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Bauunternehmung Fasselt GmbH & Co. KG sucht Auszubildende (m/w/d)

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Über Bauunternehmung Fasselt

Fasselt GmbH & Co. KG ist ein Dienstleister, der seit über 145 Jahren regional und überregional Hoch- und Tiefbaumaßnahmen nach Wunsch und Ausschreibung realisiert. Der umfangreiche, moderne Maschinen- und Fuhrpark ermöglicht es die Übernahme von Projekten nahezu jeder Größenordnung und ein schnelles Reagieren auf anspruchsvolle Herausforderungen. Die Mitarbeiter sind speziell geschult, um ein optimales, beständiges und termingerechtes Ergebnis zu erzielen.

Die Mitarbeiter sind das Aushängeschild des Unternehmens, deswegen sorgt Fasselt GmbH & Co. KG für die optimalen Rahmenbedingungen. Als traditionsreiches Unternehmen ist Baunnternehmung Fasselt sehr stolz darauf, dass jedes einzelne Teammitglied mit einem Lächeln im Gesicht zur Arbeit geht. Darüber hinaus profitieren die Mitarbeiter von langfristigen und sicheren Arbeitsverhältnissen mit umfangreichen Sonderleistungen.

Gesucht wird zum 01. August 2022

Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann für Büromanagement (m/w/d)

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Ausbildungsdauer

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Was Du von Bauunternehmung Fasselt GmbH & Co. KG erwarten kannst

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Zeugnisse und ggf. Zusatzqualifikationen bis zum 01.06.2022 an Marellenkämpe 4, 46514
Schermbeck oder an [email protected].

Fasselt GmbH & Co. KG
Marellenkämpe 4
46514 Schermbeck

Tel: 02853 6199760
Mail: [email protected]
Web: www.fasselt-schermbeck.de

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Antrag auf das Arbeitslosengeld II beim „Jobcenter im Kreis Borken“ digital stellen

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Jobcenter im Kreis Borken bieten mehr Dienstleistungen online an

Auch Anträge auf Weiterbewilligung und Einreichen von Unterlagen von zu Hause aus möglich

Kreis Borken (pd). Schon seit Ende 2020 kann der Antrag auf das Arbeitslosengeld II beim „Jobcenter im Kreis Borken“ digital gestellt werden. „Seit der Einführung dieses Angebotes haben schon rund 1.000 Personen im Kreis die neue Möglichkeit genutzt“, berichtet Jürgen Ahlte, Fachabteilungsleiter im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung.

Der Kreis organisiert die Online-Dienstleistungen zentral für alle Jobcenter im Kreis. „Die Inanspruchnahme durch unsere Kundinnen und Kunden liegt damit deutlich über den Erwartungen. Aus diesem Grund werden wir nun für alle Jobcenter im Kreis das Angebot der Online-Dienstleistungen erweitern.“, führt Ahlte weiter aus.

Weiterbewilligung der Leistungen online einreichen

Ab sofort können bei allen Jobcentern auch die in der Regel einmal im Jahr erforderlichen Anträge auf eine Weiterbewilligung der Leistungen nach dem SGB II online eingereicht werden. Auch die einfache Mitteilung von Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen oder das Einreichen von Unterlagen sind so online möglich.
Mit dem erweiterten Angebot wollen die Jobcenter im Kreis Borken eine weitere kundenfreundliche Alternative zum persönlichen Besuch im Jobcenter schaffen. „Selbstverständlich stehen aber in allen örtlichen Jobcentern des Kreises die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin gerne für das persönliche Gespräch und die individuelle Beratung zur Verfügung“, betont Ahlte.

Vorreiter war Gronau

Vorreiter bei der Einführung der erweiterten Angebote im Kreis war das Jobcenter in Gronau. Dort wurden die neuen Möglichkeiten mit einigen Monaten Vorlauf gegenüber den anderen Städten und Gemeinden im Kreis Borken eingeführt und getestet.
Michael Pierk, Leiter des Fachdienstes Soziales bei der Stadt Gronau, berichtet, dass Kundinnen und Kunden wie auch das Jobcenter in gleichem Maße von den neuen Möglichkeiten profitieren können.

Vorteile

Für die Kundinnen und Kunden ergeben sich, so Pierk, einige Vorteile: „Der Gang oder die Fahrt zum Jobcenter kann in vielen Angelegenheiten entfallen. So werden Kosten für die Fahrt zum Jobcenter oder das Briefporto gespart. Öffnungszeiten spielen keine Rolle, Angelegenheiten werden papierlos und zu jeder beliebigen Zeit erledigt“, erläutert er. „Durch die digitale Übersendung von Unterlagen können auch die Abläufe im Jobcenter beschleunigt werden. So entfällt bei digital eingereichten Unterlagen das ansonsten notwendige Scannen von Papierunterlagen zur Übernahme in die vollständig elektronisch geführte Akte, welche seit 2021 im Jobcenter eingesetzt wird. Kürzere Bearbeitungszeiten sind die Folge.“

Persönliche Beratungsgespräche

Michael Pierk führt weiter aus, dass bei den doch recht umfangreichen Erstanträgen auf das Arbeitslosengeld II vielfach Nachfragen des Jobcenters bei den Kundinnen und Kunden erforderlich sind. „Diese werden dann kurzfristig per Telefon oder in einem ergänzenden persönlichen Beratungsgespräch geklärt.“
Thea Sieverding, die das zentrale Angebot im Kreis Borken organisiert hat, erläutert die Zugangsmöglichkeiten: „Bürgerinnen und Bürger gelangen zu den Online-Angeboten des Jobcenters über die Internetadresse www.kreis-borken.de/jobcenter-onlineservice.

Noch einfacher geht es über einen QR-Code (siehe beigefügte Grafik) oder von der Startseite des Jobcenter-Internetauftritts des Kreises Borken über das Menü „Online-Services“. Kurze Erklärvideos geben eine zusätzliche Hilfe. Ergänzend zu den eingegebenen Daten können benötigte Unterlagen direkt mit hochgeladen und an das Jobcenter versandt werden. Dabei sind die Daten stets auf sicherem Wege im Netz unterwegs.

QR code Jobcenter Borken
QR-Code Jobcenter Kreis Borken

ZUE Schöppingen wird für ukrainische Flüchtlinge reaktiviert

Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes kann rund 300 bis 400 Kriegsflüchtlinge aufnehmen

Münsterland / Schöppingen. Die Bezirksregierung Münster wird die ehemalige Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes (ZUE) in Schöppingen für die ausschließliche Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vorübergehend reaktivieren.

Vorbehaltlich notwendiger Einrichtungs- und Instandsetzungsarbeiten wird die Landeseinrichtung ab der vierten März-Woche wieder bezugsfertig sein und dann abhängig der Familien-Zusammensetzung der Kriegsflüchtlinge zwischen 300 und 400 Menschen aufnehmen können.

Erste 14 Kriegsflüchtlinge eingetroffen

In dieser Woche hat die Bezirksregierung bereits die ZUE Dorsten als Ukraine-ZUE in Betrieb genommen, wo die ersten 14 Kriegsflüchtlinge in der Nacht zu Mittwoch (9. März 2022) eingetroffen sind. Nach der Reaktivierung der ZUE Schöppingen und der Erweiterung der ZUE Dorsten werden im Regierungsbezirk Münster in einigen Wochen bis zu 950 Plätze in Landeseinrichtungen für Kriegsflüchtlinge aus Ukraine zur Verfügung stehen.

Durch die Reaktivierung und Umnutzung der beiden Landeseinrichtung zur ausschließlichen Erstaufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine sollen die Kommunen im Regierungsbezirk Münster mehr Zeit bekommen, um sich auf die längerfristige Unterbringung der Menschen vorzubereiten und entsprechenden Wohnraum bereitzustellen.

30 Jahre

Die ZUE Schöppingen war von der Bezirksregierung Münster nach 30-jährigem Betrieb als Flüchtlingseinrichtung zum Jahreswechsel an die Gemeinde zurückgegeben worden. „Als wir vor 10 Wochen Weihnachten gefeiert haben, hätte sich niemand von uns das schreckliche Leid vorstellen können, das nun mit dem Krieg über die Menschen in der Ukraine hereingebrochen ist. Wenn das Unvorstellbare zur Realität wird, darf man zu seiner Bewältigung das Undenkbare nicht ausschließen“, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

Zustimmung für ein halbes Jahr

Daher habe sie den Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, und den Bürgermeister der Gemeinde Schöppingen, Franz-Josef Franzbach, gebeten, noch einmal einer zeitlich befristeten Nutzung des früheren Kasernen-Geländes in Schöppingen für circa ein halbes Jahr zuzustimmen. Dorothee Feller dankte beiden für die Unterstützung der Bezirksregierung bei der Hilfestellung, die allen Kommunen im Regierungsbezirk nütze: „Wir werden die kommenden Wochen nutzen, an anderer Stelle die Kapazitäten zur Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine deutlich zu erhöhen.“

Vertrauensvolle Zusammenwirken mit der Bezirksregierung

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Für uns als Kreis Borken ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde Schöppingen die Einrichtung einer weiteren Zentralen Unterbringungseinrichtung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine im Norden des Regierungsbezirks Münster unterstützen und begleiten.“ Bürgermeister Franz-Josef Franzbach betont: „Die Bürgerinnen und Bürger von Schöppingen haben über drei Jahrzehnte tausenden Familien aus unzähligen Ländern zur Seite gestanden. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dies nun für die vor dem schrecklichen Krieg schutzsuchenden Menschen aus der Ukraine für einige wenige Monate wieder zu tun. Wir wissen, dass wir uns dabei auf das enge und vertrauensvolle Zusammenwirken mit der Bezirksregierung verlassen können.“

Zum Hintergrund der Unterbringung:

Der Rat der Europäischen Union hat entsprechend der Richtlinie 2001/55/RL entschieden, dass es sich bei den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine um einen „Massenzustrom“ handelt. Die EU wendet diese im Nachgang der Jugoslawienkriege geschaffene Richtlinie im Ukraine-Krieg erstmals an.

Kein individuelles Asylverfahren für Kriegsflüchtlinge

Für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bedeutet das: Ihre Aufnahme erfolgt ohne individuelles Asylverfahren. Entsprechend sind sie nicht verpflichtet, in einer Landeseinrichtung zu verweilen. Daher erfolgt die Unterbringung nach der privaten Ankunft oder der ZUE-Aufnahme bei den und durch die Kommunen. Die Aufenthaltserlaubnis der Kriegsflüchtlinge gilt zunächst für ein Jahr und kann um zwei weitere Jahre verlängert werden.

1992 Betrieb aufgenommen

Die ZUE Schöppingen hatte im Jahr 1992 ihren Betrieb aufgenommen und wurde zunächst durch die Bezirksregierung Arnsberg betrieben. 2016 übernahm die Bezirksregierung Münster die Verantwortung für die Landeseinrichtung. 2016 und 2019 war der Betrieb der ZUE jeweils verlängert worden. Nach der Übergabe der Liegenschaft an die Gemeinde Schöppingen plant diese nun, ein neues Baugebiet auf dem Gelände zu erschließen.

Unterbringungsplätze wird auf insgesamt 3000 erhöht

Bis zum Beginn der Erschließung nutzt die Bezirksregierung die Liegenschaft nun als Ukraine-ZUE. Weitere ZUEn betreibt die Bezirksregierung Münster im Auftrag des Landes an den Standorten Dorsten, Rheine, Münster sowie Ibbenbüren. An diesen Standorten wird die Zahl der Unterbringungsplätze in den kommenden Wochen auf insgesamt 3000 erhöht. Dauerhaft sollen weitere 1380 ZUE-Plätze im Regierungsbezirk geschaffen werden, was zwei zusätzlichen Standorten entspricht.

Förderangebot NRW für Feldvogel-Inseln im Acker

Förderangebot des Landes NRW für den Schutz von Brutflächen von Kiebitz, Feldlerche und Co.

Kreis Borken. Mit dem bald einsetzenden Frühling beginnt die Brutzeit der heimischen Vögel.

Auch unsere Feldvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn können dann auf und über zahlreichen landwirtschaftlichen Nutzflächen bei der Balz beobachtet werden. Kiebitz und Co. mögen vor allem im Frühjahr noch unbearbeitete Flächen, auf denen später Feldfrüchte angebaut werden. Wenn in der Brutphase der Tiere die landwirtschaftlichen Flächen zur Einsaat vorbereitet werden, gehen bei der flächigen Bodenbearbeitung leider viele Gelege verloren.

Bestandszahlen gehen drastisch zurück

Schon seit einigen Jahren gehen die Bestandszahlen unserer Feldvögel drastisch zurück – auch der Kreis Borken ist hier keine Ausnahme. Um diesem „Trend“ entgegen zu wirken, wird auch in diesem Jahr wieder eine einmalige Prämie für den Schutz der Gelege im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Unbewirtschaftete Teilbereichen

Das Umweltministerium NRW wendet sich daher an Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Ackerflächen noch nicht bestellt haben. Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb eines Ackerfläche mit einer Größe von 0,5 bis 1 Hektar und einer Breite von mindestens 50 Metern und dem Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 1. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 1. Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt.

Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht

Der Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht, in der die Brache eingerichtet wird. So wird zum Beispiel 1.257 Euro je Hektar bei Silomais gezahlt, vorausgesetzt auf den Flächen befinden sich mindestens drei Feldvogelbrutpaare bzw. Reviere. Bei anderen Feldfrüchten variieren die Ausgleichszahlungen.

Anträge

Auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster, www.bezreg-muenster.de, ist das Programm näher erläutert (z.B. über die Suchmaske mit dem Stichwort „Feldvogelinseln“). Dort sind auch die entsprechenden Anträge zu finden. Für die Beantragung einer Förderung ist ein Nachweis der Vögel auf der Fläche notwendig. Dieser Nachweis wird durch die Biologische Station Zwillbrock e.V. oder durch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Borken erbracht.

Die Biologische Station erreichen Sie unter der Nummer 02564/98600 oder per Mail an [email protected] und die Untere Naturschutzbehörde unter der Nummer 02861 681-7126 oder per Mail an [email protected].

Funke Medical GmbH aus Raesfeld sucht Mediengestalter (m/w/d)

Funke Medical Beitragsbild

Die Funke Medical GmbH ist ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.

Wir suchen zu sofort

  • Mediengestalter*in

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  • Technisches Verständnis

Bewerbungsunterlagen per Mail an [email protected]

Mehr Jobangebote gibt es unter: https://www.funke-medical.de/de/karriere/

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Funke Medical GmbH

Ährenfeld 10
46348 Raesfeld
Germany


Tel.: +49 (0)2865 266 93 50
Fax: +49 (0)2865 – 81 33
E-Mail: [email protected]
Internet: www.funke-medical.de

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Borkener Hilfsgüter machen sich auf den Weg nach Polen

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Hilfe der Stadt Borken für die Partnerstadt Bolków / Vollgeladener Transport-LKW der Firma Borchers bringt medizinische sowie dringend benötigte Ausstattung nach Polen

Borken/Bolków (pd). Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing hat der Partnerstadt Bolków in Polen aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine die Hilfe der Stadt Borken angeboten.

„Nach einem Telefonat mit Bolkóws Bürgermeister Grzegorz Kucab am vergangenen Freitag war klar: Auch dort wird gezielt Hilfe benötigt, um auf die Auswirkungen des Krieges in der benachbarten Ukraine zu reagieren“, berichtet Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Bereits am Wochenende hat die Stadtverwaltung Borken daher begonnen, die Beschaffung von Hilfsgütern zu koordinieren.

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Freuen sich, dass Borkener Hilfsgüter innerhalb kürzester Zeit in die Partnerstadt Bolków in Polen gebracht werden können (v. li.): Kai Sobbe (Feuerwehr Borken), Ralf Gottlob (Stadt Borken), Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing sowie Ludger Venne, Lars Krieger und der Fahrer des LKWs Andreas Siegl (alle drei Logistikunternehmen Borchers Borken). ©Stadt Borken

Bereits vergangene Woche rollte ein LKW mit Hilfsgütern nach Polen

Schon am Dienstagmittag (8. März 2022) war es möglich, einen mit Hilfsgütern beladenen LKW auf den Weg nach Polen zu bringen. Die Borkener Spedition Borchers hatte sich bereit erklärt, den Transport kostenlos durchzuführen.
„Über direkte Kontakte konnten alle notwendigen Hilfsgüter in der Kürze der Zeit beschaffen werden“, freut sich Borkens Bürgermeisterin. Zum einen hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Feuer- und Rettungswache Borken benötigte medizinische Materialien zusammengestellt.

Benötigte Medikamente

Zum anderen unterstützen die Hausarztpraxis Dr. A. und J. Osman sowie die Apotheke Brinkman bei der Beschaffung von dringend benötigten Medikamenten. Auch Spenden von hiesigen Unternehmen wie der Sparkasse Westmünsterland und Edeka Wilger konnten in den LKW geladen werden.

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Innerhalb kürzester Zeit konnten die von Bolków angefragten Ausstattungsgegenstände beschafft werden. Die Stadt Borken dankt allen Beteiligten für die Hilfe! ©Stadt Borken

Von Kinderbetten bis hin zu Waschmaschinen

Neben 50 Feldbetten und 15 Kinderbetten inklusive Matratzen befinden sich beispielsweise Dinge für eine notwendige Grundausstattung – vom Bettzeug bis hin zum Kochtopf – sowie medizinische Ausstattung, Kinder-Hygieneartikel, Powerbanks und Müsli-Riegel sowie Waschmaschinen und Trockner im vollgeladenen Transport-LKW. „Mit dieser Erstausstattung sollen Unterbringungsmöglichkeiten für Kriegsflüchtlinge in Bolków geschaffen werden können“, erläutert Bürgermeisterin Schulze Hessing.

Sobald der LKW des Logistikunternehmens Borchers in der Borkener Partnerstadt eintrifft, kann dort mit der Verteilung der angelieferten Hilfsgüter begonnen werden.
Da sehr konkrete Ausstattungsgegenstände angefragt waren, hat die Stadtverwaltung diese gezielt aus Lagerbeständen und Zukäufe zusammengestellt. Falls die Stadt Bolków weitere Spenden benötigt, informiert die Stadt umgehend darüber und ruft die Bevölkerung bei Bedarf zum Spenden auf.
Laut Bolkóws Bürgermeister organisiert der polnische Staat durch lokale Organisationen gegenwärtig die größte humanitäre Aktion in der Geschichte Europas.

Innenministerium sagt landesweiten Probealarm ab

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Der für den 10. März 2022 vorgesehene landesweiten Sirenen-Probealarm wurde durch Innenminister Herbert Reul mit Blick auf die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine abgesagt.

Damit sollen eine Fehlinterpretation des Alarms und eine Verunsicherung der Bevölkerung vermieden werden.

Hände über den Kopf zusammengeschlagen und weitergefahren

Transportfahrerin knallt auf der Klümperstraße in Raesfeld gegen einen Betonklotz und fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern

Raesfeld. Als eine Transportfahrerin am Montag gegen 18.15 Uhr auf den von ihr verursachten Schaden an der Klümperstraße in Raesfeld blickte, habe sie die Hände über ihren Kopf zusammengeschlagen, schilderte ein Zeuge am Montag den Vorfall.

Mutmaßlich hatte die Kollision mit einem massiven Bauwerk einen ordentlichen Schaden an dem Wagen hinterlassen. Laut Mitteilung der Polizei war die Frau offensichtlich mit einem Betonpfosten kollidiert.

Ein Zeuge sei durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. Als er auf die Straße geblickt habe, sah er einen blauen Volkswagen Transporter (T4 oder T5) mit Weseler Kennzeichen, aus dem eine Frau ausgestiegen und um das Fahrzeug gelaufen sei und sich den Schaden angesehen habe.

Ohne ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen, sei sie in Richtung Wesel geflüchtet.
Der Poller weist nun blaue Kratzer auf und steht schief. Auch die Pflasterung im Umfeld der Sperreinrichtung wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die Fahrerin beschrieb der Zeuge wie folgt: circa 60 bis 65 Jahre alt, circa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Sie hat eine schlanke Figur und trug blondes, kinnlanges Haar.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Gemeinde Raesfeld prüft Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge

Die Gemeinde Raesfeld bereitet sich aktuell darauf vor, in naher Zukunft Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen.

Dazu werden alle Raesfelder Bürgerinnen und Bürger gebeten, der Gemeindeverwaltung mitzuteilen, wer einen möglichen Wohnraum zur Unterbringung dieser Menschen anbieten kann.
Eine E-Mail [email protected] wurde dazu im Rathaus eingerichtet.

Wie der Erster Beigeordnete Markus Büsken auf Nachfrage heute mitteilt, werde auch aktuell in Raesfeld nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge aus der Ukraine gesucht. „Wir bereiten uns vor und arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, da wir sicher sind, dass wir demnächst auch kurzfristig Flüchtlinge unterbringen dürfen“. Mittlerweile haben sich schon mehr als 20 Personen aus der Gemeinde gemeldet, die Wohnraum und eine Unterkunft für Flüchtlinge bereitstellen möchten.

E-Mail auf der Internetseite Gemeinde Raesfeld freigeschaltet

Um alle Fragen der BürgerInnen, die bereits sind Flüchtlinge aufzunehmen, schnellsten beantworten zu können, hat das Rathaus eigens eine E-Mail Adresse [email protected] freigeschaltet, wo alle Fragen laut Büsken zusammengetragen werden. Um Antworten geben zu können bitte die Verwaltung, dass die Kontaktdaten in der Mail hinterlegt werden, damit jeder auch kurzfristig erreichbar ist.

Dolmetscherpool

Darüber hinaus baut die Verwaltung aktuell einen Dolmetscherpool für die Menschen aus der Ukraine auf. Wer für Dolmetschertätigkeiten zur Verfügung stehe, wird darum gebeten ebenfalls eine Mail mit seinen Kontaktdaten der Verwaltung zukommen lassen.

Was Sachspenden anbelange, werden aktuell keine benötigt. Bezüglich von Geldspenden wird auf die Hilfsaktionen der öffentlichen Institutionen sowie der Kirchenverbände hingewiesen.

Koordinierungsstelle Ukraine Kreis Borken

Seit dem 28. Februar hat der Kreis Borken eine „Koordinierungsstelle Ukraine“ mit entsprechender Internetseite und Telefonnummer freigeschaltet. Landrat Dr. Kai Zwicker bat bereits in diesem Zusammenhang die Bürgerinnen und Bürger darum, ihrer jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung freie Unterbringungsmöglichkeiten zu melden.

Laut Pressesprecherin des Kreises haben sich schon kreisweit sehr viele private Menschen und kommunale Einrichtungen gemeldet, Flüchtlinge aufzunehmen. Über 1000 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen auf Kreisebene seien bereits angeboten worden. In den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet werden schon die verfügbaren Unterkünfte geprüft.

Gemeinde soll Kapazitäten für Flüchtlinge aus der Ukraine prüfen

Die SPD-Fraktion beauftragt die Verwaltung um eine schnelle Prüfung von Kapazitäten zu prüfen, um Flüchtende aus der Ukraine in Raesfeld sicher unterzubringen.

Ferner soll die Verwaltung einen öffentlichen Aufruf an die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde über das Mitteilungsblatt machen, um zu individueller Hilfe zu ermutigen.

„Als Folge der russischen Invasion in der Ukraine sind bereits mehr als eine Million Menschen auf dem Weg in Richtung Europäische Union, mehr Menschen werden sich vermutlich noch auf den Weg machen“, begründet die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk ihren Antrag.

Unterkünfte reaktivieren

Auch die Gemeinde Raesfeld müsse nach Ansicht der SPD im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Beitrag leisten, den Menschen, die vor diesem Krieg auf der Flucht sind, zu helfen. Deshalb soll die Verwaltung zeitnah aufführen, welche Möglichkeiten bestehen, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in gemeindliche Unterkünften aufzunehmen und darüber hinaus darzustellen, inwieweit Kapazitäten in Unterkünften reaktiviert oder neue geschaffen werden können. Ein öffentlicher Aufruf zur Bereitstellung von privatem Wohnraum an Flüchtende könne laut Rybarczyk ein weiterer Baustein zur bestmöglichen Unterbringung von geflüchteten Menschen sein.

Spendenkonto einrichten

Im Antrag heißt es weiter, dass die Gemeinde ein Spendenkonto einrichten solle, um sich mit den Menschen in der Ukraine oder die sich von dort auf der Flucht befindenden Menschen solidarisch zu zeigen und diese zu unterstützen. Darüber hinaus soll ein Spendenkonten von anerkannten gemeinnützigen Hilfsorganisationen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden.

SPD möchte die Regenbogenflagge am Raesfelder Rathaus hissen

Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Gemeinde Raesfeld jährlich am „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT)“ am 17. Mai mittels Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus als Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung teilnimmt.

In der Begründung der SPD-Fraktion heißt es, dass die Regenbogenfahne seit rund 50 Jahren für Akzeptanz und Toleranz, für die Vielfalt des Zusammenlebens und als Symbol der homosexuellen Bewegung stehe.

Darüber hinaus sei der 17. Mai auch für viele Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Raesfeld von großer Bedeutung. Es war der 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen habe.

Zeichen der Solidarität

Deshalb sollten Politik und Verwaltung an diesem Jahrestag ein Zeichen der Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern setzen, die sich auch im 21. Jahrhundert immer noch mit Anfeindungen wegen ihrer Sexualität konfrontiert sehen.

In einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft sei es die Aufgabe aller, sich gegen Diskriminierung zu stellen und jene, die davon betroffen sind, zu schützen, heißt es weiter. Ein Beispiel sei das Kreishaus in Borken, wo durch die Beflaggung mit der Regenbogenfahne am 17. Mai auch ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt werde. „Wir sollten ebenso in Raesfeld künftig mit der Regenbogenflagge am 17. Mai vor dem Rathaus allen Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass die Gemeinde Raesfeld eine weltoffene Gemeinde für alle Menschen und ein Ort der Vielfalt ist. Die Gemeinde zeigt damit auch, dass sie für Respekt und Toleranz steht, damit jeder und jede so leben kann, wie er oder sie es möchte“, so die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk.

Raesfelder Schützen tagen wieder!

Der allgemeine St.-Johannis Bürgerschützenverein Raesfeld lädt alle Mitglieder zur Generalversammlung am Samstag, 12.03.2022 um 19:15 in der Festscheune Hecheltjen’s Hof ein.

(pd). Hierfür wurde ein Bustransfer ab 18:30 Uhr ab der Bushaltestelle am Rathaus eingerichtet (2 Fahrten). Rückfahrt wäre gegen 22:30 Uhr.

Bevor Präsident Reinhard Brömmel über das vergangene Schützenfestjahr Revue passiert, begrüßt der amtierende König Michael Nattefort alle versammelten Schützen. Zudem steht eine Satzungsänderung an.
Kassierer Andreas Klostermann wird danach den aktuellen Kassenbericht des Vereins vorstellen.
Dieses Jahr stehen wieder Vorstands- und Offizierswahlen an.

Anschließend verkündet Präsident Reinhard Brömmel neben der Vorparade und Kinderschützenfest am 26. Juni den Festablauf des diesjährigen Schützenfestes am 2. bis 4. Juli.
Während der Versammlung werden nicht nur Biermarken an die Schützen verteilt, sondern auch attraktive Preise unter den Teilnehmern verlost.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuellen 3G Corona-Regel statt.
Weitere Informationen unter bsv-raesfeld.de

Altkleideraktion der Kolpingsfamilie Erle

Altkleideraktion der Kolpingsfamilie unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

In dieser Woche werden wieder die Informationszettel an alle Haushalte in Erle verteilt. Es sollten zum Verpacken blaue Säcke benutzt werden. Bitte keine gelben Säcke nehmen, da diese sehr dünn sind und sehr schnell beim Füllen mit Kleidung reißen.

In der Zeit von 9.00 – 11.00 Uhr findet dann am Samstag, 19. März die diesjährige Straßensammlung statt. Es wird gebeten, alte, aber noch brauchbare Kleidungsstücke, Woll- und Stricksachen (keine Lumpen), verschnürte Schuhpaare oder auch Federbetten fest verpackt in Säcken oder Kartons bis 9.00 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand zu stellen. Die Sachen werden dann dort abgeholt.

Es ist an dem Tag vor der Silvesterschule eine zentrale Sammelstelle eingerichtet, wo gebrauchte Kleidungsstücke direkt abgegeben werden können.

Auch während des ganzen Jahres können Altkleider bei der Kolpingsfamilie abgegeben werden. Ansprechpartner sind

Ludger Askamp, Ginsterstr. 48, Telefon: 6463,
Klaus Grömping, Silvesterstr. 49, Telefon: 6522, oder alle anderen Vorstandsmitglieder.

Bundeskanzler Olaf Scholz zum Thema Energieversorgung

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Wer soll das alles bezahlen? Diese Frage beschäftig aktuell viele Deutsche seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine

Die deutsche Energieversorgung ist auch in Deutschland durch Putins Krieg gegen die Ukraine unsicherer geworden. In seinem Statement zur Energieversorgung sagt Bundeskanzler Scholz: Die Bundesregierung arbeitet mit ihren Partnern innerhalb der Europäischen Union und darüber hinaus seit Monaten mit Hochdruck daran, Alternativen zur russischen Energie zu entwickeln.

Berlin (pd). Olaf Scholz: „Deutschland begrüßt alle internationalen Bestrebungen, mit tiefgreifenden und gezielten Sanktionen auf den russischen Überfall auf die Ukraine zu reagieren. Die Sanktionen gegen russische Finanzinstitute, die Zentralbank in Moskau sowie mehr als 500 Einzelpersonen sprechen eine deutliche Sprache. Das gleiche gilt für Exportbeschränkungen wichtiger Güter.

Versorgung Europas mit Energie für die Wärmeerzeugung

All unsere Schritte sind so gestaltet, dass sie Russland empfindlich treffen und dauerhaft durchhaltbar sind. Bewusst hat Europa Energielieferungen aus Russland von Sanktionen ausgenommen. Die Versorgung Europas mit Energie für die Wärmeerzeugung, für die Mobilität, die Stromversorgung und für die Industrie kann im Moment nicht anders gesichert werden. Sie ist daher von essentieller Bedeutung für die Daseinsvorsorge und das tägliche Leben unserer Bürgerinnen und Bürger.

Alternativen zur russischen Energie

Die Bundesregierung arbeitet mit ihren Partnern innerhalb der Europäischen Union und darüber hinaus seit Monaten mit Hochdruck daran, Alternativen zur russischen Energie zu entwickeln. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Daher ist es eine bewusste Entscheidung von uns, auch weiterhin die Aktivitäten der Wirtschaftsunternehmen im Bereich der Energieversorgung mit Russland weiterzuführen“.

Wer macht mit bei der Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld?

Am Samstag, 19. März 2022 von 9:00 – 12:00 Uhr findet in der Gemeinde Raesfeld die Aktion „Saubere Landschaft“ statt.

Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren, steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder die Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld an.

Raesfeld (pd). Zu dieser Aktion sind am Samstag alle Raesfelder, Erler und Homeraner aufgerufen, mitzuhelfen, um die heimische Landschaft, Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.

Wer kann bei der Aktion mitmachen?

Wer sich an der Aktion beteiligen und Müll sammeln möchte, wird gebeten, sich beim Ortsmarketing Raesfeld bis zum 13. März 2022 anzumelden. Beteiligen können sich Gruppen, Vereine, Familien, Nachbarschaften oder auch Einzelpersonen. Die Einteilung der Sammelbezirke erfolgt über das Ortsmarketing-Büro. Wünsche können gerne geäußert werden. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende!“ freut sich der Ortsmarketingverein über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer!

Worin lässt sich der Müll einsammeln? Haben Sie Verpackungstüten, die Sie wiederverwerten können? Oder Eimer, Körbe? Werden Sie erfinderisch im Sinne der Abfallvermeidung. Sollte aber dringend ein Sammelbehältnis benötigt werden, können am Aktionstag kostenfrei Müllsäcke und Handschuhe abgeholt werden.

Startpunkt

Startpunkt/ Treffpunkt für die Aktion ist in Raesfeld das Zelt auf dem Schützenfestplatz, in Erle der Gasthof Brömmel-Wilms.

Nach Abschluss der Aktion, um 12:00 Uhr, erhalten alle Teilnehmer kostenlos einen kleinen Imbiss und Getränke. Für die Aktion gelten die 3-G-Regeln.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zur Aktion unter: www.raesfeld.de/sauberelandschaft.

Anmeldungen sind bis zum 13. März 2022 im Ortsmarketing-Büro oder über das Formular auf der Homepage möglich.

Kreis Borken lässt Trinkwasser aus Hausbrunnen in Raesfeld kontrollieren

Turnusmäßig lässt der Kreis Borken Trinkwasser aus Hausbrunnen in Raesfeld kontrollieren – Untersuchung dient dem Gesundheitsschutz

Geprüft wird, ob bakterielle Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist.

Raesfeld (pd). Nach Abschluss des vorangegangenen Untersuchungsdurchganges lässt der Kreis Borken wieder die Trinkwasserqualität der Hausbrunnen in Raesfeld kontrollieren. Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, erklärt dazu die Leiterin der Abteilung Infektionsschutz und Trinkwasser, Dr. Francis Abele-Haupts. So werde geprüft, ob bakterielle Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist.

Labor Bio-Diagnostix

Für Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig das Labor Bio-Diagnostix aus Reken. Nach Terminvereinbarung zieht es vor Ort Proben und analysiert diese anschließend. Die Probenehmer führen einen Dienstausweis mit sich.

Brunnenbetreiber ohne Dauerauftrag sind verpflichtet

Brunnenbetreiber ohne Dauerauftrag hingegen sind verpflichtet, die erforderlichen Untersuchungen in Eigenverantwortung durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.
Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist das Kreisgesundheitsamt rechtlich dazu verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Kontrolle durch eigenes Personal vorzunehmen. Wie Dr. Abele-Haupts mitteilt, baue sie aber auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte.
Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet das Kreisgesundheitsamt telefonisch unter folgender Servicenummer 02861 / 681 – 5926.

Sebastianschüler Raesfeld gewinnen Bolyai-Teamwettbewerb

Erneut die besten Matheknobler des Landes! Sebastianschüler gewinnen Bolyai-Teamwettbewerb:

Drittklässler Landessieger, Viertklässler Dritter beim Mathewettbewerb

(pd). Die Bilanz ist ebenso überraschend wie bemerkenswert: Bei der fünften Teilnahme am internationalen Mathematikwettbewerb „Bolyai“ gelangen den Teams der St.-Sebastian-Schule Raesfeld auch zum fünften Male Platzierungen auf dem Siegertreppchen des Landes.

Sebastianschule-Raesfeld-bolyai
Frau Schlusemann von der Volksbank Raesfeld überreicht Pokale an die Landessieger des Mathewettbewerbs aus dem 3. Schuljahr: Timo Bleker, Ingmar Brömmel, Laurenz Brömmel und Johann Brunsbach

Aus diesem Anlass sponserte die Volksbank Raesfeld für die erfolgreichen Teilnehmer Pokale als Anerkennung, die jetzt in einer kleinen Feierstunde auf dem Schulhof übergeben wurden. Zwei Viererteams aus dem 3. Jahrgang wurden für den landesweit 1. und 5. Platz geehrt, zwei Mannschaften aus dem 4. Jahrgang für den 3. und 5. Platz.

Bolyai – Was ist das für ein Wettbewerb?

An dem in Ungarn entwickelten Bolyai-Wettbewerb – benannt nach dem ungarischen Mathematiker Bolyai – beteiligen sich mehrere Tausend Schülergruppen von der 3. bis zur 12. Klasse aus allen 16 Bundesländern, um sich in Teams auf die Suche nach der Lösung von kniffligen Knobelaufgaben zu machen. Ziel des Wettbewerbs ist laut Ausschreibung, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen.

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Gewinner-Raesfeld-Bolyai-2. Fotos: Sebastian-Schule

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Am Wettbewerbstag erhält jede Vierermannschaft 13 Aufgaben, die im Multiple-Choice-Stil zu lösen sind. Dabei sind von keiner vorgegebenen Lösung bis hin zu allen fünf vorgegebenen Lösungen pro Aufgabe 32 Antwortkombinationen möglich. Die Mitglieder einer Mannschaft dürfen sich während der gesamten Arbeitszeit (60 Minuten) leise beraten.

Die Sebastianschule führte den Wettbewerb an einem Nachmittag durch, sodass die Vierergruppen in jeweils eigenen Räumen arbeiten und von Lehrern auf den Fluren beaufsichtigt werden konnten. Unmittelbar nach dem Wettbewerb wurden die Ergebnisse auf der Bolyai-Internetseite online eingegeben.

Wie erklärt sich die Sebastianschule den sensationellen Erfolg?

„Auf diesen Mathematikwettbewerb kann man sich etwas vorbereiten“, erklärt Konrektor Manfred Grömping. In einer Mathe-Knobel-AG hatten er und seine Kollegin Jana Haick den Raesfelder Bolyai-Teams einige typische Aufgaben aus dem Internet-Archiv des Wettbewerbs zur Verfügung gestellt und Lösungsstrategien besprochen.

Die vier Gewinnerteams, die mit Platzierungen unter den ersten 5 in NRW Hauptpreise gewinnen konnten :

Gewinner Bolai

Welche Preise haben die Raesfelder gewonnen?

Während die bundesweit besten Mannschaften des Bolyai-Wettbewerbs ab Klassenstufe 5 jährlich zu einem internationalen Finale nach Budapest eingeladen werden, gibt es für die Sieger des Grundschulwettbewerbs Sachpreise. Die insgesamt 10 Klassenteams der Raesfelder Grundschule gewannen Urkunden, T-Shirts, Bücher und – von der Volksbank Raesfeld gestiftete – Pokale und Knobelspiele.

Aufgabenbeispiele aus dem Wettbewerb 2022: (Lösung fettgedruckt)

3. Jahrgang

Auf dem wie vielten Platz befindet sich Gabi bei einem Laufwettbewerb unmittelbar nachdem sie den Zweitplatzierten überholt hatte?

(A) ersten (B) zweiten (C) dritten (D) vierten (E) fünften

Ein 1 m langer Spielzeugzug legt pro Minute einen halben Meter zurück. Wie viele Minuten braucht er mindestens, um einen 2 m langen Tunnel zu durchqueren?

(A) 2 (B) 4 (C) 6 (D) 10 (E) 12

4. Jahrgang:

Wie groß kann die Summe der Ziffern von drei verschiedenen zweistelligen Zahlen sein?

(A) 3 (B) 5 (C) 6 (D) 52 (E) 54

Franz und Lotte sind jetzt zusammen 17 Jahre alt. In wie vielen Jahren werden sie zusammen 35 Jahre alt sein?

(A) 9 (B) 11 (C) 13 (D) 15 (E) 18

Infos im Internet: http://www.bolyaiteam.de

18-Jährige bei Alleinunfall in Erle schwer verletzt

18-jährige Schermbeckerin fuhr nach Polizeiangaben mit ihrem Auto aus noch ungeklärter Ursache frontal gegen einen Baum

Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr kam es auf dem Mühlenweg in Raesfeld-Erle zu einem schweren Unfall.

Scherwer Unfall erle Mühlenweg
©Petra Bosse

Die junge Autofahrerin war am Sonntagabend mit ihrem Fahrzeug auf dem Mühlenweg in Erle vom Sundern kommend Richtung Schermbecker Straße unterwegs, als sie laut Mitteilung der Polizei aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin verletzte sich dabei schwer. Ein Rettungsdienst brachte die junge Frau in ein Krankenhaus.

Fahrerflucht in Erle! Wer kann Hinweise geben?

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Roter Insignia angefahren / Verursacher flüchtet

Raesfeld-Erle. Mehrere Tausend Euro Schaden an einem roten Wagen hat laut Mitteilung der Polizei Borken ein Unbekannter bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld-Erle angerichtet.

Der Opel Insignia stand zwischen Mittwoch, 15.00 Uhr, und Samstag, 15.30 Uhr, auf dem Suendarper Weg, als er angefahren wurde. Ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein, entfernte sich der Verursacher. Das Verkehrskommissariat Borken erbittet Hinweise: Tel. (02861) 9000.

Hilfskonvoi in den Partnerkreis Wroclaw/Breslau in Polen gestartet

Kreis Borken. Update vom 06.03.2022, 9.30 Uhr:

Gestern Abend gegen 19 Uhr ist unser Hilfstransport wohlbehalten im Partnerkreis Wroclaw/Breslau angekommen. Heute erfolgt nun die Weiterverteilung der angelieferten Hilfsgüter durch die Verantwortlichen des Partnerkreises wie unten in unserer Ursprungsmeldung beschrieben. Landrat Dr. Kai Zwicker dankt allen Beteiligten sowohl im Kreis Borken als auch im Partnerkreis für die ausgezeichnete Kooperation und betont noch einmal: „Das ist gelebte Solidarität!“

Ukraine-Hilfe: Heute (05.03.2022) Morgen Hilfskonvoi in den Partnerkreis Wroclaw/Breslau in Polen gestartet – Landrat Dr. Kai Zwicker außerordentlich erfreut über die gelebte Solidarität

Gemeinsame Aktion des Kreises Borken und des Heeker Unternehmens 2G Energy AG mit Unterstützung des Klinikums Westmünsterland, der Südlohner Frottierweberei, K & K Gronau und des DRK

Kreis Borken. Heute (05.03.2022) Morgen ist ein kleiner Konvoi – bestehend aus einem LKW plus Anhänger des Heeker Unternehmens 2G Energy AG sowie einem PKW des Kreises Borken – mit vielen dringend benötigten Gütern und Materialien für die Ukraine-Hilfe gestartet. Er steuert Borkens Partnerkreis Wroclaw/Breslau in Polen an.

Hilfstransport-Kreis-Borken-Ukraine
Kurz vor dem Start des Konvois auf dem Firmengelände von 2G in Heek: v. l. Landrat Dr. Kai Zwicker, das Personal des Hilfskonvois sowie Mitglieder der Familie Grotholt (Unternehmen 2G). Foto: Kreis Borken

Hilfsgüter für ein Krankenhaus in der Ukraine

Von dort werden die Hilfsgüter dann zum einen an ein Krankenhaus in der Ukraine weitergeleitet und zum anderen vor Ort für die Versorgung eintreffenden Kriegsflüchtlinge gebraucht. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich sehr erfreut über die große Unterstützung für den Transport aus der heimischen Wirtschaft. „Das ist gelebte Solidarität für Menschen in größter Not“, zeigte er sich bei der Verabschiedung des Konvois auf dem Gelände der Firma 2G in Heek ergriffen. Ganz herzlich sprach er allen Beteiligten dafür im Namen des Kreises Borken seinen Dank aus.

Zum Hintergrund:
Der Landkreis Wroclaw/Breslau in Polen hatte seinen deutschen Partnerkreis Borken dringlich um Unterstützung der dortigen Ukraine-Hilfe gebeten: Es kommen immer mehr ukrainische Kriegsflüchtlinge in den Landkreis, die untergebracht und betreut werden müssen. Zudem bestehen enge freundschaftliche Verbindungen aus dem Kreis Wroclaw/Breslau zu mehreren Kommunen in der Ukraine, die dringend vor Ort Hilfe – insbesondere für ein Krankenhaus – benötigen.

„Koordinierungsstelle Ukraine“

Landrat Dr. Kai Zwicker sagte daraufhin seinem polnischen Amtskollegen Roman Potocki sofort Hilfe zu. Zusammen mit der von ihm in der Kreisverwaltung Borken eingerichteten „Koordinierungsstelle Ukraine“ machte er sich persönlich daran, anhand der aus Wroclaw/Breslau zugesandten Liste die dringend benötigten Hilfsgüter zusammenzustellen und dafür auch Partner aus dem Kreisgebiet zu gewinnen, die dann palettenweise Materialien zur Verfügung stellten:

  • Klinikum Westmünsterland: Kochsalzlösung-Beutel, Elektrolyt-Lösung-Beutel
  • Südlohner Frottierweberei: Decken und Handtücher
  • K + K Gronau: Haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel
  • Firma 2G Energy AG: Powerbanks sowie Zurverfügungstellung des Transport-LKWs plus Anhänger

Der Kreis Borken stellte überdies aus eigenen Beständen medizinische Artikel wie Spritzen, Verbandsmaterial, sterile Handschuhe, Kanülen zur Verfügung und auch vom hiesigen DRK kam Unterstützung bei der Vorbereitung.
Der Kreis Borken informiert fortlaufend im Internet unter https://www.kreis-borken.de/ukraine-hilfe.

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