Start Blog Seite 23

Spatenstich neue Kita Holzwurm in Erle: Baustart am Holten

Mit einem symbolischen ersten Stich in den Boden hat am Donnerstag der Bau der neuen Kita Holzwurm in Erle begonnen. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Einrichtung begleiteten den Auftakt. Der Neubau entsteht am Holten, Ecke Friedholt, direkt gegenüber des bisherigen Standorts. Die Einrichtung soll künftig mehr Platz für Kinder bieten und zusätzliche Perspektiven schaffen.

Offizieller Start mit vielen Beteiligten

Beim Spatenstich waren Bürgermeister Dirk Kuhmann, Mitglieder des Rates sowie Bernd Roters, Leiter des Bauamts der Gemeinde Raesfeld, vor Ort. Auch Kita-Leiterin Katja Maschmeier und die Vorsitzende des Fördervereins, Jessica Foitzik, begleiteten den Termin.

Wie bereits berichtet, wird die Kita Holzwurm aufgrund von Eigenbedarf verlegt. Das neue Grundstück liegt nur wenige Meter entfernt auf einer Fläche der Kirchengemeinde nahe dem Erler Friedhof.

Kita-Leiterin Katja Maschmeier und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten
Kita-Leiterin Katja Maschmeier (li.) und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten. Foto: Petra Bosse

Mehr Platz für Kinder in Erle

Für Leiterin Katja Maschmeier ist der Baustart ein wichtiger Schritt. „Ja, wir freuen uns. Das ist ja schon lange geplant. Jetzt geht es endlich los“, sagt sie. Auch die Kinder verfolgten die Bauarbeiten aufmerksam. „Die Kinder kriegen ja auch immer mit, dass hier LKWs kommen und Bagger. Wir können alles von schräg gegenüber beobachten. Das ist super.“

Aktuell werden 23 Kinder betreut. Mit dem Neubau soll sich das ändern. „Der Neubau wird doppelt so groß, also zwei Gruppen“, erklärt Maschmeier. Künftig sei Platz für rund 40 Kinder vorgesehen.

Grundstück für die neue Kita direkt neben dem Erler Friedhof in Erle
Foto: Petra Bosse

Bauweise und Erweiterungsmöglichkeiten

Bernd Roters beschreibt das Projekt als funktional angelegt. „Es wird eine ganz normale Kita in Massivbauweise errichtet, mit Dacheindeckung.“

Das Gebäude sei jedoch so geplant, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. „Das ganze Gebäude ist so vorgesehen, dass es auch später noch aufgestockt werden kann. Das ist statisch bereits eingeplant.“

Offen ist derzeit noch die Umsetzung eines Gründachs. „Ob ein Gründach kommt, hängt von einer möglichen Förderung ab“, so Roters. Gespräche dazu laufen aktuell. Sollte eine Förderung bewilligt werden, könne die Dachfläche begrünt werden. Die Konstruktion sei so ausgelegt, dass eine spätere Erweiterung dennoch möglich bleibt.

Neuer Kindergarten in Erle am Holten geplant
Neue Kita Holzwurm. Seitenansicht vom Friedholt aus. ©Gemeinde Raesfeld

Zeitplan und offene Fragen

Beim Zeitplan zeigt sich die Verwaltung zuversichtlich. „Wir liegen aktuell gut im Plan und gehen davon aus, dass im kommenden Jahr im zweiten Quartal die Einweihung stattfinden kann, vorausgesetzt, es kommt nichts Unvorhergesehenes dazwischen“, sagt Roters.

Hintergrund der offenen Förderfrage ist eine zunächst in Aussicht gestellte Unterstützung durch den Emscherverband, die später nicht umgesetzt wurde, da es sich um einen Neubau handelt. Aktuell werde geprüft, ob ein alternatives Förderprogramm des Landes greifen kann.

Auch mögliche Kampfmitteluntersuchungen wurden im Vorfeld geprüft. Grundlage war eine Karte der Bezirksregierung Arnsberg. „Hier waren keine weiteren Untersuchungen erforderlich“, erklärt Roters.

Bei den Erdarbeiten gab es bislang nur eine Besonderheit. „Wir haben eine rund 30 Meter lange Asphaltstrecke gefunden“, berichtet Roters. Weitere Auffälligkeiten habe es nicht gegeben.

Neu Kita Holzwurm in Raesfeld-Erle
Ansicht Ost.©Gemeinde Raesfeld

Rückblick: Planung, Kosten und Konzept

Die Planungen für den Neubau liefen bereits seit längerer Zeit. Das Bauamt entwickelte das Gebäude in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung sowie dem Vorstand des Trägers. Auch das Kreisjugendamt war in die Ausarbeitung des Raumkonzepts eingebunden.

Darüber hinaus wurden frühzeitig Optionen für eine mögliche spätere Erweiterung berücksichtigt. Die Verwaltung kalkuliert aktuell mit Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro, einschließlich der Außenanlagen.

Start in Raesfeld: 40 Firmlinge auf Tour

Firmlinge Radtour Raesfeld startet mit viel Vorfreude: Am Martinushaus in Raesfeld herrscht am Donnerstag lebhafte Aufbruchstimmung. 40 Jugendliche und neun Betreuer der Pfarrgemeinde St. Martin machen sich bereit für mehrere Tage auf dem Fahrrad. Die Stimmung ist gelöst, das Wetter spielt mit.

Aufbruchstimmung vor dem Martinushaus

Kurz vor dem Start wird noch einmal geprüft und sortiert. Fahrräder stehen bereit, Taschen sind festgezurrt, letzte Absprachen laufen.

40 Firmlinge in Raesfeld vor dem Start am Martinushaus
Foto: Petra Bosse

Christine Focken sagt: „Wir starten jetzt gleich um 13.30 Uhr am Martinushaus in Raesfeld mit 40 Jugendlichen und neun Betreuern aus der Kirchengemeinde St. Martin.“ Die Gruppe ist komplett. Die Vorfreude ist spürbar.

Erste Etappe führt nach Xanten

Das Ziel am ersten Tag ist Xanten. Dort übernachtet die Gruppe in der Jugendherberge. Am Freitag geht es weiter Richtung Bocholt-Hemden. Die nächste Übernachtung ist im Hemder Saal in einer Schützenhalle geplant. Das Gepäck ist bereits vor Ort.

Radtour der Firmlinge in Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse

Am Samstag führt die Radtour Raesfeld weiter nach Winterswijk. Dort schlägt die Gruppe ihre Zelte auf einem Campingplatz auf. Für den Abend ist gemeinsames Grillen vorgesehen. Am Sonntag geht es zurück nach Raesfeld zum Martinushaus.

Zur Strecke gehört auch eine Rheinüberquerung. Die Gruppe setzt bei Bislich über und fährt bei Rees wieder zurück auf die andere Rheinseite.

Unterstützung aus der Gemeinde

Die Tour wird von vielen Eltern unterstützt. Sie kümmern sich um Gepäck und Verpflegung entlang der Strecke. Christine Focken sagt: „Und das alles ist nur möglich mit Unterstützung der vielen, vielen Eltern, die uns Gepäck liefern, Essen liefern, morgens schon 37 Brötchen bringen.“

Premiere mit viel Zuspruch

Die Tour findet in dieser Form erstmals statt. Sie ist Teil der Firmvorbereitung und setzt bewusst auf Bewegung und gemeinsames Erleben.

Pastor Fabian Tilling-kurzes Gebet vor dem Start
Foto: Petra Bosse

Pastor Fabian Tilling ergänzt: „Das ist das erste Mal, weil ein großes Interesse daran bestand, mal etwas Alternatives in der Vorbereitung anzubieten, mit etwas mehr Bewegung.“ Und zur Organisation sagt er: „Insgesamt sind wir neun.“

Gemeinschaft im Mittelpunkt

Einen Schutzengel für jeden Firmling vor der Radtour
Einen Schutzengel gab für jeden Firmling noch vor der Radtour. Foto: Petra Bosse

Vier Tage unterwegs, mehrere Etappen und gemeinsame Erlebnisse prägen die Firmlinge Radtour. Die Mischung aus Bewegung, Austausch und gemeinsamer Zeit steht im Mittelpunkt.

Mit dem Start bei bestem Wetter sind die Voraussetzungen für eine gelungene Premiere gegeben.

Radtour der Firmlinge der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse

Zukunft des Bauens: Lösungen, die überzeugen

Bauen und Sanieren in der Region bedeutet heute weit mehr als die Entscheidung für ein neues Haus, eine Modernisierung oder moderne Heiztechnik. Wer renoviert, neu baut oder sein Zuhause zukunftsfähig machen möchte, richtet den Blick auf Energie, Wohnkomfort, Werterhalt und verlässliche Fachbetriebe in der Region.

Direkt zu den Themen: Feuchtigkeitsschäden sanieren · Moderner Holzbau · Moderne Haustechnik · Wärmepumpen und Heiztechnik · Häufige Fragen

Bauen und Sanieren in der Region: kompetente Partner sind wichtig

Wer heute zeitgemäß bauen möchte, braucht kompetente Partner an seiner Seite. Das gilt von der Planung bis zur Schlüsselübergabe, denn die Anforderungen sind ebenso vielseitig wie die beteiligten Gewerke.

Doch die Region ist gut aufgestellt. Unternehmen wie Holzbau Pieper, Isotec, Vest Haustechnik und Gernemann stehen für Fachwissen, Erfahrung und Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Eigentümern zugeschnitten sind. Denn jedes Gebäude stellt eigene Anforderungen. Mal wird Wohnraum benötigt, mal müssen Feuchtigkeitsschäden behoben werden, mal geht es um eine effiziente Heizung oder um eine Modernisierung, die den Alltag erleichtert.

Feuchtigkeitsschäden dauerhaft sanieren mit Isotec

Isotec unterstützt Eigentümer in der Region bei der Analyse und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden, Schimmel und Abdichtungsproblemen.

Anzeige Isotec Dorsten zur Sanierung von Feuchtigkeitsschäden

„Wir sanieren nicht um Schäden zu verdecken.

Wir lösen Ursachen damit sie nicht zurück kommen. Die Zukunft gehört den Fachfirmen, die Probleme ganzheitlich verstehen, Verantwortung übernehmen und Ergebnisse liefern, die bleiben.“

Victor Costa, Geschäftsführer 

Abdichtungssysteme Costa GmbH – IsoTec Oer-Erkenschwick

Gerade beim Neubau rückt der Holzbau zunehmend in den Fokus. Holz verbindet natürliche Wohnqualität mit technischer Leistungsfähigkeit. Moderne Konstruktionen ermöglichen kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse und eine sehr gute Energiebilanz. Wer mit einem erfahrenen Holzbaubetrieb plant, erhält keine Lösung von der Stange, sondern ein Konzept, das Gestaltung, Statik, Nachhaltigkeit und Präzision verbindet.

Moderner Holzbau und flexible Grundrisse mit Holzbau Pieper

Holzbau Pieper steht für nachhaltigen Holzbau, individuelle Planung und Systemholzbau für Neubau, Umbau und moderne Wohnkonzepte.

Anzeige Holzbau Pieper für nachhaltigen Holzbau und Systemholzbau

„Holz ist für uns mehr als ein Baustoff.

Es ist die Grundlage für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen. Mit moderner Technik und handwerklicher Erfahrung entwickeln wir individuelle Lösungen, die ökologisch und technisch überzeugen, Generationen überdauern und zugleich höchsten Ansprüchen an Qualität und Gestaltung gerecht werden.“

Lukas Schlütermann, Geschäftsführer

Nachhaltiger Holzbau mit System – Holzbau Pieper Datteln.

Moderne Haustechnik, Sanierung und Wartung greifen ineinander

Auch bei bestehenden Gebäuden entscheidet die richtige Analyse über den Erfolg. Feuchtigkeit, Schimmel oder schadhafte Abdichtung lassen sich nicht dauerhaft beseitigen, wenn nur sichtbare Spuren behandelt werden. Zukunftsfähige Sanierung beginnt an der Ursache. Fachbetriebe, die Schäden ganzheitlich betrachten, schaffen Sicherheit und schützen den Wert der Immobilie dauerhaft.

Moderne Haustechnik für Neubau und Modernisierung mit Vest Haustechnik

Vest Haustechnik verbindet Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und intelligente Anlagenplanung für effiziente Haustechnik in Neubau und Modernisierung.

Anzeige Vest Haustechnik für Heizung, Sanitär und Wärmepumpen

„Moderne und zukunftsorientierte Haustechnik bedeutet für uns bei der Vest Haustechnik GmbH, Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Dabei behalten wir stets die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden im Blick. Mit maßgeschneiderten Lösungen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Wärmepumpen sorgen wir dafür, dass unsere Kunden bereits heute von den Möglichkeiten der Zukunft profitieren.“

Marcel Kroggel, Geschäftsführer

Effiziente Haustechniklösungen für heute und morgen – Vest Haustechnik.

Ein zentraler Baustein ist heutzutage die Haustechnik. Wärmepumpen, moderne Heizsysteme, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung machen Häuser komfortabler und effizienter. Ob im Neubau oder bei der Modernisierung. Entscheidend ist, dass die Technik zum Gebäude und zu den Menschen passt. Planung, Ausführung und Wartung greifen dabei ineinander.

Wärmepumpen und moderne Heiztechnik mit Gernemann

Gernemann Kälte- und Klimatechnik plant moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik passend zum Gebäude und zu den Anforderungen der Bewohner.

Anzeige Gernemann für moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik

„Eine gute Wärmepumpe sorgt für angenehme Wärme und unterstützt nachhaltiges Heizen auf moderne Weise.

Sie schafft Wohnkomfort – im Neubau genauso wie bei der Modernisierung. Wir planen jede Anlage individuell und passgenau. Mit regelmäßiger Wartung stellt unser Team sicher, dass sie dauerhaft zuverlässig und effizient läuft.“ 

Thomas Kock, Geschäftsführer

Gernemann Kälte- und Klimatechnik 

Die Zukunft des Bauens ist regional, fachkundig und individuell. Sie verbindet nachhaltige Materialien, saubere Sanierung, effiziente Technik und verlässliches Handwerk. Wer heute investiert, sucht nicht nur kurzfristige Verbesserung, sondern dauerhafte Qualität. Genau hier setzen qualifizierte Unternehmen an, mit Lösungen für moderne, sichere und zukunftsfähige Häuser.

Häufige Fragen zum Bauen und Sanieren

Welche Fachbetriebe helfen beim Bauen und Sanieren in der Region?

Je nach Vorhaben sind Betriebe für Holzbau, Feuchtigkeitssanierung, Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und Klimatechnik gefragt. Wichtig ist, dass Planung, Ausführung und Wartung zusammen gedacht werden.

Welche Vorteile bietet moderner Holzbau?

Moderner Holzbau ermöglicht kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse, natürliche Wohnqualität und eine gute Energiebilanz.

Wann sollte man Feuchtigkeitsschäden fachgerecht sanieren lassen?

Feuchtigkeitsschäden und Schimmel sollten frühzeitig geprüft werden, weil dauerhafte Sanierung an der Ursache ansetzt und nicht nur sichtbare Spuren entfernt.

Welche Haustechnik eignet sich für Neubau und Modernisierung?

Moderne Haustechnik umfasst unter anderem effiziente Heizsysteme, Wärmepumpen, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung, abgestimmt auf Gebäude und Nutzung.

Femeiche Erle Führung am 3. Mai: Geschichte wird lebendig

0

An der Femeiche in Erle wird Geschichte erlebbar. Am Sonntag, 3. Mai, lädt eine öffentliche Führung zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Besucher erwartet eine Mischung aus Erzählung, Rollenspiel und Ausstellung.

Femeiche Erle Führung mit historischem Rollenspiel

Die Femeiche Erle Führung beginnt um 15 Uhr an der Femeiche Erle (Ekhornsloh 17). Carlo Behler tritt dabei als Freigraf Bernd de Duiker in mittelalterlicher Gewandung auf. Er berichtet über seine Rolle als Vorsitzender des Femegerichts und vermittelt Hintergründe zur Geschichte des mehr als 1000 Jahre alten Nationalerbe-Baums.

Ein besonderer Teil der Femeiche Erle Führung ist das gemeinsame Nachspielen einer urkundlich überlieferten Femegerichtsverhandlung aus dem Jahr 1441. So erhalten die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Rechtsprechung vergangener Zeiten.

Ausstellung im Heimathaus ergänzt die Führung

Im Anschluss führt die Veranstaltung weiter zum nahegelegenen Heimathaus Erle (Silvesterstraße 5). Dort wird die Ausstellung rund um die Femeiche besucht. Inhalte aus der Führung werden hier anschaulich vertieft und ergänzt.

Darüber hinaus können Besucher auch die weiteren Ausstellungen im Heimathaus besichtigen.

Dauer und Hinweise zur Teilnahme

Die Femeiche Erle Führung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Bei Regen wird die gesamte Veranstaltung ins Heimathaus verlegt.

Dorfplatz in Erle: Ausschuss entscheidet sich für „Dorfplatz Böckenhoff“

Der neue Dorfplatz in Erle steht kurz vor der Eröffnung. Parallel dazu hat der Hauptausschuss am Montag über die künftige Bezeichnung beraten. Die Mehrheit spricht sich für den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ aus.

Mehrheit für „Dorfplatz Böckenhoff“

Im Hauptausschuss fiel die Entscheidung zugunsten des Namens „Dorfplatz Böckenhoff“. Zuvor hatte die Verwaltung die Bezeichnung „Böckenhoff-Platz“ ins Spiel gebracht. In der Sitzung wurde deutlich, dass der Zusatz „Dorfplatz“ für viele Mitglieder entscheidend sei.

Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff
Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff. Repro: Petra Bosse

Historischer Bezug zur Hofstelle Böckenhoff

Bürgermeister Dirk Kuhmann erklärte, die Verwaltung habe ursprünglich den Erler Heimatverein in die Namensfindung einbinden wollen. Aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten und des engen Zeitplans bis zur offiziellen Eröffnung sei dies jedoch kurzfristig nicht mehr möglich gewesen.

Der Name „Böckenhoff“ verweise auf die frühere Hofstelle, die das Ortsbild über mehrere Generationen geprägt habe und nicht auf eine Person. In der Diskussion wurde mehrfach auf die historische Bedeutung hingewiesen.

Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, sagte: „Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand etwas anderes als Dorfplatz sagen wird.“

André Olbring (CDU) sagte: „Der Name Böckenhoff ist durch die Brennerei bekannt. Ich kann verstehen, dass einige dagegen sind.“ Er könne sich auch vorstellen, dass der Platz schlicht „Dorfplatz“ genannt werde.

Vorschlag für Hinweisschild

Kornbrennerei Böckenhoff Erle
Die Platz der Brennerei Böckenhoff war immer ein prägendes Bild in Erle. Foto: Petra Bosse

Andreas Erzkamp (SPD) brachte ergänzend einen Vorschlag ein: „Ich würde durch ein kleines Hinweisschild ergänzen, dass die alte Hofstelle gemeint ist, auch mit Blick auf den touristischen Aspekt.“

Ein solches Schild könne nach seiner Einschätzung den historischen Bezug verdeutlichen und gleichzeitig Besuchern zusätzliche Informationen bieten.

Die endgültige Entscheidung über den Namen wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen treffen.

Alte Hofstelle der Brennerei Böckenhoff in Raesfeld-Erle
vWo früher die alte Scheune stand, befindet sich heute das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.. Foto/Repro: Petra Bosse

Tempo 30 Schermbecker Straße in Erle: Politik beschließt Ausweitung

Der Haupt- und Finanzausschuss in Raesfeld hat sich mehrheitlich für Tempo 30 auf der Schermbecker Straße ausgesprochen. Die Regelung soll weiter reichen als ursprünglich geplant. Neben der Geschwindigkeitsbegrenzung rücken auch Zebrastreifen stärker in den Fokus.

Tempo 30 Schermbecker Straße soll ausgeweitet werden

Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Raesfeld hat am Montagabend über mehr Verkehrssicherheit auf der Schermbecker Straße beraten. Im Mittelpunkt stand die Einführung von Tempo 30 auf der Schermbecker Straße in Erle (wir berichteten).

Konkret soll die Geschwindigkeitsbegrenzung nach dem Willen der Politik von der Ortsmitte Erles bis zur Einmündung der Marienthaler Straße gelten. Damit geht der Beschluss über den ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung hinaus. Diese hatte vorgesehen, lediglich den unmittelbaren Bereich der Ortsmitte bis etwa Hausnummer 28 einzubeziehen.

Mehr Fußgängerschutz im Ortskern

Hintergrund der Entscheidung ist das erhöhte Fußgängeraufkommen im Ortskern. Einrichtungen wie das HUB Erle, die Kornbrennerei, der Dorfplatz oder das Pfarrheim St. Silvester sorgen dort regelmäßig für Publikumsverkehr. Besonders auf dem kurvigen Abschnitt der Straße sehen Politik und Verwaltung Handlungsbedarf.

Nach Angaben der Verwaltung könne sich auch die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Borken sowie der Baulastträger Straßen.NRW eine Tempo-30-Regelung in diesem Bereich grundsätzlich vorstellen. Für die Umsetzung ist jedoch die Zustimmung des Kreises erforderlich.

Unterschiedliche Meinungen zur Ausdehnung

Innerhalb des Ausschusses gab es unterschiedliche Auffassungen zur Länge der Tempo-30-Zone. Während einige Mitglieder die Ausweitung bis zur Marienthaler Straße unterstützten, äußerten andere Bedenken.

„Die Autofahrer auf Tempo 30 zu zwingen, halten wir als problematisch“, sagte Christoph Stephan (FDP). Auch Andre Olbing (CDU) sprach sich dafür aus, zunächst einen kleineren Abschnitt umzusetzen: „Im ersten Schritt 30 bis zur Pizzeria ist unstrittig.“

Zebrastreifen im Fokus der Politik

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Sicherheit am Fußgängerüberweg. Mehrere Ausschussmitglieder bewerteten die Sichtbarkeit des Zebrastreifens als unzureichend.

Volker van Wasen (UWG) wollte wissen, ob die Halbinsel vor Haus 28 mit einbezogen sei. Auch der Zebrastreifen sei ein Problem. Ein Grund dafür sei, dass in diesem Bereich viele Fahrzeuge auf der Fahrbahn parken. Christoph Stephan ergänzte, die Situation sei „problematisch“. Van Wasen sagte zudem: „Wir würden unterstützen, den Zebrastreifen zu verbessern.“ Auch Andre Olbing betonte: „Wir müssen mehr in die Sichtbarkeit investieren.“

Die Politik sprach sich einstimmig dafür aus, alle Zebrastreifen im Gemeindegebiet zu überprüfen und gegebenenfalls aufzuwerten.

Ideen für bessere Sichtbarkeit

Als mögliche Maßnahme wurde das sogenannte Heidener Modell genannt. Dabei werden Zebrastreifen durch farbliche Markierungen oder Beleuchtung hervorgehoben. Henry Tünte (Grüne) schlug vor, den Überweg mit roten und blauen Streifen besser sichtbar zu machen.

Bauamtsleiter Bernd Roters verwies jedoch darauf, dass Straßen.NRW die Straße grundsätzlich als in Ordnung bewerte. Umbauten seien daher nicht ohne Weiteres vorgesehen. Auch Markus Büsken, Erster Beigeordneter, kündigte an, zunächst Gespräche mit Straßen.NRW zu führen. Dabei solle geklärt werden, welche Maßnahmen möglich sind, welche Kosten entstehen und wer diese trägt.

Zustimmung noch erforderlich

Ob die Tempo-30-Regelung auf der Schermbecker Straße tatsächlich umgesetzt wird, hängt nun von der Zustimmung des Kreises Borken als zuständige Straßenverkehrsbehörde ab. Parallel dazu will die Gemeinde die Situation an den Zebrastreifen im gesamten Ort prüfen.

Erle feiert neuen Dorfplatz und Dorfgemeinschaftshaus: Eröffnung am 17. Mai

Bald ist es soweit, es kann gefeiert werden. Der neue Dorfplatz wird pünktlich fertig und wird künftig ein neuer Mittel- und Treffpunkt in der Dorfmitte von Erle am Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle sein. Gefeiert wird dabei eine doppelte offizielle Eröffnung, sowohl des Dorfplatzes als auch des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle. Die Bürgergenossenschaft Erle eG lädt zu einem bunten Fest für die ganze Familie ein.

Feierliche Eröffnung und buntes Programm

Am Sonntag, 17. Mai 2026, steht Erle ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Los geht es um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel.

Um 11:30 Uhr folgt die offizielle Eröffnung des neuen Dorfplatzes, begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten. Im Anschluss präsentiert sich der Heimatverein Erle mit den „Brejpottspöllers“ und einer anschließenden Freigrafenschwur-Aufführung.

Um 13:00 Uhr sorgt die Erler Allgemeine Verunsicherung (EAV), für Unterhaltung. Ab 14:00 Uhr übernimmt DJ Christian Sanders und bringt Musik und Stimmung auf den Platz.

Aktionen und Angebote rund um den Dorfplatz

Rund um den neuen Dorfplatz erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Angebot. Frisch gezapftes Bier und Leckeres vom Grill gehören ebenso dazu.

Für Kinder steht ein Spielmobil bereit. Zudem ist die Kornbrennerei Böckenhoff an diesem Tag geöffnet.

Um 14:30 Uhr wird eine Führung an der Femeiche angeboten.

Neuer Treffpunkt für das Dorf

Mit dem neuen Dorfplatz und dem Dorfgemeinschaftshaus entsteht in Erle ein zentraler Ort für Begegnung und Gemeinschaft. Direkt am HUB Erle gelegen, soll er künftig das Dorfleben stärken und Raum für Veranstaltungen bieten.

Die Bürgergenossenschaft Erle eG und ihre Mitglieder laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern.

Dorfplatz Erle-Offizielle Eröffnung mit Programm

UWG Mitgliederversammlung Raesfeld: Blick nach vorn

Bei der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld standen Ehrungen und aktuelle Themen im Mittelpunkt. Bürgermeister Dirk Kuhmann berichtete über Projekte und Entwicklungen in der Gemeinde. Zudem würdigte die UWG langjähriges Engagement mehrerer Mitglieder.

Bürgermeister berichtet über aktuelle Projekte

Im Mittelpunkt der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld standen neben vier Ehrungen aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde. Vorsitzender Rupert Koller begrüßte zahlreiche Mitglieder sowie Bürgermeister Dirk Kuhmann.

Kuhmann informierte ausführlich über laufende und geplante Projekte der Verwaltung. Dazu zählten unter anderem der Ausbau der Kläranlage, weitere Schritte der Dorfentwicklung sowie personelle Veränderungen. So wurden eine Wirtschaftsförderin und eine Ehrenamtskoordinatorin eingestellt. Die UWG begrüßte diese Entscheidungen ausdrücklich, da damit zwei ihrer Anliegen umgesetzt worden seien.

Auch die geplante Organisation eines Bürgerbusses durch die neue Ehrenamtskoordinatorin stieß auf Zustimmung. Dieses Projekt sei ebenfalls ein Wunsch der UWG gewesen.

Rückblick auf die Ratsarbeit

Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen blickte im Anschluss auf die Arbeit im Rat zurück. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf kommende politische Aufgaben.

Er hob besonders die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion sowie in der gesamten UWG hervor und dankte den Mitgliedern ausdrücklich für ihren Einsatz.

Ehrungen für Droste und Temminghoff-UWG Raesfeld
Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden Franz Droste (l.) und Richard Temminghof (Mitte) vom Vorstandsvorsitzenden Rupert Koller für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Foto UWG, Claudia Kolle

Ehrungen für langjähriges Engagement

Ein zentraler Teil der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Franz Droste und Richard Temminghoff wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft sowie ihren langjährigen Einsatz ausgezeichnet.

Petra Nagel und Rupert Koller erhielten Anerkennung für ihre Tätigkeit als ehemalige Ratsmitglieder und ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik.

Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden Franz Droste (l.) und 
Richard Temminghof (Mitte) vom Vorstandsvorsitzenden Rupert Koller für 
beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
: Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden die ausgeschiedenen Ratsmitglieder Petra Nagel und Rupert Koller (r.) vom Fraktionsvorsitzenden Volker van Wasen für ihr politisches Engagement geehrt. Foto UWG, Claudia Koller

Persönliche Erinnerungen und Austausch

Im Anschluss erinnerten sich die Geehrten gemeinsam mit den Mitgliedern an die Anfänge ihres politischen Engagements. Daraus entwickelte sich ein lebendiger Austausch über prägende lokalpolitische Ereignisse und persönliche Erfahrungen.

Der Abend klang in geselliger Runde mit weiteren Gesprächen aus.

Maikranzaufhängen 2026 in Erle bringt Stimmung am Ständebaum

0

Bei frühlingshaftem Wetter, das aktuell angesagt ist, dürfte das Maikranzaufhängen in Erle wieder viele Besucher an den Ständebaum locken. Das Traditionsfest verbindet Musik, Inthronisierung und geselliges Beisammensein. Auch in diesem Jahr wird am 30. April gemeinsam gefeiert und anschließend am HUB weitergemacht.

Das Maikranzaufhängen in Erle hat Tradition. Am Mittwoch, 30. April, wird der Maikranz wie gewohnt am Ständebaum an der Schermbecker Straße aufgestellt. Los geht es um 18 Uhr.

Maikranzaufhängen in Erle mit Musik und Dorfleben

Wenn der Maikranz in Erle hochgezogen wird, ist das mehr als ein fester Termin im Kalender. Die Landjugend Erle Rhade übernimmt das Hochziehen des Kranzes.

Begleitet wird das Maikranzaufhängen in Erle vom Blasorchester Erler Jäger und den Brejpottspöllers des Heimatvereins Erle. Die Musik sorgt für die typische Atmosphäre rund um den Ständebaum.

Maikranzaufhängen in Erle 2026
Foto: Petra Bosse/Archiv

Neue Kappesprinzessin wird bekannt gegeben

Ein Höhepunkt des Abends ist die Bekanntgabe der neuen Kappesprinzessin. Katharina Meyering vom Hof Meyering in Raesfeld, aktuell Kappesprinzessin, rückt zur Königin auf und tritt die Nachfolge von Birgitt Grotendorst an.

Die Inthronisierung findet in diesem Jahr zum zweiten Mal am Ständebaum statt. Damit bleibt der Abend fest mit der Erler Tradition verbunden.

Birgitt Grotendorst ist neue Kappeskönigin
Inthronisierung Kappeshoheiten 2025. Foto: Petra Bosse/Archiv

Feiern am HUB Erle

Nach dem offiziellen Teil geht es auf dem neuen Dorfplatz am HUB Erle weiter. Auch wenn die offizielle Eröffnung des Dorfplatzes erst für Sonntag, 17. Mai, terminiert ist, können sich die Besucher bereits jetzt auf dem neuen Dorfplatz am HUB Erle treffen und gemeinsam weiterfeiern.

Ein Bierstand und ein DJ sorgen für die passende Stimmung. Der Bierstand bleibe, so Christian Lipfert (Geschäftsführer) auch am Sonntag auf dem Dorfplatz geöffnet.

Das Maikranzaufhängen in Erle bleibt damit ein Treffpunkt für das Dorf, mit Tradition, Musik und einem stimmungsvollen Ausklang.

Anmeldung Schuki-Club 2026 in Raesfeld gestartet

Die Anmeldung Schuki-Club 2026 in Raesfeld ist freigeschaltet: Das Ferienangebot findet in den letzten drei Wochen der Sommerferien statt. Eltern können ihre Kinder jetzt anmelden. Wichtig sind Fristen, Teilnahmebedingungen und organisatorische Hinweise.

Die Anmeldung Schuki-Club 2026 läuft vom 27. April bis zum 10. Mai 2026. Das Ferienangebot findet vom 10. August bis zum 28. August 2026 im Jugendhaus Raesfeld statt, jeweils montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr.

Das Angebot richtet sich an Grundschulkinder aus der Gemeinde Raesfeld, die nicht die Offene Ganztagschule (OGS) besuchen. Kinder der OGS werden in den Ferien weiterhin dort betreut.

Voraussetzungen und wichtige Hinweise zum Schuki-Club

Der Schuki-Club ist ein freiwilliges Angebot, ein Anspruch auf Betreuung besteht nicht. Teilnehmen können ausschließlich Kinder, die im laufenden Schuljahr eine Grundschule besuchen und in Raesfeld wohnen. Kinder aus Entlassjahrgängen der Kindergärten sind ausgeschlossen.

Die Durchführung hängt von der Verfügbarkeit des Personals ab. Sollte es während des Angebots zu personellen Ausfällen kommen, kann der Schuki-Club vorzeitig beendet werden. Eine Ersatzbetreuung wird nicht angeboten.

Die Vergabe der Plätze erfolgt im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten. Buchungen über mehrere Wochen werden bevorzugt berücksichtigt.

Kosten, Ablauf und Organisation

Der Elternbeitrag beträgt 50 Euro pro Woche und Kind. Für Geschwisterkinder, die gleichzeitig angemeldet sind, werden 25 Euro pro Woche berechnet. Eine tageweise Buchung ist nicht möglich.

Nach Ende des Anmeldezeitraums erhalten Eltern eine Zu- oder Absage. Voraussetzung für die Teilnahme ist die vollständige Zahlung des Elternbeitrags im Voraus. Eine Erstattung erfolgt nur in besonderen Ausnahmefällen, wenn gebuchte Wochen nicht genutzt werden.

Sonderwünsche, etwa gemeinsame Betreuung mit bestimmten Kindern oder spätere Bringzeiten, können nicht berücksichtigt werden.

Der Schuki-Club ist ausdrücklich ein Freizeitangebot und kein pädagogisches Betreuungsformat. Die Veranstalter behalten sich vor, Kinder auszuschließen, wenn eine Betreuung im Sinne der Gruppe nicht möglich ist.

Technischer Hinweis zur Anmeldung Schuki-Club 2026

Nach Eingabe der Daten im Online-Formular müssen Eltern auf „Absenden“ klicken, damit die Anmeldung übermittelt wird. Optional kann eine Bestätigungsmail ausgewählt werden. Der Empfang dieser Mail hängt von den individuellen Spam-Einstellungen ab.

Hier geht es zur Anmeldung:  ➡️Schuki-Club Raesfeld 2026

Kfd Generalversammlung 2026: Ehrungen, Debatte und Team bestätigt

0

Die Kfd Raesfeld traf sich erstmals im Martinus Haus zur Generalversammlung am 25. April 2026. Neben Jubilarehrungen stand die Wiederwahl des Teams im Mittelpunkt. Auch aktuelle Themen aus Verband und Gesellschaft wurden angesprochen.

Auftakt im Martinus Haus

Zum ersten Mal fand die Generalversammlung im Martinus Haus statt. Viele Frauen kannten die Räumlichkeiten bereits von früheren Veranstaltungen. Seit Januar sind zudem 20 Frauen aus der aufgelösten Kfd Erle in Raesfeld aktiv. Martha Eming, Vorsitzende der Kfd Raesfeld, sagte, man fühle sich im Martinus Haus „schon ein wenig heimisch, da wir hier inzwischen häufiger zusammenkommen“.

Verein zwischen Engagement und Wandel

Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“. Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.

Viele Mitglieder der kfd-Raesfeld kamen zur Generlversammlung
Foto: kfd-Raesfeld

Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Martha Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“.

Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.

Der Rücktritt der Bundesvorsitzenden Anne König wurde ebenfalls thematisiert. Dieser sei bedauernswert, aber konsequent, hieß es. König habe deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit zwischen Verbandsleitung und Basis auseinanderdrifte. Wörtlich habe sie erklärt, die Ortsgruppen „treiben das Geld ein“, wenn die Verbindung nach oben jedoch beginne zu „bröckeln“, müsse dort nachgebessert werden.

Martha Eming-Vorsitzende Kfd-Raesfeld
Martha Eming. Foto: Kfd-Raesfeld

Gesellschaftliche Themen im Blick

Die Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft bleibe zentral. Eming sagte, Ziel sei es, „aufmerksam zu machen und Missstände klar zu benennen“.

Zugleich verwies sie auf veränderte Lebensrealitäten. Viele Frauen würden gern mehr arbeiten, „wenn die Familienlage und eine verlässliche Kinderbetreuung es zulassen“, sagte sie. Gerade in Bereichen wie Pflege oder Gastronomie gebe es viele Minijobs, die kaum Rentenansprüche bringen.

Gemeinschaft und Vereinsleben

Auch die Bedeutung von Gemeinschaft wurde betont. Eming sagte, viele Menschen hätten „eine Sehnsucht nach Zusammenhalt und danach, sich getragen zu fühlen“.

Neben der Mitgliederzeitschrift „Junia“, die sechsmal im Jahr erscheint, gebe es auch digitale Angebote. Dennoch bleibe der persönliche Austausch vor Ort wichtig.

Kassenbericht von Mechthild Pass, Kfd-Raesfeld
Foto: Kfd-Raesfeld

Zahlen, Ehrungen und Bestätigung

Die Kfd-Raesfeld zählt aktuell 237 Mitglieder, zwölf Frauen verstarben im vergangenen Jahr. Die Kasse wurde von Mechtild Pass und Irmgard Hinzelmann geprüft.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Irmgard Holdschlag, Gertrud Marpert, Maria Nagel, Josefine Nießing und Thekla Rottbeck geehrt.

Seit 50 Jahren gehören Marlies Cluse-Nießing, Hedwig Gesing, Maria Höing, Elsbeth Löchteken, Anita Nießing und Maria Potthoff der Kfd an.

Pastor Fabian Tilling Raesfeld
Foto: Kfd-Raesfeld

Der Präses Dr. Fabian Tilling leitete die Abstimmung. Das Team wurde im Amt bestätigt. Weiterhin gehören Claudia Buskamp, Hanni Brings, Marietheres Brömmel, Martha Eming, Lydia Limberg, Irmgard Rickert und Gerlinde Wenzelmann zum Leitungsteam.

Rückblick und Termine

Ein Jahresrückblick per Präsentation sowie Berichte zur Theaterveranstaltung rundeten das Programm ab. Ein Teil des Erlöses wird zu gleichen Teilen an das Westfeldlager, die Jugendgruppe des DRK und die Jugendfeuerwehr gespendet.

Geplant sind unter anderem eine Maiandacht am 5. Mai in der Schlosskapelle, eine Fahrradtour am 9. Juni zum Stadtarchiv Borken mit anschließenden Führungen sowie die Friedenssternwallfahrt am 14. Juli in Heiden.

Am 27. August ist eine Veranstaltung bei „Lieb und Wert“ vorgesehen. Dort wird der Zauberer Dieter Hoffmann auftreten. Finanziert wird dies aus Mitteln des Heimatpreises, den die Kfd Raesfeld im Februar erhalten hat.

Generalversammlung der Kfd-Raesfeld im Martinus Haus Raesfeld 2026
Foto: Kfd-Raesfeld

Weitere Nachrichten der Kfd finden Sie hier. ➡️ Katholische Frauengemeinschaft

PoliTour 2026 im Kreis Borken startet im Münsterland

0

Motorradfahren begeistert viele Menschen im Kreis Borken. Genau diese Begeisterung greift die PoliTour 2026 auf. Am Sonntag, 31. Mai 2026, laden die Polizeibehörden gemeinsam mit Partnern zu einer geführten Ausfahrt durch das Münsterland ein. Ziel ist es, Fahrspaß und Verkehrssicherheit miteinander zu verbinden.

Geführte Touren starten an mehreren Orten

Die PoliTour 2026 beginnt ab 8.45 Uhr in mehreren Gruppen. Startpunkte sind Recklinghausen, Marl, Haltern am See, Nottuln und Borken. Erfahrene Motorradpolizistinnen und Motorradpolizisten begleiten die Teilnehmenden.

Alle Gruppen fahren zum Verkehrsübungsplatz des ADAC in Haltern am See. Dort endet die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Abschlussaktion.

Praxisnahe Trainings unterwegs

Auf den Strecken sind mehrere Stationen eingeplant. Dort erhalten die Teilnehmenden praktische Einblicke in sicheres Motorradfahren. Themen sind unter anderem Gefahrenwahrnehmung, Fahrtechnik und Erste Hilfe. Die Inhalte werden anschaulich vermittelt und können direkt erlebt werden.

Austausch auf Augenhöhe

„Die PoliTour ist für uns eine ideale Gelegenheit, direkt mit Motorradfahrenden ins Gespräch zu kommen, und das nicht im Kontrollkontext, sondern auf Augenhöhe“, sagt die Recklinghäuser Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Unser Ziel ist, für typische Risiken zu sensibilisieren und konkrete Tipps zu geben, die sofort im Fahralltag umgesetzt werden können.“

Sicherheit im Kreis Borken im Fokus

Auch im Kreis Borken hat das Thema eine besondere Bedeutung. „Motorradfahren gehört fest zu unserer Region, umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für sicheres Verhalten zu stärken“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. „Die PoliTour schafft genau diesen Zugang: praxisnah, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger.“

Für den Kreis Coesfeld hebt Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr den Mitmach-Charakter hervor. „Wir setzen bewusst darauf, die Teilnehmenden aktiv einzubinden. Wer selbst übt und Situationen durchspielt, nimmt deutlich mehr mit als aus reiner Theorie. Das macht die PoliTour so wertvoll für die Verkehrssicherheitsarbeit.“

Breite Unterstützung durch Partner

Die PoliTour 2026 wird von zahlreichen Partnern unterstützt. Dazu gehören die Verkehrswacht Recklinghausen-Land, das ADAC Fahrsicherheitszentrum, das DRK, der Motorradclub BlueNights sowie der Verein VMS Vereinigte Motorradstaffel und weitere Organisationen.

Anmeldung ab sofort möglich

Für die Teilnahme stehen insgesamt 120 Plätze zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort per E-Mail möglich. Die Plätze werden auf die verschiedenen Startorte verteilt. Ein Wunschstartort kann bei der Anmeldung angegeben werden.

Anmeldung per E-Mail an: [email protected] [email protected] [email protected]

Raesfeld: Die Bullemänner – zu wahr, um schön zu sein

Lassen Sie sich in die unglaubliche Welt des westfälischen Kontinents entführen und erleben Sie höchste Fabulierkunst, überwältigende Schaubilder und gefühlvolle Musik – eingebettet in ein fantastisches Kuddelmuddel.

Wie immer stehen die zweibeinigen Stars im Mittelpunkt der großartigen Show und verzaubern die Zuschauer:innen. Und: Die haben gut lachen!

Jede Regung der begnadeten Körper erzählt eine westfälische Heldensage, transportiert Schönheit und Natürlichkeit und macht „Murks“ zu einem unvergesslichen und einmaligen Erlebnis.

Auch wenn sich die Menschen im und auf dem Lande fragen: „Klimawandel, gespaltene Gesellschaft, Demokratie in Gefahr: Haben wir es vermurkst?“ Die Bullemänner haben dazu eine klare Haltung – ganz nach Karl Valentin: „Jedes Ding hat drei Seiten – eine positive, eine negative und eine komische.“ Die Bullemänner – zu wahr, um schön zu sein.

Das Bildungswerk Raesfeld bietet diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Nießing Gastronomie GmbH am Sonntag, den 26.04.2026 von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Hecheltjen`s Hof, Isseltalweg 9 in 46499 Hamminkeln-Brünen an. Einlass ist um 17:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 25 €.

Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bw-raesfeld.de.

Frischer Rückenwind im Vorstand der Kolpingsfamilie Erle

0

Die Kolpingsfamilie Erle hat am 19. April ihre Generalversammlung im HUB Erle abgehalten. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr standen Ehrungen, Berichte und Wahlen auf dem Programm. Am Ende blieb noch Zeit für Gespräche in geselliger Runde.

Am Sonntag, den 19. April, kamen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Erle im HUB Erle zusammen. Vorsitzender Ludger Askamp begrüßte die Anwesenden. Zu Beginn wurde der Mitglieder gedacht, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Ehrungen für langjährige Treue

Ein besonderer Moment war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Zugehörigkeit wurden Martina Schlüter, Wolfgang Schlüter, Heike Tempelmann und Ewald Tempelmann ausgezeichnet.

Jahresrückblick mit Bildern

Schriftführerin Martina Schlüter blickte auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück. Fotos von Klaus Grömping ergänzten den Bericht und erinnerten an viele gemeinsame Veranstaltungen.

Den Kassenbericht stellte Rita Gülker vor. Die Kassenprüfer Heinz-Peter Hard und Alois Kerkhoff bestätigten eine einwandfreie Führung der Kasse. Die Mitglieder entlasteten daraufhin den gesamten Vorstand.

Frischer Rückenwind im Vorstand der Kolpingsfamilie Erle

Auch personell gab es Veränderungen. Martina Schlüter wurde als Schriftführerin bestätigt, Thomas Rössmann übernimmt weiterhin die Aufgabe als Beisitzer. Neu als Kassenprüferinnen gewählt wurden Annegret Gülker und Christa Dutz.

Gemeinsamer Abschluss

Um 12.00 Uhr endete die Versammlung mit dem Lied „Wir sind Kolping“. Danach kamen die Mitglieder noch bei einer Suppe zusammen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch.

Neues MTF für Jugendfeuerwehr Raesfeld

Die Jugendfeuerwehr Raesfeld wächst und übernimmt viele Aufgaben im Ort. Der Hauptausschuss berät am 27. April 2026 über ein zusätzliches Mannschaftstransportfahrzeug. Es geht um Entlastung im Alltag und mehr Einsatzbereitschaft.

Hauptausschuss entscheidet

Der Hauptausschuss befasst sich mit dem Kauf eines gebrauchten Mannschaftstransportfahrzeuges für die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. Der Rat soll dem erstmaligen Kauf zustimmen. Die Verwaltung möchte ein gebrauchtes Fahrzeug für bis zu 42.000 Euro beschaffen.

Fahrzeuge stoßen an Grenzen

„Bei größeren Aktionen reicht die Fahrzeuganzahl nicht mehr aus“, sagte Norbert Altrogge. Derzeit stehen drei Mannschaftstransportfahrzeuge zur Verfügung. Deshalb würden regelmäßig Einsatzfahrzeuge genutzt. „Das bedeutet, dass sie im Alarmfall fehlen können“, so Altrogge.

Jugendfeuerwehr wächst

Die Jugendfeuerwehr zählt zum Stichtag 31. Dezember 2025 insgesamt 34 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, davon 7 weiblich und 27 männlich.

Im Jahr 2025 wurden 12 Jungen und ein Mädchen neu aufgenommen. Für dieses Jahr wird erwartet, dass 2 Jungen und 5 Mädchen in die aktive Wehr übergehen. Die Jugendfeuerwehr stelle damit einen wichtigen Nachwuchsfaktor für die Feuerwehr dar, heißt es in der Vorlage.

Neben 38 Übungsabenden im Jahr 2025 mit einer Teilnahmequote von 80 Prozent engagieren sich die Jugendlichen regelmäßig im örtlichen Gemeinschaftsleben. Dazu gehören unter anderem Martins- und Nikolausumzüge sowie das Osterfeuer. Auch Zeltlager und Ausflüge sind fester Bestandteil der Arbeit.

Kosten und Nutzung

Die Kosten liegen bei rund 42.000 Euro. 40.000 Euro sind im Haushalt eingeplant. Das Fahrzeug soll nicht nur für die Jugendfeuerwehr, sondern auch im Einsatz flexibel genutzt werden.

Jahreshauptversammlung 2026: Heimatverein Erle zieht starke Bilanz

Die Jahreshauptversammlung 2026 des Heimatvereins Erle zeigt: Das Engagement vor Ort ist ungebrochen. Mitglieder, Projekte und die wachsende Bedeutung der Femeiche prägen die Arbeit des Vereins. Auch personelle Veränderungen standen im Mittelpunkt des Abends.

Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr

Erstmals fand die Jahreshauptversammlung im HUB Erle statt. Der Vorsitzende Carlo Behler zog dabei eine positive Bilanz. Besonders hob er die Arbeit der „Brejpottspöllers“ hervor. In zwei Plattdeutsch-AGs engagieren sich rund 40 Kinder aus Grundschule und Sekundarstufe.

Neben festen Terminen wie dem Maikranzaufhängen, dem Sommerfest und einem plattdeutschen Nachmittag treten die Gruppen auch regelmäßig in Altenheimen und bei Seniorennachmittagen auf. Dort präsentieren sie Sketche und Märchen auf Plattdeutsch.

Preisverleihung im Kult Borken
Siegerehrung: plattdeutschen Kreativwettbewerb des Kreises Borken im Kult. Foto: Heimatverein Dorsten

Kinder erfreuen ihr Publikum mit plattdeutschen Sketchen und Märchen. Beim plattdeutschen Kreativwettbewerb des Kreises Borken erreichten sie im Jahr 2025 den zweiten Platz mit dem Bewegungsrhythmus „Wenn ick äs ut de Schoole komm, wat könn ick dann wall wärn.“

Zudem betreut die Leiterin der AGs, Ingrid Horstmann, die Grundschüler in Erle beim Schreibwettbewerb des Heimatbundes der Herrlichkeit Lembeck zum Thema „Was bedeutet mir Heimat?“

Investitionen und Projekte für die Zukunft

Auch bei der Pflege der historischen Stationen gibt es Fortschritte. Dank der Förderung durch die Kleiderbörse „Froschkönig“ in Raesfeld in Höhe von 2.000 Euro kann der Austausch der verwitterten Holzrahmen von sieben älteren Geschichtsstationen des Heimatvereins durch wetterbeständige Metallrahmen umgesetzt werden.

Auch die Babywiese hinter der Erler Mühle wächst weiter. Inzwischen wurden 128 Obstbäume für Kinder gepflanzt. Wege, Blühstreifen sowie Blumen- und Kräuterbeete machen das Gelände zu einem Aufenthaltsort für Familien. Geplant ist eine überdachte Sitzbank für bis zu zwölf Personen. Eine Förderung über die Leader-Region Hohe Mark ist beantragt.

Überdachte Sitzbank auf der Erler Babywiese
Der Verein plant die Aufstellung einer überdachten Sitzbank für 12 Personen, die durch die beantragte Förderung von Seiten der Leader-Region Hohe Mark verwirklicht werden kann. Foto: Heimatverein Erle

Femeiche gewinnt weiter an Bedeutung

Seit der Neugestaltung des Geländes vor einem Jahr ist die Zahl der Besucher an der Femeiche deutlich gestiegen. Das zeigt sich an mehr Einträgen in den Gästebüchern und einer höheren Nachfrage nach Flyern. Insgesamt fanden 18 Führungen mit 252 Teilnehmenden statt.

Autobahnschild A31 mit der Erler Femeiche
Foto: Heimatverein Erle

Ein weiterer Erfolg ist die Aufstellung eines touristischen Hinweisschildes auf die Femeiche an der A 31. Dank der Unterstützung des Landes NRW, das 70 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 24.700 Euro übernahm, sowie der Gemeinde Raesfeld, der Volksbank Raesfeld und Erle, der Sparkasse Westmünsterland und der Bürgerstiftung Raesfeld Erle Homer konnte das Schild am 23. Oktober 2025 nördlich der Abfahrt Schermbeck errichtet werden.

Präsenz in Medien und Literatur

Die Femeiche wird zudem überregional wahrgenommen. Sie ist Teil des Reiseführers „(R)echt sehenswert“ von Professor André Niedostadek. Das Buch stellt 77 Orte der Rechtsgeschichte in Deutschland vor. Auch in sozialen Netzwerken ist die Femeiche präsent. Ein Reporter der Lokalzeit Essen produzierte kurze Videos vor Ort. Darin tritt Carlo Behler in seiner Rolle als Freigraf auf.

Austausch auf Kreisebene

Vier Tage vor der Versammlung fand die Frühjahrstagung der Heimatvereine des Südkreises Borken in Erle statt. Nach einer Führung an der Femeiche trafen sich die Vertreter im Silvesterhaus. Geleitet wurde die Tagung vom stellvertretenden Kreisheimatpfleger Paul Korte. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die Arbeit der Vereine.

Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten

Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Hildegard Gülker. Sie verlässt nach 21 Jahren auf eigenen Wunsch den Vorstand. Gülker prägte die Arbeit des Vereins maßgeblich, vor allem durch ihr Engagement bei den „Koffieköppkes“. Dort wird sie weiterhin aktiv bleiben.

Hildegard Gülker wird vom Vorsitzenden Carlo Behler mit Blumenstrauß und Dankestafel beim Heimatverein Erle verabschiedet
Hildegard Gülker wird vom Vorsitzenden Carlo Behler mit Blumenstrauß und Dankestafel beim Heimatverein Erle verabschiedet. Foto: Heimatverein Erle

Zum Abschluss der Versammlung blickten die Mitglieder noch einmal in Bildern und Berichten auf das vergangene Jahr zurück. Traditionell endete der Abend mit dem gemeinsamen Singen des Erler Liedes.

Weitere Nachrichten aus der Vereinswelt finden Sie hier. ➡️ Heimatverein

Tempo 30 Schermbecker Straße: Vorschlag für den Ortskern Erle

Tempo 30 Schermbecker Straße steht im Fokus des Hauptausschusses am 27. April. Die Verwaltung möchte eine Geschwindigkeitsreduzierung im Ortskern von Erle anregen. Ziel sei es, mehr Sicherheit für Fußgänger zwischen zentralen Einrichtungen.

Beim Thema Tempo 30 Schermbecker Straße geht es um die Balance zwischen Verkehr und Aufenthaltsqualität im Dorfkern.

Verwaltung schlägt Tempo 30 auf Teilstück vor

Nach dem Beschlussvorschlag soll die Verwaltung beim Kreis Borken anregen, das Tempo auf der Schermbecker Straße zu senken. Statt 50 km/h könnten im ersten Schritt zwischen den Hausnummern 16 und 28 künftig 30 km/h gelten.

Schermbecker Straße, Ortseinfahrt. Tempo 30-Zone geplant
Ortseinfahrt Erle, ab Haus Nr. 28 ist eine Tempo 30-Zone geplant. Foto: Petra Bosse/Montage

Ein Alternativvorschlag sieht vor, die Strecke bis zur Einmündung Marienthaler Straße auszuweiten. Dann würde Tempo 30 zwischen den Hausnummern 16 und 42 gelten. Grundlage sind bereits geführte Gespräche zwischen Verwaltung, Straßenverkehrsbehörde und Straßen.NRW. Dabei wurde deutlich, dass eine Reduzierung im engeren Abschnitt grundsätzlich vorstellbar ist.

Viele Einrichtungen auf engem Raum

Die Schermbecker Straße (L607) teilt den Ortskern von Erle in zwei Bereiche mit zahlreichen öffentlichen, sozialen und kulturellen Einrichtungen.

Auf der einen Seite liegen unter anderem Kirche, Pfarrheim, Bücherei, betreutes Wohnen sowie die Kornbrennerei Böckenhoff. Gegenüber befinden sich Bäckerei, Volksbank, Grundschule, Feuerwehr, Jugendhaus und das neu errichtete Dorfgemeinschaftshaus HUB.

Zwischen diesen Einrichtungen herrscht ganzjährig reger Fußgängerverkehr. Mit der Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses dürfte dieser weiter zunehmen.

Raesfeld-Erle-Dorfmitte
Foto: Petra Bosse/Montage

„Tempo 30 würde bestehendes Fahrverhalten absichern“

Norbert Altrogge von der Ordnungs- und Sozialverwaltung erklärte, man empfehle für diesen Bereich eine entsprechende Anregung beim Kreis Borken. Eine Reduzierung auf 30 km/h sei zwischen den Hausnummern 16 und 28 grundsätzlich vorstellbar.

Das rund 200 Meter lange Teilstück ist kurvig und werde bereits heute von vielen Verkehrsteilnehmern langsamer als mit 50 km/h befahren. Eine offizielle Begrenzung würde dieses Verhalten rechtlich absichern und für mehr Klarheit sorgen.

Erweiterung rechtlich möglich, aber umstritten

Im weiteren Verlauf befindet sich auf Höhe der Häuser 33 und 36 ein Fußgängerüberweg. Nach Angaben des Kreises Borken können Tempo-30-Abschnitte in solchen Bereichen auf bis zu 300 Meter ausgeweitet werden. Damit wäre eine Verlängerung bis zur Marienthaler Straße grundsätzlich möglich.

Gleichzeitig mache der Straßenbaulastträger deutlich, dass keine baulichen Veränderungen vorgesehen seien. Die Straße sei in diesem Abschnitt gerade, gut einsehbar und mit rund 7,50 Metern vergleichsweise breit.

Die Verwaltung geht deshalb davon aus, dass eine reine Beschilderung ohne zusätzliche Maßnahmen wie Verengungen oder Aufpflasterungen nur begrenzt wirken würde. Zudem könnte eine längere Tempo-30-Strecke von Verkehrsteilnehmern als überzogen wahrgenommen werden.

Aus diesen Gründen empfiehlt die Verwaltung, auf die erweiterte Variante zu verzichten und sich auf den kürzeren Abschnitt zu konzentrieren.

Rückblick

Im Dezember 2018 hat der Rat der Gemeinde Raesfeld das Dorfentwicklungskonzept „Gemeinde Raesfeld Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept“ beschlossen.

Plan-Skizze-Stand Mai 2020: Gemeinde Raesfeld

Darin war vorgesehen, die Femeiche stärker in den Fokus zu rücken. Unter anderem war angedacht, ergänzende Infrastruktur für Einheimische und Gäste aller Generationen in räumlicher Nähe zu schaffen (Stand Juni 2020).

Verbindung zwischen Femeiche und Dorfmitte

In diesem Zusammenhang sollte auch die Verbindung zwischen Femeiche und Dorfmitte gestärkt und attraktiver gestaltet werden. Der Verlauf der Schermbecker Straße zwischen der Kornbrennerei und der ehemaligen Hofstelle Böckenhoff führte bislang zu einer deutlichen Barrierewirkung im Ortskern von Erle.

Diese sollte nach den damaligen Überlegungen in enger Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit sowie durch unterstützende bauliche Maßnahmen verringert werden.

Geheimnisvolle Zitterpappel: Baum des Jahres 2026

Geheimnisvolle Zitterpappel im Fokus: Die oft übersehene Baumart ist „Baum des Jahres 2026“. In Nordrhein-Westfalen zeigt sie, wie wichtig sie für den Waldumbau und die Artenvielfalt ist. Gerade zum Tag des Baumes am 25. April lohnt sich ein genauer Blick.

Warum die Zitterpappel ihren Namen trägt

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, fällt durch ihre rundlichen, fein gezähnten Blätter auf. Diese sind selbst bei leichtem Wind ständig in Bewegung. Ursache sind flach gedrückte Blattstiele, die das typische „Zittern“ auslösen.

Früher rankten sich Mythen um den Baum. Heute ist bekannt: Die Bewegung schützt die Blätter vor Überhitzung und verbessert die Lichtaufnahme.

Zitterpappel in Nordrhein-Westfalen weit verbreitet

In Nordrhein-Westfalen wächst die Zitterpappel vor allem auf offenen oder gestörten Flächen. Dazu zählen Waldränder, Brachflächen oder Bereiche nach Stürmen und Dürreperioden.

Gerade nach Schäden in Fichtenbeständen zeigt die Espe ihre Stärke. Sie wächst schnell, ist anspruchslos und gehört zu den ersten Baumarten, die solche Flächen besiedeln. Häufig entsteht gemeinsam mit Birken oder Weiden ein sogenannter Pionierwald. Dieser bereitet den Boden für spätere Mischwälder mit Buche, Eiche oder Tanne vor.

Wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Ökologisch ist die Zitterpappel von großer Bedeutung. Mehr als 100 Insekten- und Flechtenarten nutzen sie als Lebensraum. Besonders Schmetterlinge sind auf ihre Blätter angewiesen. Auch Vögel profitieren davon, da sie in den Bäumen Nahrung finden. So entsteht ein enges Zusammenspiel verschiedener Arten.

Vielseitige Nutzung des Holzes

Das Holz der Zitterpappel ist leicht, weich und zugleich stabil. Es wird unter anderem für Verpackungen, Sperrholz und im Innenausbau genutzt. Aufgrund seiner splitterarmen Eigenschaften eignet es sich auch für Saunabänke oder Spielgeräte.

Robuste Baumart mit Zukunft

Laut Wald und Holz NRW spielt die Baumart eine wichtige Rolle für den Wald der Zukunft. Sie hilft bei der Wiederbewaldung und schafft Lebensräume für zahlreiche Arten.

Wer genau hinschaut, erkennt sie leicht: Die leise flimmernden Blätter sind ein typisches Merkmal. Im Herbst fällt die Espe zudem durch ihre leuchtend gelbe Färbung auf.

Wer genau hinschaut, erkennt sie leicht: Die leise flimmernden Blätter sind ein typisches Merkmal. Im Herbst fällt die Espe zudem durch ihre leuchtend gelbe Färbung auf.

Raesfelder Grundschüler sorgen für Trommelzauber und Afrika-Feeling

0

Musikalische Klangreise durch Afrika in Raesfeld: Rund 400 Grundschüler der St.-Sebastian-Schule begeisterten bei der Abschlussaufführung des Projekttages „Trommelzauber“. Eltern und Gäste erlebten Trommeln, Tanz und Gesang hautnah.

Abschlussaufführung begeistert Publikum

„Komm, wir gehen nach Tamborena, alle Kinder dieser Welt!“, schallte es aus etwa 400 Kehlen durch die Zweifachsporthalle in Raesfeld. Die Grundschüler der St.-Sebastian-Schule präsentierten ihre musikalischen und tänzerischen Darbietungen zum Abschluss des Projekttages „Trommelzauber“ und begeisterten mehrere hundert Zuschauer.

„DJ Dr. Fofo“ vom Trommelzauber-Team führte Kinder und Eltern dabei auf eine musikalische Klangreise durch Afrika. Den ganzen Tag über standen Trommeln, Singen und Tanzen auf dem Programm. Gleichzeitig lernten die Kinder den Kontinent Afrika sowie das Leben der Menschen und Tiere näher kennen.

Tänze und Rhythmen aus Afrika

Am Vormittag hatte jeder Jahrgang einen eigenen Tiertanz eingeübt. Gruppen wie Gazellen, Giraffen, Elefanten und Affen präsentierten ihre Choreografien am Nachmittag vor Familien und Freunden. Begleitet von Trommelrhythmen und afrikanischen Gesängen wurden auch die Zuschauer aktiv eingebunden.

Dank an Förderverein

Schulleiter Thomas Schlüter dankte allen Mitwirkenden. Besonders hob er den Förderverein hervor, der das Trommelprojekt finanziell ermöglicht habe. Alle vier Jahre findet das Trommelzauberprojekt an der Raesfelder Grundschule zur Förderung der Gemeinschaft und zur Stärkung des Selbstwertgefühls statt.

Unfallflucht Raesfeld Brinkstraße: Geparktes Fahrzeug beschädigt

0

Unfallflucht in Raesfeld auf der Brinkstraße: Ein geparktes Fahrzeug wurde am Mittwoch beschädigt. Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort. Die Polizei bittet um Hinweise.

Geparktes Auto in Raesfeld beschädigt

Raesfeld. Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Mittwoch, 22. April 2026, ein geparktes Fahrzeug auf der Brinkstraße in Raesfeld beschädigt. Bei dem Wagen handelt es sich um einen silbernen Audi, der in der Zeit von 09.30 Uhr bis 15.50 Uhr am Fahrbahnrand abgestellt war.

Nach Angaben der Polizei touchierte der Verursacher das Auto hinten rechts. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen.

Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht in Raesfeld

Die Polizei bittet um Hinweise zum Unfallgeschehen. Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Verursacher machen kann, wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 zu melden.

Klick mich