Start Blog Seite 23

Pfarrgemeinde: Alle Gottesdienste und Termine auf einen Blick

Gottesdienste, Gebetszeiten und zahlreiche Treffen prägen die kommenden Tage in der Pfarrgemeinde. Die aktuellen Pfarrnachrichten geben einen kompakten Überblick über alle wichtigen Termine rund um den zweiten Sonntag im Jahreskreis.

Im Mittelpunkt stehen die Gottesdienste in den Kirchen St. Martin in Raesfeld, St. Silvester in Erle, St. Marien in Rhedebrügge sowie in der Schlosskapelle. Am zweiten Sonntag im Jahreskreis werden mehrere heilige Messen gefeiert, ergänzt durch Rosenkranzgebete und Gedenkmessen. Auch in der folgenden Woche setzt sich das regelmäßige liturgische Angebot mit Wort-Gottes-Feiern, Anbetungen und Andachten fort.

Treffen und Veranstaltungen

  • Mittwoch, 21. Januar
    • 16:00 bis 18:00 Uhr Bücherkeller geöffnet, Pfarrsaal Hohen Weg
  • Montag, 19. Januar
    • 18:00 Uhr Doppelkopf-Abend der Kolpingsfamilie, Martinushaus
  • Dienstag, 27. Januar
    • 15:00 Uhr Treffen der Seniorengemeinschaft St. Martin mit Gottesdienst und Kaffeetrinken
  • Samstag, 31. Januar
    • 15:00 Uhr Jahreshauptversammlung der KAB St. Martin Raesfeld, Gemeinschaftshaus Martinus
  • Dienstag, 10. Februar
    • 08:30 Uhr Frühstück der kfd Raesfeld mit Vortrag, Martinushaus

Gottesdienste und Gebetszeiten

  • Samstag, 17. Januar
    • 11:00 Uhr Goldhochzeit, Schlosskapelle
    • 17:30 Uhr Beichtgelegenheit, St. Martin
    • 18:00 Uhr Vorabendmesse, St. Martin
  • Sonntag, 18. Januar, 2. Sonntag im Jahreskreis
    • 07:30 Uhr Heilige Messe, St. Martin
    • 09:00 Uhr Heilige Messe, St. Marien
    • 10:30 Uhr Heilige Messe, St. Silvester
    • 14:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
  • Montag, 19. Januar
    • 08:30 Uhr Heilige Messe, St. Martin
    • 15:00 Uhr Gebetsstunde, St. Silvester
    • 17:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
  • Dienstag, 20. Januar
    • 08:30 Uhr Wort-Gottes-Feier, St. Martin
    • 10:00 Uhr Trauerfeier und Beerdigung Ingrid Stamm, Friedhof Raesfeld
    • 17:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
    • 18:30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet, Lukaszentrum
    • 19:00 Uhr Heilige Messe mit Patronatsfest, Schlosskapelle
  • Mittwoch, 21. Januar
    • 08:30 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, St. Martin
    • 16:30 Uhr Heilige Messe, Seniorenhaus St. Martin
    • 17:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
  • Donnerstag, 22. Januar
    • 08:30 Uhr Wortgottesdienst, St. Martin
    • 09:00 Uhr Anbetung, St. Martin
    • 10:00 Uhr Heilige Messe, Haus an der Gartenstraße
    • 17:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
  • Freitag, 23. Januar
    • 08:30 Uhr Wort-Gottes-Feier, St. Martin
    • 09:15 Uhr Rosenkranz, Silvesterhaus
    • 09:45 Uhr Heilige Messe, Silvesterhaus
    • 14:30 Uhr Trauerfeier und Beerdigung Karin Habermehl, Friedhof Raesfeld
    • 15:00 Uhr Anbetung, St. Silvester
    • 17:30 Uhr Rosenkranz, St. Martin
  • Samstag, 24. Januar
    • 11:00 Uhr Trauerfeier und Urnenbeisetzung, Friedhofskapelle St. Silvester
    • 12:30 Uhr Andacht zur Eröffnung des neuen Außengeländes, Kita St. Marien
    • 14:30 Uhr Auswärtige katholische Trauung, Schlosskapelle
    • 17:30 Uhr Beichtgelegenheit, St. Silvester
    • 18:00 Uhr Vorabendmesse, St. Silvester
  • Sonntag, 25. Januar, 3. Sonntag im Jahreskreis
    • 07:30 Uhr Heilige Messe, St. Martin
    • 09:00 Uhr Heilige Messe, St. Marien
    • 10:30 Uhr Heilige Messe, St. Martin
    • 14:30 Uhr Rosenkranz, Friedhof Raesfeld
    • 17:00 Uhr Abendlob mit Hans-André Stamm, St. Martin

Gemeinde Raesfeld Teil des Münsterland-Auftritts auf der Grünen Woche in Berlin

Raesfeld ist Teil des münsterländischen Auftritts auf der Grünen Woche in Berlin. Zum 100-jährigen Jubiläum der Grüne Woche präsentiert der Regierungsbezirk Münster seine neun LEADER-Regionen, darunter auch die LEADER-Region Hohe Mark, zu der Raesfeld gehört. Damit wird sichtbar, wie europäische Fördermittel direkt im ländlichen Raum wirken.

Raesfeld in der LEADER-Region Hohe Mark verankert

Zur LEADER-Region Hohe Mark gehören neben Raesfeld die Städte und Gemeinden Dülmen, Dorsten, Haltern am See, Olfen, Heiden und Reken. Gemeinsam setzen sie auf Projekte, die den ländlichen Raum stärken, das Ehrenamt unterstützen und die Lebensqualität vor Ort sichern. Auch für Raesfeld eröffnet das Förderprogramm LEADER die Möglichkeit, lokale Ideen umzusetzen und langfristige Entwicklungen anzustoßen.

Münsterland präsentiert sich gemeinsam in Berlin

Am LEADER-Stand in Halle 5.2a, Stand 125, zeigen die neun Regionalmanagements, wie die Europäische Union und das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die regionale Entwicklung fördern. Ergänzt wird der Auftritt durch die münsterländischen Kreise, den Münsterland e. V., die Bezirksregierung sowie das Landesministerium. Zur Eröffnung wird auch NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen vor Ort sein.

Für Kommunen wie Raesfeld bedeutet diese Präsenz zusätzliche Aufmerksamkeit für den ländlichen Raum und für Projekte, die häufig aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entstehen.

Europa wirkt vor Ort auch in Raesfeld

„Mit unserer Präsenz auf der Grünen Woche möchten wir das Münsterland in den Fokus rücken und zeigen, wo die EU überall ’vor Ort‘ wirkt. Hinter jedem Förderprojekt stehen demokratische Prozesse – ob beispielsweise innerhalb des Freundeskreises, des Vereins oder in den politischen Gremien der Kommunen“, erklärt Dominik Olbrich, Sprecher der münsterländischen LEADER-Regionen.

Celina Bomers aus dem Sprecher-Duo ergänzt: „LEADER bringt Menschen und Ideen zusammen und macht den ländlichen Raum lebendig und zukunftsfähig – ohne die Unterstützung der EU und des Landes Nordrhein-Westfalens wären viele Projekte so nicht möglich gewesen.“

Gerade für kleinere Gemeinden wie Raesfeld sind diese Fördermöglichkeiten ein wichtiger Baustein, um eigene Schwerpunkte zu setzen und lokale Entwicklungen nachhaltig voranzubringen.

Besuch auf der Grünen Woche

Die Grüne Woche findet vom 16. bis 25. Januar 2026 in Berlin statt. Wer in dieser Zeit vor Ort ist, kann den LEADER-Stand in Halle 5.2a, Stand 125, besuchen und sich über Projekte aus dem Münsterland informieren. Die Beteiligung der LEADER-Region Hohe Mark zeigt dabei auch, welchen Stellenwert Raesfeld innerhalb der regionalen Entwicklung einnimmt.

Jazz Kollektiv Babelsberg in Erle: Hardbop und Modern Jazz im Preens Hoff

Hardbop, Modern Jazz und eigene Kompositionen: Am Freitag, 30. Januar 2026, ist das Jazz Kollektiv Babelsberg in Erle zu Gast. Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt ab 19 Uhr zu einem Konzertabend in den Preens Hoff ein, der klassische Jazztraditionen mit zeitgenössischen Einflüssen verbindet.

Konzertabend mit Wurzeln im Hardbop

Das Ensemble aus Potsdam hat sich musikalisch der Hardbop-Ära verschrieben, die in den 1950er-Jahren als Weiterentwicklung des BeBop entstand. Neben Titeln aus dem „Great American Songbook“ stehen auch Eigenkompositionen auf dem Programm. Das Publikum darf sich auf einen abwechslungsreichen Abend freuen, der von rhythmischem Drive ebenso geprägt ist wie von ruhigen Passagen mit Einflüssen aus Soul und Blues.

Fünf Musiker mit großer stilistischer Bandbreite

Das Jazz Kollektiv Babelsberg besteht aus fünf erfahrenen Musikern. Am Kontrabass und E-Bass spielt Chris Martin, der seine musikalischen Wurzeln im Blues und Rock hat und sich seit den 1980er-Jahren intensiv mit Jazzbegleitung und Improvisation beschäftigt. Heute ist er vor allem im Raum Berlin in zahlreichen Jazz-, Latin- und Funkprojekten aktiv.

Am Schlagzeug sitzt Jürgen Schötz, der am Konservatorium „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig studierte und seit 1984 als Berufsmusiker arbeitet. Seine Laufbahn führte ihn durch Rock-, Pop-, Blues-, Jazz- und Latin-Formationen.

Pianist Robert Wagner studierte Musik und Geschichte auf Lehramt an der Universität Potsdam. Seit 2017 ist er dort als Dozent für schulpraktisches Musizieren und Musiktheorie tätig. Im Jazz Kollektiv Babelsberg widmet er sich insbesondere dem Hardbop.

Saxophonist Harry Petersen wuchs in Denver auf und war von 1979 bis 2011 Lead-Altist der hr-Bigband in Frankfurt am Main. Zudem zählt er zu den Gründern der Frankfurt Jazz Big Band, die er zunächst auch leitete.

An Trompete und Flügelhorn ist Stephan Bank zu hören. Er erhielt früh Trompetenunterricht, spielte in verschiedenen Big Bands und Projekten und ist aktuell unter anderem im Luna Jazz Quartett sowie im Jazz Kollektiv Babelsberg aktiv.

Eintritt, Karten und Förderung

Der Eintritt kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. 23 Euro pro Person. Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre sowie Studierende bis 27 Jahren haben freien Eintritt. Karten sind online über die Internetseite des Kulturkreises erhältlich. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es telefonisch unter 02861/8040137.

Gefördert wird das Konzertprogramm durch die Gemeinde Raesfeld und den Kreis Borken.

Neuer Parkplatz in Erle mit 34 Stellplätze eröffnet

Der Parkplatz in Erle an der Silvester-Schule wurde nach dem gleichen Konzept wie der Raesfelder Rathausparkplatz geplant.

Der neue Parkplatz an der Silvesterschule hinter der Volksbank in Erles Ortsmitte ist fertiggestellt. Die letzten Restarbeiten erfolgten am Dienstag. Der 1.800 Quadratmeter große Parkplatz mit 34 Stellplätzen kann ab sofort genutzt werden. Der Bau dieses Parkplatzes ist Teil des Dorfentwicklungskonzepts und soll den Parkdruck in Erles Ortsmitte abschwächen.

Foto: Gemeinde Raesfeld

Nach dem Schwammstadt-Prinzip

Der Parkplatz wurde nach dem gleichen Konzept wie der Rathausparkplatz geplant. Nachdem der Mutterboden abgeschoben und ein Höhenausgleich mit Sand entstand, wurde eine Rigole unterhalb des Parkplatzes eingebaut. Sie dient der langsamen Versickerung des Regenwassers. Dadurch soll nach dem Schwammstadt-Prinzip das Regenwasser direkt dem örtlichen Grundwasser zugeführt werden.

Gleichzeitig wird so die Kanalisation entlastet. Anschließend wurde ein Schotteraufbau vorgenommen und der Platz gepflastert. Nun wurden auch die Beete angelegt und mit Rindenmulch abgedeckt. Die Gesamtkosten für den Neubau des Parkplatzes belaufen sich auf rund 500.000 Euro, die im Haushaltsjahr 2025 dafür zur Verfügung standen.

Schützenverein Homer: Rückblick, Wahlen und Ausblick auf 2026

Präsident und König Rainer Hüging konnte um 19:30 Uhr 41 Schützen in der ehem. Schule Homer begrüßen, darunter die Festhalter Hubert und Andreas Wessing, Kaiser Andre Olbing und den Bürgermeister Dirk Kuhmann.

Jahres- und Kassenbericht

Es folgten das Verlesen des Jahresberichts durch den Geschäftsführer Andre Olbing und des Kassenberichts durch Kassierer Ulrich Hoppe, trotz der 75jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten stehen die Finanzen des Vereins gut da. Die Kasse hatten zuvor die Kassenprüfer Georg Grunden und Bernhard Steffens geprüft.

Vorstandswahlen

Bei den Vorstandswahlen schieden Guido Joosten und Jan Hüging turnusmäßig aus. Guido Joosten wurde wiedergewählt. Jan Hüging schlug als neuen Jugendvertreter im Vorstand Moritz Joosten vor. Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung bestätigt.

Ernennung der Gildemeister

Zu Gildemeistern wurden Thomas Ebbert, Björn Voitel, Alexander Hölling und Peter Hü-ging ernannt. Die Gildemeister nahmen ihre Arbeit auf und verteilten Getränke.

Bericht aus dem Offizierscorps

Major Paul Stenkamp stellte fest, dass es im Offizierscorps einige Veränderungen gibt. Wegen des Sternenmarsches wurde Thomas Epping zum Oberleutnant befördert. Sonst hätte ein Befehlshabender gefehlt. Das Jubiläum war für alle Offiziere Neuland und es hat alles super funktioniert. Auch Rainer Hüging bestätigte, dass er sehr viel Lob für unser Offizierscorps bekommen habe.

Nach dem Jubiläum hören Hendrik Grunden, Jörg Lehmbrock und Paul Stenkamp auf. Paul bedankte sich bei den Offizieren, beim Vorstand und auch bei den Schützen für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre. Zum Abschluss seiner Amtszeit beantragte er eine Wehrsolderhöhung. Die müsste aber mit dem Kassierer verhandelt werden.

Bereich Sport

Für den Bereich Sport wurde berichtete, dass kein regelmäßiges Fußballtraining statt-gefunden hat. Es wäre schön, wenn sich wieder Leute finden, die sich in diesem Be-reich engagieren, damit es da weitergehen kann. Bei der Fußball Dorfmeisterschaft 2025 belegte man trotzdem den zweiten Platz. Kanus und Hüpfkissen können weiter ausgeliehen werden.

Bereich Karneval

Beim Bericht für den Bereich Karneval wurde erklärt, dass es auch 2026 wieder eine Partysitzung geben soll, Termin ist der 13.02.2026. Die Vorbereitung ist in vollem Gange, das Programm steht. Die Sitzung ist nicht nur für Homeraner, sondern es sind auch Gäste herzlich willkommen.

Verschiedenes

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde der Truppe, die den Antreteplatz erneuert ha-ben ein großes Dankeschön ausgesprochen. Andreas Schädlich, Ludger Hüging und Heinrich Grömping werden den Platz auch weiterhin betreuen.

Rainer Hüging sprach an, dass das Bild der Schützen bei der Parade sehr gut ausgesehen habe. Der Vorstand regt an, dass auch weiterhin bei der Parade am Donnerstag alle Schützen in weißem Hemd und dunkler Hose antreten. Es soll auch in diesem Jahr ein Doppelkoppabend stattfinden, ein Termin wird noch bekannt gegeben.

Rückblick und Dank

Zum Abschluss wurden Fotos vom Jubiläumsschützenfest und von anderen Aktivitäten des Jahres gezeigt. Der Präsident Rainer Hüging bedankt sich bei allen Schützen für die rege Teilnahme an der Versammlung und bei allen, die sich übers das ganze Jahr am Homeraner Leben beteiligen. Die Versammlung endet um 22:05 Uhr.

Glatteis in NRW: Schulen wechseln am Montag landesweit in den Distanzunterricht

Nordrhein-Westfalen steht zum Wochenstart vor einer gefährlichen Wetterlage. Nachdem der Schneesturm Elli das Land am Wochenende weitgehend verschont hat, droht nun akute Glatteisgefahr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen. Die Landesregierung reagiert und schickt alle Schülerinnen und Schüler am Montag in den Distanzunterricht. Viele Grundschulen schließen gleich ganz.

DWD warnt vor massivem Glatteis in ganz NRW

Der Sonntag zeigt sich in Nordrhein-Westfalen zunächst von seiner schönsten Winterseite. Strenger Frost, aber viel Sonnenschein sorgt für ruhiges Wetter. Doch die Lage ändert sich in der Nacht zu Montag dramatisch.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht von Westen eine Warmfront heran, die am Montagmorgen teils starken Regen bringt. Da der Boden noch gefroren ist, gefriert der Niederschlag sofort. Die Folge ist spiegelglattes Eis auf Straßen, Gehwegen und Brücken.

Der DWD spricht von einem hohen Unwetterpotenzial und warnt vor teils massiven Auswirkungen. Die größte Gefahr besteht zwischen Mitternacht und 10 Uhr, in Ostwestfalen sogar bis 13 Uhr.

NRW schließt Schulen am Montag

Angesichts der erheblichen Glättegefahr hat die Landesregierung am Sonntagnachmittag eine landesweite Entscheidung getroffen.

Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben am Montag für den Präsenzunterricht geschlossen. Der Unterricht findet stattdessen im Distanzunterricht statt.

In den Schulen wird höchstens eine Notbetreuung angeboten, auch die OGS bleibt geschlossen.

Dorothee Feller
Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Land NRW

Schulministerin Dorothee Feller erklärt: „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“

Gefahr für den Berufsverkehr

Die Warnungen betreffen nicht nur den Schulbetrieb. Auch für Pendlerinnen und Pendler wird der Start in die neue Woche besonders gefährlich. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen mit extrem rutschigen Straßen rechnen. Behörden raten dazu, Fahrten wenn möglich zu vermeiden oder auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen.

Holzernte und Waldpflege: Warum jetzt Bäume gefällt werden

0

Rund um Raesfeld laufen derzeit umfangreiche Holzernte- und Pflegearbeiten im Wald. Warum diese Maßnahmen sinnvoll sind, welche Schutzvorkehrungen gelten und was mit dem Holz passiert, erklärt Wald und Holz NRW in einer aktuellen Mitteilung.

Fakten auf einen Blick:

  • Warum wird gefällt? Stabilisierung, Waldumbau, Pflege, Holzbereitstellung und Verkehrssicherung
  • Was wird gemacht? Zielgerichtete Eingriffe, Förderung von Mischung und Struktur, Berücksichtigung ökologischer Strukturen
  • Was ist das Ziel? Ein möglichst sicherer, naturnaher, klimaresilienter Wald – heute und für kommende Generationen; Bereitstellung des Wertstoffes Holz

Warum jetzt Bäume gefällt werden

Holzernte und Waldpflege fördern sichere und klimastabile Wälder, Biodiversität und die Wertschöpfung von heimischem Holz

Winterzeit ist Erntezeit im Wald

Seit November hört und sieht man sie wieder verstärkt: Forstleute mit Schutzhelmen und Motorsägen im Wald und vor Waldarbeiten mit Baumfällungen warnende Flatterbänder über Waldwegen: Die Holzernte findet überwiegend im Winterhalbjahr statt. Durchforstungs- und Pflegeeingriffe die der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen aktuell wieder in vielen Beständen umsetzt, sorgen dafür, die Stabilität und Vitalität unserer Wälder langfristig zu erhöhen.

Mehr Freiraum für Zukunftsbäume

Ausgewählte Zukunftsbäume werden behutsam freigestellt, sogenannte „Bedränger“ werden entnommen. Es wird Licht und Raum geschaffen, damit Naturverjüngung und aktiv gepflanzte, standortgerechte, klimaangepasste Baumarten etabliert werden können. Das Ziel ist dabei immer ein strukturreicher, stufiger Mischwald: alt neben jung, groß neben klein, dick neben dünn.

Neben den Arbeiten im landeseigenen Wald, organisieren auch die Forstämter, die sich in erster Linie um den Privatwald kümmern, aktuell etliche dieser Maßnahmen. So auch die Forstleute des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, welche in diesen Wochen und Monaten zahlreiche Einschlagsmaßnahmen in den Waldbeständen der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse organisieren, die von ihnen betreut werden.

Gezielte Entnahme geschädigter Bäume

Dabei werden gezielt auch instabile und geschädigte Bäume entnommen. Diese verlieren schnell an Stand- und Bruchsicherheit; Kronenteile können herabfallen, Stämme können brechen oder umstürzen. Priorität haben Gefahrenbäume entlang von Straßen, Parkplätzen und Erholungseinrichtungen.

Warum wird im Winter gefällt?

Aber warum im Winter? „Dann stehen die Bäume nicht ‚im Saft‘ “, so Holger-Karsten Raguse, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, „das verringert mögliche Fällungsschäden am verbleibenden Bestand und noch wichtiger: Die Forstwirtinnen und Forstwirte können eventuelle Gefahrenquellen der laublosen Bäume besser einsehen.“ Denn: Baumfällungen sind und bleiben mit die gefährlichsten Arbeiten in der freien Natur. „Ich habe höchsten Respekt vor dieser anspruchsvollen Tätigkeit“, so Raguse weiter.

Lebensgefahr: Sperrungen dienen dem Schutz von Leib und Leben

Aus diesem Grund kann es während der Arbeiten auch zeitweise zu Wegesperrungen oder Umleitungen kommen. Diese dienen ausschließlich der Sicherheit. Innerhalb der Arbeitsbereiche besteht – unter anderem durch nachfallende Äste – Lebensgefahr, auch wenn gerade keine Maschinen zu sehen sind. Wald und Holz NRW bittet daher darum, Absperrungen konsequent zu beachten. Im Gegenzug wird die Landesforstverwaltung die Sperrzeiten so kurz wie möglich halten.

Holzrückung über Rückegassen

Die gefällten Stämme werden anschließend in gesamter Länge oder definierten Abschnittslängen an die Hauptabfuhrwege gezogen. Diese Holzrückung erfolgt auf extra dafür vorgesehenen Rückegassen. „Die sehen dann schon mal je nach Witterung und Holzmenge etwas wüster aus, dafür konzentrieren wir die Bodenbefahrung eben auf diese Schneisen, damit der weit überwiegende Teil des Waldbodens geschont bleibt“, so Raguse. Das Holz wird bis zur endgültigen Abfuhr in sogenannten „Poltern“ gelagert. Auch hier gilt die dringende Bitte: Diese keinesfalls betreten oder erklettern!

Holzernte ist regionale Wertschöpfung

Das Ziel der Ernte des Holzes ist seine möglichst lange „stoffliche“ Nutzung – im Bau, im Innenausbau, in der Holz- und Möbelwirtschaft. In Ostwestfalen-Lippe mit seiner ausgeprägten Möbel- und Küchenmöbelindustrie sind häufig kurze Verarbeitungswege und somit die regionale Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz möglich. Weiterer Vorteil: Nachdem die Bäume CO2 aus der Luft aufgenommen haben, speichern sie den darin enthaltenen Kohlenstoff. Holzprodukte können diesen Kohlenstoff langfristig binden und energieintensive Materialien teilweise ersetzen.

Ökologisch Wertvolles gezielt erhalten

Hier gehören Holznutzung, Waldpflege und Naturschutz zusammen. Wo eben möglich, werden ökologisch wertvolle Strukturen gezielt bewahrt und gefördert: Biotopbäume – das sind Höhlen-, Horst- und Habitatbäume mit besonderen Strukturen – werden erhalten, Totholz und Kronenmaterial belassen und strukturreiche Waldränder gefördert. So werden Lebensräume für Insekten, Vögel, Fledermäuse und viele weitere Arten gesichert und weiterentwickelt.

Nachhaltige Waldwirtschaft braucht Verständnis

Aber richtig ist auch: Wo gehobelt wird, da fallen (auch) Späne. Aktive Waldbewirtschaftung geht nicht gänzlich im Stillen, sondern kann durchaus laut sein, was auch Besucherinnen und Besucher im Wald bemerken. Im Wald zeigt sich aber: Mit gegenseitigem Verständnis einerseits und maßvollem aktiven Wirtschaften andererseits schaffen wir die beste Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz und für langfristig klimastabile, bunte und zukunftssichere Wälder.

Wandern mit dem Heimatverein

Die Wandergruppe des Heimatvereins Raesfeld lädt am Sonntag, 18. Januar 2026, zu einer geführten Wanderung nach Hamm-Bossendorf ein. Wanderführer Ferdi Mikus begleitet die Gruppe auf der rund 14 Kilometer langen Strecke.

Treffpunkt für die gemeinsame Abfahrt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld. Alternativ können Interessierte direkt vor Ort um 9.40 Uhr am Wanderparkplatz 43 „Römerweg“ in Hamm-Bossendorf dazustoßen.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eigene Verpflegung sollte mitgebracht werden. Zum Abschluss der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr mit Kaffee und Kuchen geplant. Eingeladen sind Mitglieder und Interessierte des Heimatvereins Raesfeld.

Raesfelder beim Neujahrsempfang in Doetinchem

0

Der traditionelle Neujahrsemppfang in Doetinchem stand in diesem Jahr auch im Zeichen der deutsch-niederländischen Freundschaft.

Vertreter aus Raesfeld waren vor Ort, um gemeinsam den Auftakt zum 40-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit Wehl zu begehen. Der Empfang markierte den Startschuss für ein Jahr voller Begegnungen.

Feierlicher Jahresauftakt in Doetinchem

Am ersten Montag im Januar lädt die Stadt Doetinchem traditionell zum Neujahrsempfang ein. Zu den Gästen gehörten auch Vertreter der Gemeinde Raesfeld sowie Mitglieder des niederländischen Partnerschaftsvereins aus Wehl, das seit einigen Jahren zur Stadt Doetinchem gehört. Der Empfang bot den passenden Rahmen für den offiziellen Auftakt eines besonderen Jubiläumsjahres.

40 Jahre Partnerschaft Raesfeld und Wehl

Die Gemeinden Raesfeld und Wehl feiern 2026 ihr 40-jähriges Bestehen der Partnerschaft. Geplant sind zahlreiche Aktionen, die den Austausch zwischen den Kommunen weiter stärken sollen. Vorgesehen sind unter anderem Karnevalssitzungen in beiden Orten, eine gemeinsame Teilnahme am Raesfelder Rosenmontagszug sowie Begegnungen von Heimatvereinen, Seniorengemeinschaften und Feuerwehren.

Auch sportlich wird es ein Wiedersehen geben. Sportvereine aus Raesfeld und Erle messen sich bei Turnieren und Wettkämpfen mit ihren Partnern aus Wehl. Darüber hinaus stehen organisierte Besuche beim Dorffest in Wehl sowie beim Kappes- und Adventsmarkt in Raesfeld fest im Kalender.

„Spiel ohne Grenzen“ als Höhepunkt

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet erneut ein großes „Spiel ohne Grenzen“. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. September 2026, auf dem Raesfelder Sportgelände statt. Bürgermeister Dirk Kuhmann blickt mit Vorfreude auf das kommende Jahr: „Wir freuen uns auf ein lebendiges Jahr voller partnerschaftlicher Erlebnisse.“ Er hoffe, dass viele Raesfelder die Angebote wahrnehmen und den Austausch mit den niederländischen Freunden aktiv mitgestalten.

Antrag auf Euregio-Förderung

Parallel zu den Planungen bereiten die Gemeinde Raesfeld und die Stadt Doetinchem derzeit gemeinsam einen Förderantrag bei der Euregio vor. Ziel ist eine finanzielle Unterstützung der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Die Euregio fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa und hatte bereits das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum vor fünfzehn Jahren mit einer großzügigen Förderung begleitet.

Mit dem Neujahrsempfang in Doetinchem ist der Startschuss für ein besonderes Jahr gefallen, das die langjährige Verbundenheit zwischen Raesfeld und Wehl erneut sichtbar machen soll.

AWO Raesfeld lädt zum Spaziergang in Raesfeld-Erle ein

0

Die AWO Raesfeld organisiert am Samstag einen gemütlichen Spaziergang in Raesfeld-Erle. Start ist um 10 Uhr an der Begegnungsstätte AWO Kaffee & mehr.

Die Teilnahme ist kostenfrei; auch Nichtmitglieder können ohne Anmeldung mitgehen.

Treffpunkt und Zeit

Treffpunkt ist am Samstag, 10.01.2026, um 10.00 Uhr an der Begegnungsstätte AWO Kaffee & mehr, Höltingswall 3, 46348 Raesfeld-Erle.

Route und Dauer

Geplant ist eine kleine Runde von etwa zwei Stunden über befestigte Wege. Im Anschluss endet das Beisammensein wieder in der Begegnungsstätte.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nicht-AWO-Mitglieder sind willkommen. Wer möchte, kann seinen Hund mitbringen.

Verpflegung für unterwegs ist selbst mitzubringen.

Kontakt für Rückfragen

E-Mail: [email protected]
Telefon: 0170 1968262

Plattdeutsch in Erle: Nachwuchs gibt der alten Sprache eine Zukunft

0

von Anne Nienhaus

Der Heimatverein in Erle schafft es immer wieder, die „alte Zeit“ aufblühen zu lassen. Das gelingt nicht nur bei der älteren Generation, sondern auch bereits im Grundschulalter.

Grundschulangebot

Seit rund 25 Jahren leitet Ingrid Horstmann die Plattdeutsch-AG an der Silvesterschule in Erle. Unterstützt wird sie dabei von Mia Pass, Hedwig Rentmeister und Doris Hülsmann. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse und wird von etwa 15 bis 20 Grundschulkindern genutzt. Die Dritt- und Viertklässler lernen dort mit viel Spaß und Freude, in Form von Märchen, Geschichten und Spielen, die Grundkenntnisse der „alten“ Sprache.

Die „Brejpottspöllers“ beim Maikranz aufhängen in Erle
Die „Brejpottspöllers“ Foto: Petra Bosse Archiv

Die „grooten Brejpottspöllers“

Auch nach der Grundschule besteht die Möglichkeit, Plattdeutsch weiter zu lernen. Beim freiwilligen Angebot „grooten Brejpottspöllers“ können Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse teilnehmen.

Bei den regelmäßigen Treffen im Heimathaus werden gemeinsam witzige Sketche und eigene Stücke geschrieben. In der Vergangenheit konnten bereits Preise beim kreisweiten Wettbewerb „Plattdeutsch – find ich gut!“ gewonnen werden. Auch in diesem Jahr nehmen die großen und kleinen Brejpottspöllers an dem Wettbewerb teil. Ob sie sich über einen Gewinn freuen können, steht noch nicht fest, da die Bekanntgabe erst im September erfolgt.

Projekte und Auftritte

Auch in Erle und Umgebung ist die plattdeutsche Theatergruppe gefragt. Beim diesjährigen Sommerfest am 31. August 2025 dürfen sich Besucher auf ein Theaterprogramm freuen. Zudem war die Plattdeutschgruppe bei der traditionellen Maikranz-Zeremonie im Dorfkern vertreten.

Bei verschiedenen Auftritten kommen zudem die Generationen zusammen. So trat die Plattdeutsche Gruppe bereits mehrfach in Seniorenheimen in Rhedebrügge, Raesfeld, Heiden und Reken auf. Ein besonderes Highlight ist der plattdeutsche Nachmittag im Saal von Brömmel Wilms. Dort werden in gemütlicher Runde Sketche und Lieder auf der Bühne präsentiert. In diesem Jahr findet der plattdeutsche Nachmittag am 9. November statt.

Wer Interesse hat, Teil der „Brejpottspöllers“ zu werden, kann sich beim Heimatverein Erle unter [email protected] oder bei Ingrid Horstmann unter der Telefonnummer 02865 7167 melden.

Sounds of Erle: Sieben Acts machten die St. Silvesterkirche zur Bühne

Pop, Rock, Klassik und Jazz unter einem Kirchendach: Bei der dritten Auflage von „Sounds of Erle“ wurde die Dorfkirche in Erle erneut zur Konzertbühne. Sieben Acts sorgten für volle Bänke, viel Applaus und eine Atmosphäre, die Musiker wie Publikum gleichermaßen trug. Der Eintritt war frei, Spenden fließen in Technik und lokale Projekte.

Sounds of Erle Konzert in der St. Silvesterkirche Erle mit Bühne, Lichttechnik und Publikum
Sounds of Erle in der St. Silvesterkirche Erle: Sieben Acts bringen Pop, Rock, Klassik und Jazz auf die Kirchenbühne. Foto: Petra Bosse

Konzertabend in der Dorfkirche

Am Samstagabend verwandelte sich die Dorfkirche in Erle bereits zum dritten Mal in einen Konzertsaal. Auf dem Programm standen musikalische Beiträge mit ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Von Rock und Pop über Swing und Jazz bis hin zu klassischen Elementen und Frank-Sinatra-Interpretationen reichte das Spektrum. Die Plätze waren bis auf den letzten Sitz gefüllt.

Sounds of Erle: Volle St. Silvesterkirche beim Konzertabend in Erle
Hausherr Pastor Fabian Tilling: Foto: Petra Bosse

Vorbereitung beginnt direkt nach dem letzten Ton

Initiatorin und Moderatorin Yvonne Honerbom machte gleich zu Beginn deutlich, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter dem Konzertabend steckt. Die Planung beginne früher, als viele vermuten. „Die fängt immer direkt an, wenn das eine Konzert zu Ende ist, fängt das nächste Konzert schon an“, sagte Honerbom. „Dann fragen wir wieder die Bühnenbauer, ob sie Lust haben, die nächste Bühne zu bauen, Licht und Ton zu organisieren, damit wir gute Technik haben.“

Organisatorin Yvonne Honerbom. Foto: Petra Bosse
Organisatorin Yvonne Honerbom. Foto: Petra Bosse

Besonders freue sie, dass viele Musikerinnen und Musiker von Anfang an dabeigeblieben seien. „Bis jetzt sind die Musiker immer alle so begeistert, dass sie jedes Jahr wieder mitmachen. In diesem Jahr hatten wir zwei neue dabei. Einer interpretiert englische Songs und einer Frank Sinatra.“

Sounds of Erle: Volle St. Silvesterkirche beim Konzertabend in Erle
Matthias Frank sang Sinatra-Klassiker. Foto: Petra Bosse

Die Idee zu Sounds of Erle sei vor drei Jahren in ihrem Friseursalon entstanden. Dort habe sie bemerkt, wie viele Hobby-Musikerinnen und Hobby-Musiker es in der Region gebe.

Technik streikt, Swing übernimmt

Noch bevor der angekündigte Überraschungsgast die Bühne betreten konnte, streikte die Technik. Statt eines Programmabbruchs zeigte sich der Improvisationsgeist des Abends. Kurzerhand übernahmen Walburga Angermann und ihre Swing-Combo „Chickenlegs“ den Auftakt.

Walburga Angermann und und ihre Swing-Combo „Chickenlegs“
Walburga Angermann und und ihre Swing-Combo „Chickenlegs“. Foto: Petra Bosse

Mit „Summertime“ und „Blue Skies“ setzten sie sofort einen ruhigen, jazzigen Ton. Der Bandname genießt in Erle längst Kultstatus und geht auf den Kontrabassisten Dirk Hühnerbein zurück.

Sounds of Erle-Silvesterkirche 2026

Von Frank Sinatra bis Rock

Im Anschluss folgte Matthias Frank mit dem Klassiker „New York, New York“. Der Sänger sang viele Jahre beim MGV Cäcilia Rhade und ist derzeit auch bei der Sängervereinigung 1925 Borken aktiv. Seine Bühnenerfahrung war deutlich spürbar.

-Sounds of Erle 2026 in der St. Silvester-Kirche 2026
Markus Bremer Dieckmann am Keyboard. An seiner Seite stand sein 18 jähriger Sohn Felix. Foto: Petra Bosse

Ein vertrauter Programmpunkt folgte mit Markus Bremer-Dieckmann am Keyboard. An seiner Seite spielte sein 18-jähriger Sohn Felix an der Gitarre. Das Vater-Sohn-Duo gehört zu den festen Größen von Sounds of Erle.

Sounds of Erle: Sieben Acts begeistern die Dorfkirche

Mit einem Augenzwinkern kündigte Honerbom anschließend Michael Kruse an. Er komme streng genommen aus Raesfeld. Kruse griff das humorvoll auf und erklärte, er habe extra die Grenze nach Erle überwunden. Das Publikum reagierte lachend und mit Applaus.

Kruse interpretierte zunächst solo „Hold the Line“. Später begleitete ihn Pastor Fabian Tilling am E-Piano. Gemeinsam spielten sie „Your Heart Was Born to Love“.

Michael Kruse begeisterte das Publikum mit gefühlvollen Songs. Foto: Petra Bosse
Sänger Michael Kruse und begeisterte das Publikum mit gefühlvollen Songs. Foto: Petra Bosse

Von Beginn an große musikalische Bandbreite

Schon im ersten Teil des Abends wurde deutlich, wie vielfältig Sounds of Erle angelegt ist. Früh sorgte die Band „Uneinig“ für rockige Akzente in der Dorfkirche. Am Mikrofon stand Sängerin Melissa Gohde, die mit kraftvoller Stimme und viel Präsenz überzeugte. Der fetzige Rocksound setzte einen bewussten Kontrast zu den ruhigeren Stücken des Abends und kam beim Publikum gut an. Erste mitwippende Köpfe und kräftiger Applaus zeigten, dass diese Mischung funktionierte.

Glühwein und gute Laune vor der St. Silvesterkirche
Zwischendurch in der Pause einen heißen Glühwein genießen am Stand von Christian Lipfert und Team. Foto: Petra Bosse

Zweite Hälfte nach der Pause

Nach der Pause nahm der Konzertabend noch einmal deutlich Fahrt auf. Marco Jentzsch, Sänger der Band „Uneinig“, stellte sich erstmals solo dem Publikum. Mit rauer Stimme und viel Präsenz rockte er die Dorfkirche. Mit „Freiheit“ von Westernhagen traf er den Nerv der Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Fans der Band „Uneinig“ quittierten den Auftritt mit lautstarkem Applaus.

Pastor Fabian Tilling bei Sound of Erle 2026
Pastor Fabian Tilling. Foto: Petra Bosse

Für einen besonderen Effekt sorgten Knicklichter, die im Vorfeld verteilt worden waren. Sie leuchteten im Takt der Musik und verliehen dem Auftritt eine besondere Atmosphäre.

Anschließend übernahm „Uneinig“ als Band die Bühne. Mit Titeln wie „Denkmal“ und „Zombie“ brachte die Gruppe erneut Dynamik in den Abend.

Sounds of Erle 2026 in der St. Silvester-Kirche 2026
Sängerin Melissa Gohde von der Band Uneinig. Foto: Petra Bosse

Natürlich durften auch die Erler Dorfrocker nicht fehlen. Sie animierten zum Mitsingen und Mitklatschen. Das Repertoire war klar auf Stimmung ausgelegt, ganz nach dem Motto: Party bis zum Abwinken.

Die Erler Dorfrocker
Die Erler Dorfrocker mit Detlef Zimontek und Gunter Zutz. Foto: Petra Bosse

Ehrenamt, Spenden und Gespräche vor der Kirche

Alle Musikerinnen und Musiker spielten ohne Gage. Die Fun Generation baute im Altarraum die Bühne auf und setzte Licht und Ton um. In der Pause nutzten viele Besucherinnen und Besucher den Bereich vor der Kirche für Gespräche bei Glühwein und Bratwurst.

Der Eintritt blieb frei. Die Spenden dienen nach Angaben der Organisatoren dazu, die technischen Kosten zu decken und lokale Projekte zu unterstützen.

Konzert-Sounds of Erle 2026
Der 6-Jährige David aus der Ukraine am Schlagzeug. Foto: Petra Bosse

Pastor Fabian Tilling zog ein positives Fazit: „Es war wieder eine sehr bunte Mischung an Musik. Es waren ruhige Stücke dabei, aber auch Lieder, die die Menschen in Stimmung gebracht haben, mitzuklatschen und mitzumachen. Genau so stelle ich mir das vor, ein lebendiges Gotteshaus.“

Sounds of Erle-Silvesterkirche 2026
Marco Jentzsch, Sänger der Band „Uneinig“. Foto: Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Tannenbaum Sammelaktion in Erle: KLJB holt Bäume am 10. Januar ab

0

Die KLJB Erle/Rhade kündigt für Samstag, 10. Januar 2026, eine Tannenbaum Sammelaktion im Erler Ortskern an. Die ausgedienten Weihnachtsbäume sollen bis 8 Uhr gut sichtbar an der Straße liegen.

Wann und wo die Sammlung läuft

Die KLJB Erle Rhade organisiert die Abholung im Erler Ortskern. Die Helferinnen und Helfer fahren die Straßen ab und nehmen die bereitgelegten Bäume mit.

So bereiten Anwohner ihren Baum vor

Die KLJB bittet darum, den Baum bis 8 Uhr draußen bereitzulegen. Schmuck soll vorher entfernt werden. Geld sollen Anwohner nicht an den Baum binden, sondern persönlich übergeben oder überweisen.

Spendenbarometer: bar oder Überweisung

In der Ankündigung schreibt die KLJB: „Über eine kleine Spende würden wir uns sehr freuen“.

Für Überweisungen an:

Empfänger: KLJB Erle Rhade
IBAN: DE77 4286 2451 0206 4788 00

DRK-Ortsverein Raesfeld zieht Bilanz: Starkes Jahr mit neuen Wegen

Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Umzug ins neue DRK-Haus, technische Verbesserungen und eine aktive Jugendarbeit prägten 2025. Gleichzeitig bereitet die Entwicklung bei den Blutspenden Sorgen.

Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt. „Neben dem wegweisenden Umzug in das neue DRK-Haus prägten technische Modernisierungen und eine starke Jugendarbeit das Vereinsleben“, so Michael Weddeling, 1. Vorsitzender des Ortsvereins.

Michael Weddeling: Ehrung langjähriger Blutspender beim DRK Raesfeld

Neuer Standort als großer Meilenstein

Der bedeutendste Schritt war der Umzug in die neue DRK-Unterkunft am Haus der Vereine. Aufgrund von Baumängeln verzögerte sich der vollständige Einzug bis ins erste Halbjahr 2025. Inzwischen sind die Räumlichkeiten vollständig eingerichtet und bieten gute Bedingungen für Ausbildung, Einsätze und das Vereinsleben.

Fuhrpark verstärkt Einsatzfähigkeit

Auch technisch hat sich der Ortsverein weiterentwickelt. Ein vom Kreis Borken übernommener, gebrauchter Krankentransportwagen verstärkt seitdem den Fuhrpark. Er sichert die Einsatzfähigkeit der Raesfelder Rotkreuzler. Allein im Jahr 2025 wurden bereits mehr als 40 Fahrten mit dem KTW durchgeführt.

Intensives Jahr in der Ersten Hilfe

Im Bereich der Ersten Hilfe blickt das DRK auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Zahlreiche Kurse für die Bevölkerung sowie spezialisierte Erste-Hilfe-Abende mit örtlichen Vereinen und Gruppen bestimmten den Terminkalender. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk bei Erste-Hilfe-am-Kind-Kursen und Angeboten wie Erste Hilfe 50plus wurde weiter ausgebaut.

Gemeinsame Übungen mit der Feuerwehr

Auch die Vernetzung mit anderen Blaulichtorganisationen spielte eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen mit der örtlichen Feuerwehr stärkten die Zusammenarbeit und sorgten für eingespielte Abläufe im Ernstfall.

Jugendarbeit als emotionaler Höhepunkt

Ein besonderes Highlight war das Wochenendzeltlager des Jugendrotkreuzes. Rund 60 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. Neben Spiel und Gemeinschaft stand vor allem der Zusammenhalt der nächsten Generation im Mittelpunkt. Aktuell gibt es drei JRK-Gruppen mit insgesamt 45 Kindern sowie den Schulsanitätsdienst an der Julia-Koppers-Schule.

Foto: Petra Bosse/Archiv

Mehr Sicherheit durch neue Defibrillatoren

Im Rahmen der Initiative „Aktion Herzsicher“ konnte der Ortsverein die Sicherheit in der Gemeinde weiter erhöhen. Im Jahr 2025 wurden fünf zusätzliche Defibrillatoren im Gemeindegebiet installiert. Eine Übersicht über alle Standorte gibt es auf der Internetseite des DRK Raesfeld sowie beim Kreis Borken.

Sorge um rückläufige Blutspenden

Trotz der positiven Bilanz bereitet die Entwicklung der Blutspenden Sorgen. Zwar fanden zwölf Blutspendetermine statt, die Zahl der Spender ging jedoch zurück. 2025 spendeten 1.260 Menschen Blut, im Jahr zuvor waren es noch 1.338. „Wir müssen hier gegensteuern“, so Roland Hörning, Blutspendebeauftragter des DRK Raesfeld. Für die kommenden Monate sind Sonderaktionen geplant, um wieder mehr Menschen für die Blutspende zu gewinnen.

Raesfeld | DRK ehrt langjährige Blutspender
Gruppenfoto der Geehrten bei der DRK-Blutspenderehrung in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Wahlen, Ehrungen und ehrenamtliches Engagement

Weitere Punkte der Mitgliederversammlung waren der Kassenbericht, die Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen und Ehrungen. Sarah Motte wurde für fünf Jahre Mitgliedschaft geehrt. Jonas Schlegel erhielt eine Auszeichnung für zehn Jahre Engagement und wurde zudem als DRKler des Jahres gewürdigt.

Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. engagiert sich mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem im Sanitätsdienst mit mehr als 40 Diensten im Jahr 2025, im Katastrophenschutz, bei der Blutspende sowie in der Jugendarbeit für die Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld, Erle und Homer.

Großeinsatz für die Feuerwehr Raesfeld: Zwei Rinder verenden bei Stallbrand

Der Jahresanfang begann für die Feuerwehr Raesfeld mit einem Großeinsatz. In der Nacht zu Donnerstag rückten die Einsatzkräfte zu einer brennenden Stallung an der Torfwiese im Ortsteil Raesfeld-Homer aus. 13 Rinder konnten aus dem Gebäude gerettet werden, zwei Tiere verendeten. Rund 60 Einsatzkräfte waren bei dem schweren Einsatz vor Ort.

In der Nacht zum 2. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Raesfeld um 00.55 Uhr zu einem Einsatz an der Torfwiese alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete FeuerBauernhof. Gemeldet wurde eine brennende Stallung, Tiere sollten sich noch im Gebäude befinden.

Stallbrand an der Torfwiese in Raesfeld-Homer, Feuerwehr im nächtlichen Einsatz
©Feuerwehr Raesfeld

Feuerwehr Raesfeld Einsatz mit Menschen und Tieren im Fokus

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen Teile der Stallung bereits in Brand. In dem Gebäude befanden sich noch 15 Rinder. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der raschen Brandausbreitung war es dem Landwirt nicht mehr möglich, die Tiere eigenständig ins Freie zu bringen.

Stallbrand an der Torfwiese in Raesfeld-Homer, Feuerwehr im nächtlichen Einsatz
©Feuerwehr Raesfeld

Laut Mitteilung von André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, startete ein Trupp unter Atemschutz umgehend mit der Rettung der Tiere. Parallel dazu leiteten zwei weitere Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung von der Vorder und der Rückseite des Gebäudes ein. Insgesamt konnten 13 Rinder aus der Stallung gerettet werden. Zwei Tiere verendeten im Inneren.

Stallbrand an der Torfwiese in Raesfeld-Homer, Feuerwehr im nächtlichen Einsatz
©Feuerwehr Raesfeld

Löscharbeiten und Unterstützung durch den Landwirt

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war, stellte der Landwirt einen Trecker mit Frontlader zur Verfügung. Damit wurde das brennende Stroh aus der Stallung gefahren. Auf einer angrenzenden Siloplatte wurde das Material auseinandergezogen und vollständig abgelöscht.

Im hinteren Bereich der Halle stellte sich heraus, dass die Dachkonstruktion gebrannt hatte und teilweise gebrochen war. Es handelte sich um Eternitplatten. Da der Verdacht bestand, dass diese Asbest enthalten könnten, wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima hinzugezogen.

Stallbrand an der Torfwiese in Raesfeld-Homer, Feuerwehr im nächtlichen Einsatz
©Feuerwehr Raesfeld

Asbestverdacht und umfangreiche Nacharbeiten

Ein Mannschaftstransportfahrzeug brachte eine Probe der Eternitplatten zur Analyse zum LANUK nach Essen. Um 04.15 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle zurückgebaut.

Aufgrund des Asbestverdachts folgten umfangreiche Reinigungsmaßnahmen an Fahrzeugen und Gerätschaften. Auch die Einsatzkleidung der Feuerwehrkräfte muss gesondert gereinigt werden. Eine zusätzliche Herausforderung stellte die Witterung dar, da unter diesen Bedingungen die Einsatzstellenhygiene und Dekontamination der Einsatzkräfte erschwert war.

Rund 60 Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren etwa 60 Kräfte der Feuerwehren aus Raesfeld und Borken. Unterstützt wurden sie unter anderem von der Polizei, der Feuerwehr Borken, dem Kreisveterinäramt und einem Tierarzt.

Stallbrand an der Torfwiese: Feuerwehr Raesfeld kämpft gegen Flammen und Rauch
©Feuerwehr Raesfeld

Christian Lipfert zieht persönliche Bilanz und richtet den Blick auf Erles Zukunft

Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf ein ganz besonderes Jahr zurück.
Ein Jahr, das ich im traditionsreichen Brömmel-Wilms gestalten durfte – nach 125 Jahren Geschichte ein weiteres Kapitel, das ich mitschreiben konnte.

Dafür möchte ich Arno Brömmel ganz persönlich danken. Danke für das Vertrauen, mir diesen Ort zu überlassen. Danke für die Offenheit. Und danke dafür, dass ich dieses Jahr erleben durfte.

Brömmel-Wilms war und ist mehr als eine Kneipe. Es war immer ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen: zum Feiern, zum Reden, zum Lachen, manchmal auch zum Sorgen teilen. Ein Ort, an dem der Wirt Ansprechpartner war – für Gäste, für Stammkunden, für das Dorf. Genau das habe ich hier erlebt und genau das hat mir unheimlich viel Freude gemacht.

Es hat mich erfüllt, für die Menschen da zu sein, zu helfen, zu unterstützen und zuzuhören. Besonders bewegt hat mich dabei immer wieder diese einzigartige Erler Gemeinschaft:
Wir machen das. Wir helfen. Wir organisieren. Wir lösen Dinge. Und wir tun es gemeinsam – jetzt und nicht morgen.
Das ist Erle. Und genau das macht dieses Münsterland Dorf so besonders.

Ich habe mich über jeden einzelnen Stammgast gefreut – über die Menschen, die mehrmals in der Woche kamen, über den Mittagstisch, über die Dankbarkeit, dass es Essen und Begegnung gibt zu Zeiten, in denen viele gastronomische Betriebe längst geschlossen haben oder gar nicht mehr öffnen. Dieses Vertrauen der Gäste war für mich jeden Tag Antrieb.

Mit genau diesem Gedanken gehen wir nun den nächsten Schritt.
Das Konzept, das wir für die Zukunft im HUB Erle aufstellen, ist für das Münsterland Dorf Erle und für die Gemeinde Raesfeld gedacht – und es soll langfristig Bestand haben. Wir wollen weiter Gastgeber sein, weiter Begegnung ermöglichen und einen Ort schaffen, der trägt.

Mit dem neuen Gebäude an der Silvesterstraße 2, direkt gegenüber von Brömmel-Wilms, entsteht etwas ganz Besonderes: ein neuer Dorfmittelpunkt, ein neuer Knotenpunkt für Gemeinschaft. Der Standort ist zentral, offen, sichtbar – von allen Seiten erlebbar. Schon jetzt, obwohl noch nicht alles fertig ist, zeigt sich, welches Potenzial hier entsteht. Wer das Gebäude betritt, spürt bereits heute die Atmosphäre, die es künftig ausmachen wird.

Wir freuen uns auf viele neue Gäste: aus Erle, aus der Umgebung, aus dem Ruhrgebiet und natürlich auf zahlreiche Tourismusgäste. Denn Erle hat unglaublich viel zu bieten:
die Kornbrennerei Böckenhoff, Gastronomie, Café und Bar, die über 1.500 Jahre alte Femeiche, das Heimatmuseum, den Stegerhof mit seinen Produkten, Hof Breil mit seinem Hofladen und seinen großartigen Kartoffeln – und noch so vieles mehr.

Darauf dürfen wir stolz sein. Und dieser Stolz ist in Erle spürbar.
Genau diesen Stolz müssen wir bewahren und nach außen tragen – für die Zukunft unseres Dorfes, für das Münsterland Dorf Erle und für all das, was hier gemeinsam entsteht.

Vielen Dank.
Für das Vertrauen. Für die Gemeinschaft. Und für dieses besondere Jahr.

Letzte Runde bei Brömmel-Wilms in Erle: Silvesterparty und Abschied

Im Saal von Brömmel-Wilms in Erle nahmen die Gäste an Silvester ihre reservierten Plätze ein.

Ab 23 Uhr öffnete die Dorfkneipe ein letztes Mal für alle, die das Jahresende dort noch gemeinsam feiern wollten. Vor der traditionsreichen Dorfkneipe im Schatten der St. Silvesterkirche zählten viele den Jahreswechsel gemeinsam herunter. Mit dem 1. Februar 2026 schließt das Haus endgültig, eine lange Silvestertradition endet.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Gäste feiern den letzten Abend im Saal und vor der Dorfkneipe.
Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Gäste feiern den letzten Abend mit Buffet, Musik und Jahreswechsel vor der Dorfkneipe. Abschied und Neustart im HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Buffet im Saal, Party ab 23 Uhr, Jahreswechsel vor der Kneipe

Schon am Abend zog es viele in den Saal. Am Buffet wurde gegessen, an den Tischen geredet, zwischendurch kamen neue Grüppchen dazu. Später wechselte der Schwerpunkt Richtung Tanzfläche.

Kurz vor Mitternacht stellten Mitarbeiter die Sektgläser bereit, dann zog es viele nach draußen. Vor der Kneipe trafen sich Gruppen aus dem Saal, von der Theke und aus dem Ort. Als das neue Jahr begann, standen die Leute dicht beieinander, stießen an, wünschten sich ein gutes 2026 und gingen danach noch einmal hinein, um bis in die frühen Morgenstunden weiterzufeiern.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Foto: Petra Bosse

Arno Brömmel – Irgendwann ist mal Schluss

An der Theke sprach Arno Brömmel über den Abschied. „Ganz gut, weil ich konnte mich ja jetzt ein Jahr drauf vorbereiten, dass es irgendwann mal Schluss ist. Und daher empfinde ich jetzt nicht so den Trennungsschmerz zu meiner Gaststätte“, sagte er.

Darüber hinaus stehe er als Gastwirt seit einem Jahr nicht mehr hinter dem Tresen. „So hatte ich die Zeit, mich dran zu gewöhnen“, ergänzte er.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Foto: Petra Bosse

Ob er später noch einmal allein in seiner Kneipe an der Theke sitzen werde, ließ er offen. „Ja, das weiß ich noch nicht. Ich werde wohl öfter hier sein, weil wir aufräumen müssen. Aber alleine an der Theke sitzen ehe nicht.“ Auf die Nachfrage, ob er endgültig abgeschlossen habe mit der Dorfkneipe Brömmel-Wilms, antwortete er: „Ja, habe ich.“ Auch zur persönlichen Lage blieb er knapp: „Mir geht es heute sehr gut.“ Für seine Frau Gisela gelte das ebenfalls.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Mathilde Schwane stand in der Nacht ein letztes Mal hinter der Theke. Foto: Petra Bosse

Brömmel blickte nach vorn und formulierte einen Wunsch für das Gebäude. „Jetzt wird es Zeit, dass wir ein neues Thema angreifen hier. Dass hier schnell was Neues entsteht.“

Mathilde Schwane: 25 Jahre hinter der Theke

Hinter dem Tresen stand Mathilde Schwane, für viele Gäste seit gefühlten 100 Jahre ein vertrautes Gesicht und die „gute Seele“ im Gasthof. Auf die Frage, wie sie sich fühle, sagte sie zunächst: „Bisschen traurig.“ Als nachgehakt wurde, antwortete sie deutlicher: „Sehr traurig.“

Mathilde Schwane blickte auf ihre Zeit im Haus zurück. Immerhin 25 Jahre habe sie dort gearbeitet. Für viele Stammgäste bleibt sie jedoch Teil des vertrauten Kneipenalltags, denn sie zieht mit in die neue Gastronomie gegenüber. Zum Schluss setzte sie noch einen Satz, der im Ort hängen bleiben wird: „Aber ein Brömmel ist und war ein Brömmel.“ Nun aber freue sie sich auf das neue HUB Erle.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Foto: Petra Bosse

Christian Lipfert: Umzug ins neue HUB Erle und Eröffnung

Christian Lipfert, der übergangsweise als Pächter im Haus tätig war, beschrieb den Wechsel als direkten Neustart. Auf die Frage nach den Gefühlen beim Schließen sagte er: „Ich würde sagen, einfach nur Ende und dann neu anfangen. Morgen, also gleich.“

Er schilderte, was als Nächstes anstehe. „Das Wichtigste ist die Kasse mitnehmen“, sagte er lachend. In den vergangenen Tagen sei bereits viel geräumt worden: „Wir haben schon ganz viel die ganzen Tage ausgeräumt, umgeräumt.“

Letzter Abend im Haus Brömmel-Wilms in Erle

In den nächsten Tagen solle der Rest folgen. „Und jetzt nehmen wir in den nächsten Tagen alles noch mit, was wir drüben brauchen, und was wir hier auch schon vorher angeschafft haben, für das neue HUB Erle“, sagte Lipfert. Und was noch? Das machte Lipfert sofort an den Menschen fest: „Ich nehme auf jeden Fall ganz viele tolle Leute mit nach drüben, mit zum HUB Erle.“ Gemeint seien auch die Unterstützer, die gezeichnet und das Projekt erst möglich gemacht hätten.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Alles muss raus, auch die Speisekarte. Foto: Petra Bosse

Und dann komme das, was man nicht einpacken könne. „Ich nehme darüber hinaus ganz viele Erinnerungen mit, und zwar nicht als Material, sondern Erinnerungen in den Köpfen der Menschen, mit nach drüben.“ Zum Schluss sprach er über das Jahr in der alten Kneipe: „Und Erfahrung nehme ich auf jeden Fall auch mit. Ich durfte hier viel Erfahrung sammeln.“

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Jetzt wird es still bei Brömmel-Wilms. Jahrzehntelang prägte der Gasthof das Ortsbild, Generationen trafen sich hier, feierten und saßen zusammen. Foto: Petra Bosse

Zapfhahn zu um 5:00 Uhr

… Und dann gab es heute Nacht diesen besonderen Moment: Pünktlich um 5:00 Uhr haben wir die Türen von Brömmel-Wilms geschlossen. Ein Zeitpunkt, der bleibt. Stammgast Ducki hat das allerletzte Pils von der Theke bekommen, danach wurde der Zapfhahn für immer geschlossen. Ab diesem Moment waren alle Kühlungen aus, alles abgeklemmt, die Theke zur Ruhe gekommen.

Ulrike Heidermann ist als letzte Person durch die Tür gegangen und war damit die letzte, die Brömmel-Wilms verlassen hat. Ein stiller, sehr emotionaler Abschied.

Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Letzter Abend gemeinsam feiern
Das letzte Bier bei Brömmel für Reiner und Ducki (r.). Foto: Petra Bosse

Für Christian Lipfert und das Team geht es nun direkt weiter: Gleich gegenüber soll das HUB Erle am 7. Januar offiziell eröffnen, als neuer Standort und nächster Schritt nach dem Abschied von Brömmel-Wilms.

Sounds of Erle: Konzert zum Jahresbeginn in der St. Silvesterkirche

Unterschiedliche Stimmen, verschiedene Musikrichtungen und individuelle Handschriften prägen den Abend. Was alle Musikerinnen und Musiker verbindet, ist die Freude an der Musik und die enge Verbundenheit zur Region.

Wegen der großen Beliebtheit und der besonderen Atmosphäre gibt es „Sounds of Erle“ auch 2026 wieder zum Jahresbeginn in der Kirche St. Silvester. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Musik aus Erle und Raesfeld auf der Kirchenbühne

Bereits zum dritten Mal findet das Konzert „Sounds of Erle“ in der Kirche St. Silvester in Erle statt. Beginn ist am Samstag, 3. Januar 2026, um 19 Uhr. Der Einlass startet um 18 Uhr. Auf der Bühne stehen Musikerinnen und Musiker aus Erle und Raesfeld, die unterschiedliche Stilrichtungen vertreten und den Abend gemeinsam gestalten.

Konzert-Sounds of Erle 2026

Insgesamt stehen sieben Acts auf der Bühne. Sie treten teils solo, teils in Gruppen auf und präsentieren jeweils vor und nach der Pause zwei Stücke. Einzelne Musiker unterstützen sich gegenseitig, wodurch immer wieder neue Konstellationen entstehen und das Programm lebendig bleibt.

Diese Musikerinnen und Musiker sind dabei

Mit dabei sind die Erler Dorfrocker mit Detlef Zimontek und Gunter Zutz, Marco Jentzsch mit seiner Band Uneinig, Markus Bremer Dieckmann gemeinsam mit seinem Sohn Felix, Matthias Frank, Michael Kruse mit Pastor Fabian Tilling sowie Walburga Angermann mit den Chickenlegs. Das Programm bietet damit eine breite Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen.

Moderiert wird das Konzert auch in diesem Jahr wieder von Yvonne Honerbom

Technik, Bühne und Rahmenprogramm

Für Licht und Ton sorgen Eric Hindricksen sowie Dennis Kilian von Beatattack. Die Bühne in der Kirche wird erneut von den Bühnenbauern der Fun Generation aufgebaut, die das Konzert bereits im Vorjahr technisch begleitet haben.

Auch außerhalb der Kirche wird etwas geboten. Vor dem Gebäude gibt es einen Stand mit Glühwein und Würstchen.

Pastor und Musiker Dr. Fabian Tilling beim Konzert Sounds of Erle
Haus- und Schirmherr Pastor Fabian Tilling. Foto: Petra Bosse

Idee mit Wachstum: Neue Gesichter auf der Bühne

Moderiert wird der Abend erneut von Yvonne Honerbom, die „Sounds of Erle“ im Jahr 2023 ins Leben gerufen hatte. In ihrem beruflichen Umfeld habe sie immer wieder erlebt, wie viele Menschen aus Erle und Raesfeld mit großer Leidenschaft musizierten. Gemeinsam mit Pfarrer Fabian Tilling sei daraus die Idee entstanden, diese musikalische Vielfalt sichtbar zu machen und den Beteiligten eine gemeinsame Bühne in der Kirche St. Silvester zu bieten.

In diesem Jahr erweitert sich der Kreis der Mitwirkenden zudem. Mit Matthias Frank und Michael Kruse stehen zwei weitere Musiker auf der Bühne, die erstmals Teil von „Sounds of Erle“ sind.

Der Eintritt bleibt frei. Die Organisatoren hoffen auf Spenden, um den Aufwand für Bühne, Licht und Ton zumindest teilweise auszugleichen. Zusätzlich soll an diesem Abend für einen noch festzulegenden Spendenzweck gesammelt werden.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

108 Jahre Lebenserfahrung: Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken

0

Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken: Landrat Dr. Kai Zwicker gratuliert

Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie viel Lebenserfahrung im Kreis Borken zuhause ist. Der älteste Bürger wurde in diesem Jahr 108 Jahre alt. Insgesamt haben 40 Menschen ein Alter von 100 Jahren oder mehr erreicht. Hinzu kommen hunderte Ehepaare, die seit Jahrzehnten gemeinsam durchs Leben gehen. Die Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken stehen damit auch 2025 für Beständigkeit und Zusammenhalt.

Ältester Jubilar wurde 108 Jahre alt

Im Jahr 2025 konnten 40 Menschen im Kreis Borken auf mindestens ein Jahrhundert Leben zurückblicken. Das geht aus der aktuellen Statistik der Altersjubiläen hervor. Dr. Kai Zwicker gratulierte persönlich 24 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag.

Darüber hinaus übermittelte der Landrat Glückwünsche an sieben Menschen zum 101. Geburtstag, an drei Personen zum 102. Geburtstag sowie an vier Personen zum 103. Geburtstag. Eine Person feierte ihren 104. Geburtstag. Der älteste Jubilar im Kreis Borken wurde sogar 108 Jahre alt.

Hunderte Goldhochzeiten im Jahr 2025

Neben den Altersjubiläen spielten auch die Ehejubiläen eine große Rolle. Insgesamt gratulierte Landrat Dr. Kai Zwicker 907 Mal zur Goldenen Hochzeit. Im Jahr zuvor waren es noch 884. Besonders viele 50-jährige Ehejubiläen wurden im Mai mit 98 Feiern und im August mit 102 Feiern begangen.

Auch Diamantene und Eiserne Hochzeiten

Auf 60 gemeinsame Ehejahre blickten 436 Paare zurück. Im Jahr 2024 waren es 425. Ihre Eiserne Hochzeit nach 65 Ehejahren feierten 167 Paare, deutlich mehr als im Vorjahr mit 103 Paaren. Zudem begingen 14 Ehepaare eine Gnadenhochzeit und feierten damit 70 Jahre Ehe.

Zahlen beruhen auf Meldungen der Kommunen

Die Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken basieren auf den Meldungen der Städte und Gemeinden an den Kreis. Es ist möglich, dass die tatsächliche Zahl der Jubilare im Jahr 2025 noch höher liegt, da nicht alle Jubiläen gemeldet werden.

Raesfeld: Dirk Kerkhoff bleibt bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Kontinuität im Schornsteinfegerhandwerk: Dirk Kerkhoff aus Raesfeld bleibt bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk 29 im Kreis Borken. Die Bezirksregierung Münster hat ihn erneut bestellt. Damit setzt Kerkhoff seine Arbeit in dem Kehrbezirk fort, den er bereits seit 2019 verantwortet.

Acht Schornsteinfeger übernehmen künftig Verantwortung in ihren Kehrbezirken im Regierungsbezirk Münster. Sie sorgen mit ihren Hausbesuchen für Sicherheit, leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und gelten traditionell als Glücksbringer. Bei der Bezirksregierung Münster wurden sie jetzt offiziell zu bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern bestellt.

Dirk Kerkhoff bleibt bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger
v.l. Obermeister Andreas Marschan und Dirk Kerkhoff  / ©Bezirksregierung Münster

Vergangene Woche erhielten Daniel Brunsmann, Ingo Hüsing, Sven Hansen, Wilfried Jacobs, Hendrik Wansing, Raphael Kockmann, Ralph Kröger und Dirk Kerkhoff ihre Bestellungsurkunden. Während einer Feierstunde gratulierten der zuständige Dezernent der Bezirksregierung Münster, Philipp Esser, sowie der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster, Andreas Marschan. Zugleich wurden verdiente Schornsteinfeger in den Ruhestand verabschiedet.

Hoheitliche Aufgaben und Klimaschutz

Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger nehmen hoheitliche Aufgaben wahr. Dazu zählen unter anderem die Feuerstättenschau, das Führen des Kehrbuchs sowie Bauabnahmen nach Landesrecht. Darüber hinaus spielen Schornsteinfeger eine zentrale Rolle beim Klimaschutz. Durch die regelmäßige Kontrolle von Heizungsanlagen tragen sie maßgeblich dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu senken.

Kehrbezirk 29 im Kreis Borken bleibt in Raesfelder Hand

Für den Kehrbezirk 29 im Kreis Borken gibt es Kontinuität: Dirk Kerkhoff aus Raesfeld wird den Bezirk auch weiterhin betreuen. Ab dem 1. Januar 2026 bleibt er damit bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für diesen Bereich. Kerkhoff verwaltet den Kehrbezirk bereits seit 2019 und hatte sich erneut erfolgreich beworben. Zuvor war er dort schon seit 2015 tätig.

Klick mich