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Neujahrsgruß aus Raesfeld: Gemeinsam ins Jahr 2026

Zum Jahresbeginn richtet sich der Blick nach vorn. In Raesfeld, Erle und Homer warten Aufgaben, die sich gemeinsam besser bewältigen lassen. Zusammenhalt, Ehrenamt und ein verlässliches Miteinander prägen dabei auch 2026 das Gemeindeleben, so Bürgermeister Dirk Kuhmann.

Liebe Raesfelderinnen und Raesfelder, liebe Erlerinnen und Erler, liebe Homeranerinnen und Homeraner,

zum Start ins neue Jahr schauen wir nach vorn. Es liegt einiges vor uns, Aufgaben und Herausforderungen, die wir am besten gemeinsam angehen. Mit einem engagierten Gemeinderat, einem starken Ehrenamt und unserer verlässlichen Feuerwehr sind wir dafür gut aufgestellt.

Was Raesfeld ausmacht, ist das Miteinander: das Mitmachen, das Ehrenamt und der respektvolle Umgang miteinander. Wenn wir diesen Zusammenhalt bewahren, können wir auch im neuen Jahr viel für unsere Gemeinde bewegen.

Mein Dank gilt allen, die Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Zuversicht.

Lassen Sie uns 2026 gemeinsam anpacken – mit Mut, Zusammenhalt und Vertrauen.

Alles Gute für das Jahr 2026
wünscht Ihnen
Ihr
Dirk Kuhmann

INJOY Dorsten bietet motivierende Starthilfe!

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Der Jahreswechsel bringt oft den Wunsch nach Veränderung auf Basis guter Vorsätze mit sich. Mehr Bewegung, mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, neues Glück und weniger Laster…

Doch der entscheidende Schritt liegt in der Umsetzung. Und genau daran scheitert es leider viel zu häufig.

Genau an diesem Punkt setzt das INJOY Dorsten mit seiner aktuellen Neujahrsaktion an und macht den Einstieg ins Training so einfach und attraktiv, dass man sofort durchstarten kann.

Wer sich bis zum 5. Januar für eine Mitgliedschaft entscheidet, zahlt erst ab Mitte Februar, trainiert aber vom ersten Tag an. Los geht’s!

Und bewiesen ist, wer regelmäßig trainiert und es zur Gewohnheit werden lässt, ändert oft auch andere Dinge wie z.B. die Essensgewohnheiten, macht Schluss mit dem Rauchen, man tritt selbstsicherer auf etc.

Beim gut geplanten Start hilft das INJOY-Team

Das Angebot richtet sich an alle, die nicht nur von einem gesünderen Lebensstil träumen, sondern ihn endlich auch verwirklichen wollen. Gerade nach den anstehenden Feiertagen ist bei vielen Menschen aller Altersstufen die Motivation zur Veränderung oft riesig.  Die Festtage oder der geplante Winterurlaub beanspruchen jedoch leider einen Großteil des zur Verfügung stehenden Budgets. Der Wunsch, seinem Leben unter kompetenter Anleitung von Experten eine neue Richtung zu geben, wird dann gerne verschoben und zu einer verpassten Chance.

Fotos: INJOY Dorsten

Dass es auch anders geht, zeigt die Aktion des INJOY Dorsten. Sie bietet Zeit, Raum und die passenden Bedingungen, ohne finanziellen Druck oder schlechtes Gewissen, weil der „innere Schweinehund“ wieder einmal gewonnen hat und wem es gar nicht gefällt, der kann sehr fair monatlich kündigen, was sonst nicht selbstverständlich ist.

„Auf die neuen Mitglieder wartet ein nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteter Einstieg in das qualifizierte Muskeltraining“, verspricht Studioleiter Sascha Spielmann. Im Mittelpunkt stehen echte, messbare Fortschritte. Das hoch motivierte INJOY-Team setzt auf qualifiziertes Muskeltraining, individuelle Betreuung und durchdachte Trainingskonzepte, die auf langfristige Erfolge ausgerichtet sind. Ob es darum geht, mehr Kraft aufzubauen, Beschwerden zu lindern oder einfach ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, der Weg dorthin beginnt mit einem gut geplanten Start.

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt auch die Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität. INJOY wird seit vielen Jahren als Testsieger unter den Fitnessstudios ausgezeichnet. Eine Bestätigung für den hohen Anspruch an Service, Angebotsvielfalt und Trainingsqualität. Es sind genau diese Faktoren, die darüber entscheiden, ob das Training seinen festen Platz im Alltag einnimmt und damit zur Grundlage für ein dauerhaft gesünderes Leben wird.

Fotos: INJOY Dorsten

Die Kampagne bringt es auf den Punkt: „Eine kleine Starthilfe kann der entscheidende Faktor sein, um endlich loszulegen.“ Wer jetzt aktiv wird, verschafft sich nicht nur einen zeitlichen Vorsprung im neuen Jahr, sondern schafft auch die Basis für mehr Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Vitalität bis ins hohe Alter.

Weitere Informationen zur Aktion und zur Anmeldung gibt es direkt im Studio in Dorsten oder über den QR-Code auf den Aktionsmaterialien. Wer den ersten Schritt wagt, wird überrascht sein, wie viel sich daraus entwickeln kann.

INJOY Dorsten

Prisma Sports Freizeitanlagen GmbH
INJOY Dorsten
Borkener Str. 52
46284 Dorsten

Tel: 02362 / 61006
E-Mail: [email protected]
Web: www.injoy-dorsten.de

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Gezielte Belastung ist die Zauberformel für 2026

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iertage oft noch einmal richtig über die Stränge geschlagen wird, rücken mit Beginn des neuen Jahres wieder Themen wie Gesundheit, eine gesündere Ernährung und ein bewussterer Lebensstil in den Fokus.

Auffällig ist, dass klassische Vorsätze, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören, zunehmend verdrängt werden von dem Wunsch nach mehr körperlicher Aktivität. Leider, das wusste schon Shakespeare, bleibt dabei oft der Wunsch der Vater des Gedankens.

Interesse an einem gesunden Altern wächst

Denn die meisten Vorsätze überdauern gerade einmal den Januar. Laut Statista gibt etwa ein Drittel der Menschen ihre Ziele schon im ersten Monat auf, und nur ein kleiner Teil schafft es, nachhaltig etwas zu verändern. Die Gründe dafür sind selten Unwissen. Vielmehr scheitert es an unrealistischen Erwartungen, fehlender Struktur und der Tatsache, dass Motivation ohne sichtbaren Fortschritt schnell verpufft.
Doch gerade, wenn es um eine sportlich aktivere Zukunft geht, sollte es an Motivation nicht fehlen.

Alltagssituationen wie das Schuhe binden zeigen, wie wichtig Beweglichkeit für Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter ist.
Foto: KI generiert

Immerhin geht es um den eigenen Körper und auf den ist man bis zu seinem Lebensende, mit möglichst allen Funktionen, angewiesen. Nicht umsonst sind immer öfter orthopädische Beschwerden, chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sowie das wachsende Interesse an einem gesunden Altern die treibenden Kräfte hinter dem Bewegungswunsch. Die Gesellschaft wird älter und damit wächst der Wunsch, auch im hohen Alter mobil, belastbar und selbstständig zu bleiben. Für genau das steht heutzutage der Begriff Longevity, der derzeit in aller Munde ist.

Ein zentrales Werkzeug dafür ist gezieltes Muskeltraining. Denn viele Herausforderungen des Alltags, sei es Treppensteigen, das Heben von Einkäufen oder selbst das Aufstehen von einem Stuhl, sind ohne ausreichende Muskelkraft kaum zu bewältigen. Fehlt die muskuläre Basis, wird Selbstständigkeit in höherem Alter schnell zur Herausforderung. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, warum das gezielte Training der Muskulatur mehr ist als reine Fitness.

Die Muskulatur passt sich in jedem Alter an Trainingsreize an

Dass körperliche Aktivität wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist jedoch die Eindeutigkeit, mit der wissenschaftliche Studien den Stellenwert des Krafttrainings untermauern. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass Muskeltraining ist ein unverzichtbarer Baustein für ein gesundes Altern ist. Selbst jenseits der 70 oder 80 Jahre zeigen Muskeln noch eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit.

Gezieltes Krafttraining stärkt die Muskulatur und unterstützt dabei, auch im Alter belastbar und selbstständig zu bleiben. Foto: KI generiert

Besonders bei orthopädischen Beschwerden kann gezieltes Training wahre Wunder bewirken. Rückenschmerzen, Arthrose oder Gelenkprobleme lassen sich oft deutlich lindern, wenn die Muskulatur gestärkt wird. Sie entlastet das Skelett, stabilisiert die Gelenke und verbessert die Bewegungseffizienz. Gleichzeitig wirkt sich regelmäßiges Training positiv auf Stoffwechselprozesse aus und hilft dabei, chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Trotz dieses Wissens tun sich viele Menschen schwer mit dem Einstieg. Ein häufiger Fehler ist der Versuch, ohne fachliche Unterstützung und mit überzogenen Zielen ins Training zu starten. Doch wer jahrelang wenig aktiv war, braucht mehr als bloßen Willen, er braucht Struktur. Erfolgversprechender ist es, sich von Beginn an kompetente Unterstützung zu holen. Qualifizierte Betreuung, im Fitnessstudio, im Gesundheitszentrum oder in der Physiotherapie, macht hier den Unterschied. Individuell angepasste Pläne und regelmäßiges Feedback sorgen dafür, dass erste Erfolge spürbar werden. Und genau diese sind entscheidend für die langfristige Motivation.

Im neuen Jahr geht es also nicht darum, sich mit guten Vorsätzen selbst unter Druck zu setzen. Vielmehr sollte der Blick auf das große Ganze gerichtet werden, auf die eigene Lebensqualität, die sich durch regelmäßige, gezielte Bewegung langfristig verbessern lässt. Muskeltraining ist kein Trend, sondern eine Investition in eine gesunde und selbstbestimmte Zukunft. Denn Kraft ist kein Privileg der Jugend, sondern in jedem Alter trainierbar.

Automatiklicht bei Nebel: Polizei warnt vor fehlendem Rücklicht

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Bei Nebel und schlechter Sicht kann das Automatiklicht moderner Fahrzeuge zur Gefahr werden. Die Polizei weist darauf hin, dass bei vielen Autos trotz eingeschaltetem Tagfahrlicht kein Rücklicht aktiv ist. Verkehrsteilnehmende werden dadurch von hinten oft zu spät erkannt.

Warum Fahrzeuge bei Nebel oft ohne Rücklicht unterwegs sind

Viele moderne Fahrzeuge verfügen über eine automatische Lichtsteuerung. Diese arbeitet mit einem Helligkeitssensor und misst lediglich, wie hell die Umgebung ist.

  • Nebel schränkt die Sicht ein, lässt aber oft noch ausreichend Tageslicht durch.
  • Die Lichtautomatik erkennt deshalb keinen Bedarf für Abblendlicht.
  • Stattdessen schaltet sie nur das Tagfahrlicht ein.
  • Beim Tagfahrlicht bleibt das Rücklicht in der Regel ausgeschaltet.
  • Für Fahrerinnen und Fahrer wirkt es so, als sei das Licht eingeschaltet.
  • Tatsächlich ist das Fahrzeug von hinten schlechter sichtbar.
  • Erst beim manuellen Einschalten des Abblendlichts leuchten auch die Rücklichter.
Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig: Abblendlicht manuell einschalten, damit das Rücklicht leuchtet. Grafik: © ADAC e.V.

Die Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig ist das manuelle Einschalten des Abblendlichts, damit auch das Rücklicht aktiv ist.

Abblendlicht sorgt dafür, dass Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden. Fernlicht verschlechtert bei Nebel die Sicht. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden.

Gefahr auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtverkehr

Nach Angaben der Polizei kommt es bei den aktuellen Nebel- und Sichtverhältnissen immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Betroffen sind Autobahnen, Landstraßen und auch der innerstädtische Verkehr. Fahrzeuge ohne eingeschaltetes Rücklicht werden oft erst sehr spät erkannt. Das erhöht das Risiko für Auffahrunfälle.

Polizei rät zum manuellen Einschalten des Abblendlichts

Die Polizei empfiehlt, bei Nebel das Abblendlicht manuell einzuschalten. Nur so sind sowohl Frontscheinwerfer als auch Rückleuchten aktiv. „So erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in der Mitteilung.

Raesfeld 2025: Ein Jahr, das verbindet

Das Jahr 2025 hat in Raesfeld und Erle einmal mehr gezeigt, was das Leben in der Gemeinde ausmacht: Zusammenhalt, Engagement und eine starke Verbundenheit mit Tradition und Kultur.

Große Jubiläen, musikalische Höhepunkte, ehrenamtlicher Einsatz und wichtige politische Entscheidungen prägten die vergangenen Monate. Manches war leise und beschaulich, anderes sorgte für volle Plätze und bewegende Momente. Dieser Rückblick zeigt, wie vielfältig und lebendig das Jahr 2025 in Raesfeld und Erle war.

Januar: Musik als verbindender Jahresauftakt

Das neue Jahr begann in Erle mit einem musikalischen Ausrufezeichen. In der Silvesterkirche begeisterte das Konzert „Sounds of Erle“ mit starken Stimmen und guter Musik. Die besondere Atmosphäre machte den Abend zu einem gelungenen Auftakt ins Jahr und unterstrich, welchen Stellenwert Musik und Kultur in der Gemeinde haben.

Februar: Abschied und neue Perspektiven

Im Februar veränderte sich ein bekanntes Bild im Ortskern. Das ehemalige Hotel Epping wurde abgerissen und machte Platz für neue Bebauung. Mit dem freien Blick verband sich zugleich der Blick nach vorn – auf neue Möglichkeiten und eine Weiterentwicklung des Ortsbildes.

März: Karneval und Theaterfreude

Der März brachte Lebensfreude in die Straßen und Säle. Beim Rosenmontagsumzug in Raesfeld feierten rund 10.000 Besucher friedlich und ausgelassen Karneval. Ebenso sorgte die plattdeutsche Theatergruppe Erle für volle Reihen und viele Lachsalven. Humor, Dialekt und Spielfreude machten deutlich, wie sehr kulturelle Traditionen das Dorfleben bereichern.

Rosenmontagsumzug Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

April: Engagement, Gemeinschaft und gelebte Tradition

Im April stand das Miteinander im Mittelpunkt. In Erle wurde der Femeichenpark mit Musik, Sonne und guter Laune gefeiert und als Treffpunkt für Jung und Alt erlebbar gemacht. Gleichzeitig zeigte ein ganzes Dorf Einsatz, als das Ehrenmal in Erle gemeinsam auf Vordermann gebracht wurde. Den Übergang in den Mai markierte traditionell das Maikranzfest, bei dem die Landjugend Erle Rhade den Ständebaum schmückte und für eine fröhliche Zusammenkunft sorgte.

Mai: Jubiläen, Heimatgefühl und neue Begegnungsorte

Der Mai war geprägt von großen Jubiläen und besonderem Stolz. Die Feuerwehr Raesfeld feierte ihr 125-jähriges Bestehen und erhielt dabei hohe Anerkennung bis hin zur Würdigung durch Ministerpräsident Hendrik Wüst. Auch 50 Jahre Gemeinde Raesfeld wurden mit einem großen Bürgerfest gefeiert – ein Rückblick auf eine Entwicklung, die aus Pflicht zur Erfolgsgeschichte wurde. Natur und Dorfleben verbanden sich beim Schwanensee, wo sogar eine Küken-Premiere für Aufmerksamkeit sorgte. In Erle markierte das Richtfest für den neuen Dorftreff HUB einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Dorflebens.

Regierungsminister NRW Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld
Regierungsminister NRW Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Juni: Schützenwesen, Verantwortung und Wirtschaft

Der Juni stand ganz im Zeichen von Tradition und Verantwortung. Die Schützenfeste in Erle und Homer sorgten für festliche Tage, neue Majestäten und einen Generationenwechsel. Gleichzeitig wurde mit der Dachsanierung am Schlossturm Raesfeld ein Zeichen für den Erhalt des historischen Wahrzeichens gesetzt. Positive wirtschaftliche Impulse lieferte die Volksbank Raesfeld und Erle, die eine starke Bilanz für das Jahr 2024 präsentierte.

Juli: Sommerfeste und gelebte Geselligkeit

Mit sommerlicher Leichtigkeit ging es im Juli weiter. Der Open-Air-Auftakt am Schloss Raesfeld brachte Dolce Vita in den Ort. Beim Schützenfest wurde mit Werner Vorholt ein neuer König gefunden. Veranstaltungen wie „Sommerlaune“ auf dem Hof Breil zeigten, wie sehr Musik, Geselligkeit und gemeinsames Feiern zum Sommer in Raesfeld gehören.

Werner Vorholt Präsident in neuer Schützenkönig in Raesfeld 2025
Werner Vorholt, Präsident des Allgemeinen St. Johannis Bürgerschützenvereins Raesfeld ist neuer König. Foto: Petra Bosse

August: Musik als emotionaler Höhepunkt

Im August rückte die Musik erneut in den Mittelpunkt. Ernst Hutter und die Egerländer begeisterten in Raesfeld mit einem emotionalen Konzert. Das klangvolle Adieu blieb vielen Besuchern noch lange in Erinnerung und setzte einen kulturellen Höhepunkt im Sommer.

September: Entscheidungen, Feste und neue Treffpunkte

Der September brachte Bewegung und wichtige Entscheidungen. Bei der Kommunalwahl wählten die Bürgerinnen und Bürger Dirk Kuhmann zum neuen Bürgermeister von Raesfeld. Gleichzeitig wurde gefeiert: Das Junggesellenschützenfest sorgte für festliche Stimmung, der Bauernmarkt in Erle begeisterte mit Vielfalt und Tradition. Mit der Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses Martinus entstand zudem ein weiterer Ort der Begegnung.

Dirk Kuhmann ist neuer Bürgermeister von Raesfeld
Dirk Kuhmann (re.) ist neuer Bürgermeister von Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Oktober: Ehrenamt und Bewegung

Im Oktober rückte das Ehrenamt in den Fokus. Klaus Gesing verabschiedete sich nach vielen Jahren als Leiter der Ü60-Fahrradgruppe. Sein Engagement steht beispielhaft für die aktive Rolle älterer Generationen im Gemeindeleben und für gelebte Gemeinschaft in Bewegung.

November: Abschiede, Aufbruch und Tradition

Der November war von Emotionen geprägt. Bürgermeister Martin Tesing wurde mit Humor, Herz und Musik verabschiedet. In Erle bereitete sich das Jugendhaus auf einen Neustart vor. Der Kappesmarkt in Raesfeld zeigte erneut, wie Tradition Menschen zusammenbringt. Geschichten rund um Arno Brömmel, Könige und einen besonderen Baum ließen Geschichte lebendig werden.

Erler Könige stehen vor dem geschmückten Weihnachtsbaum bei Brömmel-Wilms.

Dezember: Adventsstimmung und Blick nach vorn

Zum Jahresende zeigte sich Raesfeld besonders festlich. Der Adventsmarkt am Schloss startete mit Rekordandrang und lockte Besucher aus der ganzen Region an. Gleichzeitig zog das Jugendhaus Erle um und schuf Raum für neue Ideen und große Pläne. Mit Lichtern, Begegnungen und Zuversicht klang das Jahr aus.

Ein Jahr, das Gemeinschaft sichtbar machte

2025 war für Raesfeld und Erle ein Jahr voller Zusammenhalt, Engagement und lebendiger Traditionen. Ob bei Jubiläen, Festen, kulturellen Veranstaltungen oder im Ehrenamt – das Miteinander stand stets im Mittelpunkt. Mit vielen Erinnerungen und neuen Perspektiven blickt die Gemeinde gestärkt und zuversichtlich auf das kommende Jahr.

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Mathias Armerling übernimmt den Salon Brömmel ab 1. Januar 2026

Ab dem 1. Januar 2026 führt Friseurmeister Mathias Armerling den Salon Brömmel in Raesfeld.

Der Weg dahin begann mit einer Nachricht über StepStone, führte über Probetage im Salon und endete mit einer klaren Zusage. „Jetzt passt alles, und ich freue mich auf das, was kommt“, sagt Armerling.

Kontakt über StepStone: Start im August 2024

Im August 2024 meldete sich Mathias Armerling bei Diana Brömmel über StepStone (Jobbörse). Aus der ersten Anfrage entwickelte sich schnell ein Gespräch. „Ich wollte einfach herausfinden, ob wir zueinander passen“, sagt Armerling. Das Kennenlernen verlief direkt, ohne lange Umwege.

Mathias Armerling-Frisörmeister-Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Erstes Gespräch, gute Stimmung

Schon beim ersten Austausch merkte Armerling, wie offen Diana Brömmel auftritt. „Das Gespräch war locker, aber trotzdem klar in der Sache“, sagt er. Für ihn stand früh fest, dass hier nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern eine echte Perspektive möglich ist.

Probetage im Salon, Alltag statt Theorie

Nach dem Gespräch ging es in die Praxis. Armerling arbeitete zur Probe im Salon, lernte das Team kennen und stieg in den Alltag ein. „Da siehst du sofort, wie ein Laden tickt“, sagt er. Gleichzeitig konnten beide Seiten prüfen, ob die Zusammenarbeit im Tagesgeschäft funktioniert.

Am Ende der Probetage setzten sich Diana Brömmel und Mathias Armerling zusammen. Brömmel bot ihm die feste Mitarbeit an und stellte die Frage, ob er sich eine spätere Übernahme vorstellen könne. „Damit hatte ich nicht gerechnet, aber ich fand den Gedanken sofort spannend“, sagt Armerling.

Schritt für Schritt Richtung Übernahme

In den Monaten danach wuchs Armerling weiter in den Betrieb hinein. Er übernahm Verantwortung, vertiefte Abläufe und setzte sich mit dem Salon als Traditionsbetrieb auseinander. Der Salon Brömmel besteht seit 1934. „Mir war schnell klar: Das ist nicht irgendein Job, das ist ein Stück Raesfeld“, sagt Armerling.

Solon Brömmel in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

1. Januar 2026: Start als Inhaber

Der Termin steht: Am 1. Januar 2026 übernimmt Mathias Armerling offiziell die Leitung. „Am 01.01.2026 werde ich das Ruder übernehmen“, sagt er. Er wolle den Salon mit dem Team weiterführen und gleichzeitig eigene Akzente setzen, ohne den Charakter des Hauses zu verlieren.

Blick nach vorn: Stammkunden und neue Gesichter

Armerling setzt auf Kontinuität und einen frischen Start. „Ich möchte, dass sich die Stammkundschaft weiter wohlfühlt und gleichzeitig neue Leute neugierig werden“, sagt er. Für ihn zählt dabei vor allem das Handwerk, eine verlässliche Organisation und ein Team, das gemeinsam anpackt.

Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld im Fokus der Paparazzi

Ein seltener Gast machte das Wasserschloss Raesfeld während der Weihnachtstage kurzfristig zum Laufsteg. Der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld zog Spaziergänger, Schaulustige und auffallend viele Fotografen an. Inzwischen ist der Ausflug beendet, der Pelikan wurde eingefangen und zurück in seinen Vogelpark gebracht.

Ein Pelikan auf Reisen durch den Kreis Borken

Seit dem 23. Dezember machte ein Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld Station. Zuvor war der aus dem niederländischen Vogelpark Avifauna stammende Vogel bereits in Borken, Bocholt und Rhede gesichtet worden. Auch ein Abstecher nach Schermbeck gehörte zu seiner Route. Dort soll er unter anderem die Forellen-Angelteiche besucht haben, sehr zur Überraschung der Anwohner.

Warum der Pelikan ausgerechnet das Wasserschloss Raesfeld für seinen Zwischenstopp wählte, ist nicht eindeutig geklärt. Sicher ist nur, dass die Kombination aus Wasserflächen und Ruhe für das Tier zunächst attraktiv wirkte.

Aufmerksamkeit, Kälte und viele Kameras

Am Schloss Raesfeld blieb der Krauskopf-Pelikan kaum eine Stunde unbeobachtet. Zwischen den Feiertagen rückten Fotografen und Vogelbeobachter aus nah und fern an, zeitweise wirkte der Schlossteich wie ein Promi-Hotspot. Für den Vogel bedeutete das vor allem Stress, zumal Kälte und Eisflächen das Winteridyll zusätzlich erschwerten.

Krauskopf-Pelikan läuft über eine dünne Eisdecke im Schlossteich von Raesfeld
Vorsichtiger Spaziergang: Der Krauskopf-Pelikan bewegt sich über die dünne Eisdecke im Schlossteich am Wasserschloss Raesfeld.©Alexander Pahlke

Am Sonntag war der Pelikan dann verschwunden, sehr zum Leidwesen mancher angereister Fotografen. Spätestens der gelbe Ring am Bein machte deutlich, dass der gefiederte Gast aus einem Freilaufgehege in den Niederlanden stammt. Laut Maya Scheiper von den Tierrettern e. V. Reken liege seine Heimat zwischen Amsterdam und Rotterdam, rund 156 Kilometer Luftlinie von Raesfeld entfernt.

Krauskopf-Pelikan auf dünner Eisdecke am Schloss Raesfeld
Vorsichtiger Spaziergang: Der Krauskopf-Pelikan bewegt sich über die dünne Eisdecke im Schlossteich am Wasserschloss Raesfeld. ©Manfred Frank

Ein Gruppentier auf Abwegen

Pelikane seien ausgesprochene Gruppentiere, erklärt Scheiper. Umso wahrscheinlicher sei, dass der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld nach einem Ausflug schlicht den Anschluss verloren habe. In dem Zoo, aus dem er stammt, leben die Tiere frei in einem offenen Vogelgehege. Vermutlich habe der Pelikan den Weg zurück zu seiner Gruppe nicht mehr gefunden und sei deshalb immer weitergezogen, bis nach Raesfeld. Angesichts der zurückgelegten Strecke sei das Abenteuer am Ende glimpflich ausgegangen.

Fotografen auf der Suche nach dem Pelikan am Schloss Raesfeld
Vergebliches Warten auf den Krauskopf-Pelikan am Sonntag. Foto: Petra Bosse

Vom Besuch des ungewöhnlichen Gastes bleiben vor allem winterliche Momentaufnahmen. Ein großer Vogel, ein Schlossteich und erstaunlich viele Kameras. Der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld war nur kurz zu Gast, dürfte aber noch länger in Erinnerung bleiben.

Wieder zurück im Vogelpark Avifauna

Wie wir am Sonntag erfahren, ist der Krauskopf-Pelikan gut in seiner niederländischen Heimat angekommen. Im Vogelpark Avifauna bringen Pfleger ihn zunächst in Quarantäne, bevor er zu seiner Kolonie zurückkehrt. Damit endet die ungewöhnliche Winterreise des Vogels glimpflich. Am Wasserschloss Raesfeld bleiben Fotos, kleine Geschichten vom Schlossteich und die Erinnerung an einen Gast, der für kurze Zeit zum heimlichen Star wurde.

Silvester bei Brömmel: Letzte Nacht im Brömmel-Wilms in Erle

In Raesfeld-Erle steht der Jahreswechsel ganz im Zeichen des Abschieds. Am Silvesterabend öffnet das Brömmel-Wilms ein letztes Mal seine Türen.

Abschied mit Silvester-Ticket

Das Team HUB Erle lädt am 31. Dezember zur letzten großen Nacht im Brömmel-Wilms ein. Bereits ab dem Abend beginnt die Silvesterfeier für Gäste mit einem Silvester-Ticket. Der reguläre Ticketpreis lag bei 99 Euro, kurzfristig sind online noch Tickets für 120 Euro erhältlich.

Im Preis enthalten sind Speisen und Getränke in einer Pauschale. Das Konzept setzt auf einen entspannten Abend mit gemeinsamem Essen, Anstoßen und Feiern bis zum Start ins neue Jahr.

Offene Türen ab 23 Uhr

Wer es spontaner mag oder das Brömmel-Wilms noch einmal als klassische Kneipe erleben möchte, kann ab 23 Uhr vorbeikommen. Dann ist der Eintritt ohne Ticket möglich. Gäste können ein letztes Getränk bestellen, Freunde treffen und die Nacht genießen.

Ein Abschied mit baldigem Wiedersehen

Andreas Witte, Christian Lipfert und Arno Brömmel
Zum Wohl auf eine neue Zeit: Andreas Witte (Veltins Brauerei), Christian Lipfert und Arno Brömmel bei der Silvesterparty 2024. Foto: Petra Bosse

Diese Silvesternacht ist mehr als ein Jahreswechsel. Es ist die letzte Nacht im Brömmel-Wilms, bevor in Erle ein neues Kapitel für die Dorfgemeinschaft beginnt. Ein Zeichen dafür, wie sehr das Dorf zusammenhält, zeigte sich bereits an Heiligabend:

Zum ersten Mal flossen im neuen HUB Erle im Dorfgemeinschaftshaus die Zapfhähne und es wurde gemeinsam Bier ausgeschenkt. Was an Heiligabend als symbolischer Auftakt begann, soll wenige Wochen später offiziell fortgesetzt werden.

Es ist angezapft-HUB-Erle-Bürgergenossenschaft
Es ist angezapft: Christian Lipfert (li.) und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

Denn der nächste Schritt ist bereits terminiert: Am 7. Februar sollen sich die Türen des Dorfgemeinschaftshauses offiziell öffnen. Für diesen Tag ist ein bunter Auftakt im neuen HUB Erle geplant. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Frühschoppen, Musik, Bratwurst und Münsterländer Stimmung.

Veranstaltungstipp zum Jahresauftakt: Bereits am 3. Januar lädt das Konzert „Sounds of Erle“ in die St.-Silvester-Kirche ein. Ab 18 Uhr beginnt der musikalische Abend. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen zum Konzert gibt es im verlinkten Artikel auf Heimatreport.de.

Zeit für Neues im Salon Brömmel: Diana Brömmel übergibt an Mathias Armerling

Diana Brömmel gehört in Raesfeld zu den bekannten Gesichtern, im Salon genauso wie im Ehrenamt. Nach 28 Jahren Selbstständigkeit zieht sich die Friseurmeisterin weitgehend zurück. Der Salon Brömmel läuft weiter, Friseurmeister Mathias Armerling übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung.

Ein bekanntes Gesicht in Raesfeld

Viele Raesfelder kennen Diana Brömmel seit Jahren nicht nur vom Friseurstuhl. Durch ihre umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit in der CDU, der Frauenunion, als Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk, im Presbyterium und zuletzt als Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld e. V. gelang ihr in Raesfeld schnell die Akzeptanz sowohl bei den Kunden als auch im gesellschaftlichen Bereich. „Jetzt ist Zeit für Neues“, sagt Diana Brömmel.

Von Berlin nach Raesfeld, vom Büro ins Handwerk

Geboren in Berlin, kam Diana Brömmel 1990 nach Raesfeld. In ihrer Heimatstadt absolvierte sie die Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau und schloss als Außenhandelsökonomin ab. Nach der Heirat mit Friseurmeister Ewald Brömmel wechselte sie ins Friseurhandwerk, ließ sich zur Friseurin ausbilden und legte 1996 die Meisterprüfung ab.

Der Salon als Arbeitsplatz und Ausbildungsort

Seit 1997 führte sie den Salon Brömmel. In dieser Zeit bildete sie viele Lehrlinge aus und hielt den Betrieb im Alltag auf Kurs. Für Kundinnen und Kunden blieb sie ansprechbar, im Team packte sie mit an und setzte auf Verlässlichkeit im Ablauf.

Rückzug mit einem festen Tag im Salon

Mit 67 Jahren nimmt Diana Brömmel Tempo raus, ohne ganz zu verschwinden. Einen Tag pro Woche bleibt sie weiterhin im Salon für ihre Kundinnen und Kunden. Den Rest der Zeit plant sie mehr Freiraum, Reisen und Dinge, die im Arbeitsalltag oft warten müssen.

Diana Brömmel und Nachfolger Mathias Armeling
Diana Brömmel und Nachfolger Mathias Armeling. Foto: Petra Bosse

Mathias Armerling übernimmt zum 1. Januar 2026

Den Staffelstab gibt Diana Brömmel an Friseurmeister Mathias Armerling weiter. „Ich bin froh, dass Mathias Armerling übernimmt“, sagt sie. Mit der Übergabe bleiben Arbeitsplätze und Ausbildungsplatz erhalten. Für die Kundschaft geht es im Salon Brömmel unter neuer Leitung weiter, der Service bleibt bestehen.

Pkw prallt gegen Strommast in Raesfeld

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UPDATE: Bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld ist am frühen Abend (25.12.) ein Pkw gegen einen Strommast geprallt. In Teilen des Ortes kam es infolge dessen zu einem Stromausfall.

Bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld ist am frühen Abend ein Pkw gegen einen Strommast geprallt. In Teilen des Ortes fiel infolgedessen zeitweise der Strom aus.

Nach Angaben der Polizei hat sich der Unfall am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 18.10 Uhr auf der Straße Büskerhook ereignet. Ein 21 Jahre alter Raesfelder sei zuvor von der Straße Erdbrügge nach rechts auf den Büskerhook eingebogen, dabei von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Strommast gefahren.

Der Aufprall hat die Stromversorgung im Umfeld unterbrochen. Betroffen gewesen sei nach ersten Informationen insbesondere der Bereich Nettelhoff.

Der 21Jährige und sein 18jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten beide zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein Bier, ein Dorf, ein Versprechen: HUB Erle öffnet an Heiligabend erstmals die Zapfhähne

An Heiligabend 2025 ist in Erle ein Projekt sichtbar geworden, das vor Jahren mit Gesprächen an der Theke begann. Die neue Dorfkneipe HUB Erle ist fertiggestellt. Bei einem internen Treffen zapften Vorstände, Aufsichtsrat, Handwerker und Unterstützer erstmals Bier aus der neuen Anlage.

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Es ist angezapft: Christian Lipfert (li.) und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

Von der Idee zur Bürgergenossenschaft

Oliver Göttlich, stellv. Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Erle eG. , erinnerte an die Anfänge. „Vor fünf Jahren haben viele von uns drüben in der Volksbank gesessen und die Genossenschaft gegründet“, sagte Göttlich. Davor seien viele von denen, die heute anwesend seien, irgendwann an der Theke gestanden und hätten gesagt: „Wir müssen in Erle eine Kneipe bauen.“

Dass man nun an Heiligabend gemeinsam in den fertigen Räumen stehe, sei damals kaum vorstellbar gewesen. „Dass wir jetzt hier sind, haben wir zwischenzeitlich sicherlich nicht gedacht“, sagte Göttlich. „Umso schöner ist das, dass wir heute an Heiligabend 2025 das erste Bier trinken können.“

Die Vorstände der Bürgergenossenschaft Erle eG.
Die Vorstände der Bürgergenossenschaft Erle freuen sich, dass sie den Bürgergenossen zu Weihnachten ein Geschenk zu Weihnachten machen können. v.l.: Prokurist Peter Stöbel, Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse

Spontane Idee zum Weihnachtsfest

Auch der Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Andreas Grotendorst griff die besondere Situation auf. „Ja, heute ist Weihnachten“, sagte er. „Gestern Abend kam die spontane Idee: Weihnachten kommt das Christkind. Und das Christkind bringt dem Dorf sechs neue Zapfhähne, eine große Theke und ganz viele Räume, wo man sich treffen und feiern kann.“ Man habe sich deshalb entschlossen, noch vor der offiziellen Eröffnung zusammenzukommen und „das erste Bier aus den Zapfhähnen fließen lassen.“

Alfons Klein-Ridder zapft das erste Bier im HUB Erle
Alfons Klein-Ridder zapft das erste Bier im HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Dank an Handwerker und Unterstützer

Besonders hob Grotendorst die beteiligten Handwerker hervor. „Ohne die hätten wir das nicht geschafft, denn sie haben viele Überstunden eingelegt“, sagte er. Ebenso betonte er, dass Peter Stöbel (Prokurist), der regelmäßig auf der Baustelle gewesen sei, ein absoluter Glückstreffer für die Bürgergenossenschaft sei.

Göttlich ergänzte, man sei froh, dass es bei der Bürgergenossenschaft keine Zeiterfassung gebe. „Peter Stöbel war hier regelmäßig, sieben Tage die Woche“, sagte Göttlich. „Neben vielen anderen.“ Er begrüßte außerdem den neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie weitere Wegbegleiter. „Mit Andreas fing alles an, mit Martin Tesing ist es in die Planungsphase gegangen, und mit Dirk stellen wir es jetzt fertig“, sagte Göttlich. „Ich glaube, das ist ein schönes Bild.“

Bürgermeister Dirk Kuhmann und Andreas Grotendorst
Bürgermeister Dirk Kuhmann und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

HUB Erle: Ein Haus von allen für alle

Bürgermeister Dirk Kuhmann sagte, es gebe kaum einen schöneren Einstieg ins Amt.
„Auch wenn mein Anteil am Erfolg verschwindend gering ist, macht es mich stolz, dass hier so etwas entstanden ist“, sagte er. „Am Ende haben wir jetzt ein Heim von allen, für alle. Das muss jetzt mit Leben gefüllt werden.“

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Foto: Petra Bosse

Küche, Theke und viel Herzblut

Grotendorst richtete seinen Dank auch an Betreiber Christian Lipfert und Küchenchef Simon Ende. „Ohne euch würde hier gar nichts laufen“, sagte er. „Es würde kein Bier fließen, es gäbe kein Essen.“ Der Weg sei nicht einfach gewesen. „Viele Wege waren schwer“, sagte Grotendorst. „Aber, dass es jetzt so geworden ist, ist auch euer Verdienst.“ Er verwies dabei auf die Küche und die Einrichtung insgesamt. Auch die Theke sei mehrfach geplant worden. „Ich weiß nicht, wie viele Planungen es für die Theke gegeben hat“, sagte Grotendorst in Richtung Andreas Pass. Dieser entgegnete: „Das war ein Gemeinschaftsprojekt. Ihr habt alle dazu beigetragen“.

Andreas pass und Christian Lipfert
Andreas Pass und Christian Lipfert. Foto: Petra Bosse

Grotendorst erinnerte daran, dass die Idee einer Dorfkneipe einst gemeinsam mit Alfons Klein-Ridder in einem Bierzelt entstanden sei. Später habe man sich gefragt: „Geht es nicht noch schöner?“ Sein Dank galt deshalb auch Johannes Böckenhoff für die Unterstützung der Pläne. „Dass du das mitgemacht hast, ist nicht nur ein Geschenk für den Ort, sondern alles ist sehr fair gelaufen“, sagte Grotendorst.

Architekt Bernfried Lammersmann-Dorfgemeinschaftshaus Erle
Der Erler Architekt Bernfried Lammersmann vom Architektenbüro Thieken. Foto: Petra Bosse

Weitere Dankesworte richtete Grotendorst an den Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft, an das Architekturbüro Thieken, an den Architekten Bernfried Lammersmann sowie an alle beteiligten Handwerker.
„Das war überhaupt nicht selbstverständlich, was ihr hier alles geleistet habt und wie ihr euch in dieses Projekt eingebracht habt“, sagte Grotendorst.

Göttlich betonte im Anschluss, dass alle Beteiligten die Idee und auch den Glauben an das Projekt über die gesamte Zeit hinweg weiterverfolgt hätten.
„Viele haben gesagt, es geht nicht“, sagte Göttlich. „Wir haben aber gezeigt, dass es doch geht. Und das ist das Besondere.“

Johannes Böckenhoff
Johannes Böckenhoff. Foto: Petra Bosse

Christian Lipfert: Alle umarmen

Der zukünftige Pächter vom HUB Erle Christian Lipfert sprach von einem reibungslosen Ablauf. „Wir haben hier ein reibungsloses Projekt hinbekommen“, sagte er. „Alle Gewerke haben ganz groß mitgemacht. Keiner hat gemeckert. Alle kamen morgens glücklich auf die Baustelle. Dafür möchte ich alle einmal herzlich umarmen“

Simon Ende über Stolz und Verantwortung gegenüber der Genossen

Im Anschluss meldete sich auch Küchenchef Simon Ende zu Wort. „Ich bin persönlich einfach nur stolz auf das hier und bekomme Gänsehaut, wenn ich hier stehe“, sagte Ende. „Wir müssen einfach auch den Bürgern danken, den Genossen, die das alles möglich gemacht haben. Und daran müssen wir in den nächsten Jahren immer denken. Wir stehen hier für die Genossen ein, weil ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Küchenchef Simon Ende-HUB Erle
Küchenchef Simon Ende dankt allen Genossinnen und Genossen, die das Dorfgemeinschaftshaus möglich gemacht haben. Foto: Petra Bosse

Arbeit im Hintergrund

Grotendorst wies darauf hin, dass viele Leistungen im Hintergrund kaum sichtbar seien.
„Wenn ein Gebäude aus der Erde wächst, dann sehen das alle“, sagte er. „Aber was vorher an Akten und Zahlen hin- und hergedreht werden musste, damit alles passt, das sieht kaum jemand.“

Ein besonderer Dank ging daher an die Volksbank Raesfeld und Erle, allen voran an Michael Weddeling, sowie an den genossenschaftlichen Bereich. „Ohne das Know-how und die Unterstützung wären wir heute nicht hier“, sagte Grotendorst.

Andreas Witte-Veltins Brauerei
Andreas Witte von der Veltins-Brauerei freut sich, dass das Bier im neuen HUB Erle nun fließt. Foto: Petra Bosse

Abschluss an der Zapfanlage

Zum Abschluss wurde es noch einmal bewusst locker. Vor der Wand im zukünftigen Saal, gehalten in sattem Veltins-Grün, zapften die Anwesenden ihr erstes Bier selbst aus der neuen Anlage. Mit dabei war auch Andreas Witte von der Veltins-Brauerei, der diesen Moment nicht nur beobachtete, sondern sichtbar genoss. Das erste Pils floss und zufrieden probiert.

Thomas Kock-Firma Gernemann
Und auch Thomas Kock prüft, ob das Bier die richtige Temperatur hat. Foto: Petra Bosse

Es war ein passender Schlusspunkt für ein Projekt, an das viele geglaubt haben, auch als andere sagten, es gehe nicht. Ein Projekt, getragen von einer Bürgergenossenschaft, augenzwinkernd als weltweit einzigartig bezeichnet, zumindest für die Region Münsterland und NRW ganz sicher.

Damit endete das Treffen bewusst früh, damit alle Beteiligten den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen konnten.

Die offizielle Eröffnungsfeier der Dorfkneipe HUB Erle ist für den 7. Februar 2025 ab 11 Uhr geplant.

Ohne unsere Handwerker hätten wir das nicht geschafft

Andreas Grotendorst

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A31 Gescher: Neue Deutschlandnetz-Schnellladeparks gehen in Betrieb

An der A31 bei Gescher sind zwei neue Schnellladeparks offiziell gestartet. Auf den Parkplätzen Holtwicker Mark und Bürener Esch können Elektrofahrzeuge nun mit hoher Leistung geladen werden. Die Standorte sind Teil des bundesweiten Deutschlandnetzes zum Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Die A31 Gescher erhält damit zwei weitere Bausteine für die Elektromobilität. Die neuen Deutschlandnetz-Schnellladeparks liegen auf den Autobahnparkplätzen Holtwicker Mark in Fahrtrichtung Emden und Bürener Esch in Fahrtrichtung Oberhausen. In Betrieb genommen wurden sie von der Autobahn GmbH des Bundes im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.

Moderne Schnellladetechnik an der A31 Gescher

An beiden Standorten stehen je Fahrtrichtung zwei Ladesäulen mit jeweils zwei CCS-Anschlüssen zur Verfügung. Jeder Anschluss bietet eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt. Rechnerisch lässt sich damit ein Mittelklassewagen innerhalb von rund zehn Minuten für 300 bis 500 Kilometer Reichweite laden, abhängig vom Verbrauch. Nutzen zwei Fahrzeuge gleichzeitig eine Säule, stehen jeweils mindestens 200 Kilowatt zur Verfügung.

Der Betrieb der Ladeparks in Nordrhein-Westfalen erfolgt durch die Fastned Deutschland GmbH. Bezahlt werden kann mit allen gängigen Ladekarten sowie per Debit- oder Kreditkarte.

Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen

„Die Autobahn GmbH treibt den Aufbau der Ladeinfrastruktur kräftig voran, um Elektromobilität für alle und auf allen Routen zu ermöglichen. Insgesamt bauen wir mit dem Deutschlandnetz an den Autobahnen 1.000 Schnellladepunkte an 200 Standorten auf“, sagt Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH.

Auch Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen, betont die Bedeutung des Projekts: „Die Eröffnung unserer Schnellladestationen im Gebiet der Niederlassung Westfalen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität. Urlauber, die auf der A31 Richtung Nordsee oder auf dem Rückweg von dort sind, können nun bequem und schnell ihre Fahrzeuge laden.“

Langfristige Ziele des Deutschlandnetzes

Langfristig sollen an den Autobahnen bundesweit rund 4.000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass Autofahrerinnen und Autofahrer spätestens nach zehn Fahrminuten eine Lademöglichkeit erreichen.

Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr insgesamt 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos. Rund 900 Standorte entstehen im urbanen und ländlichen Raum, weitere 200 direkt an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen. Dafür investiert der Bund rund 2,3 Milliarden Euro. Der Aufbau erfolgt durch private Unternehmen im Auftrag des Ministeriums. Bis 2026 sollen alle Standorte fertiggestellt sein.

Weitere Informationen sind unter www.deutschlandnetz.de abrufbar.

„Gemeinsam statt einsam“: AWO Raesfeld öffnet Treff am Heiligen Abend

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Der Heilige Abend gilt für viele als familiärer Feiertag. Andere erleben diesen Tag allein. Um Begegnung zu ermöglichen, öffnet die AWO Raesfeld am 24. Dezember einen offenen Weihnachtstreff in Erle. Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters, die Gemeinschaft suchen.

Offener Treff ohne Anmeldung

Von 15 bis 18 Uhr steht das AWO Kaffee & mehr… am Höltingswall 3 in Erle allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Gäste erhalten kostenfrei Kaffee, Kekse und Glühwein. Im Mittelpunkt stehen Gespräche und das Zusammensein in ruhiger Atmosphäre.

„Gerade an Weihnachten kann Stille für manche Menschen belastend sein. Wir möchten einen Ort anbieten, an dem man einfach vorbeikommen und Zeit mit anderen verbringen kann“, sagt Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld.

Angebot für alle Altersgruppen

Der Treff richtet sich an Alleinstehende, Zugezogene, Menschen ohne Familie in der Nähe sowie an alle, die den Heiligabend nicht allein verbringen möchten.

Spenden sind willkommen, um vergleichbare Begegnungsangebote auch künftig zu ermöglichen.

Weihnachten in Raesfeld: Gottesdienste in St. Martin und St. Marien

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In Raesfeld lädt die Kirchenge St. Martin rund um Weihnachten zu mehreren Gottesdiensten ein. An Heiligabend stehen Angebote für Familien mit kleinen Kindern, ein Krippenspiel sowie Heiligabendmessen auf dem Programm.

An den Weihnachtstagen folgen Frühmessen, festliche Gottesdienste mit Musik und eine Familienmesse.

Foto: Petra Bosse

Heiligabend, 24.12.

14.30 Uhr St. Marien – Krippenfeier für Familien mit kleineren Kindern (P. Johnsun)
15.30 Uhr St. Martin – Krippenspiel (Sr. Daniela Maria)
16.30 Uhr St. Marien – Heiligabendmesse mit Musikverein Rhedebrügge (Pfr. Bengfort)
17.00 Uhr St. Martin – Heiligabendmesse (P. Johnsun)

Donnerstag, 25.12. Erster Weihnachtstag

07.30 Uhr St. Martin – Weihnachtsfestmesse (Pfr. Tilling)
09.00 Uhr St. Marien – Weihnachtsfesthochamt mit Musikverein Rhedebrügge (P. Johnsun)
11.15 Uhr Seniorenhaus St. Martin – Heilige Messe (Pfr. Bengfort)

Freitag, 26.12. Zweiter Weihnachtstag

07.30 Uhr St. Martin – Heilige Messe (P. Johnsun)
09.00 Uhr St. Marien – Heilige Messe (Pfr. Tilling)
11.00 Uhr St. Martin – Familienmesse (Pfr. Tilling)

Krippenaufbau in Erle: Wenn St. Silvesterkirche zur Werkstatt wird

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Alle Jahre wieder kommt in der St. Silvesterkirche in Erle ein eingespieltes Team zusammen, um die Weihnachtskrippe am Altar aufzubauen.

Am Montagnachmittag hallten Hammerschläge durch den Kirchenraum, Helfer sägten Holz zurecht und richteten Bauteile aus.

Krippenaufbau in der St. Silvesterkirche Erle
Foto: Petra Bosse

In der Kirche klangen Hammer, Säge und Schrauben

Vor dem Altar trugen die Helfer Holzteile nach vorn, setzten Elemente zusammen und verschraubten Verbindungen. Immer wieder griff jemand zur Säge, andere prüften Abstände und richteten den Aufbau neu aus. Aus Kisten kamen Figuren wie Maria und Josef, dazu Hirten und weitere Gestalten. Das Team stellte um, rückte nach und kontrollierte aus dem Mittelgang, wie die Szene wirkte.

Pastor Fabian Tilling beim Krippenaufbau in Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Diese Helfer packten beim Krippenbau in Erle mit an

Beim Aufbau arbeiteten Johannes Gülker, Thomas Rößmann, Johannes Ossing, Georg Gülker, Ludger Uhlenbrock, Rainer Heidermann, Reinhard Venhoff, Lukas Rößmann, Thomas Rössmann, Wolfgang Schlüter, Thomas Nienhus und Josef Oesing mit. Pastor Fabian Tilling unterstützte das Team vor Ort und versorgte die Handwerker mit Getränken.

Aufbau der Krippe in der Silvesterkirche 2025
Foto: Petra Bosse

Messen und Gottesdienste zu Weihnachten in St. Silvester

Mittwoch, 24.12. Heiligabend
14.30 Uhr St. Silvester Krippenweg für Familien mit kleineren Kindern (Pfr. Tilling)
16.00 Uhr St. Silvester Heiligabendmesse für Familien (Pfr. Tilling)
17.30 Uhr St. Silvester Heiligabendmesse mit dem Projektchor (Pfr. Tilling)

Donnerstag, 25.12. 1. Weihnachtstag
10.30 Uhr St. Silvester Weihnachtsfesthochamt mit Kirchenchor (P. Johnsun)

Freitag, 26.12. 2. Weihnachtstag
10.30 Uhr St. Silvester Weihnachtsmesse mit dem Blasorchester Erler Jägern (Pfr. Bengfort)

Patronatsfest und Jahresabschlussmesse

Mittwoch, 31.12.
18.00 Uhr St. Silvester Jahresabschlussmesse zum Patronatsfest mit Kirchenchor, anschließend Sektempfang im Silvesterhaus.

In der Messe werden Emily und Lynn als neue Messdienerinnen in die Messdienergemeinschaft aufgenommen. In den vergangenen Monaten übten beide den Dienst in der Kirche und unterstützten die älteren Messdienerinnen und Messdiener, indem sie regelmäßig in der Messe mitdienten.

Blasorchester Erler Jäger spendet 2.000 Euro aus Benefizkonzert

Das Blasorchester Erler Jäger spendet den Erlös aus seinem Benefizkonzert an zwei ehrenamtliche Vereine aus Dorsten und Erle. Jeweils 1.000 Euro gehen an die Mr. Trucker Kinderhilfe e.V. und an TrauerHalt e.V. Damit kommt die Unterstützung pünktlich vor Weihnachten dort an, wo sie dringend gebraucht wird.

Dorsten/Erle – Mit seinem Benefizkonzert Mitte Oktober in Dorsten hat das Blasorchester Erler Jäger nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Der Erlös des Konzerts wurde nun an zwei ausgewählte Organisationen übergeben.

Blasorchester Erler Jäger spendet je 1.000 Euro an zwei Vereine

Das Orchester um den ersten Vorsitzenden Tim Heistermann entschied sich bewusst dafür, den Erlös aufzuteilen. Jeweils 1.000 Euro gingen an eine Organisation aus Erle und eine aus Dorsten. Damit schließt sich der Kreis des Konzerts, das in mehrfacher Hinsicht verbindend wirkte.

Ein Erler Orchester, geleitet vom Dorstener Dirigenten Oliver Göttlich, spielte in der Aula der St. Ursula Schule in Dorsten. Das Konzert fand 50 Jahre nach der kommunalen Trennung von Dorsten und Erle statt und machte die enge Verbundenheit der beiden Orte deutlich.

Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger-Oliver Göttlich
Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger mit Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse/Archiv

Spende unterstützt Inklusionsspielplatz in Dorsten

Ein Teil der Spendensumme ging an die Mr. Trucker Kinderhilfe e.V.. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für hilfebedürftige und benachteiligte Kinder im Raum Dorsten und ist vielen durch die große Tombola auf dem eigenen Weihnachtsmarkt bekannt.

Mit dem Geld aus dem Benefizkonzert wird ein neues Projekt weiter vorangetrieben. Geplant ist ein Inklusionsspielplatz, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen und sich begegnen können.

Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger-Oliver Göttlich
Die Raesfelder beim letzten Konzert in Dorsten mit Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse/Archiv

TrauerHalt e.V. aus Erle erhält Unterstützung

Der zweite Teil der Spende ging an TrauerHalt e.V.. Der Verein bietet seit vielen Jahren eine Anlaufstelle für Trauernde im Kreis Borken und der Umgebung. Zum Angebot zählen Einzel- und Gruppengespräche sowie kreative Formen der Trauerbewältigung wie Wanderungen oder Entspannungsangebote.

„Trauer ist individuell, genau wie der Mensch individuell ist. Und genau da möchten wir ansetzen, um jedem das zu bieten, was er oder sie benötigt“, sagte Beraterin Judith Kolschen von TrauerHalt e.V. Mit der Spende werden diese Projekte weitergeführt.

Große Resonanz beim Benefizkonzert

Das Benefizkonzert des Blasorchesters Erler Jäger war gut besucht. Die Gäste trugen mit ihrem Kommen und ihren Spenden maßgeblich zum Erfolg des Abends bei. Das Orchester bedankte sich bei allen Zuhörerinnen, Zuhörern und Unterstützenden, die geholfen haben, zwei wichtige Projekte zu fördern.

Blasorchester Erler Jäger an Heiligabend unterwegs

Wer das Blasorchester Erler Jäger noch einmal live erleben möchte, hat dazu an Heiligabend Gelegenheit. Dann zieht das Orchester wieder durch sein Heimatdorf Erle und sorgt an sechs Stationen für Weihnachtsstimmung. Die genauen Zeiten sind auf der Internetseite des Orchesters sowie auf Instagram zu finden.


Fördergeld für TSV Raesfeld: Rat stimmt einstimmig zu

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat in seiner letzten Sitzung des Jahres einstimmig beschlossen, Fördergeld für den TSV Raesfeld zu beantragen. Die Kommune will sich am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beteiligen und damit umfangreiche Modernisierungen auf der Sportanlage ermöglichen.

In der Sitzung machte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken darauf aufmerksam, dass der TSV Raesfeld von dem Bundesförderprogramm profitieren könnte. Geplant sind unter anderem Investitionen in die Flutlichtanlage und den Kunstrasenplatz. Die tatsächlichen Gesamtkosten liegen nach aktueller Schätzung bei rund 750.000 Euro und damit höher als zunächst in der Vorlage angegeben.

©Gemeinde Raesfeld

Breite Zustimmung aus dem Rat

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff begrüßte das Vorgehen ausdrücklich. „Ich finde es eine gute Idee, die Fördermittel auch auszuschöpfen“, sagte Bonhoff in der Sitzung.

Henry Tünte von den Grünen lenkte den Blick auf ökologische Aspekte der Sanierung. Bei der Erneuerung des Kunstrasens müsse besonders auf das Thema Mikroplastik geachtet werden. Dieses sei mittlerweile überall zu finden. Zudem äußerte er den Wunsch, dass die neue Beleuchtung so ausgerichtet werde, dass Insekten möglichst nicht beeinträchtigt werden. Volker van Wasen von der UWG mahnte trotz möglicher Fördermittel zur Kostendisziplin. Auch mit Zuschüssen müsse die Gemeinde die Ausgaben im Blick behalten.

©Gemeinde Raesfeld

Projektskizze für Bundesprogramm

Mit dem einstimmigen Beschluss beauftragte der Rat die Verwaltung, eine Projektskizze im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens des Bundesförderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ einzureichen.

Der Projektaufruf wurde am 16. Oktober 2025 veröffentlicht. Der Deutsche Bundestag hat im Wirtschaftsplan 2025 des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität Programmmittel in Höhe von 333 Millionen Euro für das neue Förderprogramm bereitgestellt. Ziel ist es, kommunale Sportstätten nachhaltig zu erhalten und zu modernisieren.

Der Förderzeitraum erstreckt sich von 2026 bis 2031. Gefördert werden Sportanlagen, die primär der Ausübung von Sport dienen. Dazu zählen neben Gebäuden auch Freibäder sowie Sport- und Tennisplätze. Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden ist auch die Umwandlung oder Sanierung von Kunstrasenplätzen förderfähig.

Sportplatz TSV Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Förderung bis zu 45 Prozent möglich

Der Bund übernimmt bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der kommunale Eigenanteil beträgt mindestens 55 Prozent. Voraussetzung für einen Förderantrag sind Gesamtausgaben von mindestens 555.000 Euro. Der Bundesanteil liegt bei mindestens 250.000 Euro.

Das Verfahren ist zweistufig aufgebaut. Bis spätestens 15. Januar 2026 muss dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine Projektskizze vorliegen. Voraussetzung ist ein Ratsbeschluss zur Teilnahme am Förderaufruf. Nach einer Vorprüfung entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages voraussichtlich Ende Februar 2026 über die geförderten Projekte.

Umfangreiche Maßnahmen auf der Sportanlage

Konkret geht es um die Sportanlage des TSV Raesfeld e.V.. In den kommenden Jahren stehen dort mehrere Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an. Vorgesehen sind unter anderem:

  • Flutlichtanlage: Austausch der veralteten Technik durch energieeffiziente LED-Beleuchtung zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen sowie zur Verbesserung der Lichtqualität.
  • Kunstrasenplatz: Sanierung der stark beanspruchten Spielfläche mit ökologischen Standards, unter anderem mikroplastikfreie Füllstoffe und umweltfreundlicher Unterbau.
  • Sanitäranlagen: Vollständiger, barrierefreier Ausbau nach aktuellen Standards zur Förderung von Inklusion und „Sport für alle“.
  • Hoch- und Weitsprunganlage: Erneuerung der sicherheitsrelevanten und veralteten Anlagen zur Verbesserung der Trainingsqualität, insbesondere für die stark wachsende Leichtathletikabteilung.
  • Flachdach Umkleidegebäude: Energetische Dachsanierung mit modernem, langlebigem Aufbau zur Senkung des Energieverbrauchs und zum langfristigen Substanzerhalt.

Mit dem geplanten Projekt setzen die Gemeinde Raesfeld und der TSV Raesfeld e.V. ein klares Zeichen für die Zukunft des Sports, des Ehrenamts und des gesellschaftlichen Zusammenhalts im ländlichen Raum. Die Sanierung der kommunalen Sportstätte geht dabei über reine Baumaßnahmen hinaus. Sie ist eine gezielte Investition in Lebensqualität, Nachhaltigkeit und ein dauerhaftes Miteinander in der Gemeinde.

Unfall in Drevenack: Autofahrerin aus Raesfeld schwer verletzt

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Bei einem Verkehrsunfall auf dem Postweg in Hünxe hat eine 66-jährige Frau aus Raesfeld schwere Verletzungen erlitten. Der Unfall passierte am Donnerstag, 18. Dezember 2025, gegen 13 Uhr im Ortsteil Drevenack.

Pkw gerät von der Fahrbahn

Die Frau fuhr mit ihrem Auto auf dem Postweg in Richtung Marienthal. Hinter der Einmündung Marienthaler Straße geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn. Das Auto prallte gegen einen Baum, überschlug sich und schleuderte anschließend in ein angrenzendes Feld, wo es zum Stillstand kam.

©Feuerwehr Hünxe

Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort

Die Feuerwehreinheiten Hünxe, Bruckhausen und Drevenack rückten um 12.59 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ zum Postweg im Ortsteil Drevenack aus. An der Einsatzstelle versorgten Feuerwehr und Rettungsdienst eine schwerverletzte Person medizinisch.

Transport ins Krankenhaus und Verkehrsregelung

Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Notarztes erlitt sie schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen. Während der Unfallaufnahme regelte die Polizei den Verkehr und leitete ihn um. Gegen 14.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle wieder frei.

Geflügelpest: Trotz Aufhebung bleibt Stallhaltung empfohlen

Die Überwachungszone Geflügelpest Kreis Borken aufgehoben: Nach Abschluss aller Untersuchungen hebt der Kreis Borken die seit November geltenden Schutzmaßnahmen in Teilen von Reken, Heiden, Raesfeld und Borken auf. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 20. Dezember 2025, in Kraft.

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Dorsten im Kreis Recklinghausen war am 20. November 2025 eine Überwachungszone in Teilen des Kreises Borken eingerichtet worden. Betroffen waren Bereiche der Gemeinden Reken, Heiden und Raesfeld sowie der Stadt Borken. Diese Maßnahmen enden nun vollständig.

Keine Hinweise auf weitere Ausbreitung

Wie der Kreis Borken mitteilt, ergaben die stichprobenweisen Untersuchungen der Geflügelbetriebe nach einer Risikoanalyse keine Anhaltspunkte für eine Weiterverschleppung des Geflügelpestvirus. An den Untersuchungen waren auch die Kreise Recklinghausen und Wesel beteiligt. In keinem der überprüften Bestände wurden weitere Infektionen festgestellt.

Mit der Aufhebung der Überwachungszone sind auch die Einschränkungen beim Transport von lebendem Geflügel sowie von Geflügelerzeugnissen einschließlich der Eier beendet.

Kreis bittet Geflügelhalter weiter um Vorsicht

Trotz der Aufhebung der Maßnahmen stuft der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken das Risiko eines erneuten Ausbruchs weiterhin als hoch ein. Insbesondere Wildvögel gelten nach Einschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts als mögliche Überträger des Virus.

Der Kreis bittet deshalb alle Geflügelhalter, weiterhin konsequent Vorsorgemaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört ausdrücklich auch die empfohlene Aufstallung von Geflügel, selbst in Kleinstbetrieben. Zudem sollen die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten werden. Ausführliche Informationen stellt der Kreis Borken online zur Verfügung.

Verdachtsfälle und tote Wildvögel melden

Bei erhöhten Todesfällen mit unklarer Ursache in einem Geflügelbestand sollen Halter umgehend den Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken informieren. Eine Meldung ist telefonisch unter 02861/681 3801 oder per E-Mail an [email protected] möglich.

Auch verendet aufgefundene Wildvögel, ausgenommen Singvögel und Tauben, können dort gemeldet werden, damit sie zur Untersuchung eingesandt werden. Ungeschützter Kontakt mit den Tierkörpern sollte vermieden werden.

Hintergrund zur Geflügelpest

Die Geflügelpest ist eine Infektion mit einem hochansteckenden Influenza-A-Virus. Besonders Hühner und Puten sind betroffen, in Beständen kann es zu hohen Todesraten kommen. Bei intensivem Kontakt ist in seltenen Fällen auch eine Übertragung auf den Menschen möglich.

Umstrittene Entscheidung: Bäume am Kirchplatz St. Martin fallen

Mit geschlossener Unterstützung der CDU-Fraktion hat der Rat der Gemeinde Raesfeld in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 die Planung zur Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin beschlossen. Vorgesehen ist die Umgestaltung des südlichen Platzbereichs, verbunden mit der Fällung der bestehenden Bäume und anschließenden Ersatzpflanzungen.

Geplante Neugestaltung: Kirchplatz St. Martin
©Gemeinde Raesfeld

Umgestaltung betrifft mehrere Platzbereiche

Die beschlossene Planung für den Kirchplatz St. Martin Raesfeld umfasst den Bereich am westlichen Kirchportal, die Fläche südlich der Kirche mit einer vorgesehenen Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts sowie den Abschnitt rund um das östliche Kirchportal an der Borkener Straße. Ziel der Maßnahme ist eine funktionale und gestalterische Neuordnung des Platzes. Im Vorfeld hatte sich bereits der Bau- und Umweltausschuss mit dem Vorhaben befasst, die Entscheidung jedoch wegen offenen Klärungsbedarfs an den Rat abgegeben.

Oberflächennahe Baumwurzeln am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld drücken das Pflaster hoch. Der verdichtete Untergrund gilt laut Gutachten als Hauptursache für die Schäden.

Verwaltung begründet Eingriff mit baulichen und technischen Problemen

Bauamtsleiter Bernd Roters erläuterte dem Rat die Sicht der Verwaltung. Bei einer Begehung seien erhebliche Probleme im Wurzelbereich mehrerer Bäume festgestellt worden. Teilweise hätten sich die Wurzeln unter dem Pflaster ausgebreitet. Ursache seien ungünstige Bodenverhältnisse mit Schutt und Schotter, die ein Tiefenwachstum verhindert hätten.

aumbestand im südlichen Bereich des Kirchplatzes St. Martin. Mehrere Bäume weisen laut Gutachten Wurzelschäden auf, die geplante Baumaßnahmen erschweren.
Wurzelverlauf unter dem Pflaster am Kirchplatz St. Martin (pink markiert). Für künftige Ersatzpflanzungen sind größere Bodenräume vorgesehen.

Besonders kritisch bewertete die Verwaltung zwei Bäume an der Borkener Straße. Ein Ahorn nahe des Zebrastreifens weise laut Gutachten keine ausreichende Vitalität mehr auf. Eine Sommerlinde stehe teilweise auf einem Feuerlöschbecken, wodurch sich die Wurzeln ausschließlich oberflächennah entwickeln konnten. „Ein Erhalt wäre nur mit massiven Eingriffen in den Wurzelbereich möglich“, erklärte Roters. Ob die Bäume dies überstehen würden, sei nicht verlässlich absehbar.

Hinzu kämen notwendige Kanalarbeiten im Untergrund des Platzes, die durch die bestehende Wurzelstruktur zusätzlich erschwert würden. Auch ein weiteres Gutachten habe keine andere fachliche Bewertung ergeben.

Wurzelwerk, Bäume St. Martin
Wurzelwerk. Foto: Lamers

Forderungen nach Änderungen finden keine Mehrheit

Aus den Reihen der Grünen äußerte Fraktionsvorsitzender Henry Tünte erneut grundsätzliche Bedenken gegen das Vorhaben. Er forderte, weitere Entsiegelungsmöglichkeiten zu prüfen und bei der Neubepflanzung auf heimische Baumarten zu setzen. Nach der Abstimmung kommentierte er das Ergebnis mit den Worten: „Schade um die Bäume.“

Auch die UWG sprach sich gegen einen pauschalen Umgang mit dem Baumbestand aus. Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen regte an, Alternativen aus den Gutachten stärker zu berücksichtigen und die Planung insgesamt noch einmal anzupassen. Zugleich signalisierte er die Bereitschaft seiner Fraktion, zumindest auf die beiden äußeren Bäume an der Borkener Straße zu verzichten. Beide Positionen konnten sich im Rat nicht durchsetzen.

Bäume zwischen Kirche und Gehweg am Kirchplatz St. Martin. Der geringe Abstand zur Kirche und der verdichtete Boden gelten als problematisch.
Bäume zwischen Kirche und Gehweg am Kirchplatz St. Martin. Der geringe Abstand zur Kirche und der verdichtete Boden gelten als problematisch.

CDU sieht Entscheidung als sachlich notwendig an

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff bezeichnete die Planung für den Kirchplatz St. Martin als schwierig, aber unumgänglich. Die vorliegenden Gutachten zeigten deutlich, dass die bestehenden Probleme auf frühere Pflanzfehler zurückzuführen seien. „Wir müssen die Realität anerkennen“, sagte Bonhoff. Innerhalb der CDU habe es intensive Beratungen gegeben, am Ende habe es jedoch keine tragfähige Alternative gegeben.

Der Rat folgte einem CDU-Antrag, bei der Auswahl der neuen Bäume einen externen Fachplaner einzubeziehen. Vorgesehen ist, für die Ersatzpflanzungen ausreichend große Bodenräume mit speziellem Substrat anzulegen, um langfristige Schäden zu vermeiden.

Im Bereich des westlichen Kirchportals sollen neue Bäume gepflanzt und die angrenzende Gastronomie aufgewertet werden. Ziel ist eine gestalterische Öffnung des Areals. In diesem Zusammenhang verwies der Erste Beigeordnete Markus Büsken auf eine Unterschriftenliste eines Gastronomen, der sich für die Entfernung eines Baumes ausgesprochen hatte.

Beschluss ebnet Weg für Ausschreibung

Anträge auf weitergehende Planungsänderungen fanden keine Mehrheit. Der Rat beschloss die Umsetzung der Planung einschließlich der Fällung der Bäume. Auf Wunsch der CDU soll zudem der Bereich um den sogenannten dicken Stein in die weiteren Überlegungen einbezogen werden.

Mit dem Ratsbeschluss ist die Voraussetzung für die Ausschreibung des Projekts geschaffen. Bürgermeister Dirk Kuhmann bezeichnete diese als notwendige Grundlage für das weitere Verwaltungshandeln. Die Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin Raesfeld kann damit vorbereitet werden.

Kirchplatz St. Martin in Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Infokasten: Gutachten Bäume am Kirchplatz St. Martin

Am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld werden im Zuge der Neugestaltung alle neun bestehenden Bäume gefällt. Grundlage ist ein Gutachten des Baumsachverständigen Markus Lamers.

Westliches Kirchportal (Außengastronomie)
Bäume Nr. 1 bis 3, Sommerlinden
Wurzelverletzungen durch frühere Pflasterarbeiten, erhöhte Pilzgefahr, ungeeignete Baumart für Gastronomie.
Empfehlung: Fällung und Ersatzpflanzung, vorgeschlagen wird die Säulenhainbuche.

Pflaster soll auch auf der anderen Seite des Kirch Platzes von St. Martin angepasst werden
Bäume 1 bis 3 vor der Außengastronomie: Foto: Petra Bosse

Zwischen Kirche und Wohnbebauung
Bäume Nr. 4 bis 6, Sommerlinden
Stark verdichteter Boden, flächige Wurzelbildung, erhebliche Eingriffe bei Baumaßnahmen notwendig.
Empfehlung: Fällung und Neupflanzung mit säulenförmigen Bäumen.

Borkener Straße / Bushaltestelle
Baum Nr. 7, Bergahorn
Nicht mehr vital, oberflächennahe und würgende Wurzeln, begrenzte Reststandzeit.
Empfehlung: Fällung, Ersatz durch Säulenhainbuche.

Zwischen Kirche und Gehweg
Bäume Nr. 8 und 9, Sommerlinden
Ungeeigneter Standort, geringer Abstand zur Kirche, Baum Nr. 9 teilweise auf Feuerlöschbecken.
Empfehlung: Fällung, keine Neupflanzung von Bäumen, stattdessen Sträucher.

Kritische Bäume-Kirchplatz St. Martin Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Hinweis des Gutachters:
Neue Bäume sollten standortgerecht gepflanzt werden, mit ausreichend großem Wurzelraum. Für die endgültige Baumartenwahl wird die Einbindung externer Fachleute empfohlen.

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