarischen Angeboten.

Weinfest 2026 in Borken startet über Pfingsten

In Borken geht das beliebte Weinfest 2026 in die neunte Runde. Vom 21. bis zum 25. Mai verwandelt sich der Marktplatz erneut in einen Treffpunkt für Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber.

Über das Pfingstwochenende präsentieren Winzerinnen und Winzer aus fünf verschiedenen deutschen Anbaugebieten ihre Weine. Das Angebot reicht von Rotwein über Rosé bis hin zu Weißwein und bietet für jeden Geschmack den passenden Tropfen.

Musik und Kulinarik begleiten das Weinfest 2026 in Borken

Neben dem Wein erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Für die passende Atmosphäre sorgt stimmungsvolle Musik an allen Veranstaltungstagen.

„Wir freuen uns darauf, Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber sowie alle, die es noch werden möchten, auf dem 9. Borkener Weinfest begrüßen zu dürfen.“

Öffnungszeiten im Überblick

Das Weinfest 2026 in Borken ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Donnerstag, 21. Mai 2026: 16 bis 24 Uhr
  • Freitag, 22. Mai 2026: 16 bis 24 Uhr
  • Samstag, 23. Mai 2026: 16 bis 24 Uhr
  • Sonntag, 24. Mai 2026: 16 bis 24 Uhr
  • Montag, 25. Mai 2026: 12 bis 18 Uhr

Weitere Veranstaltungen am Pfingstwochenende

Ein weiteres Highlight am Pfingstwochenende ist das große Pfingstturnier des ZRFV Borken.

Weitere Informationen zum Weinfest 2026 in Borken sind online unter borken.de/weinfest abrufbar.

Kläranlage Raesfeld: Politik vertagt Entscheidung zum Millionen-Ausbau

Die Kläranlage Raesfeld steht vor einem Millionenprojekt. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde deutlich, wie komplex die Planungen sind und warum die Politik die Entscheidung zunächst in den Rat verschoben hat. Klar ist, die Kapazität reicht in den nächsten Jahren nicht mehr für die Gemeinde Raesfeld aus.

Kläranlage Raesfeld arbeitet am Limit

Die Kläranlage Raesfeld-Erle ist bereits heute stark ausgelastet. Nach Einschätzung der Fachplaner wird die Kapazität in den kommenden Jahren nicht mehr ausreichen, um das anfallende Abwasser der Gemeinde Raesfeld zuverlässig zu bewältigen.

Die Planungen stellte das Ingenieurbüro Rummler + Hartmann aus Havixbeck im Bau- und Umweltausschuss vor. Die Präsentation dauerte rund eine Stunde. Vielen Ausschussmitgliedern war das Thema jedoch zu umfangreich, um direkt zu entscheiden. Die Abstimmung wurde vertagt.

Alte Kläranlage in Raesfeld wird erweitert
Foto: Petra Bosse

5,7 Millionen Euro für die Kläranlage Raesfeld

Für den Ausbau der Kläranlage Raesfeld sind Investitionen von rund 5,7 Millionen Euro vorgesehen. Etwa 4,47 Millionen Euro entfallen auf die Erweiterung der Kapazitäten. Weitere 1,22 Millionen Euro sind für die Modernisierung bestehender Anlagenteile eingeplant.

Kostenentwicklung bleibt unsicher

Zur Höhe der veranschlagten Kosten stellte Andreas Erzkamp, Fraktionsvorsitzender SPD, eine direkte Frage: „Können die Kosten auch geringer ausfallen?“ Planer Manfred Rummler antwortete darauf knapp: „Das ist voraussehbar eher nach oben.“ Er fügte hinzu, dass die weitere Entwicklung auch von der politischen Lage abhänge.

Bürgermeister Dirk Kuhmann verwies anschließend auf die Unsicherheiten der Kalkulation: „Die Zahlen sind von heute. Die Lage kann sich ändern, auch weil sich Ausschreibungen bis 2027 ständig verändern. Deshalb können wir am Ende keine exakten Kosten nennen.“

Direkter Zulauf in Klärbecken
Abwasserzulauf ungereinigt aus Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Neue Becken und moderne Technik geplant

Bauingenieurin Isabell Thomas erläuterte die geplanten Maßnahmen. Vorgesehen ist unter anderem ein neues Belebungsbecken mit 30 Metern Durchmesser. Dieses wird mit zwei Rührwerken ausgestattet und arbeitet mit einer intermittierenden Belüftung. Dabei wird die Luftzufuhr gezielt unterbrochen, um Stickstoff effizient zu entfernen und gleichzeitig Energie zu sparen.

Kläranlage in der Gemeinde Raesfeld muss erweitert werden.
Das ist die Station, in der die Grobstoffe wie Papier usw. bereits entfernt wurden. In der Mitte arbeiten sauerstoffarme Bakterien, im äußeren Bereich sauerstoffreiche Bakterien. Sie bauen die Stoffe ab und wandeln sie um. Foto: Petra Bosse

Zusätzlich sind geplant:

  • ein neues Nachklärbecken
  • ein Rücklaufschlammpumpwerk
  • ein Filtratspeicher mit rund 800 Kubikmetern Volumen

Parallel dazu wird die bestehende Anlage modernisiert. Die Kläranlage stammt aus dem Jahr 1985 und ist in Teilen technisch überholt. Unter anderem müssen Räumer im Sandfang und im Nachklärbecken erneuert werden.

Mehr Kapazität dringend nötig

Wie Planer Manfred Rummler erläuterte, läuft die Einleitungserlaubnis der Anlage Ende 2027 aus. Gleichzeitig steigt der Bedarf. Die Kapazität soll von derzeit 10.000 auf künftig 15.000 sogenannte Einwohnerwerte erhöht werden.

Mit den geplanten Maßnahmen würde die Anlage ein Gesamtvolumen von rund 6.200 Kubikmetern erreichen.

Abwasser aus Raesfeld im Klärbecken
Braune Brühe: Altes Mischbecken mit Abwasser direkt aus Raesfeld und noch nicht aufgearbeitet. Foto: Petra Bosse

Diskussion um vierte Reinigungsstufe

Ein weiteres Thema ist die mögliche Einführung einer vierten Reinigungsstufe. Diese soll Rückstände wie Medikamente oder Pestizide aus dem Abwasser entfernen. Ob und wann diese Pflicht kommt, ist noch offen.

Aktuell ist die Kläranlage Raesfeld für drei Reinigungsstufen ausgelegt.

Weitere Maßnahmen und offene Fragen

Neben den großen Bauprojekten sind zusätzliche Arbeiten vorgesehen:

  • neue Schaltanlagen
  • neue Sandfänge
  • bessere Isolierung von Leitungen

Außerdem soll ein Sanitärcontainer aufgestellt werden, da im bestehenden Betriebsgebäude keine Trennung von Arbeits- und Privatkleidung möglich ist.

Offen ist weiterhin, ob ein neuer Fällmittelbehälter für rund 300.000 Euro erforderlich ist. Dazu laufen Gespräche mit dem Regierungspräsidium.

Gereinigtes Abwasser in der Kläranlage
Was am Ende, nach all den zahlreichen Prozessen der Reinigung übrig bleib, ist glasklares Wasser. Foto: Petra Bosse

Fertigstellung frühestens 2028

Der Baubeginn ist für Frühjahr 2027 geplant. Die Fertigstellung könnte etwa ein Jahr später erfolgen. Bis dahin müsste die Einleitungserlaubnis verlängert werden.

Die Idee, die Abwärme der Anlage für Fernwärme zu nutzen, wurde verworfen. Laut Planung ist dies wegen der Lage und fehlender Abnehmer nicht wirtschaftlich.

Entscheidung vertagt

Die Ausschussmitglieder wollen die umfangreichen Unterlagen zunächst in ihren Fraktionen beraten. Anschließend soll in einer der nächsten Ratssitzungen über den weiteren Verlauf der neuen Kläranlage in Raesfeld entschieden werden.

46 Jahre Blumenmarkt auf Buddes Hof

Seit 46 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten.

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Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.

Foto: Privat

Die 1980er Jahre

1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher.

 „Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.

Die zweite Generation

Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln.

 „Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“ 

Der besondere Service

Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an. 

Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde. 

Regionalität

Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde. 

Ausflug ins Grüne

„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde. 

Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“ 

Am Steinwerk 40, 46284 Dorsten

Telefon: 02362 / 6 13 92

Web: www.buddeshof.de 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30 – 18.30 Uhr

Samstags: 8.30 – 17.00 Uhr, Sonntags: 11.00 – 16.00 Uhr

Feiertage: Auch am 1. Mai und Christi Himmelfahrt (14. Mai) 11:00 bis 16:00 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Erle: Planung Fahrradständer und Bordsteinabsenkunge sorgten für Diskussionen

Die Planung für Fahrradständer und eine Bordsteinabsenkung am HUB Erle hat im Bau- und Umweltausschuss für intensive Debatten gesorgt. Am Ende wurde der Beschluss vertagt. Die Entscheidung soll nun im Rat fallen.

Bereits zu Beginn der Beratung wurde deutlich, dass die Planung zu Fahrradständern und Bordsteinabsenkung am HUB Erle für längere Diskussionen sorgen würde. Nach einer Sitzungsunterbrechung wurde die Entscheidung schließlich auf die kommende Ratssitzung vertagt.

Geplante Fahrradständer Erle-Silvesterstraße
Geplante Fahrradständer und eine Bordsteinabsenkung von 2 Meter vor dem HUB Erle und der Apotheke in Erle-Silvesterstraße. Skizze: Gemeinde Raesfeld

Kritik an der Beschlussvorlage

Auslöser der Debatte war Kritik aus der CDU-Fraktion. Tobias Honvehlmann (CDU) erklärte: „Die Beschlussvorlage basiert nicht auf dem von der CDU-Fraktion gestellten Antrag und in der Vorlage steht etwas anderes, als besprochen war.“

Die Verwaltung hatte sich nach eigenen Angaben intensiv mit dem Antrag beschäftigt. Gerd Roters vom Bauamt Raesfeld erläuterte, dass die ursprüngliche Idee nach einem Ortstermin so nicht umsetzbar sei.

Planung für neue Fahrradständer vor der Apotheke und dem HUB in Erle
Geplant sind Fahrradständer zwischen den zwei Bäumen und ein weiterer recht vom Baum. Foto: Petra Bosse

Probleme durch Baumwurzeln

Ein zentrales Problem seien zwei Bäume im betroffenen Bereich. Laut Bernd Roters gehe von ihnen eine Unfallgefahr aus. „Das Pflaster wird durch die Wurzeln stark angehoben und ist eine Stolperfalle für Fußgänger, die vorher beseitigt werden muss.“

Weiter sagte er: „Das ganze Pflaster rund um die zwei Bäume ist strubbelig und wir wissen nicht, was wir da tun können.“ Klar sei jedoch auch, dass Handlungsbedarf bestehe.

Dicke Baumwurzel heben die Pflasterstein auf dem Bürgerstein an.
Gefahrenstelle: Dicke Baumwurzel heben die Pflasterstein auf dem Bürgerstein an.

Im Zuge der Planung spielt auch der angrenzende Parkplatz eine Rolle. Um Platz für Fahrradständer und die geplante Querung zu schaffen, soll das auslaufende Ende des Parkplatzes verkürzt werden. Eine Verlegung der Fahrradständer Richtung Apotheke wurde ebenfalls diskutiert, sei aber aufgrund von Eigentumsverhältnissen schwierig umzusetzen.

Diskussion um Bordsteinabsenkung

Auch die geplante Bordsteinabsenkung wurde hinterfragt. Andreas Erzkamp (SPD) wies darauf hin, dass es bereits direkt vor dem Eingang des HUB Erle eine Absenkung gebe und stellte die Notwendigkeit einer weiteren infrage.

Anlieferungsbereich vor dem HUB Erle an der Silvesterstraße
Kein Parkplatz, sondern Anlieferungsbereich mit abgesenkter Bordsteinkante vor dem HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Roters stellte klar, dass die vorhandene Absenkung nicht als Querung gedacht sei: Sie diene ausschließlich der Anlieferung von Waren für das HUB Erle.

Hintergrund der Planung

Konkret geht es um Fahrradständer im Eingangsbereich von Apotheke und HUB Erle sowie um eine behindertengerechte Querung der Silvesterstraße.

Ausgangspunkt war ein Antrag der CDU-Fraktion vom 3. Dezember 2025. Darin wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob eine Bordsteinabsenkung zwischen der Einfahrt zum neuen Parkplatz neben der Volksbank und der Apotheke möglich und verkehrlich sinnvoll sei. Die Verwaltung erarbeitete daraufhin eine Planung für einen fußläufigen Übergang sowie ergänzend für Fahrradständer. Diese wurde bereits am 2. Februar 2026 im Arbeitskreis Grünflächen bei einer Ortsbesichtigung vorgestellt.

Kosten und weiteres Vorgehen

Die Kosten für die Maßnahmen werden auf rund 20.000 Euro geschätzt. Im Haushalt stehen im Bereich der Straßenunterhaltung insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Sollten diese Mittel nicht ausreichen, müssten zusätzliche Gelder bereitgestellt werden.

Eine endgültige Entscheidung zur Planung Fahrradständer und Bordsteinabsenkung HUB Erle soll nun in der kommenden Ratssitzung fallen.

Böckenhoff-Platz: So soll der neue Dorfplatz in Erle heißen

Der neue Dorfplatz in Erle bekommt einen Namen. Laut Vorschlag der Gemeindeverwaltung Raesfeld soll die Fläche künftig „Böckenhoff-Platz“ heißen. Damit soll die Geschichte des Ortes sichtbar bewahrt werden.

Der neu hergestellte Dorfplatz in Erle soll nach dem Willen der Verwaltung als „Böckenhoff-Platz“ benannt werden. Ziel sei es, die historische Bedeutung des Standortes dauerhaft im Ortsbild zu verankern.

Böckenhoff-Platz Erle erinnert an frühere Hofstelle

In seiner Sitzung am 01.12.2025 hat der Bau- und Umweltausschuss die abschließende Planung zur Errichtung des Dorfplatzes beschlossen. Inzwischen befinden sich die Bauarbeiten in der finalen Phase.

Alte Hofstelle der Brennerei Böckenhoff in Raesfeld-Erle
vWo früher die alte Scheune stand, befindet sich heute das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.. Foto/Repro: Petra Bosse

Der Platz entsteht auf der Fläche der ehemaligen Hofstelle Böckenhoff. Diese habe über Generationen hinweg das Ortsbild sowie die Entwicklung des unmittelbaren Umfelds geprägt, heißt es in der Vorlage.

Historischer Bezug bleibt erhalten

Mit der Bezeichnung „Böckenhoff-Platz“ greife die Gemeinde diesen Bezug auf. Damit solle die Geschichte des Ortes dauerhaft sichtbar bleiben.

Die geplante Benennung wird Thema im Hauptausschuss, Montag, 20. April, sein und unterstreiche den Stellenwert der lokalen Historie für die Entwicklung des Ortsteils Erle.

Hofstelle Brennerei  Johannes Böckenhoff- Brennerei in Erle
Foto: Petra Bosse/Archiv

Bekanntmachung Windader West Raesfeld: Info-Termin im HUB Erle

In Raesfeld – Erle steht die Planungsphase für die Windader West an. Eine neue Trasse südöstlich von Erle ist vorgesehen. Am 30. April können und Bürger im HUB Erle aus erster Hand informieren.

Gemeinde informiert betroffene Grundstückseigentümer und Bürger

Im Rahmen der Bekanntmachung Windader West Raesfeld weist die Gemeinde Raesfeld ausdrücklich auf die Beteiligungsmöglichkeit hin. Angesprochen sind insbesondere betroffene Grundstückseigentümer und Bürger.

Der Informationstermin findet am Donnerstag, 30. April, von 10 bis 12 Uhr im HUB Erle statt. Vertreter des Übertragungsnetzbetreibers Amprion stehen für Gespräche zur Verfügung.

Thema ist die geplante Trassenführung südöstlich von Erle auf rund drei Kilometern Länge. Fragen zur Planung und zu möglichen Auswirkungen können vor Ort geklärt werden.

Amprion-Planung Erdkabel Raesfeld-Erle

Hintergrund zur Bekanntmachung Windader West Raesfeld

Windader West umfasst vier Offshore-Netzanbindungssysteme. Diese sollen Strom aus Windenergie in der Nordsee in das Übertragungsnetz einspeisen. Dafür werden Gleichstromkabel auf See, im Wattenmeer und an Land bis nach Nordrhein-Westfalen verlegt.

Jedes System kann eine Leistung von 2.000 Megawatt übertragen. Insgesamt entspricht das dem Bedarf von rund acht Millionen Menschen. Die Inbetriebnahme ist für die Mitte der 2030er Jahre vorgesehen.

Amprion-Planung Raesfeld-Erle
Seit dem Jahr 2015 liegt ein Kabel in Raesfeld in der Erde (grün). Neue Amprion-Planung Raesfeld-Erle

Untersuchungen auf Flächen angekündigt

Für das Planfeststellungsverfahren sind verschiedene Untersuchungen erforderlich. Dazu zählen Erfassungen von Tier- und Pflanzenarten sowie Vermessungsarbeiten.

Diese Maßnahmen sind im Zeitraum von Juli 2025 bis Mai 2026 geplant. Grundstücke und landwirtschaftliche Wege werden dabei nur kurzzeitig betreten. Die Arbeiten dauern vor Ort wenige Minuten bis mehrere Stunden. Die Mitarbeiter bewegen sich überwiegend zu Fuß. Für die Anfahrt werden öffentliche und private Wege genutzt. Einzelne Flächen können je nach Bedarf mehrfach betreten werden.

Zum Einsatz kommen bei Bedarf auch Hilfsmittel wie Reusen für Amphibien, Reptilienmatten oder Haselmaustubes. Diese verbleiben zeitweise auf den Flächen.

Bekanntmachung Windader West Raesfeld schafft Transparenz

Die Bekanntmachung Windader West Raesfeld soll betroffene Grundstückseigentümer und Bürger frühzeitig informieren. Der Termin im HUB Erle bietet die Möglichkeit, sich direkt mit Fachleuten auszutauschen und offene Fragen zu klären.

Hintergrund: Was Windader West bedeutet

Windader West ist der Name von vier Offshore-Netzanbindungssystemen. Sie sollen Strom aus Windenergie in der Nordsee in das Übertragungsnetz einspeisen.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion verlegt dafür Gleichstromkabel auf hoher See, im niedersächsischen Wattenmeer sowie an Land zwischen der Nordseeküste und den jeweiligen Netzverknüpfungspunkten in Nordrhein-Westfalen.

Jedes der vier Systeme kann eine Leistung von 2.000 Megawatt übertragen. Insgesamt entspricht das dem Strombedarf von rund acht Millionen Menschen. Die Inbetriebnahme der Netzanbindungssysteme ist für die Mitte der 2030er Jahre geplant.

Amprion 380 kv Leitung
Foto: Petra Bosse/Archiv

Einordnung für Raesfeld

Ein Bezug zur bestehenden Infrastruktur besteht bereits. Seit dem Jahr 2015 liegt ein Kabel in Raesfeld in der Erde. Es ist Teil einer 380-kV-Höchstspannungsleitung, die Amprion zwischen Wesel und Meppen errichtet.

Diese Leitung transportiert Windstrom aus dem Norden in die verbrauchsstarken Ballungszentren im Ruhrgebiet und im Rheinland.

Asiatische Hornisse erkennen und melden: Infoabend in Raesfeld

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Die Asiatische Hornisse erkennen und melden: Unter diesem Thema lädt der Imkerverein Raesfeld zu einem Infoabend ein. Am Dienstag, 21. April 2026, erfahren Interessierte, wie sie die invasive Art identifizieren und zur Eindämmung beitragen können. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger.

Die Asiatische Hornisse erkennen und melden steht im Mittelpunkt eines Informationsabends in Raesfeld. Der Imkerverein Raesfeld lädt dazu am Dienstag, 21. April 2026, um 19.30 Uhr ins Martinushaus ein.

Asiatische Hornisse erkennen und melden im Fokus

Die Imker informieren an diesem Abend über mögliche Gefahren, die von der Asiatischen Hornisse für Mensch und Natur ausgehen. Zudem zeigen sie konkrete Maßnahmen auf, wie sich die Ausbreitung der Art eindämmen lässt.

Mithilfe der Bevölkerung entscheidend

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung durch die Bevölkerung. Sichtungen und Meldungen durch Bürgerinnen und Bürger können laut Veranstaltern entscheidend dazu beitragen, die Ausbreitung frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen.

Einladung an alle Interessierten

Der Imkerverein Raesfeld lädt alle Interessierten ein, sich zu informieren und aktiv zum Schutz der heimischen Natur beizutragen.

AWO Raesfeld startet mit Angrillen und Gymnastik in den Mai

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Die AWO Raesfeld startet mit Angrillen und Gymnastik in den Mai und lädt zu zwei offenen Angeboten ein. In der Begegnungsstätte und im AWO-Kaffee & mehr in Erle stehen Gemeinschaft und Bewegung im Mittelpunkt. Alle Interessierten sind willkommen.

Die AWO Raesfeld startet mit Angrillen und Gymnastik in den Mai und setzt damit ein klares Zeichen für offene Begegnungen in der Gemeinde. Mit zwei Veranstaltungen Anfang Mai richtet sich das Angebot bewusst an Menschen aller Generationen.

Angrillen bringt Menschen zusammen

Den Auftakt macht das Angrillen am Freitag, 1. Mai 2026, ab 13 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte. In geselliger Atmosphäre kommen Gäste aus Raesfeld, Erle, Homer und Umgebung zusammen, um gemeinsam in den Mai zu starten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Zeit in Gemeinschaft verbringen und die Arbeit der AWO vor Ort kennenlernen möchten. Das Motto ist klar formuliert: „Alle sind willkommen!“

Gymnastik-Schnupperkurs für Jung und Alt

Wenige Tage später folgt das nächste Angebot. Am Dienstag, 5. Mai 2026, startet um 10 Uhr ein Gymnastik-Schnupperkurs im AWO-Kaffee & mehr, Höltingswall 3 in Erle.

Der Kurs findet künftig an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat statt und dauert jeweils 45 bis 60 Minuten. Teilnehmen können alle, die sich bewegen und einfache Übungen für den Alltag kennenlernen möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch Nicht-Mitglieder sind eingeladen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wer möchte, kann das Angebot mit einer Spende unterstützen. Benötigt werden lediglich bequeme Kleidung sowie Turn- oder Sportschuhe. Eine Isomatte ist nicht erforderlich.

AWO setzt auf offene Angebote

„Wir möchten Menschen zusammenbringen und Orte schaffen, an denen man sich willkommen fühlt, angenommen wird und sich wohlfühlen kann. Genau dafür steht die AWO Raesfeld“, sagt Andreas Erzkamp, stellvertretender Vorsitzender der AWO Raesfeld.

Mit Blick auf die beiden Termine ergänzt er: „Ob beim gemeinsamen Angrillen oder beim Gymnastik-Schnupperkurs, uns ist wichtig, dass niemand Hemmungen haben muss, vorbeizukommen. Unsere Angebote stehen allen offen, und wir freuen uns über jede und jeden, der mitmacht.“

Die AWO Raesfeld startet mit Angrillen und Gymnastik in den Mai und unterstreicht damit ihren Anspruch, Begegnung niedrigschwellig zu ermöglichen. Die Verantwortlichen erwarten viele bekannte und neue Gesichter.

Termine

Angrillen
Freitag, 1. Mai 2026
13 Uhr
AWO-Begegnungsstätte

Gymnastik-Schnupperkurs
Start: Dienstag, 5. Mai 2026
10 Uhr
AWO-Kaffee & mehr, Höltingswall 3, Erle
danach jeden 1. und 3. Dienstag im Monat
Dauer: 45 bis 60 Minuten

Augenklinik Ahaus eröffnet mit Minister Laumann: Start für neues Fachkrankenhaus

Augenklinik Ahaus Tag der offenen Tür und Einweihung mit Minister Laumann: Am Samstag feierte die Klinik ihre Einweihung und den Tag der offenen Tür. Künftig sind hier auch stationäre Behandlungen möglich, ein wichtiger Schritt für die Versorgung in der Region. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, das neue Fachkrankenhaus kennenzulernen und einen Blick in die modernisierten Räume zu werfen.

Augenklinik Ahaus

Festakt mit prominenter Unterstützung

Die Augenklinik Ahaus hat am Samstag ihre Türen als Fachkrankenhaus geöffnet. Beim Tag der offenen Tür und der Einweihung mit Minister Laumann füllten sich die Räume am Schlossgraben schnell. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der modernisierten Klinik zu machen.

Eröffnung Augenklinik mit Minister Laumann
Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Auch Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl Josef Laumann nahm am Festakt teil. Mit dem symbolischen Durchschneiden der Schleife wurde die Klinik offiziell eröffnet. Die Inbetriebnahme gilt als besonderes Signal, da in Nordrhein-Westfalen über Jahrzehnte hinweg kein neues Krankenhaus mehr entstanden ist.

Minister Laumann bei der Eröffnung der Augenklinik Ahaus
Minister Laumann bei der Eröffnung der Augenklinik Ahaus. Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Zwei Standorte, ein Konzept

Die Augenklinik Ahaus arbeitet eng mit der Augenklinik in Raesfeld zusammen. Beide Standorte ergänzen sich in der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Während in Ahaus nun die stationäre Behandlung möglich ist, bleibt Raesfeld ein wichtiger Standort für ambulante Eingriffe.

Bereits im April 2025 hatte die Augenklinik Raesfeld nach umfangreichen Umbauarbeiten ihre Türen für Besucher geöffnet. Mit der offiziellen Anerkennung in Ahaus als Fachkrankenhaus wird der Verbund nun deutlich gestärkt.

Augenklinik Ahaus: dr. med. (Univ. Bud.)
Matthias Gerl
v.l.: Khaldoun Zaid | FEBO, MHBA, MRCSEd (Ophth), dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl und Doctor-medic Mehdi Soussia (FEBO). Foo: Augenklinik Ahaus

Einordnung für die Region

Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan des Landes übernimmt die Augenklinik Ahaus künftig die stationäre Versorgung von Patienten im Münsterland und darüber hinaus. Sie ist damit das einzige Fachkrankenhaus für Augenheilkunde in Nordrhein-Westfalen.

Ahaus baut damit seine Rolle als etablierter Standort in der Augenmedizin weiter aus. Die Entwicklung ist eng mit der Familie Gerl verbunden, die beide Standorte über Jahre geprägt hat.

Patientenzimmer Augenklinik Ahaus
Patientenzimmer Augenklinik Ahaus. Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Moderne Station und neue Möglichkeiten

Im Inneren zeigt sich die Klinik vollständig erneuert. In weniger als einem Jahr wurde die Station grundlegend umgebaut. Entstanden sind fünf modern ausgestattete Zimmer mit insgesamt elf Betten. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad, Arbeitsmöglichkeiten, TV und WLAN.

Die Klinik erfüllt nun alle Anforderungen eines Krankenhauses. Dazu zählen unter anderem verbesserte Barrierefreiheit und ein erweitertes Brandschutzkonzept. Ein entscheidender Fortschritt ist die Möglichkeit, nun auch gesetzlich Versicherte stationär aufzunehmen.

Ruheraum in der Augenklinik
Ruheraum. Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Versorgung für komplexe Eingriffe

Die meisten augenärztlichen Eingriffe erfolgen weiterhin ambulant. Für komplexe Erkrankungen wie Grünen Star oder Netzhauterkrankungen ist eine stationäre Behandlung jedoch notwendig. Genau hier setzt das neue Angebot an.

Klinikleiter dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl erklärte, man habe die Station vollständig neu gedacht und auf ein einheitlich hohes Niveau für alle Patientinnen und Patienten gebracht. „Unser Ziel war es, die Station so zu gestalten, dass jeder Patient sich hier gut aufgehoben fühlt und während seines Aufenthaltes bei uns im Haus eine angenehme Zeit hat“.

Tg der offenen Tür
Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Signal für den Gesundheitsstandort

Mit der Eröffnung der Augenklinik Ahaus als Fachkrankenhaus wird ein deutliches Zeichen gesetzt. Während vielerorts Kliniken schließen, entsteht hier ein spezialisierter Standort mit Zukunft.

Der Tag der offenen Tür und die Einweihung mit Minister Laumann machten deutlich, welche Bedeutung dieses Projekt für die Region hat. Im Zusammenspiel mit dem Standort Raesfeld entsteht ein leistungsfähiges Netzwerk der Augenheilkunde im Westmünsterland.

Augenklinik Ahaus feiert Neueröffnung
Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck
Lounge in der Augenklinik Ahaus
Die Lounge. Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck
Eröffnung Augenklinik Ahaus
Foto: Augenklinik Ahaus/Christian Beck

Kinderleichtathletik TSV Raesfeld begeistert 100 Kinder

Die Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld hat am Sonntag rund 100 Kinder auf den Sportplatz „Zum Michael“ gebracht. Bei trockenen Bedingungen zeigten die jungen Athletinnen und Athleten Teamgeist und starke Leistungen. Zuschauer erlebten einen abwechslungsreichen Wettkampftag.

TSV Raesfeld richtete Kinderleichtathletik aus.
Foto: TSV

Die Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld hat am Sonntag zahlreiche Familien auf den Sportplatz „Zum Michael“ gelockt. Trotz banger Blicke zum Himmel blieb das Wetter stabil, die dunklen Wolken zogen vorbei. Rund 100 Kinder traten in 12 Teams gegeneinander an. Die Teilnehmer stammten aus den Altersklassen U8 bis U12 der Jahrgänge 2015 bis 2020.

Kinderleichtathletik TSV Raesfeld begeistert 100 Kinder
Foto: TSV

Vielseitige Disziplinen auf dem Sportplatz

Die Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld bot ein abwechslungsreiches Programm. Die jungen Sportler maßen sich im Hoch-Weitsprung, absolvierten Sprints aus unterschiedlichen Startpositionen und zeigten ihr Können beim Werfen mit dem Wurfheuler. Auch eine Hindernis-Staffel gehörte zum Wettbewerb.

Kinderleichtathletik TSV Raesfeld begeistert 100 Kinder
Foto: TSV

Zum Abschluss forderte der 800-Meter-Lauf noch einmal die Ausdauer. Insgesamt 70 Kinder gingen hier zusätzlich an den Start und sicherten sich eine weitere Urkunde. Der Lauf führte durch den neuen Startbogen des Mai-Laufes, den die Volksbank Raesfeld finanziert hat.

Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann war vor Ort und gratulierte den Kindern persönlich zu ihren Leistungen.

Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld 2026
Foto: Privat

Teamwettbewerb: Die Sieger im Überblick

In der Altersklasse U8 gewann das Team „Raesfelder Flitzer“ mit Jannis, Nika, Luna, Linus, Jana, Nathan und Michel.

Bei der U10 setzte sich das Team „Sportraketen“ durch. Zum Team gehörten Paul, Anton, Kalle, Ole, Yafet, Lian, Oskar, Theo und Julian.

In der Altersklasse U12 sicherten sich die „Superhelden“ den ersten Platz. Hedda, Johann, Emil, Leonard, Mats, Otto, Maja, Paul, Jasper und Luis überzeugten mit einer geschlossenen Teamleistung.

Kinderleichtathletik TSV Raesfeld begeistert 100 Kinder
Foto: TSV

800-Meter-Lauf: Starke Zeiten und große Motivation

Ein besonderes Highlight der Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld war der 800-Meter-Lauf. Der jüngste Teilnehmer, Moritz Wallmeyer aus dem Jahrgang 2020, siegte mit einer Zeit von 3:26 Minuten.

TSV Raesfeld richtete Kinderleichtathletik aus.
Foto: TSV

Die schnellste Zeit des Tages erzielte Emil Löchteken und zeigte damit sein sportliches Talent.

Weitere Siegerinnen und Sieger in den Altersklassen waren:

  • Tamme Gudel (m2015)
  • Lotta Kösters (w2015)
  • Hedda Bleker (w2016)
  • Anton Brömmel (m2016)
  • Marie Hüfing (w2017)
  • Julian Schulte-Terhart (m2018)
  • Lina Gröniger (w2018)
  • Linus Hahn (m2019)
  • Ella Spangemacher (w2019)

Weitere Nachrichten aus den Vereinen in Raesfeld finden Sie hier.

➡️ TSV Raesfeld

TSV Raesfeld richtete Kinderleichtathletik aus.
Foto: TSV

Erfolgreicher Wettkampftag mit viel Teamgeist

Die Kinderleichtathletik-Gemeindemeisterschaft TSV Raesfeld verlief erfolgreich und zeigte, wie wichtig Teamgeist und Bewegung für Kinder sind. Viele Helfer unterstützten die Veranstaltung und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Teams, Eltern und Zuschauer erlebten einen spannenden Tag mit vielen sportlichen Momenten. Das Organisationsteam blickt bereits nach vorn und plant auch im kommenden Jahr eine Neuauflage.

TSV Raesfeld richtete Kinderleichtathletik aus.
Foto: TSV
TSV Raesfeld richtete Kinderleichtathletik aus.
Foto: Privat

Haus der Vereine Raesfeld: Tag der offenen Tür zeigt gelebte Gemeinschaft

„Das ist ein wunderbarer Ort der Gemeinschaft“, sagte Bürgermeister Dirk Kuhmann. Besucher erhielten am Sonntag im Haus der Vereine in Raesfeld einen direkten Einblick in das Vereinsleben. Vier Vereine zeigten ihre Arbeit und luden zum Mitmachen ein.

Ein Haus, vier Vereine, viele Einblicke

Seit rund einem Jahr nutzten vier Vereine gemeinsam das Haus der Vereine Raesfeld. Am Sonntag öffneten sie ihre Türen und stellten ihre Arbeit vor. Beteiligt waren das Deutsche Rote Kreuz Raesfeld, der Kaninchenzuchtverein, das Fanfarencorps sowie das Jugendhaus.

Tag der Vereine in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

„Das ist ein wunderbarer Ort der Gemeinschaft“, sagte Bürgermeister Dirk Kuhmann. „Hier werden Talente gefördert, hier entsteht Zusammenhalt. Es ist nicht nur ein Haus aus Beton und Stein, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird. Ich finde das großartig.“

Rallye führt durch alle Räume

Eine Rallye führte die Besucher durch die Räume der Vereine. An mehreren Stationen konnten sie Stempel sammeln und so die Angebote kennenlernen.

Beim Kaninchenzuchtverein lernten Interessierte verschiedene Kaninchenrassen kennen. Die Tiere konnten nicht nur betrachtet, sondern auch zugeordnet werden.

Reichhaltiges Kuchenangebot beim Tag der Vereine Raesfeld
Reichhaltiges Kuchenangebot beim Tag der Vereine Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Das Deutsche Rote Kreuz bot Einblicke in die Erste Hilfe. Neben einer Messstation für Blutdruck und Blutzucker konnten Besucher eine Herzdruckmassage ausprobieren. Auch eine Blutspende war möglich.

Engagement sichtbar machen

„Wir freuen uns, dass wir heute diesen Tag der offenen Tür im Haus der Vereine gemeinsam mit vier Gruppierungen gestalten können: den Fanfaren, dem Kaninchenzuchtverein, dem Jugendwerk und uns als DRK Raesfeld“, sagte Michael Weddeling, Vorstand des DRK.

DRK Raesfeld präsentierte sich beim Tag der Vereine
Wer Blut spenden wollte, hatte an diesem Tag die Möglichkeit. Foto: Petra Bosse

„Auf dem Programm stehen ganz unterschiedliche Aktionen. Jeder Verein stellt sich vor. Dazu gibt es Bastelangebote, eine kleine Rallye sowie die Möglichkeit, in Ruhe Kaffee und Kuchen zu trinken oder Würstchen zu essen. Besucher können außerdem an einer Messstation ihren Blutdruck und Blutzucker kontrollieren lassen.“

Pastor Dr. Fabian Tilling
Pastor Dr. Fabian Tilling, Pfarrerin Erika Bogatzki und stellv. Bürgermeister Ralf Kock. Foto: Petra Bosse

Solche Veranstaltungen seien für das DRK sehr wichtig. „Das ist für uns ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Wir können zeigen, was wir im DRK ehrenamtlich leisten und wie wichtig die Erstversorgung von Menschen ist. Es macht deutlich, wie gravierend die Folgen sein können, wenn Hilfe nicht schnell genug erfolgt.“

Einweihung der neuen Räumlichkeiten durch Dr. Fabian Tilling und  Pfarrerin Erika Bogatzki
Einweihung der neuen Räumlichkeiten durch Dr. Fabian Tilling und Pfarrerin Erika Bogatzki. Foto: Petra Bosse

Mehr Platz für Musik und Begegnung

Das Fanfarencorps Raesfeld profitierte im neuen Gebäude von besseren Bedingungen. Zuvor probten die Musiker in Kellerräumen einer Schule, nun stand deutlich mehr Platz zur Verfügung. Auch die zentrale Lage erleichterte die Teilnahme.

Das Fanfarencorps unterhielt die Besucher musikalisch und gab Einblicke in seine Probenarbeit. Bei einer offenen Probe konnten Kinder Instrumente ausprobieren. Sie lernten zunächst die Trompete kennen und anschließend die Fanfaren, die ohne Ventile gespielt werden.

Tag der Vereine in Raesfeld mit vielen Aktionen
Foto: Petra Bosse

Die Zusammenarbeit der Vereine funktionierte gut, berichteten die Beteiligten. Proben und Treffen überschnitten sich nicht. Ein gemeinsamer Abend habe das Miteinander zusätzlich gestärkt.

Kreative Angebote im Jugendhaus

Das Jugendhaus beteiligte sich mit kreativen Aktionen. Besucher gestalteten Armbänder und Buttons. Die gemeinsame Nutzung der Räume wurde als Vorteil gesehen, da sich die Vereine austauschen und voneinander profitieren konnten. Auch erhielten die Besucher Einblicke in die erst kürzlich renovierten Jugendhausräume.

Jugendhaus Raesfeld präsentiere die Räume
Janina Schuchardt lobte ebenfalls die Kooperation und präsentierte die neu gestalteten Räumlichkeiten des Jugendhauss. Foto: Petra Bosse

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Kaffee und Kuchen wurden gegen eine Spende angeboten, dazu Würstchen im Brötchen.

Offizielle Einweihung

Gegen Mittag wurde das Haus der Vereine offiziell eingeweiht. Pastor Dr. Fabian Tilling und die evangelische Pfarrerin Erika Bogatzki segneten das Gebäude. Die musikalische Begleitung übernahm das Fanfarencorps.

STADTRADELN 2026 startet im Mai – Raesfeld ist dabei

STADTRADELN Raesfeld 2026 bringt Bewegung in den Alltag. Ohne Stau, dafür mit frischer Luft und Bewegung durch die Natur lädt die Aktion zum Mitmachen ein. Drei Wochen lang zählt jeder Kilometer auf dem Fahrrad.

STADTRADELN Raesfeld 2026: Auftakt am 1. Mai

Die Gemeinde Raesfeld beteiligt sich vom 1. bis 21. Mai 2026 erneut an der Kampagne STADTRADELN. In diesem Zeitraum sind alle Bürger aus Raesfeld, Erle und Homer dazu aufgerufen, möglichst viele Kilometer beruflich und privat mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Ziel ist es, ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz und den Ausbau des Radverkehrs zu setzen. Gleichzeitig bietet die Aktion eine gute Gelegenheit, Bewegung in den Alltag zu bringen und die Umgebung aktiv zu erleben.

Gemeinsam Kilometer sammeln

Beim STADTRADELN Raesfeld 2026 können sich Teams bilden, etwa aus Freundeskreisen, Familien, Vereinen oder lockeren Gruppen. Auch Einzelpersonen können teilnehmen und sich einem offenen Team anschließen.

Jeder gefahrene Kilometer zählt. Das gilt auch für Strecken außerhalb von Raesfeld. Ebenso werden Fahrten mit E Bike oder Pedelec berücksichtigt. Teilnehmen können alle, die in Raesfeld wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören.

Eintragen per App oder klassisch

Die gefahrenen Kilometer werden online unter stadtradeln.de/raesfeld eingetragen oder bequem über die STADTRADELN App erfasst. Wer seine Daten nicht digital eintragen möchte, kann im Rathaus Erfassungsbögen abholen und dort auch wieder abgeben.

Ansprechpartnerin im Rathaus ist Claudia Weßeling, Telefon 02865 955100.

Internationale Kampagne mit lokalem Fokus

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima Bündnisses, einem Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Ziel ist es, den Radverkehr zu stärken und mehr Menschen für das Fahrrad im Alltag zu gewinnen.

Ein Blick auf die Region zeigt, was möglich ist. Die Stadt Borken belegte im Jahr 2025 in ihrer Kategorie den zweiten Platz mit insgesamt 520858 gefahrenen Kilometern.

STADTRADELN Raesfeld 2026 als Einladung zum Mitmachen

Das STADTRADELN Raesfeld 2026 verbindet Klimaschutz mit Bewegung und Gemeinschaft. Wer mitmacht, spart nicht nur CO₂, sondern entdeckt oft auch neue Wege durch Natur und Ort, ganz ohne Stau.

Radwandertag Raesfeld: Familienprogramm am Naturparkhaus

Radfahren, entdecken, mitmachen: Am 26. April 2026 laden der Radwandertag Raesfeld und der Naturparktag zu einem gemeinsamen Familientag ein. Rund um das Naturparkhaus am Tiergarten Schloss Raesfeld wartet ein buntes Programm mit Touren, Aktionen und Infos. Der Eintritt ist frei, nur für den Radwandertag wird eine kleine Startgebühr erhoben.

Radwandertag Raesfeld startet am Naturparkhaus

Am Sonntag, 26. April 2026, laden der Naturpark Hohe Mark und die Gemeinde Raesfeld gemeinsam zum Naturparktag ein. Parallel dazu organisiert der Gemeindesportverband Raesfeld den Radwandertag Raesfeld.

Start und Ziel ist das Naturparkhaus am Tiergarten Schloss Raesfeld. Die Radfahrer können zwischen 10 und 12 Uhr losfahren.

Radwandertag am Femeichenpark Erle 2025
Foto: Petra Bosse/Archiv

Zur Auswahl stehen zwei Strecken. Eine rund 23 Kilometer lange Route führt in Richtung Krommert. Die längere Strecke mit etwa 41 Kilometern verläuft bis in die Dingdener Heide. Beide Touren führen überwiegend über wenig befahrene Nebenstraßen.

Teilnahmegebühren beim Radwandertag Raesfeld

Die Teilnahme am Radwandertag Raesfeld ist bewusst günstig gehalten.
Erwachsene zahlen 2,00 Euro, Kinder 1,00 Euro.

Unterwegs unterstützt der GSV an Querungspunkten und bietet an zwei Stationen Erfrischungen an. Eigene Trinkbecher können mitgebracht werden. Nach der Rückkehr wartet eine Tombola auf die Teilnehmer.

Spielemobil beim Radwanderwandtag in Raesfeld am Naturparkhaus

Naturparktag mit Aktionen für Kinder und Erwachsene

Von 11 bis 17 Uhr läuft das Programm des Naturparktages. Im Naturparkhaus können Besucher auch das sonst nicht zugängliche Schülerlabor erkunden. Die Phänomexx-Experten (Schülerlabore), des Bildungskreises Borken geben Einblicke in naturwissenschaftliche Themen und laden zum Mitmachen ein.

In der Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ werden heimische Tiere wie Rothirsch, Falke und Wolf gezeigt. Kinder können hier spielerisch lernen und Rätsel lösen. Eine Frage lautet: „Wer ist der schlauste Fuchs?“

Mitmachstände und Angebote im Außenbereich

Draußen stellen sich verschiedene Partner vor und laden zum Mitmachen ein. Die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Borken bringt Besuchern heimische Wildtiere näher. Beim Imkerverein Raesfeld dreht sich alles um Bienen. Und auch das Infomobil des Naturparks Hohe Mark ist vor Ort und gibt Tipps und Informationen rund um die Region.

Die rollende Waldschule am Naturparkhaus in Raesfeld

Zum ersten Mal dabei ist „Wald und Wurzel“. Felix Merhofe zeigt, wie traditionelle Holzarbeiten funktionieren. Direkt vor Ort entstehen aus heimischem Holz zum Beispiel Kochlöffel oder Pfannenwender, ganz ohne Strom.

Für Kinder gibt es ebenfalls ein eigenes Angebot. Das Spielmobil der Gemeinde sorgt für Abwechslung, während sich die Erwachsenen in Ruhe an den Ständen informieren können.

Radwandertag Raesfeld mit weiteren Angeboten

Wer noch mehr Bewegung möchte, kann direkt vom Naturparkhaus aus den Landstreifer „Auf den Spuren Graf Alexander II.“ erkunden. Auch die Tiergarten Rallye im Schlosspark ist vor allem für Familien gedacht. Kinder bekommen nach erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde.

Ein zusätzliches Angebot gibt es vom ADFC Hamminkeln. Zwischen 11 und 17 Uhr können Fahrräder codiert werden. Dafür sollten ein Eigentumsnachweis, zum Beispiel ein Kaufvertrag, und ein Personalausweis mitgebracht werden.

Für Essen und Getränke sorgt der Gemeindesportverband Raesfeld. Außerdem stehen Sitzgelegenheiten bereit, die zu einer Pause einladen.

Radwandertag Raesfeld hat sich etabliert

Beide Veranstaltungen haben sich in den vergangenen Jahren fest etabliert und werden diesmal gemeinsam am Naturparkhaus durchgeführt. Zahlreiche Sportvereine sowie Partner des Naturparks gestalten das Programm und sorgen für einen abwechslungsreichen Tag.

Der Eintritt ist frei. Nur für den Radwandertag Raesfeld wird eine kleine Startgebühr erhoben.

Weitere Nachrichten zum Radwandertag finden Sie hier. ➡️ Radwandertag Raesfeld

Neue Schulsozialarbeiterin startet an der Silvesterschule durch

Die Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule in Erle hat ihre Arbeit aufgenommen. Katharina Höbing ist neue Ansprechpartnerin für Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Mit Erfahrung und klaren Aufgaben stärkt sie die Schulgemeinschaft nachhaltig.

Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule startet in Erle

Mit einem freundlichen Lächeln und vielen Ideen im Gepäck hat die neue Schulsozialarbeiterin Katharina Höbing ihren Dienst an der Silvesterschule in Erle aufgenommen. Am Dienstag, 14. April 2026, begrüßten sie die Schulleitung, das Kollegium sowie Bürgermeister Dirk Kuhmann und Jörg Heselhaus von der Gemeindeverwaltung.

Die Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule bringt Erfahrung als Sozialarbeiterin und systemische Beraterin mit. Als Mutter von drei Kindern kennt sie zudem die Perspektive von Familien.

Schulsozialarbeiterin als wichtige Schnittstelle

Künftig wird die Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule als zentrale Schnittstelle zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und außerschulischen Hilfsangeboten wirken.

Sie ist Ansprechpartnerin für Kinder, die über positive Erlebnisse, aber auch über Ängste, Sorgen oder Probleme sprechen möchten. Durch die Einbeziehung aller Systeme des Kindes, also Familie, Schule und Hilfenetzwerke, sucht sie gemeinsam mit dem Kind nach individuellen Lösungen für Veränderungswünsche und Schwierigkeiten. Das Kind steht dabei stets im Mittelpunkt des Beratungsprozesses.

Unterstützung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte

Auch für das Lehrpersonal ist die Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule eine wichtige Ansprechpartnerin, etwa bei Auffälligkeiten im Klassenverband oder bei individuellen Herausforderungen einzelner Schülerinnen und Schüler.

Sie wird Einzelfallhilfe und Elternberatung koordinieren. Darüber hinaus plant sie die Vernetzung mit örtlichen Vereinen, Beratungsstellen und Jugendangeboten. Ziel ist es, Kindern und Familien bei Bedarf schnell und unkompliziert passende Unterstützung zu ermöglichen.

Bedeutung für die Schulgemeinschaft

Für die gesamte Schulgemeinschaft ist der Start der Schulsozialarbeiterin an der Silvesterschule ein wichtiges Signal. In Zeiten, in denen Lern und Lebenswelten komplexer werden, setzt die Grundschule auf Stärkung, Prävention und eine enge Zusammenarbeit mit den Familien.

Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann und Jörg Heselhaus hoben die Bedeutung der neu besetzten Stelle hervor. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten sie Katharina Höbing einen Blumenstrauß und wünschten ihr einen guten Start.

Neue Wirtschaftsförderin für Raesfeld: Sabrina Greiwe startet im Oktober

Raesfeld setzt ein Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung. Bürgermeister Dirk Kuhmann stellte am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung des Ortsmarketings die neue Wirtschaftsförderin vor. Mit Sabrina Greiwe holt die Gemeinde eine erfahrene Fachfrau aus Schermbeck. Ebenfalls als Gast vor Ort war Daniel Schulthewolter.

Wechsel nach Raesfeld beschlossen

Sabrina Greiwe wird zum 1. Oktober ihre Tätigkeit bei der Gemeinde Raesfeld aufnehmen. Aktuell arbeitet sie noch als Wirtschaftsförderin bei der Gemeinde Schermbeck. In Raesfeld soll sie die Wirtschaftsförderung konzeptionell neu aufbauen und aktiv gestalten.

Kuhmann machte deutlich, warum die Entscheidung auf Greiwe fiel: „Ihre Bewerbung, sowie ihr Wissen in diesem Bereich hat uns überzeugt.“ Sie habe sich gegen weitere Interessenten durchgesetzt.

Fokus auf Unternehmen und gewerbliche Entwicklung

Die Stelle der Wirtschaftsförderung wird in Raesfeld neu besetzt. Mit Greiwe soll dieser Bereich künftig sichtbarer und strukturierter aufgestellt werden. „Mit Sabrina Greiwe, die aus diesem Metier kommt und das Gesicht der Wirtschaftsförderung in Schermbeck ist, wird sie uns an der Stelle sofort weiterhelfen können“, erklärte Kuhmann.

Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing sowie dem Tourismus. Ziel ist es, wirtschaftliche Themen auf ein neues Niveau zu heben und Unternehmen gezielt zu unterstützen.

Der Schwerpunkt liegt klar auf der gewerblichen Wirtschaftsförderung. Greiwe soll vor allem den direkten Austausch mit Betrieben stärken und neue Impulse setzen.

Daniel Schulthewolter und Dirk Kuhmann
Dirk Kuhmann (r.) und Daniel Schulthewolter im Austausch zur wirtschaftlichen Entwicklung in Raesfeld.

Unterstützung aus dem Kreis Borken

Auch Dr. Daniel Schulthewolter, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG)für den Kreis Borken, war vor Ort und ordnete die Zusammenarbeit ein.

Die Gemeinde Raesfeld sei Gesellschafter der Gesellschaft. „Insofern sind wir hier zuständig wie für alle anderen Gemeinden im Kreis Borken auch“, sagte Schultewolter.

Entscheidend sei ein enger Draht zu den Kommunen. „Uns ist wichtig, dass wir am Puls sind, mitkriegen, was passiert in den Gemeinden und dann natürlich auch immer da sind, wenn Unterstützung gefordert ist.“

Aktuell spiele das insbesondere im Zusammenhang mit der Situation rund um die Firma Schmeing eine Rolle. Ziel sei es, Kontakte in umliegende Gemeinden zu vermitteln und Perspektiven für betroffene Beschäftigte zu schaffen.

Unser Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung in Raesfeld enger zu begleiten und neue Impulse für unsere Unternehmen zu setzen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann

Freies Parken in Erle: EDEKA öffnet Parkplatz für Schützenfest und Dorfplatzfest

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Gute Nachricht für Besucherinnen und Besucher in Erle: Beim Schützenfest und zur Dorfplatzeinweihung ist das Parken auf dem EDEKA-Parkplatz kostenlos. Die Abstimmung dazu lief unkompliziert und im direkten Austausch. Jetzt stehen die Termine fest.

Initiative aus dem Ort

Die Idee für das freie Parken kam aus der Bürgerschaft. Friedel Sebastian sprach den Präsidenten des Bürgerschützenvereins Erle, Andras Pass, gezielt auf das Thema an. Dieser nahm daraufhin den Kontakt auf, um eine Lösung für die großen Veranstaltungen im Ort zu ermöglichen.

Schnelle Abstimmung mit dem Markt

Im nächsten Schritt wurde der Kontakt zu EDEKA-Geschäftsführer Holger Beyer hergestellt. Auch der Termin für die Dorfplatzeinweihung am 17. Mai 2026 wurde direkt angesprochen. Beyer reagierte offen und kümmerte sich umgehend um die Umsetzung.

Diese Termine gelten

Für zwei zentrale Veranstaltungen steht das freie Parken nun fest:

Schützenfest Erle

Am 30. und 31. Mai 2026 können Besucherinnen und Besucher den EDEKA-Parkplatz kostenfrei nutzen.

Dorfplatzeinweihung

Bereits am 17. Mai 2026 gilt die Regelung ebenfalls für die Einweihung des neuen Dorfplatzes.

Neue Parkregeln bei EDEKA Erle: Kamera erfasst Kennzeichen
Neue Parkregeln bei EDEKA Erle: Kamera erfasst Kennzeichen. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Klare Zusage vom Geschäftsführer

Geschäftsführer Holger Beyer bestätigte die grundsätzliche Regelung für Veranstaltungen im Ort. „Natürlich ist für den Ort bei solchen Volksfesten immer frei parken hier“, sagt er. Die Abstimmung sei auch mit dem Betreiber erfolgt. „Ich habe das mit der Firma Wemolo kurz abgesprochen, und die sagten selbstverständlich: gar kein Problem bei Dorffesten.“

Wichtig war ihm zudem der direkte Austausch vor Ort. „Er hat neben mir gesprochen und nicht über mich.“ Das habe die Abstimmung erleichtert und schnell zu einer Lösung geführt.

Signal für das Miteinander im Ort

Die Entscheidung zeigt, wie unkomplizierte Zusammenarbeit vor Ort funktionieren kann. Für Veranstaltungen in Erle bedeutet das künftig mehr Planungssicherheit und für Besucher eine spürbare Entlastung bei der Anreise.

Mehr zum Parken in Erle hier: Darf ich kostenlos und wann hier parken?

Ortsmarketing Raesfeld stellt Weichen für 2026 und bestätigt Vorstand im HUB Erle

Ortsmarketing Raesfeld zieht bei der Mitgliederversammlung im HUB Erle eine positive Bilanz und richtet den Blick nach vorn. Vorsitzende Maria Kowalsky wird im Amt bestätigt, zahlreiche Projekte und Veranstaltungen für 2026 stehen bereits fest. Auch wirtschaftliche Themen und strukturelle Veränderungen prägen den Abend.

Auftakt mit Blick hinter die Kulissen

Mit einem Rundgang durch das HUB Erle eröffnete Geschäftsführer Christian Lipfert die Mitgliederversammlung. Die Teilnehmenden erhielten zunächst Einblicke in die Räumlichkeiten, bevor die Versammlung in die Tagesordnung einstieg.

Mitgliederversammlung OMR 2026 im HUB Erle
Gut besucht war die Mitgliederversammlung am Dienstagabend im HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Erfolgreiches Jahr mit gut besuchten Veranstaltungen

Vorsitzende Maria Kowalsky blickte auf ein aktives Jahr zurück. Veranstaltungen wie das Maifest in Erle, „Raesfeld in Sommerlaune“, die Musiklandschaft Westfalen, der Bauernmarkt, der Kappesmarkt und der Adventsmarkt seien durchweg gut angenommen worden.

„Alle Märkte und Veranstaltungen sind sehr gut gelaufen und wurden gut besucht“, sagte Kowalsky.

Veranstaltungen Raesfeld 2026 durch das Ortsmarketing Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Mehr Veranstaltungen und neue Orte

Auch für 2026 ist der Veranstaltungskalender gut gefüllt. Die Reihe „Raesfeld in Sommerlaune“ findet vom 17. Juli bis 4. August statt und wird ausgeweitet. Statt bisher sieben wird es künftig acht Veranstaltungsorte geben. Neu hinzu kommt der Preens Hoff.

Unter neuem Namen starten am 28. Juni die bisherigen Gartentage als „Raesfelder Gartenblicke“. Erstmals beteiligt sich Edith Liesner mit ihrem „Summenden Garten“.

Dorfleben, Märkte und neue Wege

Das Maikranzaufhängen mit Inthronisierung der Kappeshoheiten findet am 30. April erstmals in Erle am Ständebaum statt. Ob der neue Dorfplatz zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig nutzbar ist, bleibt offen. Die offizielle Eröffnung ist für den 17. Mai geplant.

Beim Nikolausumzug wird es Änderungen geben. Der Zug führt künftig nicht mehr entlang der Weseler Straße, sondern über das Freiter Pättken in Richtung Schloss. Auch auf Pferde wird verzichtet.

Digitaler Einkaufsgutschein Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Einkaufsgutschein wird digitaler

Der Raesfelder Einkaufsgutschein wird weiterentwickelt. Künftig wird er als Scheckkarte mit QR-Code ausgegeben und soll ab Mitte des Jahres erhältlich sein. Ergänzend ist ein Online-Shop geplant. Eine neue Internetseite befindet sich derzeit im Aufbau.

Kassenbericht und einstimmige Wahlen

Maria Kowalsky stellte auch den positiven Kassenbericht von 2025 vor. Auch Stephan Nießing, ehemaliger Vorsitzender OMR, zeigte sich bei der Entlastung zufrieden mit der Entwicklung.

Turnusgemäß standen die Vorstandswahlen an. Einstimmig für weitere drei Jahre gewählt wurden:

  • Vorsitzende: Maria Kowalsky
  • Stellvertreter: Arno Brömmel
  • Schriftführer: Reinhard Nießing
  • Kassierer: Alexander Eming (in Abwesenheit gewählt)

Rathaus setzt auf Wachstum und neue Impulse

Bürgermeister Dirk Kuhmann informierte über aktuelle Entwicklungen und strategische Themen der Gemeinde.

Neue Wirtschaftsförderung und stärkere Strukturen

In der Verwaltung werden drei Stellen neu besetzt. Im Oktober nimmt eine neue Wirtschaftsförderin ihre Arbeit auf. Ziel ist es, Unternehmen vor Ort besser zu begleiten und wirtschaftliche Entwicklungen gezielt zu fördern.

Mitgliederversammlung Ortsmarketing Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Auch die Ehrenamtsarbeit wird ausgebaut. „Wir haben uns für Doris Flück entschieden. Sie wird sich zusätzlich zu ihren bisherigen Tätigkeiten ab dem 1. Mai um die Belange der Ehrenamtskoordination kümmern und wir freuen uns sehr, dass wir Doris Flück für uns gewinnen konnten“, sagte Kuhmann.

Ein zentrales Projekt ist die Einführung eines Bürgerbusses. „Das ist uns ein großes Anliegen“, so der Bürgermeister.

Infrastruktur als Grundlage für Entwicklung

Für die Umgestaltung des Kirchplatzes an der St. Martin Kirche laufen derzeit die Ausschreibungen. Zudem soll im Mai der Spatenstich für die neue Kita Holzwurm in Erle erfolgen. Ein zentrales Thema bleibt die Erweiterung der Kläranlage. „Die Einwohnerwerte reichen nicht mehr aus, um die anfallenden Abwässer auffangen zu können“, erklärte Kuhmann. Die Maßnahme ist Voraussetzung für neue Wohnbau- und Gewerbeflächen. Das Verfahren wird rund zwei Jahre dauern. In dieser Zeit können keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden.

Geplant sind außerdem die Erweiterung der Silvesterschule sowie der Ausbau der Offenen Ganztagsschule, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

Schließung der Firma Schmeing trifft Region und Beschäftigte

Zum Ende der Versammlung wurde es still im Raum. Mit der geplanten Standortaufgabe der Firma Schmeing rückte ein Thema in den Mittelpunkt, das weit über die Tagesordnung hinausging.

Geschäftsführer Dirk Bach Schmeing Raesfeld
Foto: Pera Bosse

Vorsitzende Maria Kowalsky fand klare Worte. „Heute geht es um mehr als einen formalen Punkt unserer Tagesordnung. Es geht um Menschen, um Lebenswege, um Arbeit und um Zukunft. Die bevorstehende Betriebsschließung der Firma Schmeing ist ein Einschnitt, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zugleich auch für unsere gesamte Region.“

Rund 90 Beschäftigte, viele davon langjährig und hochqualifiziert, verlieren im Oktober ihren Arbeitsplatz. Die Entscheidung, den Standort in Raesfeld aufzugeben und den Betrieb ins Ausland zu verlagern, habe weitreichende Folgen, nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für das wirtschaftliche Umfeld vor Ort.

Geschäftsführer Firma Schmeing Raesfeld Dirk Bach
Geschäftsführer der Firma Schmeing Raesfeld Dirk Bach

Appell an das Netzwerk vor Ort

Dirk Bach nutzte die Versammlung bewusst, um den direkten Kontakt zu den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern zu suchen. Mehrere Mitarbeitende waren an diesem Abend ebenfalls vor Ort. „Sie sehen schon an der Anzahl der Teilnehmer, dass es uns persönlich ein Anliegen ist, die Qualifikation und die Situation unserer Mitarbeiter rüberbringen zu können“, sagte Bach.

Ziel sei es, neue Perspektiven zu schaffen und möglichst viele Beschäftigte in der Region zu halten. „Dass es uns gelingt, das Interesse an unseren Mitarbeitern zu wecken oder sie als Multiplikatoren zu nutzen, die Informationen und Möglichkeiten in ihre Netzwerke weitertragen, das wäre uns ein persönliches Anliegen.“

Erste Kontakte zu Raesfelder Firmen suchte die Firma Schmeing.
Erste Kontakte zu Raesfelder Firmen suchte an diesem Abend die Firma Schmeing.Foto: Petra Bosse

Erste Kontakte und konkrete Gespräche

Im Anschluss an die Vorstellung der Situation nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum direkten Austausch. Unternehmerinnen und Unternehmer aus Raesfeld und Umgebung kamen mit den betroffenen Mitarbeitenden ins Gespräch, knüpften Kontakte und loteten erste Möglichkeiten aus. Die Versammlung endete damit nicht nur mit einem Rückblick und Ausblick, sondern auch mit einem konkreten Ansatz, um auf eine schwierige Situation gemeinsam zu reagieren.

Mitglieder Ortsmarketing Raesfeld
Geschäftsführer Christian Lipfert (2. v. re.), führte die Gäste an diesem Abend durch das neue Dorfgemeinschafts Haus. Foto: Petra Bosse

Termine 2026 im Überblick

Das Ortsmarketing Raesfeld plant unter anderem:

  • Monatsmarkt von März bis Oktober
  • Maikranzaufhängen am 30. April in Erle
  • Eröffnung Dorfplatz und HUB Erle am 17. Mai
  • Bauernmarkt Hof Sütholt am 24. und 25. Mai
  • Schlösser und Burgentag am 21. Juni
  • Raesfelder Gartenblicke am 28. Juni
  • Raesfeld in Sommerlaune vom 17. Juli bis 4. August
  • Büchermarkt am 2. August
  • Musiklandschaft Westfalen an zwei Wochenenden im August (02. August 2026)
  • Spiel ohne Grenzen am 12. September
  • Kappesmarkt am 7. und 8. November
  • Nikolausumzug am 3. Dezember
  • Adventsmarkt am Schloss vom 3. bis 6. Dezember

Brot-Sommelier Abend mit Manuel Spangemacher im Martinushaus Raesfeld

Die Landfrauen laden am 29. April 2026 zu einer Gemeinschaftsveranstaltung ins Martinushaus Raesfeld ein. Im Mittelpunkt steht das Thema Brot mit spannenden Einblicken und kleinen Kostproben. Referent ist der geprüfte Brot-Sommelier Manuel Spangemacher.

Wissenswertes rund ums Brot

Am Mittwoch, 29. April 2026, beginnt die Veranstaltung um 19:00 Uhr im Martinushaus Raesfeld, Klümperstraße 1. Der Brot-Sommelier Manuel Spangemacher vermittelt an diesem Abend alles Wissenswerte rund ums Brot.

Die Gäste erhalten Einblicke in Herstellung, Qualität und Geschmack. Dazu werden kleine Kostproben gereicht, ebenso Getränke.

Erster Brot-Sommelier im Kreis Borken

Im Februar 2021 schloss Manuel Spangemacher nach intensiven Arbeits- und Lernphasen seine Weiterbildung erfolgreich ab. Nach schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen sowie einer 60-seitigen Abschlussarbeit mit anschließender Vorstellung darf er sich als erster Bäcker im Kreis Borken geprüfter Brot-Sommelier nennen.

Anmeldung erforderlich

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 24. April erforderlich. Interessierte können sich per WhatsApp mit dem Vermerk „Brot-Vortrag“ und ihrem Namen unter der Nummer 01575 4788661 beim Landfrauen-Handy anmelden.

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