Im Jahr 2018 wurden im Kreis Borken 107.000 von insgesamt 144.000 Wohngebäude mit Gas beheizt. Spitzenreiter ist die Stadt Aachen, gefolgt von Dortmund.
Nahezu zwei Drittel der Wohnungen in NRW wurden 2018 überwiegend mit Gas beheizt. Der Kreis Borken liegt in NRW auf dem dritten Platz.
Neben Gas liegt das Heizöl mit einem Anteil von 17,7 Prozent bei 21.000 Wohnungen an zweiter Stelle im Kreis Borken. 8000 Wohngebäude (5,7%) nutzen andere Energiearten wie beispielsweise Fernwärme, Koks, Holzpellets, Biomasse, Biogas, Erdwärme oder Sonnenenergie.
Mit 78,0 Prozent wurde der höchste Anteil der mit Gas beheizten Wohnungen im Jahr 2018 für die Stadt Aachen ermittelt, gefolgt von Dortmund (77,7 Prozent) und dem Kreis Borken (76,4 Prozent). Am niedrigsten fielen die Anteile in den Kreisen Heinsberg (42,6 Prozent), Höxter (43,7 Prozent) und Wesel (47,4 Prozent) aus.
In NRW liegt Gas als Heizung weit vorne
Wie das Statistische Landesamt NRW mitteilt, wurden im Jahr 2018 insgesamt 5,1 Millionen nordrhein- westfälische Wohnungen überwiegend mit Gas beheizt. Dies entspricht einen Anteil von 64,5 Prozent an allen 7,9 Millionen bewohnten Wohnungen in Wohngebäuden (ohne Wohnheime).
Die zweithäufigste Art der Beheizung war Heizöl mit einem Anteil von 17,7 Prozent, gefolgt von Fernwärme (9,2 Prozent). Weitere 5,1 Prozent der Wohnungen wurden mit Strom und 3,2 Prozent mit erneuerbaren Energien (Biogas, Erdwärme, Solarenergie oder Holz) als überwiegende Energieart beheizt.
Insgesamt zehn Still- und Wickelräume in Borken bieten Schutz und Ruhe für Mutter und Kind
Das Stillen und Wickeln benötigt einen gewissen Schutz und Ruhe. Doch was tun, wenn junge Familien in der Stadt unterwegs sind und gestillt, gewickelt oder gefüttert werden muss?
Dies ist für Eltern und Betreuungspersonen ein allgegenwärtiges Thema. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken hat nun einen Flyer entwickelt, in dem Still- und Wickelorte in der Borkener Innenstadt aufgeführt und Eltern mit ihren Kindern besonders willkommen sind. An diesen Örtlichkeiten finden Sie einen ruhigen Ort zum Stillen oder Wickeln:
Café Becher, Johanniterstraße 2
Dm-drogerie markt Kuhm-Center, Wilbecke 19
FABI Borken, Am Vennehof 1
FARB Forum Altes Rathaus, Markt 15
Genusswerkstatt, Mühlenstraße 15
Kalles Kaffee & Bar, Neutor 8
Modehaus Cohausz, Kapuzinerstraße 8
PICO Cohausz Kids, Mühlenstraße 21
Vennehof Borken, im Wickelraum
Zu beachten sind die Öffnungszeiten der jeweiligen Einrichtungen. Der Flyer ist auch auf der Website der Stadt Borken zu finden – unter anderem unter www.borken.de/stadtleben/jugend-und-familie.
In Örtlichkeiten, bei denen dieses Logo zu finden ist, finden Bürgerinnen und Bürger einen ruhigen Ort zum Stillen und Wickeln. (Copyright: Stadt Borken)
Insgesamt 226.815 € Fördermittel für das Gemeinschaftsprojekt „Tennis Vereinsheim“ des TSV Raesfeld und Eintracht Erle bewilligt
Mit dem neuen Clubhaus soll ein neues Heim für beide Tennisabteilungen geschaffen wird
22.2.22: Eine Schnapszahl und gleichzeitig ein ganz besonderer Tag für die beiden Sportvereine Eintracht Erle 69 e.V. und TSV Raesfeld e.V. Es war der Tag, an dem der GSV (Gemeindesportverband) Raesfeld die frohe Kunde überbrachte, dass die Fördermittel aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ nach intensiver Vorarbeit beider Vereine in voller Antragshöhe bewilligt wurden.
Gemeinschaftsprojekt beider Sportvereine
Stolze 226.815 € dürfen nun für den Ersatzbau des Tennis Vereinsheims verwendet werden. „Die Gemeinde Raesfeld hat dieses Gemeinschaftsprojekt der beiden Sportvereine von Anfang an befürwortet. Wir hatten mehrere zielführende Termine in großer Runde bei uns im Rathaus und es ist einfach schön, wenn das große bürgerschaftliche Engagement am Ende in so großen Stil honoriert wird. Die Gemeinde Raesfeld steht dem Projekt auch weiterhin unterstützend zur Seite“, so der 1. Beigeordnete Markus Büsken.
Statt des maroden Vereinsheims, soll hier ein neues Clubhaus entstehen. Foto Archiv
Rasante Entwicklung
Die Tennisabteilung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung, auch in den Mitgliederzahlen, erfahren. Allerdings wäre der dringend erforderliche Neubau des Tennis Vereinsheims ohne die Fördergelder und die großzügige Spendenbereitschaft nicht realisierbar.
Der 1. Vorsitzende des TSV Raesfeld, André Olbing, resümiert: „Der TSV Raesfeld ist zwar offiziell Antragsteller und Bauherr für dieses Projekt, aber wir haben uns mit Eintracht Erle 69 e.V. von Vornherein darauf verständigt, dass mit diesem Clubhaus das neue Heim für beide Tennisabteilungen geschaffen wird!“
Monika Schollmeyer, 1. Vorsitzende von Eintracht Erle, fügt hinzu: „Beide Sportvereine haben für dieses Vorhaben kleinere Projekte hinten angestellt, die die Fördermittel nicht ansatzweise ausgeschöpft hätten. Umso schöner, dass wir mit diesem Gemeinschaftsprojekt etwas wirklich Großes bewegen können.“
Viel Arbeit für den Arbeitskreis
In den nächsten Monaten wartet viel Arbeit auf den Arbeitskreis der beiden Vereine. Unterstützt durch das Architekturbüro Thomas Mischo, dass von der ersten Stunde an die notwendige Startenergie gegeben hat. Im nächsten Schritt wird der Bauantrag gestellt und der Spatenstich rückt erfreulich näher.
Info
Mit einem bisher in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten stärkt das Land seine Stellung als Sportland Nummer Eins. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung, von denen Sportvereine und -verbände profitieren können.
Bäuerliche Solidarität – Weithin sichtbare Zeichen für den Frieden setzen in diesen Tagen Bauernfamilien im gesamten Kreis Borken
Auf mittlerweile mindestens 20 Feldern im Westmünsterland haben Landwirtinnen und Landwirte riesige Peace-Zeichen in Ackerflächen gegrubbert, die derzeit vor der Frühjahrsbestellung noch mit Zwischenfrüchten bedeckt sind.
Kreis Borken (pd). Initiator der Aktion ist Thomas Föing aus Borken-Grütlohn: „Wir Landwirte sind jetzt weniger die Menschen, die in Großstädten auf Friedensdemos gehen. Aber uns beschäftigt die Lage in der Ukraine sehr und über diese Aktion wollen wir unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen.“
Peace-Zeichen- Sichtbares Zeichen für den Frieden.
Der ausschließlich über soziale Medien mit den Hashtags #peacefarming und #grubbernfürdenfrieden verbreitete Aufruf hat ein großes Echo nach sich gezogen. Unter anderem die zahlreichen Medienanfragen und persönlichen Rückmeldungen bei ihm in den letzten Tagen zeigen dem WLV Kreisvorstandsmitglied, dass dieses Signal viele Menschen berührt hat. Für die kommende Ackerbausaison gebe es schon Ideen für weitere sichtbare Friedenszeichen.
WLV startet Aufruf
Angesichts des Leids der Menschen, die ihre Heimat plötzlich verlassen müssen, hat der WLV auf Landesverbandsebene vor einer Woche einen Aufruf an seine Mitglieder gestartet, freien Wohnraum auf den Höfen zu melden. Allein aus dem Kreis Borken haben sich hierüber 20 Bauernfamilien bereit erklärt. Viele weitere haben freie Betten direkt an die Kommunen gemeldet, so wie Rainer Overkämping. Beim Gemüsebauern aus Rhede kommt an diesem Wochenende die erste vierköpfige Flüchtlingsfamilie an: „Wir können die Flüchtlinge derzeit unkompliziert aufnehmen, weil unsere Saisonarbeitskräfte aktuell noch nicht bei uns sind. Die Flüchtlinge wohnen jetzt erst mal bei uns auf dem Hof und alles weitere wird sich zeigen.“ Ähnliches hört Markus Weiß von vielen Berufskollegen: „Viele wollen unkompliziert helfen und damit auch ein Stück weit aus dem Gefühl der eigenen Hilflosigkeit herauskommen im Angesicht eines Angriffskrieges in Europa.“
Zum Thema „Versorgungssicherheit in Kriegszeiten“
Nachdenklich macht den WLV-Kreisverbandsvorsitzenden, Markus Weiß, angesichts der Krisensituation auch das Thema Versorgungssicherheit. Die Ukraine und Russland gehören international zu den wichtigsten Exportländern für Getreide und Ölsaaten. Durch die zu erwartenden Engpässe bei der Rohstoff- und Energieversorgung werde Mineraldünger aktuell noch knapper als ohnehin schon: „Angesichts dieser Situation müssen wir mit unseren Agrarpolitikern noch einmal darüber sprechen, ob die EU in Kriegszeiten noch die ab 2023 geplanten Stilllegungen von vier Prozent der Ackerflächen weiter verantworten kann. Als Bauer kann ich angesichts von Hungersnöten in der Welt schwer damit leben, fruchtbaren Acker liegen zu lassen.“
Dies will der Landwirt aus Borken nicht als Abkehr von seiner Verantwortung für Biodiversität und Wasserschutz verstanden wissen: „Aus unserer Sicht als Verband müssen wir weiterhin ideologiefrei an Lösungen arbeiten, wie wir bestmögliche Produktivität und umweltbewusste, nachhaltige Landnutzung in Einklang bringen.“
Zum Thema: Wohnraum für Flüchtlinge
Bauernfamilien, die bereit sind, auf Ihren Höfen zeitweise Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, können dies weiterhin unkompliziert anmelden unter: www.wlv.de/ukraine-hilfe
Samstagabend lud der Allgemeine St. Johannis Bürgerschützenverein Raesfeld seine Mitglieder zur Generalversammlung in die Festscheune Hecheltjen´s Hof ein.
84 Schützen folgten der Einladung und wählten unter anderem den Vorstand und die Offiziere.
König Michael Nattefort begrüßte die Schützen und freute sich, dass trotz Corona-Auflagen so viele erschienen waren. Er ließ die vergangenen zwei Jahre seiner Regentschaft Revue passieren. Seit seinem Königsschuss 2019 konnte leider kein Schützenfest mehr stattfinden.
König Michael Nattefort wird in diesem Jahr abgelöst Foto: Melanie Unnebrink
Zeichen für 2022 stehen gut
Dieses Jahr stehen die Zeichen bis jetzt jedoch sehr gut, sodass er sein Amt an den nächsten König weitergeben kann. „So gerne ich König bin, ich hoffe, ich bekomme keinen 5-Jahres Orden mehr verliehen“, scherzte er. Diese Sorge konnte ihm Präsident Reinhard Brömmel zum Großteil nehmen, denn bis jetzt sind die Chancen auf einen neuen König 2022 sehr hoch.
Der Präsident startete den offiziellen Teil der Versammlung mit einer Gedenkminute für alle Schützen, die seit der letzten Generalversammlung verstorben sind. Danach begrüßte er seinen Junggesellenkollegen Leonard Suer und den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann.
Präsident Reinhard Brömmel freut sich auf ein „normales“ Schützenfest in Raesfeld 2022. Foto: Melanie Unnebrink
Rückblick
Auch der Rückblick des Präsidenten auf die letzten zwei Jahre war durchzogen von hoffnungsvollen Planungen, die in aller Regel doch wieder abgesagt werden mussten. Doch er berichtete auch von positiven Ereignissen, wie zum Beispiel von der gemeinsamen Fahrradtour im vergangenen Jahr. Sie wurde als kleine Ersatzveranstaltung geplant und, trotz des sehr nassen Wetters, sehr gut angenommen.
Satzungsänderung
Im nächsten Tagesordnungspunkt stand eine Satzungsänderung auf der Agenda. Laut Satzung des Schützenvereins stehen dem erweiterten Vorstand zwölf Beisitzer zu Seite. Durch Ausfälle verschiedenster Art (Krankheit, Thronbildung etc.) und der trotzdem wachsenden Arbeit, die im Verein anfällt, hatte der Vorstand den Vorschlag gemacht, die Riege der Beisitzer auf 14 zu erhöhen. Dieser Satzungsänderungsvorschlag wurde einstimmig angenommen.
Der neue Vorstand v. l.: Tim Flück (Offizier) – Christian Epping (Vorstand) – Josef Brömmel (Vorstand) – Markus Wilger (Offizier). Foto: Presse
Wahl des Vorstandes
Die Wahl des Vorstandes stand als nächstes auf dem Programm. Insgesamt stellen sich Florian Eming, Sven Graaf, Anton Kormann, Thomas Lanvermann, Stephan Meyer, Roland Nießing, Werner Vorholt und Josef Wilger zur Wiederwahl auf. Für die zwei neuen Vorstandsplätze wurden Josef Brömmel und Christian Epping vorgeschlagen. Unter geheimer Briefwahl wurden sowohl die acht bereits bestehenden Vorstandsmitglieder, als auch die zwei Neuzugänge für die folgenden zwei Jahre in den Vorstand gewählt.
Geheime Wahl. Foto: Melanie Unnebrink
Offizierswahl
Die darauf folgende Offizierswahl fand offen per Handzeichen statt. Oberst Ralf Höing und Major Peter Flück wurden einstimmig wiedergewählt, ebenso wie der restliche Offizierscorps. Doch auch die Offiziere hatten zwei weitere Plätze in ihren Reihen geschaffen, um die Runde zu vergrößern. Die zusätzlichen zwei Offiziere sollen den Corps breiter aufstellen und die anfallenden Aufgaben weiter verteilen. Für die neuen Plätze wurden Tim Flück und Markus Wilger von der Versammlung vorgeschlagen. Beide wurden per Handzeichen gewählt und nahmen die Wahl in den Offizierscorps an.
Organisation anstehendes Schützenfest
Unter Tagesordnungspunkt 11 wurde über die Organisation des anstehenden Schützenfestes gesprochen. Präsident Reinhard Brömmel verkündete, dass der Vorstand mit einem „ganz normalen Schützenfestwochenende“ plane, und die Chancen dafür sehr gut stehen. Vom 2. bis 4. Juli soll auf dem Festplatz am Michael nach zwei Jahren Abstinenz wieder ein Schützenfest gefeiert werden.
Vorparade und Kinderschützenfest
Eine Woche vorher soll, wie immer, die Vorparade und das Kinderschützenfest stattfinden. Auf die Frage aus der Versammlung, ob eine Verlegung der Festabfolge auf Freitag bis Sonntag in Betracht gezogen wurde, wie es letztes Jahr auch schon die Junggesellen abhielten, antwortete Brömmel vielsagen „Es läuft noch super.“ Deshalb sei bis jetzt nicht darüber nachgedacht worden. Auf Wunsch der Versammlung wurde dennoch die allgemeine Stimmung der Schützen über das Thema erfragt, die sich per Handzeichen klar für einen Verbleib der Festfolge von Samstag bis Montag aussprach.
Spende von 1000 Euro für die Ukraine
Ebenfalls auf Anregung der Versammlung wurde über mögliche Unterstützungen der Ukraine gesprochen. Am Ende der Überlegungen ließ der Vorstand über eine Spende in Höhe von 1000€ abstimmen. Das Ergebnis: die deutliche Mehrheit der Schützen stimmte für die Spende ab. Somit erklärte Brömmel, werde der Vorstand der Bitte der Schützen nachkommen und im Namen des Bürgerschützenvereins Raesfeld diese Spende ausführen. Mit dieser solidarischen Geste schloss der Präsident den offiziellen Teil der Veranstaltung und entließ die Schützen an die Theke.
Raesfelder Kirchengemeinde St. Martin möchte die Skulptur von Ludwig Vongries nicht kaufen.
Im September 2020 wurden in Raesfeld insgesamt neun Skulpturen des Künstlers Ludwig Vongries aufgestellt. Sie gehören zum Skulpturenweg in der Gemeinde und sind eine Gemeinschaftsproduktion der Gemeinde, Ortsmarketing und der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer.
Eine Skulptur „Two pieces inside“ steht seitdem auch auf dem Raesfelder Friedhof und ist dort so auf dem Weg platziert, dass das große Friedhofskreuz genau mittig der Skulptur aus Metall und Holz liegt.
Wie nun die Kirchengemeinde St. Martin mitteilt, werde sie die Skulptur, die zur Wanderausstellung noch auf dem Friedhof St. Martin steht, nicht käuflich erwerben.
Dennoch könne diese gerne gesponsert werden. Interessenten melden sich bitte bei Christin Baumeister unter Tel. 02865/6098915.
Die Kolpingsfamilie Raesfeld wird am Samstag, 19.03. wieder eine Altkleidersammlung durchführen.
Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine wird die Kolpingfamilie Raesfeld die gesamten Einnahmen aus der Sammlung dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zur Verfügung stellen.
Dazu haben bereits ARD und ZDF einen entsprechenden Spendenaufruf in den Medien gestartet. Die Kolpingsfamilie ruft deshalb zu einer großzügigen Altkleiderspende auf.
Wichtiger Hinweis
In diesem Zusammenhang ein wichtiger Hinweis: Die Altkleider werden nicht an die Flüchtlinge weitergeleitet, sondern der Kolping Recycling GmbH zur Verwertung übergeben. Die verpackten Altkleider sollten bis 9.00 Uhr gut sichtbar an der Straße stehen.
Sammelstellen sind in Homer an der „Alten Schule“. In Rhedebrügge an der Kirche und am Kindergarten sowie in Raesfeld Auf dem Brink am „Noorbereck“.
Die Gemeinde Raesfeld sucht dringend Wohnraum für Kriegsvertriebene sowie russische und ukrainische Dolmetscher
Die ersten 20 Personen aus der Ukraine, darunter mehr als zehn Kinder, werden am Montag in der Gemeinde Raesfeld eintreffen.
Die aktuelle Situation in der Ukraine stellt auch die Raesfelder Verwaltung und die Flüchtlingshilfe vor neuen und großen Herausforderungen. Fakt sei, dass die Gemeinde aktuell eine große Welle von Kriegsvertriebenen in Raesfeld erwartet. Das könne sich jedoch in vier Wochen etwas beruhigt haben, betonte der Erste Beigeordnete Markus Büsken am Donnerstagabend bei der Informationsveranstaltung im Pfarrheim in Raesfeld.
Nicole Höbing, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld und der Erste Beigeordnete Markus Büsken stehen vor großen Herausforderungen. Foto: Petra Bosse
Große Hilfsbereitschaft in Raesfeld
Rund 20 RaesfelderInnen, darunter Helfer und Helferinnen mit Erfahrungen aus der ersten Flüchtlingswelle 2015, aber auch neue, bekundeten an diesem Abend ihre Hilfsbereitschaft. Sehr zur Freude von Markus Büsken und Nicole Höbing. „Ich habe das Gefühl, dass die Hilfsbereitschaft aktuell im Ort sehr groß ist“, so Büsken.
Große Dynamik
Die ersten 20 Personen aus der Ukraine, davon mehr als zehn Kinder, werden am Montag in der Gemeinde eintreffen. Die Unterkünfte dafür seien alle schon organisiert und sichergestellt. Wie aber geht es weiter? „Ich weiß jedoch nicht, was die nächsten Wochen noch bringen werden, denn es ist zu einer großen Dynamik gekommen“, so Büsken.
Deshalb appelliert Büsken an alle Raesfelder Bürger: Jeder der weiß, oder ansatzweise eine Ahnung hat, wo eventuell ein Haus oder eine Wohnung leer steht, möchte sich mit dem Rathaus in Verbindung setzen. „Wir werden uns dann ans Telefon hängen und Klingen putzen“, ergänzt der Beigeordnete.
Wohnraum auf die Schnelle muss besorgt werden
Die Flüchtlingssituation zu 2015 sei heute anders. Das hänge auch damit zusammen, dass seinerzeit die Gemeinde die Flüchtlinge vom Land zugewiesen bekommen habe. Heute müsse der Wohnraum auf die Schnelle besorgt werden. Erschwerend hinzukomme, dass die Menschen größtenteils ungeregelt und über Verwandte nach Raesfeld kommen.
Kriegsflüchtlinge müssen sich dringend anmelden
Bedingt durch diese Situation sei es deshalb besonders wichtig, dass sich jeder Kriegsflüchtling ausländerrechtlich anmelden und sich rechtlich erfassen lassen müsse. Erst dann halten sie sich legal im Land auf und erhalten damit eine Arbeitserlaubnis und haben Anspruch auf Asylleistungen. Auch können dann Krankenscheine für Arztbesuche ausgestellt und für schulpflichtige Kinder Plätze in Schulen zu geschaffen werden. Auch die Unterbringung in Kitas werde ein Thema sein. Dringend von der Verwaltung gesucht werden auch Dolmetscher aus Russland und der Ukraine, um kurzfristig einen Pool für Deutschkurse aufzubauen.
Keine Unterbringung in Turn- und Sporthallen
Zu den aktuell 230 Raesfelder Flüchtlingen müsse nun schnellstens neuer Wohnraum geschaffen werden. Eine Unterbringung in Turn- und Sporthallen sei laut Büsken die aller Letzte Lösung. Das ehemalige Hotel Epping stehe nicht mehr zur Verfügung, da hier bereits alle Räumlichkeiten besetzt sind. Völlig ausgeschlossen sei auch eine Unterbringung im Haus Enzo und Aelkeshof. Beide Häuser stehen seit länger Zeit leer und seien teilweise sehr baufällig und die Zimmer vom starken Schimmel befallen.
Extrakosten für Vermieter
Büsken verweist darauf, dass jeder Bürger, der Wohnraum zur Verfügung stellt, keinerlei Verpflichtungen eingehe. „Wenn es nicht klappt, dann werden wir uns darum bemühen, eine neue Unterkunft zu besorgen“. Auch können finanzielle Extrakosten wie Wasser und Strom über die Gemeinde abgewickelt werden. Deshalb bitte die Gemeinde eindringlich, die Augen aufzuhalten und Hinweise darauf zu geben, wer noch Wohnraum zur Verfügung stellen kann. „Wir stehen dann mit Rat und Tat zur Seite und helfen, wo wir können“, ergänzt Büsken.
Sachspenden
Nicole Höbing verweist darauf, dass aktuell keine Kleiderspenden benötigt werden. Beim Bedarf von Sachspenden wird es – je nach Bedarf – einen kurzfristigen Aufruf geben.
Das Rathaus hat eine E-Mail-Adresse[email protected]freigeschaltet. Dafür bittet die Verwaltung, die Kontaktdaten in der E-Mail anzugeben.
Geldspenden
Für alle, die für die Flüchtlinge aus der Ukraine in Raesfeld Geld spenden möchten, kann dies auf dem Konto der Caritas der Pfarrgemeinde St. Martin gemacht werden.
Konto: Pfarrcaritas Katholische Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld DE46 4015 4530 0038 663621
Europäische Solidarität: Hilfsgüter aus den Partnerkreisen Wroclaw/Breslau (Polen) und Borken haben die Ukraine erreicht
Kreis Borken (pd). „Wir freuen uns sehr: Unsere Hilfsgüter aus dem Westmünsterland haben die ukrainische Stadt Sarny erreicht“, das teilt Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker mit. In einer besonderen Urkunde mit bewegendem Text dankt der Bürgermeister der Stadt den beiden Partnerkreisen Wroclaw/Breslau (Polen) und (versehentlich heißt es hier Stadt) Borken für die humanitäre Unterstützung. Überlegungen für weitere Unterstützung würden derzeit angestellt, ergänzt Dr. Zwicker, denn: „Wir fühlen uns solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, über die so viel Leid gekommen ist.“
Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Gelsenkirchen nun nach mehreren Tatverdächtigen wegen eines schweren Raubs in Bismarck.
Der 14-jährige Raesfelder wurde er auf dem Weg zu seinem Vater von einer ca. fünf köpfigen Gruppe jugendlicher Tatverdächtiger zu Boden getreten.Das Opfer erlitt durch den Übergriff eine Beinfraktur.
Ein erster Aufruf nach Zeugen am 16. Juli 2021 führte bisher leider nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen.
Geschehen ist die Tat am Dienstag, 30. März 2021. Zu diesem Zeitpunkt lief ein 14-Jähriger aus Raesfeld in Gelsenkirchen auf der Theodorstraße entlang in Richtung Bismarckstraße. Dort wurde er von hinten von mehreren Jugendlichen bzw. Heranwachsenden eingeholt. Der 14-Jährige stürzte und verletzte sich.
Täter forderten die Herausgabe von Wertgegenständen
Auf dem Boden liegend wurde auf den Jungen sowohl eingetreten als auch eingeschlagen. Unter Vorhalt eines Messers wurde der Geschädigte von einem der Tatverdächtigen zur Herausgabe seiner Wertgegenstände aufgefordert. Nachdem der Jugendliche seine Wertgegenstände abgegeben hatte, entfernten sich die Unbekannten fußläufig in Richtung Hüttweg.
Bei ihrer Flucht wurden die Tatverdächtigen von einer Überwachungskamera an einer Bahnhaltestelle aufgezeichnet. Da sonstige Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, hat das Amtsgericht Essen nun die Veröffentlichung der Bilder erneut angeordnet.
Wer Hinweise zu den abgebildeten Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter den Rufnummern 0209 365 8112 im Kriminalkommissariat 21 oder unter 0209 365 8240 bei der Kriminalwache zu melden.
Tollwutimpfung für Hunde, Katzen und Frettchen ist Pflicht. Einreise mit Heimtieren aus der Ukraine – vorübergehend erleichterte Bedingungen
In der Ukraine gibt es über das ganze Land verteilt immer wieder Fälle von Tollwut. Deutschland hingegen gilt als tollwutfrei.
Darum weist das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft darauf hin, dass Hunde, Katzen und Frettchen, die aus der Ukraine mit nach Deutschland gekommen sind, in jedem Fall durch einen Tierarzt untersucht und gegen Tollwut geimpft werden müssen.
Die Ukraine ist in Bezug auf die Tollwut ein nicht gelistetes Drittland. Demnach sind bei der Einreise von Heimtieren, die Bedingungen für die Einreise aus einem nicht-gelisteten Drittland zu erfüllen. Aufgrund der situationsbedingt zu erwartenden Flüchtlingswelle aus der Ukraine hat die EU-Kommission die EU-Mitgliedstaaten gebeten, für die Einreise von Heimtieren, die in Begleitung ihrer Halter in die EU einreisen wollen, vorübergehend erleichterte Bedingungen zu schaffen.
Tollwut verläuft bei Menschen und Tieren tödlich, wenn sie einmal ausgebrochen ist. Eine Therapie oder Heilung sind nicht möglich. Damit Deutschland tollwutfrei bleibt, soll durch die Untersuchung und Impfung sichergestellt werden, dass die Tiere nicht unerkannt Tollwuterreger nach Deutschland einschleppt haben, daran erkranken und diese hier verbreiten.
Erler Jäger suchen Verstärkung – Für ihr Jugendorchester sucht das Blasorchester Erler Jäger eine/n neue/n Dirigent/in.
Bisher hat Oliver Jahnich das Dirigat übernommen, zusätzlich zur musikalischen Leitung desHauptorchesters. „Doch nun ist es Zeit für etwas frischen Wind in der Jugendarbeit“, so Vorsitzende Hannah Nießing.
Seit 2014 gibt es bei dem Orchester aus Erle wieder ein Jugendorchester. Zu Beginn übernahm Tim Heistermann die musikalische Leitung, musste sie jedoch 2017 aus zeittechnischen Gründen wieder abgeben. Danach übernahm Oliver Jahnich, der 2014 zu dem Verein gestoßen ist und seit dem das Hauptorchester musikalisch leitet, auch das Dirigat der Jugend. Im Jahr 2020 konnte mit dem Vororchester ein weiterer Baustein in der Jugendarbeit ergänzt werden.
Nun sucht der Verein nach einer neuen musikalischen Leitung für das Jugendorchester. Durch das stetige Wachsen und steigende Auftrittsanfragen in den vergangenen Jahren fällt es Jahnich zunehmend schwer, beiden Orchestern die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient haben. Damit die Jugend weiterhin unterstützt und gefördert wird, braucht es jetzt wieder etwas „frischen Wind“, heißt es aus den Reihen der Musiker.
Das Jugendorchester zählt etwa 15 Musiker im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die sich mittwochs von 18 bis 19 Uhr im Probekeller der Erler Jäger treffen, um gemeinsam Musik zu machen. Das in den Proben erarbeitete Können wird dann bei den regelmäßigen Auftritten unter Beweis gestellt.
Ungewöhnlich junges Durchschnittsalter
Das Blasorchester Erler Jäger spielt seit Jahren eine große Rolle in seiner Heimat Erle und auch darüber hinaus. Sein ungewöhnlich junges Durchschnittsalter von 26 Jahren ist nicht zuletzt der unermüdlichen Jugendarbeit und stetiger Weiterentwicklung geschuldet. Das Repertoire des Orchesters ist breit gefächert und geprägt von moderner Blasmusik.
„Wenn Du nun Lust bekommen hast, ein aufstrebendes Jugendblasorchester aus der Umgebung zu unterstützen, Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen hast und vielleicht schon erste Erfahrungen im Dirigieren sammeln konntest, dann melde dich gerne bei uns! Wir freuen uns auf ein Kennenlernen mit Dir!“ ergänzt Nießing.
Die Situation in der Ukraine ist bedrückend. Auch für die weltweite Nahrungsmittelversorgung sowie die Land- und Ernährungswirtschaft hat der Krieg Folgen. Die EU und Deutschland hat einen hohen Selbstversorgungsgrad
Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser: Der Krieg belastet die weltweite und auch die heimische Land- und Ernährungswirtschaft – wir beobachten die Lage und die Agrarmärkte wachsam
NRW (pd). Die Kriegshandlungen gefährden einerseits die Versorgung der ukrainischen Bevölkerung, andererseits sind auch Auswirkungen auf die weltweiten Agrarmärkte zu spüren. Das Landwirtschaftsministerium steht seit Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine in einem kontinuierlichen Austausch und in Abstimmungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Land- und Ernährungswirtschaft.
Aktuell keine Hinweise auf Engpässe in NRW
„Wir beobachten wachsam, was sich auf den Agrarmärkten tut und welche Auswirkungen dies für unsere Landwirtschaft, unsere Ernährungswirtschaft, unsere Verbraucherinnen und Verbraucher – unsere Ernährungssicherheit generell hat. Es gibt weder aktuell noch mittelfristig Hinweise auf Engpässe der Versorgung in Nordrhein-Westfalen“, sagt Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.
Getreide, Mais und Düngemitteln betroffen
Die weltweite Nahrungsmittelversorgung ist von dem Krieg in der Ukraine vor allem aufgrund der großen Exportbedeutung Russlands und der Ukraine bei Getreide, Mais und Düngemitteln betroffen. So haben Russland und die Ukraine einen relevanten Anteil an den weltweiten Exporten von Weizen, Sonnenblumenöl und Raps.
Zusammengenommen hatten sie im Jahr 2021 einen Anteil von 29 Prozent am weltweiten Weizenhandel: Russland hatte einen Anteil von rund 17 Prozent und die Ukraine von rund zwölf Prozent. Bei Sonnenblumenöl beträgt der Anteil beider Länder am weltweiten Export sogar fast 80 Prozent.
Deutliche Preissteigerungen
Die beiden Länder beliefern über die Schwarzmeerhäfen vor allem die Märkte im Nahen Osten sowie Nord- und Ostafrika. Infolge des Krieges ist es an den Märkten für landwirtschaftliche Rohstoffe und Produkte in den vergangenen Tagen zu teils sehr deutlichen Preissteigerungen gekommen. So liegt zum Beispiel der Preis für Brotweizen an der Pariser Börse erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen bei über 400 Euro/Tonne (Juli 2021: 184 Euro/Tonne). Auch die Preise für Mais und Raps haben sich sprunghaft nach oben entwickelt. Ebenso zeigt der Preis für Schweinefleisch deutlich steigende Tendenzen.
Länder solidarisch unterstützen
„Auch wenn die Lebensmittelversorgung bei uns sichergestellt ist, können die Folgen des Krieges für die Nahrungsmittelversorgung in anderen Regionen der Welt gravierende Folgen haben. Hier sehe ich es als unsere humanitäre Verpflichtung, diese Länder solidarisch zu unterstützen. Weltweite Solidarität ist gefordert, um Hungersnöte zu verhindern. Es ist gut, dass die Agrarministerinnen und Agrarminister der G7 am Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommen“, so Heinen-Esser.
EU und Deutschland hat einen hohen Selbstversorgungsgrad
Während die EU und Deutschland einen hohen Selbstversorgungsgrad mit Brotgetreide, Kartoffeln, Zucker und tierischen Produkten aufweisen, steht zu befürchten, dass sich die Kriegsfolgen unmittelbar auf die Ernährungssituation in Nordafrika, der Türkei und in asiatischen Ländern als Hauptimporteure von russischem und ukrainischen Weizen auswirken.
Mit den Bauarbeiten des Bewegungs- und Bürgerpark in Raesfeld soll in den nächsten Monaten begonnen werden – Bürgermeister Tesing rechnet mit der Fertigstellung noch in diesem Jahr
Die geplanten Kosten dafür belaufen sich auf rund 450.000 Euro – Dies ist eine Maßnahme – wie auch schon die Neugestaltung des Karpfenteichs – aus dem integrierten kommunalen/städtebaulichen Entwicklungskonzept (IKEK/ISEK) und wird zu 80% gefördert.
Baumamtsleiter Bernd Roters, Erster Beigeordneter Markus Büsken und Bürgermeister Martin Tesing beantworteten Fragen rund um den geplanten Bewegungspark in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Am Donnerstagabend lud die Gemeindeverwaltung alle interessierten BürgerInnen ins Forum der St. Sebastianschule ein, um ihre vorläufigen Pläne für den Bewegungs- Bürgerpark am „Freiter Pättken“ vorzustellen.
Nur wenige Raesfelder folgten dieser Einladung. Anwesend jedoch waren zahlreiche Vertreter der Fraktionen sowie Mitglieder vom Raesfelder Volleyball- und Boulverein. Sie trugen mit ihren Fragen und Anregungen zu einem konstruktiven Abend bei.
Im Rahmen des ISEK (integriertes Städteentwicklungskonzeptes) wurde in Raesfeld, vor allem in und um die Schlossfreiheit, bereits einiges umgesetzt (wir berichteten).
Bereits umgesetzte Projekte
Dazu gehören das Naturerlebnisgelände mit neuem Spielplatz am Eingang des Tiergartens, die neue Straßenbeleuchtung am Schloss, und auch die Neugestaltung des Karpfenteichs sind nur einige Projekte, die mit den Fördergeldern der Bezirksregierung realisiert wurden.
Nun soll auf der Fläche zwischen Lieb&Wert und dem Karpfenteich, am Freiter Pättken entlang, ein Bewegungspark entstehen. Die Pläne stellte Bauamtsleiter Bernd Roters am Donnerstagabend vor und betonte, dass Ideen und Wünsche der BürgerInnen mehr als willkommen seien. „Denn nur durch die Zusammenarbeit von Bürger und Gemeinde könne dieser Park verwirklicht werden“, so Roters.
Bildhafte Infos zum Bewegungspark für interessierte Bürger und Bürgerinnen . Foto: Melanie Unnebrink
Fußläufiger und barrierefreier Park
Der Bewegungspark soll komplett fußläufig zu erkunden sein. Dafür werden Fahrradstellplätze angebracht. Zusätzlich wird das Freiter Pättken ungefähr auf Höhe des Wohnmobilstellplatzes in Radweg und Fußweg geteilt. Hier wurden bereits Vorschläge aus der Politik angenommen, und der genaue Verlauf der beiden Wege leicht verändert. Den Eingang des Parks soll ein Pavillon bilden, der gleichzeitig bei schlechtem Wetter Unterstellmöglichkeiten bietet. Des Weiteren werden verschiedenste Bewegungsgeräte aufgestellt, die von allen Altersgruppen gleichermaßen benutzt werden können.
In der Mitte des Parks findet das Herzstück seinen Platz: Das Wassertretbecken mit Fußreflexionspfad als „Erlebniswelt“. Hier hält das Bauamt bereits Ausschau nach einer barrierefreien Lösung.
Vier Boulbahnen
Im hinteren Teil des Parks findet der Bouleverein sein neues Zuhause. Im „Boulodrom“ sind vier Boulebahnen geplant, die von Jedermann genutzt werden dürfen. Die dafür benötigten Kugeln können im Restaurant Lieb&Wert ausgeliehen und zurückgegeben werden. Die Pflasterung der Wege wird der des Karpfenteichs angepasst, um eine visuelle Verknüpfung herzustellen. Zudem werden etliche heimische Baumarten angesiedelt, und auch einzelne Blühstreifen errichtet, um eine ausgewogene Flora und Fauna zu erzeugen.
Verbindungsstück zwischen Ortskern und Schlossfreiheit
Der Bewegungspark soll als ein Verbindungsstück zwischen dem Ortskern und der Schlossfreiheit dienen und die Bürger zum Verweilen und bewegen einladen. Schon jetzt ist der Bouleverein, aber auch der Volleyballverein aus Raesfeld eng in die Planung und Umsetzung mit eingebunden. Später werden sie die Flächen mit pflegen und Instand halten. „Eine gute Zusammenarbeit der Gemeinde und der Bürger sei die Voraussetzung für einen belebten Bürgerpark“ ergänzt Roters.
Schachfeld
Nach der Vorstellung der Pläne hatten die Anwesenden bereits einige Fragen parat, die einzelne Details betrafen, aber auch Vorschläge und Wünsche enthielten. So wurde beispielsweise der Wunsch geäußert, ein Schachfeld zu installieren. Dem Wunsch konnte Bauamtsleiter Roters zustimmen, allerdings müsse der Schachverein sich der Wartung und Instandhaltung bereit erklären. Die Verwaltung wird sich dementsprechend mit dem Verein auseinandersetzen und Lösungen erörtern.
E-Ladestationen
Außerdem kam die Frage nach E-Bike Ladestationen auf. Auch hier wusste Roters eine Antwort: die Bauverwaltung informiere sich bereits über sogenannte Safe-Systeme, die alle gängigen E-Ladegeräte unterstützt und auch sichern kann, sodass diese während des Ladens nichts geklaut werden können.
Die Breite des Freiter Pättken und die Trennung von Rad- und Fußweg waren ebenfalls Diskussionsthema. Hier erläuterte Roters, dass das Pättken jetzt bereits circa 2,50 Meter misst, und die geplante Aufteilung auch entsprechend breit ausfallen wird. Zudem wird mit verschiedenen Materialien eine klare Trennung der Fußwege und Radwege erfolgen. Sperren oder Pfosten lehnt das Bauamt entschieden ab, um keine Barrieren für Kinderwägen, Rollstuhlfahrer etc. zu errichten.
Gradierwerk
Auch zu dem von der CDU-Fraktion beantragten Gradierwerk gab es Fragen. Hier musste Roters die Anwesenden jedoch vertrösten, da dieses Projekt momentan noch nicht umsetzbar sei. „Das Geld hierfür muss erst beantragt und genehmigt werden, und es ist erstmal nicht Teil des Bewegungsparks. Dennoch ist in den Plänen bereits ein Standort dafür festgelegt, um es später leicht ergänzen zu können“, erklärte der Baumamtsleiter.
Martin Tesing schloss die Informationsveranstaltung mit einem Hinweis auf das weitere Vorgehen. Am 28.3.2022 tagt der Planungsausschuss für dieses Projekt. Dort werden die Pläne mit den Änderungsvorschlägen erneut vorgestellt. Ziel der Verwaltung sei es, so bald wie möglich zu beginnen und das Projekt dieses Jahr noch umzusetzen.
RRZ lädt zum karnevalistischen Frühlingsanfang am 20. März 2022 ein – Erbsensuppe gegen eine Spende für die „Aktion Lichtblicke Ukraine“
Nach langer Zeit ist es endlich soweit. Es kann wieder gemeinsam Zeit miteinander verbracht werden und auch Feiern ist wieder möglich.
Für die Karnevalisten heißt es normalerweise „An Aschermittwoch ist alles vorbei“. Doch nicht für den RRZ und sein Kinderprinzenpaar Carla I. und Luis I. Durch die Coronapandemie mussten beinahe alle Veranstaltungen abgesagt werden, Besuche bei befreundeten Vereinen waren nicht möglich und auch das Kinderprinzenpaar konnte sich der Narrenschar kaum präsentieren.
Nun möchte der RRZ alle Freunde und Interessierte zu einem gemeinsamen karnevalistischen Start in den Frühling am Sonntag, den 20. März 2022, ab 11:11 Uhr im Festzelt auf dem Schützenfestplatz in Raesfeld einladen. Der Eintritt ist frei.
Ausgedehnter Frühschoppen
Bei stimmungsvoller Musik, kühlen Getränken und Verpflegung von Catering Wachtmeister (Pommes, Burger und andere Leckereien), hofft der RRZ auf zahlreiche Karnevals-Freunde, Familien und alle, die Lust auf einen ausgedehnten Frühschoppen haben. Genauso bunt wie der Frühling dürfen auch die Gäste erscheinen.
Tanzgruppen
Zwischendurch wird den Raesfelder Tanzgruppen die Möglichkeit gegeben, ihren Sessionstanz auf der Bühne zu präsentieren. Die Gruppen haben ihre Tänze, die mit viel Herzblut für das Publikum einstudiert wurden, leider nur einmal im vergangenen Jahr zeigen können. Alle Kinder können sich zudem auf Mitmach-Aktionen freuen.
Sänger Nilsen
Als Highlight wird an diesem Tag der junge Sänger Nilsen (Mechlinski ) aus Dorsten auftreten. Er bringt neue Geschichten für Kids ab 4 Jahren und aufwärts mit. Diese sind die in einen energiegeladenen und sofort ansteckenden Mit-Mach-Sound mit elektronischen Beats und eingängigen Melodien verpackt.
„Aktion Lichtblicke Ukraine“
„Wir möchten an diesem Tag auch an die Menschen in der Ukraine denken und wollen mit Unterstützung von Catering Wachtmeister zusätzlich Erbsensuppe gegen eine Spende für die „Aktion Lichtblicke Ukraine“ ausgeben“, so der Verein. Unterstützt wird die Veranstaltung neben Catering Wachtmeister von Johannes Gülker von DTW Sound&Light Service, bei denen sich der RRZ schon im Voraus herzlich bedankt.
Bestellungen für Schützenhemden und Polos bis 02.04.2022 möglich
Erle (pd). Schweren Herzens mussten auch die Erler Schützen ihr 125-jähriges Jubiläumsfest, welches bereits von langer Hand geplant war, zweimal absagen.
Nun ist man sich sicher: Dieses Jahr soll es etwas werden und die alten Pläne werden aus der Schublade geholt! „Wir freuen uns ungemein, wie es im Moment aussieht, dass wir nach einer so intensiven Vorbereitung endlich mit den Erlern und allen umliegenden Vereinen und Freunden unser Jubiläum vom 10. – 13.6. 2022 nachholen können“ berichtet Schützenpräsident Arno Brömmel. Er blickt freudig auf die vor ihm liegenden Wochen. Auch die Generalversammlung am 09. April soll ordnungsgemäß im Vereinslokal stattfinden.
Schützenhemden und grüne Polo-Shirts
Die Erler Schützen hatten bereits vor dem geplanten Jubiläum die Möglichkeit weiße Schützenhemden und grüne Polo-Shirts mit einem aufgestickten oder gedruckten Logo zu bestellen. Die ursprünglich aufgegebenen Bestellungen bleiben erhalten und werden noch vor dem Schützenfestjubiläum fertiggestellt.
Wer überprüfen möchte, ob zum Beispiel die Größe noch gleichgeblieben ist oder ein neues hochwertiges Hemd für 32,50 Euro bestellen möchte, kann dies noch bis zum 02.04.2022 im Modehaus Selting tun.
Die Polo-Shirts können im Erler Gewerbegebiet bei der Firma Pass Möbelbau ebenfalls bis zu diesem Tag anprobiert und für 22,- Euro bestellt werden. Bei den Hemden und den Polo-Shirts ist der Unkostenbeitrag für den Aufdruck bzw. den Stick bereits abgezogen, da dieser zum Jubiläumsfest vom Schützenverein getragen wird.
Flächendeckende Mobilfunkversorgung mit LTE und 5G im Kreisgebiet – Netzabdeckung im Kreis Borken besser als im NRW-Durchschnitt
Kreis Borken erhält Förderbescheid über 210.000 € für die Aufgaben der Mobilfunkkoordination – 99,3 Prozent der Flächen im Kreis Borken sind bereits mit LTE versorgt, 71,7 Prozent mit 5G.
Kreis Borken (pd). Erfreuliche Nachrichten für den Kreis Borken: Die Geschäftsstelle Gigabit.NRW bei der Bezirksregierung Münster hat kürzlich Fördermittel für die Stelle eines Mobilfunkkoordinierenden bewilligt und den Bescheid an den Kreis Borken übersandt.
Das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) unterstützt hierdurch den Kreis Borken mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 210.000 Euro für drei Jahre aus dem Mobilfunkpakt des Landes. „Ich freue mich sehr über die bewilligte Förderung für die Stelle der Mobilfunkkoordinatorin und darüber, dass wir diese bereits mit eigenem Personal besetzen konnten“, führt Landrat Dr. Kai Zwicker dazu aus. „Hiermit bringen wir den Mobilfunkausbau im Kreis Borken zielgerichtet in enger Abstimmung mit unseren Städten und Gemeinden weiter voran.“ Die Stelle der Mobilfunkkoordinatorin für den Kreis Borken wird innerhalb der Stabsstelle des Kreises Borken ab sofort Katharina Geuking übernehmen. Zu ihren vorrangigen Aufgaben gehört es dann unter anderem, Bindeglied zwischen den Mobilfunknetzbetreibern, den Funkmastbetreibern, den Kommunen sowie dem Land im Themenfeld Mobilfunk zu sein. Zudem soll sie kritische Versorgungsgebiete sowie geeignete öffentliche Liegenschaften für den Mobilfunkausbau identifizieren und Antrags- sowie Genehmigungsverfahren begleiten.
Gute Anknüpfungspunkte
„Durch die bereits bestehende Datengrundlage aus dem münsterlandweiten Mobilfunkprojekt haben wir gute Anknüpfungspunkte, um mit den Mobilfunkanbietern Gespräche zu führen und Einzelvorhaben zügiger voranzubringen“, erklärt Mobilfunkkoordinatorin Katharina Geuking. „Nun ist es wichtig, zielgerichtet auf eine flächendeckende Mobilfunkversorgung mit LTE und 5G hinzuwirken, schließlich haben sich gut ausgebaute Mobilfunknetze in den letzten Jahren immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt.“
So sei gerade in ländlichen Regionen der marktgetriebene Ausbau nicht immer leicht, da die Investitionskosten für die privaten Netzbetreiber durch die weiten Wegen im Flächenkreis Borken sehr hoch seien.
Zum Hintergrund:
Bereits in den vergangenen Jahren hat es münsterlandweit Bemühungen gegeben, den Mobilfunkausbau zügig voranzubringen. So wurde eine Untersuchung zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung im ländlich geprägten Bereich von der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführt, um ein realistisches Bild der Versorgungslage im Münsterland zu erarbeiten. Daran anschließend initiierten die vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf eine Aufklärungskampagne zu den Engpassfaktoren der Mobilfunkversorgung im Münsterland, um typische Probleme der Mobilfunkversorgung sowie Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Beide Projekte wurden durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) gefördert und sind mittlerweile abgeschlossen, sodass auf die Ergebnisse nun im Rahmen der Mobilfunkkoordination aufgebaut werden kann. Weitere Informationen zu den Projektergebnissen sind zu finden unter: https://www.mobilfunkstudie-muensterland.de/SERVICE/DOWNLOADS.
Netzabdeckung im Kreis Borken
Aber schon jetzt ist die Netzabdeckung im Kreis Borken besser als im NRW-Durchschnitt: Nach offiziellen Angaben sind bereits 99,3 Prozent der Flächen im Kreis Borken mit LTE versorgt, 71,7 Prozent mit 5G. Beide Werte bewegen sich über dem Landesdurchschnitt. Dennoch gibt es kreisweit noch diverse Optimierungspotentiale auf dem Weg zu einer wirklich flächendeckenden Mobilfunkversorgung. Um auch diese Funklöcher gezielt zu beheben, koordiniert der Kreis Borken die Aktivitäten eng mit seinen Städten und Gemeinden, den Mobilfunkanbietern und zahlreichen weiteren Akteuren.
Pfarrer Fabian Tilling lädt am 22. März (Dienstag) 19:30 Uhr ins St. Silvesterhaus in Erle ein
Rund ein halbes Jahr ist Pfarrer Fabian Tilling nun in der Pfarrgemeinde Sankt Martin tätig. Wie sind seine ersten Erfahrungen? Welche Vorstellungen und Ideen hat er über die zukünftige Arbeit in der Pfarrgemeinde? Wie stellt er sich die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gremien und Vereinen vor?
Diese und weitere Fragen können im Rahmen dieses Abends gemeinsam zwischen den Teilnehmern und Pfarrer Tilling diskutiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein wenig mehr über seinen persönlichen Werdegang zu erfahren.
Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Bitte die aktuellen Corona-Regeln beachten.
Nummernvergabe und Ablauf: 12. Fahrradbörse in Raesfeld am 26. März 2022
Raesfeld. Wie bereits berichtet veranstaltet der Förderverein der Kindertageseinrichtung St. Martin in Raesfeld die 12. Fahrradbörse in Kooperation mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld.
Diese findet am 26. März 2022 in der Zeit von 10:30 – 12:00 Uhr auf dem Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld statt.
Alle interessierten Verkäufer können sich ab sofort telefonisch bei Iris Terhart (0160 6985847) und Binja Höting (02865 204301) anmelden oder per Mail an [email protected]. Dort bekommen sie dann eine Verkäufernummer zugewiesen.
Verkauft werden können Kinder- und Erwachsenenfahrräder, Bobbycars, Dreiräder, Roller, Laufräder, Fahrradanhänger, Fahrradkindersitze, Fahrradhelme und alles was sonst noch zum Thema Fahrrad passt. Den Preis bestimmt der Verkäufer selbst. 10% des Verkaufserlöses kommt dem Förderverein der Kita St. Martin zugute.
Unterstützt wird das Team vom Förderverein von den Helfern des Fahrradkellers. Zusätzlich bietet die Polizei während der Fahrradbörse eine Fahrradcodierung an.
Geben Sie die Räder sowie das Zubehör bitte am Samstag zwischen 9:00 und 10:00 Uhr auf dem Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule Raesfeld ab. Dann besteht zudem noch die Möglichkeit für kurzfristige Anmeldungen vor Ort. Nachmittags können nicht verkaufte Artikel sowie der erzielte Erlös in der Zeit von 13:00 – 13:30 Uhr abgeholt werden.
Informationen stehen nun auch auf Ukrainisch und Arabisch zur Verfügung – Russisch folgt in Kürze
Kreis Borken. In den vergangenen Tagen kam vermehrt die Frage auf, ob auch Geflüchtetein den kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau geimpft werden können.
„Ja, können sie“ – das teilt nun die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken mit. Es ist keine vorherige Terminvereinbarung nötig. Ein weiterer Hinweis: Das Informationsblatt für die Corona-Schutzimpfung wurde nun auch ins Ukrainische und Arabische übersetzt und steht unter www.kreis-borken.de/corona-uebersetzungen zur Verfügung. Die russische Übersetzung folgt in Kürze. Die nächsten Termine im Überblick:
Donnerstag, 24.03., 15-19 Uhr, Freitag, 25.03., 13-19 Uhr und Samstag, 26.03.2022, 10-16 Uhr: Borken, Stadthalle Vennehof, Mölndalsaal, Am Vennehof 1
Grundsätzlich gilt bei den Impfungen vor Ort: Geimpft werden können Personen ab 5 Jahren. Auffrischungsimpfungen sind ab einem Alter von 12 Jahren möglich. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.
Eine Auswahl des Impfstoffs ist möglich
Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech, Moderna und Novavax. Hinweis zu Novavax: Novavax wird laut Ständiger Impfkommission für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Zur Grundimmunisierung müssen zwei Dosen mit einem Mindestabstand von drei Wochen verimpft werden.
Der Impfstoff kann auch zur Vervollständigung des Impfschutzes für einfach Johnson & Johnson Geimpfte verwendet werden. Eine reguläre Auffrischungsimpfung mit Novavax ist aktuell nicht vorgesehen; nur nach entsprechend ärztlichem Ermessen soll sie im Ausnahmefall möglich gemacht werden.
Kinder zwischen 5 und 11 Jahren erhalten den Kinder-Impfstoff von BioNTech. Auffrischungsimpfungen: Die erste Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) ist frühestens drei Monate nach erfolgter Grundimmunisierung möglich. Die zweite Auffrischungsimpfung ist für Personen über 70 Jahren, Personen mit Immundefizienz und Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen drei Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung, für Beschäftigte aus Pflegeberufen und dem medizinischen Bereich frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung möglich. Für alle gilt: Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte. Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden.
Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Auffrischungsimpfung“. Dieses Formular findet sich unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung.
In diesem Zusammenhang ein Hinweis für Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erst- und Zweitimpfung mit einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca, Johnson&Johnson) erhalten haben: Für Auffrischungsimpfungen wird ein mRNA-Impfstoff verwendet, sodass diese Personengruppe für die Auffrischungsimpfung noch einmal die gesamten Impfunterlagen (Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen, Einwilligungserklärung) unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen herunterladen und ausfüllen müssen.